Weiß jemand mehr und kann berichten?
Danke,
Mervi
> mein Sohnemann findet die normalen Fahrradhelme uncool. Er möchte gern
> einen "Bikerhelm", also die Dinger, die vorzugsweise beim BMX oder
> Inlineskaten getragen werden.
> Ich konnte nichts dazu finden, ob sie auch als Fahrradhelm zugelassen
> bzw. brauchbar bzw. zu empfehlen sind.
Ist BMX kein Fahrrad?
http://biwakscharte.de/Kletter-Ausruestung/Helme/Grivel-Gladiator::900.h
tml?XTCsid=c81af37aa596c0ac603c72532ff1dbc8
Ciao
dirk
Geht es um Radrennen auf der Straße? Dann wären Veranstalter bzw. der
Übungsleiter sicher aussagefähig. Ansonsten ist bei derzeitiger
Wetterlage ein Schirmmützchen (sind Basecaps noch cool?) zu empfehlen.
mfg, elke
BMX ist kein im Straßenverkehr zugelassenes Fahrrad :-)
So wie mein Lütter fährt wäre Dein link sogar fast brauchbar...
Gruß,
Mervi
> BMX ist kein im Straßenverkehr zugelassenes Fahrrad :-)
Gibt es eine Behörde (in .DE), die Helme für die Nutzung auf dem Fahrrad
zur Teilnahme am Straßenverkehr zuläßt?
> So wie mein Lütter fährt wäre Dein link sogar fast brauchbar...
Und sollte ihm der Himmel auf den Kopf fallen, wäre er auch geschützt.
Ich vermute mal, diese Art Helme muß höheren Anforderungen genügen, als
das, was als "Fahrradhelm" verkauft wird...
Ciao
Dirk
Wenn er zu Fuß unterwegs ist hat er auch einen Sonnenschutz auf dem
Kopf. Auf dem Fahrrad hat er im normalen Straßenverkehr einen Helm zu
tragen, nachdem er mehr zur Sorte Kamikaze-Fahrer gehört und schon 2
kleinere Unfälle hatte, bei denen er sich den Kopf heftig angestoßen hat.
Dass Helme hier in der NG in Frage gestellt werden, hab ich schon bemerkt...
Gruß,
Mervi
Warum? Weil Du das sagst?
> nachdem er mehr zur Sorte Kamikaze-Fahrer gehört und schon 2
> kleinere Unfälle hatte,
Dann soll er sich das abgewöhnen.
> bei denen er sich den Kopf heftig angestoßen hat.
Daraus hat er nichts gelernt? Was ist dabei ansonsten passiert?
> Dass Helme hier in der NG in Frage gestellt werden, hab ich schon
> bemerkt...
Ah, immerhin.
>
>> Dass Helme hier in der NG in Frage gestellt werden, hab ich schon
>> bemerkt...
>
> Ah, immerhin.
Kathinka's law, schon klar.
War einen Versuch wert...
Vorschlag: Schick doch Deinen Sohn hierher, laß ihn von seinen Unfällen
berichten und wir reden ihm seine gefährliche Fahrweise aus.
> Auf dem Fahrrad hat er im normalen Straßenverkehr einen Helm zu
> tragen,
Steht wo?
> nachdem er mehr zur Sorte Kamikaze-Fahrer gehört und schon 2
> kleinere Unfälle hatte, bei denen er sich den Kopf heftig
> angestoßen hat.
Mit Helm hätte er diese Unfälle dann nicht gehabt?
Andreas
--
and...@filmfacts.de ICQ:4133249 http://www.andreas-edler.de
----------------------------------------------------------------------
Mein Blog - nicht nur Gemecker ;-)
Zulassen für den Strassenverkehr muss die keiner... da gibt es keine
rechtliche Grundlage für. Irgendein Prüfzeichen - was immer auch das
Prüft - haben sicher auch die von Dir angesprochenen Helme.
Ein Nachbarssohn fährt mit solch einem Helm - mein rein subjektives
Empfinden bringt solch einem Helm aber weniger Mistrauen entgegen, da
dieser Helm seitlich und nach vorne nicht so weit "ausläd" bzw. vorsteht
und dadurch übliche ungünstige Aufschlagssituationen mit Standard-Helm
nicht ganz so kritisch ausfallen dürften (im Vergleich zu wenig Schaden
bei keinem Helm). Wie gesagt - meine persönliche Meinung dazu.
Auch gibts nicht zig Öffnungen wo irgendwas drin stecken bleiben könnte,
was im Ernstfall eine zusätzlich erhöhte Verzögerung des Kopfes zur
Folge haben kann (u.a. starke Hals/Nackenbelastung) oder falls da mal
ein Ast reinragt - das währe dann meine persönliches Anti-Helm Erlebnis
bei dem es mich fast zerlegt hätte - die natürlichen Reflexe sind oft
nicht darauf trainiert das der Kopf mal eben 5 oder mehr cm wächst.
Insbesondere in diesem Kontext interessant ist, das für Mofafahrer
(identische Geschwindigkeiten) kein Fahrradhelm zulässig ist. Ein so
genannter Fahrradhelm ähnlicher JetHelm wird von der Schutzwirkung her
als untauglich betrachtet, da kein Kinnschutz gegeben ist. Der
letztendlich sichere Integralhelm ist für den Radfahrer aber durch sein
hohes Gewicht und andere Faktoren nicht praktikabel.
Fazit: Nach dem Studium aller Informationen die ich zu dem Thema gelesen
habe sowie persönlichen Gesprächen mit Leuten die bewust einen Helm
tragen bzw. keinen Helm (mehr) tragen bin ich für mich persönlich zum
Schluss gekommen: Kleine klar feststellbaren Vorteile im Falle eines
Unfalls bzw. der Gesamtnutzungsbilanz, sondern letztendlich nur
Praktikabilitätsnachteile und eine dauernd erhöhte Nachenbelastung durch
das zusätzliche Helmgewicht.
Leider wird immer nur über Einzelfälle in der Presse berichtet wenn kein
Helm getragen wurde (obwohl es z.B. keine Kopfverletzungen gab). Dort wo
ein Helm nichts genutzt hat bzw. den Ausgang verschlimmert hat - darüber
liesst man nichts. Dies, da auch für den zuständigen Redakteur sicher
das allgemein akzeptierte Dogma gilt: Ein Helm ist gut - und bei
gegenteiliger Berichterstattung gibts Stress und Proteste ohne das diese
sachlich oder inhaltlich fundiert währen.
Persönliches Fazit: Bei ca. 10 Stürzen in 30 Jahren hatte ich nie auch
nur eine Schramme am Kopf. Schulter, Hüft und Handprotektoren hätten mir
da deutlich mehr geholfen - die fordert aber auch keiner.
Gruß,
Hans
Anmerkung: Meine Meinung zu Helm gilt für die Nutzung im normalen
Strassenverkehr (Alltags- und Reiseradler).
> Wenn er zu Fuß unterwegs ist hat er auch einen Sonnenschutz auf dem
> Kopf. Auf dem Fahrrad hat er im normalen Straßenverkehr einen Helm zu
> tragen, nachdem er mehr zur Sorte Kamikaze-Fahrer gehört und schon 2
> kleinere Unfälle hatte, bei denen er sich den Kopf heftig angestoßen hat.
Also mir ist kein einziger Helm bekannt der Kamikazefahrer vor einem
Unfall bewahrt. Mann könnte Dir unterstellen das Du dich durch den Kauf
eines Helms vor der Aufgabe drücken willst deinem Sohn das Fahradfahren
im Straßenverkehr beizubringen.
Mit dem Fahrstil jedenfalls würde ich meinen Kindern keinen Helm
aufsetzen, sondern sie sinnvollerweise nicht mehr mit dem Fahrrad am
Straßenverkehr teilnehmen lassen bis sich der Fahrstil den
Erfordernissen angepasst hat.
> Also mir ist kein einziger Helm bekannt der Kamikazefahrer vor einem
> Unfall bewahrt. Mann könnte Dir unterstellen das Du dich durch den Kauf
> eines Helms vor der Aufgabe drücken willst deinem Sohn das Fahradfahren
> im Straßenverkehr beizubringen.
Entschuldigung vielmals, falls ich als noob etwas falsch mache mit dem
posten.
Über google geht auch gar nicht, ich weiss.
Warum das Ganze dann?
Gestern, auf dem Weg nach Heilbronn an einem ehemaligen
(US-)Militärgelände vorbei, dessen Name mir jetzt nicht einfällt.
Jetzt ist das Gelände ein Naturpark, die Wege sind mit geschlossenen
Schranken versehen.
Hier kommt der Punkt:
Ein kleiner Junge auf seinem Fahrrad, mit Stützrädern, vielleicht fünf
Jahre alt,
mit Helm auf dem Kopf. Die Mutter ca. 20 Meter dahinter.
Junge fährt auf Schranke zu, die für ihn in Stirnhöhe ist.
Er bremst nicht.
Dann doch. Mit der Stirn an der Schranke. Der Helm passte genau drüber
weg.
Risikomkompensation, irgendjemand?
Kinder mit diesen das Fahrradfahren-Lernen verhindernden/verzoegernden
Stolperfallen in den Verkehr zu lassen halte ich fuer strunzdaemlich
bis gemeingefaehrlich.
> vielleicht fünf
> Jahre alt,
> mit Helm auf dem Kopf. Die Mutter ca. 20 Meter dahinter.
> Junge fährt auf Schranke zu, die für ihn in Stirnhöhe ist.
> Er bremst nicht.
> Dann doch. Mit der Stirn an der Schranke. Der Helm passte genau drüber
> weg.
>
> Risikomkompensation, irgendjemand?
Placebos funktionieren schon bei Kleinkindern. Ich habe Eltern ihren
Baelgern Styropormuetzen aufsetzen sehen mit den Worten "jetzt kann
Dir nichts mehr passieren" ...
- Mar"darwinawards.com"cus
>
> Placebos funktionieren schon bei Kleinkindern. Ich habe Eltern ihren
> Baelgern Styropormuetzen aufsetzen sehen mit den Worten "jetzt kann Dir
> nichts mehr passieren" ...
>
Halten wir mal fest,dass Kinder für dich Bälger sind.Verstehe ich als
Abwertung für den Nachwuchs.
Tolle Einstellung,wirklich.
