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Haltbarkeit Innenlager

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Christian Opitz

unread,
May 29, 2018, 3:26:50 PM5/29/18
to
Hallo,

als bisher stiller Mitleser dieser Gruppe frage ich jetzt einfach
mal. Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
aktuell etwas über 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
Fahrradhändler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, daß das
Innenlager zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
könnte. Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb
meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.

Gruß
Christian Opitz

Markus Merkl

unread,
May 29, 2018, 3:42:02 PM5/29/18
to
Am 29.05.2018 um 21:26 schrieb Christian Opitz:
> Deshalb
> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.

Es gab auch schon welche, die nach 3 Mm ein vermeintlich wenig
minderwertiges Innenlager (i) am RR wechseln musten. Bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch.

(i) ein früheres Centaur, FAG-ähnlich

--
Markus

“Perl is the only language that looks the same before and after RSA
encryption.”
(Keith Bostic)

Robert Waldner

unread,
May 29, 2018, 3:58:26 PM5/29/18
to
Markus Merkl <markus...@gmx.net> wrote:
> Am 29.05.2018 um 21:26 schrieb Christian Opitz:
>> Deshalb
>> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
>> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.
>
> Es gab auch schon welche, die nach 3 Mm ein vermeintlich wenig
> minderwertiges Innenlager (i) am RR wechseln musten. Bei
> bestimmungsgemäßem Gebrauch.
>
> (i) ein früheres Centaur, FAG-ähnlich

(Anekdoten sind keine Daten und so.)

Die Tretlager an meinem 2016er Cube Touring haben auch nicht mal 1,5 Jahre
bzw. 7.300km gehalten. Laut FdgM sei das normal so.

cheers,
&rw
--
-- Acronyms explained: TCPA
-- (T)otal (C)ontrol of (P)rivate (A)ssets
-- - captainiglo

Martin Wohlauer

unread,
May 29, 2018, 4:12:46 PM5/29/18
to
Am 29.05.2018 um 21:26 schrieb Christian Opitz:
Kommt auf die Qualität an. Gerade bei Billigrädern war das bei mir u. A.
das, was am ehesten den Geist aufgegeben hat, von den Dingen, die länger
halten sollten. Kommt also letztlich darauf an, was da verbaut wurde.
OK, und nicht zuletzt auch, was damit gemacht wurde. Fast 10 Mm ist
eigentlich gar nicht mal so wenig, aber mehr geht sicher auch.

Grüßle,

Martin.

Olaf Schultz

unread,
May 29, 2018, 4:21:29 PM5/29/18
to
Glaskugel... die Du uns da zum Reiben gibst...

SRAM/Trivativ Powerspline haben hier IIRC 10...15 Mm gehalten.

Der Nachfolger (Stronglight ISIS) hat einen Glättesturz nicht
überstanden(verbogene Achse, wie auch das Pedal)...

Dessen Nachfolger ist noch zu jung.

An einem anderen Rad: Shimano XT mit HollowtechI? Kurbel, Kurbelaufsetze
mit bepacktem Reiserad auf Stein offroad: Kurbel und Lager verbogen...
demoniert, gekürzt und Gewinde neu geschnitten... fährt am
Teilgefederten-Stahl-Faltreiserad (Namen einens Stadtteils von London)

Die besten Erfahrungen hatte ich bisher immer mit den einfachen
FAG-Patronenlagern mit Vierkant: Standardkurbel, stabil preiswert, gut
zu kriegen.. diese Sonderlösungen oben waren immer an Fertigrädern drann
und ich war mir der Unzulänglichkeit der Lösungen vorher nicht bewußt...

Olaf

Herberṭ Puṭz

unread,
May 29, 2018, 4:31:55 PM5/29/18
to
Am 29.05.2018 um 21:26 schrieb Christian Opitz:
Meine Shimano XTs am MTB halten bei Allwetter-/Ganzjahresnutzung 6-10 Mm.

--
Herbert

Bernhard Kraft

unread,
May 29, 2018, 4:42:00 PM5/29/18
to
Christian Opitz <Opit...@web.de> wrote:
>
> Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
> aktuell etwas über 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
> Fahrradhändler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, daß das
> Innenlager zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
> könnte. Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb
> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.
>

Mir ist unverständlich, wie man mit einem kaputten Radlager noch eine
Radreise machen kann. Wenn es kaputt ist, dann muss es auswechselt werden.
Gute Fachhändler sind selten. Ein Defekt nach 9000km an einem hochwertigen
Tretlager auch.





Hans CraueI

unread,
May 29, 2018, 4:43:03 PM5/29/18
to
Christian Opitz schrieb

> Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
> aktuell etwas über 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
> Fahrradhändler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, daß das
> Innenlager zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
> könnte. Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb
> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.

Ist ja nicht so, dass das hier noch nie Thema war. Eine Suchmaschine
mit "Haltbarkeit Tretlager" findet da diverse Ein- und Ausblicke zur
Frage.
Eine gute Loesung findet sich bei SKF, siehe z.B.

<http://www.aktiv-radfahren.de/test-technik/skf-bxc-600-innenlager-haelt-fahrradleben-lang>,

damit hat man "für mindestens 10 Jahre oder 100.000 Kilometer
Laufleistung beste, sorgenfreie Funktion". Technisch bekommt SKF
das augenscheinlich dadurch hin, dass das Tretlager mit einer Achse
anstelle einer Welle bestueckt wird, welche zudem "von einem
Festlager an Ort und Stelle gehalten wird". Das erhoeht die
Lebensdauer natuerlich erheblich.

Hier laeuft ein Campagnolo Centaur mit derzeit knapp 34.000 km.
Looks younger than ever.

Hans

Joerg

unread,
May 29, 2018, 4:52:31 PM5/29/18
to
Wenn Du das Tretlager meinst, da waere ich froh, wenn meine so lange
hielten. Es ist schliesslich ein Fahrrad und kein KFZ.

Es kommt auch darauf an, ob das Fahrrad viel draussen im Regen steht,
durch Wind und Wetter gepeitscht wird oder oft mit kerniger
Beinmuskulator und viel Gepaeck den Berg hochgepruegelt wird.

Am besten austauschen, mit passendem Werkzeug dauert das keine Stunde,
oder den FH machen lassen. Nach 50-100km die Kurbelschrauben nochmal
nachziehen, so wie man das mit Radmuttern bei Autos macht. Falls Du mit
dem alten Lager auf laengere Reise gehen musst, nimm eine winzige Dosis
duennfluessiges Oel mit. Eine fingerhutgrosse Menge reicht. Wenn es
anfaengt zu kreischen oder sonstige "unedle" Geraeusche macht, kann man
es damit machmal bis nach Hause strecken (BTDT). Fahrrad auf die Seite
legen, einwirken lassen, dann auf die andere Seite und nochmal. Ich
konnte jedenfalls nicht raushoeren, welche Seite kreischte.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Joerg

unread,
May 29, 2018, 4:59:35 PM5/29/18
to
P.S.: Man kann notfalls durch Abschrauben der Kurbeln und dann
gegenueber der Welle um 180 Grad versetztes Wiederanschrauben nochmal
was an Kilometern rauskitzeln. Lager verschleissen in Richtung der
groessten Krafteinwirkung, also wenn die jeweilige Kurbel etwas vor dem
Lager ankommt. Besser waere aber ein neues Lager.

Sepp Ruf

unread,
May 29, 2018, 5:24:05 PM5/29/18
to
Am 29.05.2018 um 22:43 schrieb Hans CraueI:
> Christian Opitz schrieb
>
>> Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
>> aktuell etwas ber 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
>> Fahrradhndler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, da das
>> Innenlager zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
>> knnte. Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb
>> meine Frage: kann das sein, da nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
>> erneuert werden mu? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.
>
> Ist ja nicht so, dass das hier noch nie Thema war. Eine Suchmaschine
> mit "Haltbarkeit Tretlager" findet da diverse Ein- und Ausblicke zur
> Frage.

Das ist ja eine exotische Suchanfrage, der angebliche;-) Mitleser sucht doch
Innenlager!
> Eine gute Loesung findet sich bei SKF, siehe z.B.
>
> <http://www.aktiv-radfahren.de/test-technik/skf-bxc-600-innenlager-haelt-fahrradleben-lang>,
>
> damit hat man "fr mindestens 10 Jahre oder 100.000 Kilometer
> Laufleistung beste, sorgenfreie Funktion". Technisch bekommt SKF
> das augenscheinlich dadurch hin, dass das Tretlager mit einer Achse
> anstelle einer Welle bestueckt wird, welche zudem "von einem
> Festlager an Ort und Stelle gehalten wird". Das erhoeht die
> Lebensdauer natuerlich erheblich.

Haeh, nur weil es Andreas mal gutglaeubig empfahl? Das Ding war doch eine
Fehlkonstruktion und brach mindestens einem radreisenden "Fuer die Weltreise
nur das theoretisch beste statt praktisch langbewaehrte"-Opfah.

> Hier laeuft ein Campagnolo Centaur mit derzeit knapp 34.000 km.
> Looks younger than ever.

