trotz des Wetters am Wochenende bin ich radgefahren.
Samstag RTF (Rad-Touristik-Fahrt= ausgeschilderte Strecke, viele (?)
Radler unterwegs), im suedlichen Rhein-Main-Gebiet gefahren.
Das Problem:
Ich fahre zu zweit, wir fahren fast hintereinander (minimaler Versatz).
Die Strasse ist gerade und so eng, dass Autos nur ohne Gegenverkehr
ueberholen koennen. Es ist kein Gegenverkehr in Sicht. Trotzdem kommt von
hinten ein Fahrzeug (OF-EN 752) laut hupend heran. Unsere Geschwindigkeit
betraegt ca. 40 km/h. Der Wagen hupt weiter und fährt mit mindestens 80
km/h mit ca. 20 cm Seitenabstand an uns vorbei und zieht beim Uebrholen
immer weiter nach rechts...
Na gut, zum Glueck ist nichts passiert, ich habe sogar die Autonummer
erkennen koennen, da muesste doch was zu machen sein - eine Stunde
spaeter war ich bei der Polizei.
Das Wunder:
Der Polizist teilte mir folgendes mit:
(1) Koenne man da nichts machen - wenig Erfolgsaussichten.
(2) Gebe es keine Vorschrift, wie gross der Seitenabstand beim Ueberholen
fahrender Fahrzeuge sein muss. 1,50 m gelte nur bei parkenden Fahrzeugen.
(3) Solange nichts passiert, kann sich der Autofahrer immer rausreden.
DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN - oder etwa doch?
Wenn etwas passiert waere, haette ich wohl keine Gelegenheit mehr, die
Autonummer aufzuschreiben...
Wer sachdienliche Hinweise zur Rechtslage / Praxis hat (es sollte
Aussicht auf Erfolg haben, oder evtl. die Adresse zum Nummernschild, s.o.
herausfinden kann):
BITTE AUCH ALS MAIL AN MICH, da ab 10.07. keine News mehr gelesen werden
koennen - Danke
Immer noch gruebelnd... Bero
--
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
gros...@wiwi.uni-frankfurt.d400.de <Bero Grossmann (mit sz!)>
http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/~gross/
Phone +49 6198 2393 GERMANY, Frankfurt Area
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"On a dusty pew in a vestibule, sits the devil playing pocket pool"
(John Prine)
> Das Problem:
> Ich fahre zu zweit, wir fahren fast hintereinander (minimaler Versatz).
> Die Strasse ist gerade und so eng, dass Autos nur ohne Gegenverkehr
> ueberholen koennen. Es ist kein Gegenverkehr in Sicht. Trotzdem kommt von
> hinten ein Fahrzeug (OF-EN 752) laut hupend heran. Unsere Geschwindigkeit
> betraegt ca. 40 km/h. Der Wagen hupt weiter und fährt mit mindestens 80
> km/h mit ca. 20 cm Seitenabstand an uns vorbei und zieht beim Uebrholen
> immer weiter nach rechts...
> Das Wunder:
von wegen!
> Der Polizist teilte mir folgendes mit:
> (1) Koenne man da nichts machen - wenig Erfolgsaussichten.
> (2) Gebe es keine Vorschrift, wie gross der Seitenabstand beim Ueberholen
> fahrender Fahrzeuge sein muss. 1,50 m gelte nur bei parkenden Fahrzeugen.
> (3) Solange nichts passiert, kann sich der Autofahrer immer rausreden.
ich habe mehrere hundert anzeigen geschrieben.
von solchen faellen etwa 3 stueck.
ergebniss: alles eingestellt, oder taeter nicht ermittelbar
(halter war angeblich nicht im inland, keiner der familienmitglieder kann sich erinnern,
recht auf aussageverweigerung...
die hatten einen guten anwalt!
der ermittelnde polizist hatte mehr arbeit als bei einem unfall mit toten.
na ja, ein fahrtenbuch wurde angeordnet, aber das kontrolliert eh keiner.)
zu 1)
vollig richtig, zu viel arbeit bei den gerichten und staatsanwaelten,
nur in laedlichen gegenden hoerte ich mal,
das dies nicht eingestellt wurde.
zu 2)
vollig falsch,
die urteile zum thema nehmen genau diesen abstand als minimum an,
bei hoeherer geschwindigkeit noch mehr, es muss wohl auch mal
faelle geben, wo sich dies ausgewirkt hat, lang, lang ists her...
zu 3)
auch wenn was passiert, hat er damit guten erfolg.
mit dem ADFC muenden habe wir vor drei jahren eine trauerfeier fuer 3 radler machen mussen.
vom taxifahrer auf freier strecke umgenietet.
0.5 jahre auf bewaehrung.
ausrede: nicht etwa flugzeuggeschwindigkeit sonder niesen!
das wird vor gericht anerkannt!!
von der entkriminalisierung des "strassenverkehrs" seit ca. 20 jahren halte ich nichts.
wenn man jemanden umbringen will, kann ich als tatwaffe nur ein kfz empfehlen.
>
> DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN - oder etwa doch?
es ist die rauhe wirklichkeit.
einziger vorteil:
auch anzeigen gegen fahrradfahrer werden oft eingestellt.
bloss nicht gleich bezahlen!
uebrigens: nebeneinanderfahren ist nicht verboten.
nur dort, wo der "nachfolgende verkehr" behindert wuerde.
das ist bei euch keinesfalls so gegeben.
_immer_ mit mindestens 80-100 cm seitenabstand zum fahrbahnrand fahren!!
die ueberhohlabstande werden deutlich groesser als bei geringerem abstand.
Aussage eines anderen PolBeamten zu einem vergleichbaren Vorfall:
- Selbst wenn Zeugen fehlen (was bei Euch der Fall ist, Ihr wart ja zu
zweit), _auf_ _jeden_ _Fall_ _anzeigen_ , da die Anzeige selbst bei
negativem Ausgang wenigstens erzieherischen Wert hat. Aerger bekommt
er bei einer Anzeige auf jeden Fall und eine Wiederholung evtl.
dadurch unterbunden.
Ausserdem: es gibt sehr wohl Vorschriften, wie gross der Seitenabstand
zu sein hat, sowohl de jure (Par.5(4) StVO: "... ausreichender
Seitenabstand ...") als auch nach gesprochenem Recht (OLG Hamm:
mindestens 1,5 Meter). 20 cm duerften in diesem Zusammenhang als grobe
Verkehrsgefaehrdung gewertet werden - mit den entsprechenden Folgen.
Ergo: weg mit dem Rowdy.
fifi
--
Axel Zinser +49 511 699945 fi...@hiss.han.de
als Autofahrer bis Du HEILIG, als Radfahrer ein Ar.....ch. Ich bin beides!
Was mir auf dem Rad oft an Autos entgegenkommt oder Vorfahrtnehmenderweise
passiert ist schon zum k....n. Doch auch Radfahrer verhalten sich ja nicht immer
richtig. :-)
Deshalb brauchen sich Autofahrer gegenüber Radfahreren zu 80% nicht korrekt
verhalten!?
Wenn ich zum Arbeitsplatz von Hagen nach Wuppertal mit dem Rad fahre, dann denk
ich manchmal, die Leute haben alle was gegen uns Radfahrer. Autos schneiden
dich. Fußgänger gehen knapp vor dir auf die Straße. Und das bei
Geschwindigkeiten um die 40 KM/H.
Das Ärgerlichste für Autofahrer ist anscheinend das Überholen an Ampel, da wird
einfach nach schnell nach rechts gezogen, damit du als Radler nicht
vorbeikommst. Und wenn dann einmal ein Polizist in der Nähe ist, dann hat der
meistens nichts gesehen.
Tschau Ralf T.
was hat das mit autofahrern zu tun?
ist das der beweis fuer die annahme von kurt tucholsky:
"jeder autofahrer waere am liebsten ein verkehrspolizist"?
im uebrigen: die stvo ist fuer autofahrer gedacht.
fahren mit dem rad unter vollstaendiger beachtung aller Verbote fuer
radler habe noch nicht mal die verwaltungsfritzen oder polizisten
bei unseren besichtigungtouren (in goettingen) geschafft.
noch gefaehrlicher ist die illusion, man taete etwas gutes,
wenn man diese paragraphen beachtet.
weder fuer sich noch fuer andere.
> (aber die Rader werden besser: diemal haben sie keins wegen manglender
> Bremsen oder fehlender Lichter aus dem Verkehr zuiehen muessen... Auch
> wenn (meiner Erfahrung nach) die meisten Radler zwar des Trainigs wegen
> fahren, aber das Licht dann doch nicht anmachen, weil es ja zu schwer zu
> Treten waere, ausserdem "Ich sehe ja genug" ... Dass das Licht
> hautpsaechlich zum *Gesehenwerden* und nicht zum *Sehen* ist, das
> kapiert wohl keiner. Nur aergere ich mich jedesmal zu Tode, wenn ich mit
> ca 30 - 40 km/h auf dem Radweg fahre und mir ein unbeleuchteter Unsichtbarer
> natuerlich erst 5 Meter vor der Nase auffaellt, weil er in der Mitte
> faehrt und anscheinend an was anderes denkt und sich nicht die Bohne
> drum schert, dass er a) falsch faehrt und b) mich und sich toedlich gefaehrdet.)
woher kommen diese ansichten?
bestimmt nicht aus serioesen untersuchungen.
selbst nach der POLIZEIstatistik ist der anteil von unbeleuchteten
radlern bei den unfallen deutlich unter EIN prozent.
> Nja, Stell' dich bitte mal 15 Minutan an eine Ampel, wo auch Radler
> fahren, da fahren aber sicher ca 60 - 70 % bei Rot drueber. Ich aergere
> mich als Radler schon jedesmal, dass ich wei der Depp bei Rot
> stehenbleibe, waehrend die anderen I*ioten den Ruf des Radfahrers
> demolieren...
es gibt also noch genug idioten, die andere dazu verleiten
bei irgendwelchen roten lichtern anzuhalten.
die denken meist auch noch, sie taeten was fuer ihre sicherheit.
oder gar fuer die anderer.
es ware dies ja jedem selber ueberlassen,
aber das beispiel verleitet andere oft dazu, ebenfalls stehenzubleiben
und viele viele abgase einzuatmen,
dann beim anfahren massiv gefaerdet oder geschnitten zu werden.
leider gibt es immer noch keine serioesen untersuchungen zu diesem thema.
schade, das nicht die rede von "einbahrstrassen" war,
da gibt es schon lange untersuchungen zu.
inzwischen hat sich das ja selbst nach bonn herumgesprochen.
>Dann stell dir mal einen Autofahrer vor, der da miterlebt:
> der kriegt (Autofahrer sind doch soweiso meistens am Anschlag.. <;)
> ) doch glatt einen akuten Hass-Anfall und reagiert den ab.
ich bin auch der meinung:
viele autofahrer haben eine menge krimineller energie.
vielleicht gehoert dies zum autofahren dazu,
besonders wenn man die themen "umweltverschmutzung" und
"verlaermung" und "potentielle toetung" dazunimmt
Als ich mal auf einer Strasse fuhr, wo nur ein _linker_ Radweg war
(den ich nicht benutze), hupte mich so ein Penner von hinten an.
Als der Gegenverkehr abriss, heulte der Motor auf, ich wusste
schon: Abstand 20cm. Also trat ich nach links, mitten an seine
Beifahrertuer, und bin erstmal abgehauen. Der war sowas von
sauer, und ne Schlaegerei wollte ich nicht.
Bei der Polizei trafen wir uns dann, ne Anzeige wegen Fahrer-
flucht haette unangenehm werden koennen, auf dem Dorf kennt ja
beinahe jeder jeden.
War aber nur die Zierleiste ab, die konnte man wieder ranklicken.
Der Schnittlauch auf der Wache noelte auch noch wegen Radweg,
dass das ein linker Weg ist, peilte der nicht. Typisch Bullen,
keine Ahnung.
Also, wenn knapp ueberholt wird: Zuruecktreten, mit dem Auto hat
ein Verfolger eh keine Chance, wenn man ein gutes Rad hat.
Rasmus
>
> Typisch Deutschland,
>
> als Autofahrer bis Du HEILIG, als Radfahrer ein Ar.....ch. Ich bin beides!
>
> Was mir auf dem Rad oft an Autos entgegenkommt oder Vorfahrtnehmenderweise
> passiert ist schon zum k....n. Doch auch Radfahrer verhalten sich ja nicht immer
> richtig. :-)
Eben: in Meunchen haben die in der letzten Zeit 171 Radler kontrolliert,
davon fuhren 161 nicht nach StVo und 91 sind regelmaessig bei Rot ueber
die Ampeln gerauscht. Kein Wunder, wenn da Autofahrer mal renitent
werden...
(aber die Rader werden besser: diemal haben sie keins wegen manglender
Bremsen oder fehlender Lichter aus dem Verkehr zuiehen muessen... Auch
wenn (meiner Erfahrung nach) die meisten Radler zwar des Trainigs wegen
fahren, aber das Licht dann doch nicht anmachen, weil es ja zu schwer zu
Treten waere, ausserdem "Ich sehe ja genug" ... Dass das Licht
hautpsaechlich zum *Gesehenwerden* und nicht zum *Sehen* ist, das
kapiert wohl keiner. Nur aergere ich mich jedesmal zu Tode, wenn ich mit
ca 30 - 40 km/h auf dem Radweg fahre und mir ein unbeleuchteter Unsichtbarer
natuerlich erst 5 Meter vor der Nase auffaellt, weil er in der Mitte
faehrt und anscheinend an was anderes denkt und sich nicht die Bohne
drum schert, dass er a) falsch faehrt und b) mich und sich toedlich gefaehrdet.)
>
> Deshalb brauchen sich Autofahrer gegenüber Radfahreren zu 80% nicht korrekt
> verhalten!?
>
> Wenn ich zum Arbeitsplatz von Hagen nach Wuppertal mit dem Rad fahre, dann denk
> ich manchmal, die Leute haben alle was gegen uns Radfahrer. Autos schneiden
> dich. Fußgänger gehen knapp vor dir auf die Straße. Und das bei
> Geschwindigkeiten um die 40 KM/H.
Weil keier der angesproechenen sich vorstellen kann, dass man diese
Geschwindigkeiten tatsaechlich erreicht und ueber laengere Strecken
halten kann. Meistens erinnern die sich an ihre eigenen Versuche,
Radzufahren, mit Omas 25 kg Holland-Ding ohne Gangshaltung mit
halbplatten Reifen. Klar, dass man dann *nur* damit rechent, dass Radler
gefaelligst maximal 12.5 km/h erreichen duerfen (irgendwann kommt noch
so ein Patragraph in der StVo zum Vorschein, wetten ?)
>
> Das Ärgerlichste für Autofahrer ist anscheinend das Überholen an Ampel, da wird
> einfach nach schnell nach rechts gezogen, damit du als Radler nicht
> vorbeikommst. Und wenn dann einmal ein Polizist in der Nähe ist, dann hat der
> meistens nichts gesehen.
Nja, Stell' dich bitte mal 15 Minutan an eine Ampel, wo auch Radler
fahren, da fahren aber sicher ca 60 - 70 % bei Rot drueber. Ich aergere
mich als Radler schon jedesmal, dass ich wei der Depp bei Rot
stehenbleibe, waehrend die anderen I*ioten den Ruf des Radfahrers
demolieren... Dann stell dir mal einen Autofahrer vor, der da miterlebt:
der kriegt (Autofahrer sind doch soweiso meistens am Anschlag.. <;)
) doch glatt einen akuten Hass-Anfall und reagiert den ab.
>
> Tschau Ralf T.
--
Servus
Robert
* Robert Macketanz ZFE T SE 5 ((IRC: McDance#muenchen)) *
* Mail TUM : Robert.M...@informatik.tu-muenchen.de *
* WWW TUM : http://www.informatik.tu-muenchen.de/~macketan/ *
* Mail Work: Robert.M...@zfe.siemens.de *
und Noetigung,
> Ergo: weg mit dem Rowdy.
> fifi
> --
> Axel Zinser +49 511 699945 fi...@hiss.han.de
--
Horst Scheuermann Universitaets-Rechenzentrum Trier __o
Universitaetsring 19 D-54286 Trier _`\<,_
Telefon: 0651 201 3436 Telefax: 0651 201 3921 (_)/ (_)
scheu...@uni-trier.de ~~~~~~~~~~~~
habe ich auch mal gedacht.
inzwischen weiss ich aber nicht, WIE der erzieherische wert
von eingestellten anzeigen ist.
der kfzler hat zwar arbeit, aber keine strafe=erfolg?