Hast du auch welche?
Wenn ja (was ich nicht glaube)-sind das dann auch Bälger?
Hoffentlich gibt es mal genug von diesen Bälgern,die dir deine Rente zahlen.
Aber vielleicht regelt das die Evolution vorher.
SCNR
musste einfach raus
LS
Und wieso halten wir das fest? Weil Du das aus Marcus' Beitrag
rausgelesen zu haben meinst?
> Verstehe ich als
> Abwertung für den Nachwuchs.
Ja, ist es ja auch. Und paßt wunderbar dazu, den Bälgern Styropormützen
aufzusetzen und sich danach um nichts mehr zu kümmern.
> Tolle Einstellung,wirklich.
ACK.
> Hast du auch welche?
> Wenn ja (was ich nicht glaube)-sind das dann auch Bälger?
Vermutlich wird er denen auch keine Styropormützen als
Rundum-Sorglos-Schutz aufsetzen ...
> Hoffentlich gibt es mal genug von diesen Bälgern,die dir deine Rente
> zahlen.
Ja, hoffentlich gibt es Eltern, die mehr für das Überleben ihrer Kinder
tun, als ihnen Styropormützen aufzusetzen ...
> Aber vielleicht regelt das die Evolution vorher.
Vermutlich. Dabei können die Kinder ja gar nichts für ihre Eltern.
> SCNR
Ah, puh ...
> musste einfach raus
Ebenfalls.
LS
Waldheide.
> Junge fährt auf Schranke zu, die für ihn in Stirnhöhe ist.
> Er bremst nicht.
> Dann doch. Mit der Stirn an der Schranke. Der Helm passte genau drüber
> weg.
>
> Risikomkompensation, irgendjemand?
Nö. Lerneffekt trifft es eher.
Aber: wie kommt der Kleine da hoch? Die Steigung zum Jägerhaus/Waldheide
ist ja nicht gerade gering. Respekt für den Kleinen.
--
> Mir ist das zu wenig Material, ich trage Helm.
Mir ist das zu dämlich. Ich trage Verstand.
(Wolfgang Strobl zu einem Helmmissionar in de.rec.fahrrad)
Der war überflüssung.
> Aber ich bezog mich nur auf den Begriff "Bälger".
Ist dir Borschd oder Berschich lieber?
> Sowas kann nur jemand sagen,der keine eigenen K i n d e r hat.
Sagt mein Bruder auch. Dreifacher Vater. Und nu?
Nein, Du verstehst offensichtlich nicht ...
> Hoffentlich gibt es mal genug von diesen Bälgern,die dir deine Rente
> zahlen.
> Aber vielleicht regelt das die Evolution vorher.
... nichtmal, was Evolution ist.
;-> Marcus (EOD wg Gutmenschenalarm)
> > Gestern, auf dem Weg nach Heilbronn an einem ehemaligen
> > (US-)Militärgelände vorbei, dessen Name mir jetzt nicht einfällt.
>
> Waldheide.
Genau die.
> Aber: wie kommt der Kleine da hoch? Die Steigung zum Jägerhaus/Waldheide
> ist ja nicht gerade gering. Respekt für den Kleinen.
Da Mutti zu Fuß war hatte sie das Rad wohl im Kofferaum.
..Als ich die Steigung das letzte Mal mit dem Rennrad (vom Jägerhaus
her) genommen hab musste ich schieben. Schande..
> Jens Müller schrieb:
>> Lothar Sindermann schrieb:
---------------------
>>> Marcus Endberg schrieb:
>>>
>>>>
>>>> Placebos funktionieren schon bei Kleinkindern. Ich habe Eltern
>>>> ihren Baelgern Styropormuetzen aufsetzen sehen mit den Worten
>>>> "jetzt kann Dir nichts mehr passieren" ...
>>>>
>>> Halten wir mal fest,dass Kinder für dich Bälger sind.
[...]
> Sorry für den Fullquote.
> Aber ich bezog mich nur auf den Begriff "Bälger".
> Finde ich diskriminierend.
> Sowas kann nur jemand sagen,der keine eigenen K i n d e r hat.
> Du reihst dich da prima ein.
>
> LS
---
Und was lernen wir daraus?
Wer unter zwei Namen postet, darf sich einmal mehr kuenstlich
aufregen.
Belegt aber asozialerweise zwei Plaetze in /dev/null.
Aber ich hab da viel PLatz.
Michael
--
openstreetmap.org
>>> Dass Helme hier in der NG in Frage gestellt werden, hab ich schon
>>> bemerkt...
>> Ah, immerhin.
> Kathinka's law, schon klar.
> War einen Versuch wert...
Nach Meinung der /Befehlsgeber/ hier muß man auch lautstark gegen Radwege
sein. Auch Federung am Radl ist ja eigentlich nur was für die
Sonntagsausflügler. - Nimm's mit Schulterzucken.
Ansonsten würde ich meinen Jungen auch nicht ohne Helm auf's Radl lassen,
aber das erwähnte Gespräch über die Fahrweise gehört wohl dennoch
zusätzlich dazu.
Andi
--
"... Die Zeitschrift MacMagazin hatte auch mal ein ZIP-Laufwerk mit einem
Rasierapparat von Grundig vergleichen. Es zeigte sich, daß das ZIP-
Laufwerk die höhere Speicherkapazität bot, aber eine erbärmlich schlechte
Rasur ermöglichte." - Mathias Böwe zu Fahrradschuhen + Klick-Pedalen
> mein Sohnemann findet die normalen Fahrradhelme uncool. Er möchte gern
> einen "Bikerhelm", also die Dinger, die vorzugsweise beim BMX oder
> Inlineskaten getragen werden.
Weiß jetzt nicht genau, was Du meinst. Aber beim Aldi gab's gerade neulich
Radlerhelme, die haben vorne so einen kleinen vorstehenden Schirm gegen die
Sonne und schauen damit etwas "cooler" aus. Vielleicht gibt's bei Euch noch
welche und so einer gefällt ihm besser.
Andi
--
"Berlin, ick komm aus Berlin. - Berlin, dat is' so'n Vorort von Pol'n..."
Kurt Krömer erklärt sich zu seiner Heimatstadt
> Mervi Bachner schrieb:
>> Jens Müller schrieb:
>>> Mervi Bachner schrieb:
>
>>>> Dass Helme hier in der NG in Frage gestellt werden, hab ich schon
>>>> bemerkt...
>
>>> Ah, immerhin.
>
>> Kathinka's law, schon klar.
>> War einen Versuch wert...
>
> Nach Meinung der /Befehlsgeber/ hier muß man auch lautstark gegen Radwege
> sein. Auch Federung am Radl ist ja eigentlich nur was für die
> Sonntagsausflügler. - Nimm's mit Schulterzucken.
Ich suche immer noch nach dem "guten" Radweg und Argumente dafür, dass
man alle entsprechenden beschilderten Radwege benutzen *muss*, weil man
sonst Leib und Leben gefährdet. Siehe auch
<http://de-rec-fahrrad.de/alltag/radweg>.
Aber Du hast sicher Beispiele dafür, wo wirklich sinnvolle und gute
Radwege gebaut wurden, deren gesetzlich vorgeschriebener Benutzungszwang
gerechtfertigt ist ;-)
Zum Thema Federung: Nein, die wird nicht grundsätzlich abgelehnt - aber
das, was man an einem Fahrrad für 100-300 EUR als "Vollfederung"
vorfindet, ist schlicht unbrauchbar. Genau das wird von vielen so
gesehen, nicht dass Federung generell unsinnig ist. Im Gegenteil - an
Liegerädern ist eine Federung mitunter obligatorisch, da man dort im
Gegensatz zu konventionellen Fahrrädern bei Bodenunebenheiten nicht mal
eben aus dem Sattel gehen kann. Siehe einfach mal die Alltagsrad-Galerie
im drf-Wiki, das sind auch diverse Modelle mit Federung vertreten.
> Ansonsten würde ich meinen Jungen auch nicht ohne Helm auf's Radl lassen,
> aber das erwähnte Gespräch über die Fahrweise gehört wohl dennoch
> zusätzlich dazu.
Jedem, wie er es für richtig hält. Helme werden auch nicht grundsätzlich
abgelehnt, sondern nur eine mögliche gesetzliche *Pflicht* sie zu
verwenden, weil genau so eine Regelung suich vermutlich nachteilig auf
den Fahrradverkehr insgesamt auswirkt - und nicht, weil ein Helm
generell schädlich wäre, wie manche hier gerne missverstehen.
>Ich konnte nichts dazu finden, ob sie auch als Fahrradhelm zugelassen
>bzw. brauchbar bzw. zu empfehlen sind.
Zugelassen zum Radfahren sind alle Helme. Geeignet ist keiner.
Walter
--
Kofuhse saht:
Es ist leichter, eine Kerze zu verfluchen,
als die Dunkelheit zu erleuchten.
[Missionarische Stimmungsmache gegen Helme und Radwege hierzugroup]
>> Nach Meinung der /Befehlsgeber/ hier muß man auch lautstark gegen Radwege
>> sein. Auch Federung am Radl ist ja eigentlich nur was für die
>> Sonntagsausflügler. - Nimm's mit Schulterzucken.
> Ich suche immer noch nach dem "guten" Radweg und Argumente dafür, dass
> man alle entsprechenden beschilderten Radwege benutzen *muss*...
Benutzungspflicht war allerdings sowas von überhaupt nicht das Thema.
Es ging um die Stimmungslage - und die hat Mervi schon richtig erkannt.
>> Ansonsten würde ich meinen Jungen auch nicht ohne Helm auf's Radl lassen,
>> aber das erwähnte Gespräch über die Fahrweise gehört wohl dennoch
>> zusätzlich dazu.
> Jedem, wie er es für richtig hält. Helme werden auch nicht grundsätzlich
> abgelehnt...
Bekommst Du eine andere /Version/ von de.rec.fahrrad geliefert oder willst
Du Dich vielleicht doch nochmal umschauen?
Es ist schon interessant, wie heftig hier gegen den /leHm/ geballert wird,
aber wenn man nur mal sagt, daß es so ist, wie es ist, dann wird sogar das
noch geleugnet. *g*
Andi
--
"Das hat er jetzt davon: Er wurde von 20 Männern besprungen." - Der Kom-
mentator des DFB-Finales 2008, Bela Rethy, erklärt schön plastisch, wie
der FC Bayern München anläßlich des 14. Sieges im DFB-Pokal seinen Rekord-
Pokalsieger, Rekord-Torhüter und Mannschaftskapitän Oliver Kahn feiert.
