Ich glaub nicht das der nochmal hupt, und mit ganz viel Glück erzählt
er die Story demnächst am Stammtisch, dann wissens schon 4,5,6 ?
Ich weiß auch das nicht alles was ich ihm gesagt habe ganz genau
schlich richtig war, aber in der Eile konnte ich leider nicht leider
nicht erts alle s nachschlagen,und schlauer als vorher ist er jetzt
sowieso.
Es scheint sich manchmal zu lohnen sich nicht aufzuregen, auch wenns
schwerfällt :-)
mfg
Stefan
> gefragt:"galt das Hupen eben mir?" Antwort: "Ja, warum fahren sie
> nicht auf dem Radweg?"
Recht hat er. Eine der dämlichsten Regelungen, die es je in Deutschland
gegeben hat. Erst verbaut man Milliarden in Radwege und macht vollökologisch
die Straßen enger und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen,
sondern darf sein Kreuz noch den Stoßstangen als Prellbock vorhalten.
Ich empfehle in gleicher Weise beim Bau von Flughäfen vorzugehen. Dann würde
man erst staatliche Milliarden für Schallschutz ausgeben und anschließend
die Benutzung freistellen. Da säßen alle auf der Palme.
Frank
--
www.wortkontor.de
>"Stefan Zickenrott" <zick...@stud.fh-hannover.de> schrieb im Newsbeitrag
>
>> gefragt:"galt das Hupen eben mir?" Antwort: "Ja, warum fahren sie
>> nicht auf dem Radweg?"
>
>Recht hat er. Eine der dämlichsten Regelungen, die es je in Deutschland
>gegeben hat. Erst verbaut man Milliarden in Radwege und macht vollökologisch
>die Straßen enger und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen,
>sondern darf sein Kreuz noch den Stoßstangen als Prellbock vorhalten.
Kann ich nicht finden.
Ich habe die Stadt Leipzig nie darum gebeten, irgendwo einen
Radweg hinzubauen. Ich habe ihr sogar recht deutlich gesagt,
daß ich sie nicht haben will.
Selbst der ADFC sagt mittlerweile, daß er keine neuen
(straßenbegleitenden) Radwege mehr gebaut haben will.
Was kann ich dafür, wenn die Stadt Leipzig weiter neue baut,
wenn gerade Platz dafür übrig ist?
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
...............................................
http://ferienland.home.pages.de
Kinderferienlager in der Tschechischen Republik
> > gefragt:"galt das Hupen eben mir?" Antwort: "Ja, warum fahren sie
> > nicht auf dem Radweg?"
>
> Recht hat er.
Nein, nach STVO hat er eben nicht recht, da hier keine Benutzungspflicht
vorlag.
> Erst verbaut man Milliarden in Radwege und macht vollökologisch
> die Straßen enger und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen,
> sondern darf sein Kreuz noch den Stoßstangen als Prellbock vorhalten.
Einspruch. Wenn es sich um teuer und dementsprechend gut gebaute Radwege
handelt, können diese ja benutzungspflichtig gemacht werden, was in
der Regel auch geschieht. Also locker bleiben!
Gruss Helmut
> "Stefan Zickenrott" <zick...@stud.fh-hannover.de> schrieb im Newsbeitrag
>
> > gefragt:"galt das Hupen eben mir?" Antwort: "Ja, warum fahren sie
> > nicht auf dem Radweg?"
>
> Recht hat er. Eine der dämlichsten Regelungen, die es je in Deutschland
> gegeben hat. Erst verbaut man Milliarden in Radwege und macht vollökologisch
> die Straßen enger und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen,
> sondern darf sein Kreuz noch den Stoßstangen als Prellbock vorhalten.
Erst halbiert man massenweise eh zu schmale Gehwege, dann schickt man
die Fahrradfahrer auf diese Todesstreifen mit Abschußanlage
(wartepflichtiger, aber nicht wartender Autoverkehr) an jeder
Einmündung. Streng nach den Versen
Auto, Auto über alles, Radlfahrer aus dem Weg.
Ob sie das auch überleben, sowas kümmert mich 'nen Dreck.
Könnte fast unsere neue Nationalhymne werden.
Falls das etwas heftig erscheint, es hat seinen Grund:
Nach langer Zeit wurde ich heute mal wieder heftig von einem automobilen
"Erzieher" in einer rollenden Weitbereichsdisco abgedrängt. Leider hatte
ich heftig damit zu tun, nicht unsanft abzusteigen, daher hatte ich
keine Möglichkeit, auf sein Kennzeichen zu sehen.
--
Klaus Müller, Erlangen
Rad weg - der wahre Sinn der Radwege
http://home.t-online.de/home/klaus.mueller.erl
Was lernen wir daraus: Immer kräftig in die Tür treten, dann halten sie
wenigstens an.
Jens
Da bringst du mich auf was! Wie wäre es denn den Stau auf deutsche
Autobahnen nachhaltig zu verhindern. LKWs die stundenlang im Stau
stehen kosten die Volkswirtschaft Millionen, und belasten die Umwelt
unnötig mit ihen Abgasen.
Die Lösung: Die Landstraßenbenutzungspflicht für PKW! PKW dürfen dann
Autobahnen nur noch benutzen wenn es keine Landstraßenverbindung gibt.
Schließlich geht es nicht an das milliarden in teure Landstraßen
verbaut werden, und die dann nicht benutzt werden müssen. Tolle Idee
oder?
mfg
Stefan
Warum soll man dann die Rad-weg-e benutzungspflichtig machen??
Frei nach dem am Kapitalmarkt so probagierten Li(e)beralisierung:
der Markt wirds schon richten ... sind die Rad-weg-e gut und geeignet
werden diese sicherlich von den Radfahrern angenommen, wenn nicht
sollen sie ja auch nicht gezwungen werden.
BTW: ganz im Gegenteil halte ich die Rad-weg-ebenutzungspflicht
sogar kontraproduktiv, da somit Verkehrsteilnehmer 2. Klasse
suggeriert werden. Das gilt fuer Auto-bilisten genauso wie
fuer die Radfahrer selbst.
mvh
- Wieland -
Stefan Zickenrott schrieb:
>
> Die Lösung: Die Landstraßenbenutzungspflicht für PKW! PKW dürfen dann
> Autobahnen nur noch benutzen wenn es keine Landstraßenverbindung gibt.
Ausnahmen:
- nicht autobahnbegleitend
- unzumutbar, d.h. nicht sicher mit 30 km/h befahrbar (1/3 der
REgelgeschwindigkeit, wie mit dem Fahrrad auch)
- unbefahrbar, z.B. mit Autobahnbaumaterial vollgesetllt oder geraed mal
ohne Oberbau
> Schließlich geht es nicht an das milliarden in teure Landstraßen
> verbaut werden, und die dann nicht benutzt werden müssen. Tolle Idee
> oder?
Ja, fände ich auch mal. Wie in der Schiffahrt und leicht abgewandelt:
Berufsschiffahrt hat Vorrang, Kleinfahrzeuge unter 12 m sind
wartepflichtig, es sei denn, sie führen einen amtlichen gelben
Doppelkegel. Autobahnen der Berufsschiffahrt! Denn nur die tun was für
die Wirtschaft. Die restlichen Freizeitschipper sind eh nur aus
touristischen Gronden ziellos unterwegs, und da sind die Landstraßen
doch viel schöner! Manche Leute muß man auch zu ihrem Glück zwingen.
Wolfgang
Zur Erklärung, einer ist ein 2 m breiter Randstreifen in der Innenstadt,
mit Schild und Kopfsteinpflasterstreifen als Trennlinie. Das andere ein
von der Straße etwas entfernter Weg auf einem alten Schotterbett der
Bahn. Top Asphalt, nur in einem Bereich ein paar Poller, die werden aber
auch von den Autos umfahren.
Gruß
Ralf
> Ausnahmen:
>
> - nicht autobahnbegleitend
> - unzumutbar, d.h. nicht sicher mit 30 km/h befahrbar (1/3 der
> REgelgeschwindigkeit, wie mit dem Fahrrad auch)
> - unbefahrbar, z.B. mit Autobahnbaumaterial vollgesetllt oder geraed mal
> ohne Oberbau
Warum? die meisten Autofahrer halte doch nichts von den Ausnahmen zur
Radwegbenutzungspflicht, und hupen oder drängeln trotzdem, warum ihnen
dann unnötige Vorschriften aufzwingen.
mfg
Stefan der gerade fast auf einer Motorhaube gelandet wäre, weil die
Autofahrerin meinte ein Radfahrer muß hinter einem Bus keinen
Sicherheitsabstand einhalten.
Man könnte einen benutzungspflichtigen Autoweg draus machen. Aber dazu
muß erst einmal das Verkehrszeichen erfunden und die StVO angepaßt
werden.
> Was macht man eigentlich, wenn die Autos den Radweg unbedingt benutzen
> wollen. Passiert mir fast täglich, gute Radwege werden halt freiwillig
> angenommen :-)).
Man bedankt sich herzlich für die Freundlichkeit, einen offensichtlichen
Grund für die Unbenutzbarkeit des Radweges geschaffen zu haben, bittet
darum, auch weiterhin so zu parken, und benutzt erfreut die Fahrbahn.
Mathias
--
Seit Jeanne Moreau alt und häßlich geworden ist, darf sie ja sogar in
Wim-Wenders-Filmen mitspielen.
Dani el Krebs auf dem ScotchKulT
>Einspruch. Wenn es sich um teuer und dementsprechend gut gebaute Radwege
>handelt, können diese ja benutzungspflichtig gemacht werden, was in
Wozu? Gute Radwege brauchen keine Benutzungspflicht.
Und wieso teuer = gut sein soll, müßtest Du auch noch
erklären.
> Was macht man eigentlich, wenn die Autos den Radweg unbedingt benutzen
> wollen. Passiert mir fast t=E4glich, gute Radwege werden halt freiwillig
> angenommen :-)).
Du hast die Möglichkeit, die Falschparker bei der zuständigen Behörde
anzuzeigen (Polizei oder Ordnungsamt). Die Anzeige sollte enthalten:
- deinen Namen und deine Anschrift
- amtliches Kennzeichen, Farbe und Typ des falsch parkenden Wagens
- Datum und Uhrzeit der Feststellung
- Ortsangabe (Straße, vor Haus Nr. ..., in Fahrtrichtung ...)
- Umstände (mit zwei/vier Rädern auf dem Radweg, verbleibende
Radwegbreite, evtl. Behinderung durch Absteigen/Ausweichen auf
die Fahrbahn)
Es kann dann eine Verwarnung ("Knöllchen") ausgestellt werden.
Besonders störende Fahrzeuge können auch abgeschleppt werden. (Wenn so
etwas öfter vorkommt, kannst du dich ja mal telefonisch durchfragen,
wer dafür zuständig ist, das zu veranlassen.)
Robert Weemeyer, Berlin
Followup-To: de.soc.verkehr,
d. h. Antworten auf diesen Beitrag erscheinen nur dort
Was kennzeichnet denn Deiner Meinung nach einen "gut gebauten" Radweg?
Wozu bei einem solchen die Benutzungspflicht - meinst Du, bei einem
guten Radweg würden nennenswerte Anteile der Radfahrer noch auf der
Fahrbahn zu finden sein? Wenn ja, warum?
Ciao,
Ste- "nicht unbedingt zum Beantworten, aber zum Drübernachdenken" -fan
> Erst verbaut man Milliarden in Radwege und macht vollökologisch die
> Straßen enger
Unsinn - Es gibt zwei Gruende, Radwege zu bauen: Erstens, die
Radfahrer von der Fahrbahn zu draengen, zweitens, die Foerdermittel
dafuer einzustreichen.
