#######################################################
An <AOK-Bund...@bv.aok.de> und an <in...@adfc.de>:
Gerade sehe ich wieder eine Anzeige "Mit dem Rad zur Arbeit", diese in der
aktuellen Fairkehr. Die Aktion ist mir durchaus sympathisch. Ich fahre selbst
ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit. Mir ist allerdings nicht verständlich, dass
auf den Anzeigen niemals normale Radfahrer gezeigt werden, sondern immer nur
Helmträger. Dadurch entsteht unwillkürlich der Eindruck, dass Fahrradfahren
etwas besonders Gefährliches sei und dass es nicht für normale Menschen geeignet
ist, sondern dass es nur etwas für Helmträger sei.
Meines Erachtens sollten auf den Bildern für die Anzeigen darum nicht nur
Helmträger gezeigt werden, sondern vielmehr vorwiegend normale Menschen bei der
Benutzung eines Fahrrades, die wie ich etwa ihre Alltagswege mit dem Fahrrad
zurücklegen.
#######################################################
Hans Crauel
-------- Original-Nachricht --------
> Den nachfolgenden Text habe ich vorhin aus gegebenem Anlass versandt:
>
> #######################################################
>
> An<AOK-Bund...@bv.aok.de> und an<in...@adfc.de>:
>
> ...
> Meines Erachtens sollten auf den Bildern für die Anzeigen darum nicht nur
> Helmträger gezeigt werden, sondern vielmehr vorwiegend normale Menschen bei der
> Benutzung eines Fahrrades, die wie ich etwa ihre Alltagswege mit dem Fahrrad
> zurücklegen.
>
> #######################################################
>
>
> Hans Crauel
Eine Erklärung der gegenwärtigen "Helmlastigkeit" ist einfach:
-- Zitat --
Möglich wird die Aktion durch die Unterstützung unserer Sponsoren...
-- Zitat --
> Den nachfolgenden Text habe ich vorhin aus gegebenem Anlass versandt:
>
> #######################################################
>
> An <AOK-Bund...@bv.aok.de> und an <in...@adfc.de>:
>
> Gerade sehe ich wieder eine Anzeige "Mit dem Rad zur Arbeit", diese in der
> aktuellen Fairkehr. Die Aktion ist mir durchaus sympathisch. Ich fahre selbst
> ganzj�hrig mit dem Rad zur Arbeit. Mir ist allerdings nicht verst�ndlich, dass
> auf den Anzeigen niemals normale Radfahrer gezeigt werden, sondern immer nur
> Helmtr�ger. Dadurch entsteht unwillk�rlich der Eindruck, dass Fahrradfahren
> etwas besonders Gef�hrliches sei und dass es nicht f�r normale Menschen geeignet
> ist, sondern dass es nur etwas f�r Helmtr�ger sei.
>
> Meines Erachtens sollten auf den Bildern f�r die Anzeigen darum nicht nur
> Helmtr�ger gezeigt werden, sondern vielmehr vorwiegend normale Menschen bei der
> Benutzung eines Fahrrades, die wie ich etwa ihre Alltagswege mit dem Fahrrad
> zur�cklegen.
>
Wir wollten mit ein paar Arbeitskollegen zusammen an dieser Aktion
teilnehmen. Zur Vorbereitung hat der �rtliche Fahrrad-TUI die
Lokalzeitungen informiert, die dann pflichtbewusst berichteten. In diesen
Berichten wurde auch ein Bild des Gewinners der letztj�hrigen Kampagne bei
der Preis�bergabe gezeigt. Er bekam ein Pedalec und einen Lehm...
Es wurde auch ausdr�cklich und mehrfach auf die Narrenkappe und deren
Schutzwirkung hingewiesen, u.a. mit den Worten: "aber: Niemals ohne Helm!",
die auch in der Presseinformation vom (�rtlichen) ADFC vorkamen.
_Danach_ war f�r _mich_ diese Aktion gestorben.
Frank
> _Danach_ war für _mich_ diese Aktion gestorben.
dabei ist so etwas doch _die_ Gelegenheit, wenn man es schon
geschenkterweise aufgenötigt bekommt, coram publicam und fotografierterweise
die Zerbrechlichkeit des Schaumstoffs per beherztem Draufsteigen zu
exemplifizierern.
Genau das habe ich mir auch schon vorgenommen für den Fall, dass ich so
ein Teil mal gewinnen sollte.
Melonen sind so schon sperrig genug, die kommen bei mir in der Regel
ohne weitere Verpackung direkt in den Rucksack oder die Ortlieb-Tasche.
Gruß Jens
> Den nachfolgenden Text habe ich vorhin aus gegebenem Anlass versandt:
>
> #######################################################
>
> An <AOK-Bund...@bv.aok.de> und an <in...@adfc.de>:
>
> Gerade sehe ich wieder eine Anzeige "Mit dem Rad zur Arbeit", [...]. Ich
> fahre selbst ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit. ...
>
> #######################################################
Für Typen wie dich ist die Aktion nicht konzipiert:
Das ist nur 'was für saisonale Radfahrer, die irgendwas hermachen
wollen: die kommen 5,5 Wochen (oder später) nach dem 'gemeinen Maulwurf'
zum Vorschein und verschwinden entsprechend wieder.
| Ich fahre selbst ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit.
Ganzjahresradfahrer fallen bei *der* Aktion nach eigener Erfahrung aus
allen möglichen Rastern.
[folgender Dialog Marke *the same procedure as every year*,
Beteiligter1: örtlicher ADFC-Oberer, Beteiligter2: $anybody vom
$örtlichen_FdgM]
B1: Herr K., möchten Sie dieses Jahr bei der Aktion "Mit dem Rad zur
Arbeit" mitmachen?
B2: Herr H. (=B1), wie Sie wissen, fahre ich seit Jahren mit dem Fahrrad
- nicht nur zur Arbeit.
B1: ..., aber vielleicht wollen Sie ja mal 'was gewinnen ...
[kein weiterer Kommentar]
> _Danach_ war für _mich_ diese Aktion gestorben.
War sie für mich schon vorher. Die Ideee dabei ist, dass man ab und an
mal mit dem Rad zur Arbeit fährt bzw. in bestimmten Zeiträumen. Ich
möchte mir aber kein Auto für den Herbst und Winter anschaffen müssen.
hs
> _Danach_ war für _mich_ diese Aktion gestorben.
Gut, dass nicht alle die Welt durch Scheuklappen sehen
und sich von solchem Kleinkram nicht vom eigentlichen
Ziel ablenken lasen.
In unserem Unternehmen standen einstmals nur 2 Räder
vor der Tür. Inzwischen sind es an "schlechten Tagen"
ein Dutzend an guten um die 20 Räder. Zehn Leute fahren
inzwischen zu jeder Jahreszeit mit dem Rad ins Büro. Die
Hälfte davon mehr als 20 km täglich, 3 über 30 km. Einer
meiner direkten Kollegen hat in diesem Jahr bereits >2 Mm
zurückgelegt.
Ach ja, einen Helm hat keiner. Trotz der Plakate.
Aber wenn man sein Leben von einer Ideologie abhängig macht,
anstatt einfach pragmatisch zu agieren, dann hat man wohl
keine Wahl. Es lebe die Volksfront von Judäa und sein
tapferes Suizid-Kommando!
--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!
> Am 14.06.2011 10:57, schrieb Frank M�ller:
>
>> _Danach_ war f�r _mich_ diese Aktion gestorben.
>
> Gut, dass nicht alle die Welt durch Scheuklappen sehen
> und sich von solchem Kleinkram nicht vom eigentlichen
> Ziel ablenken lasen.
>
Das eigendliche Ziel ist es doch, jedenfalls f�r mich, meine Kollegen dazu
zu bewegen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Die Aktion h�tte mir
dabei helfen k�nnen, aber die lokale Auspr�gung war extrem kontraproduktiv.
Seit diesen Artikeln muss ich mich sogar bei den Kollegen, die vorher der
ganzen Sache positiv gegen�ber standen, daf�r verantworten und ihnen
erkl�ren, warum ich keinen Helm trage und warum ich Radwege meide.
Denn: 'der ADFC' fordert das Helmtragen und die m�ssen es ja wissen (im
Gegensatz zu mir, dem 'einfachen' Radfahrer) und 'der ADFC' fordert
'Radwege' und die m�ssen es ja wissen. Schlie�lich vertritt 'der ADFC' 'die
Radfahrer'!
Ich muss also jetzt meine Zeit damit verbringen, meine Verhaltensweisen zu
erkl�ren. Diese Zeit h�tte ich lieber dazu verwendet, meine Kollegen zu
�berzeugen, dass sie mit dem Rad zur Arbeit kommen.
>
> In unserem Unternehmen standen einstmals nur 2 R�der
> vor der T�r. Inzwischen sind es an "schlechten Tagen"
> ein Dutzend an guten um die 20 R�der. Zehn Leute fahren
> inzwischen zu jeder Jahreszeit mit dem Rad ins B�ro. Die
> H�lfte davon mehr als 20 km t�glich, 3 �ber 30 km. Einer
> meiner direkten Kollegen hat in diesem Jahr bereits >2 Mm
> zur�ckgelegt.
>
Sch�n, dass es bei euch geklappt hat.
>
> Ach ja, einen Helm hat keiner. Trotz der Plakate.
>
Die Plakate st�ren mich nur am Rande, die Zeitungsartikel (in einer der
Lokalzeitungen haben sie fast w�rtlich die Pressemeldung abgedruckt) waren
erheblich schlimmer.
>
> Aber wenn man sein Leben von einer Ideologie abh�ngig macht,
> anstatt einfach pragmatisch zu agieren, dann hat man wohl
> keine Wahl. Es lebe die Volksfront von Jud�a und sein
> tapferes Suizid-Kommando!
Du scheinst mich ja sehr gut zu kennen! Pragmatismus liegt mir _wirklich_
v�llig fern!
Aber ernsthaft: Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis f�r eine ADFC-Aktion
einsetze, werde ich automatisch mit dem ADFC in Verbindung gebracht. Damit
habe ich auch kein Problem. Oder besser, h�tte ich kein Problem, wenn ich
von denen nicht immer Kn�ppel zwischen die Beine geworfen bek�me.
Einer der Kn�ppel:
Meinen t�glichen Arbeitsweg von 15km kann ich bisher zu 90% Rad_weg!-frei
gestalten. Dank der r�hrigen ADFC-Funktion�re/Aktivisten, ist jetzt der
Baubeginn eines 7km langen linksseitigen, benutzungspflichtigen Radwegs
entlang meiner Strecke geplant und bewilligt. Leider verl�uft er komplett
au�erorts, also habe ich nicht einmal die Chance, dagegen etwas zu
unternehmen. Danke lieber ADFC!
Zeiter Kn�ppel:
Vor meiner Haust�r verl�uft eine Bundesstra�e. Dank r�hriger Aktivisten ist
hier jetzt ein Angebotsstreifen geplant, der dann auf den vorhandenen,
bisher noch nicht benutzungspflichtigten Radweg f�hren wird. Bisher kann
ich nahezu unbehelligt den RW meiden - wenn der Schutzstreifen mit
blutroter Einf�delung fertiggestellt ist, ist das auch vorbei. Danke ADFC!
Dritter Kn�ppel:
Helmpropaganda en masse in der Lokalpresse. Sobald einer der Aktiven
befragt wird, kommt Helm, RVA und Radverkehrsbeschilderung heraus. Und ich
darf nach jedem Artikel meinen Bekannten erneut meine Haltung erkl�ren.
Danke ADFC!
Die Teilnehmer an MdRzA *sind* zum gut Teil keine Alltagsfahrer, sondern
welche, die durch die Aktion daf�r gewonnen wurden. bzw. werden sollen.
F�r mich ist die Aktion aus zwei Gr�nden suspekt geworden:
1. wird sie nach wie vor nur von der AOK gef�rdert und finanziert, einer
Versicherungsgruppe also, die sehr unangenehm durch penetrante Werbung
aufgefallen ist
2. halsen sich die Koordinatoren allerhand Arbeit auf (Mitglieder im
Betrieb werben, Formulare ausf�llen lassen, diese dann einschicken
u.a.m.) - f�r nix!
3. ist es nicht eben einfach, Leute f�r ein weiteres unter hunderten
Gewinnspielen zu motivieren, noch dazu, wenn es von einer Versicherung
und einem Verein veranstaltet wird, denen sie selbst nicht angeh�ren
> ... Helmtr�ger. Dadurch entsteht unwillk�rlich der Eindruck, dass Fahrradfahren
> etwas besonders Gef�hrliches sei und dass es nicht f�r normale Menschen geeignet
> ist, sondern dass es nur etwas f�r Helmtr�ger sei.
Und dann noch dies.
> #######################################################
--
CU Christoph Maercker.
RADWEGE sind TOD-SICHER!
>Am Sat, 18 Jun 2011 12:58:02 +0200 schrieb Manfred Albat:
>
>> Am 14.06.2011 10:57, schrieb Frank M�ller:
>>
>>> _Danach_ war f�r _mich_ diese Aktion gestorben.
>>
>> Gut, dass nicht alle die Welt durch Scheuklappen sehen
>> und sich von solchem Kleinkram nicht vom eigentlichen
>> Ziel ablenken lasen.
>>
>Das eigendliche Ziel ist es doch, jedenfalls f�r mich, meine Kollegen
>dazu zu bewegen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Die Aktion h�tte mir
>dabei helfen k�nnen, aber die lokale Auspr�gung war extrem kontraproduktiv.
>Seit diesen Artikeln muss ich mich sogar bei den Kollegen, die vorher der
>ganzen Sache positiv gegen�ber standen, daf�r verantworten und ihnen
>erkl�ren, warum ich keinen Helm trage und warum ich Radwege meide.
>
Erkl�re deinen "Kollgen", dass es nicht gen�gt, Brain 1.0 nur zu
installieren, man mu� das Programm unbedingt auch einschalten, um
damit zielf�hrend arbeiten zu k�nnen.
>Denn: 'der ADFC' fordert das Helmtragen und die m�ssen es ja wissen
>(im Gegensatz zu mir, dem 'einfachen' Radfahrer) und 'der ADFC' fordert
>'Radwege' und die m�ssen es ja wissen. Schlie�lich vertritt 'der ADFC'
>'die >Radfahrer'!
>
Deine Kollegen glauben vermutlich genauso bedingungslos allen ADAC-
Verlautbarungen, wie auch den Versprechen in Bank-Prospekten f�r den
Erwerb bestimmter Hochrisiko-Zertifikate. Alles BL�D-Zeitungsleser?
>Ich muss also jetzt meine Zeit damit verbringen, meine Verhaltensweisen zu
>erkl�ren. Diese Zeit h�tte ich lieber dazu verwendet, meine Kollegen zu
>�berzeugen, dass sie mit dem Rad zur Arbeit kommen.
>>
Wer sich deswegen davon abwendet, hat eh nur nach einem Grund gesucht,
der ihn in irnkeiner Art und Weise darin best�tigt, es zu unterlassen.
>> In unserem Unternehmen standen einstmals nur 2 R�der
>> vor der T�r. Inzwischen sind es an "schlechten Tagen"
>> ein Dutzend an guten um die 20 R�der. Zehn Leute fahren
>> inzwischen zu jeder Jahreszeit mit dem Rad ins B�ro. Die
>> H�lfte davon mehr als 20 km t�glich, 3 �ber 30 km. Einer
>> meiner direkten Kollegen hat in diesem Jahr bereits >2 Mm
>> zur�ckgelegt.
>>
>Sch�n, dass es bei euch geklappt hat.
>>
>> Ach ja, einen Helm hat keiner. Trotz der Plakate.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Das dicke Albat schwindelt uns hier etwas vor, aber sowas von massiv!
<http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2163/include/2f67616c65726965732f73696e676c65496d6167652e6a7370/imageId/5399133/artid/5399128>
"L�gen haben kurze Beine", wie man sieht. ;o}
Beste Gr��e -Harald-
--
Genau das ist es, was Helme sind. Ein (kl�glicher) Versuch, das
Radfahren idiotensicher zu machen - und der gelungene Versuch, die
Idioten, die daran glauben, mit einer erh�hten Wahrscheinlichkeit aus
der genetischen Erbfolge zu entfernen. [*Helmuth Schutzeich in drf*]
>Das eigendliche Ziel ist es doch, jedenfalls f�r mich, meine Kollegen dazu
>zu bewegen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Die Aktion h�tte mir
>dabei helfen k�nnen, aber die lokale Auspr�gung war extrem kontraproduktiv.
>Seit diesen Artikeln muss ich mich sogar bei den Kollegen, die vorher der
>ganzen Sache positiv gegen�ber standen, daf�r verantworten und ihnen
>erkl�ren, warum ich keinen Helm trage und warum ich Radwege meide.
>
>Denn: 'der ADFC' fordert das Helmtragen und die m�ssen es ja wissen (im
>Gegensatz zu mir, dem 'einfachen' Radfahrer) und 'der ADFC' fordert
>'Radwege' und die m�ssen es ja wissen. Schlie�lich vertritt 'der ADFC' 'die
>Radfahrer'!
>
Diese "Exb�rden" vom ADFC (Bad Oldesloe) habe ich am gestrigen Sonntag
anl�sslich der Fahrradsternfahrt am Sammelpunkt Bahnhof Bargteheide
und an weiteren Punkten in der Stadt beobachten k�nnen.
Styroporh�tchen, neongelbe M�llmannwesten und dann f�hren sie bei der
Abfahrt eine Truppe von 23 Leuten auf den Fu�weg, vermutlich, weil der
so eine 'gro�e �hnlichkeit' mit ihren hei�geliebten Radwegen aufweist.
Da k�nnen Mann u. Frau dann so herrlich an den Bahnhofsarkaden entlang
radeln und nebenbei noch einen Blick in die D�nerbude und die diversen
Boutiquen werfen. Mal ganz davon abgesehen, dass es eine f�r Radfahrer
durchaus geeignetere Streckenf�hrung gibt, aber die Fahrradstrasse
direkt vom Bahnhof in die Innnenstadt hatten sie wohl aus lauter
Betriebsblindheit eh nicht registriert...
Vom � 27(1) StVO br�uchte man diesen Schissern wohl auch nix mehr
erz�hlen... Perlen vor die Rad-und Fu�weg verliebten S�ue. >:-((
Beste Gr��e -Harald-
--
Diese Leute sind Spinner. Sie machen nichts wirklich Neues, und sie
haben keine Ahnung von dem, was sie tun. Ihre Anspr�che sind ziemlich
niedrig, und es ist nicht einmal sicher, ob sie selbst die eingel�st
haben. [*John Wharton, Intel, 1981 �ber Microsoft*]
> Am Sat, 18 Jun 2011 12:58:02 +0200 schrieb Manfred Albat:
>
> > Am 14.06.2011 10:57, schrieb Frank M�ller:
> >
> >> _Danach_ war f�r _mich_ diese Aktion gestorben.
> >
> > Gut, dass nicht alle die Welt durch Scheuklappen sehen
> > und sich von solchem Kleinkram nicht vom eigentlichen
> > Ziel ablenken lasen.
> >
> Das eigendliche Ziel ist es doch, jedenfalls f�r mich, meine Kollegen dazu
> zu bewegen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen.
Wenn dir das ein Bed�rfnis ist. Auf die Idee k�me ich nicht, so viel
Platz ist in unserem Radlkeller nun auch wieder nicht. Ansonsten stehe
ich aber Kollegen gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie einen Tipp
brauchen, sei's nun zum Radeln oder zu anderen Fragen.
> Die Aktion h�tte mir
> dabei helfen k�nnen,
Wie w�r's wenn du mal 'ne Kiste Bier ausgibst f�r die Arbeitswegradler
oder sie zum Grillen einl�dst? Alles was eine solche Aktion kann, kannst
du auch -- und noch mehr.
> aber die lokale Auspr�gung war extrem kontraproduktiv.
> Seit diesen Artikeln muss ich mich sogar bei den Kollegen, die vorher der
> ganzen Sache positiv gegen�ber standen, daf�r verantworten und ihnen
> erkl�ren, warum ich keinen Helm trage und warum ich Radwege meide.
�i, "verantworten". Nachdem ich die Rechtsabbiegeproblematik erkl�rt
habe (Bild auf Serviette reicht), zweifelt keiner meiner Kollegen mehr
daran, dass ich auf der Fahrbahn richtig aufgehoben bin. Da muss ich
nichts verantworten.
> Denn: 'der ADFC' fordert das Helmtragen und die m�ssen es ja wissen (im
> Gegensatz zu mir, dem 'einfachen' Radfahrer) und 'der ADFC' fordert
> 'Radwege' und die m�ssen es ja wissen. Schlie�lich vertritt 'der ADFC' 'die
> Radfahrer'!
Wo arbeitest du denn? Am Stammtisch?
> Ich muss also jetzt meine Zeit damit verbringen, meine Verhaltensweisen zu
> erkl�ren. Diese Zeit h�tte ich lieber dazu verwendet, meine Kollegen zu
> �berzeugen, dass sie mit dem Rad zur Arbeit kommen.
Synergieeffekte nutzen. Wenn deine Kollegen verstehen, dass man weder
Sonderwege noch Helme braucht, sind sie vielleicht auch ma bereit,
einfach mal zu fahren, statt den ganzen Tag zu diskutieren. Vielleicht
suchen sie aber auch nur nach Ausreden. Dann trinkst du dein Bier halt
allein.