Verschrei's Glueck nicht!

Gerald Eіscher

unread,
May 29, 2018, 6:34:04 PM5/29/18
to
Am 29.05.18 um 22:43 schrieb Hans CraueI:
>
> Hier laeuft ein Campagnolo Centaur mit derzeit knapp 34.000 km.
> Looks younger than ever.

Schönwetterfahrer? Bei meinem Centaur waren nach ca. 18 Mm die
Kugellager rostig.

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |

Hans CraueI

unread,
May 29, 2018, 6:59:31 PM5/29/18
to
Gerald EÑ scher schrieb

> Hans CraueI schrieb
>> Hier laeuft ein Campagnolo Centaur mit derzeit knapp 34.000 km.
>> Looks younger than ever.
>
> Schönwetterfahrer? Bei meinem Centaur waren nach ca. 18 Mm die
> Kugellager rostig.

Da hattest du mutmasslich eine markenfremde Kurbelgarnitur
verbaut, und dann darf man sich natuerlich nicht wundern.

Das Rad ist durchaus im Ganzjahreseinsatz unterwegs (ausgenommen
Schnee und Eis, dann kommt das Winterrad raus), aber es hat
natuerlich eine Kurbelgarnitur von Campagnolo (konkret: Veloce).
Das Tretlager ist ein Centaur AC-H, 111 mm.

Ansonsten halten Tretlager bei mir durchweg eher lang, auch solche
aus dem Niedrigpreisbereich. Bei den letzten ausgestiegenen
Fahrraedern war jeweils der Rahmen gebrochen, das Tretlager war
noch gut.

Aber noch mal zu den rostigen Kugellagern: Hat sich das auf den
Lauf ausgewirkt?

Hans

Gerald Eіscher

unread,
May 29, 2018, 7:10:49 PM5/29/18
to
Am 29.05.18 um 21:26 schrieb Christian Opitz:
>
> Deshalb
> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.

Ja, kann normal sein, kann viel sein, kann verdammt wenig sein. Um eine
vernünftige Aussage treffen zu können, lieferst du viel zu wenig
Information, ja nicht einmal Hersteller und Modell des Tretlagers.

Wenn dir 9 Mm zu wenig sind, dann nimm halt Geld in die Hand und lass
was ordentliches montieren, z.B. ein Tretlager von Chris King.
Vermutlich ist das sogar eine kostengünstige Lösung, weil dann viele
Jahre kein Arbeitszeit kostender Austausch nötig sein wird.

Michael Heydenbluth

unread,
May 30, 2018, 2:06:24 AM5/30/18
to
Am 30.05.2018 um 00:59 schrieb Hans CraueI:
> Gerald E� scher schrieb
>
>> Hans CraueI schrieb
>>> Hier laeuft ein Campagnolo Centaur mit derzeit knapp 34.000 km.
>>> Looks younger than ever.
>>
>> Schönwetterfahrer? Bei meinem Centaur waren nach ca. 18 Mm die
>> Kugellager rostig.
>
> Da hattest du mutmasslich eine markenfremde Kurbelgarnitur
> verbaut, und dann darf man sich natuerlich nicht wundern.

ich habe da mal ne Zwischenfrage: Ich trage neuerdings manchmal eine
Shimano Schirmmütze zur ansonsten reinrassigen Campa-Schaltung. Geht das
noch durch?

Sepp Ruf

unread,
May 30, 2018, 2:17:33 AM5/30/18
to

Martin Wohlauer

unread,
May 30, 2018, 2:30:01 AM5/30/18
to
Am 30.05.2018 um 00:59 schrieb Hans CraueI:
> Gerald EÑ scher schrieb
>
>> Hans CraueI schrieb
>>> Hier laeuft ein Campagnolo Centaur mit derzeit knapp 34.000 km.
>>> Looks younger than ever.
>>
>> Schönwetterfahrer? Bei meinem Centaur waren nach ca. 18 Mm die
>> Kugellager rostig.
>
> Da hattest du mutmasslich eine markenfremde Kurbelgarnitur
> verbaut, und dann darf man sich natuerlich nicht wundern.
>
> Das Rad ist durchaus im Ganzjahreseinsatz unterwegs (ausgenommen
> Schnee und Eis, dann kommt das Winterrad raus),


Also genau da, wo es in Sachen Rost so richtig schön™ wird (Pökellake
überall am Rad), fährste mit was anderem...

Grüßle,

Martin.

Anton Ertl

unread,
May 30, 2018, 3:07:21 AM5/30/18
to
Michael Heydenbluth <mh98...@arcor.de> writes:
>ich habe da mal ne Zwischenfrage: Ich trage neuerdings manchmal eine
>Shimano Schirmmütze zur ansonsten reinrassigen Campa-Schaltung. Geht das
>noch durch?

Du kannst Dich darauf gefasst machen, dass Deine Campa-Teile alsbald
den Geist aufgeben. Ich hatte Campa-Teile an einem nicht reinrassigen
Campa-Rad (z.B. Avid BB7). Die Schaltbremshebel (Mirage) haben im
Laufe der Zeit Probleme beim Schalten gemacht (siehe
<2016Aug...@mips.complang.tuwien.ac.at>, z.B. Schalthebel
gebrochen nach 8000km), und letztendlich habe ich nach 14000km die
Campa-Schaltbremshebel und Campa-Schaltwerk (Veloce) gegen
Microshift-Schaltbremshebel und Shimano 105 ausgetauscht, nur der
Veloce-Umwerfer ist noch dran. Mal sehen, wann der den Geist aufgibt.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben

Gerald Eіscher

unread,
May 30, 2018, 5:26:38 AM5/30/18
to
Am 30.05.18 um 00:59 schrieb Hans CraueI:
> Gerald EÑ scher schrieb
>
>> Hans CraueI schrieb
>>> Hier laeuft ein Campagnolo Centaur mit derzeit knapp 34.000 km.
>>> Looks younger than ever.
>>
>> Schönwetterfahrer? Bei meinem Centaur waren nach ca. 18 Mm die
>> Kugellager rostig.
>
> Da hattest du mutmasslich eine markenfremde Kurbelgarnitur
> verbaut,

Stymmt.

> und dann darf man sich natuerlich nicht wundern.

Selbstverständlich. Die Lagerdichtungen (doppelt vorhanden, jeweils in
den Schraubschalen und den Kugellagern) versagen natürlich, wenn eine
Nicht-Campa-Kurbel am Vierkant steckt.

> Das Rad ist durchaus im Ganzjahreseinsatz unterwegs (ausgenommen
> Schnee und Eis, dann kommt das Winterrad raus),

Da hast du es, Schönwetterradler: Mein Rad ist auch bei gesalztem
Schneematsch unterwegs.

> aber es hat
> natuerlich eine Kurbelgarnitur von Campagnolo (konkret: Veloce).
> Das Tretlager ist ein Centaur AC-H, 111 mm.

Achso, das historische Lager von FAG.
Meines ist die neuere, völlig anders konstruierte Ausführung
<https://www.bike-components.de/de/Campagnolo/Centaur-Innenlager-Vierkant-p10016/>

> Aber noch mal zu den rostigen Kugellagern: Hat sich das auf den
> Lauf ausgewirkt?

Das Welle drehte schwergängig, ist mir eher zufällig bei demontierter
Kette aufgefallen.

Chr. Maercker

unread,
May 30, 2018, 6:46:37 AM5/30/18
to
Robert Waldner wrote:
> Die Tretlager an meinem 2016er Cube Touring haben auch nicht mal 1,5 Jahre
> bzw. 7.300km gehalten. Laut FdgM sei das normal so.

Spricht eher nicht für die Firma, es sei denn, die Qualität hat sich in
den letzten 20 Jahren weiter drastisch verschlechtert:
Diamant Topas, Bauj. 1996: Tretlagerwexel nach ca. 10 Jahren, bei meinem
Kilometerverbrauch sind das um die 30.000 km.
Patria Ranger, Bauj. 2012: noch kein Wechsel notwendig, bei nunmehr um
die 18.000 km.
Befahrenes Gelände ist zu 80% flach, und fast 100% Stadtverkehr.
Schaltung war beim Topas 5G-Nabe, jetzt Rohloff.
--


CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren

Chr. Maercker

unread,
May 30, 2018, 6:52:03 AM5/30/18
to
Chr. Maercker wrote:
> Diamant Topas, Bauj. 1996: Tretlagerwexel nach ca. 10 Jahren, bei meinem
> Kilometerverbrauch sind das um die 30.000 km.
> Patria Ranger, Bauj. 2012: noch kein Wechsel notwendig, bei nunmehr um
> die 18.000 km.
> Befahrenes Gelände ist zu 80% flach, und fast 100% Stadtverkehr.
> Schaltung war beim Topas 5G-Nabe, jetzt Rohloff.
Hab ich doch glatt den Gewinner vergessen:
Diamant Sport, Baujahr 1972, Einschraubschalen-Lager. Kilometerleistung
1972..96 ebenfalls um die 3.000 km/a, danach weniger d.h. mind. 65.000
km. *KEIN* Wechsel, dafür allerhand Wartungsarbeiten. Ohne Wartung wäre
es evtl. sogar noch besser gelaufen, da hab ich anfangs einiges verkehrt
gemacht. Aber OK, so was läuft heute außer Konkurrenz. ;-)

Thomas Scharkowski

unread,
May 30, 2018, 7:20:47 AM5/30/18
to
On 2018-05-29 19:26:48 +0000, Christian Opitz said:

> Hallo,
>
> als bisher stiller Mitleser dieser Gruppe frage ich jetzt einfach
> mal. Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
> aktuell etwas über 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
> Fahrradhändler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, daß das

> zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
> könnte. Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb
> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.
>
> Gruß
> Christian Opitz


Mein Hardo Wagner kam mit Campa AC-H (Vierkant).
Das hat 6 Jahre und 26000 Km gehalten bis es durch Token (ebenfalls
Vierkant) ersetzt wurde, seitdem 27000 km und ca. 6 1/2 Jahre.

