mit dem Problem schlage ich mich jetzt schon eine Weile rum - aber
nachdem es heute morgen sehr knapp war, ist mir der Kragen geplatz.
Ich bringe morgens meinen Sohn in den Kindergarten. Die Strecke führt
über 500m und eine Kreuzung an einer zweispurigen Straße entlang.
Auf dem ersten Stück (ca. 100m) parken Autos auf dem Gehweg, so dass ca.
1,50 lichte Breite übrig bleiben, hinter der Kreuzung dann nicht mehr
(2,50 Breite).
Auf beiden Abschnitten kommen uns häufig Radfahrer entgegen bzw.
überholen uns.
Heute früh fuhr einer dieser Hassadeure direkt aut uns zu und verfehlte
Lennard nur um Haaresbreite. Ob er das gemerkt hat, wage ich aber zu
bezweifeln...
Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann? Immer ein tragbares
Nagelbrett dabei haben? Bewusst torkelnd gehen?
Ciao
dirk
> mit dem Problem schlage ich mich jetzt schon eine Weile rum - aber
> nachdem es heute morgen sehr knapp war, ist mir der Kragen geplatz.
Was hast Du denn getan?
> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann?
Umschubsen ;)
Nö, ich würde die freundlich anhalten, fragen, was das soll etc.
Ingesamt so viel Zeit verplempern, dass es einfacher gewesen wäre, auf
der Straße zu fahren.
Ansonsten den Stadtrat (oder wer da zuständig ist) anhauen, dass er eine
Kampagne fahrensoll, dass Räder auf die Straße, nicht den Fußweg
gehören. Diese Kampagne soll sich an Autofahrer richten.
Gruß, Ekkart 8)
<Radlfahrer auf Gehweg>
> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann? Immer ein tragbares
> Nagelbrett dabei haben? Bewusst torkelnd gehen?
Nein. In der Mitte stehen bleiben, fragen, was das soll und ihn bitten,
zu Fuss zu gehen, wenn er nicht imstande ist, auf der Fahrbahn zu
fahren. Mache ich zwischenzeitlich so, meine Toleranzschwelle ist exakt
Null. Vor allem deswegen, weil die Geschwindigkeit idR auch unangemessen
hoch ist. Wenn ich schon wo fahre, wo ich nicht darf - was ich ja nie
mache ;) - dann wenigstens nicht schneller, als die Fussgänger.
Bei uns fahren alt wie Jung auf dem Gehsteig am Haus vorbei. Der ist max
50cm breit, was die meisten technisch überfordert. Sieht man an den
Kratzern am Auto ;) Und da Haus/Garage den Blick versperren, ists hier
anzuraten, erst vorsichtig den Kopf übers Geländer zu stecken, sonst
wirste plattgefahren. Dito auf so einem depperten kombinierten
Fuss-/Radweg, auf dem gefahren wird, was die Waden hergeben. Und das
nicht von irgendwelchen Sport MTB oder Rennradlern, sondern von Oma und
Opa Müller samt Einkaufskorb. Gilt das gleiche wie oben. Natürlich werde
ich angepflaumt, wenn ich die Leute drauf anspreche. Lässt sich nicht
vermeiden.
Grüße
Peter
> Heute früh fuhr einer dieser Hassadeure direkt
> aut uns zu und verfehlte Lennard nur um Haaresbreite...
> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann?
Da gäbe es verschiedene Möglichkeiten.
Die offizielle Lösung sieht wohl so aus:
Für die Überwachung von Verkehrsteilnehmern und diese zum einhalten der
Verkehrsregeln anzuhalten, ist die Polizei zuständig. Du gehst also zum
zuständigen Polizeirevier, schilderst dort das Problem der regelmäßig
und zu welchen Zeiten wo auf dem Gehweg fahrenden Radfahrer und bittest
die Polizei, vielleicht mal eine Streife morgends verstärkt
kontrollieren zu lassen. Und um die auf dem Gehweg parkenden Autos mögen
sie sich bei der Gelegenheit dann auch gleich mal kümmern. Wenn die
Polizei das macht und kontrolliert wird, spricht sie gegen die auf dem
Gehweg angetroffenen Radfahrer gebührenpflichtige (oder kostenlose)
Verwarnungen aus. Wenn es immer dieselben Radfahrer sind, die zur selben
Zeit da langfahren, könnte das was nutzen, besonders wenn die
Verwarnungen gebührenpflichtig sind, denn am Geldbeutel kann man die
Leute noch am ehesten packen.
Die inoffizielle Lösung sieht so aus:
Du besorgst Dir erstmal einen billigen, soliden und langen Stockschirm
(könnte ja auch mal regnen, dann wäre der sowieso praktisch). Und dann
benutzt Du auf dem Weg zum Kindergarten den Stockschirm wenn es mal
nicht regnen sollte als Wanderstock (wenn Du willst) oder bei Bedarf als
ein lockeres Zeigeinstrument. Du benutzt diesen Schirm dazu, Deinem Sohn
Sehenswertes auf dem Weg zu zeigen und dabei die Richtung zu weisen.
Z.B. "dieser Radfahrer fährt hier falsch weil er auf dem Gehweg fährt"
oder "guck mal da links rüber auf die andere Straßenseite". Du mußt
dabei natürlich aufpassen, daß Du beim Zeigen mit dem Schirm niemanden
gefährdest oder verletzt, oder (Gott bewahre), daß dieser Stockschirm
aus Versehen in die Speichen eines vorbeifahrenden Fahrrads kommt. Wenn
Du mit dem Schirm auf dem Gehweg allerdings genügend ausholend in
verschiedene Richtungen zeigst, etwas unsicher in der Luft
herumstocherst und dabei vielleicht auch etwas torkelst, werden
Radfahrer automatisch einen gaaanz großen Bogen um Dich machen.
> Immer ein tragbares Nagelbrett dabei haben?
Au weia. Erstens wenig praktikabel die Schlepperei und zweitens ist
Selbstjustiz und Sachbeschädigung als Mittel gegen sich falsch
verhaltende Verkehrsteilnehmer verboten.
Jürgen
>Dirk Wagner schrieb:
>
><Radlfahrer auf Gehweg>
>
>> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann? Immer ein tragbares
>> Nagelbrett dabei haben? Bewusst torkelnd gehen?
>
>Nein. In der Mitte stehen bleiben, fragen, was das soll ...
Hm. Also wenn ich hier in der Mitte vom Gehweg stehen
bleibe, dann fahren die Gehwegradler einfach vorbei.
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
>> Heute früh fuhr einer dieser Hassadeure direkt
>> aut uns zu und verfehlte Lennard [meinen Sohn] nur um Haaresbreite...
>> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann?
<www.langenscheidt.de>
Ha·sar·deur, der; -s,-e jemand, der leichtsinnig ein unnötiges Risiko
eingeht und dabei alles aufs Spiel setzt, Glücksritter
</www.langenscheidt.de>
On Tue, 19 Jul 2005 10:56:55 +0200, Jürgen Schlottke <schl...@gmx.de>
wrote :
>Die inoffizielle Lösung sieht so aus:
>Du besorgst Dir erstmal einen billigen, soliden und langen Stockschirm
>[...] Wenn
>Du mit dem Schirm auf dem Gehweg allerdings genügend ausholend in
>verschiedene Richtungen zeigst, etwas unsicher in der Luft
>herumstocherst und dabei vielleicht auch etwas torkelst, werden
>Radfahrer automatisch einen gaaanz großen Bogen um Dich machen.
