Wenn LiIon Akkus geladen werden, gibt es die Gefahr dass einzelne Zellen
überladen werden und dann der Akku explodiert. Ein Überdruckventil soll
dies verhindern.
Bei moderneren Akkus hat jede Zelle eine oder zwei Schutzschaltungen,
die dies verhindern soll.
Auch kann durch Kristallbildung bei einigen Typen die Trennschicht
zerstört werden und hierdurch ein Kurzschluss in einer Zelle ausgelöst
werden.
Der Brand entsteht auch nach längerer Lagerung und muss nicht mit einem
Lade- oder Entladevorgang zusammenhängen. Meist liegt ein
Kontruktionsfehler in den Zellen vor.
Die Versandkiste sieht dann in etwa wie folgt aus:
https://www.heise.de/imgs/18/1/8/9/4/3/4/3/alukiste-374cad7eaf2ceadc.png
Akkus sind als Brandursache durchaus möglich und eine Woche zur
Aufklärung ist auch realistisch.
Die Feuerwehr badet defekte Akku-Zellen einige Woche im Wasserbad und
ggf. wird das ganze Fahrrad/Auto in das Wasserbad reingestellt. Danach
gibt es kaum jemanden der den Rest dann entsorgen möchte/kann.
Beim PKW arbeitet man dabei auch noch an 400V Gleichspannung (AuS-
Zertifikat+Gefahrgut+ ...).
Für die Anzahl der im Verkehr befindlichen LiIon-Akkus gibt es relativ
wenig Unfälle/Brände und die sind grds. recht sicher. Natülich ist eine
1:1.5 Mio.Chance für die Feuerwehr ein echtes Problem.