Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Osterrunde (Bayerisch Zell, Ursprungpass, Thiersee, Kufstein, Sachrang...)

63 views
Skip to first unread message

Alexander Ausserstorfer

unread,
May 1, 2019, 2:20:30 AM5/1/19
to
Servus, moin,

eine kleinere Radltour, die ich schon jahrelang machen wollte, war ja
nach Bayerisch Zell sowie die Strecke Sachrang - Aschau im Chiemgau.

Am verlängerten Osterwochenende dieses Jahr konnte ich den Ausflug
endlich einmal machen. Und das Wetter hat auch noch gepasst.

Karfreitag, 19. April 2019:

Los ging's also am Karfreitag, den 19. April dieses Jahres gegen acht
Uhr am Mangfallknie.

Ich nahm wie üblich den "offiziellen" (?) Radlweg nach Bayerisch Zell
über den Seehamer See und möglichst immer in der Nähe der Leitzach
entlang (jener Fluss, der von Bayerisch Zell kommt), fuhr also mitten
durch die Pampas hindurch. Kombinierte viele kleinen Straßen
miteinander. Die Hauptstraße nach Leitzach war gesperrt. Also radelte
ich im Hinterland direkt nach Wörnsmühl.

Blick auf den Seehamer See:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150553.jpg
(99 kB)

In Wörnsmühl vergaß ich leider abzubiegen. Deshalb radelte ich dann auf
der Hauptstraße weiter über Hundham in die Fischbachau. Die meiste Zeit
ging's leicht aufwärts.

Von der Fischbachau weg radelt man um einen Berg herum an der Leitzach
entlang durch einen Einschnitt in ein einges Tal hinein. Dieses Tal
ist von hohen Bergen umgeben. Die Berge wirken vielleicht etwas höher,
als sie tatsächlich sind, weil das Tal nicht sehr breit ist. Am Ende
dieses Tals liegt dann Bayerisch Zell.

Blick auf den Wendelstein:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150558.jpg
(46 kB)

Gegen Mittag war ich dann das erste Mal in meinem Leben in Bayerisch
Zell. Eindruck: ein kleines Dorf. Rathaus, eine grüne Wiese und die
Kirche gegenüber. Viele kleine Geschäfte. Weder Supermärkte, noch
irgendwelche großen Hotels konnte ich ausmachen. Bayerisch Zell scheint
sich seinen Ursprung etwas bewahrt zu haben. Ein Dorf wie aus einer
anderen Zeit. Wer also wissen möchte, wie es in Bayern vor ungefähr
hundert Jahren in den Bergen einmal ausgesehen hat oder zumindest eine
annähernde Vorstellung davon bekommen will, der sollte sich Bayerisch
Zell ansehen. So war zumindest der (erste) Eindruck.

Blick vom Rathaus über die Wiese zur Kirche (Bayerisch Zell):

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150559.jpg
(170 kB)

Blick zurück auf Bayerisch Zell:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150560.jpg
(174 kB)

In Bayerisch Zell stellte ich den Höhenmesser ein. Ich befand mich
laut einer Tafel auf ca. 800 m.

Von Bayerisch Zell aus wollte ich weiter zum Ursprungpass und hinüber
nach Tirol.

Die Erwartungen waren: Bis zu 15 % Steigung, viel Verkehr auf Grund des
Feiertages sowie die Befürchtung, dass ich auf der Hauptstraße fahren
musste.

Doch es kam völlig anders.

Ich fand tatsächlich einen Wander- und Radweg, der sich von Bayerisch
Zell am Bach entlang bis zur Bäckeralm erstreckte. In meiner doch recht
aktuellen Regional-Radkarte vom ADFC war dieser Weg nicht enthalten.
Laut ihr musste man auf der gut ausgebauten, das soll heißen
sehr breiten Hauptstraße fahren.

Einige Male gab es dann jedoch Probleme auf Grund von Schnee und
Überschwemmungen. Kurz vor der Bäckeralm wich ich auf Grund des vielen
Schnees generell auf die Hauptstraße aus. Allerdings war kaum Verkehr.
Ich traf anfans nur auf zwei Rennradfahrer.

Der Weg am Fluss entlang zum Ursprungpass:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150562.jpg
(270 kB)

Rechts im Bild ist noch Schnee zu erkennen.

