heute kam mein bestelltes Laufrad mit Shimano DH-3N20. Dabei
ist mir aufgefallen, dass der Nabenkörper nicht mittig in der
Gabel sitzt. Anders ausgedrückt: Der Abstand zwischen dem
linken Nabenflansch und dem linken Gabelholm ist anders
als der Abstand zwischen rechtem Nabenflansch und rechtem
Gabelholm. Die Felge ist so eingespeicht, dass sie in
der Mitte zwischen den Flanschen sitzt. Dadurch sind
Felge und Reifen nicht in der Mitte der Gabel, was dann so aussieht:
http://www.go-mango.de/temp/ShimanoDynamoEinspeichung.jpg
Man sieht, dass die Bremsen schief sind und dass der
Reifen auf einer Seite vor dem Schutzblech hervorlugt.
Meine Frage: Muss man beim DH-3N20 die Felge asymmetrisch
einspeichen (auf die Flansche bezogen)?
Danke und Gruß
Andreas
--
http://www.liegerad-fernweh.de
E-Mail nur an die Antwortadresse und mit "Usenet" im Betreff
Falk D.
Den 3N20 speziell kenne ich nicht, aber beim DH-3N70/71
gibt es eine leichte Asymmetrie die sich im Bereich
+/- 1 mm Speichenlänge bewegt. Oder anders formuliert:
je nach Felge kann es tatsächlich erforderlich sein mit
unterschiedlichen Speichenlängen links/rechts einzuspeichen.
Schau' mal unters Felgenband ob sich der Einspeicher
vielleicht mit den Speichenlängen vertan und versehentlich
zu lange gewählt hat.
Daniel
Es sei denn, man hat einen asymetischen Rahmen, dann muss die Felge
zentrisch zwischen den Cantisockeln sein *g*
Ob es asymetrische Gabeln gibt weiß ich nicht, bezweifel ich aber.
Gruß
Alexander
> Den 3N20 speziell kenne ich nicht, aber beim DH-3N70/71
> gibt es eine leichte Asymmetrie die sich im Bereich
> +/- 1 mm Speichenlänge bewegt.
Dann scheint das beim 3N20 ähnlich zu sein. Der Versatz
ist grob geschätzt 1 cm, das könnte auf 1 mm Differenz
der Speichenlänge hinauslaufen.
Der Versatz des Nabenkörpers zur Achse kommt übrigens
daher, dass auf der einen Seite die Anschlüsse etwas
mehr Platz an Anspruch nehmen.
> Schau' mal unters Felgenband ob sich der Einspeicher
> vielleicht mit den Speichenlängen vertan und versehentlich
> zu lange gewählt hat.
Gute Idee. Ansonsten geht das Teil zurück zum Händler,
soll der sich damit befassen.
--
Gruß, Andreas
> Ob es asymetrische Gabeln gibt weiß ich nicht, bezweifel ich aber.
Kann ich mir nicht vorstellen. Abgesehen davon ist der
Händler Liegerad-Spezialist und er wusste, für welches
Fahrrad das Laufrad ist.
--
Gruß, Andreas
Ich habe vor einigen Jahren mal einen DH-3N70 eingespeicht, da hatte ich
auch zuerst Probleme und vermutete auch, dass ich unterschiedliche
Speichenlängen bräuchte. Eine Rückfrage bei Rose ergab aber, dass sie immer
symmetrisch einspeichen. Derart motiviert, habe ich das Laufrad nochmal
demontiert und neu eingespeicht und plötzlich hat es geklappt. Keine
Ahnung, was das war.
Ich habe dann noch ein oder zwei andere Laufräder mit ND aufgebaut und
keine Schwierigkeiten mehr gehabt mit identischen Speichenlängen..
Ciao,
Rudi
> Eine Rückfrage bei Rose ergab aber, dass sie immer
> symmetrisch einspeichen.
Klar, aber die Bezugspunkte sind die Auflageflächen
der Achsmuttern und *nicht* die Flansche. Insofern
können unterschiedlich lange Speichen durchaus
gerechtfertigt sein. Eventuell ist der Unterschied
aber so gering, dass es - zumindest bei Hohlkammerfelgen
- auch mit gleich langen Speichen hinhaut.
