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Kräfte in einem Fahrrad

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Ernst Sauer

unread,
May 3, 2008, 4:36:00 PM5/3/08
to
Hallo,

bei den Rädern ist ja häufig die von den Pedalen
zum Lenker verlaufende Strebe sehr viel dicker
ausgeführt als die anderen Rahmenteile; ich habe mich
gefragt, warum wohl.
Deshalb habe ich die Kräfte in meinem Rad mal berechnet
(vereinfacht als ebenes statisches System) und
festgestellt, dass diese Strebe die geringste Kraft
erfährt. Zudem handelt es sich hier um eine Zugkraft,
so dass Knicken usw. keine Rolle spielt.
Warum wird nun diese Strebe so dick ausgeführt
(es handelt sich um einen ganz normalen Rahmen ohne
Federungen bzw. Federteile usw.)?
Der einzige Grund, der mir jetzt noch einfällt, ist,
dass man hier eine große Werbeschrift unterbringen
kann, bei mir steht da von weitem lesbar PRINZIPIA.
Oder gibt es einen anderen Grund, die Strebe so dick
auszuführen?

Mit Gruß
Ernst Sauer


Nick Mueller

unread,
May 3, 2008, 4:44:46 PM5/3/08
to
Ernst Sauer wrote:

> Warum wird nun diese Strebe so dick ausgeführt
> (es handelt sich um einen ganz normalen Rahmen ohne
> Federungen bzw. Federteile usw.)?

Unwissenschaftliche Antwort:
Das merkst du, wenn du dir die Eier anhaust. :-)


Nick
--
The lowcost-DRO:
<http://www.yadro.de>

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Ernst Sauer

unread,
May 3, 2008, 5:38:49 PM5/3/08
to
Rainer Mai schrieb:
> Ernst Sauer <Sauer...@t-online.de> schrieb:

>
>> Hallo,
>>
>> bei den Rädern ist ja häufig die von den Pedalen
>> zum Lenker verlaufende Strebe sehr viel dicker
>> ausgeführt als die anderen Rahmenteile; ich habe mich
>> gefragt, warum wohl.
>> Deshalb habe ich die Kräfte in meinem Rad mal berechnet
>> (vereinfacht als ebenes statisches System) und
>> festgestellt, dass diese Strebe die geringste Kraft
>> erfährt. Zudem handelt es sich hier um eine Zugkraft,
>> so dass Knicken usw. keine Rolle spielt.
>> Warum wird nun diese Strebe so dick ausgeführt
>> (es handelt sich um einen ganz normalen Rahmen ohne
>> Federungen bzw. Federteile usw.)?
>
> Du gehstvon einer falschen Prämisse aus. Die Zug- und Druckspannungen sind
> vernachlässigbar klein. Die kritischen Lasten sind Biegung und Torsion.

Die Biegemomente habe ich schon erfasst, aber die Torsionsmomente
natürlich nicht, dazu müsste ich das System 3-dimensional rechnen.
Die größten Biegemomente bekomme ich beim Bremsen in dem
Teil oberhalb der Gabel und dieses Stück ist schwächer
als das Unterrohr.

> Das Unterrohr (so heißt das von dir als "Strebe" bezeichnete Teil) wird beim
> beim Bremsen auf Biegung und beim Treten auf Wechsel-Verdrehung beansprucht
> - bei Schwertretern/Wiegetritt mit relativ hohen Spannungen. Deshalb ist es
> meistens just dieses Rohr, das ermüdungsmäßig zuerst bricht.

Aha!

>
>> Der einzige Grund, der mir jetzt noch einfällt, ist,
>> dass man hier eine große Werbeschrift unterbringen
>> kann, bei mir steht da von weitem lesbar PRINZIPIA.
>

> Prinzipia mit "Z"? Bist du dir sicher? Die besseren sind mit "C" ;o)

Natürlich mit C, habe es gebraucht gekauft, war nicht billig,
aber das Rad fährt sich sehr schön.

>
>> Oder gibt es einen anderen Grund, die Strebe so dick
>> auszuführen?
>

> Siehe oben. Neben der Festigkeit geht es da auch um die Steifigkeit (bzw.
> seitliche elastische Nachgiebigkeit) des Rahmens.
>

Hm, hätte vermutet, dass ein Bruch eher oberhalb der Gabel
eintritt. Kündigt sich so ein Bruch an (sichtbarer Riss),
oder tritt er eher schlagartig auf?

> Rainer

Mit Gruß
Ernst Sauer

Rudolf Ziegaus

unread,
May 3, 2008, 5:45:23 PM5/3/08
to
Am Sat, 03 May 2008 22:49:24 +0200 schrieb Rainer Mai:

> Ernst Sauer <Sauer...@t-online.de> schrieb:


>
>>Hallo,
>>
>>bei den Rädern ist ja häufig die von den Pedalen
>>zum Lenker verlaufende Strebe sehr viel dicker
>>ausgeführt als die anderen Rahmenteile; ich habe mich
>>gefragt, warum wohl.
>>Deshalb habe ich die Kräfte in meinem Rad mal berechnet
>>(vereinfacht als ebenes statisches System) und
>>festgestellt, dass diese Strebe die geringste Kraft
>>erfährt. Zudem handelt es sich hier um eine Zugkraft,
>>so dass Knicken usw. keine Rolle spielt.
>>Warum wird nun diese Strebe so dick ausgeführt
>>(es handelt sich um einen ganz normalen Rahmen ohne
>>Federungen bzw. Federteile usw.)?
>

> Du gehstvon einer falschen Prämisse aus. Die Zug- und Druckspannungen sind
> vernachlässigbar klein. Die kritischen Lasten sind Biegung und Torsion.

> Das Unterrohr (so heißt das von dir als "Strebe" bezeichnete Teil) wird beim
> beim Bremsen auf Biegung und beim Treten auf Wechsel-Verdrehung beansprucht
> - bei Schwertretern/Wiegetritt mit relativ hohen Spannungen. Deshalb ist es
> meistens just dieses Rohr, das ermüdungsmäßig zuerst bricht.
>

>>Der einzige Grund, der mir jetzt noch einfällt, ist,
>>dass man hier eine große Werbeschrift unterbringen
>>kann, bei mir steht da von weitem lesbar PRINZIPIA.
>

> Prinzipia mit "Z"? Bist du dir sicher? Die besseren sind mit "C" ;o)
>

>>Oder gibt es einen anderen Grund, die Strebe so dick
>>auszuführen?
>

> Siehe oben. Neben der Festigkeit geht es da auch um die Steifigkeit (bzw.
> seitliche elastische Nachgiebigkeit) des Rahmens.
>

> Rainer

Wo kann man eigentlich sowas nachlesen? Gips da auch für den Laien
verständliches Material?

Ciao,

Rudi

Reindl Wolfgang

unread,
May 3, 2008, 7:35:19 PM5/3/08
to
Rainer Mai schrieb:

> Siehe oben. Neben der Festigkeit geht es da auch um die Steifigkeit (bzw.
> seitliche elastische Nachgiebigkeit) des Rahmens.

Wenn das Unterrohr dann allerdings hochovalisiert ist, ist es zwar
"dick" und bietet viel Fläche für Namenszüge, Für eine gute
Seitensteifigkeit wäre /querovalisiert/ aber doch sicher die bessere Wahl?

Wolfgang

Heinz Blüml

unread,
May 4, 2008, 12:41:19 AM5/4/08
to
On Sat, 03 May 2008 23:38:49 +0200, Ernst Sauer
<Sauer...@t-online.de> wrote:

>Rainer Mai schrieb:


>>
>> Du gehstvon einer falschen Prämisse aus. Die Zug- und Druckspannungen sind
>> vernachlässigbar klein. Die kritischen Lasten sind Biegung und Torsion.
>
>Die Biegemomente habe ich schon erfasst, aber die Torsionsmomente
>natürlich nicht, dazu müsste ich das System 3-dimensional rechnen.
>Die größten Biegemomente bekomme ich beim Bremsen in dem
>Teil oberhalb der Gabel und dieses Stück ist schwächer
>als das Unterrohr.
>

Du solltest realisieren, dass Biegemomente Spannungen _und_
Durchbiegungen hervorrufen.
Je nach Umstand können die zulässigenSpannungen oder auch die
zulässigen Durchbiegungen maßgebend sein.
Beim Fahrrad spielt beides eine Rolle aber auch das Gewicht der
Konstruktion.
Dehalb werden gerne vom Durchmesser her dicke und von der Wandstärke
dünne Rohre eingesetzt.
Nicht zu vergessen die Rohrverbindungen, wo ohne "Knotenbleche" die
AuftrendenKräfte (und Verformungen) sicher und dauerhaft übertragen
werden müssen - abgesehen von den im Knoten zu erfüllenden technischen
Anforderungen (Aufnahme der Sattelstütze, Gabel, Tretlager)

h


Jеns Mаrtin Schlаttеr

unread,
May 4, 2008, 3:34:19 AM5/4/08
to
> bei den Rädern ist ja häufig die von den Pedalen
> zum Lenker verlaufende Strebe sehr viel dicker
> ausgeführt als die anderen Rahmenteile; ich habe mich
> gefragt, warum wohl.

Die frage ist was bedeutet "dick". Mittlerweile sind viele räder aus
alu und da baut man das unterrohr oft oval. Dann sieht es fetter aus,
ist aber schmaler. Ich glaube das sind eher designgründe als
technische notwendigkeiten.

Ernst Sauer

unread,
May 4, 2008, 5:34:43 AM5/4/08
to
Heinz Blüml schrieb:

Glaub mir, viel Ahnung hast Du nicht von der Materie,
fürs Vordiplom reicht es noch nicht.

E.S.

Helmut Springer

unread,
May 4, 2008, 5:47:47 AM5/4/08
to
In de.rec.fahrrad Ernst Sauer <Sauer...@t-online.de> wrote:
> Die Biegemomente habe ich schon erfasst, aber die Torsionsmomente
> natürlich nicht, dazu müsste ich das System 3-dimensional rechnen.

Durch den Fahrer kommen, speziell im Wiegetritt, signifikante
seitliche Kraefte auf das Rad.


> Die größten Biegemomente bekomme ich beim Bremsen in dem
> Teil oberhalb der Gabel und dieses Stück ist schwächer
> als das Unterrohr.

Trotzdem knickt ein Rahmen bei Ueberlast, zB Kollision, idR an Ober-
und Unterrohr, knapp hinter den Steuerrohrmuffen bzw. nach Uebergang
zu duennerer Wandstaerke. Alternativ werden die Gabelscheiden nach
hinten gebogen, das halte ich dann aber eher fuer
unterdimensioniert. Das Steuerrohr ist ziemlich kurz, und darin
befindet sich noch der Gabelschaft...


> Hm, hätte vermutet, dass ein Bruch eher oberhalb der Gabel
> eintritt. Kündigt sich so ein Bruch an (sichtbarer Riss), oder
> tritt er eher schlagartig auf?

Wohl auch Materialfrage. Ermuedungsbruch in Stahl faengt idR mit
einem kleinen Riss an, eher unkritisch.

--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Helmut Springer

unread,
May 4, 2008, 5:52:19 AM5/4/08
to
In de.rec.fahrrad Reindl Wolfgang <inode....@inode.at> wrote:
> Wenn das Unterrohr dann allerdings hochovalisiert ist, ist es zwar
> "dick" und bietet viel Fläche für Namenszüge, Für eine gute
> Seitensteifigkeit wäre /querovalisiert/ aber doch sicher die
> bessere Wahl?

Ja. Weswegen bei etwas besseren Rahmen das Unterrohr so umgeformt
wird, dass am Tretlager Querovalisierung vorliegt.

Alurohr in fast beliebige Form zu bekommen hat man mittlerweile im
Griff. Es gibt uebrigens auch Stahlrahmen mit entsprechenden Rohren
und sogar Muffen, allerdings selten.

Heinz Blüml

unread,
May 4, 2008, 6:20:01 AM5/4/08
to
On Sun, 04 May 2008 11:34:43 +0200, Ernst Sauer
<Sauer...@t-online.de> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:


>
>>>
>> Du solltest realisieren, dass Biegemomente Spannungen _und_
>> Durchbiegungen hervorrufen.
>

>Glaub mir, viel Ahnung hast Du nicht von der Materie,
>fürs Vordiplom reicht es noch nicht.
>

Genug, um das, woran es bei dir noch mangelt, zu thematisieren.
Mit der Volksschule bist du offensichtlich gut über die Runden
gekommen.
Jezt täte es in die Materie gehen, wenn du das jemals derpacken wirst.
Es sei, für dich, zu hoffen.

h

Elke Bock

unread,
May 4, 2008, 6:26:10 AM5/4/08
to
Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> schrieb:

>In de.rec.fahrrad Ernst Sauer <Sauer...@t-online.de> wrote:
>> Die größten Biegemomente bekomme ich beim Bremsen in dem
>> Teil oberhalb der Gabel und dieses Stück ist schwächer
>> als das Unterrohr.
>
>Trotzdem knickt ein Rahmen bei Ueberlast, zB Kollision, idR an Ober-
>und Unterrohr, knapp hinter den Steuerrohrmuffen bzw. nach Uebergang
>zu duennerer Wandstaerke. Alternativ werden die Gabelscheiden nach
>hinten gebogen, das halte ich dann aber eher fuer
>unterdimensioniert.

Was ist denn so schlecht daran, wenn bei einem Unfall anstatt des
Rahmens nur die Gabel verbogen wird?

>Das Steuerrohr ist ziemlich kurz, und darin
>befindet sich noch der Gabelschaft...

Welcher auch gerne verbogen wird bzw. wurde, noch bevor "außen" eine
Veränderung sichtbar wird. Man stößt plötzlich mit den Fußspitzen an
das Vorderrad, und wundert sich warum. ;-)


mfg, elke

Anton Ertl

unread,
May 4, 2008, 8:44:44 AM5/4/08
to
Ernst Sauer <Sauer...@t-online.de> writes:
>Hm, hätte vermutet, dass ein Bruch eher oberhalb der Gabel
>eintritt.

