ich habe vor einiger Zeit mal eine kurze Probefahrt auf einem
vollgefedertem Fahrrad von Riese und Müller gemacht, seitdem denke über
den Kauf eines vollgefederten Fahrrades nach. Hat jemand Erfahrung mit
solch einem Fahrrad gesammelt. Es gibt ja, wie ich festgestellt habe
nicht sehr viele Hersteller und die Preise sind auch sehr
unterschiedlich.
Gruß
Brigitte
Einsatzzweck?
Mit wenig Gep"ack und auf guten Strecken bringt Vollfederung IMHO wenig.
Macht das Rad nur unangmessen schwer und wartungsanf"allig (im Gegensatz
zum Nutzen). Da wäre BigApple o.ä. sicherlich die bessere Lösung.
Mit viel Gep"ack _und_ miesen Pisten, z.B. F35 oder Nordwestfjorde auf .is
ist 'ne vern"unftige Vollfederung sinnvoll:-) Zumindest ist der Unterschied
zu .nz auf 'm ungefederten Stahlroß so groß, daß ich die Ausgabe nicht
bereut habe.
Wenn Du noch ein bißchen wartest, dann ist der Reisebericht .is mit zwei
Delites bald auf www.enhydralutris.de lesbar:-) Ich empfehle da dann den
Bereich um den 10.-12.08.2005 (F35)
Achso, wie hier schon r+m angesprochen wird. Wer hat denn noch alles
Probleme mit dichtgegangenen suspa-Dämpfern, die z.B. am Black verbaut
werden? Ich weiß inzwischen von mindestens zwei Rädern.
Und wer auf Reise geht sollte unbedingt auf die Gepäckträgerabstützung zum
Hinterbau achten. Also Stahlgepäckträger, da AFAIK nicht am Aluträger
möglich.
Olaf, gespannt, wie r+m auf den zweiseitigen Kundenbrief mit ca. 12
Stichpunkten reagiert, Schultz
> Hallo,
>
> ich habe vor einiger Zeit mal eine kurze Probefahrt auf einem
> vollgefedertem Fahrrad von Riese und Müller gemacht, seitdem denke über
> den Kauf eines vollgefederten Fahrrades nach. Hat jemand Erfahrung mit
> solch einem Fahrrad gesammelt.
Weil die ungefederten Massen im Verhältnis zur Gesamtmasse doch
relativ hoch sind, ist der Kofortfaktor längst nicht so groß, wie es
zunächst
erscheint. Außerdem sind die Dinger bei bei vergleichbarem Preis deutlich
schwerer als ungefederte Räder.
Kommt halt auf den Einsatzzweck an. Zum gemütlichen Radeln auf holprigen
Wegen ist das sicher nicht schlecht. Wenn Du vorwiegend mit dem Rad in der
Stadt zur Arbeit fährst, lohnt sich der Aufwand an Gewicht und Geld
nicht wirklich.
> Es gibt ja, wie ich festgestellt habe nicht sehr viele Hersteller
Eigentlich hat jeder Hersteller sowas im Programm, selbst bei Aldi
hatten die
neulich relativ ordentliche gefederte 28er.
Knackpunkt ist meißtens das Gelenk der Schwinge hinten. Bei billigen Rädern
leiert das schneller aus, als bei teuren. Das Hinterrad wackelt dann
halt ein paar
Millimeter. Ganz ausschließen läßt sich das auf die Dauer aber nicht,
weil die
Lager eben auch leicht sein müssen und die beim Radfahren dort auftretenden
Kräfte eigentlich wesentlich größere Lager erfordern würden.
> und die Preise sind auch sehr unterschiedlich.
Das ist mit allem so. Wenn Radfahren Dein Leben ist, wirst Du auch an einem
Rad für 1.000 Euro was auszusetzen haben. Wenn Dir schon die Wartung
eigentlich
zuviel ist, nimm lieber das 200 Euro Teil vom Aldi und kaufe Dir halt in
3-5 Jahren
wieder ein neues.
--
Jürgen
Hier Viergelenker nebst Luftdämpfer.
Das Rad benutze ich für den Weg ohne viel Gepäck von A nach B. Das
Feeling ist etwas gewöhnungsbedürftig - ich fahre aber nebenher noch
konventionelle Räder. Persönlich vermisse ich in Extremsituationen den
direkte Kontakt zur Straße und fahre mit dem Rad irgendwie etwas
zurückhaltender. Man reitet auf dem Ding wie auf einem Kamel und kann
wunderbar über kleinere Schwellen fahren, ohne den Hintern aus dem
Sattel zu heben!
Hier habe ich schon des öfteren gehört, ein Fully habe seine
Berechtigung auf schlechten Wegstrecken - das halte ich für totalen
Bullshit! Ein Fully fährt sich halt ganz anders und wer das mag und den
hohen Wartungsaufwand nicht scheut und auf einen richtigen Gepäckträger
verzichten kann und keinen Kindersitz anbringen muss - der sollte sich
eines kaufen. Hier kommen bestimmt noch Vorschläge zu dicken Reifen a la
Big Apple - was das aber mit dem Fahrgefühl eines Fullys zu tun hat,
werden dir diese "Fachleute" bestimmt hinreichend erklären.
M.J.
Habe gerade die 10.000er Inspektion hinter mir.
Nix wackelte, null Beanstandungen - alles in Butter. Ich habe an dem Rad
nichts, aber auch gar nichts zwischenzeitlich selbst gewartet oder
gepflegt! Wie und wo hast du denn deine Erfahrungen gesammelt? Wer
Ferrari will und Fiat kauft- dem ist doch nicht zu helfen- oder?
M.J.
MfG Volker
Eine Runde um den Block mit dem vollgefederten Edel-MTB eines Kollegen
hat alle meine diesbezüglichen Vorurteile bestätigt. Zwar könnte ich
mit so einem Rad einige Stunts hinlegen, die mir mit meinen Rädern so
nicht möglich wären - z.B. eine Treppe hinauffahren, die ich mit dem
Rennrad nur hinunterfahren kann, jedoch kommen solche Anforderungen in
meiner täglichen Fahrpraxis nicht vor. Auf unverfugtem
Katzenkopfpflaster oder ähnlich schlechten Wegen könnte eine harte
Vollfederung zweifellos nützen und den Komfort erhöhen, jedoch fahre ich
solche Wege nicht. Eine weiche, "komfortable" Federung würde mich zu
viel Kraft kosten und das Fahren unsicherer machen. Davon abgesehen gebe
ich das Geld, das eine Federung kostet, lieber für bessere Bremsen,
bessere Reifen usw. aus und spare mir das herumzuschleppende Gewicht.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Google Groups existiert.
> Brigitte
Doch nicht Michael?
tv
doch Brigitte - ich hatte nur den falschen Account zum Schreiben
benutzt, sorry.
Gruß
> Michael Paris <michae...@netcologne.de>:
>
>
>>ich habe vor einiger Zeit mal eine kurze Probefahrt auf einem
>>vollgefedertem Fahrrad von Riese und Müller gemacht, seitdem denke über
>>den Kauf eines vollgefederten Fahrrades nach. Hat jemand Erfahrung mit
>>solch einem Fahrrad gesammelt. Es gibt ja, wie ich festgestellt habe
>>nicht sehr viele Hersteller und die Preise sind auch sehr
>>unterschiedlich.
>
>
> Eine Runde um den Block mit dem vollgefederten Edel-MTB eines Kollegen
> hat alle meine diesbezüglichen Vorurteile bestätigt.
