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Narbendynamo Ja oder Nein?

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Joachim

unread,
Dec 22, 2001, 3:42:10 PM12/22/01
to
Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung mit einem Nabendynamo? Mich würde eine mögliche
Anfälligkeit (Risiko eines Defektes, Lebensdauer) interessieren. Wie ist
hier so die Meinung? Ist ein Nabendynamo zu empfehlen, oder sollte man
lieber den altbekannten Dynamo am Reifen benutzen? Für die Antworten Danke
mal schon im voraus.

Gruß
Joachim


Karl Brodowsky

unread,
Dec 23, 2001, 6:18:52 AM12/23/01
to
Nabendynamos sind gut. Sie funktionieren vor allem bei schlechtem
Wetter besser als die Reifendynamos.

Nachteile:
- Preis
- Problem bei Kombination mit mehr oder weniger als 36 Speichen
(Rennrad/Tandem)
- Bremst auch bei Tag ein bißchen, aber nicht spürbar.

Der Wirkungsgrad ist viel besser als bei Seitenläufern, aber ich
meine, immer noch zu schlecht. Ich erwarte Wirkungsgrad von 90% und
mehr, aber man hat nur 30--40 %. Oder ist das inzwischen besser
geworden? Trotzdem besser als alle anderen Dynamos.


--
Karl Brodowsky <b...@elch.swb.de>
http://home.pages.de/~bk1/

Oliver Klamann-Rodegro

unread,
Dec 23, 2001, 10:20:35 AM12/23/01
to

Im Allgemeinen gibt es mit Nabendynamos wenig Aerger. Meiner Meinung
nach ist der SON (Schmidts Original Nabendynamo) der beste am Markt,
er kostet aber auch ca. 300 DM.
Der von Shimano ist auch nicht schlecht, hat aber keine Aufnahme fuer
Scheibenbremsen.

Wichtig ist vor allem, dass die Kabelschuhe am Dynam fest auf der
Achse sind. Sonst kann das Kabel in der Nabe abreissen. Die Reparatur
ist dann ne echte Viehcherei.

Gruß
Oliver

Rainer Zocholl

unread,
Dec 23, 2001, 12:27:00 PM12/23/01
to
(Karl Brodowsky) 23.12.01 in /de/rec/fahrrad:

>Nabendynamos sind gut. Sie funktionieren vor allem bei schlechtem
>Wetter besser als die Reifendynamos.

Und was ist mit Speichendynamos?
Die sind doch auch wetterunabhängig, oder?


Weitere Vorteile:
Da man nicht (kaum) merkt wenn das Licht angeeht,
ist man nicht verleitet das Licht wieder auszuschalten...
Da er nicht ausgeklappt werden muss, kann es der Fahrer auch nicht
"vergessen".
Da er immer Strom liefern kann, kann man die Fahrradelektrik
mit Geräten erweitern, die auch am Tage Sinn machen. (Was könnte das
sein? MP3-player? GPS-Empfänger/Navigations system? Handy-Accu-ladestation?)

>Nachteile:
>- Preis

Sieht der Hersteller bestimmt nicht als Nachteil ;-)


>- Problem bei Kombination mit mehr oder weniger als 36 Speichen
> (Rennrad/Tandem)
>- Bremst auch bei Tag ein bißchen, aber nicht spürbar.

>Der Wirkungsgrad ist viel besser als bei Seitenläufern, aber ich
>meine, immer noch zu schlecht. Ich erwarte Wirkungsgrad von 90% und
>mehr, aber man hat nur 30--40 %.

Um einem elektrodynamischen Generator mehr Wirkungsgard
bezubringen muss man u.a. den Luftspalt zwischen Stator und Rotor
minimal machen (Von Eisen udn Kupferverlusten mal ganz abgesehen).
Das erfordert eine hochpräzise Fertigung und hochpräzise Lagerung-dauerhaft!
Das wird teuer.

Und: Wenn die Toleranz in die falsche Richtung geht, blockiert
das Vorderrad. Das ist bestimmt nicht lustig.


>Oder ist das inzwischen besser geworden?

W.C.


>Trotzdem besser als alle anderen Dynamos.

ACK, sieht man mal von den alten Shimanos ab.

Uwe Borchert

unread,
Dec 23, 2001, 2:18:31 PM12/23/01
to
Hi,

Rainer Zocholl <Usenet...@zocki.toppoint.de> wrote:

> (Karl Brodowsky) 23.12.01 in /de/rec/fahrrad:
>
>>Nabendynamos sind gut. Sie funktionieren vor allem bei schlechtem
>>Wetter besser als die Reifendynamos.
>
>Und was ist mit Speichendynamos?
>Die sind doch auch wetterunabhängig, oder?
>

Nein, bei Kaelte gehen die FER200x/GS2000 schnell kaputt, meinen hat es
bei Regen in wenigen Tagen ruiniert.


>
>Weitere Vorteile:
>Da man nicht (kaum) merkt wenn das Licht angeeht,
>ist man nicht verleitet das Licht wieder auszuschalten...
>Da er nicht ausgeklappt werden muss, kann es der Fahrer auch nicht
>"vergessen".
>Da er immer Strom liefern kann, kann man die Fahrradelektrik
>mit Geräten erweitern, die auch am Tage Sinn machen. (Was könnte das
>sein? MP3-player? GPS-Empfänger/Navigations system? Handy-Accu-ladestation?)
>

Das wuerde ich aber nur mit einem Nabendynamo machen, ein Speichendynamo
haelt IMHO nicht lange genug. Die Shimanos habe ja im ausgeschalteten
Zustand hohe Wirbelstromverluste, das wuerde ein Parallelregler aus
einer Z-Diode (1N5342 -> 6,8V, 5W) je verringern. Man wuerde da also nix
groszartig verlieren. ;-)=)


>
>
>>Nachteile:
>>- Preis
>
>Sieht der Hersteller bestimmt nicht als Nachteil ;-)
>

Die Shimanos sind billig, aber schlecht zu warten. Die Lebensdauer ist
zu begrenzt fuer den Alljahreseinsatz, aber 2 oder 3 Winter sollte der
Shimano HB-NX30 schon packen. Aber mehr als 10 000 km wuerde ich da
nicht rechnen.


>
>>- Problem bei Kombination mit mehr oder weniger als 36 Speichen
>> (Rennrad/Tandem)
>>- Bremst auch bei Tag ein bißchen, aber nicht spürbar.
>
>>Der Wirkungsgrad ist viel besser als bei Seitenläufern, aber ich
>>meine, immer noch zu schlecht. Ich erwarte Wirkungsgrad von 90% und
>>mehr, aber man hat nur 30--40 %.
>
>Um einem elektrodynamischen Generator mehr Wirkungsgard
>bezubringen muss man u.a. den Luftspalt zwischen Stator und Rotor
>minimal machen (Von Eisen udn Kupferverlusten mal ganz abgesehen).
>Das erfordert eine hochpräzise Fertigung und hochpräzise Lagerung-dauerhaft!
>Das wird teuer.
>

Seufz.

>Und: Wenn die Toleranz in die falsche Richtung geht, blockiert
>das Vorderrad. Das ist bestimmt nicht lustig.
>

Passiert bei Dichtungsschaden im Lager schnell durch Rost. Sowas habe ich
mehrfach in meinem Bekanntenkreis gehoert. Das waren zwei Shimano HB-NX10
und ein SON.


>
>>Oder ist das inzwischen besser geworden?
>
>W.C.
>

Keine Ahnung, ich kenne das nur von den alten Versionen. Wie es mit den
neuen Baureihen ausschaut weiss ich nicht.


>
>>Trotzdem besser als alle anderen Dynamos.
>
>ACK, sieht man mal von den alten Shimanos ab.

Wenn's nicht zu kalt oder nass wird sind Speichendynamos auch OK. Mit
Soubitez Walzen habe ich bei trockenem Wetter auch gute Erfahrungen
gemacht. Ansonsten sind Akkus mit Dynamo als Fall-Back ganz brauchbar.
Das laeuft bei mir an einem Soubitez, einem FER2002 und einem Dymotec6.
Dazu braucht man nur ein Kaestchen mit Anschlusz, u.U. einer Sicherung
und einem Schalter. Das ist billich und taugt trotzdem.

MfG

Uwe Borchert

Klaus Polczer

unread,
Dec 23, 2001, 3:04:27 PM12/23/01
to
Mein Nabendynamo läuft seit ca. 8 Jahren und ca. 60 000 km jeweils nur
im Winterhalbjahr bislang ohne jegliche Probleme. Es handelt sich dabei
um einen Wing 3, ein Vorläufer des SON. Im Sommerhalbjahr montiere ich
einen FER2002, der dabei jedoch nicht benützt wird. Sowie es etwas
kühler wird, geht dieser nach ca. 200 bis 500 km kaputt. Er läßt sich
jedoch gut mit der Kabelage des Wing verbinden.
Der Nabendynamo ist das einzig professionell gefertigte Teil an meinem
Rad. Kein anderes Teil (auch nicht der Rahmen) hat bislang eine derart
lange Laufzeit gehalten. Sollte dieser kaputt gehen, wird sofort wieder
ein neuer gekauft.
Wenn du ein Vielfahrer bist, dann kann ich nur zu einem Nabendynamo
raten.
Gruß Klaus

Joachim

unread,
Dec 23, 2001, 2:49:05 PM12/23/01
to
Ich danke für die reichhaltige Information. Ich glaube man sollte in
Anbetracht der Vorteile sich doch für einen Nabendynamo entscheiden.

Gruß
Joachim

"Oliver Klamann-Rodegro" <oli...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3c25f559...@news.tiscali.de...

Helmut Eidmann

unread,
Dec 24, 2001, 4:54:22 AM12/24/01
to
"Klaus Polczer" schrieb:

> Im Sommerhalbjahr montiere ich einen FER2002, der dabei jedoch nicht
> benützt wird.

Ich fahre im Somerhalbjahr auch ohne meinen Nabendynamo. Aber warum
benutzt Du den FER nicht ?

> Er läßt sich jedoch gut mit der Kabelage des Wing verbinden.

Da ist ein gutes Argument. Wenn ich im Sommer meinen AXA anbaue, muß ich
leider immer die Kabelage etwas umstricken.

Helmut


Helmut Eidmann

unread,
Dec 24, 2001, 4:55:51 AM12/24/01
to
"Joachim" schrieb:

> hat jemand Erfahrung mit einem Nabendynamo? Mich würde eine mögliche
> Anfälligkeit (Risiko eines Defektes, Lebensdauer) interessieren. Wie
> ist hier so die Meinung? Ist ein Nabendynamo zu empfehlen, oder sollte
> man lieber den altbekannten Dynamo am Reifen benutzen?

Ein Nabendynamo ist klar funktioneller als ein Seitenläufer. Gerade
jetzt im Winter sehe ich viele Radfahrer, deren Seitenläufer laut
jaulen, aber mangels Traktion keinen Strom liefern.

Ich fahre mit einem Shimano HB-NX30. Für den Preis ist er zu empfehlen.
Meiner funktioniert bisher einwandfrei, ich fahre jetzt den zweiten
Winter damit. Sicherlich besser, weil langlebiger, aber auch wesentlich
teurer ist der SON.

Mein NX30 kostete 99 DM im Laden (im Versand bekommt man ihn auch
günstiger), aber Du benötigst einen zusätzlichen Schalter (kann auch in
der Lampe integriert sein) und neue, kürzere Speichen. Es gibt ihn auch
mit Felge komplett eingespeicht zu kaufen.

Gruß aus dem verschneiten Bremen, auf dessen glatten Straßen noch
erstaunlich viele Radler unterwegs sind.

Helmut


Torsten Metzner

unread,
Dec 24, 2001, 8:00:12 AM12/24/01
to
Helmut Eidmann <helmut....@t-online.de> wrote:

: Ich fahre im Somerhalbjahr auch ohne meinen Nabendynamo.

Hi Klaus, hi Helmut,
mal eine dumme Frage. Warum benutzt Ihr beide den SON nicht im Sommer.
Diebstahlsangst, Vermeidung der Verlustleistung von 1 Watt ... ?

Gruß,

ToM

Uwe Borchert

unread,
Dec 24, 2001, 8:52:16 AM12/24/01
to
Hi,

Lass mich mal raten: Es existiert ein Sommer- und ein Winterrad. Am
Sommerrad lohnt sich ein teuerer Nabendynamo nicht, also kommt da
eine billigere Loesung drann. Und das Winterrad hat eine Nabenschaltung
und einen Nabendynamo, das Sommerrad eine Kettenschaltung und einen
preiswerteren Dynamo, Seitenlaeufer wie der Dymotec6, AXA oder einen
Speichendynamo von FER. Das war aber nur geraten.

MfG

Uwe Borchert

Helmut Eidmann

unread,
Dec 25, 2001, 5:30:30 AM12/25/01
to
"Uwe Borchert" schrieb:

> Lass mich mal raten: Es existiert ein Sommer- und ein Winterrad. Am
> Sommerrad lohnt sich ein teuerer Nabendynamo nicht, also kommt da
> eine billigere Loesung drann. Und das Winterrad hat eine
> Nabenschaltung
> und einen Nabendynamo, das Sommerrad eine Kettenschaltung und einen
> preiswerteren Dynamo, Seitenlaeufer wie der Dymotec6, AXA oder einen
> Speichendynamo von FER. Das war aber nur geraten.

Nein, so weit bin ich noch nicht. Es könnte aber sein, dass es
irgendwann darauf hinaus läuft.

Erst letzte Woche ist mir ein sehr schönes, altes, aber gut erhaltenes
Herrenrad mit 3-Gang-Nabe knapp durch die Lappen gegangen, dass beim
Sperrmüll stand. Ich war gerade auf dem Weg zum Einkaufen und wollte es
auf dem Rückweg mirnehmen. Leider sah ich dann gerade noch, wie es ein
anderer in seinen Kombi eingeladen hat. Das hätte sich sicher gut als
Winterrad herrichten lassen. Ich könnte mich heute noch vor Ärger in den
Hintern beißen.

Frohe Weihnachten!

Helmut


Helmut Eidmann

unread,
Dec 25, 2001, 5:40:06 AM12/25/01
to
"Torsten Metzner" schrieb:

> mal eine dumme Frage. Warum benutzt Ihr beide den SON nicht im Sommer.
> Diebstahlsangst, Vermeidung der Verlustleistung von 1 Watt ... ?

Im Sommer fahre ich nun mal kaum mit Licht. Aber ich weiß selbst nicht,
ob das sinnvoll ist. Ich mache es auch nur, weil ich ohnehin noch ein
komplettes, gutes Vorderrad herumliegen habe, sonst würde ich natürlich
mit dem ND durchgehend fahren. Der Austausch ist ja in Minutenschnelle
gemacht, ich müsste mir nur die Verkabelung mal so modifizieren, dass
sie mit beiden Dynamos anschlusskompatibel wäre.

Der eigentliche Grund für den Austausch ist aber der, dass ich mehrfach
hörte, dass die Lager des Shimano-Nabendynamos relativ schnell
verschleißen sollen. Ich könnte mir vorstellen, dass das wohl kein
Problem ist, wenn man die Lager in jeder Saison einmal reinigt und
neu fettet. Leider ist das beim Shimano eine ziemlich fummelige und
aufwändige Prozedur.

Die Verlustleistung spielt für mich nicht die große Rolle, denn wenn
alleine die Kette ca. 3-6W Reibungsverluste hat und die Rollreibung der
Reifen ca. 45-60W betragen soll (das habe ich gerade bei Smolik
gelesen), ist die wohl eher vernachlässigbar, egal ob es sich um einen
SON oder Shimano handelt. Das sieht natürlich anders aus, wenn man sehr
sportlich fährt und aus seinem Rad immer das letzte herausholen möchte.

Gruß

Helmut


Klaus Polczer

unread,
Dec 25, 2001, 9:10:07 AM12/25/01
to

Helmut Eidmann schrieb:

> Ich fahre im Somerhalbjahr auch ohne meinen Nabendynamo. Aber warum
> benutzt Du den FER nicht ?

Im Sommer ist es immer hell, wenn ich radfahre, daher wird er nicht
benützt. Aber ich könnte, wenn ich müsste. ;-)

Gruß Klaus

Klaus Polczer

unread,
Dec 25, 2001, 9:14:13 AM12/25/01
to

Torsten Metzner schrieb:

> Hi Klaus, hi Helmut,
> mal eine dumme Frage. Warum benutzt Ihr beide den SON nicht im Sommer.
> Diebstahlsangst, Vermeidung der Verlustleistung von 1 Watt ... ?

Wie schon oben gesagt brauche ich im Sommer kein Licht, daher wäre es
völlig unnötig den Dynamo immer mitrumzuschleppen und eine leichte
Bremswirkung hat er auch gegenüber einer hochwertigen Nabe. Warum sich's
also schwer machen, wenn es auch leichter geht.

