Zunächst war ich einmal Feuer und Flamme. Ich wollte sogar einen
Verein gründen.
Einen Verein gegen Autos. Au ja!
Dann habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich wirklich gegen Autos
bin und zu Schluss gekommen:
"Nicht wirklich".
Dann doch besser FÜR etwas eintreten! Für das Fahrrad als
Verkehrsmittel.
Ich halte das Verkehrsmittel aber nicht für Mehrheitsfähig.
Wer wird schon gerne bei Regen nass, schwitzt bergauf und friert im
Winter?
Trotzdem gibt es eine Minderheit, die auch ganzjährig das Rad als
Verkehrsmittel nutzen will.
Diese Minderheit gilt es zu schützen.
Leider wird diese Minderheit durch bauliche Maßnahmen zur Förderung
der Radverkehrs immer mehr behindert.
Es wird notwendig, dass diese Minderheit in der Öffentlichkeit
wahrgenommen wird. Dafür würde es sich
lohnen einen Verein zu gründen, auch wenn der vielleicht zunächst
einmal sonst nichts dolles macht.
Wichtig wäre, dass nicht der Eindruck entsteht hier geht es nur um
freie Fahrt für freie Bürger. Es sollten ein paar Dinge ganz bewusst
nicht mit in das Portfolio dieses Vereins, um die Gruppe nicht zu
heterogen werden zu lassen, als da wären:
- Keine prinzipielle Bekämpfung des LKW- und Autoverkehrs
- Kein Anspruch auf Verbesserung der Umwelt oder des
Umweltbewusstseins
- Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
Ziele sollten sein:
- Abbau von Barrieren für den Radverkehr
- Verhinderung von Fahrverboten
- Verhinderung von Vorschriften, die das Radfahren erschweren/
komplizieren
- Darstellung der Verkehrsradler als selbstbewusste Verkehrsteilnehmer
im Strassenverkehr
Was meint ihr?
> Dann doch besser FÜR etwas eintreten! Für das Fahrrad als
> Verkehrsmittel.
> Ich halte das Verkehrsmittel aber nicht für Mehrheitsfähig.
Definiere "mehrheitsfähig".
Es genügt, wenn die Gesellschaft akzeptiert, dass es außer motorisiertem
Individualverkehr und ÖPNV auch noch andere Verkehrsmittel gibt, deren
Benutzung nicht künstlich erschwert werden sollte.
> Wer wird schon gerne bei Regen nass, schwitzt bergauf und friert im
> Winter?
> Trotzdem gibt es eine Minderheit, die auch ganzjährig das Rad als
> Verkehrsmittel nutzen will.
> Diese Minderheit gilt es zu schützen.
Also wenn ich mich in meiner Umgebung umsehe, scheint diese Minderheit
nicht so klein zu sein. Die steigenden Spritpreise dürfte diese Zahl
noch wachsen lassen.
> Leider wird diese Minderheit durch bauliche Maßnahmen zur Förderung
> der Radverkehrs immer mehr behindert.
> Es wird notwendig, dass diese Minderheit in der Öffentlichkeit
> wahrgenommen wird. Dafür würde es sich
> lohnen einen Verein zu gründen, auch wenn der vielleicht zunächst
> einmal sonst nichts dolles macht.
Dann schau' Dir erst mal an, was es schon gibt, z.B.:
<http://cycleride.de/>
<http://bernd.sluka.de/Radfahren/vgr.html>
<http://de-rec-fahrrad.de/alltag/radweg>
> - Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
Wieso nicht? Gerade *das* wäre doch ein guter Grund, in der
Verkehrspolitik umzudenken. Der momentante Radverkehr ist offenbar nicht
so wichtig - anders kann ich mir die derzeitige Situation in vielen
Städten nicht erklären.
Ich lese es so, dass "mehr Radfahrer" kein explizites Ziel sein soll. Es
soll nicht nur auf "haha, wir wachsen und haben mehr Meinungskraft 3000
forte" gesetzt werden (es fahren ja genug Leute Rad).
Sprich: Wenn es mit dem Abbau der Barrieren für Radfahrer einhergeht,
dass mehr Leute mit dem Rad fahren, ist das für Bernhard irrelevant.
Weder positiv noch negativ.
So ist die Zielsetzung ja gar nicht schlecht.
Krischan
Gute Frage. Der ADFC scheint durch seine Zielgruppenwahl relativ
stark selbstbeschraenkt zu sein, im Zweifel heisst es immer "das
verstehen die nicht".
--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei
>> - Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
> warum?
Wenn das primäre Ziel eine Verbesserung der Bedingungen für Alltagsrad-
fahrer ist, gehört pro-Fahrrad Propaganda nicht direkt dazu. Natürlich
ist es trotzdem wünschenswert, mehr Leute zum Radfahren zu bringen.
Aber nochmal zum Ursprungsposting: War das nicht ungefähr der Ansatz des
ADFC?
Tobi
> X-No-Archive: yes
>
> Marcus Hain wrote:
> > Marcus Endberg <[Mailadresse steht im Header]> wrote:
> >>Bernhard Kraft wrote:
> >>[Interessenvertretung (nicht "auch-") Fahrradfahrer]
> >>
> >>>- Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
> >>
> >>warum?
> >
> > weil das wieder in diesen elendigen Diskussionen für/gegen mehr
> > Radwege/[...] endet.
>
> Zwangslaeufig?
Die Forderung nach mehr Radverkehr führt zwangsläufig zu der Frage, wo
die denn dann alle fahren sollen (ohne Fußgänger oder Autos zu
behindern), bzw. wie man die Leute zu mehr Rad fahren motiviert. Also:
Ja. Zumindest die nächsten 10 bis 20 Jahre.
Marc
> Es genügt, wenn die Gesellschaft akzeptiert, dass es außer motorisiertem
> Individualverkehr und ÖPNV auch noch andere Verkehrsmittel gibt, deren
> Benutzung nicht künstlich erschwert werden sollte.
>
Das hast du vielleicht etwas besser formuliert als ich.
> <http://cycleride.de/>
Sowas habe ich gesucht.
> <http://bernd.sluka.de/Radfahren/vgr.html>
sehr witzig, zumal carambolagen.de genau das Gegenteil schreibt ...
> > - Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
>
> Wieso nicht? Gerade *das* wäre doch ein guter Grund, in der
> Verkehrspolitik umzudenken. Der momentante Radverkehr ist offenbar nicht
> so wichtig - anders kann ich mir die derzeitige Situation in vielen
> Städten nicht erklären.
>
Radfahren ist populär. Man braucht dafür keine Reklame zu machen. Die
Radfahrer sind aber alle nur kleine Mäuschen, die sich mit
lächerlichen Streifen am Rande der Straße begnügen. Diese Leute fühlen
sich durch die heutige Verkehrspolitik gut vertreten. Die Politik
nimmt diese Leute ernst und schenkt ihnen mehr benutzungspflichtige
Radweg. Mehr ist nicht immer besser!
