> ich habe gerade einen Schlauch der langsam und regelmäßig Luft
> verliert :-(.
_JEDER_ Schlauch verliert Luft, aber ...
> und alle drei Tage nachpumpen
... das ist ein bischen heftig. Normalerweise sollte es reichen, ungefähr
alle drei bis vier Monate die Luft zu kontrollieren.
Du hast doch nicht etwa versehentlich einen Venyl-Schlauch erwischt?
--
Erika Ciesla, Mannheim/Germany - http://home.t-online.de/~erika.ciesla
PS: Ein Ruck ohne Sack ist wie ein Schlapp ohne Schwanz!
Hallo Stefan,
hast du mal nachgesehen ob das Ventil noch dicht ist?
Bei älteren Blitzventilen kann es vorkommen das sie undicht werden.
Gruß, M.R.
> Der Standardtip für so etwas ist ja etwas Milch in den Schlauch,
> aufpumpen, die Milch wird sauer und gerinnt und dichtet die/das
> kleinere Leck(s) ab. Bei einem Dunlop-Ventil wäre mir klar, wie ich
> das machen würde: Ventil rausschreiben, Milch reinspritzen, Ventil
> reinschrauben, aufpumpen, fertig. Es handelt sich aber um einen
> Schlauch mit Sclaverand-Ventil.
Ich hatte mir mal einen Adapter fuer sowas gebaut, weiss aber nicht mehr
genau, wie der aussah.
> ich habe gerade einen Schlauch der langsam und regelmäßig Luft
> verliert :-(. Ein Loch kann ich nicht finden und alle drei Tage
> nachpumpen (Druck runter von 4 auf 2,5 Bar) finde ich nervig.
Probier zunächst noch mal, den Schlauch mit viel Luft und viel
Geduld im Wasserbad zu prüfen.
Mir ist so etwas mal mit `intermittierendem Fehler' passiert. Im
Wasserbad war alles wirklich gut, draußen, im Einsatz, verlor der
Sclaverandventil-Schlauch wieder die Luft. Da war die Ursache ein
einschraubbarer Ventileinsatz, bei welchem zwar das Ventil dicht
war, die Luft aber um den Einsatz herum entwich. Und wo es
scheinbar immer ein bisschen Rüttelei brauchte, bis der winzige
Luftdurchlass zwischen den Gewindegängen wieder frei war. Der
Schlauch war von Schwalbe. Ich weiß nicht, ob Schläuche mit solchen
Einsätzen noch im Handel sind. Da kann sehr festes Einschrauben
des Ventileinsatzes (mit 4 mm Maulschlüssel oder so) helfen.
Hans "wozu ist Einschraubbarkeit von Sclaverand-Ventileinsätzen
eigentlich gut?" Crauel
viele Grüße
Günther
--
spam trap st...@gmx.de lesichnicht
>>Hans "wozu ist Einschraubbarkeit von Sclaverand-Ventileinsätzen
>> eigentlich gut?" Crauel
>
> Vielleicht weil die bei unsachgemäßer Behandlung kaputt gehen können?
>
Mit der Kombi- oder Rohrzange bestimmt. Demnächst mehr über die
Einstellung der Schaltung mit dem Vorschlaghammer...
>> Du hast doch nicht etwa versehentlich einen Venyl-Schlauch erwischt?
Pardon, Latex wäre hier richtig gewesen.
> Am Fabrikat des Schlauchs dürfte es nicht liegen, der hat sich fast ein
> Jahr normal verhalten
Ah ja! Na dann hast Du tatsächlich irgend wo eine poröse Stelle. Entweder
ein microfeines Loch, oder das Ventil ist nicht mehr ganz dicht.
Tja, dann wirst Du suchen müssen. Pump das Dingen mal ganz stramm auf, aber
nicht so doll daß er platzt, und zieh ihn durch ein Wasserbad; das ist die
einzige Chance, das Löchelein zu finden.
> Keine Ahnung, aus welchem Material der Schlauch ist, ist ein
> handelsüblicher Schwalbe für 47-622.
