Mein neuer Shimano DH 3N80 fuhr sich jetzt 300km ganz unauffällig, bis
ich den endlich gelieferten Cyo anschloss und der 3N80 zum ersten Mal
Strom produzieren sollte. Da fing er gar fürchterlich an zu rattern
und zu klappern
Klingt so ein bisschen nach Schleifen am Schutzblech, kombiniert mit
gelegentlichem "Pling", also ob eine Speiche Geräusche macht.
Strom wird erzeugt.
Laufrad dreht sich ohne Licht -> Ruhe. Beim sich drehenden Laufrad das
Licht anschalten -> Rattern, Knattern, Pling. Licht aus -> Ruhe.
Schnellspanner lösen bringt keine Besserung.
Wodurch könnten die Geräusche hervorgerufen werden?
Gewährleistung habe ich natürlich noch; bin aber neugierig... .
Grüße,
h.
> Mein neuer Shimano DH 3N80 fuhr sich jetzt 300km ganz unauffällig, bis
> ich den endlich gelieferten Cyo anschloss und der 3N80 zum ersten Mal
> Strom produzieren sollte. Da fing er gar fürchterlich an zu rattern
> und zu klappern
>
> Klingt so ein bisschen nach Schleifen am Schutzblech, kombiniert mit
> gelegentlichem "Pling", also ob eine Speiche Geräusche macht.
Das "Pling" könnte das Anschlagen der Achse am Ausfallende sein.
> Strom wird erzeugt.
>
> Laufrad dreht sich ohne Licht -> Ruhe. Beim sich drehenden Laufrad das
> Licht anschalten -> Rattern, Knattern, Pling. Licht aus -> Ruhe.
>
> Schnellspanner lösen bringt keine Besserung.
Der soll auch nicht gelöst werden, sondern fester angezogen sein.
> Wodurch könnten die Geräusche hervorgerufen werden?
Nicht ausreichend fester Schnellspanner. Rattern aufgrund von
Polfühligkeit unter Last wurde beim SON ebenfalls berichtet - wenn auch
mit Spannachse, was aber auf das selbe Ergebnis hinausläuft.
> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> schrieb:
>
>> heinz.m...@yahoo.de wrote:
>
>>> Wodurch könnten die Geräusche hervorgerufen werden?
>> Nicht ausreichend fester Schnellspanner. Rattern aufgrund von
>> Polfühligkeit unter Last wurde beim SON ebenfalls berichtet - wenn auch
>> mit Spannachse,
> ^^^^^^^^^^
> Hä? Was war nochmal der Unterschied zwischen Spannachse und Spannachse?
Die eine ist geschraubt, die andere wird mit einem Hebel gespannt.
> Vollachsen werden nicht gespannt, sind also keine Spannachsen.
Ich rede nicht von Vollachsen.
Die Spannachse, die beim SON üblicherweise mitgeliefert wird, ist eine
Ausführung mit Verschraubung.
>Rainer Mai wrote:
>> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> schrieb:
>>> Rainer Mai wrote:
>>>> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> schrieb:
>>>>
>>>>> heinz.m...@yahoo.de wrote:
>>>>>> Wodurch könnten die Geräusche hervorgerufen werden?
>>>>> Nicht ausreichend fester Schnellspanner. Rattern aufgrund von
>>>>> Polfühligkeit unter Last wurde beim SON ebenfalls berichtet - wenn auch
>>>>> mit Spannachse,
>>>> ^^^^^^^^^^
>>>> Hä? Was war nochmal der Unterschied zwischen Spannachse und Spannachse?
>>> Die eine ist geschraubt, die andere wird mit einem Hebel gespannt.
>>
>> Vollachsen werden nicht gespannt, sind also keine Spannachsen.
>
>Ich rede nicht von Vollachsen.
Also hast du Rainers erste Nachfrage inhaltlich nicht ganz begriffen.
>
>Die Spannachse, die beim SON üblicherweise mitgeliefert wird, ist eine
>Ausführung mit Verschraubung.