Das erinnert mich an folgende Witz:
Laesst sich jemand im Bekleidungsladen beraten, weil er einen Anzug
kaufen will. "Dieses Stueck passt ganz famos" meint der Verkaeufer als
sich der Kunde in das teuerste Tuch zwaengt. "Sie muessen nur die
Schultern etwas hoch-, den Bauch ein- und den Hosenbund hochziehen, Luft
holen, die Brust raus und dabei leicht in die Knie gehen.". Der Kunde
behaelt seinen Neuerwerb gleich an und wie er den Laden verlaesst sieht
ihn ein Passant und meint zu seiner Begleitung: "So ein armer Kerl -
aber einen wirklich guten Schneider hat er!".
V.
__
Mail replies to/an V B A R T H E L D at G M X dot D E
> Auf beiden Abschnitten kommen uns häufig Radfahrer entgegen bzw.
> überholen uns.
Wie ist der Weg beschildert? Auf einem unbeschilderten Bürgersteig
haben Radfahrer garnichts zu suchen. Wenn Radverkehrs zugelassen ist,
ist Schrittgeschwindigkeit Pflicht. Aber selbst wenn das als Radweg
beschildert ist (bei 2,5m Breite ist das immerhin denkbar), sind
Radfahrer explizit zur Rücksicht auf Fussgänger verpflichtet.
> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann?
Die Polizei auffordern, an der Stelle zu kontrollieren und
entsprechend zu Verwarnen.
Die lokale Politik ansprechen.
Die Lokalpresse loshetzen: Wir haben bald Sommerloch, da sind die um
jede Idee dankbar. Das kann eventuell auch die Polizei nötigen,
tatsächlich aktiv zu werden.
Spuckis (http://www.vcd.org/ostwestfalen-lippe/images/PnauW.gif) an
die Autos der Gehwegparker zu bappen kann nie schaden. ;-)
> Immer ein tragbares Nagelbrett dabei haben?
Selbstjustiz ist nie eine Lösung.
> Bewusst torkelnd gehen?
Kann helfen - oder (wahrscheinlicher) schrecklich weh tun... ;-)
--
Hi! I'm a .signature virus! Copy me in your ~/.signature
to help me spread! <- Save this lifeform ;-)
>ists hier
>anzuraten, erst vorsichtig den Kopf übers Geländer zu stecken, sonst
>wirste plattgefahren.
So ist das bei uns auch. Manchen kann man zu einem Aha-Erlebnis
verhelfen, in dem man gelegentlich eine Holzlatte aus dem Haus
irgendwohin trägt. Die "schaut" dann ganz plötzlich zuerst um die
Ecke...
Hier bei mir ist das auch noch so, daß auf dem Fußweg per Zusatzschild
"Radfahrer frei" das Fahren erlaubt ist. Führt dazu, daß man bei den
meisten merkbefreiten Radfahrern "das ist hier ein Radweg" zur Antwort
bekommt. Radfahren auf der Fahrbahn ist ja auch sooooo gefährlich.
Fährt einer auch noch in die andere (nicht freigegebene) Richtung, dann
hört man so schöne Begründungen wie "Dann haben die das Schild da hinten
wohl vergessen".
Begründung für die Freigabe sind laut Verkehrsaufsicht übrigens
"Kinder(tm)" auf dem Weg zur Schule, die hier 300 m weiter ist. "Damit
die radfahrenden Schüler sicher zur Schule kommen". Wie die Schüler
angesichts dieser Fahrerei sicher zur Schule kommen sollen, die den
Fußweg zu Fuß benutzen, wußte man leider nicht...
Walter
--
21 Schritte eine Frau zu werden:
6. Weine.
> usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) writes:
> Spuckis (http://www.vcd.org/ostwestfalen-lippe/images/PnauW.gif) an
> die Autos der Gehwegparker zu bappen kann nie schaden. ;-)
Es ging doch um die Gehwegradler. Gibt es dafür keine Aufkleber, und wie
soll man die während der Fahrt anbringen?
> Hm. Also wenn ich hier in der Mitte vom Gehweg stehen
> bleibe, dann fahren die Gehwegradler einfach vorbei.
Ist auf den von mir beschriebenen Wegen das gleiche.
Es ist mir noch nie gelungen einen Radfahre zum Anhalten zu bewegen...
Ich ging mit Lennard ziemlich in der Mitte, so das rechts und links von
uns vielleicht 50cm Platz waren - und durch die Lücke raste dann so ein
I**** und verfehlte Lennard nur um die buchstäbliche Haaresbreite.
Mein "EHHH!" quittierte mit einem Stinkefinger und den angedeuteten
Sprint mit heftigem in-die-Pedale-treten bis er nach 30m um die nächste
Ecke verschwunden war.
Ciao
dirk
> Für die Überwachung von Verkehrsteilnehmern und diese zum einhalten der
> Verkehrsregeln anzuhalten, ist die Polizei zuständig. Du gehst also zum
> zuständigen Polizeirevier, schilderst dort das Problem der regelmäßig
> und zu welchen Zeiten wo auf dem Gehweg fahrenden Radfahrer und bittest
> die Polizei, vielleicht mal eine Streife morgends verstärkt
> kontrollieren zu lassen.
Hm... Streifen habe ich noch zu keine Zeit gesehen...
Von daher glaube ich nicht, dass obiges Vorghehen Sinn machen würde...
> Und um die auf dem Gehweg parkenden Autos mögen
> sie sich bei der Gelegenheit dann auch gleich mal kümmern.
Die Autos parken dort legal - da hatte ich mich vielleicht etwas vage
ausgedrückt.
Aber selbst wenn, die kümmern sich hier nicht um falsch geparkte Autos.
Bei uns ist Anwohnerparkzone - und die wird vom Ordnungsamt überwacht.
Autos, die vor oder hinter der Parkzone illegal auf dem Bürgersteig oder
der Straße parken interessieren die HiPo nicht. Einer meinte mal zu mir,
dass sei Aufgabe der Polizei, er wisse aber, dass die deswegen nicht
kommen würde...
> Wenn die
> Polizei das macht und kontrolliert wird, spricht sie gegen die auf dem
> Gehweg angetroffenen Radfahrer gebührenpflichtige (oder kostenlose)
> Verwarnungen aus. Wenn es immer dieselben Radfahrer sind, die zur selben
> Zeit da langfahren, könnte das was nutzen, besonders wenn die
> Verwarnungen gebührenpflichtig sind, denn am Geldbeutel kann man die
> Leute noch am ehesten packen.
Ist mir noch nicht bewusst aufgefallen, dass es immer die selben
wären....
Ciao
dirk
> <www.langenscheidt.de>
> Ha·sar·deur, der; -s,-e jemand, der leichtsinnig ein unnötiges Risiko
> eingeht und dabei alles aufs Spiel setzt, Glücksritter
> </www.langenscheidt.de>
Von der Rechtschreibung mal abgesehen, trifft das doch voll auf
Gehwegradfahrer zu, oder?
Dirk
> Wie ist der Weg beschildert? Auf einem unbeschilderten Bürgersteig
> haben Radfahrer garnichts zu suchen.
Genau! Und um einen solchen handelt es sich...
>
> Die Polizei auffordern, an der Stelle zu kontrollieren und
> entsprechend zu Verwarnen.
siehe anderes Posting
>
> Die lokale Politik ansprechen.
Die kommen dann noch auf die Idee, und lassen dort einen Radweg
ausschildern ;-)
> Die Lokalpresse loshetzen: Wir haben bald Sommerloch, da sind die um
> jede Idee dankbar. Das kann eventuell auch die Polizei nötigen,
> tatsächlich aktiv zu werden.