Wie hiess der Block?
Karwendel?
Oder war es der Plattenbau in der Amalienstraße?
Ich sähe meine Vorurteile bestätigt, ähnelte es letzterem.
> Zwar könnte ich
> mit so einem Rad einige Stunts hinlegen, die mir mit meinen Rädern so
> nicht möglich wären - z.B. eine Treppe hinauffahren, die ich mit dem
> Rennrad nur hinunterfahren kann, jedoch kommen solche Anforderungen in
> meiner täglichen Fahrpraxis nicht vor.
Treppen hinauffahren ist auch für geübte MTB Fahrer ein Kunststück und
Kraftakt sondersgleichen.
Ich zweifle, ob das per Behauptung möglich ist.
> Auf unverfugtem
> Katzenkopfpflaster oder ähnlich schlechten Wegen könnte eine harte
> Vollfederung zweifellos nützen und den Komfort erhöhen, jedoch fahre ich
> solche Wege nicht.
Solche Strecken gibt es nur noch wenige hundert Meter weise.
Das kann man auch mit 23er Bereifung schnell wegklopfen, und vorbei isses.
> Eine weiche, "komfortable" Federung würde mich zu
> viel Kraft kosten und das Fahren unsicherer machen.
Die Reifen schlucken die Kraft.
Was ungewohnt ist, und zur Annahme verleitet, man verschwende Kraft, ist
das Einsinken bei jedem Tritt, aber das gewöhnt man sich ab, der
Bewegungsablauf wird runder. Nach etwa 2 Wochen mit ausreichend
Asphaltanteil hat man das Großteils weg und der unkompensierbare Rest
geht in Gewöhnung über. Kraft wird eigentlich nicht vergeudet.
Beschleunigungswechsel in die harte Gangart und Wiegetritt bedürfen auch
eines gewissen Anpassungsbedarfes, wobei für letzteres sicher wenigstens
eine Lockoutgabel sehr hilft.
> Davon abgesehen gebe
> ich das Geld, das eine Federung kostet, lieber für bessere Bremsen,
> bessere Reifen usw. aus und spare mir das herumzuschleppende Gewicht.
>
Sei dir belassen.
> Michael Paris wrote
> ^^^^^^^^^^^^^ Brigitte? Klaus-Baerbel, bist Du es?
>
>
>>ich habe vor einiger Zeit mal eine kurze Probefahrt auf einem
>>vollgefedertem Fahrrad von Riese und Müller gemacht,
>
>
> Die haben mehrere Modelle im Angebot, habe ich mir sagen
> lassen.
>
Und die meisten davon sind IMO reinster Abkack.
Das Birdy kann mein Interesse Erwecken.
Das Frog ist auch witzig, aber da braucht man überall keine Federung.
Bei zwei weiteren Modellreihen habe ich in gewissen
Ausstattungsvarianten annehmbare Federungselement entdeckt.
(Marzocchi Gabel und Manitou Federbein)
Ansonsten:
Eingelenker...Nee Danke!
gefederte Antriebsschwinge?
Prätentiöses Design.
Kasperlgurken und Pensionistenschaukeln.
Harharr. Du solltest mal nach Brandenburg kommen, da kannst Du viele
Kilometer lang sowas fahren. Auch in anderen Gegenden von Neufuenfland
sollte sich da einiges finden lassen.
ciaole
schmadde
> Ich nehme mal an du meinst ein Trekking/Touring/Reiserad mit
> Vollfederung, ich habe kein einziges bisher gesehen was von
> der Konstruktion, Funktion und Technik wirklich überzeugend
> war
Guckst du da:
http://www.flux-fahrraeder.de/s600.htm
http://www.hpvelotechnik.com/produkte/sm/index_d.html
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
> Habe gerade die 10.000er Inspektion hinter mir.
> Nix wackelte, null Beanstandungen - alles in Butter. Ich habe an dem Rad
> nichts, aber auch gar nichts zwischenzeitlich selbst gewartet oder
> gepflegt! Wie und wo hast du denn deine Erfahrungen gesammelt? Wer
> Ferrari will und Fiat kauft- dem ist doch nicht zu helfen- oder?
Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Ich fahre VW und behandle es
wie einen VW. Kilometerleistung ist mir unbekannt.
Allerdings muß man mal zugestehen, daß auch preiswerte Räder heute
doch deutlich haltbarer sind, als in den 70ern / 80ern.
--
Jürgen
> Was ungewohnt ist, und zur Annahme verleitet, man verschwende Kraft, ist
> das Einsinken bei jedem Tritt, aber das gewöhnt man sich ab, der
> Bewegungsablauf wird runder. Nach etwa 2 Wochen mit ausreichend
> Asphaltanteil hat man das Großteils weg und der unkompensierbare Rest
> geht in Gewöhnung über. Kraft wird eigentlich nicht vergeudet.
Vergeudet wird Energie. Das Ding hat einen Dämpfer und er verwandelt
einen Teil der von Dir eingebrachten Energie in Wärme.
--
Jürgen
>Wolfgang Strobl schrieb:
>
>> Michael Paris <michae...@netcologne.de>:
>>
>>
>>>ich habe vor einiger Zeit mal eine kurze Probefahrt auf einem
>>>vollgefedertem Fahrrad von Riese und Müller gemacht, seitdem denke über
>>>den Kauf eines vollgefederten Fahrrades nach. Hat jemand Erfahrung mit
>>>solch einem Fahrrad gesammelt. Es gibt ja, wie ich festgestellt habe
>>>nicht sehr viele Hersteller und die Preise sind auch sehr
>>>unterschiedlich.
>>
>>
>> Eine Runde um den Block mit dem vollgefederten Edel-MTB eines Kollegen
>> hat alle meine diesbezüglichen Vorurteile bestätigt.
>
>Wie hiess der Block?
>Karwendel?
>Oder war es der Plattenbau in der Amalienstraße?
>Ich sähe meine Vorurteile bestätigt, ähnelte es letzterem.
Weder, noch.
>
>> Zwar könnte ich
>> mit so einem Rad einige Stunts hinlegen, die mir mit meinen Rädern so
>> nicht möglich wären - z.B. eine Treppe hinauffahren, die ich mit dem
>> Rennrad nur hinunterfahren kann, jedoch kommen solche Anforderungen in
>> meiner täglichen Fahrpraxis nicht vor.
>
>Treppen hinauffahren ist auch für geübte MTB Fahrer ein Kunststück und
>Kraftakt sondersgleichen.
Das kommt wohl auf die Treppe an, genauer gesagt auf das Verhältnis von
Stufenhöhe zu Stufenlänge. Ich sprach nicht von Innentreppen.
>Ich zweifle, ob das per Behauptung möglich ist.
So mancher bezweifelte auch, daß man mit einem Rennrad eine Treppe
hinunterfahren kann, bis ich es vorgeführt hatte. Treppenaufwärts geht
das kaum, auch wenn die Treppe es von ihrer Steigung her zulassen würde.
Differenztreppen, wie man sie in Stadtparks oder anderweitig
freizeitmäßig erschlossenem Gelände findet, kann man häufig problemlos
mit so ziemlich jedem Rad hinunterfahren und ich kenne ein paar, die das
aufgrund von geringer Länge und Steigung mit der geeigneten Federung
auch aufwärts zulassen müssten. Allerdings kann ich das mangels
passendem Rad und mangels Übung in der Tat nicht vorführen, da hast Du
zweifellos recht.
