auf der Suche nach einem geeignetem Fahrrad bin ich auf die beiden
Shimano Schaltwerke STX und Deore LX gestoßen. Ein Verkäufer hat mir
versichert, daß die Unterschiede minimal seien und eher im Finish zu
suchen sind.
Meine Frage: Stimmt das???
--
Frohes Fest!
Markus Plank
Das heißt allerdings nicht, daß ein STX Schaltwerk für dich die schlechtere
Wahl ist. Wenn Du ein Schönwetterfahrer bist und nicht allzu viel fährst (so
ca. 1000 bis 1500 km p.a.) reicht die STX für Dich völlig aus.
Das gilt natürlich auch für die anderen Gruppenparts, obwohl ich bei Naben,
Steuersatz, Innenlager und Tretlager auf jeden Fall die LX vorziehen würde.
Viel Spaß noch beim Fahrrad aussuchen!
Cu Peter
--
e-mail: psc...@student.uni-kassel.de
Homepage: http://www.uni-kassel.de/~pscheib
Markus Plank schrieb in Nachricht ...
vielen Dank für Deine Antwort! Nun habe ich noch eine Frage:
Sollte auf jeden Fall ein gelöteter und gemuffter Rahemn einem
geschweißten Rahmen vorgezogen werden?
Ich werde jeden Tag ca. 5 km zur Arbeit fahren und am Wochenende öfter
eine kleine Tour machen (max 50km)
Tschüß
Markus
war die teflonbeschichtung der Gelenkbolzen nicht erst ab XT ?
(Stand 96, 97/98 ??)
Patrick Schelauske
Wenn Du dahingehend Info´s hast, immer her damit!
Cu Peter
--
e-mail: psc...@student.uni-kassel.de
Homepage: http://www.uni-kassel.de/~pscheib
Patrick Schelauske schrieb in Nachricht <67nu9k$b...@tigra.HL.Siemens.DE>...
Ein gelöteter ist in der Regel billiger, aber auch schwerer, weil ja noch
das Gewicht der Muffen hinzukommt.
Geschweißte Rahmen werden in der Regel WIG- oder TIG geschweißt, weil daß
ein kontaktloses Schweißverfahren ist. Die hohe Wärmeeinwirkung beim
Schweißen wird nachher durch Wärmebehandlungsverfahren wieder kompensiert.
Als drittes hat sich noch das "fillet brazed" Verfahren durchgesetzt. Dabei
werden die Rohre mit Hartlot muffenlos zusammengefügt. Anschließend werden
die Lötstellen beigeschliffen, so daß ein schöner Übergang entsteht. Dieses
Verfahren findest Du aber nur bei sehr hochwertigen Stahlrahmen, weil es
sehr teuer ist.
Meiner Meinung nach hat ein geschweißter Rahmen neben dem Gewichtsvorteil
noch den Vorzug, daß man die Qualität der Schweißnaht beurteilen kann. Die
Schuppung sollte gleichmäßig sein und kein Einbrand im Rohr hinterlassen
haben. Bei einem gemufften Rahmen siehst Du nicht, ob das Lot gleichmäßig
durchgezogen ist.
Was hast Du denn vorgehabt auszugeben? Meiner Meinung nach läßt sich ein
vernünftiger, taiwanesischer Großserienrahmen (das sind nicht die
schlechtesten) für ca. 300 bis 350 DM auf die Beine stellen. Je nach
Rahmenhöhe und zusätzliche Anlötteile wiegen die schätzungsweise 2,5 kg.
So ein Rad müßte dann mit kompletter STX Gruppe für ca. 1200 bis 1400 DM im
Shop stehen. Bei LX so 1400 bis 1600 DM ( Je nach sonstiger Ausstattung und
Marke).
Aber bei Kompletträdern mußt Du ein bißchen aufpassen, daß Du keine
Mogelpackung untergejubelt kriegst. Also LX Schaltwerk und Umwerfer und dann
ein Alivio Innenlager oder keine Hohlkammerfelgen. Halt nicht nur auf Teile
achten, die man auf den ersten Blick sieht, sondern auch auf den Rest!!
Notfalls jemanden mitnehmen, der ein bißchen Ahnung hat.
Cu Peter
--
e-mail: psc...@student.uni-kassel.de
Homepage: http://www.uni-kassel.de/~pscheib
Markus Plank schrieb in Nachricht ...
>In article <67mre7$854$1...@hrz-ws11.hrz.uni-kassel.de>,
>psc...@student.uni-kassel.de says...
>> Hi Markus,
>> eindeutige Antwort: Nein!!
>> Die LX ist auf jeden Fall höherwertig. Die Gelenkbolzen sind schon mal
>> teflonbeschichtet und das LX Schaltwerk ist im Gegensatz zu STX auf
achtfach
>> ausgelegt.
>>
> Hi Markus,
Hallo Peter,
> ob gelötet oder geschweißt ist eine Frage des Preises.
schon mal vielen Dank für Deine Erläuterungen.
>
> Was hast Du denn vorgehabt auszugeben? Meiner Meinung nach läßt sich ein
> vernünftiger, taiwanesischer Großserienrahmen (das sind nicht die
> schlechtesten) für ca. 300 bis 350 DM auf die Beine stellen. Je nach
Ich wollte so um die 1.100,00 DM ausgeben und habe folgendes Rad ins Auge
gefaßt:
Gudereit RC 30 - Sondermodell mit gelötetem Rahmen
-Unicrown-Gabel verstärkt mit Lowrider-Ösen
-Schaltwerk Shimano STX
-Umwerfer Shimano Alivio
-Schalthebel mit Ganganzeige Shimano STX/RC
-Bremshebel Shimano NEXAVE
-Bremsen Shimano V-Brake
-Kettenradgarnitur Alivio
-Naben Shimano STX/RC HR-Nabe und Alivio VR
-Laufräder ALESA X-Plorer Hohlkammerfelgen
-pulverbeschichteter Rahmen
Laut Aussage des Verkäufers ist der gelötete Rahmen von der Firma Falk.
Kosten soll das Rad so wie beschrieben 1.099,00 DM, in der Ausführung mit
geschweißtem Rahmen und Deore LX 24 Gang-Schaltwerk (!) 999,00 DM. Da ist
die geschweißte Ausführung doch eigentlich vorzuziehen, oder?
Alternativ gäbe es da dann noch das Gudereit RC 45 mit kompletter Deore
LX Ausstattung (Schaltwerk, Naben, Kettenrad, Umwerfer), welches dann
1.199,00 DM kosten soll mit geschweißtem Rahmen. Lohnt sich der 100er
mehr hier nicht noch viel mehr?
Bis denn man
Markus Plank
>Hallo liebe Hobbyradler,
>
>auf der Suche nach einem geeignetem Fahrrad bin ich auf die beiden
>Shimano Schaltwerke STX und Deore LX gestoßen. Ein Verkäufer hat mir
>versichert, daß die Unterschiede minimal seien und eher im Finish zu
>suchen sind.
>
>Meine Frage: Stimmt das???
>
>
>--
>Frohes Fest!
>
>Markus Plank
Ich denke folgendes:
Im ersten Jahr sind kaum Unterschiede in Sachen Schaltpräzision
festzustellen.In der daraufolgenden Zeit zeichnet sich das LX durch
wesentlich höhere Haltbarkeit aus.
Ich empfehle daher das LX Schaltwerk.
Viel Spass beim Touren! F.Peters
Und mit einem Pulverbeschichteten Rahmen machst Du gar nicht verkehrt. Habe
ich auch. Hält ewig!!
Wie sieht es denn mit dem Gewicht des Rades aus??? Mehr als 13,5 bis 14,5 kg
sollte es meiner Meinung nach auf keinen Fall wiegen mit allem Drum und Dran
(Schutzbleche, Beleuchtung, usw.).
Cu Peter
--
e-mail: psc...@student.uni-kassel.de
Homepage: http://www.uni-kassel.de/~pscheib
Markus Plank schrieb in Nachricht ...
> Hi Markus,
Hallo Peter,
> ich schätze der 100er mehr für das RC 45 lohnt sich auf jeden Fall. Gerade
> wenn Du vor hast jeden Tag zu fahren ist die LX die bessere Wahl. Auch im
> Hinblick auf die Naben, Kettenräder usw.. Die LX Kettenräder haben gerade
> erst in der aktuellen Ausgabe der Mountain Bike eine Kaufempfehlung
> gekriegt. Warum das Rad mit geschweißtem Rahmen und LX Schaltwerk billiger
> ist, als das gemuffte habe ich auch keine Ahnung. Wahrscheinlich ein anderer
> Rahmenzulieferer.
Tja, heute habe ich dann zugeschlagen. Ich habe nicht alle Deine/ Eure
Empfehlungen in die Tat umgesetzt, aber ich habe ein ganz gutes Gefühl
mit meiner Wahl:
Typ: Gudereit RC 30
- gelöteter, pulverbeschichteter Rahmen mit 10 Jahren Garantie (!), RH 61
cm
- Schaltwerk STX-RC
- Umwerfer und Tretlager Alivio- (bei diesen Teile rechne ich mit einem
frühen Verschleiß)
- Naben STX
- Bremsen und Schalthebel kombiniert mit Ganganzeige (Nexave?)
- ansonsten noch Gepäckträger mit 25 kg Tragfähigkeit, dann habe ich mir
ein Standlicht für hinten und vorne ausgesucht (vorne das Lumotec mit
Kondensator), ein Brooks-Ledersattel B 66 und ein Bügelschloß von
Kryptonite.
Ich habe diese Rad und danach das teurere Rad mit der Deore LX Schaltung
gefahren und keinen Unterschied bezügl. der Gangschaltung festgestellt.
Außer den, daß ich an meinem alten Fahrrad anscheinend einen Bremser
hinten drauf hatte :-).
Den Ausschlag für den Kauf hat der Rahmen mit der 10-jährigen Garantie
gegeben (der geschweißte Rahmen hat eine 5-jährige Garantie). Alle
Anbauteile kann ich bei Bedarf durch höherwertige Komponeneten ersetzen.
Trotz der "kleinen" Shimano-Ausstattung hat das Rad komplett wie
beschrieben immer noch 1.280,00 DM gekostet, und das ist auch schon eine
Menge Geld. Der Laden heißt "Balance" und ist in Bochum, mit der Beratung
war ich auch (im Unterschied zu allen (!) anderen Läden in denen ich war)
sehr zufrieden.
>
> Und mit einem Pulverbeschichteten Rahmen machst Du gar nicht verkehrt. Habe
> ich auch. Hält ewig!!
Ich hoffe auch der Rest!
So, vielen Dank nochmal für Eure Deine/Eure Tips und Ratschläge. Wenn Du
mal einen ersten Fahrbericht haben willst dann melde dich noch mal!
Dienstag hole ich das Rad ab und dann hoffe ich auf noch einige Tage
mildes Wetter. Was sagt der Radler: "Speichen- und Rahmenbruch???"
> Cu Peter
--
>- Umwerfer und Tretlager Alivio- (bei diesen Teile rechne ich mit einem
>frühen Verschleiß)
Ich auch. Aber wenn Du rechtzeitig die Kette austauschst, sollten auch die
Alivio- Blätter eine Zeitlang halten. Eine Kette kostet schließlich nur 10
bis 15 DM und man spart sich das Saubermachen. Ist nämlich eine üble
Sauerei.
>- Bremsen und Schalthebel kombiniert mit Ganganzeige (Nexave?)
Die neuen STX sind glaube ich auch schon mit Ganganzeige ausgerüstet. Nexave
ist eine Nabenschaltung.
>- ansonsten noch Gepäckträger mit 25 kg Tragfähigkeit, dann habe ich mir
>ein Standlicht für hinten und vorne ausgesucht (vorne das Lumotec mit
>Kondensator), ein Brooks-Ledersattel B 66 und ein Bügelschloß von
>Kryptonite.
Also alles im Allem solides Zubehör. Vor allem das Kryponite taugt was.
>Ich habe diese Rad und danach das teurere Rad mit der Deore LX Schaltung
>gefahren und keinen Unterschied bezügl. der Gangschaltung festgestellt.
Den merkst Du auch wahrscheinlich erst im Dauertest!!! Allerdings muß ich
sagen, daß Du in dem ersten Posting den Unterschied STX/ LX erklärt haben
wolltest. Die STX- RC ist nochmal eine eigenständige Gruppe und
unterscheidet sich tatsächlich nur optisch von der LX. Zumindest was das
Schaltwerk angeht und wenn man der Zeitschrift Mountain Bike glaubt. Also
der Verkäufer hatte IMHO Recht!
>Außer den, daß ich an meinem alten Fahrrad anscheinend einen Bremser
>hinten drauf hatte :-).
Neue Besen kehren halt gut!!
>Den Ausschlag für den Kauf hat der Rahmen mit der 10-jährigen Garantie
>gegeben (der geschweißte Rahmen hat eine 5-jährige Garantie). Alle
>Anbauteile kann ich bei Bedarf durch höherwertige Komponeneten ersetzen.
>Trotz der "kleinen" Shimano-Ausstattung hat das Rad komplett wie
>beschrieben immer noch 1.280,00 DM gekostet, und das ist auch schon eine
>Menge Geld.
Naja, auf die 10- jährige Garantie hätte ich nicht soviel Wert gelegt. Ein
vernünftiger Stahlrahmen hält im normalen Straßen- und Toureneinsatz sowieso
ewig. 1280,- DM ist natürlich auch eine Menge Geld, aber für ein Fahrrad
eigentlich nicht viel. Ich würde eher sagen, daß da die Untergrenze ist, wo
man ein gutes Fahrrad bekommt.
>So, vielen Dank nochmal für Eure Deine/Eure Tips und Ratschläge. Wenn Du
>mal einen ersten Fahrbericht haben willst dann melde dich noch mal!
Auf jeden Fall will ich einen Fahrbericht haben.
Viel Spaß mit dem neuen Fahrrad!
Cu Peter
>Naja, auf die 10- jährige Garantie hätte ich nicht soviel Wert gelegt.
>Ein vernünftiger Stahlrahmen hält im normalen Straßen- und Toureneinsatz
>sowieso ewig.