: Das Ärgerlichste für Autofahrer ist anscheinend das Überholen an Ampel, da wird
: einfach nach schnell nach rechts gezogen, damit du als Radler nicht
: vorbeikommst. Und wenn dann einmal ein Polizist in der Nähe ist, dann hat der
: meistens nichts gesehen.
das verhalten kenn ich auch, allerdings glaub ich nicht dass es strafbar
ist. du darfst zwar an haltenden autos vorbei zur ampel vorfahren, aber
ich denke nicht dass du ein recht darauf hast.
das einfachste: links an den entsprechenden autos vorbeifahren - denn wenn
sie bis an den bordstein gefahren sind, ist dort (links) platz im ueberfluss.
und meistens ist zwischen den stossstangen deutlich mehr als ein meter ab-
stand, so dass man vor der motorhaube her wieder an den rechten strassen-
rand kommt.
urs
Ja, eventuell wird ihm dabei klar, was er falsch gemacht hat. Wenn
nicht, wird sich das auch durch eine Strafe kaum anders verhalten.
fifi
--
Axel Zinser +49 511 699945 fi...@hiss.han.de
Stimmt. Ich meinte eigentlich auch die anderen Vergehen, wie Vorfahrt nehmen und
schneiden. Ist bei mir schon vorgekommen, daß mir ein Autofahrer die Vorfahrt
nahm und die Polizisten die in ihren Grün-Weißen Fahrzeug hinter mir herfuhren
sich irgendwelche schmutzigen Witze erzählt haben. Den Autofahrer haben sie auf
jedenfall nicht angehalten. Aber sie haben schön gelacht.
So wie Du links vorbeifährst mach ich das meistens auch, aber wenn rechts noch
Platz ist, so fahre ich natürlich weiterhin rechts. Und dann gibt es Autofahrer,
die zwei Meter vom Vordermann weg stehen, die fahren dann langsam an und ziehen
nach rechts.
Tschau Ralf T.
: : Das Ärgerlichste für Autofahrer ist anscheinend das Überholen an Ampel, da wird
: : einfach nach schnell nach rechts gezogen, damit du als Radler nicht
: : vorbeikommst. Und wenn dann einmal ein Polizist in der Nähe ist, dann hat der
: : meistens nichts gesehen.
: das verhalten kenn ich auch, allerdings glaub ich nicht dass es strafbar
: ist. du darfst zwar an haltenden autos vorbei zur ampel vorfahren, aber
: ich denke nicht dass du ein recht darauf hast.
: das einfachste: links an den entsprechenden autos vorbeifahren - denn wenn
: sie bis an den bordstein gefahren sind, ist dort (links) platz im ueberfluss.
: und meistens ist zwischen den stossstangen deutlich mehr als ein meter ab-
: stand, so dass man vor der motorhaube her wieder an den rechten strassen-
: rand kommt.
Wie hasse ich Radfahrer, die auf Teufel komm raus an der wartenden
Autoschlange nach vorne muessen! Noch schlimmer als die, welche die 50cm
rechts von den Autos nutzen, sind die, die mal links und beim naechsten
Auto rechts vorbeifahren!!
Greets
Klaus, fan of the German Hockey Champion '95, Cologne Sharks
------------------------ Microsoft isn't the answer. ------------------------
kai...@hockey.muc.de Klaus....@mch.sni.de http://www.leo.org/hockey
Questions on german hockey and results and logos: in...@hockey.muc.de
Phone: +49 89 6732592 Fax: +49 89 67099271 Phone(office): +49 89 63649571
Klaus Kaiser Peschelanger 14/7 81735 Munich Germany
-------------- Microsoft is the question, and the answer is NO. -------------
Looking for places to stay during my USA country crossing by bike
April/May '97 !!! Thanx! Route: http:/www.leo.org/hockey/usa.html
Hae? Das versteh wer will. Wo ist denn das Problem? Oder ist
es nur... Neid?
Zu Ihrer Information, Herr Kaiser: Es ist rechtens, wartende
Autos rechts zu ueberholen!
Matthias
Bei Hassgefuehlen ist es meist nuetzlich, in sich zu gehen und zu fragen:
Warum hasse ich denjenigen bzw. diejenige eigentlich? Dabei lernt man sich
selbst schnell kennen, nicht selten verlieren sich dabei auch die Hass-
gefuehle, und der Adrenalinspiegel sinkt wieder.
--
Auf in den Sattel! MfG O
| ADFC Thueringen e.V. /H\
Kay Guertzig | (stellvertretender '-o-`
guer...@theoinf.tu-ilmenau.de | Landesvorsitzender) ||L
"There might be a world outside the internet, too..." -|
[...]
> Wie hasse ich Radfahrer, die auf Teufel komm raus an der wartenden
Tss, tss...
> Autoschlange nach vorne muessen! Noch schlimmer als die, welche die 50cm
> rechts von den Autos nutzen, sind die, die mal links und beim naechsten
> Auto rechts vorbeifahren!!
???
Was findest Du denn daran so schlimm? Wahrscheinlich der Aerger
darueber, dass man als Autofahrer ewig warten muss, obwohl man
potentiell 5mal so schnell wie ein Radfahrer sein koennte, der dann
aber effektiv doch flinker ist (zumindest in einer Grossstadt wie
Wien :-)
Beste Gruesse,
Steffen.
--
Steffen A. Jakob |"Fussball ist, wenn 22 Leute einem Ball
s...@gams.co.at | hinterherrennen, dabei von 3 Schieds-
+43 1 8176230-12 | richtern behindert werden und am Ende
http://www.gams.at/~saj/ | Deutschland gewinnt." (Gary Lineker)
Denkste... mich haben sie erst versucht auszubremsen, dann ist ein Typ
ausgestiegen und hat versucht, mich im fliessenden Verkehr (ich rechte
Spur, linke Spur mobile Autos) von Rad zu schubsen. Das hat zum Glueck
nicht geklappt. Zwei Strassen weiter sind sie dann mit einer Zaunlatte
hinter mir her, bis ich in eine Tankstelle gefluechtet bin. Lag ein
bisschen an den Oertlichkeiten, dass ich wenig Chancen hatte.
fifi
PS: Ich hatte uebrigens nicht in die Tuere getreten, sondern nur den
rechten Aussenspiegel verstellt.
AZ> >Also, wenn knapp ueberholt wird: Zuruecktreten, mit dem Auto hat ein
AZ> >Verfolger eh keine Chance, wenn man ein gutes Rad hat.
AZ> Denkste... mich haben sie erst versucht auszubremsen, dann ist ein Typ
AZ> ausgestiegen und hat versucht, mich im fliessenden Verkehr (ich rechte
AZ> Spur, linke Spur mobile Autos) von Rad zu schubsen.
Ich trete zwar nicht gegen TÜren oder verstelle Außenspiegel, aber auch so
kann man schon ziemlich bescheuerten Zeitgenossen begegnen. Ich führe
neuerdings immer ein Sortiment an Abwehrsprays mit mir herum.
Solche Leute zeigt man lieber gleich an. An die Tür kann man ja gar nicht
gekommen sein, das Auto hat ja mit 1,50m Abstand überholt...
Flo
RA>Also, wenn knapp ueberholt wird: Zuruecktreten,
im Prinzip vertrete ich auch die Meinung. Leider scheinen die Autofahrer
(zumindest im Grossraum HH) auch gelernt zu haben: Seitdem ich mit Helm und
Sicherheitsschuhen (Stahlkappe) fahre traut sich keiner mehr auf Beinlänge
heran.
Bye
Trotzdem liebe Gruesse
Joerg
Hallo,
ich bin gestern fast gestuerzt, weil ich auf dem Radweg im dunkeln ploetzlich in ein Sandloch
gefahren bin. Diese neue Baustelle war nicht im geringsten ausgeschildert noch ein Warnlicht
aufgestellt. Natuerlich sollte man immer nur so schnell fahren, dass man Hindernissen ausweichen
kann. Aber sonst wird doch in diesem Land auch alles ungewoehnliche mit einem Schilderwald, am
besten "Radfahrer absteigen", angekuendigt.
Uebrigens, ich bin vor Jahren auch schon mal in einer Baugrube gelandet, die nicht im geringsten
angekuendigt war!
Erwarte ich zuviel, wenn ich gern einen kleinen Hinweis haette?
Gruss
Joerg
: Hae? Das versteh wer will. Wo ist denn das Problem? Oder ist
: es nur... Neid?
Neid sicher nicht! Ich sprech auch als Radfahrer!
: Zu Ihrer Information, Herr Kaiser: Es ist rechtens, wartende
: Autos rechts zu ueberholen!
Nicht alles was rechtens ist, ist auch sinnvoll! Ich
find's sogar eher gefaehrlich, da die meisten Kraftfahrer nicht damit
rechnen, dass ploetzlich ein Rad neben ihnen ist.
Kennt ihr sie nicht, die Radfahrer, die an der Ampel umbedingt vor euch
stehen muessen, und sobald die Ampel auf gruen schaltet, doch nicht vom
Fleck kommen??
BTW: Matthias, Du darfst mich wie alle anderen auch im Usenet duzen!!
Greets
Klaus, fan of the German Hockey Champion '95, Cologne Sharks
------------------------ Microsoft isn't the answer. ------------------------
> Als der Gegenverkehr abriss, heulte der Motor auf, ich wusste
> schon: Abstand 20cm. Also trat ich nach links, mitten an seine
> Beifahrertuer, und bin erstmal abgehauen. Der war sowas von
> sauer, und ne Schlaegerei wollte ich nicht.
Hey, es gibt kein Recht im Unrecht! So machst Du Dich mindestens genauso
strafbar wie der Autofahrer! Ich weiss, die Versuchung ist aber gross, sich
so seiner Wut und Angst zu entledigen.
> Bei der Polizei trafen wir uns dann, ne Anzeige wegen Fahrer-
> flucht haette unangenehm werden koennen, auf dem Dorf kennt ja
> beinahe jeder jeden.
Jetzt wird die Argumentation fuer Dich schwierig...
> War aber nur die Zierleiste ab, die konnte man wieder ranklicken.
> Der Schnittlauch auf der Wache noelte auch noch wegen Radweg,
> dass das ein linker Weg ist, peilte der nicht. Typisch Bullen,
> keine Ahnung.
> Also, wenn knapp ueberholt wird: Zuruecktreten, mit dem Auto hat
> ein Verfolger eh keine Chance, wenn man ein gutes Rad hat.
Toll. Wobei der Autofahrer dann erst so richtig Zorn auf ALLE Radfahrer
bekommt, denn ALLE Radfahrer verhalten sich ja so, wie Du es getan hat.
Waeren an der naechsten Ampel nicht ein paar erklaerende Wort ueber sein
Fehlverhalten, eine Darstellung Deiner Situation (des von Ihm verursachten
Risikos) und ein Frage nach dem Warum seines Verhaltens angebrachter gewesen?
Eine Frage an Ihn, wie er als (Gross-)Elternteil auf dem Fahrrad zusammen
mit seinem (Enkel-)Kind auf eine solche Situation reagiert haette, wirkt
oft Wunder und bringt die Leute eher zum Nachdenken, als wenn man Ihren
liebgewonnenen teuren Fetisch beschaedigt.
>
> Rasmus
In der Hoffnung auf weniger Gewalt im Strassenverkehr (von BEIDEN Seiten)
Jost
--
-------------------------------------------------------------------------------
Jost Bernert Phone: +49 (2461) 61-2054
Central Institute for Applied Mathematics Fax : +49 (2461) 61-6656
Research Centre Juelich E-mail: j.be...@kfa-juelich.de
D-52425 Juelich, Germany
-------------------------------------------------------------------------------
In der StVO steht: "darf" benutzt werden, wenn er freigegeben usw
>> Als der Gegenverkehr abriss, heulte der Motor auf, ich wusste
>> schon: Abstand 20cm. Also trat ich nach links, mitten an seine
>> Beifahrertuer, und bin erstmal abgehauen. Der war sowas von
>> sauer, und ne Schlaegerei wollte ich nicht.
>Hey, es gibt kein Recht im Unrecht! So machst Du Dich mindestens genauso
>strafbar wie der Autofahrer! Ich weiss, die Versuchung ist aber gross, sich
>so seiner Wut und Angst zu entledigen.
Abwehr einer gegenwaertigen Gefahr oder wie das heisst, sprich: durch
akustisches Zeichen verhindern, dass der noch weiter nach rechts zieht.
Dieses Recht im Unrecht steht jedem zu. Und durch sanftes Klingeln wird er
es wohl kaum merken...
Nach den guten alten physikalischen Lehrsaetzen wuerde ich aber nicht
treten (Impulserhaltung oder so, man drueckt sich duemmstenfalls
selbst in den Strassengraben wg. 1*00 kg > 1*0 kg ...) sondern, wie hier
schon einige vorgeschlagen haben, mit der Hand aufs Dach (da hebt man
nach dem Impulserhaltungssatz allenfalls ab :-)
>> Bei der Polizei trafen wir uns dann, ne Anzeige wegen Fahrer-
>> flucht haette unangenehm werden koennen, auf dem Dorf kennt ja
>> beinahe jeder jeden.
>Jetzt wird die Argumentation fuer Dich schwierig...
Waere es ueberhaupt Fahrerflucht? Notwehr etc. ist ja kein StVO-Paragraph!?
--
-- MfG: --- Heiko Jacobs --- Z! ----------------+ 'b ___ %%%%%%
Inst. f. Photogrammetrie u. Fernerkundung, Uni |\ (___L______--/|/ %%%%
Karlsruhe, D-76128, Tel:0721/608-3676 Fax:694568| \ __/ +--+| |-\|(> @)%%
EMAIL: jac...@ipf.bau-verm.uni-karlsruhe.de | |_|ooo+--+|_| /_ %%
WWW: http://www-ipf.bau-verm.uni-karlsruhe.de/ | / `-------' L_; %%
http://cousin.stud.uni-karlsruhe.de/cousin/ (couleurstudent. infos) L___/
+ThisEmailDoesNotReflectTheViewOfTheKarlsruheUniv.--- L! Rhenania im CC ---
Hi,
habe aehnliches auch mal erlebt.
Ich fahre Sonntags mit ca. 35kmh auf einer Bundesstrasse ohne
Radweg. Ein Auto ueberholt mit mit sehr geringem Seitenabstand,
draengt mich noch nach rechts ab, bremst als es mich grade
ueberholt hatte ohne Grund recht scharf ab und gibt dann richtig
Gas. Da ich mich in dem Gebiet gut auskenne, und wusste das nach
ca. 3 km eine Ampel kommt, wo der Gute warten muss, da viel Verkehr
war dachte ich: "Den kriegste". Richtig reingetreten und an der Ampel
habe ich ihn dann gestellt. Ein Faustschlag auf die Motorhaube fuehrte
dort zu einer schoenen Beule. Ich bin dann in die naechste Seitenstrasse
gefahren, und harrte der Dinge die da kommen. Mit quietscheden Reifen
kam er auch schon um die Ecke gebraust, schleuderte noch paar mal
und kam dann gluecklicherweise zum Stehen. Heraus sprang so'n
abgebrochner Meter, der mir gleich an die Waesche wollte. Da ich mich
nicht gerne schlage habe ich nur abgewehrt (hatte auch gewisse
Reichweitenvorteile). Irgendwann hat er dann gemerkt, dass er sich
vor seiner Ollen nur blamiert, ist wieder reingesprungen und
laut fluchend und drohend weitergefahren.
Ich Nachhinein kotzt es mich an, dass ich in dieser Situation
auch durchgedreht bin, und mich mit dem Autofahrer auf eine Stufe
begeben habe. Wenn der den naechsten Radfahrer auf der Strasse
sieht kann es passieren, dass er ihn richtig ueber den Haufen
faehrt. Damit ist dann auch nichts gewonnen, und zu ueberzeugen
sind diese Leute sowieso nicht. Man ist halt der Schwaechere.
Meine Frust versuche ich jetzt am naechsten Berg abzureagieren.
Ingo
c.> Das einzige Mal, wo ansprechen funktioniert hat, war neulich:
c.> Eine Frau parkt ihren Wagen gerade auf dem Radweg. Ich: "Sie
c.> stehen auf dem Radweg". Sie: "Oh, dann muss ich wohl
c.> umparken". Offensichtlich war, dass sie sich gedacht hat: So
c.> eine Scheisse, jetzt muss ich wegen diesem Typen auch noch
c.> 'nen neuen Parkplatz suchen. Ich bin mir sicher, dass sie
c.> auch naechstes Mal wieder auf dem Radweg parkt.
Gut so !
Ich bedanke mich inzwischen bei allen AutofahrerInnen, die auf den Radweg
parken, denn sie befreien mich damit von der Benutzungspflicht.
Die gucken zwar meist ein wenig merkwuerdig, aber das erzeugt bei weitem
nicht so viele Agressionen, auf beiden Seiten.
a.