>
>> Auf unverfugtem
>> Katzenkopfpflaster oder ähnlich schlechten Wegen könnte eine harte
>> Vollfederung zweifellos nützen und den Komfort erhöhen, jedoch fahre ich
>> solche Wege nicht.
>
>Solche Strecken gibt es nur noch wenige hundert Meter weise.
>Das kann man auch mit 23er Bereifung schnell wegklopfen, und vorbei isses.
Ich bevorzuge 25 mm am Rennrad und 37 am Dreckrad. Das läßt genügend
Spielraum für alle Fälle.
>
>> Eine weiche, "komfortable" Federung würde mich zu
>> viel Kraft kosten und das Fahren unsicherer machen.
>
>Die Reifen schlucken die Kraft.
Hart aufgepumpte Reifen mit wenig walkendem Gummi schlucken wenig
Leistung, was nach der Optimierung übrig bleibt, ist unvermeidlich. Die
weiche, komfortable Federung hingegen optimiert man besser ganz weg.
>Was ungewohnt ist, und zur Annahme verleitet, man verschwende Kraft, ist
>das Einsinken bei jedem Tritt,
Man verschwendet bei jedem Tritt Kraft mal Weg, sofern die Federung
ordentlich gedämpft ist, sonst noch mehr.
>aber das gewöhnt man sich ab, der
>Bewegungsablauf wird runder.
M.a.W. Wiegetritt, aus dem Sattel gehen, all die Flexibilität, die auch
lange Strecken und größere Steigungen beherrschbar machen, muß man sich
abgewöhnen.
>Nach etwa 2 Wochen mit ausreichend
>Asphaltanteil hat man das Großteils weg und der unkompensierbare Rest
>geht in Gewöhnung über. Kraft wird eigentlich nicht vergeudet.
>Beschleunigungswechsel in die harte Gangart und Wiegetritt bedürfen auch
>eines gewissen Anpassungsbedarfes,
Was immer das bedeutet. :-} Besteht die Anpassung darin, es bleiben zu
lassen?
>wobei für letzteres sicher wenigstens
>eine Lockoutgabel sehr hilft.
Noch eine Komplikation mehr.
Wie gesagt, ich zweifle nicht, daß es Strecken gibt, die man mit einer
harten Federung besser bewältigt als mit einem ungefederten Rad, sofern
man kräftig genug für eine entsprechende Fahrweise ist. Ich bestreite
aber, daß auf Komfort getrimmte Federungen, wie das Publikum sie sich
wünscht, einen Nutzen haben, außer vielleicht in dem Sonderfall, daß man
auf schlechter Strecke noch mehr Fahrgeschwindigkeit zugunsten von etwas
Komfort aufgibt.
>
>> Davon abgesehen gebe
>> ich das Geld, das eine Federung kostet, lieber für bessere Bremsen,
>> bessere Reifen usw. aus und spare mir das herumzuschleppende Gewicht.
>>
>Sei dir belassen.
Es wird nicht einfacher dadurch, daß sich Federungsschrott und sonstiger
Unsinn im Laden durchsetzt. Ich habe gestern drei Fahrradläden
abgeklappert, bis ich einen fand, der wenigstens einen einzigen Marathon
Slick 37-622 vorrätig hatte.
> Hat jemand Erfahrung mit
> solch einem Fahrrad gesammelt.
Würde nicht freiwillig zurück auf ein ungefedertes. Allerdings ist die Gabel
das Problem, falls Du einen Lowrider montieren möchtest. Ich fahre mit einer
LSM mit Scheibenbremsen und einem Votec Fully mit am Hinterbau beweglich
abgestütztem Gepäckträger. Das ganze hat bis jetzt gehalten, die LSM
Federgabel musste ich gehörig zurechtbiegen, damit sie kein Spiel hat, aber
jetzt funzioniert sie.
Eines vorne weg: Wenn gefedert, dann auch das Gepäck (so wie R&M), sonst
macht das wenig Sinn.
--
Gruss Jürg
> Und wer auf Reise geht sollte unbedingt auf die Gepäckträgerabstützung zum
> Hinterbau achten. Also Stahlgepäckträger, da AFAIK nicht am Aluträger
> möglich.
Ich habe so eine Abstützung auf den Bremssockeln gebastelt. Funktioniert,
und hat bis jetzt gehalten.
> Olaf, gespannt, wie r+m auf den zweiseitigen Kundenbrief mit ca. 12
> Stichpunkten reagiert, Schultz
Wir auch
--
Gruss Jürg
> Knackpunkt ist meißtens das Gelenk der Schwinge hinten. Bei billigen Rädern
> leiert das schneller aus, als bei teuren.Das Hinterrad wackelt dann halt ein
> paar Millimeter.
Bestimmt
> Ganz ausschließen läßt sich das auf die Dauer aber nicht, weil die Lager eben
> auch leicht sein müssen und die beim Radfahren dort auftretenden Kräfte
> eigentlich wesentlich größere Lager erfordern würden.
Technisch ist das offensichtlich lösbar, denn die Lager von Votec halten,
nach 3 jahren absolut kein Spiel.
--
Gruss Jürg
> Allerdings muß man mal zugestehen, daß auch preiswerte Räder heute
> doch deutlich haltbarer sind, als in den 70ern / 80ern.
Meinst Du jetzt *preiswert* oder "für wenig Geld zu kaufen"? Preiswerte
Räder gab es durchaus auch schon damals, allerdings war der Markt eher
dünn für sowas. Und ich glaube, daß ein Rad wie ein "Hercules Hobby"
zwar meine heutigen Ansprüche nicht befriedigen würde, es mich aber (mit
einigen Anpassungen an der Beleuchtung) recht zuverlässig von A nach B
bringen könnte. Das traue ist den "preiswerten" Rädern von heute nicht
zu, den *preiswerten* allerdings schon.
Mathias
--
inzwischen auch ohne signature
> Ich bestreite aber, daß auf Komfort getrimmte Federungen, wie das Publikum
> sie sich wünscht, einen Nutzen haben, außer vielleicht in dem Sonderfall,
> daß man auf schlechter Strecke noch mehr Fahrgeschwindigkeit zugunsten von
> etwas Komfort aufgibt.
Das ist doch aber genau das, was sich die große Masse der Kundschaft
wünscht. Es werden mit Sicherheit mehr Räder verkauft, um zweimal im
Jahr eine 12-km-Radtour um den Baggersee zu machen, als Alltagsräder.
Sportgeräte lasse ich bei dieser Betrachtung mal ganz außen vor, denn
dort wird sich vermutlich das durchsetzen, was einem im Wettkampf
Vorteile verschafft.
Diese Kundschaft, die erstens weitgehend uninformiert ist, sich zweitens
gerne einlullen läßt, drittens dem "gesunden Menschenverstand" vertraut
und deshalb von sicheren Radwegen, schützenden Helmen,
risikoreduzierender Fahrweise ganz am rechten Fahrbahnrand etc.
überzeugt ist, Geschwindigkeiten oberhalb von 15km/h als Raserei
ansicht, sofern sie ohne anderthalb Tonnen Blech erreicht wird - genau
diese wollen sowas. Genauer gesagt: Sie glauben, daß sie das wollen.
In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: Wie fährt sich
eigentlich ein DeLite? Das ist ja durchaus als alltags- und
reisetaugliches Rad positioniert.
Das ist absolut richtig. Aber bei einem ungefederten Rad federst du
deinen Körper mit Armen und Beinen ab. Dabei wandelt nicht der Dämpfer
Energie in Wärme um sondern deine Muskeln.