Wer Radwege als Foerderung des Radverkehrs verkauft, hat i.R. noch nie
wirklich erfolgreich ueber Radverkehrsfoerderung nachgedacht :-(
> und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen,
...weil's Planungsruinen sind: Was nicht beschildert werden muss,
haette nach gesundem Menschenverstand nicht gebaut werden duerfen!
--
Jens Peter Lindemann <Jens.Li...@Biologie.Uni-Bielefeld.DE>
Neurobiology, University of Bielefeld, D-33501 Bielefeld
> Ich habe die Stadt Leipzig nie darum gebeten, irgendwo einen
> Radweg hinzubauen. Ich habe ihr sogar recht deutlich gesagt,
> daß ich sie nicht haben will.
Radwege werden üblicherweise noch nicht auf Wunsch einzelner Bürger gebaut.
Auch wenn es manchmal so aussieht.
> Selbst der ADFC sagt mittlerweile, daß er keine neuen
> (straßenbegleitenden) Radwege mehr gebaut haben will.
Ja, nach dem er 10 Jahre lang welche gefordert hat. Wäre ich
Verkehrsminister, würde ich dem ADFC schon deshalb nicht mehr zuhören.
Wieviele Mitglieder vertritt der denn überhaupt? Weiss das jemand?
Frank
--
www.wortkontor.de
> Nein, nach STVO hat er eben nicht recht, da hier keine Benutzungspflicht
> vorlag.
Eben: da es im Verkehr um schnelle Entscheidungen geht, sollte man auch
einfache Lösungen finden. Und zwar bevor wieder alle nun für Radwege sind.
> > Erst verbaut man Milliarden in Radwege und macht vollökologisch
> > die Straßen enger und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen,
> > sondern darf sein Kreuz noch den Stoßstangen als Prellbock vorhalten.
> Einspruch. Wenn es sich um teuer und dementsprechend gut gebaute Radwege
> handelt, können diese ja benutzungspflichtig gemacht werden, was in
> der Regel auch geschieht. Also locker bleiben!
Ich bin für eine generelle Lösung. Entweder Pflicht und Bauen oder nicht
Pflicht und nicht bauen. Aber so viertel vor halb ein bisschen ist das der
Realität nicht angemessen.
Frank
--
www.wortkontor.de
> Erst halbiert man massenweise eh zu schmale Gehwege, dann schickt man
> die Fahrradfahrer auf diese Todesstreifen mit Abschußanlage
> (wartepflichtiger, aber nicht wartender Autoverkehr) an jeder
> Einmündung.
Als Autofahrer musst Du ohnehin in der Stadt an irgendeiner Vollkornampel
alle 10 Meter warten. Da verstehe ich schon, dass man nicht noch auf
querschießende Radpiloten achten kann, die mit zu hoher Geschwindigkeit
fahren.
> Auto, Auto über alles, Radlfahrer aus dem Weg.
> Ob sie das auch überleben, sowas kümmert mich 'nen Dreck.
> Könnte fast unsere neue Nationalhymne werden.
Ergänze einen Vers über den Autofahrer, der von linksökologischen Medien als
Depp hingestellt wird, als potentieller Mörder und Kinderfeind und ich
stimme Dir zu. Wir leben nun mal in der Mediokratie und wen interessiert da
schon die Wahrheit? Es geht um Images, die gepflegt werden müssen.
> Nach langer Zeit wurde ich heute mal wieder heftig von einem automobilen
> "Erzieher" in einer rollenden Weitbereichsdisco abgedrängt. Leider hatte
> ich heftig damit zu tun, nicht unsanft abzusteigen, daher hatte ich
> keine Möglichkeit, auf sein Kennzeichen zu sehen.
Sei froh! Wäre er Radler gewesen, hättest Du das Kennzeichen vergeblich
gesucht - auch wenn Du schwerverlertzt liegen geblieben wärst.
Frank
--
www.wortkontor.de
> Was lernen wir daraus: Immer kräftig in die Tür treten, dann halten sie
> wenigstens an.
Okay, wenn wir den Rechtsstaat aushebeln wollen: meinetwegen. Aber laßt mich
vorher eine Uzi besorgen, damit ich mich wehren kann.
Frank
--
www.wortkontor.de
> Die Lösung: Die Landstraßenbenutzungspflicht für PKW! PKW dürfen dann
> Autobahnen nur noch benutzen wenn es keine Landstraßenverbindung gibt.
Meinetwegen. Ich bin für alles, was das Auto fahren billiger macht. Wenn
dann LKW und Radler endlich gerecht an den Wegekosten beteiligt werden.
Frank
--
www.wortkontor.de
Was heisst denn mit zu hoher Geschwindigkeit deiner Meinung nach ?
bist du so einer der nach einem Tempolimit von 15 km/h Innerorts ruft?
oder sollen die von dir intendierten Geschwindigkeitsbeschraenkungen nur
fuer alle Anderen Verkehrsteilnehmer gelten?
Autofahrerlogik?
Patrick Schelauske
Übrigends, das Parken auf Radwegen mit Verbundsteinpflaster und
ähnlichem sollte als das geahndet werden, was es ist: Sachbeschädigung
Wer zahlt das denn bisher?
Gruß
Ralf
Was hat das mit Rechtssaat aushebeln zu tun ? Informier' Dich doch erst
mal, was der Rechtsstaat zum Überholen im Allgemeinen und zum Überholen
von Fahrrädern im Besonderen so sagt.
Wenn Du mir dann erklären kannst, wie ein (normal gebauter) Radfahrer an
die Tür eines Autos treten kann, das ihn mit deutlich höherer
Geschwindigkeit so überholt hat, daß ein Gefährdung ausgeschlossen war
und der Sicherheitsabstand von (je nach Situation) mindestens 1..1.5 m
eingehalten wurde, können wir über Aufrüstung diskutieren.
Wenn Du auf der anderen Seite Nötigung und versuchte Körperverletzung
als geeignete Antwort auf eine empfundene Behinderung (oder von mir aus
auch Nötigung) siehst, würde mich mal Dein Verständnis von 'Rechtsstaat'
interssieren. Dir stehen in solchen Fällen durchaus rechtsstaatlich
Mittel zur Verfügung, Dich zur Wehr zu setzen.
Und zu guter Letzt bleibt dann auch noch die Frage, ob Du in einem
Rechtsstaat Gesundheit und Leben oder materielle Dinge höher einschätzen
willst.
> Aber laßt mich
> vorher eine Uzi besorgen, damit ich mich wehren kann.
Es läuft im wirklichen Leben(tm) nicht alles so ab wie in einer soap
opera.
Gruß
Markus
> Selbst der ADFC sagt mittlerweile, daß er keine neuen
> (straßenbegleitenden) Radwege mehr gebaut haben will.
Oops - hast Du das genauer?
Wie passt das damit zusammen, dass die momentan "Fahrradstadtplaene"
verteilen (hier in Bielefeld und mindestens auch in Dortmund), die im
wesentlichen strassenbegleitende Radwege feiern?!
Ist da moeglicherweise nur ein einzelner Kreisverband zu Verstand
gekommen? :-(
Interessiert mich auch, hat aber einst weder Polizei noch Überholer
interessiert. Dabei habe ich ihm nur mit behandschuhter Hand auf das
Blech geklopft. Anschliessend bin ich sogar wieder auf den Radweg (der
an dieser Stelle schon in Ordnung ist) und dort hat er sich dann
filmreif quergestellt und mich ausgebremst. Dann wollte er mich
verhauen, und ich war froh, als auf der Gegenfahrbahn ein Polizeiauto
an die Ampel kam. Die haben mir dann erklärt, dass ich nicht auf Autos
rumklopfen dürfe, und meine Einwände, das sei Selbstschutz und ein
gutes Stück Schreckreaktion gewesen, wurden nicht anerkannt. Naja, der
Fahrer hat sich dann schnell der Staatsgewalt gebeugt, nur die
Freundin hätte sich fast noch eine Klage wegen Beamtenbeleidigung
eingefangen...
Gruß, Frank
--
Die Verwendung von mehreren Ausrufezeichen macht die Aussage nicht
ausrufender sondern ausufernder. [Michael Bauer in dnq]
längsschiessend, der Autofahrer fährt quer.
> die mit zu hoher Geschwindigkeit
> fahren.
Bitte? 50 darf ich im Prinzip, wenn die Ampel grade grün wurde. Aber
mit 30 wäre ich schon sehr zufrieden.
Auch Frank
Ja, ja, erst fährt der eine den anderen fast um, der andere wehrt sich
und tritt mit dem Fuss gegen dessen Waffe, und der erstere greift zu
einer anderen Waffe und schießt den, den er angegriffen hat, dann
rechtmäßig über den Haufen.
Autofahrer wissen, was Rechtsstaat ist.
Heinz
Wenn deine Reaktion mit der Uzi so schnell ausfällt, wie die auf mein
letztes Posting, dann gibt's ja nichts zu befürchten. Du solltest das mal
untersuchen lassen. Vielleicht bist du ja zum Führen eines Kraftfahrzeugs
gar nicht geeignet? Wann war denn deine letzte MPU?
<kicher>
Jens
>> Was lernen wir daraus: Immer kräftig in die Tür treten, dann
>> halten sie wenigstens an.
FW> Okay, wenn wir den Rechtsstaat aushebeln wollen:
FW> meinetwegen. Aber laßt mich vorher eine Uzi besorgen, damit ich
FW> mich wehren kann.
Ganz schlecht. Viel zu oft Ladehemmung.
Holger
--
--- http://www.coling.uni-freiburg.de/~schauer/ ---
"Hmm, sendmail soll ja in Deutschland nach dem
Betaeubungsmittelgesetz bald verboten werden, weil es stark
bewusstseinsveraendernde Wirkungen hat."
-- Kristian Koehntopp in de.comp.os.unix.discussion
Du solltest nicht den Poster Frank Werner als "den Autofahrer"
bezeichnen.
Und vielleicht solltest Du ihn gar nicht erst ernst nehmen.
Gruss
Andreas
> Du solltest nicht den Poster Frank Werner als "den Autofahrer"
> bezeichnen.
>
> Und vielleicht solltest Du ihn gar nicht erst ernst nehmen.
Jau. Leider springt man manchmal zu schnell an.
Heinz
>> Was lernen wir daraus: Immer kräftig in die Tür treten, dann halten sie
>> wenigstens an.
>Okay, wenn wir den Rechtsstaat aushebeln wollen: meinetwegen. Aber laßt mich
>vorher eine Uzi besorgen, damit ich mich wehren kann.
Ist das die übliche Autofahrerarroganz?
"Lass dich gefälligst plattfahren, ohne auf dich aufmerksam
zu machen! Ansonsten helfe ich mit der Uzi nach!"
Car"Wenn ich gegen ihre Tür treten kann, wars zuwenig Abstand"sten
--
Dipl. Phys. Carsten Lechte
Institut fuer Experimentelle und Angewandte Physik der CAU Kiel, Germany
http://www.ieap.uni-kiel.de/plasma/ag-stroth
Neu und (ahem) lesenswert: http://www.toppoint.de/~chl/
>"Elke Bock" <e.b...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
>> Selbst der ADFC sagt mittlerweile, daß er keine neuen
>> (straßenbegleitenden) Radwege mehr gebaut haben will.
>
>Ja, nach dem er 10 Jahre lang welche gefordert hat. Wäre ich
>Verkehrsminister, würde ich dem ADFC schon deshalb nicht mehr zuhören.