Ich sehe nur das die Menge der Radwegkilometer schneller steigt, als
die Anzahl der Radfahrer. Um zu erreichen, dass die Radwege einen
Auslastungsgrad haben, der auch nur annähernd an den Auslastungsgrad
unserer Strassen durch Auto heran reicht, müsste man schon die
Migrationspolitk grundlegend ändern. Durch deutsche Radfahrer schafft
man das nicht.
Außerdem: Das System "Strasse und Auto" funktioniert nur äußerst
mäßig. Wenn dann ein Autofahrer auf den Radweg umsteigt, kann ich gut
verstehen, dass er damit erst einmal zufrieden ist.
Bernhard
(Der vielleicht zu Weihnachten einen Newsreader geschenkt bekommt)
[so einiges]
Jan Tebbe heißt der Mann, der das schon viele Jahre vor Dir versucht
hat. Leider haben seine Nachfolger vor lauter Mitgliederwerbung hat der
Verein inzwischen seine ursprünglichen Ziele völlig aus den Augen verloren.
Jan wollte einen kleine Verein, mit kompetenten Planer und Fachleuten,
die Beraten und fordern.
Vielleicht schaffst Du es seine Fehler zu vermeiden?
Was ist denn an mehr Radverkehr erstrebenswert?
tilo
> On 21 Jul., 14:36, Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>> Bernhard Kraft wrote:
>
>>> - Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
>> Wieso nicht? Gerade *das* wäre doch ein guter Grund, in der
>> Verkehrspolitik umzudenken. Der momentante Radverkehr ist offenbar nicht
>> so wichtig - anders kann ich mir die derzeitige Situation in vielen
>> Städten nicht erklären.
>>
>
> Radfahren ist populär. Man braucht dafür keine Reklame zu machen. Die
Da bin ich mir nicht sicher. Als "Freizeitsport" mag es durchaus populär
sein - ob es auch als "Verkehrsmittel" dasselbe Ansehen hat, bewzeifle
ich. Viele, die jetzt vom Auto auf's Fahrrad umgestiegen sind, machen
das doch nur wegen der hohen Benzinpreise - und vermutlich auch nur so
lange die Witterung trocken und halbwegs warm ist. Bei diesen Leuten ist
die Forderung auch nicht "bessere Infrastruktur für Fahrradnutzung"
sondern "Senkung der Mineralölsteuer (damit wir wieder unsere Autos
benutzen können, ohne davon arm zu werden)".
> Radfahrer sind aber alle nur kleine Mäuschen, die sich mit
> lächerlichen Streifen am Rande der Straße begnügen. Diese Leute fühlen
Ich nicht. Etliche Bekannte in meiner Umgebung auch nicht - und da sind
einige im Alter jenseits 50 oder 60 dabei, die sehr selbstbewusst auch
auf der Fahrbahn unterwegs sind und die durchaus nicht die Meinung
"Radweg = gut" teilen - allen voran mein Opa, der allerdings
mittlerweile körperlich bedingt leider nur noch zu Fuß unterwegs ist.
> sich durch die heutige Verkehrspolitik gut vertreten. Die Politik
> nimmt diese Leute ernst und schenkt ihnen mehr benutzungspflichtige
> Radweg. Mehr ist nicht immer besser!
Man muß Menschen auch dazu motivieren, ihre Rechte als
Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Man darf durchaus auch Wege fahren, wo
kein Radweg vorhanden ist und man muss sich keinesfalls von Leuten in
Autos nötigen lassen, weil sie ihre "Freiheit" durch radfahrende
Mitmenschen eingeschränkt sehen.
> [Schnipp]
>
> Man kann mehr Radverkehr erzielen, indem man die KFZ-Nutzung hinreichend
> unattraktiv macht
>
> [Schnapp]
Das passiert doch momentan quasi von selbst. In der Firma in der ich
arbeite quillt momentan der Fahrradständer über.
Stefan*muß am Freitag tanken*Leiner
>> - Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>> Ziele sollten sein:
>>
>> - Abbau von Barrieren für den Radverkehr
>> - Verhinderung von Fahrverboten
>> - Verhinderung von Vorschriften, die das Radfahren erschweren/
>> komplizieren
>> - Darstellung der Verkehrsradler als selbstbewusste Verkehrsteilnehmer
>> im Strassenverkehr
>
> All das dürfte ohne das oben Unterstrichene (was du ja nicht willst) kaum
> erreichbar sein.
>
> Rainer
>
ich würde vermuten dass obige sein nebeneffekt der anderen ziele sein wird.
Andreas
...
> ... einem Verein, der nur ein bestimmtes Grueppchen von
> Radfahrern vertreten will, werde ich nicht beireten.
> Verkerhspolitische Ausrichtung Ja, Klassendenken Nein.
Also gut, ich ziehe die Formulierung "Ziel sollte nicht mehr
Radverkehr sein" zurück.
Sie ist einfach zu negativ formuliert. Ich meinte:
Der Verein sollte auch nicht davor zurückschrecken Maßnahmen zu
unterstützen,
die nicht von der Mehrheit der Radfahrer unterstützt werden. Der
Verein
sollte nicht den Anspruch erheben alle Radfahrer vertreten zu wollen.
Das als
Standesdünkel zu bezeichnen geht zu weit. Es geht darum auch
unpopuläres
durchzusetzten zu versuchen, auch wenn dadurch die Mitgliederzahl
klein bleibt.
Ein Standesdünkel oder Klassendenken kann man in einem Verein sowieso
schlecht durchziehen. Dazu muss man schon eine sehr rigide Satzung
formulieren
oder hohe Mitgliedsbeiträge verlangen. Ansonsten wird man kaum
verhindern können, dass
in dem Verein auch Leute Mitglied werden, die nur Gelegenheitsradler
auf dem Radweg sind.
Eine Vermehrung des Radverkehrs auf Kosten der Qualität des Radfahrens
sollte
vermieden werden. Der Verein sollte auch das Thema Geschwindigkeit
thematisieren.
Es soll nicht um hemmungslose Raserei gehen. Es ist allerdings klar,
dass der Radverkehr
durch besser trainierte Fahrer und besser Technik des Rades schneller
geworden ist.
Ich will diese Geschwindigkeit auch nutzen können.
Ich weiss dass das so klingt wie bei den BMW-Fahrern auf der
Überholspur.
Es ist aber etwas anderes. Die Leidtragenden sollen nicht die
schwächeren
Verkehrsteilnehmer sein, sondern nur die Autofahrer,
die ein bischen ausweichen müssen, um die Radfahrer zu überholen.
Jetzt könnte man meinen, eine sture Anti-Radweg-Bewegung würde
reichen.
Daran glaube ich nicht. Der Abschaffung der Blauschilder würde eine
Rotschilderwelle folgen. Das ist jetzt schon so, weil auch der ADFC
auch nicht mehr
für mehr Blauschilder ist. Die Verkehrspolitik wird sich immer neue
Ideen ausdenken
Radfahrer zu gängeln und lächerlich zu machen. Die Pflastermalereien
sind da ja ein
bekanntes Beispiel.
>Mir geht es wie so vielen hier: Ich bin genervt von Radwegen!
Mir geht das nicht so. Ich bin genervt nur von Radwegen, die ich
benutzen muß. Und von Witzbolden, die behaupten, mir mit Radwegen etwas
Gutes zu tun zu wollen - Radwegen, die sie selber überwiegend überhaupt
nicht benutzen!