Gruß
Thomas

Uwe Schliephake

unread,
May 30, 2018, 7:32:40 AM5/30/18
to
Hans CraueI <crauel...@freenet.de> wrote:

> <http://www.aktiv-radfahren.de/test-technik/skf-bxc-600-innenlager-haelt
> -fahrradleben-lang>,

Die letzte Truvativ Square LE Patrone (13,90 Euro) hat hier über 27 tkm
gehalten, dann Lagerspiel. Keine Wasserdurchfahrten mit Untertauchen,
aber auch im Winter.

Gerald Eіscher

unread,
May 30, 2018, 7:41:20 AM5/30/18
to
Am 30.05.18 um 12:46 schrieb Chr. Maercker:
> Robert Waldner wrote:
>> Die Tretlager an meinem 2016er Cube Touring haben auch nicht mal 1,5 Jahre
>> bzw. 7.300km gehalten. Laut FdgM sei das normal so.
>
> Spricht eher nicht für die Firma, es sei denn, die Qualität hat sich in
> den letzten 20 Jahren weiter drastisch verschlechtert:

Nein, hat sich nicht, eher die Bereitschaft der werten Kundschaft für
Qualität zu bezahlen. Wenn die für ein Fahrrad nicht mehr als 599 FRZ
ausgeben möchte, das aber selbstverständlich eine Hoppelgabel haben
soll, dann *muss* der Hersteller an anderen Stellen sparen. Als erstes
ist davon das Tretlager betroffen, denn auf das achtet kaum jemand.

> Diamant Topas, Bauj. 1996: Tretlagerwexel nach ca. 10 Jahren, bei meinem
> Kilometerverbrauch sind das um die 30.000 km.
> Patria Ranger, Bauj. 2012: noch kein Wechsel notwendig, bei nunmehr um
> die 18.000 km.

Ohne Angabe der verbauten Tretlager sind das Nullaussagen. Ein
Spécialités T.A. Axix hält übrigens ewig und drei Tage, bei dem lassen
sich nämlich die Kugellager austauschen.

Gerald Eіscher

unread,
May 30, 2018, 7:49:06 AM5/30/18
to
Am 29.05.18 um 21:58 schrieb Robert Waldner:
>
> Die Tretlager an meinem 2016er Cube Touring haben auch nicht mal 1,5 Jahre
> bzw. 7.300km gehalten. Laut FdgM sei das normal so.

Ja, ist völlig normal, dass bei einem Fahrrad mit Hoppelgabel um ca. 600
FRZ ein billiges Tretlager drin ist, das nicht lange hält.

Helmut Springer

unread,
May 30, 2018, 8:49:21 AM5/30/18
to
Hans CraueI <crauel...@freenet.de> wrote:
> Eine gute Loesung findet sich bei SKF, siehe z.B.

Der Artikel ist von 2009, und ich habe diese Lager seit Jahren nicht
mehr kaeuflich gefunden...

--
Best Regards
helmut springer panta rhei

Thomas Bliesener

unread,
May 30, 2018, 11:00:06 AM5/30/18
to
Christian Opitz schrieb:
> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.

Am Focus Cayo mußte ich tauschen:
9950 km: Radlager hinten
12468 km: Radlager vorne
19550 km: Tretlager

Jetzt habe ich gerade mal nachgeschaut.
24406 km: Radlager hinten geringes, aber merkliches Spiel. Mist.
Daß ich die Lager öfter als die Reifen tausche, war nicht geplant.
Eingebaut hatte ich diese Dinger:
<https://www.ebay.de/itm/SKF-Kugellager-6000-6005-und-6200-6205-2RSH-2RS-oder-2Z-ZZ-Rillenkugellager-/310955486904?var=&hash=item0>.
Gibt es eine Empfehlung für etwas Besseres, oder muß ich damit leben?
--
bli

Thomas Bliesener

unread,
May 30, 2018, 11:00:06 AM5/30/18
to
Hans CraueI schrieb:
> Technisch bekommt SKF das augenscheinlich dadurch hin, dass das
> Tretlager mit einer Achse anstelle einer Welle bestueckt wird,

Wie muß ich mir das vorstellen? Achse statt Welle heißt, daß kein
Drehmoment übertragen wird. Das würde die Haltbarkeit zwar erhöhen,
aber auch die Funktion eines Tretlagers(!) stark einschränken!?
--
bli

Gerald Eіscher

unread,
May 30, 2018, 11:37:10 AM5/30/18
to
Am 30.05.18 um 16:09 schrieb Thomas Bliesener:
> Christian Opitz schrieb:
>> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
>> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.
>
> Am Focus Cayo mußte ich tauschen:
> 9950 km: Radlager hinten
> 12468 km: Radlager vorne
> 19550 km: Tretlager
>
> Jetzt habe ich gerade mal nachgeschaut.
> 24406 km: Radlager hinten geringes, aber merkliches Spiel. Mist.
> Daß ich die Lager öfter als die Reifen tausche, war nicht geplant.

Was sind denn für Naben drin?

> Eingebaut hatte ich diese Dinger:
> <https://www.ebay.de/itm/SKF-Kugellager-6000-6005-und-6200-6205-2RSH-2RS-oder-2Z-ZZ-Rillenkugellager-/310955486904?var=&hash=item0>.
> Gibt es eine Empfehlung für etwas Besseres, oder muß ich damit leben?

Da vermutlich eingedrungenes Wasser schuld ist, WIMRE bist du nicht so
fett, dass du Nabenlager übermäßig verschleißt, könntest du besser
gedichtete Naben, besser gedichtete Kugellager[1] (ev. schwierig zu
bekommen und latürnich schwergängiger) oder nichtrostende Kugellager
versuchen.
Die Qualität von SKS ist ansich über alle Zweifel erhaben.


[1] Nach https://www.ekugellager.de/nachsetzzeichen-glossar-2 werden
Dichtscheiben mit zwei Dichtlippen bei SKS mit Nachsetzzeichen RSH
bzw. 2RSH gekennzeichnet.

Christian Opitz

unread,
May 30, 2018, 12:55:43 PM5/30/18
to
Olaf Schultz <o.sc...@enhydralutris.de> writes:

> On 05/29/2018 09:26 PM, Christian Opitz wrote:
>> Hallo,
>>
>> als bisher stiller Mitleser dieser Gruppe frage ich jetzt einfach
>> mal. Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
>> aktuell etwas über 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
>> Fahrradhändler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, daß das
>> Innenlager zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
>> könnte. Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb
>> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
>> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.
>>
>> Gruß
>> Christian Opitz
>>
>
> Glaskugel... die Du uns da zum Reiben gibst...

Ich habe mittlerweile mit etwas Mühe herausgefunden, daß es wohl das
Modell SRAM GXP sein dürfte.

Hilft das weiter?

Gruß
Christian Opitz

Husky-Alex

unread,
May 30, 2018, 1:46:17 PM5/30/18
to
In message <87muwi1...@web.de>
Christian Opitz <Opit...@web.de> wrote:

> als bisher stiller Mitleser dieser Gruppe frage ich jetzt einfach
> mal. Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
> aktuell etwas über 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
> Fahrradhändler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, daß das
> Innenlager zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
> könnte. Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb
> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.

Ich habe ja selbst zwei Kagus, darunter auch ein R600 mit Rohloff. Mit
beiden zusammen bin ich jetzt in den letzten 9 Jahren mindestens 72.000
km geradelt (in Bayern, Österreich).

Wie lange ein Innenlager hält, kann man wohl nicht grundsätzlich sagen.

Wenn ich so mein Fahrtenbuch durchguck...

Das neue Fahrrad hat jetzt über 8.400 km auf dem Buckel. Das Tretlager
läuft bis jetzt wie geschmiert.

Beim alten Kagu sah das früher aber etwas anders aus.

2006 angeschafft. Bis 2011 wurde mindestens 1x das Tretlager
ausgewechselt. War anscheinend irgendwas von Shimano.

