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Lenker Radius Dino

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Patrick Kibies

unread,
Dec 16, 2013, 4:12:19 PM12/16/13
to
Hallo zusammen,

bei meinem Dino ist der Untenlenker gebrochen. An sich nicht so
tragisch, nur hat Radius sich da ein etwas unkonventionelles Konstrukt
einfallen lassen: Der Steuersatz ist in den "Vorbau" eingepresst, und
unter dem Sitz ist eine Art Gabelschaftstumpf montiert. So hängt das
Ganze dann auf dem Kopf unter dem Sitz. An sich keine schlechte Idee,
nur leider auch kein Standardteil.

Nun ist die Frage:

a) Kennt jemand eine Möglichkeit so ein Ding zu kaufen?

b) Das original ist hartgelötet - super. Hartlöten kann ich im Prinzip
nur habe ich bisher nur Buntmetalle mit Messinglot oder Kupferlot
verbarbeitet, mit Stahl und Silberlot habe ich keine Erfahrung und auch
kein Equipment mit Sauerstoff. Da ich aber weiß, dass es hier
Rahmenselbstbauer gibt, lohnt es sich ja mal zu fragen: Wenn ich hier
eine Reparatur wage, dann würde ich wohl das ganze Rohr auf der Seite
wechseln wollen. Also blankmachen, abflexen glattschleifen/feilen. Ein
neues Rohr passend bearbeiten, so dass kein nennenswerter Spalt
verbleibt, und dann? Flussmittel? Silberlot? Wie bekomme ich das heiß?
Brauche ich wirklich Sauerstoff dazu? Die Lötnaht selbst macht mir wenig
Sorgen, ich würde natürlich vorher üben...

Dann stellt sich die Frage: Wo bekomme ich das Rohr? Beim fixen googlen
finde ich nichts in 22,2 mm. 21,3 scheint da gängiger zu sein... Oder
einfach mal einen Rahmenbauer fragen, ob der mir da was anlötet?


Ich hoffe irgendwer von Euch kann mir Ratschläge erteilen.


viele Grüße

Patrick




Joerg

unread,
Dec 16, 2013, 6:23:14 PM12/16/13
to
Patrick Kibies wrote:

[...]

> Dann stellt sich die Frage: Wo bekomme ich das Rohr? Beim fixen googlen
> finde ich nichts in 22,2 mm. 21,3 scheint da gängiger zu sein... Oder
> einfach mal einen Rahmenbauer fragen, ob der mir da was anlötet?
>
>
> Ich hoffe irgendwer von Euch kann mir Ratschläge erteilen.
>

Mein Gazelle Rennradrahmen ist aus Reynolds-Rohr gefertigt, mehr
Durchmesser, aber gerade mal nachgeguckt und die haben auch 22.2 mm Rohr:

http://www.strawberrybicycle.com/gallery/Reynolds-Tubing?page=2

Da das eine britische Firma ist, muesste es dieses Rohr auch bei Euch geben.

Wenn das Teil sicherheitskritisch ist und es mein Fahrrad waere, wuerde
ich einen Rahmenbauer mit der Reparatur beauftragen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Richard llom

unread,
Dec 16, 2013, 6:56:03 PM12/16/13
to
Patrick Kibies wrote:
> bei meinem Dino ist der Untenlenker gebrochen. An sich nicht so
> tragisch, nur hat Radius sich da ein etwas unkonventionelles Konstrukt
> einfallen lassen: Der Steuersatz ist in den "Vorbau" eingepresst, und
> unter dem Sitz ist eine Art Gabelschaftstumpf montiert. So hängt das
> Ganze dann auf dem Kopf unter dem Sitz. An sich keine schlechte Idee,
> nur leider auch kein Standardteil.
>
> Nun ist die Frage:
>
> a) Kennt jemand eine Möglichkeit so ein Ding zu kaufen?
>
> b) Das original ist hartgelötet - super. Hartlöten kann ich im Prinzip
> nur habe ich bisher nur Buntmetalle mit Messinglot oder Kupferlot
> verbarbeitet, mit Stahl und Silberlot habe ich keine Erfahrung und auch
> kein Equipment mit Sauerstoff. Da ich aber weiß, dass es hier
> Rahmenselbstbauer gibt, lohnt es sich ja mal zu fragen: Wenn ich hier
> eine Reparatur wage, dann würde ich wohl das ganze Rohr auf der Seite
> wechseln wollen. Also blankmachen, abflexen glattschleifen/feilen. Ein
> neues Rohr passend bearbeiten, so dass kein nennenswerter Spalt
> verbleibt, und dann?
Säubern (fettfrei).

> Flussmittel?
Ja.

> Silberlot?
Ja.

> Wie bekomme ich das heiß?
Bunsenbrenner zum Vorwärmen, Autogen-Schweiß-(Hartlöt-)gerät zum Löten.

> Brauche ich wirklich Sauerstoff dazu?
Von Rothenberger gibt es was (MAP-Gas oder so), der schaffts ohne O2, sonst
brauch man es eben schon.

Ansonsten WIG-Löten, da brauchts auch kein Sauerstoff. :-)

> Die Lötnaht selbst macht mir wenig
> Sorgen, ich würde natürlich vorher üben...
>
> Dann stellt sich die Frage: Wo bekomme ich das Rohr? Beim fixen googlen
> finde ich nichts in 22,2 mm. 21,3 scheint da gängiger zu sein... Oder
> einfach mal einen Rahmenbauer fragen, ob der mir da was anlötet?
>
>
> Ich hoffe irgendwer von Euch kann mir Ratschläge erteilen.
>
HTH
richard
>
> viele Grüße
> Patrick

Patrick Kibies

unread,
Dec 16, 2013, 7:18:44 PM12/16/13
to
Richard llom wrote:

[Lenkerbruch]

>> a) Kennt jemand eine Möglichkeit so ein Ding zu kaufen?
>>
>> b) Das original ist hartgelötet - super. Hartlöten kann ich im
>> Prinzip nur habe ich bisher nur Buntmetalle mit Messinglot oder
>> Kupferlot verbarbeitet, mit Stahl und Silberlot habe ich keine
>> Erfahrung und auch kein Equipment mit Sauerstoff. Da ich aber weiß,
>> dass es hier Rahmenselbstbauer gibt, lohnt es sich ja mal zu fragen:
>> Wenn ich hier eine Reparatur wage, dann würde ich wohl das ganze Rohr
>> auf der Seite wechseln wollen. Also blankmachen, abflexen
>> glattschleifen/feilen. Ein neues Rohr passend bearbeiten, so dass
>> kein nennenswerter Spalt verbleibt, und dann?
> Säubern (fettfrei).


Ah, klar, den habe ich vergessen.


>> Flussmittel?
> Ja.
>
>> Silberlot?
> Ja.
>
>> Wie bekomme ich das heiß?
> Bunsenbrenner zum Vorwärmen,

Der ist da. Bzw. ein anderer Propanbrenner

> Autogen-Schweiß-(Hartlöt-)gerät zum
> Löten.

Seufz. Das steht eh noch auf dem Wunschzettel.

>> Brauche ich wirklich Sauerstoff dazu?
> Von Rothenberger gibt es was (MAP-Gas oder so), der schaffts ohne O2,
> sonst brauch man es eben schon.

Uff. Propin, Propadien und Propan. Interessante Mischung.

>
> Ansonsten WIG-Löten, da brauchts auch kein Sauerstoff. :-)

:) Aber Argon. Und eine WIG-Maschine. Habe ich gerade nicht zur Hand.

>
>> Die Lötnaht selbst macht mir wenig
>> Sorgen, ich würde natürlich vorher üben...
>>
>> Dann stellt sich die Frage: Wo bekomme ich das Rohr? Beim fixen
>> googlen finde ich nichts in 22,2 mm. 21,3 scheint da gängiger zu
>> sein... Oder einfach mal einen Rahmenbauer fragen, ob der mir da was
>> anlötet?
>>
>>
>> Ich hoffe irgendwer von Euch kann mir Ratschläge erteilen.
>>
> HTH
> richard

Ja, danke.

Parallel ist erstmal die Anfrage an 1-2-3-Rad raus. Die haben wohl mal
Radius übernommen. Vielleicht haben die ja noch ein paar "Patentlenker"
in der Ecke liegen und wollen die gegen buntes Papier tauschen.


viele Grüße

Patrick

Patrick Kibies

unread,
Dec 16, 2013, 7:43:55 PM12/16/13
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>
> [...]
>
>> Dann stellt sich die Frage: Wo bekomme ich das Rohr? Beim fixen
>> googlen finde ich nichts in 22,2 mm. 21,3 scheint da gängiger zu
>> sein... Oder einfach mal einen Rahmenbauer fragen, ob der mir da was
>> anlötet?
>>
>>
>> Ich hoffe irgendwer von Euch kann mir Ratschläge erteilen.
>>
>
> Mein Gazelle Rennradrahmen ist aus Reynolds-Rohr gefertigt, mehr
> Durchmesser, aber gerade mal nachgeguckt und die haben auch 22.2 mm
> Rohr:
>
> http://www.strawberrybicycle.com/gallery/Reynolds-Tubing?page=2

Ich fürchte Rahmenrohre sind zu dünnwandig...

>
> Da das eine britische Firma ist, muesste es dieses Rohr auch bei Euch
> geben.
>
> Wenn das Teil sicherheitskritisch ist und es mein Fahrrad waere,
> wuerde ich einen Rahmenbauer mit der Reparatur beauftragen.

Lenker? Sicherheitskritisch? Woher denn? Das ist sogar noch ein bisschen
mehr Aufwand. Die Befestigungshülse für das Lenkgestänge muss da auch
noch eingelötet werden. So simpel ist das nicht.


viele Grüße

Patrick


>

Martin Ginkel

unread,
Dec 17, 2013, 4:51:52 AM12/17/13
to
Am Dienstag, 17. Dezember 2013 01:43:55 UTC+1 schrieb Patrick Kibies:
> Joerg wrote:
> > Wenn das Teil sicherheitskritisch ist und es mein Fahrrad waere,
> > wuerde ich einen Rahmenbauer mit der Reparatur beauftragen.
>
> Lenker? Sicherheitskritisch? Woher denn? Das ist sogar noch ein bisschen
> mehr Aufwand. Die Befestigungshülse für das Lenkgestänge muss da auch
> noch eingelötet werden. So simpel ist das nicht.

Zumindest ist es am Lieger nicht so kritisch, da man sich nicht auf den Lenker stuetzt oder dran rumreisst.

Allerdings hast Du das ja auch kaputtbekommen...

Martin, ist mir an Liegen noch nie passiert.

Patrick Kibies

unread,
Dec 17, 2013, 9:51:07 AM12/17/13
to
Und es ist mir ein Rätsel. Andererseits ist das Rad nun auch schon >20 a
alt. Aber unterm Strich traue ich mir schon zu den Kram zu löten. 1.2.3-
Rad hat bisher auch nicht geantwortet. Eine Option wäre auch noch das
vorhandene Rohr bis ins gesunde zu kürzen (1-2cm, der Bruch ist direkt
neben der Lötnaht...) und es einfach wieder festzukochen. Ich werde mich
mal umtun, wer mir $hier Zugang zu einem gescheiten Brenner verschaffen
kann/will/darf.


> Martin, ist mir an Liegen noch nie passiert.

Mir bisher auch nicht.


viele Grüße

Patrick


Olaf Schultz

unread,
Dec 17, 2013, 1:55:26 PM12/17/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Hallo zusammen,
>
> bei meinem Dino ist der Untenlenker gebrochen. An sich nicht so
> tragisch, nur hat Radius sich da ein etwas unkonventionelles Konstrukt
> einfallen lassen: Der Steuersatz ist in den "Vorbau" eingepresst, und
> unter dem Sitz ist eine Art Gabelschaftstumpf montiert. So hängt das
> Ganze dann auf dem Kopf unter dem Sitz. An sich keine schlechte Idee,
> nur leider auch kein Standardteil.
>
> Nun ist die Frage:
>
> a) Kennt jemand eine Möglichkeit so ein Ding zu kaufen?

123-Rad Münster ist Nachfolger von Radius IIRC.

Wenn nicht Dino, dann nimm den Gynt-Lenker, ist angenehmer. Mit
Lenkerendschaltern geht das wunderbar.

>
> b) Das original ist hartgelötet - super. Hartlöten kann ich im Prinzip
> nur habe ich bisher nur Buntmetalle mit Messinglot oder Kupferlot
> verbarbeitet, mit Stahl und Silberlot habe ich keine Erfahrung und auch
> kein Equipment mit Sauerstoff.

Rothenberger Turbobrenner und Niedrigschmelzenden Silberlot (UTP 3040M
z.B. ) sollte gerade noch gehen.


> Da ich aber weiß, dass es hier
> Rahmenselbstbauer gibt, lohnt es sich ja mal zu fragen: Wenn ich hier
> eine Reparatur wage, dann würde ich wohl das ganze Rohr

22x1

auf der Seite
> wechseln wollen. Also blankmachen, abflexen glattschleifen/feilen. Ein
> neues Rohr passend bearbeiten, so dass kein nennenswerter Spalt
> verbleibt, und dann? Flussmittel? Silberlot?

Ich bin mit dem 3040M von UTP sehr zufrieden. Lediglich auf Niro ist das
Flußmittel recht hartnäckig!

Wie bekomme ich das heiß?

S.O.


> Brauche ich wirklich Sauerstoff dazu?

Würde ich nehmen. Hier werkelt ein kleines Roxy400, inzwischen mit einer
10ltr Tauschflasche zur vollen Zufriedenheit:=) Der Appetit kommt mit
dem Essen.