Habe ich irgendwo geschrieben, daß ich Fan von dem Verein
wäre?
>Wieviele Mitglieder vertritt der denn überhaupt? Weiss das jemand?
Zur Mitgliederversammlung des Kreisverbandes hier in Leipzig
sind 10-12 erschienen. Wahrhaft gigantisch. :->
mfg, elke
[Radwege]
>Ich bin für eine generelle Lösung. Entweder Pflicht und Bauen oder nicht
>Pflicht und nicht bauen. Aber so viertel vor halb ein bisschen ist das der
>Realität nicht angemessen.
Nicht bauen ist freilich am besten.
Aber was machst Du mit denen, die schon vorhanden sind?
Abreißen ist auch teuer.
>e.b...@gmx.de (Elke Bock) writes:
>
>> Selbst der ADFC sagt mittlerweile, daß er keine neuen
>> (straßenbegleitenden) Radwege mehr gebaut haben will.
>
>Oops - hast Du das genauer?
>Wie passt das damit zusammen, dass die momentan "Fahrradstadtplaene"
>verteilen (hier in Bielefeld und mindestens auch in Dortmund), die im
>wesentlichen strassenbegleitende Radwege feiern?!
>Ist da moeglicherweise nur ein einzelner Kreisverband zu Verstand
>gekommen? :-(
Ach, vergiß es einfach wieder. :-(
Ich hatte nur den von L.E. gemeint, die erzählen immer, wenn
ich mich über die Radwege und den ADFC im allgemeinen
beschwere, daß sie ja gar keine (Bordstein-)radwege mehr
haben wollen.
Sondern "nur noch" Radstreifen. Und die böse Stadt sorgt
dafür, daß das niemand erfährt, damit sie weiter
Bordsteinradwege bauen kann.
Aber selbst das war beim Einleitungsvortag des ADFC gestern
zur Bürgersprechstunde des OBM, Thema Radverkehr, beim
besten Willen nicht herauszuhören (auch wenn der Vortragende
das gemeint haben dürfte und vermutlich überzeugt ist, dies
auch gesagt zu haben)
Erst ein Lob für die Stadt, weil die Radwege sich verdoppelt
haben;
dann viele Probleme auf diesen Radwegen;
die Forderung, die Benutzungspflicht bei manchen aufzuheben
(entsprechend der 170 Vorschläge);
dann fing er an zu schwärmen, wie toll die Stadt Bonn doch
überall ganz moderne Angebotsstreifen hingemalt hat und wie
schön billig das ist;
daß man mit Hilfe dieser Streifen das Radwegnetz locker
verdoppeln könnte, eines der Beispiele war die Gießerstraße
- wenigstens 15m breit, fast ohne parkende Auto (gibt
einfach keinen Grund dazu), durch die Kapazität der
zuführenden Kreuzungen immer nur einstreifig befahren (also
wirklich Platz im Überfluß) - und linksabbiegende Vorfahrt
am Ende;
welche Einbahnstraßen noch geöffnet werden sollten, ein paar
Querungshilfen und Lob für die Fahrradparkplätze und
Forderung für weitere (auf der Fahrbahn).
Und dann heftig geklatscht bei meinen Bemerkungen zur
(reichlich dämlichen) Begründung der Stadt, die
Benutzungspflicht nicht aufzuheben, wenn man auf der
Fahrbahn die Sicherheit nicht garantieren(!) könne, daß und
warum sie das ja auf den Radwegen gleich gar nicht kann.
<kopfschüttel>
Und ich hatte mich auch bedankt bei der Stadt, daß sie noch
nicht so sehr viele Radwege gebaut hat. :-)
Insgesamt kann aus der Veranstaltung auch keineswegs von
einer Dominanz des Wunsches nach mehr Radwegen gesprochen
werden, die Meinungen dazu waren doch recht unterschiedlich.
Und immer wieder Beifall, wenn sich jemand dazu bekannte,
diese oder jene Einbahnstraße verkehrt herum zu befahren und
dies auch weiterhin tun zu wollen, egal ob das nun
freigegeben wird oder nicht.
Soweit zur Meinung "des Volkes" hier. Den ADFC könnte mensch
getrost vergessen - wenn der nicht so ernst genommen würde.
:-(
mfg, elke
ps: ich erlaube mir mal, nicht nach y zu posten ;-)
> "Stefan Zickenrott" <zick...@stud.fh-hannover.de> schrieb im Newsbeitrag
>
> > Die Lösung: Die Landstraßenbenutzungspflicht für PKW! PKW dürfen dann
> > Autobahnen nur noch benutzen wenn es keine Landstraßenverbindung gibt.
>
> Meinetwegen. Ich bin für alles, was das Auto fahren billiger macht. Wenn
> dann LKW und Radler endlich gerecht an den Wegekosten beteiligt werden.
Ich hätte nichts dagegen, als Radfahrer gerecht, also weniger an den
Wegekosten beteiligt zu werden.
--
Klaus Müller, Erlangen
Rad weg - der wahre Sinn der Radwege
http://home.t-online.de/home/klaus.mueller.erl
Tun sie ja nicht, wenn ich mit tempo 30 über die Hauptstraßenradwege
schleiche überholt mich keiner mehr.
mfg
Stefan
> Dabei habe ich ihm [dem Überholer] nur mit behandschuhter Hand auf das
> Blech geklopft. [...] Die [Polizisten] haben mir dann erklärt, dass
> ich nicht auf Autos rumklopfen dürfe [...].
Wo steht, dass man nicht auf Autos rumklopfen darf? Solange das Auto
nicht beschädigt wird und der Fahrer es nicht ausdrücklich verbietet,
müsste es doch eigentlich erlaubt sein.
Robert Weemeyer, Berlin
> 50 darf ich [Radfahrer] im Prinzip, wenn die Ampel grade grün wurde.
Die explizite Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h innerhalb
geschlossener Ortschaften gilt nur für Kraftfahrzeuge (§ 3 Abs. 3
Nr. StVO).
Robert Weemeyer, Berlin
Followup-To: de.soc.verkehr
> "Frank Werner" <fwe...@netcologne.de>:
>
> >Wieviele Mitglieder vertritt der [ADFC] denn überhaupt?
>
> Zur Mitgliederversammlung des Kreisverbandes hier in Leipzig
> sind 10-12 erschienen. Wahrhaft gigantisch. :->
Ich wette, an den Versammlungen des ADFC nimmt ein höherer Anteil der
Mitglieder teil als an den Versammlungen des ADAC ...
War schon mal jemand auf einer ADAC-Mitgliederversammlung?
ääääääh und was ist mir den füßgängern....
und hunden
und pferden
und kühen
.... wild soll auch gelegentlich über die straße laufen
und schnecken
und käfer
und....
und was heißt gerecht ... wenns gerecht wäre müßtest du noch mehr fürs
autofahren zahlen ...
wieso sollen eigentlich die anlieger für straßen bezahlen
steffen
>Ich hatte nur den von L.E. gemeint, die erzählen immer, wenn
>ich mich über die Radwege und den ADFC im allgemeinen
>beschwere, daß sie ja gar keine (Bordstein-)radwege mehr
>haben wollen.
>Sondern "nur noch" Radstreifen. Und die böse Stadt sorgt
>dafür, daß das niemand erfährt, damit sie weiter
>Bordsteinradwege bauen kann.
>
>Aber selbst das war beim Einleitungsvortag des ADFC gestern
>zur Bürgersprechstunde des OBM, Thema Radverkehr, beim
>besten Willen nicht herauszuhören (auch wenn der Vortragende
>das gemeint haben dürfte und vermutlich überzeugt ist, dies
>auch gesagt zu haben)
>
>Erst ein Lob für die Stadt, weil die Radwege sich verdoppelt
>haben;
>dann viele Probleme auf diesen Radwegen;
>die Forderung, die Benutzungspflicht bei manchen aufzuheben
>(entsprechend der 170 Vorschläge);
Analog Magdeburg:
Zwei gegensätzliche Zeitungsmeldungen innerhalb von 14d
(sollte ich noch rumliegen haben)
1. Meldung:
Beifall des ADFC zu Radwegen und dem generellen
Tenor "es-wird-was-gemacht"
2. Meldung:
Es gibt zu viele unnötige Radwege im Zuge der Sanierung von
Gehwegen. Kritik ADFC am Automatismus:
neuer Gehweg = alter Gehweg+Schild 241
Was fakt ist,
daß an den zu DDR-Zeiten bereits vorhandenen Radwegen
nichts getan wird. Die haben zwar neue Schilder 237, 241 aus
bundesdeutscher Lieferung erhalten und sind mit mannshohen
Werbeschildern zugebaut worden, jedoch haben auch die
Wurzeln der Bäume in den letzten zehn Jahren nichts unversucht
gelassen, aus dieser Piste eine Trail-Strecke zu machen.
(Nichts gegen Bäume - sie stehen ja nicht auf der Straße!)
Natürlich reagiert die Stadt - Radwege mit dieser
aufwendigen Oberflächengestaltung werden mit dem
Zusatz "Schadhafter Radweg" prämiert.
Was mich auch wundert ist,
daß in diesem unseren Land scheinbar Engpässe in der
Lieferung von Baumaterial (hier: graues Betonpflaster) immer
dann auftreten, wenn die Pflasterarbeiten 1m vor dem Bordstein
angekommen sind und man auf rotes oder blaues Pflaster
ausweicht. Ich denke, daß wir Miß- und Planwirtschaft ala DDR
überwunden haben - oder steckt da System dahinter?
Es kann natürlich auch sein, daß man - wie früher in der DDR -
seine 'Zahlen' bringen muß. Welcher Regierende möchte da
in seinem Bereich nicht mit 200m Radweg mehr aufwarten,
oder pünklich zur Saison das Bauvorhaben übererfüllen?
Was bei mir Mitleid erregt ist,
daß viele demontierte Radwegschilder aus Tmp30-Zonen,
die zZt traurig und deprimiert in Lagerräumen auf einen neuen
Standort warten, es wohl lieber gesehen hätten, daß die zu
dreieckigen "Achtung Radfahrer" verarbeitet worden wären,
um eben eine wirklich wichtige Aufgabe zu bekommen.
Gruß aus MD an der E
Hendrik
Dort hätte man das auch gemusst... Ich hatte aber keine Lust, dem
Polizisten, der gerade mein Nasenbein gerettet hatte, ein freches "wo
steht das" entgegenzuschleudern...
> Übrigens das ist weder Selbstschutz, noch brauchbare Schreckreaktion.
> Es ist Beweissicherung. Klopfen als Selbstschutz ist nur bei
> (langsamem) Abdrängen brauchbar. Dann aber sollte das kein Klopfen
> sein, sondern möglichst kräftig, damit es auch wahrgenommen wird, und
> als Notwehr ist es nicht rechtswidrig (gegenwärtiger rechtswidriger
> Angriff).
Es war kräftig.
Im Landkreis Celle sind an Radwegen in letzter Zeit vermehrt
Gefahrenstellen-Schilder (Zeichen 101) mit Zusatzschild
"Radweg-Schäden" zu bewundern. Einige dieser Schilder sind auch wieder
demontiert worden, ohne daß die Schäden behoben wurden.
Gruß, Jürgen
| > ich heftig damit zu tun, nicht unsanft abzusteigen, daher hatte ich
| > keine Möglichkeit, auf sein Kennzeichen zu sehen.
|
| Sei froh! Wäre er Radler gewesen, hättest Du das Kennzeichen vergeblich
| gesucht - auch wenn Du schwerverlertzt liegen geblieben wärst.
