Am Fri, 12 Aug 2022 16:38:49 -0500 schrieb Thomas Bliesener
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use...@xabs.de>:
Mir nicht so sehr, in diesem Kontext, wo es um Extremsport geht.
Ich hatte nach meinem Unfall Schmerzmittel in einem Umfang benötigt,
nicht nur Ibuprofen, der mich später sehr motiviert hat, auf
Schmerzmittel nahezu vollständig zu verzichten, selbst die gelegentliche
Kopfschmerztablette verkneife ich mir längst. Man sollte allerdings
nicht übersehen, dass es manche Schmerzen gibt, die Schmerzmittel nötig
machen (Krebserkrankungen z.B.) und andere, bei denen sie zumindest
hilfreich sind, auch beim Radfahren.
Ich z.B. merke, dass ich mit der Zeit Rückenschmerzen bekomme und meine
Dauerschmerzen, die vom Unfall verblieben sind, wieder zunehmen, wenn
ich lange Zeit nicht Rad fahre und für entsprechendes Muskeltraining
nicht motiviert genug bin. Bislang bin ich schmerzfrei genug (nur im
übertragenen Sinne), um trotzdem loszufahren und merke das dann
irgendwann nicht mehr. Ich weiß aber von Leuten, die mit ansonsten
nicht behandelbaren Schäden nur mit Schmerzmitteln wieder mobilisiert
werden konnten und das dann aber erfolgreich.
Man kann sich mit und ohne Schmerzmittel durch Überlastung oder durch
Unterforderung körperlich ruinieren. Besser ist, sich nicht zu ruinieren
und noch besser, dabei so lange wie möglich ohne Schmerzmittel
auszukommen. Aber nicht länger.
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