> Die Lötnaht selbst macht mir wenig
> Sorgen, ich würde natürlich vorher üben...
>

Aus ca. 1 mm Blech-Dreickecken, ca. 3 cm an der Wurzel hoch, 10 cm lang,
vorne und hinten noch Verstärkungsbleche dranlöten... sonst ist beim
nächstne aufdenbartpack gleich wieder eine Knitterfalte an der
Wurzelnaht und der nächste Bruch ist nah...

> Dann stellt sich die Frage: Wo bekomme ich das Rohr? Beim fixen googlen
> finde ich nichts in 22,2 mm. 21,3 scheint da gängiger zu sein...

Nimm 22x1. Das ist standard-Präzirohr und wunderbar für normale
Lenkeranbauteile geeignet.

Ich hatte irgendwo mal einen Link zu einem Fahrradrohrhändler in .nl mit
CroMo-Rohren... der hatte das IIRC auch im Namen. Such mal danach...

Olaf, Dino auf Spike hier hat erfolgreich die Frosttage vertrieben...
sollte das Terra entspiken, wer macht mit? Ist da Schwalbe oder Conti
besser um wieder Frosttage zu kriegen?

Patrick Kibies

unread,
Dec 17, 2013, 4:43:23 PM12/17/13
to
Olaf Schultz wrote:

> Patrick Kibies wrote:
[Lenkerbruch Radius Dino]
>>
>> Nun ist die Frage:
>>
>> a) Kennt jemand eine Möglichkeit so ein Ding zu kaufen?
>
> 123-Rad Münster ist Nachfolger von Radius IIRC.
>
> Wenn nicht Dino, dann nimm den Gynt-Lenker, ist angenehmer. Mit
> Lenkerendschaltern geht das wunderbar.

Ja, meine Mail haben die bislang nicht beantwortet. Ich rufe dort morgen
mal an.


>>
>> b) Das original ist hartgelötet - super. Hartlöten kann ich im
>> Prinzip nur habe ich bisher nur Buntmetalle mit Messinglot oder
>> Kupferlot verbarbeitet, mit Stahl und Silberlot habe ich keine
>> Erfahrung und auch kein Equipment mit Sauerstoff.
>
> Rothenberger Turbobrenner und Niedrigschmelzenden Silberlot (UTP 3040M
> z.B. ) sollte gerade noch gehen.

Hmm. Turbobrenner, wenn auch nicht von Rothenberger, ist vorhanden. Ja,
die 640°C sollte ich schaffen. MAPP-Gas wäre eine günstige Alternative
zu O_2.

>
>> Da ich aber weiß, dass es hier
>> Rahmenselbstbauer gibt, lohnt es sich ja mal zu fragen: Wenn ich hier
>> eine Reparatur wage, dann würde ich wohl das ganze Rohr
>
> 22x1

Oh ja. 22x1,5 gibt es problemlos in der Bucht. Warum habe ich das
gestern nicht gefunden? <ausrede> Mein Google war kaputt </ausrede>.


> auf der Seite
>> wechseln wollen. Also blankmachen, abflexen glattschleifen/feilen.
>> Ein neues Rohr passend bearbeiten, so dass kein nennenswerter Spalt
>> verbleibt, und dann? Flussmittel? Silberlot?
>
> Ich bin mit dem 3040M von UTP sehr zufrieden. Lediglich auf Niro ist
> das Flußmittel recht hartnäckig!

Okay. Das finde ich auf die Schnelle nirgends. Aber andere Lote mit
FLussmittelmantel und 640°C Arbeitstemperatur.


> Wie bekomme ich das heiß?
>
> S.O.
>
>
>> Brauche ich wirklich Sauerstoff dazu?
>
> Würde ich nehmen.

Klar. Kaufen ist relativ teuer.

> Hier werkelt ein kleines Roxy400,

Okay. Das kostet runde 300 Tacken. Soviel wie ein gebrauchtes Dino...
... für rund ein Drittel gibt es billigere Lösungen. Ob die taugen ist
eine andere Frage. Klar sind die Kosten beim Gas höher. Aber Rahmenbau
steht (vorerst) nicht im Programmheft. Klar löten und Autogenschweißen
kommt sicher noch häufiger vor...


> inzwischen mit
> einer 10ltr Tauschflasche zur vollen Zufriedenheit:=) Der Appetit
> kommt mit dem Essen.

Das kann ich mir denken.

>> Die Lötnaht selbst macht mir wenig
>> Sorgen, ich würde natürlich vorher üben...
>>
>
> Aus ca. 1 mm Blech-Dreickecken,

Ich habe hier noch eine ordentliche 2mm Tafel stehen...

> ca. 3 cm an der Wurzel hoch, 10 cm
> lang, vorne und hinten noch Verstärkungsbleche dranlöten... sonst ist
> beim nächstne aufdenbartpack gleich wieder eine Knitterfalte an der
> Wurzelnaht und der nächste Bruch ist nah...

Aha. Olaf, du kennst Dich aus! Offenbar eine Schwachstelle beim Dino?


>> Dann stellt sich die Frage: Wo bekomme ich das Rohr? Beim fixen
>> googlen finde ich nichts in 22,2 mm. 21,3 scheint da gängiger zu
>> sein...
>
> Nimm 22x1. Das ist standard-Präzirohr und wunderbar für normale
> Lenkeranbauteile geeignet.

Ja, s.o.: Ich habe inzwischen welches gefunden.


> Ich hatte irgendwo mal einen Link zu einem Fahrradrohrhändler in .nl
> mit CroMo-Rohren... der hatte das IIRC auch im Namen. Such mal
> danach...

...auf die Schnelle nichts. Aber ich werde weitersuchen.


>
> Olaf, Dino auf Spike hier hat erfolgreich die Frosttage vertrieben...
> sollte das Terra entspiken, wer macht mit? Ist da Schwalbe oder Conti
> besser um wieder Frosttage zu kriegen?

Hehe. Spikes sind noch nicht montiert. Aber der SON ist gewachst und
nagelneue Conti Contact sind drauf. Jetzt ist halt der Lenker im Eimer
und ich darf erstmal Rennrad fahren und mich also mit einem Cyo als
Lichtquelle begnügen.


viele Grüße

Patrick


Richard llom

unread,
Dec 17, 2013, 6:40:59 PM12/17/13
to
Olaf Schultz wrote:
> Patrick Kibies wrote:
>> Hallo zusammen,
>>
>> bei meinem Dino ist der Untenlenker gebrochen. An sich nicht so
>> tragisch, nur hat Radius sich da ein etwas unkonventionelles Konstrukt
>> einfallen lassen: Der Steuersatz ist in den "Vorbau" eingepresst, und
>> unter dem Sitz ist eine Art Gabelschaftstumpf montiert. So hängt das
>> Ganze dann auf dem Kopf unter dem Sitz. An sich keine schlechte Idee,
>> nur leider auch kein Standardteil.
>>
>> Nun ist die Frage:
>>
>> a) Kennt jemand eine Möglichkeit so ein Ding zu kaufen?
>
> 123-Rad Münster ist Nachfolger von Radius IIRC.
>
> Wenn nicht Dino, dann nimm den Gynt-Lenker, ist angenehmer. Mit
> Lenkerendschaltern geht das wunderbar.
>
Ach, das ist wie das PeerGynt?
*schwelg*
Früher(TM) hatte ich auch mal ein PeerGynt (mit Lenkerendschaltern) und bin
damit wie bekloppt zur Schule und sonswo hin gerast. Das Ding ist verdammt
schnell und durch das kleine, wenig belastete VR verdammt schnell in Kurven
weggerutscht...
Ergebnis waren dann öfters Wegrutscher, zwar immer bei höhern
Geschwindigkeiten ist aber nie was ernstes passiert. Der Lenker war zum
Schluß aber reichlich schief / verbogen, bin wohl mehr zu einer Seite
hingefallen :-P - gebrochen ist er aber zum Glück nicht.
Das Alu-Röhrchen (aka Lenkstange) war auch nicht besonders stabil. Bei
Experimenten mit Bordsteinkante oder offroad Fahrten, hat es sich regelmäßig
verbogen und war zum Schluß mehr wellig als gerade...
Mitschüler mitnehmen ging aber gut, man konnte sich gut unterhalten und der
Mitfahrer hatte den besten Überblick. Nur für den Gepäckträger war es nicht
so gut...
/schwelg


> Olaf, Dino auf Spike hier hat erfolgreich die Frosttage vertrieben...
>
Wie kann man damit nur im Winter fahren? Man kann doch gar kein Druck aufs
VR ausüben.


rätselnde Grüße
richard

Patrick Kibies

unread,
Dec 18, 2013, 4:03:46 AM12/18/13
to
Patrick Kibies wrote:

> Hallo zusammen,
>
> bei meinem Dino ist der Untenlenker gebrochen. An sich nicht so
> tragisch, nur hat Radius sich da ein etwas unkonventionelles Konstrukt
> einfallen lassen: Der Steuersatz ist in den "Vorbau" eingepresst, und
> unter dem Sitz ist eine Art Gabelschaftstumpf montiert. So hängt das
> Ganze dann auf dem Kopf unter dem Sitz. An sich keine schlechte Idee,
> nur leider auch kein Standardteil.


Nun gibt es einen kleinen Zwischenbericht:

Ich habe gerade mit 123-Rad telfoniert und einen PeerGynt-Lenker
bestellt. Das Projekt Lenker flicken ist damit nicht abgemeldet sondern
nur verschoben und zwar, bis mir mein Studium etwas mehr Luft lässt.
Hartlötzeugs wird auf Dauer eh angeschafft werden - hin und wieder
braucht man es ja dann doch.

Vielen Dank an die Tippgeber Olaf und Richard, das ganze kommt sicher
noch zur Umsetzung.



viele Grüße

Patrick



Olaf Schultz

unread,
Dec 18, 2013, 2:04:02 PM12/18/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Olaf Schultz wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
> [Lenkerbruch Radius Dino]
>>> Nun ist die Frage:
>>>
>>> a) Kennt jemand eine Möglichkeit so ein Ding zu kaufen?
>> 123-Rad Münster ist Nachfolger von Radius IIRC.
>>
>> Wenn nicht Dino, dann nimm den Gynt-Lenker, ist angenehmer. Mit
>> Lenkerendschaltern geht das wunderbar.
>
> Ja, meine Mail haben die bislang nicht beantwortet. Ich rufe dort morgen
> mal an.
>
>
>>> b) Das original ist hartgelötet - super. Hartlöten kann ich im
>>> Prinzip nur habe ich bisher nur Buntmetalle mit Messinglot oder
>>> Kupferlot verbarbeitet, mit Stahl und Silberlot habe ich keine
>>> Erfahrung und auch kein Equipment mit Sauerstoff.
>> Rothenberger Turbobrenner und Niedrigschmelzenden Silberlot (UTP 3040M
>> z.B. ) sollte gerade noch gehen.
>
> Hmm. Turbobrenner, wenn auch nicht von Rothenberger, ist vorhanden.

Es geht um einen kleinen, gut mischenden, Brennerkopf

Sowas.

http://www.rothenberger.com/de/produkte/-/825-turboprop-set--propanhochleistungsbrenner-zum-hartloeten-bis--28-mm-und-weichloeten-bis--54-mm/

Hier ist der aber noch ohne den Hebel am Griff. Sondern einfach Ventil
am Gewindeanschluß für die Buddel.


Ja,
> die 640°C sollte ich schaffen. MAPP-Gas wäre eine günstige Alternative
> zu O_2.

Es gibt für die Brenner Gaskartuschen mit etwas Acetylen beigemischt...
das sollte es bringen.

>
>>> Da ich aber weiß, dass es hier
>>> Rahmenselbstbauer gibt, lohnt es sich ja mal zu fragen: Wenn ich hier
>>> eine Reparatur wage, dann würde ich wohl das ganze Rohr
>> 22x1
>
> Oh ja. 22x1,5 gibt es problemlos in der Bucht. Warum habe ich das
> gestern nicht gefunden? <ausrede> Mein Google war kaputt </ausrede>.
>
>
>> auf der Seite
>>> wechseln wollen. Also blankmachen, abflexen glattschleifen/feilen.
>>> Ein neues Rohr passend bearbeiten, so dass kein nennenswerter Spalt
>>> verbleibt, und dann? Flussmittel? Silberlot?
>> Ich bin mit dem 3040M von UTP sehr zufrieden. Lediglich auf Niro ist
>> das Flußmittel recht hartnäckig!
>
> Okay. Das finde ich auf die Schnelle nirgends. Aber andere Lote mit
> FLussmittelmantel und 640°C Arbeitstemperatur.
>

Gelbe Seiten, Schweißzubehör. Komm bloß nicht auf den Bolzen Silberlot
im Baumarkt zu kaufen... das Geld kannste mir spenden:-) Falls sich gar
keine Quelle auftut Kontaktier mich per email.

Alternativ Fontargen 311 IIRC, da hab ich aber nur mal eine dicke Stange
in den Fingern gehabt.