--
Axel Stegner | a...@cs.tu-berlin.de | ste...@math.tu-berlin.de (314 - 21260)
------------------------------------------------------------------------------
``Am Computer vorbei gibt es wohl keine Utopie mehr. Nur hat das auf einem
so engen Raum wie Japan natuerlich andere Folgen als in der Sowjetunion mit
ihrer riesigen Landmasse. Da veraendert sich eher der Computer und faengt an,
Wodka zu trinken oder zu versteppen.'' Heiner Mueller
In der Hoffnung von pruegelnden Autofahrern auch in der Zukunft
verschont zu bleiben
Jost
Jost
aufs auto hauen hat eine starke wirkung!
da kriegen auch hartgesottene autofahrer einen schreck.
ich bin allerdings davon abgekommen.
ist eigentlich nur gut fuers persoehnliche wohlbefinden.
man muss danach konfiktbereit bleiben und auch mit voellig unverhaeltnismaessigen
reaktionen rechnen.
immerhin fahren auch jede menge proleten und schlaeger auto,
so das die situation voellig unerwartet sich entwickeln kann.
bei einer situation aehnlich der von anderen schon geschilderte konnte
ich mir es nicht verkneifen, mit der flachen hand auf den kofferraum
zu hauhen.
leider wollte er in die selbe richtung wie ich.
das erste mal, das ich den sinn eines bordsteinradwegs eingesehen hat.
so konnte ich naehmlich sein aggressionspotential erkennen.
nur knapp ueberhohlen gehoert in bestimmten gegenden zum alltag.
das sich einer wegen mir die reifen an bordstein ruiniert hatte ich dagegen noch nicht.
> ... den Du aber eigentlich (rein rechtlich) haettest benutzen muessen,
> oder war Du nur fuer die andere Fahrtrichtung als Radweg gekennzeichnet?
Nee, nee: Lies Dir mal die STVO durch: Linke Radwege DUERFEN nur benutzt
werden, wenn freigegeben.
>
> > Als der Gegenverkehr abriss, heulte der Motor auf, ich wusste
> > schon: Abstand 20cm. Also trat ich nach links, mitten an seine
> > Beifahrertuer, und bin erstmal abgehauen. Der war sowas von
> > sauer, und ne Schlaegerei wollte ich nicht.
> Hey, es gibt kein Recht im Unrecht! So machst Du Dich mindestens genauso
> strafbar wie der Autofahrer! Ich weiss, die Versuchung ist aber gross, sich
> so seiner Wut und Angst zu entledigen.
Ja, soll ich mich in ne Schlaegerei verwickeln lassen?? Um so nen
bloeden, verquarzten GTI??
>
> > Bei der Polizei trafen wir uns dann, ne Anzeige wegen Fahrer-
> > flucht haette unangenehm werden koennen, auf dem Dorf kennt ja
> > beinahe jeder jeden.
> Jetzt wird die Argumentation fuer Dich schwierig...
So siehddas aus, besonders, wenn die Polente keine Ahnung von STVO hat...
> Waeren an der naechsten Ampel nicht ein paar erklaerende Wort ueber sein
> Fehlverhalten, eine Darstellung Deiner Situation (des von Ihm verursachten
> Risikos) und ein Frage nach dem Warum seines Verhaltens angebrachter gewesen?
Schneverdingen ist eine Stadt fuer Autofahrer, da hast Du nur in Stosszeiten
in der Innenstadt eine Chance, ein Auto einzuholen...
Rasmus
() Ich find's sogar eher gefaehrlich, da die meisten Kraftfahrer
() nicht damit rechnen, dass ploetzlich ein Rad neben ihnen ist.
Zunaechst mal darf man nur an stehenden Autos vorbeifahren. Solange
sie stehen, ist da nichts gefaehrlich. Bei fahrenden Autos sieht
das anders aus.
() Kennt ihr sie nicht, die Radfahrer, die an der Ampel umbedingt vor
() euch stehen muessen, und sobald die Ampel auf gruen schaltet, doch
() nicht vom Fleck kommen??
Die sind sehr selten.
--
Hans Crauel cra...@saar.de
Hellwigstr. 17, 66121 Saarbruecken
+49-681-64516
Schon einmal Danke fuer die Antworten
Jost
Was sich ja leider auf dem Wege der Aenderung befindet. Nach Geruechte-
kueche soll die Benutzungspflicht fuer linke Radwege wasserdicht
festgeklopft werden. Das geht zwar mit erhoehten Anforderungen an diese
einher, was aber a) viele Behoerden nicht von Ausnahmegenehmigungen
abhalten wird und b) fuer vorhandene Radwege ist Papier geduldig...
Gibt es da neuere Erkenntnisse aus gut unterrichteten Kreisen, ob sich an
diesen Plaenen was geaendert hat?
> : - immer die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhälst
>
> Nein, in 30-Zonen fahre ich auch schneller!!
Warum? Das ist eine der wenigen Geschwindigkeitsbegrenzungen, an
die ich mich mit dem Auto _immer_ halte.
> USA lieber mit dem Rad, als mit irgendwas anderem. ich glaube nur, dass
> man als 'sportlicher' Radfahrer sicherer und genauso schnell vorankommt,
> wenn man sich in die Autoschlange einreiht, als sich vorzudraengen.
Pardon, aber das glaube ich _nicht_. Klar, wenn an der Ampel vor
mir zwei Autos stehen, werde ich da auch nicht dran
vorbeifahren...aber wenn ich Samstags in die Stadt zum Einkaufen
radle und auf der Haupteinfallsstraße der Rückstau so weit geht,
daß ich mir ausrechenen kann, daß es mindestens zwei Ampelphasen
dauert, bis ich durch bin, dann möchte ich `mal sehen, wie Du
als sportlicher Radfahrer durch Einreihen in die Autoschlange
genauso schnell vorankommst wie ich als rechts an den wartenden
Autos vorbeifahrender vielleicht nicht ganz so sportlicher
Radfahrer...
> Der Gelegenheitsradler gehoert sowieso auf den Radweg!
Auch "der Gelegenheitsradler" hat ein Recht auf Leben!
mfg, Sascha
Captain: What's his plan?
Jack Ryan: His plan?
Captain: Russians don't take a dump, son, without a plan...
[The Hunt for Red October (1990)]
WO> Hauen und Stechen auf dem Weg zur Imbißbude, Treten und Spucken auf
WO> der Standspur, Blechklatschen und Schnellschnellwegrennen: Mein Gott,
WO> wie seid Ihr bloß drauf?
Sie passen sich den Bedingungen an?
Flo
[Thema: linke Radwege]
> Heiko Jacobs wrote:
> > In der StVO steht: "darf" benutzt werden, wenn er freigegeben usw
> >
> Und ich dachte, es gibt eine Radwegebenutzungspflicht? Bei dem Radweg
> des Originalpostings ging ich davon aus, der durch ein entsprechendes
> Schild als ein Radweg fuer beide Richtungen gekennzeichnet war. Muss
> ich den dann nicht benutzen?
Das ist ein immer noch strittiges Problem.
Die StVO widerspricht sich hier teilweise selbst, die Rechtsprechung
nicht minder.
Zunaechst Par. 2 Abs. 4 Satz 2 StVO (Hervorhebungen von mir):
[Radfahrer] "... haben RECHTE Radwege zu benutzen; linke Radwege
DUERFEN sie nur benutzen, wenn diese fuer die Gegenrichtung frei-
gegeben sind (Zeichen 237)."
Hieraus erscheint logisch, dass auf linken Radwegen keine Benutzungs-
pflicht besteht. Man darf ihn nur benutzen, und das noch nicht einmal
immer. Das ist es, was Heiko meinte.
Etwas erschuettert wird dies durch die Formulierung zum Zeichen 237
selbst (Par. 41 Abs. 2 Nr. 5 Satz 6 Buchstabe a):
"Radfahrer, Reiter und Fussgaenger MUESSEN die fuer sie bestimmten
Sonderwege benutzen."
Hier steht das ohne Einschraenkung. Im Sinne strenger Logik schliesst
die Tatsache, dass man etwas DARF (Par. 2), ja auch nicht aus, dass
man dasselbe auch MUSS. Im Sinne des normalen Sprachgebrauchs aber
ist es ungewoehnlich, eine Erlaubnis fuer etwas zu erteilen, was
ohnehin vorgeschrieben ist. Dagegen koennte man nun wieder einwenden,
dass bei einer Umformulierung des obigen Zitats aus Par. 2 zu:
[Radfahrer] "... haben RECHTE Radwege zu benutzen, linke Radwege
nur dann, wenn diese fuer die Gegenrichtung freigegeben sind
(Zeichen 237); andernfalls duerfen linke Radwege nicht benutzt
werden"
jetzt ein schwerewiegendes Problem vor Radfahrern auftaucht, wenn
sowohl ein linker als auch ein rechter Radweg vorhanden und beide
mit Zeichen 237 oder den Kombi-Schildern 240 oder 241 sind - denn
dann muesste er ja gleich beide benutzen. So aber traete die schwae-
chere Benutzungspflicht des linken hinter die des rechten zurueck.
Nur: wozu sollten dann ueberhaupt beide Radwege beschildert werden?
(Es duerfte dann ohnehin nur der rechte benutzt werden.)
Also Wahlfreiheit? Warum dann aber das Wort "duerfen"? Weil es eigent-
lich einer einschraenkenden (negativen) Formulierung entstammt:
"duerfen nur" bedeutet svw. "duerfen (sonst) nicht".
Ja, aber warum dann die explizite Verwendung des Attributs "rechte"
im ersten Halbsatz? Fragen ueber Fragen.
Was sagt denn nun die Rechtsprechung? Wolfgang Bouska, bislang stren-
ger Verfechter der "Entmischung" des Verkehrs, fuehrt in seinem
Kommentar natuerlich die eine Benutungspflicht unterstellenden
Rechtsmeinungen an:
"Ist li. Radweg mit Z 237 beschildert, so MUSS er auch benutzt
werden (Par. 41 Abs. 2 Nr. 5, Buchst. a Erl. zu Z237; vgl. Duess.
NZV 92,291 = VRS 83,285 = VM 92,39). Verlaufen auf beiden Seiten
Radwege, und ist der li. Radw. beschildert, so hat der Radf. die
Wahl. Vgl. im uebr. VD 80,197 und Bouska DAR 82,108, NZV 91, 129)."
(DAR = Deutsches Autorecht, Duess. = Duesseldorfer Oberlandesgericht,
NZV = Neue Zeitschrift fuer Verkehrsrecht, VD = Der Verkehrsdienst,
VM = Verkehrsrechtliche Mitteilungen, VRS = Verkehrsrechtssammlung)
Tja, was nun? Es gibt auch davon abweichende Urteile, soweit ich
weiss. In der Praxis kann man wohl -- nichtzuletzt auch angesichts
der bekannten besonderen Gefaehrlichkeit linker Radwege -- ggf. vor
Gericht ganz gute Chancen haben, sich gegen die unterstellte Be-
nutzungspflicht linker Radwege im konkreten Fall durchzusetzen.
Die ueberwiegende Meinung in den Newsgroups d.s.v. und d.r.f. war,
dass die Ableitung einer Benutzungspflicht fuer linke Radwege aus
der derzeitigen StVO nicht zulaessig sei.
Sicherer mag sein. Genauso schnell aber wohl nicht. Wo ich wohne, gibt
es eine Ampel (genauer 2 hintereinander), wo sich gegen abend und
samstags locker ein Rueckstau von 200 bis 300 m aufbaut. Da die
Gruenphasen extrem kurz sind, sind das locker 5 Ampelzyklen (falls Leute
aus dem Raum Genf mitlesen, die RN5 in Ferney). Bei einer
Gesamtfahrstrecke von 2km verdoppelt sich durch warten in der
Autoschlange die Fahrzeit locker.
Cheers
Ina
--
------------------------------------------------------------------------
Ina Reichel Ina.R...@cern.ch
"In the quiet of the night let our candle always burn
let us never lose the lessons we have learned." B.M. 1976
------------------------------------------------------------------------
Klaus Kaiser schrieb am 18.07.96:
> Der Gelegenheitsradler gehoert sowieso auf den Radweg!
die tageszeitung, Dienstag, 16. Juli 1996
Am 2. Juli wurde eine Radfahrerin frühmorgens an der Ecke Hultschiner Damm
/ Werbellinstraße von einem LKW erfaßt und getötet. Dabei erlitt sie so
starke Schädel- und Gesichtsverletzungen, daß sie erst nach zwei Tagen
indentifiziert werden konnte.
Die 58-jährige Hellersdorferin hatte auf der Werbellinstraße geradeaus an
der Einmündung des Hultschiner Damms weiterfahren wollen, während der
Fahrer des LKW, ebenfalls von der Werbellinstraße kommend, die Frau beim
Abbiegen übersah. Sie war die neunte FahrradfahrerIn, die in diesem Jahr
allein in Berlin getötet wurde.
Der Unfallhergang ist dabei für die Statistik der Polizei alles andere als
neu - fast alle Opfer sind ums Leben gekommen, indem sie beim
Geradeausfahren von einem abbiegenden Fahrzeug erfaßt wurden. Die in diesem
Jahr Getöteten sind überwiegend weiblichen Geschlechts, es traf vor allem
Kinder und ältere Frauen.
--
Das Wort "WINDOWS" stammt aus einem alten Sioux-Dialekt und bedeutet:
"Weißer Mann starrt durch Glasscheibe auf Sanduhr."
Im Artikel <zp1ceaa...@27.viking.ruhr.com> schreibt
s.d...@viking.ruhr.com (Sascha Dungs)
>aber wenn ich Samstags in die Stadt zum Einkaufen
>radle und auf der Haupteinfallsstraße der Rückstau so weit geht,
>daß ich mir ausrechenen kann, daß es mindestens zwei Ampelphasen
>dauert, bis ich durch bin, dann möchte ich `mal sehen, wie Du
>als sportlicher Radfahrer durch Einreihen in die Autoschlange
>genauso schnell vorankommst wie ich als rechts an den wartenden
>Autos vorbeifahrender vielleicht nicht ganz so sportlicher
>Radfahrer...
Ich habe auch so eine Stelle, an der sich zur ueblichen Feierabendzeit
immer ein 3-5 Ampelphasen beanspruchender Rueckstau bildet. Ich komme
immer gut daran vorbei - schiebend.
Das ist sicher nicht ueberall moeglich, doch bei mir verfestigt sich immer
mehr der Eindruck, dass Schieben von den meisten Radfahrern als irgendwie
unter ihrer Wuerde empfunden wird - sie verzichten auch dort auf diese
Fortbewegungsart, wo sie unbedingt angeraten ist, wie z.B. in
Fussgaengerzonen oder auf dem Wochenmarkt im dichten Gedraenge.
Meine Erfahrung ist, dass man in diesen Situationen zu Fuss wenigstens
gleich schnell ist und, ganz abgesehen von eventuell entstehenden
Gefahren, weit weniger Aggressionen provoziert; und das gilt ganz
besonders auch beim Vorbeifahren an Autoschlangen vor Ampeln.
Soweit mein bescheidener Beitrag.
Tschues
Joerg Diekneite
Weitere Verwirrung:
Skateboards, Rollschuhe und Inline-Skater machen den Benutzer ja nicht zum
Fahrzeugführer, er muß damit doch auf dem Gehweg bleiben.
Wie sieht's mit Rollstühlen ohne Antrieb aus? Ohne Antrieb dürfen sie doch
sicher auf dem Gehweg fahren. Sollen (dürfen) sie bei Bedarf auf den
Radweg ausweichen? "Radfahrer, Reiter und Fußgänger müssen die für sie
bestimmten Sonderwege benutzen. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen sie nicht
benutzen" (StVO §40, Abs. 5a). Muß er daher auf die Straße ausweichen?
Zu welcher Kategorie gehören Roller? Laut bisheriger Definition sind sie
noch keine Fahrräder, dürfen dann doch auch auf Gehwegen und in
Fußgängerzonen benutzt werden?
Wird ein Fahrrad, bei dem ich nur z.B. mit dem rechten Fuß auf dem linken
Pedal stehe und es analog zu einem Tretroller benutze, zu einem Fahrzeug
mit den gleichen Wegerechten eine Rollers? Analogie: Mofa mit
abgeschaltetem Motor wird zum Fahrrad.
Mir ist klar, daß sowohl mit Inline-Skatern als auch Erwachsenen-Rollern
Geschwindigkeiten erreicht werden können, die keiner angepaßten Fahrweise
mehr entsprechen. Mir geht's jedoch um die Grundlage - danke im voraus für
Eure Hilfe.
Schönen Gruß
Martin
> Martin Trautmann wrote:
>
> [komplexe Verkehrsituation eines Fahrraedwegs und die rechtliche Situation]
> >
> > PS: Nach den letzten Ausführungen, die ich hier las, gehört die Diskussion
> > nach de.soc.verkehr, da verschiedene Verkehrsteilnehmer betroffen sind,
> > nach de.soc.recht, da's um die Rechtsgrundlage geht, nach de.rec.fahrrad,
> > da's ums Fahrradfahren geht (bzw. wegen "rec" da ich auch in der Freizeit
> > auf diese Situation stoße). Daher habe ich's an alle drei geschickt und
> > würde's dort auch gerne belassen. Persönliche lese ich nur d.r.f
> > regelmäßig und bin hier auch froh über entsprechende Beiträge. Stört sich
> > jemand an dieser Art des Crossposting? Wenn ja, dann würde ich LETZTERE
> > Diskussion gerne PRIVAT fortsetzen.