> Es ist schon interessant, wie heftig hier gegen den /leHm/ geballert wird,
> aber wenn man nur mal sagt, daß es so ist, wie es ist, dann wird sogar das
> noch geleugnet. *g*
Heftig wird hier vor allem Pro Helm argumentiert, mit Verwüschungen der
Sorte "hoffentlich schlägst Du dir mal den Schädel ein"
Was mir fehlt ist immer noch irgendein nachvollziehbarer,
wisssenschaftlich halbwegs untermauerte Beweis das all die Helmgegener
sich irren, und Helme wirklich real Kopfverletzungen verhindern.
Anschließend kann man dann darüber diskutieren ob sie das in dem Masse
tun, das ihre Nachteile gerechtfertigt sind.
> Was mir fehlt ist immer noch irgendein nachvollziehbarer,
> wisssenschaftlich halbwegs untermauerte Beweis das all die Helmgegener
> sich irren, und Helme wirklich real Kopfverletzungen verhindern.
Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte. Folge:
Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
Rettungshubschrauber. Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
Du bestätigst also nur, was ich schon sagte:
| Es ist schon interessant, wie heftig hier gegen den /leHm/ geballert wird,
| aber wenn man nur mal sagt, daß es so ist, wie es ist, dann wird sogar das
| noch geleugnet. *g*
Andi
--
Was wir ja - eigentlich - schon immer wußten: Realität ist doch sowieso
nur was für Leute, die mit Drogen nicht zurechtkommen...
>> Ich konnte nichts dazu finden, ob sie auch als Fahrradhelm zugelassen
>> bzw. brauchbar bzw. zu empfehlen sind.
> Zugelassen zum Radfahren sind alle Helme. Geeignet ist keiner.
Was genau ist nach dieser ... äh ... /Definition/ wohl "Radfahren"? Gehört
da "Radfahren" in den Alpen (oder in sonstigem Gelände mit Steigungen von
mehr als 5m Höhe) auch dazu? Auch bergab?
> Stefan Zickenrott schrieb:
>
>> Was mir fehlt ist immer noch irgendein nachvollziehbarer,
>> wisssenschaftlich halbwegs untermauerte Beweis das all die Helmgegener
>> sich irren, und Helme wirklich real Kopfverletzungen verhindern.
>
> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte.
Wie passiert sowas eigentlich? Mir fällt außer Materialfehler,
Wartungsfehler oder Bedinenungsfehler kein Grund ein, warum eine Bremse
versagen sollte.
> Folge:
> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
> Rettungshubschrauber. Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
> rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
Nun, der "gesunde Menschenverstand" legt das nahe. Diese Schlüsse zu ziehen
ist naheliegend und wird wahrscheinlich deshalb auch so kritiklos
aufgenommen. Nur wie kannst du deine Aussage untermauern? Du wirst ja kaum
den Sturz unter ansonsten gleichen Bedningungen nur ohne Helm wiederholt
haben und den letalen Ausgang festgestellt haben. Bleibt noch eine
Beispielrechnung, hast du die Vorliegen?
Des Weiteren kann dein Einzelfall keinen statistischen Effekt nachweisen.
Ich bin auch schon in sommerlicher Kleidung bei 40 km/h vom Rad abgestiegen
und war, unbehelmt, nahezu völlig unverletzt (nur eine winzige Schürfwunde
an linken Handgelenk), war halt Glück.
> Du bestätigst also nur, was ich schon sagte:
>
> | Es ist schon interessant, wie heftig hier gegen den /leHm/ geballert
> | wird, aber wenn man nur mal sagt, daß es so ist, wie es ist, dann wird
> | sogar das noch geleugnet. *g*
Die Helm-Diskussion ufert sehr schnell aus, dabei ist es /leider/ so, dass
die Helm-Befürworter recht schnell mit dem Fuß auf ihrem Standpunkt
herumstampfen, bis sie ihn zu Brei getrampelt haben und dann beleidigt von
dannen ziehen.
Merkwürdigerweise jammert niemand wegen Handschuhen beim Radfahren (die ich
für sinnvoller halte als Helme.
Außerdem ist "Downhill" etwas anderes als "Straßenverkehr". Stell dir vor:
Beim Runterhügeln, Dreckspringen und (städtisch) Freireiten werde ich auch
zum Helmträger...
Gruß
Patrick
�hm, ja, selbstverst�ndlich. Was war der genaue Hintergrund dieser Frage?
Was an "nachvollziehbarer, wisssenschaftlich halbwegs untermauerte
Beweis" hast Du jetzt nicht verstanden?
Außerdem gibt es ja zwei unabhängig wirkende.
>> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
>> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte.
[...]
>> Folge:
>> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
>> Rettungshubschrauber. Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
>> rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
>
> Nun, der "gesunde Menschenverstand" legt das nahe. Diese Schlüsse zu ziehen
> ist naheliegend und wird wahrscheinlich deshalb auch so kritiklos
> aufgenommen. Nur wie kannst du deine Aussage untermauern? Du wirst ja kaum
> den Sturz unter ansonsten gleichen Bedningungen nur ohne Helm wiederholt
> haben und den letalen Ausgang festgestellt haben. Bleibt noch eine
> Beispielrechnung, hast du die Vorliegen?
>
> Des Weiteren kann dein Einzelfall keinen statistischen Effekt nachweisen.
> Ich bin auch schon in sommerlicher Kleidung bei 40 km/h vom Rad abgestiegen
> und war, unbehelmt, nahezu völlig unverletzt (nur eine winzige Schürfwunde
> an linken Handgelenk), war halt Glück.
Prima, ist mir auch schon passiert, vorwärts über den Lenker weil ich
mich mit dem Fahrrad neben mir verhakt hatte. Folge: Hautabschürfung am
Ellenbogen, eine Kuhle im Asphalt und 10 Minuten leichte Kopfschmerzen.
Einen Helm hätte es bei dem Aufprall in kleine Brösel zerlegt und ich
würde jetzt erzählen das mir der Helm das Leben gerettet hat.
Aber so steht es jetzt wieder 2 zu 1 gegen den Helm ;-)
Ist aber für eine echte Bewertung des Themas ziemlich belanglos.
>> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
>> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte.
> Wie passiert sowas eigentlich? Mir fällt außer Materialfehler,
> Wartungsfehler oder Bedinenungsfehler kein Grund ein, warum eine Bremse
> versagen sollte.
IIRC Materialproblem. Das Radl war neu, aber vor dieser Tour bereits
eingefahren.
>> Folge:
>> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
>> Rettungshubschrauber. Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
>> rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
> Nun, der "gesunde Menschenverstand" legt das nahe. Diese Schlüsse zu ziehen
> ist naheliegend und wird wahrscheinlich deshalb auch so kritiklos
> aufgenommen.
Da /hammas/ wieder: "kritiklos". Der Helm mehrfach gebrochen, aber die
Schädeldecke heil. Und dann heißt es "kritiklos aufgenommen".
> [...]
> Des Weiteren kann dein Einzelfall keinen statistischen Effekt nachweisen.
Nö, keineswegs. Er macht nur für die betreffende Person den winzigkleinen
/statistischen Unterschied/ von genau 100 % bei der Frage aus, ob tot oder
lebend...
Andi
--
"Jeden Tag verhungern 50.000 Menschen, die noch nicht mal wissen, was 'ne
Rolex ist!"
Multimillionär Michael Leicher pflegt eine besonders "humane"
Form ehrlicher, ungespielter Entrüstung
>>> Zugelassen zum Radfahren sind alle Helme. Geeignet ist keiner.
>> Was genau ist nach dieser ... äh ... /Definition/ wohl "Radfahren"? Gehört
>> da "Radfahren" in den Alpen (oder in sonstigem Gelände mit Steigungen von
>> mehr als 5m Höhe) auch dazu? Auch bergab?
> Ähm, ja, selbstverständlich. Was war der genaue Hintergrund dieser Frage?
<4581fwna...@dagrantla.de> ff.
Andi
--
"Emma bläst - ich glaube nicht, daß Alice Schwarzer sehr glücklich darüber
ist..."
Thomas Gottschalk über das Sturmtief "Emma"
Was Du nicht sagst! Hast Du denn schon mal mit 50 Sachen bei 20 % Gefälle
bergab allein mit der Hinterradbremse signifikante Verzögerungswerte
erreicht? Erzähl doch mal...
Andi
--
"Die Frau ist das einzige Opfer, das seinem Jäger auflauert."
Sissi Perlinger
Diesen "wissenschaftlichen Beweis" lieferst einfach Du, indem _Du_ downhill
mit 80 Sachen in ein Geröllfeld mit 20 % Gefälle absteigst. Ich bin sicher,
Du hast dann nicht einmal einen Kratzer. Alles andere wäre ja sonst eine
Bestätigung der /pöhsen/ /LeHm-Fraktion/...
Ach, ja: Sagte ich schon, daß ich selbst keinen /leHm/ benutze?
Andi
--
> Tschüss
Besser ist das. *PLONK*
[Kpl. Inhalt von <4745d964$0$27133$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net>]
> Wenn er zu Fuß unterwegs ist hat er auch einen Sonnenschutz auf dem
> Kopf. Auf dem Fahrrad hat er im normalen Straßenverkehr einen Helm zu
> tragen, nachdem er mehr zur Sorte Kamikaze-Fahrer gehört und schon 2
> kleinere Unfälle hatte, bei denen er sich den Kopf heftig angestoßen hat.
> Dass Helme hier in der NG in Frage gestellt werden, hab ich schon
> bemerkt...
Mach Dir nix draus, die sin d hier einfach so, man muss sich halt das
Gute rauspicken und das Schlechte ignorieren; tu das für Deine Kinder,
was Du für richtig hälst, sind ja schliesslich Deine. Und wenn man so
hört, was sie anstellen, ist Styropor besser als Luft . . . Und
irgendeinen MTB-/BTX-Laden mit Beratung wird es ja schon in Deiner Nähe
geben ;-)
Jörg
>>> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt,
>
>> Was an "nachvollziehbarer, wisssenschaftlich halbwegs untermauerte
>> Beweis" hast Du jetzt nicht verstanden?