Durchaus richtig, aber nun erkläre bitte noch den Unterschied zwischen
Hebel und Hebel. Danke für weitschweifige, aber technisch vermutlich
irrelevante Erklärungen im Voraus. :o}
Beste Grüße -Harald-
--
Diese Leute sind Spinner. Sie machen nichts wirklich Neues, und sie
haben keine Ahnung von dem, was sie tun. Ihre Ansprüche sind ziemlich
niedrig, und es ist nicht einmal sicher, ob sie selbst die eingelöst
haben. [*John Wharton, Intel, 1981 über Microsoft*]
> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> schrieb:
>
>> Rainer Mai wrote:
>>> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> schrieb:
>>>> Rainer Mai wrote:
>>>>> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> schrieb:
>>>>>
>>>>>> heinz.m...@yahoo.de wrote:
>>>>>>> Wodurch könnten die Geräusche hervorgerufen werden?
>>>>>> Nicht ausreichend fester Schnellspanner. Rattern aufgrund von
>>>>>> Polfühligkeit unter Last wurde beim SON ebenfalls berichtet - wenn auch
>>>>>> mit Spannachse,
>>>>> ^^^^^^^^^^
>>>>> Hä? Was war nochmal der Unterschied zwischen Spannachse und Spannachse?
>>>> Die eine ist geschraubt, die andere wird mit einem Hebel gespannt.
>>> Vollachsen werden nicht gespannt, sind also keine Spannachsen.
>> Ich rede nicht von Vollachsen.
>
> Also hast du Rainers erste Nachfrage inhaltlich nicht ganz begriffen.
>> Die Spannachse, die beim SON üblicherweise mitgeliefert wird, ist eine
>> Ausführung mit Verschraubung.
>
> Durchaus richtig, aber nun erkläre bitte noch den Unterschied zwischen
> Hebel und Hebel. Danke für weitschweifige, aber technisch vermutlich
> irrelevante Erklärungen im Voraus. :o}
Es ist nicht "Hebel und Hebel" sondern "Hebel oder Schraube". Bei der
einen Variante wird *nur* gespannt, bei der anderen Variante wird die
Achse auch gedreht.
Letzteres bedeutet auch, daß die erreichbare Spannkraft geringer ist, da
man oft vorher die relativ dünne Achse wegen zu starker Torsion
"abdreht", während bei der Methode mit Spannhebel die Achse
ausschließlich auf Zug belastet wird, was eine stärkere Spannkraft erlaubt.
Auf Lebenszeit is nich gut. Der Delinquent muss die Chance haben sich zu
bessern :-) .
> nicht, dass man das in nuechternem wachem Normzustand schafft. Dazu
> muesste man schwerst gewalttaetig sein.
Also ich hab schon mal eine PitLock-Spannachse abgerissen. Gut,
normalerweise hätte die nicht so angeknallt, aber das Hinterrad
verrutschte immer wieder. Klar, wenn man die Achse derart festrammeln
muss, kann man eigentlich davon ausgehen, dass da was anderes faul ist.
In meinem Falle stützte sich die OEM-Drehmomentstütze der Rohloff an
einem Punkt *über* der Achse ab, so dass die Gegenkraft zum Stützmoment
(was im 1. Gang ungefähr dem Drehmoment an der Kurbel entspricht) die
Achse nach vorn drückte ... gegen jede Klemmung.
Thomas.
Vorher reißt das Gewinde aus der Alu-Gegenmutter aus. BTDTNT
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
> X-No-Archive: yes
>
> Arno Welzel wrote:
>
>> Letzteres bedeutet auch, daß die erreichbare Spannkraft geringer ist, da
>> man oft vorher die relativ dünne Achse wegen zu starker Torsion
>> "abdreht", während bei der Methode mit Spannhebel die Achse
>> ausschließlich auf Zug belastet wird, was eine stärkere Spannkraft erlaubt.
>
> Der Fahrradmoerder, der die Spannachse beim Anziehen abdreht, sollte
> mit Fahrradverbot auf Lebenszeit belegt werden. Im Ernst, ich glaube
Aha. Also ich? ;-)
Im Ernst: Die geschraubte Spannachse meiner Hinterradnabe hat sich nach
einigen Reparaturen irgendwann mit deutlichem Knacken verabschiedet. Die
Bruchstelle sa auch danach aus, daß die Achse aufgrund der Vedrehung
irgendwann plastisch verformt wurde.