Viele Grüße
Das ist wohl in erster Linie eine Frage der Lagerqualität. Wenn ein
Rad nur ein paar hundert Euro kosten darf, dann wird eben an solchen
Stellen gespart. Es ist ja auch nicht auf dem ersten Blick sichtbar,
ob ein billiges Gleitlager oder ein teures Kugellager eingebaut ist.
> Rad nur ein paar hundert Euro kosten darf, dann wird eben an solchen
> Stellen gespart. Es ist ja auch nicht auf dem ersten Blick sichtbar,
Nicht nur bei den Lagern. Im Aufgang steht neuerdings ein Baumarkt-Rad
(oder zumindest so was in der Art). Haben sich wohl Nachbarn gekauft -
und ich hab mal etwas genauer hingeschaut. Die Felgenbremsen (V-Brake)
sind derart schlecht eingestellt (ab Werk), dass ich mich frage wie sie
überhaupt funktionieren (haben wohl ziemlich viel Pfusch-Toleranz):
Hinten rechts sitzt halbwegs ordentlich,
hintel links ist der Belag nur zur Hälfte auf der Felge, die andere
Hälfte brremst sicherheitshalber mal auf dem Mantel,
vorne rechts entspricht so ungefähr hinten links,
vorne links ist um etwa 30° verdreht.
Muss ich sie mal drauf ansprechen... Bitte beim Radl-Kauf drauf achten.
Ciao,
Berny Agthe
[...]
> M.a.W. Wiegetritt, aus dem Sattel gehen, all die Flexibilität, die auch
> lange Strecken und größere Steigungen beherrschbar machen, muß man sich
> abgewöhnen.
>
Ich fahre mit meinem Fully an längeren Steigungen oft im Wiegetritt.
Mit einer Lockout-Gabel und einem guten Hinterbau ist da kein Problem.
Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass auf losen Untergrund das
Hinterrad nicht so schnell zum Durchdrehen neigt.
Voraussetzung ist, dass man seinen Fahrstil etwas anpasst, genau wie
es Hans beschrieben hat.
>
> Wie gesagt, ich zweifle nicht, daß es Strecken gibt, die man mit einer
> harten Federung besser bewältigt als mit einem ungefederten Rad, sofern
> man kräftig genug für eine entsprechende Fahrweise ist. Ich bestreite
Das mit der Energieverschwendung ist ein Vorurteil aus der Anfangszeit
der Vollfederung. Die Technik ist inzwischen so weit, dass es
inzwischen in vielen Bereiche effektiver ist, mit Federung zu fahren.
Auf schlechten Wegstrecken berauf _spart_ man mit Vollfederung
Energie.
Inzwischen wird man auch mit Vollfederung auch
Mountainbike-Weltmeister (Cross Country)...
> aber, daß auf Komfort getrimmte Federungen, wie das Publikum sie sich
> wünscht, einen Nutzen haben, außer vielleicht in dem Sonderfall, daß man
> auf schlechter Strecke noch mehr Fahrgeschwindigkeit zugunsten von etwas
> Komfort aufgibt.
>
Die Vollfederung hat am MTB einen Nutzen (und auch viele Nachteile).
Für alle anderen Fahrräder halte ich sie für unnütz (Liegerad kann ich
nicht beurteilen).
> Nicht nur bei den Lagern. Im Aufgang steht neuerdings ein Baumarkt-Rad
> (oder zumindest so was in der Art). Haben sich wohl Nachbarn gekauft -
> und ich hab mal etwas genauer hingeschaut. Die Felgenbremsen (V-Brake)
> sind derart schlecht eingestellt (ab Werk), dass ich mich frage wie sie
> überhaupt funktionieren (haben wohl ziemlich viel Pfusch-Toleranz):
>
> Hinten rechts sitzt halbwegs ordentlich,
>
> hintel links ist der Belag nur zur Hälfte auf der Felge, die andere
> Hälfte brremst sicherheitshalber mal auf dem Mantel,
>
> vorne rechts entspricht so ungefähr hinten links,
>
> vorne links ist um etwa 30° verdreht.
>
> Muss ich sie mal drauf ansprechen... Bitte beim Radl-Kauf drauf achten.
>
Würde eine Autohändler ein Auto in einem derart schlechten Zustand
ausliefern, dann hätte er einen Prozess am Hals. Wieso nimmt sich
eingentlich ein "Fahrradhändler" das Recht heraus, die Gesundheit
seiner Kunden dermaßen zu gefährden.
> Vergeudet wird Energie. Das Ding hat einen Dämpfer und er verwandelt
> einen Teil der von Dir eingebrachten Energie in Wärme.
Bei ungefederten Rädern wirken Reifen, Rahmen und Fahrer als Dämpfer.
Da wird auch kinetische Energie in Wärme umgewandelt.
Ein gefedertes Rad hat aber zusätzlich Federn, die die eingebarchte
kinetische Energie wieder in Form von kinetischer Energie abgeben können.
Und betrache auch einmal die Impulse:
Wenn ein ungefedertes Rad über eine kleine Bodenunebenheit fährt, muss
das ganze Rad nach oben beschleunigt werden, um der Unebenheit
auszuweichen. Bei einem vollgefederten Rad brauchen im Prinzip nur die
beiden Laufräder nach oben beschleunigt werden. Der große Rest incl.
des Fahrers kann sich weiter vorwärts bewegen.
Ciao, Claus schotten @ cinephil.de
> Einsatzzweck?
>
> Mit wenig Gep"ack und auf guten Strecken bringt Vollfederung IMHO wenig.
> Macht das Rad nur unangmessen schwer und wartungsanf"allig (im Gegensatz
> zum Nutzen).
Ich nutze mein Utopia Flash vor allem um schnell durch die Stadt zu
fahren und finde es dafür ideal, weil man über kleinere Unebenheiten
quasi hinwegschweben kann, auch mit Gepäck. Für richtig grobe
Unebenheiten wie größere Schlaglöcher ist die Federung aber nicht
ausgelegt.
Klar das Rad ist sehr schwer (deutlich über 20 kg), das liegt aber nicht
nur an der Vollfederung sondern auch an der sonstigen Ausstattung und an
der massiven Bauweise von Utopia. Ein ansonsten vergleichbares Rad ohne
Federung wiegt ebenfalls über 20 kg. Da fällt dann die Federung kaum noch
ins Gewicht :-)
> Da wäre BigApple o.ä. sicherlich die bessere Lösung.
Bevor ich mein Rad gekauft habe, habe ich auch Probefahrten mit BigApple
gemacht. Bei niedrigem Luftdruck und einer bestimmten Größe des Kopf-
steinpflasters konnten sie mit der Volfederung mithalten. Ansonsten
war die Vollfederung komfortabler - meist sogar deutlich.
Zudem sind die Reifen immer ein Kompromis zwischen Komfort,
Rollwiderstand, Pannensicherheit und Grip auf losem Untergrund.
Bezüglich Komfort und Rollwiderstand sind BigApple wohl sehr gut,
aber man muß abwägen: Pumpt man die Dinger voll auf, hat man einen sehr
niedrigen Rollwiderstand aber von der Federung bleibt kaum was. Fährt man
mit niedrigem Luftdruck hat man mehr Komfort bei höheren Rollwiderstand.
Bei den beiden anderen Faktoren sind sie eher schlecht.