--
Gruß, Andreas
Mit Hohlkammerfelgen hat das nichts zu tun.
Eher damit ob man ohnehin dazu tendiert lieber etwas kürzere
Speichen zu verwenden um zu vermeiden irgendwann am Anschlag
anzukommen.
Wenn man zur Spezies der Speichenlängenknappdimensionierer
gehört kann man bds. die gleichen Längen verwenden. Das paßt
dann schon.
Daniel (BTDT)
> Hallo,
>
> heute kam mein bestelltes Laufrad mit Shimano DH-3N20. Dabei ist mir
> aufgefallen, dass der Nabenkörper nicht mittig in der Gabel sitzt.
> Anders ausgedrückt: Der Abstand zwischen dem linken Nabenflansch und dem
> linken Gabelholm ist anders als der Abstand zwischen rechtem
> Nabenflansch und rechtem Gabelholm. Die Felge ist so eingespeicht, dass
> sie in der Mitte zwischen den Flanschen sitzt. Dadurch sind Felge und
> Reifen nicht in der Mitte der Gabel, was dann so aussieht:
> http://www.go-mango.de/temp/ShimanoDynamoEinspeichung.jpg
Hier fehlt das Nabenphoto, ausgebaut.
Was passiert wenn Du das Rad andersrum einbaust, wie sieht es dann aus?
Wieviel unterlegscheiben lagern auf jeder Seite der Achse?
Nur mal so gefragt, um die Glaskugel nicht übezustrapazieren.
--
Der eigene Entscheidungsraum ist durch die wahrgenommenen Optionen
beschränkt, nicht durch die vorhandenen.
Je nun, die einen radbasteln, die anderen sezieren Radleichen und wieder
andere fahren einfach nur rad (manche davon durchaus viel zu selten).
--
"Perl is the only language that looks the same before and after RSA
encryption." (Keith Bostic)
Markus
> Hallo Daniel,
>
>> Den 3N20 speziell kenne ich nicht, aber beim DH-3N70/71
>> gibt es eine leichte Asymmetrie die sich im Bereich
>> +/- 1 mm Speichenlänge bewegt.
Gerade mal am 3N70 nachgemessen: Die Asymetrie beträgt höchstens 1mm. An
dem Exemplar was ich letztens eingespeicht hatte ist es mir gar nicht
aufgefallen.
Cannondale Lefty und alles von Mike Burrows? Es gibt bestimmt noch mehr.
> Abgesehen davon ist der
> Händler Liegerad-Spezialist und er wusste, für welches
> Fahrrad das Laufrad ist.
In diesem Fall hatte er wohl nicht seinen besten Tag. Nach den
Unterlagen des Herstellers ist die Nabe symmetrisch aufgebaut mit 60mm
Flanschabstand. Naben für Scheibenbremse wie die DH-S500-L weisen einen
Versatz auf (in diesem Fall 3,9mm bei 52,3mm Flanschabstand).
Günther
> > heute kam mein bestelltes Laufrad mit Shimano DH-3N20. Dabei ist mir
> > aufgefallen, dass der Nabenkörper nicht mittig in der Gabel sitzt.
> Hier fehlt das Nabenphoto, ausgebaut.
So sehen die Achs-Enden aus:
http://www.go-mango.de/temp/ShimanoDynamoRechts.jpg
http://www.go-mango.de/temp/ShimanoDynamoLinks.jpg
Und hier nochmal die Abstände, im eingebauten Zustand:
http://www.go-mango.de/temp/ShimanoDynamoAchsabstand.jpg
> Was passiert wenn Du das Rad andersrum einbaust, wie sieht es dann aus?
Dann ist es fast mittig.. Aber dann läuft der Dynamo falsch herum.
> Wieviel unterlegscheiben lagern auf jeder Seite der Achse?
Keine. Genau nach Anleitung.
> > Abgesehen davon ist der Händler Liegerad-Spezialist
> > und er wusste, für welches Fahrrad das Laufrad ist.
>
> In diesem Fall hatte er wohl nicht seinen besten Tag.
> Nach den Unterlagen des Herstellers ist die Nabe
> symmetrisch aufgebaut mit 60mm Flanschabstand.