Man muss dazu sagen, daß das dieses HR in horizontalen Ausfallenden
sitzt und daher eine recht ordentliche Vorspannung nötig war, damit es
bei kräftigen Antritten nicht rausrutscht.
Letzlich bin ich dann doch wieder zum Shimano-Schnellspanner mit
"geschlossenem" Hebelgelenk und Stahleinsätzen an den Endkappen
zurückgekehrt - der hält seit dem.
> nicht, dass man das in nuechternem wachem Normzustand schafft. Dazu
> muesste man schwerst gewalttaetig sein.
Du vergisst den Faktor "Wiederholung". Eine derart behandelte
Spannachse, die mehrfach gelöst und wieder festgezogen wird, ermüdet
u.U. irgendwann, so daß die nötige Kraft für eine Zerstörung geringer wird.
> Und ich nehme rein vom Gefuehl her an, ohne es genau zu wissen, dass
> man mit einer Spannschraube gewaltfrei eine hoehere Spannkraft
> erreicht als mit einem Schnellspannhebel, wenn man in beiden Faellen
> mit reinem Gewissen und gutem Gefuehl arbeitet.
Die verschraubte Spannachse verdreht sich irgendwann in sich - genau das
ist der Punkt, ab dem es problematisch wird. Dazu genügt ein normaler
Innensechskant.
Bei einem Schnellspanner, der mit Hebel die Achse auf Zugspannung
bringt, schafft man es vermutlich mit reiner Handkraft nicht, so eine
hohe Spannung aufzubauen, daß die Achse sich plastisch verformt.
Die Achse war lang genug und das Gewinde der Mutter ist über die gesamte
Länge ausgerissen. Passiert ist es am Hinterrad von meinem SSFG,
übermäßig Gewalt habe ich nicht angewendet.
In diesem Fall leider nicht: Ich habe den Schnellspanner immer fester
gestellt. Zuletzt war sogar im offenen Zustand praktisch kein Spiel
vorhanden, und ich habe den Schnellspanner nicht mehr in einem Anlauf
zubekommen. Der saß wirklich fest. Resultat: Klappern, Rattern,
regelmäßiges "Pling"; immer nur bei eingeschaltetem Licht.
Ich werde den Nabendynamo wohl reklamieren müssen.
Nur so aus wissenschaftlicher Neugier: Wodurch kann das Problem
hervorgerufen werden? Ein paar andere Nabendynamos (DH 3N71, S&A
Dynohub) hatte ich ja schon mal offen, und ich kann mir beim besten
Willen nicht vorstellen, was da bei elektrischer Last Geräusche machen
sollte.
h.
>> Der Fahrradmoerder, der die Spannachse beim Anziehen abdreht,
>> sollte mit Fahrradverbot auf Lebenszeit belegt werden.
> Vorher reißt das Gewinde aus der Alu-Gegenmutter aus. BTDTNT
Bei mir machte sich der Innensechskant rund. Auch kein T-Shirt.
Hans Crauel
> Ich habe mal gesehen wie jmd eine $auteure Leichtbau Spannachse (Titan
> WIMRE) beim ersten Umlegen des Spannhebels zerrissen hat ... reicht das
> als Beispiel fuer "plastisch verformt"?
Ja.
Gut, daß ich einen schweren Schnellspanner mit Stahlachse und robustem
Spannhebel benutze - der hält jedenfalls schon seit über drei Jahren.
> X-No-Archive: yes
>
> Arno Welzel wrote:
>
>> Aha. Also ich? ;-)
>
> Wahnsinn... :)
Ich werde trotzdem weiterhin fahren, ätsch ;-)
>> Bei einem Schnellspanner, der mit Hebel die Achse auf Zugspannung
>> bringt, schafft man es vermutlich mit reiner Handkraft nicht, so eine
>> hohe Spannung aufzubauen, daß die Achse sich plastisch verformt.