>Aber was
>dagegen tun?
Fahrbahn fahren.
>Ich bin neulich angesprochen worden, bei dieser Aktion hier
>mitzumachen:
>
>http://www.carambolagen.de
Oh Graus.
"Freiheit für Grönland! Weg mit dem Packeis!"
Nee, weeste, dann lieber eine gemeinsame Aktion gegen den Schnupfen. Der
nervt mehr, vor allem beim Radfahren.
>Zunächst war ich einmal Feuer und Flamme. Ich wollte sogar einen
>Verein gründen.
>Einen Verein gegen Autos. Au ja!
>Dann habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich wirklich gegen Autos
>bin und zu Schluss gekommen:
>"Nicht wirklich".
Schön, das ist eine gute Antwort. 42 ist auch eine schöne Antwort. Aber
was war eigentlich die Frage?
>Dann doch besser FÜR etwas eintreten! Für das Fahrrad als
>Verkehrsmittel.
Quark. Wehre Dich dagegen, wenn Deine Rechte und Möglichkeiten als
Nutzer dieses Verkehrsmittels beschnitten werden - Du hast allen Grund
dazu. Aber warum sich für das Gerät einsetzen? Würdest Du Mitglied in
einem Verein für Zahnbürsten sein wollen? Für Waschmaschinen?
>Ich halte das Verkehrsmittel aber nicht für Mehrheitsfähig.
Seit wann sind Verkehrsmittel "mehrheitsfähig"? Was genau soll das
überhaupt sein? Wenn Du auf den Verbreitungsgrad abstellst - Fahrräder
sind in Deutschland ungefähr so alltäglich wie Zahnbürsten - fast jeder
besitzt eines oder mehrere. Anders Autos, Motorräder oder Hubschrauber,
von denen nur ein Teil der erwachsenen Bevölkerung ein entsprechendes
Vehikel besitzt und auch benutzen darf.
Was also genau wolltest Du hier sagen?
>Wer wird schon gerne bei Regen nass, schwitzt bergauf und friert im
>Winter?
Wer putzt sich schon gerne die Zähne?
>Trotzdem gibt es eine Minderheit, die auch ganzjährig das Rad als
>Verkehrsmittel nutzen will.
Mit fast allem, was Du tust, bist Du Teil einer Minderheit. Du mußt nur
die Abgrenzung passen wählen.
Im Ernst - diese Herangehensweise ist abwegig.
>Diese Minderheit gilt es zu schützen.
Nein, das ist nicht nötig. Es reicht völlig aus, wenn man darauf
verzichtet, alltägliche Verhaltensweisen zu diskriminieren und zu
behindern, bloß weil es einer Koalition aus Minderheiten aus z.T.
niederen, z.T. völlig blödsinnnigen Motiven so gefällt. Der ganzjährige
Gebrauch eines Fahrrades ist eine gewöhnliche, unauffällige Aktivität,
die niemanden beeinträchtigt und die keiner besonderen staatlichen
Aufmerksamkeit bedarf, unabhängig davon, wie viele sich dessen
befleißigen. Wenn man, was längst überfällig wäre, endlich darauf
verzichtete, sie massiv zu diskriminieren (etwa durch den Wegfall der im
1000jährigen Reich festgeschriebenen*) Radwegebenutzungspflicht),
bedürfte es keines besonderen Minderheitenschutzes.
>
>Leider wird diese Minderheit durch bauliche Maßnahmen zur Förderung
>der Radverkehrs immer mehr behindert.
Indirekt ja, da Radwegebau und Radwegebenutzungspflicht sich gegenseitig
bedingen und befördern.
>Es wird notwendig, dass diese Minderheit in der Öffentlichkeit
>wahrgenommen wird.
Meine Erfahrung ist leider, daß diese Wahrnehmung i.A.. nichts Gutes
bringt. Notwendig mag ja sein, hinreichend sicher nicht. Also
Vorsicht.
>Dafür würde es sich
>lohnen einen Verein zu gründen, auch wenn der vielleicht zunächst
>einmal sonst nichts dolles macht.
Willkommen im VGR.
<http://0x1a.de/rec/fahrrad/faq/alltagsradler/verkehrsrecht/falschparker/hallopartner/t3.html>
...
>Ziele sollten sein:
...
>- Abbau von Barrieren für den Radverkehr
>- Verhinderung von Fahrverboten
>- Verhinderung von Vorschriften, die das Radfahren erschweren/
>komplizieren
>- Darstellung der Verkehrsradler als selbstbewusste Verkehrsteilnehmer
>im Strassenverkehr
*)
Die Förderung der Motorisierung ist das vom Führer und Reichskanzler
gewiesene Ziel. Mit der weiteren Zunahme der Fahrzeuge im
Straßenverkehr, vor allem der Kraftfahrzeuge, muß die echte
Gemeinschaft aller Verkehrsteilnehmer einschließlich der Fußgänger im
Interesse einer nachhaltigen Besserung der Verkehrsdisziplin
vordringlich hergestellt werden. Die Voraussetzungen hierfür zu
schaffen, ist der Zweck dieser Verordnung.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Freut mich für dich, meine Erfahrung ist anders.
Hier nur mal ein Beispiel: Ich habe einen Bekannte, die seit einiger
Zeit auch mehr Rad fährt.
Ich erzählte ihr, dass ich neulich auf der Bundesstrasse nach
Dingenskirchen gefahren bin. Darauf hin sie:
"Auf der Bundesstrasse darf man doch nicht radfahren!".
So etwas ist normal. Ich möchte nicht wissen, wieviele Radfahrer nicht
mehr links abbiegen, weil sie denken
es ist verboten. Die meisten werden auch nicht wissen, welche Radwege
benutzungspflichtig sind und
welche nicht.
> Ansonsten wird man kaum verhindern können, dass in dem Verein
> auch Leute Mitglied werden, die nur Gelegenheitsradler auf dem
> Radweg sind.
Dann müsste trotzdem die Satzung betr. Aufnahme neuer Mitglieder
entsprechend gestaltet werden; sonst kannst du nicht verhindern,
dass eben diese Gelegenheitsradler auch mal die Mehrheit bekommen
und dem Verein Beschlüsse aufdrücken, die zum ursprünglichen Ziel
im Widerspruch stehen. In einer funktionierenden Demokratie ist
damit zu rechnen. (Ich weiß, wovon ich rede; mein ADFC-
Kreisvorstand hat sich vor Jahren vorrangig aus eben diesen
Gründen gespalten, samt Rückzug einiger wertvoller Leute aus dem
aktiven Vereinsleben, oder sogar Austritt.)
> Die Verkehrspolitik wird sich immer neue
> Ideen ausdenken Radfahrer zu gängeln und lächerlich zu machen.