Irgendetwas ist da komisch. Die Nabe sitzt nur um etwa
2 mm verschoben zwischen den Gabelholmen, damit könnte
ich leben:
http://go-mango.de/temp/ShimanoDynamoAchsabstand.jpg
Dennoch ist die Felge etwa 1 cm aus der Mitte. Wenn
ich das Laufrad falsch einbaue, ist die Felge hingegen
fast in der Mitte. Müsste die dann nicht denselben
Zentimeter in die andere Richtung abweichen?
Hier noch Fotos der Achs-Enden:
http://go-mango.de/temp/ShimanoDynamoRechts.jpg
http://go-mango.de/temp/ShimanoDynamoLinks.jpg
>> Was passiert wenn Du das Rad andersrum einbaust, wie sieht es dann aus?
>
> Dann ist es fast mittig.. Aber dann läuft der Dynamo falsch herum.
Wenn es dann nur fast mittig läuft ist der Rahmen oder die Gabel
verzogen, denn aus den Symmetriebedingungen müßte folgen, daß das Rad im
gleichen Maße nach der anderen Seite überstehen müßte.
Trotzdem scheint es so zu sein, das das Rad aussermittig eingespeicht
wurden, wenn man die Aussenkante der Lagermuttern als Maß nimmt.
ervin
--
Ervin Peters
Paul-Klee-Str. 10
99425 Weimar
+49 172 2043926
> >> Was passiert wenn Du das Rad andersrum einbaust, wie sieht es dann aus?
> > Dann ist es fast mittig.. Aber dann läuft der Dynamo falsch herum.
> Wenn es dann nur fast mittig läuft ist der Rahmen oder die Gabel
> verzogen, denn aus den Symmetriebedingungen müßte folgen, daß das Rad im
> gleichen Maße nach der anderen Seite überstehen müßte.
Diese Logik kann ich nachvollziehen. Nur komisch, dass das alte Laufrad
mittig lief. Vielleicht es das extra für die schiefe Gabel asymmetrisch
eingespeicht worden..
> Trotzdem scheint es so zu sein, das das Rad aussermittig eingespeicht
> wurden, wenn man die Aussenkante der Lagermuttern als Maß nimmt.
Ja, das leuchtet mir ein. Wenn man das Rad umdreht und die Position
sich verändert, muss es asymmetrisch sein.
Dann werde ich morgen mal das Laufrad in einem anderen Fahrrad
(gleicher Typ) ausprobieren und andere Laufräder in der fraglichen
Gabel. Hoffentlich wird die Angelegenheit daduch klarer und nicht
noch verworrener.
> >Nur komisch, dass das alte Laufrad
> >mittig lief. Vielleicht es das extra für die schiefe Gabel asymmetrisch
> >eingespeicht worden..
>
> Das ist nicht ungewöhnlich. Abgesehen von der schalfen Benutzung des
Worts
> "einspeichen", die sich durch den gesamten Thread zieht. Mit Einspeichen
> haben kleinere Außermittigkeiten überhaupt nix zu tun.
"Einspeichen" als Synonym für "Laufrad bauen".
> Statt episch drüber zu schreiben könnte man mal einen Speichenschlüssel in
> die Hand nehmen und das in ein paar Minuten korrigieren ...
Erstmal muss ich herausfinden, ob die Gabel schief ist, sonst würde
das nichts nützen. Und zweitens soll das doch der Händler machen,
der das Laufrad falsch gebaut hat.
> Miss erstmal die Außermittigkeit des Laufrads (siehe meine Parallelmail).
Ja, mach ich - an unterschiedlichen Gabeln, man weiß ja nie.
Ja, wobei das Dreieck bei "viel Hohlkammer" und "hoher
Flansch" (ND) so fürchterlich groß nun auch nicht ist.
> Rainer "zumindest kriegt man auf diese Weise mit, wer hier alles noch nicht
> allzuviel eingespeicht hat ;o)" Mai
Vermutlich.
Bzw. in meinem Falle bin ich vermutlich genau deswegen mal
nervös geworden als ich grenzwertig lange Speichen verwendete.
Es sind so ungefähr 1 1/4 Nippelumdrehungen die es
im Falle einer Rigida DPX zusätzlich auf der einen Seite
braucht. Wenn einem der Speichenrechner eh schon eher
aufgerundete Speichenlängen geliefert hat, man die
paranoiderweise schon etwas geringer ansetzte und dann immer
noch merkt dass das Gewinde auf einer Seite allmählich
ausgereizt ist dann nervt das schon.