>
> Theoretisch gehoeren solche Themen mehr oder weniger in alle
> 3 Gruppen und es hat in letzter Zeit ja auch oefter Probleme
> damit gegeben. Ich mag eigentlich crosspostings nicht so
> sehr und wir sollten versuchen, den Schwerpunkt eines solchen
> Themas zu finden und es so schnell wie moeglich wieder auf eine
> der Gruppen reduzieren. Vielleicht sollten wir das das Thema
> hier mal kurz vom aktuellen Anlass abgehoben diskutieren, damit
> in Zukunft die "Zusammenarbeit" in Zukunft besser klappt.
Hallo!
Können wir davor klären, wen's überhaupt stört? Ich persönlich lese z.B.
nur eine der drei Gruppen regelmäßig. Daher finde ich es schade, wenn ich
interessante Themen in anderen Gruppen nicht mitbekomme. Außerdem ist die
hundertprozentige Spezialisierung einer Gruppe auch nicht unbedingt
wünschenswert. Stattdessen ist's vorteilhaft, wenn aus anderen,
benachbarten Themengebieten etwas einfließt. Vielleicht geht's auch
anderen so?
Außerdem markiert mein news reader (YA-NewsWatcher, Mac) bereits gelesene
Einträge so, daß ich crosspostings in anderen Gruppen nicht nochmals als
neue Einträge vorfinde.
Darüber hinaus ist bei mir ein killfile installiert, der Einträge löscht,
die in mehr als drei Gruppen geschickt wurden (Newsgroups: contains the
regular expression ",.+,.+,").
Daher stimme ich FÜR korrekt themenbezogene crosspostings.
Schönen Gruß
Martin
> [...]
> ich bin gestern fast gestuerzt, weil ich auf dem Radweg im dunkeln
> ploetzlich in ein Sandloch gefahren bin. Diese neue Baustelle war nicht im
> geringsten ausgeschildert noch ein Warnlicht aufgestellt. Natuerlich sollte
> man immer nur so schnell fahren, dass man Hindernissen ausweichen kann. Aber
> sonst wird doch in diesem Land auch alles ungewoehnliche mit einem
> Schilderwald, am besten "Radfahrer absteigen", angekuendigt.
> Uebrigens, ich bin vor Jahren auch schon mal in einer Baugrube gelandet, die
> nicht im geringsten angekuendigt war!
>
> Erwarte ich zuviel, wenn ich gern einen kleinen Hinweis haette?
In der Baugrube hat sich Dir doch sicher die Bedeutung von Rad - weg
erschlossen. -:(
Hierzulande kann jeder Idiot meterbreite Handtuecher auf Buergersteige
pinseln lassen, sofern er nur die richtige Position bekleidet. Wenn
man Glueck hat, kann man vielleicht die Kommune zur Verantwortung
ziehen. Dank des Vorschriften-Vakuums fuer Radwege ist das aber erst
dann moeglich, wenn der Carsten in die Baugrube gefallen ist. Bei
einem Loch in der Hose nach Deinem Absturz koenntest Du also eine
Klage auf Schadenersatz versuchen. Eine Garantie auf kompletten
Schadenersatz gaebe es allerdings nur, wenn die Baugrube mit einem
Tarnnetz ueberspannt ist. Du weist schon: Immer nur so schnell fahren,
dass Du vor einem unbeleuchteten Hindernis noch anhalten kannst ...
Gruss,
Mathias
> Das ist sicher nicht ueberall moeglich, doch bei mir verfestigt sich immer
> mehr der Eindruck, dass Schieben von den meisten Radfahrern als irgendwie
> unter ihrer Wuerde empfunden wird - sie verzichten auch dort auf diese
> Fortbewegungsart, wo sie unbedingt angeraten ist, wie z.B. in
> Fussgaengerzonen oder auf dem Wochenmarkt im dichten Gedraenge.
Als Fahrradfahrer bin ich ab einer geringen Mindestgeschwindigkeit (ca. 3
km/h?) bereits sehr manövrierfähig. Als schiebender Radfahrer beanspruche
ich deutlich mehr Wegbreite. Dadurch komme ich selbst schlechter voran, so
wie auch andere schlechter an mir vorbeikommen. Außerdem ist Radfahren
bequemer.
Eine Heidelberger Neckarstaustufe mit ca. < 1.20 breitem Fußgängerweg
(grobe Schätzung, etwas mehr als doppelte Lenkerbreite) ist so das typiche
Beispiel, wo Fußgänger und schiebender Radfahrer kaum, zwei schiebende
Radfahrer fast garnicht aneinander vorbeipassen. Nur ist dort explizit
durch Zeichen 239 (StVO, §40, Abs. 5) nur Fußgängerverkehr erlaubt.
"Vernünftige Radfahrer" strampeln dort mit mäßiger (!) Geschwindigkeit
aneinander vorbei. "Unvernünftige Fußgänger" wirken so, als würden sie
denen am liebsten einen Spazierstock in die Laufräder stoßen (muß wohl an
Erfahrungen mit "unvernünftigen Radfahrern" liegen?).
Wie sieht denn die Rechtslage aus?
1. "Der Fußgängerbereich ist Fußgängern vorbehalten. Andere
Verkehrsteilnehmer dürfen ihn nicht benutzen" (StVO, §40, Abs. 5f1)
2. Schieben ist normalerweise erlaubt. Bei Behinderung anderer muß jedoch
auf der Straße geschoben werden !? (Quelle?) Darf ich damit z.B. den
obigen Fußweg auch nicht schiebend benutzen, sondern muß die 3 km Umweg
über die nächste Brücke fahren?
3. Ich glaubte, es gibt ein Urteil, daß Radfahrer auch Zebrastreifen mit
niedriger Geschwindigkeit passieren dürfen, wobei sie gleichberechtigt zu
Fußgängern sind. Stimmt das? Details?
4. Wie sieht's an Fußgängerfurten aus? Mir wurde kürzlich erklärt, daß
Fußgängerfurten an Ampeln nur schiebend passiert werden dürfen. Diese
Pauschalaussage stimmt sicher nicht, wenn eine Radfurt existiert, die über
die Fußgängerampel mitbedient wird.
Bei kombiniertem Fuß-/Radweg ist's auch nicht sinnvoll, hoffentlich auch
legal?
Ohne Radweg in Reichweite ist's sinnvollerweise analog zum normalen
Fußweg, auf dem Radfahren auch nicht erlaubt ist?
Als Sonderfall fahre ich jeden Tag einen Beidrichtungsradweg, der
unvermittelt an einer Fußgängerampel endet. Noch spezieller: in
umgekehrter Richtung ist's ein einfacher Radweg mit Steuerung über die
Autoampel.
Autos -> || ______________
-----------|| - - - - - - |______________
Radweg -> || - <-Radweg->
================== - ----------------
Fußweg | - | Fußweg
| - - - |
| |
| - - - - - - |
(ich komme vom
Radweg rechts, |
fahre hier weiter) V
Wenn das auch noch etwas ausmacht: Zwischendrin sind drei Verkehrsinseln,
insgesamt, von rechts kommend: Furt für Rad- und Fußweg (Einmündender
Verkehr "Vorfahrt achten", Fußgängerampel (querender Verkehr von unten),
Fußgängerampel (Bus/Straßenbahnspur), Fußgängerampel (Verkehr von oben).
Könnt ihr das erklären, belegen, korrigieren oder kommentieren?
Besten Dank
Martin
PS: Nach den letzten Ausführungen, die ich hier las, gehört die Diskussion
nach de.soc.verkehr, da verschiedene Verkehrsteilnehmer betroffen sind,
nach de.soc.recht, da's um die Rechtsgrundlage geht, nach de.rec.fahrrad,
da's ums Fahrradfahren geht (bzw. wegen "rec" da ich auch in der Freizeit
auf diese Situation stoße). Daher habe ich's an alle drei geschickt und
würde's dort auch gerne belassen. Persönliche lese ich nur d.r.f
regelmäßig und bin hier auch froh über entsprechende Beiträge. Stört sich
jemand an dieser Art des Crossposting? Wenn ja, dann würde ich LETZTERE
Diskussion gerne PRIVAT fortsetzen.
--
Martin Trautmann . Solid State Electronics Laboratory
Tel: ++49-6151-16-5141 . Technische Hochschule Darmstadt
Fax: -5233 . Schlossgartenstrasse 8
EMail: tr...@iht.e-technik.th-darmstadt.de . D-64289 Darmstadt
Author of the Frequently Asked Questions on FileMaker Pro:
<ftp://ftp.th-darmstadt.de//pub/database/filemaker-pro/faq.fm.sit>
Kay Guertzig (guer...@theoinf.tu-ilmenau.de) wrote:
:
: Zunaechst Par. 2 Abs. 4 Satz 2 StVO (Hervorhebungen von mir):
:
: [Radfahrer] "... haben RECHTE Radwege zu benutzen; linke Radwege
: DUERFEN sie nur benutzen, wenn diese fuer die Gegenrichtung frei-
: gegeben sind (Zeichen 237)."
:
: Etwas erschuettert wird dies durch die Formulierung zum Zeichen 237
: selbst (Par. 41 Abs. 2 Nr. 5 Satz 6 Buchstabe a):
:
: "Radfahrer, Reiter und Fussgaenger MUESSEN die fuer sie bestimmten
: Sonderwege benutzen."
:
: dass bei einer Umformulierung des obigen Zitats aus Par. 2 zu:
:
: [Radfahrer] "... haben RECHTE Radwege zu benutzen, linke Radwege
: nur dann, wenn diese fuer die Gegenrichtung freigegeben sind
: (Zeichen 237); andernfalls duerfen linke Radwege nicht benutzt
: werden"
:
: "Ist li. Radweg mit Z 237 beschildert, so MUSS er auch benutzt
: werden (Par. 41 Abs. 2 Nr. 5, Buchst. a Erl. zu Z237; vgl. Duess.
: NZV 92,291 = VRS 83,285 = VM 92,39). Verlaufen auf beiden Seiten
: Radwege, und ist der li. Radw. beschildert, so hat der Radf. die
: Wahl. Vgl. im uebr. VD 80,197 und Bouska DAR 82,108, NZV 91, 129)."
:
: (DAR = Deutsches Autorecht, Duess. = Duesseldorfer Oberlandesgericht,
: NZV = Neue Zeitschrift fuer Verkehrsrecht, VD = Der Verkehrsdienst,
: VM = Verkehrsrechtliche Mitteilungen, VRS = Verkehrsrechtssammlung)
:
ohje is das kompliziert.
angenommen ich entscheide mich den radweg zu benutzen.
jetzt die frage : wie schnell darf ich auf dem radweg mit dem
fahrrad fahren ? (das habe ich auch mal einen polizisten (he, das ist kein
schimpfwort) gefragt, der mich auf einen linken radweg verweisen wollte und
mich dafuer extra auf der landstrasse (ohne rechten radweg) angehalten hat.
- er hat rumgestammelt und es nicht gewusst. hat was von so 30 oder 40
gesagt ... ;-) )
es kann doch niemand von einem verlangen, wenn man ein paar
eb trainingseinheiten macht, den radweg zu benutzen, wo u.U. kinder
, rentner und andere schwer
einzuschaetzende "hindernisse" vorh. sind.
weiss jemand da was ?
ciao, ulli
--
*****************************************
* Ulli Hertlein *
* email heul...@fh-karlsruhe.de *
* phone 07244 94262 *
* pgp key available *
*****************************************
Christof Awater schrieb am 20.07.96:
> ? Soll das heissen Mindestgeschwindigkeit?
> Wie kommst du auf sowas?
Radsportler bekommen Trainingspläne. Eine Trainingseinheit kann zum
Beispiel sein, die Grundlagenausdauer zu trainieren. Also fahren ohne
scharfe Belastung, 35 km/h oder so, über 250 oder 300 km.
Andere Trainingseinheiten sind dafür da, die Schnelligkeit zu trainieren.
Das können beispielsweise festgelegte Intervalle sein, kurze Bursts mit 50
- 60 km/h, danach Beine baumeln lassen bei 30 oder 32 km/h. Bis zum
nächsten Burst.
Mit verschiedenen Trainingseinheiten werden unterschiedliche Eigenheiten
des Organismus trainiert. Im einen Fall soll die aerob-anaerob-Schwelle
angehoben werden, im zweiten die Leistungsfähigkeit nach Überschreiten der
Schwelle verbessert werden.
hajo
> Martin Trautmann wrote:
> > Als Sonderfall fahre ich jeden Tag einen Beidrichtungsradweg, der
> > unvermittelt an einer Fußgängerampel endet. Noch spezieller: in
> > umgekehrter Richtung ist's ein einfacher Radweg mit Steuerung über die
> > Autoampel.
> >
> > Autos -> || ______________
> > -----------|| - - - - - - |______________
> > Radweg -> || - <-Radweg->
> > ================== - ----------------
> > Fußweg | - | Fußweg
> > | - - - |
> > | |
> > | - - - - - - |
> > (ich komme vom
> > Radweg rechts, |
> > fahre hier weiter) V
> >
> > Wenn das auch noch etwas ausmacht: Zwischendrin sind drei Verkehrsinseln,
> > insgesamt, von rechts kommend: Furt für Rad- und Fußweg (Einmündender
> > Verkehr "Vorfahrt achten", Fußgängerampel (querender Verkehr von unten),
> > Fußgängerampel (Bus/Straßenbahnspur), Fußgängerampel (Verkehr von oben).
> >
> > Könnt ihr das erklären, belegen, korrigieren oder kommentieren?
>
> Was? Kannst Du mal die komplette Kreuzung aufzeichnen.
> So wie ich das verstehe gibts nur den Kommentar: der
> Verkehrsplaner hat wohl nicht alle Tassen im Schrank.
Ich versuch's also komplett:
----------------------- --------------------
<- Auto
<- Auto
-------------------- --------------------
<- Straßenbahn/Bus
Straßenbahn/Bus ->
-------------------- --------------------
Auto -> Auto->
Auto -> Auto->
Auto Rechtsabbieger -> XXXXXXXXXXXXXXXX
Radspur (auf Straße) -> ..................... /...Radweg <->.....(A)
----------------------- /....Fußweg.......
Fußgänger | 1 XX 2 X 344 XXX 5 /
| XX ^ X ^^^ XX > /
| V XX V X X /
| XX X
(B)
X Verkehrsinsel
1. Einbahnstraße nach unten (V)
2. Bus/Straßenbahn nach unten/oben (^,V)
3. Linksabbieger von unten (^)
4. Querender Verkehr von unten (^)
5. Rechtsabbieger von unten (>)
Ich komme von (A) auf dem Beidrichtungsradweg, den ich benutzen WILL
(bitte keine Diskussion darüber ;) )
Ich will nach (B), die Einbahnspur nach unten.
Zwischen Spur 5 und 344 liegt eine Verkehrsinsel "X3". Der Radweg von
links mündet geradewegs in den Radweg nach rechts. Der gleiche Radweg von
rechts führt über eine gemeinsame Furt für Fuß und Radweg zu dieser
Verkehrsinsel X3. Diese Furt ist ohne Ampeln. Autofahrer sind hier
regelmäßig überfordert, sowohl auf Fußgänger von links, gleich danach auf
Radfahrer von links und gleich danach auf Autos von links zu achten. Als
Radfahrer von rechts rechne ich hier sowieso immer damit, geschnitten zu
werden. Von X3 führt eine weitere Fußgängerampel nach oben zur erhöhten
Straßenbahnspur, von dort eine weitere zur anderen Straßenseite.
Habe ich's bis X3 geschafft, muß ich über X2 und X1 weiter. Die
Fußgängerampel und -furt über die Spuren 344 von X3 nach X1 hält mich
üblicherweise nur kurz auf, wenige Sekunden später schaltet die
Fußgängerampel über Spur 2 und zeitgleich über Spur 1 um. Nachdem
zeitgleich auch sämtliche Spuren von links Grün bekommen, zwinge ich also
noch die Rechtsabbieger von links zum Bremsen, bevor ich nach unten
davonschwenke.
Die Insel X2 zwischen 2 und 344 ist übrigens etwas schmäler als mein
Fahrrad. X1 ist dafür ein mehrere Meter breiter Grünanlagenausläufer.
Ich kann's dir gerne noch genauer beschreiben (GIF-attachment), wenn's
wirklich etwas nützen sollte.
Nochmals die Frage:
Beim Queren von X3 über Spuren 344 nach X2 und von dort über Spur 2 nach
X1 und nach 1 hinein (1< X1 <2< X2 <344< X3) benutze ich Furten, die nur
für Fußgänger markiert sind. Müßte ich dort eigentlich schieben?