>
>> Wie bekomme ich das heiß?
>>
>> S.O.
>>
>>
>>> Brauche ich wirklich Sauerstoff dazu?
>> Würde ich nehmen.
>
> Klar. Kaufen ist relativ teuer.
>
>> Hier werkelt ein kleines Roxy400,
>
> Okay. Das kostet runde 300 Tacken. Soviel wie ein gebrauchtes Dino...
> .... für rund ein Drittel gibt es billigere Lösungen. Ob die taugen ist
> eine andere Frage. Klar sind die Kosten beim Gas höher. Aber Rahmenbau
> steht (vorerst) nicht im Programmheft. Klar löten und Autogenschweißen
> kommt sicher noch häufiger vor...
>
>
>> inzwischen mit
>> einer 10ltr Tauschflasche zur vollen Zufriedenheit:=) Der Appetit
>> kommt mit dem Essen.
>
> Das kann ich mir denken.
>
>>> Die Lötnaht selbst macht mir wenig
>>> Sorgen, ich würde natürlich vorher üben...
>>>
>> Aus ca. 1 mm Blech-Dreickecken,
>
> Ich habe hier noch eine ordentliche 2mm Tafel stehen...
>
>> ca. 3 cm an der Wurzel hoch, 10 cm
>> lang, vorne und hinten noch Verstärkungsbleche dranlöten... sonst ist
>> beim nächstne aufdenbartpack gleich wieder eine Knitterfalte an der
>> Wurzelnaht und der nächste Bruch ist nah...
>
> Aha. Olaf, du kennst Dich aus! Offenbar eine Schwachstelle beim Dino?
>

Kein Wunder, hier steht ja auch eines... dann in der näheren
Bekanntschaft noch Viper, Hornet, 16V...

Nicht nur beim Dino... quasi bei allen Untenlenkern mit nicht
wegdrehendem Lenkerklotz:-)

Olaf

Olaf Schultz

unread,
Dec 18, 2013, 2:08:48 PM12/18/13
to
Richard llom wrote:
> Olaf Schultz wrote:
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Hallo zusammen,
>>>
>>> bei meinem Dino ist der Untenlenker gebrochen. An sich nicht so
>>> tragisch, nur hat Radius sich da ein etwas unkonventionelles Konstrukt
>>> einfallen lassen: Der Steuersatz ist in den "Vorbau" eingepresst, und
>>> unter dem Sitz ist eine Art Gabelschaftstumpf montiert. So hängt das
>>> Ganze dann auf dem Kopf unter dem Sitz. An sich keine schlechte Idee,
>>> nur leider auch kein Standardteil.
>>>
>>> Nun ist die Frage:
>>>
>>> a) Kennt jemand eine Möglichkeit so ein Ding zu kaufen?
>> 123-Rad Münster ist Nachfolger von Radius IIRC.
>>
>> Wenn nicht Dino, dann nimm den Gynt-Lenker, ist angenehmer. Mit
>> Lenkerendschaltern geht das wunderbar.
>>
> Ach, das ist wie das PeerGynt?

[x] 100 Punkte

> *schwelg*
> Früher(TM) hatte ich auch mal ein PeerGynt (mit Lenkerendschaltern) und bin
> damit wie bekloppt zur Schule und sonswo hin gerast. Das Ding ist verdammt
> schnell und durch das kleine, wenig belastete VR verdammt schnell in Kurven
> weggerutscht...
> Ergebnis waren dann öfters Wegrutscher, zwar immer bei höhern
> Geschwindigkeiten ist aber nie was ernstes passiert.

Ab und zu Schürfwunden:-)

Der Lenker war zum
> Schluß aber reichlich schief / verbogen, bin wohl mehr zu einer Seite
> hingefallen :-P - gebrochen ist er aber zum Glück nicht.
> Das Alu-Röhrchen

Äh, die ist massiv.. hier werkelt immer noch die erste. Gut, inzwischen
vorne eingekürzt nach Dauerbruch im Gewindeloch.

(aka Lenkstange) war auch nicht besonders stabil. Bei
> Experimenten mit Bordsteinkante oder offroad Fahrten, hat es sich regelmäßig
> verbogen und war zum Schluß mehr wellig als gerade...
> Mitschüler mitnehmen ging aber gut, man konnte sich gut unterhalten und der
> Mitfahrer hatte den besten Überblick. Nur für den Gepäckträger war es nicht
> so gut...
> /schwelg

Das ESGE-Stahl-Teil? Oder war beim Gynt ein leichtes Aluteil drann? Der
Stahl-Träger am Dino war gut... (war, da am hiesiegen ein Eigenbau aus
Tubus-Rohr mit _breiter_ Plattform drann ist.

>
>
>> Olaf, Dino auf Spike hier hat erfolgreich die Frosttage vertrieben...
>>
> Wie kann man damit nur im Winter fahren? Man kann doch gar kein Druck aufs
> VR ausüben.

Danke Schwalbe Spike vorne geht das... das Dino hier läuft aber auch
nicht mehr mit 440:-)

Olaf

Christian Steins

unread,
Dec 18, 2013, 2:12:48 PM12/18/13
to
Am 18.12.2013 20:04, schrieb Olaf Schultz:

>> Aha. Olaf, du kennst Dich aus! Offenbar eine Schwachstelle beim Dino?
>>
>
> Kein Wunder, hier steht ja auch eines... dann in der näheren
> Bekanntschaft noch Viper, Hornet, 16V...

Das 16V war meine erste Liebe/Liege.

Der Lenker ist mir zwar nicht gebrochen, dafür aber das Gelenk
an Verbindungsstange Gabel/Lenker. Gottseidank nicht bei
30 kmh. :-)

Wurde auf Kulanz damals ausgetauscht.

Christian

Olaf Schultz

unread,
Dec 18, 2013, 4:38:10 PM12/18/13
to
Christian Steins wrote:
> Am 18.12.2013 20:04, schrieb Olaf Schultz:
>
>>> Aha. Olaf, du kennst Dich aus! Offenbar eine Schwachstelle beim Dino?
>>>
>> Kein Wunder, hier steht ja auch eines... dann in der näheren
>> Bekanntschaft noch Viper, Hornet, 16V...
>
> Das 16V war meine erste Liebe/Liege.
>
> Der Lenker ist mir zwar nicht gebrochen, dafür aber das Gelenk
> an Verbindungsstange Gabel/Lenker. Gottseidank nicht bei
> 30 kmh. :-)

Beim Dino/Gynt sollte man sich ab und zu mal die 8er Schraube angucken,
die am Lenker die Lenkstange hält... da gibt es gerne mal einen
Dauerbruch im Gewindeteil. Halt Kerb und Gewinde und Biegewechsel.

Viele Grüße,

Olaf

Patrick Kibies

unread,
Dec 18, 2013, 5:54:22 PM12/18/13
to
Olaf Schultz wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Olaf Schultz wrote:

[Brenner zum Hartlöten]

>> Hmm. Turbobrenner, wenn auch nicht von Rothenberger, ist vorhanden.
>
> Es geht um einen kleinen, gut mischenden, Brennerkopf
>
> Sowas.
>
> http://www.rothenberger.com/de/produkte/-/825-turboprop-set--
propanhochleistungsbrenner-zum-hartloeten-bis--28-mm-und-weichloeten-
bis--54-mm/


Ahja. Die Machart kommt mir von meinem Turbobrenner so bekannt vor. Ob
da jetzt irgendwo Rothenberger draufsteht? Keine Ahnu1ng. Aber das Ding
kommt jedenfalls ohne Druckregler direkt an die 11kg Propanpulle.


>
> Hier ist der aber noch ohne den Hebel am Griff. Sondern einfach Ventil
> am Gewindeanschluß für die Buddel.
>
>
> Ja,
>> die 640°C sollte ich schaffen. MAPP-Gas wäre eine günstige
>> Alternative zu O_2.
>
> Es gibt für die Brenner Gaskartuschen mit etwas Acetylen
> beigemischt... das sollte es bringen.

MAPP ist ist ja sowas in der Art: Propin ("Methylacetylen") Propadien
und Propan.

[...]

>>> auf der Seite
>>>> wechseln wollen. Also blankmachen, abflexen glattschleifen/feilen.
>>>> Ein neues Rohr passend bearbeiten, so dass kein nennenswerter Spalt
>>>> verbleibt, und dann? Flussmittel? Silberlot?
>>> Ich bin mit dem 3040M von UTP sehr zufrieden. Lediglich auf Niro ist
>>> das Flußmittel recht hartnäckig!
>>
>> Okay. Das finde ich auf die Schnelle nirgends. Aber andere Lote mit
>> FLussmittelmantel und 640°C Arbeitstemperatur.
>>
>
> Gelbe Seiten, Schweißzubehör. Komm bloß nicht auf den Bolzen Silberlot
> im Baumarkt zu kaufen...

Nein. Da ist mir die Spucke weggeblieben, als ich das besichtigt habe.


> das Geld kannste mir spenden:-)

Alleine für die G10e hättest Du das verdient!

> Falls sich
> gar keine Quelle auftut Kontaktier mich per email.
>
> Alternativ Fontargen 311 IIRC, da hab ich aber nur mal eine dicke
> Stange
> in den Fingern gehabt.
>

Das habe ich auch gefunden. Aber, wie gesagt, jetzt ist erstmal ein
Lenker da. Und im Januar oder so werde ich mal leise anfangen und etwas
Lot besorgen und dann mal das eine oder andere probieren mit Silberlot
und dem vorhandenen Brenner zu braten.

[...]

>>>> Aus ca. 1 mm Blech-Dreickecken,
>>
>> Ich habe hier noch eine ordentliche 2mm Tafel stehen...
>>
>>> ca. 3 cm an der Wurzel hoch, 10 cm
>>> lang, vorne und hinten noch Verstärkungsbleche dranlöten... sonst
>>> ist beim nächstne aufdenbartpack gleich wieder eine Knitterfalte an
>>> der Wurzelnaht und der nächste Bruch ist nah...
>>
>> Aha. Olaf, du kennst Dich aus! Offenbar eine Schwachstelle beim Dino?
>>
>
> Kein Wunder, hier steht ja auch eines...

Ich habe ja auch schon Fotos gesehen. Brennend interessieren mich die
Lowrider an der Gabel... Ist das ein Eigenbau?


> dann in der näheren
> Bekanntschaft noch Viper, Hornet, 16V...

Oha. In gut einem Jahr Liegerad, davon 8 Monate Dino ist mir bisher nur
ein anderes Radius begegnet, ein Hornet.


>
> Nicht nur beim Dino... quasi bei allen Untenlenkern mit nicht
> wegdrehendem Lenkerklotz:-)

Hmmm. Bei dem Vorgänger meines Dinos (Sinner Record) war der Lenker
unproblematisch, allerdings unergonomisch wie hacke. Was dort aufgegeben
hat, war a) ein Schwingenholm und b) (erst beim Zerlegen gesehen und
nachträglich Panik bekommen) war das Steuerrohr schon zu 75% vom
Hauptrohr gelöst. Offenbar hatten die Holländer das mit dem Aluschweißen
noch nicht so auf der Pfanne.


viele Grüße

Patrick

Richard llom

unread,
Dec 18, 2013, 7:40:01 PM12/18/13
to
Olaf Schultz wrote:
> Patrick Kibies wrote:
>> Olaf Schultz wrote:
>>> Patrick Kibies wrote:
>> [Lenkerbruch Radius Dino]
>>>> b) Das original ist hartgelötet - super. Hartlöten kann ich im
>>>> Prinzip nur habe ich bisher nur Buntmetalle mit Messinglot oder
>>>> Kupferlot verbarbeitet, mit Stahl und Silberlot habe ich keine
>>>> Erfahrung und auch kein Equipment mit Sauerstoff.
>>> Rothenberger Turbobrenner und Niedrigschmelzenden Silberlot (UTP 3040M
>>> z.B. ) sollte gerade noch gehen.
>>
>> Hmm. Turbobrenner, wenn auch nicht von Rothenberger, ist vorhanden.
>
> Es geht um einen kleinen, gut mischenden, Brennerkopf
>
> Sowas.
> http://www.rothenberger.com/de/produkte/-/825-turboprop-set--propanhochleistungsbrenner-zum-hartloeten-bis--28-mm-und-weichloeten-bis--54-mm/
>
Hmm, das ist klein?
Da ist das Roxy aber kleiner & feiner. Fast zu fein, beim letzten Lötjob
(25x2 Vierkantrohr geschoben über 20x2) habe ich erst beim parallelen Heizen
mit Bunsenbrenner gute Ergebnisse erzielt. Aber gut, das war auch sehr
massiv...

>> die 640°C sollte ich schaffen. MAPP-Gas wäre eine günstige Alternative
>> zu O_2.
>
> Es gibt für die Brenner Gaskartuschen mit etwas Acetylen beigemischt...
> das sollte es bringen.
>
>>> [...]
>>
>> Klar. Kaufen ist relativ teuer.
>>
>>> Hier werkelt ein kleines Roxy400,
>>
>> Okay. Das kostet runde 300 Tacken. Soviel wie ein gebrauchtes Dino...
>> .... für rund ein Drittel gibt es billigere Lösungen. Ob die taugen ist
>> eine andere Frage. Klar sind die Kosten beim Gas höher. Aber Rahmenbau
>> steht (vorerst) nicht im Programmheft. Klar löten und Autogenschweißen
>> kommt sicher noch häufiger vor...
>>
Das Roxy 400l kann ich auch nur empfehlen. Allerdings 300€ ist es m.M.n.
nicht wert. Der Griff wirkt ziemlich billig verarbeitet. Die Rädchen für
Gas- und o2-Zufuhr, haben ca. 1/4 Umdrehung Spiel und dass wobei man die
Zufuhr mit den Rädchen sehr fein einstellen muss. :-( Gleichzeitig sind die
Rädchen sehr lose (mir ist schonmal eins abgefallen beim Einstellen),
anziehen kann man sie aber nicht, dann geht die Verstellung nicht mehr...

Hast du da was besseres gefunden, Olaf?