> >
> > In unserem Unternehmen standen einstmals nur 2 R�der
> > vor der T�r. Inzwischen sind es an "schlechten Tagen"
> > ein Dutzend an guten um die 20 R�der. Zehn Leute fahren
> > inzwischen zu jeder Jahreszeit mit dem Rad ins B�ro. Die
> > H�lfte davon mehr als 20 km t�glich, 3 �ber 30 km. Einer
> > meiner direkten Kollegen hat in diesem Jahr bereits >2 Mm
> > zur�ckgelegt.
> >
> Sch�n, dass es bei euch geklappt hat.
> >
> > Ach ja, einen Helm hat keiner. Trotz der Plakate.
> >
> Die Plakate st�ren mich nur am Rande, die Zeitungsartikel (in einer der
> Lokalzeitungen haben sie fast w�rtlich die Pressemeldung abgedruckt) waren
> erheblich schlimmer.
> >
> > Aber wenn man sein Leben von einer Ideologie abh�ngig macht,
> > anstatt einfach pragmatisch zu agieren, dann hat man wohl
> > keine Wahl. Es lebe die Volksfront von Jud�a und sein
> > tapferes Suizid-Kommando!
>
> Du scheinst mich ja sehr gut zu kennen! Pragmatismus liegt mir _wirklich_
> v�llig fern!
>
> Aber ernsthaft: Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis f�r eine ADFC-Aktion
> einsetze, werde ich automatisch mit dem ADFC in Verbindung gebracht.
Dann mach das nicht. Deine Vorbildwirkung macht mehr aus als bl�de
Plakate. Lebe deinen Kollegen vor, das Radfahren Spa� macht. Daf�r
braucht's keine Aktionen und Sonerprogramme. Einfach mal machen.
> Dank der r�hrigen ADFC-Funktion�re/Aktivisten, ist jetzt der
> Baubeginn eines 7km langen linksseitigen, benutzungspflichtigen Radwegs
> entlang meiner Strecke geplant und bewilligt. Leider verl�uft er komplett
> au�erorts, also habe ich nicht einmal die Chance, dagegen etwas zu
> unternehmen.
Wieso? Klagen, wenn er fertig ist.
> Und ich
> darf nach jedem Artikel meinen Bekannten erneut meine Haltung erkl�ren.
Sch�ne Formulierung, wenn vielleicht auch anders gemeint. Du darfst, du
musst nicht. Setze dich selbst nicht unter Rechtfertigungsdruck.
hs
>>> Ach ja, einen Helm hat keiner. Trotz der Plakate.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Das dicke Albat schwindelt uns hier etwas vor, aber sowas von massiv!
Typisch Troll Meyer. Ich habe inzwischen mehrmals darauf hingewiesen,
dass ich in 2006 einen Helmselbstversuch unternahm. Anlass waren u. a.
diverse pro&contra Hahnenk�mpfe in d.r.f.. Notorische St�nkerer aus
der Knatteristen-Fraktion, nicht nur Troll Meyer, �berbieten sich
seitdem, mich als Helmanh�nger hinzustellen. Nun ja, welche Motive
solche Pappnasen haben, dass kann sich jeder selbst denken.
Und wer meint, sich mit einem f�nf Jahre alten Pressefoto �ber
das Aussehen von jemand lustig machen zu m�ssen, dem kann ich nur
erwidern: wie ich heute aussehe, Troll Meyer, das kannst Du gar
nicht wissen. 8^>
Aber nun wei� jeder, du warst schon vor f�nf Jahren ein Miesmacher
und heute bist du immer noch einer. :-P
> "L�gen haben kurze Beine", wie man sieht. ;o}
Wenn hier jemand l�gt, ist es Meyer. Und besonders intelligent
ist er anscheinend auch nicht. So wie seine "Beweise" eines
Deppen w�rdig sind.
--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch z�hlt
>> Gut, dass nicht alle die Welt durch Scheuklappen sehen
>> und sich von solchem Kleinkram nicht vom eigentlichen
>> Ziel ablenken lasen.
> [...]
> Denn: 'der ADFC' fordert das Helmtragen
Du bist einfach nur schlecht informiert. 'Der ADFC' tut gerade das
eben nicht. Es vielmehr so, dass dies im ADFC genauso umstritten
ist wie im Rest der Gesellschaft. Und das spiegelt in den
Kreis-verb�nden wieder.
> gestalten. Dank der r�hrigen ADFC-Funktion�re/Aktivisten, ist jetzt der
> Baubeginn eines 7km langen linksseitigen, benutzungspflichtigen Radwegs
> entlang meiner Strecke geplant und bewilligt. Leider verl�uft er komplett
> au�erorts, also habe ich nicht einmal die Chance, dagegen etwas zu
> unternehmen. Danke lieber ADFC!
F�r gew�hnlich gehen 240er au�erorts auf Antr�ge von Ortsr�ten
zur�ck, die die zust�ndige Verehrsbeh�rde dann erf�llt. Deine
Darstellung "der ADFC" w�re Verursacher, kann ich zwar nicht
widerlegen, aber idR sind das einzelne KV-Mitglieder, die sich
mit den (ahnungslosen) Lokalpolitikern "gut verstehen".
> Danke ADFC!
Dein Lob trifft mich nicht... ;-> Das alte Foto, das Troll Meyer aus
der Knatteristenlobby hier lediglich erneut verbreitete, um mir �bel
nachzureden, zeigt ein Z240. Das gibt es nicht mehr, ich habe es
per Antrag entfernen lassen, wie andere auch im weiteren Verlauf.
Deiner Sichtweise folgend k�nnte ich nun verbreiten, "der ADFC"
schafft Radwege ab. Und ganz nebenbei: die Aktion MdRzA ist in
Wahrheit eine Aktion der AOK, nicht des ADFC. Der ADFC unterst�tzt
diese Aktion allerdings vehement, Wowereit.
--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch z�hlt
>Am 20.06.2011 14:12, schrieb Frank M�ller:
>> Am Sat, 18 Jun 2011 12:58:02 +0200 schrieb Manfred Albat:
>
>>> Gut, dass nicht alle die Welt durch Scheuklappen sehen
>>> und sich von solchem Kleinkram nicht vom eigentlichen
>>> Ziel ablenken lasen.
>> [...]
>> Denn: 'der ADFC' fordert das Helmtragen
>
>Du bist einfach nur schlecht informiert. 'Der ADFC' tut gerade das
>eben nicht. Es vielmehr so, dass dies im ADFC genauso umstritten
>ist wie im Rest der Gesellschaft. Und das spiegelt in den
>Kreis-verb�nden wieder.
Mit Verlaub, das ist doch dummes Zeug. Der ADFC -Bundesverband hat den
Helmschwindel v�llig unkritisch aus den USA �bernommen und �ber
Jahrzehnte hinweg hierzulande massiv Propaganda daf�r gemacht, zu einer
Zeit, als das Helmtragen nicht umstritten, sondern eine Marotte weniger
Spinner war, mit einer Tragequote im Promillebereich, im "Rest der
Gesellschaft".. Inzwischen ist will man es nicht mehr gewesen sein und
zeigt mit dem Finger auf andere. Und sieht - wie auch bei den Radwegen -
angelegentlich dar�ber hinweg, da� die Multiplikatoren in den
Untergliederung unbeirrt weitermachen, wo man sie aufgestellt hat.
DIese Taktik, sich aus der Verantwortung zu stehlen und sich vor der
Verantwortung zu dr�cken, ist fraglos gekonnt und wird wohl auch
funktionieren. Ich finde sie ekelhaft
--
Wir danken f�r die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
> Am 20.06.2011 14:12, schrieb Frank M�ller:
>> Am Sat, 18 Jun 2011 12:58:02 +0200 schrieb Manfred Albat:
>
>>> Gut, dass nicht alle die Welt durch Scheuklappen sehen
>>> und sich von solchem Kleinkram nicht vom eigentlichen
>>> Ziel ablenken lasen.
>> [...]
>> Denn: 'der ADFC' fordert das Helmtragen
>
Prima, deine K�rzung enthielt das in diesem Zusammenhang Wichtigste: F�r
mich ist die Aktion mdRzA wegen der _lokalen_ Begleitung des _lokalen_ ADFC
mit �belster Helmpropaganda gestorben.
$Hier ist es v�llig egal, was es f�r Beschl�sse der Bundesversammlung gibt,
es wird der lokale ADFC mit seiner Helmwerbung wahrgenommen. Und das kommt
bei meinen Kollegen genau so an, wie ich es geschrieben habe: Der ADFC
fordert Helme.
>
> Du bist einfach nur schlecht informiert. 'Der ADFC' tut gerade das
> eben nicht. Es vielmehr so, dass dies im ADFC genauso umstritten
> ist wie im Rest der Gesellschaft. Und das spiegelt in den
> Kreis-verb�nden wieder.
>
ICH bin durchaus dar�ber informiert, aber die Au�endarstellung ist eben
$hier eine v�llig andere. Du wirst $hier schon dumm angequatscht, wenn du
keinen Helm tr�gst und am ADFC Infostand in der Fu�g�ngerzone
vorbeischaust. Von KV-Vorstandsmitgliedern.
>> gestalten. Dank der r�hrigen ADFC-Funktion�re/Aktivisten, ist jetzt der
>> Baubeginn eines 7km langen linksseitigen, benutzungspflichtigen Radwegs
>> entlang meiner Strecke geplant und bewilligt. Leider verl�uft er komplett
>> au�erorts, also habe ich nicht einmal die Chance, dagegen etwas zu
>> unternehmen. Danke lieber ADFC!
>
> F�r gew�hnlich gehen 240er au�erorts auf Antr�ge von Ortsr�ten
> zur�ck, die die zust�ndige Verehrsbeh�rde dann erf�llt. Deine
> Darstellung "der ADFC" w�re Verursacher, kann ich zwar nicht
> widerlegen, aber idR sind das einzelne KV-Mitglieder, die sich
> mit den (ahnungslosen) Lokalpolitikern "gut verstehen".
>
Wie schon gesagt, die Au�endarstellung ist das Problem. Dieser spezielle
Radweg wird von dem _lokalen_ ADFC bejubelt (Endlich k�nnen die Kinder
sicher zur Schule, Der Stadtkern endlich sicher f�r Radfahrer aus ...
erschlossen, lange vom ADFC gefordert, bla, bla, bla)
Ich glaube zwar nicht, dass ein Z240 gefordert wurde, aber das macht keinen
Unterschied, ich werde die Strecke in Zukunft nicht mehr st�rungsfrei
befahren k�nnen, da ist dann ja ein Radweg! Dem gemeinen Autoisten ist es
doch v�llig egal ob benutzungspflichtig oder nicht.
>> Danke ADFC!
>
> Dein Lob trifft mich nicht... ;-> Das alte Foto, das Troll Meyer aus
> der Knatteristenlobby hier lediglich erneut verbreitete, um mir �bel
> nachzureden, zeigt ein Z240. Das gibt es nicht mehr, ich habe es
> per Antrag entfernen lassen, wie andere auch im weiteren Verlauf.
>
Und was nutzt es? Ich ignoriere sowieso alle Blauschilder. Aber sobald
etwas da ist, das auch nur ann�hernd wie ein Radweg aussieht, werden mache
Autoisten ungenie�bar.
(Auch dein Helmbild von damals transportiert bis heute die Botschaft der
Albat (das ADFC-Mitglied und daher auch der ADFC) propagiert den Helm, ganz
unabh�ngig davon, ob du heute noch einen tr�gst...)
>
> Deiner Sichtweise folgend k�nnte ich nun verbreiten, "der ADFC"
> schafft Radwege ab.
Genau so wird das lokal bei euch angekommen sein.
> Und ganz nebenbei: die Aktion MdRzA ist in
> Wahrheit eine Aktion der AOK, nicht des ADFC.
Auch das ist egal, in der lokalen Au�enwirkung ist es eine ADFC Aktion. Du
gehst (so jedenfalls lese ich deine Kommentare) davon aus, dass die Leute
sich die M�he machen und sich Hintergrundinformationen einholen. Tun sie
aber nicht. Die lesen den Artikel in der Lokalpresse und haben nach max.
drei Zeilen eine Meinung gebildet. Die durchaus flasch sein kann. Die
Meinung ist aber erst einmal da.
> Der ADFC unterst�tzt
> diese Aktion allerdings vehement, Wowereit.
Ich nicht. Soweit will ich mich nicht verbiegen lassen.
Frank
>Am Tue, 21 Jun 2011 19:36:00 +0200 schrieb Manfred Albat:
>>
>> Dein Lob trifft mich nicht... ;-> Das alte Foto, das Troll Meyer
^^^^^^^^^^^^^^^
Der ist gut! Manfred Albat traut sich was! :-}
>> aus der Knatteristenlobby hier lediglich erneut verbreitete, um mir �bel
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Tja, er schwindelt schon wieder - scheint eine dumme Angewohnheit des
belehmten Dickerchens zu sein. Hirndefekt durch Styroporausd�nstungen?
Mit den Knatteristen habe ich nicht das Geringste am Hut. Dieser
Desinformationsversuch zeigt einfach nur, dass unser gelegentlich
p�belndes Dickerchen �u�erst schlecht informiert ist. Auto und
Mopped habe ich bereits 1996 vollst�ndig abgeschafft.
>> nachzureden, zeigt ein Z240. Das gibt es nicht mehr, ich habe es
>> per Antrag entfernen lassen, wie andere auch im weiteren Verlauf.
>>
>Und was nutzt es? Ich ignoriere sowieso alle Blauschilder. Aber sobald
>etwas da ist, das auch nur ann�hernd wie ein Radweg aussieht, werden mache
>Autoisten ungenie�bar.
>
>(Auch dein Helmbild von damals transportiert bis heute die Botschaft der
>Albat (das ADFC-Mitglied und daher auch der ADFC) propagiert den Helm, ganz
>unabh�ngig davon, ob du heute noch einen tr�gst...)
>>
Tja, vielleicht tr�gt er ihn ja doch immer noch? Wie sonst w�re so
eine mit L�gen gespickte Replik m�glich? Getroffene Hunde bellen...
>> Deiner Sichtweise folgend k�nnte ich nun verbreiten, "der ADFC"
>> schafft Radwege ab.
>
>Genau so wird das lokal bei euch angekommen sein.
>
>> Und ganz nebenbei: die Aktion MdRzA ist in
>> Wahrheit eine Aktion der AOK, nicht des ADFC.
>
>Auch das ist egal, in der lokalen Au�enwirkung ist es eine ADFC Aktion.
Die vom geforderten Mindestumfang absolut l�cherlich, aber lat�rnich
voll auf die Sch�nwetterfahrer zugeschnitten ist. Ganzjahresradfaher,
wie ich, k�nnen solche Aktionen leider nur mitleidig bel�cheln.
>
>> Der ADFC unterst�tzt diese Aktion allerdings vehement, Wowereit.
>
Was daran nun geade "Wowereit" sein soll, versteht ein Ganzjahres-
radfahrer vermutlich eh nicht: Aktionszeitraum 01.06. bis 31.08. und
an nur 20 Arbeitstagen m��te gefahren werden, um an einer Verlosung
teilnehmen zu k�nnen. Wo bei einer derart l�cherlichen Dauer der gro�e
Nutzen f�r die Volksgesundheit liegen soll, bleibt schleierhaft. Nur
wenige Teilnehmer werden vermutlich durch solche begrenzten Aktionen
zur dauerhaften Nutzung des Fahrrades gebracht. :-/
>Ich nicht. Soweit will ich mich nicht verbiegen lassen.
>
ACK, nicht f�r so eine zweifelhafte Werbeaktion von AOK und ADFC.
Beste Gr��e -Harald-
--
BTW, k�nntest du mal einen Realitycheck machen und dabei die Schwebung
in deinem Toleranzempfinden wegregeln? [*Werner Jakobi in dsnu*]
> Du wirst $hier schon dumm angequatscht, wenn du
> keinen Helm tr�gst und am ADFC Infostand in der Fu�g�ngerzone
> vorbeischaust. Von KV-Vorstandsmitgliedern.
Vielleicht macht man dann besser einen Bogen um solche St�nde.
hs
Oder man zeigt solchen Leuten, dass es auch als
Fu�g�nger/Infostandrumsteher Sinn machen kann einen Helm zu tragen.
Frank
Besser: Melone reinpacken und so fallen lassen, dass der Helm an einer
Seite hängt. Zur Demo, was dem Gesichtsschädel auch mit "Helm" so alles
drohen kann ...
Bist Du sicher, dass es sich dabei um ein Ergebnis jener Kampagne
handelt und nicht an steigenden Spritpreisen, Staus u.a. wichtigen
Ursachen liegt?
Dann bist Du ein guter Kandidat f�r Carsharing. :-)
--
CU Christoph Maercker.
Transport + Sport = Radfahren
Mich st�rt nicht zuletzt daran das Missverh�ltnis von Aufwand und
Nutzen. Als reine Werbekampagne ohne Gewinnspiel w�re wenigstens der
Aufwand vertretbar und die Ergebnisse wahrscheinlich kaum anders.
> Seit diesen Artikeln muss ich mich sogar bei den Kollegen, die vorher der
> ganzen Sache positiv gegen�ber standen, daf�r verantworten und ihnen
> erkl�ren, warum ich keinen Helm trage und warum ich Radwege meide.
> Denn: 'der ADFC' fordert das Helmtragen und die m�ssen es ja wissen (im
> Gegensatz zu mir, dem 'einfachen' Radfahrer) und 'der ADFC' fordert
> 'Radwege' und die m�ssen es ja wissen.
Den toten Winkel kennt 'der ADFC' aber auch und was der bedeutet,
begreifen Auch-Radfahrer h�ufig besser als Nur-Radfahrer.
> Ich muss also jetzt meine Zeit damit verbringen, meine Verhaltensweisen zu
> erkl�ren. Diese Zeit h�tte ich lieber dazu verwendet, meine Kollegen zu
> �berzeugen, dass sie mit dem Rad zur Arbeit kommen.
Die Helm- und Radwegpropaganda kommt bekanntlich nicht (nur) vom ADFC.
Insofern ist es keine Zeitverschwendung, wenn Du Deinen Kollegen
erkl�rst, warum Du so und nicht anders radf�hrst.
> Aber ernsthaft: Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis f�r eine ADFC-Aktion
> einsetze, werde ich automatisch mit dem ADFC in Verbindung gebracht. Damit
> habe ich auch kein Problem. Oder besser, h�tte ich kein Problem, wenn ich
> von denen nicht immer Kn�ppel zwischen die Beine geworfen bek�me.
Schon beim �rtlichen ADFC beschwert? Du kannst ja immerhin darauf
verweisen, dass es etliche Gliederungen gibt, die weder immer mehr
"Radwege" geschweige denn Helme wollen. Auch der Bundesverband ist in
diesen Fragen keine geschlossene Phalanx, der FA Verkehr denkt z.B. ganz
anders dar�ber als der Vorstand.
> Meinen t�glichen Arbeitsweg von 15km kann ich bisher zu 90% Rad_weg!-frei
> gestalten. Dank der r�hrigen ADFC-Funktion�re/Aktivisten, ist jetzt der
> Baubeginn eines 7km langen linksseitigen, benutzungspflichtigen Radwegs
> entlang meiner Strecke geplant und bewilligt. Leider verl�uft er komplett
> au�erorts, also habe ich nicht einmal die Chance, dagegen etwas zu
> unternehmen.
Gegen die *linksseitige* Benutzungspflicht vielleicht doch. Deren
Sicherheitsgewinn l�sst sich leicht in Frage stellen.
> Vor meiner Haust�r verl�uft eine Bundesstra�e. Dank r�hriger Aktivisten ist
> hier jetzt ein Angebotsstreifen geplant, der dann auf den vorhandenen,
> bisher noch nicht benutzungspflichtigten Radweg f�hren wird. Bisher kann
> ich nahezu unbehelligt den RW meiden - wenn der Schutzstreifen mit
> blutroter Einf�delung fertiggestellt ist, ist das auch vorbei. Danke ADFC!
Auch dar�ber w�rde ich mich beim lokalen ADFC beschweren, sobald es die
ersten Bel�stigungen durch Autofahrer gibt.
> Helmpropaganda en masse in der Lokalpresse. Sobald einer der Aktiven
> befragt wird, kommt Helm, RVA und Radverkehrsbeschilderung heraus. Und ich
> darf nach jedem Artikel meinen Bekannten erneut meine Haltung erkl�ren.
> Danke ADFC!
Welcher Ort ist das �brigens?
--
CU Christoph Maercker (ADFC Magdeburg)
Trotzdem:
RADWEGE sind TOD-SICHER!
ich hatte anfangs sogar befürchtet, Post bzw. Anrufe von der AOK zu
bekommen. Das ist in meinem Fall zum Glück unterblieben, sonst hätte ich
denen richtig Ärger gemacht.
> "Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause muss Manfred Albat am Ortseingang
> von Heerte die Straße überqueren, weil der Radweg hier endet. Eine
> gefährliche Angelegenheit, weil Autos mit Affenzahn herangerauscht
> kommen. "
>
> zu sprechen, der auf der von Dir verlinkten Websitze zu lesen ist. Zu
> sehen ist dort ein dicklicher Radfahrer, der mit seinem Fahrrad zwischen
> den Beinen auf dem Geweg wartet und in Richtung des mit Zeichen 240
> gekennzeichneten gemeinsamen Geh- und Radwegs entlang einer prächtigen
> Allee blickt, von dem er offenbar gekommen ist.