Dank Vollfederung, brauchte ich meine Reifen nicht auf Federungskomfort
hin zu optimieren. Mir war die Pannensicherheit wichtig. Deshalb habe
ich MaratonPlus mit maximalem Luftdruck.
Claus Schotten <news...@cinephil.de> schrub:
> Wenn ein ungefedertes Rad über eine kleine Bodenunebenheit fährt,
federt der geübte Fahrer mit dem ganzen Körper. Deine Behauptung gilt für
Fahrer die starr auf dem Sattel sitzen... in der Praxis isses schon noch
etwas anders.
cu,
Richard
--
Das Bewusstsein bestimmt das Sein. (Hegel)
Das Sein bestimmt das Bewusstsein. (Marx)
Das Design bestimmt das Bewusstsein. (Joop)
>Moin,
>
>Claus Schotten <news...@cinephil.de> schrub:
>
>> Wenn ein ungefedertes Rad über eine kleine Bodenunebenheit fährt,
>
>federt der geübte Fahrer mit dem ganzen Körper.
Das bleibt Dir auch beim Fully unbenommen. Zusätzlich.
Die "menschliche Federung" hat Vor- und Nachteile: Sie ist zwar
intelligenter, aber für andauernde kleine Hoppeleien ungeeigneter und
ermüdet im Gegensatz zur Technik. Außerdem greift sie an anderer
Stelle an als die Fahrradfederung.
>Deine Behauptung gilt für
>Fahrer die starr auf dem Sattel sitzen... in der Praxis isses schon noch
>etwas anders.
Da federt der Fahrer i.W. sich selbst, da er sich spätestens an Lenker
und Pedalen abstützen muß. Und alles, was nicht an den Abstützpunkten
ankommt, muß nicht abgefedert werden (zumal ich den Federweg z.B.
eines Handgelenks als recht begrenzt betrachten würde). Wir können uns
doch sicher einigen, daß das prinzipiell eine begrüßenswerte Sache
wäre, egal wie sie erreicht wird (Federung, bessere Straße,
wasauchimmer)?
Ciao
Jan
>Olaf Schultz <o.n...@enhydralutris.de> writes:
>> Da wäre BigApple o.ä. sicherlich die bessere Lösung.
>
>Bevor ich mein Rad gekauft habe, habe ich auch Probefahrten mit BigApple
>gemacht. Bei niedrigem Luftdruck und einer bestimmten Größe des Kopf-
>steinpflasters konnten sie mit der Volfederung mithalten. Ansonsten
>war die Vollfederung komfortabler - meist sogar deutlich.
> [vieles zu Breitreifen, was ich absolut unterschreiben kann]
Ich frage mich immer wieder, ob Leute, die einen Breitreifen
vorschlagen, einen solchen mal wirklich im Vergleich zu einer
vernünftigen Federung gefahren sind (und Olaf trau ich das eigentlich
zu...).
Meine Federung am Fully geht ins 14. Jahr - getauscht wurde einmal die
Headshok-Patrone und der Dämpfer hinten (zusammen ca. 350 €, der
Dämpfer wär vermutlich nichtmal nötig gewesen, ich hab nur für
brauchbares Geld einen besseren als den verbauten bekommen). Jetzt muß
allmählich die hintere untere Dämpferaufnahme im Rahmen überholt
werden. Die Lager sind noch die ersten. Für mich eine durchaus
brauchbare Bilanz.
>Dank Vollfederung, brauchte ich meine Reifen nicht auf Federungskomfort
>hin zu optimieren.
So siehts aus. Man kann stattdessen andere Sachen wie Rollwiderstand
oder halt Pannensicherheit in den Vordergrund stellen.
Ciao
Jan
> Würde eine Autohändler ein Auto in einem derart schlechten Zustand
> ausliefern, dann hätte er einen Prozess am Hals. Wieso nimmt sich
> eingentlich ein "Fahrradhändler" das Recht heraus, die Gesundheit
> seiner Kunden dermaßen zu gefährden.
Weil es Fahrräder kein TÜV-Abnahme vorgeschrieben ist. Im Prinzip darf
man jeden Schrott als "Fahrrad" verkaufen.
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
CD/DVD-Datenbank: http://arnowelzel.de/rwinfo/
EMail: use...@arnowelzel.de
> Ich frage mich immer wieder, ob Leute, die einen Breitreifen
> vorschlagen, einen solchen mal wirklich im Vergleich zu einer
> vernünftigen Federung gefahren sind (und Olaf trau ich das eigentlich
> zu...).
Spätestens wenn Du 5 Jahre nur noch gefedert gefahren bist, und aus Not
wieder einmal ungefedert fahren musst, holst Du Dir bei der nächsten
Bodenwelle einen Rückenschaden! Und spätestens dann wird dir definitiv klar,
wie viel eine gute Federung schluckt!
--
Gruss Jürg
Ein Tester meines Fahrrades hat mal als Bemerkung gemeint, ich sollte
vielleicht mal pumpen:-) Drinn sind 6 Bar:-)
Jan Zoellner schrieb
> Ich frage mich immer wieder, ob Leute, die einen Breitreifen
> vorschlagen, einen solchen mal wirklich im Vergleich zu einer
> vernünftigen Federung gefahren sind (und Olaf trau ich das eigentlich
> zu...).
Spätestens wenn Du 5 Jahre nur noch gefedert gefahren bist, und aus Not
> ich habe vor einiger Zeit mal eine kurze Probefahrt auf einem
> vollgefedertem Fahrrad von Riese und Müller gemacht, seitdem denke über
> den Kauf eines vollgefederten Fahrrades nach. Hat jemand Erfahrung mit
> solch einem Fahrrad gesammelt.
Ein Bekannter und seine Freundin fahren seit ein paar jahren Delite und
haben die Räder nach *mehreren* Rahmenbrüchen entnervt verkauft.
Andreas
>> Bei ungefederten Rädern wirken Reifen, Rahmen und Fahrer als Dämpfer.
>> Da wird auch kinetische Energie in Wärme umgewandelt.
>>
>> Ein gefedertes Rad hat aber zusätzlich Federn, die die eingebarchte
>> kinetische Energie wieder in Form von kinetischer Energie abgeben
>> können.
>
> Über den Unterschied zwischen Federung und Dämpfung informierst Du
> Dich aber schon noch?
Weshalb nennt sich das Druckluft-Federelement an meinem Hinterradrad
Dämpfer?
In so mancher Vorderradfedergabel befinden sich Elastomere, die wiederum
auch als Dämpfer bezeichnet werden. Richtig lustig wird die Sache, wenn
man bedenkt, das Ölfedergabeln ölgedämpft und Stoßdämpfer am Auto
eigentlich kombinierte Federelemente sind.
Du kennst wohl als einziger hier den wahren Unterschied, bitte lass uns
nicht dumm sterben!
M.J.
Gruß Volker
> Claus Schotten <news...@cinephil.de> schrub:
>
> > Wenn ein ungefedertes Rad über eine kleine Bodenunebenheit fährt,
>
> federt der geübte Fahrer mit dem ganzen Körper. Deine Behauptung gilt für
> Fahrer die starr auf dem Sattel sitzen...
Die Frage ist, was man unter "kleine Bodenunebenheit" versteht.
Beim ungefederten Rad gehe ich natürlich häufiger aus dem Sattel,
als beim Fully. Auch dort mache ich das bei größeren Bodenunebenheiten
- zusätzlich!
