Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Tragisch

59 views
Skip to first unread message

H. Birthler

unread,
Mar 31, 2000, 3:00:00 AM3/31/00
to
Zwei Bretter fehlten

KIND (3 JAHRE) BRACH SICH DAS GENICK

Wolfenbüttel(keh)
Ein tragischer Unglückfall hat sich am gestrigen Mittag auf dem
Spielplatz am Ritterhof in Fümmelse ereignet. Eindreieinhalbjähriges
Kind, das dort offenbar allein spielte,bemerkte auf einem Kletterturm
nicht, dass beim Durchganz zur Spiralrutsche zwei Bodenbretter fehlten.
Das Kind, das einen Fahrradhelm trug, rutschte nach unten durch und
blieb mit dem Kopf am Spielgerät hängen. Dabei brach es sich
wahrscheinlich das Genick.
Eine Frau, die den Unfall bemerkt hatte, rief sofort die Polizei und
eilte dann dem Kind zur Hilfe. Das Kind wurde anschließend ins
Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war zuletzt kritisch.
Die Stadtjugendpflege, die sofort von der Polizei benachrichtigt wurde,
stellte fest, dass zwei Bretter des 1977 aufgestellten Spielgerätes
entfernt worden waren. Die Bretter waren nirgendwo zu finden. Das
Spielgerät wurde sofort von Lothar Willer mit zwei neuen Brettern wieder
betriebsicher gemacht. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

------------------------------------------------------

(Anmerkung: Auf dem Bild in der Zeitung sind in ca. 2m Höhe zwei neue
Bretter zu erkennen. Die vormalige Öffnung war vorher ca. 1m lang und
min. 20 cm breit, breiter als der Kopf des darunter stehenden
Erwachsenen)


Heinz

Dirk Kopp

unread,
Mar 31, 2000, 3:00:00 AM3/31/00
to
Von "H. Birthler" <birt...@gmx.de> war in Artikel
<38E473A6...@gmx.de> zu lesen:

Meldung von gestern:


>Zwei Bretter fehlten
>
>KIND (3 JAHRE) BRACH SICH DAS GENICK


Meldung von heute:
www.newsclick.de

Verunglücktes Kind auf dem Wege der Genesung - Polizei ermittelte
Verursacher

Dachdecker rettete dem Jungen das Leben

Von Karl-Ernst Hueske
WOLFENBÜTTEL.
Noch immer sind große Teile der Bevölkerung entsetzt über den Vorfall
auf dem Fümmelser Spielplatz Am Graad, der zum Wohngebiet Ritterhof
gehört. Dort war, wie berichtet, ein dreijähriger Junge am Mittwoch
mit seinem Kopf in einem Spielgerät hängen geblieben.
"Der Junge ist inzwischen auf dem Wege der Genesung", konnte
Donnerstag Polizei-Pressesprecher Heinz Klawonn berichten. Der erste
Verdacht, dass sich der Junge das Genick gebrochen beziehungsweise
Verletzungen an der Wirbelsäule erlitten haben könnte, wurde
Donnerstag nach ausführlichen Untersuchungen des Kindes entkräftet.
"Es sind keine Spätfolgen dieses Unfalls zu erwarten", wusste Klawonn.
Dabei hatte es um den Jungen, der, so die Ermittlungen der Polizei,
wahrscheinlich beim Herunterklettern mit seinem Helm in dem Loch des
Kletterturms hängen geblieben war und sich dadurch selbst stranguliert
hatte, erst nicht gut ausgesehen. Eine Frau, die den Unfall entdeckt
hatte, konnte den Jungen zunächst nicht aus seiner misslichen
Situation befreien. Ein 36-jähriger Dachdecker kam ihr zur Hilfe.
"Der Mann hat ihm durch unverzügliche Reanimation das Leben gerettet",
lobte Ulf Küch, Leiter des Kriminaldienstes der Polizeiinspektion
Wolfenbüttel, das beherzte Eingreifen des Dachdeckers. Nachdem der
36-Jährige kein Lebenszeichen mehr bei dem Jungen festgestellt hatte,
begann er sofort mit einer Herzmassage und einer Beatmung des Jungen.

Jugendlicher "brauchte" Bretter
Inzwischen hat die Polizei auch einen 16-jährigen Jugendlichen
ermittelt, der die Bretter an diesem Kletterturm abgeschraubt haben
soll, weil er sie für einen anderen Bau benötigte. Die Polizei hat ein
Ermittlungsverfahren eingeleitet, berichtete Küch. Wie das Abschrauben
der Bretter juristisch zu beurteilen sei, das werde nach Abschluss des
Ermittlungsverfahrens die Staatsanwaltschaft entscheiden.
Küch ("Die ganze Sache hätte auch böse ausgehen können") nahm diesen
Fall zum Anlass, um erneut einen Präventionsrat für die Stadt zu
ordern. "Wir müssen uns um die Jugendlichen Gedanken machen, damit sie
nicht auf so dumme Gedanken kommen."
Mit Blick auf den Unglücksfall auf dem 1997 fertiggestellten
Spielplatz in Fümmelse machte Stadtjugendpfleger Albrecht Wagener
darauf aufmerksam, dass die Spielplätze eigentlich nur für Kinder von
sechs bis zwölf Jahren vorgesehen seien. Kinder unter sechs Jahren
können dort zwar auch spielen, aber insbesondere kleinere Kinder
(unter vier Jahren) sollten nie ohne Beaufsichtigung bleiben.
Der Spielplatz in der Nähe des Ritterhofes wurde zuletzt am 15. März
überprüft. Die Mobile Werkstatt kontrolliert alle Spielplätze im
Stadtgebiet mindestens einmal in 14 Tagen, berichtete Wagener.