Warum soll er froh sein? Er hatte *keine* Moeglichkeit, das Kennzeichen zu
sehen. Insofern ist es in diesem Fall unerheblich, ob ueberhaupt eins
vorhanden war oder nicht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
--Daniel
--
"The obvious mathematical breakthrough would be development of an easy
way to factor large prime numbers." -- Bill Gates, "The Road Ahead"
|> Als Autofahrer musst Du ohnehin in der Stadt an irgendeiner Vollkornampel
|> alle 10 Meter warten. Da verstehe ich schon, dass man nicht noch auf
|> querschießende Radpiloten achten kann, die mit zu hoher Geschwindigkeit
|> fahren.
sed -e 's/ kann / will /'
wenn man es nicht kann, ist man zum Führen eines Kraftfahrzeuges
nicht geeignet.
|> > Nach langer Zeit wurde ich heute mal wieder heftig von einem automobilen
|> > "Erzieher" in einer rollenden Weitbereichsdisco abgedrängt. Leider hatte
|> > ich heftig damit zu tun, nicht unsanft abzusteigen, daher hatte ich
|> > keine Möglichkeit, auf sein Kennzeichen zu sehen.
|>
|> Sei froh! Wäre er Radler gewesen, hättest Du das Kennzeichen vergeblich
|> gesucht - auch wenn Du schwerverlertzt liegen geblieben wärst.
Kommt auf den Körperbau von Klaus und dem Drängler an. Am Ende geht
das aus wie weiland bei uns Uwe wenn ein Abwehrspieler den umhauen
wollte...
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <b...@teknon.de>
> Als Autofahrer musst Du ohnehin in der Stadt an irgendeiner Vollkornampel
> alle 10 Meter warten.
Was, bitte, ist eine Vollkornampel?
> Da verstehe ich schon, dass man nicht noch auf querschießende
> Radpiloten achten kann, die mit zu hoher Geschwindigkeit fahren.
Wie, bitte, kann die Inkarnation eines Verkehrshindernisses mit zu
hoher Geschwindigkeit fahren?
>Analog Magdeburg:
>Zwei gegensätzliche Zeitungsmeldungen innerhalb von 14d
Na, dafür ist die Lage diesmal ganz gut bei der LVZ
angekommen:
| In dem Bundesgesetz
| geht es um die Neuregelung der
| Radwegebenutzungspflicht (die LVZ berichtete). Bei
| Wegen, die bestimmten Parametern nicht genügen, muss
| die Benutzungspflicht aufgehoben werden. Der Radfahrer
| darf dann frei wählen, ob er auf der Straße oder dem
| Radweg fährt. Die Stadt hat die neue Gesetzesvorlage
| bisher nur teilweise umgesetzt. Der ADFC drohte deshalb
| zuletzt mit einer Klage.
Und den Leserbrief von Volker haben sie auch abgedruckt.
>Was fakt ist,
>daß an den zu DDR-Zeiten bereits vorhandenen Radwegen
>nichts getan wird. Die haben zwar neue Schilder 237, 241 aus
>bundesdeutscher Lieferung erhalten und sind mit mannshohen
>Werbeschildern zugebaut worden, jedoch haben auch die
>Wurzeln der Bäume in den letzten zehn Jahren nichts unversucht
>gelassen, aus dieser Piste eine Trail-Strecke zu machen.
Das ist hier eher die Ausnahme. Der Anteil der
belagsanierten Radwege ist vermutlich sogar größer als auf
der Fahrbahn. Nur daß sie auch meist rote Pflastersteine
nehmen und auch sonst es nie richtig glatt hinkriegen.
>(Nichts gegen Bäume - sie stehen ja nicht auf der Straße!)
>Natürlich reagiert die Stadt - Radwege mit dieser
>aufwendigen Oberflächengestaltung werden mit dem
>Zusatz "Schadhafter Radweg" prämiert.
Cool.
Das kann mensch dann schon von der Fahrbahn aus sehen? Ist
doch nett.
Vielleicht brauchen sie ja nur etwas Nachhilfeunterricht,
was die korrekte Beschilderung angeht?
[...]
>angekommen sind und man auf rotes oder blaues Pflaster
>ausweicht. Ich denke, daß wir Miß- und Planwirtschaft ala DDR
>überwunden haben - oder steckt da System dahinter?
Ja.
Diese Steine lassen sich leicht wieder ab- und aufbauen,
wenn darunter an den Leitungen etwas gemacht werden muß.
>Es kann natürlich auch sein, daß man - wie früher in der DDR -
>seine 'Zahlen' bringen muß. Welcher Regierende möchte da
>in seinem Bereich nicht mit 200m Radweg mehr aufwarten,
>oder pünklich zur Saison das Bauvorhaben übererfüllen?
Klar läßt sich das gut abrechnen.
Aber ich denke schon, daß hier das angestrebte Ziel 20%
Radverkehrsbeteiligung zumindest ein ernstgemeinter Wunsch
der maßgeblich Verantwortlichen ist. :->
>Was bei mir Mitleid erregt ist,
>daß viele demontierte Radwegschilder aus Tmp30-Zonen,
>die zZt traurig und deprimiert in Lagerräumen auf einen neuen
>Standort warten, es wohl lieber gesehen hätten, daß die zu
>dreieckigen "Achtung Radfahrer" verarbeitet worden wären,
>um eben eine wirklich wichtige Aufgabe zu bekommen.
Hm, wie meinst Du denn das? An jedes Ortseingangsschild
eines?
mfg, elke
> robert....@gmx.de (Robert Weemeyer):
> Wo steht, daß man das Berühren von Autos verbieten kann
> [Rächtsgrundlage]?
Ich bin kein Jurist, aber im BGB fand ich folgenden Paragrafen:
| § 903. [Befugnisse des Eigentümers] Der Eigentümer einer Sache kann,
| soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der
| Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung aus-
| schließen. [...]
Ähnliche Rechte dürfte auch der Besitzer haben.
>sch...@taurus.boerde.de (Hendrik Schluricke):
>>Was bei mir Mitleid erregt ist,
>>daß viele demontierte Radwegschilder aus Tmp30-Zonen,
>>die zZt traurig und deprimiert in Lagerräumen auf einen neuen
>>Standort warten, es wohl lieber gesehen hätten, daß die zu
>>dreieckigen "Achtung Radfahrer" verarbeitet worden wären,
>>um eben eine wirklich wichtige Aufgabe zu bekommen.
>
>Hm, wie meinst Du denn das? An jedes Ortseingangsschild
>eines?
Viel zu wenig!
Prinzipiell würde ich an einer vollständigen Substitution der
237er, 240er und 241er Schilder denken und die Benutzungs-
pflicht löst sich in Wohlgefallen auf.
Gruß Hendrik
Frank Werner wrote:
> Radwege werden üblicherweise noch nicht auf Wunsch einzelner Bürger gebaut.
Nicht? Aber sicher doch auf Wunsch einzelner (also doch wieder vieler)
Buerger-Meister.
> Ja, nach dem er 10 Jahre lang welche gefordert hat. Wäre ich
> Verkehrsminister, würde ich dem ADFC schon deshalb nicht mehr zuhören.
"ADFC" - wer soll das sein? ;-)
Diesen Verein kann es schon per Definition ("Allgemeiner"...) bei einem
so bunten Volk wie den Radfahrern gar nicht geben. Also bitte nicht vom
AD_A_C auf andere schliessen.
Gruesse, Armin
Frank Werner wrote:
>
> "Helmut Eidmann" <helmut....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
FW> > > Erst verbaut man Milliarden in Radwege
Haette gar nicht gedacht, dass diese blauen Schildchen und gelegentlich
ein paar Striche weisse Farbe auf dem Fussweg so teuer sind. Vielleicht
kannst Du zu meiner Aufklaerung beitragen und mir diese
Milliardenbeispiele nennen.
FW> > > und macht vollökologisch die Straßen enger
Du meinst wohl Fusswege enger - haette Dich jetzt beinahe in die
Autofahrerschublade gesteckt.
FW> > > und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen, sondern
darf sein Kreuz noch den Stoßstangen als Prellbock vorhalten.
"Prellbock" - hast Du so was noetig?
HE> > Einspruch. Wenn es sich um teuer und dementsprechend gut gebaute
Radwege
HE> > handelt, können diese ja benutzungspflichtig gemacht werden, was
in
HE> > der Regel auch geschieht. Also locker bleiben!
"teuer und demensprechend gut" - sind die vielleicht auf dem Mond? Oder
wo? Zeig mir doch mal welche. Hier zwischen Ulm und Muenchen hab ich
bislang noch keinen entdecken koennen. Und falls es wirklich irgendwo
einen geben sollte - wem soll das Teil nuetzen? Leider vergeht mir hin
und wieder die Lockerheit mit diesem ganzen Radwegmuell.
FW> Ich bin für eine generelle Lösung. Entweder Pflicht und Bauen oder
nicht
FW> Pflicht und nicht bauen.
Einen Radweg "Bauen" - erklaer das doch mal. Und die "generelle Loesung"
haette ich auch gern definiert.
Gruesse, Armin
Frank Werner wrote:
> Meinetwegen. Ich bin für alles, was das Auto fahren billiger macht. Wenn
> dann LKW und Radler endlich gerecht an den Wegekosten beteiligt werden.
Das solltest Du uns bitte mal vorrechnen. Falls Dir das entsprechende
Zahlenmaterial fehlt, wie es scheint, hilft man Dir hier sicher weiter.
Gruesse, Armin
>e.b...@gmx.de (Elke Bock) wrote:
Und Du hältst Schilder für wirksamer als tatsächlich
vorhandene Menschen auf Fahrrädern?
Im übrigen glaube ich nicht, daß hier allzuviele Autofahrer
das runde und das eckige weiße Schild mit dem roten Rand und
dem Fahrrad drin ihrer Bedeutung korrekt zuordnen können -
die Verwechslungsgefahr (bzw. Chance) ist jedenfalls groß.
> Ich habe die Stadt Leipzig nie darum gebeten, irgendwo einen
> Radweg hinzubauen. Ich habe ihr sogar recht deutlich gesagt,
> daß ich sie nicht haben will.
> Selbst der ADFC sagt mittlerweile, daß er keine neuen
> (straßenbegleitenden) Radwege mehr gebaut haben will.
>
> Was kann ich dafür, wenn die Stadt Leipzig weiter neue baut,
> wenn gerade Platz dafür übrig ist?
Wobei Leipzig & Halle im Osten noch beinahe vorbildlich sind, dort sind ja
immerhin wenigsten eine Handvoll Radstreifen entstanden. Da solltest Du Dir mal
den Landes-Saustall, sorry, Landes-Hauptstadt Magdedorf ansehen ...
CU Chr. Maercker.
> gegeben hat. Erst verbaut man Milliarden in Radwege und macht vollökologisch
> die Straßen enger und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen,
> sondern darf sein Kreuz noch den Stoßstangen als Prellbock vorhalten.
Stimmt, hätten sie billiger haben können, mit 'nem Pinsel auf der Fahrbahn in 2m
Abstand zur
Bordkante ... gesagt habe (nicht nur) ich den Herren vom hiesigen
Stadtplanungsamt das oft genug.
Es ist mir reichlich unbegreiflich, wie Kommunalpolitiker in einem System, wo
nichts anderes als Geld zählt, seit Jahren derart borniert die für sie
billigste (und nebenbei für die Radfahrer beste) Variante ignorieren können.
CU Chr. Maercker.