Das müßte dann ein SV17 oder DV17 sein, je nachdem was für ein Ventil du
hast. Das sind normale Schläuche. Die werden heute meistens aus Butyl
gefertigt, und sollten nahezu luftundurchlässig sein.
Ja, es bleibt dabei, Du hast entweder ein Loch, oder ein defektes Ventil.
> "Michael Roos" <mr...@t-online.de> wrote:
>
> > hast du mal nachgesehen ob das Ventil noch dicht ist?
> > Bei älteren Blitzventilen kann es vorkommen das sie undicht werden.
>
> Schon klar, Blitzventile sind eigentlich immer leicht undicht -
> jedenfalls nach meiner Erfahrung. Es handelt sich aber um einen
> Schlauch mit Sclaverandventil.
Hallo,
gerade mit den Sclaverand Ventilen hatte ich in letzter Zeit oft
Probleme und zwar wird nicht das Ventil selber undicht sondern die
Verschraubung Ventil Ventilschaft. Bezüglich der Festigkeit der
Verschraubung kann man so pauschal leider keinen Rat geben: Ich hatte
schon Exemplare bei denen schon bei etwas festerem Anziehen die Dichtung
ein Loch bekommen hat, gerade momentan habe ich aber ein Ventil das nur
dicht ist, wenn ich es ganz fest mit der Zange in den Schaft reindrehe,
die Dichtung bleibt dabei heile!
Im Wasserbad sollte man das aber sehen, auf jden Fall genau hinschaun
und etwas am Ventil wackeln.
Viele Grüße, Gunnar.
noch eine Lösung gibt's hier: http://www.pannenfrei.de/shop/
Auch wenn andere anderer Meinung sind, ich benutze diese Pannenemulsion
bisher mit gutem Ergebnis. Die Einfüllung ist auch bei SV-Ventilen möglich,
aber nur bei solchen, deren Ventileinsatz herauszuschrauben sind.
Ventileinsatz herausschrauben, Pannenflüssigkeit mit Plastikspritze
einfüllen (nach Gebrauchsanweisung), Ventileinsatz einschrauben, das Rad ein
paarmal drehen - fertig.
Keine Probleme mit porösen Stellen oder sogar Löchern bis zu einer
bestimmten Größe. Auf diese Weise (mit der Plastikspritze, z.B. die, die Du
für Dein Magura Blood benutzt) bekommst Du auch die Milch in den Schlauch. -
Übrigens ein interessantes Rezept, habe ich noch nicht von gehört.
Wie geschrieben: Meine Erfahrung mit der Pannenflüssigkeit von OKAY sind
bisher sehr positiv. Kein Nachpumpen und bei richtiger Anwendung kein
Verkleben des Ventils, auch nicht des SV-Ventils.
Gruß
Walter
> weil es vorkommt, daß die Ventile undicht werden bevor der
> Schlauch am Ende ist. In dem Fall erspart der Einsatz den
> Schlauchwechsel.
Klar. Doch ich kann mich nicht erinnern, dass bei mir im
Gebrauch ein Ventileinsatz undicht geworden ist oder aus anderen
Gründen getauscht werden musste. Der Schlauch war stets vorher
aus anderen Gründen fertig. (Vielleicht erinnere ich mich auch
nur nicht.)
Nachdem der tauschbare Einsatz etwas höheren Produktionsaufwand
erfordert und damit grundsätzlich einen höheren Preis des
Schlauchs zur Folge hat: Tauchen undichte Ventileinsätze denn
so häufig auf?
Hans Crauel
> Ich habe den Eindruck, daß das bei mir auch einschraubbare
> Ventileinsätze sind, allerdings nicht mit Maulschlüssel zu
> befestigen oder lockern, aber vielleicht mit der Kombizange.
Der Einsatz ist oben grundsätzlich oben rund, hat jedoch zwei
abgeflachte Flanken. Dort kann man einen Maulschlüssel ansetzen.
Wenn man denn so einen kleinen hat. Kombizange geht meiner
Erfahrung nach nicht so gut, weil zu grob.
Hans "Rainer Rauschenberg find ich gut" Crauel
> Wo rohe Kräfte sinnlos walten...