Mein Rahmenbruch (bei einem Stahlrahmn mit duennem Unterrohr) war im
Steuerrohr (das Rohr "oberhalb der Gabel").

>Kündigt sich so ein Bruch an (sichtbarer Riss),

Bei mir war er zunaechst hoerbar (Knacken, Knarzen), dann sichtbar
(Lackschaden).

>oder tritt er eher schlagartig auf?

Einen Bruch einer Stahlgabelscheide hatte ich auch noch, der hat sich
ebenfalls so angekuendigt. Alu soll da unangenehmer sein, aber da
hatte ich noch keinen Bruch.

Ach ja, um nicht laenger Deine unbeholfenen Beschreibungen lesen zu
muessen, hier ein bisschen Terminologie:

Diamant-Rahmen: Steuerrohr, Oberrohr, Unterrohr, Sattelrohr,
Sattelstreben, Kettenstreben.

Gabel: Gabelschaft (im Steuerrohr), Gabelscheiden.

Vorbau, Lenker, Sattelstuetze.

Followups auf d.r.f gesetzt.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/

Anton Ertl

unread,
May 4, 2008, 8:54:44 AM5/4/08
to
Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> writes:
>> Die größten Biegemomente bekomme ich beim Bremsen in dem
>> Teil oberhalb der Gabel und dieses Stück ist schwächer
>> als das Unterrohr.
>
>Trotzdem knickt ein Rahmen bei Ueberlast, zB Kollision, idR an Ober-
>und Unterrohr, knapp hinter den Steuerrohrmuffen bzw. nach Uebergang
>zu duennerer Wandstaerke. Alternativ werden die Gabelscheiden nach
>hinten gebogen, das halte ich dann aber eher fuer
>unterdimensioniert. Das Steuerrohr ist ziemlich kurz, und darin
>befindet sich noch der Gabelschaft...

Was dem Steuerrohr aber nicht hilft. Uebrigens, bei meiner einzigen
Kollision der beschriebenen Art hat's bei mir den Gabelschaft
erwischt: Ich hatte danach Spiel im Steuerlager. Da habe ich mir
gedacht, dass da was passiert ist, und habe das nachschauen lassen.
Der Gabelschaft hatte einen Lackschaden, den wir als Zeichen eines
beginnenden Bruchs interpretierten (woher soll ein Lackschaden an der
Stelle sonst kommen) und die Gabel dann austauschten.

Message has been deleted

Ernst Sauer

unread,
May 4, 2008, 5:21:27 PM5/4/08
to
Heinz Blüml schrieb:

Kleine Nachhilfe:
ohne Berücksichtigung der Verformungen ist eine Berechnung
der Kräfte in einem so hochgradig statisch unbestimmten System
wie es ein Fahrrad nun mal ist, gar nicht möglich.

Bei meiner (zunächst vereinfachten) Berechnung der Kräfte,
Momente und Spannungen sind die Verformungen selbstverständlich
berücksichtigt. Und diese Berechnung lässt mich vermuten,
dass das Unterrohr im Vergleich zu den anderen tragenden
Teilen überdimensioniert ist.
Die Praxis kann diese Vermutung allerdings widerlegen.
Jetzt interessiert mich natürlich, wo der Hase im Pfeffer liegt
und da hilft Dein allgemeines BlaBla nicht weiter.
Wenn Du mitreden willst, musst Du entweder über praktische
Erfahrung verfügen, oder in der Lage sein, die Kräfte im
Rad genauer zu berechnen.

Mit Gruß
E.S.

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 12:59:58 AM5/5/08
to
On Sun, 04 May 2008 23:21:27 +0200, Ernst Sauer
<Sauer...@t-online.de> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:

>> Genug, um das, woran es bei dir noch mangelt, zu thematisieren.


>> Mit der Volksschule bist du offensichtlich gut über die Runden
>> gekommen.
>> Jezt täte es in die Materie gehen, wenn du das jemals derpacken wirst.
>> Es sei, für dich, zu hoffen.
>>
>

>Kleine Nachhilfe:
>ohne Berücksichtigung der Verformungen ist eine Berechnung
>der Kräfte in einem so hochgradig statisch unbestimmten System
>wie es ein Fahrrad nun mal ist, gar nicht möglich.
>

Dann solltest du aber eine Statikkurs der Unterstufe ernsthaft
besuchen.
Denn das, was du da schreibst, ist haarsträubender Unsinn.
Virtuelle Kräfte oder Verformungen haben mit der "Wirklichkeit" nix zu
tun, aber das kommt bei euch vermutlich erst in der Oberstufe, die dir
noch nicht zugänglich ist;)

>Bei meiner (zunächst vereinfachten) Berechnung der Kräfte,
>Momente und Spannungen sind die Verformungen selbstverständlich
>berücksichtigt.

Red doch keinen Unsinn.
Denn hättest du das gemacht, wärest du schon früher draufgekommen, wo
der Hase im Pfeffer liegt.

>Und diese Berechnung lässt mich vermuten,
>dass das Unterrohr im Vergleich zu den anderen tragenden
>Teilen überdimensioniert ist.

Schau, das ist dein Problem, du gehst die Sachevon den zulässigen
Spannungen in den Stäben her an, hast aber keine Ahnung und Phantasie,
welche Erfordernisse darüberhinaus noch an einen optimierten Rahmen
gestellt werden.
Aber als eingeildeter "Alleswisser" scheinst du nicht in der Lage,
meine Hinweise entweder nehmenzu können (oder auch zu ignorieren),
sondern meinst, deinen dünnen und moralinsauren Senf dazu geben zu
müssen.

>Die Praxis kann diese Vermutung allerdings widerlegen.
>Jetzt interessiert mich natürlich, wo der Hase im Pfeffer liegt
>und da hilft Dein allgemeines BlaBla nicht weiter.

Du hast einfach das, was ich angedeutet habe, nicht verstanden.
Seis drum, aber mach dich nicht mit deiner Ahnungs- und Ratlosigkeit
darüber lustig und wichtig.

>Wenn Du mitreden willst, musst Du entweder über praktische
>Erfahrung verfügen, oder in der Lage sein, die Kräfte im
>Rad genauer zu berechnen.
>

Wenn du wirklich der Konstruktion auf den Grund kommen willst, dann
müsstest du ein biserl mehr Ahnung haben, als Statik der Unterstufe.
Ich halte deine Überlegungen prinzipiell für interessant, aber deine
Zickigkeit (und praktizierte Ahnungslosigkeit) für lächerlich.
Nocheinmal:
Verformungen (vorallem in der z- Ebene), Gewichtsoptimierung,
Knotenausbildung incl Vermeidung von Spannungsspitzen und vermtulich
auch subjektive Empfindungenvon Testfahrern, aber wohl auch
Designüberlegungen wären mE einzubeziehen.
Und das ist mit elementaren statischen Betrachtungen wohl nicht in den
Griff zu bekommen.
Ich bezweifle ja überhaupt, ob Rahmenbauer groß Berechnungen
anstellen, bei der enormen Rahmenvielefalt (bei Fullys kommen dann
noch Gelenke dazu) und den unterschiedlichen Rahmengrößen.
Speziell bei Carbonbauweise, wo viel Handarbeit einfliesst, dürfte es
mit theoretischen Überlegungen ziemlich bald Essig sein.

h

Jürgen Schlottke

unread,
May 5, 2008, 2:48:14 AM5/5/08
to
Hallo Ernst!

> Deshalb habe ich die Kräfte in meinem Rad mal
> berechnet (vereinfacht als ebenes statisches System)
> und festgestellt, dass diese Strebe die geringste
> Kraft erfährt.

Welche Kräfte hast Du denn beispielsweise für den Lastfall "Plumps ins
große Schlagloch" angesetzt oder für den Lastfall "Sprung über die
Gehwegkante auf die Fahrbahn"?

Ein Fahrrad muß weit mehr aushalten als die statische Gewichtskraft, die
der Fahrer und sein Gepäck erzeugt.

> Warum wird nun diese Strebe so dick ausgeführt

Bei Stahlrahmen nennt sich die Bauweise mit dickerem Unterrohr wohl
"Oversized" und das deutet für mich auf eine besonders hohe
Belastbarkeit hin. Typische Versagensfälle von Fahrradrahmen sind ja
beispielsweise "Stauchung des Unterrohrs am Steuerrohr" (z.B. nach
Auffahrunfällen, heftigem Aufprall in größerem Schlagloch), "Abriß des
Unterrohrs am Steuerrohr" (als Gewalt- oder Ermüdungsbruch nach Sprüngen
von Gehwegkanten oder über Treppenabsätze auf die Fahrbahn). Die Leute
sind im Schnitt heute ja nicht leichter als vor 30 Jahren, sondern eher
umgekehrt, da müssen Rahmen eben im Schnitt etwas stabiler gebaut werden
als früher.

Jürgen

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Hubert Bigerl

unread,
May 5, 2008, 5:50:59 AM5/5/08
to
Hallo Anton Ertl,
du hast geschrieben:

>
> Einen Bruch einer Stahlgabelscheide hatte ich auch noch, der hat sich
> ebenfalls so angekuendigt. Alu soll da unangenehmer sein, aber da
> hatte ich noch keinen Bruch.
>

Bei mir hat der sich nicht angekündigt.
Das Vorderrad ist beim Bremsen einfach blitzschnell nach hinten
weggeknickt und ich bin jämmerlich aufs Maul gefallen.
Zum Glück war ich nicht mehr besonders schnell unterwegs. War aber ein
Grund für ein neues Fahrrad.

Gruß Hubert


Ernst Sauer

unread,
May 5, 2008, 6:12:01 AM5/5/08
to
Jürgen Schlottke schrieb:

> Hallo Ernst!
>
>> Deshalb habe ich die Kräfte in meinem Rad mal
>> berechnet (vereinfacht als ebenes statisches System)
>> und festgestellt, dass diese Strebe die geringste
>> Kraft erfährt.
>
> Welche Kräfte hast Du denn beispielsweise für den Lastfall "Plumps ins
> große Schlagloch" angesetzt oder für den Lastfall "Sprung über die
> Gehwegkante auf die Fahrbahn"?
>
> Ein Fahrrad muß weit mehr aushalten als die statische Gewichtskraft, die
> der Fahrer und sein Gepäck erzeugt.

Für meine Fragestellung sind die absoluten Größen der Kräfte
unwichtig, interessant sind zunächst nur die Verhältnisse
zueinander.
Bei einem Stoß werden die Kräfte insgesamt größer (Stoßfaktor),
aber die Verhältnisse bleiben in der Größenordnung gleich.

>
>> Warum wird nun diese Strebe so dick ausgeführt

Das Unterrohr hat bei meinem Rad einen Durchmesser von 50 mm,
dagegen sind die 2 Rohre, die vom Hinterrad Richtung Sattel
verlaufen nur 15 mm dick (bei anderen Rädern sind diese Rohre
meist stärker ausgebildet).


>
> Bei Stahlrahmen nennt sich die Bauweise mit dickerem Unterrohr wohl
> "Oversized" und das deutet für mich auf eine besonders hohe
> Belastbarkeit hin. Typische Versagensfälle von Fahrradrahmen sind ja
> beispielsweise "Stauchung des Unterrohrs am Steuerrohr" (z.B. nach
> Auffahrunfällen, heftigem Aufprall in größerem Schlagloch), "Abriß des
> Unterrohrs am Steuerrohr" (als Gewalt- oder Ermüdungsbruch nach Sprüngen
> von Gehwegkanten oder über Treppenabsätze auf die Fahrbahn). Die Leute
> sind im Schnitt heute ja nicht leichter als vor 30 Jahren, sondern eher
> umgekehrt, da müssen Rahmen eben im Schnitt etwas stabiler gebaut werden
> als früher.
>
> Jürgen

Ich denke, dass Rainer Mai mit seiner Einschätzung richtig
liegt, dass sich der kritische Lastfall im normalen Betrieb
(Unfälle mal ausgenommen) bei einem starken Bremsvorgang ergibt.
Dann bekommt das Unterrohr Druck, hat die größte Knicklänge,
muss versteift werden und zieht dadurch zusätzliche Biegemomente
an. Dadurch erklärt sich dann der Versagensfall
"Stauchung des Unterrohrs am Steuerrohr".

Die vertikalen Lasten (auch Stoßbelastungen) scheinen
nicht so sehr das Problem zu sein, sonst müssten die Rohre,
die vom Hinterrad Richtung Sattel verlaufen, stärker
ausgebildet werden.

Mit Gruß
Ernst Sauer

Message has been deleted

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 6:46:27 AM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 12:12:01 +0200, Ernst Sauer
<Sauer...@t-online.de> wrote:


>
>Ich denke, dass Rainer Mai mit seiner Einschätzung richtig
>liegt, dass sich der kritische Lastfall im normalen Betrieb
>(Unfälle mal ausgenommen) bei einem starken Bremsvorgang ergibt.
>Dann bekommt das Unterrohr Druck, hat die größte Knicklänge,
>muss versteift werden und zieht dadurch zusätzliche Biegemomente
>an.

Das kann ich mir so nicht ganz vorstellen.
Die Knickung sollte bei Rohren, wie sie beim Unterrohr verwendet
werden, kein Rolle spielen.
Vergleich es mit den Streben, die von der Hinterradnabe zum Sattel
gehen, die sind ebenfalls Knickstäbe, aber um etliche Dimensionen
dünner.
Die Kräfte, die beim Bremsen auftreten können sind durch die Reibung
der Reifen auf der Fahrbahn (im speziellen Fall Voderrad) ziemlich
limitiert.
Das Unterrohr ist ziemlich der einzige Bauteil den Konstrukteure
beinahe beliebig dicker machen können, da sie an das ohnedies starke
Steuerlager und ans Getriebelager anschliessen.
Jenes Rohr, das die Sattelstrebe aufnimmt, kann deshalb nicht dicker
gemacht werden, und beim Oberrohr (auch eine Druckstrebe) dürfte der
Knoten beim Sattel konstruktiv limitierend sein.
Natürlich zieht ein steifer Konstruktionsteil Kräfte an, aber die
Kräfte können durch das höhere Trägheitsmoment sicher leicht
aufgenommen werden.
mE dient die Erhöhung der Steifigkeit beim Unterrohr der Erhöhung der
RAhmensteifigkeit beim Lastfall Wiegetritt.