Ich komme aus Frankfurt, ich glaube, da läßt sich die Presse nicht durch
so was hinter dem Ofen vor locken...
Ciao
dirk
> Es ging doch um die Gehwegradler. Gibt es dafür keine Aufkleber, und wie
> soll man die während der Fahrt anbringen?
Ich könnte den Radlern natürlich versuchen Flugblätter zuzustecken.
Wenn man mit Flugblatt am ausgestrecktem Arm auf sie zugeht, könnte das
vielleicht abschreckend wirken...
Ciao
dirk
> Jens Peter Lindemann <je...@bioneuro18.uni-bielefeld.de> wrote:
>>
>> Die lokale Politik ansprechen.
> Die kommen dann noch auf die Idee, und lassen dort einen Radweg
> ausschildern ;-)
Diese Gefahr besteht natürlich immer.
Was du noch nicht geschrieben hast: *Warum* fahren denn so viele
Radfahrer auf dem Gehweg an dieser Stelle?
Je nachdem kannst du über den Ortsbeirat versuchen die Situation zu
verbessern. Wenn auch andere Eltern in der KT ähnliche Erfahrungen
machen, kann. die Elternvertretung an den Ortsbeirat herantreten. Das
wird schon ernst genommen.
Das ist vor ein paar Tagen in Düren für einen nicht mehr ganz jungen
Fußgänger schlecht ausgegangen. Der wurde von einem "jung-dynamischen"
Fahrradfahrer zusammengeschlagen und -getreten.
Ich hebe als Fußgänger bei Fußwegradlern gern den Arm mit offener
Handfläche.
Eine andere Möglichkeit wäre (und somit hier schon fast on-topic) die
klein-feine Messerklinge des Topeak Alien II etwas in den Weg des
Fußwegradlers zu halten --- leider ein wenig zu illegal.
Gruß
Norbert
> Was du noch nicht geschrieben hast: *Warum* fahren denn so viele
> Radfahrer auf dem Gehweg an dieser Stelle?
Ja wenn ich das wüsste.
Auf dem ersten Stück (knappe 100m) ist auf der anderen Seite der Straße
eine Straßenbahnhaltestelle - und dort staut sich der Verkehr morgens im
Berufsverkehr.
Hinzu kommt, dass weder Auto- noch sonstiger Verkehr auf dieser Seite
die große Querstraße queren können.
Eine Fußgänger(!)ampel gibt es nur auf der Seite, auf der unser Weg
entlang führt - und diese Ampel nutzen auch viele Radfahrer.
Und da es bequemer ist fahren die halt schon von der letzten Kreuzung an
auf dem Fußweg in die falsche Richtung...
Auf der anderen Seite der Kreuzung ist die Straße längs der unser Weg
führt dann Einbahnstraße gegen unsere Laufrichtung (2-spurig).
Das könnte zumindest erklären, warum die in unsere Richtung fahrenden
Radfahrer nicht auf der Straße fahren.
Die mit der Straßenrichtung fahrenden Radler sind wohl von dem Stau
abgeschreckt, der dort im Berufsverkehr herrscht...
> Je nachdem kannst du über den Ortsbeirat versuchen die Situation zu
> verbessern. Wenn auch andere Eltern in der KT ähnliche Erfahrungen
> machen, kann. die Elternvertretung an den Ortsbeirat herantreten. Das
> wird schon ernst genommen.
Mal probieren - offiziell ist Lennard noch 1 Woche im Kindergarten, aber
der stellvertretende Ortsvorsteher hat schon auf meine Anfrage wg. der
neuen Straßenbahn-Ampeln recht positiv geantwortet...
Ciao
dirk
> Christoph Strauch <cstr...@freenet.de> wrote:
>> Was du noch nicht geschrieben hast: *Warum* fahren denn so viele
>> Radfahrer auf dem Gehweg an dieser Stelle?
> Ja wenn ich das wüsste.
> Auf der anderen Seite der Kreuzung ist die Straße längs der unser Weg
> führt dann Einbahnstraße gegen unsere Laufrichtung (2-spurig).
> Das könnte zumindest erklären, warum die in unsere Richtung fahrenden
> Radfahrer nicht auf der Straße fahren.
Gibt es keine Möglichkeit, die Einbahn für Radfahrer aufzuheben? Das ist
doch Beschlusslage in FFM.
Es ist Sommer, kaufe Deinem Sohn eine "Super Soaker" oder etwas
vergleichbares ...
;-> Marcus
--
http://www.radsport-bad-lippspringe.de/
http://rad-weg.nueb.de/
>Die Lokalpresse loshetzen: Wir haben bald Sommerloch, da sind die um
>jede Idee dankbar. Das kann eventuell auch die Polizei nötigen,
>tatsächlich aktiv zu werden.
Und auf keinen Fall vergessen: "Kinder(tm)" werden gefährdet. Das zieht
immer.
Walter
--
Die Basis sprach zum Überbau:
"Du bist ja heut schon wieder blau!"
Da sprach der Überbau zur Basis:
"Wasis?"
Laß das Flugblatt weg. Das wirkt noch abschreckender.
SCNR
Walter
--
Die dünnsten Bücher der Welt:
1. 100 Jahre deutscher Humor
> Jens Peter Lindemann schrieb:
>> Die Lokalpresse loshetzen: Wir haben bald Sommerloch, da sind die um
>> jede Idee dankbar. Das kann eventuell auch die Polizei nötigen,
>> tatsächlich aktiv zu werden.
> Und auf keinen Fall vergessen: "Kinder(tm)" werden gefährdet. Das zieht
> immer.
Grundsätzlich richtig, aber die Gefährdenden sind "verantwortungslose
Radfahrer [tm]", auch ein beliebtes Thema, das dann schnell auf alle
Radfahrer zurückschlägt.
> Gibt es keine Möglichkeit, die Einbahn für Radfahrer aufzuheben? Das ist
> doch Beschlusslage in FFM.
Aber soweit ich weiss, nur bei wenig befahrenen Straßen (in Tempo 30
Zonen?).
Hier handelt es sich um die Gartenstraße zwischen Uni-Klinikum und
Stresemannallee...
Ciao
dirk
> Es ist Sommer, kaufe Deinem Sohn eine "Super Soaker" oder etwas
> vergleichbares ...
Also etwas in der Richtung:
http://www.jacko-o.de/bilder/produkt/195/664262_s2.jpg
Das haben wir schon - Die Idee ist gut...
Ciao
dirk
>> Spuckis (http://www.vcd.org/ostwestfalen-lippe/images/PnauW.gif) an
>> die Autos der Gehwegparker zu bappen kann nie schaden. ;-)
>
> Es ging doch um die Gehwegradler. Gibt es dafür keine Aufkleber, und
> wie soll man die während der Fahrt anbringen?
Schon klar. Für die habe ich auch kein Verständnis. Leider ist gegen
die aber kaum ein Kraut gewachsen. Also ist doch logisch, wenn man
sich schon mit diesen Leuten den Weg teilen muss, die zu teilende
Fläche wenigstens zu maximieren. Auf 2,5m passt das eher, als wenn ein
Meter schon mit Blech verstellt ist...
Dirk Wagner <usenet...@diwasoft.de> schrub:
> die HiPo nicht. Einer meinte mal zu mir, dass sei Aufgabe der
> Polizei, er wisse aber, dass die deswegen nicht kommen würde...