Ich habe mich damals auf Wunsch von Herrn Kugenbuch dort
positioniert und er hat dann dort dieses Foto gemacht. Das
ich den 240er Weg benutzt habe, kann man anhand dieses Bildes
vermuten, stimmt aber nicht. Den 240er gibt es nicht mehr,
er wurde auf meinen Antrag hin entfernt. Was man nicht erkennen
kann, ist dass dieser Weg in einer rechtwinkligen Kurve
endet/beginnt, wo Kraftfahrer evtln. Gegenverkehr nicht
erkennen können. Diese Kurve befindet sich nah am Ortsende,
dort wird auch heute noch immer von vielen zu schnell gefahren.
Mitten in dieser Kurve war man damals eigentlich angehalten,
die Fahrbahn zu queren um den bidirektionalen 240er zu
erreichen. Kugenbuch fand wohl leider die entgegengesetzte
Perspektive besser und ich hab mich leider überreden lassen.
Insgesamt war dies ein nahezu ganzseitige Artikel, bei dem
eine ganze Reihe von Missständen angesprochen wurde und bei
dem auch konstruktive Vorschläge zur Abhilfe aufgezeigt wurden.
Das geht natürlich aus diesem Bildchen alles nicht hervor
und hilft auch nicht, mich persönlich zu diskreditieren.
Ist es eigentlich nicht auch so, dass Pressefotos nicht
ohne Einwilligung des Rechteinhabers vervielfältigt werden
dürfen? Legal, scheißegal?
> An der abgebildeten Austattung fällt auf, daß der Helm (schwarz, mit
> weißen Strähnchen) farblich bestens mit den ebenfalls schwarzen
> Ortlieb-Taschen, dem schwarzen Fahrrad und den schwarzen Socken
> harmoniert.
Möglicherweise hast Du eine Sehschwäche? Die Socken könnten
schwarz gewesen sein, die anderen Dinge sind es nie gewesen.
So leicht bildest Du Dir also Deine (Vor-)Urteile?
Zu Deiner Aufklärung die Taschen sind noch immer grün,
das Rad ist noch immer silber. Und ja, das Tretlager
ist bei der Silbermöwe etwas hoch. Das Gelände an der
Stelle ist einigermaßen abschüssig, das verstärkt den
Effekt in 2D natürlich.
> Aus technischer Sicht ist auffällig, daß sich der
> Brezel-Lenker etwa in Höhe der Ellenbogen befindet, also in einer Höhe,
> die praktisch nur hoch aufgerichtetes Fahren zuläßt.
Den Brezellenker habe ich längst entsorgt, in der Praxis hatte
ich bald genug von ihm. Ebenso wie den Helm. Interessiert
Dich aber vermutlich ebensowenig wie Meyer und Co. Hauptsache,
man kann mir das immer wieder genüsslich unter die Nase
reiben. Meine Güte, wenn jetzt noch rauskommt, dass
das Rad locker 20 kg wiegt... :->
Bedenklich finde ich, dass Meyer wiederholt behauptet,
ich würde vorsätzlich Lügen. Ich gebe ihm daher dieses
Kompliment zurück.
Auch Meyer sollte wissen, die Aktion MdRzA - um die es ja
eigentlich im pro&contra ging und nicht um mich - ist immer
Juni - August. Wie ein Artikel im Mai 2006 in Relation
zum Ist-Zustand dieser Aktion stehen soll, weiß vermutlich
nur Meyer selbst. Aber das ist ihm sicher schnurz, haupt-
sache er kann hetzen.
> Aber, Harald, ich finde Deinen Stil problematisch, speziell Deine
> persönlichen Angriffe sind überflüssig und wenig hilfreich, egal wen sie
> treffen.
Dein Stil ist nicht wesentlich besser. Außerdem ziehst Du
falsche Schlüsse, das ist fast noch schlimmer. Bei Meyer
ist ja jedem klar, dass er mich lediglich persönlich
verletzen will. Meyer tut doch extrem selten etwas
anderes, als auf andere eindreschen. Wenn ich das tu,
bin ich böse. Meyer hat da einen Freibrief.
Und da Du es offensichtlich noch immer nicht selbst
mitkriegst: ja ich habe diesen rüden Ton, in dem Meyer
und Sluka und einige wenige andere auch in d.r.f. *seit*
*Jahren* um sich schlagen, für mich instrumentalisiert.
(keine Sorge, im rl bin wesentlich umgänglicher) und es
faszinierend zu beobachten, wer wie in d.r.f. reagiert.
Das ist für mich sehr aufschlussreich.
> Narrenkappen präsentiert, der wird sich schon gefallen lassen müssen,
> daß man sich seine Selbstpräsentation genauer anschaut und sich einen
> Reim darauf macht.
Keine Sorge, von Leuten wie Meyer erwarte ich sowieso nichts
anderes. Und d.r.f. ist nicht wirklich repräsentativ für die
reale Welt. Du selbst zeigst ja erneut, wie leicht Du Dich
von Vorurteilen bzw. Eindrücken manipulieren lässt. Sogar
nicht existierende Farben spielen dabei eine Rolle. So habe
ich Dich in der Tat bislang nicht eingeschätzt.
Was die Narrenkappe angeht: s. o. Eulenspiegel hat genau
das getan und sich seiner Welt genauso gezeigt, wie er
sie selbst sah. Und wurde ebenfalls entsprechend dafür
verdroschen. Es hat sich nichts geändert... :->
--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!
>> Du bist einfach nur schlecht informiert. 'Der ADFC' tut gerade das
>> eben nicht. Es vielmehr so, dass dies im ADFC genauso umstritten
>> ist wie im Rest der Gesellschaft. Und das spiegelt in den
>> Kreis-verbänden wieder.
>>
> ICH bin durchaus darüber informiert, aber die Außendarstellung ist eben
> $hier eine völlig andere. Du wirst $hier schon dumm angequatscht, wenn du
> keinen Helm trägst und am ADFC Infostand in der Fußgängerzone
> vorbeischaust. Von KV-Vorstandsmitgliedern.
Und $hier ist das nicht so. Punkt. Deine Welt und Sichtweise
ist begrenzt.
> Ich glaube zwar nicht, dass ein Z240 gefordert wurde, aber das macht keinen
> Unterschied,
Ja dann, für mich macht das einen Unterschied.
> Dem gemeinen Autoisten ist es
> doch völlig egal ob benutzungspflichtig oder nicht.
Na und. Für den ist der ADAC zuständig. Beschwer dich bei dem.
> (Auch dein Helmbild von damals transportiert bis heute die Botschaft der
> Albat (das ADFC-Mitglied und daher auch der ADFC) propagiert den Helm, ganz
> unabhängig davon, ob du heute noch einen trägst...)
Unsinn. Du überschätzt die Medienwirksamkeit von d.r.f. erheblich.
Die Öffentlichkeit bekommt Urheberrechtsverstöße und Lügenmärchen
eines Troll wie Meyer doch überhaupt nicht mit. Wenn Meyer mir
ans Bein pinkeln kann, dann tut er das mit Wonne und immer
wieder und schon lange. Damit hat der ADFC nicht zu tun und
niemand wird da je eine Zusammenhang sehen. Außer, wer will
hier in d.r.f. bösartig bashen oder trollen.
Aber wie gesagt: damit erreicht er nur ein paar dutzend Hansels.
>> Deiner Sichtweise folgend könnte ich nun verbreiten, "der ADFC"
>> schafft Radwege ab.
>
> Genau so wird das lokal bei euch angekommen sein.
Nein. Die Leute haben ganz andere Sorgen und die StVO kennt
eh kaum einer, egal ob Rad- oder Autofahrer. Der Weg wird
einfach weiter von denen benutzt, die sich - was auch immer -
dabei denken. Oder gar nicht denken.
Aber der Rest kann nun die Fahrbahn benutzen, ohne diese
an einer besonders gefährlichen Stelle queren zu müssen und
ist dabei nicht ordnungswidrig unterwegs.
>> Und ganz nebenbei: die Aktion MdRzA ist in
>> Wahrheit eine Aktion der AOK, nicht des ADFC.
>
> Auch das ist egal, in der lokalen Außenwirkung ist es eine ADFC Aktion. Du
> gehst (so jedenfalls lese ich deine Kommentare) davon aus, dass die Leute
> sich die Mühe machen und sich Hintergrundinformationen einholen.
U. U. sind bei Dir "die Leute" einfacher gestrickt. In meinem
Umfeld stelle ich fest, dass das Wissen um die Radwege-Proble-
matik von Jahr zu Jahr etwas wächst. Und wenn mir eine Stelle
besonders im Magen liegt und ich mich an die Verkehrsbehörde
wende und diese dann auch zuständig ist, sind die Leute dort
inzwischen auch durchaus geneigt, die Sache neutral abzuwägen
und eine Lösung zu finden.
Da wo die Landesbehörde zuständig ist, sieht es leider
weniger gut aus...
> Ich nicht. Soweit will ich mich nicht verbiegen lassen.
Verbiegen kann nur, was zu wenig flexibel ist.
--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!
Danke für die Bestätigung! "über Jahrzehnte" und "zu einer Zeit".
Niemand bestreitet ernsthaft, dass in der Vergangenheit Fehler
gemacht wurden. Inzwischen wandelt sich aber das Bild.
> Inzwischen ist will man es nicht mehr gewesen sein und
> zeigt mit dem Finger auf andere. Und sieht - wie auch bei den Radwegen -
> angelegentlich darüber hinweg, daß die Multiplikatoren in den
> Untergliederung unbeirrt weitermachen, wo man sie aufgestellt hat.
Nun ja, Du hast ja schon mehrfach ausführlich begründet,
warum Du Dich selbst raushältst. Dein Vorwurf prallt daher
einfach an mir ab, denn...
> DIese Taktik, sich aus der Verantwortung zu stehlen und sich vor der
> Verantwortung zu drücken, ist fraglos gekonnt und wird wohl auch
> funktionieren. Ich finde sie ekelhaft
... diese deine Sichtweise ist es nicht minder. Wenn Fehler "über
Jahrzehnte" passierten, dieses heute Leuten anzulasten, die versuchen
dagegen anzuwirken. Sich künstlich zu ereifern, dass Fehler aus
Jahrzehnten nicht in kurzer Zeit revidiert worden sind. Und wenn
man sich erklärt und sich gegen solche Anwürfe zur Wehr setzt
ist man ein Drückeberger: na wenn das keine ekelhafte Polemik
einerseits und spießbürgerliche Selbstgerechtigkeit andererseits
ist...
Du solltest man den Winkel Deiner Scheuklappen justieren und
Dich an Deinen eigenen Maßstäben vergleichen.
--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!
> Bist Du sicher, dass es sich dabei um ein Ergebnis jener Kampagne
> handelt und nicht an steigenden Spritpreisen, Staus u.a. wichtigen
> Ursachen liegt?
Ja, da ich die Leute fast alle persönlich kenne. Der Aspekt
"gesparter Sprit" ist zwar eine erfreulicher Nebenaspekt,
spielt aber nicht wirklich eine wirtschaftliche Rolle.
Dazu verdienen bei uns die meisten viel zu gut... :-)
Etliche haben einfach im Zuge der Aktion "Blut geleckt"
und das Fahrrad wieder entdeckt. Auf seinen PKW verzichtet
keiner. Und einer, der früher gern Langstrecke lief und das
heute nicht mehr so kann, wie er es sich wünscht, hat das
Rad als Ersatz dafür entdeckt. Und ein paar fuhren eigentlich
innerorts auch früher oft Rad, haben nun aber festgestellt,
dass der Arbeitsweg eigentlich auch eine Option ist. Was
mich dabei besonders freut ist, dass die meisten von ihnen
inzwischen auch den Witterungsaspekt - bis auf den Winter -
ganz entspannt sehen. Regnerisches Wetter erschreckt die
meisten nicht mehr.
Aus d.r.f. Perspektive ist das alles nix Besonderes, ist mir
völlig klar. Aber sie mussten diese Erfahrung halt erst
selbst machen.
Insofern hat die Aktion genau das bewirkt, was sie imho sollte.
Dass es vergleichsweise wenige sind, wenn man die Gesamtzahl
aller Pendler sieht, daran wird sicher auch diese Aktion
nichts ändern. Vielleicht, wenn der Sprit wirklich 10 € pro
Liter kostet (nach heutiger Kaufkraft).
Das ist bei uns bei keinem passiert, das hätte ich erfahren.
Aber wenn jemand meint, dass seine Sicht der Welt eben die
einzig wahre ist, dann wird er sich durch solche Kleinig-
keiten nicht irritieren lassen.
>Danke f�r die Best�tigung!
F�r Deinen knee jerk-Reflex? Bitte, gern geschehen. Aber erz�hl doch mal
was Neues.
>"�ber Jahrzehnte" und "zu einer Zeit".
>Niemand bestreitet ernsthaft, dass in der Vergangenheit Fehler
>gemacht wurden.
"Niemand will eine Mauer bauen".
>Inzwischen wandelt sich aber das Bild.
Vielleicht. Man soll ja den Glauben nie aufgeben.
Mir dauert(e) das aber zu lange. Diese beschwichtigenden und wertlosen
Versprechungen aus dem Unterholz h�rt man doch seit Jahren. Leugnen ist
immer schon einfacher und billiger gewesen als tats�chlich zu gemachten
Fehlern zu stehen UND sie auszub�geln.
"Wir danken f�r Ihr Verst�ndnis".
> Das ist bei uns bei keinem passiert, das hᅵtte ich erfahren.
Ich hatte gute Grᅵnde, so was zu befᅵrchten. Die AOK ist in den Jahren,
bevor es mit MdRzA losging in unserer Gegend mehrfach durch derartige
Werbeaktionen aufgefallen.
> Aber wenn jemand meint, dass seine Sicht der Welt eben die
> einzig wahre ist, dann wird er sich durch solche Kleinig-
> keiten nicht irritieren lassen.
Firmen, die mich mit Werbung zuspammen, egal ob per Vertreter, Telefon
oder eMail, landen bei mir auf einer Art schwarzen Liste. Bei denen
kaufe ich so schnell nichts mehr. Die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"
fand ich anfangs gut, hatte aber gehofft, dass sie nicht auf die AOK
beschrᅵnkt bleibt. Ich finde sie nach wie vor OK, werde mich selbst aber
nicht mehr ᅵbermᅵᅵig dafᅵr engagieren. Was nicht ausschlieᅵt, dass ich
*unabhᅵngig* von dieser Kampagne Werbung fᅵr Fahrradnutzung im Alltag
mache, wo immer sich das anbietet.
> ich hatte anfangs sogar bef�rchtet, Post bzw. Anrufe von der AOK zu
> bekommen. Das ist in meinem Fall zum Gl�ck unterblieben, sonst h�tte ich
> denen richtig �rger gemacht.
Ach, wieso? Fr�her als Kinder bekamen wir immer �rger wegen der
Telefonrechnung, wenn wir Telefonstreiche machten. heutzutagen rufen
andauernd Leute an, die am Telefon verarscht werden wollen. Ist doch
klasse.
hs
Gern geschehen. Und auch in Zukunft viel Spaß beim jammern.
Naja, dass Troll Meyer nichts anderes kann als pöbeln, ist ja
längst usenetweit bekannt. Aber dass er sich blöder stellt, als
er ohnehin schon ist und auch noch Nebelkerzen wirft...
> Mit den Knatteristen habe ich nicht das Geringste am Hut. Dieser
> Desinformationsversuch zeigt einfach nur, dass unser gelegentlich
> pöbelndes Dickerchen äußerst schlecht informiert ist. Auto und
> Mopped habe ich bereits 1996 vollständig abgeschafft.
Nein, dass zeigt nur, dass Meyer nach Gelegenheiten sucht,
wo er stänkern kann. Das Foto wurde seinerzeit von
Knatteristen - wimre da Silva zuerst - gepostet. Schön, meine
Formulierung
| Das alte Foto, das Troll Meyer aus
| der Knatteristenlobby hier lediglich erneut verbreitete, um mir übel
| nachzureden, zeigt ein Z240. Das gibt es nicht mehr, ich habe es
| per Antrag entfernen lassen, wie andere auch im weiteren Verlauf.
war unscharf, sicherheitshalber kürzt Meyer noch schnell das Quoting
sinnenstellend. Also nochmal: Das alte Foto aus der Knatteristenlobby,
das Troll Meyer hier lediglich erneut verbreitete, um mir übel
nachzureden, hätte es natürlich heißen müssen.
Huhu, Harald, süßer Fratz, entspann Dich, Du bist kein
Knatterist! Hast du auch nicht nötig, bein den Fürzen, die Du
hier ablässt.
Bestimmt interessant für die Leser, dass Du auch hier sofort
wieder mit "der Albat lügt schon wieder" angedackelt kommst.
Darum erneut auch hier meine Antwort: wenn hier einer lügt,
Meyer, dann bist Du das. Offensichtlich tust Du das vorsätzlich.
Slebst die BILD hätte nicht besser scheinheilig nachtreten
können:
> Tja, vielleicht trägt er ihn ja doch immer noch? Wie sonst wäre so
> eine mit Lügen gespickte Replik möglich? Getroffene Hunde bellen...
Na, was das angeht, hat Meyer zuerst gebellt. Aber zum BILD-
Schmierfinken reicht es wohl noch nicht für ihn, dazu ist
er einfach zu primitiv. Hat wohl Auto und Mopped abgeschafft,
weil er es sich nicht mehr leisten kann, armer Schnucki...
--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!
>Am 23.06.2011 13:33, schrieb Wolfgang Strobl:
>
>
>> "Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause muss Manfred Albat am Ortseingang
>> von Heerte die Stra�e �berqueren, weil der Radweg hier endet. Eine
>> gef�hrliche Angelegenheit, weil Autos mit Affenzahn herangerauscht
>> kommen. "
>>
>> zu sprechen, der auf der von Dir verlinkten Websitze zu lesen ist. Zu
>> sehen ist dort ein dicklicher Radfahrer, der mit seinem Fahrrad zwischen
>> den Beinen auf dem Geweg wartet und in Richtung des mit Zeichen 240
>> gekennzeichneten gemeinsamen Geh- und Radwegs entlang einer pr�chtigen
>> Allee blickt, von dem er offenbar gekommen ist.
>
>Ich habe mich damals auf Wunsch von Herrn Kugenbuch dort
>positioniert und er hat dann dort dieses Foto gemacht. Das
>ich den 240er Weg benutzt habe, kann man anhand dieses Bildes
>vermuten, stimmt aber nicht.
Das wird man vor allen Dingen aufgrund des Textes zum Foto vermuten. Ob
es stimmt oder nicht, kann ich weder nachpr�fen, noch interessiert es
mich brennend. Ich sehe die �ffentlich pr�sentierte Botschaft und
�berlege mir, wie sie ankommt und was sie bewirkt.
>Den 240er gibt es nicht mehr,
>er wurde auf meinen Antrag hin entfernt.
Das klingt erfreulich, auch wenn es der seit nun f�nf Jahren im Web
weithin sichtbaren Botschaft widerspricht, die die typische Botschaft
"Stra�en sind gef�hrlich, wenn sie keine Radwege haben, zum Gl�ck hab
ich einen Helm" transportiert. Wo ist denn der obige Sachverhalt �hnlich
plakativ sichtbar?
>Was man nicht erkennen
>kann, ist dass dieser Weg in einer rechtwinkligen Kurve
>endet/beginnt, wo Kraftfahrer evtln. Gegenverkehr nicht
>erkennen k�nnen.
Aha. Und das ist beim M�nnchenmachen f�r den Fotografen gar nicht
aufgefallen?
Aber zugegeben, Du w�rst nicht der Erste, der von der Presse �ber den
Tisch gezogen wurde - und bist auch sicherlich nicht der Letzte, der
sich mit "da bin ich aber v�llig falsch zitiert worden" o.�.
herausredete. Ich find's bei Neuligen sogar verzeilich - richtig �bel
genommen habe ich das bislang nur Kelber senior, dem seinerzeitigen
Vorsitzenden des ADFC Bundesverbandes und unseres Kreisverbandes.
Mehrfach als Journalist mit jahrzehntelanger Berufserfahrung diesen
Joker ausspielen - das riecht schon mehr als nur ein wenig fischig.
>Diese Kurve befindet sich nah am Ortsende,
>dort wird auch heute noch immer von vielen zu schnell gefahren.
Das ist genau so wenig ungew�hnlich wie Radwege, die ausgerechnet an
solchen Konfliktpunkten enden, anfangen, die Stra�enseite wechseln,
verschwenken, oder irgend eine Kombination davon.
>Mitten in dieser Kurve war man damals eigentlich angehalten,
>die Fahrbahn zu queren um den bidirektionalen 240er zu
>erreichen. Kugenbuch fand wohl leider die entgegengesetzte
>Perspektive besser und ich hab mich leider �berreden lassen.
Tja. Vielleicht h�ttest Du eher diesen Kugelbauch kritisch be�ugen und
angifteln sollen als einige Leute hier, denen Du alle m�glichen
Frechheiten an den Kopf geworfen hast, weil Dir ihre Haltung zu strikt
bzw. zu wenig geschmeidig erschien.
Aber tr�ste Dich. Wenn ich Andreas Oehler nur nach dem beurteilen w�rde,
was ich aus den Medien erfahren habe, w�rde ich ihn auch f�r einen
gl�henden Verfechter von Radwegen etc. halten. Das sehe ich weniger
kritisch als seine Haltung zu Ausr�stungsvorschriften.