>
> Diesen "wissenschaftlichen Beweis" lieferst einfach Du, indem _Du_ downhill
> mit 80 Sachen in ein Geröllfeld mit 20 % Gefälle absteigst. Ich bin sicher,
> Du hast dann nicht einmal einen Kratzer. Alles andere wäre ja sonst eine
> Bestätigung der /pöhsen/ /LeHm-Fraktion/...
Und mal wieder nix ...
Das ist keine Schande, die Steigung ist auch gemein. Kleiner Tipp: nach
der ersten Kurve, gleich nach der kleinen Brücke, geht rechts ein
Wirtschaftsweg raus. Da kann man erstmal verschnaufen, und die Steigung
danach ist nicht so schlimm wie die Strasse hoch.
--
> Mir ist das zu wenig Material, ich trage Helm.
Mir ist das zu dämlich. Ich trage Verstand.
(Wolfgang Strobl zu einem Helmmissionar in de.rec.fahrrad)
Danke für den Hinweis, werd ich mal testen, da die Wege dort nicht
befestigt sind
wimre wohl aber eher mit dem Bergrad.
Es wurde nach Wissenschaft und nicht nach Ammenmaerchen gefragt.
> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte. Folge:
OK, wenn der Helm wirklich so gut geholfen hat wieso dann:
> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
> Rettungshubschrauber.
Offensichtlich hat der Helm seinen "Marketing-Zweck" erfüllt, er ist
gebrochen. Vor Gesichts- und anderen Kopf-Verletzungen hat er
offensichtlich nur *ungenügend* geschützt... Vielleicht hat er ja einen
kleinen Teil der Verletzungen vom Schädel Richtung Halswirbelsäule
verschoben?
Persönlich bin ich davon überzeugt, dass ein Helm nicht die Schwere
eines Unfalls mindert, sondern die Verletzungen umverteilt - als
"Knautschzone" reichen ein paar hundert Gramm Styropor sicher nicht aus.
Vor allem da von der Quietschpappe nur ein kleiner Teil beim jeweiligen
Unfall beansprucht wird.
> Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
> rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
Wünscht Du Dir, dass er "tot ist"? Sicher nicht? Dann solltest Du die
Macher der Prüfvorschriften befragen, warum der Helm (der diese
Vorschriften sicher erfüllt hat) gebrochen ist und die Verletzungen im
Gesicht und am Kopf nicht verhindert hat. Du solltest fragen, warum die
Prüfvorschriften davon ausgehen, dass der Helmträger aus dem Stand
umfällt (Sturz aus ~2m Höhe wird simuliert), nicht von einem Aufprall
mit dem Gesicht bei 80km/h?
Wenn Du für Fahrradhelme bist, dann engagiere Dich bitte für sinnvolle
Prüfvorschriften und sinnvoll schützende Fahrradhelme statt einfach nur
nachzuplappern "ohne Helm wäre er...".
Danke und Servus..
Und wieso in aller Welt sollte das z.B. meine Oma machen?
Nur weil die Schumacher-Kids beim Autofahren einen Helm anziehen, wirst
du doch fuer deinen Opa nicht auch einen bei seinem Sonntasausflug verlangen?
Du uebertraegst hier ein maximalst risikoreiches Extremsportverhalten
auf eine vollkommen ungefaehrlichen Fortbewegungsmethode. Das ist
schlichtweg im Themengebiet verfehlt.
Und ja, wenn ich mich auf einem Fahrrad in solch ungeeignetem Gelaende
mit derart unangemessener Geschwindigkeit bewegen wuerde, dann waere
meine Schutzausruestung eher mit der eines Motoradprofis zu
vergleichen: Vollkoerperkombi mit Protektoren fuer alle Gelenke und
exponierten Knochen, stabil am Koerper arretierter Vollhelm und
Handschuhe und Stiefel. Also etwa so verkleidet, dass du mich auch ohne
Rad den Abhang hinunter werfen koenntest, ohne dass mir was passiert.
Die Plastik-Placebos, die man gemeinhin als Radhelm tituliert, wuerde
ich da nicht einmal im Ansatz als "Schutz" in Betracht ziehen.
Chris
--
www.huebsch-gemacht.de
>Was mir fehlt ist immer noch irgendein nachvollziehbarer,
>wisssenschaftlich halbwegs untermauerte Beweis das all die Helmgegener
>sich irren, und Helme wirklich real Kopfverletzungen verhindern.
>Anschließend kann man dann darüber diskutieren ob sie das in dem Masse
>tun, das ihre Nachteile gerechtfertigt sind.
Ich könnte in der Art und Weise der Helmapostel argumentieren:
Mein Helm hat mir schon unzählige Male das Leben und wichtigeres
gerettet und Unfälle verhindert. Ich nutze ihn nicht und fahre immer
ohne. Ich hatte ihn mal gekauft, weil ich unbedingt an einer
Veranstaltung mit Helmpflicht teilnehmen wollte. Bisher hatte ich noch
keinen schlimmen Sturz, wenn man zwei Umfaller als Klickpedalneuling vor
mehr als 10 Jahren ausnimmt.
Mein Nachbar fährt immer mit Helm - er schwört drauf und hält mich für
lebensmüde. Er hatte in den letten zwei jahren so etwa fünf Stürze mit
Helm, bei denen er (eigen Aussage) "ohne Helm jetzt tot wäre" -
mindestens.
Irgendwas muß an der Wirkung von Helmen wohl dran sein.
Walter
--
24 Gründe warum Windows kein Virus ist
4. Viren beschlagnahmen nicht Unmengen an Speicherplatz.
>Walter Janné schrieb:
>> Mervi Bachner schrieb:
>
>>> Ich konnte nichts dazu finden, ob sie auch als Fahrradhelm zugelassen
>>> bzw. brauchbar bzw. zu empfehlen sind.
>
>> Zugelassen zum Radfahren sind alle Helme. Geeignet ist keiner.
>
>Was genau ist nach dieser ... äh ... /Definition/ wohl "Radfahren"? Gehört
Welche Definition?
>da "Radfahren" in den Alpen (oder in sonstigem Gelände mit Steigungen von
>mehr als 5m Höhe) auch dazu? Auch bergab?
Wie war die Frage doch gleich? Es ging um "als Fahrradhelm zugelassen
bzw. brauchbar bzw. zu empfehlen"
Walter
--
Warum es gut ist, ein Mann zu sein:
Eine Person nicht zu lieben schließt nicht aus,
grossartigen Sex mit ihr zu haben.
Wenn du so vehement nach wissenschaftlich untermauerten Beweisen fragst,
fang doch bitte direkt bei deiner eigenen These an:
| Prima, ist mir auch schon passiert, vorwärts über den Lenker weil ich
| mich mit dem Fahrrad neben mir verhakt hatte. Folge: Hautabschürfung am
| Ellenbogen, eine Kuhle im Asphalt und 10 Minuten leichte Kopfschmerzen.
| Einen Helm hätte es bei dem Aufprall in kleine Brösel zerlegt und ich
| würde jetzt erzählen das mir der Helm das Leben gerettet hat.
(<fvl834$gli$01$1...@news.t-online.com>)
Du hast doch vermutlich noch die Dokumentation des Bröselversuchs, uns das
eben zu zeigen sollte ja kein Problem darstellen.
Tobi
Dann hat es mir mal die Bremsbacken der VR Bremse rausgerissen und nach
vorne mit Teilen der Zange ausgespuckt.
Konstruktionsmangel zusammen mit Wartungsfehler.
Organische Beläge beissen zwar etwas besser als gesinterte, aber man
muss den Lernschritt machen, daß die ungemein schneller unten sind.
Rechnet ja niemand damit, daß die Beläge nach 200km unten sind, wenn die
anderen 1500 gehalten haben. Die Rückstellfedern der Avids werden bei
abgefahrenen Belägen dann in den Rotor gerissen (Was sich aber kurz
ankündigt, wenn man es mal kennt) und mit ein wenig Pech fliegen Teile
der Bremse nach vorne raus oder verkeilen sich, so daß du augenblicklich
au einem blockierten VR dahingleitest.
>
>> Folge:
>> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
>> Rettungshubschrauber. Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
>> rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
>
> Nun, der "gesunde Menschenverstand" legt das nahe. Diese Schlüsse zu ziehen
> ist naheliegend und wird wahrscheinlich deshalb auch so kritiklos
> aufgenommen. Nur wie kannst du deine Aussage untermauern? Du wirst ja kaum
> den Sturz unter ansonsten gleichen Bedningungen nur ohne Helm wiederholt
> haben und den letalen Ausgang festgestellt haben. Bleibt noch eine
> Beispielrechnung, hast du die Vorliegen?
Beisst euch nicht immer auf dem scheiss "DAS Leben gerettet" fest.
Es reicht, wenn es ihm DIESES Leben gerettet hat.
Ein Schädel braucht bei einem Aufschlag nicht immer gleich brechen. Um
zB die Netzhaut abzulösen und zu erblinden reichen schon
Beschleunigungen unter dieser Belastung. Und 2cm Dämpfermaterial sind
besser als kein Dämpfermaterial.
Boxhandschuhe sind auch keine 2cm stark und werden getragen, um den
Gegner nicht gleich blöd, blind oder taub zu hauen.
>
> Des Weiteren kann dein Einzelfall keinen statistischen Effekt nachweisen.
> Ich bin auch schon in sommerlicher Kleidung bei 40 km/h vom Rad abgestiegen
> und war, unbehelmt, nahezu völlig unverletzt (nur eine winzige Schürfwunde
> an linken Handgelenk), war halt Glück.
>
>> Du bestätigst also nur, was ich schon sagte:
>>
>> | Es ist schon interessant, wie heftig hier gegen den /leHm/ geballert
>> | wird, aber wenn man nur mal sagt, daß es so ist, wie es ist, dann wird
>> | sogar das noch geleugnet. *g*
>
> Die Helm-Diskussion ufert sehr schnell aus, dabei ist es /leider/ so, dass
> die Helm-Befürworter recht schnell mit dem Fuß auf ihrem Standpunkt
> herumstampfen, bis sie ihn zu Brei getrampelt haben und dann beleidigt von
> dannen ziehen.
