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Alpenquerung-welche Route

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Elmar Kusch

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Jul 7, 2002, 4:45:45 AM7/7/02
to
Hallo Leute.
Ich möchte demnächst von Mönchengladbach nach Norditalien fahren.
Ich habe zwei mögliche Routen ausgemacht:
1.: Den Rhein hoch und dann den Splügenpass.
2.: Fernpass dan den Inn und Reschnepass.
Ist schon mal jemand diese Routen gefahren und kann mir Vor und
Nachteile nennen?
Gibt es gute Intenetseiten zu der Tour über Österreich? Habe dazu nichts
gefunden.
Wie sieht es in Schweiz/Österreich aus mit Campingplätzen?
Vielen Dank im vorraus für die vielen Antworten.
gruss Elmar

Wolfgang Bosert

unread,
Jul 7, 2002, 5:40:14 AM7/7/02
to
Elmar...@gmx.de (Elmar Kusch) wrote:
>Hallo Leute.
>Ich möchte demnächst von Mönchengladbach nach Norditalien fahren.
>Ich habe zwei mögliche Routen ausgemacht:
>1.: Den Rhein hoch und dann den Splügenpass.
>2.: Fernpass dan den Inn und Reschnepass.
Hallo Elmar,
du hast Dir zwei sehr befahrene Routen ausgesucht. Viel Verkehr! Ich bin kürzlich
über Flüela- und Ofenpass gefahren.
Diese Strecke hat mir sehr gut gefallen.


Gruß Wolfgang
--
__________________________________________________________
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Andreas Ramsauer

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Jul 7, 2002, 12:47:20 PM7/7/02
to


Hallo Elmar,


Es gibt im Internet eine Seite die nennt sich Alpencross, da sind jede menge
Tips und Links über die Alpenüberquerung.


Viel Spaß bei der Überquerung, Andi

Wolfi

unread,
Jul 7, 2002, 1:40:58 PM7/7/02
to
servus,
ich bin dieses jahr pfingsten von italien den reschenpass hoch und
dann weiter den fernpass bis nach garmisch. vor allem die straße in
italien bis nach reschen war sehr befahren und es gab keine anderen
kleinen straßen oder radwege. In österreich dann gibt es ein gut
ausgebautes radnetz des man nutzen kann, allerdings ist des häufig ein
umweg. der fernpass schließlich ist wie der reschenpass sehr befahren
und es macht wenig spass ihn hochzustrampeln wenn alle paar sekunden
ein lkw überholen will.

den ofenpass sind wir auch gefahren. da war ich allerdings schon etwas
platt weil wir zuvor stilfserjoch hoch sind und der ofenpass sich dann
elendig hingezogen hat. die landschaft aber war sehr schön und der
verkehr hielt sich in grenzen.

also wenn du es nicht so eilig hast würde ich lieber die transitrouten
umgehen.

ich hoffe ich konnte helfen

gruß wolfi

Karl-Heinz

unread,
Jul 7, 2002, 3:59:44 PM7/7/02
to
Hallo Elmar,
letztes Jahr im Juli fuhr ich aus der Pfalz nach Genua. Zur Alpenüberquerung
fuhr ich den Rhein hoch bis Disentis und von da über den Lukmanier Richtung
Süden nach Bellinzona und weiter zum Lago Maggiore.
Vom Bodensee bis Disentis fuhr ich auf der schweizer Rheinroute Nr.2, wobei
das letzte Teilstück, so etwa ab Ilanz, besser auf der Straße zurückgelegt
wird, weil der beschilderte Weg teilweise ein schlechter Feldweg ist. Bei
feuchtem Wetter mitunter sogar gefährlich.
Die Strecke über den Lukmanier kann ich nur empfehlen, denn sie ist relativ
wenig befahren; Motorräder kennen zum Glück "bessere" Strecken. Ab Biasca
wird's dann wieder heftiger mit dem Verkehr, man findet jedoch ab hier immer
häufiger Radwege.
Wenn Dir diese Route nicht zu weit westlich liegt, kann ich sie nur
empfehlen.
Gruß
Karl-Heinz

"Elmar Kusch" <Elmar...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1fey5me.oj4l0koniifwN%Elmar...@gmx.de...

Christian Wöhrl

unread,
Jul 8, 2002, 8:21:40 AM7/8/02
to
Moin Elmar

> 1.: Den Rhein hoch und dann den Splügenpass.
> 2.: Fernpass dan den Inn und Reschnepass.

Viel Verkehr so oder so. Ruhiger und landschaftlich sehr viel
reizvoller: Am Rhein entlang kommend in Chur abbiegen, über die
Lenzerheide und den Albulapass (den Du bei Neuschnee oder akuter
Wadenschwäche auch durch eine sehr schöne Bahnfahrt ersetzen kannst)
Richtung Hochebene von St. Moritz, und von dort je nach Zielgebiet in
Italien entweder einfach den Maloja runterrollen oder weiter über den
großartigen Bernina.