> Bei dem letzten Ventileinsatz, den ich im Kaufhaus geholt habe, war
> ein kleines Plastikteil dabei, mit dem man das wunderbar machen kann.
> Mit mehr Kraft und schwerem Werkzeug ist da schnell was kaputt gemacht.
> Und mit der Kombizange kannst Du den Einsatz ganz fix ruinieren.
Na, nun mal man nicht den Teufel an die Wand. Weil das `Gegenlager'
beim Einschrauben des Ventileinsatzes geschmeidig ausweicht, kann
man nicht wirklich viel Kraft ausüben. Gut, man könnte das Ventil
unten noch einmal mit der Zange fassen, und dann gib ihm ...
> Erst mal ein neues Ventil rein. Schleichender Druckverlust kommt
> gerne mal vom Ventil und nicht immer vom Schlauch.
Bei dem einen Fall, wo es bei mir dort Probleme gab, war es nicht
der Einsatz. Den hatte ich (erfolglos) getauscht.
> Demnächst mehr über die Einstellung der Schaltung mit dem
> Vorschlaghammer...
Also ehrlich. Der 300g-Hammer reicht da völlig, sowie eine Grip-
oder auch eine Wasserpumpenzange.
Hans Crauel
Außerdem ist es dadurch möglich, eine Ventilverlängerung einzusetzen;
Braucht man, um den Schauch zB in Hochprofilfelgen einzusetzen.
Martin
>Nachdem der tauschbare Einsatz etwas höheren Produktionsaufwand
>erfordert und damit grundsätzlich einen höheren Preis des
>Schlauchs zur Folge hat: Tauchen undichte Ventileinsätze denn
>so häufig auf?
Nein, aber es kommt vor, daß das Ventilstängchen irreversibel verbiegt.
Ansonsten besteht die Möglichkeit, eine Verlängerung einzubauen, bei
Hochprofilfelgen ist das manchmal notwendig, sofern kein Schlauch mit
längerem Ventilstock zur Hand ist.
--
Dieses Dokument wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und gilt ohne
Unterschrift und Siegel. Alle Angaben ohne Gewähr. Wir stellen die Normalität
augenblicklich wieder her, sobald wir wissen was eigentlich normal ist.
florian...@gmx.de http://www.floimnetz.de
Braucht man das?
Das Sclaverand-Ventil gibt es in zwei Ausführungen:
normal = 40mm
lang = 60mm
Zum Vergleich, der Schaft eines Dunlop-Ventils mißt nur 32mm, und davon muß
man noch ca. 5mm abziehen, wegen der Überwurfmutter, mit der der
Ventileinsatz fixiert wird.
> Martin Appel wrote:
> > Außerdem ist es dadurch möglich, eine Ventilverlängerung einzusetzen;
> > Braucht man, um den Schauch zB in Hochprofilfelgen einzusetzen.
>
> Braucht man das?
>
> Das Sclaverand-Ventil gibt es in zwei Ausführungen:
>
> normal = 40mm
> lang = 60mm
>
> Zum Vergleich, der Schaft eines Dunlop-Ventils mißt nur 32mm, und davon muß
> man noch ca. 5mm abziehen, wegen der Überwurfmutter, mit der der
> Ventileinsatz fixiert wird.
AFAIK gibts/gabs Schläuche für Rennräder sogar mit drei Ventillängen,
aber
nicht für alle Schauchtypen und von allen Herstellern.
(Latex oder sehr leichte Schläuche gibt es oft nur in einer
Ventillänge, das gleiche gilt für Schlauchreifen), ausserdem hängt es
immer noch davon ab, wie hoch die Hochprofilfelge ist.
Bei Lightweighträdern beispielweise muss man die "eingeschraubte"
Ventilverlängerung zum Aufpumpen noch durch eine aufgeschraubte
ergänzen.
Martin
[einschraubbare Ventileinsätze]
> Der Einsatz ist oben grundsätzlich oben rund, hat jedoch zwei
> abgeflachte Flanken. Dort kann man einen Maulschlüssel ansetzen.