Dafür ballern die Helmgegner dann vereint auf denjenigen der es wagt,
die Infragestellung in Frage zu stellen.
Ist wurscht wo du auch stehst, geschenkt gibts nix.
>
> Merkwürdigerweise jammert niemand wegen Handschuhen beim Radfahren (die ich
> für sinnvoller halte als Helme.
Die kosten fast so viel wie Helme, stinken nach einiger Zeit grauenvoll
und lösen sich nach der 15. Wäsche auf.
Mein Handschuhverbrauch ist höher als mein Helmverbrauch.
>
> Außerdem ist "Downhill" etwas anderes als "Straßenverkehr". Stell dir vor:
Jedesmal wenn ich versuche klar zu machen, daß man MTB und Straßenradeln
auseinanderhalten kann, zieht sich jeder auf die "ich fahr nur Straße"
Position zurück, erklärt alle MTBler für lebensmüde Vollidioten und
igelt sich ein.
> Beim Runterhügeln, Dreckspringen und (städtisch) Freireiten werde ich auch
> zum Helmträger...
So mach ich das auch und erkenne sehr wohl die Dämpfungswirkung von ein
paar wenigen cm Styropor, von einer Plastikhaut zusammengahalten, an.
Dann baut man um und ist bis zur Reperatur sehr vorsichtig.
Ist mir letzten Oktober unter dem Tremalzo passiert.
Wie im Vorpost geschrieben, VR Bremse zuerlegt und mit nach stillstand
umgebauter HR Bremse fertiggemacht.
Unten war es dann einfach zu steil und die letzte Bremse hat auch noch
versagt.
Zum Glück hat ein Freund, der mir zeigen wollte, daß man auch mit einer
Bremse sowas auch schnell fahren kann, da das Rad gefahren und bei 55
Sachen und 36% Gefälle die Karrosseriebremse gezogen, nachdem die
vormals hintere Bremse auch schlagartig überhitzte. (verdreckte alte
Bremsflüssigkeit wie sich nacher herausstellte)
Die Narben werden ihm bleiben und dank Helm (Ich sag das mal ganz
provokant denn das Teil haben wir dann geschmissen), sieht man die nur,
wenn er sie herzeigt, oder mich daran erinnert, daß ich ihm noch
Bekleidungsteile schulde :-)
> Dagegen steht der Nachweis einer wie auch immer gearteten
> "Schutzwirkung" gegen Unfallfolgen beim Radfahren noch aus.
> Auch Du selbst hast Dich davor gedrückt, einen zu benennen, Joerg.
Ja, ich schlimmer Finger ;-)
Jörg
Interessante Beschreibung von vollkommen unzureichendem Material.
> Beisst euch nicht immer auf dem scheiss "DAS Leben gerettet" fest.
> Es reicht, wenn es ihm DIESES Leben gerettet hat.
> Ein Schädel braucht bei einem Aufschlag nicht immer gleich brechen. Um
> zB die Netzhaut abzulösen und zu erblinden reichen schon
> Beschleunigungen unter dieser Belastung. Und 2cm Dämpfermaterial sind
> besser als kein Dämpfermaterial.
Eben warst du noch gegen minderwertiges Material.
Machst du Bungeejumping auch mit Einweckgummis? Die bremsen ja auch 10cm.
Chris
--
www.huebsch-gemacht.de
LG,
Jörg
> Patrick Kibies schrieb:
>> Andreas Viehrig wrote:
>>
>>> Stefan Zickenrott schrieb:
>>>
>>>> Was mir fehlt ist immer noch irgendein nachvollziehbarer,
>>>> wisssenschaftlich halbwegs untermauerte Beweis das all die Helmgegener
>>>> sich irren, und Helme wirklich real Kopfverletzungen verhindern.
>>> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
>>> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte.
>>
>> Wie passiert sowas eigentlich? Mir fällt außer Materialfehler,
>> Wartungsfehler oder Bedinenungsfehler kein Grund ein, warum eine Bremse
>> versagen sollte.
>>
> Überhitzung sowohl bei Scheibe als auch bei Felge.
Kenne ich. Sowohl abschmelzende Schläuche als auch stinkende Reifen.
Fällt aber unter Bedienungsfehler. Muss man halt vorher die Last von der
Bremse nehmen, notfalls Pause machen.
> Beides schon gehabt, beides von geringem Belustigungswert.
ACK
> Bei Felge
> kann es sein, daß man noch ein wenige Reibung zwischen Mantel und Felge
> hat, um geringe aber eventuell ausreichende Bremswirkung zu bekommen.
> Ausserdem kann der Ablösende Mantel dir schnell die Enscheidung
> abnehmen, wann du über den Lenker gehst, während bei der Scheibe die
> zunehmende Geschwindigkeit unter Umständen dich hemmt, die
> Karrosseriebremse zu werfen.
Richtig. Ich habe damals die Weiterfahrbremse und Umwandlung in potentielle
Energie gewählt.
Klappt auch nicht oft...
> Aufgeworfene Stücke aus der Gegend können neben deren beliebtstem Ziel,
> dem Schienbein auch mal ins Unterrohr einfahren und eine Leitung kappen
> (Bei allen MTB Anwendungen ist die HR Bremse sehr wohl wichtig).
Ach!
> Dann hat es mir mal die Bremsbacken der VR Bremse rausgerissen und nach
> vorne mit Teilen der Zange ausgespuckt.
> Konstruktionsmangel zusammen mit Wartungsfehler.
>
> Organische Beläge beissen zwar etwas besser als gesinterte, aber man
> muss den Lernschritt machen, daß die ungemein schneller unten sind.
> Rechnet ja niemand damit, daß die Beläge nach 200km unten sind, wenn die
> anderen 1500 gehalten haben
Wäh.
> . Die Rückstellfedern der Avids werden bei
> abgefahrenen Belägen dann in den Rotor gerissen (Was sich aber kurz
> ankündigt, wenn man es mal kennt) und mit ein wenig Pech fliegen Teile
> der Bremse nach vorne raus oder verkeilen sich, so daß du augenblicklich
> au einem blockierten VR dahingleitest.
Unschön.
>>> Folge:
>>> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
>>> Rettungshubschrauber. Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
>>> rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
>>
>> Nun, der "gesunde Menschenverstand" legt das nahe. Diese Schlüsse zu
>> ziehen ist naheliegend und wird wahrscheinlich deshalb auch so kritiklos
>> aufgenommen. Nur wie kannst du deine Aussage untermauern? Du wirst ja
>> kaum den Sturz unter ansonsten gleichen Bedningungen nur ohne Helm
>> wiederholt haben und den letalen Ausgang festgestellt haben. Bleibt noch
>> eine Beispielrechnung, hast du die Vorliegen?
>
> Beisst euch nicht immer auf dem scheiss "DAS Leben gerettet" fest.
> Es reicht, wenn es ihm DIESES Leben gerettet hat.
Beweis?
> Ein Schädel braucht bei einem Aufschlag nicht immer gleich brechen. Um
> zB die Netzhaut abzulösen und zu erblinden reichen schon
> Beschleunigungen unter dieser Belastung.
> Und 2cm Dämpfermaterial sind
> besser als kein Dämpfermaterial.
> Boxhandschuhe sind auch keine 2cm stark und werden getragen, um den
> Gegner nicht gleich blöd, blind oder taub zu hauen.
Richtig. Nur ist das beim Verkehrsradfahren in meinen Augen
unwahrscheinlich, dabei rappel ich nicht mit dem Appel auf irgendwelche
Steine.
>> Des Weiteren kann dein Einzelfall keinen statistischen Effekt nachweisen.
>> Ich bin auch schon in sommerlicher Kleidung bei 40 km/h vom Rad
>> abgestiegen und war, unbehelmt, nahezu völlig unverletzt (nur eine
>> winzige Schürfwunde an linken Handgelenk), war halt Glück.
>>
>>> Du bestätigst also nur, was ich schon sagte:
>>>
>>> | Es ist schon interessant, wie heftig hier gegen den /leHm/ geballert
>>> | wird, aber wenn man nur mal sagt, daß es so ist, wie es ist, dann wird
>>> | sogar das noch geleugnet. *g*
>>
>> Die Helm-Diskussion ufert sehr schnell aus, dabei ist es /leider/ so,
>> dass die Helm-Befürworter recht schnell mit dem Fuß auf ihrem Standpunkt
>> herumstampfen, bis sie ihn zu Brei getrampelt haben und dann beleidigt
>> von dannen ziehen.
>
> Dafür ballern die Helmgegner dann vereint auf denjenigen der es wagt,
> die Infragestellung in Frage zu stellen.
Stimmt auch. Mir Bratwurst solange mir niemand vorschreiben will was ich für
Hüte trage...
> Ist wurscht wo du auch stehst, geschenkt gibts nix.
>>
>> Merkwürdigerweise jammert niemand wegen Handschuhen beim Radfahren (die
>> ich für sinnvoller halte als Helme.
>
> Die kosten fast so viel wie Helme, stinken nach einiger Zeit grauenvoll
> und lösen sich nach der 15. Wäsche auf.
> Mein Handschuhverbrauch ist höher als mein Helmverbrauch.
>>
>> Außerdem ist "Downhill" etwas anderes als "Straßenverkehr". Stell dir
>> vor:
>
> Jedesmal wenn ich versuche klar zu machen, daß man MTB und Straßenradeln
> auseinanderhalten kann, zieht sich jeder auf die "ich fahr nur Straße"
> Position zurück, erklärt alle MTBler für lebensmüde Vollidioten und
> igelt sich ein.
Jaja. So ist das halt. Und was das "Fußvolk" an der Uni entsetzt ist wenn
man ohne Helm, dafür mit Rennrad, die paar Treppelchen runtersägt. (Je
schneller desto länger leben die Reifen...)
>> Beim Runterhügeln, Dreckspringen und (städtisch) Freireiten werde ich
>> auch zum Helmträger...
>
> So mach ich das auch und erkenne sehr wohl die Dämpfungswirkung von ein
> paar wenigen cm Styropor, von einer Plastikhaut zusammengahalten, an.
Na also. Und ich kenne noch ein paarLeute, die es so machen.
Gruß
Patrick
> Wenn du so vehement nach wissenschaftlich untermauerten Beweisen fragst,
> fang doch bitte direkt bei deiner eigenen These an:
>
> | Prima, ist mir auch schon passiert, vorwärts über den Lenker weil ich
> | mich mit dem Fahrrad neben mir verhakt hatte.