Ein See oder Überschwemmung auf Grund der Schneeschmelze? In meinen
Karten war kein See eingezeichnet:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150568.jpg
(144 kB)

Parkplatz mit Wasserfall. Auch hier lag noch Schnee:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150569.jpg
(200 kB)

Erste Blumen an der Straße zum Ursprungpass:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150570.jpg
(102 kB)

Das sah gar nicht gut aus:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150571.jpg
(154 kB)

See oder doch Überflutung:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P415072.jpg
(221 kB)

Auf der anderen Seite die Hauptstraße zum Pass. Aber der Weg ging rechts
vor der überfluteten Fläche weg. Puh, Glück gehabt!

Von der Bäckeralm weg radelte ich also die Hauptstraße weiter. Plötzlich
kam ich an einem Schild mit der Aufschrift "Republik Österreich" vorbei.
Etwas später ging es immer steiler abwärts. Ich wunderte mich.

Weiter unten machte die Straße eine Reibe. Rechts davor ein Haus. Neben
der Tiroler Flagge war auch die Bayerische gehisst. Schade, dass man
sowas in Bayern eigentlich überhaupt nie sieht.

Ich drehte um und radelte die etwa 60 hm wieder zurück / hoch.

Der Ursprungpass ist nur durch die Landesgrenze zwischen Bayern und
Tirol markiert:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P415076.jpg
(170 kB)

Bis zur markierten Landesgrenze kurz hinter der Bäckeralpe hatte es von
Bayerisch Zell aus kaum nennenswerte Steigungen gegeben.

Der Ursprungpass selbst war ja gar nicht markiert. Er befand sich laut
meinem GPS-Gerät direkt auf der Landesgrenze. Und liegt nur etwa 50 m
höher als Bayerisch Zell. Ist also etwas weniger anspruchsvoll für
geübte Radfahrer.

Eine Alm folgt dem Ursprungpass (Richtung Österreich):

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150577.jpg
(152 kB)

Erst danach geht es so richtig abwärts.

Die andere, österreichische Seite hinunter nach Kufstein hatte es schon
etwas mehr in sich. Dort waren die 15 % Gefälle, die ich im Kopf gehabt
hatte.

Bis zum Landl ging es abwärts, aber danach bog ich rechts ein und nahm
die Straße über Hinterthiersee nach Thiersee.

Ich musste dabei nochmals auf etwa die gleiche Höhe klettern wie der
Ursprungpass liegt. Die Straße war kurvenreich, unübersichtlich und zum
Teil sehr steil. Aber Gott sei Dank wenig Verkehr!

Schon droben am Ursprungpass hatte ich mich gewundert, weil ich nur
"Deutsche" Nummernschilder gesehen hatte. Und jetzt hier, herüben in
Tirol, bemerkte ich, dass gearbeitet wurde.

Ja, ist hier denn kein Feiertag?, wunderte ich mich. Ich wusste ja, dass
die Österreicher genauso wie die Bayern überwiegend katholisch waren.
Zumindest dachte ich das.

Nach erfolgreicher Kletterei kurz vor Hinterthiersee:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150584.jpg
(104 kB)

Am Karfreitag wurde überall auf meinem Weg durch Tirol gearbeitet:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150586.jpg
(93 kB)

Zum Thiersee ging es wieder ordentlich bergab.

Blick auf den Thiersee:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150588.jpg
(139 kB)

Blick über den Thiersee die Straße zurück, von woher ich gekommen war:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150589.jpg
(108 kB)

Und nochmal als Panorama:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150592
(41 kB)

Die Strecke hinab nach Kufstein war nicht so ideal für einen Radfahrer.
Es gibt keinen Radweg. Man muss also auf der stark befahrenen
Hauptstraße fahren. Nach dem Thiersee hat man viele Kurven, muss zum
Teil wieder Anstiege fahren (nicht sehr steil). Wenn man aber erst
einmal über den nächsten "Pass" drüber ist (die Straße führt zwischen
zwei Felswänden hindurch), rollt es sich wie von selbst.

Es gibt laut Karte noch eine andere Straße vom Thiersee hinunter zum
Inn, auf die andere Seite nach Kiefersfelden. Diese Straße mochte
wesentlich ruhiger sein. Aber ich wollte nach Kufstein.

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150594.jpg
(245 kB)

Dort kam ich gegen halb vier an.

Kufstein war wesentlich kleiner als erwartet. Ich umrundete einmal den
Berg, auf dem die Festung stand, und kam dabei auch in der Altstadt (nur
eine einzige Straße unterhalb der Festung?) sowie am Stadtplatz und vor
dem Rathaus vorbei.

Den Zeltplatz in Schwoich fand ich ohne Probleme.

Samstag, 20. April 2019

Als ich morgens aus dem Zelt kroch, wunderte ich mich. Das Zelt war
weiß. Über Nacht musste es gefroren haben.