Dies muss ich anzweifeln: im normalen 'Straßen- und Toureneinsatz'
habe ich bisher 4 Stahlrahmen erledigt. 2 davon waren wohl
minderwertiges Zeugs wo ich auch dauernd Probleme mit der
restlichen Technik hatte. 2 hatten eine problemlose STX Ausstattung die
ich jetzt auf dem 3 Rahmen fahre. Ausnahme: der Steuersatz war nach ca.
10000 km hin und jetzt ist die HR Nabe faellig.
Alle Rahmen habe ich auf Garantie und ersetzt und mit den gebrauchten
Komponenten neu aufgebaut bekommen.
Alle Rahmen waren geloetet.
Meine Konsequenz daraus: ich werde bei neuen Raedern auf die Garantiezeit
und ordendliche Schweissnaehte des Rahmens achten.
John Bergenholtz - Bonn/Mehlem
>Hi Markus,
>herzlichen Glückwunsch zu Deiner Neuerwerbung. Ich hätte allerdings das
>andere Rad genommen. Schon wegen der kompletten LX Ausstattung.
wegen Naben und Lager
>
>>- Umwerfer und Tretlager Alivio- (bei diesen Teile rechne ich mit einem
>>frühen Verschleiß)
>Ich auch.
ich nicht, waren das nicht sogar solide Stahlkettenblaetter ?
>
>>- Bremsen und Schalthebel kombiniert mit Ganganzeige (Nexave?)
>Die neuen STX sind glaube ich auch schon mit Ganganzeige ausgerüstet. Nexave
>ist eine Nabenschaltung.
nein, ist die neue Ketten-"Tourenschaltung" mit 3 mal sieben (acht?)
optisch etwas klobig, IMHO fuer Kunden die auf "Volvo-optik" stehen :)
>
>>- ansonsten noch Gepäckträger mit 25 kg Tragfähigkeit, dann habe ich mir
>>ein Standlicht für hinten und vorne ausgesucht (vorne das Lumotec mit
>>Kondensator)
Mensch der Kondensator vorne war ja der halbe Aufpreis zum LX ...
>
>>Den Ausschlag für den Kauf hat der Rahmen mit der 10-jährigen Garantie
>>gegeben (der geschweißte Rahmen hat eine 5-jährige Garantie).
>Naja, auf die 10- jährige Garantie hätte ich nicht soviel Wert gelegt.
seh ich auch so.
Patrick Schelauske
hab mal auf den Shimpanso Webseiten nachgesehen. Danach haben auch
STX-RC und ALIVIO!! Schaltwerke die teflonbeschichtete Bolzen!
bei STX und Acera sagt die Seite nichts zu den einzelnen Componeten...
vieleicht spinnen die ja, die abgebildete Alivio sieht jedenfalls
genauso kantig und grob aus wie das 97er Modell. Aber von der Optik
oder dem Preis auf die Haltbarkeit zu schliessen, wie es hier viele
Leute tun, wuerde ich eh nicht.
Patrick "wundert mich auch alles etwas" Schelauske
meine 95er LX upgraden auf 98er Alivio???
> Hi Markus,
Hallo Peter,
> herzlichen Glückwunsch zu Deiner Neuerwerbung. Ich hätte allerdings das
> andere Rad genommen. Schon wegen der kompletten LX Ausstattung. Aber ich
Ich wollte meine Preisgrenze nicht noch weiter überschreiten, als ich es
sowieso schon gemacht habe. Denn dann hätte ich mir auch das RC 75 für
1.799,00 DM holen können... ;-)
> >- Bremsen und Schalthebel kombiniert mit Ganganzeige (Nexave?)
Richtig ist: STX-RC Einheit.
> Die neuen STX sind glaube ich auch schon mit Ganganzeige ausgerüstet. Nexave
> ist eine Nabenschaltung.
> Also alles im Allem solides Zubehör. Vor allem das Kryponite taugt was.
Ja, ein Diebstahl wäre wirklich ziemlich blöd, hoffe es hilft.
> wolltest. Die STX- RC ist nochmal eine eigenständige Gruppe und
> unterscheidet sich tatsächlich nur optisch von der LX. Zumindest was das
> Schaltwerk angeht und wenn man der Zeitschrift Mountain Bike glaubt. Also
> der Verkäufer hatte IMHO Recht!
Da kommt man dann wirklich nur noch mit fachlicher Hilfe weiter. Die
Shimano-Gruppe soll es in acht (!) verschiedenen Qualitätsstufen geben.
Als Wenig-Fahrer ist man da beim Kauf doch aufgeschmissen.
> >So, vielen Dank nochmal für Eure Deine/Eure Tips und Ratschläge. Wenn Du
> >mal einen ersten Fahrbericht haben willst dann melde dich noch mal!
> Auf jeden Fall will ich einen Fahrbericht haben.
Ja, die erste Fahrt: Auf zum Fahrradhändler, um eine ganze Menge Geld los
zu werden. Im Laden dann schnell noch mal geschaut: Lenker, zwei Räder
und Klingel sind dran, müßte alles stimmen :-). Dann schnell noch
erklären lassen wie das Schloß funktioniert und los gings im Dunkeln! Die
Strecke führte von Bochum nach Herne, ca. 8km 4-spurige
Hauptverkehrsstraße ohne Radweg!
An der ersten Ampel strahle nicht nur ich, sondern auch mein Radl.
Standlicht hinten und vorne, wauh, das gabs früher nicht. Nur das
Schalten macht ein paar Probleme: wie war das jetzt, um in de kleinern
Gang zu kommen, links ziehen und rechts drücken oder links und rechts
drücken oder ziehen oder rechts ziehen und links drücken??? Naja, Versuch
macht klug und nach einigen vergeblichen Umdrehungen im wirklich ganz,
ganz kleinen Gang finde ich dann doch noch die passenderen Gänge.
Im weiteren Verlauf der Fahrt dämmerte mir dann auch, was der Verkäufer
meinte, als er auf den Ledersattel wies und sagte:"Der muß eingefahren
werden!" Bretthart ist er, die straff aufgepumpten Reifen dämpfen kaum
und geben jedes, aber auch jedes Schlagloch - und davon gibt´s in
Deutschland anscheinend uuuuuunheimlich viel - an mein Hinterteil weiter.
Naja, zuhause angekommen schaue ich auf die Uhr: 15 Min. für die Strecke,
mit dem Auto brauche ich 10 Minuten :-)).
Tja, mit dem richtigen Gerät ist Radfahren IMHO eine wirkliche
Alternative zum Auto oder Motorrad. Alle Strecken möchte und kann ich
damit nicht zurücklegen (z.B. Großeinkauf, Dauerregen oder
Festlichkeiten) aber an die 90% kann man sicherlich auf diese Weise
erledigen. Aber, mit einem vernünftigem Rad muß ich schon unterwegs sein,
ansonsten macht die Sache keinen Spaß. Und das kann und will sich nicht
jeder leisten.
> Viel Spaß mit dem neuen Fahrrad!
Danke!
> Cu Peter
--
Bis denn man
Markus Plank
P.S.: Was heißt eigentlich, man fragt eine Dame nicht nach ihrem Alter?!?
>> Hallo liebe Hobbyradler,
>>
>> auf der Suche nach einem geeignetem Fahrrad bin ich auf die beiden
>> Shimano Schaltwerke STX und Deore LX gestossen. Ein Verkaeufer hat mir
>> versichert, dass die Unterschiede minimal seien und eher im Finish zu
>> suchen sind.
>>
>> Meine Frage: Stimmt das???
>>
>>
>> --
>> Frohes Fest!
>>
>> Markus Plank
FP> Ich denke folgendes:
FP> Im ersten Jahr sind kaum Unterschiede in Sachen Schaltpraezision
FP> festzustellen.In der daraufolgenden Zeit zeichnet sich das LX durch
FP> wesentlich hoehere Haltbarkeit aus.
FP> Ich empfehle daher das LX Schaltwerk.
FP>
Klar, aber man sollte das LX-Schaltwerk dann nicht mit STX-Naben kombinieren.
Wenn man sparen muss, und keine komplett-LX-Gruppe moechte, wuerde ich aus
eigener Erfahrung sagen: Lieber LX-Naben mit STX-Schaltwerk als umgekehrt.
Das Schaltwerk laesst sich bei Problemen naemlich entschieden leichter tauschen
als die Naben.
Und STX-Naben sind definitiv nicht gut genug gedichtet. Ich hatte vorne und
hinten "Wassereinbruch", und das, obwohl ich keine Wasserdurchfahrten hatte.
tschoe wa
Wolfram
--
e-mail: psc...@student.uni-kassel.de
Homepage: http://www.uni-kassel.de/~pscheib
>Ich wollte meine Preisgrenze nicht noch weiter überschreiten, als ich es
>sowieso schon gemacht habe. Denn dann hätte ich mir auch das RC 75 für
>1.799,00 DM holen können... ;-)
Stimmt. Du hast aber Recht. Wenn man sich ein Limit gesetzt hat, muß man es
auch einhalten. Bei mir hängt da vielleicht der Mechaniker und zukünftige
Maschinenbau- Ingenieur raus. Ich habe halt Gefallen gefunden an solider
Technik!
>Da kommt man dann wirklich nur noch mit fachlicher Hilfe weiter. Die
>Shimano-Gruppe soll es in acht (!) verschiedenen Qualitätsstufen geben.
Hmmh, Acera, Alivio, STX, STX-RC, LX, XT, XTR. Ich komme nur auf sieben.
Naja, ist ja auch egal. Wahrscheinlich hat Shimano noch eine Gruppe im
unteren Preissegment dazu genommen.
>Nur das
>Schalten macht ein paar Probleme: wie war das jetzt, um in de kleinern
>Gang zu kommen, links ziehen und rechts drücken oder links und rechts
>drücken oder ziehen oder rechts ziehen und links drücken??? Naja, Versuch
>macht klug und nach einigen vergeblichen Umdrehungen im wirklich ganz,
>ganz kleinen Gang finde ich dann doch noch die passenderen Gänge.
Keine Angst. Das kommt im Laufe der Zeit!!
>Im weiteren Verlauf der Fahrt dämmerte mir dann auch, was der Verkäufer
>meinte, als er auf den Ledersattel wies und sagte:"Der muß eingefahren
>werden!"
Stimmt. Ich schätze ca. 500 bis 1000 km wirst Du für den Brooks brauchen.
Das wichtigste ist aber, daß Du ihn vor Regen schützt. Sonst wird er wieder
hart. Und nicht wundern, wenn Du einen braunen/schwarzen Fleck irgendwann am
Hintern hast. Das ist Natur!!
>Naja, zuhause angekommen schaue ich auf die Uhr: 15 Min. für die Strecke,
>mit dem Auto brauche ich 10 Minuten :-)).
Breites Grinsen!!!!! Und Du sparst Parkplatzsuche und Gebühren.
>Tja, mit dem richtigen Gerät ist Radfahren IMHO eine wirkliche
>Alternative zum Auto oder Motorrad. Alle Strecken möchte und kann ich
>damit nicht zurücklegen (z.B. Großeinkauf, Dauerregen oder
>Festlichkeiten) aber an die 90% kann man sicherlich auf diese Weise
>erledigen. Aber, mit einem vernünftigem Rad muß ich schon unterwegs sein,
>ansonsten macht die Sache keinen Spaß. Und das kann und will sich nicht
>jeder leisten.
Eine Alternative ist es allemal. Gerade mit einem anständigen Bike. Bei
Großeinkauf und Festlichkeiten gebe ich dir Recht, daß man da nicht auf ein
Auto verzichten kann/sollte. Ich habe auch noch eines in der Garage stehen.
Kostet eigentlich nur Geld, aber von trennen will ich mich nicht.
Aber Dauerregen sollte einen ambitionierten Biker nicht abhalten mit seinem
Drahtesel zu fahren. Über Regenschutz wirst Du Dir früher oder später
sowieso noch Gedanken machen.
Bei mir hat schlechtes Wetter zumindest den Vorteil, daß man an der Uni
immer einen Radständer kriegt.
>P.S.: Was heißt eigentlich, man fragt eine Dame nicht nach ihrem Alter?!?
Das habe ich von der Oliver Kalkhofe Homepage abgeschrieben. Fand ich
eigentlich ganz witzig.
Cu Peter
>> Naja, zuhause angekommen schaue ich auf die Uhr: 15 Min. fuer die Strecke,
>> mit dem Auto brauche ich 10 Minuten :-)).
PS> Breites Grinsen!!!!! Und Du sparst Parkplatzsuche und Gebuehren.
PS>
Bei mir sind es: Fahrrad 7 Minuten, Auto 7 Minuten hin, 20 Minuten zurueck
(Parkplatzsuche). Der Wert verbessert sich allerdings bei regelmaessigem
Fahren, und haengt natuerlich von den Windverhaeltnissen ab.
>> Tja, mit dem richtigen Geraet ist Radfahren IMHO eine wirkliche
>> Alternative zum Auto oder Motorrad. Alle Strecken moechte und kann ich
>> damit nicht zuruecklegen (z.B. Grosseinkauf, Dauerregen oder
>> Festlichkeiten) aber an die 90% kann man sicherlich auf diese Weise
>> erledigen.
Die 90% kann ich fuer mich auch bestaetigen. Die restlichen 10% teilen sich
Auto und OEPNV, je nachdem, was gerade sinnvoller ist.
PS> [...]
PS> Auto verzichten kann/sollte. Ich habe auch noch eines in der Garage stehen.
PS> Kostet eigentlich nur Geld, aber von trennen will ich mich nicht.
Bei mir sieht es aehnlich aus. Da die alte Kiste aber nicht mehr ewig macht,
werde ich mich aber nach ihrem Ableben wahrscheinlich beim Stadtteilauto
einklinken.
PS> Aber Dauerregen sollte einen ambitionierten Biker nicht abhalten mit seinem
PS> Drahtesel zu fahren. Ueber Regenschutz wirst Du Dir frueher oder spaeter
PS> sowieso noch Gedanken machen.
Gute Packtaschen (Ortlieb), in denen staendig eine Klimafaser-Regenhose
bereitliegt, haben sich bei mir als der beste Wetterschutz bewaehrt. Wenn es zu
regnen beginnt, halte ich kurz an und streife die Regenhose ueber. Man hat
durch die Packtaschen ausserdem (wie beim Auto) sozusagen einen Kofferaum immer
bei sich, kann also auch mal spontan einkaufen, und hat dann das ganze Gewicht
nicht am Ruecken haengen (geht auf die Wirbelsaeule!).