> Dadurch erklärt sich dann der Versagensfall
>"Stauchung des Unterrohrs am Steuerrohr".
>

Gibts den?
Wenn ja, dann sicher nicht durch einen Gebrauchslastfall.

>Die vertikalen Lasten (auch Stoßbelastungen) scheinen
>nicht so sehr das Problem zu sein, sonst müssten die Rohre,
>die vom Hinterrad Richtung Sattel verlaufen, stärker
>ausgebildet werden.
>

Dessen Belastungen (Gewicht plus Stossfaktor) sind sicher größer als
der Bremsfall, da ja die Reibuung nie über 0,3 bis max 0,35 gehen
kann.
Wohingegen das Gewicht mit mind 1,5 (2,5?) beim Stoßfall zu erhöhen
wäre.

h

Message has been deleted

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 7:26:57 AM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 13:08:53 +0200, Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:

>Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> schrieb:

>>Die Knickung sollte bei Rohren, wie sie beim Unterrohr verwendet
>>werden, kein Rolle spielen.
>

>[ ] Du hast dir schon mal einen ordentlich gestauchten Rahmen angesehen.
>
Ja, auch in Kindertagen darunter gelitten.
Aber da gings um einen "Auffahrunfall", nicht um "normalen Gebrauch".
Und ausserdem sind die üblichen Stauchungen kein Knickfall (versuch
einen dünnenlangen Stab einfach zu drücken, der wird dann
"ausknicken", also sich extrem verbiegen - das wäre eine Knickung)
sondern übermäßige Biegebeanspruchung.

>>Vergleich es mit den Streben, die von der Hinterradnabe zum Sattel
>>gehen, die sind ebenfalls Knickstäbe, aber um etliche Dimensionen
>>dünner.
>

>Die bilden ein Fachwerk.
>
Ja, aber auch in einem Fachwerk gibts Druck- und Zugstäbe.

>>Die Kräfte, die beim Bremsen auftreten können sind durch die Reibung
>>der Reifen auf der Fahrbahn (im speziellen Fall Voderrad) ziemlich
>>limitiert.
>

>Es geht hierbei nicht um Kräfte, sondern um BiegeMOMENTE.
>
Kräfte sind die Ursache der Beanspruchung (Zug, Druck, Torsion und
Biegung).
Ich glaub, es macht keinen Sinn, wenn du mir was zu erklären
versuchst, von dem du nur marginale Ahnung hast;).
Take it, or leave it.

>>Das Unterrohr ist ziemlich der einzige Bauteil den Konstrukteure
>>beinahe beliebig dicker machen können, da sie an das ohnedies starke
>>Steuerlager und ans Getriebelager anschliessen.
>

>[ ] Du hast dich schon mit Rahmenbau beschäftigt.
>
Ich pfleg das, was ich beim MTBken mit einem Helm schütze,
gelegentlich anderweitig (zum Denken) zu verwenden;)

>>Jenes Rohr, das die Sattelstrebe aufnimmt, kann deshalb nicht dicker
>>gemacht werden, und beim Oberrohr (auch eine Druckstrebe) dürfte der
>>Knoten beim Sattel konstruktiv limitierend sein.
>>Natürlich zieht ein steifer Konstruktionsteil Kräfte an,
>

>Aargh ...


>
>>aber die
>>Kräfte können durch das höhere Trägheitsmoment
>

>Würg ...


>
>>Dessen Belastungen (Gewicht plus Stossfaktor) sind sicher größer als
>>der Bremsfall, da ja die Reibuung nie über 0,3 bis max 0,35 gehen
>>kann.
>

>Du solltest was anderes rauchen. Dein aktuelles Kraut bringt dich dazu,
>solch hanebüchenen Unsinn zu schreiben.
>
Ich fürchte, du bist damit einfach überfordert.
Macht nix, du hast sicher andere Qualitäten.


>>Wohingegen das Gewicht mit mind 1,5 (2,5?) beim Stoßfall zu erhöhen
>>wäre.
>

>Das Gewicht hängt nur von der Masse und der Erdbeschleunigung ab. Beide
>sind hierzulande näherungsweise konstant.
>
LOL.
Gewicht (in kg) hängt nicht (in Worten NICHT) von der
Erdbeschleunigung ab;)
Worums aber dabei geht, ich bin sicher, auch du kannst es behirnen,
wenn ich dir es erkläre, ist die Tatsache, dass die Belastung durch
das Gewicht (es geht dabei genau genommen um Kräfte), extrem zunimmt,
wenn man (zb um es für dich anschaulich zu machen) eine Waage
sprungartig belastet.
Das Ergebnis hat zwar nix mit dem Gewicht (in kg) zu tun, der Versuch
zeigt aber immerhin, dass Stoßbelastungen (wie sie auch beim Radfahren
vorkommen) ein mehrfaches der ruhenden Belastung ausmachen können.
Hast mi?

h

Ernst Sauer

unread,
May 5, 2008, 7:44:36 AM5/5/08
to
Rainer Mai schrieb:
> Ernst Sauer <Sauer...@t-online.de> schrieb:
>
>> Jürgen Schlottke schrieb:

>
>> Für meine Fragestellung sind die absoluten Größen der Kräfte
>> unwichtig, interessant sind zunächst nur die Verhältnisse
>> zueinander.
>> Bei einem Stoß werden die Kräfte insgesamt größer (Stoßfaktor),
>> aber die Verhältnisse bleiben in der Größenordnung gleich.
>
> Ein FE-Modell?

Im Moment ist es noch ein 2-dimensionales Stabwerkmodell (Rahmensystem),
werde es bei Gelegenheit aber auch 3-dimensional rechnen (wegen der
Torsion).

> Gib doch mal ein paar Basisinfos über die Aufgabenstellung
> und das Drumherum (Studien-/Diplomarbeit? - oder Junggesellenarbeit, wie das
> heute heißt?;o) zum Besten.
>

Weder noch, als Bauing. sieht man überall Kräfte und macht sich so
seine Gedanken über die diversen Konstruktionstypen der Räder.

Was mich übrigens auch noch interessiert: hast Du eine Ahnung,
mit welcher (ca.)Kraft die Speichen vorgespannt sind?

Mit Gruß
Ernst Sauer

Message has been deleted

Anton Ertl

unread,
May 5, 2008, 9:06:01 AM5/5/08
to
Ernst Sauer <Sauer...@t-online.de> writes:
>Was mich übrigens auch noch interessiert: hast Du eine Ahnung,
>mit welcher (ca.)Kraft die Speichen vorgespannt sind?

IIRC 700N-1100N/Speiche, bei Systemlaufraedern wohl mehr.

Followups to d.r.f

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 12:52:09 PM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 13:44:36 +0200, Ernst Sauer
<Sauer...@t-online.de> wrote:

>Was mich übrigens auch noch interessiert: hast Du eine Ahnung,
>mit welcher (ca.)Kraft die Speichen vorgespannt sind?
>

Hat mich auch interessiert.
In
http://www.smolik-velotech.de/laufrad/01splauf.htm
gibts für "Statiker" drüber interessante Überlegungen.
Die Speichenspannung beträgt 800 - 1300 N.

h

Fabian Rochner

unread,
May 5, 2008, 1:16:42 PM5/5/08
to
Heinz Blüml schrieb:

> On Mon, 05 May 2008 13:08:53 +0200, Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:
>
>> Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> schrieb:
>
>>> Wohingegen das Gewicht mit mind 1,5 (2,5?) beim Stoßfall zu erhöhen
>>> wäre.
>> Das Gewicht hängt nur von der Masse und der Erdbeschleunigung ab. Beide
>> sind hierzulande näherungsweise konstant.
>>
> LOL.
> Gewicht (in kg) hängt nicht (in Worten NICHT) von der
> Erdbeschleunigung ab;)
> [...]

> Das Ergebnis hat zwar nix mit dem Gewicht (in kg) zu tun, der Versuch
> zeigt aber immerhin, dass Stoßbelastungen (wie sie auch beim Radfahren
> vorkommen) ein mehrfaches der ruhenden Belastung ausmachen können.
> Hast mi?
>
> h

<delurk>
Nach meinem Verständnis ist [Masse] = kg eine SI-Einheit. Statt
"Gewicht" würde ich von "Gewichtskraft" sprechen, woraus sich recht
unmittelbar ergibt, daß [Gewichtskraft] = kg*m/s^2 = N. Meinjanur.

Irgendwie durchaus lustig, diesem Thread zu folgen...

Grüße
Fabian
</delurk>

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Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 1:58:15 PM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 19:16:42 +0200, Fabian Rochner
<redfe...@hotmail.com> wrote:

>> Gewicht (in kg) hängt nicht (in Worten NICHT) von der
>> Erdbeschleunigung ab;)

>Nach meinem Verständnis ist [Masse] = kg eine SI-Einheit.

Ja.

> Statt
>"Gewicht" würde ich von "Gewichtskraft" sprechen, woraus sich recht
>unmittelbar ergibt, daß [Gewichtskraft] = kg*m/s^2 = N. Meinjanur.
>

Tja, das Gewicht (in kg), das von jedem Rad, jedem Baby und jedem Sack
Erdäpfel (mit der Waage) gemessen wird, hat, seit jeher und auch heute
noch die Dimenson kg.
Und ist (kg) auch keine Kraft.
Wenn man von Kräften redet, sollte man N(ewton) verwenden, oder ganz
schnoddrig, kg, wie vor ein paar Jahrzehnten noch üblich.

BTW
In
http://forum.bikefreaks.de/showflat.php?Board=bike&Number=207035
hat jemand die Dimension kgf erfunden.
Es gibt nix, was es nicht gibt;)

h

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 2:03:32 PM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 19:24:14 +0200, Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:

>Fabian Rochner <redfe...@hotmail.com> schrieb:
>
>>Heinz Blüml schrieb:


>
>>> Gewicht (in kg) hängt nicht (in Worten NICHT)
>

>Falsche Worte werden durch wiederholung nicht richtiger.
>
Ich hab diesen Thread schon zu oft geführt, um auf deine
Ahnungslosigkeit (und die deiner Leerer) einzugehen.
Glaub mir, als Radler solltest du wissen, dass das Gewicht eines Rades
ein wichtiges Kriterium für den Kaufentscheid ist.
Und dieses Gewicht wird (immer und überall) in kg gemessen.
Auch dein Körpergewicht misst du auf der Waage in kg.
(kg sind, auch wenn es dir nicht passt, nicht von der
Erdbeschleunigung abhängig - du müsstest noch so viel lernen, um nur
halb so gescheit zu sein, wie du dich dünkst;)

h

Fabian Rochner

unread,
May 5, 2008, 2:12:42 PM5/5/08
to
Heinz Blüml schrieb:

> On Mon, 05 May 2008 19:16:42 +0200, Fabian Rochner
> <redfe...@hotmail.com> wrote:
>
>>> Gewicht (in kg) hängt nicht (in Worten NICHT) von der
>>> Erdbeschleunigung ab;)
>
[...]

>> Statt
>> "Gewicht" würde ich von "Gewichtskraft" sprechen, woraus sich recht
>> unmittelbar ergibt, daß [Gewichtskraft] = kg*m/s^2 = N. Meinjanur.
>>
> Tja, das Gewicht (in kg), das von jedem Rad, jedem Baby und jedem Sack
> Erdäpfel (mit der Waage) gemessen wird, hat, seit jeher und auch heute
> noch die Dimenson kg.
> Und ist (kg) auch keine Kraft.
> Wenn man von Kräften redet, sollte man N(ewton) verwenden, oder ganz
> schnoddrig, kg, wie vor ein paar Jahrzehnten noch üblich.
>
[...]
>
> h

Womit sich die Frage stellt, was/wie die Waage mißt, wenn sie denn eine
(s.o.) von der Erdbeschleunigung unabhängige Größe mißt. Ich würde ja
sagen, die Waage mißt eine Kraft (und somit eine von Masse des Wägeguts
und wirkender Beschleunigung abhängige Größe). Anzeigen tut sie die
Masse, wobei diese Anzeige auf der Annahme beruht, daß die wirkende
Beschleuinigung gleich 9,81 m/s^2 sei.
Na toll, zwei Beiträge von mir und keinerlei Bezug zu Fahrrädern. Aber
die OnT-Kurve krieg' ich jetzt auch nicht mehr...

Grüße
Fabian

Message has been deleted

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 2:31:17 PM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 20:12:42 +0200, Fabian Rochner
<redfe...@hotmail.com> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:

>> Tja, das Gewicht (in kg), das von jedem Rad, jedem Baby und jedem Sack
>> Erdäpfel (mit der Waage) gemessen wird, hat, seit jeher und auch heute
>> noch die Dimenson kg.
>> Und ist (kg) auch keine Kraft.
>> Wenn man von Kräften redet, sollte man N(ewton) verwenden, oder ganz
>> schnoddrig, kg, wie vor ein paar Jahrzehnten noch üblich.
>>

>Womit sich die Frage stellt, was/wie die Waage mißt, wenn sie denn eine

>(s.o.) von der Erdbeschleunigung unabhängige Größe mißt.

Die Antwowrt ist, Waagen sollen und tun es auch, einen Wägewert
ermitteln (in kg). Der wird (und wurde immer) Gewicht genannt.

>Ich würde ja
>sagen, die Waage mißt eine Kraft (und somit eine von Masse des Wägeguts
>und wirkender Beschleunigung abhängige Größe). Anzeigen tut sie die
>Masse, wobei diese Anzeige auf der Annahme beruht, daß die wirkende
>Beschleuinigung gleich 9,81 m/s^2 sei.