Die Temperaturen waren zu dieser Jahreszeit wieder extrem. Tagsüber
kletterte das Thermometer zuweilen über 25 °C, nachts fiel es wieder
unter den Gefrierpunkt. Also Schwankungen von 25 °C innerhalb eines
halben Tages.

Start gegen halb sieben. Ich radelte zurück nach Kufstein und
anschließend am Inn entlang weiter nach Niederndorf. Diese Strecke
kannte ich schon von früheren Touren.

Um die Hauptstraße nach Sachrang zu umgehen (ich mag keine
stark befahrenen Hauptstraßen, die ich hochfahren muss), bog ich in
Niederndorf ab und nahm die Straße über Niederndorfberg zum Wildbichl.
Ich hatte diesen Weg früher schon einmal genommen, als ich von der
GroßglocknerhochalpenstraßenÜberquerung zurückkam (was für ein Wort!).
Aber damals war ich in einen Sturm geraten und hatte auf Grund der
dichten Wolken und des starken Regens kaum noch etwas gesehen. Foto von
damals:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Grossglockner/Foto0881.jpg
(20 kB)

Dieses Mal sah ich mehr. Von unten wunderte ich mich, dass man überhaupt
rauffahren konnte. Ich musste von etwa 500 m auf mehr als 800 m rauf.

So sah diesmal der Blick hinab ins Inntal Richtung Kufstein aus:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4160603.jpg
(161 kB)

Ganz oben verlor sich dann der Weg. Den höchsten Punkt markierte eine
Schotterstraße. Ich musste einen anderen Weg genommen haben als noch vor
zweieinhalb Jahren.

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4160604.jpg
(95 kB)

In Sachrang suchte ich das Müllner-Peter-Museum, einem Universal-Genie
aus der Gegend. Allerdings hatte dieses geschlossen.

In Aschau hatte ich meine Freude: die Dorfstraße war komplett gesperrt.
Für die Umleitung hatte man extra eine Straße aufgeschüttet, weil es
sonst keine Alternative gab. So umfuhr ich also in einer dichten
Staubwolke das Dorf.

Von Aschau weg nahm ich den Königsseeradweg bis nach Siegsdorf, wo
Verwandte von mir wohnen. Kurz vor der Rottau trocknete ich gegen
Mittag noch mein Zelt in der Sonne.

Diese Strecke radelte ich mittlerweile oft.

Sonntag, 21. April 2019

Heute war ein Ruhetag. Zusammen mit Verwandte besuchte ich nur die
Heimat Berchtesgaden, allerdings leider nicht mit dem Fahrrad. Egal. Die
dortigen Straßen kannte ich weitgehend schon alle vom Fahrradsattel aus.

Empfehlenswert ist der kurze Weg der 9 Seligpreisungen hoch zur Kapelle
der Seligpreisungen auf dem Ponnzenbichl unterhalb des Locksteins. Bei
schönem Wetter hat man von dort einen Blick über die Dächer
Berchtesgadens vom Kehlsteinhaus bis hinüber zum Watzmann. Dabei kennen
den Weg scheinbar gar nicht so viele.

Blick von dort auf den Watzmann:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4170621.jpg
(89 kB)

Wir gingen die große Runde über die Sprungschanze am Kälberstein:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4170634.jpg
(184 kB)

(Bundesleistungszentrum.)

Wir sahen auch beim ehemaligen Haus der Großeltern vorbei. Aber das
hatte man inzwischen verkauft, abgerissen und durch ein neues ersetzt.
Vom ehemals großen Garten war kaum noch etwas übrig geblieben. Man hatte
alles zugebaut.

Montag, 22. April 2019

Heute ging es mit dem Fahrrad wieder zurück ans Mangfallknie. Ich nahm
heute den umständlichen Weg über Traundorf, Grabenstätt und Übersee am
Chiemsee entlang nach Bernau am Inn, und von dort den alten
Salzhandelsweg (Salinenweg) über Riedering nach Rosenheim.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich für diese Strecke auf Grund der
vielen Anstiege wesentlich länger brauchen würde als für die Strecke
über Grassau, Bernau, Aschau im Chiemgau und Rohrdorf nach Rosenheim,
aber da täuschte ich mich. Der Weg war nicht nur um gute 10 km kürzer,
sondern auch schneller. Zumal es der schönere Weg ist (man hat Ausblicke
auf den Chiemsee und fährt oft auf Sand- und Kiesstraßen durch Wälder
hindurch), ist er wohl die bessere Wahl. Allerdings geht es ständig auf
und ab.