Daniel
> >"Einspeichen" als Synonym für "Laufrad bauen".
>
> Auch falsch. Richtig: Zentrieren.
OK.
> >Erstmal muss ich herausfinden, ob die Gabel schief ist, sonst würde
> >das nichts nützen.
>
> Jede Gabel ist schief. Die Frage ist immer nur, *wie* schief.
Wie schief darf sie denn sein?
> >Und zweitens soll das doch der Händler machen,
> >der das Laufrad falsch gebaut hat.
>
> Hat der das Laufrad *gebaut*? Das ist ungewöhnlich.
Du weißt, was ich meine. Aus Teilen zusammen*gebaut*.
> >> Miss erstmal die Außermittigkeit des Laufrads (siehe meine
Parallelmail).
> >
> >Ja, mach ich - an unterschiedlichen Gabeln, man weiß ja nie.
>
> BTW: Versuche es mehrmals an derselben Gabel ohne Wenden, um ein Gefühl
für
> deine eigene Einbaufehler-Bandbreite zu entwickeln. Das ist insbesondere
> bei Vollachsen angesagt ...
Was kann man da falsch machen? Bzw. woraus können sich Unterschiede ergeben?
Gruß
Andreas
Das zählt nicht, da da der Felgenversatz keine Rolle spielt.
Gruß
Alexander
> >Wie schief darf sie denn sein?
>
> Kommt drauf an ... ;o)
Hmmm
> >> >Und zweitens soll das doch der Händler machen,
> >> >der das Laufrad falsch gebaut hat.
> >>
> >> Hat der das Laufrad *gebaut*? Das ist ungewöhnlich.
> >
> >Du weißt, was ich meine. Aus Teilen zusammen*gebaut*.
>
> Eben das ist ungewöhnlich. Normalerweise bauen Händler Laufräder,
> wenn überhaupt, nur auf Bestellung und bei Reparaturen.
Ja, so war es in diesem Fall auch. Naja, eigentlich wollte ich
nur die Teile, aber der Händler hat mich offenbar falsch
verstanden und das Laufrad zusammengebaut. Weil es für ein
eher selten genutztes Fahrrad ist, reicht der 3N20.
> Je nachdem, wie man sich anstellt, kann die Achsaufnahme
> durch das Drehmoment beim Anziehen der Muttern verrutschen.
> Probiere es einfach mal aus: Wenn du immer wieder bei der
> gleichen Position rauskommst, machst du alles richtig.
War immer gleich. Trotzdem hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst,
das Laufrad ist einwandfrei.
Erstmal habe ich das Laufrad auch im anderen Flux V220 ausprobiert
und dann natürlich auch verkehrt. Hier meine Open-Air-Werkstatt:
http://www.go-mango.de/temp/ShimanoDynamoV220.jpg
Dabei habe ich jedes Mal den Abstand der Felge zu den Gabelholmen
gemessen:
http://www.go-mango.de/temp/ShimanoDynamoMessen.jpg
Obwohl meine Messmethode nicht gerade professionell ist, variierte
der Abstand immer nur im etwa einen Millimeter. Das ist
wahrscheinlich kleiner als mein Messfehler und dürfte sowieso in
der Toleranz sein.
Und ich habe etwas gelernt:
* Die Abstände der Bremsarme der V-Brake zu den Gabelholmen sagt nichts
darüber aus, ob die Felge symmetrisch ist. Besonders, wenn ein Bremsklotz
schief ist.
* Das Schutzblech sagt nichts darüber aus, ob die Felge symmetrisch ist.
> War immer gleich. Trotzdem hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst,
> das Laufrad ist einwandfrei.
Da hast du nicht nur mich mit einem geschickt aufgenommenen Foto in die
Irre geführt.
Günther
Sicher tut er das. Sonst kommt man ja aus der Spur. Hat jemand ein
Velokraft Nocom zur Hand? Da würde es mich sehr wundern, falls die
zweibeinige Gabel symmetrisch wäre.