Schönen Gruß
Martin
> Der einleitende Hinweis ueber hohe Manoevrierfaehigkeit von langsam
> fahrenden Radfahrern enttarnt sich sofort als reine Schutzbehauptung.
>
> Die Regel, des negativ auffallenden "Schiebeverweigerers" ist nicht der
> gemaechlich hinter den Fussgaengern und sonstigen "Hindernissen"
> hertrudelnde "illegal fahrende Radfahrer" sondern der sehr bestimmt - um
> nicht zu sagen aggressiv - klingelnde und draengelnde Radfahrer, der sich
> vom Auftreten her nicht von Autofahrern unterscheidet - mit dem
> Unterschied, dass man der Vergleichbarkeit halber von Autofahrern auf
> Radwegen ausgehen muesste, die die eigentlichen "Besitzer" des Stueckchens
> Verkehrsraum aus dem Weg schubsen. Ich habe also volles Verstaendnis fuer
> Fussgaenger, die Lust verspueren den Radfahrer per Spazierstock in die
> Speichen zum Absteigen zu ueberreden - das kommt ungefaehr so wie
> draengelnden Autos per Fusstritt das Blech zu verbeulen - beides bleibt in
> aller Regel ein - ueberhaupt nicht frommer - Wunsch.
Ja, ich gebe zu: Über bestehende Regeln, die mir sinnlos erscheinen, setze
ich mich unter Umständen nach eigenem Ermessen hinweg, wenn dadurch keine
wesentlichen Nachteile entstehen, jedoch damit deutliche Vorteile
verbunden sind. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe angeblicher
Regeln, die ich auch widerlegen und korrekt ausnutzen möchte, z.B. Walkman
auf dem Fahrrad, Radwegbenutzungspflicht, Handzeichenpflicht, Mitführen
eines Fahrrads oder eben ob und wo Schieben vorgeschrieben ist oder einen
Handlungsspielraum läßt. Das war meine Frage, auf die ich noch nach
Antworten suche.
Du erläuterst am Beispiel der Unterführung, daß außer dir nur alte Damen
dort schieben. Ist dort aber tatsächlich der "sehr bestimmt klingelnde und
draengelnde Radfahrer" auf dem Bürgersteig die Regel?
In deinem Fall würde ich vorschlagen, einen Antrag zu stellen für die
Anbringung des Schildes Fußgänger (Zeichen 239) mit Zusatzschild Radfahrer
frei: StVO §41, Absatz 5e) "wird bei Zeichen 239 durch Zusatzschild
Fahrzeugverkehr zugelassen, so darf dort nur mit Schrittgeschwindigkeit
gefahren werden".
Ich halte hier die Aufklärung für sehr erforderlich, daß damit zum einen
nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist, zum anderen daß damit kein
benutzungspflichtiger Radweg vorliegt. Das wäre doch eine nette Frage
für's nächste ADFC-Straßenquiz ;)
Schönen Gruß
Martin
> Die Radfahrer allerdings
> beanspruchen dasselbe fuer sich und fahren auf dem Buergersteig am
> Friedhof entlang und steigen in der Regel nicht einmal an der
> Unterfuehrung ab, wo der Buergersteig auch fuer Fussgaenger den
> Gaensemarsch erfordert.
Gegenfrage: wo sollen die Radfahrer ihr Gefährt denn schieben?
Auf dem Bürgersteig, der - Zitat:"auch fuer Fussgaenger den
Gaensemarsch erfordert"? Dürfen sie laut StVO nicht, sie behindern
nämlich die Füßgänger. Auf der Fahrbahn? Wenn da genug Platz
ist, geht das sicherlich, nur könnte man dann direkt auf der
Fahrbahn fahren, und so den Autofahrern noch etwas mehr Platz
übrig lassen.
> superbequemen Flevo-Sitzschale erheben - aber es geht doch nicht an, dass
> man sich nur an die StVO haelt, wenn es ohne Enschraenkung der
> Bequemlichkeit zu machen ist.
Die StVO bzw. der Straßenverkehr haben nunmal Lücken und Tücken,
die so einfach nicht zu bewältigen sind.
BTW: noch etwas zu den weiter oben erwähnten klingelnden und
drängelnden Radfahrern auf Gehwegen: in Paderborn müssen schon
sehr komische Leute wohnen, wenn so etwas bei Euch die Regel
ist. Wenn ich `mal auf Bürgersteigen oder in Fußgängerzonen
radelnderweise unterwegs bin, fahre ich selbstverständlich so,
daß ich niemanden behindere (zumindest nicht mehr, als ich es
nicht schiebenderweise auch tun würde), und als ich neulich `mal
an einer Baustelle bei uns in der Stadt über eine
Fußgängerbrücke fuhr, hatte ich auch kein Problem damit, ca 100m
mit 3-5km/h hinter zwei älteren Damen herzuzuckeln, die dort
nebeneinander flanierten. In so einer Situation die Klingel zu
benutzen, könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen (es liegt
mir nicht fern, ich kann es mir wirklich _nicht_ vorstellen, was
bedeuten soll, daß ich soetwas in knapp 15 Jahren Radfahrens
auch noch nie erlebt habe), wenn überhaupt würde ich freundlich
fragen "Entschuldigung, dürfte ich `mal vorbei?". Naja, andere
Städte, andere Sitten.
Soviel dazu von mir...
mfg
Sascha
Jack Goodman: Have you tried talking to a corpse? It's boring.
[An American Werewolf in London (1981)]
> In deinem Fall würde ich vorschlagen, einen Antrag zu stellen für die
> Anbringung des Schildes Fußgänger (Zeichen 239) mit Zusatzschild Radfahrer
> frei: StVO 41, Absatz 5e) "wird bei Zeichen 239 durch Zusatzschild
> Fahrzeugverkehr zugelassen, so darf dort nur mit Schrittgeschwindigkeit
> gefahren werden".
Kurze Frage, da ich gerade zufälligerweise keinen
Verkehrszeichenkatalog hier habe: handelt es sich bei dem von
Dir vorgeschlagenen Zeichen um das runde, blaue Schild, welches
horizontal durch einen weißen Balken halbiert ist, und bei dem
oberhalb des Balkens das Zeichen "Fußgänger" und unterhalb das
Zeichen "Radfahrer" abgebildet ist?
mfg
Sascha
Kip Lurie: Lawyers should never marry other lawyers. This is called
"inbreeding," from which comes idiot children and more lawyers.
[Adam's Rib (1949)]
Im Artikel <zp30d8a...@27.viking.ruhr.com> schreibt
s.d...@viking.ruhr.com (Sascha Dungs)
>BTW: noch etwas zu den weiter oben erwähnten klingelnden und
>drängelnden Radfahrern auf Gehwegen: in Paderborn müssen schon
>sehr komische Leute wohnen, wenn so etwas bei Euch die Regel
>ist. Wenn ich `mal auf Bürgersteigen oder in Fußgängerzonen
>radelnderweise unterwegs bin, fahre ich selbstverständlich so,
>daß ich niemanden behindere (zumindest nicht mehr, als ich es
>nicht schiebenderweise auch tun würde), und als ich neulich `mal
>an einer Baustelle bei uns in der Stadt über eine
>Fußgängerbrücke fuhr, hatte ich auch kein Problem damit, ca 100m
>mit 3-5km/h hinter zwei älteren Damen herzuzuckeln, die dort
>nebeneinander flanierten.
Zwei Anmerkungen:
1. Hier in Paderborn ist es fast schon so, dass dieses Verhalten von
Radfahrern erwartet wird. Wenn Fussgaenger bemerken, dass man ohne zu
klingeln hinter ihnen herfaehrt, springen sie auch ohne jede Not
erschrocken zur Seite.
2. Selbstverstaendlich ist die Einschaetzung des Behinderungsgrades in der
Regel dem Behinderten zu ueberlassen, sonst haben wir die Situation, dass
jemand sagen kann: "Vertrau mir, ich fahre zwar in der Fussgaengerzone,
aber ich bin so gut, dass du als Fussgaenger das gar nicht merkst." Damit
meine ich z.B. auch, dass Fussgaenger leicht erschrecken, wenn sie
unerwartet einen Radfahrer dort in ihrer Naehe sehen, wo sie ihn nicht
erwarten. Auch dieses ist m.E. eine erhebliche Behinderung, wenn nicht
mehr.
Ich freue mich aber, dass es doch auch Gegenden gibt, in denen Radfahrer
und Fussgaenger friedlicher miteinander umgehen als hier.
Tschues
Joerg Diekneite
> >angenommen ich entscheide mich den radweg zu benutzen.
> >jetzt die frage : wie schnell darf ich auf dem radweg mit dem
> >fahrrad fahren ?
>
> Das regelt sich nach Par. 3 I StVO
>
> StVO § 3 Geschwindigkeit
>
> (1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahr-
> zeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den
> Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen per-
> sönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung
> anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen
> weniger als 50 m, so darf er nicht schneller als 50 km/h fahren, wenn
> nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Er darf nur so
> schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann.
> Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegenkommende Fahrzeuge
> gefährdet werden könnten, muß er jedoch so langsam fahren, daß er min-
> destens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke halten kann.
>
> Also insbesondere nur so schnell, daß Du Dein Fahrrad sicher
> beherrscht, und stets innerhalb der überschaubaren Strecke anhalten
> kannst. Das kann auf einem Radweg bedeuten, daß Du dort viel langsamer
> fahren mußt, als Du es auf der Fahrbahn könntest, beispielsweise, weil
> der Radweg ene schlechte Oberflächenbeschaffenheit hat, ständig um
> Kurven führt oder Du dort wegen ebenfalls zugelassener Fußgänger
> besondere Rücksicht nehmen mußt.
Ich wollte kurz klarstellen, daß du hier sicher nur die gemeinsamen Rad-
und Gehwege meinst, da Fußgänger auf Radwegen nichts verloren haben. Da
gerade immernoch die StVO bei mir herumliegt (StVO §40, Absatz 5 sollten
wir allmählich komplett abschreiben und mit den Zeichen 237, 239, 240 und
241 versehen) :
"c) auf einem gemeinsamen Rad- und Gehweg haben Radfahrer und die Führer
von motorisierten Zweiradfahrzeugen auf Fußgänger Rücksicht zu nehmen"
Was haben aber motorisierte Zweiradfahrzeugen darauf zu suchen? Vermutlich
nur durch Zusatzschild "Benutzung des Radweges durch Mofas gestattet".
Wenn's andererseits auf einem reinen Radweg um die sichere
Beherrschbarkeit geht, sowie das Anhalten innerhalb der Sichtweite, dann
besteht das Limit doch wohl eher bei der innerörtlichen 50
km/h-Beschränkung? Oder heißt Anpassung an Verkehrsverhältnisse, daß ich
besser auf dem Gehweg schieben sollte, da ich auf dem Radweg Freiwild für
jeden abbiegenden oder aus Ausfahrten herausfahrenden Autofahrer etc. bin?
Bezüglich der 25 km/h-Weltfremdheit kann ich nur zustimmen :-(
Das klärt natürlich nicht, wo sie denn dann fahren sollen, da
die Unfallgefahr auf dem Fußgängerweg auch hoch ist, aber
dort ist man nicht gleich tot wenn etwas passiert.
Ich denke, daß der Paragraph 1 genügt: Eine Gefährdung des
Verkehrs ist verboten. Demnach ist zu schnelles Fahren im
Fußgängerbereich nicht erlaubt. Fahrradfahrer verhalten sich
in Fußgängerzonen fast immer sehr rücksichtsvoll und das erwarte
ich auch von Skatern.
--
__o Frank Buchholz
_`\<,_
(_)/ (_) mailto:frank.b...@sap-ag.de
~~~~~~~~~~~~~~ http://www.sap.com/
My views are not necessarily the ones of my employer
Habe ich nicht!!
: in Wohngebieten. Dort gibt es halt mehr Kinder. Kleine Kinder haben eine
Falsch! In Muenchen ist alles 30-Zone, ob Wohngebiet oder Durchgangsstrasse!
: gar nicht oder nur sehr unzureichend entwickelte Faehigkeit, die Ge-
: schwindigkeit herannahender Autos einzuschaetzen. Diese Faehigkeit
: entwickelt sich erst spaeter. Deswegen laufen sie auch vor Dein Auto,
^^^^^^^^^^^^^
Wenn Du man Posting ganz gelesen haettest, wuesstest Du, dass ich
kein Auto habe und als Radfahrer geschrieben habe!
: selbst wenn sie Dich vorher gesehen haben. Dein Anhalteweg verlaengert
: sich um *ENTSCHEIDENDE* 10 Meter, wenn Du statt der erlaubten 30 nur
: ein bisschen schneller, naemlich 40, faehrst. Das ist dann fuer das
: Kind leider zu schnell. Vielleicht denkst Du mal darueber nach, wenn
: Du wieder mal durch eine Tempo 30 Zone faehrst. Ausserdem kannst Du, da
: in den Zonen ja ueberall rechts vor links gilt, auch besser anhalten,
Das stimmt so nicht. Rechts vor links gilt nicht generell!
: um anderen Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt zu gewaehren, falls Du mal
: nicht von rechts kommst.
: In der Hoffnung, dass Deine Kinder nie von einem Auto erfasst werden,
Das wuensche ich nicht nur meinen (zukuenftigen) Kindern, sondern
allen Menschen.
Gruss,
Klaus, der weiss was er schreibt, da er schon unter einem Bus war!!
[..]
: > Der Gelegenheitsradler gehoert sowieso auf den Radweg!
: Auch "der Gelegenheitsradler" hat ein Recht auf Leben!
Jeder hat ein Recht auf Leben! Soll ich aus Deinem Statement schliessen,
dass Du den 'Gelegenheitsradler' gerne auf der Strasse sehen wurdest,
anstatt auf dem Radweg?!?
Greets
Klaus, fan of the German Hockey Champion '95, Cologne Sharks
------------------------ Microsoft isn't the answer. ------------------------
kai...@hockey.muc.de Klaus....@mch.sni.de http://www.leo.org/hockey
Questions on german hockey and results and logos: in...@hockey.muc.de
Phone: +49 89 6732592 Fax: +49 89 67099271 Phone(office): +49 89 63649571
Klaus Kaiser Peschelanger 14/7 81735 Munich Germany
-------------- Microsoft is the question, and the answer is NO. -------------
Looking for places to stay during my USA country crossing by bike
April/May '97 !!! Thanx! Route: http:/www.leo.org/hockey/usa.html
>Im Artikel <4stf1l$2...@newsbf02.news.aol.com> schreibt
>jdi...@aol.com (Jdiekn):
>>
>>Die Regel, des negativ auffallenden "Schiebeverweigerers" ist nicht der
>>gemaechlich hinter den Fussgaengern und sonstigen "Hindernissen"
>>hertrudelnde "illegal fahrende Radfahrer" sondern der sehr bestimmt - um
>>nicht zu sagen aggressiv - klingelnde und draengelnde Radfahrer,
>
>Bist Du da so sicher? Ich meine mit der Regel. Oder fallen Dir diese
>Fahrer nur mehr auf? Hast Du sie alle gezaehlt?
>
>Und wenn schon. Dann lass doch wenigstens Martin fahren, der nach
>eigenen Angaben dabei sehr vorsichtig ist.
Fuer detaillierte Statistiken habe ich leider nicht die Zeit, kann jedoch
guten Gewissens behaupten, dass ich mich nicht an einen erinnern kann, der
auf dem hier thematisierten Abschnitt hinter mir geblieben waere.
Jedenfalls dieses Jahr noch nicht. Gegen vorsichtiges Hinterherfahhren
kann ich neben dem Festhalten an den Verkehrsregeln als Grundlage nur
vorbringen, dass es an dieser Stelle aus Gruenden des Vorbildverhaltens
(Schulen in der Naehe) nicht angebracht ist.
>Was mir auch noch auffaellt - oder soll ich besser sagen nicht
>auffaellt? - sind klingelnde und draengelnde Radfahrer in Fussgaen-
>gerzonen. Das ist nun wirklich die totale Ausnahme, welche alle paar
>Male nur auffaellt, und nicht etwa die Regel. Die durchaus meisten,
>fahren, wenn sie denn fahren sehr zurueckhaltend.
>> der sich
>>vom Auftreten her nicht von Autofahrern unterscheidet -
>
>Richtig. Kraft- und besonders Autofahrer sind in Fussgaengerzonen
>nicht selten, oft haeufiger als Radfahrer, und wenn, dann hupen sie
>gerne, falls Fussgaenger nicht aus dem Weg gehen. Auf dem Fahrrad hat
>man's da einfacher, man faehrt aussen herum.
>
>> mit dem
>>Unterschied, dass man der Vergleichbarkeit halber von Autofahrern auf
>>Radwegen ausgehen muesste, die die eigentlichen "Besitzer" des
Stueckchens
>>Verkehrsraum aus dem Weg schubsen.