> Was macht man eigentlich, wenn die Autos den Radweg unbedingt benutzen
> wollen. Passiert mir fast täglich, gute Radwege werden halt freiwillig
> angenommen :-)).
Da bin ich bei den hiesigen Radwegen heilfroh drüber, weil ich einmal mehr
legal auf der viel besseren Strasse daneben fahren darf! In Magdeburg wird
doch die letzte Steinwüste mit dem blauen Lolli beschildert, weil die genau
wissen, hier zeigt sie im Gegensatz zu den West-
kommunen keiner an.
CU Chr. Maercker.
Beste nur so lange, wie man den Radwegebau an sich schon beschlossen
hat.
Und weil man einfacher wieder runterkommt...
>Wobei Leipzig & Halle im Osten noch beinahe vorbildlich sind, dort sind ja
>immerhin wenigsten eine Handvoll Radstreifen entstanden.
So ungefähr wie der hier?
http://members.aol.com/dieelke/Dresdner.jpg
>Da solltest Du Dir mal
>den Landes-Saustall, sorry, Landes-Hauptstadt Magdedorf ansehen ...
Dort war ich lange nicht. Aber ich orientiere mich ohnehin
eher selten an schlechten Beispielen.
>Frank Werner schrieb:
>
>> gegeben hat. Erst verbaut man Milliarden in Radwege und macht vollökologisch
>> die Straßen enger und dann muss man diese Geldgräber nicht mal benutzen,
>> sondern darf sein Kreuz noch den Stoßstangen als Prellbock vorhalten.
>
>Stimmt, hätten sie billiger haben können, mit 'nem Pinsel auf der Fahrbahn in 2m
>Abstand zur
>Bordkante ... gesagt habe (nicht nur) ich den Herren vom hiesigen
>Stadtplanungsamt das oft genug.
2m breite Radstreifen. Träum weiter.
>Es ist mir reichlich unbegreiflich, wie Kommunalpolitiker in einem System, wo
>nichts anderes als Geld zählt, seit Jahren derart borniert die für sie
>billigste (und nebenbei für die Radfahrer beste) Variante ignorieren können.
Woraus schließt Du, daß dies die beste Variante sei?
Mir ist es auch unbegreiflich, warum mensch den größten
Vorteil des Fahrrades - geringer Platzbedarf - zunichte
machen soll und auch dann Platz reserviert, wenn er gar
nicht gebraucht wird. Ganz abgesehen von den Nachteilen, die
sich RadfahrerIn dadurch einhandelt.
>Christoph Maercker schrieb:
>>
>> Es ist mir reichlich unbegreiflich, wie Kommunalpolitiker in einem System, wo
>> nichts anderes als Geld zählt, seit Jahren derart borniert die für sie
>> billigste (und nebenbei für die Radfahrer beste) Variante ignorieren können.
>
>Beste nur so lange, wie man den Radwegebau an sich schon beschlossen
>hat.
>
>Und weil man einfacher wieder runterkommt...
Du kommst aber auch einfacher wieder rauf.
Am besten du duckst dich jetzt, Fahrradstreifen sind zwar nicht ganz
so schlimm wie das H* Wort, aber trotzdem...
Popcorn, Chips alles da? gut...
mfg
Stefan
Und was ist an denen nun toll?
OK, sie führen Radfahrer eher im Blickfeld der Autofahrer als es
Radwege tun, aber das leistet eine gar nicht vorhandene Radverkehrt-
anlage auch.
Ciao,
Stefan
> Ich bin für eine generelle Lösung. Entweder Pflicht und Bauen oder nicht
> Pflicht und nicht bauen.
Dem kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen und möchte diese
Forderung auch noch erweitern: Autobahnbenutzungspflicht für KFZ sofort!
Schließlich sind die für teures Geld gebaut, und immer noch sehe ich KFZ
abseits von Autobahnen fahren. Das gehört verboten! Wozu sonst sind all
die schönen Autobahnen gebaut?
Mathias
--
In a world without walls and fences you don't need windows or gates.
Ist aber im Prinzip keine schlechte Idee. In Irland habe oft "slow
lanes" gesehen, dort mußte man sich zwar mit Treckern etc. streiten,
ansonsten war das aber eine brauchbare Einrichtung. Zumindest war den
Autofahrern klar, daß sie auch dann, wenn die andere Spur voll war, dort
nix zu melden hatten, wenn man selbst mit dem Rad auf der "slow lane"
war. Und ich habe mich dort streßfreier gefühlt als auf anderen ein-
oder zweispurigen Straßen. Es war halt immer klar, daß der langsamere
Recht hatte, nicht umgekehrt. Wenn man dann nicht weiter auf die Seite
fahren wollte oder konnte, um jemanden vorbeizulassen, dann ist man halt
in der Mitte der Spur geblieben und die Autofahrer haben auch geduldig
gewartet, bis die Spur breiter wurde und man explizit Platz machte, oder
bis sie auf die andere Spur wechseln konnten.
> Mir ist es auch unbegreiflich, warum mensch den größten
> Vorteil des Fahrrades - geringer Platzbedarf - zunichte
> machen soll und auch dann Platz reserviert, wenn er gar
> nicht gebraucht wird. Ganz abgesehen von den Nachteilen, die
> sich RadfahrerIn dadurch einhandelt.
Muß man solche Streifen auf der Fahrbahn denn für jeglichen anderen
Verkehr sperren? Ich kenne z.B. eine Straße (Friedrich-Wilhelm-Straße,
Duisburger Innenstadt), auf der die rechte Spur für Rechtsabbiegespuren
und in den Zwischenbereichen als Busspur benutzt wird, mit freier
Durchfahrt nur für Busse und Fahrräder. Das klappt ganz gut. Jedenfalls
fahren dort sehr viel mehr Fahrradfahrer entlang als vorher und die
drücken sich in der Regel nicht am rechten Rand herum, sondern fahren
richtig schön in der Mitte der Spur. Das Witzige ist, daß das auf
einigen längeren Stücken ohne Kreuzungen und Haltestellen nicht
beschildert (und wohl auch nicht so gedacht) ist, aber auch dort sind
die Fahrradfahrer plötzlich um einiges selbstbewußter. Könnte in dem
speziellen Fall aber auch daran liegen, daß genau parallel dazu die
Fußgängerzone verläuft, die auch für Fahrräder freigegeben ist und man
wohl die Fahrradfahrer da rauslocken wollte, weil manche Idioten dort
mit 50 an den Eiscafes vorbeirasen und die Dackel schon beim Anblick
eines Fahrrades winselnd unter den Tischen verschwinden. Naja, in der
Praxis geht das aber auch sehr gut, die Fußgängerzone ist größtenteils
mehr als breit genug.
Jochem
--
Hi! I'm a .signature virus! Copy me into your ~/.signature to help me spread!
>* e.b...@gmx.de (Elke Bock) wrote:
>> 2m breite Radstreifen. Träum weiter.
>
>Ist aber im Prinzip keine schlechte Idee. In Irland habe oft "slow
>lanes" gesehen,
[...]
>Recht hatte, nicht umgekehrt. Wenn man dann nicht weiter auf die Seite
>fahren wollte oder konnte, um jemanden vorbeizulassen, dann ist man halt
>in der Mitte der Spur geblieben und die Autofahrer haben auch geduldig
>gewartet, bis die Spur breiter wurde und man explizit Platz machte, oder
>bis sie auf die andere Spur wechseln konnten.
Du hast das Rechtsfahrgebot recht treffend umschrieben.
Und worin unterscheiden sich nun diese "slow lanes" von ganz
gewöhnlichen rechten Spuren?
>> Mir ist es auch unbegreiflich, warum mensch den größten
>> Vorteil des Fahrrades - geringer Platzbedarf - zunichte
>> machen soll und auch dann Platz reserviert, wenn er gar
>> nicht gebraucht wird. Ganz abgesehen von den Nachteilen, die
>> sich RadfahrerIn dadurch einhandelt.
>
>Muß man solche Streifen auf der Fahrbahn denn für jeglichen anderen
>Verkehr sperren?
Ich denke ja, mensch braucht das nicht und sollte das nicht.
Eine ganz gewöhnliche rechte Spur, möglichst nicht zu breit,
reicht aus.
Aber ein Radstreifen ist nun mal ausschließlich von
Fahrrädern zu befahren (und Mofas, die durch Treten
fortbewegt werden)
mfg, elke
Na, es waren linke Spuren (Linksverkehr in Irland ;-), aber egal. Sie
unterscheiden sich dadurch, daß sie schmaler sind, am Rand teilweise
beschissen befestigt und daher aus praktischen Gründen auch dort
realisierbar, wo man ansonsten keine "vollwertige" zweispurige Fahrbahn
gebaut hätte. Das ist IMHO eine recht pragmatische Lösung. Spuren, die
für langsame Fahrzeuge reserviert sind, können ruhig schmaler sein, dann
fährt da kein schneller Autofahrer. Aber ich vermute, sowas wäre
hierzulande *zu* pragmatisch.
> Eine ganz gewöhnliche rechte Spur, möglichst nicht zu breit,
> reicht aus.
>
> Aber ein Radstreifen ist nun mal ausschließlich von
> Fahrrädern zu befahren (und Mofas, die durch Treten
> fortbewegt werden)
Da sind wir uns einig. *Radstreifen* sind natürlich Blödsinn.
Bitte? PKW gehören auf die Landstraße oder den Feldweg, auf der
Autobahn halten sie nur die LKWs auf. Wozu gibt es sonst denn noch
Landstraßen und Feldwege auf denen die PKW ungefährdet durch die
schnellen LKW unterwegs ein können?
mfg
Stefan
so was gibts auch in D... auf landstraßen etc... nennt sich vielzweckspur.
früher furfte mensch auch mit dem auto darauf ausweichen um wen schnelleres
vorbeizulassen.
hier in der gegend gibts allerdings noch zusätzlich fahrradwege ...
steffen
> Bitte? PKW gehören auf die Landstraße oder den Feldweg, auf der
> Autobahn halten sie nur die LKWs auf. Wozu gibt es sonst denn noch
> Landstraßen und Feldwege auf denen die PKW ungefährdet durch die
> schnellen LKW unterwegs ein können?
Auch eine Sichtweise... ;-)
Mathias
--
Auf einem 1000 MHz langsamen Athlon läuft mein MacSOUP nicht, auf meinem
75 MHz schnellen Motorola aber schon. Noch Fragen? :)
(Arno Zopf in de.comp.sys.mac)
Das mit dem Spurwechsel vor und nach jeder Kreuzung verstehe ich
nicht. Als Radfahrer kannst Du einfach immer auf der rechten Spur
fahren, Autofahrer fahren dort nur, um gleich rechts abzubiegen (nach
der Einmündung geht es nur noch für Busse oder Fahrräder weiter
geradeaus). Und um haltende Busse herumfahren mußt Du so oder so (oder
warten, bis das Ding weiterfährt). Insgesamt beschränkt das die rechte
Spur also auf unmittelbar rechtsabbiegende Autofahrer (die also eh
langsam fahren und keinen Anlaß haben, Radfahrer zu drängeln oder ohne
Spurwechsel zu überholen), Busse und Fahrräder.
| | | |
| | | |
-------------------/ \ -----------------/ \--------------
(Bushaltestelle)
(Rechtsabbieger) (Rechtsabbieger)
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
-----------------------------------------------------------------------
Das ist sicher nicht allgemein übertragbar, aber in diesem Fall erschien
mir das unmittelbar als eine überraschend vernünftige Lösung. Eigentlich
hatte ich damit gerechnet, daß man rot bepinselte Radwege in wilden
Kurven um Haltebuchten und Abbiegespuren geführt hätte, wie das in
anderen Bereichen früher in Duisburg auch gemacht worden ist. Mit ein
paar wirklich herrlichen Stellen, wo man z.B. auf dem Radweg hinter
parkenden Autos hervor diagonal über eine Rechtsabbiegerspur auf eine
Kreuzung geführt wird und dort auf einer Verkehrsinsel landet, von wo es
nur noch für Fußgänger weitergeht.