Günther
BTW: *fluch*. Sehr nervig, wenn man vorher eine Bremse frisch und knapp
eingestellt hat.
ich möchte selber den o.g. Nabendynamo symmetrisch zentrieren. Nur
finde ich für die Zentrierlehre keinen funktionsfähigen Ansatzpunkt.
Achsenendpunkte gehen nicht, da nicht genau gleichlang. Kontermuttern
-gleiches Problem. Konusdichtungsscheiben am Gehäuse sind leider auch
nicht symmetrisch gebaut.
Nun habe ich die Zentrierlehre am Nabenflansch, dort wo die
Speichenlöcher sind als Orientierungspunkte genutzt, da diese
symmetrisch angeordnet sind. Die Methode scheint mir aber nicht sehr
genau, da ich die Zentrierlehre nicht mehr mittig anlegen konnte
(großer Nabendurchmesser). Maßangaben zum o.g. Nabendynamo habe ich
leider auch nicht finden können.
Hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht oder gibt es eine
praktikablere Methode. Vielen Dank.
Gruß Michael
> Einen Nabendynamo "Hallo" kenne ich nicht, wo gibt's den denn zu kaufen?
Deine Anspielung verstehe ich nicht!?
> Ich bevorzuge Zentrierstaender mit Zentrierhilfen, drehe das Laufrad
> beim Zentrieren (je nach Vertrauenswuerdigkeit des Zentrierstaenders)
> ein paar Mal um und erhalte so einen mittigen Sitz der Felge.
Das funktioniert nur bei einer völlig symmetrischen und mittigen Achse +
Kontermuttern. Der Nabendynamo vom Typ DH-3N30 hat aber rechtsseitig einen
elektrischen Kontaktstecker und damit ist die Symmetrie nicht mehr
gewährleistet. Drehst Du das Rad im Zentrierständer einfach anders herum
kommt es unweigerlich zu einer Asymmetrie. Deshalb die Anwendung einer
Zentrierlehre, wo diese Faktoren nur bedingt eine Rolle spielen, nur
benötigt man auch hier einen symmetrischen Bezugspunkt.
So ein ähnliches Problem hatte bereits Andreas am 30.08.2008 in dieser
Gruppe beschrieben:
>> heute kam mein bestelltes Laufrad mit Shimano DH-3N20. Dabei
>> ist mir aufgefallen, dass der Nabenkörper nicht mittig in der
>> Gabel sitzt. Anders ausgedrückt: Der Abstand zwischen dem
>> linken Nabenflansch und dem linken Gabelholm ist anders
>> als der Abstand zwischen rechtem Nabenflansch und rechtem
>> Gabelholm. Die Felge ist so eingespeicht, dass sie in
>> der Mitte zwischen den Flanschen sitzt. Dadurch sind
>> Felge und Reifen nicht in der Mitte der Gabel, was dann so aussieht:
>> Man sieht, dass die Bremsen schief sind und dass der
>> Reifen auf einer Seite vor dem Schutzblech hervorlugt.
>> Meine Frage: Muss man beim DH-3N20 die Felge asymmetrisch
>> einspeichen (auf die Flansche bezogen)?
Gruß Michael
Nö. Marcus liegt da schon richtig. Natürlich muss das Laufrad
im Ständer so geklemmt sein wie es auch in der Gabel geklemmt
würde und nicht etwa im Falle einer Vollachse an den Achsenden.
Dass eine Vollachse rechts und links der Nabe unterschiedlich
weit raussteht kann schon mal sein. Dieser Überstand ist aber
nicht relevant für die Position des Laufrades in der Gabel.
Die von Dir erwähnte Asymmetrie beeinflußt lediglich
geringfügig(!) den Winkel und die Länge der Speichen.
Daniel
> ich möchte selber den o.g. Nabendynamo symmetrisch zentrieren. Nur
> finde ich für die Zentrierlehre keinen funktionsfähigen Ansatzpunkt.
> Achsenendpunkte gehen nicht, da nicht genau gleichlang. Kontermuttern
Das ist aber kein Problem.
> -gleiches Problem. Konusdichtungsscheiben am Gehäuse sind leider auch
> nicht symmetrisch gebaut.