Kommt drauf an, ist m.E nicht überall so. Zur Ursprungsidee hier:
M.E. ist es am vernünftigsten, entsprechend denkende Leute an
Stellen (Stadtverwaltung, woauchimmer...) zu installieren, wo sie
keiner oder nur einer schwachen demokratischen Kontrolle
unterliegen. Es muss einfach die Umsetzung verhindert werden, wenn
in Stadtratsfraktion X oder ADFC-Gliederung Y plötzlich die
schwangeren und stillenden Mütter (sorry, wenn sich jemand
gekränkt fühlen sollte) die Mehrheit bekommen und Radwege ohne
Ende fordern, die vielleicht sogar mit vorhandenem Geld und
politischem Willen gebaut werden können. Dann ist jemand, der
selbst entscheiden kann, ob er diesen Foderungen Folge leistet,
ganz gut. Kann natürlich nach hinten losgehen.
--
Viele Grüße, Thomas
>Tobias "Quotemarder" Meyer wrote:
>> Marcus Endberg schrieb:
> Bernhard Kraft:
>>>>- Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
>>>
>>>warum?
>>
>> Wenn das primäre Ziel eine Verbesserung der Bedingungen für Alltagsrad-
>> fahrer ist, gehört pro-Fahrrad Propaganda nicht direkt dazu.
>
>Es als Ziel aber explizit auszuschliessen ist dennoch kontraproduktiv
Nein, denn das liefert eine Chance, Fehler der Vergangenheit zu
vermeiden. Merke: ein Ziel ausschließen heißt nicht, das komplementäre
Ziel anzustreben.
>und basiert IMO auf dem gleichen Standesduenkel, den man z. B. auch
>beim BDR beobachten kann.
Gegen ein wenig Standesdünkel ist m.E. nichts einzuwenden. Wobei sich
der Standesdünkel nicht wirklich daran festmachen kann, zu viel Geld für
Equipment minderer Leistung ausgeben zu müssen. Sondern er könnte scih
z.B. daran festmachen, nach nahezu jedem Maßstab mit weniger Aufwand
mehr zu leisten zu können und weniger zu zerstören als andere. Damit
kann man sowohl nach den Maßstäben von Betriebswirten als auch nach den
Maßstäben von Pfaffen die Nase ziemlich hoch tragen. Und das ist doch
schon mal was.
>Was nuetzt mir eine "IV Alltagsradler", wenn
>ich nur zum Spass mit'm Rennrad herumrolle oder auf Reise bin?
Mir? Eine Menge! Ich habe auf dem Weg zur Arbeit mit exakt denselben
Ärgernissen zu kämpfen, die mich auch behindern, wenn ich auf Reisen bin
und/oder bei der Gelegenheit mit dem Rennrad die Gegend erkunde. In
allen Fällen besteht das Ärgernis darin, daß mir der gute Teil der
Straßen mehr und mehr vorenthalten wird.
Und ich sehe mich in einem Boot mit allen, denen das ähnlich geht. Als
Arbeitsdefinition ist das gar nicht mal so schlecht.
>Man muss "mehr Radverkehr" ja nicht unbedingt gross auf die Fahnen
>schreiben,
Genau darum geht es aber. Man _soll_ es nicht groß auf die Fahren
schreiben. Denn damit hat man sein Kernziel schon aufgegeben.
>aber einem Verein, der nur ein bestimmtes Grueppchen von
>Radfahrern vertreten will, werde ich nicht beireten.
Erstaunlich. Die Leute treten dem Kleingärtnerverein von
Bonn-Poppelsdorf bei, ohne mit der Wimper zu zucken, obwohl das
bestenfalls eine Handvoll Leute sind, die ihre Partikularinteressen
vertreten. Tatsächlich treten sie dem Verein genau deswegen bei!
Aber um als Radfahrer seine Interessen gegen einen gewaltigen Klüngel zu
vertreten, muß man gleichzeitig auch noch die Welt retten wollen.
Darunter tut man es nicht. Lächerlich.
>Verkerhspolitische Ausrichtung Ja, Klassendenken Nein.
Aber Beliebigkeit und ideologische Warenhausmentalität ja? Für jeden das
maßgeschneiderte Befindlichkeitskostüm.
Nein danke. Da sammele ich lieber Briefmarken.
>Bernhard Kraft wrote:
>[Interessenvertretung (nicht "auch-") Fahrradfahrer]
>> - Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
>
>warum?
Es ist wohl hauptsächlich ungeschickt formuliert. Wenn ich es -
hoffentlich - richtig verstanden habe, geht es darum, sich endlich mal
für die eigenen Interessen als Benutzers dieses Verkehrsmittels
einzusetzen, statt für indirekte Ziele, die man irgendwelchen
vermeintlichen Mitstreitern verkaufen zu können glaubt, dabei aber
i.d.R. auf die Nase fällt, weil man zwar seine eigenen Ziele
verschachert hat, aber nichts dabei gewinnt.
Überhaupt nichts, wenn "mehr Radverkehr" sich in der Form "mehr
Kurzstrecken, weniger Langstrecken" beim Fahrrad und der umgekehrten
Relation beim Kfz darstellt.
> Aha. Wer sollte das denn durchsetzen - gegen die bekannten massiven
> Widerstände? Eine schlagkräftige Elite? Die im Unterschied zzur
> Autolobby weder Profi-Lobbyisten noch Politikerschmiergeld zu bieten hat?
Solange die Bundesverkehrsminister ihr Altersbot als Präsident des Verbandes
der Automobilindustrie verdienen, brauchen wir uns keine Hoffnung zu
machen.
>> <http://cycleride.de/>
> Sowas habe ich gesucht.
Der Verein entspricht aber nicht Deinen Vorgaben. Die Initiative Cycleride
ist für die prinzipielle Bekämpfung des LKW- und Autoverkehrs und hat
natürlich einen Anspruch auf Verbesserung der Umwelt oder des
Umweltbewusstseins und sie möchte gerne noch mehr Radverkehr. Ihr Leiter
fordert Radfahrstreifen. Bei den übervorsichtigen und unterwürfigen
Briefen, die sie an den Bundesverkehrsminister und die SPD-Fraktion in
Baden-Württemberg schreiben, stellen sie kein Selbstbewusstsein dar.
>> <http://bernd.sluka.de/Radfahren/vgr.html>
> sehr witzig, zumal carambolagen.de genau das Gegenteil schreibt ...
Das nennt sich Affirmation als Widerstand.
Wenn Du den richtig harten Shit suchst, geh mal auf http://rts.gn.apc.org/
> Radfahren ist populär. Man braucht dafür keine Reklame zu machen.
Weder noch.
Links zum Post:
* http://radlust.info/
* http://radfahrlust.de/
> Der Verein sollte auch das Thema Geschwindigkeit
> thematisieren.
> Es soll nicht um hemmungslose Raserei gehen. Es ist allerdings klar,
> dass der Radverkehr
> durch besser trainierte Fahrer und besser Technik des Rades schneller
> geworden ist.
> Ich will diese Geschwindigkeit auch nutzen können.
>
> Ich weiss dass das so klingt wie bei den BMW-Fahrern auf der
> Überholspur.