>
>Auch das ist schon haeufig erlebt.
Wenn ich von egoistischem Verhalten von Radfahrern schreibe, stoesst das
hier in der Radfahrer-Newsgroup auf Unglauben. Vielleicht habe ich ja
wirklich eine selektive Wahrnehmung und ein selektives Gedaechtnis und
merke mir deshalb nur alle Negativerlebnisse. Damit bin ich aber fast
schon ein Modell eines Nichtradlers. Das heisst, jeder Regelverstoss eines
Radfahrers ist - ubertrieben ausgedrueckt - eine potentielle Schlagzeile
fuer die Bild-Zeitung, image-schaedigend im hoechsten Masse.
Darueber hinaus faellt dem Nachahmer eines Schiebeverweigerers natuerlich
nur das Prinzip auf, nicht die Datails. Wenn also ein "vernuenftiger
Radfahrer" vorsichtig und ruecksichtsvoll sowie behinderungsfrei faehrt
bzw. rollt, wo er eigentlich schieben muss, so regt er damit andere zum
Fahren an, die laengst nicht so ruecksichtsvoll sind.
>> Ich habe also volles Verstaendnis fuer
>>Fussgaenger, die Lust verspueren den Radfahrer per Spazierstock in die
>>Speichen zum Absteigen zu ueberreden - das kommt ungefaehr so wie
>>draengelnden Autos per Fusstritt das Blech zu verbeulen
>
>Interessant, wie Du Koerperverletzung und Sachbeschaedigung in einem
>Atemzug nennst und auch noch gleichstellst.
Haettest Du sauber zitiert, muesste es heissen, den "Wunsch nach...,
Nachdenken ueber... Von Koerperverletzung und Sachbeschaedigung war nicht
die Rede. Ich habe lediglich meine Sympathie fuer die Veraergerung
genervter Fussgaenger ausgedrueckt.
>>In unmittelbarer Nachbarschaft dieser Stelle befinden sich Schulen mit
>>etwa 2500 Schuelern (nein, ich bin kein Lehrer). Entsprechend kommen
>>morgens jede Menge Raeder, Autos und Fussgaenger durch die Unterfuehrung
-
>
>Ach Du hast Aerger mit Kindern! Wie waer's mal in der Schule zu diesem
>Thema vorzusprechen, damit auch mal was Konstruktives rueberkommt?
Ganz und gar nicht. Die Erwaehnung der Schuelerzahlen dient lediglich zur
Verdeutlichung der grossen zahl von Radfahrern, die an dieser Stelle
vorbeikommen. Die Tatsache, dass es sich um Schueler handelt, sollte
andeuten, wie wichtig hier die Vorbildfunktion ist.
Ausserdem meine ich natuerlich, dass durch die Verkehrsregelung, die ja an
dieser Stelle einer Vollsperrung fuer Radfahrer und Fussgaenger, die
Fahrzeuge mitfuehren bedeutet, ohne dass dieses irgendwie ausgeschildert
waere, im Interesse der Schueler dringend verbessert werden sollte. Wie
sollen die Schueler nachvollziehen, dass sie auf diesem Weg zwar zur
Schule fahren duerfen, nicht aber wieder nach Hause. Der Umweg auf dem
Rueckweg wuerde bis zu 2 km betragen. Auf diese Art und Weise werden die
Kinder schon frueh daran gewoehnt, dass man sich nicht an die Regeln
halten muss, wenn es zu unbequem wird.
>Nein, ich schiebe. Eigentlich sollte bekannt sein, dass ich mich an
>alle Verkehrsregeln halte.
Da sind wir ja einer Meinung. Ich gebe allerdings zerknirscht zu, dass ich
es nicht immer schaffe, alle Verkehrsregeln zu beachten.
Tschues
Joerg Diekneite
> tr...@iht.e-technik.th-darmstadt.de (Martin Trautmann) schrieb am 22.07.96
>
> > In deinem Fall würde ich vorschlagen, einen Antrag zu stellen für die
> > Anbringung des Schildes Fußgänger (Zeichen 239) mit Zusatzschild Radfahrer
> > frei: StVO 41, Absatz 5e) "wird bei Zeichen 239 durch Zusatzschild
> > Fahrzeugverkehr zugelassen, so darf dort nur mit Schrittgeschwindigkeit
> > gefahren werden".
>
> Kurze Frage, da ich gerade zufälligerweise keinen
> Verkehrszeichenkatalog hier habe: handelt es sich bei dem von
> Dir vorgeschlagenen Zeichen um das runde, blaue Schild, welches
> horizontal durch einen weißen Balken halbiert ist, und bei dem
> oberhalb des Balkens das Zeichen "Fußgänger" und unterhalb das
> Zeichen "Radfahrer" abgebildet ist?
Nein, das ist Zeichen 240, "gemeinsamer Fuß- und Radweg" mit Benutzungs-
und besonderer Rücksichtspflicht. Was ich meine, ist das blaue, runde
Fußgängerschild mit darunter angebrachtem
+-----------+
| Radfahrer |
| frei |
+-----------+
Inline-Skater liegen in ihrer Geschwindigkeit zwischen
Fussgaengern und Radfahrern, deshalb sollten langsame
Inliner mit den Fussgaengern und schnelle auf den Radwegen
laufen. Aufgrund des Platzbedarfs (seitlich), dass sie
noch schneller uebersehen werden als Radfahrer und dass sie
meistens 5-15km/h schnell sind gehoeren sie nicht auf die
Fahrbahn.
Uebrigens hat man bereits als Fussgaenger auf vielen Wegen
Probleme, wenn man ein strammes Wandertempo (=5-6 km/h) anschlaegt.
Als Fussgaenger, Inline-Skater, Radfahrer, Autofahrer muss
ich feststellen, dass nach den Autofahrern, die Fussgaenger
dies Ruecksichtslosesten Verkehrsteilnehmer sind. Ein
Typisches Beispiel ist, dass Leute auf dem Radweg laufen
(den sie als solchen nicht erkannt haben) und sich darueber
aufregen, wenn ein Radfahrer klingelt.
Zum Thema Radfahrer und Inline-Skater auf Radwegen: wenn man
jemanden Ueberholen will, dann klingelt man, das
funktioniert auch bei Inline-Skatern.
Stefan Roessinger
Ja. Das ist die allgemein anerkannte Rechtsmeinung.
> : > Der Gelegenheitsradler gehoert sowieso auf den Radweg!
>
> : Auch "der Gelegenheitsradler" hat ein Recht auf Leben!
>
> Jeder hat ein Recht auf Leben! Soll ich aus Deinem Statement schliessen,
> dass Du den 'Gelegenheitsradler' gerne auf der Strasse sehen wurdest,
> anstatt auf dem Radweg?!?
Du sollst aus meinem Statement schließen, daß _ich_ "den
Gelegenheitsradler" _nicht_ auf den Radweg zwingen will - so wie
Du scheinbar. IMO sollten nicht nur die Leute, die sich mit dem
Radfahren intensiv beschäftigen, auf den Gedanken kommen,
Radwege zu meiden.
Gerade bei Gelegenheitsradlern ist jedoch das Problembewußtsein
in dieser Hinsicht nicht besonders ausgeprägt. Klar, erstmal hat
es ja auch etwas positives, vom Autoverkehr weg auf eine
"eigene" Fahrbahn zu kommen. Die Nachteile werden dann häufig
erst zu spät oder gar nicht (oder beides) erkannt.
mfg
Sascha
Lord Droopy: Aren't you awake yet?
S.B. Bellows: Ohhhhh! I don't know. I haven't looked yet.
[Big Broadcast of 1938, The (1938)]
> Habe ich das richtig verstanden:
>
> Fusswege mit "Radfahrer frei" sind fuer diese nicht benutzungspflichtig
> und man darf (legal) die Strasse benutzen?
Ja. Fusswege sind Fusswege und nicht etwa Radwege.
Das Zusatzschild "Radfahrer frei" besagt, dass Radfahrer auf einem
solchen Fussweg fahren _duerfen_, und zwar nur mit
Schrittgeschwindigkeit (siehe Par. 41(2)5.e StVO).
Eine andere Frage ist, wie das bei einem "gemeinsamen Fuss- und
Radweg" aussieht, also bei Zeichen 240 (blaues rundes Schild mit
Fussgaengern ueber Fahrrad). Gibt's da eine Benutzungspflicht?
Viele Gruesse...
Michael
> noch schneller uebersehen werden als Radfahrer und dass sie
> meistens 5-15km/h schnell sind gehoeren sie nicht auf die
> Fahrbahn.
> Uebrigens hat man bereits als Fussgaenger auf vielen Wegen
> Probleme, wenn man ein strammes Wandertempo (=5-6 km/h) anschlaegt.
>
> Als Fussgaenger, Inline-Skater, Radfahrer, Autofahrer muss
> ich feststellen, dass nach den Autofahrern, die Fussgaenger
> dies Ruecksichtslosesten Verkehrsteilnehmer sind. Ein
> Typisches Beispiel ist, dass Leute auf dem Radweg laufen
> (den sie als solchen nicht erkannt haben) und sich darueber
> aufregen, wenn ein Radfahrer klingelt.Ich stimme dem bedingt zu allerdings ist Ruecksichtslosigkeit eine
menschliche Eigenschaft, nicht eine des Verkehrsmittels und oft nur
Uniformiertheit. Ein Fussgaenger schaetzt auch die Manoevrierfahigkeit
des z.B. Inline-Skaters oft falsch ein weil er (speziell wenn er
Inline-Skates nicht kennt) die Bodenverhaeltniss nicht einbezieht.
>
> Zum Thema Radfahrer und Inline-Skater auf Radwegen: wenn man
> jemanden Ueberholen will, dann klingelt man, das
> funktioniert auch bei Inline-Skatern.Das wird in Amerika auch gemacht. Die sagen wenn sie einen Jogger,
Radfahrer oder Inline-Skater ueberholen, vorher "left" or "right".
Bottom line: Inline-Skater sollen ueberall laufen koennen und knallhart
schadenersatzpflichtig gemacht werden, wenn Sie Fussgaenger zu Schaden
kommen lassen.
Wir brauchen mehr Vernunft, weniger Gesetze.
--
Greetings,
Klaus
// Rosenauer Klaus // NERV : rosenauer.muc (corporate network)
//
// Siemens Nixdorf // uucp/In: nc15...@aol.com (please cc to
it)//
// Munich(FDR) // uucp/In: klaus.r...@mch.sni.de
//
// Consulting COMM U*X/NT // Voice : (089) 636 43719 - (089) 821 2208
//
// Project Manager // Fax : (089) 636 42908 - (089) 82908021
//
// International Marketing // ISDN : (089) 679 20286 - (089) 82908022
//
// My opinions are not necessarily those of my employer, vice versa...
//
Mein Newsreader spinnt und quotet nicht vernuenftig: Also, Bernd Sluka
schrieb:
>Wenn sie hinter Dir bleiben, koennen sie Dir doch gar nicht auffallen.
>Oder gehst Du staendig rueckwaerts? :-}
Wie inzwischen klar geworden sein sollte, ist es ratsam, hier in Paderborn
als Fussgaenger eine gewisse Umsicht walten zu lassen. Neben
gelegentlichem Blick nach hinten kann ich natuerlich auch hoeren, wenn
jemand hinter mir faehrt. Ausserdem gibt es Punkte, an denen ich
stehenbleibe; z.B. vor der Unterfuehrung, um mich hinter mein Flevo zu
begeben, da wir beide so weniger Platz benoetigen oder spaetestens hinter
der Unterfuehrung und dem darauffolgenden Bahnuebergang (von dem ich
weiter Horrorstories berichten koennte, was ich mir aber verkneife) wo der
Radweg wieder beginnt und ich mich wieder hinlege, um meine Fahrt
fortzusetzen. Ich meine also, dass mir so schnell niemand verborgen
bleibt, der sich auf meiner Schiebestrecke aufhaelt.
>Genausowenig siehst Du die Schiebenden. Im uebrigen zeigt die
>Uniroyal-Verkehrsuntersuchung Nr. 18, dass die Mehrzahl der Radfahrer
>in Fussgaengerzonen, dort wo Fahren verboten ist, schiebt.
Zugegeben, erschwerend kommt noch hinzu, dass ich mich hoechst selten in
der Fussgaengerzone aufhalte. Alles was ich sagen kann ist, dass ich
nachher, wenn ich mit der Familie zum Liborifest gehe, fest damit rechne,
ein paar draengelnde - wahrscheinlich jugendliche (kein Ressentiment, nur
fuer die Statistik) - Schiebeverweigerer zu treffen.
>>Ausserdem meine ich natuerlich, dass durch die Verkehrsregelung, die ja
an
>>dieser Stelle einer Vollsperrung fuer Radfahrer und Fussgaenger, die
>>Fahrzeuge mitfuehren bedeutet, ohne dass dieses irgendwie ausgeschildert
>>waere, im Interesse der Schueler dringend verbessert werden sollte. Wie
>>sollen die Schueler nachvollziehen, dass sie auf diesem Weg zwar zur
>>Schule fahren duerfen, nicht aber wieder nach Hause.
>Indem Du in der Schule vorsprichst, so dass dieses Thema einmal in
>Ruhe in allen Klassen durchgesprochen wird. Eventuell kann die Schule
>auch auf die Stadt Druck ausueben, damit die Verkehrsfuehrung an dieser
>Stelle geaendert wird. Wie waere es mit einer Anforderungsampel,
>welche auf Knopfdruck die ganze Unterfuehrung fuer Gegenverkehr
>freigibt, allerdings nur fuer Fahrraeder?
>> Der Umweg auf dem
>>Rueckweg wuerde bis zu 2 km betragen. Auf diese Art und Weise werden die
>>Kinder schon frueh daran gewoehnt, dass man sich nicht an die Regeln
>>halten muss, wenn es zu unbequem wird.
>Wollen wir wetten, dass die meisten dieser Kinder gar nicht wissen,
>was sie falsch machen?
Von einer Diskussion mit den sowieso ausgelasteten Schulleitern und
Lehrern, erwarte ich mir keine besondere Verbesserung der Situation, da
entgegen der Ananhme, die aufgrund meiner mehrfachen Erwaehnung der
Schulen die von mir bemerkten Schiebeverweigerer nicht Schueler sind. Die
kommen mir vormittags ganz legal entgegen. Um die Zeit geht der Verkehr in
Schieberichtung (ich sollte eigentlich eher von der fuer Fahrraeder
gesperrten Richtung sprechen) unter anderem zur Uni - wo auch ich
hinstrebe. Das soll mir aber nicht gleich wieder als Studentenschelte
ausgelegt werden. An dieser Stelle verhaelt sich jeder falsch - und das
im mehrfachen Sinn - Schueler wie Lehrer, Studenten wie Dozenten und
Professoren und auch alle anderen. Die Schulen als Hebel zu benutzen
koennte eine Idee sein, ich werde jedoch zunaechst versuchen, die Freunde
vom ADFC zu veranlassen, dies Stelle fuer die naechste Aktion "Rat aufs
Rad" vorzumerken.
Eine Wette kriegen wir nicht zustande, da wir einer Meinung sind. wie
sollen die Schueler an dieser Stelle ein Unrechtsbewusstsein entwickeln,
wenn sie sich doch nur genauso verhalten wie ihre Lehrer und alle anderen.
Tschues
Joerg Diekneite
>Im Artikel <4t3en6$s...@newsbf02.news.aol.com> schreibt
>jdi...@aol.com (Jdiekn):
>>
>>3. Abschnitt: Hier kommt die Unterfuehrung. Gesamtbreite geschaetzte 350
>>cm. Davon ca 50 - 60 cm Buergersteig. Wie man sich hier legal verhalten
>>soll, weiss ich auch nicht mehr. Fahren ist sicher ganz und gar
verboten;
>>Schieben auf dem Buergersteig wegen Behinderung wahrscheinlich auch.
(Wird
>>mir auch erst jetzt bewusst, wahrscheinlich muss ich mir eine neue
Strecke
>>suchen.) Schieben auf der Einbahnstrasse gegen die Fahrtrichtung bei
eine
>>Fahrbahnbreite, die den Autos keinen Platz zum ausweichen laesst, ist
>>sicher auch verboten. Wahrscheinlich kommt diese Konstellation einem
>>Verbot fuer Radfahrer gleich, egal ob fahrend oder schiebend.
>
>Richtig. Fahren oder Schieben in Gegenrichtung der Einbahnstrasse ist
>hier in keinem Fall zulaessig.
Hallo,
ich versuche auch, es mir abzugewohnen. Das ist nciht so einfach, eine
seit 15 Jahren benutzte Strecke so abzuschreiben. Ich suche jetzt
allerdings nach einem Weg, der mich nicht auf Radwege zwingt, die
1. fuer Fussgaenger freigegeben sind und
2. durch einen Gruenstreifen von der Fahrbahn abgetrennt sind.