Aber:
a) wer bei jeder kleinen Bodenunebenheit, die das Fully wegbügelt,
aus dem Sattel geht, kann sich den Sattel komplett sparen
solange er nicht Bahnradfahren betreibt oder in einer Stadt lebt,
in der im letzten Jahr viele Straßen erneuert wurden.
b) das Fully federt auch Gepäck und Rahmen. Die können nicht "aus dem
Sattel gehen".
> in der Praxis isses schon noch etwas anders.
Eben.
>
>>
>>>Bernd Sluka wrote:
>>>
>>>
>>>>>Bei ungefederten Rädern wirken Reifen, Rahmen und Fahrer als Dämpfer.
>>>>>Da wird auch kinetische Energie in Wärme umgewandelt.
>>>>>
>>>>>Ein gefedertes Rad hat aber zusätzlich Federn, die die eingebarchte
>>>>>kinetische Energie wieder in Form von kinetischer Energie abgeben
>>>>>können.
>>>>
>>>>Über den Unterschied zwischen Federung und Dämpfung informierst Du
>>>>Dich aber schon noch?
>>>
>>>Weshalb nennt sich das Druckluft-Federelement an meinem Hinterradrad
>>>Dämpfer?
>>>In so mancher Vorderradfedergabel befinden sich Elastomere, die wiederum
>>>auch als Dämpfer bezeichnet werden. Richtig lustig wird die Sache, wenn
>>>man bedenkt, das Ölfedergabeln ölgedämpft und Stoßdämpfer am Auto
>>>eigentlich kombinierte Federelemente sind.
>>>Du kennst wohl als einziger hier den wahren Unterschied, bitte lass uns
>>>nicht dumm sterben!
>>>M.J.
>>>
>>
>>Ein Federelement besteht aus Federung und Dämpfung, wie bei einem KfZ
>>Federbein, bei einem Luft Federbein wurde die Spiralfeder nur durch
>>einen Luftbehälter ersetzt, weniger Gewicht und einfach anpaßbar.
>
> Ergänzend: Die Federung hat die Aufgabe, Stöße abzufangen und sollte
> dabei weitgehend (bis auf Reibung) energieneutral arbeiten. So wie Malte
> das von deinem "gefederten Rad" schreibt.
Bei energieneutral muß man allerdings auch ein Konstruktionsnachteil von
Luftfederelementen erwähnen, wenn die Luftfederkammer aufgepumpt ist hat
man dadurch einen statischen Innendruck den man erst überwinden muß
bevor die "Federung" Stöße energieneutral abfangen kann, man hat bei
einigen Luftfederelementen das Problem recht simpel gelöst indem man
eine zweite Luftkammer integriert hat die dem statischen Innendruck
entgegenwirkt und ihn aufhebt (Negativspring z.B. SID und FLOAT Dämpfer)
erst so können Stöße mit geringer Reibung, energieneutral und gutem
Ansprechverhalten absorbiert werden.
> Dämpfung "vernichtet" daher stets die eingebrachte Energie
Nicht unbedingt, kommt auf die Federungskonstruktion an, besonders
Eingelenker funktionieren hier eher schlecht bei einem "normalen"
Federelement wird zuviel Antriebsenergie in die Federung gepumpt,
ein Eingelenker ist nicht sehr Antriebsneutral aber durch sehr
ausgefeilte Federelemente kann man dies inzwischen kompensieren.
Das Problem ist, daß beim Pedalieren hochfrequente Impulse entstehen
die die Tretenergie schlucken, wenn man das Federelement sehr hart
abgestimmt wird ist dies zwar kein Problem mehr aber die Federung
spricht nicht mehr an und ist nutzlos, man kann dies verbessern indem
man Federelemente verwendet die eine Dämpfungssteuerung nutzen, die
Dämpfung ist schlicht unterschiedlich beim Ein- und Ausfedern aber um
die Tretenergie nicht zu schlucken muß die Dämpfung beim Einfedern
(Druckstufe) stärker sein aber nur wenn hochfrequente Impulse durch
Pedalieren entstehen. Bei niederfrequenten Impulsen also Stößen und
Schlägen vom Untergrund, dort muß die Dämpfung beim Einfedern schwächer
sein um Stöße leicht zu absorbieren (z.B. ProPedal/Kugelventilsteuerung
bei FOX oder StablePlatform/Pneumatische Dämpfungssteuerung bei 5th
Element) Durch solche Federelemente gab es teilweise eine reanimierung
einiger Eingelenkkonstruktionen weil man durch diese Federelemente
Fahrwerksschwächen kompensieren kann, deutlich besser sind Viergelenker,
viele Mehrgelenker, VPP Konstruktionen u.a. die Verbindung gute
Federungskonstruktion mit solchen Federelementen ist fast schon....;-)
.
Bei Federgabeln mit MCU Elastomeren soll das Eigendämpfungsverhalten der
Elastomere eine Dämpfung gewärleisten dies funktioniert aber nur
mit Einschränkung, das Ansprechverhalten von Elastomeren ist bei kleinen
Fahrbahnunebenheiten nicht befriedigend die meisten Hersteller verwenden
daher eine Kombination von MCUs und einer Feder in Verbindung mit einem
Reibungsdämpfer jedoch bei sehr sportlicher Fahrweise ist eine
Federgabel mit solch einem Aufbau überfordert, das Ansprechverhalten und
Schluckvermögen ereicht nicht die Klasse von Luft-und Stahlfeder
Federgabeln, besonders ndie Reibungsdämpfung wird sehr heiß und läßt bei
starker Nutzung nach und versagt, das bedeutet die Gabel neigt zum
Springen, nur eine Hydraulische Dämpfung funktioniert hier deutlich
besser, da die Dämpfung auch hier als Energiewandler fungiert und die
Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt wird und an das Öl und die Gabel
abgegeben wird.
Der Rahmen wirkt auf jedenfall (fast) ausschließlich als Feder, als
Dämpfer könnte er nur funktionieren würde er einen Teil der
eingebrachten kinetischen Energie in Form plastische Verformung (er
verbiegt sich) , oder in Form von Reibungswärme im Kontakt mit anderen
Teilen (analog den Scheibenfederdämpfern beim Auto) abgeben. Ersteres
wäre sehr unerwünscht und ungewöhnlich, zweiteres für mich nicht
konstruktiv vorstellbar.
Die Luftfederung/dämpfung im Reifen hat auch einen erheblich höheren
Federanteil als Dämpfungsanteil.
Nur der Fahrer wirkt (fast) ausschließlich als Dämpfer, jedenfalls
kenn ich ausser ein paar Kletteren keinen der die nötige
Körperspannung zum Federn aufbauen könnte.
Grundsätzlich kann man sagen, dass jedes Federelement, egal welches
Konstruktionsprinzip einen Dämpfungsanteil hat. Hat was mit
Thermodynamik zu tun, Energie aufnehmen und abgeben geht nie ohne
Verlust, sprich Umwandlung in thermische Energie. Starre mechanische
Elemente (Blatt/Spiral-Federn, Rahmen,etc., die keiner Reibung
unterliegen) sind aber meines Wissens (Ingenieur-Grundstudium) allen
anderen Federn "überlegen".
Während es bei einer Dämpfung oft auch darauf ankommt im richtigen
Moment Energie zu "schlucken", wo ich den Fahrer als bis jetzt
einzigste(?) Mikroprozessor-gesteuerte Dämpfung für Fahrräder als
überlegen ansehen würde (gilt natürlich nur fürs upright, wo der
Fahrer auch so funktionieren kann). In der Hinsicht bleibt für mich
die beste Kombination: beste Feder=Rahmen, beste Dämpfung=Fahrer.
