Am 06.06.2013 08:33, schrieb Nico Hoffmann:
> Martin Wohlauer schreibt:
>> Heute war mal wieder ADFC-AGV und dort wurde u. A. als Referent jemand
>> mit dem Namen "Kaulen" fᅵr eine Veranstaltung im Rahmen der
>> "Fahrradstadt 2020" ins Auge gefasst. Ich schᅵtze mal, es handelt sich
>> dabei um den Verein:
>>
>>
http://www.svk-kaulen.de
>>
>> (Falls nicht, bin ich auch gerne fᅵr anders lautende Hinweise offen.)
>> Jetzt ist meine Frage: Taugen die fᅵr irgendwas, oder darf ich da
>> erwarten, dass auch die wieder Radwege ᅵber den Klee loben werden? Hat
>> hier schon jemand Erfahrungen mit denen gemacht?
>
> Man kann Material von denen runterladen und durchblᅵttern.
>
> Mein Eindruck ist, dass die ihr Geld damit verdienen, die
> Vorstellungen der Separationsfetischisten in den ᅵmtern und Rathᅵusern
> umzusetzen. Konkret scheinen die viel in Streifchen zu machen, weil
> das wohl nachgefragt wird. Vielleicht irre ich mich, das ist mir nur
> beim ᅵberfliegen der Pamphlete so aufgefallen.
>
> Solche Lᅵden scheint es ᅵberall zu geben. Hier in Chemnitz war auch so
> eine Bude (nicht Kaulen) am zusammenspinnen des "Radverkehrkonzepts"
> beteiligt... Dasselbe in grᅵn.
Das ist nᅵmlich auch meine Befᅵrchtung. Wird dann allerdings bei der
entsprechenden Veranstaltung sicher witzig, dem Herren Referenten ein
paar unangenehme Fragen mit Verweisen auf bestehende Untersuchungen
unter die Nase zu reiben. =)
> Ich sehe nicht so ganz den Sinn, sich mit solchen Leuten
> auseinanderzusetzen. Selbst wenn die wollten, kᅵnnten die nicht viel
> machen. Wenn eine Stadt den Willen hat, die Radfahrer mᅵglichst
> billig an den Rand oder ganz von der Fahrbahn zu drᅵngen, und damit
> so eine Bude baeuftragt, werden die genau das umsetzen (und als
> wahnsinnig toll verkaufen), denn dafᅵr werden sie bezahlt.
Naja, der Hintergrund hier ist der folgende: Augsburg hat sich
vorgenommen[tm] bei Fahrradstadt 2020 mitzuspielen, also bewusst den
Radverkehrsanteil zu erhᅵhen. Momentan liegt der irgendwo bei 13 % [1],
wenn man einem Artikel der AZ glauben schenken darf. Man mᅵchte aber ca.
16 %, wenns nach Bundesebene geht. Also im Prinzip fᅵr Augsburger
Verhᅵltnisse kein Kraftakt. Schᅵn daran ist nur, dass man dafᅵr der
Stadt ein paar Kohlen aus den Rippen leiern konnte. Darunter sollen u.
A. auch Image-Kampagnen und ᅵffentliche Vortrᅵge fallen, wie man
Radverkehr richtig[tm] fᅵrdert. U. A. eine von drei solchen
Veranstaltungen soll irgendwann im Herbst stattfinden. Und genau da soll
besagter Referent auftreten. Nur fᅵrchte ich, dass mein damaliger
Hinweis in der AGV, dass ein Experte vielleicht mal die
Probleme/Eigenheiten von Radverkehrsfᅵhrung beleuchten sollte, in die
falsche Richtung gehen wird, wenn die da auftauchen und Separation mal
wieder als den heiligen Gral herausstellen versuchen. Aber wie gesagt,
gibt bestimmt schᅵne Diskussionen, wenn ich den Referenten von Kaulen
mit ein paar Fakten konfrontiere...
Grᅵᅵle,
Martin.
[1]
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Die-Stadt-will-mehr-fuer-Radler-tun-id21826606.html