Gruß Klaus

Klaus Polczer

unread,
Dec 25, 2001, 9:21:06 AM12/25/01
to

Uwe Borchert schrieb:

> >
> Lass mich mal raten: Es existiert ein Sommer- und ein Winterrad. Am
> Sommerrad lohnt sich ein teuerer Nabendynamo nicht, also kommt da
> eine billigere Loesung drann. Und das Winterrad hat eine Nabenschaltung
> und einen Nabendynamo, das Sommerrad eine Kettenschaltung und einen
> preiswerteren Dynamo, Seitenlaeufer wie der Dymotec6, AXA oder einen
> Speichendynamo von FER. Das war aber nur geraten.

Ja, es existiert ein Sommer- und ein Wintervorderrad.
Das Fahrrad ist das gleiche mit Kettenschaltung. Das Sommervorderrad
besitzt eine Compagnolo-Record-Nabe (sehr leichtlaufend und haltbar) und
war auch nicht billig. ;-)

Gruß Klaus

Uwe Borchert

unread,
Dec 25, 2001, 10:39:49 AM12/25/01
to
Hi,

Klaus Polczer <klaus....@neusob.de> wrote:
>
>Uwe Borchert schrieb:
>
>> Lass mich mal raten: Es existiert ein Sommer- und ein Winterrad. Am
>> Sommerrad lohnt sich ein teuerer Nabendynamo nicht, also kommt da
>> eine billigere Loesung drann. Und das Winterrad hat eine Nabenschaltung
>> und einen Nabendynamo, das Sommerrad eine Kettenschaltung und einen
>> preiswerteren Dynamo, Seitenlaeufer wie der Dymotec6, AXA oder einen
>> Speichendynamo von FER. Das war aber nur geraten.
>
>Ja, es existiert ein Sommer- und ein Wintervorderrad.

Ach so, nur Reifentausch. Das geht auch.

>Das Fahrrad ist das gleiche mit Kettenschaltung. Das Sommervorderrad
>besitzt eine Compagnolo-Record-Nabe (sehr leichtlaufend und haltbar) und
>war auch nicht billig. ;-)
>

Meine schon, die habe ich vom Sperrmuell. ;-P Mit 32 Loch und ich habe
die Schlauchreifenfelge durch eine Rigida Chrina Felge ersetzt. Aber
Vorderradnaben sind leicht und preiswert auch in guter Qualitaet zu
erhalten. Der Wartungsaufwand ist gering und selbst einfache Naben
haben bei mir einige zehntausend KM durchgehalten. Daher ist ein
Nabendynamo schon eine etwas groeszere Inverstition dagegen. Ich habe
viele brauchbare VR-Naben: Shimano 105, Exage, Campa Record, Suntour
XC Sport ... Daher ist die Hemmschwelle zum Umbau recht hoch.

Es muesste dann zumindest ein SON sein damit sich die Qualitaet der
Lager nicht verschlechtert. Daher tendiere ich immer mehr zum Akku mit
Fallback einfacher Dynamo. Beim Nabendynamo wuerde ich so wie so einen
6V BleiGel-Akku (z.B. 1,3Ah Panasonic fuer rund 25 DM) zur Pufferung
einbauen. Also aendert sich da nicht viel gegenueber einer reinen
Akkubeleuchtung. Der Umschalter ist preiswert zu realisieren, auch die
Steckverbinder sind nicht teuer. Kosten: unter 10 Euro und der Dynamo
kann durchaus auch ein aelterer Union aus den Resten sein.

MfG

Uwe Borchert

Markus Sander

unread,
Dec 26, 2001, 7:37:46 AM12/26/01
to
Uwe Borchert <Uwe.Bo...@gmx.de> wrote:

> Nein, bei Kaelte gehen die FER200x/GS2000 schnell kaputt, meinen hat es
> bei Regen in wenigen Tagen ruiniert.

Hmm, ich habe an meinem Winterfahrrad einen FER 2002. Der tut
jetzt schon den 2. Winter brav seinen Dienst (ca. 1500km, die
Haelfte davon mit Licht).

Beim FER scheint das mehr Glueckssache zu sein.

Torsten Metzner

unread,
Dec 26, 2001, 9:11:46 AM12/26/01
to
Uwe Borchert <Uwe.Bo...@gmx.de> wrote:
: Hi,

: On 24 Dec 2001 13:00:12 GMT, Torsten Metzner <t...@upb.de> wrote:
:>Helmut Eidmann <helmut....@t-online.de> wrote:
:>
:>: Ich fahre im Somerhalbjahr auch ohne meinen Nabendynamo.
:>
:>Hi Klaus, hi Helmut,
:>mal eine dumme Frage. Warum benutzt Ihr beide den SON nicht im Sommer.
:>Diebstahlsangst, Vermeidung der Verlustleistung von 1 Watt ... ?
:>
: Lass mich mal raten: Es existiert ein Sommer- und ein Winterrad.

Zum. für Helmut wird das vermutlich nicht zutreffen, denn er schrieb:
".. Wenn ich im Sommer meinen AXA anbaue, muß ich


leider immer die Kabelage etwas umstricken."

Gruß,

ToM

Uwe Borchert

unread,
Dec 26, 2001, 10:17:50 AM12/26/01
to
Hi,

Markus Sander <markus...@de.cw.net> wrote:
>
>Uwe Borchert <Uwe.Bo...@gmx.de> wrote:
>
>> Nein, bei Kaelte gehen die FER200x/GS2000 schnell kaputt, meinen hat es
>> bei Regen in wenigen Tagen ruiniert.
>
>Hmm, ich habe an meinem Winterfahrrad einen FER 2002. Der tut
>jetzt schon den 2. Winter brav seinen Dienst (ca. 1500km, die
>Haelfte davon mit Licht).
>

Also mein temporaeres Winterrad (in Ermangelung eines echten Winterradls)
hatte so 2000 bis 2500 km im Winter, davon rund 2/3 mit Licht. Zuerst
hatte der alte Soubitez Walzendynamo nach 8 Jahren treuen Dienste sich
zur Ruhe gesetzt. Dann habe ich einen FER2002 eingesetzt, dieser ist
nach rund 3 oder 4 Monaten mit 200 LichtKM/Monat hin gewesen.

>Beim FER scheint das mehr Glueckssache zu sein.
>

Nein, der FER und sein Vorgaenger der GS2000 halten sehr gut wenn sie am
VR montiert sind. Am HR moegen sie kein Wasser, Eis und Schnee. Leider
kann ich an meinen Raedern den GS2000 und den FER2002 nur hinten montieren.
Besonders wenn der Speichendynamo viel Wasser abbekommt, dann koennen die
Riemen hopfen und der Verschleiss wird durch das Wasser-Silikat-Oel-Gemisch
erhoeht. An meinem alten Schmuddelrad ist ein GS2000 seit viele KM dran,
der laeuft Problemlos am HR, hat aber keine strammen Froeste und keine
extremen Regenfaelle erlebt. Am Alltagsradl hier gab es fuer den FER2002
zuerst viel Regen, dann viel Schnee, Eis, Salz und Frost und dann wieder
massiv Regen. Aus! Das wars! Hinterher ist man immer schlauer.

MfG

Uwe Borchert

Karl Brodowsky

unread,
Dec 27, 2001, 5:03:38 AM12/27/01
to
Klaus Polczer <klaus....@neusob.de> schrieb:

| Wie schon oben gesagt brauche ich im Sommer kein Licht, daher wäre
| es völlig unnötig den Dynamo immer mitrumzuschleppen und eine
| leichte Bremswirkung hat er auch gegenüber einer hochwertigen
| Nabe. Warum sich's also schwer machen, wenn es auch leichter geht.

Ich brauche auch im Sommer häufig Licht, nicht morgens, aber abends.

Mir wäre der alljährliche Umbau etwas lästig, obwohl das mit den
Spikereifen auch schon nervt.

Ulrich Mindrup

unread,
Dec 27, 2001, 8:36:18 AM12/27/01
to
Joachim schrieb:

Ich fahre seit Herbst dieses Jahres ein Rad mit SON. Das Ding ist
einfach genial, es wirkt sehr solide. Über die Lebensdauer kann ich
zwar nichts sagen, habe aber noch nichts schlechtes gehört.

Grüße

Ulrich

Dirk Beinhauer

unread,
Dec 27, 2001, 9:33:26 AM12/27/01
to
[......]

> > lieber den altbekannten Dynamo am Reifen benutzen? Für die Antworten
Danke
> > mal schon im voraus.
>
> Ich fahre seit Herbst dieses Jahres ein Rad mit SON. Das Ding ist
> einfach genial, es wirkt sehr solide. Über die Lebensdauer kann ich
> zwar nichts sagen, habe aber noch nichts schlechtes gehört.


Ich habe meinen seit Anfang diesen Monats. Und kann dem nur beipflichten. Da
der SON Industriegelagert ist wäre eine erforderliche Reparatur auch kein
Problem. Vor allem dann nicht wenn der Händler ein Ersatzlaufrad mit
Nabendynamo zur Verfügung stellt. Mein Händler sagte mir, das er mit den
ersten Shimanos Probleme hatte. Das soll aber auch besser geworden sein.


Gruß

Dirk


Ulrich Mindrup

unread,
Dec 27, 2001, 2:40:54 PM12/27/01
to
Dirk Beinhauer schrieb:

>
> Ich habe meinen seit Anfang diesen Monats. Und kann dem nur beipflichten. Da
> der SON Industriegelagert ist wäre eine erforderliche Reparatur auch kein
> Problem. Vor allem dann nicht wenn der Händler ein Ersatzlaufrad mit
> Nabendynamo zur Verfügung stellt. Mein Händler sagte mir, das er mit den
> ersten Shimanos Probleme hatte. Das soll aber auch besser geworden sein.
>

Ähnliches hat mein Händler auch von den ersten Shimanos gesagt. Mich
störte außerdem die recht hohe Verlustleistung im Leerlauf, auch
wenn man sie in der Praxis wohl kaum wahrgenommen hätte ;-)

Grüße

Ulrich

Dirk Beinhauer

unread,
Dec 27, 2001, 3:07:38 PM12/27/01
to
[....]

> > Nabendynamo zur Verfügung stellt. Mein Händler sagte mir, das er mit den
> > ersten Shimanos Probleme hatte. Das soll aber auch besser geworden sein.
> >
>
> Ähnliches hat mein Händler auch von den ersten Shimanos gesagt. Mich
> störte außerdem die recht hohe Verlustleistung im Leerlauf, auch
> wenn man sie in der Praxis wohl kaum wahrgenommen hätte ;-)
>

Der SON ist da auch besser. Wieder muß ich meinen Bekannten hier ins Spiel
bringen der zunächst einen Shimano hatte. Wenn man hier das Vorderrad auf
eine bestimmte Geschwindigkeit brachte (wir habe das mit einer Bohrmaschine
gemacht um möglichst gleiche Werte zu haben) lief das Rad mit den SON
erheblich länger nach als das Rad mit dem Shimano.


Gruß

Dirk


Uwe Borchert

unread,
Dec 27, 2001, 3:54:02 PM12/27/01
to
Hi,

Ulrich Mindrup <ulr...@mindrup.net> wrote:

Macht doch nix! Haengt ueber einen Brueckengleichrichter eine BleiGel-Akku
drann, eine 6,8V Z-Diode parallel und die Verluste sind geringer und Du
hast immer ein schoenes Standlicht.

MfG

Uwe - dumm derfsch scho sei, muschd d'r blos z'helfa wissa - Borchert

Dirk Beinhauer

unread,
Dec 27, 2001, 4:23:58 PM12/27/01
to

"Uwe Borchert" <Uwe.Bo...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c1.2bm.2f3Qmp$0...@ID-96642.news.cis.dfn.de...

Kann man das irgendwo im Bild sehen? Ich erkenne einen Brückengleichrichter
nur dann wenn da drauf steht "ACHTUNG DAS IST EIN BRÜCKENGLEICHRICHTER". Und
wenn ich einen kaufen müßte, wüßte ich nicht ob ich mit einem Laster oder
mit einer Streichholzschachtel kommen müßte.

Aber im Ernst würde mich eine Schaltung interessieren die

1. Akku Lädt
2. Überladen verhindert (weil Bleigelakku)
3. Tiefstentladen verhindert (weil Bleigelakku)

Jemanden der mir das zusammenschweißt habe ich wohl.

Gruß

Dirk


Fritz Schmidt

unread,
Dec 27, 2001, 5:24:40 PM12/27/01
to
>Joachim schrieb:
>>
>> Hallo zusammen,
>>
>> hat jemand Erfahrung mit einem Nabendynamo?

Ich habe meinen auch seit Herbst und möchte als Beschreibung meiner Erfahrung
mit dem Ding Worte des Humoristen OttoReuter von ca. 1915 gebrauchen:
"`s ist doch schön, so bequem, ist doch riesig angenehm".
...wobei Radfahrer vergangener Generationen ähnliches gedacht haben dürften,
als sie einen Seitenläufer statt der leidigen Ölfunzel montiert hatten!

Fritz

Gerald Eischer

unread,
Dec 27, 2001, 5:37:45 PM12/27/01
to
"Dirk Beinhauer" <dirk.be...@t-online.de> schrieb:

>Kann man das irgendwo im Bild sehen? Ich erkenne einen Brückengleichrichter
>nur dann wenn da drauf steht "ACHTUNG DAS IST EIN BRÜCKENGLEICHRICHTER". Und
>wenn ich einen kaufen müßte, wüßte ich nicht ob ich mit einem Laster oder
>mit einer Streichholzschachtel kommen müßte.

Kommt darauf an[tm]. Brückengleichrichter bekommst du von "Wo kann ich
einen Tieflader mieten?" bis zu "Bitte nicht heftig einatmen, sonst
inhalierst du ihn".

Uwes Brückengleichrichter ist für Streichholzschachteln.


>Aber im Ernst würde mich eine Schaltung interessieren die
>
>1. Akku Lädt

Brückengleichrichter und eventuell ein Widerstand

>2. Überladen verhindert (weil Bleigelakku)

Die Zenerdiode.

>3. Tiefstentladen verhindert (weil Bleigelakku)

Der Biocomputer, der im Kopf des Radfahrers steckt.

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://ntklotz.gmd.de/drf/faq/ |
| Für OE-Nutzer: http://www.wschmidhuber.de/oeprob/index.html |

Markus Imhof

unread,
Jan 2, 2002, 3:36:51 AM1/2/02
to
Rainer Zocholl wrote:
>
> (Karl Brodowsky) 23.12.01 in /de/rec/fahrrad:
>
> >Nabendynamos sind gut. Sie funktionieren vor allem bei schlechtem
> >Wetter besser als die Reifendynamos.
>
...

> Da er immer Strom liefern kann, kann man die Fahrradelektrik
> mit Geräten erweitern, die auch am Tage Sinn machen. (Was könnte das
> sein? MP3-player? GPS-Empfänger/Navigations system? Handy-Accu-ladestation?)

Radio Eriwan :-)
Dürfte sich aber erst lohnen, wenn es 12V-Nabendynamos zu kaufen gibt,
da praktisch alle mobilen Zubehörteile (sofern sie nicht zufällig 6V aus
dem Netzteil nehmen) für 12V Bordspannung ausgelegt sind - und soo viele
Spannungswandler möchte ich am Rad auch nicht spazieren fahren. Die
'ideale' Elektrik am Reiserad hätte bei mir dann
- 12V Nabendynamo
- Laderegler (einfacher shuntregler mit Kontrollanzeige und
Handabschaltung)
- 12V Akkublock mit Tiefentladeschutz
- normale (wäre dann wohl 6W/LED) Hauptscheinwerfer/Rücklicht-Kombo
- zusätzlicher (+-12W bei ordentlicher Optik, dimensioniert für 3
Stunden am Akku) Fernscheinwerfer

Und wenn Du ein Zusatzgerät willst: iPod :-)

Und damit mal wieder zu unseren oft gestellten Preisfragen:
- wann kommt die 12V-Regelung?
- gibt es europäisches Ausland, in dem 12V-Dynamos zulässig sind?
- würde Hr. Schmidt ggf. in eben jenes Ausland seine 12V-Version
liefern? (Bis zu dem Tag, an dem es 12V-Hauptscheinwerfer gibt (s.o.)
würde ich wohl mit einem SpaWa für selbigen leben können, und ein neues
Reiserad wird dieses Jahr, frühestens nach CycleVision, wohl fällig
werden - ich will endlich doch Federung, man wird halt alt...)

Gruß
Markus

Uwe Borchert

unread,
Jan 2, 2002, 6:54:58 AM1/2/02
to
Hi,

On Wed, 02 Jan 2002 09:36:51 +0100, Markus Imhof <markus...@gmx.de> wrote:
>Rainer Zocholl wrote:
>>
>> (Karl Brodowsky) 23.12.01 in /de/rec/fahrrad:
>>
>> >Nabendynamos sind gut. Sie funktionieren vor allem bei schlechtem
>> >Wetter besser als die Reifendynamos.
>>
>...
>> Da er immer Strom liefern kann, kann man die Fahrradelektrik
>> mit Geräten erweitern, die auch am Tage Sinn machen. (Was könnte das
>> sein? MP3-player? GPS-Empfänger/Navigations system? Handy-Accu-ladestation?)
>
>Radio Eriwan :-)

*pfss* *krchchchch* *schschsch*

>Dürfte sich aber erst lohnen, wenn es 12V-Nabendynamos zu kaufen gibt,
>da praktisch alle mobilen Zubehörteile (sofern sie nicht zufällig 6V aus
>dem Netzteil nehmen) für 12V Bordspannung ausgelegt sind - und soo viele
>Spannungswandler möchte ich am Rad auch nicht spazieren fahren.