PS> Bei mir hat schlechtes Wetter zumindest den Vorteil, dass man an der Uni
PS> immer einen Radstaender kriegt.
PS>
In der Beziehung existieren bei uns in der Firma allerdings keine Probleme.
Fahrradstaender satt (und ueberdacht!). Leider kommt diese Fuelle dadurch
zustande, dass die meisten Mitarbeiter immer mit dem Auto kommen. Daran aendert
aergerlicherweise auch die chronische Parkplatznot nix.
tschoe wa
Wolfram
>>Da kommt man dann wirklich nur noch mit fachlicher Hilfe weiter. Die
>>Shimano-Gruppe soll es in acht (!) verschiedenen Qualitätsstufen geben.
>Hmmh, Acera, Alivio, STX, STX-RC, LX, XT, XTR. Ich komme nur auf sieben.
>Naja, ist ja auch egal. Wahrscheinlich hat Shimano noch eine Gruppe im
>unteren Preissegment dazu genommen.
"DX" (als BMX-Gruppe, hat V-Bremsen und diese Clickpedale mit beidseitiger
Baerentatze), LX Niveau
"Nexsave"? als Touringgruppe, schaetze STX Niveau.
"Touring" unter Acera
+Rennradgruppen, alle jetzt auch Reiseradtauglich mit Dreifach-
Kurbelgarnituren.
+Schaltnaben
Patrick Schelauske
"Altus" heisst die Nummer 8 und wird vom Hersteller als "Einsteiger-Gruppe"
bezeichnet.
Hmm, ich habe an meinem Bei-Schlammwetter-vor-der-Kneipe-stehen-lass-MTB an
Schaltwerk und Kurbeln "Shimano GS-200" stehen, scheint ein antiker
Altus-Vorlaeufer zu sein.
--hl
"Peter Scheibel" <psc...@student.uni-kassel.de> meinte dazu:
> Bei Großeinkauf und Festlichkeiten gebe ich dir Recht, daß man
> da nicht auf ein Auto verzichten kann/sollte.
Was kauft ihr eigentlich immer groß ein?
Scheint mächtig gewaltig viel zu sein.
--
H1
H. Birthler * Braunschweig * nospam-address in header
Markus Plank schrieb:
> Tja, mit dem richtigen Gerät ist Radfahren IMHO eine wirkliche
> Alternative zum Auto oder Motorrad. Alle Strecken möchte und kann ich
> damit nicht zurücklegen (z.B. Großeinkauf, Dauerregen oder
> Festlichkeiten) aber an die 90% kann man sicherlich auf diese Weise
> erledigen.
Gute Anhänger, mit denen auch der Großeinkauf Spaß macht, gibt es für ca.
600 Mark.
> Aber, mit einem vernünftigem Rad muß ich schon unterwegs sein,
> ansonsten macht die Sache keinen Spaß.
Richtig.
> Und das kann und will sich nicht
> jeder leisten.
Die Kosten eines Verkehrsmittels werden pro Kilometer gerechnet. Ein
billiges Auto kostet bei 15000 km im Jahr ca 80 Pfennig pro Kilometer, das
ist dann aber schon sehr billig.
Die Eisenbahn kostet 28 Pfennig pro Kilometer oder so, bei Rechnen mit
Bahncard, 40 Fahrradbeförderungen und 10.000 km im Jahr ca. 20 Pfennig pro
Kilometer.
Wenn Du beim Fahrrad 2000 DM Anschaffung, 800 Mark pro Jahr für Werkstatt
und Ersatzteile und Sonderkleidung, 5000 km Fahrleistung, 15 Jahre Laufzeit
rechnest, kommst Du auf 18-19 Pfennig pro Kilometer. Da ist aber noch nicht
die entgangene Verzinsung für die 2000 gerechnet, die man ja auch beim Auto
rechnen muß, also sagen wir 20 Pfennig.
Das heißt: Bei 15000 Kilometern im Jahr (Durchschnittsfahrleistung eines
Autos ist 13000 oder so) kostet das Auto 12000 Mark, Fahrrad/Bahn kostet
3000.
Dein obiger Satz lautet also:
> Und das kann und will sich nicht
> jeder leisten
.., 9000 Mark pro Jahr zu sparen gegenüber dem Fahren in einem sehr
billigen Auto.
Natürlich ist es so, daß mit diesem Lebensstil, Fahrrad+Bahn, auch einige
Unbequemlichkeiten verbunden sind. Es empfiehlt sich daher, die gesparten
9000 DM für schöne Urlaubsreisen oder anderen Luxus auszugeben, damit unter
dem Strich höhere Lebensqualität herauskommt.
Man kann stattdessen auch weniger arbeiten.
hajo
Tja, zum Beispiel 1 Brot, 8 Bananen, 4 Tomaten, 2 Zucchini, 1
Schlangengurke, 12 Eier, 3 l Milch, diverse Köstlichkeiten aus der Wurst-
und Fleischtheke, 1 Paket Waschpulver, 1 Tube Zahnpasta, 2 tiefgefrorene
Pizzen, 1 Flasche Rotwein, drei Tafeln Schokolade, 4 Kisten Mineralwasser
und 1 Kiste Bier.
Wie soll ich das denn auf dem Fahrrad verstauen, hä??? ;)
>
> --
> H1
>
> H. Birthler * Braunschweig * nospam-address in header
>
--
Umverpackung im Laden lassen, beim Waschmittel das Kompakte im
Nachfuellpack nehmen. Pfandkisten gleich dalassen und alles auf die
vier Packtaschen und den Gepaecktraeger verteilen.
Gut das du kein Toilettenpapier gekauft hast, muesstest du halt auf den
naechsten Einkauf verschieben :)
Patrick Schelauske
Markus Plank antwortete
> Tja, zum Beispiel 1 Brot, 8 Bananen, 4 Tomaten, 2 Zucchini, 1
> Schlangengurke, 12 Eier, 3 l Milch, diverse Köstlichkeiten aus
> der Wurst- und Fleischtheke, 1 Paket Waschpulver, 1 Tube Zahnpasta,
> 2 tiefgefrorene Pizzen, 1 Flasche Rotwein, drei Tafeln Schokolade,
> 4 Kisten Mineralwasser und 1 Kiste Bier.
>
> Wie soll ich das denn auf dem Fahrrad verstauen, hä??? ;)
Mein Einkauf ist ähnlich. Bier und Mineralwasser lass' ich bringen, oder
hol' es an einem anderen Tag, dafür kommt noch eine Windelpackung und
swei Falschn Lotwein dasu, h'cks. Bisher schwerster Einkauf: 32 kg aber
die meisten sind natürlich kleiner, so 10 bis 20kg.
Und dann transportiere ich die ganze Chose mit dem Fahrrad 12 km nach
Hause.
Ich glaub', du schwächelst ;-)
>Im Beitrag vom Mon, 05 Jan 1998 14:51:04 +0100 hat H. Birthler gesagt...
>> Was kauft ihr eigentlich immer groß ein?
>> Scheint mächtig gewaltig viel zu sein.
>
>Tja, zum Beispiel 1 Brot, 8 Bananen, 4 Tomaten, 2 Zucchini, 1
>Schlangengurke, 12 Eier, 3 l Milch, diverse Köstlichkeiten aus der Wurst-
>und Fleischtheke, 1 Paket Waschpulver, 1 Tube Zahnpasta, 2 tiefgefrorene
>Pizzen, 1 Flasche Rotwein, drei Tafeln Schokolade, 4 Kisten Mineralwasser
>und 1 Kiste Bier.
>
>Wie soll ich das denn auf dem Fahrrad verstauen, hä??? ;)
2 Getränkekisten lassen sich mit Eigenbau-Drahthaken gut seitlich an
einen stabilen Gepäckträger hängen. Darauf lässt sich dann gut eine
Pappobstkiste mit dem restlichen Einkauf unterbringen. So einen Einkauf
kann man also ganz spontan unternehmen.
Bei mehr als 30 kg und/oder mehr als 2 Getränkekisten nutze ich einen
kleinen Anhänger (Edelstahlrohrrahmen, Verbundholzkiste, 20"-Laufräder)
der bis zu 4 Getränkekisten und/oder 75kg bis Tempo 50 problemlos läuft.
Solche Großeinkäufe sind in unserem 3-Personen-Haushalt aber nur einmal
monatlich erforderlich (abwechselnd Getränkekisten und 50 kg Getreide).
Die 2 mal 150 Höhenmeter sind dann aber schon recht schweißtreibend.
In der Firma holen wir meist 8 Kisten Mineralwasser auf einmal mit einem
recht großen und schweren Anhänger. Nenneswerte Steigungen würde ich der
Pentasport des Zugfahrrades damit aber nicht zumuten wollen.
Wo ist das Problem?
Andreas
> Tja, zum Beispiel 1 Brot, 8 Bananen, 4 Tomaten, 2 Zucchini, 1
> Schlangengurke, 12 Eier, 3 l Milch, diverse Köstlichkeiten aus der Wurst-
> und Fleischtheke, 1 Paket Waschpulver, 1 Tube Zahnpasta, 2 tiefgefrorene
> Pizzen, 1 Flasche Rotwein, drei Tafeln Schokolade, 4 Kisten Mineralwasser
> und 1 Kiste Bier.
>
> Wie soll ich das denn auf dem Fahrrad verstauen, hä??? ;)
Bis auf die vier Kisten Mineralwasser und die Kiste Bier paßt das in ein
Paar Ortlieb. Wer unbedingt so viele Getraenke auf einmal kaufen muss
braucht allerdings einen Fahrradanhaenger.
Rainer "oder ein Long John bzw. vergleichbares" Rauschenberg
>Wenn Du beim Fahrrad 2000 DM Anschaffung, 800 Mark pro Jahr für Werkstatt
>und Ersatzteile und Sonderkleidung, 5000 km Fahrleistung, 15 Jahre Laufzeit
>rechnest, kommst Du auf 18-19 Pfennig pro Kilometer. Da ist aber noch nicht
>die entgangene Verzinsung für die 2000 gerechnet, die man ja auch beim Auto
>rechnen muß, also sagen wir 20 Pfennig.
>
Ist der obige Preis fuers Fahrrad nicht etwas arg aus dem Vollen gerechnet.
Ohne Zweifel ist es richtig, die Kosten für Werkstatt und Bekleidung zu
rechnen und nicht basteln und Jeans, aber sind diese Punkte bei einer Fahr-
leistung von 5.000 km nicht etwas hoch angesetzt ?
Ich wuerde eher so abschaetzen ( Dies halte ich auch noch fuer eher etwas
hoch, aber wir wollen das Rad ja nicht kuenstlich schoenreden. ):
Fahrrad. 1.500
Bekl. 5*400 ( alle 3 Jahre )
Werkstatt 15*400
Daraus wuerden Kosten von knapp 13 Pfennig pro Kilometer resultieren,
was mir plausibler erscheint ( ohne Verzinsung ).
Gruss
Alexander
--
Alexander Harth
JWG-Universitaet Voice: +49-69-798-28103
Hochschulrechenzentrum Fax: +49-69-798-28313
Graefstrasse 38 EMail: ha...@rz.uni-frankfurt.de
D-60054 Frankfurt am Main (Germany)
URL: http://www.rz.uni-frankfurt.de/personal/Alexander_Harth.html
Meine Rechung:
Anschaffung Hercules 3*7 999,-
mit diversen Zubehoer, Umbauten und Reparaturen (teils selbst,
teils Werkstatt) alles zusammen in 3 Jahren ziemlich genau DM 2500,-
Davon ab Restwert des Rades von ca 400 macht rund DM 2100,-
fuer rund 25.000 km in 3 Jahren. Also knapp 0,10 DM je km.
Bekleidung rechne ich nicht ein, da ich beim Radfahren meine
alten Klamotten aufbrauche.
Dino
Visit http://members.aol.com/ddsoft and download a
free calculator for options, futures, bonds and similar stuff.
Cu Peter
> - werden gerne geklaut
Vielleicht weil sie besonders gut sind?
> - sind Regen-empfindlich
In der Tat, das ist wirklich ein Nachteil.
> - brauchen Pflege
Wer braucht die nicht ab und an?
> - muessen eingefahren werden, das Rad ist also auch schlecht verleihbar
Ich habe nicht vor, mein Rad für Weltumrundungen zur Verfügung zu
stellen. Für eine Radtour sollte es doch möglich sein, ein fremdes Rad
mit Ledersattel zu benutzen!
> - sind teurer
Warum wohl? Weil ein Ledersattel ein Naturprodukt ist und aufwendig (bei
Brooks von Hand) gefertigt wird.
Mein Hauptargument für den Ledersattel ist folgendes: Der Sattel eines
Fahrrades wird durch das Gewicht des Fahrers und die Fahrbewegeungen sehr
belastet. An dieser Kontaktstelle zwischen Mensch und Fahrrad wird es
teilweise sehr feucht-warm, der Schweiß wird bei einem
luftundurchlässigem Plastiksattel nicht abgeführt. Wo es nach einer
längeren Tour zwickt, ist dann IMHO klar.
Leder als Naturprodukt hat als "ehemalige Haut" den Vorteil, genau für
diesen Zweck geeignet zu sein und ist mir daher wesentlich sympathischer.
Wieso sonst haben Radlerhosen innen einen Ledereinsatz?
Aber wer weiß, vielleicht habe ich ja unrecht und komme dann auf Deinen
Rat zurück, aber vorerst kann mich niemand von der Überzeugung "Leder ist
besser" abbringen. :-)
> Wenn Du noch kannst, lass den Sattel tauschen. Ich habe es nicht bereut.
>
> >> Naja, zuhause angekommen schaue ich auf die Uhr: 15 Min. fuer die Strecke,
> >> mit dem Auto brauche ich 10 Minuten :-)).
> PS> Breites Grinsen!!!!! Und Du sparst Parkplatzsuche und Gebuehren.