Versuch doch mal rauszufinden, ob die Situation auch anderen Eltern auf die
Nerven geht und tu Dich mit denen zusammen. Wenn ein halbes Dutzend Eltern
bei der Polizei auftritt und um Kontrollen bittet, sind die Chancen sicher
nicht schlecht. Ausserdem kann ein Grüppchen von Fussgängern einen Gehweg
erfolgreich unpassierbar machen. Freundliche Handzettel an die Gehwegradler
verteilen mit der Bitte doch umgehend den Gehweg zu verlassen oder zu
schieben. Renitente Radler fotografieren und darauf hinweisen, dass die
Bilder den Ordnungskräften zugehen. En paar Tage durchziehen, dann schafft
ihr schonmal ein wenig Bewusstsein. Ich bin sicher, die Radler wollen keine
Fussgänger gefährden- die sind nur merkbefreit.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auf sehr kurzen Stücken,
nämlich von der Fahrbahn bis zu einem Geschäft in das ich will u.ä.
ebenfalls normalerweise fahre- allerdings bin ich in der Lage mit dem Rad
auch fast zu stehen ohne zu torkeln und ich bin bereit jederzeit abzusteigen
bzw. wenns unübersichtlich wird, benutze ich das Rad als Roller.
Meine Freundin ist überzeugte Gehwegradlerin und ich habe ihr mehrfach
angedroht, nicht mehr mit ihr zu fahren, wenn sie damit nicht aufhört.
Zumindest wenn wir zusammen fahren, fährt sie jetzt Fahrbahn.
cu,
Richard
--
Das Bewusstsein bestimmt das Sein. (Hegel)
Das Sein bestimmt das Bewusstsein. (Marx)
Das Design bestimmt das Bewusstsein. (Joop)
> >Ich könnte den Radlern natürlich versuchen Flugblätter
> >zuzustecken. Wenn man mit Flugblatt am ausgestrecktem Arm
> >auf sie zugeht, könnte das vielleicht abschreckend wirken...
> >
>
> Laß das Flugblatt weg. Das wirkt noch abschreckender.
In MeckPomm wirst Du zurückgegrüßt.
--
Gruß, Andreas
> Ich ging mit Lennard ziemlich in der Mitte, so das rechts und links von
> uns vielleicht 50cm Platz waren - und durch die Lücke raste dann so ein
> I**** und verfehlte Lennard nur um die buchstäbliche Haaresbreite.
> Mein "EHHH!" quittierte mit einem Stinkefinger und den angedeuteten
> Sprint mit heftigem in-die-Pedale-treten bis er nach 30m um die nächste
> Ecke verschwunden war.
Hmm, viel mehr als mal die Polizei oder Ordnungsamt darauf
aufmerksam zu machen fällt mir auch nicht ein.
Vielleicht immer Regenschirm mitnehmen und damit in Höhe der
Speichen rumfuchteln?
--
Stephan
"S'il vous plaît", oder: Seht her, ich bin so frankophil,
daß ich statt "bitte" einen Buchstaben mehr schreiben und
trotzdem in Kauf nehmen muß, daß mich viele nicht verstehen.
(Erik Meltzer in d.s.r.s. auf die Frage "was heißt s.v.p.?")
:-) Und wenn ihn einer der Gehwegradler anmacht, sollte Lennard noch die
passende Antwort parat haben. So in etwa "Sie dürfen aber auch nicht auf
dem Gehweg fahren und das ist viel gefaehrlicher" ...
> Dirk Wagner wrote:
> [Radfahrer auf Gehweg]
>> Heute früh fuhr einer dieser Hassadeure direkt aut uns zu und verfehlte
>> Lennard nur um Haaresbreite. Ob er das gemerkt hat, wage ich aber zu
>> bezweifeln...
>>
>> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann?
>
> Es ist Sommer, kaufe Deinem Sohn eine "Super Soaker" oder etwas
> vergleichbares ...
>
Sowas ist ja eher im Winter brauchbar. Sehr Warmes Wasser einfüllen, damit
es nicht in der Super Soaker sondern erst am Fahrradfahrer gefriert.
Thomas
> Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auf sehr kurzen Stücken,
> nämlich von der Fahrbahn bis zu einem Geschäft in das ich will u.ä.
Mache ich auf gewissen sehr kurzen Stücke auch gelegentlich, wenn
Fahrbahn-Fahren nicht möglich ist.
> ebenfalls normalerweise fahre- allerdings bin ich in der Lage mit dem Rad
> auch fast zu stehen ohne zu torkeln und ich bin bereit jederzeit abzusteigen
> bzw. wenns unübersichtlich wird, benutze ich das Rad als Roller.
Man sollte dann halt wissen, *wie* man solche Abschnitte fährt.
Da sie kurz sind, macht es auch nix aus, da mal extrem langsam
und übervorsichtig zu fahren.
> Hm. Also wenn ich hier in der Mitte vom Gehweg stehen
> bleibe, dann fahren die Gehwegradler einfach vorbei.
Ich bin nicht dick, ich bin untergross ;)
Ne, hier ist einfach eng. Notfalls fang ich das torkeln an ;)
Grüße
Peter
> Ich komme aus Frankfurt,
Welches Frankfurt?
> ich glaube, da läßt sich die Presse nicht durch so was hinter dem Ofen
> vor locken...
Ich denke in Ffm schon.
Rainer "falls Ffm: wo passiert das?" Rauschenberg
> Ich ging mit Lennard ziemlich in der Mitte, so das rechts und links von
> uns vielleicht 50cm Platz waren - und durch die Lücke raste dann so ein
> I**** und verfehlte Lennard nur um die buchstäbliche Haaresbreite.
Pragmatische Loesung, falls es Dir vordringlich um die Sicherheit von
Lennard geht: So laufen, dass neben ihm kein Platz ist, dafuer auf der
anderen Seite von Dir.
> Rainer "falls Ffm: wo passiert das?" Rauschenberg
Gartenstraße.
Zwischen Schreyerstraße und Vogelweidstraße...
Ciao
dirk
> Ich bringe morgens meinen Sohn in den Kindergarten.
> Auf beiden Abschnitten kommen uns häufig Radfahrer entgegen bzw.
> überholen uns.
> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann? Immer ein tragbares
> Nagelbrett dabei haben? Bewusst torkelnd gehen?
Kindergartenkinder sind meist motorisch noch nicht so geschickt. Da
fällt schon einmal ein Gläschen oder eine kleine Flasche zu Boden. Auch
wenn man das ordentlich wegmacht, bleibt immer etwas liegen.
Verfügt der Botanische Garten in Frankfurt über Tribulus Terrestris?
Günther
Ich habe mal gegoogelt. Die Treffer für "Puncture Vine" sind hier wohl
eher on-topic --- wie der Name schon andeutet --- als die Treffer für
"Tribulus Terrestris" (die aber auch *sehr* interessant sind <lol>). ;-)
Gruß
Norbert
> Günther Schwarz schrieb:
>> Verfügt der Botanische Garten in Frankfurt über Tribulus Terrestris?
>
> Ich habe mal gegoogelt. Die Treffer für "Puncture Vine"
Pst, nicht alles gleich verraten :-)
> sind hier wohl
> eher on-topic --- wie der Name schon andeutet --- als die Treffer für
> "Tribulus Terrestris" (die aber auch *sehr* interessant sind <lol>).
Es ist halt die korrekte, botanische Bezeichnung. Einen deutschen
Trivialnamen kenne ich nicht, offenbar hat es dieses fiese Grobzeugs
nocht nicht bis hierher geschafft. Es war mir aber auch schon
aufgefallen, daß man sich da durch einiges durchklicken muß, bis man
auf die hier relevanten Eigenschaften stößt.