Nein.
Waagen vergleichen Gewichtsstücke (zB das Urkilogramm oder davon
abgeleitete Teilstücke) mit dem Wiegegut.
Bei Balkenwaagen ist das beinahe jedem einsichtig.
Auf der einen Seite das "Urkilogramm", auf der anderen Seite im
Gleichgewicht der zu wiegende Gegenstand.
Federwaagen müssen für den jeweilgen Standort kalibriert werden.
Die Erdbeschleunigung, die dabei eine Rolle spielt, ist in ihrer
ortsabhängigen Grösse völlig belanglos. Und könnte zB durch eine
beliebige Rotationskraft ersetzt werden.


>Na toll, zwei Beiträge von mir und keinerlei Bezug zu Fahrrädern. Aber
>die OnT-Kurve krieg' ich jetzt auch nicht mehr...
>

Man kann immer (auch ausserhalb seines Interessensgebietes
dazulernen;)

h

Helmut Springer

unread,
May 5, 2008, 2:34:35 PM5/5/08
to
Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
> http://forum.bikefreaks.de/showflat.php?Board=bike&Number=207035
> hat jemand die Dimension kgf erfunden.

Kilogram-force [kgf], bzw. kilopond [kp], ist eine ziemlich alte
Einheit fuer die Dimension "Kraft", frueher mal recht weit
verbreitet, zumindest in den Ingenieurswissenschaften.

1 kgf = 1kp = 1 g kg = 9,80665 kN, also die (mittlere) Gewichtskraft
einer Masse von 1 kg auf der Erde.


Wir glauben Dir inzwischen ja, dass Du keine Ahnung hast, Du kannst
also eigentlich aufhoeren.

--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Günther Schwarz

unread,
May 5, 2008, 2:34:44 PM5/5/08
to
Helmut Springer hatte geschrieben:

> Ja. Weswegen bei etwas besseren Rahmen das Unterrohr so umgeformt
> wird, dass am Tretlager Querovalisierung vorliegt.
>
> Alurohr in fast beliebige Form zu bekommen hat man mittlerweile im
> Griff. Es gibt uebrigens auch Stahlrahmen mit entsprechenden Rohren
> und sogar Muffen, allerdings selten.

Koniatube, z.B. früher [TM] bei Patria. Bekommt man das noch? Mein
Roadster hat das im Prospekt, aber nur da :-)

Günther

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Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 2:44:58 PM5/5/08
to
On 5 May 2008 18:34:35 GMT, Helmut Springer <delta+...@lug-s.org>
wrote:

>Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
>> http://forum.bikefreaks.de/showflat.php?Board=bike&Number=207035
>> hat jemand die Dimension kgf erfunden.
>
>Kilogram-force [kgf], bzw. kilopond [kp], ist eine ziemlich alte
>Einheit fuer die Dimension "Kraft", frueher mal recht weit
>verbreitet, zumindest in den Ingenieurswissenschaften.
>
>1 kgf = 1kp = 1 g kg = 9,80665 kN, also die (mittlere) Gewichtskraft
>einer Masse von 1 kg auf der Erde.
>

Dass es so ist, war mir schon klar.
Da ich "früher" mit der Ingenieurs"wissenschaft" ziemlich eng
verbunden war, kann ich ausschliessen, dass das eine sehr
gebräuchliche Bezeichnung war.
In den alten Lehrbüchern war schlicht und ergreifend von kg Gewicht
und kga Kraft die Rede, also wenn es etwa um eine Last ging.
Dass irgendjemand (örtlich begrenzt) die apostorphierte Bezeichnung
verwendet hat, kann durchaus sein.
Aber für Gewichtskraft speziell war auch die vor etwa 40 Jahren
eingeführte Bezeichnung kp nicht gedacht, sondern allgemein für Kraft.
Vorher sprach man dabei (ungenau) von kg.


>
>Wir glauben Dir inzwischen ja, dass Du keine Ahnung hast, Du kannst
>also eigentlich aufhoeren.

Du magst dir besonders klug vorkommen, bist aber eigentlich ein
aufgeblasener Ahnungsloser.
Dumme Sprüche abschreiben ist so ziemlich dein ganzes Potential.

h


Helmut Springer

unread,
May 5, 2008, 2:46:43 PM5/5/08
to
Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:
>>1 kgf = 1kp = 1 g kg = 9,80665 kN, also die (mittlere)
>>Gewichtskraft einer Masse von 1 kg auf der Erde.
>
> *k*N? ;o)

Ha, es liest doch jemand aufmerksam mit 8)

Natuerlich nur N, sorry,

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Patrick Kibies

unread,
May 5, 2008, 3:00:27 PM5/5/08
to
Heinz Blüml wrote:

> On Mon, 05 May 2008 19:24:14 +0200, Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:
>
>>Fabian Rochner <redfe...@hotmail.com> schrieb:
>>
>>>Heinz Blüml schrieb:
>>
>>>> Gewicht (in kg) hängt nicht (in Worten NICHT)
>>
>>Falsche Worte werden durch wiederholung nicht richtiger.
>>
> Ich hab diesen Thread schon zu oft geführt, um auf deine
> Ahnungslosigkeit (und die deiner Leerer) einzugehen.

Du rennst dabei gerade gegen tausende Geisterfahrer an ;)

> Glaub mir, als Radler solltest du wissen, dass das Gewicht eines Rades
> ein wichtiges Kriterium für den Kaufentscheid ist.

Ich habe den Eindruck, dass du nicht verstehen willst, dass es die Masse
ist. Auch wenn man das Gewicht gerne zur Bestimmung der Masse heranzieht
und der "Pöbel" gerne von Gewicht statt Masse redet: es geht um die Masse.

Gewicht misst man in Newton, Newton sind kgm/s^2


> Und dieses Gewicht wird (immer und überall) in kg gemessen.

Nein. Die Masse wird in Kilogramm gemessen.

> Auch dein Körpergewicht misst du auf der Waage in kg.

Nein, er misst seine Körpermasse in kg. (In der Regel mit einem Kraftmesser,
der durch geeignete Konstruktion die Masse für den Orstfaktor von 9,81
anhand der Resultierenden Gravitationsanziehung zwischen Erde und Mensch
direkt in Kilogramm angibt)

> (kg sind, auch wenn es dir nicht passt, nicht von der
> Erdbeschleunigung abhängig - du müsstest noch so viel lernen, um nur
> halb so gescheit zu sein, wie du dich dünkst;)

Darum geht es doch garnicht. Die Masse ist selbstverfreilich nicht von der
Erdbeschleunigung Abhängig. Aber Gewicht (F_G[N]) = Masse(m[kg]) *
Erdbeschleunigung(g(m/s^2]).

http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_(Physik)

Gruß
Patrick

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 3:08:01 PM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 20:59:55 +0200, Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:

>BTW: AFAIR stand vor gar nicht allzulanger Zeit noch kgfcm als
>Drehmomentangabe auf den Shimano-Kassettenmuttern. Mittlerweile ist Sh.
>aber doch noch auf Nm umgestiegen.
>
Das eigentliche Problem ist ja auch ein anderes.
N ist für viele Möchtegernfachleute auch heute noch ein Spanisches
Dorf.
Deshalb ist man etwa bei Hebezeugen (Kräne etc) wieder auf die
(eigentlich falsche) Angabe kg zurückgekommen.
Ebenso bei Kanaldeckel die zulässige Belastung inkg (t) angegeben
wird.
Denn ob ein Kran ums zehnfache überlastet wird, macht einen
Unterschied (wenn jemand etwa 100 kN mit 100 t verwechselt, da ist der
Fauxpass kN und N zu verwechseln (wie heir eben geschehen) eine
Kleinigkeit..
Aber unter einem kg kann sich jeder was vorstellen (der eine Waage
ablesen kann - was viele Möchtegernfachleute nicht können;)

h

Patrick Kibies

unread,
May 5, 2008, 3:17:22 PM5/5/08
to
Heinz Blüml wrote:

> On Mon, 05 May 2008 20:12:42 +0200, Fabian Rochner
> <redfe...@hotmail.com> wrote:
>
>>Heinz Blüml schrieb:
>
>>> Tja, das Gewicht (in kg), das von jedem Rad, jedem Baby und jedem Sack
>>> Erdäpfel (mit der Waage) gemessen wird, hat, seit jeher und auch heute
>>> noch die Dimenson kg.
>>> Und ist (kg) auch keine Kraft.
>>> Wenn man von Kräften redet, sollte man N(ewton) verwenden, oder ganz
>>> schnoddrig, kg, wie vor ein paar Jahrzehnten noch üblich.
>>>
>
>>Womit sich die Frage stellt, was/wie die Waage mißt, wenn sie denn eine
>>(s.o.) von der Erdbeschleunigung unabhängige Größe mißt.
>
> Die Antwowrt ist, Waagen sollen und tun es auch, einen Wägewert
> ermitteln (in kg). Der wird (und wurde immer) Gewicht genannt.

Und das ist schlicht Kappes. Ich habe schwere Masse und träge Masse (vor
allem morgens!), aber wo ich noch platz für ein Gewicht haben soll...(lass
ma, ich bin schon schwer genug).


>
>>Ich würde ja
>>sagen, die Waage mißt eine Kraft (und somit eine von Masse des Wägeguts
>>und wirkender Beschleunigung abhängige Größe). Anzeigen tut sie die
>>Masse, wobei diese Anzeige auf der Annahme beruht, daß die wirkende
>>Beschleuinigung gleich 9,81 m/s^2 sei.
>
> Nein.
> Waagen vergleichen Gewichtsstücke (zB das Urkilogramm oder davon
> abgeleitete Teilstücke) mit dem Wiegegut.
> Bei Balkenwaagen ist das beinahe jedem einsichtig.

Genau.

> Auf der einen Seite das "Urkilogramm", auf der anderen Seite im
> Gleichgewicht der zu wiegende Gegenstand.
> Federwaagen müssen für den jeweilgen Standort kalibriert werden.
> Die Erdbeschleunigung, die dabei eine Rolle spielt, ist in ihrer
> ortsabhängigen Grösse völlig belanglos. Und könnte zB durch eine
> beliebige Rotationskraft ersetzt werden.

Richtig.

>
>>Na toll, zwei Beiträge von mir und keinerlei Bezug zu Fahrrädern. Aber
>>die OnT-Kurve krieg' ich jetzt auch nicht mehr...
>>
>
> Man kann immer (auch ausserhalb seines Interessensgebietes
> dazulernen;)

Nur sollte der Massebegriff präzise verwendet werden. "Gewicht" ist
Kaufmannssprache, und die ist für eine ordentlich Definition von Größen zum
Glück genauso uninteressant wie irgendwelche Kalorien und Pferstärken.


Gruß
Patrick

mol,kg,s,m,A,K,Cd

Michael Manner

unread,
May 5, 2008, 3:28:07 PM5/5/08
to
Patrick Kibies wrote:

> Heinz Blüml wrote:
>

>> Auch dein Körpergewicht misst du auf der Waage in kg.
>
> Nein, er misst seine Körpermasse in kg. (In der Regel mit einem
> Kraftmesser, der durch geeignete Konstruktion die Masse für den Orstfaktor
> von 9,81 anhand der Resultierenden Gravitationsanziehung zwischen Erde und
> Mensch direkt in Kilogramm angibt)
>

Wenn du genau sein willst, vergiss nicht die Masse der Luft, die du
verdrängst. Bei einer angenommen[1] Dichte der Luft von 1,2g/l und einem
Körpervolumen von geschätzt 83,3l verdrängst du 100g Luft. Diese 100g musst
du dann zu der Anzeige der Waage[2] addieren, um die Masse deines Körpers
exakt zu bestimmen.


[1]Exakte Messung oder Berechung der Luftdichte ist aufwendig. Man kann sich
aber mit ungenauen Tabellen und vereinfachten Formeln abhelfen.
[2]Bei einer Balkenwaage darfst du die Luftverdrängung der Gewichtsstücke
gegenrechnen.
Balkenwaagen messen die Masse direkt!


--
Servus
MM

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 3:28:40 PM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 21:00:27 +0200, Patrick Kibies <linux...@web.de>
wrote:

>Heinz Blüml wrote:
>
>>>
>> Ich hab diesen Thread schon zu oft geführt, um auf deine
>> Ahnungslosigkeit (und die deiner Leerer) einzugehen.
>
>Du rennst dabei gerade gegen tausende Geisterfahrer an ;)
>

Naja, es werden immer weniger;)

>> Glaub mir, als Radler solltest du wissen, dass das Gewicht eines Rades
>> ein wichtiges Kriterium für den Kaufentscheid ist.
>
>Ich habe den Eindruck, dass du nicht verstehen willst, dass es die Masse
>ist.

Ja?
Ich weiss wovon ich rede, aber du offensichtlich nicht.
Es ist das Gewicht, mit einer (jeder) Waage in kg gemssen.
Das ist beinahe das gleiche, wie die Masse, aber eben nicht ganz.
Ich könnte es dir erklären, wenn du willst.

>Auch wenn man das Gewicht gerne zur Bestimmung der Masse heranzieht
>und der "Pöbel" gerne von Gewicht statt Masse redet: es geht um die Masse.
>

Falsch, einpar Wichtigtuer wissen nicht, was das Gewicht ist, und
meinen, Masse dazu sagen zu sollen.
Gewicht ist immer Gewicht, und das ist das, was mit Waagen gemessen
wird.

>Gewicht misst man in Newton, Newton sind kgm/s^2
>

LOL
Wieder einer (ein Wichtigtuer) der noch nie auf eine Waage geschaut
hat;)
Waagen messen kg.
Glaub mirs, oder schau selber nach.

>
>> Und dieses Gewicht wird (immer und überall) in kg gemessen.
>
>Nein. Die Masse wird in Kilogramm gemessen.
>

Das auch.
Aber wie misst du (oder wer anderer) die Masse?
Auf der Waage.
Und das ist eben genaugenommen Unsinn, denn mit der Wage wird zwar kg
gemessen, genaug enommen aber der Wägewert.