Also erstens hast Du nur wenige Aktive Komponenten dran, zweitens sind
diese Wandler leicht zu betreiben, drittens kann man notfalls die 12V
mit einer Villardkaskade zusammenbasteln und dann in die 12V reingehen.
Dann muesste man aber wegen der Lampen tricksen...

Die meisten der MP3/Cassette/CD-Player haben einen Anschluss fuer ext.
Steckernetzteile mit 3 V < U_Batt < 6 V. 6V geht ohne Elektronik und
wuerde einem Batteriefach von 4 Zellen entsprechen. Die meisten Player
laufen aber auf unter 3V noch. Also einen 3,3V Spannungsregler drann
und gut ist's. Die Steckverbinder waren DIN 45 323 oder so ...

> Die
>'ideale' Elektrik am Reiserad hätte bei mir dann
>- 12V Nabendynamo
>- Laderegler (einfacher shuntregler mit Kontrollanzeige und
>Handabschaltung)
>- 12V Akkublock mit Tiefentladeschutz

Zu schwer! 12V -> min. 600 g, bei 6V nur die Haelfte.

>- normale (wäre dann wohl 6W/LED) Hauptscheinwerfer/Rücklicht-Kombo
>- zusätzlicher (+-12W bei ordentlicher Optik, dimensioniert für 3
>Stunden am Akku) Fernscheinwerfer
>
>Und wenn Du ein Zusatzgerät willst: iPod :-)
>
>Und damit mal wieder zu unseren oft gestellten Preisfragen:
>- wann kommt die 12V-Regelung?

IIRC gibt es die doch schon seit einigen Jahren. Nur meine Fassung des
Para. 67 StVZO ist noch von 1988.

http://www.verkehrsportal.de/stvzo/stvzo_67.php3

... auch nur 6 V ...

http://www.superdriver.de/driving/daten/stvzo/stvzo67.htm

... auch die alte Version von 1988 ...

>- gibt es europäisches Ausland, in dem 12V-Dynamos zulässig sind?

In Europa wohl weniger, aber in anderen Laendern gibt es durchaus auch
preiswerte und guenstige 12V Lichtmaschinen. Hier in D werden nur 3
Dynamos fuer 12V verkauft. Alles ohne Gewaehr:

* SON, wahlweise auf 6 oder 12V
* BUM DymotekS12 Seitenlaeufer
* FER2002 12V Speichendynamo

>- würde Hr. Schmidt ggf. in eben jenes Ausland seine 12V-Version
>liefern? (Bis zu dem Tag, an dem es 12V-Hauptscheinwerfer gibt (s.o.)

Haeh? Gibt es doch schon!

>würde ich wohl mit einem SpaWa für selbigen leben können, und ein neues
>Reiserad wird dieses Jahr, frühestens nach CycleVision, wohl fällig
>werden - ich will endlich doch Federung, man wird halt alt...)
>

Federung? Kauf Dich doch gleich ein Oudoo!

MfG

Uwe Borchert

Markus Imhof

unread,
Jan 2, 2002, 7:37:38 AM1/2/02
to
Andreas Oehler wrote:
>
> Wed, 02 Jan 2002 09:36:51 +0100, Markus Imhof:

>
> >Dürfte sich aber erst lohnen, wenn es 12V-Nabendynamos zu kaufen gibt,
>
> <argl> Wie bitte definierst DU "12V-Nabendynamo"?
...
>
> Was für die Auslegung eines Nabendynamos wirklich interessiert:
>
> * Welche elektrische Leistung soll ab welcher Drehzahl zur Verfügung
> stehen?

Konform zur beabsichtigten/anstehenden Änderung der TA (was auch immer
da drin steht, aber wenn ich schon gegen die StVZO verstoße, will ich
das wenigstens wissen), ersatzweise >=0.3A/15 km/h; >=0.5A/20 km/h bei
jeweils 15Veff (für Akku).

Drehzahl interessiert mich (als Endanwender) zunächst mal nicht, ich
gehe vom Einbau in ein 20" Vorderrad aus.

Ich bin gedanklich von folgendem Szenario ausgegangen:
- TA schreibt (ähnlichen Blödsinn wie bisher) irgendwas vor
- realisierbar über 'klassischen' Klauenpolgenerator, d.h.
Charakteristik analog zur '6V'-Version
- externe Schaltung für Ladereglung oder, wenn ich zuviel Zeit habe,
power tracking/limiting, aufbauend auf 'Konstantstrom'-Carakteristik des
Generators.

> * Wie sollen Strom und/oder Spannung geregelt/begrenzt sein?

Vorzugsweise über Erregerstrom (wg. Wirkungsgrad bei höheren
Geschwindigkeiten und anpassbarer Leistung/Geschwindigkeit, dürfte
allerdings immer noch mit gewünschtem Preis und Wirkungsgrad
kollidieren).
Für den 'klassischen' Klauenpolgenerator alternativ ein Shuntregler
(Einfachversion) oder kombiniert mit obigem power tracking/limiting
(z.B. tagsüber Akku laden entsprechend maximal 5W Antriebsleistung,
nachts alles durch für den Scheinwerfer.

Power tracking/limiting z.B. indem der Generator über PWM lastgeregelt
zu-/abgeschaltet wird (wo wir dann die >200V Spannungsspitzen entsorgen,
müßte uns Elke sagen können...)

>
> * Welche mechanische Antriebsleistung ist der/die Nutzer/in bereit, für
> den ganzen Spielkram aufzubringen?

Sagen wir mal 10W/20km/h (ja, ich weiß - gäbe lt. s.o. 75%; wo ich den
Kompromiß hinschieben will, weiß ich aber auch nicht, 12W wären
vielleicht auch noch ver'tret'bar). Wenn finanzierbar, umschaltbar
(tagsüber Akku laden bei niedrigerer (Antriebs)Leistung, nachts volle
Leistung für's Licht - realisierbar durch Abschaltung jedes zweiten
Wicklungspols, wenn Du verstehst, was ich meine ?).

>
> * Wie schwer/groß/teuer darf der Dynamo werden?

Dynamo alleine? Vergleichbar mit existierendem SON (+-10%)
(Ja, mittlerweile kann ich es mir leisten, das Geld für den Luxus einer
netzunabhängigen Versorgung von Kleinverbrauchern hinzulegen).
Allerdings sähe ich für mich so ein Teil nur im Verbund mit Laderegler
und Akku (analog KfZ).

Und Du sagst mir jetzt garantiert, daß ich das Obige mit einem 28"er
SON, ordnungswidrig im 20"er Laufrad eingebaut, kriegen kann ;-)

Gruß
Markus

Rainer Zocholl

unread,
Jan 2, 2002, 7:01:00 AM1/2/02
to
(Markus Imhof) 02.01.02 in /de/rec/fahrrad:

>Rainer Zocholl wrote:
>>
>> (Karl Brodowsky) 23.12.01 in /de/rec/fahrrad:
>>
>>>Nabendynamos sind gut. Sie funktionieren vor allem bei schlechtem
>>>Wetter besser als die Reifendynamos.
>>
>...
>> Da er immer Strom liefern kann, kann man die Fahrradelektrik
>> mit Geräten erweitern, die auch am Tage Sinn machen. (Was könnte das
>> sein? MP3-player? GPS-Empfänger/Navigations system?
>> Handy-Accu-ladestation?)

>Radio Eriwan :-)
>Dürfte sich aber erst lohnen, wenn es 12V-Nabendynamos zu kaufen gibt,

>da praktisch alle mobilen Zubehörteile (sofern sie nicht zufällig 6V
>aus dem Netzteil nehmen) für 12V Bordspannung ausgelegt sind - und soo
>viele Spannungswandler möchte ich am Rad auch nicht spazieren fahren.

Stimmt. Guter Einwand wg. der erheblichen Verrluste bei 6V.

Warum eigentlich nicht die 12V Stufe weglassen und gleich
auf 42V gehen?
Ist doch eigentlich "kostenneutral".

Spannungswandler brauchst Du heute eh, da die Versorgungsspannung
der Elektronik immer kleiner werden muss (E = 0,5 * C * U^2)
Wo kommen die < 1,5V Betriebsspannung der CPU her?

Natürlich hat es für die Industrie den Nachteil, das man
den Radfahrern nicht jetzt die antiquierte 12V Technik andrehen kann
und in 20a dann doch 42V weil's keine anderen mobilen Geräte
als in 42V mehr gibt.

Rainer Zocholl

unread,
Jan 2, 2002, 7:25:00 AM1/2/02
to
(Uwe Borchert) 02.01.02 in /de/rec/fahrrad:

>Hi,

>>- 12V Akkublock mit Tiefentladeschutz

>Zu schwer! 12V -> min. 600 g, bei 6V nur die Haelfte.


Emm, interressante Rechnung.
Darum bruacht mal also f. 24V LKWs, weil die Accus so schwer sind?


Seit wann hängt das Gewicht eines Accus von seiner Spannung ab?
Ich dachte bisher das das im wesentlichen von seinem Energie-
speichervermögen abhängt.


Hm, eigentlich wird das Ganze immer mehr ein Thema
f. de.sci.elektronik...

Olaf Schultz

unread,
Jan 2, 2002, 8:37:37 AM1/2/02
to
Rainer Zocholl wrote:
>
> (Uwe Borchert) 02.01.02 in /de/rec/fahrrad:
>
> >Hi,
>
> >>- 12V Akkublock mit Tiefentladeschutz
>
> >Zu schwer! 12V -> min. 600 g, bei 6V nur die Haelfte.
>
> Emm, interressante Rechnung.
> Darum bruacht mal also f. 24V LKWs, weil die Accus so schwer sind?
Ne, deswegen werden die neuen Oberklassewagen mit Kurbelwellengenerator
und 48 V so schwer:=(

Hm, Kapazität=f(Entladestrom/Kapazität) ... ne, ich bin zu faul zum
weiter Überlegen und schwöre lieber auf chemisch gespeicherte Energie
und durch einfaches Futter aufladbar ist:=)

>
> Seit wann hängt das Gewicht eines Accus von seiner Spannung ab?
> Ich dachte bisher das das im wesentlichen von seinem Energie-
> speichervermögen abhängt.

Weil jede zusätzliche Zelle 'n Trennwand und zusätzliches Elektrolyt
(zwischen Trennwand und Platte) braucht:=)


> Hm, eigentlich wird das Ganze immer mehr ein Thema
> f. de.sci.elektronik...

Da sind wir doch eh schon, gell:=)

Olaf
--
Olaf Schultz http://experte.kt2.tu-harburg.de
Heimfelder Straße 77 http://www.tu-harburg.de/~kt2os
21075 Hamburg-Harburg email: O.Sc...@tu-harburg.de
Tel.: 040/79144938 0173/1665989

Markus Imhof

unread,
Jan 2, 2002, 9:37:42 AM1/2/02
to
Uwe Borchert wrote:
>
> Hi,
>
> On Wed, 02 Jan 2002 09:36:51 +0100, Markus Imhof <markus...@gmx.de> wrote:
...

> >Dürfte sich aber erst lohnen, wenn es 12V-Nabendynamos zu kaufen gibt,
> >da praktisch alle mobilen Zubehörteile (sofern sie nicht zufällig 6V aus
> >dem Netzteil nehmen) für 12V Bordspannung ausgelegt sind - und soo viele
> >Spannungswandler möchte ich am Rad auch nicht spazieren fahren.
>
> Also erstens hast Du nur wenige Aktive Komponenten dran, zweitens sind
> diese Wandler leicht zu betreiben,

Das schon - aber erst von 6V auf 12V mit 80% und dann wieder im
Gerät/Netzteil von 12V auf die entsprechende(n) Betriebsspannunge(en)
wird mir zu viel.

> drittens kann man notfalls die 12V
> mit einer Villardkaskade zusammenbasteln und dann in die 12V reingehen.
> Dann muesste man aber wegen der Lampen tricksen

Wirkungsgrad? Und: einfach muß es sein - bei komplettem Ausfall des
ganzen elektronischen Krams (Du darfst ja mal raten, wann und wo das
sein wird...) _muß_ das Licht noch irgenwie weiter funktionieren.

>
> Die meisten der MP3/Cassette/CD-Player haben einen Anschluss fuer ext.
> Steckernetzteile mit 3 V < U_Batt < 6 V

Handy-Lader (na gut, wer's braucht - aber es macht in gewisser Weise
abhängig und läßt sich nun mal nicht so leicht mit Primärzellen
betreiben)? iPod?

>. 6V geht ohne Elektronik und
> wuerde einem Batteriefach von 4 Zellen entsprechen. Die meisten Player
> laufen aber auf unter 3V noch. Also einen 3,3V Spannungsregler drann
> und gut ist's.

Wirkungsgrad. Auch wenn's nur ein paar hundert mW sind, es leppert sich
zusammen, vor allem, wenn Du nur 3000 davon zur Verfügung hast.

...


>
> Zu schwer! 12V -> min. 600 g, bei 6V nur die Haelfte.

<g> ich nehm' an, mittlerweile hast Du drüber nachgedacht?
Aber da könnte ich mit leben - auch mit dem Kilo, daß ein 12V/2,5Ah
Cyclon-Block hätte, wenn ich sonst nichts vibrationsfestes finde.

...


> preiswerte und guenstige 12V Lichtmaschinen. Hier in D werden nur 3
> Dynamos fuer 12V verkauft. Alles ohne Gewaehr:
>
> * SON, wahlweise auf 6 oder 12V
> * BUM DymotekS12 Seitenlaeufer

Solltest Du mal den Webautoren der Hersteller sagen - die scheinen davon
noch nichts zu wissen.

> * FER2002 12V Speichendynamo

Ok - aber ehrlich gesagt kommt wg. Wirkungsgrad, Laufleistung bei
Batteriebetrieb und Antribsleistung eigentlich nur Nabe in Betracht.

>
> >- würde Hr. Schmidt ggf. in eben jenes Ausland seine 12V-Version
> >liefern? (Bis zu dem Tag, an dem es 12V-Hauptscheinwerfer gibt (s.o.)
>
> Haeh? Gibt es doch schon!

Aber auch nur Zusammen mit dem FER-Generator.

...


> >werden - ich will endlich doch Federung, man wird halt alt...)
> >
> Federung? Kauf Dich doch gleich ein Oudoo!

Also, Weichei würd' ich ja noch gelten lassen - aber Oudoo-Treiber zu
implizieren? Ist das ein hinreichender (oder sogar notwendiger) Grund,
um ein Duell zu fordern?

Gruß
Markus

Uwe Borchert

unread,
Jan 2, 2002, 11:21:02 AM1/2/02
to
Hi,

Rainer Zocholl <Usenet...@zocki.toppoint.de> wrote:

>(Uwe Borchert) 02.01.02 in /de/rec/fahrrad:
>
>>Hi,
>
>>>- 12V Akkublock mit Tiefentladeschutz
>
>>Zu schwer! 12V -> min. 600 g, bei 6V nur die Haelfte.
>
>
>Emm, interressante Rechnung.
>Darum bruacht mal also f. 24V LKWs, weil die Accus so schwer sind?
>

Aehm, eher: 24V braucht man im Pkw nicht und daher kann man die
leichten 12V einsetzen. Bisher war's so.

>
>Seit wann hängt das Gewicht eines Accus von seiner Spannung ab?
>Ich dachte bisher das das im wesentlichen von seinem Energie-
>speichervermögen abhängt.
>

Auch, jede Zelle hat ein Gewicht. 12V sind 6 Zellen, 6V sind 3 Zellen.
Grob: die kleinsten BleiGelAkkus haben rund 1,2Ah und wiegen bei 6V
zwischen 300 und 350g, bei 12 V zwischen 600 und 650g.


>
>Hm, eigentlich wird das Ganze immer mehr ein Thema
>f. de.sci.elektronik...

Auch, auch. Aber noch sind wir recht Fahrradspezifisch. Es geht auch
nicht um die tiefsten Grundlagen. Aber ich werde meine Vergleich der
Kapazitaeten und Gewichte fuer den Betrieb von embedded PC's mal
wieder raussuchen. Die haben zwischen 1 und 10W Leistung, sind daher
genau in unserer Leistungsklasse.

MfG

Uwe Borchert

Markus Imhof

unread,
Jan 2, 2002, 11:32:44 AM1/2/02
to
Uwe Borchert wrote:
>
...

> Auch, jede Zelle hat ein Gewicht. 12V sind 6 Zellen, 6V sind 3 Zellen.
> Grob: die kleinsten BleiGelAkkus haben rund 1,2Ah und wiegen bei 6V
> zwischen 300 und 350g, bei 12 V zwischen 600 und 650g.

