Am 18.04.2016 um 10:03 schrieb Dirk Wagner:
> Bodo G. Meier <
bgm...@kabelmail.de> wrote:
>
>> So einen haben ich vor zig Jahren mal wieder retour geschickt, weil
>> alles so "ausserhalb der Mitte" war.
>
> Vor "zig" Jahren ist mir das noch nicht aufgefallen.
> Ich hab mich an das Teil gesetzt und dann in meinem jugendlichen
> Ungestüm Räder gebaut...
Wenn die Räder anschliessend zentriert und stabil sind, hast Du nichts
flasch gemacht.
Als ich noch jugendliches Ungestüm besass, habe ich meine ersten beiden
Laufräder nach Anleitung aus "Das Fahrradbuch" (Lessing, 1981) gebaut
und im Rahmen /zentriert/, mit den Bremsschuhen als /Lehre/<hust>.
Mangels Kenntnissen über Laufradbau, insbesondere Speichenspannung,
waren die *nicht* stabil, d.h. in 5 Wochen Schweden sind mir 5 Speichen
gerissen.
Mein erster Zentrierständer war ein Tacx wie dieser hier:
http://www.rennrad-news.de/forum/attachments/img_2618-jpg.193370/
Preiswert, ist mir nie umgekippt und ich habe damit die ersten stabilen
Laufräder gebaut. Zum präzisen Arbeiten ist natürlich eine Zentrierlehre
unerlässlich.
Wenn man mit Metall umgehen mag und kann und die notwendigen Werkzeuge
hat, ja.
Der Park Tool TS-2.2 hat ein ordentliches Eigengewicht. In Kombination
mit diesem Fuss hatte ich noch nie ein Problem mit der Standfestigkeit.
Das Zentrieren eines Laufrades ist doch auch eher eine kontemplative
Präzisionsarbeit, bei der man nicht mit Kraft in der Längs- und
Querrichtung am Laufrad rupft. :-)
Solltest Du in der Nähe von Hameln wohnen, kannst Du Dir das Ding in
natura anschauen.
Gruss,
Bodo