> Es ist aber etwas anderes.
| Das Fahrradfahren ist nichtmotorisierter Schnellverkehr.
|
| Eine sinnvolle Verkehrspolitik sollte einen Schwerpunkt auf die
| Beschleunigung des Radverkehrs legen. Verkehrswege, die Radfahrern ein
| schnelles Vorankommen ermöglichen, bieten gleichzeitig auch mehr
| Sicherheit, denn die Geschwindigkeit, die man als Radfahrer aus eigener
| Kraft erreichen kann, stellt für sich genommen kein besonderes Risiko dar.
| Und sie stellt sicher auch kein Umweltproblem und kein Lärmproblem dar.
| Das Fahrrad hat kein Problem mit der Geschwindigkeit. Schnellere
| Durchschnittsgeschwindigkeiten vergrößern das Gebiet, daß sich innerhalb
| einer bestimmten Zeit erreichen läßt, erheblich und leisten damit einen
| Beitrag zur Anhebung des Fahrradanteils am Gesamtverkehrsaufkommen.
Karl Brodowsky in http://www.velofahren.de/fahrradseite.html
Siehe auch UPI-Bericht 41 "Entwicklung und Potentiale des Fahrradverkehrs":
http://www.upi-institut.de/upi41.htm
> Du redest hier von Sachen, mit denen du keine/ sehr wenig Erfahrung hast.
>
Woher weisst du womit ich Erfahrung habe? Unterstellungen sind immer
ein schlechter Diskussionsstil.
Damit betrachte ich auch die Diskussion um den "schwächeren
Verkehrsteilnehmer" für mich als beendet, weil fruchtlos. Was hilft
uns das weiter?
> Das sind weiße Schilder mit einem roten Ring. Du glaubst, dass überall, wo
> Radwege entwidmet werden, Fahrverbotsschilder aus dem Boden sprießen werden?
> Das habe ich bisher nicht beobachtet.
>
Ich stelle zumindest fest, dass die Radfahren-Verboten-Schilder auf
vielen Umgehungsstrassen jetzt neu aufgestellt werden und neue
Umgehungsstrassen sofort für Radfahrer gesperrt werden Es gibt sehr
viele Strassen, die ähnlich konstruiert sind, wie Umgehungsstrassen,
aber einen Radweg haben. Also Strassen mit einem Mehrzweckstreifen
oder dreispurige Strassen. Ich glaube nicht, dass man auf diesen
Strassen Radfahren erlauben wird.
> Zumindest weiß ich von einem Fall, wo der ADFC sich für Radstreifen
> statt Radweg eingesetzt hat. Also besser formuliert: Der ADFC ist
> nicht mehr so sehr für Radwege. Das wurde aber schon hier in drf
> Publik gemacht.
| Der ADFC setzt sich verstärkt und öffentlichkeitswirksam dafür ein, dass
| Radfahren auf der Fahrbahn in der Gesellschaft wieder als Normalfall
| betrachtet wird.
Glaubte zumindest die Bundeshauptversammlung von 2006.
> Ich stelle zumindest fest, dass die Radfahren-Verboten-Schilder auf
> vielen Umgehungsstrassen jetzt neu aufgestellt werden und neue
> Umgehungsstrassen sofort für Radfahrer gesperrt werden Es gibt sehr
> viele Strassen, die ähnlich konstruiert sind, wie Umgehungsstrassen,
> aber einen Radweg haben. Also Strassen mit einem Mehrzweckstreifen
> oder dreispurige Strassen. Ich glaube nicht, dass man auf diesen
> Strassen Radfahren erlauben wird.
Man müsste das Radfahren erstmal auf jenen Straßen verbieten. Grundsätzlich
dürfen Radfahrer nur auf der Fahrbahn fahren und sie dürfen auf jeder
Straße fahren. Ein benutzungspflichtiger Radweg ist eben kein
Fahrbahnverbot. Wegen jeden Grund darf man dann mit dem Rad auf der
Fahrbahn fahren.
Hallo Wolfgang
Erst einmal Danke für den Verriss von carambologen.de! Ich werde
weiterreichen :-)
> Bernhard Kraft schrieb:
>
> >Einen Verein gegen Autos. Au ja!
> >Dann habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich wirklich gegen Autos
> >bin und zu Schluss gekommen:
> >"Nicht wirklich".
>
> Schön, das ist eine gute Antwort. 42 ist auch eine schöne Antwort. Aber
> was war eigentlich die Frage?
>
Für mich war die Frage interessant, ob es eine Schnittmenge von Auto-
Gegnern und Radweg-Gegner gibt. Wenn diese sehr groß ist, dann könnte
man sich vielleicht zusammen tun.
> >Dann doch besser FÜR etwas eintreten! Für das Fahrrad als
> >Verkehrsmittel.
>
> Quark. Wehre Dich dagegen, wenn Deine Rechte und Möglichkeiten als
> Nutzer dieses Verkehrsmittels beschnitten werden - Du hast allen Grund
> dazu. Aber warum sich für das Gerät einsetzen? Würdest Du Mitglied in
> einem Verein für Zahnbürsten sein wollen? Für Waschmaschinen?
>
Wenn mich Zahnbürsten und Waschmaschinen genauso faszinieren würden,
dann würde ich es tun.
> >Ich halte das Verkehrsmittel aber nicht für Mehrheitsfähig.
>
> Seit wann sind Verkehrsmittel "mehrheitsfähig"?
>
> Was also genau wolltest Du hier sagen?
>
Das der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr immer relativ klein
bleiben wird.
>
> >Diese Minderheit gilt es zu schützen.
>
> Nein, das ist nicht nötig. Es reicht völlig aus, wenn man darauf
> verzichtet, alltägliche Verhaltensweisen zu diskriminieren und zu
> behindern, ...
Eben Schutz vor Diskriminierung. Genau das meinte ich auch.
> >Leider wird diese Minderheit durch bauliche Maßnahmen zur Förderung
> >der Radverkehrs immer mehr behindert.
>
> Indirekt ja, da Radwegebau und Radwegebenutzungspflicht sich gegenseitig
> bedingen und befördern.
Ich glaube das Radwege ohne Benutzungspflicht dem Steuerzahler als
Geldverschwendung erscheinen. Es ist aber schon viel Geld in Radwege
investiert worden. Es ist immer schwer einen Fehler einzusehen, aber
besonders, wenn man schon so viel investiert hat und auch Erfolge
damit hatte.
> Was ist denn an mehr Radverkehr erstrebenswert?
Es gibt mehr Platz auf der Strasse,
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
> Ich glaube das Radwege ohne Benutzungspflicht dem Steuerzahler als
> Geldverschwendung erscheinen. Es ist aber schon viel Geld in Radwege
> investiert worden. Es ist immer schwer einen Fehler einzusehen, aber
> besonders, wenn man schon so viel investiert hat und auch Erfolge
> damit hatte.
Mir als Steuerzahler erscheinen Strassen ohne Benutzungspflicht auch
meist als Geldverschwendung...
In der Schweiz gibt es gelungene Beispiele, welche Fussgänger,
Radfahrer und Autofahrer gleichermassen zufriedenstellen.
Ich bin oft auf Strassen gefahren, die keinen Parkstreifen hatten,
dafür aber einen mehr als ausreichend breiten Fahradstreifen
besitzen, der auch geräumt und gekehrt wird.
Fussgänger haben einen durch überhöhte Bordsteine abgegrenzten
Fussweg.