Ok, Du gehst von den kleinsten Zellen aus - ich will 6W (oder auch
6+2.4) Beleuchtung (egal, ob 6 oder 12V) für >=3 Stunden betreiben
können. Da brauch' ich bei 6V etwa 5Ah, bei 12V sollten etwas mehr als
2Ah hinkommen (die 2.5er Cyclons würden passen). Ob das Sinn macht, ist
eine andere Frage (Zeltplatz?).
Abgesehen davon liegt zu Hause auch noch eine schnucklige 300 mAh (oder
so) Flachzelle rum.

Gruß
Markus

Uwe Borchert

unread,
Jan 2, 2002, 12:52:03 PM1/2/02
to
Hi,

Markus Imhof <markus...@gmx.de> wrote:

>Uwe Borchert wrote:
>>
...[...]...


>>
>> Also erstens hast Du nur wenige Aktive Komponenten dran, zweitens sind
>> diese Wandler leicht zu betreiben,
>
>Das schon - aber erst von 6V auf 12V mit 80% und dann wieder im
>Gerät/Netzteil von 12V auf die entsprechende(n) Betriebsspannunge(en)
>wird mir zu viel.
>

Wenn der Nabendynmao staendig durchlaeuft sollte das auf der sicheren
Seite sein.

>> drittens kann man notfalls die 12V
>> mit einer Villardkaskade zusammenbasteln und dann in die 12V reingehen.
>> Dann muesste man aber wegen der Lampen tricksen
>
>Wirkungsgrad? Und: einfach muß es sein - bei komplettem Ausfall des
>ganzen elektronischen Krams (Du darfst ja mal raten, wann und wo das
>sein wird...) _muß_ das Licht noch irgenwie weiter funktionieren.
>

Das waere nicht gesichert, man brauchte einen extra Umschalter wie in
meiner Anlage. 2xUm mit Ein-Ein langt zum Ueberbruecken.


>>
>> Die meisten der MP3/Cassette/CD-Player haben einen Anschluss fuer ext.
>> Steckernetzteile mit 3 V < U_Batt < 6 V
>
>Handy-Lader (na gut, wer's braucht - aber es macht in gewisser Weise
>abhängig und läßt sich nun mal nicht so leicht mit Primärzellen
>betreiben)? iPod?
>
>>. 6V geht ohne Elektronik und
>> wuerde einem Batteriefach von 4 Zellen entsprechen. Die meisten Player
>> laufen aber auf unter 3V noch. Also einen 3,3V Spannungsregler drann
>> und gut ist's.
>
>Wirkungsgrad. Auch wenn's nur ein paar hundert mW sind, es leppert sich
>zusammen, vor allem, wenn Du nur 3000 davon zur Verfügung hast.
>

Daher ja der staendig mitlaufende Nabedynamo.


>...
>>
>> Zu schwer! 12V -> min. 600 g, bei 6V nur die Haelfte.
>

...[...]...

>> preiswerte und guenstige 12V Lichtmaschinen. Hier in D werden nur 3
>> Dynamos fuer 12V verkauft. Alles ohne Gewaehr:
>>
>> * SON, wahlweise auf 6 oder 12V
>> * BUM DymotekS12 Seitenlaeufer
>
>Solltest Du mal den Webautoren der Hersteller sagen - die scheinen davon
>noch nichts zu wissen.
>
>> * FER2002 12V Speichendynamo
>
>Ok - aber ehrlich gesagt kommt wg. Wirkungsgrad, Laufleistung bei
>Batteriebetrieb und Antribsleistung eigentlich nur Nabe in Betracht.
>

Ja. Wurde aber auch von mir so favorisiert.


>>
>> >- würde Hr. Schmidt ggf. in eben jenes Ausland seine 12V-Version
>> >liefern? (Bis zu dem Tag, an dem es 12V-Hauptscheinwerfer gibt (s.o.)
>>
>> Haeh? Gibt es doch schon!
>
>Aber auch nur Zusammen mit dem FER-Generator.
>

Ach so?

>...
>> >werden - ich will endlich doch Federung, man wird halt alt...)
>> >
>> Federung? Kauf Dich doch gleich ein Oudoo!
>
>Also, Weichei würd' ich ja noch gelten lassen - aber Oudoo-Treiber zu
>implizieren? Ist das ein hinreichender (oder sogar notwendiger) Grund,
>um ein Duell zu fordern?
>

Eigentlich schon. ;-)=)

MfG

Uwe Borchert

Uwe Borchert

unread,
Jan 2, 2002, 3:44:54 PM1/2/02
to
Hi,

Andreas Oehler <Andreas...@gmx.de> wrote:

>Wed, 02 Jan 2002 11:54:58 GMT, Uwe Borchert:


>
>>IIRC gibt es die doch schon seit einigen Jahren. Nur meine Fassung des
>>Para. 67 StVZO ist noch von 1988.
>

>Wenn Du die Diskussion hier gründlich mitverfolgt hättest, Olafs
>Gebetmühle studiert oder auch nur die Fahrradbeleuchungstests (interessant
>ist z.B. auch der Dynamo-Test in der aktuellen Tour) in den Zeitschriften
>der letzten Jahre gelesen hättest, wüßtest Du, das §67 StVZO seit Jahren
>nicht novelliert ist.
>
Ja, das steht da drinne ... aber ich hatte da was anderes im Hinterkopf
und dazu die Verfuegbarkeit dreier 12V-tauglichen Dynamos.

>Der aktuelle Entwurf einer Novelle hatte erhebliche Schnitzer im Bereich
>Einbindung der DIN79100 und rigider Zulassungsvorschriften für Anhänger,
>die über die EU und Einsprüche aus USA hinaus gekickt wurden. Der
>Beleuchtungsteil ist seit nahezu 5 Jahren unverändert und bei Olaf
>nachzulesen. In Kraft ist dies aber nicht, die StVZO-Novelle muß halt erst
>irgendwann nochmal die Legislative passieren - ob das im Wahljahr noch was
>wird?
>
Na ja, wenn dann noch die Tageslichtfahrpflicht dazu kommt ... lassen wir
es lieber warten.

>>http://www.verkehrsportal.de/stvzo/stvzo_67.php3
>>
>>... auch nur 6 V ...
>>
>>http://www.superdriver.de/driving/daten/stvzo/stvzo67.htm
>>
>>... auch die alte Version von 1988 ...
>

>experte.kt2.tu-harburg.de ist Dir nicht zufällig ein Begriff?
>
Aeh? Da war doch was ...

>>>- gibt es europäisches Ausland, in dem 12V-Dynamos zulässig sind?
>

>Nicht explizit - nur insofern, daß keine Detailregelungen getroffen
>wurden. Dies reicht für deutsche Hersteller aber nicht aus, um nicht
>StVZO-gemäße Anlagen zu genehmigen. Wenn ein östereichischer Hersteller
>einen 12V-Dynamo produzieren würde, wäre es wohl schwieriger, diesen hier
>zu verbieten.
>
IIRC werden im fernen Osten auch 12V Dynamos hergestellt ... diese kommen
aber nur als Irrlauefer an kompletten Raedern hier her. Aber es gibt sie
laut Radhaendler um die Ecke durchaus.

>>In Europa wohl weniger, aber in anderen Laendern gibt es durchaus auch
>>preiswerte und guenstige 12V Lichtmaschinen. Hier in D werden nur 3
>>Dynamos fuer 12V verkauft. Alles ohne Gewaehr:
>>
>> * SON, wahlweise auf 6 oder 12V
>> * BUM DymotekS12 Seitenlaeufer
>> * FER2002 12V Speichendynamo
>

>Falsch. Das könntest Du nun wirklich besser wissen. Das Thema ist
>schließlich oft genug hier abgehandelt worden.
>
Okay, der SON wird anders beschaltet. BUM S12 und FER2002 12V sind aber
reale 12V Dynamos. Aber beide sind mit Lichtanlage sehr teuer. IIRC war
der FER mit Licht um die 200 Euro und der S12 kostet immer noch 80 oder
90 Euro. Nicht besonders preiswert wenn ich die 6V Versionen dagegen
halte. Besonders der FER scheint da ueberteuert zu sein. Selbst der
S12 kann mit dem SON preislich kaum mithalten ... so nicht besondere
Erfordernisse einen Nabendynamo ausschliessen.

>>>- würde Hr. Schmidt ggf. in eben jenes Ausland seine 12V-Version
>>>liefern? (Bis zu dem Tag, an dem es 12V-Hauptscheinwerfer gibt (s.o.)
>>
>>Haeh? Gibt es doch schon!
>

>Nur insofern, daß es auch mit dem nominell als "6V"-System verkauften SON
>auch möglich ist, höhere Spannungen (und Leistungen) an entsprechendem
>Verbraucher bereit zu stellen.
>
Muss man die Supressordioden ausbauen/killen?

>Andreas
>
>P.S. Ich weiß nicht exakt woran es liegt, aber irgendwie nervt mich Dein
>Stil zu schreiben. Wahrscheinlich meine ständig unterdrückten
>Schwabenvorurteile denen Du hier zum Opfer fällst...

Rassist? Komm mal nach Balkan, dann wirst Du erst richtig dazu!

MfG

Uwe Borchert

Florian Ladwig

unread,
Jan 2, 2002, 6:40:42 PM1/2/02
to
Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:

> Rainer Zocholl <Usenet...@zocki.toppoint.de> wrote:
>
> >Seit wann hängt das Gewicht eines Accus von seiner Spannung ab?
> >Ich dachte bisher das das im wesentlichen von seinem Energie-
> >speichervermögen abhängt.
> >
> Auch, jede Zelle hat ein Gewicht. 12V sind 6 Zellen, 6V sind 3 Zellen.
> Grob: die kleinsten BleiGelAkkus haben rund 1,2Ah und wiegen bei 6V
> zwischen 300 und 350g, bei 12 V zwischen 600 und 650g.

Es ist Dir aber klar, daß da auch ein Faktor 2 beim Energieinhalt
besteht?

--
Dieses Dokument wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und gilt ohne
Unterschrift und Siegel. Alle Angaben ohne Gewähr. Wir stellen die Normalität
augenblicklich wieder her, sobald wir wissen was eigentlich normal ist.
florian...@gmx.de http://www.floimnetz.de

Uwe Borchert

unread,
Jan 2, 2002, 8:12:02 PM1/2/02
to
Hi,

Andreas Oehler <Andreas...@gmx.de> wrote:

>Wed, 02 Jan 2002 20:44:54 GMT, Uwe Borchert:


>
>>BUM S12 und FER2002 12V sind aber
>>reale 12V Dynamos.
>

><haarerauf> Nein - nur der aufa 12V.
>
Aehm ... warum habe ich dann den S12 in einen der Kataloge (Online?)
gesehen? Allerdings habe ich die Daten der 12V Anlagen nie archiviert.
Aehm ja, Du hast ja was gegen Schwaben, vielleicht deshalb?

>>Aber beide sind mit Lichtanlage sehr teuer. IIRC war
>>der FER mit Licht um die 200 Euro und der S12 kostet immer noch 80 oder
>>90 Euro.
>

>Wie kommst Du auf letzteres? Vor allem das "immer noch"? Der S12 ist nicht
>im Handel. Du verwechselst scheinbar den S6 (hochwertigere Version des
>Dymotec6) mit dem S12.
>
Nein, ich meinte den S12, so war er zumindestens in ein oder zwei der
vielen Kataloge, IIRC auch bei BUM, zu finden. Da gab es sogar eine
Preisangabe die ich aber wohl nicht mehr genau im Schaedel hatte.

>>Nicht besonders preiswert wenn ich die 6V Versionen dagegen
>>halte.
>

>Die 80-90¤ stimmen für den S6.
>
Dann muesste der S12 doch teuerer gewesen sein. Ich hol mal den schwarzen
Ordner. Der fuer die Beleuchtung ... *tapp* *tapp* *tapp* ... da ist er
ja. Kommentar zum S12 ist nicht lieferbar und der S6 wird mit 90 Euro
angegeben. Der 6 nur mit 30 Euro. Waren das was um die 120 odr 130 Euro?
Aber wenn der nicht erhaeltlich ist ... Makulatur.

>>Besonders der FER scheint da ueberteuert zu sein.
>

>Durchaus nicht. Bei den kleinen Stückzahlen vermute ich, daß noch nicht
>mal die Entwicklungs- und Werkzeugkosten gedeckt sind.
>
Wenn der genauso liederlich haelt wie der 6V, dann ist er zu teuer. IIRC
war der Preis fuer den aufa12V mit Scheinwerfer so was um die 180 Euro.
Da wird er seine Entwicklungskosten kaum Einspielen. Der SON kostet doch
nur 160 Euro mit Scheinwerfer? Wie soll der aufa12V da mithalten? Oder
gegen einen billigen Shimano HB-NX30?

MfG

Uwe Borchert

Uwe Borchert

unread,
Jan 2, 2002, 8:19:47 PM1/2/02
to
Hi,

Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:

>Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>
>> Rainer Zocholl <Usenet...@zocki.toppoint.de> wrote:
>>
>> >Seit wann hängt das Gewicht eines Accus von seiner Spannung ab?
>> >Ich dachte bisher das das im wesentlichen von seinem Energie-
>> >speichervermögen abhängt.
>> >
>> Auch, jede Zelle hat ein Gewicht. 12V sind 6 Zellen, 6V sind 3 Zellen.
>> Grob: die kleinsten BleiGelAkkus haben rund 1,2Ah und wiegen bei 6V
>> zwischen 300 und 350g, bei 12 V zwischen 600 und 650g.
>
>Es ist Dir aber klar, daß da auch ein Faktor 2 beim Energieinhalt
>besteht?
>

Ja. Bei einer 12V Beleuchtung muesste das dann sogar durch die hoehere
Leistung vorne kompensiert werden ... bei mehr Licht natuerlich. Wer
aber weniger braucht ist da mit 6V - 1,3Ah gut bedient. Mir faellt da
gerade was auf: in meinen Listen tauchen kaum 12V Lampen auf, die
meisten passen auch nicht in normale Fahrradscheinwerfer. Was fuer
Lampen sind da drinnen?

Aber anders: wer nicht die doppelte Energie braucht? Warum nicht mit
6V fahren? Leichter, kleiner und billicher.

MfG

Uwe Borchert

Markus Imhof

unread,
Jan 3, 2002, 5:04:09 AM1/3/02
to
Andreas Oehler wrote:
>
> Wed, 02 Jan 2002 13:37:38 +0100, Markus Imhof:
>
...

> >Sagen wir mal 10W/20km/h (ja, ich weiß - gäbe lt. s.o. 75%; wo ich den
> >Kompromiß hinschieben will, weiß ich aber auch nicht, 12W wären
> >vielleicht auch noch ver'tret'bar).
>
> Das ist heftig. Der Dynamo wäre also trotz Vorzeigewirkungsgrad
> schwergängiger als die meisten 5,90¤ OEM-Seitenläufer die wegen
> angeblicher Schwergängigkeit meist nicht eingeschaltet werden...

Ja - daß so ein Teil ein noch kleineres Nischenprodukt wäre als der SON
ist mir klar. Aber (auch) deswegen habe ich nur 20 km/h angesetzt. Das
Problem wird da dann eben die bei steigender Geschwindigkeit höhere
Leistungsaufnahme. Wenn man eine PWM über eine vorgeschaltete Z-Diode
absichern könnte - bis zu welcher Spannung versucht der Generator, den
Ausgangsstrom zu halten? Sprich, hast Du (oder Olaf) irgendwo
Strom-/Spannungskennlinien für 20, 25, 30, 35 km/h?
Oder andersrum - auf welche Spannung muß ich gehen, um die
Antriebsleistung zu begrenzen?
Und falls nicht spukt mir da noch so eine unausgegorene Idee für einen
Teststand durch den Hinterkopf (die muß sich aber erst mal gedulden, ich
muß jetzt wirklich erst mal die Stereoanlage fertigbauen...wenn die
restlichen 200 Urlaubsdias eingescannt sind)

Gruß
Markus

Florian Ladwig

unread,
Jan 3, 2002, 6:23:02 PM1/3/02
to
Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:

> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
>
> >Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
> >

> >> 12V sind 6 Zellen, 6V sind 3 Zellen.
> >> Grob: die kleinsten BleiGelAkkus haben rund 1,2Ah und wiegen bei 6V
> >> zwischen 300 und 350g, bei 12 V zwischen 600 und 650g.
> >
> >Es ist Dir aber klar, daß da auch ein Faktor 2 beim Energieinhalt
> >besteht?
> >
> Ja. Bei einer 12V Beleuchtung muesste das dann sogar durch die hoehere
> Leistung vorne kompensiert werden ... bei mehr Licht natuerlich.

Stimmt, doppelte Spannung ist vierfache Leistung, der Akku läuft
nur noch die halbe Zeit, das ist kontraproduktiv... Der Trend sollte
zu Low-Voltage-Systemen gehen, bei 3V hätte man die doppelte
Laufzeit bei halbem Gewicht!

Uwe Borchert

unread,
Jan 3, 2002, 7:14:11 PM1/3/02
to
Hi,

Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
>Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>

...[...]...