> ;-)
dito
Günther
Na ja, Muskelaufbau (siehe auch Sig) würde ja auch noch einigermaßen
hierhin passen.
Was ein (vermutlich) Sechsjähriger aber mit den "anderen" anregenden
Wirkungen soll, ... ;-)
Gruß
Norbert
--
Und die Kunst guten Verkaufens ist, den Käufer so schnell
über den Tisch zu ziehen, das er die dabei entstehende
Reibungshitze als Nestwärme empfindet ;-)
(Andre Bryx am 16.11.2004 in de.alt.etc.auktionshaeuser)
> > Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auf sehr kurzen Stücken,
> > nämlich von der Fahrbahn bis zu einem Geschäft in das ich will u.ä.
>
> Mache ich auf gewissen sehr kurzen Stücke auch gelegentlich, wenn
> Fahrbahn-Fahren nicht möglich ist.
Wenn das nur sehr kurze Stücke sind, kann man auch gut mal absteigen.
Zwar braucht eine geschobenes Rad mehr Platz als eine gerolltes, aber
die Fußgänger wissen eher, wo sie dran sind.
hs
> Marcus Endberg wrote:
>
> > Dirk Wagner wrote:
> > [Radfahrer auf Gehweg]
> >> Heute früh fuhr einer dieser Hassadeure direkt aut uns zu und verfehlte
> >> Lennard nur um Haaresbreite. Ob er das gemerkt hat, wage ich aber zu
> >> bezweifeln...
> >>
> >> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann?
> >
> > Es ist Sommer, kaufe Deinem Sohn eine "Super Soaker" oder etwas
> > vergleichbares ...
> >
>
> Sowas ist ja eher im Winter brauchbar.
Je nachdem, wenn das Ziel Sonnenbrand hat, kann man im Sommer richtig
Spaß haben, wenn man heißes Wasser geladen hat. Könnte aber sein, dass
das nicht mehr als Scherz empfunden wird.
Ernst bei Seite, ich würde nicht dazu raten, dass dein Junior sich, wie
auch immer, mit den Gehwegradel-Assi anlegt, man muss da immer mit
unangemessenen Reaktionen rechnen.
hs
> Ernst bei Seite, ich würde nicht dazu raten, dass dein Junior sich, wie
> auch immer, mit den Gehwegradel-Assi anlegt, man muss da immer mit
> unangemessenen Reaktionen rechnen.
Mal ganz abgesehen, was er davon in Bezug auf Konfilktvermeidung etc
lernt ;-)
Ciao
dirk
>Ich komme aus Frankfurt, ich glaube, da läßt sich die Presse nicht durch
>so was hinter dem Ofen vor locken...
Bad Luck. In Frankfurt wird das Fahren auf Gehewegen behördlicherseits
toleriert. Ein Beitrag zur Radlersicherheit. War schon vor zwanzig
Jahren so, als ich nach Frankfurt gezogen bin.
Grüße
Stephan
--
http://www.musikimhof.de/gitarrenunterricht_frankfurt_gitarrenlehrer_a.htm
http://www.rhythmusalphabet.de
> Bad Luck. In Frankfurt wird das Fahren auf Gehewegen behördlicherseits
> toleriert.
Ist dem so? Welche Behörde ist denn da zuständig?
Nicht dass ich schon mal in irgendeiner Stadt gesehen hätte, wie die
Polizei Radfahrer vom Gehweg vertreibt...
> Ein Beitrag zur Radlersicherheit. War schon vor zwanzig
> Jahren so, als ich nach Frankfurt gezogen bin.
Zu der Zeit bin ich viel mehr Rad gefahren als heute - vielleicht sind
mir deshalb die Gehwegradler nicht aufgefallen, weil ich mich meist auf
der Straße bewegt habe (und das - bis auf wenige Ausnahmen - auch noch
heute tue).
Ciao
dirk
> Ich frage mich nun, wie man dagegen vorgehen kann? Immer ein tragbares
> Nagelbrett dabei haben? Bewusst torkelnd gehen?
Ich hoffe immer, dass sich das Problem von selbst erledigt. Manchmal,
heute z.B., klappts sogar: Gehwegradler faehrt ueber Einmuendung und
wird von Rechtsabbieger angefahren.
--
Vorher: friedliche Koexistenz von KFZ und Fahrraedern [...]
Nacher: Mit dem Pinseln dieser unsaeglichen Linien brach der Krieg aus.
(Bernhard Betancourt in drf ueber Radstreifen)
>Dirk Wagner schrieb:
>> Nicht dass ich schon mal in irgendeiner Stadt gesehen hätte, wie die
>> Polizei Radfahrer vom Gehweg vertreibt...
>
>Ich schon.
Und ich bin so mit 14 deswegen zum Verkehrsunterricht
geschickt worden. Da hätte ich lieber 5 Mark bezahlt. ;-)
elke"heftiges Kopfsteinpflaster"
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
Christian @Soemtron <christian...@soemtron.de> schrub:
> Ist doch ausreichend Platz, wenn alle vorsichtig sind.
Radfahrer haben auf Gehwegen erstens nichts verloren, zweitens ist viel mehr
Platz dort, wo die Radler hingehören, nämlich auf der Fahrbahn. Wenn ein
Radler- warum auch immer- unbedingt den Gehweg nutzen will, kann er das ja
gerne tun- schiebend. Von mir aus auch fahrend, aber dann eben in einer
Geschwindigkeit die angepasst ist und vor allem: Kinder sind unberechenbar.
SSpätestens dann sollte der Radfahrer mit mindestens einem Fuss vom Pedal
sein.
Im konkreten Fall gings vor allem um unangepasst fahrende Radler auf
Gehwegen- also solche die zu schnell (> Schrittgeschwindigkeit) unterwegs
sind oder sogar noch versuchen die Fussgänger aus dem Weg zu treiben.
Letzteres erlebe ich in Hamburg häufig, Radler die sich einen Mordsstress
machen um auf zu engen Gehwegen zu fahren, dabei die Fussgänger gefährden
und durch Klingeln belästigen. Gleich daneben eine schöne breite Fahrbahn.
Ich besitze übrigens gar keine Klingel. auf der Fahrbahn würde sie nicht
nützen, wenn ich nicht auf die Fahrbahn kann, brauche ich sie nicht- ich
würde lieber absteigen als klingeln. In den Situationen auf dem Radweg, wo
ein Fussgänger reinläuft, ist eine Klingel ebenfalls nutzlos. Ich hatte, als
ich noch Radwege benutzte ein paarmal solche Situationen und musste jedesmal
eine Wahl treffen: klingelnd in den Fussgänger reinfahren oder ne
Notbremsung. Letzteres schien mir sinnvoller, wenn auch frustrierend
("Können Sie nicht klingeln?"). Seit ich Radwege meide wo immer ich kann,
fahre ich VIEL entspannter.
> Kind an die Hand nehmen und auf der Seite laufen lassen, wo die
> Radfahrer nicht fahren.
Sonst bist Du gesund?
BTW: Es gibt auf der Welt nichts lächerlicheres als jemanden mit einem
Sportrad, der auf einem Gehweg fährt. Witzfiguren.
> Radfahrer haben auf Gehwegen erstens nichts verloren, zweitens ist viel mehr
> Platz dort, wo die Radler hingehören, nämlich auf der Fahrbahn.
Ja, an der Stelle, um die es geht, ist aber eine zwei- bis vierspurige
Einbahnstrasse, bestimmte Strecken sind mit deutlichen Umwegen verbunden,
wenn man da richtig fahren will. Radfahrer sind umwegempfindlich.
Ich wuerde allerdings auf dem schmalen Buergersteig dort nicht fahren
wollen.
> usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) schrieb:
>
> >Ich komme aus Frankfurt, ich glaube, da läßt sich die Presse nicht durch
> >so was hinter dem Ofen vor locken...
>
> Bad Luck. In Frankfurt wird das Fahren auf Gehewegen behördlicherseits
> toleriert. Ein Beitrag zur Radlersicherheit. War schon vor zwanzig
> Jahren so, als ich nach Frankfurt gezogen bin.
Ist mir neu (was nicht heisst, dass ich damals, als ich noch ueber Gehwege
abkuerzte, jemals von Ordnungskraeften angehlaten worden waere -- in der
Fussgaengerzone, in der der Lieferverkehr mit Porsches und Mercedesen
stattfindet hingegen schon). Hast Du dafuer eine verlaessliche Quelle?
> On Thu, 21 Jul 2005, Richard Blume wrote:
>
> > Radfahrer haben auf Gehwegen erstens nichts verloren, zweitens ist viel mehr
> > Platz dort, wo die Radler hingehören, nämlich auf der Fahrbahn.
>
> Ja, an der Stelle, um die es geht, ist aber eine zwei- bis vierspurige
> Einbahnstrasse, bestimmte Strecken sind mit deutlichen Umwegen verbunden,
> wenn man da richtig fahren will. Radfahrer sind umwegempfindlich.
Mit der Begründung kann letztendlich jeder überall fahren. "Nö, da hatte
ich gerade keine Lust, mich an die Regeln zu halten, da bin ich woanders
lang gefahren, lalala".
Wie wär es, wenn du zur Abwechslung mal auf der Fahrbahn gegen die
Einbahnrichtung führest, wäre auch ein Regleverstoß, ist auch cool, nur
geht das Risiko größenteils zu deinen Lasten? Na?
> Kind an die Hand nehmen und auf der Seite laufen lassen, wo die
> Radfahrer nicht fahren.
Gute Idee, die Seite erkennt man auf den Markierungen auf dem Fußweg,
oder wie?
hs
> Richard Blume <ric...@richard-blume.com> schrieb:
>
> > Radfahrer haben auf Gehwegen erstens nichts verloren, zweitens ist
> > viel mehr Platz dort, wo die Radler hingehören, nämlich auf der
>
> Dafür laufen die Fußgänger auch auf Radwegen, da gleicht sich das wieder
> aus.
Genau, und da das die Gleichen sind, die sonst auf den Fußwegen laufen,
kann man die da dann auch wegschupsen. Ausgleichende Ungerechtigkeit
sozusagen. Einen Fehler durch einen anderen zu begründen, konnte ich als
Argument noch nie nachvollziehen.
> auch ich fahre gelegentlich auf Fußwegen. Ich bin lediglich gegen die
> Pauschalisierungen, es kommt auf die Situation an.
> > Fahrbahn. Wenn ein Radler- warum auch immer- unbedingt den Gehweg
> > nutzen will, kann er das ja gerne tun- schiebend.
> ... und braucht dadurch noch mehr Platz.
Dafür wissen die Fußgänger, wo sie dran sind, d.h. sie müssen sich
keinen Kopp machen, ob der Radler an ihnen vorbei will. Ein an torkelnd
an Fußgängern vorbeirollender Radler braucht so viel weniger Platz auch
nicht. Außerdem wird er dabei die Schrittgeschwindigkeit nicht unbedingt
einhalten, schiebend aber sehr wohl.
> Finde ich auch immer wieder sehr
> sinnvoll. :->
> > Von mir aus auch
> > fahrend,
Von mir aus nicht.
> >aber dann eben in einer Geschwindigkeit die angepasst ist
> > und vor allem: Kinder sind unberechenbar. SSpätestens dann sollte
> > der Radfahrer mit mindestens einem Fuss vom Pedal sein.
>
> Damit er dann den Rücktritt nicht mehr betätigen kann?
Wer eine vernünftige Bremse hat, braucht keinen Rücktritt.
hs
>Richard Blume <ric...@richard-blume.com> schrieb:
>
>> Radfahrer haben auf Gehwegen erstens nichts verloren, zweitens ist
>> viel mehr Platz dort, wo die Radler hingehören, nämlich auf der
>
>Dafür laufen die Fußgänger auch auf Radwegen, da gleicht sich das wieder
>aus. ;-) Ja, steinige mich, zeige mich bei der Polizei an oder sonstwas:
>auch ich fahre gelegentlich auf Fußwegen.
Warum?
mfg, elke
>Ist mir neu (was nicht heisst, dass ich damals, als ich noch ueber Gehwege
>abkuerzte, jemals von Ordnungskraeften angehlaten worden waere -- in der
>Fussgaengerzone, in der der Lieferverkehr mit Porsches und Mercedesen
>stattfindet hingegen schon). Hast Du dafuer eine verlaessliche Quelle?
Leider nein. Ich habe es damals in der FR gelesen , als ich nach
Frankfurt gezogen bin. Es hat mich als LAndei als Phänomen der
Großstadt beeindruckt und ist im Gedächnis haften geblieben.
> > Gute Idee, die Seite erkennt man auf den Markierungen auf dem
> > Fußweg, oder wie?
>
> Nein daran, wieviel Platz bis zum Rand ist. Wenn man in der Mitte läuft,
> ist es ja klar, daß es eng wird.
Und du glaubst wirklich, dass sich ein waschechter Fahrrad-Assi davon
abhalten lässt, sich vorbeizudrängeln?
hs
> Ein Fahrrad-Fahrer (Assi?) fährt da, wo Platz ist. Wenn zwischen Vater
> und Bordstein 1m Platz ist und zwischen Kind und Hauswand 10cm, dann
> drängelt der sich bestimmt nicht an der Hauswand durch. Oder wie ist das
> in Deiner Gegend?
Liegt das an der Gegend oder eher am jeweiliegen Fahrrad-Assi? Wenn der
assich genuch ist, um sich auf einem 1,50 m breiten Fußweg an einem
Fußgänger, der ein Kind an der hand führt, vorbeizudrängeln, reichen dem
dafür auch 10cm.
hs
> Elke Bock <e.b...@gmx.de> schrieb:
>
> >> oder sonstwas: auch ich fahre gelegentlich auf Fußwegen.
> > Warum?
>
> verschieden: kürzerer Weg, Sicherheit, bessere Beschaffenheit
> Vielleicht bricht für manche hier eine Welt zusammen: aber ich gehe
> nachts auch mal bei Rot über die Straße, wenn weit und breit kein Mensch
> zu sehen ist.
Dabei ist aber die Gefährdung Dritter wesentlich geringer als beim
Radeln auf Fußwegen.
hs
> Ein Fahrrad-Fahrer (Assi?) fährt da, wo Platz ist. Wenn zwischen Vater
> und Bordstein 1m Platz ist und zwischen Kind und Hauswand 10cm, dann
> drängelt der sich bestimmt nicht an der Hauswand durch. Oder wie ist das
> in Deiner Gegend?
Der Radfahrer, der für mich Anlass dieses Threads gewesen ist, hat sich
auf der Hausseite (auf der ich Lennard immer gehen lasse)
"durchgequetscht". Auf der Straßenseite wäre mehr Platz gewesen.
Vielleicht dachte er, dass er rechts fahren muss...
Ciao
dirk
> Der Radfahrer, der für mich Anlass dieses Threads gewesen ist, hat sich
> auf der Hausseite (auf der ich Lennard immer gehen lasse)
> "durchgequetscht". Auf der Straßenseite wäre mehr Platz gewesen.