>
>Insgesamt war dies ein nahezu ganzseitige Artikel, bei dem
>eine ganze Reihe von Missst�nden angesprochen wurde und bei
>dem auch konstruktive Vorschl�ge zur Abhilfe aufgezeigt wurden.
>
>Das geht nat�rlich aus diesem Bildchen alles nicht hervor
>und hilft auch nicht, mich pers�nlich zu diskreditieren.
Es ist nicht nur ein Bildchen, sondern auch eine l�ngliche
Bildunterschrift, vergleichbar einer kurzen Pressenotiz.
>
>Ist es eigentlich nicht auch so, dass Pressefotos nicht
>ohne Einwilligung des Rechteinhabers vervielf�ltigt werden
>d�rfen? Legal, schei�egal?
Das h�ngt wohl davon ab, welchen Vertrag Du mit dem Fotografen
abgeschlossen hast. Bei einem m�ndlichen Vertrag wird er m�glicherweise
behaupten, Du habest ihm die Rechte am Bild und den Gebrauch in einem
Presseartikel �bereignet, incl. einer etwaigen Zweitver�ffentlichung.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, da� Du da mitgemacht hast, ohne in
eine Ver�ffentlichung einzuwilligen.
>
>> An der abgebildeten Austattung f�llt auf, da� der Helm (schwarz, mit
>> wei�en Str�hnchen) farblich bestens mit den ebenfalls schwarzen
>> Ortlieb-Taschen, dem schwarzen Fahrrad und den schwarzen Socken
>> harmoniert.
>
>M�glicherweise hast Du eine Sehschw�che? Die Socken k�nnten
>schwarz gewesen sein, die anderen Dinge sind es nie gewesen.
>So leicht bildest Du Dir also Deine (Vor-)Urteile?
Bitte, wenn Dir das so wichtig ist, gehen wir es durch. :-}
>
>Zu Deiner Aufkl�rung die Taschen sind noch immer gr�n,
Die in der fotografierten Ansicht von schr�g vor sichtbaren Teile sind
schwarz, wie bei allen Ortliebs dieser Baureihe, und die in dieser Sicht
kaum sichtbaren Deckel so dunkel, dass sie kaum kontrastieren.
>das Rad ist noch immer silber.
Davon ist wenig zu sehen, die sichtbaren Teile des Rades sind nicht
farbig, aber dunkel. Aber meinethalben: am Eindruck einer incl. Deckel
Ton in Ton gehaltenen Ausstattung �ndert sich dadurch nichts.
>Und ja, das Tretlager
>ist bei der Silberm�we etwas hoch. Das Gel�nde an der
>Stelle ist einigerma�en absch�ssig, das verst�rkt den
>Effekt in 2D nat�rlich.
Ja? Mir scheint eher, da� die leicht erh�hte Position des Fotografen den
Lenker eher noch etwas weniger hoch als real erscheinen l��t. F�r die
Betrachtung spielt es keine Rolle, ob das Gel�nde absch�ssig oder
topfeben ist.
>
>> Aus technischer Sicht ist auff�llig, da� sich der
>> Brezel-Lenker etwa in H�he der Ellenbogen befindet, also in einer H�he,
>> die praktisch nur hoch aufgerichtetes Fahren zul��t.
>
>Den Brezellenker habe ich l�ngst entsorgt, in der Praxis hatte
>ich bald genug von ihm.
Das kann ich gut verstehen.
>Ebenso wie den Helm. Interessiert
>Dich aber vermutlich ebensowenig wie Meyer und Co.
Nur begrenzt, wie ich schon sagte. Und erst recht, wenn ich bedenke, wie
engagiert Du jeden zum Schweigen bringen willst, der andere davor
bewahren will, �hnliche Fehler zu machen wie Du.
>Hauptsache,
>man kann mir das immer wieder gen�sslich unter die Nase
>reiben. Meine G�te, wenn jetzt noch rauskommt, dass
>das Rad locker 20 kg wiegt... :->
Ich bin 2004 mal mit einem Utopia-Rad eines Kollegen einmal um das
Firmengel�nde herumgefahren und habe seither eine gewisse Aversion gegen
die dort verfolgten Konzepte. Da� man nun auch eine "SilberM�we als
Pedelec mit E-Support" anbietet, erscheint aus der R�ckschau nur
folgerichtig.
>
>Bedenklich finde ich, dass Meyer wiederholt behauptet,
>ich w�rde vors�tzlich L�gen. Ich gebe ihm daher dieses
>Kompliment zur�ck.
Da� mir die r�de Art nicht gef�llt, sagte ich schon.
>Auch Meyer sollte wissen, die Aktion MdRzA - um die es ja
>eigentlich im pro&contra ging und nicht um mich - ist immer
>Juni - August.
Ja und? Die Aktion gl�nzt auch immer wieder mit v�llig stereotyp
pr�sentierten silbrig behelmten Radfahrern - ein Rahmen, in den Du Dich
mit dem aufgefundenen Foto bestens einf�gst. Das mag ein Versehen sein
und f�r Dich �rgerlich, es bleibt aber eine Tatsache. Und "einen Helm
hat keiner" wirkt angesichts des Fotos schon etwas seltsam, auch wenn
die Ausrede "ich sprach ja nicht von mir selber, sondern nur von meinen
Kollegen" nat�rlich auf der Hand liegt.
>Wie ein Artikel im Mai 2006 in Relation
>zum Ist-Zustand dieser Aktion stehen soll, wei� vermutlich
>nur Meyer selbst. Aber das ist ihm sicher schnurz, haupt-
>sache er kann hetzen.
Geschenkt. Der Anschein sagt dies, Du sagst etwas anderes. Ich w�rde an
Deiner Stelle den Ball etwas flacher halten.
>
>> Aber, Harald, ich finde Deinen Stil problematisch, speziell Deine
>> pers�nlichen Angriffe sind �berfl�ssig und wenig hilfreich, egal wen sie
>> treffen.
>
>Dein Stil ist nicht wesentlich besser.
Das mag aus Deiner Sicht so aussehen.
>Au�erdem ziehst Du
>falsche Schl�sse, das ist fast noch schlimmer. Bei Meyer
>ist ja jedem klar, dass er mich lediglich pers�nlich
>verletzen will. Meyer tut doch extrem selten etwas
>anderes, als auf andere eindreschen. Wenn ich das tu,
>bin ich b�se. Meyer hat da einen Freibrief.
Oh, ich war auch schon mal Zielscheibe. Manche Sachen mag Harald nicht,
da kennt er keine Gnade. Bei einigen Themen ist er sehr empflndlich,
etwas wann man an der Sinnhaftigkeit von H�ngemattens�tteln aus der Haut
von toten Tieren zweifelt. Das mu�t man genau so hinnehmen wie Deinen
Wadebei�reflex bei Kritik an bestimmten Touristikvereinen und ihren
Aktivit�ten.
Was Du aber nicht zu begreifen scheinst: ob jemand Leder- oder
Plastiks�ttel bevorzugt, ob sich jemand an langen Einleitungsromanen
st�rt oder nicht, ob jemand f�r Lieger�der missioniert oder
konventionelle Fahrr�der bevorzugt, das alles ist ausschlie�lich eine
Frage der pers�nlichen Vorlieben und Einsch�tzung, �ber die man sich
zwar nach Herzenslust streiten kann, �ber die man aber dennoch die
Kontrolle hat und beh�lt.
Weder droht ein Verbot von konventionellen R�dern, wenn sich Lieger�der
durchsetzen sollten, noch gibt es erfolgreiche oder �berhaupt
irgendwelche Bestrebungen, im Rahmen von Ausr�stungsvorschriften
Plastiks�ttel verpflichtend zu machen.
Der Spa� (und meine Toleranz gegen�ber Wadenbei�ereien) h�rt dort auf,
wo es um den Umgang mit aktuellen oder drohenden Zw�ngen geht, denen man
sich als Radfahrer so einfach nicht mehr entziehen kann. Und genau da
liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen Harald und Dir: Du pinkelst
Leute vorwiegend dann an, wenn sie Fehlentwicklungen und solche Zw�nge
thematisieren, er macht entweder gar keinen Unterschied oder streitet
�ber Dinge, die Ansichtssache oder Formalien sind.
> Das wird man vor allen Dingen aufgrund des Textes zum Foto vermuten.
> Ob es stimmt oder nicht, kann ich weder nachprüfen, noch interessiert
> es mich brennend. Ich sehe die öffentlich präsentierte Botschaft und
> überlege mir, wie sie ankommt und was sie bewirkt.
>
>> Den 240er gibt es nicht mehr, er wurde auf meinen Antrag hin
>> entfernt.
>
> Das klingt erfreulich, auch wenn es der seit nun fünf Jahren im Web
> weithin sichtbaren Botschaft widerspricht, die die typische
> Botschaft "Straßen sind gefährlich, wenn sie keine Radwege haben, zum
> Glück hab ich einen Helm" transportiert. Wo ist denn der obige
> Sachverhalt ähnlich plakativ sichtbar?
Wie jetzt? Solch ich mit Irfan View hingehen und ein fünf
Jahre altes Bild retuschieren? Und wer ist denn im konkreten
Fall der Absender dieser "Botschaft"? Das ist jemand, der dieses
Bild nur deshalb postete, um mir in die Eier zu treten.
Der hat doch sowieso kein Interesse an der Wahrheit.
> Aha. Und das ist beim Männchenmachen für den Fotografen gar nicht
> aufgefallen?
Hm, räusper, wie gesagt im rl bin ich deutlich umgänglicher
als hier und in dem Moment hab ich diese Situation in
der Tat nicht überblickt.
> Aber zugegeben, Du wärst nicht der Erste, der von der Presse über
> den Tisch gezogen wurde - und bist auch sicherlich nicht der Letzte,
> der sich mit "da bin ich aber völlig falsch zitiert worden" o.Ä.
So weit will ich nicht gehen. Jemanden über den Tisch ziehen
setzt Vorsatz voraus und ich kenne keinen Fakt, der diesen
Verdacht nähren würde.
>> Diese Kurve befindet sich nah am Ortsende, dort wird auch heute
>> noch immer von vielen zu schnell gefahren.
>
> Das ist genau so wenig ungewöhnlich wie Radwege, die ausgerechnet an
> solchen Konfliktpunkten enden, anfangen, die Straßenseite wechseln,
> verschwenken, oder irgend eine Kombination davon.
Eben und diese Stelle war ein Paradebeispiel.
> Tja. Vielleicht hättest Du eher diesen Kugelbauch kritisch beäugen
> und angifteln sollen als einige Leute hier, denen Du alle möglichen
> Frechheiten an den Kopf geworfen hast, weil Dir ihre Haltung zu
> strikt bzw. zu wenig geschmeidig erschien.
Ich vermag noch immer keinen Zusammenhang zwischen meiner
körperlichen Statur und meinen vertretenen Standpunkten
zu erkennen. Erklär mal... Bei der Gelegenheit hau auch
gleich meinem alten Herrn in die Fresse, der mit 60 auch
so aussah wie ich heute. Und wieviel in den Erbanlagen
liegt und wieviel an einem womöglich ausschweifenden
Lebensstil in Völlerei, das geht eigentlich keine graue
Sau hier etwas an. Einem notorischen Stänkerfritzen wie
Meyer schon erst Recht nicht. Wenn Du mich damit halb
im Spaß aufziehst, ist das wieder eine ganz andere Sache...
> Aber tröste Dich. Wenn ich Andreas Oehler nur nach dem beurteilen
> würde, was ich aus den Medien erfahren habe, würde ich ihn auch für
> einen glühenden Verfechter von Radwegen etc. halten. Das sehe ich
> weniger kritisch als seine Haltung zu Ausrüstungsvorschriften.
Nichts gegen Andreas, der genießt gerade wegen seiner
unverbogenen Art meine allergrößte Hochachtung.
> Das hängt wohl davon ab, welchen Vertrag Du mit dem Fotografen
> abgeschlossen hast.
Nein. Pressefotos und Artikel dürfen afaik grundsätzlich
ohne Einwilligung der Redaktion oder des Verlags nicht
weiter verbreitet werden. Um meine Person geht es dabei
nicht, ich sehe mich nicht als Rechteinhaber. Und wenn
es so gewesen wäre: glaubst Du, das hätte Meyer interessiert?
> Die in der fotografierten Ansicht von schräg vor sichtbaren Teile
> sind schwarz, wie bei allen Ortliebs dieser Baureihe, und die in
> dieser Sicht kaum sichtbaren Deckel so dunkel, dass sie kaum
> kontrastieren.
Nichtsdestotrotz: du machst (falsche) Schlussfolgerungen.
>> das Rad ist noch immer silber.
>
> Davon ist wenig zu sehen, die sichtbaren Teile des Rades sind nicht
> farbig, aber dunkel. Aber meinethalben: am Eindruck einer incl.
> Deckel Ton in Ton gehaltenen Ausstattung ändert sich dadurch nichts.
Nichtsdestotrotz: du machst (falsche) Schlussfolgerungen.
Ein Eindruck ist ein Eindruck und kein Fakt.
> Nur begrenzt, wie ich schon sagte. Und erst recht, wenn ich bedenke,
> wie engagiert Du jeden zum Schweigen bringen willst, der andere
> davor bewahren will, ähnliche Fehler zu machen wie Du.
Auch das ist ein Eindruck und imho ist er falsch. Ich will
und wollte nie jemand zu Schweigen bringen. Wie könnte ich
das überhaupt in diesem Medium? Das geht doch garnicht.
>> Auch Meyer sollte wissen, die Aktion MdRzA - um die es ja
>> eigentlich im pro&contra ging und nicht um mich - ist immer Juni -
>> August.
>
> Ja und? Die Aktion glänzt auch immer wieder mit völlig stereotyp
> präsentierten silbrig behelmten Radfahrern - ein Rahmen, in den Du
> Dich mit dem aufgefundenen Foto bestens einfügst. Das mag ein
> Versehen sein und für Dich ärgerlich, es bleibt aber eine Tatsache.
Noch einmal: dieses Bild wurde schon mehrfach von d.rm.-
Gestörten auch crossgepostet und ich kauf Meyer nicht ab,
dass er es nicht von da hat. Auch habe ich damals bereits
die Umstände erläutert. Eine Unterstellung wird nicht
wahrer durch Wiederholung der Hetze.
> Und "einen Helm hat keiner" wirkt angesichts des Fotos schon etwas
> seltsam,
Beim ersten Mal meinetwegen. Beim dritten Mal wirft
es nur noch ein seltsames Bild auf den Poster.
> auch wenn die Ausrede "ich sprach ja nicht von mir selber, sondern
> nur von meinen Kollegen" natürlich auf der Hand liegt.
Bitzte schieb mir keine Ausreden unter, die ich nicht
einmal benutz(t)e...
>> Wie ein Artikel im Mai 2006 in Relation zum Ist-Zustand dieser
>> Aktion stehen soll, weiß vermutlich nur Meyer selbst. Aber das ist
>> ihm sicher schnurz, haupt- sache er kann hetzen.
>
> Geschenkt. Der Anschein sagt dies, Du sagst etwas anderes. Ich würde
> an Deiner Stelle den Ball etwas flacher halten.
Hm, der Anschein ist Dir wichtiger als meine Aussage?
Was kommt noch? Dass meine Aussage unglaubwürdig ist?
Dann sag doch auch gleich, ich würde lügen! So ein
Geschwurbel um den heißen Brei ist ja fast noch
schlimmer als ein klares Wort...
Und - nein - ich denke nicht daran, den Ball flach
zu halten! Subjekten wie Meyer muss man standhalten.
Gerade bei denen...
> Oh, ich war auch schon mal Zielscheibe. Manche Sachen mag Harald
> nicht, da kennt er keine Gnade. Bei einigen Themen ist er sehr
> empflndlich, etwas wann man an der Sinnhaftigkeit von
> Hängemattensätteln aus der Haut von toten Tieren zweifelt. Das mußt
> man genau so hinnehmen wie Deinen Wadebeißreflex bei Kritik an
> bestimmten Touristikvereinen und ihren Aktivitäten.
Was ich hinnehme und wie ist meine Entscheidung.
> Was Du aber nicht zu begreifen scheinst: ob jemand Leder- oder
> Plastiksättel bevorzugt, ob sich jemand an langen Einleitungsromanen
> stört oder nicht, ob jemand für Liegeräder missioniert oder
> konventionelle Fahrräder bevorzugt, das alles ist ausschließlich
> eine Frage der persönlichen Vorlieben und Einschätzung, über die man
> sich zwar nach Herzenslust streiten kann, über die man aber dennoch
> die Kontrolle hat und behält.
Ich glaube, Du unterschätzt mich... :->
> Und genau da liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen Harald und
> Dir: Du pinkelst Leute vorwiegend dann an, wenn sie
> Fehlentwicklungen und solche Zwänge thematisieren,
Seufz, Du hast nichts verstanden. Ich habe ganz im Gegenteil
nie diese Inhalte angegriffen. Du ahnst nicht, wie kongruent
in vielen Dingen meine Ansicht und die z. B. von Sluka sind.
Ich habe diese Leute angegriffen, weil sie sich aufplustern
wie Sonnenkönige und immer wieder anderen, weniger Wissenden
zeigten, was sie doch für arme Würstchen sind, die den Platz-
hirschen gefälligt die Schuhe abzulecken haben, bevor sie sich
äußern dürfen.
Wenn jemand hier eine Diskussion schon 100x durchgezogen
hat und alle Argumente eines Neulings schon kennt, der
sollte souveräner auftreten und nicht jeden 2. Newbie
zum Troll machen oder vergraulen. Ein Grund mehr, warum
diese group öffentlich nichts bewirkt, geschlossene
Benutzergruppen sind eben so. Und das ist imho *eindeutig*
auch das Verdienst von Meyer und Sluka und Co.
Und siehe da: als ich dann anfing konsequent zu stänkern
und anzugreifen, da waren die, die mir diesen Ton beibrachten
die beleidigten Leberwürste. Und nebenbei: das hatte ich auch
erwartet! Seitdem habe ich vor nur noch sehr wenigen regulars
in d.r.f. wirklich Respekt. Andreas Oehler z. B. und Elke
Bock, die haben gezeigt, das sie es nicht nötig haben,
ihr Wissen in diffamierender Weise zu vermitteln.
> er macht entweder gar keinen Unterschied oder streitet über Dinge,
> die Ansichtssache oder Formalien sind.
Ist mir sch...egal. Für mich ist Harald Meyer ein Kasper
und ein Hetzer in Personalunion. Und ich halte ihn für
charakterlos, der gern auf Schwächere einschlägt und den
Schwanz einzieht, wenn er selber der Schwächere ist. Bei
solchen Leuten krieg ich das Kotzen. Und er hat dieses
Bild ja auch gerade wieder eindrucksvoll bestätigt.
So.. ich finde das reicht inzwischen, wir sind inzwischen
mehr als ot.
>[...] ein Kasper
>und ein Hetzer in Personalunion. Und ich halte ihn f�r
>charakterlos, der gern auf Schw�chere einschl�gt und den
>Schwanz einzieht, wenn er selber der Schw�chere ist. Bei
>solchen Leuten krieg ich das Kotzen. Und er hat dieses
>Bild ja auch gerade wieder eindrucksvoll best�tigt.
>
>So.. ich finde das reicht inzwischen, [...]
In der Tat, es reicht. Aber sch�n, das wir dar�ber gesprochen haben.
> Mal kurz zwischendurch ...
>
> Manfred Albat <alis...@nurfuerspam.de> schrieb:
>
> >Am 25.06.2011 16:03, schrieb Wolfgang Strobl:
> >> Manfred Albat<alis...@nurfuerspam.de>:
> >
> >> [...]
> >
> >Wie jetzt? Solch ich ...
>
> Du k�nntest z.B. einfach gar nicht reagieren.
Wie macht man das m�glichst plakativ?
> Rainer Mai <rai...@gmx.de> wrote:
>
>> Mal kurz zwischendurch ...
>>
>> Manfred Albat <alis...@nurfuerspam.de> schrieb:
>>
>> >Am 25.06.2011 16:03, schrieb Wolfgang Strobl:
>> >> Manfred Albat<alis...@nurfuerspam.de>:
>> >
>> >> [...]
>> >
>> >Wie jetzt? Solch ich ...
>>
>> Du kᅵnntest z.B. einfach gar nicht reagieren.
>
> Wie macht man das mᅵglichst plakativ?
Wie Karl Valentin: "Den ignoriere ich noch nicht einmal".
N.
--
Mach' mich nass, aber wasch' mir nicht den Pelz!
>Harald Meyer <haral...@rtlworld.de>:
>
>>Was daran nun geade "Wowereit" sein soll, versteht ein Ganzjahres-
>>radfahrer vermutlich eh nicht: Aktionszeitraum 01.06. bis 31.08. und
>>an nur 20 Arbeitstagen m��te gefahren werden, um an einer Verlosung
>>teilnehmen zu k�nnen. Wo bei einer derart l�cherlichen Dauer der gro�e
>>Nutzen f�r die Volksgesundheit liegen soll, bleibt schleierhaft.
>
>Es ist in der Tat l�cherlich.
>
Mein Reden, seit Anbeginn dieser Aktion.