>>> inzwischen mit
>>> einer 10ltr Tauschflasche zur vollen Zufriedenheit:=) Der Appetit
>>> kommt mit dem Essen.
>>>
Dann ist das ja gar nicht mehr so mobil... Hier passt noch alles schön in
eine Bananenkiste, praktisch zum Lagern und zum Transport.

Wo beziehst du denn dein o2 her. Mit der 5ltr Flasche konnten kein
Schweißhandel bisher was anfangen und bei Bauhaus kostet es WIMRE 80€.

Gruß
Richard

PS:
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/rothenberger-roxy-400l-hartloet-und-kleinschweissgerae/153524749-249-1646?ref=search

Olaf Schultz

unread,
Dec 19, 2013, 1:34:57 PM12/19/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Olaf Schultz wrote:
>
...

>> Kein Wunder, hier steht ja auch eines...
>
> Ich habe ja auch schon Fotos gesehen. Brennend interessieren mich die
> Lowrider an der Gabel... Ist das ein Eigenbau?

Nein. Ein preiswerter BorYou (Spelling?)... Hatte lediglich im Rahmen
einer Rahmen+Gabelrenovierung (Anlöter Magura) gleich auch Anlöter für
den Lowrider angebracht...

>
>
>> dann in der näheren
>> Bekanntschaft noch Viper, Hornet, 16V...
>
> Oha. In gut einem Jahr Liegerad, davon 8 Monate Dino ist mir bisher nur
> ein anderes Radius begegnet, ein Hornet.

Kein Wunder... die selbst auf dem Arbeitsweg seh ich kaum Radfahrer,
obwohl da im Winter bei 3 cm Neuschnee um 6:45 schon sieben Spuren in
the middle of nowhere (Zwischen Harburg und Finkenwerfer) sind.


Olaf

Olaf Schultz

unread,
Dec 19, 2013, 1:45:17 PM12/19/13
to
Richard llom wrote:
> Olaf Schultz wrote:
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Olaf Schultz wrote:
>>>> Patrick Kibies wrote:
>>> [Lenkerbruch Radius Dino]
>>>>> b) Das original ist hartgelötet - super. Hartlöten kann ich im
>>>>> Prinzip nur habe ich bisher nur Buntmetalle mit Messinglot oder
>>>>> Kupferlot verbarbeitet, mit Stahl und Silberlot habe ich keine
>>>>> Erfahrung und auch kein Equipment mit Sauerstoff.
>>>> Rothenberger Turbobrenner und Niedrigschmelzenden Silberlot (UTP 3040M
>>>> z.B. ) sollte gerade noch gehen.
>>> Hmm. Turbobrenner, wenn auch nicht von Rothenberger, ist vorhanden.
>> Es geht um einen kleinen, gut mischenden, Brennerkopf
>>
>> Sowas.
>> http://www.rothenberger.com/de/produkte/-/825-turboprop-set--propanhochleistungsbrenner-zum-hartloeten-bis--28-mm-und-weichloeten-bis--54-mm/
>>
> Hmm, das ist klein?

Der ist groß für 'n richtigen Sauerstoff-Brenngas-Brenner. Aber klein
für einen Turbobrenner. Für 10x0.5 ist der richtig gut. Und er ist
relativ preiswert...der Anschaffungswiderstand ist deutlich kleiner als
bei einem Roxy400.

> Da ist das Roxy aber kleiner & feiner. Fast zu fein, beim letzten Lötjob
> (25x2 Vierkantrohr geschoben über 20x2) habe ich erst beim parallelen Heizen
> mit Bunsenbrenner gute Ergebnisse erzielt. Aber gut, das war auch sehr
> massiv...
>
>.
>>>
> Das Roxy 400l kann ich auch nur empfehlen. Allerdings 300€ ist es m.M.n.
> nicht wert. Der Griff wirkt ziemlich billig verarbeitet.

Hm, da kann ich mich nicht beklagen. Der Gas-Schlauch wird langsam hart.
Der Handgriff ist schön klein. Es gibt einen Satz kleine Nadeldüsen...
für viele Arbeiten ist der Griff genau richtig... da wäre (mir) ein
,,normaler'' Brennergriff mit schwerem Schlauchpaket einfach zu störisch.

Die Rädchen für
> Gas- und o2-Zufuhr, haben ca. 1/4 Umdrehung Spiel und dass wobei man die
> Zufuhr mit den Rädchen sehr fein einstellen muss. :-( Gleichzeitig sind die
> Rädchen sehr lose (mir ist schonmal eins abgefallen beim Einstellen),
> anziehen kann man sie aber nicht, dann geht die Verstellung nicht mehr...


>
> Hast du da was besseres gefunden, Olaf?

Kein Montagsprodukt? Meines hat ca. 12 a auf dem Buckel.

>
>>>> inzwischen mit
>>>> einer 10ltr Tauschflasche zur vollen Zufriedenheit:=) Der Appetit
>>>> kommt mit dem Essen.
>>>>
> Dann ist das ja gar nicht mehr so mobil... Hier passt noch alles schön in
> eine Bananenkiste, praktisch zum Lagern und zum Transport.

Die 2.5er hab ich auch noch, und den Umfüllbogen. Die 10ltr-Flaschen
passen wunderbar in die große Flunder;-)

> Wo beziehst du denn dein o2 her. Mit der 5ltr Flasche konnten kein
> Schweißhandel bisher was anfangen und bei Bauhaus kostet es WIMRE 80€.

Schweißfachhandel, hier (HH) Ing. Grimm auf Wilhemsburg. Muß wohl Anfang
nächsten Jahres mal wieder hin und die 10ltr Ar tauschen.

Tauschkosten hab ich nicht abgespeichert. Aber da die Handlingkosten
sicherlich ein erheblichen Anteil machen...größere Flaschen sind
besser... nur wollte ich mir nicht 'ne große Buddel hinstellen und 10
ltr sind da schon optimal.

Weiß ja nicht, was die Udels dazu sagen, wenn man im Fahrradanhänger
liegend eine 25ltr-Buddel vollgut transportiert:-) Die macht ja auch bei
Hamburger Straßen gut auf sich aufmerksam als Trommelschlegel:-)

Olaf

Patrick Kibies

unread,
Dec 23, 2013, 5:36:15 PM12/23/13
to
Patrick Kibies wrote:

[Lenkerbruch am Radius Dino, Frage nach Reparaturmöglichkeiten]


Danke an alle die sich zu dem Thema geäußert haben. Ich war nun heute in
Münster bei 1-2-3-Rad und bin von Herrn Frankens Hilfsbereitschaft, von
dem Umfang der Spezialräder in Laden und vom Peer-Gynt-Lenker, den ich
erstanden habe, restlos begeistert.

Um den Gynt-Lenker mit der bisher verbauten Lenkstangenanlenkung
kompatibel zu machen habe ich aus einem Inlineskatelager, Weichlot,
Flussmittel und einem Streifen 1,5 mm verz. Stahlblech einen kleinen
Adapter gebastelt. Nun funktioniert die Lenkung spielfrei und leicht.

Allerdings: So ganz gefällt mir die Lösung nicht. Sollte da was
nachgeben endet das fast zwangsläufig auf der Nase. Daher noch eine
Frage: Wie ist das ganze denn beim Gynt original gelöst? Irgendwie fehlt
mir ein Bauteil, in dem die Schraube, die in den Lenker gedreht wird,
drehbar gelagert ist, an dem ich dann die Klemme, die die Lenkstange
einklemmt, befestigen kann.



viele Grüße und Frohe Weihnachten an die Gruppe!

Patrick


Olaf Schultz

unread,
Dec 24, 2013, 2:42:18 PM12/24/13
to
AFAIK Gynt wie Dino. Wie ist denn das beim 123-Lenker gelöst?

Olaf

Patrick Kibies

unread,
Dec 24, 2013, 4:12:49 PM12/24/13
to
Olaf Schultz wrote:

> Patrick Kibies wrote:

>> Allerdings: So ganz gefällt mir die Lösung nicht. Sollte da was
>> nachgeben endet das fast zwangsläufig auf der Nase. Daher noch eine
>> Frage: Wie ist das ganze denn beim Gynt original gelöst? Irgendwie
>> fehlt mir ein Bauteil, in dem die Schraube, die in den Lenker gedreht
>> wird, drehbar gelagert ist, an dem ich dann die Klemme, die die
>> Lenkstange einklemmt, befestigen kann.
>>
>>
>
> AFAIK Gynt wie Dino. Wie ist denn das beim 123-Lenker gelöst?
>

Ja, ist bei Gynt und Dino gleich. Habe gerade mal ein Bild gegooglet:

http://www.mpia.de/homes/jahnke/images/hpv/neue_befestigung.jpg


unten die alte Befestigung, oben die neue. Bei der alten ist ein Rohr
mit 12 mm innnendurchmesser und zwei Bundbuchsen eingelötet, bei dem
neuen Lenker ist ein Rohr mit M8 Regelinnengewinde aufgeschweißt (so
hässlich kann keiner löten, das sieht aus wie mit MAG
zusammengeschlossert). Bequem ist der Lenker. Ich baue demnächst dann
mal eine neue Befestigung mit einem Gelenkkopf. Das wird schon
klappen... Ich werde dann auch mal Fotos machen und einstellen (und hier
findbar verlinken, auf dass die Radiusfahrercommunity profitiere).


viele Grüße

Patrick




> Olaf

Olaf Schultz

unread,
Dec 24, 2013, 4:50:19 PM12/24/13
to
Äh, Gelenkkopf würde ich nicht mehmen... der ist doch schon vorne. Damit
legst Du die Lenkstangenlänge=Sitzposition fest.

Da würde ich eher so vorgehen:

Die Buchsen aus dem alten Lenker ausdrücken

Den Aluklotz auf 11.9 aufbohren/12 Aufreiben/bohren...

Dort die Bundbuchsen einpressen

M8-Schraube mit so langem Schaft nehmen, daß der fast so lang ist wie
der Aluklotz mit Bundbuchsen hoch ist. Gewinde sollte dann für folgendes
noch lang genug sein.

M8-Schraube Mutter drauf, Schraube in den Lenker einschrauben und Mutter
gegen Lenker kontern. Fast fertig....

Problem: Die Lenkstangenklemmung as usual fällt damit weg. Der Klotz ist
IIRC aber zu klein da zusätzlich zwei M5/M6 (10er/12er Kopf) mit
unterzubringen um die Lenkstange zu klemmen. Und unterhalb des
Schraubenkopfes der 8er Schraube eine/zwei M5 DIN912 mit einem
Zapfensenker zu verstecken ist auch weder Einstellfreundlich noch mit
irgendwelchen Randabständen vereinbar.

Wie macht 123 das denn normalerweise?

Ich würde hier einen 20er? Aluvierkant nehmen, ca. 60 mm lang. Ein 12er
Loch quer durch für die Bundbuchsen. Daneben ein 12er? Loch anders quer
durch für die Lenkstange. Und daneben in der Ebene des Bundbuchsenloches
eine 6.5er Bohrung für die Klemmschraube (M6 sollte da reichen). Dann
den Klotz entsprechend aufsägen.

Viele Grüße,

Olaf

Patrick Kibies

unread,
Dec 24, 2013, 9:11:36 PM12/24/13
to
Olaf Schultz wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Olaf Schultz wrote:
>>
>>> Patrick Kibies wrote:
>>
>>>> Allerdings: So ganz gefällt mir die Lösung nicht. Sollte da was
>>>> nachgeben endet das fast zwangsläufig auf der Nase. Daher noch eine
>>>> Frage: Wie ist das ganze denn beim Gynt original gelöst? Irgendwie
>>>> fehlt mir ein Bauteil, in dem die Schraube, die in den Lenker
>>>> gedreht wird, drehbar gelagert ist, an dem ich dann die Klemme, die
>>>> die Lenkstange einklemmt, befestigen kann.
>>>>
>>>>
>>> AFAIK Gynt wie Dino. Wie ist denn das beim 123-Lenker gelöst?
>>>
>>
>> Ja, ist bei Gynt und Dino gleich. Habe gerade mal ein Bild gegooglet:
>>
>> http://www.mpia.de/homes/jahnke/images/hpv/neue_befestigung.jpg
>>
>>
>> unten die alte Befestigung, oben die neue. Bei der alten ist ein Rohr
>> mit 12 mm innnendurchmesser und zwei Bundbuchsen eingelötet, bei dem
>> neuen Lenker ist ein Rohr mit M8 Regelinnengewinde aufgeschweißt (so
>> hässlich kann keiner löten, das sieht aus wie mit MAG
>> zusammengeschlossert). Bequem ist der Lenker. Ich baue demnächst dann
>> mal eine neue Befestigung mit einem Gelenkkopf. Das wird schon
>> klappen... Ich werde dann auch mal Fotos machen und einstellen (und
>> hier findbar verlinken, auf dass die Radiusfahrercommunity
>> profitiere).
>
> Äh, Gelenkkopf würde ich nicht mehmen... der ist doch schon vorne.
> Damit legst Du die Lenkstangenlänge=Sitzposition fest.

Nicht bei der Konstruktion, die mir vorschwebt. Ich will den Gelenkkopf
mit dem Klemmklötzchen verheiraten. Mal abwarten, bis das Teil hier ist.



> Da würde ich eher so vorgehen:
>
> Die Buchsen aus dem alten Lenker ausdrücken
>
> Den Aluklotz auf 11.9 aufbohren/12 Aufreiben/bohren...
>
> Dort die Bundbuchsen einpressen

Ja. Dachte ich auch erst.