Gruß, Christian

--
Christian Wöhrl http://www.wort-und-satz.de

Perfekten Schriftsatz erzielt man mit einem Textverarbeitungsprogramm
und passgenaue Schwalbenschwanzzinken mit einer Kettensäge

Gregor Kofler

unread,
Jul 8, 2002, 9:07:51 AM7/8/02
to
> 1.: Den Rhein hoch und dann den Splügenpass.
> 2.: Fernpass dan den Inn und Reschnepass.

Das willst du nicht wirklich - Radeln dort bedeutet treten neben endlosen
Autokolonnen. So schön die Fernpassgegend ist, so grausig ist dort der
Verkehr.

Gruß aus Innsbruck, Gregor

--
http://www.gregorkofler.at


Franz Mock

unread,
Jul 8, 2002, 1:40:08 PM7/8/02
to

"Wolfi" <wolfi....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e7c73d84.02070...@posting.google.com...

> servus,
> ich bin dieses jahr pfingsten von italien den reschenpass
hoch und
> dann weiter den fernpass bis nach garmisch. vor allem die
straße in
> italien bis nach reschen war sehr befahren und es gab
keine anderen
> kleinen straßen oder radwege.
Hoi Wolfi,
von Meran (Töll) bis Reschen hat man Wirtschaftswege als
Radwege markiert. Die Strecke Töll - Schlanders erfordert
teilweise etwas suchen, die weitere Strecke bis zum Reschen
ist mir unbekannt. Notfalls mußt Du Dich halt durchfragen.
Pfiati
Franz

Wolfi

unread,
Jul 9, 2002, 12:09:30 PM7/9/02
to
> Hoi Wolfi,
> von Meran (Töll) bis Reschen hat man Wirtschaftswege als
> Radwege markiert. Die Strecke Töll - Schlanders erfordert
> teilweise etwas suchen, die weitere Strecke bis zum Reschen
> ist mir unbekannt. Notfalls mußt Du Dich halt durchfragen.
> Pfiati
> Franz

sers franz,
nur dass man mit ein paar kilo gepäck jedes noch so kleines schlagloch
spürt und es garantiert keinen spass macht darauf zu fahren!!!!!!!!!
da fahr ich lieber die straße als irgendwelche hoppelwege auf denen
ich mich noch verirre.

gruß wolfi

Franz Mock

unread,
Jul 9, 2002, 1:27:24 PM7/9/02
to
Hoi Wolfi

> sers franz,
> nur dass man mit ein paar kilo gepäck jedes noch so
kleines schlagloch
> spürt und es garantiert keinen spass macht darauf zu
fahren!!!!!!!!!
Die Strasse ist stellenweise auch nicht besser.

> da fahr ich lieber die straße als irgendwelche hoppelwege
auf denen
> ich mich noch verirre.

Mit dem verirren ist es nich so schlimm, Du bist im Tal und
mußt das Tal entlang fahren. Eventuell ein kleines Stück
zurück, weil der Weg einfach aufhört.
Solltest Du die Route über den Reschen wählen, zwischen
Meran und Bozen gibt es keinen Radweg. Wenn Du über die
Dörfer fährst, (auf die Schnellstrasse darfst Du mit dem Rad
eh nicht) hast Du wahrscheinlich nur wenig Verkehr. Es gibt
auch hier Wirtschaftswege, die von Insidern per Fahrrad
befahren werden, allerdings würde ich Dir von einer
Befahrung dieser Wege abraten. Das Tal ist viel breiter und
man steht oft vor einem verschlossenen Gatter.
Ab Bozen gibt es dann einen durchgehenden Radweg bis Ala,
der meistens auf dem Etschdamm verläuft. Ab Ala ist es dann
mit der Radweg Herrlichkeit vorbei, Du mußt wieder auf die
Strasse.
Pfiati
Franz


Wolfi

unread,
Jul 10, 2002, 8:31:35 AM7/10/02
to
sers franz,

> Solltest Du die Route über den Reschen wählen, zwischen
> Meran und Bozen gibt es keinen Radweg. Wenn Du über die
> Dörfer fährst, (auf die Schnellstrasse darfst Du mit dem Rad
> eh nicht) hast Du wahrscheinlich nur wenig Verkehr.

wir sind auch hintenrum über die kleinen dörfer gefahren und der
verkehr hielt sich sehr in grenzen. außer das mein tacho aussetzte war
die strecke schön zu fahren.

wenn ich fragen darf: was verstehst du unter wirtschaftswegen? welcher
belag? welcher zustand?


gruß wolfi

Franz Mock

unread,
Jul 11, 2002, 3:27:46 PM7/11/02
to

"Wolfi" <wolfi....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e7c73d84.02071...@posting.google.com...
> sers franz,

>
> wenn ich fragen darf: was verstehst du unter
wirtschaftswegen? welcher
> belag? welcher zustand?

Hoi Wolfi,
Dank Brüssel sind die meisten asphaltiert und in gutem
Zustand. Zwischendurch trifft man aber immer wieder auf
Stellen mit Naturbelag.
Pfiati
Franz

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