>Aus der R�ckschau auf die Motive und "Incentives", die uns (zwei
>berufst�tige Erwachsene, zwei Kinder) vor ein paar Jahrzehnten motiviert
>hatten, erst sporadisch, dann f�r gut sechs Jahre ohne Auto komplett auf
>das Fahrrad als Transportmittel zu setzen, dann mu� ich feststellen, da�
>derartige Aktionen uns damals genauso nicht nur nicht motiviert, sondern
>sogar abgeschreckt h�tten, wie sie uns heute abschrecken.
>
"Abschrecken" trifft den Nagel auf den Kopp. Vielen meiner Kollegen
stellten sich beim Betrachten der behelmten AOK-Werbung, die hier in
einem Betrieb mit 700 Mitarbeitern teilweise im Personalb�ro auslag,
tlw. auch an den "schwarzenBrettern" hing, die Nackenhaare auf. :-(
Es fand sich hier niemand, der DAS als erstrebenswert betrachtete.
>Damit komme ich zu dem Text
>
>"Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause muss Manfred Albat am Ortseingang
>von Heerte die Stra�e �berqueren, weil der Radweg hier endet. Eine
>gef�hrliche Angelegenheit, weil Autos mit Affenzahn herangerauscht
>kommen. "
>
>zu sprechen, der auf der von Dir verlinkten Websitze zu lesen ist. Zu
>sehen ist dort ein dicklicher Radfahrer, der mit seinem Fahrrad zwischen
>den Beinen auf dem Geweg wartet und in Richtung des mit Zeichen 240
>gekennzeichneten gemeinsamen Geh- und Radwegs entlang einer pr�chtigen
>Allee blickt, von dem er offenbar gekommen ist.
>
Mutma�lich, aber so ganz sicher kannst du bei Pressefotos nie sein.
Ich kenne das von der �rtlichen Presse, die den ebenso dicken Fahrrad-
beauftragten der Stadt auch gern in ung�nstiger Pose abfotografieren.
>Das Foto hat lt. Caption den Titel "Manfred Albat will die Heerter
>Stra�e �berqueren" und wird lt. Datensatz Ingo Kugenbuch, Salzgitter,
>10.5.2006 zugeschrieben.
>
>An der abgebildeten Austattung f�llt auf, da� der Helm (schwarz, mit
>wei�en Str�hnchen) farblich bestens mit den ebenfalls schwarzen
>Ortlieb-Taschen,
Ahem.., offensichtlich gr�ne Ortlieb Backpacker mit traditionell
schwarzen Seitenw�nden.
>dem schwarzen Fahrrad und den schwarzen Socken harmoniert.
Naja, Lenkerschaft, Vorbau, Lenker und Socken k�nnen von mir noch als
schwarz zugeordnet werden - also durchaus drf-konform.., bis hier. :-)
>Aus technischer Sicht ist auff�llig, da� sich der
>Brezel-Lenker etwa in H�he der Ellenbogen befindet, also in einer H�he,
>die praktisch nur hoch aufgerichtetes Fahren zul��t.
>
Bei SONem Bauch f�llt eine um 45 Grad nach vorn geneigte Haltung
sicherlich nicht leicht - also volles Verst�ndnis f�r die mit
reichlich H�he versehene Vorbauposition. ;o}
>Zum Vergleich: wenn ich eines meiner Fahrr�der im Stehen zwischen die
>Beine nehme, befindet sich der oberste Punkt des Lenkers selbst bei
>meinem Reiserad etwa in G�rtelh�he.
In etwa the same here. Allerdings haut es mir nicht gleich das
Oberrohr in die Kronjuwelen, wie auf dem Bild beim Albat mit den
schwarzbesockten, etwas zu kurz geratenen Beinchen zu sehen. Die
Rahmenh�he scheint mir flachs gew�hlt, wenn man gezwungen ist das
Gef�hrt schr�g zu stellen, damit es einem nicht die Eier zerdr�ckt.
>Selbst das alte Sparta-Hollandrad hatte die Lenkergriffe nicht so hoch.
Unser hier gerne p�belndes Moppelchen wird seine Gr�nde gehabt haben.
>
>Aber, Harald, ich finde Deinen Stil problematisch, speziell Deine
>pers�nlichen Angriffe sind �berfl�ssig und wenig hilfreich, egal wen sie
>treffen. Auch wenn ich an dieser Stelle zugeben mu�, da� es diesmal f�r
>ein Aha-Erlebnis und einen Lacher gut war. H�tte aber der Link und eine
>spitze, weniger plumpe Bemerkung nicht den selben Zweck erf�llt?
>
Vermutlich. Aber der P�bel-Manni kann das wohl ab. Der bleibt doch
bekannterma�en immer ruhig, sachlich und unersch�tterlich politisch
�berkorrekt. :-P Einer meiner dienst�ltesten Killfile Bewohner. :o}
>Egal. Wer sich wie Manfred Albat seit vielen Jahren in de.rec.fahrrad so
>mit so ziemlich jedem angelegt hat, der etwas fachlich Relevantes zum
>Thema Radverkehr zu sagen hat und dabei weder zimperlich war, noch durch
>irgendwelche Sachbeitr�ge aufgefallen ist, (2006 ist er vornehmlich
>damit aufgefallen, Bernd Sluka anzugiften), wer sich offenbar derart in
>der �ffentlichkeit selber als Schaufensterpuppe f�r Radwege und
>Narrenkappen pr�sentiert, der wird sich schon gefallen lassen m�ssen,
>da� man sich seine Selbstpr�sentation genauer anschaut und sich einen
>Reim darauf macht.
So sachlich und nett h�tte ich es allerdings nicht schreiben k�nnen.
Beste Gr��e -Harald-
--
Zu meiner Jugendzeit gab es noch keine Fahrradhelme. Die Rad fahrenden
Kinder sind damals weggestorben, wie die Fliegen! Nur sehr wenige von
uns haben die 50er und 60er Jahre �berlebt...
> Frank M�ller <fmuel...@googlemail.com> wrote:
>
>> Du wirst $hier schon dumm angequatscht, wenn du
>> keinen Helm tr�gst und am ADFC Infostand in der Fu�g�ngerzone
>> vorbeischaust. Von KV-Vorstandsmitgliedern.
>
> Vielleicht macht man dann besser einen Bogen um solche St�nde.
>
> hs
Rate mal, was ich seidher mache?
--
o Verteufelt das Auto, es ist eine Massenvernichtungswaffe!
_ /-_ Seit Erfindung des Autos starben 42.000.000 Menschen durch Unf�lle
( )+( ) und t�glich kommen 3.000 Tote dazu.
[Klaus Gietinger in "Totalschaden"]
> Den nachfolgenden Text habe ich vorhin aus gegebenem Anlass versandt:
Und, kam Anwort?
--
Dieser Verteidigungsminister ist auf Grund von Urheberrechtsverletzungen
in Deinem Land nicht mehr verf�gbar.
> Am Thu, 23 Jun 2011 15:06:11 +0200 schrieb Holger Schulz:
>
>> Frank Müller <fmuel...@googlemail.com> wrote:
>>
>>> Du wirst $hier schon dumm angequatscht, wenn du keinen Helm trägst und
>>> am ADFC Infostand in der Fußgängerzone vorbeischaust. Von
>>> KV-Vorstandsmitgliedern.
>>
>> Vielleicht macht man dann besser einen Bogen um solche Stände.
> Rate mal, was ich seidher mache?
Also, wenn ich mal an einem solchen Stand stehe, kann in Thüringen
durchaus vorkommen, würde es mich freuen euch kennenzulernen
(Mittelfetter, mittelgroßer, mittelalter, langhaariger Sack mit Brille)
Ich besuche dafür auch mal andere Stände und fange Fachdiskussionen über
Verkehrssicherheit an ;)
ervin
http://www.adfc-weimar.de/adfc-weimar/ueber_uns.shtml
rechts unten zu sehen
--
Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer
Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem
Dreirad unbeschwert überall hinkommt.
- Enrique Peñalosa (abgeschrieben bei Michael Wilch)
> Am 22.06.2011 11:28, schrieb Frank M�ller:
>> Am Tue, 21 Jun 2011 19:36:00 +0200 schrieb Manfred Albat:
>>
>
>>> Du bist einfach nur schlecht informiert. 'Der ADFC' tut gerade das
>>> eben nicht. Es vielmehr so, dass dies im ADFC genauso umstritten
>>> ist wie im Rest der Gesellschaft. Und das spiegelt in den
>>> Kreis-verb�nden wieder.
>>>
>> ICH bin durchaus dar�ber informiert, aber die Au�endarstellung ist eben
>> $hier eine v�llig andere. Du wirst $hier schon dumm angequatscht, wenn du
>> keinen Helm tr�gst und am ADFC Infostand in der Fu�g�ngerzone
>> vorbeischaust. Von KV-Vorstandsmitgliedern.
>
> Und $hier ist das nicht so. Punkt. Deine Welt und Sichtweise
> ist begrenzt.
>
Du willst es nicht begreifen, oder? Es ging um die Au�endarstellung des
ADFC, und die ist verheerend. Jeder Aktive transportiert eine Botschaft,
und die wird vom �berwiegenden Teil der Bev�lkerung als "Helm, Radwege,
Radfahren ist gef�hrlich" wahrgenommen.
>> Ich glaube zwar nicht, dass ein Z240 gefordert wurde, aber das macht keinen
>> Unterschied,
>
> Ja dann, f�r mich macht das einen Unterschied.
>
>> Dem gemeinen Autoisten ist es
>> doch v�llig egal ob benutzungspflichtig oder nicht.
>
> Na und. F�r den ist der ADAC zust�ndig. Beschwer dich bei dem.
>
Auch hier wieder Au�endarstellung: Der ADFC hat diesen RW gefordert, also
ist er gut f�r die Radfahrer, also soll dieser **** da gef�lligst fahren.
Dem Motoristenclub ist das v�llig togal, der hat doch erreicht was SEINE
Mitglieder wollen: Rad weg!
>> (Auch dein Helmbild von damals transportiert bis heute die Botschaft der
>> Albat (das ADFC-Mitglied und daher auch der ADFC) propagiert den Helm, ganz
>> unabh�ngig davon, ob du heute noch einen tr�gst...)
>
> Unsinn. Du �bersch�tzt die Medienwirksamkeit von d.r.f. erheblich.
Nein. Da gebe ich dir recht, d.r.f. ist in diesem Spiel unbedeutend. Aber:
2006 hast du diese Botschaft nach au�en getragen und dank dem Ged�chtnis
des Netzes tr�gst du diese Botschaft immer noch nach au�en...
> Die �ffentlichkeit bekommt Urheberrechtsverst��e und L�genm�rchen
> eines Troll wie Meyer doch �berhaupt nicht mit. Wenn Meyer mir
> ans Bein pinkeln kann, dann tut er das mit Wonne und immer
> wieder und schon lange. Damit hat der ADFC nicht zu tun und
> niemand wird da je eine Zusammenhang sehen.
Nun aber mal halblang, H.M. hat weder gelogen noch das Urheberrecht
verletzt...
> Au�er, wer will hier in d.r.f. b�sartig bashen oder trollen.
Sehe ich anders. Pssst, mal ganz im Vertrauen: Vielen, die in d.r.f. den
ADFC kritisieren, liegt oder lag der Verein am Herzen, wie auch mir. Nur
tut der ADFC fast nichts (mehr), f�r diejenigen, f�r er mal gegr�ndet
wurde, die Alltagsradfahrer.
Ich war 18 Jahre Mitglied in diesem Verein, lange Jahre aktiv. Ausgetreten
bin ich damals nur, weil ich das Land verlassen habe... Als ich zur�ck kam,
stellte ich dann fest, der ADFC hatte sich so weit gewandelt, dass ich den
'weichgesp�lten' ADFC nicht mehr angeh�ren kann.
>
> Aber wie gesagt: damit erreicht er nur ein paar dutzend Hansels.
>
Im Gegensatz zum ADFC, der mit seiner Botschaft (Helm, Radwege, Radfahren
ist gef�hrlich) ein paar Millionen erreicht.
>>> Deiner Sichtweise folgend k�nnte ich nun verbreiten, "der ADFC"
>>> schafft Radwege ab.
>>
>> Genau so wird das lokal bei euch angekommen sein.
>
> Nein. Die Leute haben ganz andere Sorgen und die StVO kennt
> eh kaum einer, egal ob Rad- oder Autofahrer. Der Weg wird
> einfach weiter von denen benutzt, die sich - was auch immer -
> dabei denken. Oder gar nicht denken.
>
> Aber der Rest kann nun die Fahrbahn benutzen, ohne diese
> an einer besonders gef�hrlichen Stelle queren zu m�ssen und
> ist dabei nicht ordnungswidrig unterwegs.
>
ICH kann sogar die Fahrbahn benutzen, wenn ein Blauschild da ist, und tue
das auch. MIR geht es nicht um einzelne Schilder, sondern um die
_konsequente_ Haltung: Radfahrer auf die Fahrbahn, raus aus dem Ghetto!
>
>>> Und ganz nebenbei: die Aktion MdRzA ist in
>>> Wahrheit eine Aktion der AOK, nicht des ADFC.
>>
>> Auch das ist egal, in der lokalen Au�enwirkung ist es eine ADFC Aktion. Du
>> gehst (so jedenfalls lese ich deine Kommentare) davon aus, dass die Leute
>> sich die M�he machen und sich Hintergrundinformationen einholen.
>
> U. U. sind bei Dir "die Leute" einfacher gestrickt. In meinem
> Umfeld stelle ich fest, dass das Wissen um die Radwege-Proble-
> matik von Jahr zu Jahr etwas w�chst.
Sch�n, in meinem Umfeld auch, bei den Leuten mit denen ich pers�nlich und
h�ufig dar�ber rede. Bei den anderen tut sich eher nichts.
> Und wenn mir eine Stelle
> besonders im Magen liegt und ich mich an die Verkehrsbeh�rde
> wende und diese dann auch zust�ndig ist, sind die Leute dort
> inzwischen auch durchaus geneigt, die Sache neutral abzuw�gen
> und eine L�sung zu finden.
>
Die da lautet? I.d.R. wohl: Na dann nehmen wir mal das Schild ab... Ich
habe jedenfalls noch nie vom R�ckbau eines Radweges geh�rt.
> Da wo die Landesbeh�rde zust�ndig ist, sieht es leider
> weniger gut aus...
>
>> Ich nicht. Soweit will ich mich nicht verbiegen lassen.
>
> Verbiegen kann nur, was zu wenig flexibel ist.
>
Ich sage dazu: Flexibilit�t ist beim Menschen ein Mangel an R�ckgrat.
> Für Typen wie dich ist die Aktion nicht konzipiert:
>
> Das ist nur 'was für saisonale Radfahrer, die irgendwas hermachen
> wollen: die kommen 5,5 Wochen (oder später) nach dem 'gemeinen Maulwurf'
> zum Vorschein und verschwinden entsprechend wieder.
>
> | Ich fahre selbst ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit.
>
> Ganzjahresradfahrer fallen bei *der* Aktion nach eigener Erfahrung aus
> allen möglichen Rastern.
das kann ich bestätigen.
Wobei man aber die Vorbildfunktion nicht vergessen darf.
Ich nutze die Aktion intensiv, um Werbung für das Radfahren zu machen
- vor allem und gerade auf den Wegen zur und von der Arbeit. Ich bin
eh der durchgeknallte Ganzjahresradfahrer, der im berüchtigten Winter
2009/2010 0 (i.W. Null) Tage ausgesetzt hat.
Dazu habe ich die Unterstützung durch den medizinischen Dienst geholt
und die der Geschäftsführung erhalten. Nun wurden kräftig zusätzliche
Preise ausgegeben und es wird mit harten Bandagen gekämpft :-) Jeder
Tag zählt und wer aussetzt, vermindert seine Chancen ... Letztlich
gewinnen aber alle diejenigen, die ihre 20 Tage fahren. Und ich nutze
die Aktion dazu, um auf andere Aktivitäten (Fahrradsternfahrt, ADFC-
Touren etc.) aufmerksam zu machen. Der medizinische Dienst sagt ganz
klar, jeder Kilometer zählt - und bei der ganz überwiegenden Zahl an
Personen ist es einfach so. Da kann man mit furchtbar wenig sehr viel
erreichen. Da sind Leute mit dabei, die fahren an den 20 Tagen
insgesamt weniger wie ich an einem Tag am Wochenende.
Das Photo von Geschäftsführer und mir für die unternehmensinterne
Zeitung war i.ü. ohne Helm, "so'n Schiet brauche ich nicht" hat mein
Geschäftsführer gebrummelt - und dich habe still lächelnd
zugestimmt :-))
C.
Dann wäre es doch an der Zeit, einen Verein zu gründen, der genau das macht.
Claus
Interessenorganisationen/Parteien etc. haben sich in ihrer Geschichte ja
immer mal wieder gespalten, umbenannt, neugegründet etc.. Vielleicht ist
es an der Zeit, dass ein ganzer LV aus dem Bundesverband austritt.
Dürfte aber durch die Satzung leider nicht möglich sein dabei die
Mitglieder mitzunehmen (bzw. überhaupt irgend etwas mitzunehmen).
Frank
> Ahoi,
Jou!
> > Das ist ...
Manche Sachen sind nicht nicht so wertlos wie sie vielleicht scheinen:
Zitatebenen zB. ... Die muß man nicht wegwerfen/unterschlagen ...
> > [...]
> > Ganzjahresradfahrer fallen bei *der* Aktion nach eigener Erfahrung aus
> > allen möglichen Rastern.
>
> das kann ich bestätigen.
> Wobei man aber die Vorbildfunktion nicht vergessen darf.
In *dem* gingen bei mir alle Alarmlichter an ...
> Ich nutze die Aktion intensiv, um Werbung für das Radfahren zu machen
> - vor allem und gerade auf den Wegen zur und von der Arbeit. Ich bin
> eh der durchgeknallte Ganzjahresradfahrer, der im berüchtigten Winter
...und *da* hab ich dann aufgehört, weiterzulesen ...
"Wir wünschen Ihnen viel Glück auf Ihrem weiteren Weg ..."
= in Sinne von EOD
... von meiner Seite.
> Vielleicht ist es an der Zeit, dass ein ganzer LV aus dem
> Bundesverband austritt. Dürfte aber durch die Satzung leider nicht
> möglich sein dabei die Mitglieder mitzunehmen (bzw. überhaupt
> irgend etwas mitzunehmen).
Warum nicht? Die Mitglieder sind beim LV Mitglied; direkte Mitglieder
des Bundes-ADFC dürfte es kaum mehr geben (ich war z.B. mal ein
solches, als der Landesverband Thüringen nach der Wende noch nicht
gegründet war). Allerdings dürfte der (Bundes-)ADFC den Abtrünnigen
dann die Verwendung des bisherigen Namens erfolgreich verbieten
können. Wer will, kann es ja ausprobieren...
--
Viele Grüße, Thomas
> Ahoi,
Jou!
> > Das ist ...
Manche Sachen sind nicht so wertlos wie sie vielleicht scheinen:
Zitatebenen zB. ... Die muß man nicht wegwerfen/unterschlagen ...
> > [...]
> > Ganzjahresradfahrer fallen bei *der* Aktion nach eigener Erfahrung aus
> > allen möglichen Rastern.
>
> das kann ich bestätigen.
> Wobei man aber die Vorbildfunktion nicht vergessen darf.
*Da* gingen bei mir alle Alarmlichter an ...
> Ich nutze die Aktion intensiv, um Werbung für das Radfahren zu machen
> - vor allem und gerade auf den Wegen zur und von der Arbeit. Ich bin
> eh der durchgeknallte Ganzjahresradfahrer, der im berüchtigten Winter
...und *da* hab ich dann aufgehört, weiterzulesen ...
Das ist für mich nicht ganz klar, ob der BV die Mitglieder aufnimmt oder
der LV siehe z.B. hier (§5):
http://www.adfc-thueringen.de/lv/satzung.html
> Allerdings dürfte der (Bundes-)ADFC den Abtrünnigen
> dann die Verwendung des bisherigen Namens erfolgreich verbieten
> können. Wer will, kann es ja ausprobieren...
>
Die Anlehnung des Namens an den ADAC war eh eine scheiß Idee, von daher
ist das wohl das geringste Problem. Der Landesverband kann sich auf der
Landesversammlung auflösen und könnte dann einen Rechtsnachfolger (e.V.)
bestimmen. In §11 der Thüringer Satzung (die anderen dürften ähnlich
sein) heißt es:
"3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks
fällt das Vermögen zunächst an den ADFC (Bundesverband) e.V., ansonsten
an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere
steuerbegünstigte Körperschaft zur Verwendung für ausschließlich
gemeinnützige
Zwecke. Über den Vermögensnachfolger beschließt die Landesversammlung in
Abstimmung
mit dem zuständigen Finanzamt."
Der erste Satz in Abs.3 "... fällt das Vermögen zunächst an den ADFC
(Bundesverband) e.V." lässt erwarten, dass der BV wahrscheinlich so
lange wie möglich Gelder einfrieren wird. Nichts desto trotz kann das
Vermögen wohl einem Rechtsnachfolger überschrieben. Was mit den
Mitgliedern ist, ist mir allerdings immer noch unklar.
Frank
Die werden in Kryokammern gelagert, bis der Rechtsstreit beigelegt ist,
so in etwa 20 Jahren.
Aber mal ernsthafter, warum muss man die Mitglieder "mitnehmen"? Klingt
ja schon beinahe nach "Shanghaien".