Blick auf das Bayerische Meer, dem Chiemsee (gesprochen: Keaamsää):

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4180644.jpg
(80 kB)

Der alte Salinenweg:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4180645.jpg
134 kb)

Blick ins Inntal hinab Richtung Rosenheim:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4180646.jpg
(114 kB)

Die Beschilderung war jedoch nicht ganz einwandfrei, weshalb ich einen
unfreiwilligen "Umweg" einlegte (ja, war es denn überhaupt einer?). Ich
hatte den Golfplatz vermisst, den ich von früheren Fahrten her noch
kannte, deshalb war mir das aufgefallen und hatte ich umgedreht.

Allerdings war mir heute dabei aufgefallen, dass es nördlich vom
Salinenweg einen Taleinschnitt von Prien zum Simsee zu geben scheint,
der noch wesentlich kürzer ist. Diesen möchte ich bei nächster
Gelegenheit einmal ausprobieren.

Auf dem Mangfallradweg ab Rosenheim wie gewohnt wieder viele Leute,
Spaziergänger und Radfahrer, an diesem Tag.

Gegen Mittag war ich dann wieder zuhause.

Eine Anmerkung noch zum GPS: Ich konnte diesmal die komplette Tour mit
meinem Navigationsgerät Garmin Oregon 700t aufnehmen. Allerdings nur,
weil ich auf die internen Batterien komplett verzichtete und das Gerät
extern über USB-Anschluss mit Batterien versorgte, die wenigstens 10 Ah
Ladung halten können. Mit einem dieser Batterien hielt das Gerät
wenigstens etwa zweieinhalb Tage durch. Die Batterien habe ich mit
Klebeband einfach an den Rahmen (ans Unterrohr) gepappt. Ideal ist es
dennoch nicht, weil das Gerät damit nicht mehr in den Energiesparmodus
schaltet. Der Bildschirm strahlt damit mit voller Kraft. Es hätte also
noch wesentlich mehr gehen können, aber...

Außerdem weiß ich nicht, ob das Aufladen der Batterien klappt, d. h. ob
ich eine Batterie aufladen kann, bevor die andere leer wird. Ich wollte
es ausprobieren, hatte aber leider das Kabel vom Luxos vergessen gehabt.
Zum Anschluss eines USB-Kabels braucht man für den Luxos (Scheinwerfer
von BUM) ein spezielles Adapterkabel. Das ist nicht so gut gelöst wie
beim AXA, wo man ein USB-Kabel direkt einstecken kann.

Man braucht zwei Batterien. Es hat sich leider gezeigt, dass sich die
Batterie nicht laden lässt und man ihr gleichzeitig Energie entnehmen
kann. Bescheuert, sowas.

A.

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Der Geist ist die Freiheit. (Frei.Wild)

Reinhard Zwirner

unread,
May 1, 2019, 2:02:50 PM5/1/19
to
Alexander Ausserstorfer schrieb:
> Servus, moin,
[...]

Hi Alexander, danke für den Bericht.

Bei zumindest diesen

> http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P415072.jpg
> (221 kB)

> http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P415076.jpg
> (170 kB)

Fotos fehlt aber als jeweils drittletzte Ziffer eine "5".

Ciao

Reinhard

Johann Mayerwieser

unread,
May 1, 2019, 3:16:06 PM5/1/19
to
Am Wed, 01 May 2019 08:08:15 +0100 schrieb Alexander Ausserstorfer:

> GroßglocknerhochalpenstraßenÜberquerung zurückkam (was für ein Wort!)

Vor allem, weil man die Straße so schreibt:
Großglockner Hochalpenstraße :)

Karfreitag war in Österreich nur für evangelische ein Feiertag.
Beschwerde eines nicht-evangelischen beim Verfassungsgerichtshof, ihm
wurde Recht gegeben. Daraufhin hätten alle den Karfreitag als Feiertag
bekommen sollen.
Der Karfreitag wurde deshalb für evangelische als Feiertag abgeschafft,
aber jetzt gibt es eine Regelung, dass man einen Urlaubstag im Jahr ohne
übereinkunft mit dem Dienstgeber bekommt, d.h. der Dienstgeber muss an
dem Tag frei geben. ist es nicht möglich, dann bekommt derjenige einen
Feiertagszuschlag von 100 %.

wunderts euch nicht - unsere Regierung hat wahrscheinlich einen
Intelligenzquotienten von 1 und dieser Einser kann nicht bei allen
Regierungsmitgliedern gleichzeitig sein.