Diese Wege kann ich nicht leiden, da dort staendig (will meinen - fast
immer, wenn ich dort fahren muss) freilaufende Hunde unterwegs sind (je
groesser desto ohne Leine, Dogge gegen Flevo trifft sich auf Augenhoehe,
brrrrrr!). Kann ich solche Wege wirklich, wenn sie denn in meiner
Fahrtrichtung links verlaufen - links liegenlassen? Oder ist die enge
semantische Auslegung des Wortes "duerfen" in der StVO ein Wunschdenken
von uns Radfahrern?
Tschues
Joerg Diekneite
>Inline-Skater liegen in ihrer Geschwindigkeit zwischen
>Fussgaengern und Radfahrern, deshalb sollten langsame
>Inliner mit den Fussgaengern und schnelle auf den Radwegen
>laufen.
Radwege sind zu schmal für Skater, zumal diese ja auch noch dauernd von
Radfahrern überholt werden müssen. Skater auf Radwegen würden zu einem
faktischen Überholverbot führen (Überholen ist nur zulässig, wenn es gefahrlos
möglich ist) und damit den Fahrradverkehr erheblich verlangsamen.
Sobald die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben ist, kann man darüber reden, im
Moment aber ist der Radweg keine Alternative.
Guido
> Kein Autofahrer erwartet Skater auf der Fahrbahn und
> einschätzen können sie sie auch nicht. Auf der anderen Seite
> können Skater wenn sie schnell sind nur schlecht bremsen,
> schlecht ausweichen und liegen schnell auf der Nase, wenn
> die Fahrbahn schlechter wird.
Komisch, wie bloed Autofahrer dann sind. Rechnen nicht mit
Skatern, nicht mit Radfahrern auf dem Radweg, rechnen
eigentlich mit nichts. Und wenn was passiert, werden die,
die "unerwartet" daherkamen, angemault. Eben weil Autofahrer mit
nichts rechnen, sollte man immer die Strasse nehmen.
Wenn das dann verkehrsbehindernd ist, koennen sich die Autofahrer
bei den Hilfspavianen aus den eigenen Reihen bedanken...
Rasmus
>Sascha Dungs (s.d...@viking.ruhr.com) wrote:
>: kai...@hockey.muc.de (Klaus Kaiser) schrieb am 18.07.96
>[..]
>: > Der Gelegenheitsradler gehoert sowieso auf den Radweg!
>: Auch "der Gelegenheitsradler" hat ein Recht auf Leben!
>Jeder hat ein Recht auf Leben! Soll ich aus Deinem Statement schliessen,
>dass Du den 'Gelegenheitsradler' gerne auf der Strasse sehen wurdest,
>anstatt auf dem Radweg?!?
Ich weiß nicht, wo Sascha sie gern sehen würde, gebe aber zu bedenken, daß
gerade Gelegenheitsradler auf Radwegen besonders gefährdet sind, weil sie
ihre Gefahren unterschätzen und oft sogar glauben, dort seien sie
"sicherer".
--
o ( Wolfgan...@gmd.de (+49 2241) 14-2394
/\ * GMD Forschungszentrum Informationstechnik GmbH
_`\ `_<=== Schloss Birlinghoven, | #include
__(_)/_(_)___.-._ D-53754 Sankt Augustin, Germany | <std.disclaimer>
> Zum Thema Radfahrer und Inline-Skater auf Radwegen: wenn man
> jemanden Ueberholen will, dann klingelt man, das
> funktioniert auch bei Inline-Skatern.
Nee. Stell Dir einen fiesen Radweg vor, mit Schlagloechern und
Baumwurzel-Aufplatzungen. Als Inliner interessiert mich hier ein
Radfahrer nicht so furchtbar, die Probleme der schlechten
Wegqualitaet haben da absoluten Vorrang.
Rasmus
Kommt drauf an, wo Du hinschaust :)
Im Grunde ist es auch voellig egal, wer schneller ist ( meiner ist groesser,
baeh !! :-) ).
Aber mal 'ne andere Frage: Ich muss zugeben, dass ich noch nie mit
Inline - Skatern selbst unterwegs war, aber wie sieht's bei den
Teilen eigentlich mit Bremsen aus ?
So bei 50 den Berg runter mit Laster aus der Ausfahrt kommend ?
Nicht provozierend gemeint, einfach aus Unwissenheit.
Bjoern
--
B.Ebe...@gsi.de
http://axp616.gsi.de:8080/wwwl/people/eberlein.htmlx
> Das liesse sich mit einer entsprechend angekuendigten Verordnungs-
> aenderung aendern.
Das glaube ich nicht, schon Radfahrer werden nicht auf
Radwgen, sondern als gar nicht anwesend vermutet ...
Stefan Roessinger
Als zugereister Student kann ich mir hier die Bemerkung nicht verkneifen, dass
die Paderborner wohl genausoschlechte Radfahrer wie Autofahrer sind...
Ich fahre uebrigens sowaohl Rad als auch Auto und bin natuerlich auch mal zu Fuss
unterwegs.
Sven
--
Sven Marcus Fb 17/Informatik Uni-GH-Paderborn
Bruederstrasse 38 D-33098 Paderborn Germany
+49 5251 740247 glu...@uni-paderborn.de
> ro...@ph-cip.uni-koeln.de (Stefan Roessinger) wrote:
> >Inline-Skater liegen in ihrer Geschwindigkeit zwischen
> >Fussgaengern und Radfahrern, deshalb sollten langsame
> >Inliner mit den Fussgaengern und schnelle auf den Radwegen
> >laufen.
> Radwege sind zu schmal fuer Skater, zumal diese ja auch noch dauernd von
> Radfahrern ueberholt werden muessen.
Wie kommt Ihr bloss darauf, dass Skater langsamer sind als Radfahrer??
Wenn ich mich hier so umgucke sind es meistens die Skater die die Radler
ueberholen!
Ciao,
Daniel
Bei der Einstellung solltest Du Dich nicht wundern, wenn Du eines Tages
von einem Radfahrer ueberrollt wirst... Wenn ich klingel und Platz da ist,
gehe ich davon aus, dass der Platz bleibt, bis ich vorbei bin und Du
nicht vorher irgendwelche Schlenker machst. Wenn Du letzteres doch
machst, weil Dir die Radler ja egal sind, dann hast Du halt im
Zweifelsfalle meinen Reifenabdruck auf der Wade, im A... oder sonstwo...
Und Du duerftest rechtlich die schlechteren Karten haben, weil Du
a) da nix zu suchen hast und b) wg. Klingeln mit dem Ueberholer rechnen
musstest und Dich entsprechend zu verhalten hast.
--
-- ---------------------------------------------
Linke Radwege gehoeren nach England verbannt.
-- MfG: --- Heiko Jacobs --- Z! ----------------+ 'b ___ %%%%%%
Inst. f. Photogrammetrie u. Fernerkundung, Uni |\ (___L______--/|/ %%%%
Karlsruhe, D-76128, Tel:0721/608-3676 Fax:694568| \ __/ +--+| |-\|(> @)%%
EMAIL: jac...@ipf.bau-verm.uni-karlsruhe.de | |_|ooo+--+|_| /_ %%
WWW: http://www-ipf.bau-verm.uni-karlsruhe.de/ | / `-------' L_; %%
http://cousin.stud.uni-karlsruhe.de/cousin/ (couleurstudent. infos) L___/
+ThisEmailDoesNotReflectTheViewOfTheKarlsruheUniv.--- L! Rhenania im CC ---
...
>> StVO § 25 Fußgänger
>> Fassung: 1970-11-16
>>
>> (2) Fußgänger, die Fahrzeuge oder sperrige Gegenstände mitführen, müs-
>> sen die Fahrbahn benutzen, wenn sie auf dem Gehweg oder auf dem Seiten-
>> streifen die anderen Fußgänger erheblich behindern würden. Benutzen
>> Fußgänger, die Fahrzeuge mitführen, die Fahrbahn, so müssen sie am
>> rechten Fahrbahnrand gehen; vor dem Abbiegen nach links dürfen sie sich
>> nicht links einordnen.
>>
>> Zu Deinen Fragen: Die Rechtsgrundlage steht oben. Es muß sogar dann
>> auf der Straße geschoben werden, wenn eine Behinderung nur
>> wahrscheinlich ist. Konkret in dem von Dir beschriebenen Fall: Umweg
>> fahren. Eine ähnliche Situation gibt es hier auch, eine schmale
>> Einbahnstraße mit Gehwegen, auf denen oftmals nicht einmal ein
>> Fußgänger Platz hat. Sie darf ich nicht in Gegenrichtung befahren,
>> aber auch nicht auf dem Gehweg schieben. Ich fahre außen herum oder
>> schiebe auf einem leichten Umweg durch die Fußgängerzone.
...
Ich frage mich gerade, ob ich nicht auch auf der Strasse schieben darf. Sobald
ein Auto kommt, dass nicht mehr duchkaeme warte ich, bis alle Fussgaenger, die
ich behindern wuerde, durch sind, gehe dann auf den Gehweg, lasse das Auto durch
und gehe dann wieder auf die Fahrbahn. Hoert sich unheimlich kompliziert fuer
alle betroffenen an, scheint mir aber rechtlich erlaubt zu sein.
Was meint Ihr,
Viele Herzen schlagen in meiner Brust: Ich bin Fahrradfahrer, Auto-
lenker, Fußgänger und Skater (Reihenfolge mit abnehmender Häufigkeit).
Und trotzdem regen mich die jeweils anderen auf, wenn ich mit einem
der Verkehrsmittel unterwegs bin. Geht euch das auch so?
Speziell als Skater denke ich: Die anderen müßten doch sehen, daß
ich noch nicht so toll über das verschmutzte Stück Straße komme, und
sie sollten mir dann entsprechend Platz machen :-)
Das einzige was hilft ist Toleranz und Gelassenheit und die anderen
können wir sowiso nicht erziehen.
: > So bei 50 den Berg runter mit Laster aus der Ausfahrt kommend ?
: >
: > Nicht provozierend gemeint, einfach aus Unwissenheit.
:
: Für diesen Zweck tragen die Skater Knie- und Ellenbogenschutz.
: Der Bremsweg beim hinschmeißen ist sehr klein.
Die Verzoegerung von rutschendem Plastik (oder gar Jeansstoff, im Ernstfall
Haut, Bindegewebe, Knochen) auf Asphalt ist deutlich schlechter als der
gewoehnlicher Reifen-Gummimischungen, die ausserdem durch Haftreibung, nicht
durch Gleitreibung verzoegern (Ausnahme: Vollbremsung ohne ABS).
Aber wie sagte Harald Schmidt doch so schoen: "Inline-Skater, Sie wissen
schon, die Dinger, mit denen man in der Fussgaengerzone 50 faehrt und mit
dem Schaedel bremst."
Patrick
--
Patrick Bosch Dept. of Computer Science II, University of Bonn, Germany
http://hera.cs.uni-bonn.de/patrick phone: +49-228-550417
'Ever watched members of the opposite sex and almost crashed?' (+3)
'Repeatedly?' (+5) rrr #39 | '93 BMW r1100rs, red
> : in Wohngebieten. Dort gibt es halt mehr Kinder. Kleine Kinder haben eine
>
> Falsch! In Muenchen ist alles 30-Zone, ob Wohngebiet oder
> Durchgangsstrasse!
Siehe Antwort von Bernd Sluka auf Dein Posting. Ausserdem ist es auch
eine
prinzipielle Frage, ob Du Dir Dein eigenes Recht machst oder nimmst oder
nicht
(auch wenn bestimmte Vorgaben nicht immer einsichtig sind). Ausserdem,
welchen
*WIRKLICHEN* Zeitgewinn hast, wenn Du statt der 30 (auf Dauer??) 35 oder
40
faehrst? 30 Sekunden, 1 Minute, ...? Ist es das Wert?
> : gar nicht oder nur sehr unzureichend entwickelte Faehigkeit, die Ge-
> : schwindigkeit herannahender Autos einzuschaetzen. Diese Faehigkeit
> : entwickelt sich erst spaeter. Deswegen laufen sie auch vor Dein Auto,
> ^^^^^^^^^^^^^
> Wenn Du man Posting ganz gelesen haettest, wuesstest Du, dass ich
> kein Auto habe und als Radfahrer geschrieben habe!
Habe ich, aber mir kam es so vor, als wuerdest Du aus der Sicht eines
Auto-
fahrers schreiben. Als Radfahrer hast Du noch laengere Bremswege als ein
Autofahrer und wirst auf Grund Deiner Silhouette noch eher uebersehen.
Da
nuetzt Dir dann auch die etwas bessere Wendigkeit nicht viel...
> : [...]
> : Du wieder mal durch eine Tempo 30 Zone faehrst. Ausserdem kannst Du, da
> : in den Zonen ja ueberall rechts vor links gilt, auch besser anhalten,
>
> Das stimmt so nicht. Rechts vor links gilt nicht generell!
Wenn keine Vorfahrtsregelung durch Schilder an einer Kreuzung getroffen
ist,
dann gilt doch rechts vor links. Und hier in Aachen sind fast alle
Kreuzungen
unbeschildert, was oft zu gefaehrlichen Situationen fuehrt, da die
meisten
Verkehrsteilnehmer offensichtlich ueberfordert sind, sobald keine
Schilder mehr
ihr Verhalten vorschreiben.
> : In der Hoffnung, dass Deine Kinder nie von einem Auto erfasst werden,
>
> Das wuensche ich nicht nur meinen (zukuenftigen) Kindern, sondern
> allen Menschen.
Da sind wir uns absolut einig!
>
> Gruss,
> Klaus, der weiss was er schreibt, da er schon unter einem Bus war!!
Gruss,
Jost, der weiss was er schreibt, da er schon unter einem Auto war!!
: Seltsamerweise sind Radfahrer haeufiger auf Radwegen tot als auf
: Fahrbahnen. Wieso sollte das mit Skatern auf Gehwegen im Vergleich
: zu Fahrbahnen anders sein?
das errinnert mich an den Skater, den ich gerade noch gesehen habe,
man erwartet als Rechtsabbiger nicht, dass vom _Fussweg_ jemand so
schnell kommt.
Skater auf Radweg, und bei beklingelt werden kurz auf dem Fussweg,
ist imho die Loesung. Fehlt nur noch die Beleuchtungsfrage...
------------------------------------------------------------------------
fisc...@Informatik.TU-Muenchen.DE (Juergen "Rally" Fischer) =:)
BENZINSPAREN: http://www.informatik.tu-muenchen.de/~fischerj/
(keine Radlerhomepage! Autofan!) don't forget the last char! --^
>Stefan Roessinger (ro...@ph-cip.uni-koeln.de) wrote:
>: Als Fussgaenger, Inline-Skater, Radfahrer, Autofahrer muss
>: ich feststellen, dass nach den Autofahrern, die Fussgaenger
>: dies Ruecksichtslosesten Verkehrsteilnehmer sind. Ein
>: Typisches Beispiel ist, dass Leute auf dem Radweg laufen
>: (den sie als solchen nicht erkannt haben) und sich darueber
>: aufregen, wenn ein Radfahrer klingelt.
>das kann ich bestaetigen, als Fussgaenger hab ich mit Radlern
>keine Probleme, aber umgekehrt schon.
Drum. Wer auf Radwegen radfährt, weiß und verdient es offenbar nicht
besser. Ich benutze lieber die Straße. Das ist sicherer, und schneller
ist es auch.
> > Wie kommt Ihr bloss darauf, dass Skater langsamer sind als Radfahrer??
> > Wenn ich mich hier so umgucke sind es meistens die Skater die die Radler
> > ueberholen!
> Ganz einfach: derselbe Mensche ist bei gleicher Leistung
> (aufgewendete Energie pro Zeit) ca. 10-15% langsamer mit
> Inline-Skates als auf dem Fahrrad [...].
> Oder anders: DU als Skater bist ca. 10-15% langsamer, als DU
> als Radfaher.
Da hast Du recht! Wenn ich mich selbst ueberhole, mache ich das immer mit
dem Fahrrad ;-)
> Das entspricht auch im Durchschnitt meiner Erfahrung im
> Strassenverkehr, allerdings ist die Streuung in der
> Geschwindigkeit recht hoch (bei Radlern und bei Skatern).
Die Streuung bei den Skatern ist wirklich gross, die Radler fahren aber
immer langsam :-))
Ciao, Daniel
r>aber drumrumfahren). Um es ganz genau zu nehmen: Ich habe irgendwo mal
r>gelesen, dass beim _Beschleunigen_ der Grip bei 20% Schlupf maximal sein
r> soll (ist fuer de.rec.fahrrad eher uninteressant :-) ); wuesste nicht,
r>warum das beim Bremsen anders sein soll.