>> Auch dein Körpergewicht misst du auf der Waage in kg.
>
>Nein, er misst seine Körpermasse in kg. (In der Regel mit einem Kraftmesser,
>der durch geeignete Konstruktion die Masse für den Orstfaktor von 9,81
>anhand der Resultierenden Gravitationsanziehung zwischen Erde und Mensch
>direkt in Kilogramm angibt)
>

Du darfst noch viel lernen, bis du die Volksschulreife hast;)
Jedes Kind weiss, dass man das Gewicht auf der Waage in kg misst.
Was du da daherphantasierst, das kannst du vielleicht ahnungslosen
Leerern erzählen, hat aber mit der Wirklichkeit nix zu tun.
Das Gewicht wird im Vergleich zum Urkilogramm (Gewichtsstück) mit der
Balkenwage bestimmt.
Will man eine Federwaage verwenden, muß diese für den Aufstellungsort
kalibiriert werden, misst aber, wie eine Balkenwaage immer kg.


>> (kg sind, auch wenn es dir nicht passt, nicht von der
>> Erdbeschleunigung abhängig - du müsstest noch so viel lernen, um nur
>> halb so gescheit zu sein, wie du dich dünkst;)
>
>Darum geht es doch garnicht. Die Masse ist selbstverfreilich nicht von der
>Erdbeschleunigung Abhängig. Aber Gewicht (F_G[N]) = Masse(m[kg]) *
>Erdbeschleunigung(g(m/s^2]).
>

Das Gewicht wird in kg gemessen.
Wenn du das nicht weisst, dann solltest du die Volksschule
wiederholen.

>http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_(Physik)

Naja, ein paar Ewiggestrige machen sich da (noch) wichtig.

Schau einmal nach
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewicht

Da wird seit Jahren (wenn du die Diskusion verfolgst, wirst du auch
meine Beiträge finden) sukzessive vom Dummschwatz Gewichtskraft hin
zum Wägewert herumgedoktert.

Die "Gewichtskraft-Misio-Narren" haben das Match praktisch verloren,
Mich amüsiert nur, wie jemand, der lesen und Schreiben kann (wie du),
ernsthaft der Meinung sein kann,d ass Gewicht in N gemessen wird.
Wo praktisch täglich von Übergewicht, Radgewicht, Eigengewicht etc die
Rede ist, und immer in kg.
Hast du das noch nie wahrgenommen?
Hat dir deine Mutter nie dein Geburtsgewicht (in g) gesagt?
Frag sie.

h

Helmut Springer

unread,
May 5, 2008, 3:33:19 PM5/5/08
to
Patrick Kibies <linux...@web.de> wrote:
>> Waagen vergleichen Gewichtsstücke (zB das Urkilogramm oder davon
>> abgeleitete Teilstücke) mit dem Wiegegut. Bei Balkenwaagen ist
>> das beinahe jedem einsichtig.
>
> Genau.

Wobei auch die letztendlich Drehmomente vergleicht und ohne
hinreichend homogenes Beschleunigungsfeld nicht funktioniert 8)


Wird aber wirklich OT hier,

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 3:45:13 PM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 21:28:07 +0200, Michael Manner
<Michael...@discussions.microsoft.com> wrote:

>Patrick Kibies wrote:
>
>> Heinz Blüml wrote:
>>
>
>>> Auch dein Körpergewicht misst du auf der Waage in kg.
>>
>> Nein, er misst seine Körpermasse in kg. (In der Regel mit einem
>> Kraftmesser, der durch geeignete Konstruktion die Masse für den Orstfaktor
>> von 9,81 anhand der Resultierenden Gravitationsanziehung zwischen Erde und
>> Mensch direkt in Kilogramm angibt)
>>
>Wenn du genau sein willst, vergiss nicht die Masse der Luft, die du
>verdrängst. Bei einer angenommen[1] Dichte der Luft von 1,2g/l und einem
>Körpervolumen von geschätzt 83,3l verdrängst du 100g Luft. Diese 100g musst
>du dann zu der Anzeige der Waage[2] addieren, um die Masse deines Körpers
>exakt zu bestimmen.
>

Ja.
Mit der Waage wird der Wägewert bestimmt, und der unterscheidet sich
von der Masse insofern, dass der Auftrieb nicht berücksichtigt wird.
Aber wer will schon seine Masse genau wissen?
Stell dir vor, jemand will seine Übermasse gezielt bekämpfen.
Dann müsste er zuerst auf die Waage, das Gewicht bestimmen und dann in
die Badewanne das Volumen ermitteln (der Anteil, des durch den
Wasserdruck verringerten Volumens müste abgeschätzt werden), den
Luftdruck bitte nicht vergessen. Ziemlich aufwändig;)


>
>[1]Exakte Messung oder Berechung der Luftdichte ist aufwendig. Man kann sich
>aber mit ungenauen Tabellen und vereinfachten Formeln abhelfen.
>[2]Bei einer Balkenwaage darfst du die Luftverdrängung der Gewichtsstücke
>gegenrechnen.
>Balkenwaagen messen die Masse direkt!

Balkenwaagen messen den Wägewert;)

h

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 3:52:13 PM5/5/08
to
On Mon, 05 May 2008 21:17:22 +0200, Patrick Kibies <linux...@web.de>
wrote:

>Heinz Blüml wrote:
>>
>> Die Antwowrt ist, Waagen sollen und tun es auch, einen Wägewert
>> ermitteln (in kg). Der wird (und wurde immer) Gewicht genannt.
>
>Und das ist schlicht Kappes. Ich habe schwere Masse und träge Masse (vor
>allem morgens!), aber wo ich noch platz für ein Gewicht haben soll...(lass
>ma, ich bin schon schwer genug).
>

Naja, ob du noch Platz für ein Gewicht hast, macht dem Universum kein
Problem.
>

>
>Nur sollte der Massebegriff präzise verwendet werden. "Gewicht" ist
>Kaufmannssprache, und die ist für eine ordentlich Definition von Größen zum
>Glück genauso uninteressant wie irgendwelche Kalorien und Pferstärken.
>

Das ist falsch.
Gewicht ist eine gesetzliche Maßeinheit und wird täglich
milliardenfach verwendet.
Wohingegen Masse zwar eine Grundgrösse ist, die in der Physik
verwendet wird (dort hat Gewicht keinen Platz), aber die Masse eines
Körpers wird nur ganz selten bestimmt, und dann auch meist als
Gewicht.

Der Vergleich mit cal und PS völlig daneben.
Denn für Gewicht gibt es keinen Ersatz.
Nur verstehen müst man den Begriff hat.
Die Wissenschaft, die sich damit beschäftig, nennt sich Metronomie.

h

Heinz Blüml

unread,
May 5, 2008, 3:54:43 PM5/5/08
to
On 5 May 2008 19:33:19 GMT, Helmut Springer <delta+...@lug-s.org>
wrote:

>Wobei auch die letztendlich Drehmomente vergleicht und ohne


>hinreichend homogenes Beschleunigungsfeld nicht funktioniert 8)
>

Hab ich solche homogenen Beschleunigungsfelder in meinem Oberarm oder
müsste ich mir die zukaufen;)?
Ev in Heimarbeit basteln?

h


Wolfgang Strobl

unread,
May 5, 2008, 4:43:07 PM5/5/08
to
Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at>:

>On Sun, 04 May 2008 11:34:43 +0200, Ernst Sauer
><Sauer...@t-online.de> wrote:
>
>>Heinz Blüml schrieb:
>>
>>>>
>>> Du solltest realisieren, dass Biegemomente Spannungen _und_
>>> Durchbiegungen hervorrufen.
>>
>>Glaub mir, viel Ahnung hast Du nicht von der Materie,
>>fürs Vordiplom reicht es noch nicht.
>>
>Genug, um das, woran es bei dir noch mangelt, zu thematisieren.
>Mit der Volksschule bist du offensichtlich gut über die Runden
>gekommen.

Nun nimm den Heinz Blüml doch mal nicht so ernst. Sich auf der Ebene mit
einem unverhohlenen Hamer-Jünger (schau Dich mal in
de.alt.naturheilkunde um) anzulegen, das wertet den mehr auf, als er es
verdient.


--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen

Wolfgang Strobl

unread,
May 5, 2008, 4:47:22 PM5/5/08
to
Ernst Sauer <Sauer...@t-online.de>:


>Was mich übrigens auch noch interessiert: hast Du eine Ahnung,
>mit welcher (ca.)Kraft die Speichen vorgespannt sind?

An dieser Stelle: wirf mal einen Blick in Jobst Brandt, "Das
Fahrrad-Rad" und/oder den Text von Olaf Schulz' Studienarbeit:
http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/index.html

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Reindl Wolfgang

unread,
May 5, 2008, 10:39:00 PM5/5/08
to
Michael Manner schrieb:

> Balkenwaagen messen die Masse direkt!

(hinreichend präzise Balkenwaage vorausgesetzt):
1 kg U und 1 kg Li auf den beiden Seiten einer Balkenwaage -
einmal im Vakuum, einmal in H2O und einmal in Hg - bleibt der Balken in
allen Fällen austariert?
Archimedes hätte in der Badewanne bleiben können.
(abgesehen von der Reaktionsfreudigkeit von Li mit H2O, die dieses
Gedankenexperiment in der Realität verhindert).

Wolfgang, LK Ph ist doch schon recht lang her :-(

Heinz Blüml

unread,
May 6, 2008, 12:32:14 AM5/6/08
to

Schau, dass du die Welt nur vom Hörensagen kennst, als Nachbeter, der
unter dem Kreidestrich durchwutzelt, ist ganz allein dein Problem.
Um von der Welt was mitzubekommen, muss man (wohl oder übel) selber
schauen und _denken_.
Jedem ist das halt nicht gegeben, sei nicht traurig.
Du hast vielleicht andere Talente.
(Regierender?)Kindergartenmeister im Weitpinkeln?
Hausmeister im Nasenrammelpflutschen?

h


Heinz Blüml

unread,
May 6, 2008, 12:34:39 AM5/6/08
to
On Mon, 5 May 2008 22:16:26 +0000 (UTC), bernd_...@gmx.de (Bernd
Sluka) wrote:

>Am Mon, 05 May 2008 20:44:58 +0200 schrieb Heinz Blüml:
>> On 5 May 2008 18:34:35 GMT, Helmut Springer <delta+...@lug-s.org>
>> wrote:
>> >Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
>> >> http://forum.bikefreaks.de/showflat.php?Board=bike&Number=207035
>> >> hat jemand die Dimension kgf erfunden.
>> >
>> >Kilogram-force [kgf], bzw. kilopond [kp], ist eine ziemlich alte
>> >Einheit fuer die Dimension "Kraft", frueher mal recht weit
>> >verbreitet, zumindest in den Ingenieurswissenschaften.
>> >
>> >1 kgf = 1kp = 1 g kg = 9,80665 kN, also die (mittlere) Gewichtskraft
>> >einer Masse von 1 kg auf der Erde.
>>
>> Dass es so ist, war mir schon klar.
>> Da ich "früher" mit der Ingenieurs"wissenschaft" ziemlich eng
>> verbunden war,
>

>Du hast in der FH geputzt?

Es könnte auch sein, dass ich den wackeligen Kindertisch mit einem
Fachbuch(Kinderausgabe) stabilisiert habe;).

h

Heinz Blüml

unread,
May 6, 2008, 12:42:32 AM5/6/08
to
On Mon, 5 May 2008 22:19:56 +0000 (UTC), bernd_...@gmx.de (Bernd
Sluka) wrote:

>Am Mon, 05 May 2008 20:12:42 +0200 schrieb Fabian Rochner:
>> Womit sich die Frage stellt, was/wie die Waage mißt, wenn sie denn eine
>> (s.o.) von der Erdbeschleunigung unabhängige Größe mißt.
>

>Du suchst <http://de.wikipedia.org/wiki/Waage>. Dort kannst Du Dich in
>Ruhe über Waagen informieren, die Kräfte messen, und solche, die Massen
>messen.

Schau, nicht alles was in Wikiblödia steht, macht auch schon Sinn.
Mit 5 g Hirn könnte (hätte man die zur Verfügung) selber dabei sein.
Für dich extra:
Mit einer Waage misst man das Gewicht in kg.
Nur nebenbei, die "Gewichtskraft" ist so gut wie irrelevant, kein
normaler Mensch misst diese.
Statiker und ähnliche nehmen das Gewicht in kg und wissen, wie sie
daraus Lasten berechnen können.
Und ein paar durchgeknallte Physik-Leerer, die ihre einfältigen
Schüler damit (erfolgreich, wie man es bei dir sieht) zu verwirren
trachten.
Es gibt auch kaum ein existierendes Gerät, das dafür geeignet wäre.
Aber träum ruhig weiter.
Die Meinungsfreiheit, die auch die Freiheit zur Dummheit beinhaltet,
ist mit dir.

h

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Uwe Böttner

unread,
May 6, 2008, 4:36:51 AM5/6/08
to
Heinz Blüml schrieb:

>
> Die "Gewichtskraft-Misio-Narren" haben das Match praktisch verloren,
> Mich amüsiert nur, wie jemand, der lesen und Schreiben kann (wie du),
> ernsthaft der Meinung sein kann,d ass Gewicht in N gemessen wird.
> Wo praktisch täglich von Übergewicht, Radgewicht, Eigengewicht etc die
> Rede ist, und immer in kg.
> Hast du das noch nie wahrgenommen?
> Hat dir deine Mutter nie dein Geburtsgewicht (in g) gesagt?
> Frag sie.

Klar, und die Zeit wird immer in Uhr gemessen, frag Deine Mutter
wann Ihr Euch am Kino getroffen habt ...

EKNW,

Gruß,

Uwe

Message has been deleted

Heinz Blüml

unread,
May 6, 2008, 7:29:14 AM5/6/08
to
On Tue, 06 May 2008 10:36:51 +0200, Uwe Böttner <cu.bo...@gmx.de>
wrote:

>> Hast du das noch nie wahrgenommen?
>> Hat dir deine Mutter nie dein Geburtsgewicht (in g) gesagt?
>> Frag sie.
>
>Klar, und die Zeit wird immer in Uhr gemessen, frag Deine Mutter
>wann Ihr Euch am Kino getroffen habt ...
>

Sag, wie gehts dir beim Pinkeln?
Stellst du dich dabei auch so blöd an?
Mein ja nur.