> M8-Schraube mit so langem Schaft nehmen, daß der fast so lang ist wie
> der Aluklotz mit Bundbuchsen hoch ist. Gewinde sollte dann für
> folgendes noch lang genug sein.
>
> M8-Schraube Mutter drauf, Schraube in den Lenker einschrauben und
> Mutter gegen Lenker kontern.

Ja, schonmal nicht schlecht. Ich habe da sogar noch passende Stehbolzen
(Trabivergaser...).


> Fast fertig....
>
> Problem: Die Lenkstangenklemmung as usual fällt damit weg. Der Klotz
> ist IIRC aber zu klein da zusätzlich zwei M5/M6 (10er/12er Kopf) mit
> unterzubringen um die Lenkstange zu klemmen.


ACK! Das ist das Hauptproblem.


> Und unterhalb des
> Schraubenkopfes der 8er Schraube eine/zwei M5 DIN912 mit einem
> Zapfensenker zu verstecken ist auch weder Einstellfreundlich noch mit
> irgendwelchen Randabständen vereinbar.
>
> Wie macht 123 das denn normalerweise?

Ich weiß es nicht.



>
> Ich würde hier einen 20er?

Passt grob. Ein 25er geht sicher auch.



> Aluvierkant nehmen, ca. 60 mm lang. Ein
> 12er Loch quer durch für die Bundbuchsen.


Mein 12er Bohrer ist wie vom Erdboden verschluckt. Also muss ich mal
einen Baumarkt aufsuchen. Mal sehen. Vielleicht komm ich noch dieses
Jahr mal schnell zu einem ausverkaufenden Eg^W Max Bahr.


> Daneben ein 12er? Loch

12 müsste passen.


> anders quer durch für die Lenkstange. Und daneben in der Ebene des
> Bundbuchsenloches eine 6.5er Bohrung für die Klemmschraube (M6 sollte
> da reichen). Dann den Klotz entsprechend aufsägen.

Vielleicht sogar die Klemmung nicht neben das Bundbuchsenloch sondern an
das andere Ende des Klötzchens machen. Das gefällt mir.

Mal sehen, was ich da so hindengel :). Mit Fotos werde ich in jedem
Falle nerven ;)


viele Grüße

Patrick

Patrick Kibies

unread,
Mar 29, 2014, 3:21:16 PM3/29/14
to
Patrick Kibies wrote:

[Lenkbruch am Radius Dino]

Soooo, inzwischen habe ich den zweiten neuen Lenker an meinem Dino. Der
erste hatte ein kleines Materialprobem und wurde von Michael (123-Rad)
klaglos getauscht, Jetzt habe ich die Komplettlösung der Umrüstung auf
die neue Lenkung:

Lenker vom Peer Gynt, Gelenkkopf, neuer Klemmblock (schwarz eloxiert!).

Ein Foto davon findet sich hier:

<http://de-rec-
fahrrad.de/_media/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_lenkung.jpg>

das ganze Rad hier:

<http://de-rec-
fahrrad.de/_detail/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_tot.jpg?id=alltagsrad%3Apatrickkibies%3Astart>


Ich danke nochmal allen Tippgebern und kann Radius-Piloten nur die
Kontaktaufnahme zu Michael von 123-Rad empfehlen. Ruft aber besser an,
als Mails zu schreiben. Erfahrungsgemäß funktioniert das besser.


viele Grüße

Patrick

Olaf Schultz

unread,
Mar 29, 2014, 4:20:35 PM3/29/14
to
Patrick Kibies wrote:
> Patrick Kibies wrote:
>
> [Lenkbruch am Radius Dino]
>
> Soooo, inzwischen habe ich den zweiten neuen Lenker an meinem Dino. Der
> erste hatte ein kleines Materialprobem und wurde von Michael (123-Rad)
> klaglos getauscht, Jetzt habe ich die Komplettlösung der Umrüstung auf
> die neue Lenkung:
>
> Lenker vom Peer Gynt, Gelenkkopf, neuer Klemmblock (schwarz eloxiert!).
>
> Ein Foto davon findet sich hier:
>
> <http://de-rec-
> fahrrad.de/_media/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_lenkung.jpg>

Leg Dir schon mal auf Geratewohl einen Ersatzgelenkkopf (M8?) hin.
1. Ist Ersatz schon parat
2. Ist Ersatz schon parat hat Murphy einen Grund weniger zuzuschlagen...

Zumindest bei den Flundern halten die Konstruktionen nicht lange. Im
Gewinde ist bei dieser Anbringung Biegwechselbelastung...das führt
,,schnell'' zu Dauerbrüchen. Hoffentlich nicht bei schneller Fahrt!
Wie, da ist ja noch der Original-Gepäckträger, ESGE Stahl, drann..
mann... aber der Sitz ist ja schon neueres Modell... nicht mehr mit
Einlötösen und Aluspannstange:-)

> Ich danke nochmal allen Tippgebern und kann Radius-Piloten nur die
> Kontaktaufnahme zu Michael von 123-Rad empfehlen. Ruft aber besser an,
> als Mails zu schreiben. Erfahrungsgemäß funktioniert das besser.

Gut zu lesen. Danke.

Olaf

Patrick Kibies

unread,
Mar 29, 2014, 5:41:40 PM3/29/14
to
Olaf Schultz wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Patrick Kibies wrote:
>>
>> [Lenkbruch am Radius Dino]
>>
>> Soooo, inzwischen habe ich den zweiten neuen Lenker an meinem Dino.
>> Der erste hatte ein kleines Materialprobem und wurde von Michael
>> (123-Rad) klaglos getauscht, Jetzt habe ich die Komplettlösung der
>> Umrüstung auf die neue Lenkung:
>>
>> Lenker vom Peer Gynt, Gelenkkopf, neuer Klemmblock (schwarz
>> eloxiert!).
>>
>> Ein Foto davon findet sich hier:
>>
>> <http://de-rec-
>> fahrrad.de/_media/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_lenkung.jpg>
>
> Leg Dir schon mal auf Geratewohl einen Ersatzgelenkkopf (M8?) hin.

Der liegt schon hier. M8 ist das, richtig.



> 1. Ist Ersatz schon parat
> 2. Ist Ersatz schon parat hat Murphy einen Grund weniger
> zuzuschlagen...

ACK!

>
> Zumindest bei den Flundern halten die Konstruktionen nicht lange. Im
> Gewinde ist bei dieser Anbringung Biegwechselbelastung...

Das wundert mich ein wenig. Geschickt ist diese Konstruktion sicherlich
nicht, aber eine nennenswerte Biegebelastung wittere ich eigentlich
nicht. Aber ich bin auch kein Inschenör. Eine bessere Anlenkung für
diese Lenkerart habe ich ja versucht selbst zu bauen. Das hat auch gut
funktioniert, war aber optisch echt nicht schön. Mit dem neuen Lenker
habe ich mir dann direkt die passenden Beschläge aus Münster geholt.

(Traurig, ich war dieses Jahr schon öfter in MS im Fahrradladen als bei
meinem FHdGM vor Ort).



> das führt
> ,,schnell'' zu Dauerbrüchen. Hoffentlich nicht bei schneller Fahrt!

Ja. Das ist ein Wunsch von mir: Möge die Lenkung (wie beim letzten Mal)
doch bitte bei Schritttempo versagen.


>
>
>>
>> das ganze Rad hier:
>>
>> <http://de-rec-
>>
fahrrad.de/_detail/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_tot.jpg?id=alltagsrad%3Apatrickkibies%3Astart>
>>
>>
>
> Wie, da ist ja noch der Original-Gepäckträger, ESGE Stahl, drann..

Klar. Warum sollte ich den Wechseln? Bewährt seit 1992...


> mann... aber der Sitz ist ja schon neueres Modell... nicht mehr mit
> Einlötösen und Aluspannstange:-)

Ich gehe davon aus, dass der Vorbesitzer den entweder schon gewechselt
hat. Außerdem ist das Rad AFAIK neuer als dein Dino. BJ 1992.

>
>> Ich danke nochmal allen Tippgebern und kann Radius-Piloten nur die
>> Kontaktaufnahme zu Michael von 123-Rad empfehlen. Ruft aber besser
>> an, als Mails zu schreiben. Erfahrungsgemäß funktioniert das besser.
>
> Gut zu lesen. Danke.

Ich muss die Tage auch mal wieder bei Michael anrufen... Er wollte
gerne mehr über den Müller wissen. Außerdem wollte er mir noch verraten,
ob er die Gabel mit Cantisockeln /und/ Lowrider-Gewinden gefunden bzw.
eine neue gefertigt hat...


viele Grüße

Patrick

Joerg

unread,
Mar 31, 2014, 3:00:43 PM3/31/14
to
Patrick Kibies wrote:
> Patrick Kibies wrote:
>
> [Lenkbruch am Radius Dino]
>
> Soooo, inzwischen habe ich den zweiten neuen Lenker an meinem Dino. Der
> erste hatte ein kleines Materialprobem und wurde von Michael (123-Rad)
> klaglos getauscht, Jetzt habe ich die Komplettlösung der Umrüstung auf
> die neue Lenkung:
>
> Lenker vom Peer Gynt, Gelenkkopf, neuer Klemmblock (schwarz eloxiert!).
>
> Ein Foto davon findet sich hier:
>
> <http://de-rec-
> fahrrad.de/_media/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_lenkung.jpg>
>
> das ganze Rad hier:
>
> <http://de-rec-
> fahrrad.de/_detail/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_tot.jpg?id=alltagsrad%3Apatrickkibies%3Astart>
>

Cool! Ich nehme an, das wuchtige Dingens an der Mitte der Oberstange ist
ein Akkupack. Oder der Monsterverstaerker der Stereoanlage :-)

Was ist denn das Aluteil an der Querstange auf der anderen Seite vom
Spiegel?

Jetzt muesste man noch den Sitz zu einer flachen Strandliege ausziehen
koennen, fuer das Nickerchen unterwegs ...

[...]

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Patrick Kibies

unread,
Mar 31, 2014, 5:41:44 PM3/31/14
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:

>> <http://de-rec-
>>
fahrrad.de/_detail/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_tot.jpg?id=alltagsrad%3Apatrickkibies%3Astart>
>>
>
> Cool! Ich nehme an, das wuchtige Dingens an der Mitte der Oberstange
> ist ein Akkupack. Oder der Monsterverstaerker der Stereoanlage :-)


Nö, das ist ein Schloss. Der Akkupack ist hinterm Sitz (nein, nicht die
Tasche, unter der Tasche aber ahnbar). Stereoanlage hab ich nur für den
Anhänger, ist allerdings was schwer, hat aber schon die eine oder andere
Party auf dem Campus beschallt.


>
> Was ist denn das Aluteil an der Querstange auf der anderen Seite vom
> Spiegel?

Barextender mit Halter für a) Garmin etrex und b) teasi one.
Wenn ich dann noch Mobiltelefon und Tablet in Backtasche packe, habe ich
vier GPS-Empfänger dabei...

...aber jeden für seinen Zweck. Zum Geocachen ist der etrex das beste,
was ich habe. Vor allem was Genauigkeit und Update-Frequenz betrifft.
Das Teasi ist ganz nett, um mal spontan eine Tour zu fahren. Der GPS-
Empfänger im Telefon ist eher für den absoluten Notfall und der im
Tablett zusammen mit OSMAnd und einem Bluetooth-Headset prima für die
adressgenaue Navigation. Nicht immmer sind die Routen toll (stand
letztens zwischen BO-Gerthe und CAS-Merklinde im Acker, ganz toll nachts
um zwei...), aber zumeist geht das schon ganz gut.


>
> Jetzt muesste man noch den Sitz zu einer flachen Strandliege ausziehen
> koennen, fuer das Nickerchen unterwegs ...

Das würde ich dem Ständer nicht zumuten wollen. Viel praktischer ist die
Fehrpersenning. Bei Regen wird aufbauend auf das unscheinbare blaue
Aluding über dem Tretlager ein "Zelt" errichtet unter dem man ganz gut
trocken bleibt. Aerodynamisch gibt es sicherlich bessere Lösungen.


Joerg

unread,
Mar 31, 2014, 8:02:08 PM3/31/14
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>
>>> <http://de-rec-
>>>
> fahrrad.de/_detail/alltagsrad/patrickkibies/img_dino_tot.jpg?id=alltagsrad%3Apatrickkibies%3Astart>
>> Cool! Ich nehme an, das wuchtige Dingens an der Mitte der Oberstange
>> ist ein Akkupack. Oder der Monsterverstaerker der Stereoanlage :-)
>
>
> Nö, das ist ein Schloss. Der Akkupack ist hinterm Sitz (nein, nicht die
> Tasche, unter der Tasche aber ahnbar). Stereoanlage hab ich nur für den
> Anhänger, ist allerdings was schwer, hat aber schon die eine oder andere
> Party auf dem Campus beschallt.
>
>
>> Was ist denn das Aluteil an der Querstange auf der anderen Seite vom
>> Spiegel?
>
> Barextender ...