Sepp Ruf

unread,
May 2, 2019, 2:43:06 AM5/2/19
to
Am 01.05.2019 schrieb Reinhard Zwirner:
> Alexander Ausserstorfer schrieb:

>> [...]

> Bei zumindest diesen

>> http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P4150576.jpg
>> (170 kB)

Auf den geranienhoelzern historisierenden Heimatstil ist Alex reingefallen,
schliesslich sieht das aechte "Bayrisch-Zell" inzwischen so aus:
<https://www.yelp.de/biz/penny-hamburg-20>
Wenigstens der zum bunten Kotfluegel passende Gedenkstein ist historisch:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Bayrischzell#Andere_Ortsteile>

Geheimtipp fuer Olaf aus HHH, um mit zwei IR-LEDs und einer
Rettungsdeckenfolie unsichtbar seine Trekkingmahlzeit aufwaermen zu koennen:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sudelfeld_Luftwaffe_Betonspiegel_04.JPG>
(Thg, qnff qnf mrefgbrehatfjhrgvtr Lnqwbrety jrqre qbeg ubpuxbzzg ... abpu
hroreunhcg hrore rvar Qbanhoehrpxr.)

> Fotos fehlt aber als jeweils drittletzte Ziffer eine "5".

Mei tu's halt gleich ausbessern dann.
[IFTFY]

Reinhard Zwirner

unread,
May 2, 2019, 6:24:03 PM5/2/19
to
Alexander Ausserstorfer schrieb:

[...]> Es gibt laut Karte noch eine andere Straße vom Thiersee
hinunter zum
> Inn, auf die andere Seite nach Kiefersfelden. Diese Straße mochte
> wesentlich ruhiger sein. Aber ich wollte nach Kufstein.

Wahrscheinlich meinst Du den Weg über Wachtl. Da hättest Du im
Gasthof leckeren Kuchen bekommen und Dich so kräftigen können, das
Rad die Treppe runter ins Kieferbachtal zu tragen ... Außerdem
hättest Du nicht zum Pass hochstrampeln müssen!

Schöne Gegend!

Ciao

Reinhard

Alexander Ausserstorfer

unread,
May 3, 2019, 9:17:26 AM5/3/19
to
Reinhard Zwirner <reinhard...@t-online.de> wrote:

> Bei zumindest diesen
>
>> http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P415072.jpg
>> (221 kB)
>
>> http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P415076.jpg
>> (170 kB)
>
> Fotos fehlt aber als jeweils drittletzte Ziffer eine "5".

Danke für den Hinweis! Tut mir leid. Ich hätte die Adressen nochmals
überprüfen müssen, was ich aber wegen dem beschränkten Datenvolumen hier
(100 MB / Monat) nicht getan habe. Ich arbeite weitgehenst offline. Ich
muss mir da 'mal was einfallen lassen.

An der Webversion (HTML) arbeite ich noch. Sobald die verfügbar ist,
gebe ich nochmal Bescheid. Da sollen dann auch die GPS-Tracks
enthalten sein.

Wenigstens habe ich jetzt eine neue Software (!WebWonder von David
Snell), mit der ich die Bilder einfach "reinziehen" und Formatierungen
vornehmen kann und nicht mehr alles einzeln in einen Editor tippen muss.

Die Strecke von Bayerisch Zell "hoch" zum Ursprungspass war halt
überraschend schön gewesen. Ich habe da im Vorfeld nicht wirklich was
dazu gefunden gehabt. Kann man fahren!

Danke & ciao,

Alex

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Tempus fugit.

Alexander Ausserstorfer

unread,
May 3, 2019, 8:19:47 PM5/3/19
to
Am 01.05.2019 um 21:16 schrieb Johann Mayerwieser:

> Am Wed, 01 May 2019 08:08:15 +0100 schrieb Alexander Ausserstorfer:
>
>> GroßglocknerhochalpenstraßenÜberquerung zurückkam (was für ein Wort!)
>
> Vor allem, weil man die Straße so schreibt:
> Großglockner Hochalpenstraße :)

Im Duden fand ich das Wort nicht. Das Österreichische Wörterbuch habe
ich leider nicht da.

Wikipedia schreibt es so:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fglockner-Hochalpenstra%C3%9Fe

Großglockner-Hochalpenstraße, aber auch Großglockner Hochalpenstraße
(also ohne -). Anscheinend sagt man aba auch Großglocknerstraße. Da soll
sich noch einer auskennen.