2011 wurde dann generell ein neues Lager montiert, weil die Maschine auf
die Rohloff umgestellt wurde.

Im Dezember 2012 brauchte ich dann aber schon wieder ein neues Lager.
Bereits im Sommer über hatte ich bemerkt, dass das Lager ab und zu
leicht locker gewesen war. Die Werkstatt, die mir dann im Dezember
2012 das neue Lager einbaute, hatte gemeint, dass das alte Lager nicht
ordnungsgemäß eingebaut worden war. Es hatte nicht gepasst. Sie hatten
nachträglich beide Stirnflächen für das neue Lager planfräsen müssen.

Allerdings war das im Dezember neu eingebaute Tretlager bereits vier
Monate später schon wieder hinüber.

Das nächste, im April 2013 neu eingebaute Lager hielt dann mindestens
bis zum 15.11.2014 problemlos durch. Ich habe es dann allerdings zur
Probe selbst ausgebaut und dabei feststellen müssen, dass es nicht
ordnungsgemäß eingebaut, sprich nicht geschmiert worden war. Ich hatte
es nur mit Gewalt herausbekommen und dabei beschädigt. Das nächste Lager
baute ich dann erstmalig selbst ein.

Im Frühjahr 2017 habe ich dieses selbst eingebaute Lager wieder
ausgebaut und durch ein wiederrum neues ersetzt. Dies nur zur Probe und
zur Übung; es gab eigentlich keinen Grund dazu. Ich wollte nur sehen, ob
es sich nach zweieinhalb Jahren wieder problemlos ausbauen ließ. Ja: Das
tat es tatsächlich!

Das letzte Lager ist bis jetzt drin (aktueller Tachostand an meinem
alten Kagu: 62.179 km.

Tacho-Stand
14.09.2011 14864 km neues Lager
20.12.2012 22806 km neues Lager
30.04.2013 24965 km neues Lager
15.11.2014 38476 km neues Lager, selbst eingebaut
02.04.2017 58404 km neues Lager, selbst eingebaut
62179 km

Ein Grund dafür, warum Lager vorzeitig kaputt gehen, kann ein falscher
Einbau sein oder irgendwelche Teile, die nicht zusammen passen. Ein
weiterer Grund können sehr raue Umweltbedingungen sein (z. B. Salzwasser
bei schneereichen Wintern oder an der See, was in die Lager eindringt).

Direkt an der Kilometeranzahl kann man es leider wohl nie direkt sagen,
wie lange eine Komponente halten wird oder soll. Dazu gibt es einfach
zuviele Parameter, die zwar Einfluss auf die Lebensdauer haben, aber
nicht direkt oder überhaupt nicht mit der Laufleistung zu tun haben. Das
gilt aber für so ziemlich alle Komponenten am Fahrrad. Das habe ich
inzwischen gelernt.

Bei meinem vorletzten Fahrrad (Peugeot Florence von 1997) z. B. hielt
das Tretlager acht Jahre durch. Das dürfte einer Laufleistung von
geschätzten 40.000 km entsprochen haben. Allerdings hatte ich dieses
Fahrrad im Winter kaum benutzt. Und als das Lager kaputt war, ließ es
sich fast nicht mehr ausbauen, weil es anscheinend (wieder einmal)
trocken, also ungeschmiert eingebaut worden war. Jedenfalls war dieses
kaputte Tretlager seinerzeit der Grund, warum ich überhaupt erst zum
Simplon Kagu gekommen bin. Ich hatte es wegschmeißen können, weil
niemand mehr das Lager wechseln konnte (oder wollte) und ich selbst
damals auch nicht dazu in der Lage gewesen bin. Inzwischen ist das etwas
anders. Ich habe Werkzeug, und zwar ziemlich heftiges. Allein der
Lagerschlüssel hier wiegt über 1 kg.

Bei Simplon ist es leider tatsächlich so, dass sie anscheinend immer
wieder minderwertige oder beschädigte Teile verbauen. So ging bei meinem
ersten Kagu der Schlauch an einer Naht auf. Das Rücklicht war von Haus
aus Schrott gewesen. Ich bin jetzt inzwischen beim dritten angekommen,
das vierte (von SON) liegt schon in der Schachtel bereit.

Beim neuen Kagu wurden sofort die Lenkergriffe gegen welche von Ergon
ausgetauscht. Inzwischen wurden auch Sattel und Pedalen ausgewechselt.
Nicht, weil das alte kaputt gewesen wäre. Sondern weil es einfach - für
mich - minderwertiges Zeug war, das nicht optimal zum Reiseradeln ist.

Inzwischen würde ich mich wohl eher für ein IdWorks entscheiden.

Gruß,

H.

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Menschen machen Fehler. Computer auch.

Hans CraueI

unread,
May 30, 2018, 4:32:06 PM5/30/18
to
Christian Opitz schrieb

> Olaf Schultz writes:
>> Glaskugel... die Du uns da zum Reiben gibst...
>
> Ich habe mittlerweile mit etwas Mühe herausgefunden, daß es wohl
> das Modell SRAM GXP sein dürfte.

Also keine Vierkant-Patrone, sondern ein Hohltechnik II. Jedenfalls
kein Billigzeugs. Eigene Erfahrungen habe ich nicht, aber in

<https://de.wikipedia.org/wiki/Innenlager#Au%C3%9Fenliegende_Lager,_geschraubt>

heisst es dazu

| Im Gegensatz zu anderen Systemen bildet die Tretlagerwelle keine
| Einheit mit dem Innenlager; vielmehr wird die Tretlagerwelle durch
| die beiden Lager gesteckt. Deswegen muss man beim Einbauen selbst
| darauf achten, dass die beiden Lager exakt parallel stehen.
| Ansonsten reduziert sich die Lebensdauer der Lager erheblich. Es
| ist daher unerlässlich, das Tretlagergehäuse an beiden Enden plan
| zu fräsen.

Dies war bei den Vierkant- (und Keil-) Konuslagern aehnlich: Wenn
die Flaechen am Tretlagergehaeuse nicht plan waren, lebten die
Lager nicht lang. Es waere wohl ratsam, das auch bei deinem
Fahrrad pruefen und ggf. nacharbeiten zu lassen.
Alternative waere halt eine Patrone.
Mir gefallen derartige Aussenlager nicht so, u.a. weil der
Kurbelsatz damit insgesamt breiter baut.

Hans

Hans CraueI

unread,
May 30, 2018, 4:46:55 PM5/30/18
to
Gerald EÑ scher schrieb

> Hans CraueI schrieb
>> Das Rad ist durchaus im Ganzjahreseinsatz unterwegs (ausgenommen
>> Schnee und Eis, dann kommt das Winterrad raus),
>
> Da hast du es, Schönwetterradler: Mein Rad ist auch bei gesalztem
> Schneematsch unterwegs.

Gesalzter Schneematsch ist hier selten geworden. Das Winterrad
ist 2013 zuletzt bewegt worden, und da auch gerade mal 235 km.

>> aber es hat
>> natuerlich eine Kurbelgarnitur von Campagnolo (konkret: Veloce).
>> Das Tretlager ist ein Centaur AC-H, 111 mm.
>
> Achso, das historische Lager von FAG.

Dein Fachwissen haette ich auch gern. Ganz ohne Schmaeh.

> Meines ist die neuere, völlig anders konstruierte Ausführung
> <https://www.bike-components.de/de/Campagnolo/Centaur-Innenlager-Vierkant-p10016/>

Das praesentiert sich ja wirklich mal in einem attraktiven
schwarzen Finish. Da baue ich meins nun aber nicht aus, um
zu gucken, in was fuer einem Finish sich das praesentiert.
Aussen hat es halt (FAG-artige) Alu-Nutmuttern, ganz in
natur gehalten.

>> Aber noch mal zu den rostigen Kugellagern: Hat sich das auf den
>> Lauf ausgewirkt?
>
> Das Welle drehte schwergängig, ist mir eher zufällig
> bei demontierter Kette aufgefallen.

Das sind doch gerade mal ein paar Watt, und glaettet sich
bei regem Einsatz dann auch wieder.

Hans

johannes richter

unread,
May 30, 2018, 5:28:00 PM5/30/18
to
Gerald E?scher <Dein-H...@liebt-dich.info> wrote:
>
> Am 30.05.18 um 16:09 schrieb Thomas Bliesener:
> > Christian Opitz schrieb:
> >> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein
> >> Innenlager erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig
> >> vor.
> >
> > Am Focus Cayo mußte ich tauschen: 9950 km: Radlager hinten 12468 km:
> > Radlager vorne 19550 km: Tretlager
> >
> > Jetzt habe ich gerade mal nachgeschaut. 24406 km: Radlager hinten
> > geringes, aber merkliches Spiel. Mist. Daß ich die Lager öfter als
> > die Reifen tausche, war nicht geplant.
>
> Was sind denn für Naben drin?
>
> > Eingebaut hatte ich diese Dinger:
> > <https://www.ebay.de/itm/SKF-Kugellager-6000-6005-und-6200-6205-2RS
> > H-2RS-oder-2Z-ZZ-Rillenkugellager-/310955486904?var=&hash=item0>.
> > Gibt es eine Empfehlung für etwas Besseres, oder muß ich damit
> > leben?
>
> Da vermutlich eingedrungenes Wasser schuld ist, WIMRE bist du nicht so
> fett, dass du Nabenlager übermäßig verschleißt, könntest du besser
> gedichtete Naben, besser gedichtete Kugellager[1] (ev. schwierig zu
> bekommen und latürnich schwergängiger) oder nichtrostende Kugellager
> versuchen. Die Qualität von SKS ist ansich über alle Zweifel erhaben.