>> >
>> >Es ist Dir aber klar, daß da auch ein Faktor 2 beim Energieinhalt
>> >besteht?
>> >
>> Ja. Bei einer 12V Beleuchtung muesste das dann sogar durch die hoehere
>> Leistung vorne kompensiert werden ... bei mehr Licht natuerlich.
>
>Stimmt, doppelte Spannung ist vierfache Leistung, der Akku läuft
>nur noch die halbe Zeit, das ist kontraproduktiv... Der Trend sollte
>zu Low-Voltage-Systemen gehen, bei 3V hätte man die doppelte
>Laufzeit bei halbem Gewicht!
>

Nein, da gibt es zwei Punkte dagegen:

* die Quantisierung der Zellen mit 1,2 (NiXx) bzw 2 (Blei) ermoeglicht
erst bei mehreren Zellen eine sinnvolle Anpassung an die Leuchtmittel

* unter 5V gibt es fast nix an brauchbaren Lampen mit guter Lichtausbeute
und ordentlicher Lebensdauer

Irgendwo ab 4,8V (NiXx) bzw 6V (Blei) faengt es an brauchbar zu werden.
Also das Gewicht ist noch gering und die Leuchtmittel brauchbar. Alles
andere scheint so auf den ersten Blick weniger optimal zu sein. Siehe
auch die diversen Datenblaetter von Narva, Philips und Osram. Du hast
nun mal das System Akku - Lampe - rote LED und die Randbedingungen sind
zu beachten. Dabei komme ich dann immer auf min. 4,8V, max 6V bei den
ueblichen Schaltungen fuer LEDs, den Halogenleuchtmitteln und den Akkus
mit passeblen Komromissen.

MfG

Uwe Borchert

Rainer Zocholl

unread,
Jan 3, 2002, 6:40:00 PM1/3/02
to
(Florian Ladwig) 04.01.02 in /de/rec/fahrrad:

>Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:

>> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
>>
>>>Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>>>
>>>> 12V sind 6 Zellen, 6V sind 3 Zellen.
>>>> Grob: die kleinsten BleiGelAkkus haben rund 1,2Ah und wiegen bei
>>>> 6V zwischen 300 und 350g, bei 12 V zwischen 600 und 650g.
>>>
>>>Es ist Dir aber klar, daß da auch ein Faktor 2 beim Energieinhalt
>>>besteht?
>>>
>> Ja. Bei einer 12V Beleuchtung muesste das dann sogar durch die
>> hoehere Leistung vorne kompensiert werden ... bei mehr Licht
>> natuerlich.

>Stimmt, doppelte Spannung ist vierfache Leistung, der Akku läuft
>nur noch die halbe Zeit, das ist kontraproduktiv... Der Trend sollte
>zu Low-Voltage-Systemen gehen, bei 3V hätte man die doppelte
>Laufzeit bei halbem Gewicht!

<verwirrt unsich schauend>
Euro ist mal 2? durch 2? mal 4? mal 2 weniger der Hälfte von
einem Zehntel?

argllllllllll


Gerald Eischer

unread,
Jan 3, 2002, 8:26:48 PM1/3/02
to
Markus Imhof <markus...@gmx.de> schrieb:

>- gibt es europäisches Ausland, in dem 12V-Dynamos zulässig sind?

Ja. Hier zum Bleistift. Dem österr. Fahrradverordnung ist die Spannung
völlig wurscht, es ist nicht einmal elektrisches Licht vorgeschrieben.

Uwe Borchert

unread,
Jan 3, 2002, 8:42:37 PM1/3/02
to
Hi,

Rainer Zocholl <Usenet...@zocki.toppoint.de> wrote:

>(Florian Ladwig) 04.01.02 in /de/rec/fahrrad:
>
>>Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>

...[...]...


>>>>
>>> Ja. Bei einer 12V Beleuchtung muesste das dann sogar durch die
>>> hoehere Leistung vorne kompensiert werden ... bei mehr Licht
>>> natuerlich.
>
>>Stimmt, doppelte Spannung ist vierfache Leistung, der Akku läuft
>>nur noch die halbe Zeit, das ist kontraproduktiv... Der Trend sollte
>>zu Low-Voltage-Systemen gehen, bei 3V hätte man die doppelte
>>Laufzeit bei halbem Gewicht!
>
><verwirrt unsich schauend>
>Euro ist mal 2? durch 2? mal 4? mal 2 weniger der Hälfte von
>einem Zehntel?
>

... und denk dran am Bankomat die Pinnummer durch 1,95583 zu teilen.

*AUUUUUUUU*

Uwe Borchert

Ulli Horlacher

unread,
Jan 4, 2002, 4:19:12 AM1/4/02
to
Gerald Eischer <Geralds_S...@gmx.at> wrote:

> Ja. Hier zum Bleistift. Dem österr. Fahrradverordnung ist die Spannung
> völlig wurscht, es ist nicht einmal elektrisches Licht vorgeschrieben.

GOIL! Bei meinem naechsten Oesterreichurlaub ruest ich mein Tandem mit
einer Karbid-Lampe aus! DAS wollte ich schon immer mal machen! :-)

--
\ Ulli Horlacher \ fram...@moep.bb.bawue.de \ SAFT://saft.to/framstag \
\ "We don't brake for SPAMmers - BO-FH 666" \

Ulrich Mindrup

unread,
Jan 4, 2002, 11:09:28 AM1/4/02
to
Gerald Eischer schrieb:

>
> Ja. Hier zum Bleistift. Dem österr. Fahrradverordnung ist die Spannung
> völlig wurscht, es ist nicht einmal elektrisches Licht vorgeschrieben.
>

Und wann wurde die verabschiedet?

Zur Zeit von Kaiser Franz Josef?

SCNR

Ulrich

Uwe Borchert

unread,
Jan 4, 2002, 12:37:12 PM1/4/02
to
Hi,

Ulrich Mindrup <ulr...@mindrup.net> wrote:

Die elektische Fahrradbeleuchtung kam in den 30ern auf und wurde dann
wohl im III Reich Vorschrift. Die haben wohl diese Zeit verpasst. Oder
war die doch kurz vorher?

>SCNR
>
Was gibt's da zu lachen? Der Paragraf 67 der StVZO ist so ziemlich das
hirnrissigste fuer Fahrzeuge was es gibt.

MfG

Uwe Borchert

Gerald Eischer

unread,
Jan 4, 2002, 1:22:46 PM1/4/02
to
Ulrich Mindrup <ulr...@mindrup.net> schrieb:

Mach dich nur lustig.
Schon einmal darüber nachgedacht, dass das Vorschreiben einer bestimmten
Technologie zur Ereichung eines Zieles den Fortschritt behindert?

Olaf Schultz

unread,
Jan 4, 2002, 4:16:37 PM1/4/02
to
Steht in der Gebetsmühle (wo denn sonst:)
1.5.2001


...
3. mit einem helleuchtenden, mit dem Fahrrad fest verbundenen
Scheinwerfer, der die Fahrbahn
nach vorne mit weißem oder hellgelbem, ruhendem Licht mit einer
Lichtstärke von mindestens
100 cd beleuchtet;
...
(3) Sofern Scheinwerfer oder Rücklicht mit einem Dynamo betrieben
werden, gilt Abs. 1 Z 3 und
Z 4 mit der Maßgabe, daß die dort genannte Wirkung ab einer
Geschwindigkeit von 15 km/h
erreicht werden muß....

Bin jetzt aber zu faul auszurechnen, ob meine Häckel-Karbid die 100~cd
erreicht hat. Moment, eben mal nachgeguckt: 0,42lx auf 10 m macht IIRC
0,42*10**2=42 cd. Also leider zu wenig. Doch den Spiegel neu belegen und
zwei (Je eine zum Handwärmen, wenn ich mir die Temperaturkarte in der
Tagesschau von Süddeutschland angucke... brrr)

Florian Ladwig

unread,
Jan 4, 2002, 5:07:44 PM1/4/02
to
Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:

> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
> >Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
> >

> >> Bei einer 12V Beleuchtung muesste das dann sogar durch die hoehere
> >> Leistung vorne kompensiert werden ... bei mehr Licht natuerlich.
> >
> >Stimmt, doppelte Spannung ist vierfache Leistung, der Akku läuft
> >nur noch die halbe Zeit, das ist kontraproduktiv... Der Trend sollte
> >zu Low-Voltage-Systemen gehen, bei 3V hätte man die doppelte
> >Laufzeit bei halbem Gewicht!
> >
> Nein, da gibt es zwei Punkte dagegen:
>
> * die Quantisierung der Zellen mit 1,2 (NiXx) bzw 2 (Blei) ermoeglicht
> erst bei mehreren Zellen eine sinnvolle Anpassung an die Leuchtmittel

Wieso? Taschenlampenbirnen gibt es auch für eine oder zwei Zellen.

> * unter 5V gibt es fast nix an brauchbaren Lampen mit guter Lichtausbeute
> und ordentlicher Lebensdauer

Darum schreibe ich ja auch Trend, in diese Richtung sollte die
Entwicklung gehen.

> Irgendwo ab 4,8V (NiXx) bzw 6V (Blei) faengt es an brauchbar zu werden.
> Also das Gewicht ist noch gering und die Leuchtmittel brauchbar.

Es gibt auch kleine Zellen und meine Maglites scheinen mir recht
brauchbar zu sein.

> Alles
> andere scheint so auf den ersten Blick weniger optimal zu sein.

Eben, scheint, aber niedrigere Spannung bedeutet längere Laufzeit.

> Dabei komme ich dann immer auf min. 4,8V, max 6V bei den
> ueblichen Schaltungen fuer LEDs, den Halogenleuchtmitteln und den Akkus
> mit passeblen Komromissen.

Übliche rote LEDs haben Betriebsspannungen von um die 2V.

Gerald Eischer

unread,
Jan 4, 2002, 5:18:16 PM1/4/02
to
Olaf Schultz <O.Sc...@tu-harburg.de> schrieb:

>Steht in der Gebetsmühle (wo denn sonst:)
>1.5.2001

Das Original: www.bmv.gv.at/vk/4strasse/recht/fa/fahrradvo.pdf

Martin Klaiber

unread,
Jan 4, 2002, 5:48:25 PM1/4/02
to
Markus Imhof <markus...@gmx.de> wrote:

> Das schon - aber erst von 6V auf 12V

Warum erzeugst Du die 12V nicht direkt aus dem Dynamo? Ich habe noch
nie einen vermessen, aber wenn das stimmt was man hier so liest, daß
sich Dynamos wie eine Stromquelle verhalten, dann sollte die Spannung
an den Klemmen etwa umgekehrt proportional zur Last sein.

Ich würde an Deiner Stelle eine spannungsfeste Brücke und Folien-C an
den Dynamo anschließen und mal schauen, wie groß die Spannung wird.
Wenn das gut aussieht würde ich einen einstellbaren Spannungsregler
(LM 317, o.ä.) so dimensionieren, daß man damit einen 12V Bleiakku
laden kann (IIRC 13,8V für Dauerladung, auf maximale Eingangsspannung
des Reglers achten). Einen 12V-Bleiakku dranhängen und ein Amperemeter
dazwischen und Du siehst, mit welchen Strömen Du rechnen kannst. Danach
dimensionierst Du Deine Verbraucher und Deinen Akku. Für ein GPS, o.ä.
sollte es IMHO reichen. Die endgültige Schaltung kannst Du dann noch
mit ausgesuchten Bauteilen (Schottkydioden, Low-Drop-Spannungsregler)
optimieren und vorallem absichern (Schmelzsicherung hinter dem Akku,
Diode davor, damit er sich nicht über den U-Regler entladen kann, oder
einen Regler verwenden, der sowas schon eingebaut hat, usw.).

> Wirkungsgrad? Und: einfach muß es sein - bei komplettem Ausfall des
> ganzen elektronischen Krams (Du darfst ja mal raten, wann und wo das
> sein wird...) _muß_ das Licht noch irgenwie weiter funktionieren.

Warum entkoppelst Du nicht Licht und 12V-Erzeugung? Das Licht läuft
ganz normal mit 6V-Wechselspannung. Mit einem einfachen mechanischen
Umschalter kannst Du zwischen Licht und 12V-Akku-Laden umschalten.

Martin

Martin Klaiber

unread,
Jan 4, 2002, 5:50:52 PM1/4/02
to
Ulli Horlacher <fram...@moep.bb.bawue.de> wrote:

> GOIL! Bei meinem naechsten Oesterreichurlaub ruest ich mein Tandem mit
> einer Karbid-Lampe aus! DAS wollte ich schon immer mal machen! :-)

Wie funktionieren diese Karbid-Leuchten denn? Zündet man das Karbid
einfach an? Ich dachte, das explodiert dann.

TIA, Martin

Ulli Horlacher

unread,
Jan 4, 2002, 6:38:50 PM1/4/02
to
Martin Klaiber <mart...@zedat.fu-berlin.de> wrote:

>> GOIL! Bei meinem naechsten Oesterreichurlaub ruest ich mein Tandem mit
>> einer Karbid-Lampe aus! DAS wollte ich schon immer mal machen! :-)
>
> Wie funktionieren diese Karbid-Leuchten denn?

Man gibt Wasser zu und das entstehende Acetylen zuendet man dann an.
In Formel:
Ca2C + H20 --> H2C2 + CaO
H2C2 + 3 O2 --> 2 CO2 + 2 H20 + Licht

> Zündet man das Karbid einfach an? Ich dachte, das explodiert dann.

Warum denkst du das? Calziumcarbid brennt nicht mal, geschweige denn, dass
es irgendwie zum explodieren zu bringen ist.

Ulli Horlacher

unread,
Jan 4, 2002, 6:41:04 PM1/4/02
to
Andreas Oehler <Andreas...@gmx.de> wrote:

> Ob Ullis Karbidlampe die 100 cd zusammen bringt, mag Olaf kommentieren.

Ihr kennt beide meine (selbstgebauten) Karbidlampen nicht! :-)

Martin Klaiber

unread,
Jan 4, 2002, 7:28:22 PM1/4/02
to
Martin Klaiber <mart...@zedat.fu-berlin.de> wrote:

> sich Dynamos wie eine Stromquelle verhalten, dann sollte die Spannung
> an den Klemmen etwa umgekehrt proportional zur Last sein.

Ist vielleicht missverständlich formuliert. Ich hätte besser schreiben
sollen: etwa proportional zum Lastwiderstand.

Martin

Martin Klaiber

unread,
Jan 4, 2002, 7:31:42 PM1/4/02
to
Ulli Horlacher <fram...@moep.bb.bawue.de> wrote:
> Martin Klaiber <mart...@zedat.fu-berlin.de> wrote:

>> Zündet man das Karbid einfach an? Ich dachte, das explodiert dann.

> Warum denkst du das? Calziumcarbid brennt nicht mal, geschweige denn, dass
> es irgendwie zum explodieren zu bringen ist.

Einer meiner früheren Mitschüler bastelte 'Bomben' indem er in eine
Blechbüchse etwas Karbid legte, draufspuckte, die Büchse verschloss
und wartete, bis der Deckel abgesprengt wurde ;-) Er erzählte mir,
daß der Effekt gesteigert werden könne wenn man das Ganze anzündet.

Martin (in Chemie 'ne Niete)

Uwe Borchert

unread,
Jan 4, 2002, 8:00:42 PM1/4/02
to
Hi,

Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:

>Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>
>> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
>> >Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>> >
>> >> Bei einer 12V Beleuchtung muesste das dann sogar durch die hoehere
>> >> Leistung vorne kompensiert werden ... bei mehr Licht natuerlich.
>> >
>> >Stimmt, doppelte Spannung ist vierfache Leistung, der Akku läuft
>> >nur noch die halbe Zeit, das ist kontraproduktiv... Der Trend sollte
>> >zu Low-Voltage-Systemen gehen, bei 3V hätte man die doppelte
>> >Laufzeit bei halbem Gewicht!
>> >
>> Nein, da gibt es zwei Punkte dagegen:
>>
>> * die Quantisierung der Zellen mit 1,2 (NiXx) bzw 2 (Blei) ermoeglicht
>> erst bei mehreren Zellen eine sinnvolle Anpassung an die Leuchtmittel
>
>Wieso? Taschenlampenbirnen gibt es auch für eine oder zwei Zellen.
>

Ja und? Aber deren Lichtausbeute ist gering, die Lebensdauer kurz. Du
solltest mal einige Datenblaetter waelzen.

>> * unter 5V gibt es fast nix an brauchbaren Lampen mit guter Lichtausbeute
>> und ordentlicher Lebensdauer
>
>Darum schreibe ich ja auch Trend, in diese Richtung sollte die
>Entwicklung gehen.
>
>> Irgendwo ab 4,8V (NiXx) bzw 6V (Blei) faengt es an brauchbar zu werden.
>> Also das Gewicht ist noch gering und die Leuchtmittel brauchbar.
>
>Es gibt auch kleine Zellen und meine Maglites scheinen mir recht
>brauchbar zu sein.
>

Lebensdauer? Lichtausbeute (lm/W)?