Es ist für mich rein logisch die optimalste Variante um möglichst
viel Energie nach einer Federung/Dämpfung für den Vortrieb zu
bewahren.
Und auch wenn das Dämpfen mit dem eigenen Körper vielleicht
anstrengender ist, bin ich mir sicher, dass es im Endergebniss (sprich
optimierte Vortriebsenergiebewahrung, damit höhere Geschwindigkeit
nach der Federung/Dämpfung) kraftsparender ist.
Grüsse Ingmar
Ich musste wegen Rückenproblemen auf ein vollgefedertes Fahrrad
umsteigen und bin letztlich auf das R&M Delite silver gekommen, da
dieses scheinbar als einziges erschwingliches Reise-Fully ein
vertretbares Gewicht hat: 15 kg, andere erschwingliche Reise-Fullys
bringen 18-21 kg auf die Waage!
Bin damit sehr zufrieden, man "schwebt wie auf Wolken" beim fahren,
einziger Nachteil ist bei R&M scheinbar die Neigung zu Achtern in der
Alufelge -- das begann schon nach dem ersten Zugtransport (Aufhängung
am Vorderrad --> Achter vorne). Deshalb "wobbelt" der Lenker beim
Freihändigfahren...
Gruss,
Gottfried
[...]
> Und auch wenn das Dämpfen mit dem eigenen Körper vielleicht
> anstrengender ist, bin ich mir sicher, dass es im Endergebniss (sprich
> optimierte Vortriebsenergiebewahrung, damit höhere Geschwindigkeit
> nach der Federung/Dämpfung) kraftsparender ist.
Kannst du bei Fahrt auf vorweigend versiegelter Fläche so stehen lassen.
Ändert sich bald, sowie die Fahrbahndecke sStarken Witterungseinflüssen
nachgegeben hat und die Fahrt etwas flotter dahingeht.
Gerade kurze schnelle Stoßfolgen bekommst du nur noch mit viel Übung
über einen kurzen Zeitraum weggedämpft.
> Hans Holbein <Ha...@Holbein.gmx.at>:
>
>
>>Wolfgang Strobl schrieb:
>>
>>
>>>Michael Paris <michae...@netcologne.de>:
>>>
>>>
>>>
>>>>ich habe vor einiger Zeit mal eine kurze Probefahrt auf einem
>>>>vollgefedertem Fahrrad von Riese und Müller gemacht, seitdem denke über
>>>>den Kauf eines vollgefederten Fahrrades nach. Hat jemand Erfahrung mit
>>>>solch einem Fahrrad gesammelt. Es gibt ja, wie ich festgestellt habe
>>>>nicht sehr viele Hersteller und die Preise sind auch sehr
>>>>unterschiedlich.
>>>
>>>
>>>Eine Runde um den Block mit dem vollgefederten Edel-MTB eines Kollegen
>>>hat alle meine diesbezüglichen Vorurteile bestätigt.
>>
>>Wie hiess der Block?
>>Karwendel?
>>Oder war es der Plattenbau in der Amalienstraße?
>>Ich sähe meine Vorurteile bestätigt, ähnelte es letzterem.
>
>
> Weder, noch.
>
But?
Doch hoffentlich etwas nicht allzu Asphaltastiges.
Man tut einem solchen Gefährt sehr unrecht es ausschliesslich auf
Zubringern zu beurteilen.
>
>>>Zwar könnte ich
>>>mit so einem Rad einige Stunts hinlegen, die mir mit meinen Rädern so
>>>nicht möglich wären - z.B. eine Treppe hinauffahren, die ich mit dem
>>>Rennrad nur hinunterfahren kann, jedoch kommen solche Anforderungen in
>>>meiner täglichen Fahrpraxis nicht vor.
>>
>>Treppen hinauffahren ist auch für geübte MTB Fahrer ein Kunststück und
>>Kraftakt sondersgleichen.
>
>
> Das kommt wohl auf die Treppe an, genauer gesagt auf das Verhältnis von
> Stufenhöhe zu Stufenlänge. Ich sprach nicht von Innentreppen.
Ich denke da auch an Freitreppen.
Die Dinger sind einfach so schon steiler als vieles Gelände und warten
dann auch noch für beide Räder mit festen Stößen auf.
Ich kenn wenige Leute, die eine Trepe hochfahren können die die
Rahmenhöhe übersteigt. Viele Versuche enden wegen der Wucht, mit der man
sowas machen muss, mit Snakebites.
>
>
>>Ich zweifle, ob das per Behauptung möglich ist.
>
>
> So mancher bezweifelte auch, daß man mit einem Rennrad eine Treppe
> hinunterfahren kann, bis ich es vorgeführt hatte.
Runter ist Easy, vorrausgesetzt die Treppe passt in Steilheit und Höhe
passt zum Rad.
Es gibt treppen die man mit dem Renner beiläufig abrollt und solche, die
auchen einem geübten Bergradler auf einem Enduro noch einen Schrecken
einflößen.
> Treppenaufwärts geht
> das kaum, auch wenn die Treppe es von ihrer Steigung her zulassen würde.
> Differenztreppen, wie man sie in Stadtparks oder anderweitig
> freizeitmäßig erschlossenem Gelände findet, kann man häufig problemlos
> mit so ziemlich jedem Rad hinunterfahren und ich kenne ein paar, die das
> aufgrund von geringer Länge und Steigung mit der geeigneten Federung
> auch aufwärts zulassen müssten.
Wichtig ist, dass die einzelnen Stufen deutlich weiter auseinander sind
als der Radstand.
Drunter wird es sehr schwer.
> Allerdings kann ich das mangels
> passendem Rad und mangels Übung in der Tat nicht vorführen, da hast Du
> zweifellos recht.
>
Mit dem von dir verschmähten Rad deines Kumpels könntest du üben
>
>>>Auf unverfugtem
>>>Katzenkopfpflaster oder ähnlich schlechten Wegen könnte eine harte
>>>Vollfederung zweifellos nützen und den Komfort erhöhen, jedoch fahre ich
>>>solche Wege nicht.
>>
>>Solche Strecken gibt es nur noch wenige hundert Meter weise.
>>Das kann man auch mit 23er Bereifung schnell wegklopfen, und vorbei isses.
>
>
> Ich bevorzuge 25 mm am Rennrad und 37 am Dreckrad. Das läßt genügend
> Spielraum für alle Fälle.
>
>
>>>Eine weiche, "komfortable" Federung würde mich zu
>>>viel Kraft kosten und das Fahren unsicherer machen.
>>
>>Die Reifen schlucken die Kraft.
>
>
> Hart aufgepumpte Reifen mit wenig walkendem Gummi schlucken wenig
> Leistung, was nach der Optimierung übrig bleibt, ist unvermeidlich. Die
> weiche, komfortable Federung hingegen optimiert man besser ganz weg.
>
Kommt drauf an was du machst.
Am MTB hast du schwere walkende Reifen mit dicken Stollen (manche haben
dennoch einen guten Rollwiderstand), die man so um die 3 bar fährt.
Die fressen bei hoher Farht mehr deiner Energie als die Dämpfer.
>>Was ungewohnt ist, und zur Annahme verleitet, man verschwende Kraft, ist
>>das Einsinken bei jedem Tritt,
>
>
> Man verschwendet bei jedem Tritt Kraft mal Weg, sofern die Federung
> ordentlich gedämpft ist, sonst noch mehr.