Autos müssen auf separaten, kostenpflichtigen Stellflächen geparkt
werden, oder in ebenfalls kostenpflichtigen Parkhäusern abgestellt
werden. Diese befinden sich meist auf den Arealen von Einrichtungen,
welche ein grösseres Einzugsgebiet haben, etwa Kantonsbehörden.
Besonders im Berner Oberland sehr häufig anzutreffen.
Rechtsabbiegern wird durch an den Kreuzungen angebrachten Spiegeln die
Sicht in den toten Winkel ermöglicht.
Ich empfand solche Strassen als nahezu ideal, zumal selbst bei jeder
Einfahrt der Autofahrer durch Warnschilder auf die Radfahrer und
Fussgänger noch einmal Aufmerksam gemacht wird, viele Aus/Einfahrten
waren bzw. sind ebenfalls mit Spiegeln ausgestattet.
Durch eine auf diese Weise erreichten Trennung des Verkehrs, der sich
ausserorts genau so fortsetzt, also durch wirklich ausreichend breite
Streifen, ist doch jedem geholfen.
Der oft unnötige Kurzstrecken-Autoverkehr innerorts wird minimiert,
weil der Weg von der nächstgelegenen Abstellfläche zum eigentlichen
Ziel unverhältnismässig weit ist.(da kann gleich gelaufen werden)
Der Durchgangsverkehr, ob Auto oder Fahrrad, rollt störungsfreier, da
der Verkehr innerorts geringer ist.
Linksabbiegen ist ganz normal möglich durch Queren der Strasse (es ist
kein 'du-musst-hier-und-kannst-nicht-woanders-fahren-Streifen'), oder
man quert die Strasse an den zahlreichen Fussgängerübergängen, welche
auch von Radfahrern (auch fahrend) benutzt werden dürfen.(setzt
natürlich auch eine gewisse Disziplin voraus.)
Von dort kommend, ist es natürlich dann wie ein Schock, völlig
verhunzte Lösungen zu sehen, die in der Tat nur darauf abzielen,
Gemeinden ein schmuckes Äusseres durch farbige Pflastersteine auf den
absolut unbenutzbaren Zwitterwegen vorzutäuschen.
Selbst in Zürich, Bern und vor allem Genf wurde an ALLE
Verkehrsteilnehmer gedacht. (ob es noch so ist, weiss ich nicht)
Interessenvertretungen, besonders auch lokal begrenzte, könnten hier
durchaus erfolgreiche Vorreiter sein. Besonders im Hinblick auf die
Schaffung von 'Vorzeige-Lösungen', die alle Verkehrsteilnehmer und
-Arten mit einbezieht.
Der Vorteil des Einen muss ja nicht gleichbedeutend der Nachteil des
Anderen sein. Letztlich will jeder unfallfrei ans Ziel kommen.
Andreas
--
Langfingerhandschuhe. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
> Im übrigen finde ich es gar nicht erstrebenswert, dass Radwege einen
> ähnlichen Auslastungsgrad wie die Fahrbahnen haben. Bei meinem kurzen
> Gastspiel in Münster habe ich gesehen, dass die dortigen Radwege
> stellenweise kaum noch in der Lage sind, die Radfahrer aufzunehmen.
Was dann ein guter Grund wäre, sie zu meiden, und die Fahrbahn zu
benutzen ;-)
> On 21 Jul., 22:16, Rainer Mai wrote:
>> Bernhard Kraft schrieb:
>>
>>> und besser Technik des Rades schneller
>>> geworden ist.
>> Ist beides nicht richtig. Viel Ahnung von Fahrrädern und Radfahren hast du
>> ja nicht ...
>>
> Lass bitte solchen plumpen Provokationen. Deine Behauptung kannst du
> genauso wenig beweisen wie ich.
Damit meinte Rainer vermutlich, dass man nicht allein durch bessere
Techniks schneller fährt. Auch mit einem 30 Jahre alten Rennrad kann man
problemlos durchaus flott unterwegs sein. Auch früher gab es nicht nur
"Oma-Räder" ohne Gangschaltung mit Stempelbremse und Rücktritt. Die
Entwicklung ging hauptsächlich in Richtung feinere Abstufung der
Kettenschaltungen und mehr Gänge bei Nabenschaltungen. Größere
Entfaltungen gibt es kaum, weil es oberhalb gewisser Grenzen wenig Sinn
hat. Kaum jemand dürfte ohne gewisses Training eine Entfaltung von
deutlich mehr als 8-9 Meter längere Zeit fahren können - und die gab's
auch vor 30 Jahren schon.
> Definiere "schwächere Verkehrsteilnehmer".
Lieber nicht. Allerdings sollte man nicht nur das eigene
Verletzungsrisiko sehen, sondern auch das Gefährdungspotentzial. Sonst
kommt man noch auf die Idee schnellfahrende Moppedisten als "schwach"
anzusehen!
> Bei Radfahrer-Fußgänger-Kollisionen ist der Radfahrer normalerweise der
> schwächere (stärker bzw. überhaupt verletzte) Verkehrsteilnehmer.
Liegt das an der Physik des Unfalls, oder daran, dass der Radfahrer
gewöhnlich noch auszuweichen versucht und sich daher destabilisiert?
(Ehrliche Frage, da ich mit einem Fahrzeug noch nie einen Unfall mit
einem Fußgänger hatte) Wäre es verletzungstechnisch günstiger
draufzuzuhalten?
Trotz des Eigenrisikos ist es mE eher der Radfahrer, der hier die
Gefährdung hereinbringt!
> Deshalb ist es schlau, als Radfahrer den Stärkeren (Fußgängern) auszuweichen.
Auf die Fahrbahn mit den Radfahrern! Zumal auf dem Gehweg (selbst wenn
da noch ein blaues Ghetto ist) Fußgänger selten schauen (und Radfahrer
auch nicht)
Gruß
Georg
>In der Schweiz gibt es gelungene Beispiele, welche Fussgänger,
>Radfahrer und Autofahrer gleichermassen zufriedenstellen.
>Ich bin oft auf Strassen gefahren, die keinen Parkstreifen hatten,
>dafür aber einen mehr als ausreichend breiten Fahradstreifen
>besitzen, der auch geräumt und gekehrt wird.
>Fussgänger haben einen durch überhöhte Bordsteine abgegrenzten
>Fussweg.
>Autos müssen auf separaten, kostenpflichtigen Stellflächen geparkt
>werden, oder in ebenfalls kostenpflichtigen Parkhäusern abgestellt
>werden. Diese befinden sich meist auf den Arealen von Einrichtungen,
>welche ein grösseres Einzugsgebiet haben, etwa Kantonsbehörden.
>
>Besonders im Berner Oberland sehr häufig anzutreffen.
>
>Rechtsabbiegern wird durch an den Kreuzungen angebrachten Spiegeln die
>Sicht in den toten Winkel ermöglicht.
>
>Ich empfand solche Strassen als nahezu ideal, zumal selbst bei jeder
>Einfahrt der Autofahrer durch Warnschilder auf die Radfahrer und
>Fussgänger noch einmal Aufmerksam gemacht wird, viele Aus/Einfahrten
>waren bzw. sind ebenfalls mit Spiegeln ausgestattet.