> PS>
> Bei mir sind es: Fahrrad 7 Minuten, Auto 7 Minuten hin, 20 Minuten zurueck
> (Parkplatzsuche). Der Wert verbessert sich allerdings bei regelmaessigem
> Fahren, und haengt natuerlich von den Windverhaeltnissen ab.
Ja, immer mit Gegenwind und immer bergauf gehts (mit dem neuen Radl) zum
Glück nicht mehr :-)))))!
> Gute Packtaschen (Ortlieb), in denen staendig eine Klimafaser-Regenhose
> bereitliegt, haben sich bei mir als der beste Wetterschutz bewaehrt. Wenn es zu
> regnen beginnt, halte ich kurz an und streife die Regenhose ueber. Man hat
> durch die Packtaschen ausserdem (wie beim Auto) sozusagen einen Kofferaum immer
> bei sich, kann also auch mal spontan einkaufen, und hat dann das ganze Gewicht
> nicht am Ruecken haengen (geht auf die Wirbelsaeule!).
Danke für den Tip, werde mich bei Gelegenheit mal schlau machen, bin
nämlich am Dienstag schon mal so richtig nass geworden. Ist die Firma
Ortlieb im Internet vertreten?
>
> tschoe wa
> Wolfram
Von der Firma Ortlieb hat auch schon Wolfram geschrieben. Scheint ja
wirklich "die" Firma für Packtaschen zu sein, oder irre ich?
Bei 200 Werktagen im Jahr entspricht dies einer täglichen Strecke von 2x
12,5 km. Die würde ich nicht jeden Tag mit dem Fahrrad fahren, das wäre
mir zuviel. Ich fahre 2x2,6 km und würde bis 2x5 km max. fahren.
Das wären bei 200 Werktagen x 10 km = 2000 km/Jahr.
MEIN Fahrrad würde ich wahrscheinlich nach spätestens 5 Jahren gegen ein
neues (mit DER Super-Gangschaltung oder Riemenantrieb oder weil es
einfach hinüber ist) auswechseln.
Für die Werkstatt würde ich im Jahr aber mal höchstens 300 Mark
einplanen.
Dann komme ich ohne Zins und Zinseszins auf Kosten in Höhe von (2000 DM +
(5 x 300 DM)) / (2000km x5)= 0,35 DM/Kilometer.
Sparen würde ich also 5000 x (0,80 - 0,35) = 2.250,00 DM. Hiervon müßte
ich aber noch 10% Taxifahrten (= 500 km á 4 DM = 2.000,00 DM)
bezahlen.Ich spare also insgesamt 250 Mark, habe dafür aber ein
superreines Gewissen wegen Abgase und so, trainiere mich täglich und
erlebe tausen Abenteuer mit Autofahrern!!!
Wenn ich dann einkalkuliere, daß ich das Rad nur für 90% meiner Fahrten
nutzen kann und für den Rest auf ein Taxi ausweichen muß, wird es etwas
teuerer.
Mein Grundgedanke ist aber der, daß mehr als 1000 Mark für ein Fahrrad
heutzutage zwar sinnvoll sein mögen, aber doch wahrscheinlich nur 5-10%
der gesamten Verkäufe der Fahrradindustrie ausmachen (in einem Baumarkt-
Prospekt habe ich heute ein komplett ausgestattes MTB für 199,00 DM
gesehen. Wie geht denn das?). Für mich selber ist die Anschaffung
eines hochwertigen Radels sehr sinnvoll gewesen, ich bezweifele daß die
restlichen 90-95% dem fahrrad so einen Wert beimessen. Die kaufen sich
dann doch lieber den gebrauchten Opel Kadett (habe ich mal gehabt:-) )
vom Händler um die Ecke und fahren damit zur Arbeit.
Ach ja: Wenn meine Freundin kein Auto hätte, hätte ich das vielleicht
auch gemacht.
Darf ich jetzt noch in dieser Newsgroup schreiben oder werde ich mit
Fahrradspeichen beworfen??? ;-)))
>
>
> Das heißt: Bei 15000 Kilometern im Jahr (Durchschnittsfahrleistung eines
> Autos ist 13000 oder so) kostet das Auto 12000 Mark, Fahrrad/Bahn kostet
> 3000.
Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h als Radler benötigst
Du 1000 Stunden oder 41,6 Tage á 24 h oder müßtest jeden Tag 2,7 Stunden
radfahren. Das macht doch nun wirklich keiner außer Jan und Didi.
>
>
> Dein obiger Satz lautet also:
>
> > Und das kann und will sich nicht
> > jeder leisten
>
> .., 9000 Mark pro Jahr zu sparen gegenüber dem Fahren in einem sehr
> billigen Auto.
>
> Natürlich ist es so, daß mit diesem Lebensstil, Fahrrad+Bahn, auch einige
> Unbequemlichkeiten verbunden sind. Es empfiehlt sich daher, die gesparten
> 9000 DM für schöne Urlaubsreisen oder anderen Luxus auszugeben, damit unter
> dem Strich höhere Lebensqualität herauskommt.
>
> Man kann stattdessen auch weniger arbeiten.
>
Ich denke, man sollte beides machen: mehr in Urlaub fahren und weniger
arbeiten!!!
>
> hajo
MiWa: Alle Keks Wochen eine neue CO2-Patrone f"ur das Soda-Stream/Club-Ger"at.
Setzt nat"urlich vern"unftiges Leitungswasser voraus. Mit berliner Wasser w"urde
ich das nicht machen, danach braucht man als verw"ohnter Hamburger immer den
Kn"uppel auf die Zunge.
Sonst: Flunder, da passen 8 Kisten MiWa rein. Sollte reichen f"ur das
Grundlagentraining.
Olaf
--
Olaf Schultz, 21073 Hamburg-Harburg, http://www.tu-harburg.de/~kt2os
e-Mail: O.Sc...@tu-harburg.de
"Das Auto ist ein Artefakt, das unter ander'm auch der Fortbewegung dient!"
Alexander Harth schrieb:
> Ist der obige Preis fuers Fahrrad nicht etwas arg aus dem Vollen gerechnet.
> Ohne Zweifel ist es richtig, die Kosten für Werkstatt und Bekleidung zu
> rechnen und nicht basteln und Jeans, aber sind diese Punkte bei einer Fahr-
> leistung von 5.000 km nicht etwas hoch angesetzt ?
Ich gehe nicht von leidens- und improvisationsbereiten Radfahrern aus,
sondern von jenem Zuverlässigkeits-Standard, den der Autofahrer
von seinem Gefährt auch erwartet. Gerade dann, wenn das Rad jeden Tag auf
der Fahrt zur Arbeit funktionieren _muß_, gelten recht hohe Maßstäbe.
Zu einem solchen Fahrrad gehören ganz selbstverständlich Dinge wie
Nabendynamo und Hydraulikbremsen, beispielsweise.
Geeignete Fahrräder können für minimal 1500 DM erworben werden vielleicht,
sofern eine Siebengang-Nabenschaltung reicht. Aber dann kommen
Nacharbeitskosten des Händlers hinzu, weil Fahrräder ab Fabrik keine
alltagstauglichen Laufräder haben beispielsweise, oder die Verkabelung nix
taugt,
Weiterhin hast Du nicht berücksichtigt, daß, wer auf das Rad angewiesen
ist, auch etwas transportieren können muß. Also entweder ein Rad mit
erhöhter Transportkapazität (Kemper Filibus oder dergleichen), oder einen
Anhänger dazu (z.B. Vitelli). oder wenigstens vier gute Packtaschen und
einen Lowrider für die vorderen. 70 bis 90 für eine anständige Standpumpe.
Oder oder. Meines Erachtens liegt der Systempreis für ein Fahrrad, das den
Umstieg vom Auto realistisch ermöglichen soll, bei 2000 bis 3500 Mark. Das
hängt vom Wohnort ab, vom Vorhandensein von Kindern etc. pp.
Mir ist dabei durchaus bekannt, daß es auch ganz anders geht. Meine
Freundin ist 2 Jahrzehnte mit einem verrosteten Dreißiger-Jahre-Rad ohne
Gangschaltung ausgekommen, ohne all die von mir benannten Dinge, und ist
damit deutlich über 5000 / Jahr gefahren, mit Kind auf dem Gepäckträger,
bis es acht und ihr endgültig zu schwer war (Kindersitz? Wass'n das?)
Das geht alles irgendwie, wenn man will, daß es geht.
Ich meinte jedoch eine Lösung für Menschen, die weniger stark wollen.
> Ich wuerde eher so abschaetzen ( Dies halte ich auch noch fuer eher etwas
> hoch, aber wir wollen das Rad ja nicht kuenstlich schoenreden. ):
> Fahrrad. 1.500
> Bekl. 5*400 ( alle 3 Jahre )
> Werkstatt 15*400
Das mag in manchen Städten stimmen, die es ermöglichen, bei -20 auf ÖPNV
umzusteigen, oder bei richtigem Ekelwetter. Ansonsten aber unterschätzt Du
die Wichtigkeit insbesondere guter Winterkleidung.
Sicher, ich komme auch mit weniger Kleidung aus, weil es mir nichts
ausmacht, mit verwaschenen Klamotten rumzulaufen, und auch nicht viel
Auswahl im Kleiderschrank benötige.
Dieses Verhalten möchte ich aber nicht zur Norm erheben, die Voraussetzung
für den Umstieg auf's Fahrrad sei.
hajo
Markus Plank schrieb:
> > Gute Anhänger, mit denen auch der Großeinkauf Spaß macht, gibt es für ca.
> > 600 Mark.
> Ich denke, die sind dann für Radler, die etwas ambitionierter als ich
> bei der Sache sind.
Überhaupt nicht. Die Abnutzung eines guten Fahrradanhängers liegt bei fast
0, er übersteht viele Jahrzehnte. Man könnte ihn verwenden, Dich zum
Friedhoff zu kutschieren.
> Bei 200 Werktagen im Jahr entspricht dies einer täglichen Strecke von 2x
> 12,5 km. Die würde ich nicht jeden Tag mit dem Fahrrad fahren, das wäre
> mir zuviel.
Weichling. :-)
Eine Freundin hat genau das gemacht, nachdem sie 10 Jahre lang nicht mehr
radgefahren war: 12,5 Kilometer von Ingelheim nach Mainz-Lerchenberg, jeden
Tag. Sie hat mit 1,5 Stunden angefangen für einen Weg, war nach 2 oder 3
Wochen auf einer Stunde, und blieb später bei einer Dreiviertelstunde
hängen, weil sie nicht in Sportkleidung fuhr, sondern im Kostüm, mit dem
sie sich auch vor eine Fernsehkamera setzte.
Übrigens kam sie dann natürlich auf 8000 Kilometer, weil ja noch die eine
oder andere Einkaufs-, oder Freizeitfahrt anfiel.
Diese Entfernung stellt überrhaupt kein Problem dar, es gehört nnur der
Entschluß dazu. Der Körper paßt sich innerhalb eines Jahres an den
Entschluß an.
Meine Freundin fährt übrigens jeden Tag 2x10 zur Arbeit, und sie hat einen
richtigen Knochenjob.
> Für die Werkstatt würde ich im Jahr aber mal höchstens 300 Mark
> einplanen.
Kommt darauf an. Obige Freundin in Mainz weigerte sich beispielsweise, das
Reifenreparieren zu lernen, weil man das beim Auto auch die Werkstatt
machen läßt. Das heißt: Auch der Wechsel auf Spikesreifen wird dann von der
Werkstatt durchgeführt.
Da ich das selbst mache, lebe ich billiger, aber das gilt für Autofahrer
genauso.
> Sparen würde ich also 5000 x (0,80 - 0,35) = 2.250,00 DM.
Moment, moment, wieso jetzt 5000?
> Mein Grundgedanke ist aber der, daß mehr als 1000 Mark für ein Fahrrad
> heutzutage zwar sinnvoll sein mögen, aber doch wahrscheinlich nur 5-10%
> der gesamten Verkäufe der Fahrradindustrie ausmachen
Natürlich. Aber der Anteil von Leuten, die bewußt auf Fahrrad und Bahn
setzt, und erst gar kein Auto kauft, ist ja auch noch klein.
Das ist der Unterschied: Bin ich auf das Fahrrad _angewiesen_?
> Die kaufen sich
> dann doch lieber den gebrauchten Opel Kadett (habe ich mal gehabt:-) )
> vom Händler um die Ecke und fahren damit zur Arbeit.
Der ist allerdings dramatisch teurer als ein Fahrrad.
> > Das heißt: Bei 15000 Kilometern im Jahr (Durchschnittsfahrleistung eines
> > Autos ist 13000 oder so) kostet das Auto 12000 Mark, Fahrrad/Bahn kostet
> > 3000.
> Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h als Radler benötigst
> Du 1000 Stunden oder 41,6 Tage á 24 h oder müßtest jeden Tag 2,7 Stunden
> radfahren. Das macht doch nun wirklich keiner außer Jan und Didi.
Erstens kenne ich mehrere Leute, die pro Jahr 15000 fahren, ich selbst bin
allerdings nie wesentlich über 10.000 gekommen.
Aber ich schrieb von etwas anderem: Das Leben ohne Auto funktioniert nur
als Bahn+Bike. In meiner Rechnung ging ich von 10.000 Kilometer Bahn, 5000
Fahrrad aus.
Mit den 15 km/h hat sich das auch sehr schnell erledigt, wenn Du ständig
radfährst, rechne lieber 18-20. Ständiges Radfahren bringt Dir eine
Normalgeschwindigkeit von 22 oder 23, der Durchschnitt liegt etwas
niedriger.
> Ich denke, man sollte beides machen: mehr in Urlaub fahren und weniger
> arbeiten!!!
Dann müßt Ihr das Auto Deiner Freundin aber auch noch verkaufen.
hajo
Markus Plank schrieb:
> Von der Firma Ortlieb hat auch schon Wolfram geschrieben. Scheint ja
> wirklich "die" Firma für Packtaschen zu sein, oder irre ich?
Die Taschen sind robust und wasserdicht, eignen sich aber nicht für
schnellen Zugriff.
Ich habe deshalb für die Urlaubsreise 2 wasserdichte Taschen und 2 andere,
oder 1 andere dann, wenn ich einen Wasserkanister dabeihabe.
hajo
Du fährst 2,6 km mit dem Auto zur Arbeit?