> Vielleicht dachte er, dass er rechts fahren muss...
>
> Ciao
>
> dirk
Manche Radfahrer (und andere Verkehrsteilnehmer) denken glaube ich gar
nicht oder höchstens wie sie am schnellsten (ohne Rücksicht auf andere)
von A nach B. kommen.
Wie gesagt ist das nicht auf Radfahrer begrenzt. Ich habe diese
Erfahrung mit Rad, zu Fuß und mit dem Auto gemacht.
Es ist eine Einstellungssache, eine Frage ob man Verständnis für andere
hat oder ein Egozocker ist.
Gruß Lutz-R.
> Der Radfahrer, der für mich Anlass dieses Threads gewesen ist, hat sich
> auf der Hausseite (auf der ich Lennard immer gehen lasse)
> "durchgequetscht".
Dagegen hilft schlichtweg gar nichts, außer den Tip immer extrem
aufmerksam zu sein. Selbst wenn das Ordnungsamt/die Polizei Strafzettel
verteilen würden, was nützt das wenn Dein Sohn angefahren wurde?
Trotzdem würde ich es nochmals versuchen da etwas zu erreichen, notfalls
probier es bei einem Lokalpolitiker. Wie sieht es mit Nachbarn aus, die
die selben Erfahrungen gemacht haben?
> Wie sieht es mit Nachbarn aus, die
> die selben Erfahrungen gemacht haben?
Die gehören eher in die Kategorie Gehwegradler ;-(
Ciao
dirk
> Der Radfahrer, der für mich Anlass dieses Threads gewesen ist, hat sich
> auf der Hausseite (auf der ich Lennard immer gehen lasse)
> "durchgequetscht". Auf der Straßenseite wäre mehr Platz gewesen.
> Vielleicht dachte er, dass er rechts fahren muss...
Er kam Dir entgegen?
> Er kam Dir entgegen?
Ja...
Deswegen war ich ja so perplex, dass er sich nicht die größere Lücke
ausgesucht hat...
Ciao
dirk
Beängstigend nahe ist uns in den letzten 14 Tagen niemand mehr gekommen
- Gehwegradler gab es aber trotzdem.
Gestern und heute gelang es mir 2 von Ihnen zu bremsen, indem ich ihnen
keinen Platz machte.
Nachdem sie standen machte ich sie darauf aufmerksam, dass sie auf dem
Gehweg führen aber auf der Straße fahren müssten.
Wie erwartet reagierten sie (beides Frauen > 40 Jahre, eine davon
beobachtete ich schon seit längerem) sofort aggressiv.
Dabei waren Beschimpfungen als "aggressiver Pampel" und "Oberlehrer"
noch die harmloseren.
Die Frau, mit der ich gestern die "Begegnung" hatte traf ich dann auf
dem Rückweg an der Ampel wieder und sprach sie mit "Sieh an, die
Gehwegrradlerin" an -auch darauf reagierte sie wieder aggressiv, drohte
mir auf dem Weg über die Straße sogar Prügel an. Nicht ihre
Handlungsweise sei gefährlich, sondern meine - man solle mir das Kind
entziehen!
Beeindruckt hat sie das ganze aber nicht - nachdem sie die ersten 100m
auf der Straße fuhr (der Teil des Weges, den ich auch noch zurücklegen
musste) wechselte sie dann an der nächsten Straße wieder auf den Gehweg.
Dieser Teil der Gartenstraße verfügt auf den nächsten ca. 500m über
einen Gehweg mit effektiv weniger als einem Meter nutzbarer Fläche -
eingerahmt von Häusern und parkenden Autos.
Ciao
dirk
> Beängstigend nahe ist uns in den letzten 14 Tagen niemand mehr gekommen
> - Gehwegradler gab es aber trotzdem.
> Gestern und heute gelang es mir 2 von Ihnen zu bremsen, indem ich ihnen
> keinen Platz machte.
> Nachdem sie standen machte ich sie darauf aufmerksam, dass sie auf dem
> Gehweg führen aber auf der Straße fahren müssten.
> Wie erwartet reagierten sie (beides Frauen > 40 Jahre, eine davon
> beobachtete ich schon seit längerem) sofort aggressiv.
> Dabei waren Beschimpfungen als "aggressiver Pampel" und "Oberlehrer"
> noch die harmloseren.
Also nicht die typischen "jugendlichen Rowdies" oder
"unbelehrbaren Rentner mit Hut"...
> Die Frau, mit der ich gestern die "Begegnung" hatte traf ich dann auf
> dem Rückweg an der Ampel wieder und sprach sie mit "Sieh an, die
> Gehwegrradlerin" an -auch darauf reagierte sie wieder aggressiv, drohte
> mir auf dem Weg über die Straße sogar Prügel an. Nicht ihre
> Handlungsweise sei gefährlich, sondern meine - man solle mir das Kind
> entziehen!
Das sind dann diese Idiot(inn)en, die für den oftmals schlechten
Ruf der Radfahrer verantwortlich sind. :-(
Wenn mich schon jemand auf verbotenes/gefährliches Verhalten wie
Gehwegradeln anspricht, dann verhalte ich mich schuldbewußt
("Entschuldigung", "Sie haben ja eigentlich recht", etc.) und
werde nicht auch noch pampig...
--
Stephan
"S'il vous plaît", oder: Seht her, ich bin so frankophil,
daß ich statt "bitte" einen Buchstaben mehr schreiben und
trotzdem in Kauf nehmen muß, daß mich viele nicht verstehen.
(Erik Meltzer in d.s.r.s. auf die Frage "was heißt s.v.p.?")
>Das sind dann diese Idiot(inn)en, die für den oftmals schlechten
>Ruf der Radfahrer verantwortlich sind. :-(
Klar, immer sind die anderen schuld.
>Wenn mich schon jemand auf verbotenes/gefährliches Verhalten wie
>Gehwegradeln anspricht, dann verhalte ich mich schuldbewußt
>("Entschuldigung", "Sie haben ja eigentlich recht", etc.) und
>werde nicht auch noch pampig...
Wie wäre es denn damit, einfach nicht auf dem Gehweg zu
fahren?
Auf Gehwegen wird ja nur gefahren, weil wir nur einmal leben. Irgendwohin
muss man sich ja retten, wenn es auf den Strassen keinen Platz mehr hat.
Und, Fussgänger sind ja in der Regel Autofahrer, denn sonst wären sie ja mit
dem Fahrrad unterwegs, irgendwie verständlich, dass sie da nicht AUCH NOCH
von Fahrräder überholt werden möchten:-)
--
Gruss Jürg
>
>
>>Wenn mich schon jemand auf verbotenes/gefährliches Verhalten wie
>>Gehwegradeln anspricht, dann verhalte ich mich schuldbewußt
>>("Entschuldigung", "Sie haben ja eigentlich recht", etc.) und
>>werde nicht auch noch pampig...
>
>
> Wie wäre es denn damit, einfach nicht auf dem Gehweg zu
> fahren?
>
>
> mfg, elke
Den,der nie etwas "verbotenes" tut, möchte ich sehn.
Wenn ich mich mal versehentlich nicht korrekt verhalte (zum Beispiel
mit dem Fahrrad) entschuldige ich mich.
Wenn ich mich mal beabsichtigt nicht korrekt verhalte (zum Beispiel mit
dem Fahrrad ein paar Meter auf der falschen Seite oder auf dem
Fußweg...) verhalte ich mich vorsichtig und passe auf dass ich keinen
gefährde.
Das erwarte ich auch von anderen, z.B: Fußgänger auf Radwegen.