Wenn man nix zu sagen hat, sollte man dies zumindest höflicher
ausdrücken können.

h

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Bodo Eggert

unread,
May 6, 2008, 9:56:08 AM5/6/08
to
Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:

> Wenn man von Kräften redet, sollte man N(ewton) verwenden, oder ganz
> schnoddrig, kg, wie vor ein paar Jahrzehnten noch üblich.

Kräfte in kg anzugeben ist so falsch, wie eine Geschwindigkeit in km anzugeben.
--
Microwave: Signal from a friendly micro...

Friß, Spammer: f...@fXP9bHG.7eggert.dyndns.org
YQ...@crbbx.7eggert.dyndns.org i3...@fjhsw.7eggert.dyndns.org

Heinz Blüml

unread,
May 6, 2008, 10:39:29 AM5/6/08
to
On Tue, 06 May 2008 15:56:08 +0200, Bodo Eggert
<7eg...@nurfuerspam.de> wrote:

>Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
>
>> Wenn man von Kräften redet, sollte man N(ewton) verwenden, oder ganz
>> schnoddrig, kg, wie vor ein paar Jahrzehnten noch üblich.
>
>Kräfte in kg anzugeben ist so falsch, wie eine Geschwindigkeit in km anzugeben.

Naja, aus deiner (beschränkten) Sicht hast du ja recht.
Aber, und das solltest du zu bedenken versuchen, du bist nicht die
Welt.
Viele Menschen tuns eben noch immer, nicht alle haben eine
Oberlehrerneurose.
Wenn man verständlich ist und verstanden wird, ist vieles möglich.

h

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Hans Holbein

unread,
May 6, 2008, 3:31:15 PM5/6/08
to
Bodo Eggert schrieb:

> Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
>
>> Wenn man von Kräften redet, sollte man N(ewton) verwenden, oder ganz
>> schnoddrig, kg, wie vor ein paar Jahrzehnten noch üblich.
>
> Kräfte in kg anzugeben ist so falsch, wie eine Geschwindigkeit in km anzugeben.

Wasch dir bitte vor dem Essen die Hände.

SCNR

Ulli Horlacher

unread,
May 7, 2008, 2:34:53 AM5/7/08
to
Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:

> Und wenn du mal mein beladenes Reiserad als Worst Case rechnest (145 kg,
> Verzögerung g, 85% der Bremskraft vorn, lange Gabel für fette 28"-Reifen,
> 1-Zoll-Schaft), dann wird das richtig spannend ;o)

Kinderkram. Triplet mit 3 kraeftigen Maennern. DANN wirds spannend!


> Bei richtig heftigen Überlastungen (Auffahrunfall) bricht der Schaft dort
> wirklich durch.

Oder die Gabel ist als "Sollbruchstelle" spezifiziert. So bei mir, als ein
Autoist uns die Vorfahrt auf dem Tandem nahm. Die Gabel war nach hinten
abgeknickt, Der Rahmen hatte nichts abgekriegt.


--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

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Ulli Horlacher

unread,
May 7, 2008, 8:20:06 AM5/7/08
to
Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:

> >Oder die Gabel ist als "Sollbruchstelle" spezifiziert.
>

> Normalerweise nicht absichtlich. Und wenn doch, dann sollte das weiter
> unten im Gabelscheidenbereich sein (geringere Sturzhöhe).

Deshalb die "Anfuehrungszeichen". Dass das so geplant war vom Konstrukteur
glaube ich auch nicht. Ich war jeden Falls froh drum. Die kaputte Gabel
liess sich austauschen. Bei Rahmenbruch waers Totalschaden gewesen.

> Was zufällig daran lag, dass der Steuerkopf besonders steif war. Wiederhole
> das mal mit einem deiner Single-Bikes und du wirst sehen ...
> Naja, vielleicht doch besser nicht ;o)

Ich habe keinen Bedarf fuer Erweiterung der Versuchsreihe :-)

Patrick Kibies

unread,
May 7, 2008, 12:14:10 PM5/7/08
to
Heinz Blüml wrote:

Oder ohne Waage. Geht nämlich auch.

> Und das ist eben genaugenommen Unsinn, denn mit der Wage wird zwar kg
> gemessen, genaug enommen aber der Wägewert.

Mit Waagen, die Federwaagen und Artverwandte(Kraftkompensationswaagen etc.)
sind wird eine Kraft gemessen und diese wird geeignet(elektronisch oder
mittels geeigneter Skalenteilung) in einen "Wägewert" umgerechnet, der in
kg angegeben wird. Für hochpräzise Messungen müsste man noch Fehler
kompensieren.

Es gibt auch andere Waagetypen, Balkenwaagen, Substitutionswaagen etc.


>
>>> Auch dein Körpergewicht misst du auf der Waage in kg.
>>
>>Nein, er misst seine Körpermasse in kg. (In der Regel mit einem
>>Kraftmesser, der durch geeignete Konstruktion die Masse für den Orstfaktor
>>von 9,81 anhand der Resultierenden Gravitationsanziehung zwischen Erde und
>>Mensch direkt in Kilogramm angibt)
>>
> Du darfst noch viel lernen, bis du die Volksschulreife hast;)

Oh, gut, dass ich nicht zur Volksschule muss.

> Jedes Kind weiss, dass man das Gewicht auf der Waage in kg misst.

Jedes Kind übernimmt damit die Umgangssprache und die Sprache der Kaufleute.
Naturwissenschaftler(allen voran Physiker) reden dauernd von Massen und
Gewichts/kräften/.

> Was du da daherphantasierst, das kannst du vielleicht ahnungslosen
> Leerern erzählen, hat aber mit der Wirklichkeit nix zu tun.

Aha.

> Das Gewicht wird im Vergleich zum Urkilogramm (Gewichtsstück) mit der
> Balkenwage bestimmt.

Das Urkilogramm hat aber als besondere Eigenschaft eine genau
definierte /Masse/.

> Will man eine Federwaage verwenden, muß diese für den Aufstellungsort
> kalibiriert werden,

ja

> misst aber, wie eine Balkenwaage immer kg.

Nein. Man keine "kg" messen sondern höchstens "in kg" und zwar Massen. Was
die Waage aber in Wirklichkeit misst ist eine Gewichtskraft, die
geeignet(ekeltronisch oder per Skalenteilung) in einen Massenwert
umgerechnet wird.

>
>
>>> (kg sind, auch wenn es dir nicht passt, nicht von der
>>> Erdbeschleunigung abhängig - du müsstest noch so viel lernen, um nur
>>> halb so gescheit zu sein, wie du dich dünkst;)
>>
>>Darum geht es doch garnicht. Die Masse ist selbstverfreilich nicht von der
>>Erdbeschleunigung Abhängig. Aber Gewicht (F_G[N]) = Masse(m[kg]) *
>>Erdbeschleunigung(g(m/s^2]).
>>
> Das Gewicht wird in kg gemessen.
> Wenn du das nicht weisst, dann solltest du die Volksschule
> wiederholen.

Ich habe nie eine Volksschule besucht.

>>http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_(Physik)
>
> Naja, ein paar Ewiggestrige machen sich da (noch) wichtig.
>
> Schau einmal nach
> http://de.wikipedia.org/wiki/Gewicht
>
> Da wird seit Jahren (wenn du die Diskusion verfolgst, wirst du auch
> meine Beiträge finden) sukzessive vom Dummschwatz Gewichtskraft hin
> zum Wägewert herumgedoktert.
>
> Die "Gewichtskraft-Misio-Narren" haben das Match praktisch verloren,
> Mich amüsiert nur, wie jemand, der lesen und Schreiben kann (wie du),

Oh danke, ich muss ja doch was gelernt haben.

> ernsthaft der Meinung sein kann,d ass Gewicht in N gemessen wird.
> Wo praktisch täglich von Übergewicht, Radgewicht, Eigengewicht etc die
> Rede ist, und immer in kg.

Ja und all' das ist Umgangssprache. Hat in der Technik nix verloren und in
der Wissenschaft erst recht nicht. Gut, hier ist *.rec.*...

> Hast du das noch nie wahrgenommen?

Doch. Ich habe auch Leistunsangaben in PS und Energiemengen in kcal gesehen.
Das ist jedenfalls wirklich was für Ewiggestrige.

> Hat dir deine Mutter nie dein Geburtsgewicht (in g) gesagt?

Meine Geburtsmasse ist mir durchaus bekannt, in g, vierstellig.

> Frag sie.

Nicht nötig

Gruß
Patrick

Patrick Kibies

unread,
May 7, 2008, 12:22:06 PM5/7/08
to
Heinz Blüml wrote:

> On Mon, 05 May 2008 21:17:22 +0200, Patrick Kibies <linux...@web.de>
> wrote:
>
>>Heinz Blüml wrote:
>>>
>>> Die Antwowrt ist, Waagen sollen und tun es auch, einen Wägewert
>>> ermitteln (in kg). Der wird (und wurde immer) Gewicht genannt.
>>
>>Und das ist schlicht Kappes. Ich habe schwere Masse und träge Masse (vor
>>allem morgens!), aber wo ich noch platz für ein Gewicht haben soll...(lass
>>ma, ich bin schon schwer genug).
>>
> Naja, ob du noch Platz für ein Gewicht hast, macht dem Universum kein
> Problem.

Stimmt. Genau wie die ganze Diskussion.

>
>>
>>Nur sollte der Massebegriff präzise verwendet werden. "Gewicht" ist
>>Kaufmannssprache, und die ist für eine ordentlich Definition von Größen
>>zum Glück genauso uninteressant wie irgendwelche Kalorien und Pferstärken.
>>
> Das ist falsch.
> Gewicht ist eine gesetzliche Maßeinheit

Höchstens eine Größe. Oder wieviel ist 1Gewicht in Kilogramm?

> und wird täglich
> milliardenfach verwendet.
> Wohingegen Masse zwar eine Grundgrösse ist, die in der Physik
> verwendet wird (dort hat Gewicht keinen Platz),

doch, hat es!

> aber die Masse eines
> Körpers wird nur ganz selten bestimmt, und dann auch meist als
> Gewicht.

Aha.

Du erwähntest doch den Wikipediaartikel zum Gewicht:

hier, bitteschön:

,----[http://de.wikipedia.org/wiki/Gewicht#Definition ]
| Das Gewicht eines Objekts ist die zur Summe aller äußeren, auf das Objekt
einwirkenden Kräfte wirkende Gegenkraft mit dem Objekt als Bezugssystem.
Folgt ein Objekt dabei beispielsweise der Gravitation ? als einer
gleichmäßigen Beschleunigung ? ungebremst im freien Fall, so realisiert
sich mangels Widerstand (= äußere Kraft) kein Gewicht.
|
`----

> Der Vergleich mit cal und PS völlig daneben.
> Denn für Gewicht gibt es keinen Ersatz.

Nö. Gibt's auch nicht, ist nämlich anders definiert...

> Nur verstehen müst man den Begriff hat.

Hm. Ich meine, ich hätte den Begriff verstanden. Und ich meine, ich würde
ihn auch bei seiner Umgangssprachlichen Verwendung verstehen und verwende
ihn dennoch nicht synonym mit Masse.

> Die Wissenschaft, die sich damit beschäftig, nennt sich Metronomie.

Ah! Sowas hab ich, das ist aber ein variabler Taktgenerator, scnr

Gruß
Patrick

Mathias Böwe

unread,
May 8, 2008, 3:20:11 PM5/8/08
to
Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:

> Ich pfleg das, was ich beim MTBken mit einem Helm schütze,
> gelegentlich anderweitig (zum Denken) zu verwenden;)

Wenn Deine Ergüsse, die Du hier absonderst, die Ergebnisse derartiger
Prozesse sind, dann zeigt das, daß Du vergebliche Liebesmüh betreibst.
Da ist nichts mehr, was eines Schutzes bedürfte.

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur

Mathias Böwe

unread,
May 8, 2008, 3:20:11 PM5/8/08
to
Günther Schwarz <st...@gmx.de> wrote:

> Helmut Springer hatte geschrieben:
>
> > Alurohr in fast beliebige Form zu bekommen hat man mittlerweile im
> > Griff. Es gibt uebrigens auch Stahlrahmen mit entsprechenden Rohren
> > und sogar Muffen, allerdings selten.
>
> Koniatube, z.B. früher [TM] bei Patria. Bekommt man das noch? Mein
> Roadster hat das im Prospekt, aber nur da :-)

Das gilt auch (bis auf die Muffen) für den Cinelli-MTB-Rahmen, den ich
mir beizeiten mal aufbauen will. Solide Handwerkskunst, aus dem Vollen
gefräst :-} Ich denke, daß eine Campa-Gruppe (Record O. R., Euklid,
Ikarus o. ä.) artgerecht wäre...

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Heinz Blüml

unread,
May 9, 2008, 1:42:13 AM5/9/08
to
On Wed, 07 May 2008 18:22:06 +0200, Patrick Kibies <linux...@web.de>
wrote:

>Du erwähntest doch den Wikipediaartikel zum Gewicht:


>
>hier, bitteschön:
>
>,----[http://de.wikipedia.org/wiki/Gewicht#Definition ]
>| Das Gewicht eines Objekts ist die zur Summe aller äußeren, auf das Objekt
>einwirkenden Kräfte wirkende Gegenkraft mit dem Objekt als Bezugssystem.
>Folgt ein Objekt dabei beispielsweise der Gravitation ? als einer
>gleichmäßigen Beschleunigung ? ungebremst im freien Fall, so realisiert
>sich mangels Widerstand (= äußere Kraft) kein Gewicht.
>|
>`---

Dass in Wikiblödia auch Unsinn steht, sollte dir bekannt sein.
Hinweis ja, aber daraus Gültigkeit ableiten zu wollen, wäre Dummheit
pur.
Dass nämlich Gewicht (hauptsächlich oder ausschlieslich) für
Gewichtskraft stehen soll, ist Dummschwatz von ein paar
durchgeknallten Füsikleerern.