> Und was ist an denen nun toll?
>
> OK, sie führen Radfahrer eher im Blickfeld der Autofahrer als es
> Radwege tun, aber das leistet eine gar nicht vorhandene Radverkehrt-
> anlage auch.
>
> Ciao,
> Stefan
Wenn die Dosen im Stau stehen, halten sie halt den einen Streifen frei.
Nicht gut genug?
Zu dicht Überholen tun hier meist nur die Leute aus umliegenden
Landkreisen. Also entscheidet die gesamte Straßenanlage über Vor- oder
Nachteil der Streifen. -- Meine Meinung und tägliche Erfahrung.
Gruß
Ralf
Elke Bock schrieb:
> >Ja, nach dem er 10 Jahre lang welche gefordert hat. Wäre ich
> >Verkehrsminister, würde ich dem ADFC schon deshalb nicht mehr zuhören.
>
> Habe ich irgendwo geschrieben, daß ich Fan von dem Verein
> wäre?
>
Wessen Lobby ist den der ADFC?
Ich frage mich, wer unsere Interessen am besten vertreten
könnte.Vielleicht VCD?
Wäre eigentlich sinnvoll, da sie sich um Fortbewegung allgemein kümmern,
nicht um ein bestimmtes Verkehrsmittel. Wir Menschen sind ja auch nicht
zu 100% einzuteilen in Radler, Füßler, Autisten usw, eher in "Spaß am
Rasen", "Bequemlichkeit über alles", "Vor allem Öko", "Vor allem
billig". Der VCD repräsentiert die "vor allem öko"-Gruppe, d.h. sie
sehen das Rad vor allem als ökologisch sinnvolles Verkehrsmittel.
Gruß
Tadashi
Armin Mann schrieb:
>
> Frank Werner wrote:
> FW> Ich bin für eine generelle Lösung. Entweder Pflicht und Bauen oder
> nicht
> FW> Pflicht und nicht bauen.
>
> Einen Radweg "Bauen" - erklaer das doch mal. Und die "generelle Loesung"
> haette ich auch gern definiert.
Generelle Lösungen führen oft zum
"wo-holz-gehackt-wird-falle-späne-Syndrom", wobei die schwächsten, also
Radler und Füßler, meist als die Späne den Kürzeren ziehen.
Mein Vorschlag für eine generelle Lösung:
Radler sind gleichbereichtigte Verkehrsteilnehmer
als Grundsatz einführen (oder ist es schon so?) und durchsetzen. Lokal
müssen entsprechende Einzellösungen erarbeitet werden, die die örtlichen
Gegebenheiten berücksichtigen.
Gruß
Tadashi
Klaus Mueller schrieb:
>
> Frank Werner <fwe...@netcologne.de> wrote:
>
> > Meinetwegen. Ich bin für alles, was das Auto fahren billiger macht. Wenn
> > dann LKW und Radler endlich gerecht an den Wegekosten beteiligt werden.
>
> Ich hätte nichts dagegen, als Radfahrer gerecht, also weniger an den
> Wegekosten beteiligt zu werden.
Für einen Autisten heißt gerecht leider allzu oft folgendes:
- Staat finanziert mehr Straßen und begründet es mit Umweltschutz
(Aktion gegen Staus)
- Benzin kostet so viel, wie die Erdölförderung
- die gesundheitlichen Kosten trägt die AOK
- die Unfallkosten werden nicht berücksichtigt - mir passiert ja nix
- die Umweltsschäden zahlen die Grünen aus eigener Tasche
- Kinder dürfen ohne Erwachsenen die Wohnung nicht verlassen, um den
Verkehr (durch rumliegende Leichen) nicht zu behindern
- ....
weitere Vorschläge?
Wenn jemand sich ein Auto gekauft hat, ohne es wirklich zu brauchen
(oder als Abi-Geschenk von den Eltern bekommen hat), dann muß er sich
erst mal einreden, daß er es braucht, und dann einen Schuldigen suchen,
warum er soviel (?) zahlen muß. Zahlen ist ja immer so ungerecht.
Gruß
Tadashi
Tadashi Renzoku wrote:
> Mein Vorschlag für eine generelle Lösung:
> Radler sind gleichbereichtigte Verkehrsteilnehmer
> als Grundsatz einführen (oder ist es schon so?) und durchsetzen.
Nein es ist nicht so (Du hast wahrscheinlich bei Deiner Frage den ;-)
vergessen) und es wird immer schlimmer. Nimm Dir einfach mal ein paar
Minuten Zeit und beobachte den auf Radwegen gefuehrten Fahrradverkehr in
einer x-beliebigen Stadt. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass dieses
irrwitzige Treiben noch irgendjemand ernst nehmen kann und will? Dein
gutgemeinter Vorschlag rueckt mit jedem blauen Schild einen Schritt
weiter weg.
Gruesse, Armin
> >Wobei Leipzig & Halle im Osten noch beinahe vorbildlich sind, dort sind ja
> >immerhin wenigsten eine Handvoll Radstreifen entstanden.
> So ungefähr wie der hier?
> http://members.aol.com/dieelke/Dresdner.jpg
DER ist natürlich vom Feinsten, ist der von Colani ?
Wobei ich in Leipzig auch brauchbare gesichtet habe, die länger als 40m waren,
(in M.-Dorf noch nicht)
>
> Dort war ich lange nicht. Aber ich orientiere mich ohnehin
> eher selten an schlechten Beispielen.
Ausgezeichneter Vorsatz. Ich staune nur, womit sich die Radwelt andernorts
schon befassen kann, wo die hiesige Stadtverwaltung mit ihrem Denken gerade in
den 60er Jahren des 20.Jh. angelangt ist ...
CU Chr. Maercker.
Wie breit sind sie denn?
Wenn sie dem ähneln, was ich hier kenne, dann wäre der Freiraum nicht
viel größer als im Stau => ich bin nicht viel schneller. Wenn es
freigegebene Busspuren sind, dann wäre das anders.
> Zu dicht Überholen tun hier meist nur die Leute aus umliegenden
> Landkreisen.
Und das ist unabhängig von solchen Markierungen?
Das Problem ist folgendes:
Sind die Streifen unauffällig, dann werden sie kaum wahrgenommen
(außer von einigen Radfahrern, die sich dann auch zum Abbiegen kaum
über die Linie trauen) und man könnte sie sich sparen.
Sind sie auffällig, werden sie nicht mehr dem "fließenden Verkehr"
zugeordnet (hineinragende wartende Fahrzeuge, zum Teil Abbieger-
problematik) und es wird nicht so auf den Seitenabstand geachtet.
Ersteres hab ich auf meinem Arbeitsweg in S, letzteres ist eine
(kurzzeitige) Beobachtung als Fußgänger in KA.
Wäre natürlich nett, wenn die Streifen bei fließendem Verkehr nicht
zur Einengung führen und bei Stau frei bleiben. Ob das passiert,
kann ich aber mangels Stau nicht beobachten.
Ciao,
Stefan
> 2m breite Radstreifen. Träum weiter.
Ach wo, 1m reicht mir völlig (wenn ich zum Überholen auf die Autospur darf.)
>
> >Es ist mir reichlich unbegreiflich, wie Kommunalpolitiker in einem System, wo
> >nichts anderes als Geld zählt, seit Jahren derart borniert die für sie
> >billigste (und nebenbei für die Radfahrer beste) Variante ignorieren können.
>
> Woraus schließt Du, daß dies die beste Variante sei?
Vergleiche zwischen Radweg und Radstreifen hat es genügend gegeben, die hiesigen
Stadt- Oberen haben einen von mir erstellten Variantenvergleich zum x-ten mal
erhalten und ignoriert. Bei meinen Kriterien kam etwa 8:2 für die Radstreifen raus.
>
> Mir ist es auch unbegreiflich, warum mensch den größten
> Vorteil des Fahrrades - geringer Platzbedarf - zunichte
> machen soll und auch dann Platz reserviert, wenn er gar
> nicht gebraucht wird. Ganz abgesehen von den Nachteilen, die
> sich RadfahrerIn dadurch einhandelt.
d.h., Du plädierst weder für Streifen noch für Radweg? OK, ich kann als Vielfahrer
damit
sehr gut leben, aber andere auch ??? Nicht dass ich mich jetzt zum Anwalt von Oma
Meier
machen will, die sich am sichersten auf dem guten alten Radweg FÜHLT (aber nicht
sicher ist), aber die Zahl der Interessenten scheint mir etwas grösser. Zumal selbst
bei der utopischen Radspurbreite von 2m die Flächen für den Radverkehr erheblich
kleiner als
die f. Kfz.-Verkehr sind und obendrein sowieso nicht auszuschliessen ist, dass die
Radspuren
von Kfz. benutzt werden, wenn grad kein Radfahrer drauf ist (warum auch nicht, wenn's
WIRKLICH nur dann gemacht wird?)
CU Chr. Maercker.
> >Stimmt, hätten sie billiger haben können, mit 'nem Pinsel auf der Fahrbahn in 2m
> >Abstand zur Bordkante ..
>
> Wie kommst Du darauf, daß etwas, das Radfahrern dem Platz auf der
> Fahrbahn einschränkt für sie gut sein könnte? Und welche Varianten
> meinst Du?
Na, die Opis von der hiesigen Stadtplanung bauen doch massiv ordinäre RADWEGE!
Die sind doch gleich nach Fertigstellung nur noch für'n Abriss gut. Und dazu sind
Rad-
streifen allemal die bessere und billigere Alternative. Nicht mal das checken die
doch
hier.
Wie gesagt, ich persönlich komm auch ohne spezielle Radwege, -streifen etc. aus (
allerdings nicht ohne Schleichwege ...), andere aber offenbar nicht.
CU Chr. Maercker.
Unterschiedlich, in einer Straße wurden Bedarfsstreifen aufgepinselt,
also keine Radwege. Breite knapp 1m, Erfolg: bei Stau komme ich
überhaupt vorbei ohne links auf Straßenbahnschienen fahren zu müssen.
Vorher standen die Autos alle etwas versetzt und nutzen die volle,
damalige Spurbreite.
>
> > Zu dicht Überholen tun hier meist nur die Leute aus umliegenden
> > Landkreisen.
>
> Und das ist unabhängig von solchen Markierungen?
Ja, die überholen auch bei normalen Straßen zu dicht. Und ein Radfahrer
der 30 km/h schafft ist für die das 8. Weltwunder.
> Das Problem ist folgendes:
> Sind die Streifen unauffällig, dann werden sie kaum wahrgenommen
> (außer von einigen Radfahrern, die sich dann auch zum Abbiegen kaum
> über die Linie trauen) und man könnte sie sich sparen.
Was ist unauffällig? Bei uns gibt es eine Straße mit Kopsteinpflaster
als Trennlinie. Man merkt es im Auto, wenn man drüberfährt. Problem dort
-- der Radweg ist zu breit, manche Autofahrer denken das ist eine zweite
Fahrspur, trotz sehr deutlicher Ausschilderung.
> Sind sie auffällig, werden sie nicht mehr dem "fließenden Verkehr"
> zugeordnet (hineinragende wartende Fahrzeuge, zum Teil Abbieger-
> problematik) und es wird nicht so auf den Seitenabstand geachtet.