Sieh' 'mal unter
http://ockham.philos.phil.tu-bs.de/brix/verkehr/adfc_wf/index.html
> Von der Firma Ortlieb hat auch schon Wolfram geschrieben. Scheint ja
> wirklich "die" Firma für Packtaschen zu sein, oder irre ich?
Sie sind wasserdicht, zumindest die nicht-light-Versionen auch ordentlich
robust und Ortlieb soll recht kulant sein, wenn Probleme auftauchen.
Rainer "nicht verwandt oder verschwaegert; selbst keine Ortliebs, aber
alle Leute in der Umgebung" Rauschenberg
> 70 bis 90 [DM] für eine anständige Standpumpe.
Warum? vernuenftige Weicheier[tm] fahren auf dem Alltagsrad (keine
ultraschmale Bereifung, eher so ca. 28-622 oder breiter) Autoventile,
wodurch sie regelmaessige Luftergaenzungen stressfrei an Tankstellen
durchfuehren koennen. Und zu Hause reicht eine Aldi-10Mark-Fussluftpumpe.
Wichtig ist nur der gute Ventiladapter mit eigenbautem Blitzventil, damit
im Notfall mit der Teleskoppumpe unterwegs so viel Luft reinzwaengen
kann, dass man bis zur naechsten Tankstelle kommt.
Rainer "eklig sind nur Urlaubslaender, in denen Luftholen Geld kostet
(GB, I)" Rauschenberg
Markus Plank schrieb:
> Tja, zum Beispiel 1 Brot, 8 Bananen, 4 Tomaten, 2 Zucchini, 1
> Schlangengurke, 12 Eier, 3 l Milch, diverse Köstlichkeiten aus der Wurst-
> und Fleischtheke, 1 Paket Waschpulver, 1 Tube Zahnpasta, 2 tiefgefrorene
> Pizzen, 1 Flasche Rotwein, drei Tafeln Schokolade, 4 Kisten Mineralwasser
> und 1 Kiste Bier.
>
> Wie soll ich das denn auf dem Fahrrad verstauen, hä??? ;)
Bei mir würde ich drei Kisten auf den vorderen Träger packen, zwei hinten
einhängen, und den Rest hinten obenauf packen in einem meiner
Kunststoff-Klappkörbe.
Geht noch ohne Hänger (allerdings nicht mit _Deinem_ Fahrrad).
Zugegeben sei, daß das Verstauen recht lange dauert, das lohnt sich nur für
längere Strecken. Der größte Zeitaufwand entstünde bei mir für die fünfte
Kiste, vier gingen schnell.
hajo
Peter Scheibel schrieb:
> ich sehe grade, daß doch noch Potetial in meinem Drahtesel steckt. Ich werde
> demnächst auch mal über die Anschaffung eines Hängers nachdenken. Habt ihr
> den irgendwelche Empfehlungen/ Baupläne?
Es gibt mehrere hochinteressante Lastanhänger, welcher gut für Dich ist,
mußt Du selbst wissen:
1) Tubus Egg
2) bob Yak
3) Vitelli Camping
4) Packwiesel
5) Vitelli Long Vehicle
Der Tubus Egg ist ein großes wasserdichtes Plastikei mit Rädern dran. Sehr
leicht, aber schlecht für Sperriges.
Der bob Yak ist ein Einspuranhänger für 30 Kilo oder so, mit einem großen
Packsack gut für Ausflüge mit vielen Leuten.
Der Vitelli Camping ist ein niedrig zwischen zwei Räder gehängtes
Rohrgestell, sehr leicht, sehr kompakt verstaubar. bob Yak oder Vitelli
Camping kann man erfahrungsgemäß bei der Bundesbahn mit durchmogeln, wenn
das Interregio-Abteil nicht allzu voll ist, und man keinen aufgeplusterten
Schaffner erwischt.
Packwiesel ist ein sehr gut verarbeiteter Edelstahl/Sperrholzhänger mit 1m
Breite, paßt nicht durch Türen. Für den 6-Personen-Einkauf. Niedrig
gehängte Ladefläche.
Long Vehicle ist ebenfalls 1 Meter breit, Länge der Ladefläche: 2 Meter,
Zuladung: 150 Kilo. Leider ungebremst(!). 35 Kilo schwer. niedrig gehängte
Ladefläche.
Was ich am Markt vermisse, ist der rs-Hänger, der Erbauer ist abhanden
gekommen, und es gibt bisher keinen Ersatz.
Das war ein sehr leichtes Gestell für unterschiedliche Aufbauten, mit
verlängerbarer Deichsel. Für Einkaufswanne oder Fahrradhalterungen oder
Kajak oder whatever geeignet. Türbreite.
Was ich außerdem vermisse, ist ein leichter Schwerlastanhänger für sperrige
Güter. Den Vitelli Long Vehicle könnte man schließlich für 10 Kilo statt
für 35 bauen, wenn man ihn nicht für Leute baut, die ständig über
Bordsteine oder gegen Masten baseln.
Allgemeine Regel für Zweispurhänger: Ladefläche so tief wie möglich, 12 bis
15 cm über Grund, Spur möglichst breit, am besten 1 Meter, sonst 85, wenn
er durch eine Tür gehen soll. Geeignetes Reifenformat: 406, kompakte
Steckachsnaben sind zu empfehlen, um mehr Nutzbreite pro Breite zu haben.
hajo
Rainer H. Rauschenberg schrieb:
> On Thu, 8 Jan 1998, Hans-Joachim Zierke wrote:
>
> > 70 bis 90 [DM] für eine anständige Standpumpe.
>
> Warum? vernuenftige Weicheier[tm] fahren auf dem Alltagsrad (keine
> ultraschmale Bereifung, eher so ca. 28-622 oder breiter) Autoventile,
> wodurch sie regelmaessige Luftergaenzungen stressfrei an Tankstellen
> durchfuehren koennen.
Ich Weichei [tm] fahre auf dem Alltagsrad 37-406 und 37-559, aber auf die
Idee mit der Tankstelle käme ich keinesfalls, weil so mancher
Tankstellenkompressortank keine 5 oder 6 bar hergibt.
Es gibt zwei Wartungstätigkeiten, die auch für den Normalradfahrer nicht
vermeidbar sind: Luft aufpumpen und Kette mit öligem Lappen abwischen -
letzteres nur bei Rädern ohne geschlossenen Kasten. Auch gute
Butylschläuche diffundieren Luft hinaus, wenn sie dünn genug sind für
niedrigen Rollwiderstand.
Meine Erfahrung mit Alltagsradfahrern, die keine Fahrradfreaks sind: Bevor
die zur Tankstelle fahren, liegt der Luftdruck schon bei 1 bar. Deshalb
empfehle ich solchen Radfahrern, den Lappen und die Pumpe exakt dort
unterzubringen, wo das Fahrrad steht, und dafür zu sorgen, daß diese beiden
Dinge dort verbleiben - am besten anketten.
Eine Standpumpe gehört zu den Werkzeugen mit lebenslanger Haltbarkeit,
sofern man eine mit funktionierender Ersatzteilversorgung nimmt. Die
Rennkompressoren von Pieper und SKS werden seit ca. 1960 kaum verändert
gebaut, und es gab immer Ersatzteile.
hajo
Nicht wirklich. Einen Reifenwechsel (bzw. Patschenflicken) am Rad
mache ich mit den blossen Haenden, beim Auto braucht man spezielles
Werkzeug, u.a. ein Wuchtgeraet. Und die Reifenwechsel am Rad mache ich
schon allein deswegen selber, weil ich dabei weniger Zeit verliere als
wenn ich es zu einer Werkstatt fahre.
I.a. wuerde ich sagen, es ist leichter, am Rad selbst was zu machen
als am Auto, dafuer ist es allerdings auch oefters noetig (allein das
Licht).
- anton
--
M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed
an...@mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen
http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html
--
e-mail: psc...@student.uni-kassel.de
Homepage: http://www.uni-kassel.de/~pscheib
>Danke für den Tip, werde mich bei Gelegenheit mal schlau machen, bin
Anton Ertl schrieb (und wollte gleich zweimal gelesen werden, weil's so
wichtig ist):
> Nicht wirklich. Einen Reifenwechsel (bzw. Patschenflicken) am Rad
> mache ich mit den blossen Haenden
Meine Freundin braucht mindestens:
- Einen Schraubendreher oder Haustürschlüssel
- einen, besser zwei 15er Schlüssel
- 5er Inbus, 10er Schlüssel
- 3 Reifenheber, vielleicht reicht auch einer.
> beim Auto braucht man spezielles
> Werkzeug, u.a. ein Wuchtgeraet.
Na und? Reifen auswechseln, zur Werkstatt zum Wuchten fahren. In der Zeit,
in der man die Reifen eines mit Elan oder Inter 7 sowie geschlossenem
Kattenkasten bestückten Fahrrades wechselt, ist man beim Auto auch bald
fertig.
> Und die Reifenwechsel am Rad mache ich
> schon allein deswegen selber, weil ich dabei weniger Zeit verliere als
> wenn ich es zu einer Werkstatt fahre.
Du vielleicht. Der Anfänger steht rätselnd davor, wie die Achse der
Elan-Nabe in den Schlitz zu kriegen ist.
> I.a. wuerde ich sagen, es ist leichter, am Rad selbst was zu machen
> als am Auto, dafuer ist es allerdings auch oefters noetig (allein das
> Licht).
Dafür ist es beim Auto finanziell lohnender.
Ich mache das ja auch alles selbst, vor allem auch, weil ich es besser kann
als die meisten Leute in Fahrradgeschäften.
Aber ausgegangen war ich von einem ganz normalen Umsteiger vom Fahrrad auf
das Auto, der sich verhält wie der Durchschnittsautofahrer auch.
hajo
Rahmen: Alu Vierkant 25x2 bzw. 25x2.5 AFAIR
Knotenbleche: Radfahrer Absteigen (2 St"uck reichen vollkommen)
Verbindungstechnik Popniete (alle 2 cm, ich kann mal die Niete pro Knotenblech
z"ahlen, die erste Nietung war unterdimensioniert).
Bauzeit des Rahmens mit einer Kapps"age eine Stunde s"agen und 2 Stunden zu dritt
bohren und nieten.
Kiste: Je nach Bedarf, der Boden sollte mindestens 9 mm-Sperrholz oder 9~mm
Flugzeugausbauplatte sein.
Problempunkt: F"ur den Kupplungsbolzen am Hinterrad ben"otigt man eine
Drehbank. M10-M12 Schraube, auf 8er Passung gedreht und dann noch ein 8er
Gewinde draufgeschnitten und ein 5er Gewinde reingebohrt. Der kommt in einen
Winkel aus 5x30 Niroblech, der unter dem Schnellspanner (ja, das h"alt wirklich)
gespannt wird.
Laufr"ader: Am besten 406er, da diese seitenfester als 622er (halten aber auch)
sind.
Olaf, kommt vielleicht doch noch ein Kapitel in die bauanleitung zu enhydra?
--
Karl Brodowsky <b...@elch.swb.de> http://www-2.informatik.umu.se/kb
Frohes neues Jahr!
Andreas Stiasny schrieb:
> Aber auch sehr gut für eine Person mit etwas mehr Gepäck (Zelt,
> Schlafsack, Kocher,...) geeignet.
Mit dem Gepäck habe ich bisher ca. 15000 Kilometer zurückgelegt, einen
Anhänger aber nie vermißt. Ein Reiserad steckt das locker weg, und ist viel
beweglicher.
Ist aber sicher eine Lösung für Fahrräder, die nicht als Reiserad taugen,
kurze MTBs zum Beispiel.
hajo
>Na und? Reifen auswechseln, zur Werkstatt zum Wuchten fahren. In der Zeit,
>in der man die Reifen eines mit Elan oder Inter 7 sowie geschlossenem
>Kattenkasten bestückten Fahrrades wechselt, ist man beim Auto auch bald
>fertig.
>
>> Und die Reifenwechsel am Rad mache ich
>> schon allein deswegen selber, weil ich dabei weniger Zeit verliere als
>> wenn ich es zu einer Werkstatt fahre.
>
>Du vielleicht. Der Anfänger steht rätselnd davor, wie die Achse der
>Elan-Nabe in den Schlitz zu kriegen ist.
Ich kenne Elan nur als Hochdruckreifen von Michelin.
Was ist eine Elan Nabe???
Ciap
dirk
> Was ist eine Elan Nabe???
Die Zwölfgang-Nabe von Sachs.
> Rainer H. Rauschenberg schrieb:
>
> > On Thu, 8 Jan 1998, Hans-Joachim Zierke wrote:
> >
> > > 70 bis 90 [DM] für eine anständige Standpumpe.
> >
> > Warum? vernuenftige Weicheier[tm] fahren auf dem Alltagsrad (keine
> > ultraschmale Bereifung, eher so ca. 28-622 oder breiter) Autoventile,
> > wodurch sie regelmaessige Luftergaenzungen stressfrei an Tankstellen
> > durchfuehren koennen.
>
> Ich Weichei [tm] fahre auf dem Alltagsrad 37-406 und 37-559, aber auf die
> Idee mit der Tankstelle käme ich keinesfalls, weil so mancher
> Tankstellenkompressortank keine 5 oder 6 bar hergibt.
Hatte ich bisher eher selten Probleme mit; allerdings fahre ich so
schmale Reifen noch nicht so lange :-) -- fuer die 4 bar auf den 47-622
hat bisher jeder Tankstellenpustefix gereicht.
> Es gibt zwei Wartungstätigkeiten, die auch für den Normalradfahrer nicht
> vermeidbar sind: Luft aufpumpen und Kette mit öligem Lappen abwischen -
Wenn das Jobst hoert... :-)
> letzteres nur bei Rädern ohne geschlossenen Kasten. Auch gute
> Butylschläuche diffundieren Luft hinaus, wenn sie dünn genug sind für
> niedrigen Rollwiderstand.
Ja, Luftverlust ist normal; in einer Groessenordnung von 1 bar pro Woche
fehlt mir die Lust rauszukriegen, ob es an der Diffussion oder schlicht
an undichten Ventilen (Blitzventilsyndrom) liegt.