So richtig schockiert hat mich aber das hier:

https://www.youtube.com/watch?v=K79jwuMTmag

Das ist ja ein furchtbarer (Energie)Aufwand, den die Betreiber da
betreiben! Da war es, glaube ich, schon richtig, dass ich damals so spät
hoch bin (Ende September). Bei meterhohen Schneewänden könnte die Straße
etwas unübersichtlich und beengend und damit für Radfahrer auch etwas
gefährlich werden...

> Karfreitag war in Österreich nur für evangelische ein Feiertag.
> Beschwerde eines nicht-evangelischen beim Verfassungsgerichtshof, ihm
> wurde Recht gegeben. Daraufhin hätten alle den Karfreitag als Feiertag
> bekommen sollen.
> Der Karfreitag wurde deshalb für evangelische als Feiertag abgeschafft,
> aber jetzt gibt es eine Regelung, dass man einen Urlaubstag im Jahr ohne
> übereinkunft mit dem Dienstgeber bekommt, d.h. der Dienstgeber muss an
> dem Tag frei geben. ist es nicht möglich, dann bekommt derjenige einen
> Feiertagszuschlag von 100 %.
>
> wunderts euch nicht - unsere Regierung hat wahrscheinlich einen
> Intelligenzquotienten von 1 und dieser Einser kann nicht bei allen
> Regierungsmitgliedern gleichzeitig sein.

https://www.youtube.com/watch?v=3MS9z90LmFs

A.

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/

Alexander Ausserstorfer

unread,
May 3, 2019, 8:55:48 PM5/3/19
to
Am 02.05.2019 um 22:18 schrieb Tomas Graser:

>> eine kleinere Radltour, die ich schon jahrelang machen wollte, war ja
>> nach Bayerisch Zell sowie die Strecke Sachrang - Aschau im Chiemgau.
>>
>> Am verlängerten Osterwochenende dieses Jahr konnte ich den Ausflug
>> endlich einmal machen. Und das Wetter hat auch noch gepasst.
>
> Danke für den Bericht. Schöne Gegend.
>
> So etwa
> https://live.staticflickr.com/65535/46970211814_3c362943dc_o_d.png
> dürfte also der Verlauf gewesen sein. Höchste Punkte der Strecke
> Ursprungpass 854 m, und 860m Hinterthiersee, sagt das Planungstool.

Das stimmt ziemlich, wenn auch nicht ganz.

> Statt der Strecke über den Berg bei Niederndorf hätte es dir nach
> Wildbichl den Weg unterhalb der Hauptstrasse empfohlen.

Danke für den Hinweis. Meistens sind die Strecken über die Berge jedoch
am schönsten (wenn auch etwas anstrengend).

> Die Streckenvarianten Richtung Rosenheim lassen sich damit ebenfalls
> prima vorab erkunden.
> Mir macht das immer Spass, auch wenn ich mich noch nie exakt an eine so
> erstellte Route gehalten habe.

Wenn man die entsprechenden technischen Voraussetzungen hat. Was ist das
denn für eine Software, die du verwendest?

>> [...]
>> Außerdem weiß ich nicht, ob das Aufladen der Batterien klappt, d. h. ob
>> ich eine Batterie aufladen kann, bevor die andere leer wird. Ich wollte
>> es ausprobieren, hatte aber leider das Kabel vom Luxos vergessen
>> gehabt. Zum Anschluss eines USB-Kabels braucht man für den Luxos
>> (Scheinwerfer von BUM) ein spezielles Adapterkabel. Das ist nicht so
>> gut gelöst wie beim AXA, wo man ein USB-Kabel direkt einstecken kann.
>>
>> Man braucht zwei Batterien. Es hat sich leider gezeigt, dass sich die
>> Batterie nicht laden lässt und man ihr gleichzeitig Energie entnehmen
>> kann. Bescheuert, sowas.
>
> Mal daran gedacht, einen Forumslader zu beschaffen?
> http://www.forumslader.de/automatiklader/
>
> Ist hier die Stromtankstelle für zwei Smartphones und eine Kamera, ggf.
> während der Fahrt (d.h. Stromabgabe während der Lader selbst aufgeladen
> wird).

Den Forumslader kenne ich grundsätzlich. Es ist schon beschämend, dass
die Industrie heutzutage nichts Gescheites mehr gebacken bekommt und man
alles selbst machen muss.

Momentan baue ich mir ja ein eigenes Laufrad mit Nabendynamo auf (bzw.
ist schon fast fertig). Für's Vorderrad. Habe die Schnauze vom Pfutsch
der Werkstätten der letzten 10 Jahre endgültig voll. Jetzt mache ich das
halt auch noch selbst. An einer eigenen Lampe arbeite ich ja auch schon.
Vielleicht ziehe ich den Forumslader da nach.