>> Nur verstehen müst man den Begriff hat.
>
>Hm. Ich meine, ich hätte den Begriff verstanden.

Das glaub ich dir gerne.
Leider weiss die Welt nix davon.

>Und ich meine, ich würde
>ihn auch bei seiner Umgangssprachlichen Verwendung verstehen und verwende
>ihn dennoch nicht synonym mit Masse.
>

Es gibt keine umgangssprachliche Verwendung, dass ist Dummschatz von
ahnungslosen Füsikleerern.
Gewicht war und ist die Bezeichnung für das, was man mit einer Waage
in kg misst.
Das hat für die Welt ganz enorme Bedeutung, der Warenverkehr (und die
dabei erforderliche Rechtssicherheit) sind davon unmittelbar
betroffen.
Gewicht ist auch kein Synonym der Masse, wenngleich Gewicht eine
invariante Grösse ist und in kg gemessen wird.
Aber die "Erleichterungen" bei der Feststellung des Gewichtes
(Ausserachtlassung des Luftauftriebs) machen für wirkliche Denker halt
einen Unterschied.
Der Gebrauch Gewicht für Gewichtskraft, ist eine Erfindung
ahnungsloser Fysikleerer, die niemals über den Bereich von Leerbüchern
hinausgeklommen ist.
Wäre ja auch traurig und dumm, einen Begriff für "kg" und "N" zu
verwenden.
Probier einmal den Begriff Gewichtskraft zu durchschauen.
Das ist die Kraft, mit der ein Gewicht (auf die Aufstandsfläche)
wirkt.
Nach deiner Lesart wäre das als Kraft-Krat zu deuten.

>> Die Wissenschaft, die sich damit beschäftig, nennt sich Metronomie.
>
>Ah! Sowas hab ich, das ist aber ein variabler Taktgenerator, scnr
>

Ja, richtig wäre Metrologie gewesen;)
http://www.mass-und-gewicht.de/

h

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Heinz Blüml

unread,
May 9, 2008, 5:22:11 AM5/9/08
to
On Fri, 9 May 2008 00:00:22 -0700 (PDT), Winfried
<w-buechs...@web.de> wrote:

>X-No-archive: Yes


>
>On 5 Mai, 21:52, Heinz Blüml <k.h.blu...@chello.at> wrote:
>
>> Nur verstehen müst man den Begriff hat.
>

>denn wenn man Begriffe nicht versteht, kommt sowas wie dieses heraus:


>
>> Die Wissenschaft, die sich damit beschäftig, nennt sich Metronomie.
>

>Metrologie.
>
LOL
Du zeigst zwar, dass du buchstabieren kannst, um ein Wort (unbehirnt)
mit dem anderen vergleichen.
Hättest du aber nur einen Funken (Nanogramm) Verstand, dann würde dir
die Lächerlichkeit deiner Erbsenzählerei selber auffallen.
Muß aber nicht, du befindest dich voll in der Ausübung der
Meinungsfreiheit.

h

Bodo Eggert

unread,
May 9, 2008, 5:47:06 PM5/9/08
to
Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
> On Wed, 07 May 2008 18:22:06 +0200, Patrick Kibies <linux...@web.de>

>>,----[http://de.wikipedia.org/wiki/Gewicht#Definition ]

> Dass in Wikiblödia auch Unsinn steht, sollte dir bekannt sein.
> Hinweis ja, aber daraus Gültigkeit ableiten zu wollen, wäre Dummheit
> pur.
> Dass nämlich Gewicht (hauptsächlich oder ausschlieslich) für
> Gewichtskraft stehen soll, ist Dummschwatz von ein paar
> durchgeknallten Füsikleerern.

Richtig, was verstehen Physiker schon von Physik!
--
Saying your system is secure should be considered the same as saying your food
is too hot. Its a temporary condition which is going away even as you speak.
-- Gandalf Parker
Friß, Spammer: v...@bg.7eggert.dyndns.org ev...@QdSiwa.7eggert.dyndns.org

Heinz Blüml

unread,
May 10, 2008, 1:20:02 AM5/10/08
to
On Fri, 09 May 2008 23:47:06 +0200, Bodo Eggert
<7eg...@nurfuerspam.de> wrote:

>Heinz Blüml

>> Dass nämlich Gewicht (hauptsächlich oder ausschlieslich) für


>> Gewichtskraft stehen soll, ist Dummschwatz von ein paar
>> durchgeknallten Füsikleerern.
>
>Richtig, was verstehen Physiker schon von Physik!

Dein diesbezügliches Verständnis dürfte ziemlich gering sein.
Denn Bezeichnungen sind immer (nur) Bezeichnungen und nie die Sache
selber.
Der Umgang mit Sprache dürfte vielen Menschen ein Problem darstellen
(nicht nur dir).
Ich erklärs dir:
Den Begriff Gewicht, der seit "jeher" das bezeichnet, was man mit der
Waage in kg misst, einfach putschartig für einen völlig anderen
Umstand monopolartig einsetzen zu wollen, ohne auch nur mit einem Wort
auf die bestehende Problematik einzugehen, und auch ohne die armen
Schüler auch nur mit einem Wort darüber aufzukären, dass das, was man
ihnen aufpfropft für andere Menschen (und auch zu den existierenden
gesetzlichen Regelungen) im eklatanten Widerspruch steht, halte ich
für einigermassen schräg (krank?)
Dass sich Schüler, die natürlich wussten, dass sie ihr Körpergewicht
in kg messen, das gefallen liessen, ist für mich der zweite Teil der
Unverständlichkeit.
Also gelebte Dummheit.

Eine Frage ganz allein an dich:
Welches Gewicht hat das von dir bevorzugte Rad?
(Auch circa Angaben möglich).

h


Bodo Eggert

unread,
May 10, 2008, 6:07:06 AM5/10/08
to
Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
> On Fri, 09 May 2008 23:47:06 +0200, Bodo Eggert
>>Heinz Blüml

>>> Dass nämlich Gewicht (hauptsächlich oder ausschlieslich) für
>>> Gewichtskraft stehen soll, ist Dummschwatz von ein paar
>>> durchgeknallten Füsikleerern.
>>
>>Richtig, was verstehen Physiker schon von Physik!
>
> Dein diesbezügliches Verständnis dürfte ziemlich gering sein.

Das macht nichts, denn wie schon Sokrates sagte, ich weiß, daß ich
nicht weiß. Doch was ich weiß, das übertrifft offenbar Dein Verständnis.

> Denn Bezeichnungen sind immer (nur) Bezeichnungen und nie die Sache
> selber.

Ach!

> Der Umgang mit Sprache dürfte vielen Menschen ein Problem darstellen
> (nicht nur dir).
> Ich erklärs dir:
> Den Begriff Gewicht, der seit "jeher" das bezeichnet, was man mit der
> Waage in kg misst, einfach putschartig für einen völlig anderen
> Umstand monopolartig einsetzen zu wollen, ohne auch nur mit einem Wort
> auf die bestehende Problematik einzugehen, und auch ohne die armen
> Schüler auch nur mit einem Wort darüber aufzukären, dass das, was man
> ihnen aufpfropft für andere Menschen (und auch zu den existierenden
> gesetzlichen Regelungen) im eklatanten Widerspruch steht, halte ich
> für einigermassen schräg (krank?)

Ich weiß nicht, in welchem Jahrtausend Du in die Schule gegangen sein
willst, mir wurde aber schon letztes Jahrtausend beigebracht, daß die
Einheiten richtig zu nutzen die Grundvoraussetzung für eine korrekte
Rechnung ist. Und wenn Du rechnest kg * m/s² = kg, dann kommt eben nur
Unsinn heraus.

Mir wurde auch erklärt, wie eine Wage funktioniert, und warum es sinnvoll
ist, zwischen der Masse und der Kraft deutlich zu unterscheiden.

Wahrscheinlich mußte man das damals, als Du in die Klosterschule gingst,
noch nicht, da war bei beschleunigten Massen eher wichtig, daß sie gut
geschliffen sind.

> Eine Frage ganz allein an dich:
> Welches Gewicht hat das von dir bevorzugte Rad?
> (Auch circa Angaben möglich).

Deiner Definition nach bisher ca. 0 g bis 1,25 t, je nach Fahrsituation.
--
Top 100 things you don't want the sysadmin to say:
79. What's this "any" key I'm supposed to press?

Friß, Spammer: Gy1AM...@VkoJhe.7eggert.dyndns.org

Patrick Kibies

unread,
May 10, 2008, 7:49:28 AM5/10/08
to
Heinz Blüml wrote:

> On Wed, 07 May 2008 18:22:06 +0200, Patrick Kibies <linux...@web.de>
> wrote:
>
>>Du erwähntest doch den Wikipediaartikel zum Gewicht:
>>
>>hier, bitteschön:
>>
>>,----[http://de.wikipedia.org/wiki/Gewicht#Definition ]
>>| Das Gewicht eines Objekts ist die zur Summe aller äußeren, auf das
>>| Objekt
>>einwirkenden Kräfte wirkende Gegenkraft mit dem Objekt als Bezugssystem.
>>Folgt ein Objekt dabei beispielsweise der Gravitation ? als einer
>>gleichmäßigen Beschleunigung ? ungebremst im freien Fall, so realisiert
>>sich mangels Widerstand (= äußere Kraft) kein Gewicht.
>>|
>>`---
> Dass in Wikiblödia auch Unsinn steht, sollte dir bekannt sein.
> Hinweis ja, aber daraus Gültigkeit ableiten zu wollen, wäre Dummheit
> pur.

Ach! Aber irgendwie deckt sich das, was dort steht mit dem was ich erwartet
hätte. Ich habe gerade leider kein Lehrbuch der Physik zur Hand, sonst
würde ich ja dort mal nachschlagen. Vielleicht denke ich ja Dienstag dran
und begebe mich mal in die Unibib.

> Dass nämlich Gewicht (hauptsächlich oder ausschlieslich) für
> Gewichtskraft stehen soll, ist Dummschwatz von ein paar
> durchgeknallten Füsikleerern.

Ja. Komisch dass das auch ganz vernünftig wirkende Hochschullehrer betrifft,
die schon genug beschäftigt sind die Irrtümer von Gymnasiallehrern
auszubügeln.


>>> Nur verstehen müst man den Begriff hat.
>>
>>Hm. Ich meine, ich hätte den Begriff verstanden.
>
> Das glaub ich dir gerne.
> Leider weiss die Welt nix davon.

Soso.

>>Und ich meine, ich würde
>>ihn auch bei seiner Umgangssprachlichen Verwendung verstehen und verwende
>>ihn dennoch nicht synonym mit Masse.
>>
> Es gibt keine umgangssprachliche Verwendung, dass ist Dummschatz von
> ahnungslosen Füsikleerern.

Aha.

> Gewicht war und ist die Bezeichnung für das, was man mit einer Waage
> in kg misst.

Hast du dafür eine naturwissenschaftliche Fundstelle?

> Das hat für die Welt ganz enorme Bedeutung, der Warenverkehr (und die
> dabei erforderliche Rechtssicherheit) sind davon unmittelbar
> betroffen.

Dass "Gewicht" im Handel anders benutzt wird habe ich bereits festgestellt.

> Gewicht ist auch kein Synonym der Masse, wenngleich Gewicht eine
> invariante Grösse ist und in kg gemessen wird.

> Aber die "Erleichterungen" bei der Feststellung des Gewichtes
> (Ausserachtlassung des Luftauftriebs) machen für wirkliche Denker halt
> einen Unterschied.

Dann wäre "Gewicht" aber keine Eigenschaft eines Körpers mehr sondern eines
Körpers mit seinem umgebenden Medium. Für eine Abhängigkeit vom
Bezugssystem: siehe unten. Also können wir "invariant" streichen?

> Der Gebrauch Gewicht für Gewichtskraft, ist eine Erfindung
> ahnungsloser Fysikleerer, die niemals über den Bereich von Leerbüchern
> hinausgeklommen ist.
> Wäre ja auch traurig und dumm, einen Begriff für "kg" und "N" zu
> verwenden.

Eben. Deshalb spricht man ja von Masse und Gravitationskraft.
Gravitation ist Massenanziehung und verursacht Gewicht, während auf einer
Umlaufbahn um die Erde auf einen Raumfahrer wohl eine Gravitationskraft
wirkt (die entspricht in diesem Fall der Zentripetalkraft), hat er jedoch
kein Gewicht (die Resultierende aus Trägheitskraft und Gravitationkraft ist
null, ansonsten würde der Ärmste bald auf der Erdoberfläche aufschlagen
oder sich von ihr entfernen.)

> Probier einmal den Begriff Gewichtskraft zu durchschauen.
> Das ist die Kraft, mit der ein Gewicht (auf die Aufstandsfläche)
> wirkt.

Moment. Ein Gewicht nach deiner Definition kann nicht wirken. Wirken können
nur Kräfte. Und das wäre ein Resultat der Anziehung zwischen zwei Massen.

> Nach deiner Lesart wäre das als Kraft-Krat zu deuten.

>>> Die Wissenschaft, die sich damit beschäftig, nennt sich Metronomie.
>>
>>Ah! Sowas hab ich, das ist aber ein variabler Taktgenerator, scnr
>>
> Ja, richtig wäre Metrologie gewesen;)

Solange das nicht der selbe Unterschied wie zwischen Astronomie und
Astrologie ist ;)

Gruß
Patrick

Heinz Blüml

unread,
May 10, 2008, 2:16:42 PM5/10/08
to
On Sat, 10 May 2008 12:07:06 +0200, Bodo Eggert
<7eg...@nurfuerspam.de> wrote:


>Ich weiß nicht, in welchem Jahrtausend Du in die Schule gegangen sein
>willst, mir wurde aber schon letztes Jahrtausend beigebracht, daß die
>Einheiten richtig zu nutzen die Grundvoraussetzung für eine korrekte

>Rechnung ist. Und wenn Du rechnest kg * m/s? = kg, dann kommt eben nur
>Unsinn heraus.
>
Unsinn kommt dann heraus, wenn man sich nicht auskennt.
Aber, das eigentliche Problem, das du bis jetzt noch nicht erkennen
konntest, liegt woanders.