> Meine Erfahrung mit Alltagsradfahrern, die keine Fahrradfreaks sind: Bevor
> die zur Tankstelle fahren, liegt der Luftdruck schon bei 1 bar. Deshalb
> empfehle ich solchen Radfahrern, den Lappen und die Pumpe exakt dort
> unterzubringen, wo das Fahrrad steht, und dafür zu sorgen, daß diese beiden
> Dinge dort verbleiben - am besten anketten.
Wie kriegts Du die dazu mit koerperlicher Anstrengung das rad
aufzupumpen, wenn sie sogar zu faul sind, das ohne koerperliche
Anstrengung durchzufuehren?
> Eine Standpumpe gehört zu den Werkzeugen mit lebenslanger Haltbarkeit,
> sofern man eine mit funktionierender Ersatzteilversorgung nimmt. Die
> Rennkompressoren von Pieper und SKS werden seit ca. 1960 kaum verändert
> gebaut, und es gab immer Ersatzteile.
Keine Widersprueche. Aber selbst das ist noch kein Arguement egen die
Verwendung eines Ventilsystems, das es erlaubt den Druck im Reifen beim
Aufpumpen zuverlaessig zu erfassen und bei jeder Tankstelle am Wegesrand
Luft zu holen.
Rainer "ja, wenn der Druck hoch ist sollen Autoventile angeblich undicht
werden" Rauschenberg
--
Bis denn man
Markus Plank
c/o architekturbüro aim lüdke
http://www.aim-luedke.de
200 Werktage/Jahr x 5 km/Tag x 5 Jahre = 5000km Gesamtleistung in 5
Jahren, die ich mit der Fahrleistung des Autos vergleiche.
> > Ich denke, man sollte beides machen: mehr in Urlaub fahren und weniger
> > arbeiten!!!
>
> Dann müßt Ihr das Auto Deiner Freundin aber auch noch verkaufen.
:-)
>
> hajo
> Rainer H. Rauschenberg wrote:
>
> > Rainer "eklig sind nur Urlaubslaender, in denen Luftholen Geld kostet
> > (GB, I)" Rauschenberg
>
> In Suedtirol (I) haben wir die Luft eigentlich immer gratis bekommen.
> Ich habe aber schon vielfach Kompressoren erlebt, die keine 7 Bar
> liefern konnten.
Dann muesst Ihr woanders langgefahren sein als wir -- oder ich habe immer
gerade bei den falschen Tankstellen danach gesucht.
Rainer "dafuer hat auf dem Campingplatz vor dem Paso di Cento Crocci
(sp?) ein netter Italiener allen mitreisenden Frauen :-) die Reifen
nachgepumpt" Rauschenberg
Rainer H. Rauschenberg schrieb:
> Wie kriegts Du die dazu mit koerperlicher Anstrengung das rad
> aufzupumpen, wenn sie sogar zu faul sind, das ohne koerperliche
> Anstrengung durchzufuehren?
Im Regal neben mir ist eine Kreuzschlitzschraube nicht richtig fest. Nicht
wichtig, sollte aber mal gemacht werden.
Ich könnte das mit dem Akkuschrauber meines Nachbarn machen, den ich bloß
aus der Garage holen muß. Ich könnte es auch mit dem Schraubendreher tun,
der neben mir in der Schublade liegt - ich muß nur den Arm ausstrecken, die
Schublade aufmachen und ihn rausnehmen.
Mit welchem Werkzeug ist die Chance höher, daß ich es tatsächlich tue,
obwohl es nicht unbedingt heute oder morgen notwendig ist?
> Rainer "ja, wenn der Druck hoch ist sollen Autoventile angeblich undicht
> werden" Rauschenberg
Weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß ich gegen eine Feder pumpen müßte,
weshalb alle meine Fahrräder garantiert autoventilfrei sind.
Mit einer Standpumpe gegen ein Sclaverandventil pumpen, ist völlig mühelos.
Aber irgendwo unterwegs nach einer Panne mit vielleicht nur einer Minipumpe
gegen ein Autoventil, das finde ich masochistisch. An den Recker-Una-Rahmen
meiner Freundin geht beispielsweise nur ein Pümpchen dran, keine Pumpe.
hajo
--
OJ> wie kann ich meine Mag 21 tunen??
Tunen? Wenn Du die Luft und das Öl rausläßt, kannst Du sie *tieferlegen* ;)
Sebastian Kaps <toy...@sauerland.de>
Ich denke, dass Du bei Deiner Betrachtung eher eine "maximale vernuenftige"
Betrachtung anstellst, ein besserer kurzer Ausdruck faellt mir nicht ein.
Soll heissen, das man den Betrag unter unguenstigen Gegebenheiten maximal als
Alltagsradler braucht. Selbstverstaendlich laesst sich mit Schicki-Micki
Schnickschnack mehr Geld ausgeben.
>Weiterhin hast Du nicht berücksichtigt, daß, wer auf das Rad angewiesen
>ist, auch etwas transportieren können muß. Also entweder ein Rad mit
>erhöhter Transportkapazität (Kemper Filibus oder dergleichen), oder einen
>Anhänger dazu (z.B. Vitelli). oder wenigstens vier gute Packtaschen und
>einen Lowrider für die vorderen. 70 bis 90 für eine anständige Standpumpe.
>
>Oder oder. Meines Erachtens liegt der Systempreis für ein Fahrrad, das den
>Umstieg vom Auto realistisch ermöglichen soll, bei 2000 bis 3500 Mark. Das
>hängt vom Wohnort ab, vom Vorhandensein von Kindern etc. pp.
>
Unter der Prämisse der kompletten Abloesung hatte ich die Sache nicht
betrachtet. Meine unterbewusste Idee war die Benutzung des Rades zunächst nur
für den Arbeitsweg und die am Wege leicht erledigbaren Besorgungen.
Die allerdings durchaus unter der Prämisse, daß man so wenig als moeglich
selbst schraubt.
>
>Mir ist dabei durchaus bekannt, daß es auch ganz anders geht. Meine
>Freundin ist 2 Jahrzehnte mit einem verrosteten Dreißiger-Jahre-Rad ohne
>Gangschaltung ausgekommen, ohne all die von mir benannten Dinge, und ist
>damit deutlich über 5000 / Jahr gefahren, mit Kind auf dem Gepäckträger,
>bis es acht und ihr endgültig zu schwer war (Kindersitz? Wass'n das?)
> Das geht alles irgendwie, wenn man will, daß es geht.
>
>Ich meinte jedoch eine Lösung für Menschen, die weniger stark wollen.
>
Die meinte ich auch. Ich hatte mich bei meinen DM 1.500 für das Rad daran
orientiert, daß Bernd Sluka in drf letztens berichtete, daß er ein
manierliches Rad mit Elan ( schon mit einigen kleinen Nachrüstungen ) für
DM 1.100 erworben hat. Weitere DM 400 hatte ich schon für Erweiterungen
vorgesehen ( z. B. MAGURA HS 11 DM 199 in der Werbung, Shimano
Nabendynamo schon eingespeicht DM 200 bei meinem Fahrradhändler
[ zumindest hatte er das dieser Tage ). Daher halte ich diesen Radpreis für
durchaus realistisch.
>
>
>> Ich wuerde eher so abschaetzen ( Dies halte ich auch noch fuer eher etwas
>> hoch, aber wir wollen das Rad ja nicht kuenstlich schoenreden. ):
>> Fahrrad. 1.500
>> Bekl. 5*400 ( alle 3 Jahre )
>> Werkstatt 15*400
>
>Das mag in manchen Städten stimmen, die es ermöglichen, bei -20 auf ÖPNV
>umzusteigen, oder bei richtigem Ekelwetter. Ansonsten aber unterschätzt Du
>die Wichtigkeit insbesondere guter Winterkleidung.
Gut das halte ich für ein Argument. Ich benutze ohne empfundene Einschränkung
Jeans und kange Unterwäsche bis zu diesen Temperaturen ( Sie kommen bei uns
allerdings auch selten vor ), daher kam ich nicht darauf, dass man daran
denken muss.
>
>Sicher, ich komme auch mit weniger Kleidung aus, weil es mir nichts
>ausmacht, mit verwaschenen Klamotten rumzulaufen, und auch nicht viel
>Auswahl im Kleiderschrank benötige.
>
>Dieses Verhalten möchte ich aber nicht zur Norm erheben, die Voraussetzung
>für den Umstieg auf's Fahrrad sei.
>
Vollkommene Zustimmung. Auch ich habe nicht vor, irgendjemandem
aufzuschwatzen, dass die einzig nötige Spezialkleidung zum Alltagsradfahren
ein ca. 8 Jahre alter Billigponcho ist.
Gestern als ich unterwegs war, hatte ich noch eine weitere Kostenabschätzung
Fahrrad DM 1.100 ( Sachs Super 7 + eine HS11 vorne )
Bekl. DM 500
Werkstatt DM 400
und das alles alle vier Jahre. Bei unserem 20.000 km-Radler ergibt das einen
km-Preis vom 10 Pf. Das könnte so gerade noch hinkommen ohne
unkommod für den Benutzer zu werden und nach vier Jahren hat er ein
neues Rad ( das alte kann in Reserve bleiben oder verwertet werden ).
Gruss
Alexander
--
Alexander Harth
JWG-Universitaet Voice: +49-69-798-28103
Hochschulrechenzentrum Fax: +49-69-798-28313
Graefstrasse 38 EMail: ha...@rz.uni-frankfurt.de
D-60054 Frankfurt am Main (Germany)
URL: http://www.rz.uni-frankfurt.de/personal/Alexander_Harth.html
>Eine Freundin hat genau das gemacht, nachdem sie 10 Jahre lang nicht mehr
>radgefahren war: 12,5 Kilometer von Ingelheim nach Mainz-Lerchenberg, jeden
>Tag. Sie hat mit 1,5 Stunden angefangen für einen Weg, war nach 2 oder 3
>Wochen auf einer Stunde, und blieb später bei einer Dreiviertelstunde
>hängen, weil sie nicht in Sportkleidung fuhr, sondern im Kostüm, mit dem
>sie sich auch vor eine Fernsehkamera setzte.
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen ( nicht falsch verstehen,
ich glaub Dir aufs Wort ). Ich persönlich schwitze im Sommer praktisch immer
auf dem Rad und würde auf dem Bildschirm dann nicht mehr sehr präsentabel
wirken.
>Kommt darauf an. Obige Freundin in Mainz weigerte sich beispielsweise, das
>Reifenreparieren zu lernen, weil man das beim Auto auch die Werkstatt
>machen läßt.
Wie geht das denn praktisch? Morgens auf dem Weg zur Arbeit ein Plattfuß
auf halber Strecke?
> Das heißt: Auch der Wechsel auf Spikesreifen wird dann von der
>Werkstatt durchgeführt.
Das wiederum ist mir einleuchtend, alles was geht, machen lassen ist zwar
nicht mein Ding, aber warum nicht.
>> Meine Erfahrung mit Alltagsradfahrern, die keine Fahrradfreaks sind:
>> Bevor
>> die zur Tankstelle fahren, liegt der Luftdruck schon bei 1 bar. Deshalb
>> empfehle ich solchen Radfahrern, den Lappen und die Pumpe exakt dort
>> unterzubringen, wo das Fahrrad steht, und dafür zu sorgen, daß diese
>> beiden
>> Dinge dort verbleiben - am besten anketten.
>
>Wie kriegts Du die dazu mit koerperlicher Anstrengung das rad
>aufzupumpen, wenn sie sogar zu faul sind, das ohne koerperliche
>Anstrengung durchzufuehren?
>
Genau das ist die Frage, ich denke diejenigen, die nicht zur Tankstelle fahren
pumpen auch nicht, da sie den Sinn nicht verstanden haben. Ich sehe täglich
Alltagsradler, die offensichtlich nicht Schalten und das ist ja nun wirklich
keine Arbeit. Wenn man da kein Grundverständnis weckt, passiert gar nichts.
>Weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß ich gegen eine Feder pumpen müßte,
>weshalb alle meine Fahrräder garantiert autoventilfrei sind.
>
Deswegen gibt es ja Pumpen, die das Ventil öffnen.
( Ich mag die Dinger [ Autoventile ] trotzdem nicht )
Ok, diesmal hab' ich's Dir nicht gemailt, wenn Du das meinst.
...
> > I.a. wuerde ich sagen, es ist leichter, am Rad selbst was zu machen
> > als am Auto, dafuer ist es allerdings auch oefters noetig (allein das
> > Licht).
...
> Aber ausgegangen war ich von einem ganz normalen Umsteiger vom Fahrrad auf
> das Auto, der sich verhält wie der Durchschnittsautofahrer auch.
Mein Punkt ist, dass jemand, der bei einem Auto alles von der
Werkstatt machen laesst, beim Rad vielleicht doch selbst Hand anlegt.
k> Olaf, kommt vielleicht doch noch ein Kapitel in die bauanleitung zu
k> enhydra?
Das wäre sehr schön! :)
... man liest von einander! _______
/homas
> Eine Standpumpe gehört zu den Werkzeugen mit lebenslanger Haltbarkeit
>
Ich hasse es, von Hand aufzupumpen. Im Keller habe ich einen kleinen Kompressor
und eine 12V - Batterie, das funktioniert perfekt, und der Luftdruck ist
definiert.
Lieben Gruß, Helmuth
Commit yourself: http://ourworld.compuserve.com/Homepages/babuwi/solidar.htm
Home page: http://ourworld.compuserve.com/homepages/Helmuth_Schutzeich
> Rainer H. Rauschenberg schrieb:
>
> > Wie kriegts Du die dazu mit koerperlicher Anstrengung das rad
> > aufzupumpen, wenn sie sogar zu faul sind, das ohne koerperliche
> > Anstrengung durchzufuehren?
>
> Im Regal neben mir ist eine Kreuzschlitzschraube nicht richtig fest. Nicht
> wichtig, sollte aber mal gemacht werden.
>
> Ich könnte das mit dem Akkuschrauber meines Nachbarn machen, den ich bloß
> aus der Garage holen muß. Ich könnte es auch mit dem Schraubendreher tun,
> der neben mir in der Schublade liegt - ich muß nur den Arm ausstrecken, die
> Schublade aufmachen und ihn rausnehmen.