Der AXA tat's bisher als Ladegerät jedoch auch. Ich habe den allerdings
gegen einen Luxos ausgetauscht, weil der Schalter zu sehr klapperte. Und
den Luxos konnte ich ja leider noch immer nicht zum Laden ausprobieren
(dürfte aber weit weniger effektiv als der Forumslader sein).

Ciao,

A.

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/

Alexander Ausserstorfer

unread,
May 4, 2019, 1:14:33 AM5/4/19
to
Alexander Ausserstorfer <alexander.a...@eclipso.at> wrote:

> Momentan baue ich mir ja ein eigenes Laufrad mit Nabendynamo auf (bzw.
> ist schon fast fertig). Für's Vorderrad.

Hier:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/2019-05-04/P5030685.jpg
(181 kB)

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/2019-05-04/P5030687.jpg
(194 kB)

A.

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Beachte bitte auch die Rückseite dieses Schreibens!

Johann Mayerwieser

unread,
May 4, 2019, 6:59:10 AM5/4/19
to
Am Sat, 04 May 2019 02:19:51 +0200 schrieb Alexander Ausserstorfer:

>> Vor allem, weil man die Straße so schreibt:
>> Großglockner Hochalpenstraße

>
> Im Duden fand ich das Wort nicht. Das Österreichische Wörterbuch habe
> ich leider nicht da.
>
> Wikipedia schreibt es so:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fglockner-Hochalpenstra%C3%9Fe
>
> Großglockner-Hochalpenstraße, aber auch Großglockner Hochalpenstraße
> (also ohne -). Anscheinend sagt man aba auch Großglocknerstraße. Da soll
> sich noch einer auskennen.

Großglockner Hochalpenstraße ist die offizielle Bezeichnung

In Österreich werden Verkehrsflächen mit Geographiebegriffen, die auf er
enden, getrennt geschrieben - z.B. Südtiroler Platz

Straßen, die nach Personen benannt sind und Vor- und Familiennamen
enthalten, ebenfalls getrennt und mit Bindestrichen
Karl-Meier-Gasse

Hat sich aber keineswegs bis ins letzte Kaff durchgesprochen.

>
> So richtig schockiert hat mich aber das hier:

Ja, da wird ganz schön Arbeit hinein gesteckt, damit die STraße
wenigstens ein halbes Jahr offen bleibt.

Anton Ertl

unread,
May 4, 2019, 10:37:03 AM5/4/19
to
Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> writes:
>In Österreich werden Verkehrsflächen mit Geographiebegriffen, die auf er
>enden, getrennt geschrieben - z.B. Südtiroler Platz

Das ist Genetiv plural und nicht auf Verkehrsflaechen beschraenkt.
Z.B. Frankfurter Wuerstl, Wiener Walzer, Linzer Torte. Und weil's der
Genitiv ist und kein Adjektiv, wird's gross geschrieben.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben.
Ist der Radverkehr erst separiert, diskriminiert man ihn voellig ungeniert.

Joerg

unread,
May 4, 2019, 4:26:58 PM5/4/19
to
On 2019-05-03 07:17, Alexander Ausserstorfer wrote:
> Reinhard Zwirner <reinhard...@t-online.de> wrote:
>
>> Bei zumindest diesen
>>
>>> http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P415072.jpg
>>> (221 kB)
>>
>>> http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungspass/P415076.jpg
>>> (170 kB)
>>
>> Fotos fehlt aber als jeweils drittletzte Ziffer eine "5".
>
> Danke für den Hinweis! Tut mir leid. Ich hätte die Adressen nochmals
> überprüfen müssen, was ich aber wegen dem beschränkten Datenvolumen hier
> (100 MB / Monat) nicht getan habe. Ich arbeite weitgehenst offline. Ich
> muss mir da 'mal was einfallen lassen.
>

100MB/mo? Das ist bei uns gar nicht mehr moeglich. Ich habe das
wenigste, was ich bekommen konnte, 1GB/mo. Meist brauche ich daon nur um
die 50MB/mo.


> An der Webversion (HTML) arbeite ich noch. Sobald die verfügbar ist,
> gebe ich nochmal Bescheid. Da sollen dann auch die GPS-Tracks
> enthalten sein.
>

Strava?