>
> Meine Vorstellung war, dass man damit zwar die Achse nicht dehnen oder
> verdrehen kann, aber der Exzentermechanismus des Schnellspanners als
> hochbelastetes Teil dann leidet. Bei Sattelstuetzenschnellspannern
> schon gesehen. Ich haette nicht gedacht, dass ein Schnellspanner eine
Da findet man aber auch selten hochwertige Exzenter.
> aehnliche Spannung wie die (gefettete) Spannachse mit Verschraubung
> aufbringen kann, ohne dass der Exzentermechanismus den Geist aufgibt.
Zumindest die Teile, die Shimano mit Ultegra-Naben liefert, scheinen
stabil genug zu sein. So ein Ding habe ich an einem Fahrrad seit drei
Jahren drin - bis jetzt hält's. Und selbst wenn das Teil mal aufgeben
sollte - maximal kann das Hinterrad nach vorne rutschen, bis der Reifen
am Schuzblech anstösst. Rausfallen kann es trotzdem nicht so leicht,
solange der Reifen noch aufgepumpt ist - ein Kompromiss bei meinem
Crosscheck aus Rahmengeometrie, Umwerfer mit Platzbedarf zwischen
Sattelrohr und Hinterrad und Einsatz eines fest montierten Schutzblechs,
daß etwas dichter am Hinterrad sitzt, als vom Rahmenbauer vorgesehen.
Wird eher eine aus Alu gewesen sein, die Zugfestigkeit von Titan liegt
in der Gegend von hochwertigem Stahl.
>> Bei mir machte sich der Innensechskant rund.
> Du sollst auch nicht mit dem IKEA-Inbusschlüssel am Fahrrad arbeiten!
Hast ja recht. IKEA war's nicht (das sind auch 4mm), aber schon was
von der Größenordnung `Werkstattbedarf & Feinmechanik Albrecht'.
Wobei: Der Schlüssel war nicht rund, sondern das Innere vom Bolzenkopf.
Ist noch nicht mal eine gute Diebstahlsicherung, weil: auf ging es
noch völlig problemlos, nur nicht mehr richtig zu.
> Sprich: Ist mir selbst bei Abreißversuchen mit Inbus-Spannachsen noch
> nicht passiert. Allerdings verwende ich dabei nur hochwertiges Werzeug.
Ja, ist ja gut.
Tip: Innensechskantschlüssel aus dem `Günstig statt Gut'-Bereich
werden nach Rundnudeln wieder wie neu, wenn man ca. 5 mm absägt.
Hans Crauel
Mein Satz überlanger Im-Bus-Schlüsseln von Hofer (Aldi) scheint mir
qualitativ kaum schlechter als die mit der Aufschrift "SWISS MADE" zu sein.
> Tip: Innensechskantschlüssel aus dem `Günstig statt Gut'-Bereich
> werden nach Rundnudeln wieder wie neu, wenn man ca. 5 mm absägt.
Ordentliche Im-Bus-Schlüssel sind zu hart, um sich einfach so absägen zu
lassen. Was anderes verwendet man aus Rücksicht auf die zahlreichen,
nicht einfach wiederbeschaffbaren Sonderschrauben am Fahrrad nicht.
>> Hast ja recht. IKEA war's nicht (das sind auch 4mm), aber schon was
>> von der Größenordnung `Werkstattbedarf & Feinmechanik Albrecht'.
> Mein Satz überlanger Im-Bus-Schlüsseln von Hofer (Aldi) scheint mir
> qualitativ kaum schlechter als die mit der Aufschrift "SWISS MADE" zu sein.
In der Tat, in letzter Zeit scheinen auch Discounter immer wieder
mal brauchbares Werkzeug im Angebot zu haben. Bei mir bewähren sich
ähnliche Schlüssel von plus. Früher[tm] war das anders: Wenn nicht
Hazet, Gedore, Stahlwille oder dergl. drauf stand, war es schlicht
Schrott.
>> Tip: Innensechskantschlüssel aus dem `Günstig statt Gut'-Bereich
>> werden nach Rundnudeln wieder wie neu, wenn man ca. 5 mm absägt.