Wenn da ein Verein für Alltagsradler gegründet und genug bekannt gemacht
wird, stelle ich mir vor, dass die Chancen gut sind, dass die wirklich
interessierten auch wechseln.
Hei"naiv"o
> [vs. Manfred Albat]
>
> [...] Es ging um die Außendarstellung des ADFC, und die ist verheerend.
> Jeder Aktive transportiert eine Botschaft, und die wird vom überwiegenden
> Teil der Bevölkerung als "Helm, Radwege, Radfahren ist gefährlich"
> wahrgenommen.
... und von den real exitierenden Verordungen ('StVO') haben sie dann,
wenn's drauf ankommt (als Tourenleiter/Ordner bei einer 'angemeldeten
Demo' aka 'Fahrradsternfahrt Hamburg 2011') offenbar auch keine(!)
Ahnung:
I. Allgemeine Verkehrsregeln - §27 Verbände (1) bis (3)
war am Startpunkt Lüneburg (18 Teilnehmer) für den ADFC-Tourenleiter
(wieder mal ...) kein 'Begriff'.
Traurig, aber wahr.
Va bene: wenn ich mir
<http://www.adfc.de/Metanavigation/Ueber-uns/Satzung/Satzung-des-ADFC>
ansehe, ist die Förderung der speziellen Kenntnisse, die die StVO von
Radfahrern EIGENTLICH[TM] verlangt, *nicht* Gegenstand des ADFC. [1]
Selbst ab Winsen/Luhe (da waren es schon weit über 80 Teilnehmer) fuhr
die überwiegende Mehrzahl *brav*, in 2- und z.T. 3er-Reihen auf dem -
straßenbegleitenden - (kombinierten, etwa anderthalb-Meter breiten Fuß-
&) Radweg:
wie die Lämmer ... = mit all den Problemen, die sich innerhalb solcher
'Gruppen' bzw: auf solchen Fahrspurbreiten ergeben: alle schnattern,
keiner paßt auf, Gegenverkehr? - undenkbar, hat keiner mehr auf der
Rechnung.
Wer solche Unkenntnis/Ignoranz in dieser Breite
duldet/pflegt/fördert/[und eben auch entgegen der geltenden StVO]
propagiert, hat für mich das Label 'Verkehrskompetenz' schlicht
verspielt. (Bosau-)Punkt.
[1] Schade - denn das sind nicht wenige ...
Wahrscheinlich wüßten dann sogar mehr Leute, daß es von der
Verordnungsseite her schwieriger ist, sich "konform" zu
bewegen, wenn man mit dem Rad unterwegs ist: die Regeln für Führer
von Kraftfahrzeugen sind einfacher und stringent(er).
Mit einem KFZ macht das - ggf. bzw. zur Not - weniger Probleme:
es hat (wesentlich) mehr Masse ...; diese Eigenschaft scheint einen
Teil der Rechtsnormen wenigstens vorläufig vollkommen kompensieren
zu können: 'der Stärkere hat recht.'
Altvordere mit gewisser Vorbildung nennen das auch schonmal 'die
Kraft des Faktischen'; ein Schelm qui mal y pense ...
> Im Gegensatz zum ADFC, der mit seiner Botschaft (Helm, Radwege, Radfahren
> ist gef�hrlich) ein paar Millionen erreicht.
Die Position des ADFC zum Helm <http://www.adfc.de/helme/>:
| Der ADFC weist Forderungen nach einer Helmpflicht als untauglich
| zur�ck. Es ist seit langem �bereinstimmende Meinung aller Experten
| und der Bundesregierung, dass eine Helmpflicht weder durchzusetzen
| noch zu kontrollieren sei. Sie w�rde aber die Fahrradnutzung
| drastisch senken und damit den Autoverkehr zunehmen lassen. Dies ist
| weder umwelt- noch gesundheitspolitisch zu verantworten.
|
| Selbstverst�ndlich spricht nichts dagegen, wenn sich Radfahrer
| individuell mit einem Helm sch�tzen. Der ADFC vertritt allerdings die
| Auffassung, dass eine generelle Senkung des Unfallrisikos f�r
| Radfahrer vorrangig durch eine radfahrerfreundliche Verkehrsplanung
| erfolgen sollte. Eine Durchsetzung niedrigerer Autogeschwindigkeiten
| in bewohnten Gebieten kann dar�ber hinaus die Schwere von
| Unfallfolgen deutlich verringern.
Zu den Radwegen steht in
<http://www.adfc.de/news/ADFC-erreicht-bahnbrechendes-Urteil-zur-Radwegebenutzungspflicht>:
| Zahlreiche Studien belegen, dass Radfahrer auf Radwegen im Vergleich
| zur Benutzung der Fahrbahn einem deutlich h�heren Unfallrisiko
| ausgesetzt sind. Auf baulich getrennten Radwegen werden Radfahrer
| h�ufig von abbiegenden Autofahrern �bersehen. Dort kommt es auch
| immer wieder zu Konflikten mit Fu�g�ngern. Zudem kommen Radfahrer auf
| der Fahrbahn z�giger und komfortabler voran.
Aus meiner Sicht sehr vern�nftige Positionen.
Robert Weemeyer, Hannover
> Frank Müller schrieb:
>
>> Im Gegensatz zum ADFC, der mit seiner Botschaft (Helm, Radwege, Radfahren
>> ist gefährlich) ein paar Millionen erreicht.
>
> Die Position des ADFC zum Helm <http://www.adfc.de/helme/>:
>
> | Der ADFC weist Forderungen nach einer Helmpflicht als untauglich
> | zurück. Es ist seit langem übereinstimmende Meinung aller Experten
> | und der Bundesregierung, dass eine Helmpflicht weder durchzusetzen
> | noch zu kontrollieren sei. Sie würde aber die Fahrradnutzung
> | drastisch senken und damit den Autoverkehr zunehmen lassen. Dies ist
> | weder umwelt- noch gesundheitspolitisch zu verantworten.
> |
> | Selbstverständlich spricht nichts dagegen, wenn sich Radfahrer
> | individuell mit einem Helm schützen. Der ADFC vertritt allerdings die
> | Auffassung, dass eine generelle Senkung des Unfallrisikos für
> | Radfahrer vorrangig durch eine radfahrerfreundliche Verkehrsplanung
> | erfolgen sollte. Eine Durchsetzung niedrigerer Autogeschwindigkeiten
> | in bewohnten Gebieten kann darüber hinaus die Schwere von
> | Unfallfolgen deutlich verringern.
>
> Zu den Radwegen steht in
> <http://www.adfc.de/news/ADFC-erreicht-bahnbrechendes-Urteil-zur-
Radwegebenutzungspflicht>:
>
> | Zahlreiche Studien belegen, dass Radfahrer auf Radwegen im Vergleich
> | zur Benutzung der Fahrbahn einem deutlich höheren Unfallrisiko
> | ausgesetzt sind. Auf baulich getrennten Radwegen werden Radfahrer
> | häufig von abbiegenden Autofahrern übersehen. Dort kommt es auch
> | immer wieder zu Konflikten mit Fußgängern. Zudem kommen Radfahrer auf
> | der Fahrbahn zügiger und komfortabler voran.
>
> Aus meiner Sicht sehr vernünftige Positionen.
Die zweite Position wird mit Argumenten begründet, die direkt auf die
Unsinnigkeit von Radwegen abzielen. Die erste Position bezüglich der
Helmpflicht wird indirekt begründet, mit Problemen der Durchsetzung.
Anschließend wird davon gesprochen, daß sich Radfahrer durch einen Helm
schützen könnten. Es ist relativ klar, daß eine Helmpflicht nur dazu dienen
kann, den letzten paar Hanseln, die trotz aller "Aufklärungs"aktionen immer
noch nix kapieren, schlußendlich auch noch Salatschüsseln aufzusetzen. Also
dann, wenn das Gros der Radfahrer die Dinger benützt. Dann fällt auch das
Argument der verminderten Fahrradnutzung weitgehend weg. Die ADFC-Position
ist somit kein Argument gegen eine Helmpflicht, sondern eine strategische
Klarstellung der Rolle, die eine solche im Rahmen der allgemeinen
Durchsetzung des Helmtragens spielen kann. Wenn ich erreichen wollte, daß
sich alle Radfahrer Plastikhütchen aufsetzen, würde ich es genau so machen.
Ralf
>Frank M�ller <fmuel...@googlemail.com> wrote:
>>
>> [...] Es ging um die Au�endarstellung des ADFC, und die ist verheerend.
>> Jeder Aktive transportiert eine Botschaft, und die wird vom �berwiegenden
>> Teil der Bev�lkerung als "Helm, Radwege, Radfahren ist gef�hrlich"
>> wahrgenommen.
>
>... und von den real exitierenden Verordungen ('StVO') haben sie dann,
>wenn's drauf ankommt (als Tourenleiter/Ordner bei einer 'angemeldeten
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>Demo' aka 'Fahrradsternfahrt Hamburg 2011') offenbar auch keine(!) Ahnung:
^^^^^^
Ich habe dir das eigentliche Problem mal unterwellt. Bei Anmeldung
dieser 'Demo' unterschreiben manche der Verantwortlichen aus den
Ortsverb�nden, dass man ausschlie�lich(!) auf *Radwegen* fahren wird.
Ich hatte mir das entsprechende Verwaltungs-Pamphlet des Oldesloer
ADFC zur Fahrradsternfahrt mal zeigen lassen, weil ich es einfach
nicht glauben konnte. Sie waren einfach zu bl�d, in dem Wisch
lediglich festschreiben zu lassen, dass man sich an die
geltende StVO halten wird.
>
>I. Allgemeine Verkehrsregeln - �27 Verb�nde (1) bis (3)
>
>war am Startpunkt L�neburg (18 Teilnehmer) f�r den ADFC-Tourenleiter
>(wieder mal ...) kein 'Begriff'.
>
>Traurig, aber wahr.
>
Ja, jedes Jahr der gleiche Schei�, ich berichtete hier bereits
mehrfach dar�ber. Zuletzt vor ein paar Tagen. Message-ID:
<4c3vv65gsas8gqeuv...@4ax.com>. >:-(
>
>Selbst ab Winsen/Luhe (da waren es schon weit �ber 80 Teilnehmer) fuhr
>die �berwiegende Mehrzahl *brav*, in 2- und z.T. 3er-Reihen auf dem -
>stra�enbegleitenden - (kombinierten, etwa anderthalb-Meter breiten Fu�-
>&) Radweg:
>
>wie die L�mmer ... = mit all den Problemen, die sich innerhalb solcher
>'Gruppen' bzw: auf solchen Fahrspurbreiten ergeben: alle schnattern,
>keiner pa�t auf, Gegenverkehr? - undenkbar, hat keiner mehr auf der
>Rechnung.
>
FACK! Entspricht exakt meinen eigenen Beobachtungen.
>Wer solche Unkenntnis/Ignoranz in dieser Breite
>duldet/pflegt/f�rdert/[und eben auch entgegen der geltenden StVO]
>propagiert, hat f�r mich das Label 'Verkehrskompetenz' schlicht
>verspielt. (Bosau-)Punkt.
>
Richtich! Es f�llt �beraus schwer, sie in dieser Hinsicht noch ernst
zu nehmen. Es ist kein Wunder, dass der ADFC in der Au�endarstellung
auch deswegen zunehmend mehr als Radtouristik-Verein, mit Styropor-
h�tchen tragenden Tourenleitern, denn als gefragte Sachkompetenz in
(Fahrrad-)Verkehrsfragen auff�llt.
Beste Gr��e -Harald-
--
Diese Leute sind Spinner. Sie machen nichts wirklich Neues, und sie
haben keine Ahnung von dem, was sie tun. Ihre Anspr�che sind ziemlich
niedrig, und es ist nicht einmal sicher, ob sie selbst die eingel�st
haben. [*John Wharton, Intel, 1981 �ber Microsoft*]
> Frank Müller schrieb:
>
>> Im Gegensatz zum ADFC, der mit seiner Botschaft (Helm, Radwege,
>> Radfahren ist gefährlich) ein paar Millionen erreicht.
>
> Die Position des ADFC zum Helm <http://www.adfc.de/helme/>:
>
> | Der ADFC weist Forderungen nach einer Helmpflicht als untauglich |
> zurück. Es ist seit langem übereinstimmende Meinung aller Experten | und
> der Bundesregierung, dass eine Helmpflicht weder durchzusetzen | noch zu
> kontrollieren sei. Sie würde aber die Fahrradnutzung | drastisch senken
> und damit den Autoverkehr zunehmen lassen. Dies ist | weder umwelt- noch
> gesundheitspolitisch zu verantworten. |
> | Selbstverständlich spricht nichts dagegen, wenn sich Radfahrer |
> individuell mit einem Helm schützen. Der ADFC vertritt allerdings die |
> Auffassung, dass eine generelle Senkung des Unfallrisikos für |
> Radfahrer vorrangig durch eine radfahrerfreundliche Verkehrsplanung |
> erfolgen sollte. Eine Durchsetzung niedrigerer Autogeschwindigkeiten |
> in bewohnten Gebieten kann darüber hinaus die Schwere von | Unfallfolgen
> deutlich verringern.
>
> Zu den Radwegen steht in
> <http://www.adfc.de/news/ADFC-erreicht-bahnbrechendes-Urteil-zur-
Radwegebenutzungspflicht>:
>
> | Zahlreiche Studien belegen, dass Radfahrer auf Radwegen im Vergleich |
> zur Benutzung der Fahrbahn einem deutlich höheren Unfallrisiko |
> ausgesetzt sind. Auf baulich getrennten Radwegen werden Radfahrer |
> häufig von abbiegenden Autofahrern übersehen. Dort kommt es auch | immer
> wieder zu Konflikten mit Fußgängern. Zudem kommen Radfahrer auf | der
> Fahrbahn zügiger und komfortabler voran.
>
> Aus meiner Sicht sehr vernünftige Positionen.
Streitgegenständlich ist ja nicht die dokumentierte Position, die oft von
mehr oder weniger deutlichen Mehrheiten in der BHV und im BHA
durchgesetzt werden, sondern der öffentlichkeitswirksame Umgang einiger
Einzelgliederungen oder lautstarker Personen damit.
Aus einer anderen Sicht haben einige auch 'Bauchschmerzen' mit diesen
Positionen und damit das sie zunehmend öffentlich dargestellt und
ausgeschmückt werden. Weil sie entweder die fachlichen Hintergründe nicht
akzeptieren wollen oder aber ihre Sicht der Befindlichkeit, Gewohnheiten
und einfachen Sichtweisen der Mitglieder über die fachlichen Aspekte, wie
z.B. Verkehrssicherheit stellen.
Ich sehe da im ADFC die größeren Chancen etwas für, nennen wir es mal
'professionelle Alltagsradfahrer' zu tun und diese Gedanken, Ideen und
Vorstellungen zu vermitteln, weil schon eine gewisse Offenheit gegenüber
dem Radfahren besteht. Ein neuer Verein hat dort vieleicht noch etwas
besser/schärfer formulierte Positionen, aber möglicherweise noch größere
Schwierigkeiten diese zu vermitteln, weil die Zielpersonen noch weniger
erreicht werden.
Ich erwähnte es schon einmal, auch der HPV freut sich auch über jede
Unterstützung auch den verkehrspolitischen Teil zu intensivieren und nach
außen zu tragen, und damit auch einen Bezug zum Alltagsverkehr zu
schaffen.
Das Problem liegt IMHO weniger in den Strukturen, vielmehr an der
fehlenden Konzepten, Engagierten und Konzepten der Vermittlung der hier
vertretenden Sichtweisen und des Fachknowhows der 'professionellen'
Alltagsradfahrer. Das zu intensivieren, egal wo, ist mein Wunsch.
ervin
>Wenn da ein Verein f�r Alltagsradler gegr�ndet und genug bekannt gemacht
>wird, stelle ich mir vor, dass die Chancen gut sind, dass die wirklich
>interessierten auch wechseln.
Der "Witz" ist doch, das die Verwendung des Fahrrades als
Verkehrsmittel etwas ziemlich gew�hnliches ist (sicher in
unterschiedlichem Ma�e je nach Landstrich/Ortslage). Es
besteht f�r die meisten Radfahrer erst mal kein Bedarf, sich
zu organisieren.
Auch der ADAC ist f�r die meisten Autofahrer zuallererst die
damit verbundene Versicherungsleistung, die Mitgliedschaft
im Verein ergibt sich nebenher und ist nicht unbedingt
gewollt.
--
Radwege bauen hei�t Fallen stellen.
Mitglieder mitnehmen hätte mehrere positive Aspekte. Zum einen sind das
materielle Ressourcen und auch personelle Ressourcen, die in eine
bestehende Struktur zumindest schon mal lose eingebunden sind. Verein
bekannt machen, Mitglieder rekrutieren, Strukturen aufbauen etc., also
quasi von Vorne Anfangen, wird sehr Zeit und ressourcenintesiv. Außerdem
wäre es ein (öffentlichkeitswirksamer) Schuss vor den Bug des adfc, wenn
man seinen mitgliederstärksten LV (wahrscheinlich NRW) kapern würden.
Für einen großen LV dürften die Chancen einer derartigen Aktion eher
unrealistisch sein, da ein Großteil der Delegierten der
Landesversammlung (die von den KV's entsendet werden) mitspielen müsste.
Nicht unrealistisch wäre eine solche Aktion für einen kleineren LV im
Osten oder vielleicht den LV Hamburg oder Berlin.
Frank
Wenn hier so etwas passieren w�rde, w�rde ich das auf der n�chsten
KV-Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung setzen lassen.
Gru� Jens
Der ADFC kann offensichtlich diese Postion nicht mal bis auf die Ebene
seiner LV's vermitteln. Hierzuort wurde einer langj�hrigen Aktiven vom
1. Sprecher des KV nach Absprache mit dem Vorstand des LV (RLP) verboten
helmkritisches Informationsmaterial am Infostand zu verteilen. Ausl�ser
war offensichtlich, dass sich der �rtliche Radverkehrtbeauftragte der
Stadt beim 1. Sprecher des KV �ber das Pamphlet mokiert hat. Personen,
die diese Positionen (zu Helmen und Radwegen) des adfc offensiv
gegen�ber der Stadt und in der �ffentlichkeit vertreten wollen werden
hierzurorts aus dem Verein geekelt. Auf verkehrspolitischen Sachverstand
wird kein Wert gelegt, Priorit�t hat hier dass man Leuten die Rahmen
verkratzt und die daf�r dann Mitglied werden (aka Rahmenkodierung) und
dass man ab und zu mal mit der Verwaltung spricht und sich gegenseitig
best�tigt wie viel man doch f�r den Radverkehr macht und wie harmonisch
die Beziehung doch ist.
> Zu den Radwegen steht in
> <http://www.adfc.de/news/ADFC-erreicht-bahnbrechendes-Urteil-zur-Radwegebenutzungspflicht>:
>
>
> | Zahlreiche Studien belegen, dass Radfahrer auf Radwegen im Vergleich
> | zur Benutzung der Fahrbahn einem deutlich h�heren Unfallrisiko
> | ausgesetzt sind. Auf baulich getrennten Radwegen werden Radfahrer
> | h�ufig von abbiegenden Autofahrern �bersehen. Dort kommt es auch
> | immer wieder zu Konflikten mit Fu�g�ngern. Zudem kommen Radfahrer auf
> | der Fahrbahn z�giger und komfortabler voran.
>
> Aus meiner Sicht sehr vern�nftige Positionen.
>
Ja, siehe oben.
Frank
> Die erste Position bez�glich der
> Helmpflicht wird indirekt begr�ndet, mit Problemen der Durchsetzung.
> Anschlie�end wird davon gesprochen, da� sich Radfahrer durch einen Helm
> sch�tzen k�nnten. Es ist relativ klar, da� eine Helmpflicht nur dazu dienen
> kann, den letzten paar Hanseln, die trotz aller "Aufkl�rungs"aktionen immer
> noch nix kapieren, schlu�endlich auch noch Salatsch�sseln aufzusetzen.
Ich kann nicht beurteilen, was die Absicht war, aber in der Schweiz ist
es genau so gekommen.
Die BfU hat 1999 ihre Helmkampagne begonnen und von Anfang gesagt, die
Helmpflicht komme, sobald eine Tragquote von 40% erreicht sei. Die Pro
Velo hat sich gegen die Helmpflicht ausgesprochen und gleichzeitig allen
das Helmtragen empfohlen und an allen ihren eigenen Veranstaltungen
obligatorisch gemacht.
Nachdem die Tragquote auf 39% geklettert war, ging die Helmpflicht wie
angek�ndigt auf Vorschlag der BfU via Bundesamt f�r Strassen ins
Parlament. Die Helmpflicht f�r Kinder bis 14 ist schon durch den
St�nderat, und die einzige Frage ist nun noch, ob der Nationalrat das
�bernimmt oder die Helmpflicht f�r alle einf�hrt.
Die Frage nach der Wirkung stellt kein Mensch mehr, denn wenn die Pro
Velo das Helmtragen empfiehlt, kann logischerweise nichts mehr dagegen
sprechen.
--
http://clk.ch
> Die Position des ADFC zum Helm <http://www.adfc.de/helme/>:
> | Der ADFC weist Forderungen nach einer Helmpflicht als untauglich
> | zurück. Es ist seit langem übereinstimmende Meinung aller Experten
> | und der Bundesregierung, dass eine Helmpflicht weder durchzusetzen
> | noch zu kontrollieren sei. Sie würde aber die Fahrradnutzung
> | drastisch senken und damit den Autoverkehr zunehmen lassen. Dies ist
> | weder umwelt- noch gesundheitspolitisch zu verantworten.