Bei dem Wort hatte ich gerade an was ganz anderes gedacht. Frueher in
Belgien hatten einige der RR-Fahrer in einem Halter die Wasserpulle und
im anderen eine Demi-Bouteille, Cote du Rhone und so :-)


> ... mit Halter für a) Garmin etrex und b) teasi one.
> Wenn ich dann noch Mobiltelefon und Tablet in Backtasche packe, habe ich
> vier GPS-Empfänger dabei...
>
> ...aber jeden für seinen Zweck. Zum Geocachen ist der etrex das beste,
> was ich habe. Vor allem was Genauigkeit und Update-Frequenz betrifft.
> Das Teasi ist ganz nett, um mal spontan eine Tour zu fahren. Der GPS-
> Empfänger im Telefon ist eher für den absoluten Notfall und der im
> Tablett zusammen mit OSMAnd und einem Bluetooth-Headset prima für die
> adressgenaue Navigation. Nicht immmer sind die Routen toll (stand
> letztens zwischen BO-Gerthe und CAS-Merklinde im Acker, ganz toll nachts
> um zwei...), aber zumeist geht das schon ganz gut.
>

Interessant. Ich fahre immer noch mit Karte und an die Lenkstange
geklebten Notizzetteln. Ich nehme an, das ist sowas:

http://www.amazon.com/Garmin-eTrex-Worldwide-Handheld-Navigator/dp/B00542NV32/ref=sr_1_3/185-9828585-6346631?ie=UTF8&qid=1396309955&sr=8-3&keywords=garmin+etrex

Vielleicht sollte ich doch mal moderner werden in Sachen Navigation.
Zumindest wenn die Dinger mit Eneloop Akkus gehen und nicht Alkalines
haben muessen. Weltweite Karten waere fuer mich gut.

Fehlleitung haben wir auch massig hier. Ploetzlich kommt man an ein
Gatter und dahinter ein Privatgrundstueck. Auf der Wiese ein knurrender
Doberman.

>
>> Jetzt muesste man noch den Sitz zu einer flachen Strandliege ausziehen
>> koennen, fuer das Nickerchen unterwegs ...
>
> Das würde ich dem Ständer nicht zumuten wollen. Viel praktischer ist die
> Fehrpersenning. Bei Regen wird aufbauend auf das unscheinbare blaue
> Aluding über dem Tretlager ein "Zelt" errichtet unter dem man ganz gut
> trocken bleibt. Aerodynamisch gibt es sicherlich bessere Lösungen.
>

Das ist natuerlich was feines, die haelt ja auch Schlammspritzer weg.
Unsereins sieht nach einem verregneten Offroad-Ausritt immer aus wie
gerade aus dem Regenwald gekrochen.

Patrick Kibies

unread,
Apr 1, 2014, 11:48:22 AM4/1/14
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Joerg wrote:

>>
>> Barextender ...
>
>
> Bei dem Wort hatte ich gerade an was ganz anderes gedacht. Frueher in
> Belgien hatten einige der RR-Fahrer in einem Halter die Wasserpulle
> und im anderen eine Demi-Bouteille, Cote du Rhone und so :-)

Das ist ein Stück Rohr mit Lenkerschelle.

>
>> ... mit Halter für a) Garmin etrex und b) teasi one.
>> Wenn ich dann noch Mobiltelefon und Tablet in Backtasche packe, habe
>> ich vier GPS-Empfänger dabei...
>>
>> ...aber jeden für seinen Zweck. Zum Geocachen ist der etrex das
>> beste, was ich habe. Vor allem was Genauigkeit und Update-Frequenz
>> betrifft. Das Teasi ist ganz nett, um mal spontan eine Tour zu
>> fahren. Der GPS- Empfänger im Telefon ist eher für den absoluten
>> Notfall und der im Tablett zusammen mit OSMAnd und einem
>> Bluetooth-Headset prima für die adressgenaue Navigation. Nicht immmer
>> sind die Routen toll (stand letztens zwischen BO-Gerthe und
>> CAS-Merklinde im Acker, ganz toll nachts um zwei...), aber zumeist
>> geht das schon ganz gut.
>>
>
> Interessant. Ich fahre immer noch mit Karte und an die Lenkstange
> geklebten Notizzetteln. Ich nehme an, das ist sowas:
>
> http://www.amazon.com/Garmin-eTrex-Worldwide-Handheld-
Navigator/dp/B00542NV32/ref=sr_1_3/185-9828585-6346631?ie=UTF8&qid=1396309955&sr=8-3&keywords=garmin+etrex
>

Ich habe den Vorgänger:
<https://www.google.de/search?q=Garmin+etrex+Vista+HCx>

Der Teasi sieht so aus:

<http://www.teasi.eu/teasi-one/> Leider ist die Akkulaufzeit nur für
Halbtagestouren tauglich. Da ist der etrex mit >24h aus einem Pärchen
Eneloops deutlich überlegen.


> Vielleicht sollte ich doch mal moderner werden in Sachen Navigation.
> Zumindest wenn die Dinger mit Eneloop Akkus gehen und nicht Alkalines
> haben muessen. Weltweite Karten waere fuer mich gut.

Garmin-Geräte lassen sich mit OpenStreetMap-Karten füttern. Für Android-
Geräte gibt es das IMHO recht brauchbare OSMAnd, das auch auf OSM-Karten
zurückgreift.

Papiernavigation hat aber auch so ihre Vorteile. Im Kajak mache ich das
ganz genau so. Da fährt der etrex nur als Logger mit.

>
> Fehlleitung haben wir auch massig hier. Ploetzlich kommt man an ein
> Gatter und dahinter ein Privatgrundstueck. Auf der Wiese ein
> knurrender Doberman.

Bei OSM kann man das mit access=* ziemlich gut ausmerzen.

>
>>
>>> Jetzt muesste man noch den Sitz zu einer flachen Strandliege
>>> ausziehen koennen, fuer das Nickerchen unterwegs ...
>>
>> Das würde ich dem Ständer nicht zumuten wollen. Viel praktischer ist
>> die Fehrpersenning. Bei Regen wird aufbauend auf das unscheinbare
>> blaue Aluding über dem Tretlager ein "Zelt" errichtet unter dem man
>> ganz gut trocken bleibt. Aerodynamisch gibt es sicherlich bessere
>> Lösungen.
>>
>
> Das ist natuerlich was feines, die haelt ja auch Schlammspritzer weg.
> Unsereins sieht nach einem verregneten Offroad-Ausritt immer aus wie
> gerade aus dem Regenwald gekrochen.

Die Schlammspritzer kommen von unten. Dagegen helfen vorwiegend die
Sunderner Schutzplastiken.


viele Grüße

Patrick

Joerg

unread,
Apr 1, 2014, 2:28:20 PM4/1/14
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Joerg wrote:

[...]


> Ich habe den Vorgänger:
> <https://www.google.de/search?q=Garmin+etrex+Vista+HCx>
>
> Der Teasi sieht so aus:
>
> <http://www.teasi.eu/teasi-one/> Leider ist die Akkulaufzeit nur für
> Halbtagestouren tauglich. Da ist der etrex mit >24h aus einem Pärchen
> Eneloops deutlich überlegen.
>

Teasi ist hier extrem teuer, ueber $450. Das ist zuviel, da wuerde ich
mir eher voll dekadent eine lenkerbedienbare Sitzhoehenverstellung fuer
das MTB fuer kaufen.

>
>> Vielleicht sollte ich doch mal moderner werden in Sachen Navigation.
>> Zumindest wenn die Dinger mit Eneloop Akkus gehen und nicht Alkalines
>> haben muessen. Weltweite Karten waere fuer mich gut.
>
> Garmin-Geräte lassen sich mit OpenStreetMap-Karten füttern. Für Android-
> Geräte gibt es das IMHO recht brauchbare OSMAnd, das auch auf OSM-Karten
> zurückgreift.
>
> Papiernavigation hat aber auch so ihre Vorteile. Im Kajak mache ich das
> ganz genau so. Da fährt der etrex nur als Logger mit.
>

Kayak wuerde mich auch reizen, aber dann waere ich zuviel von zuhause
weg. Vielleicht mal, wenn der Ruhestand langsam losgeht. Passende
Gewaesser haben wir fast vor der Haustuer, muss man aber trotzdem mit
dem Auto hin. Die Strassen sind fuer ein Anschleppen per Fahrrad zu
gefaehrlich und es wuerde auch ewig dauern wegen der Anstiege.


>> Fehlleitung haben wir auch massig hier. Ploetzlich kommt man an ein
>> Gatter und dahinter ein Privatgrundstueck. Auf der Wiese ein
>> knurrender Doberman.
>
> Bei OSM kann man das mit access=* ziemlich gut ausmerzen.
>

Hier klappt das nicht recht. Manchmal bauen Leute das Ende einer Strasse
einfach zu, waehrend man an anderen Stellen wiederum trotz Privatstrasse
Zugang hat. Das Problem ergibt sich meist bei Fahrten durch die Pampa,
wenn man von der Strasse runter moechte der muss.


>>>> Jetzt muesste man noch den Sitz zu einer flachen Strandliege
>>>> ausziehen koennen, fuer das Nickerchen unterwegs ...
>>> Das würde ich dem Ständer nicht zumuten wollen. Viel praktischer ist
>>> die Fehrpersenning. Bei Regen wird aufbauend auf das unscheinbare
>>> blaue Aluding über dem Tretlager ein "Zelt" errichtet unter dem man
>>> ganz gut trocken bleibt. Aerodynamisch gibt es sicherlich bessere
>>> Lösungen.
>>>
>> Das ist natuerlich was feines, die haelt ja auch Schlammspritzer weg.
>> Unsereins sieht nach einem verregneten Offroad-Ausritt immer aus wie
>> gerade aus dem Regenwald gekrochen.
>
> Die Schlammspritzer kommen von unten. Dagegen helfen vorwiegend die
> Sunderner Schutzplastiken.
>

Schutz waere irgendwie machbar, aber Schlamm kommt manchmal auch von
anderen Fahrern. Gelegentlich auch von den Seitenwaenden der Washouts,
die man gerade durchpfluegt. Es spritzt zu den Seiten und dann von den
Lehm- oder Felswaenden wieder zurueck. Ich habe mal den Fehler gemacht,
mit weissen Sportsocken loszufahren. Die waren danach braun, aber nur
aussen.

Patrick Kibies

unread,
Apr 2, 2014, 10:27:05 AM4/2/14
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>>> Patrick Kibies wrote:
>>>> Joerg wrote:
>
> [...]
>
>
>> Ich habe den Vorgänger:
>> <https://www.google.de/search?q=Garmin+etrex+Vista+HCx>
>>
>> Der Teasi sieht so aus:
>>
>> <http://www.teasi.eu/teasi-one/> Leider ist die Akkulaufzeit nur für
>> Halbtagestouren tauglich. Da ist der etrex mit >24h aus einem Pärchen
>> Eneloops deutlich überlegen.
>>
>
> Teasi ist hier extrem teuer, ueber $450.

Ufff. Das ist der nicht wert.

> Das ist zuviel, da wuerde ich
> mir eher voll dekadent eine lenkerbedienbare Sitzhoehenverstellung
> fuer das MTB fuer kaufen.

Ja. Ich auch.

[Kajakfahren]
>
> Kayak wuerde mich auch reizen, aber dann waere ich zuviel von zuhause
> weg.

Hmmm. Du musst ja nicht gleich in die Leistungsklasse einsteigen. Ich
war dieses Jahr auch noch nicht auf dem Wasser (gedenke das aber noch
diese Woche zu ändern).


> Vielleicht mal, wenn der Ruhestand langsam losgeht. Passende
> Gewaesser haben wir fast vor der Haustuer, muss man aber trotzdem mit
> dem Auto hin. Die Strassen sind fuer ein Anschleppen per Fahrrad zu
> gefaehrlich und es wuerde auch ewig dauern wegen der Anstiege.

Ja. So ein 5m-Boot kann man zwar theoretisch am Rad transportieren, aber
das ist doch ein wenig unhandlich.


>
>>> Fehlleitung haben wir auch massig hier. Ploetzlich kommt man an ein
>>> Gatter und dahinter ein Privatgrundstueck. Auf der Wiese ein
>>> knurrender Doberman.
>>
>> Bei OSM kann man das mit access=* ziemlich gut ausmerzen.
>>
>
> Hier klappt das nicht recht. Manchmal bauen Leute das Ende einer
> Strasse einfach zu, waehrend man an anderen Stellen wiederum trotz
> Privatstrasse Zugang hat.

Man sollte natürlich /erst/ schauen gehen, wie das vor Ort ist.


> Das Problem ergibt sich meist bei Fahrten
> durch die Pampa, wenn man von der Strasse runter moechte der muss.

Dann könntest Du der letzte sein, der ins Klo greift, weil danach ja die
Karte stimmt... BTDT

[Liegeradpersenning]

>>> Das ist natuerlich was feines, die haelt ja auch Schlammspritzer
>>> weg. Unsereins sieht nach einem verregneten Offroad-Ausritt immer
>>> aus wie gerade aus dem Regenwald gekrochen.
>>
>> Die Schlammspritzer kommen von unten. Dagegen helfen vorwiegend die
>> Sunderner Schutzplastiken.
>>
>
> Schutz waere irgendwie machbar, aber Schlamm kommt manchmal auch von
> anderen Fahrern.