>> Alles
>> andere scheint so auf den ersten Blick weniger optimal zu sein.
>
>Eben, scheint, aber niedrigere Spannung bedeutet längere Laufzeit.
>

Nein, nicht bei der jetzigen Technik. Und das ist es was ich bekommen
kann und was fuer mich zaehlt.

>> Dabei komme ich dann immer auf min. 4,8V, max 6V bei den
>> ueblichen Schaltungen fuer LEDs, den Halogenleuchtmitteln und den Akkus
>> mit passeblen Komromissen.
>
>Übliche rote LEDs haben Betriebsspannungen von um die 2V.
>

Brueckengleichrichter mit Schottkydioden haben einen Spannugsabfall von
0,4V, die Konstantstromquellen auch schon 2V aufwaerts. Also unter 3V
laeuft das auch ohne Gleichrichter nicht. Also sind selbest bei meinen
selbtgestrickten RL 3,5V das Minimum. Und die sind optimiert, besser
als die ueblichen Teile aus dem Handel.

MfG

Uwe Borchert

Steffen H.

unread,
Jan 4, 2002, 9:57:49 AM1/4/02
to

"Ulli Horlacher" <fram...@moep.bb.bawue.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a13s2g$25d$1...@moep.bb.bawue.de...

> GOIL! Bei meinem naechsten Oesterreichurlaub ruest ich mein Tandem mit
> einer Karbid-Lampe aus! DAS wollte ich schon immer mal machen! :-)

.. würde ich auch so machen wenn dqas hantier damit nicht wäre...
kabidlampen sind nicht ohen! (hast du schon mal eine leuchten sehn?) die
bringen einiges mehr als alle herkömmlichen e-funzeln. wären also ne echte
alternative.... aber wie gesagt, das hantier damit...

steffen


Ulli Horlacher

unread,
Jan 5, 2002, 5:22:08 AM1/5/02
to
Martin Klaiber <mart...@zedat.fu-berlin.de> wrote:

>> Warum denkst du das? Calziumcarbid brennt nicht mal, geschweige denn, dass
>> es irgendwie zum explodieren zu bringen ist.
>
> Einer meiner früheren Mitschüler bastelte 'Bomben' indem er in eine
> Blechbüchse etwas Karbid legte, draufspuckte

Und was ist in der Spucke drin? Naaaa? :-)


> die Büchse verschloss
> und wartete, bis der Deckel abgesprengt wurde ;-) Er erzählte mir,
> daß der Effekt gesteigert werden könne wenn man das Ganze anzündet.

Da hat er das entstandene Acetylen abgefackelt.

Gerald Eischer

unread,
Jan 5, 2002, 5:36:56 AM1/5/02
to
Ulli Horlacher <fram...@moep.bb.bawue.de> schrieb:

>Ihr kennt beide meine (selbstgebauten) Karbidlampen nicht! :-)

[x] Send pigs!

Dirk Beinhauer

unread,
Jan 5, 2002, 7:00:13 AM1/5/02
to

"Gerald Eischer" <Geralds_S...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:rSR2hLtRxyzr-p...@ID-37099.user.dfncis.de...

> Ulli Horlacher <fram...@moep.bb.bawue.de> schrieb:
>
> >Ihr kennt beide meine (selbstgebauten) Karbidlampen nicht! :-)
>
> [x] Send pigs!
>

Karbidverbrauch 3 Kilo/std, und mit dem Reflektor kann er notfalls auch
Astra empfangen:-))

Gruß

Dirk


Olaf Schultz

unread,
Jan 6, 2002, 3:26:19 PM1/6/02
to
Nene,

steht im Beleuchtungstext auf dem Experten (u.a. auch da:=)...

Florian Ladwig

unread,
Jan 6, 2002, 5:39:48 PM1/6/02
to
Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:

> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
>
> >Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
> >
> >> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
> >> >Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
> >> >
> >> >> Bei einer 12V Beleuchtung muesste das dann sogar durch die hoehere
> >> >> Leistung vorne kompensiert werden ... bei mehr Licht natuerlich.
> >> >
> >> >Stimmt, doppelte Spannung ist vierfache Leistung, der Akku läuft
> >> >nur noch die halbe Zeit, das ist kontraproduktiv... Der Trend sollte
> >> >zu Low-Voltage-Systemen gehen, bei 3V hätte man die doppelte
> >> >Laufzeit bei halbem Gewicht!
> >> >
> >> Nein, da gibt es zwei Punkte dagegen:
> >>
> >> * die Quantisierung der Zellen mit 1,2 (NiXx) bzw 2 (Blei) ermoeglicht
> >> erst bei mehreren Zellen eine sinnvolle Anpassung an die Leuchtmittel
> >
> >Wieso? Taschenlampenbirnen gibt es auch für eine oder zwei Zellen.
> >
> Ja und? Aber deren Lichtausbeute ist gering, die Lebensdauer kurz.

Meine Mags sind sehr hell und halten schon etliche Jahre.

> Du
> solltest mal einige Datenblaetter waelzen.

Es wurden keine mitgeliefert.

> >> Irgendwo ab 4,8V (NiXx) bzw 6V (Blei) faengt es an brauchbar zu werden.
> >> Also das Gewicht ist noch gering und die Leuchtmittel brauchbar.
> >
> >Es gibt auch kleine Zellen und meine Maglites scheinen mir recht
> >brauchbar zu sein.
> >
> Lebensdauer?

In mehreren Jahren ist noch keine kaputtgegangen.

> Lichtausbeute (lm/W)?

Was weiß ich, ich kenne ja nichtmal die Leistung, für 1,5 oder 3V
sind sie aber ziemlich hell.

> >> Alles
> >> andere scheint so auf den ersten Blick weniger optimal zu sein.
> >
> >Eben, scheint, aber niedrigere Spannung bedeutet längere Laufzeit.
> >
> Nein, nicht bei der jetzigen Technik.

Wieso? Physikalische Tatsachen sind zeitinvariant.

> >Übliche rote LEDs haben Betriebsspannungen von um die 2V.
> >
> Brueckengleichrichter mit Schottkydioden haben einen Spannugsabfall von
> 0,4V,

Einen Gleichrichter halte ich an Batterien für Overkill, man muß
beim Eisetzen eben auf die Polarität achten.

> die Konstantstromquellen auch schon 2V aufwaerts.

Wozu?

Uwe Borchert

unread,
Jan 6, 2002, 8:54:38 PM1/6/02
to
Hi,

Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:

>Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>

...[Taschenlampenbirnen]...


>> >
>> Ja und? Aber deren Lichtausbeute ist gering, die Lebensdauer kurz.
>
>Meine Mags sind sehr hell und halten schon etliche Jahre.
>

Hmmm, ich habe in den Datenblaettern nix gefunden was darauf hindeuten
koennte. Das sah alles recht lausig aus und einfach auf's Geradewohl
testen wollte ich auch nicht.

>> Du
>> solltest mal einige Datenblaetter waelzen.
>
>Es wurden keine mitgeliefert.
>

Ich habe die von Philips, Auszuege von Narva und Osram.

>> >> Irgendwo ab 4,8V (NiXx) bzw 6V (Blei) faengt es an brauchbar zu werden.
>> >> Also das Gewicht ist noch gering und die Leuchtmittel brauchbar.
>> >
>> >Es gibt auch kleine Zellen und meine Maglites scheinen mir recht
>> >brauchbar zu sein.
>> >
>> Lebensdauer?
>
>In mehreren Jahren ist noch keine kaputtgegangen.
>

Wenig benutzt oder viele in Verwendung?

>> Lichtausbeute (lm/W)?
>
>Was weiß ich, ich kenne ja nichtmal die Leistung, für 1,5 oder 3V
>sind sie aber ziemlich hell.
>

Ich muss da nun mal den Datenblaettern vertrauen ...

>> >> Alles
>> >> andere scheint so auf den ersten Blick weniger optimal zu sein.
>> >
>> >Eben, scheint, aber niedrigere Spannung bedeutet längere Laufzeit.
>> >
>> Nein, nicht bei der jetzigen Technik.
>
>Wieso? Physikalische Tatsachen sind zeitinvariant.
>

Aber die Umsetzung kann besser werden.

>> >Übliche rote LEDs haben Betriebsspannungen von um die 2V.
>> >
>> Brueckengleichrichter mit Schottkydioden haben einen Spannugsabfall von
>> 0,4V,
>
>Einen Gleichrichter halte ich an Batterien für Overkill, man muß
>beim Eisetzen eben auf die Polarität achten.
>

Dynamonotbetrieb?

>> die Konstantstromquellen auch schon 2V aufwaerts.
>
>Wozu?
>

Konstanstrom! Keine Abhanegigkeit der Helligkeit von der Akkuspannung.

Ab 4,8V wird alles viel einfacher zu basteln. Standardlampen, einfache
Schaltungen fuers RL, preiswerte Akkus, teilweise in handelsueblichen
Haltern. Drunter wird es ein heiteres Raetzelraten und manchmal Pfusch.
Geringes Risiko beim Dimensionieren, einfache Bauteilbeschaffung ...
das alles spricht fuer 4,8 oder 6V.

MfG

Uwe Borchert

Christian Ulrich

unread,
Jan 7, 2002, 3:54:19 AM1/7/02
to
Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:


>Meine Mags sind sehr hell und halten schon etliche Jahre.


Ich kenne nur die Mini-Mag mit Fahrradhalterung.
Was für Mags sind des den bei Dir? Und wieviele benutzt Du? Wie befestigst Du
sie?
Gruß CU.
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Ulrich Mindrup

unread,
Jan 7, 2002, 3:00:04 PM1/7/02
to
Uwe Borchert schrieb:

> Was gibt's da zu lachen? Der Paragraf 67 der StVZO ist so ziemlich das
> hirnrissigste fuer Fahrzeuge was es gibt.
>

Es ging mir nur darum, daß _elektrisches_ Licht nicht erwähnt ist.
Bei aller Idiotie der in Deutschland geltenden Vorschriften, die
Möglichkeit der Realisierung einer vernünftigen Fahrradbeleuchtung
ohne elektrische Spannungsquelle -sei es Akku oder Dynamo- sehe ich
nicht.

Grüße

Ulrich

Uwe Borchert

unread,
Jan 7, 2002, 3:32:24 PM1/7/02
to
Hi,

Ulrich Mindrup <ulr...@mindrup.net> wrote:

>Uwe Borchert schrieb:
>
>> Was gibt's da zu lachen? Der Paragraf 67 der StVZO ist so ziemlich das
>> hirnrissigste fuer Fahrzeuge was es gibt.
>>
>
>Es ging mir nur darum, daß _elektrisches_ Licht nicht erwähnt ist.

Warum solltes es? Das Licht muss leuchten, alles andere ist Nebensache
und die technische Umsetzung als solches dient ja nur zum Erreichen
dieser einen Funktion.

>Bei aller Idiotie der in Deutschland geltenden Vorschriften, die
>Möglichkeit der Realisierung einer vernünftigen Fahrradbeleuchtung
>ohne elektrische Spannungsquelle -sei es Akku oder Dynamo- sehe ich
>nicht.
>

Karbidlampen? Frag mal Chemiker ob die Alternativen kennen. Auch wenn
es keine gibt ... es koennte sie ja geben. Irgendeine absolut geniale
Erfindung. Diese wird durch solche Beschraenkungen ja behindert.

MfG

Uwe Borchert

Florian Ladwig

unread,
Jan 7, 2002, 7:00:36 PM1/7/02
to
Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:

> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
>
> >Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
> >
>
> ...[Taschenlampenbirnen]...
> >> >
> >> Ja und? Aber deren Lichtausbeute ist gering, die Lebensdauer kurz.
> >
> >Meine Mags sind sehr hell und halten schon etliche Jahre.
> >
> Hmmm, ich habe in den Datenblaettern nix gefunden was darauf hindeuten
> koennte.

Glaube es mir einfach.

> >> Du
> >> solltest mal einige Datenblaetter waelzen.
> >
> >Es wurden keine mitgeliefert.
> >
> Ich habe die von Philips, Auszuege von Narva und Osram.

Ja und? Auf den Birnen steht nichts drauf.

> >> Lebensdauer?
> >
> >In mehreren Jahren ist noch keine kaputtgegangen.
> >
> Wenig benutzt oder viele in Verwendung?

Ich schalte sie dann an, wenn ich sie brauche und wechsle die
Batterien, wenn sie leer sind.

> >> Lichtausbeute (lm/W)?
> >
> >Was weiß ich, ich kenne ja nichtmal die Leistung, für 1,5 oder 3V
> >sind sie aber ziemlich hell.
> >
> Ich muss da nun mal den Datenblaettern vertrauen ...

Wieso? Einfach einschalten.

> >> >Übliche rote LEDs haben Betriebsspannungen von um die 2V.
> >> >
> >> Brueckengleichrichter mit Schottkydioden haben einen Spannugsabfall von
> >> 0,4V,
> >
> >Einen Gleichrichter halte ich an Batterien für Overkill, man muß
> >beim Eisetzen eben auf die Polarität achten.
> >
> Dynamonotbetrieb?

Für Deinen Akkulader brauchst Du sowieso einen Umspanner.

> >> die Konstantstromquellen auch schon 2V aufwaerts.
> >
> >Wozu?
> >
> Konstanstrom! Keine Abhanegigkeit der Helligkeit von der Akkuspannung.

What shalls? Das ist bei Glühbirnen genauso.

Florian Ladwig

unread,
Jan 7, 2002, 7:00:38 PM1/7/02
to
Christian Ulrich <Christia...@web.de> schrieb:

> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
>
> >Meine Mags sind sehr hell und halten schon etliche Jahre.
>
> Ich kenne nur die Mini-Mag mit Fahrradhalterung.
> Was für Mags sind des den bei Dir? Und wieviele benutzt Du? Wie befestigst Du
> sie?

Garnicht.

Uwe Borchert

unread,
Jan 8, 2002, 2:47:22 AM1/8/02
to
Hi,

Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:

>Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>
>> Florian Ladwig <florian...@gmx.de> wrote:
>>
>> >Uwe.Bo...@gmx.de (Uwe Borchert) schrieb:
>> >
>>
>> ...[Taschenlampenbirnen]...
>> >> >
>> >> Ja und? Aber deren Lichtausbeute ist gering, die Lebensdauer kurz.
>> >
>> >Meine Mags sind sehr hell und halten schon etliche Jahre.
>> >
>> Hmmm, ich habe in den Datenblaettern nix gefunden was darauf hindeuten
>> koennte.
>
>Glaube es mir einfach.
>

Noe, ohne genauere Angaben glaub ich da nix. Ich habe von Dir auch keine
Angabe der Brenndauer in Stunden ...

>> >> Du
>> >> solltest mal einige Datenblaetter waelzen.
>> >
>> >Es wurden keine mitgeliefert.
>> >
>> Ich habe die von Philips, Auszuege von Narva und Osram.
>
>Ja und? Auf den Birnen steht nichts drauf.
>

Und welche sind das? Also zumindestens eine Einkaufsbezeichnung des
Herstellers? Oder steht da nur so was wie "4 Cell" drauf?

>> >> Lebensdauer?
>> >
>> >In mehreren Jahren ist noch keine kaputtgegangen.
>> >
>> Wenig benutzt oder viele in Verwendung?
>
>Ich schalte sie dann an, wenn ich sie brauche und wechsle die
>Batterien, wenn sie leer sind.
>

In Stunden?

>> >> Lichtausbeute (lm/W)?
>> >
>> >Was weiß ich, ich kenne ja nichtmal die Leistung, für 1,5 oder 3V
>> >sind sie aber ziemlich hell.
>> >
>> Ich muss da nun mal den Datenblaettern vertrauen ...
>
>Wieso? Einfach einschalten.
>

Und dann messen bis die Haelfte von 10 hin ist?

>> >> >Übliche rote LEDs haben Betriebsspannungen von um die 2V.
>> >> >
>> >> Brueckengleichrichter mit Schottkydioden haben einen Spannugsabfall von
>> >> 0,4V,
>> >
>> >Einen Gleichrichter halte ich an Batterien für Overkill, man muß
>> >beim Eisetzen eben auf die Polarität achten.
>> >
>> Dynamonotbetrieb?
>
>Für Deinen Akkulader brauchst Du sowieso einen Umspanner.
>

Aber nicht am Fahrrad. Der ist bei den meisten Fahrraedern immer noch
an der Steckdose. Stichwort: Dynamonotbetrieb!

>> >> die Konstantstromquellen auch schon 2V aufwaerts.
>> >
>> >Wozu?
>> >
>> Konstanstrom! Keine Abhanegigkeit der Helligkeit von der Akkuspannung.
>
>What shalls? Das ist bei Glühbirnen genauso.
>

Aber Sch**sse. BTW: bei Akku hat man da rund 6V, runter bis 5V, beim
Dynamo mindestens 8V effektiv. Da ist eine Regelung unumgaenglich.