Schäden sofort melden
Hinweis: Wer Schäden an den Geräten oder andere Gefahren auf den
Spielplätzen feststellt, sollte dies der Stadtjugendpflege
Wolfenbüttel mitteilen, Telefon 0 53 31/ 25 62. Die Mobile Werkstatt
erledigt die Reparatur.


Fazit:
Noch mal gutgegangen.

Gruß,Dirk

Jens Arne Maennig

unread,
Mar 31, 2000, 3:00:00 AM3/31/00
to
H. Birthler <birt...@gmx.de> schrieb:

> Zwei Bretter fehlten
>
> KIND (3 JAHRE) BRACH SICH DAS GENICK
[...]

Tragisch, klar. Aber was hat das mit dieser NG zu tun?

Jens

Matthias Frank

unread,
Mar 31, 2000, 3:00:00 AM3/31/00
to

Jens Arne Maennig schrieb:

Ich sag nur ein Wort:

_Helm_

--
Matthias Frank

Ole B. Rosentreter

unread,
Apr 1, 2000, 3:00:00 AM4/1/00
to

Matthias Frank schrieb:

So lästig (und unrealistisch) es für Kinder sein mag: Helm NUR auf dem
Fahrrad.
Ole

>
>
> --
> Matthias Frank


Stefan Freimark

unread,
Apr 1, 2000, 3:00:00 AM4/1/00
to
"Ole B. Rosentreter" wrote:

> So lästig (und unrealistisch) es für Kinder sein mag: Helm NUR auf dem
> Fahrrad.

Eher: Besser nie Helm, wenn man die Eltern schon nicht dazu überzeugen
kann, dann nur auf dem Rad.
--
Mail: ste...@freimark.de | PGP: 0xCFDCE79D (RSA)
Web: http://www.freimark.de | PGP: 0xEB9EAEE3 (DSS/DH)

Klaus Woerle

unread,
Apr 3, 2000, 3:00:00 AM4/3/00
to
> Eher: Besser nie Helm, wenn man die Eltern schon nicht dazu überzeugen
> kann, dann nur auf dem Rad.

... wenn das mal nicht wieder ausartet in dieser NG ...

Klaus


--
http://u-r.de
Die Startseite (nicht nur) für die Uni Regensburg

Science is the game we play with God to find out what His rules are.

Ingo Keck

unread,
Apr 3, 2000, 3:00:00 AM4/3/00
to
Stefan Freimark <ste...@freimark.de> wrote:
[...]

> Eher: Besser nie Helm, wenn man die Eltern schon nicht dazu überzeugen
> kann, dann nur auf dem Rad.

Streiche Rad, setze Auto.

Ingo.

Jens Schmalzing

unread,
Apr 3, 2000, 3:00:00 AM4/3/00
to
Hi,

Ingo Keck schreibt:

> > Eher: Besser nie ****, wenn man die Eltern schon nicht dazu


> > überzeugen kann, dann nur auf dem Rad.
>
> Streiche Rad, setze Auto.

Ich finde es unverantwortlich, Kinder auf dem Auto mitzunehmen.

Grüße, Jens.

--
J'qbpbe, le m'en fquz pe j'qbpbe!
Le veux aimeb et mqubib panz je pézqbpbe le djuz tqtaj!

Wolfgang Paul

unread,
Apr 3, 2000, 3:00:00 AM4/3/00
to
birt...@gmx.de (H. Birthler) schrieb:

> Zwei Bretter fehlten [...]


Habe ich es überlesen oder fehlten die Angabe des Datums und der Name des
Presseerzeugnisses?

Sonst bitte *unbedingt* nachtragen!


Wolfgang "manchmal-kann-Nachtragen-auch-positiv-sein" Paul
--
Only My Personal Opinion

H. Birthler

unread,
Apr 4, 2000, 3:00:00 AM4/4/00
to
Wolfgang Paul wrote:
>
> birt...@gmx.de (H. Birthler) schrieb:
>
> > Zwei Bretter fehlten [...]
>
> Habe ich es überlesen oder fehlten die Angabe des Datums und der Name des
> Presseerzeugnisses?
>
> Sonst bitte *unbedingt* nachtragen!

Sorry.

Braunschweiger Zeitung, Ortsbeilage Wolfenbüttler Anzeiger, vom
30.03.2000

Jemand hat schon den Folgebericht vom 31.03.2000 gepostet, das Kind
lebt, geht
ihm wohl gut, hat keinen Genickbruch, und strangulierte sich beim
_Durchklettern_ des Loches mit dem Helm. Eine Frau konnte erst nicht
helfen, erst ein Mann konnte das Kind aus der Lage befreien und hat es
mit Herzmassage und Mund-zu-Mund reanimiert.

Heinz

0 new messages