> |
> | Selbstverständlich spricht nichts dagegen, wenn sich Radfahrer
> | individuell mit einem Helm schützen. Der ADFC vertritt allerdings die
> | Auffassung, dass eine generelle Senkung des Unfallrisikos für
> | Radfahrer vorrangig durch eine radfahrerfreundliche Verkehrsplanung
> | erfolgen sollte. Eine Durchsetzung niedrigerer Autogeschwindigkeiten
> | in bewohnten Gebieten kann darüber hinaus die Schwere von
> | Unfallfolgen deutlich verringern.
ergänzend dazu ein Passus aus dem Beschluss der Bundeshauptversammlung
vom 23./24.05.98:
|Speziell spürbaren Tendenzen, das Fahrradfahren ohne Helm als
|unverantwortbar gefährlich darzustellen [...] wird der ADFC künftig
|mit den ihm zu Gebote stehenden Mitteln aktiv entgegentreten.
> Zu den Radwegen [...]
> | Zahlreiche Studien belegen, dass Radfahrer auf Radwegen im Vergleich
> | zur Benutzung der Fahrbahn einem deutlich höheren Unfallrisiko
> | ausgesetzt sind. Auf baulich getrennten Radwegen werden Radfahrer
> | häufig von abbiegenden Autofahrern übersehen. Dort kommt es auch
> | immer wieder zu Konflikten mit Fußgängern. Zudem kommen Radfahrer auf
> | der Fahrbahn zügiger und komfortabler voran.
> Aus meiner Sicht sehr vernünftige Positionen.
Das ist lobenswert, ich begrüße das, respektiere die (meist
ehrenamtliche) Arbeit der aktiven Mitglieder und möchte mich nicht am
allgemeinen ADFC-bashing beteiligen aber aus diesen (auch aus meiner
Sicht) sehr vernünftigen Positionen wird dann im richtigen Leben Folgendes:
| Deshalb habe ich auch immer einen Helm auf, und der ADFC rät auch
| allen Radfahrern dazu, einen zu tragen. Die Helmpflicht lehnen wir
| trotzdem ab.
Ulrich Syberg, Vorsitzender des ADFC Herne im WAZ-Interwiev
<http://www.derwesten.de/staedte/herne/ADFC-Chef-haelt-Helmpflicht-fuer-kontraproduktiv-id3647798.html>
oder:
| Der ADFC fordert mehr und vor allem auch bessere Radwege.
schreibt die BZ unter Berufung auf den ADFC Landesvorsitzenden Benno Koch:
<http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0526/berlin/0151/index.html>
Heute sehen ADFC-Touren aus wie Sicherheitsschauen der
Abfallentsorgungsbranche:
<http://www.adfc-bo.de/fotogalerien/2010%2010%20Stadterkundung%20Tippelsberg/index.html>
So redet man Rad fahren gefährlich!
Der europäische Dachverband (ECF) meint hierzu:
|...rhetoric that sets bicycling out as far more dangerous than it is,
|has done immeasurable harm to efforts for increasing bicycling.
<http://www.onestreet.org/resources-for-increasing-bicycling/136-bicycle-helmets>
Daher ist der -real existierende- "ADFC-TUI" wie er sich heute
darstellt, weit entfernt von einer "Interessenvertretung der Radfahrer"
sondern steht mit seinem Verhalten der Förderung des Radverhehrs entgegen.
"Tendenzen, das Fahrradfahren ohne Helm als unverantwortbar gefährlich
darzustellen [...]mit den ihm zu Gebote stehenden Mitteln aktiv
entgegentreten" sieht definitiv anders aus.
Gruß,
Christoph
> Frank M�ller schrieb:
>
>> Im Gegensatz zum ADFC, der mit seiner Botschaft (Helm, Radwege, Radfahren
>> ist gef�hrlich) ein paar Millionen erreicht.
>
> Frank M�ller schrieb aber auch:
>
>> ICH bin durchaus dar�ber informiert, aber die Au�endarstellung ist eben
>> $hier eine v�llig andere.
>
> Die Position des ADFC zum Helm <http://www.adfc.de/helme/>:
>
>| Der ADFC weist Forderungen nach einer Helmpflicht als untauglich
>| zur�ck. Es ist seit langem �bereinstimmende Meinung aller Experten
>| und der Bundesregierung, dass eine Helmpflicht weder durchzusetzen
>| noch zu kontrollieren sei.
>| Sie w�rde aber die Fahrradnutzung
>| drastisch senken und damit den Autoverkehr zunehmen lassen. Dies ist
>| weder umwelt- noch gesundheitspolitisch zu verantworten.
Schon im Ansatz eine falsche Begr�ndung. Ginge es nach mir st�nde hier in
etwa (Schnellschuss, kann sicher noch verbessert werden!):
Der ADFC weist Forderungen nach einer Helmpflicht als untauglich zur�ck.
Radfahren geh�rt zu den sicheren M�glichkeiten am Stra�enverkehr
teilzunehmen und ist genau so sicher wie zu Fuss zu gehen. Auch ist die
N�tzlichkeit des Fahrradhelmes bisher durch keine wissenschaftliche Studie
bewiesen. Studien beweisen aber, dass es bei der Einf�hrung einer
Helmpflicht einen erheblichen Einbruch der Nutzung des Fahrrades gibt. Dies
ist weder umwelt- noch gesundheitspolitisch zu verantworten
>| Selbstverst�ndlich spricht nichts dagegen, wenn sich Radfahrer
>| individuell mit einem Helm sch�tzen.
Dieser Satz sollte vollst�ndig entfallen.
>| Der ADFC vertritt allerdings die
>| Auffassung, dass eine generelle Senkung des Unfallrisikos f�r
>| Radfahrer vorrangig durch eine radfahrerfreundliche Verkehrsplanung
>| erfolgen sollte.
Der ADFC Der ADFC vertritt die Auffassung, dass eine generelle Senkung des
geringen Unfallrisikos f�r Radfahrer vorrangig durch die Abschaffung von
Sonderwegen f�r Radfahrer (Radwege, Radfahrstreifen und Angebotsstreifen)
erfolgen sollte.
>| Eine Durchsetzung niedrigerer Autogeschwindigkeiten
>| in bewohnten Gebieten kann dar�ber hinaus die Schwere von
>| Unfallfolgen deutlich verringern.
Kann stehen bleiben.
Gerade der Part mit der 'radfahrerfreundliche Verkehrsplanung' st��t mir
sauer auf, denn genau solche Formulierungen werden gerne zur Begr�ndung von
RVA herangezogen.
> Zu den Radwegen steht in
> <http://www.adfc.de/news/ADFC-erreicht-bahnbrechendes-Urteil-zur-Radwegebenutzungspflicht>:
>
>| Zahlreiche Studien belegen, dass Radfahrer auf Radwegen im Vergleich
>| zur Benutzung der Fahrbahn einem deutlich h�heren Unfallrisiko
>| ausgesetzt sind. Auf baulich getrennten Radwegen werden Radfahrer
>| h�ufig von abbiegenden Autofahrern �bersehen. Dort kommt es auch
>| immer wieder zu Konflikten mit Fu�g�ngern. Zudem kommen Radfahrer auf
>| der Fahrbahn z�giger und komfortabler voran.
>
> Aus meiner Sicht sehr vern�nftige Positionen.
>
Wie gesagt, die Positionen des BV sind nicht unbedingt schlecht, leider
werden diese Positionen in der Darstellung nach au�en i.d.R. unterlassen
oder sogar konterkariert.
Beispiel gef�llig?
Syberg, Bundesvorsitzender:
>| Aber nur mit sicheren und bequemen Wegen f�r Radfahrer und geeigneten Abstellanlagen bringt man Menschen dazu, das Auto h�ufiger stehen zu lassen.
Diese Aussage wird doch ganz einfach als Radwege, Fahrradstreifen bzw.
Angebotsstreifen verstanden.
Auch wenn er im gleichen Interview leicht zur�ckrudert (und den Radweg
etwas herausnimmt):
>| Eindeutige Radfahrstreifen auf der Fahrbahn oder breite Aufstellfl�chen an Ampeln verschaffen Radfahrern mehr Raum und Sichtbarkeit. Das von ADFC-Mitgliedern erstrittene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das die Radwegebenutzungspflicht endlich zur Ausnahme erkl�rt, ist ein positives Signal.
Wie gesagt, Au�endarstellung...
Sch�n. Ich bin kein Mitglied.
> Auch der ADAC ist für die meisten Autofahrer zuallererst die
> damit verbundene Versicherungsleistung, die Mitgliedschaft
> im Verein ergibt sich nebenher und ist nicht unbedingt
> gewollt.
Wenn man Jahrzehnte notorischerweise mit alten Klapperkisten über die Dörfer
herumgegurkt ist, sieht man die Versicherung in erster Linie so, dass sie
mit zwei Beinen und Werkzeugkiste eingedosterweise angerollt kommt.
(Die Hetzpropaganda, die einer der zwei austriakischen Clubs gegen normales
Radfahren entfaltet, lässt mich allerdings an weiterer Mitgliedschaft nun
doch zweifeln - so impertinent, wie da billiges politisches Kleinkaliber als
aktive Erkenntnisverweigerung abgelassen wird, zur Wahlvolkmanipulation,
offensichtlicherweise, wie zuletzt ganz ungeniert instrumentalisiert.)
[umgestellt]
> Der "Witz" ist doch, das die Verwendung des Fahrrades als
> Verkehrsmittel etwas ziemlich gewöhnliches ist (sicher in
> unterschiedlichem Maße je nach Landstrich/Ortslage). Es
> besteht für die meisten Radfahrer erst mal kein Bedarf, sich
> zu organisieren.
Das Denken ist träge und schnappt sich die Analogien gern auch dort, wo sie
unsinnig sind. Um ein Fahrrad fahrbereit zu halten, reichen für die meiste
Zeit der kleine Hausverstand mit Steckschlüssel, Klappzange und Flickzeug,
statt dem Werkzeugkoffer plus Mechanikerkenntnissen.
In historisch frühen Tagen der Nutzung waren die Clubs wohl sinnvoll, wie
man nachlesen kann, um für die halbwegs ebene, durchgehende Wegstrecke Sorge
zu tragen, wenn die Ochsenkarren jener Zeit auch auf viel holprigerem
Untergrund noch weiterkamen, hingegen die Infrastruktur für das einfache,
kleine Verkehrsgerät allzusehr Opfer der Launen der Natur war.
Anstatt aber diesen Bedarf weiterhin zu prüfen und zu vernetzen, knallt sich
das Denken wieder die Faulheit ins Hirn und sucht nach Begriffsschablonen
- anders kann ich auch den Schwachsinn nicht begreifen, wenn bei der
sagenhaften kollektiven Anstrengung zu einer OpenStreetMap dann irrigerweise
eine Rubrik für separierte Fahrradrouten auftaucht. Was soll das?
Da hat man ein Stück Fahrradclubhintergedanke in Reinkultur: Anstatt trocken
und unaufgeregt schlicht nur den Bedarf zu analysieren, halbwegs ebene
durchgängige Wegstrecken nach Maßgabe unkomplizierter Verkehrsabwicklung,
hangelt man sich in Denkfaulheit stattdessen den symbolischen Konstrukten
entlang: "Wir" sind ein wenig anders, aber "wir" wollen es genauso haben wie
"die", nur eben "alleine für uns".
Das Resultat ist idyllisch und zugleich destruktiv für die eigenen
Interessen. Aber die Denkfaulheit wurde erfolgreich verteidigt.
Nachdem die Infrastruktur dank des Wahns des immanenten Dauerverschubs der
Massentonnagen allerorten sowieso in aller Breite ziemlich grandios bestückt
ist, gibt es nun für die Bedarfsanalyse erfreulicherweise eigentlich
_nichts_ zu tun.
Aber es ist für die meisten Zeitgenossen einfach unerträglich, zugleich
wachsam zu sein, über Jahre und Jahrzehnte hinweg, und dabei nichts zu tun.
Das ist menschlich, allzumenschlich.
So blüht sie dann, und gedeiht, die kleine Schrebergartenseparierungsseele.
Und weil es für den "eigenen" Club nach strikter Analogie zum "Club der
anderen" eigentlich immer noch kaum etwas zu tun gibt, entfacht man schnöden
Rechtfertigungsaktionismus. Reisen veranstalten. FÚr Hysterikerhüte
werben. Flohmärkte organisieren. Ein Geplärre entfachen, auf dass die
eigenen Gallionsfiguren unentbehrlich seien, wo auch andere Gallionsfiguren
herumturnen. Wie das eben so ist.
Nun ja, nicht dass das etwas schlechtes wäre, wenn Leute zusammenkommen.
Aber muss man deshalb Denkvorgänge an der Garderobe ablegen? Ich meine
solche, mit denen in geduldiger Langzeitkonstanz schlicht und einfach, aber
elementar, die eigenen Anliegen verfolgt werden?
Eben nur einfach (um das zu wiederholen): halbwegs ebene, durchgängige
Wegstrecken nach Maßgabe möglichst unkomplizierter Verkehrsabwicklung?
Ein Club, der nur das verfolgt, und wo man ansonsten lieber Karten spielt,
bevor man sich in destruktiver Wirrnis verirrt, wäre eigentlich nicht
schlecht. Aber es zählt offenbar zu den schwierigeren Übungen, so etwas für
längere Zeit durchzuhalten.
> Dann w�re es doch an der Zeit, einen Verein zu gr�nden, der genau das macht.
Nee, muss nicht. Dann ist man in zehn, zwanzig Jahren wieder so weit.
hs
> Radfahren geh�rt zu den sicheren M�glichkeiten am Stra�enverkehr
> teilzunehmen und ist genau so sicher wie zu Fuss zu gehen.
Ich habe hier Zahlen vom Statistischen Bundesamt. Demnach wurden 1979 in
Deutschland (Bundesrepublik und DDR zusammen) 1357 Radfahrer bei
Unf�llen get�tet. Seitdem ist die Zahl ziemlich kontinuierlich
zur�ckgegangen. Im Jahre 2009 waren es "nur" noch 462 get�tete
Radfahrer. Die Zahl ist also um fast zwei Drittel gefallen.
Da ich nicht annehme, dass gleichzeitig die Zahl der mit dem Rad
gefahrenen Kilometer um zwei Drittel abgenommen hat und die
Verkehrsdichte eher noch zugenommen hat, frage ich mich, wem wir diesen
R�ckgang zu verdanken haben:
- Verhalten sich die Autofahrer aufmerksamer?
- Verhalten sich die Radfahrer aufmerksamer?
- Fahren die Radfahrer vorsichtiger?
- Welche Rolle spielt die Infrastruktur, d. h. der Bau von Radwegen?
- Welche Rolle spielt die Einf�hrung von Tempo-30-Zonen?
- Welche Rolle spielt der jetzt �bliche rechte Au�enspiegel beim Auto?
- Welche Rolle spielen Ver�nderungen der Kfz-Karosserien?
- Welche Rolle spielen die zus�tzlichen Reflektoren am Fahrrad?
- Welche Rolle spielen zuverl�ssigere Fahrradbeleuchtungen und -bremsen?
- Welche Rolle spielt die gesenkte Promillegrenze?
- ...
Noch eine interessante Zahl: 1989 kamen 333 Kinder unter 15 als
Fu�g�nger oder Radfahrer bei Unf�llen ums Leben, 2009 waren es "nur"
noch 47. Eine Abnahme um sechs Siebtel! Woran liegt das? Am Taxi Mama?
An der Verkehrsberuhigung? An besserer Verkehrserziehung? ...
Kennt jemand Untersuchungen zu diesem Thema?
Robert Weemeyer, Hannover
Einen nicht unerheblichen Anteil am Rᅵckgang der Straᅵenverkehrstoten
haben das seitdem verbesserte Rettungswesen und der medizinische
Fortschritt.
Wer vor 30 Jahren tot mit dem Krankenwagen angeliefert wurde, ᅵberlebt
heute im Notarzthubschrauber und wird in der Notaufnahme sogleich in den
Computertomographen geschoben.
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
> [...]
> Daher ist der - real existierende - "ADFC-TUI" wie er sich heute
> darstellt, weit entfernt von einer "Interessenvertretung der Radfahrer"
> sondern steht mit seinem Verhalten der F�rderung des Radverkehrs entgegen.
>
> "Tendenzen, das Fahrradfahren ohne Helm als unverantwortbar gef�hrlich
> darzustellen [...] mit den ihm zu Gebote stehenden Mitteln aktiv
> entgegentreten" sieht definitiv anders aus.
FACK.
> [...]
> erg�nzend dazu ein Passus aus dem Beschluss der Bundeshauptversammlung
> vom 23./24.05.98:
> |Speziell sp�rbaren Tendenzen, das Fahrradfahren ohne Helm als
> |unverantwortbar gef�hrlich darzustellen [...] wird der ADFC k�nftig
> |mit den ihm zu Gebote stehenden Mitteln aktiv entgegentreten.
Die Bundeshauptversammlung darf sich meinetwegen in einem k�nftigen
Beschlu� auch gerne noch von den Passagen "ohne Helm" und
"unverantwortbar" verabschieden ...
> Einen nicht unerheblichen Anteil am Rᅵckgang der Straᅵenverkehrstoten
> haben das seitdem verbesserte Rettungswesen und der medizinische
> Fortschritt.
> Wer vor 30 Jahren tot mit dem Krankenwagen angeliefert wurde, ᅵberlebt
> heute im Notarzthubschrauber und wird in der Notaufnahme sogleich in den
> Computertomographen geschoben.
Da klingt schlᅵssig und passt auch dazu, dass in der gleichen Zeit von
1979 bis 2009, in der die Zahl der getᅵteten Radfahrer um 66 %
zurᅵckgegangen ist, die Zahl der verunglᅵckten Radfahrer (= getᅵtete und
verletzte zusammen) um 46 % gestiegen ist.
Allerdings sind bei den Fuᅵgᅵngern beide Zahlen gesunken, und zwar die
Zahl der Getᅵteten um 85 % und die Zahl der Verunglᅵckten um 52 %.
Robert Weemeyer, Hannover
Volle Zustimmung.
Ich habe damals urspr�nglich gerade wegen dem Tourenportal die
Mitgliedschaft abgeschlossen. Das war bevor ich selber angefangen habe,
bei OSM mitzuwirken. Mittlerweile fahre ich regelm��ig mit dem
GPS-Logger am Rad umher.
Allerdings finde ich es vor allem unsch�n, dass selbst Mitglieder f�r
die Nutzung des Tourenportals zahlen sollen. Man bekommt zwar ein
geringes Kontingent gutgeschrieben, aber man kann dieses nicht �ber
mehrere Monate aufsparen um dann am Ende einmal eine Tour kostenlos
runterzuladen. Da kann man nur dazu ermutigen, dass m�glichst viele
entsprechende Routen in die OSM eintragen. Dort sind sie dann von
jedermann kostenlos nutzbar.
Ehrlich gesagt habe ich mich selber schon ein paarmal gefragt, ob ich
die Mitgliedschaft im ADFC nicht k�ndige. Das einzige, dass ich aktuell
in Anspruch nehme, ist das Magazin "Radwelt", dass regelm��ig geschickt
wird.
Gru�
Manuel
--
"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zur�ck zur Natur - aber keiner zu Fu�
Beitr�ge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!
> Frank Müller schrieb:
>
>> Radfahren gehört zu den sicheren Möglichkeiten am Straßenverkehr
>> teilzunehmen und ist genau so sicher wie zu Fuss zu gehen.
>
> Ich habe hier Zahlen vom Statistischen Bundesamt. Demnach wurden 1979 in
> Deutschland (Bundesrepublik und DDR zusammen) 1357 Radfahrer bei
> Unfällen getötet. Seitdem ist die Zahl ziemlich kontinuierlich
> zurückgegangen. Im Jahre 2009 waren es "nur" noch 462 getötete
> Radfahrer. Die Zahl ist also um fast zwei Drittel gefallen.
Vergleiche das mit der Gesamtentwicklung, also insbesondere auch Kfz
Unfällen und mit den Verkehrsanteilen.
Nach der Wende gab es einen heftigen Anstieg der Unfallzahlen im Osten,
der dann langsam zurückgegangen ist und sich jetzt in einigen Gebieten
dem Bundesdurchschnitt nähert.
> Da ich nicht annehme, dass gleichzeitig die Zahl der mit dem Rad
> gefahrenen Kilometer um zwei Drittel abgenommen hat
Nein, gerade im Osten hat er eher zugenommen. Wenn ich hier so mit den
Eingeborenen spreche, kann man manchmal schon den Eindruck gewinnen nach
der Wende sind manche zu eine 'Wessi' nach der DDR Propaganda mutiert...
> und die Verkehrsdichte eher noch zugenommen hat, frage ich mich, wem
> wir diesen Rückgang zu verdanken haben:
> - Verhalten sich die Autofahrer aufmerksamer?
Nein, aber langsamer. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Kontrollen wurden
intensiviert.
> - Verhalten sich die Radfahrer aufmerksamer?
Nein.
> - Fahren die Radfahrer vorsichtiger?
Nein. eher unvorsichtiger: Gehweg und Radwegfahren...
> - Welche Rolle spielt die Infrastruktur, d. h. der Bau von Radwegen?