[...]
> Du hast doch vermutlich noch die Dokumentation des Bröselversuchs, uns das
> eben zu zeigen sollte ja kein Problem darstellen.
Eigentlich hab ich das nur aufgeführt, um zu zeigen wie sinnlos es ist
mit Einzelfällen zu argumentieren. Hätte ich es wirklich extra dazu
schreiben sollen?
> Mein Nachbar fährt immer mit Helm - er schwört drauf und hält mich für
> lebensmüde. Er hatte in den letten zwei jahren so etwa fünf Stürze mit
> Helm, bei denen er (eigen Aussage) "ohne Helm jetzt tot wäre" -
> mindestens.
Bei rund 50 Millionen Radfahrern in Deutschland und etwa 1000 toten,
dürfe er allein also schon einem messbaren Einfluss auf die
Unfallstatistik haben. Bitte bitte nimm ihm sein Fahrrad weg, zu seiner
und unser aller Sicherheit. ;-)
Also ich bin dann schon Jahre nicht mehr hoch, also schon länger als die
2 Jahre, die ich nicht mehr in dem Kaff wohne, aber WIMRE war der Weg
asphaltiert. War aber auch immer mit dem Trekkingrad oder MTB, denn
sowas Unbequemes wie ein Rennrad habe ich nicht.
> ... als Wärmeisolator.
Eben, kühlere Kopf durch Helm:
http://www.zeit.de/1995/31/Strohkoepfe_ohne_Helm
HTH,
Jörg
>>> Dagegen steht der Nachweis einer wie auch immer gearteten
>>> "Schutzwirkung" gegen Unfallfolgen beim Radfahren noch aus.
>>> Auch Du selbst hast Dich davor gedrückt, einen zu benennen, Joerg.
> Nein, viel einfacher: Schwätzer! Leeres Gewäsch eines Predigers.
Kommt:
Cameron MH, Vulcan AP, Finch CF, Newstead SV.
Monash University Accident Research Centre, Clayton, Victoria, Australia.
On July 1, 1990, a law requiring wearing of an approved safety helmet by
all bicyclists (unless exempted) came into effect in Victoria,
Australia. Some of the more important steps that paved the way for this
important initiative (believed to be the first statewide legislation of
its type in the world) are described, and the initiative's effects are
analysed. There was an immediate increase in average helmet-wearing
rates from 31% in March 1990 to 75% in March 1991, although teenagers
continued to show lower rates than younger children and adults. The
number of insurance claims from bicyclists killed or admitted to
hospital after sustaining a head injury decreased by 48% and 70% in the
first and second years after the law, respectively. Analysis of the
injury data also showed a 23% and 28% reduction in the number of
bicyclists killed or admitted to hospital who did not sustain head
injuries in the first and second post-law years, respectively. For
Melbourne, where regular annual surveys of helmet wearing have been
conducted, it was possible to fit a logistic regression model that
related the reduction in head injuries to increased helmet wearing.
Surveys in Melbourne also indicated a 36% reduction in bicycle use by
children during the first year of the law and an estimated increase in
adult use of 44%.
Accid Anal Prev. 1994 Jun;26(3):325-37.
Interessant ist der letzte Satz: 44% mehr Erwachsene fahren Rad.
Das findet sich unter: http://www.helmets.org/henderso.htm auch.
Weiterhin würde ich gerne mal wissen, was Du zu dem Text auf Seite 73 in
http://www.bpa.ch/PDFLib/894_22473.pdf meinst sowie zur Tabelle 7,
gleiche Seite. Da ist die Rationale hinter der Helmempfehlung doch ganz
klar beschrieben: "Dieses Risiko hat zwischen 1994 und 2000 um 18 %
abgenommen, also weniger als bei einigen an-dern
Verkehrsteilnehmergruppen."
Auch der erste Teil der Publikation ist interessant. Insgesamt geht
daraus hervor, dass der Helm ein Teil eines Massnahmenpaketes ist -und
sein muss- um bei den Radfahrern eine weitere Senkung der Unfallopfer zu
erreichen. Es geht nicht darum, Radfahrer zu gängeln. So verstehen die
Helm-Gegner das aber leider . . .
HTH,
Jörg
| Zugegeben, ob ein Kopfschutz Casartelli bei seinem Sturz das Leben
| gerettet hätte, ist nicht sicher. Nur ein schwerer Motorradhelm mit
| Kinnschutz hätte ihn vor Frakturen bewahren können.
|
| [...]
|
| Doch trotz Casartellis Tod werden sie nächstes Jahr wohl wieder
| barhäuptig antreten.
Noch Fragen?
(Außerdem beweist ein Maschbauer, dass Fahrradhelme u.U. Wasserköpfe
kühlen können.
Zwar auch keine echte Schutzwirkung, aber wenigstens mal was Neues.)
N.
--
Ich halte das für machbar.
> Nein, viel einfacher: Schwätzer! Leeres Gewäsch eines Predigers.
Und um den Autohelm zu beerdigen:
Ryan GA. World J Surg. 1992 May-Jun;16(3):398-402.
"Considerable improvements could be made by providing impact attenuation
in the head contact areas on the door, roof and B-pillar. The seat belt
provides protection in frontal impacts, which could be improved further
with the addition of an air bag, or by wearing a helmet."
Wahrscheinlich war ein Seitenairbag gemeint - der ist mittlerweile wohl
weit verbreitet.
HTH,
Jörg
> Hallo NG,
> mein Sohnemann findet die normalen Fahrradhelme uncool. Er möchte gern
> einen "Bikerhelm", also die Dinger, die vorzugsweise beim BMX oder
> Inlineskaten getragen werden.
> Ich konnte nichts dazu finden, ob sie auch als Fahrradhelm zugelassen
> bzw. brauchbar bzw. zu empfehlen sind.
>
> Weiß jemand mehr und kann berichten
letztes Wochenende hatte ich Gelegenheit mir einige dieser Modeartikel
anzusehen.
BMX Helme in diesem Geschäft hatten die meisten eine feste Außenschale
(deutlich fester als eine ausgehärtet Strumpffolie) , und da weniger
Styropor verwendet wird, einen deutlich geringeren Umfang.
Für den vorgesehen Einsatzzweck auf BMX Bahnen sind sie daher deutlich
besser geeignet/ wenig nachteilig als normale Fahrrad Styropor Hüte.
Da nur wenige Luftöffnungen für Kühlung sorgen sind sie im Sommer nur für
wenige Minuten am Stück verwendbar.
Optisch sind die BMX Helme aber tatsächlich weniger hässlich als normale
Fahrradhelme.
--
Servus
MM
> Das findet sich unter: http://www.helmets.org/henderso.htm auch.
Konkret:
"When data for all age groups were combined, the total bicycle usage in
1991 was 9 per cent greater than 1987/88, and by 1992 it had increased
by a further 3 per cent."
http://www.monash.edu.au/muarc/reports/muarc045.pdf
HTH,
Jörg
Tach auch!
>> Wenn er zu Fuß unterwegs ist hat er auch einen Sonnenschutz auf dem
>> Kopf. Auf dem Fahrrad hat er im normalen Straßenverkehr einen Helm zu
>> tragen, nachdem er mehr zur Sorte Kamikaze-Fahrer gehört und schon 2
>> kleinere Unfälle hatte, bei denen er sich den Kopf heftig angestoßen hat.
>> Dass Helme hier in der NG in Frage gestellt werden, hab ich schon
>> bemerkt...
> Mach Dir nix draus, die sin d hier einfach so, man muss sich halt das
> Gute rauspicken und das Schlechte ignorieren; tu das für Deine Kinder,
> was Du für richtig hälst, sind ja schliesslich Deine. Und wenn man so
> hört, was sie anstellen, ist Styropor besser als Luft . . . Und
> irgendeinen MTB-/BTX-Laden mit Beratung wird es ja schon in Deiner Nähe
> geben ;-)
Das scheint ein Mantra zu sein.
Styropoor ist dann nicht besser, wenn er ein bis zwei Meter Luft ersetzt,
weil der Fahrer durch die Wärme unkonzentriert war oder weil der
Sonnenschirm auch ein Sichtschutz ist. Er ist auch dann nicht besser (sondern
sogar schlechter), wenn der Träger vorne oder hinten auf den Aerodynamik-
fortsatz fällt. Und er muß richtig passen.
Einen BMX-Helm würde ich, genau weil ich eher auf dem Bauch oder den Rücken
falle, einem Fahrradhelm vorziehen, allerdings sehe ich keine Möglichkeit,
mein Bedarf an Kühlung mit einem Helm zu vereinbaren, wenn die Strecke über
ca. 5 - 10 km lang ist.
--
Top 100 things you don't want the sysadmin to say:
27. You can do this patch with the system up...
Friß, Spammer: yiuW...@7eggert.dyndns.org jxu...@tg.7eggert.dyndns.org
> Fahrradhelme sind für die gemächlich radelnde Oma ausgelegt, und für die
> Oma sind sie schlicht überflüssig. Für Dich mögen sie nicht überflüssig
> sein, aber sie sind nichtmal annähernd auf Deine Anforderungen
> ausgelegt. So wie ja offensichtlich auch andere sicherheitsrelevante
> Teile nicht auf Deine Anwendungen ausgelegt sind.
Ich würde naiv vom Gegenteil ausgehen, denn Osteoporoseknochen halten weniger
aus, und die Kraft zum Abstürzen ist auch nur noch Teil des Photoalbums.
--
bus error. passengers dumped.
Friß, Spammer: oPyL@nPj9-.7eggert.dyndns.org gl...@qrjc8.7eggert.dyndns.org
N...@A1gkpsj.7eggert.dyndns.org Ppj...@alkLof.7eggert.dyndns.org
>> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
>> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte.
>
> Wie passiert sowas eigentlich? Mir fällt außer Materialfehler,
> Wartungsfehler oder Bedinenungsfehler kein Grund ein, warum eine Bremse
> versagen sollte.
Reicht das nicht?