>
> Mit welchem Werkzeug ist die Chance höher, daß ich es tatsächlich tue,
> obwohl es nicht unbedingt heute oder morgen notwendig ist?
Der wesentliche Unterschied zwischen unseren Erfahrungshorizonten scheint
zu sein, dass ich staendig an Tanktsellen vorbeikomme, waehrend Du und
Deine Bekannten dieselben extra aufsuchen muesste[st|en].
Sprich: Du koenntest warten, bis Du sowieso mit dem Akkuschrauber wieder
in der Wohnung unterwegs bist. Doppelte Bequemlichkeit. Allerdings
untauglich fuer Leute, die nur alle zehn Jahre akkuschrauben.
> Weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß ich gegen eine Feder pumpen müßte,
> weshalb alle meine Fahrräder garantiert autoventilfrei sind.
Luege. Ich wies extra darauf hin, dass zu den Autoventilen am Fahrrad
notwendigerweise ein Ventiladapter mit eingebautem Blitzventil gehoert.
Ich bin doch kein Masochist.
Rainer "ob man Sclaverandventile fuer die Tankstelle mit einem Adapter in
Autoventile verwandelt oder Autoventile fuer die Handpumpe mit einem
Adapter in Blitzventile ist im wesentlichen Geschmackssache; ich pumpe
halt haeufiger an der Tankstelle auf als per Hand, also muss ich weniger
oft adaptieren, wenn ich Autoventile nehme" Rauschenberg
> Rainer H. Rauschenberg wrote:
> In meiner Datenbank steht er als "Passo di Cento Croci".
Ja, mit den Doppelbuchstaben hatte ich's noch nie so. <neugier> BTW: was
fuer ne Datenbank? </neugier>
Rainer "wir sind uebrigens woanders langgefahren: Fern- und Reschenpass
statt Brenner" Rauschenberg
Helmuth Schutzeich schrieb:
> Ich hasse es, von Hand aufzupumpen. Im Keller habe ich einen kleinen Kompressor
> und eine 12V - Batterie, das funktioniert perfekt, und der Luftdruck ist
> definiert.
Stromverschwendung, wenn der immer wieder nachpumpt, bloß um einmal die
Woche ein Rad aufzupumpen. Wenn Du die Druckluft sowieso brauchst, ist es
etwas anderes.
Karl Brodowsky schrieb:
> Abgesehen von Hajos Vorschlägen lassen sich auch einige Kinderanhänger
> mit Aluwanne (z.B. Leggero) ganz gut für Lastentransport verwenden.
> Die gibt es demnächst oder neuerdings, je nach Fahrradhändler und
> Anforderung, auch mit Bremsen. Nachteil ist nur der etwas höhere
> Preis. Ohne Bremse 900 DM, mit Bremse weit über 1000.
Wer bietet derlei gebremst an?
Alexander Harth schrieb:
> Die meinte ich auch. Ich hatte mich bei meinen DM 1.500 für das Rad daran
> orientiert, daß Bernd Sluka in drf letztens berichtete, daß er ein
> manierliches Rad mit Elan ( schon mit einigen kleinen Nachrüstungen ) für
> DM 1.100 erworben hat.
Der Rahmen hatte einwandfrei geschnittene Gewinde? Ordentlich gefräste
Auflageflächen Für Tretlager und Steuersatz? Gute Bremssockel? Ein gut
ausgeriebenes Sattelrohr?
Ich habe bisher ungefähr 50 Alltagsräder unterschiedlichster Hersteller
auseinandergenommen. Das macht skeptisch. Von den ca. 50 Rädern hatte
bespielsweise nur ein einziges ordentlich gebaute Laufräder.
hajo
Fuer diese Minikompressoren braucht man meist schon recht kraeftige
Netzteile > 5 A. Eine alte Batterie ist da recht brauchbar (Auto
verschrotten, Batterie retten ;-) ).
Vielleicht habe aber nicht nur ich das Glueck, dafuer 'ne Solarzelle zu
haben :-)
Gestern war ich allerdings bei der Tankstelle - die kleinen, tragbaren
Druckspeicher konnten 6 bar problemlos. Nur die mit dem langen Schlauch
sind dazu meist nicht in der Lage.
Schoenen Gruss
Martin
> Ein Freund von mir hat sich vor Jahren einmal die Arbeit gemacht, eine
> Liste von Alpenpaessen in den Atari zu klopfen. Da drin steht jeweils der
> Name des Passes, das Land in dem er sich befindet und die Seehoehe.
> Im Laufe der Zeit habe ich die Liste um weitere Paesse ergaenzt und
> vermerkt, welche der Paesse ich wann gefahren bin. Weitere Informationen
> wie z.B. zu ueberwindender Hoehenunterschied oder maximale Steigung sind
> nicht vorhanden. Die urspruengliche Quelle weiss ich nicht mehr.
>
> Wenn trotzdem jemand daran interessiert ist, kann ich das ganze gerne in
> ein ASCII-Format exportieren und im WWW bereitstellen.
Dafuer.
> > Rainer "wir sind uebrigens woanders langgefahren: Fern- und Reschenpass
> > statt Brenner" Rauschenberg
>
> Die kenne ich beide noch nicht, obwohl ich schon oefter in der Gegend war.
Rainer "letzterer laeuft parallel zum Brenner; ersterer fuehrt von
Garmisch aus zu letzterem" Rauschenberg
Martin Trautmann schrieb:
> Gestern war ich allerdings bei der Tankstelle - die kleinen, tragbaren
> Druckspeicher konnten 6 bar problemlos. Nur die mit dem langen Schlauch
> sind dazu meist nicht in der Lage.
Als LKW-Fahrer war ich gewöhnt, Luft nur an Tankstellen aufzufüllen, die
mit LKW-Bedarf rechnen, an anderen ging es häufig nicht.
hajo
>Der Rahmen hatte einwandfrei geschnittene Gewinde? Ordentlich gefräste
>Auflageflächen Für Tretlager und Steuersatz? Gute Bremssockel? Ein gut
>ausgeriebenes Sattelrohr?
>
>Ich habe bisher ungefähr 50 Alltagsräder unterschiedlichster Hersteller
>auseinandergenommen. Das macht skeptisch. Von den ca. 50 Rädern hatte
>bespielsweise nur ein einziges ordentlich gebaute Laufräder.
>
Wenn ich die obigen Zeilen richtig interpretiere, trifft dies ja auf alle
Preisklassen zu, daraus wuerde ich schließen, dass das Beispielrad
nach zentrieren der Räder die Bedingungen, die an ein normales Rad
gestellt werde leidlilch erfüllt. Speziell, wenn man meine Rechnung mit
DM 2000 alle 4 Jahre heranziehtkommen die anderen Faktoren m. E.
nicht so zur Geltung. Da maximal ein Tretlager und einSteuersatz fällig
werden. Oder unterliege ich da einem Trugschluß?
Alexander Harth schrieb:
> Speziell, wenn man meine Rechnung mit
> DM 2000 alle 4 Jahre heranziehtkommen die anderen Faktoren m. E.
> nicht so zur Geltung. Da maximal ein Tretlager und einSteuersatz fällig
> werden. Oder unterliege ich da einem Trugschluß?
Es ist tatsächlich so, daß ich in meinen Rechnungen davon ausgehe, daß ein
Fahrrad, im Gegensatz zum Auto, ein langlebiger Gebrauchsgegenstand ist,
dessen Haltbarkeit ich in meinem persönlichen Gebrauch auf 25 - 50 Jahre
veranschlage.
Was aber die Tretlager und Steuersätze angeht: Kommt drauf an. Ich habe mal
ein billiges Rennrad sehr spät bekommen, über das ich einen Artikel
schreiben mußte.
Ein guter Bekannter hat es dann zwei Tage für's Training genommen,
Grundlagenausdauer, 300km pro Tag, mit ca. 50 Kilometern Brandenburger
Kopfsteinpflaster dabei.
Nach zwei Tagen war der Steuersatz hin.
Man kann in Steuersätze eine höhere Pfuschreserve einbauen, wie das zum
Beispiel Shimano macht. Das ist aber auch wieder teurer.
hajo
Was haltet ihr von folgender Lösung für Sclaverand-Ventile:
Messing-Autoventiladapter für 1,50DM, Innenloch mit 5mm-Bohrer bis auf
das Gewinde abgesenkt und Länge bis auf 1mm-Überstand zum Ventil-Stößel
abgelängt (Säge oder Feile). Leider haben hier verschiedene Hersteller
leicht unterschiedliche Maße.
Damit kann man an der Tankstelle unter Druckkontrolle wie beim Auto be-
füllen und in allen anderen Fällen mit herkömmlicher Rennradpumpe auf-
pumpen.
Bei mir seit über 10 Jahren bewährt.
Gruß Heinrich
--
Karl Brodowsky <b...@elch.swb.de> http://www-2.informatik.umu.se/kb
Frohes neues Jahr!
> Rainer H. Rauschenberg wrote:
> >
> > > > On Thu, 8 Jan 1998, Hans-Joachim Zierke wrote:
(Wie heisst es bei dead men don't wear plaid: "Not Quite!" -- das war
auch ich, nicht hajo)
> > > > ... Autoventile,
> > > > wodurch sie regelmaessige Luftergaenzungen stressfrei an
> > > > Tankstellen durchfuehren koennen.
>
> > Keine Widersprueche. Aber selbst das ist noch kein Arguement egen die
> > Verwendung eines Ventilsystems, das es erlaubt den Druck im Reifen beim
> > Aufpumpen zuverlaessig zu erfassen und bei jeder Tankstelle am
> > Wegesrand Luft zu holen.
>
> Was haltet ihr von folgender Lösung für Sclaverand-Ventile:
> Messing-Autoventiladapter für 1,50DM, Innenloch mit 5mm-Bohrer bis auf
> das Gewinde abgesenkt und Länge bis auf 1mm-Überstand zum Ventil-Stößel
> abgelängt (Säge oder Feile). Leider haben hier verschiedene Hersteller
> leicht unterschiedliche Maße.
> Damit kann man an der Tankstelle unter Druckkontrolle wie beim Auto be-
> füllen und in allen anderen Fällen mit herkömmlicher Rennradpumpe auf-
> pumpen.
> Bei mir seit über 10 Jahren bewährt.
Ja, bis auf die Tatsache, dass ich mir die Bohr- und Saegeaktion sparen
konnte, weil ich hocherfeut beim Fahrradhaendler einen passend
gestalteten Adapter erwerben konnte (hochfein vernickelt).
Aber, wie ich anderwaerts schon schrieb: Wenn ich normalerweise sowieso
an die Tankstelle fahre, warum soll ich dann jedesmal einen Adapter
aufschrauben, anstatt gleich Autoventile zu montieren?
Rainer "den Dunlop- und Sclaverandventil auf Autopumpe Adapter trage ich
uebrigens ebenso immer spazieren wie den Sclaverandventil auf Dunloppumpe
und den Autoventil auf Fahrradpumpe-Adapter" Rauschenberg
Heinrich Schlack schrieb:
> Was haltet ihr von folgender Lösung für Sclaverand-Ventile:
> Messing-Autoventiladapter
Überhaupt nichts.
Es ist eine Lösung, die nach einem Problem sucht.
Die Druckprüfer an Tankstellen, die manchmal richtig anzeigen, manchmal
klemmen, und dann vielleicht sowieso keine 6 bar bringen, lasse ich an ein
Fahrrad sowieso nicht heran. Wozu die Pfuscherei, wenn es bewährte Lösungen
gibt, die seit Jahrzehnten jahrzehntelang zuverlässig funktionieren?
Diese schräge Idee mit den Autoventilen, die an allen Stellen der
Verkaufsketten zu doppelter Lagerhaltung zwingt, war eine der dümmsten in
der Fahrradgeschichte.
Ich bin dafür, allen Alltagsfahrern mit mehr als 3000 Kilometern
Jahresfahrleistung eine Standpumpe zu schenken, und dafür die Produktion
dieser Schläuche komplett einzustellen. Das ist billiger insgesamt.
hajo
> Ja, bis auf die Tatsache, dass ich mir die Bohr- und Saegeaktion sparen
> konnte, weil ich hocherfeut beim Fahrradhaendler einen passend
> gestalteten Adapter erwerben konnte (hochfein vernickelt).
Ich habe nur die normale Messingversion :-(
Obendrein ist meiner zweiteilig, weil wohl die Laenge des
Sclaverand-Ventils mit dem Dorn der Autopumpe kollidiert - daher eine
Verlaengerung
> Aber, wie ich anderwaerts schon schrieb: Wenn ich normalerweise sowieso
> an die Tankstelle fahre, warum soll ich dann jedesmal einen Adapter
> aufschrauben, anstatt gleich Autoventile zu montieren?
Sclaverand-Ventile sind angeblich fuer hoeheren Druck geeignet und
verlieren weniger Luft. Ob's stimmt? Durch den kleineren Durchmesser und
die zusaetzliche Schraubabdeckung kommt sicher weniger Dreck hinein.
Schoenen Gruss
Martin
> Ich habe nur die normale Messingversion :-(
> Obendrein ist meiner zweiteilig, weil wohl die Laenge des
> Sclaverand-Ventils mit dem Dorn der Autopumpe kollidiert - daher eine
> Verlaengerung
>
Hallo Martin,
ich habe wohl den gleiche Adapter wie Du, aber die umgekehrte Erfahrung
gemacht:
Mir hat man im Laden auch einen zweiteiligen Adapter verkauft. Auch
hatte ich vorher im Rose-Katalog gelesen, dass beide Teile notwendig
seien.
Die ersten Versuche an der Tankstelle waren klaeglich, weil der Dorn der
Autopumpe die bewegliche Spitze des Scalaverand-Ventils NICHT beruehrt
hat und damit das Ventil kaum oeffnete.
Nachdem ich NUR das obere Teil aufgeschraubt hatte, funktioniere es
einwandfrei. Der Dorn der Pumpe konnte ohne Probleme das Ventil oeffnen.
Seitdem hatte ich an keiner Tankstelle mit _funktionierenden_ Pumpen
jemals wieder Probleme dieser Art. (ich brauche max. 4-5 bar)
Gruss
/Dirk
[...]