Klingt grauenhaft: die asphaltierte Fläche ist ungeführ doppelt so
breit wie benötigt, dazu haufenweise Einrichtungen mit Pflegebedarf
(Radstreifen, Schilder, Spiegel). Und das alles bloß, um Radfahrer auf
extra Streifen zu binden. Dabei würde es vermutlich denselben Effekt
auf die Anteile von Rad- und Autoverkehr haben, wenn man allein die
Maßnahme "Sammelparkplätze" umsetzte.
mfg, elke
>Rainer Mai wrote:
>
>> Definiere "schwächere Verkehrsteilnehmer".
>
>Lieber nicht. Allerdings sollte man nicht nur das eigene
>Verletzungsrisiko sehen, sondern auch das Gefährdungspotentzial. Sonst
>kommt man noch auf die Idee schnellfahrende Moppedisten als "schwach"
>anzusehen!
Stärker als Autolenker, die mittlerweile ja nicht nur für die
Fortbewegung, sondern auch noch für's Lenken und Bremsen Unterstützung
brauchen, sind sie sicherlich. Und diejenigen, welche sich ins Gelände
wagen, können auch mit Radfahrern mithalten. ;-)
elke"neulich einem durchaus stattlichen männlichen VT geholfen, sein
defektes Auto von der Straße zu schieben - mit meinem Wartburg hab ich
das früher ganz alleine geschafft"
Erinnert mich an
http://www.autofrei.de/wb/
Ah ja, steht sogar in dero Linksammlung.
> Zunächst war ich einmal Feuer und Flamme. Ich wollte sogar einen
> Verein gründen.
> Einen Verein gegen Autos. Au ja!
Noch einer mehr. :-\
> Dann doch besser FÜR etwas eintreten! Für das Fahrrad als
> Verkehrsmittel.
Zwischen Auto und Fahrrad gibt es einen handfesten Verdrängungskampf.
Insofern sind "für Fahrrad" und "gegen Auto" zwei Seiten der gleichen
Medaille, ob wir wollen oder nicht.
> Ich halte das Verkehrsmittel aber nicht für Mehrheitsfähig.
Das wird sich zeigen. Das Worldwatch-Institute
<http://www.worldwatch.org/> hat dem Fahrrad schon vor zwanzig Jahren
eine große Zukunft vorausgesagt. Sie lässt zwar ziemlich auf sich
warten, aber mir scheint, momentan reifen die Bedingungen dafür in
Windeseile heran.
> Wer wird schon gerne bei Regen nass, schwitzt bergauf und friert im
> Winter?
Manchmal frage ich mich allerdings, warum lassen so viele Leute ihr Geld
in Fitness-Studios oder für diverse Extrem-Sportarten? Den gleichen Kick
können sie auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit viel billiger haben.
> Trotzdem gibt es eine Minderheit, die auch ganzjährig das Rad als
> Verkehrsmittel nutzen will.
Dank der milden Winter und natürlich der Spritpreise werden es seit
einigen Jahren deutlich mehr.
> Diese Minderheit gilt es zu schützen.
Die weiß sich inzwischen ganz gut selbst zu wehren. ;-)
> Leider wird diese Minderheit durch bauliche Maßnahmen zur Förderung
> der Radverkehrs immer mehr behindert.
Du meinst, "Radwege" wären vor allem für Gelegenheits-Radfahrer gut?
> Es wird notwendig, dass diese Minderheit in der Öffentlichkeit
> wahrgenommen wird. Dafür würde es sich
> lohnen einen Verein zu gründen, auch wenn der vielleicht zunächst
> einmal sonst nichts dolles macht.
So einen Verein haben wir schon, genaugenommen sogar deren mindestens
zwei. Noch einer mehr wird nicht mehr bewirken als die bestehenden.
> - Keine prinzipielle Bekämpfung des LKW- und Autoverkehrs
Eine Beschränkung des Kfz-Verkehrs auf das absolut notwendige finde ich
durchaus erstrebenswert. Kfz sind ein (wie lange noch?) notwendiges
Übel, nicht mehr und nicht weniger.
> - Kein Anspruch auf Verbesserung der Umwelt oder des
> Umweltbewusstseins
Einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Biosphäre hat der
Verkehr nun mal.
> - Ziel sollte nicht mehr Radverkehr sein
Jedenfalls nicht zusätzlich zum vorhandenen Kraftverkehr.
> Ziele sollten sein:
> - Abbau von Barrieren für den Radverkehr
Darum kümmern sich ADFC und VCD durchaus
> - Verhinderung von Fahrverboten
dito, ganz besonders Fahrverbote durch Zeichen 237/240/241
> - Verhinderung von Vorschriften, die das Radfahren erschweren/
^^^^^^^^^^^^
> komplizieren
Streichung bitte, *Streichung*!! Es gibt davon schon zu viele.
> - Darstellung der Verkehrsradler als selbstbewusste Verkehrsteilnehmer
> im Strassenverkehr
Das müssen sie vor allem selbst tun.
- Schaffung fahrradgerechter Infrastrukturen d.h. z.B. Arbeits- und
Einkaufswege unter 10..15km
> Was meint ihr?
Transport + Sport = Radfahren
--
CU Christoph Maercker.
RADWEGE sind TOD-SICHER!
> ... ich werde mich darum kümmern einen
> Newsreader einzurichten, Aber bisher bin ich mit Thunderbird und Xnews
> nicht zurecht gekommen, weil sie die Threads immer durcheinander
> bringen und ich nichts mehr finde und dem Gesprächsfaden nicht mehr
> folgen kann. Auch schreibe ich oft von Rechnern, wo keine Newsreader
> installiert ist und ich auch keinen installieren darf.
Dann ist vielleicht 40tude Dialog
http://www.40tude.com/dialog/download.htm
etwas für Dich.
Und den kannst Du auch auf nem USB-Stick mit Dir heruntragen
Auch wenn er nicht mehr weiterentwickelt wird.:-(
Sorry, für OT, deshalb followup2poster
F'up2 : poster
--
Wer eine Personal Firewall verwendet, könnte auch eine Einkaufstüte
als Kondom benutzen: Den Sicherheits- und Lustgewinn beider Methoden
halten wir für vergleichbar. ;-)
(T-Online-Team in t-online.talk.internet)
Warum gips dann Gefährdungshaftung?
In einer konkreten Situation will ich über die Gefährdung nichts
gesagt haben und die Schuldfrage muß natürlich geklärt werden. Aber
ganz allgemein bringt die Mischung von Fahrzeug- in den Fußverkehr
auch eine Gefahr mit sich, die mE hauptsächlich von den Fahrzeugen
ausgeht, oder?
Gruß
Georg
[...]
> In holländischen Großstädten und im dänischen Kopenhagen wird enorm viel
> Fahrrad gefahren und es hat viele Radwege/Radstreifen. Ob der Radwegbau
> dort (mit) zur Erhöhung des Radverkehrsanteils beigetragen hat, kann man
> zumindest kaum ausschließen.