>
> Nun habe ich die Zentrierlehre am Nabenflansch, dort wo die
> Speichenlöcher sind als Orientierungspunkte genutzt, da diese
> symmetrisch angeordnet sind. Die Methode scheint mir aber nicht sehr
> genau, da ich die Zentrierlehre nicht mehr mittig anlegen konnte
> (großer Nabendurchmesser). Maßangaben zum o.g. Nabendynamo habe ich
> leider auch nicht finden können.
Dann messe es selber aus. Ich bin mir sicher, daß die Felge *nicht*
mittig über den Nabenflanschen sitzen muss, sondern mittig über der
Achse, wie bei fast allen Naben - und so funktioniert dann auch wieder
eine Zentrierlehre, die als Bezugspunkt die Achsenden nimmt.
Ja.
> sondern mittig über der
> Achse, wie bei fast allen Naben - und so funktioniert dann auch wieder
> eine Zentrierlehre, die als Bezugspunkt die Achsenden nimmt.
Nein, nicht *Achse*, sondern *Klemmflächen*, also da wo
das Rad durch die Gabel bzw. den Hinterbau gegriffen wird.
Die Länge und Positionierung/"Zentrierung" der eigentlichen
(Voll-)Achse ist dabei egal.
Daniel
Marcus Endberg schrieb:
> Worum geht es Dir denn konkret, willst Du dass die Felge mittig ueber
> den Nabenflanschen steht
Ja, für diese Methode hatte ich mich entschieden. Ich hatte aber später
Zweifel bekommen, ob diese Entscheidung auch richtig war. Mir fiel nämlich
auf, daß die Felge logischerweise nicht mehr ganz mittig war. Nach dieser
Methode konnte natürlich beim Seitenwechsel im Zentrierständer das Laufrad
nicht immer mittig bleiben. Ich hatte mich bisher noch nie mit dieser
Problematik befaßt.
> oder wie allgemein ueblich (und sinnvoll) mittig im Rahmen / zu dem Bremsen?
> Falls ersteres (auch wenn mir >der Sinn dessen nicht erschliesst)
Nun weiß ich, daß dies das richtige Verfahren ist. Ich werde mein Laufrad
nun nach dieser Methode einrichten. Auch eine telefonische
Technikerauskunft vom Rose -Fahrradversand hat dieses Verfahren bestätigt.
Ich habe es einfach nicht gewußt.
Daniel Rodding schrieb:
>> Die von Dir erwähnte Asymmetrie beeinflußt lediglich
>> geringfügig(!) den Winkel und die Länge der Speichen.
Ja, dies hat hat der Techniker von Rose -Fahrradversand auch bestätigt.
Rainer Mai schrieb:
>>> Ja. Deshalb habe ich Michaels Problem immer noch nicht verstanden. Es sei
>>> denn, er verwendet wirklich untaugliche Zentriergeräte, welche die Achsenden
>>> als Bezug nehmen.
Ich hoffe nicht, da ich den Zentrierständer (Typ: Extreme) erst neu vom
Rose -Fahrradversand erworben habe. Auch dieser Zentrierständer hat die
Kontermuttern als Bezugspunkte zum Zentrieren. Mit den obigen Ausführungen
hoffe ich mein Problem noch einmal verständlich dargelegt zu haben.
Arno Welzel schrieb:
>>>> Dann messe es selber aus. Ich bin mir sicher, daß die Felge *nicht*
>>>> mittig über den Nabenflanschen sitzen muss, sondern mittig über der
>>>> Achse, wie bei fast allen Naben - und so funktioniert dann auch wieder
>>>> eine Zentrierlehre, die als Bezugspunkt die Achsenden nimmt.
Wie oben schon erwähnt, ich hatte es einfach nicht gewußt.
Gruß Michael
> Arno Welzel schrieb:
>> Ich bin mir sicher, daß die Felge *nicht*
>> mittig über den Nabenflanschen sitzen muss,
>
> Ja.
>
>> sondern mittig über der
>> Achse, wie bei fast allen Naben - und so funktioniert dann auch wieder
>> eine Zentrierlehre, die als Bezugspunkt die Achsenden nimmt.
>
> Nein, nicht *Achse*, sondern *Klemmflächen*, also da wo
> das Rad durch die Gabel bzw. den Hinterbau gegriffen wird.
Ja, so war es gemeint. Ich bin Hohlachsen halt schon zu sehr gewohnt ;-)