Das wurde schon im Jahr 1943 von der Uni Zürich nachgewiesen. Es sollen
übrigens ein paar Prozentlie weniger sein. Beim Bremsen ist es allerdings
unmöglich, sich da irgendwo ranzuregeln. Du kommst immer wieder zu 100%
Schlupf, und da ist Gleitreibung eben um Welten schlechter, als Haftreibung.
Gruß Jan
Ganz einfach: derselbe Mensche ist bei gleicher Leistung
(aufgewendete Energie pro Zeit) ca. 10-15% langsamer mit
Inline-Skates als auf dem Fahrrad (sofern man nicht
Renn-inlines mit klapprad vergleicht).
Oder anders: DU als Skater bist ca. 10-15% langsamer, als DU
als Radfaher.
Das entspricht auch im Durchschnitt meiner Erfahrung im
Strassenverkehr, allerdings ist die Streuung in der
Geschwindigkeit recht hoch (bei Radlern und bei Skatern).
Stefan Roessinger
: Aber mal 'ne andere Frage: Ich muss zugeben, dass ich noch nie mit
: Inline - Skatern selbst unterwegs war, aber wie sieht's bei den
: Teilen eigentlich mit Bremsen aus ?
:
: So bei 50 den Berg runter mit Laster aus der Ausfahrt kommend ?
:
Das ist ja nicht das Problem, das hier diskutiert wird, es geht
um Sakter, die stoeren oder gefaehrden ;)
Also, mit 50 den Berg runter und ein Fussgaenger/Radler quert den
Weg. Naja, die meisten Skater die so waghalsig fahren, sollten es
schaffen, da dran vorbeizukommen, oder ?
: : Wenn ich mich nicht taeusche ist allerdings die Verzoegerung bei
: : blockierenden Raedern besser (ABS bremst nicht "schneller", man kann aber
: : drumrumfahren). Um es ganz genau zu nehmen: Ich habe irgendwo mal
naja, bei 100km/h vielleicht doch, die Reifen werden beim blockieren
schwammig. bei 50km/h ist afaik sofortiges blockieren das beste.
ich bin gespannt, wass passiert wenn die stossdaempfer der ABSler
in die Jahre kommen, ein hoppelndes rad blockiert und wird von
der Elektronik freigegeben => keine Bremswirkung. imho.
: : gelesen, dass beim _Beschleunigen_ der Grip bei 20% Schlupf maximal sein
aah, interessant. ist aber sehr schwer, das mit der kupplung zu ertasten,
sobald du drueber bist, nimmt die kraft ab und deshalb der schlupf noch
mehr zu => totaler gripverlust.
die ganzen fronttriebler mit weichen stossdempfern (die daempefen
noch schlechter, wenn sich der vorderbau anhebt) sind ein greuel :)
nur bei schnee ziehen sie besser weg (ausnahmen: Porsche 911, Kaefer, Vespa :)
: : soll (ist fuer de.rec.fahrrad eher uninteressant :-) ); wuesste nicht,
hehehe ;) ich hatte mal das gefuehl, in einer schnellen kurve zu
uebersteuern, aber da war der reifen wohl nicht ganz aufgepumpt ;)
: : warum das beim Bremsen anders sein soll.
:
: Bei einer Vollbremsung ohne ABS reden wir aber von 100% Schlupf...
naja, das ist so eine sache.
die vorderraeder blockieren sehr frueh (zumindest beim standardauto
= GOLF). jetzt ist die frage, ob man noch mehr druecken soll
(damit die hinterreader noch etwas mehr zupacken), oder ob man die
bremse etwas loest, damit die vorderen wieder im grip sind.
zumindest bei naesse, GOLF, und schwammigen Reifen, ist das A und O
das die Vorderraeder rollen und nicht blockieren.
Andererseits kann das loesen und sich wieder an die Grenze
tasten eine Spanne zufolge haben, in der man viel zu wenig bremst,
was weniger ausmacht bei hoher Geschwindigkeit (man hat ja eh noch
einige Meter zu bremsen (oder auch nicht ;)) , aber wenn man gleich einem
ins Heck knallen wird, naja, alles nicht so pauschal beantwortbar!
bei trockenheit und ploetzlichem Hindernis ist jedenfalls
voll reinsteigen die richtige Methode, dabei gleich un ausweichrichtung
einlenken.
bremse loesen, wenn man merkt, dass bremsweg zu kurz und kontakt bevorsteht.
dies ist imho bei ABS nicht mogelich, wo man sich gleich fuer bremsen
oder ausweichen entscheiden sollte, wenn man die eigenschaften des ABS nutzen
will. imho sollte man in der Ausweichphase auch bei ABS von der Bremse
gehen, weil ungebremste Raeder eben besser lenken, da kann ABS nichts
aendern.
Am besten ist imho ABS bei geradeausbremsen bei extremer naesse.
da kommt man ohne ABS zu stak ins schwimmen und kann die physik
im vergleich am wenigsten nutzen.
>> Radwege sind zu schmal fuer Skater, zumal diese ja auch noch dauernd von
>> Radfahrern ueberholt werden muessen.
>Wie kommt Ihr bloss darauf, dass Skater langsamer sind als Radfahrer??
>Wenn ich mich hier so umgucke sind es meistens die Skater die die Radler
>ueberholen!
Kommt drauf an, wen Du beobachtest. Wenn der Skater 18 Jahre ist und seine
Freundin beeindrucken will und der Radfahrer 70 und so langsam ist, daß
er gleich umfällt, dann sicher. Aber es gibt auch 12 jährige Skater.
Und obwohl ich keiner bin, der ständig 30 km/h und mehr fährt, hat mich
noch kein Skater überholt. Aber vielleicht ist's in Erlangen ja noch nicht
so schlimm :-)
Ciao,
Arty
--
http://www.franken.de/users/thera/arthur/
It's the job that's never started, as takes longest to finish
On 31 Jul 1996, Patrick Bosch wrote:
[...]
> Die Verzoegerung von rutschendem Plastik (oder gar Jeansstoff, im Ernstfall
> Haut, Bindegewebe, Knochen) auf Asphalt ist deutlich schlechter als der
> gewoehnlicher Reifen-Gummimischungen, die ausserdem durch Haftreibung, nicht
> durch Gleitreibung verzoegern (Ausnahme: Vollbremsung ohne ABS).
Wenn ich mich nicht taeusche ist allerdings die Verzoegerung bei
blockierenden Raedern besser (ABS bremst nicht "schneller", man kann aber
drumrumfahren). Um es ganz genau zu nehmen: Ich habe irgendwo mal
gelesen, dass beim _Beschleunigen_ der Grip bei 20% Schlupf maximal sein
soll (ist fuer de.rec.fahrrad eher uninteressant :-) ); wuesste nicht,
warum das beim Bremsen anders sein soll.
[...]
Gruss
Rainer
Bei einer Vollbremsung ohne ABS reden wir aber von 100% Schlupf...
--
oo_oo_oo_oo_oo_oo_oo_oo_oo Gerhild Kirchweger oo_oo_oo_oo_oo_oo_oo_oo_oo
|____ Department of Internal Combustion Engines and Thermodynamics ____|
|__ Graz University of Technology/ Austria ___Tel. ++43 316 873 7212___|
oo_oo_oo_o http://fvkma.tu-graz.ac.at/~gerhild/gerhild.html _oo_oo_oo_oo
: Als Fussgaenger, Inline-Skater, Radfahrer, Autofahrer muss
: ich feststellen, dass nach den Autofahrern, die Fussgaenger
: dies Ruecksichtslosesten Verkehrsteilnehmer sind. Ein
: Typisches Beispiel ist, dass Leute auf dem Radweg laufen
: (den sie als solchen nicht erkannt haben) und sich darueber
: aufregen, wenn ein Radfahrer klingelt.
das kann ich bestaetigen, als Fussgaenger hab ich mit Radlern
keine Probleme, aber umgekehrt schon.
------------------------------------------------------------------------
Also mich hat noch kein Inliner überholt, ich habe dafür aber schon viele
Inliner überholt. Das ist sicherlich aber auch eine Sache des könnens. Wenn ich
durch Hagens Wälder laufe, so ist es mir schon häufig passiert, daß ich
Mountainbiker (Leute, die Mountainbikeähnliche Räder hatten) überholt. Dürfte
mir mit Mike the Bike sicherlich nicht gelingen.
Tschau Ralf T.
MT> > Wie wäre es mit accubetriebenen LED-Blinkern vorne und hinten an den
MT> > Skates? Weiß jemand wie ich diese Erfindung erfolgreich vermarkten
MT> > könnte?
MT> Sie ist sicher nicht mehr patentierfähig, da es sie z.B. schon
MT> eingebaut in Schuhe, Rucksäcke oder Fahrradhelme gibt. Damit mußt du
MT> die Dinger schon selbst herstellen und vertreiben, um damit verdienen
MT> zu können.
Außerdem: Was nützt eine Beleuchtung an den Skates - Wer guckt denn soweit
runter?
Flo
() Viele Herzen schlagen in meiner Brust: Ich bin Fahrradfahrer, Auto-
() lenker, Fußgänger und Skater (Reihenfolge mit abnehmender Häufigkeit).
() Und trotzdem regen mich die jeweils anderen auf, wenn ich mit einem
() der Verkehrsmittel unterwegs bin. Geht euch das auch so?
Unabhaengig vom Verkehrsmittel aergert mich brutales, ignorantes,
ruecksichtsloses Verhalten. Bei anderen ebenso wie auch bei mir.
Bei anderen bemerke ich es nur frueher.
Das hat dann nichts damit zu tun, ob die anderen mit dem gleichen
oder einem anderen Verkehrsmittel unterwegs sind wie ich.
() Das einzige was hilft ist Toleranz und Gelassenheit und die
() anderen können wir sowiso nicht erziehen.
Toleranz und Gelassenheit sind gut. Doch ist ein Hinnehmen von
ruecksichtslosem Verhalten anderer keine Toleranz -- vielleicht
gerade mal Gleichgueltigkeit.
Ein guter Masstab ist immer noch: Ist man in eigenen Belangen ge-
troffen, halte man sich zurueck. Schaedigt oder behindert das
Verhalten von jemandem dagegen schwaechere Dritte, dann setze man
sich fuer diese ein.
Ausserdem: Ein Arsch zu Fuss, auf dem Fahrrad oder auf Skates
ist mir immer noch um Laengen lieber als ein Arsch im Auto.
--
Hans Crauel cra...@saar.de
Hellwigstr. 17, 66121 Saarbruecken
+49-681-64516
Wie wäre es mit accubetriebenen LED-Blinkern vorne und hinten an den
Skates? Weiß jemand wie ich diese Erfindung erfolgreich vermarkten könnte?
>
> >[...] Und hier in Aachen sind fast alle
> >Kreuzungen
> >unbeschildert, was oft zu gefaehrlichen Situationen fuehrt, da die
> >meisten
> >Verkehrsteilnehmer offensichtlich ueberfordert sind, sobald keine
> >Schilder mehr
> >ihr Verhalten vorschreiben.
>
> Haben die das in letzter Zeit geaendert? Ich erinnere mich nicht,
> dass es in Aachen wesentlich anders war als anderswo. Hauptstrassen
> haben Vorfahrt per Schild(erwald); in Wohngebieten gilt meist
> rechts vor links.
Stimmt, ich meinte auch nur Kreuzungen in Tempo 30-Zonen.
>
> Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Vorfahrtsregelungen selbst
> die Autofahrer oder Radfahrer ueberfordert. Es gibt aber sehr wohl
> das Problem, dass manche Radfahrer meinen, sie passten immer noch
> 'rein, selbst wenn sie keine Vorfahrt haben (und natuerlich auch
> gegenueber anderen Radfahrern). Gefaehrlicher aber ist, dass viele
> Autofahrer sich partout nicht vorstellen koennen, dass ein Radfahrer
> 30 km/h oder gar schneller faehrt, und dann einem solchen Radfahrer
> die Vorfahrt nehmen, selbst wenn der in einer Kolonne mit Autos
> mithaelt. Die Vorfahrtsregeln sind's m.E. nicht.
Stimme ich Dir zu, solange eben die Vorfahrtsregeln bekannt sind (ohne
Schild gilt rechts vor links ist eben wohl nicht mehr so bekannt - sogar
wenn der von rechts kommende ein Radfahrer ist muss ein Autofahrer die
Vorfahrt gewaehren - scheint oft voellig unbekannt zu sein).
>
> Werner
> --
Jost
Stefan Roessinger schrieb am 01.08.96:
> Ganz einfach: derselbe Mensche ist bei gleicher Leistung
> (aufgewendete Energie pro Zeit) ca. 10-15% langsamer mit
> Inline-Skates als auf dem Fahrrad (sofern man nicht
> Renn-inlines mit klapprad vergleicht).
Der Stundenweltrekord für's Skaten liegt bei 45 Kilometer? Respekt.
hajo
--
Im übrigen bin ich der Meinung, daß die Fido-Gates geschlossen werden müssen.
DJ>Wie kommt Ihr bloss darauf, dass Skater langsamer sind als Radfahrer??
DJ>Wenn ich mich hier so umgucke sind es meistens die Skater die die
DJ>Radler ueberholen!
Kommt drauf an :) Auf jeden Fall ist das Inline-Skaten im Verkehr/in der Stadt
gefährlicher als Fahrradfahren (schlechte Bremsverzögerung, ungünstige
Fahrposition mit Kopf voraus, keine Verkehrsordnung) und deshalb als
Verkehrsmittel dem Fahrrad nicht ebenbürtig.
Aber es bringt doch verdammt Spaß.
''''
(O O)
+-------------oOO------(_)-----------------------+
| I haven't lost my mind, |
| it's backuped on tape somewhere |
| Email: Claas_...@ki.maus.de |
+-------------------------------oOO--------------+
> Wie wäre es mit accubetriebenen LED-Blinkern vorne und hinten an den
> Skates? Weiß jemand wie ich diese Erfindung erfolgreich vermarkten könnte?
Sie ist sicher nicht mehr patentierfähig, da es sie z.B. schon eingebaut
in Schuhe, Rucksäcke oder Fahrradhelme gibt. Damit mußt du die Dinger
schon selbst herstellen und vertreiben, um damit verdienen zu können.
Schönen Gruß
Martin
BE>Aber mal 'ne andere Frage: Ich muss zugeben, dass ich noch nie mit
BE>Inline - Skatern selbst unterwegs war, aber wie sieht's bei den
BE>Teilen eigentlich mit Bremsen aus ?
BE>
BE>So bei 50 den Berg runter mit Laster aus der Ausfahrt kommend ?
Meiner Meinung nach das größte Problem der Dinger. Ich bin als eigentlicher
Mountainbiker schon ein paarmal die Dinger gefahren und schon bei
Geschwindigkeiten ab über 30 km/h hatte ich ernsthafte Sorgen, was meine
Bremsfähigkeit betraf. Da bist Du ziemlich geliefert wenn ein Auto oder auch
nur ein Hund oder Radfahrer Dir in die Bahn gerät :)
Gar nicht: Gibt's nämlich schon.
Blinklicht aktiviert sich, wenn die Skates rollen, geht nach 30 Sek.
Stillstand aus.
Bloß laufen sie nicht mit Akkus, sondern mit Batterien, was allerdings bei
dem geringen Strombedarf IMO unbedenklich ist, da die Batterien
wahrscheinlich fast ein Jahr oder länger halten. Man skatet ja nicht jeden
Tag im dunkeln.
IMO sind diese Lichter aber zu tief angebracht, man sieht sie kaum, weil
oft andere Gegenstände davor liegen. (Büsche, Bordsteine, parkende Autos
etc.)
Hier in BS fährt ein Skater herum, der hat einen Helm auf und an diesem
hinten ein rotes LED-Blinklicht befestigt, vorne eine Stirnlampe. Den
sieht man sehr gut, und er selbst sieht auch relativ gut. Das scheint auch
notwendig, dann ich habe ihn noch nie langsam fahren sehen, das kann er
wahscheinlich gar nicht...
-Martin-
: Ausserdem: Ein Arsch zu Fuss, auf dem Fahrrad oder auf Skates
: ist mir immer noch um Laengen lieber als ein Arsch im Auto.
Das ist der Punkt: wenn mich einer mit dem Roller schneidet und ich
im Auto sitze, aergere ich mich kaum.
Wenn ich als Rollerfahrer von einem Autofahrer geschnitten werde,
bin ich stocksauer. Vor allem, wenn ich weis, dass er mich gesehen
hat, aber nach dem Motto "mir passiert ja nix" reinzieht.
> Skater auf Radweg, und bei beklingelt werden kurz auf dem Fussweg,
> ist imho die Loesung. Fehlt nur noch die Beleuchtungsfrage...
Da gibt«s "ganz tolle batteriebetriebene Leuchtdinger" zum anschnallen.
Sieht zwar etwas spacig aus, aber was soll«s, man wird wenigstens gesehen..
ciao,
Helmut
--
This space for rent