> Ersteres hab ich auf meinem Arbeitsweg in S, letzteres ist eine
> (kurzzeitige) Beobachtung als Fußgänger in KA.
Das ist teilweise problematisch, daher meine Aussage, es kommt auf die
Straße an. Es macht auch einen Unterschied, ob die Autos quer oder längs
zur Straße parken. Bei längs zur Fahrrichtung parken eigentlich alle
ordentlich (Türen sind mir bekannt), bei quer ragt schon mal ein Heck
raus. Zweite Reihe trauen sich hier nur die wenigsten.
In der Regel werden die Blutspuren beachtet, und ein Ausweichen vor
Hindernissen auf die Nachbarspur toleriert.
>
> Wäre natürlich nett, wenn die Streifen bei fließendem Verkehr nicht
> zur Einengung führen und bei Stau frei bleiben. Ob das passiert,
> kann ich aber mangels Stau nicht beobachten.
>
> Ciao,
> Stefan
Insgesamt sehe ich schon Vorteile, da auch ohne Rad/Suggestivstreifen zu
dicht überholt und beim Abbiegen geschnitten wird. Am besten
funktioniert das ganze, wenn die Straße vollkommen neu gebaut wird und
bei der Planung Platz für Radfahrer gelassen wird.
Gruß
Ralf
> ...Radstreifen allemal die bessere und billigere Alternative.
Radstreifen haben gegenüber Radwegen einen einzigen wesentlichen
Vorteil:
Man kann sie schnelle wieder entfernen! wenn man eingesehen hat das
sie Mist sind.
mfg
Stefan
> Wessen Lobby ist den der ADFC?
Am ehesten wohl die Lobby des Wochenenderadlers(tm)...
--
Jens Peter Lindemann <Jens.Li...@Biologie.Uni-Bielefeld.DE>
Neurobiology, University of Bielefeld, D-33501 Bielefeld
Ich weiß nicht, ob sich Deine Oma Meier auf einem Radweg sicherer
fühlt, meiner Einschätzung nach fühlt sie sich dort aber
wahrscheinlich unwohl. Sie wird sich auf den meist schmalen Radwegen
aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit als Verkehrshindernis für den
übrigen Radverkehr sehen und deshalb lieber gleich auf dem Gehweg
fahren. Ist kein Radweg vorhanden, kann ich manchmal ältere Menschen
beobachten, die zwar langsam aber mit vorbildlichem Seitenabstand die
Fahrbahn nutzen. Respekt! Gut, viele sehen sich auch hier als
Verkehrshindernis, nutzen die Gehwege und müssen dann als Begründung
für den Radwegbau (dann natürlich benutzungspflichtig) herhalten, der
aber ihre Probleme garnicht löst. Vielleicht sollte man mal darüber
nachdenken, die Gehwege nicht nur für Kinder bis zehn Jahre, sondern
auch für ältere Menschen zum Radfahren mit Schrittgeschwindigkeit
freizugeben. Da die jetzigen Radwege dann wegfallen könnten, wäre der
Platz auf den Gewegen doch wohl vorhanden und Gehwegabsenkungen an
Querstraßen kommen auch Rollstuhlfahrern und Kinderwagenschiebern
zugute.
Gruß, Jürgen
|> > http://members.aol.com/dieelke/Dresdner.jpg
|>
|> DER ist natürlich vom Feinsten, ist der von Colani ?
Wieso, stehen doch gar keine Bäume mittendrauf. Wie langweilig.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <b...@teknon.de>
>Elke Bock schrieb:
>
>> >Wobei Leipzig & Halle im Osten noch beinahe vorbildlich sind, dort sind ja
>> >immerhin wenigsten eine Handvoll Radstreifen entstanden.
>> So ungefähr wie der hier?
>> http://members.aol.com/dieelke/Dresdner.jpg
>
>DER ist natürlich vom Feinsten, ist der von Colani ?
Wie meinst Du das denn?
>Wobei ich in Leipzig auch brauchbare gesichtet habe, die länger als 40m waren,
>(in M.-Dorf noch nicht)
Sie haben im Normalfall wenigstens die Mindestmaße laut VwV,
so daß sie wenigstens auf der Strecke wenigstens den wenig
selbstbewußten RadfahrerInnen nicht schaden.
Aber ist das - nicht schaden - denn tatsächlich ein Grund
für die Anlage von Radstreifen?
>> Dort war ich lange nicht. Aber ich orientiere mich ohnehin
>> eher selten an schlechten Beispielen.
>
>Ausgezeichneter Vorsatz. Ich staune nur, womit sich die Radwelt andernorts
>schon befassen kann, wo die hiesige Stadtverwaltung mit ihrem Denken gerade in
>den 60er Jahren des 20.Jh. angelangt ist ...
Du meinst, es braucht richtig schlechte Radwege, um zu
erkennen, daß das Konzept "Entmischung" nicht funktionieren
kann?
> >DER ist natürlich vom Feinsten, ist der von Colani ?
> Wie meinst Du das denn?
Na ein Verkehrsexperte kann das doch wohl nicht ernsthaft geplant haben, eher ein
Designer.
Was ich da auf dem Bildchen gesehen habe, ähnelt doch mehr einem Kunstwerk als einer
ernstzunehmenden Radspur.
> >Wobei ich in Leipzig auch brauchbare gesichtet habe, die länger als 40m waren,
> >(in M.-Dorf noch nicht)
> Sie haben im Normalfall wenigstens die Mindestmaße laut VwV,
> so daß sie wenigstens auf der Strecke wenigstens den wenig
> selbstbewußten RadfahrerInnen nicht schaden.
Immerhin, so weit sind sie bei uns noch lange nicht.
> Aber ist das - nicht schaden - denn tatsächlich ein Grund
> für die Anlage von Radstreifen?
Bisher hielt ich die noch für den besten Kompromiss zwischen brauchbarem Untergrund
zum Radfahren einerseits und der Psyche etlicher Leute, die sich auf so was sicherer
fühlen. Auf
jeden Fall zig mal besser als der Bruch, den sie bei uns für teures Geld bauen und
obendrein
weit billiger.
> >Ausgezeichneter Vorsatz. Ich staune nur, womit sich die Radwelt andernorts
> >schon befassen kann, wo die hiesige Stadtverwaltung mit ihrem Denken gerade in
> >den 60er Jahren des 20.Jh. angelangt ist ...
>
> Du meinst, es braucht richtig schlechte Radwege, um zu
> erkennen, daß das Konzept "Entmischung" nicht funktionieren
> kann?
Nee, dadurch bin ich u.a. ja erst auf die Idee gekommen, das es mit besserer
Fahrbahn für Radler zu beheben wäre. Wenn wir hier schon überall tolle Radstreifen
hätten, würde ich vielleicht anders drüber denken. Aber die Erfahrung fehlt mir.
Hier gibt hast Du nur die
Möglichkeit
- wo immer möglich Schleichwege also Parks, Gartenanlagen u.ä. zu nutzen,egal ob mit
oder
ohne Erlaubnis
- neben den Hauptstrassen über die entspr. beschilderten Bruchfelder alias "Radwege"
zu
holpern oder die daneben liegende, gut asphaltierte Strasse schwarz zu benutzen
- wo immer möglich auf Nebenstrassen zu fahren, zumal die in Mackenburg oft genug
viel
besser in Schuss sind als die Hauptstrassen.
So gesehen könnten sie die zig Millionen, die sie hier schon für "Radwege" verbraten
haben,
wirklich einsparen. Vor zwei Jahren wurde im Stadtrat sogar mal beschlossen, die
Gelder für "Radwege" einzufrieren. Hab der grünen Fraktion damals gleich ins
Gewissen geredet, dass sie nur ja nichts dagegen unternehmen, solange hier soviel
Beton in den Ämtern sitzt, kann gar nichts Besseres passieren ...;-)
Gruss Chr. Maercker.
Wer und wo zeigt denn in den Westkommunen an?
Ingo.
--
begin LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
Ich bin ein Signature Virus: Verbreite mich!
end
Das werden die ganz schnell checken, sobald sie merken, daß Radstreifen
noch effektiver den Radverkehr aus den Weg räumen.
> Das ist eine politische Vorgehensweise, bei der unter dem Strich nur
> eine Gruppe verliert: die Radfahrer.
Diesen Satz kann ich in dieser Schlichtheit nicht nachvollziehen. Ich
habe mich zugegebenermaßen noch nicht mit dem Programm des VCD
auseinandergesetzt, aber wie kommst Du zu Deiner Schlußfolgerung?
Mathias
--
Last year, out in California, at a PC users group, there was a demo of
smart speech recognition software. Before the demonstrator could begin
his demo, a voice called out from the audience: "Format c, return. Yes,
return." Damned short demo, it was. --Rev. Jihad Frenzy in c.s.c
>Christoph Maercker writes:
>
>|> > http://members.aol.com/dieelke/Dresdner.jpg
>|>
>|> DER ist natürlich vom Feinsten, ist der von Colani ?
>
>Wieso, stehen doch gar keine Bäume mittendrauf. Wie langweilig.
Ja. Keine leicht erkennbaren Gefahren. Richtig langweilig.
Hier die zugehörige Zeitungsmeldung:
|22-jährige Radlerin schwer verletzt
|
|Ein 29-jähriger "Brummi"-Fahrer aus dem Landkreis
|Delitzsch wollte gestern Morgen kurz vor 8 Uhr von
|der Dresdner Straße aus nach rechts in die Grenzstraße
|einbiegen. Dabei übersah der Mann am Steuer des Lasters
|eine Radfahrerin, die auf dem Radweg stadteinwärts fuhr.
|Die 22-Jährige wurde von dem Lastzug erfaßt und schwer
|verletzt. In kritischem Zustand mußte die junge Frau
|ins Krankenhaus gebracht werden.
Und ich schätze (nein, dazu habe ich wirklich keine Zahlen),
daß dieser Typ Unfall auf "ordentlich gemachten" Radwegen
(keine Sichthindernisse, gerade und deutlich markierte Furt,
hohe Rad-Geschwindigkeiten möglich) nicht seltener ist als
auf erkennbar schlechten - eher sogar bevorzugt auf "guten".
Denn hier wird Radfahrerin im allgemeinen von den
innerörtlichen "Standard-Fahrzeugen" PKW gesehen und der
zustehende Vorrang im Regelfall auch gewährt. Die Erfahrung,
hier von den Abbiegern nicht beachtet zu werden, fehlt dann
tatsächlich auch denjenigen, die hier regelmäßig mit dem
Fahrrad vorbeikommen.
Und wenn die ja insgesamt eher seltenen LKW auch noch wegen
der Kurve heftig bremsen, dann wissen nur noch diejenigen,
die sich schon mal theoretisch damit befaßt haben, daß hier
überhaupt eine Gefahr vorhanden ist.
>Elke Bock schrieb:
>
>> 2m breite Radstreifen. Träum weiter.
>
>Ach wo, 1m reicht mir völlig (wenn ich zum Überholen auf die Autospur darf.)
Du möchtest also unbedingt bei Gegenverkehr und mit zu
geringem Abstand überholt werden?
>> >Es ist mir reichlich unbegreiflich, wie Kommunalpolitiker in einem System, wo
>> >nichts anderes als Geld zählt, seit Jahren derart borniert die für sie
>> >billigste (und nebenbei für die Radfahrer beste) Variante ignorieren können.
>>
>> Woraus schließt Du, daß dies die beste Variante sei?