--
Top 100 things you don't want the sysadmin to say:
72. My leave starts tomorrow.
Friß, Spammer: Xe...@oxohiFNA.7eggert.dyndns.org
>Walter Janné schrieb:
>
>> Mein Nachbar fährt immer mit Helm - er schwört drauf und hält mich für
>> lebensmüde. Er hatte in den letten zwei jahren so etwa fünf Stürze mit
>> Helm, bei denen er (eigen Aussage) "ohne Helm jetzt tot wäre" -
>> mindestens.
>
>Bei rund 50 Millionen Radfahrern in Deutschland und etwa 1000 toten,
>dürfe er allein also schon einem messbaren Einfluss auf die
>Unfallstatistik haben.
Nicht, wenn man wie du auf ganze Tausender aufrundet.
>Bitte bitte nimm ihm sein Fahrrad weg, zu seiner
>und unser aller Sicherheit. ;-)
Mir isser weit genug weg. :-P
> Oder bist Du doch nur ein Dummschwätzer?
Zum Dank für die unsägliche Überwindung, die es Dich gekostet hat, das als
Frage zu formulieren, möchtest Du jetzt sicher eine Kiste Höflichkeitsorden
nachgeschmissen bekommen, nicht wahr? *blinzel*
Andi
--
>> ...Wir brauchen keine Menschen, die hierherkommen und stänkern.
> Da bin ich mit Dir einer Meinung.
Du hast gar keine Meinung zu haben.
Detlef Bosau in <f21geq$2ilr$1...@geiz-ist-geil.priv.at>
>> Ja, ich schlimmer Finger ;-)
> Nein, viel einfacher: Schwätzer! Leeres Gewäsch eines Predigers.
Oooh, Herr Doktor haben wieder fürstlich gespeist - denn sonst wäre
Exzellenz doch sicher eine seiner Standard-Liebkosungen AKA "Dummschwätzer"
entfleucht, nicht wahr? *blinzelblinzel*
Sind Hochwürden insofern auch geneigt, ein Flup2 in eine passende Gruppe zu
goutieren?
Andi
--
"... Wie er ja auch neulich was über antike Nautik hier vorgetragen hat.
Wozu er das an Land braucht, habe ich hier schon mal gefragt. Vermutlich
auf dem Klo, wenn er seine Köttel navigieren muß."
Detlef Bosau in <f41ojp$dch$1...@geiz-ist-geil.priv.at>
>Nach Meinung der /Befehlsgeber/ hier muß man auch lautstark gegen Radwege
>sein.
Und nach meiner Meinung hast Du einen in der Waffel.
--
Radhelme sind die Bachblüten des Straßenverkehrs
>Jens Müller schrieb:
>> Patrick Kibies schrieb:
>>> Andreas Viehrig wrote:
>
>>>> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
>>>> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte.
>
>>> Wie passiert sowas eigentlich? Mir fällt außer Materialfehler,
>>> Wartungsfehler oder Bedinenungsfehler kein Grund ein, warum eine Bremse
>>> versagen sollte.
>
>> Außerdem gibt es ja zwei unabhängig wirkende.
>
>Was Du nicht sagst! Hast Du denn schon mal mit 50 Sachen bei 20 % Gefälle
>bergab allein mit der Hinterradbremse signifikante Verzögerungswerte
>erreicht?
Und exakt wie hilft einem die Narrenkappe dann in dieser Situation? Mich
würde es in dem Fall eher nach einem Fallschirm verlangen ...
Abgesehen davon: die Aufprallkomponente ist bei 20% geringer als bei
10%. Sollte man bei plötzlichem Ausfall der Vorderradbremse also nicht
100 m tiefer landen, sondern das Glück haben, auf der Fahrbahn
weiterzurutschen, dann hilft einem die Narrenkappe bezüglich der dann zu
erwartenden erheblich blutigeren Schürfwunden am Körper kein bißchen.
Aber: aufgrund des größeren Wirkungsquerschnitts des Helmes nehmen
sowohl die Wahrscheinlichkeit als auch die dann zu erwartende Schwere
von Rotationsbeschleunigung des Kopfes und die dadurch verursachten
diffusen SHT zu.
>Erzähl doch mal...
Ja, erzähl doch mal.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
>Stefan Zickenrott schrieb:
>> Andreas Viehrig schrieb:
>>> Stefan Zickenrott schrieb:
>
>>>> Was mir fehlt ist immer noch irgendein nachvollziehbarer,
>>>> wisssenschaftlich halbwegs untermauerte Beweis das all die Helmgegener
>>>> sich irren, und Helme wirklich real Kopfverletzungen verhindern.
>
>>> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt,
>
>> Was an "nachvollziehbarer, wisssenschaftlich halbwegs untermauerte
>> Beweis" hast Du jetzt nicht verstanden?
>
>Diesen "wissenschaftlichen Beweis" lieferst einfach Du, indem _Du_ downhill
>mit 80 Sachen in ein Geröllfeld mit 20 % Gefälle absteigst.
Du hast "alles" aber sehr umständlich ausgedrückt, Andreas.
Deine Anekdote ist sowohl als solche unbrauchbar (an ihr lassen sich die
Schwächen der Styropor-Narrenkappen recht gut erläutern, hingegen taugt
sie überhaupt nicht als Szenario für die Umstände, für die sie nach
Ansicht ihrer halbwegs kompetenteren Verfechter gedacht ist) und als
"wissenschaftlicher Nachweis" völlig lächerlich.
>Ich bin sicher,
>Du hast dann nicht einmal einen Kratzer. Alles andere wäre ja sonst eine
>Bestätigung der /pöhsen/ /LeHm-Fraktion/...
>
>Ach, ja: Sagte ich schon, daß ich selbst keinen /leHm/ benutze?
Sagte ich schon, daß mich das einen feuchten Kehrricht interessiert?
>Walter Janné schrieb:
>
>> Mein Nachbar fährt immer mit Helm - er schwört drauf und hält mich für
>> lebensmüde. Er hatte in den letten zwei jahren so etwa fünf Stürze mit
>> Helm, bei denen er (eigen Aussage) "ohne Helm jetzt tot wäre" -
>> mindestens.
>
>Bei rund 50 Millionen Radfahrern in Deutschland und etwa 1000 toten,
Nur halb so viele, und nur um die 100 durch Sturz. Schon alleinde durch
Sturz aus dem Bett etc. kommen in Deutschland mehr als doppelt so viel
Leute ums Leben. Etwa 1000, das ist die Zahl der jährlich durch Sturz
auf einer Treppe tödlich Verunglückten.
<http://0x1a.de/static/helmkampagne1/konzertierte_aktion.html#Treppenhelme>
>dürfe er allein also schon einem messbaren Einfluss auf die
>Unfallstatistik haben. Bitte bitte nimm ihm sein Fahrrad weg, zu seiner
>und unser aller Sicherheit. ;-)
+1
Gilt das neuerdings als Einleitungszeile?
> OK, wenn der Helm wirklich so gut geholfen hat wieso dann:
>> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
>> Rettungshubschrauber.
> Offensichtlich hat der Helm seinen "Marketing-Zweck" erfüllt, er ist
> gebrochen. Vor Gesichts- und anderen Kopf-Verletzungen hat er
> offensichtlich nur *ungenügend* geschützt... Vielleicht hat er ja einen
> kleinen Teil der Verletzungen vom Schädel Richtung Halswirbelsäule
> verschoben?
Ohne den /leHm/ hätte man ihm die Brösel der nördlichen Kalkalpen mit der
Pinzette aus dem Kleinhirn pulen müssen. Dann wüßte er zwar nicht einmal
mehr, wie er heißt, aber Du und die ganzen anderen ... äh ... Experten
hier wären zufrieden, weil er sich so hingebungsvoll für den Kampf gegen
das /wahre Böse/ geopfert hat.
Wenn es nicht so armselig wäre, könnte man Leute wie Euch durchaus mal für
5 Minuten um jene /klar strukturierte Unkompliziertheit/ Eures Weltbildes
beneiden...
Andi
--
"Wobei die Praxis hier natürlich wieder autofahrerfeindlich bis zum Geht-
nichtmehr ist. Das Menschenrecht auf freies Parken wird beschnitten, nur
damit im Brandfalle irg3endwelcher Wohnraum oder das Leben von irgendwel-
chen Nichtautofahrern ..." - Thorsten Günther zum Parken in der FW-Zufahrt
> Und nach meiner Meinung hast Du einen in der Waffel.
Exakt, und zwar einen Becher Walnuseis mit Schokostreuseln, Herr Doktor...
Andi
--
"Der Aufschwung ist unten angekommen."
Das Merkel
Du bist also nur ein Dummschwätzer, denn meiner Bitte um einen Nachweis
für Deine Behauptung bist Du abermals nicht nachgekommen.
--
A || Bernd Sluka
A A u u ==##== ooo
AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder
> Stefan Zickenrott schrieb:
>
>> Was mir fehlt ist immer noch irgendein nachvollziehbarer,
>> wisssenschaftlich halbwegs untermauerte Beweis das all die Helmgegener
>> sich irren, und Helme wirklich real Kopfverletzungen verhindern.
>
> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte. Folge:
> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
> Rettungshubschrauber. Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
> rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
Klar, die Mehrheit ist mit 80 km/h unterwegs und jeder Fahrradfahrer
fährt Downhill - also muss man natürlich auch für jeden einen Helm
fordern, schon klar.
> Bernhard Agthe schrieb:
>> Hi,
>
> Gilt das neuerdings als Einleitungszeile?
>
>> OK, wenn der Helm wirklich so gut geholfen hat wieso dann:
>
>>> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
>>> Rettungshubschrauber.
>
>> Offensichtlich hat der Helm seinen "Marketing-Zweck" erfüllt, er ist
>> gebrochen. Vor Gesichts- und anderen Kopf-Verletzungen hat er
>> offensichtlich nur *ungenügend* geschützt... Vielleicht hat er ja einen
>> kleinen Teil der Verletzungen vom Schädel Richtung Halswirbelsäule
>> verschoben?
>
> Ohne den /leHm/ hätte man ihm die Brösel der nördlichen Kalkalpen mit der
> Pinzette aus dem Kleinhirn pulen müssen. Dann wüßte er zwar nicht einmal
> mehr, wie er heißt, aber Du und die ganzen anderen ... äh ... Experten
> hier wären zufrieden, weil er sich so hingebungsvoll für den Kampf gegen
> das /wahre Böse/ geopfert hat.
Liest Du eigentlich, was geschrieben wurde?