SKS, die mit den Pumpen? Oder meintest Du eh die o.g. SKF?

Gruss, johannes.

Gerald Eіscher

unread,
May 30, 2018, 5:42:43 PM5/30/18
to
Am 30.05.18 um 23:27 schrieb johannes richter:
> Gerald E?scher <Dein-H...@liebt-dich.info> wrote:
>>
>> Am 30.05.18 um 16:09 schrieb Thomas Bliesener:
>>
>> > Eingebaut hatte ich diese Dinger:
>> > <https://www.ebay.de/itm/SKF-Kugellager-6000-6005-und-6200-6205-2RS
>> > H-2RS-oder-2Z-ZZ-Rillenkugellager-/310955486904?var=&hash=item0>.
>> > Gibt es eine Empfehlung für etwas Besseres, oder muß ich damit
>> > leben?
>>
>> Da vermutlich eingedrungenes Wasser schuld ist, WIMRE bist du nicht so
>> fett, dass du Nabenlager übermäßig verschleißt, könntest du besser
>> gedichtete Naben, besser gedichtete Kugellager[1] (ev. schwierig zu
>> bekommen und latürnich schwergängiger) oder nichtrostende Kugellager
>> versuchen. Die Qualität von SKS ist ansich über alle Zweifel erhaben.
>
> SKS, die mit den Pumpen? Oder meintest Du eh die o.g. SKF?

Das war ein Freud'scher Vertipper, ich meinte natürlich SKF. Danke.

Hans CraueI

unread,
May 30, 2018, 5:55:15 PM5/30/18
to
Thomas Bliesener schrieb

> Hans CraueI schrieb:
>> Technisch bekommt SKF das augenscheinlich dadurch hin, dass das
>> Tretlager mit einer Achse anstelle einer Welle bestueckt wird,
>
> Wie muß ich mir das vorstellen? Achse statt Welle heißt, daß kein
> Drehmoment übertragen wird.

Genau.

> Das würde die Haltbarkeit zwar erhöhen, aber auch die Funktion
> eines Tretlagers(!) stark einschränken!?

Schon, man muss da Abstriche machen. Aber der ganz ueberwiegende
Teil der Funktionen des Tretlagers bleibt voll nutzbar:
Man kann ganz problemlos eine linke Kurbel anschrauben, und
ebenso problemlos eine rechte, an denen jeweils auch ein Pedal
verbaut werden kann (Obacht bei der Drehrichtung des Gewindes!).
An der rechten Kurbel koennen Kettenblaetter - eines, zwei oder
sogar drei - angebracht werden und es kann eine Kette aufgelegt
werden. Man kann sich auf den Sattel setzen und kann auch ohne
jegliche Einschraenkung mit den Fuessen auf die Pedale _treten_,
sogar im Sattel aufstehen. Und nun hat man halt ein Tretlager,
das auch wirklich was aushaelt.
Es dreht dann zwar nicht, so dass man immer dann, wenn man nicht
nur stehen und treten will, schieben muss, was dann jedoch zudem
auch der Haltbarkeit der Kette, der Pedale, der Bremsen, der
Reifen u.v.a. enorm zugute kommt. Eine richtige WIN-WIN-Loesung.
SKF halt. Oder wer auch immer fuer die Formulierung dieses Textes
zustaendig war.

Hans

Andre Eiger

unread,
May 30, 2018, 6:25:15 PM5/30/18
to
Am Wed, 30 May 2018 13:49:03 +0200 schrieb Gerald Eіscher:

> Am 29.05.18 um 21:58 schrieb Robert Waldner:
>>
>> Die Tretlager an meinem 2016er Cube Touring haben auch nicht mal 1,5
>> Jahre bzw. 7.300km gehalten. Laut FdgM sei das normal so.
>
> Ja, ist völlig normal, dass bei einem Fahrrad mit Hoppelgabel um ca. 600
> FRZ ein billiges Tretlager drin ist, das nicht lange hält.

Hmm, die 7.300 km sind doch nur 1 bis 2 Mio Umdrehungen. Für Wälzlager
lächerlich wenig.
Das "billige" Shimano BB-ES300 (Octalink V2) an einem Morrison,
Eigenmarke von BICO, hatte bei mir nach ca. 60.000 km Ganzjahresbetrieb
etwas Spiel, weshalb ich es austauschen ließ. Weitere Räder mit diversen
4-kant-Patronenlagern, ein Dahon und mein Winterrad mit geschraubten
Lagerschalen sowie ein SRAM BB30 haben noch keinen Ersatzbedarf, nach ca.
2000 bis 15.000 km.
Defekte Innenlager haben nach meiner Vermutung eher etwas mit der
Konstruktion und den Einbaubedingungen zu tun. Den außenliegenden Lagern,
egal wie teuer, traue ich auf Dauer keine hinreichende Wasserdichtigkeit
zu, was im Winterbetrieb und voll im Spritzbereich schnell zu
Korrosionsschäden führen dürfte. Die Patronenlager liegen dagegen sehr
viel besser geschützt.

--


Frank Möller

unread,
May 31, 2018, 5:38:26 AM5/31/18
to
Christian Opitz schrieb:

> als bisher stiller Mitleser dieser Gruppe frage ich jetzt einfach
> mal. Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
> aktuell etwas über 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
> Fahrradhändler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, daß das
> Innenlager zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
> könnte.

Was ist das für ein "Profi", der Leute mit einem kaputten Lager auf lange
Reisen schickt?

> Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb meine
> Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager erneuert
> werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.

Mir persönlich scheint das für ein Alltagsrad, welches unter allen
möglichen verschiedenen Bedingungen bewegt wird, prinzipiell nicht zu wenig
zu sein.

Für die Beurteilung muß man die Gesamtumstände betrachten. Ist es ein
hochwertiges, gedichtetes Lager? Wie sind die Untergründe, auf denen das
Radl bewegt wird? Wieviel Staub, Sand, Nässe, Salzpampe usw. kommen an und
letztlich ins Lager? Wieviele Regenfahrten gibt es, bei denen eine schöne
Schmirgelemulsion aufspritzt?

Nicht zuletzt: Wie ist das vordere Schutzblech gestaltet? Hält das bei
Nässe den Schmodder möglichst vom Tretlager fern?

Bei holprigen Untergründen auch nicht ganz unwichtig: Wieviele
Belastungswechsel (Stehen auf dem Tretlager und dann wieder Sitzen) gibt
es? Dabei arbeitet sich Feindreck auch sukzessive ins Lager ein.

AFAIS halten Tretlager nur dann mehrere zehntausend km, wenn sie nur
gleichmäßig und unter guten Bedingungen benutzt werden, also z. B. an
Rennrädern zum Kilometerfressen bei schönem Wetter. Alles andere verkürzt
die Lebensdauer exponentiell.

Und seien wir mal ehrlich: Was ist so schlimm daran, wenn so ein
Verschleißteil für 20 oder 40 Öro mal ausgetauscht werden muß?

--

Gerald Eіscher

unread,
May 31, 2018, 7:16:07 AM5/31/18
to
Am 31.05.18 um 00:25 schrieb Andre Eiger:
> Am Wed, 30 May 2018 13:49:03 +0200 schrieb Gerald Eіscher:
>
>> Am 29.05.18 um 21:58 schrieb Robert Waldner:
>>>
>>> Die Tretlager an meinem 2016er Cube Touring haben auch nicht mal 1,5
>>> Jahre bzw. 7.300km gehalten. Laut FdgM sei das normal so.
>>
>> Ja, ist völlig normal, dass bei einem Fahrrad mit Hoppelgabel um ca. 600
>> FRZ ein billiges Tretlager drin ist, das nicht lange hält.
>
> Hmm, die 7.300 km sind doch nur 1 bis 2 Mio Umdrehungen. Für Wälzlager
> lächerlich wenig.

Jein. In dem Cube dürfte irgendeine billige Vierkantpatrone drin sein,
bei denen laufen die Kugeln direkt im Gehäuse und auf der Welle bzw. auf
Konen. Oberflächenqualität und Härte der Kugellaufbahnen und damit deren
Lebensdauer sind dann eine Preisfrage.

> Defekte Innenlager haben nach meiner Vermutung eher etwas mit der
> Konstruktion und den Einbaubedingungen zu tun.