MfG

Uwe Borchert

Thoralf Winkler

unread,
Jan 8, 2002, 4:10:15 AM1/8/02
to
Uwe Borchert schrieb:

> >Bei aller Idiotie der in Deutschland geltenden Vorschriften, die
> >Möglichkeit der Realisierung einer vernünftigen Fahrradbeleuchtung
> >ohne elektrische Spannungsquelle -sei es Akku oder Dynamo- sehe ich
> >nicht.
> >
> Karbidlampen? Frag mal Chemiker ob die Alternativen kennen. Auch wenn
> es keine gibt ... es koennte sie ja geben. Irgendeine absolut geniale
> Erfindung. Diese wird durch solche Beschraenkungen ja behindert.

Gaslampen? Aber die werden sicher an der Empfindlichkeit des
Glühstrumpfes sterben. Oder kennt da jemand was? Letztlich ist ja auch
die Karbidlampe eine Gaslampe, nur daß da die Flamme an sich schon weiß
leuchtet, während Propan/Butan leider nur schwach hellblau leuchtet.

Viele Grüße
Thoralf

Gerald Eischer

unread,
Jan 8, 2002, 7:30:57 AM1/8/02
to
Ingolf Jansen <i...@snafu.de> schrieb:

>besser ist die thermonukleare Beleuchtung, hält auch länger

Du irrst. Thermonukleare Beleuchtung leuchtet sehr kurz, aber um so
intensiver. Haben die Amis zweimal in Japan vorgeführt :-(


>... außerdem: "Kernenergie ist sicher".

Zu Beleuchtungszwecken nur indirekt gegeignet. Die Tscherenkov-Strahlung
ist einfach zu schwach, allerdings ist dieses Blau hybsch anzusehen :-)


>Besser als Hamster, ährlich, und leuchtet auch unter Wasser.

Beim Hamster leuchten aber die Augen vor Freude, in einem HPW[tm] an
der frischen Luft Bewegung machen zu dürfen.

Christian Wöhrl

unread,
Jan 8, 2002, 12:03:07 PM1/8/02
to
Moin Torsten

> Warum benutzt Ihr beide den SON nicht im Sommer.
> Diebstahlsangst, Vermeidung der Verlustleistung von 1 Watt ... ?

Ich hätte zu den genannten noch einen anderen Grund anzubieten: Die
Scheibenbremsen-Version des SON ist ausdrücklich _nicht_ für
Tandembetrieb freigegeben. Ich fahr zwar kein Tandem, aber mit
Kinderanhänger. Im Herbst bis Frühjahr im Flachland, wo die Bremswärme
auch mit Gespann verträglich bleiben dürfte, aber im Sommer(urlaub)
bevorzugt in den Bergen. Und dort kommt dann halt eine weniger
hitzeempfindliche Vorderradnabe zum Einsatz.

Gruß, Christian

--
Christian Wöhrl http://www.wort-und-satz.de

Rainer Zocholl

unread,
Jan 8, 2002, 5:48:00 PM1/8/02
to
(Ulli Horlacher) 05.01.02 in /de/rec/fahrrad:

>Martin Klaiber <mart...@zedat.fu-berlin.de> wrote:

>> Wie funktionieren diese Karbid-Leuchten denn?

>Man gibt Wasser zu und das entstehende Acetylen zuendet man dann an.
>In Formel:
>Ca2C + H20 --> H2C2 + CaO
>H2C2 + 3 O2 --> 2 CO2 + 2 H20 + Licht

^ + Glühstrumpf oder?

>Warum denkst du das? Calziumcarbid brennt nicht mal, geschweige denn,
>dass es irgendwie zum explodieren zu bringen ist.

AFAIK sind Karbid Lampen dennoch nicht ohne Risiko...

Christian Wöhrl

unread,
Jan 10, 2002, 4:55:55 PM1/10/02
to
Moin Andreas,

> Du fährst mit voll beladenem Hänger Alpenpässe? Alle Achtung! Die
> wenigsten Leute werden mit einem Kinderanhänger in die Berge fahren.

Das ist im Grunde halb so wild; bislang fahren wir mit Gespann immer nur
Tagesetappen ohne großes Reisegepäck. Ich habe ein paar Jahre mit 30 kg
Camping- und Fotogeraffel auf dem MTB geübt, und demgegenüber ist der
Ritschie hintendran nebst nur zwei Lowridertaschen am Rad wirklich kein
großer Unterschied. Ich kann's jedem, der nicht zur Kurzatmigkeit neigt,
nur empfehlen. Jahrelang nur gegenseitiges Hängerbesichtigen auf den
Hauptrouten im Münsterland ist doch langweilig :-)

Gewöhnungsbedürftig ist nur, dass der Wiegetritt nahezu entfällt, weil's
den Hänger stark ins Schaukeln bringt; die Untersetzung muss
entsprechend großzügig gewählt werden. Aber mit 24/30 bin ich auch schon
>20% auf Schotter raufgekommen, ohne an mein Limit zu geraten (und ich
bin alles andere als ein Leistungssportler); die mangelnde Traktion
setzt da früher die Grenze.

Heil wieder runterkommen ist tatsächlich eher das Problem, trotz ...

> Bergab bremst im Gegensatz zum Tandem der Kinder-Anhänger auch heftig
> mit Luft- und Rollwiderstand mit.

Mit Tandem hab' ich keine Erfahrung. Theoretisch ist der Luftwiderstand
durch den Hänger schon ganz ordentlich, aber mit so wertvoller Ladung
wie einem kleinen Kind hintendrin mag ich kein Risiko eingehen und halte
das Tempo bergab *sehr* niedrig (max. 25 km/h) - erst kurz vor der
Spitzkehre anbremsen ist da Fehlanzeige. Deshalb habe ich auch von
V-Brake auf Gustav M. umgestellt; es ist einfach lästig, alle paar
hundert Meter (Strecken-, nicht Höhenmeter) anzuhalten, um die Felgen
abkühlen zu lassen. Gebirgserfahrungen mit der Scheibe stehen allerdings
noch aus.

Gruß, Christian

--
Christian Wöhrl http://www.wort-und-satz.de

Perfekten Schriftsatz erzielt man mit einem Textverarbeitungsprogramm
und passgenaue Schwalbenschwanzzinken mit einer Kettensäge.


Anton Ertl

unread,
Jan 13, 2002, 8:24:54 AM1/13/02
to
In article <3C361BB5...@tu-harburg.de>,
Olaf Schultz <O.Sc...@tu-harburg.de> writes:
>Ulrich Mindrup wrote:
>>
>> Gerald Eischer schrieb:
>>
>> >
>> > Ja. Hier zum Bleistift. Dem österr. Fahrradverordnung ist die Spannung
>> > völlig wurscht, es ist nicht einmal elektrisches Licht vorgeschrieben.
...
>3. mit einem helleuchtenden, mit dem Fahrrad fest verbundenen
>Scheinwerfer, der die Fahrbahn
>nach vorne mit weißem oder hellgelbem, ruhendem Licht mit einer
>Lichtstärke von mindestens
>100 cd beleuchtet;

Die Argus (ADFC-Pendant) hat sich darueber aufgeregt. Denen waere
offenbar eine genaue Volt- und Watt-Vorschrift wie in .de lieber
(Itioten!). Probleme mit der Verordnung haben sie aber keine genannt;
ich nehme einmal an, dass die genaue Helligkeit nicht gemessen wird,
genauso wie in .de nicht einmal die leichter zu ueberpruefenden Werte
(welche Leistung bei welcher Spannung) der Lampe ueberprueft werden.

- anton
--
M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed
an...@mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen
http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html

Karl Brodowsky

unread,
Jan 13, 2002, 8:20:18 AM1/13/02
to
Christian Wöhrl <Christi...@gmx.net> schrieb:

| Das ist im Grunde halb so wild; bislang fahren wir mit Gespann immer
| nur Tagesetappen ohne großes Reisegepäck. Ich habe ein paar Jahre
| mit 30 kg Camping- und Fotogeraffel auf dem MTB geübt, und
| demgegenüber ist der Ritschie hintendran nebst nur zwei
| Lowridertaschen am Rad wirklich kein großer Unterschied. Ich kann's
| jedem, der nicht zur Kurzatmigkeit neigt, nur empfehlen.

Ich war auch schon mit Anhänger im Hochgebirge, in Norwegen. Genauer
war es ein Tandem mit Anhänger, zwei Kinder im Anhänger, ein Kind auf
dem Tandem. Gepäck im Anhänger, vorderen und hinteren Packtaschen und
noch ein ziemlich großer Turm auf dem hinteren Gepäckträger und ein
kleiner Rucksack auf dem vorderen Gepäckträger. Gesamtgewicht
deutlich mehr als eine Vierteltonne. Bergauf war es nicht leicht und
die Geschwindigkeit geht bei den kleinsten Steigungen sofort auf
Fußgängergeschwindigkeit herunter. Auf 8--10 % Steigungen sind es
dann nur noch knapp 3 km/h im ersten Gang. Die Untersetzung könnte
da gerne noch viel niedriger sein. Aber es war eine tolle Radtour.

http://home.pages.de/~bk1/Schweden-Norwegen-1999.html

--
Karl Brodowsky <b...@elch.swb.de>
http://home.pages.de/~bk1/

Dirk Beinhauer

unread,
Jan 13, 2002, 11:29:18 AM1/13/02
to

"Karl Brodowsky" <b...@elch.swb.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Gpvp2...@elch.swb.de...

Wie sieht es denn Bergab aus? Ist da ein Hänger mit zwei Kindern nicht schon
ein wenig schwer für die Bremsen am Rad? Oder hast du einen gebremsten
Anhänger (wäre beim Tandem ja ein Job für den Sozius. Und über einen Dritten
Bremshebel einfach zu lösen?). Ich weiß ja nicht was die existierenden
Auflaufbremsen taugen.

Gruß

Dirk


Karl Brodowsky

unread,
Jan 13, 2002, 1:56:40 PM1/13/02
to
Dirk Beinhauer <dirk.be...@t-online.de> schrieb:

| Wie sieht es denn Bergab aus? Ist da ein Hänger mit zwei Kindern
| nicht schon ein wenig schwer für die Bremsen am Rad? Oder hast du
| einen gebremsten Anhänger (wäre beim Tandem ja ein Job für den
| Sozius. Und über einen Dritten Bremshebel einfach zu lösen?). Ich
| weiß ja nicht was die existierenden Auflaufbremsen taugen.

Hydraulische Magura Felgenbremsen. Die haben gut funktioniert. Ich
weiß, daß die Felge dabei heiß werden kann. Empfehlenswert sind
für ein Tandem mit Anhänger sicher hydraulische Scheibenbremsen.

Der Anhänger hat keine Bremse. Beide Bremsen werden durch den Captain
bedient und das soll auch so sein, auch wenn es einmal eine dritte
Bremse gibt.

Dirk Beinhauer

unread,
Jan 13, 2002, 6:22:48 PM1/13/02
to

"Karl Brodowsky" <b...@elch.swb.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Gpw4...@elch.swb.de...

Ich habe mit meinem Einkaufslastenesel (max.70kg) schon manchmal das Gefühl,
das weniger die Bremsleistung zu gering ist, sondern das vor allem bei
Kurvenfahrten bei Nässe oder Glätte den Eindruck als würde der Anhänger
gerne, beim bremsen, das Hinterrad seitlich wegdrücken. Wenn ich mir
vorstelle, einen Kinderanhänger + 2 Kinder und evtl. noch das eine oder
andere Polstermöbel sicher auch 30 - 40 kg, einen Berg runterzufahren, ob
man dann nicht lieber am Rad (Tandem) auf die Hintere Bremse verzichtet und
den Anhänger bremst (Ansteuerung über den Bremshebel der Magura mit einem
Nehmerzylinder bis zu Kupplung, und von da aus mit Bowdenzügen weiter zu den
Anhängerrädern). Problematisch wäre hier evtl. noch die Sycronisation der
beiden Bremsen am Hänger. Den Magura Bremshebel könnte man über ein Ventil
schalten wenn man mit dem Rad solo fährt.

Oder Ist das Bremsen generell nicht als Problem zu sehen? Ich muß zugeben
das hier im Münsterland alles irgendwann von alleine stehenbleibt:-)

Dirk


Karl Brodowsky

unread,
Jan 13, 2002, 5:55:48 PM1/13/02
to
Anton Ertl <an...@mips.complang.tuwien.ac.at> schrieb:

| Die Argus (ADFC-Pendant) hat sich darüber aufgeregt. Denen wäre


| offenbar eine genaue Volt- und Watt-Vorschrift wie in .de lieber
| (Itioten!).

Ich finde die derzeitigen Vorschriften in Deutschland auch ziemlich
bescheuert. Dennoch sehe ich einen Sinn darin, Normierungen zu haben,
die innerhalb gewisser Standards Kompatibilität gewährleisten.
Z.B. Fahrradlichter dürfen 6 V-Technik oder 12 V-Technik benutzen.
Dann hat man für beide Techniken Auswahlmöglichkeiten. Sonst macht
die eine Firma 7 V, die andere 13 V, die dritte 9 V u.s.w., damit man
nur von denen die Ersatzteile bekommt.

Olaf Schultz

unread,
Jan 14, 2002, 6:30:40 AM1/14/02
to
Wieso? Gibt's doch schon:-(
6V (HS3 (DIN 49848-2) für Dynamo und Type F (DIN 49848-3) für Akku)
12V (Type G (DIN 49848-3) für Akku)
13,5V (HS4 (DIN 49848-4) für Dynamo)

Achso: Ein einfaches Anpassen der Spannung zwischen F und G reicht,
dafür sind die Wendeldruchmesser zu unterschiedlich und dementsprechend
die Ausleuchtungen bei den Freiformschweinewerfern...

Olaf, glaube ja nicht, daß es zu wenige Standards gäbe, Schultz

PS: Der Vorteil von Backmarzipan bei der Justage von optischen Teilen in
Versuchen gegenüber Kinderknete ist, daß man hinterher den Prüfstand
aufessen kann:=)

Gerald Eischer

unread,
Jan 14, 2002, 8:34:12 AM1/14/02
to
Karl Brodowsky <b...@elch.swb.de> schrieb:

>Ich finde die derzeitigen Vorschriften in Deutschland auch ziemlich
>bescheuert. Dennoch sehe ich einen Sinn darin, Normierungen zu haben,
>die innerhalb gewisser Standards Kompatibilität gewährleisten.

Bei Fahrradbeleuchtungen reicht es, eine Mindestausleuchung der
Fahrbahn und keine Blendung vorzuschreiben. Wie dies ein Hersteller
technisch löst, sollte sein Problem sein. Es gibt auch keinen Grund,
elektrisches Licht vorzuschreiben.


>Z.B. Fahrradlichter dürfen 6 V-Technik oder 12 V-Technik benutzen.
>Dann hat man für beide Techniken Auswahlmöglichkeiten. Sonst macht
>die eine Firma 7 V, die andere 13 V, die dritte 9 V u.s.w., damit man
>nur von denen die Ersatzteile bekommt.

Falls eine Firma ungängige Spannungen verwenden würde, würde die recht
rasch vom Markt verschwinden.

Olaf Schultz

unread,
Jan 15, 2002, 6:21:25 AM1/15/02
to
Bernd Sluka wrote:
>
> Am Sun, 13 Jan 2002 22:25:51 +0100 schrieb Andreas Oehler:
> > Ich verstehe nicht recht, was Du sagen willst. Die Prüfung von
> > Fahrradscheinwerfern in .de besteht neben kleineren mechanischen und
> > chemischen Tests aus einer Messung der Beleuchtungsstärkeverteilung. Dabei
> > gibt es Grenzwerte für die maximale Blendung und minimale Fahrbahn-
> > beleuchtung einzuhalten. Das scheint mir ein sinnvoller Ansatz
>
> Wäre es, wenn nicht die Leistungsbeschränkung für Glühlampen wäre.
>
> > und ist
> > sehr ähnlich auch für Pkw-Leuchten vorgeschrieben.
> >
> > Die HS3-Lampe ist nicht zwingend vorgeschrieben.
>
> Wurden die TA 23 verändert? Ich lese in Abs. 4, daß nur HS 3 sowie F
> (das sind die alten Vakuum-Glühlampen) zugelassen sind?
Ne, F und G sind 5W 6 und 12V (DIN 49848-3)

Die alten Vakuum sind B1/B2 (bin jetzt zu faul nachzugucken, welche 2,4
und welche 0,6 W hat.

>
> > Langlebige Alternative
> > wie z.B. weiße LEDs wären durchaus zulassungsfähig,
>
> Bitte genauer begründen.
Ach, Urteil des Müchener Verwaltungsgerichtes von 1985

Drag&Drop aus der nachher neuen Version des Beleuchtungstextes:

Ein interessanter Aspekt d"urfte sich aus dem rechtskr"aftigen Urteil
des
Bayerischen Verwaltungsgerichtes M"unchen vom 30.01.1985, Az. M 6277 VI
84,
ergeben. In der Radfahren 5/85, S. 48 stand \cite{Loew85}:

\begin{quote}
{\bf Radlaufglocke und akkugespeister Scheinwerfer -- so entscheidet ein
Gericht}

Ein Radfahrer aus M"unchen-Harlaching gewann vor dem Verwaltungsgericht
M"unchen einen inzwischen rechtskr"aftig abgeschlossenen Musterproze"s,
der
auch f"ur viele andere Radfahrer Bedeutung gewinnen d"urfte. Der Radler
hatte bei der Regierung von Oberbayern f"ur seine Radlaufglocke und
seinen
akkugespeisten Scheinwerfer ein Ausnahmegenehmigung beantragt. Er fahre
t"aglich durch den Perlacher Forst, der \glqq unbegreiflicherweise\grqq
\
nicht beleuchtet sei, zu seiner Diensstelle, und bei schneebedinger
Schrittgeschwindigkeit oder bei der Notwendigkeit, vor dem Linksabbiegen
sich einzuordnen, gebe der Dynamo nicht gen"ugend Licht her. Die
Radlaufglocke brauche er wegen des Verkehrsl"armpegels (Stra"senverkehr,
Autoradio usw.), damit die Autofahrer ihn h"ohren k"onnten.