Offenbar nicht.
Es ging hier nicht um "Helm = schlecht" sondern "typischer Fahrradhelm =
ungenügend". Und genau darum geht es hier - die Styroporkappen, die
üblicherweise als "Schutzausrüstung" verkauft und angepriesen werden,
taugen nicht viel. Deshalb will sowas auch niemand.
Wer sich als Extremsportler in die Alpen begibt, darf auch ruhig
vernünftige Schutzausrüstung tragen - die beschränkt sich im übrigen
auch nicht nur auf einen stabilen Helm.
>>> ... Dummschwätzer?
>> [...]
> ... Dummschwätzer, ...
> [...]
Du bist eben ein wahrhaft würdiger Vertreter der /intA-leHm-Fraktion/.
Andi
--
Alfred Meier in d.s.p.m zu Andreas Gumtow:
"Solange Du hier bist, ist dag° ein Ort des Durchblicks."
> Es ging hier nicht um "Helm = schlecht" sondern "typischer Fahrradhelm =
> ungenügend". ...
Hier geht es schon lange nicht mehr um irgendeine "Sachfrage". Hier geht es
wieder einmal allein darum, daß die /intA-leHm-Fraktion/ ihren /heiligen
Krieg/ beweihräuchert - und das nicht einmal bemerkt.
Andi
--
Prof. Harald Lesch, Astrophysiker, brauenrunzelnd zum Thema Radioaktivität:
"Apropos *Zerfall*: Wie kommt es eigentlich, daß sich ausgerechnet auf den
dritten Zähnen die meisten Haare befinden?"
>> Ich hab hier mal die Geschichte von einem Bekannten erzählt, der in den
>> Alpen beim Downhill mit 80 Sachen einen Bremsausfall hatte. Folge:
>> Zerrissenes Gesicht, am Helm mehrere Holme gebrochen, Bewußtlosigkeit,
>> Rettungshubschrauber. Selbst da hat die /intA-leHm-Fraktion/ noch
>> rumgelabert, als ich meinte, ohne /leHm/ wäre er tot gewesen.
> Klar, die Mehrheit ist mit 80 km/h unterwegs und jeder Fahrradfahrer
> fährt Downhill - also muss man natürlich auch für jeden einen Helm
> fordern, schon klar.
Vor allem müssen die, die sich so hingebungsvoll für den /heiligen Krieg/
der /intA-leHm-Fraktion/ aufopfern, ständig behaupten, daß irgendwer - der
dann nur dummerweise nirgends zu finden ist - angeblich ständig "für jeden
einen Helm fordern" würde.
Schon klar, Arno.
Andi
--
"Ich habe Dir Fragen gestellt, Du darfst grüßen, antworten, grüßen,
wegtreten.
Sei froh, daß man Dir dieses Privileg einräumt."
Detlef Bosau in <f21geq$2ilr$1...@geiz-ist-geil.priv.at>
>>> Außerdem gibt es ja zwei unabhängig wirkende.
>> Was Du nicht sagst! Hast Du denn schon mal mit 50 Sachen bei 20 % Gefälle
>> bergab allein mit der Hinterradbremse signifikante Verzögerungswerte
>> erreicht? Erzähl doch mal...
> Wenn man nicht ganz hilflos ist, kann es reichen, die Geschwindigkeit so
> weit herabzusetzen, daß man die Karrosseriebremse mit absehbaren Schäden
> ziehen kann.
> Mit MTB-Reifen und ohne störendes Gerümpel am Gebäckträger reicht es idR.
IdR mag das sein. Dazu muß aber etwas da sein, was der "Karrosseriebremse"
ihre Wirkung ermöglicht, also Bäume oder größere Vorsprünge o. ä.
Andi
--
"Die Frau ist das einzige Opfer, das seinem Jäger auflauert."
Sissi Perlinger
>>> Außerdem gibt es ja zwei unabhängig wirkende.
>> Was Du nicht sagst! Hast Du denn schon mal mit 50 Sachen bei 20 % Gefälle
>> bergab allein mit der Hinterradbremse signifikante Verzögerungswerte
>> erreicht?
> Und exakt wie hilft einem die Narrenkappe dann in dieser Situation? Mich
> würde es in dem Fall eher nach einem Fallschirm verlangen ...
Das wirst Du nicht verstehen, selbst wenn Du es wolltest: Der /leHm/ hat
dafür gesorgt, daß die Trümmer, die ihm bei den Überschlägen ebenselbigen
/leHm/ zermatscht haben, nicht auch durch seine Großhirnrinde getrieben
wurden.
Andi
--
Was wir ja - eigentlich - schon immer wußten: Realität ist doch sowieso
nur was für Leute, die mit Drogen nicht zurechtkommen...
1. Das steht da nicht. Da steht, daß 36% weniger Kinder mit dem Rad
fuhren, und daß *geschätzt* wurde, daß 44% mehr Erwachsene mit dem
Rad unterwegs waren. Alleine die Formulierung macht schon stutzig.
2. Tatsächlich fehlen ein wenig die Angaben zu Absolutzahlen und
Meßmethode (wurde zur gleichen Jahreszeit gezählt, am gleichen Tag,
war die Wetterlage vergleichbar etc.) Man kann sich ziemlich sicher
sein, daß es sich um einen kombinierten Effekt von Wetter und kleinen
Zahlen handelt: 44% hört sich nach 4/9 an, also haben sie wahrscheinlich
an einer Stelle 1990 bei Regen 9 Radfahrer gezählt, 1991 bei
Sonnenschein und Helmpflicht 13.
3. Vernünftige, überprüfbare, statistisch relevante Daten zur
Fahrradnutzung nach einer Helmpflicht findet man u.a. hier:
<http://www.cyclehelmets.org/papers/c2022.pdf>
Auf Seite 2 unten:
"Effect on number of cyclists, health and the environment"
Hier bekommt man einen deutlichen Beweis dafür, daß eine Helmpflicht
die Zahl der Radfahrer stark reduziert.
Interessanterweise findet sich dort folgender Satz:
"In the first and second years of the law 1019 and 569
more children were observed wearing helmets, but 2215 (36%)
and 2658 (44%) fewer child cyclists were counted (Table 2)."
36% und 44%.... Schaut so aus, als hätte der Schreiber
obiger Zeilen irgendwas falsch abgeschrieben :-)
Der Effekt ist außerdem dauerhaft:
"However, by 1996, there were 48% fewer cyclists than
1991. This is in complete contrast to the situation before the
law, when, in the Sydney metropolitan area "cycling increased
significantly (+250%) in the 1980s"
> Weiterhin würde ich gerne mal wissen, was Du zu dem Text auf Seite 73 in
> http://www.bpa.ch/PDFLib/894_22473.pdf meinst sowie zur Tabelle 7,
> gleiche Seite. Da ist die Rationale hinter der Helmempfehlung doch ganz
> klar beschrieben: "Dieses Risiko hat zwischen 1994 und 2000 um 18 %
> abgenommen, also weniger als bei einigen an-dern
> Verkehrsteilnehmergruppen."
Daraus eine Helmempfehlung zu ziehen, ist doch nicht rational:
Bei Autofahrern hat es bspw. auch nur um 21% abgenommen, im Vergleich zu 45%
bei Motorradfahrern. Wenn überhaupt, sollte man also Radfahrern und
Autofahrern einen Helm empfehlen. Aber der ganze Absatz ist doch Nonsens,
wie du auch erkennen solltest.
1. Risiko wird auf Kilometer bezogen. Das ist eine völlig unsinnige
Größe. Menschen leben konstant 24h am Tag, haben aber keine konstante
"Lebenskilometerleistung". Risiko sollte man also auf Zeit beziehen,
wie es im übrigen jede seriöse Studie zur Risikoabschätzung bei
gefährlichen/ungefährlichen Tätigkeiten macht. Gerade im Verkehr ist
dies sinnvoll, da die Zeit, die Menschen im Verkehr verbringen, etwa
konstant ist (seit über 100 Jahren, schnellere Verkehrsmittel haben
nur zu weiteren Wegen geführt), egal ob sie mit Fahrrad, Auto oder
Ochsenkarren unterwegs sind.
2. "bezogen auf die Fahrstunden ist die Gefährdung der Velofahrenden
sogar noch ausgeprägter."
Besonders mathematisch begabt waren die Autoren dieses Papiers
jedenfalls nicht. Da Radfahrer in der gleichen Zeit i.a. weniger
Kilometer zurücklegen als der Durchschnittsautofahrer (nicht vergessen,
daß in der Risiko/Kilometer-Abschätzung auch die Autobahnen mit
berücksichtigt sind), mögen sie zwar pro Kilometer ein höheres
Risiko als Autler haben, pro Zeiteinheit verschwindet dieser Unterschied
aber.
Beispielrechnung: 1Unfall/Stunde für Radfahrer wie Autofahrer -> identisch
Durchschnittsgeschwindigkeit R = 10km/h, A = 80km/h -> Radfahrer haben
pro Kilometer 8mal soviel Unfälle wie Autofahrer -> HELMPFLICHT!!!111elf!!
> Auch der erste Teil der Publikation ist interessant. Insgesamt geht
> daraus hervor, dass der Helm ein Teil eines Massnahmenpaketes ist -und
> sein muss- um bei den Radfahrern eine weitere Senkung der Unfallopfer zu
> erreichen.
Zunächst mal ein herzliches Dankeschön für die Forderung einer
Helmpflicht. Aber warum sollte eine Helmpflicht in Deutschland oder der
Schweiz eine Senkung der Unfallopfer erreichen, wenn er dies in
Australien und Neuseeland *nachweislich* nicht geschafft hat?
(in obigem Link kann man auch die hieb- und stichfeste Methodik
der entsprechenden Studien finden)
> Es geht nicht darum, Radfahrer zu gängeln. So verstehen die
> Helm-Gegner das aber leider . . .
Ja nu - etwas anderes ist es ja auch nicht. Wobei ich zugebe, daß
die meisten Apostel sicherlich in gutem Glauben handeln. Aber das
macht es nicht besser - wer sich selbst einen Helm aufsetzen will,
dem sei die Uninformierthheit verziehen. Wer andere missionieren
oder gar dazu zwingen will, hat sich gefälligst den Stand der
Wissenschaft dazu zu besorgen.
Gruß
Joachim