Das auch, jedenfalls wenn Rillenkugellager eingebaut sind. Solange kein
Wasser eindringt, sollten die fast ewig halten. Bei Konuslagern siehe oben.

> Den außenliegenden Lagern,
> egal wie teuer, traue ich auf Dauer keine hinreichende Wasserdichtigkeit
> zu, was im Winterbetrieb und voll im Spritzbereich schnell zu
> Korrosionsschäden führen dürfte.
Ich denke schon, dass man die dicht kriegen kann und kriegt, ist nur
eine Frage des Aufwandes. Bei Chris King lassen sich sogar die
Rillenkugellager nachschmieren, bei denen ist die Dichtung abnehmbar.

Thomas Bliesener

unread,
May 31, 2018, 6:08:06 PM5/31/18
to
Frank Möller schrieb:
> Und seien wir mal ehrlich: Was ist so schlimm daran, wenn so ein
> Verschleißteil für 20 oder 40 Öro mal ausgetauscht werden muß?

Es nervt. Wenn man es selbst macht, kostet es Zeit und Mühe. Wenn man
das Rad zum Händler bringt, kostet es Zeit, Mühe, mehr Geld, und man ist
ein, zwei Tage ohne Fahrrad.

Außer dem Tretlager gibt es noch drei weitere Lager. Wenn jedes davon
alle 9000 km schlapp machte, hielte einen das auf Trab.
--
bl"irgendwas is immer"i

Hans CraueI

unread,
May 31, 2018, 6:28:57 PM5/31/18
to
Hans CraueI schrieb

> Gerald EÑ scher schrieb
>> Hans CraueI schrieb [Centaur-Tretlager mit 33 Mm immer noch gut]
>>> Das Rad ist durchaus im Ganzjahreseinsatz unterwegs (ausgenommen
>>> Schnee und Eis, dann kommt das Winterrad raus),
>>
>> Da hast du es, Schönwetterradler: Mein Rad ist auch bei gesalztem
>> Schneematsch unterwegs.

Ergaenzend noch, und weil's mir vorhin an einer Ampel in Anbetracht
des leicht wackeligen Vorderrads eingefallen ist:

Beim Aufbau des Rades ist, gemeinsam mit dem Centaur-Tretlager, ein
SON in Betrieb gegangen. Der SON wackelt mittlerweile ein wenig,
ca. 1 mm am 622er Rad.

Es koennte sein, dass das Tretlager sich gutmuetig verhaelt, weil
am VR-Schutzblech der altgrossvaeterliche, relativ grossflaechige
Schmutzfanglappen dafuer sorgt, dass nicht so viel Dreck an die
Kugellager gelangt. Finde ich jedenfalls nicht ganz unplausibel.

Hans

Frank Möller

unread,
Jun 1, 2018, 2:30:06 AM6/1/18
to
Thomas Bliesener schrieb:
> Frank Möller schrieb:

>> Und seien wir mal ehrlich: Was ist so schlimm daran, wenn so ein
>> Verschleißteil für 20 oder 40 Öro mal ausgetauscht werden muß?

> Es nervt. Wenn man es selbst macht, kostet es Zeit und Mühe. Wenn man
> das Rad zum Händler bringt, kostet es Zeit, Mühe, mehr Geld, und man ist
> ein, zwei Tage ohne Fahrrad.

Tja, als Gott das Radl erschuf, fiel dem Teufel auf, daß das fast zu gut
ist, um wahr zu sein. Ergo hat der flugs den Verschleiß erfunden. Das hat
dann allerdings gleich noch die Nebenwirkung, daß man sich nach einer
Reparatur freut, daß es wieder wie neu ist.

Werner Holtfreter

unread,
Jun 1, 2018, 5:11:32 AM6/1/18
to
Andre Eiger wrote:

> Den außenliegenden Lagern, egal wie teuer, traue ich auf Dauer
> keine hinreichende Wasserdichtigkeit zu, was im Winterbetrieb und
> voll im Spritzbereich schnell zu Korrosionsschäden führen dürfte.

Mein Rad stand mal (unvermeidbar) im Regen und danach knarrte das
Radlager (klassische einstellbare Lagerschalen auf beiden Seiten).

Früher habe ich mir die Mühe gemacht, solche Lager sogar vorsorglich
auseinander zu bauen, zu reinigen und zu schmieren. Heute gieße ich
etwas vollsynthetisches Getriebeöl, das ich für alles mögliche
erfolgreich verwende, über das Sattelrohr hinein, so dass es dann
über Nacht beidseitig wieder heraustropft und die Sache ist
erledigt.
--
Gruß Werner
Die Freiheit des Denkens muss grenzenlos sein
www.nzz.ch/feuilleton/inquisition-gibt-es-noch-heute-sie-funktioniert-nur-anders-als-vor-vierhundert-jahren-ld.1380666

Thomas Bliesener

unread,
Jun 1, 2018, 8:08:05 AM6/1/18
to
Frank Möller schrieb:
> Tja, als Gott das Radl erschuf, fiel dem Teufel auf, daß das fast zu gut
> ist, um wahr zu sein. Ergo hat der flugs den Verschleiß erfunden. Das hat
> dann allerdings gleich noch die Nebenwirkung, daß man sich nach einer
> Reparatur freut, daß es wieder wie neu ist.

Nach der Reparatur ist vor der Reparatur.
--
bli

Frank Möller

unread,
Jun 1, 2018, 8:28:38 AM6/1/18
to
Thomas Bliesener schrieb:
Chlor, isso. Radl-Reparaturen lassen sich halt nur duch Nichtradeln
verhindern. Willst Du das? Ich will das nicht. Also muß man dann eben damit
leben.

--

Husky-Alex

unread,
Jun 2, 2018, 7:26:39 AM6/2/18
to
Am 31.05.2018 um 23:27 schrieb Thomas Bliesener:
> Frank Möller schrieb:

>> Und seien wir mal ehrlich: Was ist so schlimm daran, wenn so ein
>> Verschleißteil für 20 oder 40 Öro mal ausgetauscht werden muß?
>
> Es nervt. Wenn man es selbst macht, kostet es Zeit und Mühe. Wenn man
> das Rad zum Händler bringt, kostet es Zeit, Mühe, mehr Geld, und man ist
> ein, zwei Tage ohne Fahrrad.

Ein Austausch sollte beim Kagu nicht wirklich ein Problem sein. De- und
Montage geht bei der Hollotech jetzt wirklich rasch.

Seitdem ich das selbst mache, interessiert mich das alles nicht mehr.
Weil, eigentlich ist es eben kein Problem. Außer, das Teil ist von
jemanden mal wieder falsch eingebaut worden. * Seufz *

> Außer dem Tretlager gibt es noch drei weitere Lager. Wenn jedes davon
> alle 9000 km schlapp machte, hielte einen das auf Trab.

Naja. Mein Steuersatz vom alten Kagu hat mittlerweile bestimmt mehr als
70.000 km auf dem Buckel.

Alle anderen Lager habe nicht so lange gehalten. Aber es stimmt schon.
Hauptproblem sind Wasser in Verbindung mit kleinen, harten Partikeln
(Sand). Ist halt das Gleiche wie mit der Kette. Kommt solch ein Zeugs
nicht oder kaum hin, scheint mir die Lebensdauer gleich um ein
vielfaches länger zu sein. Leider sind die meisten Fahrräder nicht
dementsprechend gebaut. Vielleicht aus Gewichtsgründen. Oder warum auch
immer.

Grüße,

H.

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/

Gerald Eіscher

unread,
Jun 2, 2018, 6:34:17 PM6/2/18
to
Am 30.05.18 um 22:46 schrieb Hans CraueI:
> Gerald EÑ scher schrieb
>
>> Hans CraueI schrieb
>
>>> aber es hat
>>> natuerlich eine Kurbelgarnitur von Campagnolo (konkret: Veloce).
>>> Das Tretlager ist ein Centaur AC-H, 111 mm.
>>
>> Achso, das historische Lager von FAG.
>
> Dein Fachwissen haette ich auch gern. Ganz ohne Schmaeh.

Naja, ich habe nur festgestellt, dass dein Lager anders heißt als
meiniges, nach "AC-H" gegurgelt und das Campa/FAG-Lager gefunden.

>> Meines ist die neuere, völlig anders konstruierte Ausführung
>> <https://www.bike-components.de/de/Campagnolo/Centaur-Innenlager-Vierkant-p10016/>
>
> Das praesentiert sich ja wirklich mal in einem attraktiven
> schwarzen Finish. Da baue ich meins nun aber nicht aus, um
> zu gucken, in was fuer einem Finish sich das praesentiert.

In silber.

> Aussen hat es halt (FAG-artige) Alu-Nutmuttern, ganz in
> natur gehalten.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Patrone von FAG stammt und von
Campa nur die Alu-Hülsen.

>>> Aber noch mal zu den rostigen Kugellagern: Hat sich das auf den
>>> Lauf ausgewirkt?
>>
>> Das Welle drehte schwergängig, ist mir eher zufällig
>> bei demontierter Kette aufgefallen.
>
> Das sind doch gerade mal ein paar Watt, und glaettet sich
> bei regem Einsatz dann auch wieder.