Dagegen hilft Abstand

> Gelegentlich auch von den Seitenwaenden der Washouts,
> die man gerade durchpfluegt. Es spritzt zu den Seiten und dann von den
> Lehm- oder Felswaenden wieder zurueck. Ich habe mal den Fehler
> gemacht, mit weissen Sportsocken loszufahren. Die waren danach braun,
> aber nur aussen.
>

Ja. Bei MTB-Touren sehe ich hinterher auch immer lecker aus. Ist ganz
normal. Mit dem Liegerad fahre ich aber halt auch, wenn ich irgendwo
hinmuss, wo ich nicht in einer Schlammpfütze sitzend vor mich hinbröseln
kann. Damit benutze ich aber auch befestigte Wege.

viele Grüße

Patrick

Joerg

unread,
Apr 2, 2014, 10:48:13 AM4/2/14
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>>> Joerg wrote:


> [Kajakfahren]
>> Kayak wuerde mich auch reizen, aber dann waere ich zuviel von zuhause
>> weg.
>
> Hmmm. Du musst ja nicht gleich in die Leistungsklasse einsteigen. Ich
> war dieses Jahr auch noch nicht auf dem Wasser (gedenke das aber noch
> diese Woche zu ändern).
>
>
>> Vielleicht mal, wenn der Ruhestand langsam losgeht. Passende
>> Gewaesser haben wir fast vor der Haustuer, muss man aber trotzdem mit
>> dem Auto hin. Die Strassen sind fuer ein Anschleppen per Fahrrad zu
>> gefaehrlich und es wuerde auch ewig dauern wegen der Anstiege.
>
> Ja. So ein 5m-Boot kann man zwar theoretisch am Rad transportieren, aber
> das ist doch ein wenig unhandlich.
>

Per Haenger ginge das schon, schwer sind sie ja nicht. Wenn man dazu den
alten Trecker nimmt, ist der auch noch da, wenn man zurueck kommt. 5m
waere bei uns zu lang auf dem Wildwasser, die Leute fahren meist welche
von 3-4m Laenge. Zurueck muesste man eh einen Shuttle organisieren, wird
hier meist privat unter den Fahrern ausgekungelt. Die Haelfte der Autos
werden am unteren Flusslauf geparkt und jeder hat genug Dachhalter fuer
extra Kayaks.

>
>>>> Fehlleitung haben wir auch massig hier. Ploetzlich kommt man an ein
>>>> Gatter und dahinter ein Privatgrundstueck. Auf der Wiese ein
>>>> knurrender Doberman.
>>> Bei OSM kann man das mit access=* ziemlich gut ausmerzen.
>>>
>> Hier klappt das nicht recht. Manchmal bauen Leute das Ende einer
>> Strasse einfach zu, waehrend man an anderen Stellen wiederum trotz
>> Privatstrasse Zugang hat.
>
> Man sollte natürlich /erst/ schauen gehen, wie das vor Ort ist.
>

Wie denn? Da kommt man meist nur per MTB hin. Ansonsten hoechstens noch
mit einem Gelaende-Mopped, aber das darf man in Natuerschutzgebieten
nicht und ich habe auch keines. Ok, ich koennte natuerlich vorher eine
Tagestour zu Fuss machen, mit Louis Trenker Rucksack und so.

>
>> Das Problem ergibt sich meist bei Fahrten
>> durch die Pampa, wenn man von der Strasse runter moechte der muss.
>
> Dann könntest Du der letzte sein, der ins Klo greift, weil danach ja die
> Karte stimmt... BTDT
>

Aber nur, wenn es eine Feedback Moeglichkeit gibt. Bei Satellitenbildern
meist nicht. Ich habe allerdings wenig Hemmungen, das MTB ueber ein
Gatter zu hieven und nachzuklettern. Sofern man eventuell vorhandene
Tiere zu kollegialem Verhalten ueberzeugen kann.


> [Liegeradpersenning]
>
>>>> Das ist natuerlich was feines, die haelt ja auch Schlammspritzer
>>>> weg. Unsereins sieht nach einem verregneten Offroad-Ausritt immer
>>>> aus wie gerade aus dem Regenwald gekrochen.
>>> Die Schlammspritzer kommen von unten. Dagegen helfen vorwiegend die
>>> Sunderner Schutzplastiken.
>>>
>> Schutz waere irgendwie machbar, aber Schlamm kommt manchmal auch von
>> anderen Fahrern.
>
> Dagegen hilft Abstand
>

Dann kann man aber nicht mehr kloenen :-)

[...]

Patrick Kibies

unread,
Apr 2, 2014, 11:08:29 AM4/2/14
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>>> Patrick Kibies wrote:
>>>> Joerg wrote:
>>>>
>>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>>>> Joerg wrote:
>
>
>> [Kajakfahren]
>>> Kayak wuerde mich auch reizen, aber dann waere ich zuviel von
>>> zuhause weg.
>>
[Bootstransport per Rad]
>>
>> Ja. So ein 5m-Boot kann man zwar theoretisch am Rad transportieren,
>> aber das ist doch ein wenig unhandlich.
>>
>
> Per Haenger ginge das schon,


Da brauchst du aber was zweiachsiges: Was mir vorschwebt wäre ein
Anhänger mit Drehschemel, auf dem der Bug fixiert ist. Im hinteren
Drittel des Bootes dann ein Bootswagen...

> schwer sind sie ja nicht.

10-40 kg. Je nach Boot. Dazu kommt noch diverser Kleinkram: Paddel,
Schwimmweste, diverse Meter Leine, Wurfleinenbeutel, ein Liter
Trinkwasser je zwei Fahrstunden und Mann, Futter... da kommt locker noch
eine Bootsmasse Sonstigem zusammen.


> Wenn man dazu
> den alten Trecker nimmt, ist der auch noch da, wenn man zurueck kommt.
> 5m waere bei uns zu lang auf dem Wildwasser,

Achso. Ja gut. Kurzboote sind handlicher. Ich dachte aber auch nicht an
Wildwasser. Mich reizen zur Zeit eher Kleinflüsse und kleine
Wanderflüsse.

> die Leute fahren meist
> welche von 3-4m Laenge.

Ja, klar. Kommt halt darauf an. Die obige Packliste ändert sich gerade
zuungunsten der Campingausrüstung aber zugunsten eines Helms mit
Beißerchenschutz, noch mehr Leine, Umlenkrollen...

> Zurueck muesste man eh einen Shuttle
> organisieren, wird hier meist privat unter den Fahrern ausgekungelt.
> Die Haelfte der Autos werden am unteren Flusslauf geparkt und jeder
> hat genug Dachhalter fuer extra Kayaks.

Charme hätte es, das Fahrrad im Boot mitzunehmen.

>>
>>>>> Fehlleitung haben wir auch massig hier. Ploetzlich kommt man an
>>>>> ein Gatter und dahinter ein Privatgrundstueck. Auf der Wiese ein
>>>>> knurrender Doberman.
>>>> Bei OSM kann man das mit access=* ziemlich gut ausmerzen.
>>>>
>>> Hier klappt das nicht recht. Manchmal bauen Leute das Ende einer
>>> Strasse einfach zu, waehrend man an anderen Stellen wiederum trotz
>>> Privatstrasse Zugang hat.
>>
>> Man sollte natürlich /erst/ schauen gehen, wie das vor Ort ist.
>>
>
> Wie denn? Da kommt man meist nur per MTB hin. Ansonsten hoechstens
> noch mit einem Gelaende-Mopped, aber das darf man in
> Natuerschutzgebieten nicht und ich habe auch keines. Ok, ich koennte
> natuerlich vorher eine Tagestour zu Fuss machen, mit Louis Trenker
> Rucksack und so.

Du kannst bei deinen Touren Informationen für die Karte sammeln. Du hast
dann davon nicht mehr so viel. Aber andere können profitieren. Wenn ich
mit meinem OSM basierten Navi unfahrbare Wege finde, wird das
korrigiert. Einer meiner Gründe mich OSM-basiert navigieren zu lassen
ist schließlich, dass ich Schwachstellen der Karte finden und beseitigen
will.


>>
>>> Das Problem ergibt sich meist bei Fahrten
>>> durch die Pampa, wenn man von der Strasse runter moechte der muss.
>>
>> Dann könntest Du der letzte sein, der ins Klo greift, weil danach ja
>> die Karte stimmt... BTDT
>>
>
> Aber nur, wenn es eine Feedback Moeglichkeit gibt.

Ist Dir das Konzept von OpenStreetMap bekannt? Und wer eine gute Karte
hat, braucht kein Satellitenbild bemühen. Die Karte leistet das deutlich
besser, weil da eben auch eine Menge von Daten hineingehen, die sich
nicht aus Satellitenbildern entnehmen lassen.

> Bei
> Satellitenbildern meist nicht. Ich habe allerdings wenig Hemmungen,
> das MTB ueber ein Gatter zu hieven und nachzuklettern. Sofern man
> eventuell vorhandene Tiere zu kollegialem Verhalten ueberzeugen kann.

Ja, kann man machen. Ich hätte viel zu viel Sorge, mich da mit der §§-
Fraktion anzulegen.

>
>> [Liegeradpersenning]
>>
>>>>> Das ist natuerlich was feines, die haelt ja auch Schlammspritzer
>>>>> weg. Unsereins sieht nach einem verregneten Offroad-Ausritt immer
>>>>> aus wie gerade aus dem Regenwald gekrochen.
>>>> Die Schlammspritzer kommen von unten. Dagegen helfen vorwiegend die
>>>> Sunderner Schutzplastiken.
>>>>
>>> Schutz waere irgendwie machbar, aber Schlamm kommt manchmal auch von
>>> anderen Fahrern.
>>
>> Dagegen hilft Abstand
>>
>
> Dann kann man aber nicht mehr kloenen :-)


Schatimmt.


viele Grüße

Patrick

Joerg

unread,
Apr 2, 2014, 12:31:00 PM4/2/14
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>>> Joerg wrote:
>>>>>
>>>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>>>>> Joerg wrote:
>>
>>> [Kajakfahren]
>>>> Kayak wuerde mich auch reizen, aber dann waere ich zuviel von
>>>> zuhause weg.
> [Bootstransport per Rad]
>>> Ja. So ein 5m-Boot kann man zwar theoretisch am Rad transportieren,
>>> aber das ist doch ein wenig unhandlich.
>>>
>> Per Haenger ginge das schon,
>
>
> Da brauchst du aber was zweiachsiges: Was mir vorschwebt wäre ein
> Anhänger mit Drehschemel, auf dem der Bug fixiert ist. Im hinteren
> Drittel des Bootes dann ein Bootswagen...
>

Das machen Leute hier selbst bei den langen Kayaks einachsig:

http://tonystrailers.com/kayak/triplewhammy.jpg


>> schwer sind sie ja nicht.
>
> 10-40 kg. Je nach Boot. Dazu kommt noch diverser Kleinkram: Paddel,
> Schwimmweste, diverse Meter Leine, Wurfleinenbeutel, ein Liter
> Trinkwasser je zwei Fahrstunden und Mann, Futter... da kommt locker noch
> eine Bootsmasse Sonstigem zusammen.
>

Und das Six-Pack fuer die Pausen nicht vergessen. Ist aber alles nix
gegen die Fernseher, die ich in den 70ern auf dem Fiets transportiert
habe. Das waren noch die alten fast vollstaendig roehrenbestueckten
Monster. Endgueltig gefetzt hat es dabei nur eine Ruecktrittnabe.

>
>> Wenn man dazu
>> den alten Trecker nimmt, ist der auch noch da, wenn man zurueck kommt.
>> 5m waere bei uns zu lang auf dem Wildwasser,
>
> Achso. Ja gut. Kurzboote sind handlicher. Ich dachte aber auch nicht an
> Wildwasser. Mich reizen zur Zeit eher Kleinflüsse und kleine
> Wanderflüsse.
>
>> die Leute fahren meist
>> welche von 3-4m Laenge.
>
> Ja, klar. Kommt halt darauf an. Die obige Packliste ändert sich gerade
> zuungunsten der Campingausrüstung aber zugunsten eines Helms mit
> Beißerchenschutz, noch mehr Leine, Umlenkrollen...
>

Ich bin mal bei Euch die obere Isar ohne Helm runter. Es kam was kommen
musste, bin an einer Stelle gekentert. Unter Wasser sah ich grosse
Felsbrocken in einem Affenzahn an mir vorbeiflitzen. Das war mein erster
"Helmet Learing Event". Da ich das Bier-Kayak hatte, war danach eine
laengere Tauchaktion nach Six-Packs angesagt, immer wenn gerade kein
Verkehr war.


>> Zurueck muesste man eh einen Shuttle
>> organisieren, wird hier meist privat unter den Fahrern ausgekungelt.
>> Die Haelfte der Autos werden am unteren Flusslauf geparkt und jeder
>> hat genug Dachhalter fuer extra Kayaks.
>
> Charme hätte es, das Fahrrad im Boot mitzunehmen.
>

Technisch waere es machbar, dieses ist aber nicht off-road tauglich:

http://www.treehugger.com/bikes/worlds-smallest-and-lightest-folding-bicycle.html


>>>>>> Fehlleitung haben wir auch massig hier. Ploetzlich kommt man an
>>>>>> ein Gatter und dahinter ein Privatgrundstueck. Auf der Wiese ein
>>>>>> knurrender Doberman.
>>>>> Bei OSM kann man das mit access=* ziemlich gut ausmerzen.
>>>>>
>>>> Hier klappt das nicht recht. Manchmal bauen Leute das Ende einer
>>>> Strasse einfach zu, waehrend man an anderen Stellen wiederum trotz
>>>> Privatstrasse Zugang hat.
>>> Man sollte natürlich /erst/ schauen gehen, wie das vor Ort ist.
>>>
>> Wie denn? Da kommt man meist nur per MTB hin. Ansonsten hoechstens
>> noch mit einem Gelaende-Mopped, aber das darf man in
>> Natuerschutzgebieten nicht und ich habe auch keines. Ok, ich koennte
>> natuerlich vorher eine Tagestour zu Fuss machen, mit Louis Trenker
>> Rucksack und so.
>
> Du kannst bei deinen Touren Informationen für die Karte sammeln. Du hast
> dann davon nicht mehr so viel. Aber andere können profitieren. Wenn ich
> mit meinem OSM basierten Navi unfahrbare Wege finde, wird das
> korrigiert. Einer meiner Gründe mich OSM-basiert navigieren zu lassen
> ist schließlich, dass ich Schwachstellen der Karte finden und beseitigen
> will.
>

Aber wie gesagt, da ich nur Zugang zu Internet-Infos wie Stallitenphotos
habe, ist das mir dem Korrigieren fuer andere schwierig.