> Aber, wie ich anderwaerts schon schrieb: Wenn ich normalerweise sowieso
> an die Tankstelle fahre, warum soll ich dann jedesmal einen Adapter
> aufschrauben, anstatt gleich Autoventile zu montieren?
[...]
Wie sieht denn das aus? Der Edelrenner mit den schlanken 20-mm-Reifen und
AUTOVENTILEN?
Thomas "legt Wert auf Eleganz" Fuljahn
>Was aber die Tretlager und Steuersätze angeht: Kommt drauf an. Ich habe
>mal
>ein billiges Rennrad sehr spät bekommen, über das ich einen Artikel
>schreiben mußte.
>Ein guter Bekannter hat es dann zwei Tage für's Training genommen,
>Grundlagenausdauer, 300km pro Tag, mit ca. 50 Kilometern Brandenburger
>Kopfsteinpflaster dabei.
>
>Nach zwei Tagen war der Steuersatz hin.
>
>Man kann in Steuersätze eine höhere Pfuschreserve einbauen, wie das zum
>Beispiel Shimano macht. Das ist aber auch wieder teurer.
Ich habe mich ja extra schon vorsichtig ausgedrückt, da ich nur vermute,
daß meine Geldbeträge ausreichen. Meine Erfahrungen stützen sich jedoch
nur auf drei Satz Komponenten von denen ich die Kilometerzahlen weiß bzw.
schätzen kann. Hier war es jeweils so, daß 20.000 km jeweils maximal ein
Steuersatz- und Tretlagertausch reichen würde. Die Laufräder sollten,
wenn sie anfangs von einem _fachkundigen_ Händler nachgespannt wurden
eigentlich auch durchhalten, eine Nabenschaltung dem Vernehmen nach auch.
Damit sollten die DM 2.000 auf 20.000 km möglich sein.
Das ist ein Kompressor von der Größe einer Zigarrenkiste, der mit 12V
betrieben wird. Der pumpt nur, wenn ich den einschalte. Was sollte denn der
immer wieder nachpumpen? Ich stell' mir doch kein Tankstellenmodell da hin!
<g>
Lieben Gruß, Helmuth
Commit yourself: http://ourworld.compuserve.com/homepages/babuwi/solidar.htm
Homepage: http://ourworld.compuserve.com/homepages/helmuth_schutzeich
Alexander Harth schrieb:
> Jedoch sollte man meines Erachtens Umsteigern vom Auto den Weg zeigen mit
> moeglichst geringer Kapitalbindung den Einstieg zu machen. Dafür sprechen
> mehrere Gründe. Erstens ist die Einstiegshürde niedriger, zweitens wer
> weiß bei seinem ersten Fahrrad wirklich seine Bedürfnisse ( Hier kann auch
> sehr gute Beratung nur begrenzt helfen siehe die Glaubenskriege Diamant-
> gegen Durchstiegsrahmen, Ketten- gegen Nabenschaltung ), drittens kann man
> falls meine Modellrechnung gültig ist sagen: "Fang erst mal mit dem Radlen
> an, das ist ja sogar billiger als der Sprit".
1 = 3, aber sonst: akzeptiert.
hajo
--
mal davon abgesehen, dass es dich einen dreck angeht, ob ich hier einen rahmen
zum verkauf anbiete, verbitte ich mir diesen unverschaemten vorwurf der
"headerfaelschung".
"posthamster" <posth...@sturz.com> in <01bd2014$7d707a40$82b334c3@niethammer>
> Diese schräge Idee mit den Autoventilen, die an allen Stellen der
> Verkaufsketten zu doppelter Lagerhaltung zwingt, war eine der dümmsten in
> der Fahrradgeschichte.
Die doppelte Lagerhaltung wir im uebrigen durch Dunlop / Sclaverand
ausgeloest, weil man die naemlich nicht ohne weiteres austauschen kann.
Du solltest also ehrlicherweise auch gleich ein Verbot der Dunlop- bzw.
Blitzventile fordern. Viel Spass dabei. Schon mal so einen typischen
Vatertagsradler bei dem Versuch beobachtet ein Sclaverandventil zu
bepumpen?
> Ich bin dafür, allen Alltagsfahrern mit mehr als 3000 Kilometern
> Jahresfahrleistung eine Standpumpe zu schenken, und dafür die Produktion
> dieser Schläuche komplett einzustellen. Das ist billiger insgesamt.
Dagegen.
Das heisst: Von mir aus gerne, wenn ich dafuer wieder eingeknoepfte
Ventilstoecke in Markenschlaeuchen vorfinde, die ich gegen separat zu
erwerbende Autoventilstoecke austauschen kann. So hab ich mal angefangen,
das kann ich gerne wieder machen.
Rainer "es ist fast wie Usenet: niemand zwingt Dich Autoventile zu
benutzen, niemand zwingt Dich an die Tankstelle zu fahren" Rauschenberg
> Sclaverand-Ventile sind angeblich fuer hoeheren Druck geeignet und
> verlieren weniger Luft. Ob's stimmt? Durch den kleineren Durchmesser und
> die zusaetzliche Schraubabdeckung kommt sicher weniger Dreck hinein.
Ich habe nie empfohlen Ventile ohne Ventilkappe zu betreiben.
Rainer "ja, das Geruecht geht, dass Autoventile bei hoeheren Druecken
undicht werden" Rauschenberg
Danke. Auf das Argument hab ich die ganze Zeit gewartet.
Rainer "Welt wieder in Ordnung" Rauschenberg
> Rainer "ja, das Geruecht geht, dass Autoventile bei hoeheren Druecken
> undicht werden" Rauschenberg
Hmm. Die werden auch an LKW-Reifen benutzt, und jene werden bei 6-8
bar gefahren. Muß aber nichts bedeuten...
La "oder ist das noch kein höherer Druck?" rs
Helmuth Schutzeich schrieb:
> Das ist ein Kompressor von der Größe einer Zigarrenkiste, der mit 12V
> betrieben wird. Der pumpt nur, wenn ich den einschalte.
Also jedesmal erst Kompressor anschmeißen, auf Druck kommen lassen? Da bin
ich schon fertig.
drittens kann man
> falls meine Modellrechnung gültig ist sagen: "Fang erst mal mit dem Radlen
> an, das ist ja sogar billiger als der Sprit".
... was aber kaum als Argument ankommt, um jemand zum Radfahren zu
bewegen.
Wenn jemand von Radfahren eh überzeugt ist (und sich eins kaufen will),
sieht er die Kosten als Bestätigung für seine Entscheidung aber nicht
mehr als Motivation.
Aber, wenn jemand von seinem lieben Auto und der (vermeintlichen)
Zweckmaessigkeit
überzeugt ist, weil er es eben schon immer so gemacht hat, der laesst
sich durch
Kostenvergleiche nicht bewegen.
Zitat: "Ein Fahrrad taugt eh nicht zum Einkaufen fahren." Da hilft nur
fassungsloses Kopfschütteln.
Gruss
Meinhard Karner
Nospam address in header. Please remove "iii" to reply.
Du kennst die kleinen 20 DM-Teile wohl nicht - die machen sofort Krach
und Druck, laenger als ein paar Minuten darf man die auch nicht laufen
lassen.
Schoenen Gruss
Martin
Karner, Meinhard schrieb:
> Aber, wenn jemand von seinem lieben Auto und der (vermeintlichen)
> Zweckmaessigkeit
> überzeugt ist, weil er es eben schon immer so gemacht hat, der laesst
> sich durch
> Kostenvergleiche nicht bewegen.
Nein, ganz so ist das nicht.
Der Sohn meiner Freundin ist auf dem Gepäckträger und dann auf dem Fahrrad
aufgewachsen, hat sich aber mit 18 ein Auto gekauft, und hatte den üblichen
2-Personen-2-Autos-Haushalt.
Nachdem ein Kind dazukommen sollte und weitere Dinge, war es vor allem eine
finanzielle Entscheidung: Gegen das zweite Auto, für die anderen
gewünschten Sachen. Da er als Jugendlicher jeden Weg mit dem Rad
zurückgelegt hatte, mußte ihn aber niemand überzeugen, daß er die 8
Kilometer zur Arbeit auch mit dem Rad fahren kann, das war eine
Selbstverständlichkeit.
Solche Fälle sind genau jene, wo auch Privatleute mit spitzem Bleistift
rechnen: Auto versus größere Wohnung, oder versus Urlaub oder...
Wenn jemand wirklich umsteigen _will_, und nicht überredet werden soll,
halte ich es für richtig, ihm eine realistische Kostenrechnung aufzumachen,
bei der eine höhere Lebensqualität herauskommt als beim Auto. Wenn er dann
immer noch das 999,-DM-Fahrrad erwerben will, soll er doch.
So hat eine Bekannte das im Fahrradladen gemacht: Sie hat den Leuten
vorgerechnet, daß ein vernünftiges Reiserad für Fernreisen wenigstens 1800
Mark kostet. Wenn sie dann unwillig waren, hat sie ihnen ein MTB für 850
verkauft, und ihnen dabeigesagt, welche Teile ungefähr wann warum
kaputtgehen werden.
Die Kunden sind wiedergekommen, weil sie gut beraten worden waren. Das
Billig-MTB war natürlich kaputt.
Für das Überreden tauge ich auch nicht. Stell Dir vor, jemand kauft so ein
999,-DM-Rad, und dann nimmt man es ein Jahr später vor seinen Augen
auseinander, und im TL-Gehäuse liegen 1 Zentimeter hoch die rostigen
Metallspäne (gerade gestern wieder gesehen). Ist doch peinlich... ;-)
hajo
> Allerdings hat das mit der ursprünglich diskutierten Problematik des
> Reifenflickens wenig zu tun. Dazu muß man ein Rad nicht ausbauen.
AFAIR hat mein aehnlichlautender Hinweis vor ca. einem Jahr zu einem
nicht enden wollenden thread gefuehrt...
Rainer "es sind die Aussagen, nicht die Personen, die sich wiederholen"
Rauschenberg
>..Bernd Sluka wrote:
>> Reifenflickens wenig zu tun. Dazu mu=DF man ein Rad nicht ausbauen.
>AFAIR hat mein aehnlichlautender Hinweis vor ca. einem Jahr zu einem=20
>nicht enden wollenden thread gefuehrt...
Das ist eindeutig eine religiöse Frage.
Marxisten mögen einwenden, daß die (Re-?)Produktionsbedinungen die
Plattenflickweise bestimmen.
Die Technik macht's: Ein Afrikaner ohne Werkzeug im Busch mit long
way home oder der Fahrer eines Holland-Roadsters - mit Originol
Holland [tm]- Kettenkasten - mag darüber anders denken als jemand, der
wie ich Wert auf zugängliche, reparierbare Technik und entsprechendes
Werkzeug legt (deshalb bin ich kein SON-Fan).
Rai" I'm an uninspired Normalo cyclist, not an artist"ner "so I do
need tools" Mai
>Die Technik macht's: Ein Afrikaner ohne Werkzeug im Busch mit long
>way home oder der Fahrer eines Holland-Roadsters - mit Originol
>Holland [tm]- Kettenkasten - mag darüber anders denken als jemand, der
>wie ich Wert auf zugängliche, reparierbare Technik und entsprechendes
>Werkzeug legt (deshalb bin ich kein SON-Fan).
Im Gegensatz zum weitüberwiegenden Teil der Dynamos auf dem Markt ist der
SON reparierbar. Die Innereien müssen aber nicht immer und überall
zugänglich sein, da sich bis auf die Lager eigentlicht nichts
wartungsbedürftiges darin verbirgt. Da hochwertige Rillenkugellager außerdem
nicht plötzlich versagen, sollte es i.A. möglich sein, bei größer werdendem
Lagerspiel (oder profilaktisch einigen 10.000en Kilometern) noch bis zum
nächsten Felgenwechsel zu warten.
Wie zugänglich ist Dein Dynamo? Wie reparierst Du ihn und v.a. warum?
Andreas
--
Wilfried Schmidt Maschinenbau Schmidt.Ma...@gmx.de
Aixer Straße 27 Tel. 07071 / 38870
72072 Tübingen Fax. 07071 / 38876
> Rainer H. Rauschenberg wrote:
> Die Liste findet sich unter http://members.eunet.at/stiasny/alpen.asc
> Keine Gewaehr auf Vollstaendigkeit, Richtigkeit, etc.
Danke. Kopie befindet sich inzwischen auf meiner Festplatte. :-)
> > Rainer "letzterer laeuft parallel zum Brenner; ersterer fuehrt von
> > Garmisch aus zu letzterem" Rauschenberg
>
> Danke, ich weiss wo sie sind, ich meinte ich war noch nicht oben.
Mistverstaendnis. Erschienen uns (der Karte nach -- wir kennen den Brenner
wiederum nicht persoenlich) aenlich einfach zu fahren
(Weichei-proof[tm]), aber weniger Kfz-frequentiert. Waren jedenfalls auch
von der ungeuebstesten von uns (kleinster Gang 39 auf 28 bei 28"-Rad) gut
fahrbar.
Rainer "bisher habe ich eher wenig Alpenerfahrung -- angesichts der
Gewichtsklasse meiner Raeder habe ich immer die Flusstaeler gesucht"
Rauschenberg
> On Wed, 14 Jan 1998, Thomas Fuljahn wrote:
> > Wie sieht denn das aus? Der Edelrenner mit den schlanken 20-mm-Reifen und
> > AUTOVENTILEN?
> Danke. Auf das Argument hab ich die ganze Zeit gewartet.
> Rainer "Welt wieder in Ordnung" Rauschenberg
Nix is' in Ordnung - Sclaverand pumpt am leichtesten :)
-- _
MfG_ // Wolfgang "das-mußte-ja-wohl-'mal-gesagt-werden" Paul
\X/ (Only My Personal Opinions)
:> > Rainer "letzterer laeuft parallel zum Brenner; ersterer fuehrt von
:> > Garmisch aus zu letzterem" Rauschenberg
:>
Alternative zu letzerem (Fernpass, idR extrem KfZ-frequentiert):
Von F"ussen kommend nach Reute, dort rechts ab ins Lechtal, dann
"uber das Hahntennjoch nach Imst, dort trifft man wieder auf die
Fernpass-Strasse. sind allerdings ein paar H"ohen- und Kilometer mehr :'-(
Gruss Christoph