Bei regem Einsatz entfernen sich die Kugellagerkugeln immer mehr von der
idealen Kugelgestalt, also besser früher als später raus damit.

Gerald Eіscher

unread,
Jun 2, 2018, 7:16:53 PM6/2/18
to
Am 01.06.18 um 00:28 schrieb Hans CraueI:
>
> Ergaenzend noch, und weil's mir vorhin an einer Ampel in Anbetracht
> des leicht wackeligen Vorderrads eingefallen ist:
>
> Beim Aufbau des Rades ist, gemeinsam mit dem Centaur-Tretlager, ein
> SON in Betrieb gegangen. Der SON wackelt mittlerweile ein wenig,
> ca. 1 mm am 622er Rad.

Nach Tübingen zum Austausch der Kugellager schicken.

> Es koennte sein, dass das Tretlager sich gutmuetig verhaelt, weil
> am VR-Schutzblech der altgrossvaeterliche, relativ grossflaechige
> Schmutzfanglappen dafuer sorgt, dass nicht so viel Dreck an die
> Kugellager gelangt. Finde ich jedenfalls nicht ganz unplausibel.

Mein Rad tritt den Gegenbeweis an: Trotz Gummilappen ist irgendwie
Wasser ins Tretlager gelangt.

Thomas Bliesener

unread,
Jun 4, 2018, 11:08:04 AM6/4/18
to
Gerald Eіscher schrieb:
>> Am Focus Cayo mußte ich tauschen:
>> 9950 km: Radlager hinten
>> 12468 km: Radlager vorne
>> 19550 km: Tretlager

Korrektur: das hintere Lager habe ich zusammen mit dem Tretlager
getauscht. Das ist bisher also nur 5 Mm gelaufen.

>> 24406 km: Radlager hinten geringes, aber merkliches Spiel. Mist.
>> Daß ich die Lager öfter als die Reifen tausche, war nicht geplant.
>
> Was sind denn für Naben drin?

Schwarze.

Steht nichts drauf, der Haufen Papier, den der Hersteller mitliefert,
schweigt sich aus (dafür weiß ich jetzt, wie man einen Platten flickt),
vom Ansehen konnte es mir bisher auch niemand sagen. Hier ist ein Foto:
http://melix.mx/~bli/misc/nabe.jpg

> Da vermutlich eingedrungenes Wasser schuld ist,

Beim Tausch war das Fett teilweise bräunlich dunkel. Das wird Rost gewesen
sein. Ich hatte schon überlegt, den Vorbesitzer zu waterboarden. Oder
zu kärchern.

Wasser bekommt das Rad selten zu sehen. Die Ersatzlager vorne haben
schon wieder die Laufleistung der Originallager und sind unauffällig.
Mit dem hinteren bin ich seit dem Austausch nur zweimal (letzten Monat)
kurz in leichten Regen gekommen. Korrosion schließe ich daher aus. Daß
ich beim Einbau Mist gemacht habe (verkantet o. ä.), verneint mein
Guru.

> WIMRE bist du nicht so fett,

Ich mußte mich von neidischen Regulars schon als "Hänfling" bezeichnen
lassen. ;) Der Straßenbelag ist zwar häufig eine Herausforderung, jedoch
höre von anderen nicht, daß sie alle naselang die Lager tauschen.

> [1] Nach https://www.ekugellager.de/nachsetzzeichen-glossar-2 werden
> Dichtscheiben mit zwei Dichtlippen bei SKS mit Nachsetzzeichen RSH
> bzw. 2RSH gekennzeichnet.

Die Originallager waren offen, die Nachfolger sind "2RSH". Ich werde mir
noch ein Paar davon auf Halde legen und abwarten, was die Zukunft
bringt.

Seit gestern tut es der rechte Schremshebel nicht mehr. Wie gesagt,
irgendwas ist immer.
--
bli

Hans CraueI

unread,
Jun 4, 2018, 12:47:00 PM6/4/18
to
Gerald EŅ scher schrieb

> Hans CraueI schrieb
>> Beim Aufbau des Rades ist, gemeinsam mit dem Centaur-Tretlager, ein
>> SON in Betrieb gegangen. Der SON wackelt mittlerweile ein wenig,
>> ca. 1 mm am 622er Rad.
>
> Nach TÞbingen zum Austausch der Kugellager schicken.

Steht schon auf dem Plan. Derzeit tut es ja noch.

>> Es koennte sein, dass das Tretlager sich gutmuetig verhaelt, weil
>> am VR-Schutzblech der altgrossvaeterliche, relativ grossflaechige
>> Schmutzfanglappen dafuer sorgt, dass nicht so viel Dreck an die
>> Kugellager gelangt. Finde ich jedenfalls nicht ganz unplausibel.
>
> Mein Rad tritt den Gegenbeweis an: Trotz Gummilappen ist irgendwie
> Wasser ins Tretlager gelangt.

War ja mal ein Versuch.

Hans

johannes richter

unread,
Jun 4, 2018, 8:55:50 PM6/4/18
to
Gerald E?scher <Dein-H...@liebt-dich.info> wrote:
>
> Am 30.05.18 um 23:27 schrieb johannes richter:
> > Gerald E?scher <Dein-H...@liebt-dich.info> wrote:
> >>
> >> Am 30.05.18 um 16:09 schrieb Thomas Bliesener:
> >>
> >> > Eingebaut hatte ich diese Dinger:
> >> > <https://www.ebay.de/itm/SKF-Kugellager-6000-6005-und-6200-6205-2RS
> >> > H-2RS-oder-2Z-ZZ-Rillenkugellager-/310955486904?var=&hash=item0>.
> >> > Gibt es eine Empfehlung für etwas Besseres, oder muß ich damit
> >> > leben?
> >>
> >> Da vermutlich eingedrungenes Wasser schuld ist, WIMRE bist du nicht so
> >> fett, dass du Nabenlager übermäßig verschleißt, könntest du besser
> >> gedichtete Naben, besser gedichtete Kugellager[1] (ev. schwierig zu
> >> bekommen und latürnich schwergängiger) oder nichtrostende Kugellager
> >> versuchen. Die Qualität von SKS ist ansich über alle Zweifel erhaben.
> >
> > SKS, die mit den Pumpen? Oder meintest Du eh die o.g. SKF?
>
> Das war ein Freud'scher Vertipper, ich meinte natürlich SKF. Danke.

Ist ja egal bzw. danke fuer die Bestaetigung.

Da Du SKF empfiehlst (besser als die 15€-Shimano-Patronen?) - (wo)
kriegt ma denn SKF-Patronenlager fuer Octalink?

Ich muss es wie geschrieben noch ausbauen, um es abzumessen (oder gibts
dafuer auch eine praktikable Methode, es noch eingebaut inkl. Kurbeln
abzumessen?) - ich bin leider ein sehr fauler und feiger Mensch. Wird
schon.

Besten Dank,
johannes.

Gerald Eіscher

unread,
Jun 5, 2018, 6:40:49 PM6/5/18
to
Am 04.06.18 um 17:02 schrieb Thomas Bliesener:
> Gerald Eіscher schrieb:
>>> Am Focus Cayo mußte ich tauschen:
>>> 9950 km: Radlager hinten
>>> 12468 km: Radlager vorne
>>> 19550 km: Tretlager
>
> Korrektur: das hintere Lager habe ich zusammen mit dem Tretlager
> getauscht. Das ist bisher also nur 5 Mm gelaufen.
>
>>> 24406 km: Radlager hinten geringes, aber merkliches Spiel. Mist.
>>> Daß ich die Lager öfter als die Reifen tausche, war nicht geplant.
>>
>> Was sind denn für Naben drin?
>
> Schwarze.
>
> Steht nichts drauf, der Haufen Papier, den der Hersteller mitliefert,
> schweigt sich aus (dafür weiß ich jetzt, wie man einen Platten flickt),
> vom Ansehen konnte es mir bisher auch niemand sagen. Hier ist ein Foto:
> http://melix.mx/~bli/misc/nabe.jpg

Haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Novatec, allerdings ist die verzahnte
Scheibe für Novatec etwas zu breit.
Die Feder vom Schnellspanner ist übrigens flacsh herum montiert. Mit
diesem miesen Karma *müssen* die Lager kaputt werden!

>> Da vermutlich eingedrungenes Wasser schuld ist,
>
> Beim Tausch war das Fett teilweise bräunlich dunkel. Das wird Rost gewesen
> sein.

Ja.

> Ich hatte schon überlegt, den Vorbesitzer zu waterboarden. Oder
> zu kärchern.

Dies wäre die angemessene Strafe für den Täter.

>> [1] Nach https://www.ekugellager.de/nachsetzzeichen-glossar-2 werden
>> Dichtscheiben mit zwei Dichtlippen bei SKS mit Nachsetzzeichen RSH
>> bzw. 2RSH gekennzeichnet.
>
> Die Originallager waren offen, die Nachfolger sind "2RSH". Ich werde mir
> noch ein Paar davon auf Halde legen und abwarten, was die Zukunft
> bringt.