> Wenn man denn so einen kleinen hat. Kombizange geht meiner
> Erfahrung nach nicht so gut, weil zu grob.
Es gibt kleine Rändelscheiben, die man auf diese Ventileinsätze schieben
kann. Es reicht, wenn man dann mit denen mit der Hand, ohne weiteres
Werkzeug, anzieht.
Gabriele
Da das Ab- und Aufziehen von Reifen ganz sicherlich nicht zu meinen
liebsten Beschäftigungen zählt, tausche ich eigentlich immer zuerst
das Ventil aus, wenn der Schlauch etwas Luft verliert. Es sei denn,
es steckt ein Nagel im Reifen.
Im Übrigen: Schläuche sind Verbrauchsmaterial und wandern bei mir,
sofern sich ein Loch nicht sofort finden läßt, ohne große und
zeitaufwendige Aktionen in der Badewanne in den Gummihimmel.
Immer nach dem Motto: fahren statt baden!
Insofern verstehe ich nicht ganz, mit welcher Leidenschaft hier über
die Reparatur von Schläuchen diskutiert wird. Das könnte höchstens
auf einer Tour interessant sein, auf der man keinen Ersatz dabei hat.
Und das ist in meinen Augen ein klein wenig leichtsinnig.
viele Grüße aus der Wegwerfwelt
[austauschbare Sclaverand-Ventile]
> Nachdem der tauschbare Einsatz etwas höheren Produktionsaufwand
> erfordert und damit grundsätzlich einen höheren Preis des
> Schlauchs zur Folge hat: Tauchen undichte Ventileinsätze denn
> so häufig auf?
Ich kenne keine, eher schon verbogene Einsätze. Vielleicht hat die
Tauschbarkeit aber auch historische Gründe? Als Schlauchreifen noch
üblich waren, hat man sicher lieber ein Ventil gewechselt als einen
kompletten Reifen. Weiß jemand Genaueres?
Martin
Man kann Latex nicht vulkanisieren, und hochwertige Schlauchreifen
verwendeten AFAIK Latex.
--
MfG/Best regards
helmut springer
Ich kann mich nicht erinnern, daß es damals(tm)
ausschraubbare (französische) Ventile gab. Kann aber auch
sein, sie waren immer richtig fest, so daß es nie auffiel.
;-)
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
Wenn der Schlauch alt und womöglich porös ist, kannst Du ihn mit gutem
Gewissen mit Pannenspray abfüllen. Solche Kleinstlecks wie in Deinem
Fall sind das Einzige, wogegen diese ganzen Dichtpampen überhaupt gut
sind.
> Der Tip mit der Milch ist hier in der Gruppe IIRC auch schon erwähnt
Ah, Bio-Dichtpampe für die orthodoxen Ökos gibt's also auch :-)).
Aber bitte nur Bioland-Milch verwenden, mind. aber welche mit Künast-
Siegel!
--
CU Christoph Maercker.
Radfahren: Erneuerbare Energien statt Krieg um Öl.
>> Der Tip mit der Milch ist hier in der Gruppe IIRC auch schon erwähnt
>
> Ah, Bio-Dichtpampe für die orthodoxen Ökos gibt's also auch :-)).
> Aber bitte nur Bioland-Milch verwenden, mind. aber welche mit Künast-
> Siegel!
Von freilaufenden Kühen?
--
Erika Ciesla, Mannheim/Germany - http://home.t-online.de/~erika.ciesla
PS: Steuern sparen - Fahrrad fahren!
> Christoph Maercker wrote:
>> Stefan Schulze wrote:
>>> Der Tip mit der Milch ist hier in der Gruppe IIRC auch schon erwähnt
>>
>> Ah, Bio-Dichtpampe für die orthodoxen Ökos gibt's also auch :-)).
>> Aber bitte nur Bioland-Milch verwenden, mind. aber welche mit Künast-
>> Siegel!
>
> Von freilaufenden Kühen?
sollte Rohmilch sein damit die Gaerung schnell einsetzen kann und die
freigesetzten Gase einem weiteren Luftverlust entgegenwirken.
Gruss Martin
--
cheers, beers, no gears!