>Mir wurde auch erklärt, wie eine Wage funktioniert, und warum es sinnvoll
>ist, zwischen der Masse und der Kraft deutlich zu unterscheiden.
>

Eine Waage misst Gewicht in kg.
Wenn man dir das nicht erklärt hat, dann hat man dir Unsinn
beigebracht.

>> Eine Frage ganz allein an dich:
>> Welches Gewicht hat das von dir bevorzugte Rad?
>> (Auch circa Angaben möglich).
>
>Deiner Definition nach bisher ca. 0 g bis 1,25 t, je nach Fahrsituation.

Das mit der Fahrsituation ist natürlich völliger Unsinn.
Das kommt halt heraus, wenn man in der Schule Unsinn gelernt hat.
Das Gewicht, egal, wie groß es ist, ist immer und überall gleich.
Auch am Mond oder bei einem Sprung über eine Schanze.
Siehst du, wer nix (oder Unsinn) gelernt hat, erzählt auch wieder
Unsinn.
Mach dir nix draus, du hast vielleicht (hoffentlich) andere
Fähigkeiten.
Nasenrammel balanzieren?

h

Heinz Blüml

unread,
May 10, 2008, 2:32:37 PM5/10/08
to
On Sat, 10 May 2008 13:49:28 +0200, Patrick Kibies <linux...@web.de>
wrote:

>Heinz Blüml wrote:

>>>`---
>> Dass in Wikiblödia auch Unsinn steht, sollte dir bekannt sein.
>> Hinweis ja, aber daraus Gültigkeit ableiten zu wollen, wäre Dummheit
>> pur.
>
>Ach! Aber irgendwie deckt sich das, was dort steht mit dem was ich erwartet
>hätte. Ich habe gerade leider kein Lehrbuch der Physik zur Hand, sonst
>würde ich ja dort mal nachschlagen. Vielleicht denke ich ja Dienstag dran
>und begebe mich mal in die Unibib.
>

Du wirst Leerbücher finden, wo genau der selbe Unsinn steht.
Inzwischen sind auch schon einige durchgeknallte Füysikleerer schon
draufgekommen,dass sie da (auf Anordnung von höherer Stelle?) schlicht
Unsinn verzapft haben.
Also, wenn etwas gedruckt ist, kann es deshalb auch Unsinn sein.
Druckerschwwärze ist kein Garant für Klugheit.

>> Dass nämlich Gewicht (hauptsächlich oder ausschlieslich) für
>> Gewichtskraft stehen soll, ist Dummschwatz von ein paar
>> durchgeknallten Füsikleerern.
>
>Ja. Komisch dass das auch ganz vernünftig wirkende Hochschullehrer betrifft,
>die schon genug beschäftigt sind die Irrtümer von Gymnasiallehrern
>auszubügeln.
>

Ja, Dummheit scheint immer und überall möglich.
Frag solche Klugscheisser nach ihrem Körpergewicht, und ob sie ev
Gewichtsprobleme haben.
Vielleicht klingelts dann?

>> Gewicht war und ist die Bezeichnung für das, was man mit einer Waage
>> in kg misst.
>
>Hast du dafür eine naturwissenschaftliche Fundstelle?
>

Ich werde keine Anführen.
In der Physik hat der Begriff Gewicht nix verloren. Dort verwendet man
Masse und Kraft.

>> Das hat für die Welt ganz enorme Bedeutung, der Warenverkehr (und die
>> dabei erforderliche Rechtssicherheit) sind davon unmittelbar
>> betroffen.
>
>Dass "Gewicht" im Handel anders benutzt wird habe ich bereits festgestellt.
>

Das ist die einzige und die einzig richtige Verwendung.

>> Gewicht ist auch kein Synonym der Masse, wenngleich Gewicht eine
>> invariante Grösse ist und in kg gemessen wird.
>
>> Aber die "Erleichterungen" bei der Feststellung des Gewichtes
>> (Ausserachtlassung des Luftauftriebs) machen für wirkliche Denker halt
>> einen Unterschied.
>
>Dann wäre "Gewicht" aber keine Eigenschaft eines Körpers mehr sondern eines
>Körpers mit seinem umgebenden Medium. Für eine Abhängigkeit vom
>Bezugssystem: siehe unten. Also können wir "invariant" streichen?
>

Gewicht stellt den Wägewert dar, der im Handelsverkehr als invariant
gelten kann.
Das ist der Witz davon.
Würde, was nur Dödeln und Füysikleerern einfallen kann, jemand die
Gewichtskraft einer Ware angeben, dann müsste er auch immer den Ort
der Messung dazusagen und es wären dicke Tabellen erforderlich, die
Gewichtskraft nach einer Verbringung an einem anderen Ort wieder
umzurechnen.
Auf der Bohnendose würde dann draufstehen (zum Glück ist niemand so
fetzendeppert) Trockengewicht 6,3 N in Grammatneusiedel, Meereshöhe
121 m über Adria gemessen.
Tatsächlich steht etwa drauf, Trockengewicht 630g.

>> Der Gebrauch Gewicht für Gewichtskraft, ist eine Erfindung
>> ahnungsloser Fysikleerer, die niemals über den Bereich von Leerbüchern
>> hinausgeklommen ist.
>> Wäre ja auch traurig und dumm, einen Begriff für "kg" und "N" zu
>> verwenden.
>
>Eben. Deshalb spricht man ja von Masse und Gravitationskraft.

Das machen hauptsächlich durchgenallte Fysikleerer in Füsick"büchern".
Aber sie sollten auch erkunden und lehren, wies mit dem Gewicht steht.

>Gravitation ist Massenanziehung und verursacht Gewicht,

Gewicht (in kg - das sollte dir zu denken geben) ist von der
Erdbeschleunigfung unabhängig.

>während auf einer
>Umlaufbahn um die Erde auf einen Raumfahrer wohl eine Gravitationskraft
>wirkt (die entspricht in diesem Fall der Zentripetalkraft), hat er jedoch
>kein Gewicht (die Resultierende aus Trägheitskraft und Gravitationkraft ist
>null, ansonsten würde der Ärmste bald auf der Erdoberfläche aufschlagen
>oder sich von ihr entfernen.)
>

Das ist zwar ein physikalisches Problem, hat aber mit dem Gewicht nix
zu tun.

>> Probier einmal den Begriff Gewichtskraft zu durchschauen.
>> Das ist die Kraft, mit der ein Gewicht (auf die Aufstandsfläche)
>> wirkt.
>
>Moment. Ein Gewicht nach deiner Definition kann nicht wirken. Wirken können
>nur Kräfte. Und das wäre ein Resultat der Anziehung zwischen zwei Massen.
>

Du hättest auch nur (es ist dir leider nicht gelungen) über den
Begriff Gewichtskraft den Kopf zerbrechen sollen.
Probiers nocheinmal, vielleicht klingelts.
Ich hab ja nie behauptet, dass ein Gewicht wirkt.

>> Nach deiner Lesart wäre das als Kraft-Krat zu deuten.
>

Den Satz solltest du bei der Überlegung vom Begriff Gewichtskraft mit
bedenken.

h

Gerald Eischer

unread,
May 10, 2008, 6:11:26 PM5/10/08
to
Heinz Blüml schrieb:

>>
> Eine Waage misst Gewicht in kg.
> Wenn man dir das nicht erklärt hat, dann hat man dir Unsinn
> beigebracht.
[...]

> Das Gewicht, egal, wie groß es ist, ist immer und überall gleich.

Blüml, du bist einfach nur mehr peinlich.

--
Gerald | o/\,/\o ^ ^ ^
| (.(.) |_|_|
| =( o )= |
| ''W''' B

Heinz Blüml

unread,
May 11, 2008, 12:38:30 AM5/11/08
to
On Sun, 11 May 2008 00:11:26 +0200, Gerald Eischer
<Gerald....@fahr-zur-hoelle.org> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:
>>>
>> Eine Waage misst Gewicht in kg.
>> Wenn man dir das nicht erklärt hat, dann hat man dir Unsinn
>> beigebracht.
>[...]
>> Das Gewicht, egal, wie groß es ist, ist immer und überall gleich.
>
>Blüml, du bist einfach nur mehr peinlich.

Das von jemand gesagt bekommen, dessen herausragendste Qualifikation
Ahungslosigkeit/Dummheit ist, amüsiert mich besonders.
Eischer, versuch nocheinmal in der Volksschule zu immatrikulieren.
Oder in der Sonderschule.
Es ist nie alles verloren;)

h

Message has been deleted

Günther Schwarz

unread,
May 11, 2008, 7:43:23 AM5/11/08
to
Bernd Sluka hatte geschrieben:

> Langsam frage ich mich, ob Erika nach Ösiland gezogen ist oder sich
> dort nur einen zweiten Account beschafft hat.

Ach, Bernd, es gibt doch soviele Erikas beiderlei Geschlechts. Bisher
ist es doch ganz amüsant, wie sich hier ein solches Exemplar zum Brot
macht.

Günther

Message has been deleted

Heinz Blüml

unread,
May 11, 2008, 3:24:36 PM5/11/08
to
On Sun, 11 May 2008 19:05:59 +0200, Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:

>Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> schrieb:

>>
>>Das von jemand gesagt bekommen, dessen herausragendste Qualifikation
>>Ahungslosigkeit/Dummheit ist, amüsiert mich besonders.
>

>Tja, es versteht halt net jeder so viel von Physik wie du, Zweistein.
>
Du magst ein leidlich guter Schrauber sein.
Bleib bei deinen Leisten.
Nicht alles, wovon du keine Ahnung hast, wartet auf deinen Senf.

h

Tichon Popp

unread,
May 11, 2008, 5:02:18 PM5/11/08
to
Heinz Blüml wrote:
> Denn Bezeichnungen sind immer (nur) Bezeichnungen und nie die Sache
> selber.
> Der Umgang mit Sprache dürfte vielen Menschen ein Problem darstellen
> (nicht nur dir).
> Ich erklärs dir:
> Den Begriff Gewicht, der seit "jeher" das bezeichnet, was man mit der
> Waage in kg misst, einfach putschartig für einen völlig anderen
> Umstand monopolartig einsetzen zu wollen, ohne auch nur mit einem Wort
> auf die bestehende Problematik einzugehen, und auch ohne die armen
> Schüler auch nur mit einem Wort darüber aufzukären, dass das, was man
> ihnen aufpfropft für andere Menschen (und auch zu den existierenden
> gesetzlichen Regelungen) im eklatanten Widerspruch steht, halte ich
> für einigermassen schräg (krank?)
>
Dir ist die Problematik mit Stundenkilometern und Kilometern pro Stunde
bekannt? Oder aus dem weniger physiklastigem Bereich die Geschichte mit
"Leuchte" vs. "Lampe"? Oder "Schraubenzieher" vs. "Schraubendreher"?
Es macht eingentlich keinen Sinn, Fachterminologie gegen Umgangssprache
zu verteidigen. Auch nicht andersherum.

Gruss,

T.

Gerald Eischer

unread,
May 11, 2008, 5:27:36 PM5/11/08
to
Heinz Blüml schrieb:

Gibt es hier einen Techniker oder Physiker, den das allwissende Blüml
noch nicht beleidigt hat?

Günther Schwarz

unread,
May 11, 2008, 5:59:20 PM5/11/08
to
Gerald Eischer hatte geschrieben:

> Gibt es hier einen Techniker oder Physiker, den das allwissende Blüml
> noch nicht beleidigt hat?

Ja, alle, die diesen Faden still genießen :-)

Günther

Tichon Popp

unread,
May 11, 2008, 6:24:42 PM5/11/08
to
Heinz Blüml wrote:
> Eischer, versuch nocheinmal in der Volksschule zu immatrikulieren.
>
Gibt's in Deiner Wahrnehmung noch Volksschulen? Wenn ja, solltest Du sie
- also die Wahrnehmung - mal auf Funktionsfähigkeit überprüfen lassen.
Message has been deleted
Message has been deleted

Bodo Eggert

unread,
May 12, 2008, 6:04:22 AM5/12/08
to
Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
> On Sat, 10 May 2008 12:07:06 +0200, Bodo Eggert

>>Ich weiß nicht, in welchem Jahrtausend Du in die Schule gegangen sein


>>willst, mir wurde aber schon letztes Jahrtausend beigebracht, daß die
>>Einheiten richtig zu nutzen die Grundvoraussetzung für eine korrekte
>>Rechnung ist. Und wenn Du rechnest kg * m/s? = kg, dann kommt eben nur
>>Unsinn heraus.
>>
> Unsinn kommt dann heraus, wenn man sich nicht auskennt.

Natürlich, denn m/s² = 1! Oder kg = 0!!!!!

> Aber, das eigentliche Problem, das du bis jetzt noch nicht erkennen
> konntest, liegt woanders.
>
>>Mir wurde auch erklärt, wie eine Wage funktioniert, und warum es sinnvoll
>>ist, zwischen der Masse und der Kraft deutlich zu unterscheiden.
>>
> Eine Waage misst Gewicht in kg.

Also ist das Gewicht die Kraft, mit der ein Körper an seiner Aufhängung
zieht oder auf eine Unterlage drückt. Und wenn man auf der Waage wippt,
dann ändert sich das Gewicht.

> Wenn man dir das nicht erklärt hat, dann hat man dir Unsinn
> beigebracht.

Ja ne, ist klar.

>>> Eine Frage ganz allein an dich:
>>> Welches Gewicht hat das von dir bevorzugte Rad?
>>> (Auch circa Angaben möglich).
>>
>>Deiner Definition nach bisher ca. 0 g bis 1,25 t, je nach Fahrsituation.
>
> Das mit der Fahrsituation ist natürlich völliger Unsinn.
> Das kommt halt heraus, wenn man in der Schule Unsinn gelernt hat.
> Das Gewicht, egal, wie groß es ist, ist immer und überall gleich.
> Auch am Mond oder bei einem Sprung über eine Schanze.

Da zeigt die Wage aber was ganz anderes an. Und nun?


--
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