Du solltest RSH daraus machen, sprich, die innen in der Nabe liegende
Dichtung entfernen. Reibt sonst vühl zu stark ;-)

Thomas Bliesener

unread,
Jun 6, 2018, 2:08:06 PM6/6/18
to
Gerald Eіscher schrieb:
> Die Feder vom Schnellspanner ist übrigens flacsh herum montiert. Mit
> diesem miesen Karma *müssen* die Lager kaputt werden!

Ich kann mir nie merken, wie herum die Dinger gehören. An einem anderen
Rad sind sie nicht mehr vorhanden, können somit keine Erdstrahlen
anziehen, und die Lager sind intakt.

> Du solltest RSH daraus machen, sprich, die innen in der Nabe liegende
> Dichtung entfernen. Reibt sonst vühl zu stark ;-)

Den Gedanken hatte ich durchaus beim Einbau, ich hatte mich aber nicht
getraut.

Am schlimmsten sind aber eh neue Lager. Im Vergleich zu ausgenudelten
sind die erschreckend schwergängig. Warum gibt es keine mit 20 Mm
simulierter Laufleistung zu kaufen? Jeans gibt es ja auch neu als
"stonewashed" oder Lumpen zu kaufen.
--
bli

Gerald Eіscher

unread,
Jun 6, 2018, 5:11:06 PM6/6/18
to
Am 06.06.18 um 19:31 schrieb Thomas Bliesener:
> Gerald Eіscher schrieb:
>> Die Feder vom Schnellspanner ist übrigens flacsh herum montiert. Mit
>> diesem miesen Karma *müssen* die Lager kaputt werden!
>
> Ich kann mir nie merken, wie herum die Dinger gehören.

Die Spitze gehört nach innen an die Hohlachse. Andersherum ist doch
unlogisch? Die Aufgabe der Federn ist nur zwecks einfacherem
Laufradeinbau den Schnellspanner in Position zu halten.

> An einem anderen
> Rad sind sie nicht mehr vorhanden, können somit keine Erdstrahlen
> anziehen, und die Lager sind intakt.

Ohne Federn geht überhaupt gar nix!

>> Du solltest RSH daraus machen, sprich, die innen in der Nabe liegende
>> Dichtung entfernen. Reibt sonst vühl zu stark ;-)
>
> Den Gedanken hatte ich durchaus beim Einbau, ich hatte mich aber nicht
> getraut.

Die Kugellager in den Naben von DT swiss/Hügi haben unterschiedlich
färbige Gummidichtungen. Ich vermute, nach innen mit Spalt und nach
außen schleifend. Bei meiner DT swiss haben trotz Allwetterbetrieb die
Kugellager länger gehalten als der Nabenflansch.

> Am schlimmsten sind aber eh neue Lager. Im Vergleich zu ausgenudelten
> sind die erschreckend schwergängig. Warum gibt es keine mit 20 Mm
> simulierter Laufleistung zu kaufen?

Gibt es. Nennt sich "erhöhte Lagerluft", erkennbar am Nachsetzzeichen
C3. Ich verwende fast nur solche, denn Kugellager mit normaler Lagerluft
neigen bei hobbymäßigem Einbau zum Klemmen.

Hans CraueI

unread,
Jun 6, 2018, 8:53:39 PM6/6/18
to
Thomas Bliesener schrieb

> Gerald Eіscher schrieb:
>> Die Feder vom Schnellspanner ist übrigens flacsh herum montiert. Mit
>> diesem miesen Karma *müssen* die Lager kaputt werden!
>
> Ich kann mir nie merken, wie herum die Dinger gehören.

Geht mir zwar auch so, aber man kann es sich ueberlegen:
Es gibt nur eine Richtung, in welcher etwas von der Geometrie
her passt, naemlich das dicke Ende der Feder in die Mulde der
Mutter auf der einen bzw. die im Spannhebel auf der anderen
Seite. Andersrum passt nichts.

> An einem anderen Rad sind sie nicht mehr vorhanden, können
> somit keine Erdstrahlen anziehen, und die Lager sind intakt.

Aber das Magnetfeld wird dadurch doch voellig irregulaer.
Das ist ausserhalb jeglicher Spezifikation. Da kann sonstwas
passieren.

>> Du solltest RSH daraus machen, sprich, die innen in der Nabe liegende
>> Dichtung entfernen. Reibt sonst vühl zu stark ;-)
>
> Den Gedanken hatte ich durchaus beim Einbau, ich hatte mich aber nicht
> getraut.

Man kann sie auch gleich einseitig gedichtet bekommen. Hier
sind einige Zusatzzeichen-Bedeutungen:

<https://www.ekugellager.de/nachsetzzeichen-glossar-2>

und hier noch ein paar SKS-, aeh, SKF-Erklaerungen:

<vitex-online.de/ebay/skf_explorer.pdf>

Moeglicherweise interessant waere aussen schleifend und
innen beruehrungsfreie Deckscheibe.

> Am schlimmsten sind aber eh neue Lager. Im Vergleich zu
> ausgenudelten sind die erschreckend schwergängig.

Wenn man sie von Hand dreht.

> Warum gibt es keine mit 20 Mm simulierter Laufleistung
> zu kaufen?

Ich kann dir welche schicken, sobald der SON neue bekommen
hat. Sogar mit echter Laufleistung, nicht nur simuliert.

> Jeans gibt es ja auch neu als "stonewashed" oder Lumpen
> zu kaufen.

Kann ich dir auch schicken.

Hans

Gerald Eіscher

unread,
Jun 7, 2018, 5:58:11 PM6/7/18
to
Am 07.06.18 um 02:53 schrieb Hans CraueI:
>
> <vitex-online.de/ebay/skf_explorer.pdf>
>
> Moeglicherweise interessant waere aussen schleifend und
> innen beruehrungsfreie Deckscheibe.

Fertigt dir jeder Wälzlagerhersteller sicherlich gerne, kommt nur darauf
an, wieviel 1000 Stück du bestellst.
Eventuell kannst du die auch aus Lagern 2RSH und 2RSL selber basteln.

Frank Bokelmann

unread,
Jun 8, 2018, 2:14:18 AM6/8/18
to
Am Dienstag, 29. Mai 2018 21:26:50 UTC+2 schrieb Christian Opitz:
> Hallo,
>
> als bisher stiller Mitleser dieser Gruppe frage ich jetzt einfach
> mal. Heute hatte ich mein Fahrrad (Simplon Kagu 600, drei Jahre alt mit
> aktuell etwas über 9.000 Km) wegen einer geplanten Radreise zum
> Fahrradhändler zur Inspektion gebracht. Mir wurde mitgeteilt, daß das
> Innenlager zwar kaputt sei, ich die Radreise aber noch machen
> könnte. Auf die Frage, ob dies normal sei, wurde dies bejaht. Deshalb
> meine Frage: kann das sein, daß nach 3 Jahren/9.000 Km ein Innenlager
> erneuert werden muß? Mir kommt das irgendwie etwas wenig vor.
>

Mir auch. Das Innenlager gehört bei ir regelmäßig zu den letzten Teilen, die noch original sind, wenn ich das Rad wg. Rahmenbruch oä. entsorgen muß.

Anders jetzt bei meinem Utopia: nach 16 Jahren und geschätzt 60.000 km (aber immer nur von April bis November benutzt, ich habe ein extra Winter-/Salzrad) ist das Lager im Eimer. Der Schaden hat sich über drei Jahre lang durch Geräusche angekündigt. Nun ist aber Schluss, da ich mit dem Rad keine 30 km/h Durchschnitt mehr erreiche und das Geräusch inzwischen einsam macht.

Thomas Bliesener

unread,
Jun 8, 2018, 8:08:05 PM6/8/18
to
Hans CraueI schrieb:
[Schnellspanner ohne Federn]
> Aber das Magnetfeld wird dadurch doch voellig irregulaer.
> Das ist ausserhalb jeglicher Spezifikation. Da kann sonstwas
> passieren.

Ist das Flevo womöglich deshalb so kippelig?

> <https://www.ekugellager.de/nachsetzzeichen-glossar-2>

Danke.

>> Am schlimmsten sind aber eh neue Lager. Im Vergleich zu
>> ausgenudelten sind die erschreckend schwergängig.
>
> Wenn man sie von Hand dreht.

Fast so schlimm wie Nabendynamos.

>> Warum gibt es keine mit 20 Mm simulierter Laufleistung
>> zu kaufen?
>
> Ich kann dir welche schicken, sobald der SON neue bekommen
> hat. Sogar mit echter Laufleistung, nicht nur simuliert.

Danke für das Angebot. Ich antworte mal ganz undiplomatisch: Nein!

>> Jeans gibt es ja auch neu als "stonewashed" oder Lumpen
>> zu kaufen.
>
> Kann ich dir auch schicken.

An $tochter weitergeleitet.
--
bli
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