>
>
>>aber das gewöhnt man sich ab, der
>>Bewegungsablauf wird runder.
>
>
> M.a.W. Wiegetritt, aus dem Sattel gehen, all die Flexibilität, die auch
> lange Strecken und größere Steigungen beherrschbar machen, muß man sich
> abgewöhnen.
>
Das macht man mit dem Fullie alles Locker im Sitzen, ab und an auf
festem Grund die Gabel blockieren und im Wiegetritt fahren schont die
Sitzbezüge.
Lange Steigungen sind wegen der möglichen Untersetzung kein Gesprächsthema.
Fahren und warten bis es vorbei ist.
>
>>Nach etwa 2 Wochen mit ausreichend
>>Asphaltanteil hat man das Großteils weg und der unkompensierbare Rest
>>geht in Gewöhnung über. Kraft wird eigentlich nicht vergeudet.
>>Beschleunigungswechsel in die harte Gangart und Wiegetritt bedürfen auch
>>eines gewissen Anpassungsbedarfes,
>
>
> Was immer das bedeutet. :-} Besteht die Anpassung darin, es bleiben zu
> lassen?
>
Nein, der Antritt wird kein senkrechtes Stampfen, sondern eine
gerichtete Bewegungsleitung. Für Racer, die jede Attacke kontern müssen,
gibt es mittlerweile auch die entsprechenden Dämpfer, die automatisch
zumachen oder öffnen.
>
>>wobei für letzteres sicher wenigstens
>>eine Lockoutgabel sehr hilft.
>
>
> Noch eine Komplikation mehr.
War nicht so schwer, hat sich bewährt.
>
> Wie gesagt, ich zweifle nicht, daß es Strecken gibt, die man mit einer
> harten Federung besser bewältigt als mit einem ungefederten Rad, sofern
> man kräftig genug für eine entsprechende Fahrweise ist.
Es gibt auch Strecken, die mit einer weichen Federung noch ausreichend
hart sind.
> Ich bestreite
> aber, daß auf Komfort getrimmte Federungen, wie das Publikum sie sich
> wünscht, einen Nutzen haben, außer vielleicht in dem Sonderfall, daß man
> auf schlechter Strecke noch mehr Fahrgeschwindigkeit zugunsten von etwas
> Komfort aufgibt.
Du hast aber zu Eingang nicht ein Komforttreckingfittnesrad sondern ein
Hochende Bergrad geschmäht, wahrscheinlich ohne es einmal in sein
Terrain geführt zu haben.
Wobei auch dann noch große Vorbehalte bestanden hätten, denn langjährige
Straßenfahrer verweigern beim ersten mal oft, Strecken einzufahren, die
das Fullyfahren erst so richtig Schön machen.
>
>>>Davon abgesehen gebe
>>>ich das Geld, das eine Federung kostet, lieber für bessere Bremsen,
>>>bessere Reifen usw. aus und spare mir das herumzuschleppende Gewicht.
>>>
>>
>>Sei dir belassen.
>
>
> Es wird nicht einfacher dadurch, daß sich Federungsschrott und sonstiger
> Unsinn im Laden durchsetzt. Ich habe gestern drei Fahrradläden
> abgeklappert, bis ich einen fand, der wenigstens einen einzigen Marathon
> Slick 37-622 vorrätig hatte.
>
Wie ist das im Zusammenhang zu verstehen?
Bei so schmalen Slicks ist es doch recht egal, ob ich einen Schwalbe
oder einen Conti oder einen Nokian fahre.
Unterchiede merkt man ja doch erst, wenn man sich für einen Reifen für
nasse Wurzeln, für trockenen Schotter, für schlammige Verhältnisse,
einen gut selbstreinigenden, einen Beissenden mit geringem
Rollwiderstand, einen Durchschlagssicheren oder einen für guten
Kurvenhalt entscheiden muss.
Ob ich im Winter mit einem 1,95er oder auf Grobschotter und hochalpinem
Wiesenboden einen 2,35er mit nur 2,2Bar fahre macht einen Unterschied.
Wenn dein Kollege wirklich ein "Edel- MTB" (>2500.-FRZ?) hatte, wird im
Übrigen auch die Federung kein "Schrott" gewesen sein.
> Kannst du bei Fahrt auf vorweigend versiegelter Fläche so stehen lassen.
> Ändert sich bald, sowie die Fahrbahndecke sStarken Witterungseinflüssen
> nachgegeben hat und die Fahrt etwas flotter dahingeht.
Ich bin Radfahrer und kein Jeep/respektive Bergziege ;).
In der Natur gucke ich lieber laufenderweise als durchzufahren.
Und da ich (noch) nicht daran denke mal ausserhalb Europas radzureisen,
braucht man auch keine Dämpfung fürs Gepäck, für die paar
promille/prozent Wege, die mal offroadiger sind.
> Gerade kurze schnelle Stoßfolgen bekommst du nur noch mit viel Übung
> über einen kurzen Zeitraum weggedämpft.
Treidelweg am Canal du Midi zwischen Castelnaudery und Carcassonne. Hat
super geschüttelt (mehr hab ich nur noch beim Mistral geflucht), beim
zu stark aufgepumpten Reifen des YAK die Karkassenfäden zerrissen,
Flaschenhalter zerbrochen. Da hab ich mir nach den ersten 20km erstmals
eine Dämpfung herbeigewünscht. Das nächste Mal such ich mir einfach
einen besseren Weg, bevor der Schmerz/Schaden kommt. Man lernt jeden
Tag dazu....
Aber das waren halt nur 40-50km von 1900km, für solche Ausnahmen
brauch ich kein gedämpftes Reiserad.
Gruss, Ingmar
Ich selbst fuhr ein Utopia Vektor (reisefertig 26 kg!! mit Schloss,
Korb, ohne Gepäck), vier Jahre und 12000km. Dann habe ich den Rahmen
gegen Kranich (hinten ungefedert) getauscht. Meine Erfahrungen findest
du in http://www.radtipps.homepage.t-online.de/rtt/rtt0.htm#t5.
Servus Jörg
--
Emails an: radtipps(at)t-online(dot)de (wg SPAM)
Infos zum Fahrrad <http://www.radtipps.de>
Bremsunfall <http://www.radtipps.de/ru/>
> Spätestens wenn Du 5 Jahre nur noch gefedert gefahren bist, und aus Not
> wieder einmal ungefedert fahren musst, holst Du Dir bei der nächsten
> Bodenwelle einen Rückenschaden! Und spätestens dann wird dir definitiv klar,
> wie viel eine gute Federung schluckt!
Nu uebertreib mal nich. Ich fahre Alltags vollgefedert (Alleweder) und im
Urlaub ungefedert (letztes Jahr Dalli, dieses Jahr Tandem). Besonders beim
Tandem faellt der ausgezeichnete Federungskomfort auf (Rahmen, Spannsitz).
> Man sollte in der Tat berücksichtigen, daß eine Federung bei Fahrrädern
> mit kleinen Rädern und vor allem bei Liegerrädern keine Option, sondern
> eine bauartbedingte Notwendigkeit ist.
Flchas.
> Kleine Räder fallen eher in Löcher und im Sessel kann man nicht so
> aufstehen wie von einem Sattel.
Auf den Wegen, auf denen ich mich bewege, kann man ganz ausgezeichnet
Urlaub mit ungefederten Liegeraedern machen. Einschliesslich der Abfahrt
auf der Gotthard-Suedseite (Kopfsteinpflaster mit ansehnlichen
Schlagloechern).