Man kann Gegenden anschauen, wo es vorher keinen/wenig Radverkehr gab
und nur Radwegebau betrieben wurde. Milton Keyes z.B.
Ingo.
> Aber warum hältst du Geschwindigkeit eigentlich für ein Kriterium von
> "Stärke"?
Tu ich das? Ich finde die Bezeichnung "stärker" und "schwächer"
überhaupt doof in diesem Zusammenhang. Und schon gar nicht darf man
nur die "Gefährdetheit" als Kriterium nehmen.
> Sind LKW, Traktoren und Straßenbahnen etwa schwächer als Pkw?
Kommt wohl auf den Motor an ;-)
> >Auf die Fahrbahn mit den Radfahrern!
>
> Meine Rede. Mir schwebt vor, die RWBP generell aufzuheben - und das
> Radfahren auf allen Gehflächen bei Schrittgeschwindigkeit und Rücksichtnahme
> zu erlauben. Wenn man langsam genug fährt, geht das konfliktarm.
D'accord! Eine sinnvolle Trennung ist mE dort vorzunehmen wo es nicht
mehr um "flotte" Fortbewegung geht. Also eine Promenierbahn und
Fortbewegungsbahn.
> >(und Radfahrer auch nicht)
>
> Klar gibt es auch Unerfahrene und Lebensmüde, die viel riskieren...
Das meinte ich gar nicht, nur auf dem Radweg wo ich zumeist fahre, ist
mir letztens ein Radfahrer ziemlich unvermittelt in die Bahn gefahren,
dass es beinahe gekracht hätte.
Gruß
Georg
Du stimmst mir also zu, dass es eine Gefährdung gibt, die nicht auf
die Situation ankommt und auch nicht durch Verhalten verursacht ist?
> Im konkreten Falle ging es um Radfahrer und Fußgänger.
Welcher konkrete Fall? Es ging ganz allgemein um Kollisionen zwischen
Radfahrern und Fußgängern. Und ganz allgemein würde ich sehen, dass
wenn überhaupt zwei Fußgänger kollidieren, das nur in extremen
Ausnahmen ein Problem darstellt. Das gilt weder für Kollisionen
zwischen Radfahrern untereinander noch zwischen Fußgängern und
Radfahrern. Selbst an einem geschobenen oder gar abgestellten Fahrrad
kann man sich verletzen.
Im Vergleich mit einem KfZ ist die Gefährdung durch die Benutzung
eines Fahrrades sicher sehr gering, aber dass es sie überhaupt nicht
geben soll, finde ich verwunderlich.
Gruß,
Georg
"Man sagt" = Du bist anderer Meinung?
> Bei Kraftfahrzeugen. Hier war jedoch nicht die
> Rede von Kraftfahrzeugen. Die von Dir ins Spiel gebrachte
> Gefährdungshaftung gibt es bei Fußgängern und Radfahrern nicht.
Weil die Gefährdung zu gering ist um eine verschuldensunabhängige
Haftung zu begründen. Das heist mE aber nicht, dass es keine
Gefährdung gibt. Und wie ich von Bernd hier gelernt habe, je schneller
und je schwerer, desto größer die Gefährdung (wobei Geschwindigkeit in
5ter Potenz oder so einging ;-)
> An einer wenig sorgfältig gepackten Einkaufstasche kann man sich bei
> entsprechendem Inhalt auch verletzen.
Und die stellt dann keine Gefährdung dar?
Gruß
Georg
Sondern? Ich Dich hier nicht ganz verstanden und wollte es etwas
konkreter haben.
> > > Bei Kraftfahrzeugen. Hier war jedoch nicht die
> > > Rede von Kraftfahrzeugen. Die von Dir ins Spiel gebrachte
> > > Gefährdungshaftung gibt es bei Fußgängern und Radfahrern nicht.
>
> > Weil die Gefährdung zu gering ist um eine verschuldensunabhängige
> > Haftung zu begründen. Das heist mE aber nicht, dass es keine
> > Gefährdung gibt.
>
> Ich habe auch nie behauptet, dass es eine Gefährdung gibt. Ich stehe nur
> auf dem Standpunkt, dass die Gefährdung in diesem Falle nicht pauschal
> einem Unfallbeteiligten zugeordnet werden kann, nur weil er eine
> bestimmte Fortbewegungart nutzte.
Damit es nicht pauschal ist, habe ich "eher" hingeschrieben. Und die
Gefahr durch den Radverkehr entsteht mE dadurch, dass der Fußgänger
sich nicht mehr "natürlich" verhalten darf, um die Kollision zu
vermeiden. Wenn ich langsam bummle sind meine Sinne eben nicht so
geschärft wie bei Tempo auf dem Rad. Deswegen halte ich ein
Fußgängerrefugium auch für durchaus positiv.
> > Und wie ich von Bernd hier gelernt habe, je schneller
> > und je schwerer, desto größer die Gefährdung (wobei Geschwindigkeit in
> > 5ter Potenz oder so einging ;-)
>
> Wenn ich also als Radfahrer mit Schrittgeschwindigkeit einen Fußgänger
> erwische, der inklusive seiner Einkaufstaschen so schwer ist wie ich mit
> meinem Fahrrad: Wer hat dann wen gefährdet?
Ihr seid dann beides Künstler. Wie will man denn bei Schritttempo
jemanden erwischen?
> > > An einer wenig sorgfältig gepackten Einkaufstasche kann man sich bei
> > > entsprechendem Inhalt auch verletzen.
>
> > Und die stellt dann keine Gefährdung dar?
>
> Natürlich. Aber sie rechtfertigt keine pauschale Haftung wie das bei der
> von Dir ins Spiel gebrachten Gefährdungshaftung der Fall wäre.
Das ins Spiel bringen der Gefährdungshaftung war nur nötig um zu
zeigen, dass es eben auch eine verhaltens- und situationsunabhängige
Gefährdung geben kann, was Du negiert hattest.
Gruß
Georg
>Ich leugne nicht den technischen Fortschritt - sondern die Behauptung, der
>Rad*verkehr* (wohlgemerkt: nicht -sport) sei durch den technischen
>Fortschritt schneller geworden.
>
>Ich sehe die Entwicklung eher andersrum: Durch die vielen neuen, relativ
>untrainierten Gelegenheitsradfahrer (bei schönem Wetter) ist der urbane
>Radfahrverkehr in den letzten Jahren insgesamt eher langsamer geworden.
>
>Dass diese Leute mit langsameren Fahrrädern als früher unterwegs sind (die
>heutigen "Citybikes" - schwerer und unaerodynamischer als die Billigräder
>vor 15 Jahren), macht es nicht besser. Wo, bitte schön, soll denn da der
>schneller machende technische Fortschritt sein?
Der Straßenbelag ist besser geworden, selbst wenn man die Radwege
einbezieht. Aber das mag regional unterschiedlich sein. ;-)
mfg, elke
Man kann auch _nach_ dem politischen Amt öffentlichkeitswirksam für eine
"böse" Firma arbeiten, für die man _während_ des Amtes nichts getan hat.
Es sei, du setzt Bestechlichkeit schon während der Amtszeit voraus. So
zynisch denke ich noch nicht.
Krischan