Die Regierung hatte diese Antr"age abgelehnt. Eine solche
Ausnahmegenehmigung w"urde, so meinten die Herren, praktisch f"ur alle
Radfahrer gelten und damit die Verbotsbestimmungen der
Stra"senverkehrs-Zulassungsordnung illusorisch machen. Ausnahmen k"onne
es
nur geben, \glqq wenn ein Fahrzueg aus technischen oder wirtschaftlich
nicht
vertretbaren Gr"unden nicht \ldots entsprechend gebaut oder umger"ustet
werden\grqq \ k"onne. Daf"ur sei jedenfalls ein Gutachten n"otig.

Die Richter des Verwaltungsgerichts M"unchen gaben dem Radfahrer Recht
(M~6277~VI~84) und schrieben der Regierung herbe S"atze in die
Urteilsbegr"undung: Die Argumente der Regierung verkennten unter anderem
das
Wesen der Ausnahmegenehmigung. Das Ger"ausch einer Radlaufglocke sei im
Hinblick auf das h"ohere Rechtsgut \glqq Schutz der Gesundheit des
Passanten\grqq hinzunehmen, bei Autohupen lie"se das Gesetz solche
Ger"ausche auch zu. Und gegen eine Ausnahmegenehmigung eines
akkubetriebenen
Scheinwerfers seien \glqq vern"unftige Gr"unde\grqq \ "uberhaupt nicht
ersichtlich, der etwaigen Blendungsgefahr Entgegenkommender k"onne mit
einer
beh"ordlichen Auflage abgeholfen werden. Ein \glqq kostentr"achtiges
technisches Gutachten\grqq \ hielt das Gericht aufgrund \glqq eigenen
Allgemeinwissens\grqq \ f"ur entbehrlich.

(Rechtskr"aftiges Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtes M"unchen
vom
30.01.1985, Az. M 6277 VI
84)\index{Radlaufgl"ocke}\index{Urteil}\index{Akku}

\end{quote}

Nach diesem Urteil k"onnte man dann auch h"ohere Lampenleistungen
herleiten
und genehmigungsf"ahig gestalten, solange halt die Lichtst"arke im
blendgef"ahrdeten Bereich hinreichend niedrig ist.


Olaf

Anton Ertl

unread,
Jan 15, 2002, 6:50:05 AM1/15/02
to
In article <3c6df097....@n.nabendynamo.de>,
Andreas Oehler <Andreas...@gmx.de> writes:
>13 Jan 2002 13:24:54 GMT, Anton Ertl:

>
>> Olaf Schultz <O.Sc...@tu-harburg.de> writes:
>
>>>3. mit einem helleuchtenden, mit dem Fahrrad fest verbundenen
>>>Scheinwerfer, der die Fahrbahn
>>>nach vorne mit weißem oder hellgelbem, ruhendem Licht mit einer
>>>Lichtstärke von mindestens
>>>100 cd beleuchtet;
>>
>>Die Argus (ADFC-Pendant) hat sich darueber aufgeregt. Denen waere
>>offenbar eine genaue Volt- und Watt-Vorschrift wie in .de lieber
>>(Itioten!). Probleme mit der Verordnung haben sie aber keine genannt;
>>ich nehme einmal an, dass die genaue Helligkeit nicht gemessen wird,
>>genauso wie in .de nicht einmal die leichter zu ueberpruefenden Werte
>>(welche Leistung bei welcher Spannung) der Lampe ueberprueft werden.
>
>Ich verstehe nicht recht, was Du sagen willst. Die Prüfung von
>Fahrradscheinwerfern in .de besteht neben kleineren mechanischen und
>chemischen Tests aus einer Messung der Beleuchtungsstärkeverteilung.

Ich meinte die Ueberpruefung durch die Polizei.

>Die .at-Vorschrift ist absolut zahlos

Und das ist gut so. Z.B. kein Verbot von Scheinwerferanlagen, die je
nach Geschwindigkeit zwischen 6V und 12V umschalten.

> und erlaubt jegliche Funzel. Wer mag
>kann eine gelbe Laserdiode (gibt es sowas) auf 101cd begrenzt mit ein paar
>Knopfzellen für lange Zeit legal als Scheinwerfer betreiben und so
>unsichtbar im Blindflug unterwegs sein...

Ja, vielleicht, bis jetzt habe ich sowas aber noch nicht gesehen (kein
Wunder, wenn sie unsichtbar sind:-), oder von Problemen damit gehoert.
Mir ist lieber, Sinnloses bleibt erlaubt als Sinnvolles wird verboten.

Uwe Borchert

unread,
Jan 15, 2002, 9:34:10 AM1/15/02
to
Hi,

>Die alten Vakuum sind B1/B2 (bin jetzt zu faul nachzugucken, welche 2,4
>und welche 0,6 W hat.
>

Bei mir steht da was von:

konv. Vl. B1
konv. Rl. B2

...[Sondergenehmigung fuer Akkus und Radlaufglocke]...

Kuhles Urteil!

MfG

Uwe Borchert

Christian Wöhrl

unread,
Jan 15, 2002, 12:20:13 PM1/15/02
to
Moin,

> Ich habe mit meinem Einkaufslastenesel (max.70kg) schon manchmal das Gefühl,
> das weniger die Bremsleistung zu gering ist, sondern das vor allem bei
> Kurvenfahrten bei Nässe oder Glätte den Eindruck als würde der Anhänger
> gerne, beim bremsen, das Hinterrad seitlich wegdrücken.

Meine subjektive Empfindung, durch keinen Prüfstand untermauert, ist,
dass bergab der Hänger beim Bremsen das Hinterrad noch weiter
entlastet. Bei Karls Tandem sollte das weniger problematisch sein,
aber beim Solo tut man schon gut daran, den Körperschwerpunkt
möglichst weit nach hinten zu verlagern. Aber dann geht's.

> Wenn ich mir
> vorstelle, einen Kinderanhänger + 2 Kinder und evtl. noch das eine oder
> andere Polstermöbel sicher auch 30 - 40 kg, einen Berg runterzufahren, ob
> man dann nicht lieber am Rad (Tandem) auf die Hintere Bremse verzichtet und
> den Anhänger bremst (Ansteuerung über den Bremshebel der Magura mit einem
> Nehmerzylinder bis zu Kupplung, und von da aus mit Bowdenzügen weiter zu den
> Anhängerrädern). Problematisch wäre hier evtl. noch die Sycronisation der
> beiden Bremsen am Hänger.

Letzteres dürfte der Knackpunkt sein: Ich stelle mir vor, dass nicht
exakt synchron verzögernde Räder am Hänger das Problem eher noch
verschärfen.

> Oder Ist das Bremsen generell nicht als Problem zu sehen?

Nur als kleines, durch Fahrtechnik zu bewältigendes Problem - die
entsprechende Hardware vorausgesetzt. Mit zu schwachen oder nicht
standfesten Bremsen an der Zugmaschine wird's allerdings schnell zum
großen Problem.

Dirk Beinhauer

unread,
Jan 15, 2002, 12:49:58 PM1/15/02
to

"Christian Wöhrl" <Christi...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:590a9e6f.02011...@posting.google.com...

Ich habe mir meinen Hänger noch mal in Ruhe angeschaut. ich glaube mal das
man das Problem mit normalen V-Brakes oder Canties lösen könnte. Ist schon
eine Sache die mich so rein Basteltechnisch interssiert:-)

>
> > Oder Ist das Bremsen generell nicht als Problem zu sehen?
>
> Nur als kleines, durch Fahrtechnik zu bewältigendes Problem - die
> entsprechende Hardware vorausgesetzt. Mit zu schwachen oder nicht
> standfesten Bremsen an der Zugmaschine wird's allerdings schnell zum
> großen Problem.

Das sehe ich auch so. Ich bin in diesem Winter in meiner ehemaligen Heimat
gewesen. Da ist eine Gefällestrecke von ca. 4 km Länge nur eine "S" Kurve.
Das geht ungefähr 2 km mit 7-8 % und dann noch mal 2 km mit 9 %. Da mußte
ich auch mit den HS33 schon kräftig zupacken um von ca. 40km /h auf 0
abzubremsen. Der Bremsweg war auch schon recht imposant. Und das war kein
Tandem. Es war allerdings sehr kalt. Ich denke das dieses auch einen
Einfluss auf dei Griffigkeit der Bremse hat.


Gruß

Dirk


Markus Imhof

unread,
Jan 16, 2002, 3:22:04 AM1/16/02
to
Dirk Beinhauer wrote:
>
> "Christian Wöhrl" <Christi...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:590a9e6f.02011...@posting.google.com...
...

> > > den Anhänger bremst (Ansteuerung über den Bremshebel der Magura mit
> einem
> > > Nehmerzylinder bis zu Kupplung, und von da aus mit Bowdenzügen weiter zu
> den
> > > Anhängerrädern). Problematisch wäre hier evtl. noch die Sycronisation
> der
> > > beiden Bremsen am Hänger.
> >
> > Letzteres dürfte der Knackpunkt sein: Ich stelle mir vor, dass nicht
> > exakt synchron verzögernde Räder am Hänger das Problem eher noch
> > verschärfen.
>
> Ich habe mir meinen Hänger noch mal in Ruhe angeschaut. ich glaube mal das
> man das Problem mit normalen V-Brakes oder Canties lösen könnte. Ist schon
> eine Sache die mich so rein Basteltechnisch interssiert:-)

Die diskussion lief vor einiger Zeit schonmal, entweder hier oder in der
hpv-mailingliste (www.hpv.de sollte einen Link zum Archiv haben).
Meinung damals war, daß das Problem mit Seilzug wenn überhaupt dann nur
schwer bzw. für kurze Zeit (Reibung in den Zügen, Abrieb der Bremsen
etc.) zu lösen ist; es gibt hierzu auch ein oder zwei kommerziell
erhältliche Produkte. Geschickter wäre die Lösung mit Hydraulik, also
z.B. zwei Sätze Maguras in Serie schalten; Problem ist hier die
(trennbare?) Verbindung zwischen Bremshebel und Anhänger. U.U. ist hier
dann auch einer der großvolumigeren Bremshebel von Magura angeraten, um
bei vier Nehmerzylindern noch genug zu bewegen.
Ggf. könnte man auch über ein Setup mit jeweils einem festen und einem
beweglichen Belag nachdenken (d.h. der Kolben drückt den Belag gegen die
Felge und das ganze dann gegen den festen Belag). In beiden Fällen
sollte wg. gleichem Druck im System sollte dann zumindest die Bremskraft
auf beide Räder gleich sein.

Gruß
Markus

Dirk Beinhauer

unread,
Jan 16, 2002, 3:57:16 AM1/16/02
to

"Markus Imhof" <markus...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C45382C...@gmx.de...

Das wäre zu lösen in dem man die Verbindung einfach Mechanisch herstellt:

Hydraulikschlauch mit einem Geberzylinder auf der Fahrradseite, und einen
Nehmerzylinder auf der Anhängerseite. Beim nichtgebrauch wird der
Geberzylinder einfach am Rahmen befestigt. So hätte man eine Lösbare
Verbindung, und man könnte die Hubübersetzung an dieser Schnittstelle noch
geringfügig vergrößern. Leider wäre das eine sehr kostspielige Lösung.

Dirk


Dirk Beinhauer

unread,
Jan 16, 2002, 6:26:19 AM1/16/02
to

"Andreas Oehler" <Andreas...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3c514c7a....@n.nabendynamo.de...
> Wed, 16 Jan 2002 09:22:04 +0100, Markus Imhof:

>
> >Problem ist hier die
> >(trennbare?) Verbindung zwischen Bremshebel und Anhänger.
>
> Ich würde vorschlagen, eine schnelle, werkzeuglose (De-)Montage des
> Zusatzbremshebels vorzusehen. Den Bremsschlauch kann man mit lösbaren
> Kabelbindern am Rahmen bis zur Anhängerkupplung sichern.

Ist natürlich nicht so toll wie meine Idee, aber das ginge auch:-)

Dirk


Olaf Schultz

unread,
Jan 17, 2002, 7:07:46 AM1/17/02
to
Bernd Sluka wrote:
>
...
> BTW, Olaf: Oben steht eindeutig ein "F" im Zusammenhang mit 6 V 2,4 W
> Glühlampen niedrigerer Lichtleistung. Das *sind* die Vakuumglühlampen,
> was sonst?
Hm, die 49848 besteht inzwischen aus vier Teilen. Sollte in der 1 oder
2, habe lange nicht in die Teile reingeguckt, auch Typ F verwendet sein,
der eindeutig ungleich Typ F Teil 3 oder 4 ist? Sach ja, Chaoten in der
Normung sind durch nichts zu ersetzen:-)

Da muß dann aber auch die TA nachgepflegt werden, welcher Teil der DIN
gemeint ist:=)

Nachher mal nachgucken und im Text nachpflegen, dann kommt Freitag noch
'ne neue Version auf den Server...

Olaf Schultz

unread,
Jan 18, 2002, 7:48:07 AM1/18/02
to
Olaf Schultz wrote:
>
> Bernd Sluka wrote:
> >
> ...
> > BTW, Olaf: Oben steht eindeutig ein "F" im Zusammenhang mit 6 V 2,4 W
> > Glühlampen niedrigerer Lichtleistung. Das *sind* die Vakuumglühlampen,
> > was sonst?
> Hm, die 49848 besteht inzwischen aus vier Teilen. Sollte in der 1 oder
> 2, habe lange nicht in die Teile reingeguckt, auch Typ F verwendet sein,
> der eindeutig ungleich Typ F Teil 3 oder 4 ist? Sach ja, Chaoten in der
> Normung sind durch nichts zu ersetzen:-)
>
> Da muß dann aber auch die TA nachgepflegt werden, welcher Teil der DIN
> gemeint ist:=)
>
> Nachher mal nachgucken und im Text nachpflegen, dann kommt Freitag noch
> 'ne neue Version auf den Server...

Hey, eine eingehaltene Zeitangabe:=) Cut&Paste aus der neuen Version des
Beleuchtungstextes:

...
Gl"uhbirnen f"ur Fahrr"ader werden u.a. in der Norm DIN 49848 Teil 1--5
genormt (Stand Januar 2002):

\begin{description}

\item[49848-1] Vakuummbirnen mit einer Betriebsspannung von 6~V. B1 mit
2,4
W und E10-Gewinde, B2 mit 0,6~W und E10-Gewinde B3 mit 0,6~W und
BA9s-Sockel. (Stand Januar 1990)

\item[49848-2] Halogenbirne HS3 6~V/2,4~W mit PX13,5s-Sockel f"ur
Scheinwerfer von 6~V-Anlagen. (Stand Januar 1990)

\item[49848-3] Gl"uhbirnen f"ur batteriegest"utzte Beleuchtung mit
PX13,5s-Sockel. Form C 2,5~V/0,75~W, D 2,4~V/1,68~W, E 2,8~V/1,4~W, F
6~V/5~W und G
12~V/5~W. (Stand Juni 2001 Entwurf)

\item[49848-4] Halogenbirne HS4 13,5~V/5~W mit PX13,5s-Sockel.
Umgangssprachlich 12~V aber f"ur die 13,5~V aus dem Automobilbereich
(ungef"ahr Ladeendspannung Bleiakku) ausgelegt. (Stand M"arz 1998
Entwurf)

\item[49848-5] TF5 13,5~V/1,2~W f"ur
mittelalterliche=präLeuchtdiodenzeit-R"ucklichter von
12~V-Fahrrad-Beleuchtungsanlagen. (Stand Oktober 1998)

\end{description}
...

Achso, ich war eben nochmal in der TUB (Normenauslegestelle), da ich bei
-1 und -2 noch 'n alten Stand hatte. Machte nichts, ist immer noch
aktuell:-)

Olaf, und wehe, jemand beschwert sich über cut&paste von TeX-Syntax,
Schultz

Markus Imhof

unread,
Jan 18, 2002, 7:50:56 AM1/18/02
to
Olaf Schultz wrote:
>
...

>
> Olaf, und wehe, jemand beschwert sich über cut&paste von TeX-Syntax,
> Schultz

Warum sollte sich da jemand drüber beschweren? Ist doch klar und
eindeutig lesbar.

Gruß
Markus

P.S. ;-)

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