Der Bau von fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen fördert die schweren
Abbiegeunfälle und Unfälle an Ein- und Ausfahrten. Separate
Radverkehrsanlagen die Alleinunfälle insbesondere auch an
Abstperreinrichtungen und Pollern.
> - Welche Rolle spielt die Einführung von Tempo-30-Zonen?
Sie senkt das Geschwindigkeitsniveau, s.o. und mit der Geschwindigkeit
sinken Unfallwahrscheinlichkeit und Unfallschwere.
> - Welche Rolle spielt der jetzt übliche rechte Außenspiegel beim Auto?
Der war in den späten 80ern auch schon üblich. Jeder der halbwegs was vom
Autofahren verstand, hat sich einen rangebaut, wenn keiner vorhanden war.
> - Welche Rolle spielen Veränderungen der Kfz-Karosserien?
> - Welche Rolle spielen die zusätzlichen Reflektoren am Fahrrad?
keine? technische Mängel und fehlende Beleuchtungseinrichtung sind
nachrangige Unfallursachen.
> - Welche Rolle spielen zuverlässigere Fahrradbeleuchtungen und -bremsen?
s.o.
>- Welche Rolle spielt die gesenkte Promillegrenze? - ...
Viele Autofahrer sind im letzten Jahr hier in Thüringen zum saufen aufs
Rad umgestiegen. Einem deutlichen Rückgang der Unfallursache Alkohol am
Steuer steht eine Steigerung der UNfallursache Alkohol am Klingeldeckel
gegenüber - aber i.d.R. mit weit weniger schweren Folgen. Schlecht für
das Image der Radfahrer, gut für die Verkehrssicherheit.
> Noch eine interessante Zahl: 1989 kamen 333 Kinder unter 15 als
> Fußgänger oder Radfahrer bei Unfällen ums Leben, 2009 waren es "nur"
> noch 47. Eine Abnahme um sechs Siebtel! Woran liegt das?
INteressante Frage...
Siehst Du noch Kinder draussen, in dem Maße wie in Deiner Jugend? Ich
nicht.
> Am Taxi Mama?
Wohl weniger, auch das ist nicht harmlos. Schulbusse sollen im
Schülerverkehr die mit Abstand sicherste Art des Transports sein.
Gefolgt von ÖV, zu Fuß und Radfahren.
> An der Verkehrsberuhigung?
Wahrscheinlich.
> An besserer Verkehrserziehung? ...
Wahrscheinlich nicht, denn die hat sich in den letzten Jahren kaum
verändert. Es wird immer noch die Angst vor dem Verkehr und den Autos
geschürt, verpissen statt deutlich fahren propagiert ...
> Kennt jemand Untersuchungen zu diesem Thema?
wenige Fragmente, aber das wäre sehr interessant.
> Allerdings sind bei den Fußgängern beide Zahlen gesunken, und zwar die
> Zahl der Getöteten um 85 % und die Zahl der Verunglückten um 52 %.
Der Fußgängeranteil, gerade in der bewältigung normaler Alltagswege, ist
zurückgegangen.
>runda...@goehrde.net (Robert Bar) schrieb:
>
>>M�llmann <c.hi...@googlemail.com> wrote:
>>
>>> Ahoi,
>>
>>Jou!
>>
>>> > Das ist ...
>>
>>Manche Sachen sind nicht so wertlos wie sie vielleicht scheinen:
>>Zitatebenen zB. ... Die mu� man nicht wegwerfen/unterschlagen ...
>
>Naja - die Medienkompetenz im HPV war schon immer ziemlich ungleichm�ig
>verteilt.
>
Du meinst, Christoph Hipp lernt das usenet�bliche Posten in diesem
Leben nicht mehr? Vielleicht m�sste einer von euch beiden Usenetcops
ihm das mal nicht nur verschleiert, sondern deutlicher schreiben. ;-}
Beste Gr��e -Harald-
--
Was heisst IMHO ? - Das war einer von den Gruendungsvaetern des
UseNet: Guiseppe Imho, Alois Rotfl, Ibrahim Afaik, John Lol, Francois
Cu, ... [*G. K. Reitter u. Henning Weede, de.newusers.questions*]
Zwischendrin wurde mal die Zaehlung geaendert. Unfalltot ist man nur noch, wenn
man innerhalb der ersten zehn Tage nach dem Unfall stirbt. Die Medizin wurde
immer besser, also stirbt man nicht mehr so schnell oder lebt, evtl. als
Vollinvalide, noch lange weiter.
>Noch eine interessante Zahl: 1989 kamen 333 Kinder unter 15 als
>Fu�g�nger oder Radfahrer bei Unf�llen ums Leben, 2009 waren es "nur"
>noch 47. Eine Abnahme um sechs Siebtel! Woran liegt das? Am Taxi Mama?
>An der Verkehrsberuhigung? An besserer Verkehrserziehung? ...
Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Autos ist gesunken. Das duerfte viel
ausmachen.
>Kennt jemand Untersuchungen zu diesem Thema?
Diverses gelesen aber nicht zitierbar parat.
Viele Gruesse
Christoph Gartmann
--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -80464
Immunbiologie und Epigenetik
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html
>Zwischendrin wurde mal die Zaehlung geaendert. Unfalltot ist man nur noch, wenn
>man innerhalb der ersten zehn Tage nach dem Unfall stirbt.
Hab' ich gar nicht mitgekriegt. Wann wurde das ge�ndert?
Mein letzter Stand sind 30 Tage, und das seit den 80er
Jahren.
Wenn der glᅵckliche keinen Helm aufgehabt hat.
Hat er einen Helm aufgehabt, dann hat der ja geholfen und CT fᅵllt aus.
Folge unerkannte Hirnblutung und exitus. So laut bei einem Bekannte von
Jule passiert.
Olaf
> Allerdings sind bei den Fu�g�ngern beide Zahlen gesunken, und zwar die
> Zahl der Get�teten um 85 % und die Zahl der Verungl�ckten um 52 %.
^^^
Da haben wir sie ja wieder, die omin�sen 85%. Mir ist allerdings noch
nicht aufgefallen, da� Fu�g�nger ausnahmslos unter Styropor herumlaufen.
Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
[OpenStreetMap, separierte Fahrradrouten]
> Nutzung des Tourenportals
[usw] sorry, dieses Modul zum genaueren Verständnis der Finessen eines
bestimmten Clubs hab ich hier nicht in Verwendung.
> Mittlerweile fahre ich regelmäßig mit dem GPS-Logger am Rad umher.
[...]
> Da kann man nur dazu ermutigen, dass möglichst viele entsprechende Routen
> in die OSM eintragen. Dort sind sie dann von jedermann kostenlos nutzbar.
mein Punkt ist hier: das dient nicht der Nutzung des Mediums "Landkarte".
Um die Karte nutzen zu können, ärgert mich die Überlappung mit sozusagen
privaten Strecken eher, weil damit die eigentlich brauchbare Rohform der
Karte verdeckt wird: vor allem, das Höhenprofil einer Strecke abschätzen zu
können.
Für das Ablegen privater Strecken scheint mir dies ein unpassendes Medium,
denke ich. Das hat zu sehr den Charakter: schaut her, wo ich überall war!
Das ergibt ein buntes und wahrscheinlich kommunikatives Kringelwerk - und
braucht von daher, denke ich, erstmal ein Medium, mit dem der kommunikative
Charakter seine Stärken zeigen kann, anstatt dass dieser flüchtige Aspekt
anderen Zeitgenossen lästig wird.
Die Karte ist ein Nachschlagewerk, das scheint mir doch eine andere
Kategorie.
Die Grundaussage ist nicht, _ob_ da schon mal jemand war und sich auf seine
Façon irgendwie _wohlgefühlt_ hat, sondern, _wie_ die Nutzbarkeit genau
dieses oder jenes Stückchen Weges zu _taxieren_ sei, konkret vor allem:
steil oder flach,
sehr holprig oder ausgebaut,
dazu, ob ich zwangsseparierterweise langsam fahren und ständig mit
heimtückischen Überraschungen rechnen muss, also z.B. Marke Bundesstraße
mit schmalem und leicht heruntergekommenem Einseitenradweg,
oder ob ich als normaler Verkehrsteilnehmer selbst das Tempo vorgeben kann,
wenn mir die üblicherweise gute Pflege der Fahrbahn zuteil wird.
Für die letzteren Fälle wird mir voraussichtlicherweise alles glatt ins
Gesicht lügen, was irgendwie den Titel "Fahrrad" führt. Auf Ausnahmen von
dieser Regel warte ich noch. Ich werde also tunlichst vermeiden, sogenannte
Fahhradkarten zu nutzen.
Und da traue ich auch kollektivem Ehrgeiz kaum mehr über den Weg, nachdem
die Zeit der Euphorie des Mediums vorbei sein dürfte - so leicht wie das
durch spezielle Interessen durchsetzt werden kann. Da wird sich im Dilemma
der Tendenzen law-and-order gegen subversiv in so einer offenen Plattform
das letztere kaum lange halten können, selbst wenn ersteres offen destruktiv
gegen den Sinn der Unternehmung ist, in dem Fall: ob man mit dem Fahrrad gut
weiterkommt oder nicht. Und im Sinn der mit der Massentonnage gezüchteten
Erwartungen ist das Fahrrad mit der prinzipiellen Tendenz zum Subversiven
behaftet (das beginnt mit der zwingenden Fixierung auf eiserne Disziplin, um
den Verkehrbetrieb mit der Massentonnage der schweren Geräte überhaupt
aufrecht halten zu können).
Für den anderen Aspekt, den ich schon ausgebreitet hatte, Thema
Denkfaulheit, als sehr naheliegende Falle für Fahrradclubs, scheint auch
hier eine Falle zu sein, in die mit vollen Segeln gerannt wird:
Anstatt den Bedarf zu analysieren und daraus Vorgangsweisen zu entwickeln,
wie man zu einem Kartenwerk kommt, macht sich das Analogieunternehmen auf,
dazu, dass für den Massentonnageverschub die Infrastruktur mit Perfektion
und Hingabe gepflegt wird, als tragender und zugleich aggressiver Posten der
Volkswirtschaften dazu großzügig mit Geld und Ansehen befrachtet.
Das ist dann aber nicht der Bedarf, dass da irgendwie gleichzuziehen wäre,
sondern aus solchem Ansatz spricht nur der Unwille, die eigene Position
genauer zu überdenken. Man will es in etwa so machen, wie es auch die
anderen machen. Und das ist in diesem Fall absurd.
Besser vielleicht, man macht garnichts und erfindet zugleich ein neues
Medium für das Sammeln von privaten Erkundungsrunden? Man sollte das klar
sehen: aus letzteren wird nie ein Kartenwerk - es fehlen die
Abstrahierungskategorien.
"Fahrrad" ist ein spurgebundenes Verkehrsmittel mit sehr variabler
Geschwindigkeit,
aber es ist keine Abstrahierungskategorie.
Da fängt das Missverständnis schon an.
Kleine Beispiele:
Es wäre fein, zu wissen, auf welchen Überlandstrecken harte Verbotsschilder
stehen (roter Kreis), und auf welchen weiche (also ein blaues
Separierungsgebot, das ja zugleich ein Verbotsschild ist), und auf welchen
Strecken die Fahrbahnnutzung einfach möglich ist - vielleicht noch mit dem
Unterschied, ob die Fahrbahn in der Breite knapp ist oder großzügig (auf
letzteren können Radfahrer leichter überholt werden). Diese Unterscheidung
zum mühelosen Vorankommen ist zugleich eine Auskunft zur zu erbringenden
Knochenarbeit. Deshalb entspricht das unmittelbar dem Bedarf.
Weiters interessiert die Abschätzung der Höhenmeter einer Strecke. Das ist
die Fortsetzung der Knochenarbeit. Deshalb ist diese Auskunft wiederum
unmittelbarer Bedarf.
Letztlich ist man dem Zauber oder der Hässlichkeit einer Umgebung deutlicher
ausgesetzt als mit geschlossenen Dosen, in denen man besinnungslos Kilometer
konsumieren kann. Aber da zu abstrahieren - dem wird wohl schon mit den zu
landläufig zu findenden Kategorisierungen von Strecken als 'landschaftlich
besonders ansprechend' entsprochen (ob auf OSM realisiert, weiß ich jetzt
nicht).
Nebenbei gibt es für die Steiermark vonseiten der Landesregierung ein
hervorragendes Kartenwerk. Da kann man alle Register ziehen und sich
umschauen, inklusive Wanderwege, Höhenmeter, Satellitenschau, usw.
Aber auch da gilt dieselbe Leier, sobald man auf Radwegnetzausbau oder so
ähnlich schaltet, wird man glattweg angelogen. Also auch hier derselbe
Aspekt: Es wird der Grad der wahrscheinlichen Gefährdung gezeigt, umso
krasser, je besser der Separierungsfortschritt.
Manche Art von Denkfaulheit grassiert wie als eine Krankheit.
In diesem Fall nochmals dasselbe: "Fahrrad" ist keine Kategorie der
Straßennutzung in einem kartographischen Sinn.
Das legt nur ein irriger Akt von Denkfaulheit nahe. (Oder ein spezifischer
Wunsch in diversen Verwaltungswirren, der aber mit der konkreten Nutzung
des Geräts nichts zu tun hat.)
Richtig ist vielmehr: Mit dem Gerät "Fahrrad" sind bestimmte Aspekte
verknüpft, deren meiste sich decken mit den entsprechenden Aspekten für das
tonnenschwere Gerät. Da muss nichts neu erfunden werden. Aber der
besondere Bedarf für das leichte, wendige Gerät verlangt nach
zusätzlicher kartographischer Darstellung für diesen Bedarf.
Das sind dann keine Darstellungen für eine an den Haaren herbeigezogene
Kategorie "Fahrrad", sondern das sind Darstellungen für zufällige
Eigenschaften des Geräts "Fahrrad". Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Der Bedarf könnte auch schon gedeckt sein, etwa indem Beschreibungen in den
Beschreibungen von Wanderwegen enthalten sind.
Dann muss aber konkret jeder Meter Wanderweg darauf geprüft werden, wo genau
und wie die Beschreibung für zwei Nutzungsarten zu diversifizieren ist.
Da gibt es dann noch einen Fallstrick: Gerade noch war garnichts zu tun
(weil z.B. abgedeckt durch die Massentonnage). Plötzlich ist viel zu tun.
Und nun ist es leider nur menschlich, dann wiederum mit Meta-Ebenen zu
jonglieren, um die Denkfaulheit zu retten, etwa nach der Art: alle
Wanderwege mit einstelliger Ziffer dürfen, alle andere nicht. Heißa!
Prestige gerettet! Projekt unbrauchbar. Die Fallen der Denkfaulheit sind
immens. Oder andersherum: Dummheit ist unendlich.
So ein Kartenwerk ist ja wohl erst dadurch nützlich, denke ich als Laie,
wenn einzelne konkrete Details in der abstrakten Schicht transparent
bleiben. Man kann da nicht einfach anfangen, konkrete Details zu
verallgemeinern, wie es in der Landschaft keine Entsprechung hat sondern nur
im symbolisch verwirrten Hinterkopf des Erdinders.
Wenn man nun "Fahrrad" als kartographische Kategorie einführt, werden
Interpretationen zugrunde gelegt, die dann zu Verallgemeinerungen führen,
wie sie mit der Geographie nichts mehr zu tun haben - stattdessen aber von
den Vorurteilen künden, die der Interpretation zugrundelagen.
Dann stehe ich vor so einem Elaborat, und frage mich, warum ich da als Idiot
behandelt werde, mich solchen Vorurteilen entlanghangeln soll, aus denen
sich keine Auskunft zur Landschaft um mich herum ergibt, und die auch mit
meiner Bedarfssituation nichts zu tun haben.
> Ehrlich gesagt habe ich mich selber schon ein paarmal gefragt, ob ich die
> Mitgliedschaft im ADFC nicht kündige.
Ich schiele nur über die Landesgrenze. Aber hierzugruppe gibt es auch die
Haltung, dass man sich profund über das Verkehrsmittel informiert statt nur
über modische Aspekte, und dann sucht, von innen her den Laden mit Leben zu
füllen. Es gibt auch solche, die haben irgendwann entnervt das Handtuch
geworfen. Wo mir der ADFC zuweilen in .de als Pulk unterkam, schien mir die
Abschreckung plausibler, Duftnote weit gegen den Wind vernehmbar: Willkommen
in unserem kleinen Schrebergarten!
Manchmal schafft es jemand, ausdauernd und wirkungsvoll dagegenzuhalten:
Herrschaften nocheinmal - das ist ein Verkehrsgerät! Meine Bewunderung.
Ich wollte auch nicht dazu ermutigen, private Strecken einzutragen. Da
stimme ich mit dir überein, dass sowas nichts in der OSM-Datenbank
verloren hat. Würde zu einem irren Wildwuchs führen.
Es ging mir selbstverständlich nur um offizielle Wanderwegrouten. Dann
und wann fahre ich solche Strecken anhand der Beschilderung ab, um diese
nachzutragen. Dagegen spricht nichts, da diese Wege auch auf
Wanderkarten zu finden sind.
Ebenso könnte man die ADFC-Routen gemäß ihrem "offziellen" Verlauf
abfahren und eintragen. Soweit ich weiß sind diese Routen generell
beschildert. Meiner Meinung nach also hinreichend offiziell um auch in
die OSM zu gehören. Und sei es nur um als Interessierter mal nachzusehen
wo denn der Weg hinführt, dessen Schilder vor der Haustüre am
Laternenmast hängen. Was ich aussagen wollte: Wenn jemand eine dieser
ADFC-Routen abfahren will, dann könnte er ja einen GPS-Logger mitführen,
um diese Route später auch in die OSM zu übertragen. Alternativ kann er
das Log auch z.B. in der Mailingliste zur Verfügung stellen. Jemand mit
OSM-Erfahrung überträgt das gerne in die Datenbank.
Private Strecken kann man auf einer eigenen Karte mit OSM-Basis
darstellen. Dafür gibt es OpenLayers. Als Basislayer die OpenStreetMap
drunter und die eigene Strecke direkt aus der GPX-Datei gerendert
obendrauf. Mit dem passenden Programm kann man sich so ein GPS-Log auch
"zusammenklicken" um die Strecke direkt auf OSM-Wege zu legen. Selber
schon so gemacht. Funktioniert wunderbar.
> Es wäre fein, zu wissen, auf welchen Überlandstrecken harte
> Verbotsschilder stehen (roter Kreis), und auf welchen weiche (also ein
> blaues Separierungsgebot, das ja zugleich ein Verbotsschild ist), und
> auf welchen Strecken die Fahrbahnnutzung einfach möglich ist -
> vielleicht noch mit dem Unterschied, ob die Fahrbahn in der Breite
> knapp ist oder großzügig (auf letzteren können Radfahrer leichter
> überholt werden).
Zumindest das ist alles technisch möglich und auch teilweise bereits
umgesetzt. Kommt natürlich darauf an, wie genau solche Daten von Mappern
erfasst werden.
> Weiters interessiert die Abschätzung der Höhenmeter einer Strecke. Das
> ist die Fortsetzung der Knochenarbeit. Deshalb ist diese Auskunft
> wiederum unmittelbarer Bedarf.
Theoretisch wird beim Loggen via GPS auch eine Höhenangabe mitgeloggt.
Diese Daten landen beim Hochladen des GPS-Logs auch in der
OSM-Datenbank. Man könnte diese aus mehreren GPS-Daten mitteln und so
ein freies Höhenprofil erzeugen. Noch nutzt die OSM diese Daten nicht.
AFAIK gibt es aber auch für eine Steigung ein Tag. Wird aber noch kaum
eingesetzt. Bei Straßen selten. In Feld und Flur so gut wie garnicht.
Gruß
Manuel
--
"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!
(Bis dahin weitgehend ACK.)
> Theoretisch wird beim Loggen via GPS auch eine Höhenangabe mitgeloggt.
> Diese Daten landen beim Hochladen des GPS-Logs auch in der
> OSM-Datenbank. Man könnte diese aus mehreren GPS-Daten mitteln und so
> ein freies Höhenprofil erzeugen. Noch nutzt die OSM diese Daten nicht.
Die Höhenangaben von 0815-GPS Geräten ist mächtig fehlerbehaftet, oft
um 50-100m. Das spielt in der Fläche, die oft genauer ist, keine Rolle,
aber in der Höhe ist das viel Holz. Es macht IMHO nicht viel Sinn
darauf aufzubauen, zumal mit den SRTM-Daten sehr viel genauere
Höhenmodelle weltweit frei zur Verfügung stehen
> AFAIK gibt es aber auch für eine Steigung ein Tag.
incline und decline.
> Wird aber noch kaum eingesetzt. Bei Straßen selten. In Feld und
> Flur so gut wie garnicht.
Auch das macht IMHO nicht viel Sinn, weil sich das Höhenprofil aller
paar Meter ändert. Du müßtest jeden Weg in sehr viele kleine Stücke
zerlegen, nur um die Höhenangaben erfassen zu können. Schön wäre, wenn
die einschlägigen Konverter, z.B. in Richtung Garminformat, die
SRTM-Daten so einbauen das diese Informationen anschließend fürs
Routing zur Verfügung stellen. Das geht AFAIK (noch) nicht. Prinzipiell
ist das aber gelöst, wie z.B. gpsies.com zeigt.
Tschau, Jörg
--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...