>
>>>> Das Problem ergibt sich meist bei Fahrten
>>>> durch die Pampa, wenn man von der Strasse runter moechte der muss.
>>> Dann könntest Du der letzte sein, der ins Klo greift, weil danach ja
>>> die Karte stimmt... BTDT
>>>
>> Aber nur, wenn es eine Feedback Moeglichkeit gibt.
>
> Ist Dir das Konzept von OpenStreetMap bekannt? Und wer eine gute Karte
> hat, braucht kein Satellitenbild bemühen. Die Karte leistet das deutlich
> besser, weil da eben auch eine Menge von Daten hineingehen, die sich
> nicht aus Satellitenbildern entnehmen lassen.
>

Ui, sie wollen Cookies, Email Adresse, Passwort ... ich sehe da auch nur
Strassen. Die von mir bevorzugten Pfade sind nicht drauf. Z.B. hier am
Ende der Jackie Lane faengt der Spass erst richtig an, da wo man die
Daempfer einschaltet, aber die Strasse endet auf der Karte einfach als
Sackgasse:

http://www.openstreetmap.org/way/33195487#map=17/38.67292/-120.96603


>> Bei
>> Satellitenbildern meist nicht. Ich habe allerdings wenig Hemmungen,
>> das MTB ueber ein Gatter zu hieven und nachzuklettern. Sofern man
>> eventuell vorhandene Tiere zu kollegialem Verhalten ueberzeugen kann.
>
> Ja, kann man machen. Ich hätte viel zu viel Sorge, mich da mit der §§-
> Fraktion anzulegen.
>

Solange man sich benimmt und nicht in niedrigem Gang brutale Furchen in
die Weide zieht, geht es meist. Mir ist bisher noch keiner mit der
Flinte hinterhergesetzt.

Patrick Kibies

unread,
Apr 2, 2014, 3:54:09 PM4/2/14
to
Joerg wrote:

[...]
>>>>
>>> Per Haenger ginge das schon,
>>
>>
>> Da brauchst du aber was zweiachsiges: Was mir vorschwebt wäre ein
>> Anhänger mit Drehschemel, auf dem der Bug fixiert ist. Im hinteren
>> Drittel des Bootes dann ein Bootswagen...
>>
>
> Das machen Leute hier selbst bei den langen Kayaks einachsig:
>
> http://tonystrailers.com/kayak/triplewhammy.jpg

Nice. Auf ordentlichen Straßen würde ich damit ja auch fahren, aber auf
Treidelpfaden an den Flüssen ist das nix.

>
>
>>> schwer sind sie ja nicht.
>> 10-40 kg. Je nach Boot. Dazu kommt noch diverser Kleinkram: Paddel,
>> Schwimmweste, diverse Meter Leine, Wurfleinenbeutel, ein Liter
>> Trinkwasser je zwei Fahrstunden und Mann, Futter... da kommt locker
>> noch eine Bootsmasse Sonstigem zusammen.
>>
>
> Und das Six-Pack fuer die Pausen nicht vergessen.

Bei mir geht Alkohol nicht mit $Aktivität_die_Aufmerksamkeit_erfordert
nicht zusammen. Mit Wassersport erst recht nicht.

> Ist aber alles nix
> gegen die Fernseher, die ich in den 70ern auf dem Fiets transportiert
> habe.

Das habe ich 2007 zuletzt gemacht. Der war aber nicht 5 m lang.

> Das waren noch die alten fast vollstaendig roehrenbestueckten
> Monster. Endgueltig gefetzt hat es dabei nur eine Ruecktrittnabe.

Achsbruch?


[...]
>
> Ich bin mal bei Euch die obere Isar ohne Helm runter.

Das ist nicht "bei uns". Hier sind die sauerländer Wildbäche angesagt.
Da sind auch Sachen bei, die nur für echte Cracks taugen (und wo Helme
schon nicht mehr helfen).

> Es kam was
> kommen musste, bin an einer Stelle gekentert. Unter Wasser sah ich
> grosse Felsbrocken in einem Affenzahn an mir vorbeiflitzen.

Genau. Und vor den Felsen zu rappeln und bewusstlos zu werden ist das
große Risiko. Der Helm hilft, dank seiner harten Schale, aber vor allem
auch gegen Platzwunden, die auf einem Wildbach ein echtes Problem werden
können.



> Das war
> mein erster "Helmet Learing Event". Da ich das Bier-Kayak hatte, war
> danach eine laengere Tauchaktion nach Six-Packs angesagt, immer wenn
> gerade kein Verkehr war.

Ich sags ja: Boot und Bier geht nicht zusammen ;)


>
>
>>> Zurueck muesste man eh einen Shuttle
>>> organisieren, wird hier meist privat unter den Fahrern ausgekungelt.
>>> Die Haelfte der Autos werden am unteren Flusslauf geparkt und jeder
>>> hat genug Dachhalter fuer extra Kayaks.
>>
>> Charme hätte es, das Fahrrad im Boot mitzunehmen.
>>
>
> Technisch waere es machbar, dieses ist aber nicht off-road tauglich:
>
> http://www.treehugger.com/bikes/worlds-smallest-and-lightest-folding-
bicycle.html

Ach nee. Damit ziehe ich kein Kajak von Mülheim nach Dortmund zurück.
Lass man.

Dann lieber sowas:

http://www.hpvelotechnik.com/produkte/scorpionfx/index_d.html



[...]
>>
>> Du kannst bei deinen Touren Informationen für die Karte sammeln. Du
>> hast dann davon nicht mehr so viel. Aber andere können profitieren.
>> Wenn ich mit meinem OSM basierten Navi unfahrbare Wege finde, wird
>> das korrigiert. Einer meiner Gründe mich OSM-basiert navigieren zu
>> lassen ist schließlich, dass ich Schwachstellen der Karte finden und
>> beseitigen will.
>>
>
> Aber wie gesagt, da ich nur Zugang zu Internet-Infos wie
> Stallitenphotos habe, ist das mir dem Korrigieren fuer andere
> schwierig.

Mir helfen selbstgemachte georeferenzierte Fotos, Walkingpapers und
Wegpunkte zusammen mit anderen verfügbaren Datenquellen (Luftbilder von
AeroWest und von Bing, manche Städte stellen GIS-Daten zur Verfügung...)
um an Daten zu kommen. In den letzten Monaten mache ich aber garnicht so
arg viel auf OSM.


>
>>
>>>>> Das Problem ergibt sich meist bei Fahrten
>>>>> durch die Pampa, wenn man von der Strasse runter moechte der muss.
>>>> Dann könntest Du der letzte sein, der ins Klo greift, weil danach
>>>> ja die Karte stimmt... BTDT
>>>>
>>> Aber nur, wenn es eine Feedback Moeglichkeit gibt.
>>
>> Ist Dir das Konzept von OpenStreetMap bekannt? Und wer eine gute
>> Karte hat, braucht kein Satellitenbild bemühen. Die Karte leistet das
>> deutlich besser, weil da eben auch eine Menge von Daten hineingehen,
>> die sich nicht aus Satellitenbildern entnehmen lassen.
>>
>
> Ui, sie wollen Cookies, Email Adresse, Passwort ... ich sehe da auch
> nur Strassen. Die von mir bevorzugten Pfade sind nicht drauf. Z.B.
> hier am Ende der Jackie Lane faengt der Spass erst richtig an, da wo
> man die Daempfer einschaltet, aber die Strasse endet auf der Karte
> einfach als Sackgasse:
>
> http://www.openstreetmap.org/way/33195487#map=17/38.67292/-120.96603

Ähh ja. Die Karte sieht bei Euch offenbar /etwas/ mager aus, da sind ja
nichteinmal Gebäude kartiert:

http://osm.org/go/0GMaI7r6--

So stelle ich mir das eher vor. Und die Karte ist in diesem Bereich noch
lange nicht fertig.


>
>>> Bei
>>> Satellitenbildern meist nicht. Ich habe allerdings wenig Hemmungen,
>>> das MTB ueber ein Gatter zu hieven und nachzuklettern. Sofern man
>>> eventuell vorhandene Tiere zu kollegialem Verhalten ueberzeugen
>>> kann.
>>
>> Ja, kann man machen. Ich hätte viel zu viel Sorge, mich da mit der
>> §§- Fraktion anzulegen.
>>
>
> Solange man sich benimmt und nicht in niedrigem Gang brutale Furchen
> in die Weide zieht, geht es meist. Mir ist bisher noch keiner mit der
> Flinte hinterhergesetzt.

Oh, das gibt es ja bei Euch auch. Es kommt halt immer darauf an, wo man
derartiges anstellt. Ich hab bei Kanutouren auch schon das Boot über
Weidezäune gewuchtet, weil die eigentlich vorgesehene Umtragestelle
nicht benutzbar war und ich auch keine Lust hatte mit einem schwer
beladenen Wanderzweier ein zweifelhaft ausschauendes Wehr mit zuwenig
Wasser runterzurutschen.

viele Grüße

Patrick

Joerg

unread,
Apr 2, 2014, 4:43:57 PM4/2/14
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
> [...]
>>>> Per Haenger ginge das schon,
>>>
>>> Da brauchst du aber was zweiachsiges: Was mir vorschwebt wäre ein
>>> Anhänger mit Drehschemel, auf dem der Bug fixiert ist. Im hinteren
>>> Drittel des Bootes dann ein Bootswagen...
>>>
>> Das machen Leute hier selbst bei den langen Kayaks einachsig:
>>
>> http://tonystrailers.com/kayak/triplewhammy.jpg
>
> Nice. Auf ordentlichen Straßen würde ich damit ja auch fahren, aber auf
> Treidelpfaden an den Flüssen ist das nix.
>

Die gelaendegaengigen mit Federung koennen nur ein Kayak packen. Die
Kuppe war mal einer, der steckte einfach eine Achse in Kauschen oben am
Einstieg rein und klickte die Raeder dran. Vorn kam die portable
Kupplung dran. Das Kayak fuhr auf dem Kopf mit, als eine Art
Selbstfahrlafette.

>>
>>>> schwer sind sie ja nicht.
>>> 10-40 kg. Je nach Boot. Dazu kommt noch diverser Kleinkram: Paddel,
>>> Schwimmweste, diverse Meter Leine, Wurfleinenbeutel, ein Liter
>>> Trinkwasser je zwei Fahrstunden und Mann, Futter... da kommt locker
>>> noch eine Bootsmasse Sonstigem zusammen.
>>>
>> Und das Six-Pack fuer die Pausen nicht vergessen.
>
> Bei mir geht Alkohol nicht mit $Aktivität_die_Aufmerksamkeit_erfordert
> nicht zusammen. Mit Wassersport erst recht nicht.
>

An den Flussufern darf man hier oft keinen Alk mehr konsumieren.
Allerdings eher wegen Kloppereien und so.


>> Ist aber alles nix
>> gegen die Fernseher, die ich in den 70ern auf dem Fiets transportiert
>> habe.
>
> Das habe ich 2007 zuletzt gemacht. Der war aber nicht 5 m lang.
>

Der groesste war eine Fernsehtruhe mit Radio und Plattenspieler drin,
stand auf jeder Seite satt ueber und war an der Sattelstuetze
festgezurrt. Ich musste mit dem Oberkoerper auf dem Lenker liegen, damit
das Vorderrad nicht abhob.


>> Das waren noch die alten fast vollstaendig roehrenbestueckten
>> Monster. Endgueltig gefetzt hat es dabei nur eine Ruecktrittnabe.
>
> Achsbruch?
>

Die Achse hielt, aber irgendwann leicht bergauf machte es RAT-TAT-TAT.
Der Zahnkranz drehte, aber die Nabe ging nur noch manchmal mit. Die
Bremse tat es noch.

>
> [...]
>> Ich bin mal bei Euch die obere Isar ohne Helm runter.
>
> Das ist nicht "bei uns". Hier sind die sauerländer Wildbäche angesagt.
> Da sind auch Sachen bei, die nur für echte Cracks taugen (und wo Helme
> schon nicht mehr helfen).
>

So sieht's bei uns aus:

https://www.flickr.com/photos/wetrivertrips/3291466084/in/photostream/

[...]
Edel. Allerdings ...

http://www.industrialbicycles.com/HpVelotechnikScorpionFx.htm

... 3.5 Kilo-Dollars, schmerrrz.

[...]


>> http://www.openstreetmap.org/way/33195487#map=17/38.67292/-120.96603
>
> Ähh ja. Die Karte sieht bei Euch offenbar /etwas/ mager aus, da sind ja
> nichteinmal Gebäude kartiert:
>
> http://osm.org/go/0GMaI7r6--
>

Hach, Doatmund, woll. Meine alte Heimat ... <augentupf>


> So stelle ich mir das eher vor. Und die Karte ist in diesem Bereich noch
> lange nicht fertig.
>

Fuer echte MTB Pisten sind die Sat-Bilder aber besser. Nur loesen sie
nicht gut genug auf, dass man Barrieren unter Baeumen oder Bueschen
erkennt. Man sieht auch nicht, wie eklig oder steil ein Abschnitt ist.
Auch keine Schilder "No Bikes" oder "No Trespassing".

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 3, 2014, 3:04:35 AM4/3/14
to
Am Wed, 02 Apr 2014 13:43:57 -0700 schrieb Joerg:

> So sieht's bei uns aus:
>
> https://www.flickr.com/photos/wetrivertrips/3291466084/in/photostream/

81 Gänge - da klickt es öfters als man tritt.



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