> Wenigstens habe ich jetzt eine neue Software (!WebWonder von David
> Snell), mit der ich die Bilder einfach "reinziehen" und Formatierungen
> vornehmen kann und nicht mehr alles einzeln in einen Editor tippen muss.
>
> Die Strecke von Bayerisch Zell "hoch" zum Ursprungspass war halt
> überraschend schön gewesen. Ich habe da im Vorfeld nicht wirklich was
> dazu gefunden gehabt. Kann man fahren!
>

Ich mag es eher einsamer. Gestern wieder diese Strecke, braucht spaeter
in der Wildnis aber ein Rad mit Vollfederung:

http://analogconsultants.com/ng/bike/CronanTrail.JPG

--
Regards, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Johann Mayerwieser

unread,
May 4, 2019, 4:35:20 PM5/4/19
to
Am Sat, 04 May 2019 14:25:06 +0000 schrieb Anton Ertl:

> Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> writes:
>>In Österreich werden Verkehrsflächen mit Geographiebegriffen, die auf er
>>enden, getrennt geschrieben - z.B. Südtiroler Platz
>
> Das ist Genetiv plural und nicht auf Verkehrsflaechen beschraenkt. Z.B.
> Frankfurter Wuerstl, Wiener Walzer, Linzer Torte. Und weil's der
> Genitiv ist und kein Adjektiv, wird's gross geschrieben.

Für Wien gibt es die Nomenklaturkommission, die die Schreibweise vorgibt:
https://www.wien.gv.at/kultur/archiv/nomenklaturkommission.html

Von dort habe ich mein Wissen, die lassen sich halt nicht auf einen
Genetiv ein :)

Alexander Ausserstorfer

unread,
May 5, 2019, 3:38:06 AM5/5/19
to
Danke, Reinhard! Ich habe das 'mal in die HTML-Version mit aufgenommen
(die noch nicht abgeschlossen ist):

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Fahrrad/Ursprungpass/index.html

4 Tage Rad fahren und dann drei Monate an dem Bericht arbeiten :-(

Die Runde muss ich wohl nochmal fahren.

Diesmal lade ich Dich ein ;-)

Ciao,

Alex

PS: Bayerisch Zell schreibt man richtig Bayrischzell. Schreiben kann ich
inzwischen auch nicht mehr :-(

Anton Ertl

unread,
May 5, 2019, 3:56:04 AM5/5/19
to
Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> writes:
>Am Sat, 04 May 2019 14:25:06 +0000 schrieb Anton Ertl:
>> Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> writes:
>>>In Österreich werden Verkehrsflächen mit Geographiebegriffen, die auf er
>>>enden, getrennt geschrieben - z.B. Südtiroler Platz
>>
>> Das ist Genetiv plural und nicht auf Verkehrsflaechen beschraenkt. Z.B.
>> Frankfurter Wuerstl, Wiener Walzer, Linzer Torte. Und weil's der
>> Genitiv ist und kein Adjektiv, wird's gross geschrieben.

... und nicht weiter dekliniert.

>Für Wien gibt es die Nomenklaturkommission, die die Schreibweise vorgibt:
>https://www.wien.gv.at/kultur/archiv/nomenklaturkommission.html
>
>Von dort habe ich mein Wissen, die lassen sich halt nicht auf einen
>Genetiv ein :)

Die haben das dort nicht hingeschrieben, vielleicht wussten sie es
nicht (vermutlich, denn Regel 4 schreibt von "adjektivischer
Ableitung"), oder es war fuer diesen Text irrelevant. Interessant ist
der Unterschied zwischen Punkt 3.2 mit dem Beispiel Hannovergasse und
Punkt 4 mit dem Beispiel Waehringer Strasse. Die Genetivvariante der
Hannovergasse waere die Hannoveraner Gasse.

Ulf.K...@web.de

unread,
May 5, 2019, 8:45:48 AM5/5/19
to
Am Samstag, 4. Mai 2019 16:37:03 UTC+2 schrieb Anton Ertl:

> >In Österreich werden Verkehrsflächen mit Geographiebegriffen, die auf er
> >enden, getrennt geschrieben - z.B. Südtiroler Platz
>
> Das ist Genetiv plural und nicht auf Verkehrsflaechen beschraenkt.
> Z.B. Frankfurter Wuerstl, Wiener Walzer, Linzer Torte. Und weil's der
> Genitiv ist und kein Adjektiv, wird's gross geschrieben.

Eiernieser hätte recht, wenn die Hochalpenstraße
nach Großglocken führen, in der Gegend
von Großglocken verlaufen würde oder nach Großglocken
benannt wäre.

Gruß, ULF
0 new messages