> Ordentliche Im-Bus-Schlüssel sind zu hart, um sich einfach so absägen zu
> lassen. Was anderes verwendet man aus Rücksicht auf die zahlreichen,
> nicht einfach wiederbeschaffbaren Sonderschrauben am Fahrrad nicht.
Ordentliche Inbrunst-Schlüssel nudeln ja auch nicht rund.
Einen abgesägten 5er brauche ich allerdings zum Nachstellen einer
hinteren Cantilever-Bremse, insofern dazu die Bremsschenkel mittels
Querseil enger gestellt werden, und zwischen Hinterbaustrebe und
Schraube auf dem Bremsschenkel nur ganz wenig Platz ist. Muss halt
gelegentlich mal die (Standard-) Schraube ersetzt werden.
Hans Crauel
>Olaf Schultz <o.n...@enhydralutris.de> schrieb:
>>heinz.m...@yahoo.de wrote:
>>>
>>> Ich werde den Nabendynamo wohl reklamieren müssen.
>>>
>>> Nur so aus wissenschaftlicher Neugier: Wodurch kann das
>>> Problem hervorgerufen werden? Ein paar andere
>>> Nabendynamos (DH 3N71, S&A Dynohub) hatte ich ja schon
>>> mal offen, und ich kann mir beim besten Willen nicht
>>> vorstellen, was da bei elektrischer Last Geräusche
>>> machen sollte.
>>
>>Nicht ordnungsgemäß verpreßte/vergossene¹ Bleche.
^^^^^^^
>Schwingung? Kann sich da was losrütteln / bröckeln, oder ist es mechanisch
>harmlos?
>
>¹Ach, übrigens: Lass dich nicht vom Dings erwischen: Bekanntlich sind Bleche
>nur als Walzprodukt vorstellbar, vergossen wird da nix ;o)
>
Wenn man den dafür üblichen Begriff 'Blechpaket' verwendet, kann wohl
auch das pöbelnde Dings nix dagegen haben. Aber du sollst doch nicht
immer so fies nachtreten. ;o}
Beste Grüße -Harald-
--
Dieser Beitrag kann Ironie und Sarkasmus in gesundheitsschädlicher
Konzentration enthalten. Das Lesen geschieht auf eigene Gefahr. Bei
Verdauungsproblemen fragen Sie bitte ihren Arzt oder Apotheker.
> Tip: Innensechskantschlüssel aus dem `Günstig statt Gut'-Bereich
> werden nach Rundnudeln wieder wie neu, wenn man ca. 5 mm absägt.
Tip 2: Sägen aus dem 'Günstig statt Gut'-Bereich werden nach Abstumpfen
wieder wie neu, wenn man das Sägeblatt wendet (SCNR).
Es mag manchmal günstiger sein, ein Werkzeug statt einem
seltenem/einzigartigem Werkstück zu vergniedeln, aber besseres Werkzeug
und bessere Kenntnis im Umgang sind langfristig vorteilhafter, weil
weder Werkzeug noch Werkstück vergniedelt werden.
--
Munterbleiben
HC
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Weiß ich nicht, aber damals hat man jeden Blödsinn aus Alu gemacht:
Kurbelschrauben, Vorbauschrauben, Schrauben an den Magura Bremsen
(serienmäßig!), ...
>> die Zugfestigkeit von Titan liegt
>> in der Gegend von hochwertigem Stahl.
>
> Bei mir ist neben dem Bild des gefrusteten Besitzers halt "Titan" in
> Erinnerung geblieben. Die Vermutung damals lautete Materialfehler,
Kann latürnich auch gewesen sein, insbesonders bei solchen Brutalos:
> (beidhaendig, "das muss fest!") auf Spannung gebracht).
> ... Aber du sollst doch nicht immer so fies nachtreten. ;o}
Weil: dafür bist *du* zuständig ... Nä?
--
regards
"Computer allein reichen nicht. Erst gemeinsam mit reinrassigen
Bürokraten kann das Chaos zur Perfektion getrieben werden."