>
>Vergleiche zwischen Radweg und Radstreifen hat es genügend gegeben, die hiesigen
>Stadt- Oberen haben einen von mir erstellten Variantenvergleich zum x-ten mal
>erhalten und ignoriert. Bei meinen Kriterien kam etwa 8:2 für die Radstreifen raus.
Jetzt wird's ja richtig interessant hier. ;-) Was sind denn
Deine Kriterien?
Und Du hast bei Deinen Varianten eine vergessen - die
einfachste und kostengünstigste.
>> Mir ist es auch unbegreiflich, warum mensch den größten
>> Vorteil des Fahrrades - geringer Platzbedarf - zunichte
>> machen soll und auch dann Platz reserviert, wenn er gar
>> nicht gebraucht wird. Ganz abgesehen von den Nachteilen, die
>> sich RadfahrerIn dadurch einhandelt.
>
>d.h., Du plädierst weder für Streifen noch für Radweg? OK,
>ich kann als Vielfahrer damit sehr gut leben, aber andere auch ???
Ja. Prima. Ja.
>Nicht dass ich mich jetzt zum Anwalt von Oma
>Meier
>machen will, die sich am sichersten auf dem guten alten Radweg FÜHLT (aber nicht
>sicher ist), aber die Zahl der Interessenten scheint mir etwas grösser.
Und weiter?
>Zumal selbst
>bei der utopischen Radspurbreite von 2m die Flächen für den Radverkehr erheblich
>kleiner als die f. Kfz.-Verkehr sind
Richtig.
Selbst auf utopisch breiten Radstreifen ist weniger Platz
als RadfahrerIn auf einem ganz normalen Fahrstreifen zur
Verfügung hat.
Wozu sollen die denn nun eigentlich gut sein?
>und obendrein sowieso nicht auszuschliessen ist, dass die
>Radspuren
>von Kfz. benutzt werden, wenn grad kein Radfahrer drauf ist (warum auch nicht, wenn's
>WIRKLICH nur dann gemacht wird?)
Warum denn nur dann? Wo ist denn das Problem, wenn vor oder
hinter Dir auch noch Auto fahren?
>Elke Bock schrieb:
>Na ein Verkehrsexperte kann das doch wohl nicht ernsthaft geplant haben, eher ein
>Designer.
>Was ich da auf dem Bildchen gesehen habe, ähnelt doch mehr einem Kunstwerk als einer
>ernstzunehmenden Radspur.
Wie sieht denn eine "ernstzunehmende" Radspur aus? Wer nimmt
sie dann warum ernst?
>> >Wobei ich in Leipzig auch brauchbare gesichtet habe, die länger als 40m waren,
>> >(in M.-Dorf noch nicht)
>> Sie haben im Normalfall wenigstens die Mindestmaße laut VwV,
>> so daß sie wenigstens auf der Strecke wenigstens den wenig
>> selbstbewußten RadfahrerInnen nicht schaden.
>
>Immerhin, so weit sind sie bei uns noch lange nicht.
Es gibt zumindest in den zuständigen Ämtern auch Widerstände
gegen den Bau von Radwegen und -streifen. So daß fast 2/3
der Hauptstraßenkilometer ganz ohne Radverkehrtanlagen :->
sind.
RadfahrerInnen gibt es auf allen Straßen - nur auf einzelnen
Straßen (etwa mit "Radfahren verboten" oder
Mindestgeschwindigkeit 40) sind es ganz wenige.
>> Aber ist das - nicht schaden - denn tatsächlich ein Grund
>> für die Anlage von Radstreifen?
>
>Bisher hielt ich die noch für den besten Kompromiss zwischen brauchbarem Untergrund
>zum Radfahren einerseits und der Psyche etlicher Leute, die sich auf so was sicherer
>fühlen.
Nein. Sie fühlen sich auch dort nicht sicher.
Und jeder neue Radweg und jede neue Radspur verstärken den
Glauben, daß mensch auf Straßen ohne Radweg gar nicht fahren
kann/darf.
Aber weshalb möchtest Du überhaupt Kompromisse schließen,
zwischen dem was Du brauchst, und dem, was Du für die
Wünsche anderer Leute hältst? Die können doch ihre Wünsche
auch selber vertreten.
>Auf
>jeden Fall zig mal besser als der Bruch, den sie bei uns für teures Geld bauen und
>obendrein weit billiger.
Billiger? Ein Radstreifen bekommt doch keinen anderen
Unterbau als der Rest der Fahrbahn - und das kostet wohl
mehr je qm als Fuß- oder Radwege.
>> >Ausgezeichneter Vorsatz. Ich staune nur, womit sich die Radwelt andernorts
>> >schon befassen kann, wo die hiesige Stadtverwaltung mit ihrem Denken gerade in
>> >den 60er Jahren des 20.Jh. angelangt ist ...
>>
>> Du meinst, es braucht richtig schlechte Radwege, um zu
>> erkennen, daß das Konzept "Entmischung" nicht funktionieren
>> kann?
>
>Nee, dadurch bin ich u.a. ja erst auf die Idee gekommen, das es mit besserer
>Fahrbahn für Radler zu beheben wäre.
Klar. Bessere Fahrbahn ist für RadfahrerInnen immer gut. :-)
Das senkt den Rollwiderstand. Ist besonders für langsame
RadfahrerInnen bedeutend, da hier der Luftwiderstand nicht
so hoch ist.
Aber selbst ein in gleicher Weise wie die Fahrbahn gebauter
Radstreifen ist spürbar weniger glatt. Die Auto bügeln da
wohl noch die letzten Unebenheiten weg.
Und länger als die Fahrbahn naß nach dem Regen, im Winter
vereist, ohne Kehren verdreckt.
>Wenn wir hier schon überall tolle Radstreifen
>hätten, würde ich vielleicht anders drüber denken. Aber die Erfahrung fehlt mir.
Es ist weniger Erfahrung - sooo viele Radstreifen gibt es
hier nun auch wieder nicht, und ich habe ja auch manchmal
die Möglichkeit, Straßen mit Radverkehrtanlagen ganz zu
vermeiden.
Es sind mehr die Ergebnisse der Unfallforschung, die hier zu
Rate gezogen werden sollten. Fahrradunfälle sind einfach zu
selten, als daß mensch aus eigener und "Bekannten"-Erfahrung
die tatsächlichen Gefahren real einschätzen könnte.
>Hier gibt hast Du nur die
>Möglichkeit
>- wo immer möglich Schleichwege also Parks, Gartenanlagen u.ä. zu nutzen,egal ob mit
>oder
> ohne Erlaubnis
Hm, woran erkennst Du denn die Erlaubnis / Verbote?
Hier ist es so, daß prinzipiell alle Park-Wege, die nicht
explizit als "Fußweg" ausgeschildert sind, mit dem Fahrrad
befahren werden dürfen.
>- neben den Hauptstrassen über die entspr. beschilderten Bruchfelder alias "Radwege"
>zu
> holpern oder die daneben liegende, gut asphaltierte Strasse schwarz zu benutzen
Wenn der Radweg unbenutzbar oder unzumutbar ist, dann mußt
Du ihn auch nicht benutzen.
>- wo immer möglich auf Nebenstrassen zu fahren, zumal die in Mackenburg oft genug
>viel
> besser in Schuss sind als die Hauptstrassen.
>So gesehen könnten sie die zig Millionen, die sie hier schon für "Radwege" verbraten
>haben,
>wirklich einsparen.
Das könnten sie sowieso.
Ich will damit sagen, daß in diesem Fall auf dieser Straße das
weiterfahren geradeaus von der Rechtsabbiegespur für Fahrräder und Busse
explizit erlaubt ist.
> Oder willst Du damit sagen, daß die StVB eine Ausnahme von § 41 Abs. 3
> Nr. 5 StVO für Radfahrer und Busse vorgesehen hat (dann ist diese
> Anordnung illegal).
Aha? Auf den Schildern steht nichts von § 41 Abs. 3 Nr. 5 StVO, dort
steht nur ein Schild "Radfahrer frei".
> In letzterem Fall ist als Radfahrer zwar kein Spurwechsel zum
> geradeausfahren notwenidig, jedoch kannst Du gleich auf dem Radweg
> neben der Rechtsabbiegespur fahren, wenn Du von der Rechtsabbiegespur
> unerwartet geradeaus weiterfährst.
Es gibt keinen Radweg dort. Anders als auf einem Radweg rechts neben der
Abbiegespur fahre ich nicht rechts von den Autos, sondern in der Mitte
der Spur, was den wesentlichen Unterschied macht, daß mich kein
Autofahrer übersehen und umnieten kann. Die Autos vor mir biegen rechts
ab, ich fahre geradeaus, die Autos hinter mir biegen rechts ab. Kein
Problem. Wer sich auf der Spur an mir vorbeiquetschen und dann rechts
abbiegen will, der muß mich schon mit Vorsatz umbringen wollen.
> > (nach
> >der Einmündung geht es nur noch für Busse oder Fahrräder weiter
> >geradeaus).
>
> Eine Einmündung nur? Oben waren es noch mehrere.
Nach der jeweiligen Einmündung. Vielleicht ist die Kombination
"Rechtsabbiegespur - Busspur - Fahrräder frei" auch nur an einer
Einmündung so ausgeschildert, muß ich noch mal nachsehen.
> > Und um haltende Busse herumfahren mußt Du so oder so (oder
> >warten, bis das Ding weiterfährt).
>
> Nur, wenn man auf der Busspur fährt.
Ja. Auf dieser Straße ist die Alternative die linke Spur, die rechte ist
Bus- und Fahrradspur. Wenn ich links abbiegen will, muß ich tatsächlich
erst auf die linke Spur und dann auf die Linksabbiegespur, aber das geht
ganz angenehm, da man ja immerhin schon in der Mitte der rechten Spur
fährt und nur nach einer Lücke in der linken Spur Ausschau halten muß
(und nicht noch sehen muß, daß sich keiner auf der rechten Spur an einem
vorbeiquetschen will).
Frank Fuerst schrieb:
>
> filmreif quergestellt und mich ausgebremst. Dann wollte er mich
> verhauen...
Ich finde es gut, wenn Schwache (in dem Falle Radler) Selbstverteidigung
üben. Dann können wir wenigstens nicht so leicht eingeschüchtert werden.
Und zumindest bei manchen Kampfkünsten lernt man sicheres
Fallen/Wegrollen.
Autisten fühlen sich oft stärker und sind natürlicherweise aggressiver -
Stress (hier: Verkehrsstress) führt ja zur Ausscheidung von Adrenalin,
was an sich nicht schlecht ist, weil es die Leistungsfähigkeit des
Körpers erhöht. Schlimm ist nur, wenn ein Adrenalinstoß nicht körperlich
abgebaut wird (eben wie beim Autofahren oder bei aggressiven
Computerspielen), denn der Körper entwickelt viel mehr Energie, als er
braucht, und explodiert bei geringem Anlaß. Anders bei Radlern, deren
Körper ausgelastet ist und die Energie verbraucht.
Gruß
Tadashi
>Ich finde es gut, wenn Schwache (in dem Falle Radler) Selbstverteidigung
>üben. Dann können wir wenigstens nicht so leicht eingeschüchtert werden.
Na klar. Kampfsportausbildung. Warum nicht eine 357 Magnum?
Dir haben sie mit dem Schwert zu oft auf den Kopf gehauen. Du solltest
einen Helm tragen.
Max
Seltsam, seltsam, die Autofahrer kommen immer gleich mit Schußwaffen
daher, reicht ihnen die Waffe die sie benutzen noch nicht?
Stefan