<http://www.tagesschau.de/schlusslicht/nullrechnung2.html>
> Hans Crauel <crauel...@freenet.de> schrieb:
> >Gerald Eíscher <nutz...@gmx.at> schrieb <del>zu meinem Bericht
> >[...]
> >
> >> Ordentliche Im-Bus-Schlüssel sind zu hart, um sich einfach so absägen zu
> >> lassen.
>
> Jo. Man Schleifstein.
und nicht außer acht lassen: man Anlaßfarben ...
>> Früher[tm] war das anders: Wenn nicht Hazet, Gedore, Stahlwille
>> oder dergl. drauf stand, war es schlicht Schrott.
> Halbwegs brauchbare Günstigmarken wie Rahsol[tm] gab es schon vor 25(?)
> Jahren.
Rahsol war/ist dem Vernehmen nach ja auch nur Gedore ohne
Aufhypschung durch End-Finnisch. Da darf man sich nicht
wundern, wenn das was taucht.
Doch wenn man schon ernsthaftes Werkzeug kauft, dann soll
es nun mal auch gut aussehen. Was sollen die Nachbarn sagen?
Hans Crauel
>> Tip: Innensechskantschlüssel aus dem `Günstig statt Gut'-Bereich
>> werden nach Rundnudeln wieder wie neu, wenn man ca. 5 mm absägt.
> Tip 2: Sägen aus dem 'Günstig statt Gut'-Bereich werden nach Abstumpfen
> wieder wie neu, wenn man das Sägeblatt wendet (SCNR).
>
> Es mag manchmal günstiger sein, ein Werkzeug statt einem
> seltenem/einzigartigem Werkstück zu vergniedeln, aber besseres Werkzeug
> und bessere Kenntnis im Umgang sind langfristig vorteilhafter, weil
> weder Werkzeug noch Werkstück vergniedelt werden.
Keine Frage. Gutes Werkzeug muss man nur einmal anschaffen.
Nur: Bei doppelter Haushaltsführung ist das gute Werkzeug
typischerweise immer gerade am anderen Wohnsitz.
Hans Crauel
>Harald Meyer <haral...@rtlworld.de> wrote:
>
>> ... Aber du sollst doch nicht immer so fies nachtreten. ;o}
>
>Weil: dafür bist *du* zuständig ... Nä?
WAS DAGEGEN?
Beste Grüße -Ha"heute mal voll krass deeskalierend"rald-
s/ 25(?) / >100(?) /
<Klugscheissmodus>
Die Fa. Richard Abraham Herder, SOLingen, ist älter als du glaubst (gegr.
1884), wurde allerdings 1972 von GEDORE, GEbrüder DOwidat, REmscheid,
erworben. Den RAHSOL Drehmomentschlüssel gips übrigens bereits seit
Ende der 50er Jahre (DREMOMETER) und als Serienprodukt seit 1966.
</Klugscheissmodus>
Beste Grüße -Harald-
--
Zu meiner Jugendzeit gab es noch keine Fahrradhelme. Die Rad
fahrenden Kinder sind damals weggestorben, wie die Fliegen!
Nur sehr wenige von uns haben die 50/60er Jahre überlebt...
Sondern? Nur an der fehlenden Aufhypschung, wie Hans C. schrieb?
Das mit den 25 Jahren kann schon hinkommen; jedenfalls habe ich schon
vor weit �ber 20 Jahren gemerkt, dass Rahsol zum gleichen Preis wie die
(damalige) "klassische Supermarktware" [1] eine deutlich bessere
Qualit�t lieferte.
Gru�
Norbert
[1] Dabei habe ich die ersten Exemplare bei "massa" gekauft, also einem
Supermarkt.
Fürs Protokoll: Der Händler unternahm den naheliegenden Versuch, das
Problem durch Austauschen des Innenlebens zu beseitigen. Das
scheiterte allerdings, da Teile des alten Innenleben lose in der
Nabenhülse herumflatterten. (Der Händler hat den Defekt wohl selbst
nicht so ganz verstanden, auch nicht nach der Demontage, daher die
etwas unklare Beschreibung.)
Ich habe jetzt einen komplett neuen ND, der alte ist auf dem Weg zu
Shimano... .
Grüße,
h.