Der Links-Radweg-Raser im Dunkeln ohne Licht ist genau so arrogant wie
der Möchtegern-Polizist, der Radfahrer in der Fußgägnerzone vom Rad kippt.
Alles schon gesehen.
Lutz-R.
> Also nicht die typischen "jugendlichen Rowdies" oder
> "unbelehrbaren Rentner mit Hut"...
Zumindest die eine war unbelehrbar und trug einen Hut - heute übrigens
einen anderen als gestern. Und wir sahen sie heute in der anderen
Richtung.
Die beiden geschilderten Vorfälle betrafen Fahren mit der Fahrtrichtung
der zweispurigen. Einbahnstraße - auf der im Moment dank Ferien kaum
Verkehr ist.
> Das sind dann diese Idiot(inn)en, die für den oftmals schlechten
> Ruf der Radfahrer verantwortlich sind. :-(
Das habe ich gestern auch bei mir gedacht...
> Wenn mich schon jemand auf verbotenes/gefährliches Verhalten wie
> Gehwegradeln anspricht, dann verhalte ich mich schuldbewußt
> ("Entschuldigung", "Sie haben ja eigentlich recht", etc.) und
> werde nicht auch noch pampig...
Ich vermute die wurden pampig, weil es jemand auf einer niedrigeren
Evolutionsstufe (in doppelter Hinsicht: Mann und Fußgänger) gewagt hat,
sie zum Anhalten zu zwingen.
Ciao
dirk
> Wie wäre es denn damit, einfach nicht auf dem Gehweg zu
> fahren?
Auf der Straße? Da wo die bösen Autos fahren? Ihhh - nur das nicht!
Ciao
dirk
> Den,der nie etwas "verbotenes" tut, möchte ich sehn.
> Wenn ich mich mal versehentlich nicht korrekt verhalte (zum Beispiel
> mit dem Fahrrad) entschuldige ich mich.
Die betreffenden Damen fahren permanent und mit voller Absicht auf dem
Gehweg, fallen von daher unter Deinen nächsten Punkt:
> Wenn ich mich mal beabsichtigt nicht korrekt verhalte (zum Beispiel mit
> dem Fahrrad ein paar Meter auf der falschen Seite oder auf dem
> Fußweg...) verhalte ich mich vorsichtig und passe auf dass ich keinen
> gefährde.
Kümmern sich aber nicht weiter um andere.
Ich vermute, weil sie sich ihres falschen Verhaltens nicht bewusst sind
- oder sich nicht weiter darum kümmern, dass sie andere gefährden
könnten und / oder ihnen ein schlechtes Beispiel geben.
Ciao
dirk
> Auf Gehwegen wird ja nur gefahren, weil wir nur einmal leben. Irgendwohin
> muss man sich ja retten, wenn es auf den Strassen keinen Platz mehr hat.
Speziell im Augenblick ist an der bewussten Stelle auf der Straße
deutlich mehr Platz als auf dem Gehweg.
Insbesondere der Teil zwischen Schreyerstraße und Otto-Hahn-Platz ist
für Gehwegradler sehr gefährlich: Ettliche Ausfahrten, weniger als 1m
Platz zwischen den Autos und der Hauswand, recht hohe
Fußgängerfrequenz...
Offensiv auf der Straße fahren ist dort allemal sicherer - Trotz der
Straßenbahnschienen.
> Und, Fussgänger sind ja in der Regel Autofahrer, denn sonst wären sie ja mit
> dem Fahrrad unterwegs,
Also ich bin sowohl Fußgänger, als auch Radfahrer, als auch Autofahrer,
als auch Bahnfahrer, als auch Nutzer von Flugzeugen.
Es hängt immer vom Zweck und der Art der "Reise" ab.
Wenn ich meinen Sohn die 500m zum Kindergarten bringe, fahre ich nicht
mit dem Rad - auch nicht, wenn Lennard das tut.
Der Grund ist die beschriebenen Situation: Um korrekt zum Kindergarten
zu kommen, müsste ich eine Strecke von ca. dem doppelten der Entfernung
zum Kindergarten zurücklegen - und wegen der speziellen
Verkehrssituation hier gilt das für beide Richtungen.
Für die beobachteten "Damen" gilt das aber so nicht uneingeschränkt -
auf der von ihnen zurückgelegten längeren Strecke ist u.U. nur ein
kleiner Umweg nötig (gilt für das von mit beobachtete Strecke). Je nach
Ausgangs- und Endpunkt ihrer "Reise" auch gar keiner.
> irgendwie verständlich, dass sie da nicht AUCH NOCH
> von Fahrräder überholt werden möchten:-)
Es ist mir ziemlich egal, wer mich wann mit welchem Fortbewegungsmittel
überholt (das gilt aber nicht für die Tatarn-Bahn).
Und die meisten der geschilderten Begegnungen betreffen uns
entgegenkommende Gehwegfahrer - die in die gleiche Richtung fahren, in
die auch die Straße führt.
Ciao
dirk
>Elke Bock schrieb:
>> Wie wäre es denn damit, einfach nicht auf dem Gehweg zu
>> fahren?
>>
>Den,der nie etwas "verbotenes" tut, möchte ich sehn.
Ich hatte nicht behauptet, nie etwas verbotenes zu tun. Aber
auf dem Gehweg fahren, das muß doch nun wirklich nicht sein.
>Wenn ich mich mal versehentlich nicht korrekt verhalte (zum Beispiel
>mit dem Fahrrad) entschuldige ich mich.
>Wenn ich mich mal beabsichtigt nicht korrekt verhalte (zum Beispiel mit
>dem Fahrrad ein paar Meter auf der falschen Seite oder auf dem
>Fußweg...) verhalte ich mich vorsichtig und passe auf dass ich keinen
>gefährde.
Ich tät ja behaupten, daß ich letzteres immer tun würde. Mag
allerdings sein, daß andere Leute andere Vorstellungen von
"vorsichtig" haben als ich. :->
>Hallo, habe nicht alles gelesen, aber...
>
>Auf Gehwegen wird ja nur gefahren, weil wir nur einmal leben. Irgendwohin
>muss man sich ja retten, wenn es auf den Strassen keinen Platz mehr hat.
Hier ist die Fahrbahn meistens breiter als der Gehweg.
>Und, Fussgänger sind ja in der Regel Autofahrer, denn sonst wären sie ja mit
>dem Fahrrad unterwegs, irgendwie verständlich, dass sie da nicht AUCH NOCH
>von Fahrräder überholt werden möchten:-)
Du redest wirr, zumindest kann ich so recht keinen Sinn
entdecken.
Ich frug einklich Stefan. Aber wenn du selber lieber auf dem
Gehweg fährst, was regst du dich bei anderen darüber auf?
> >Auf der Straße? Da wo die bösen Autos fahren? Ihhh - nur das nicht!
>
> Ich frug einklich Stefan. Aber wenn du selber lieber auf dem
> Gehweg fährst, was regst du dich bei anderen darüber auf?
Und ich dachte durch den Tonfall die Meinung der Gehwegradler Ausdruck
gegeben zu haben...
Dirk
> Ich hatte nicht behauptet, nie etwas verbotenes zu tun. Aber
> auf dem Gehweg fahren, das muß doch nun wirklich nicht sein.
Um 20 m an einer Einbahnstrasse entlang zu einer Querstrasse zu komm, fahr
auch ich schon mal auf einem Gehweg. Gaaaaanz vorsichtig und mit
schlechtem Gewissen. Ebenso manchmal durch (leere) Fussgaengerzonen.
Wenn Fussgaenger kommen, halte ich an. Wenn man schon was verbotenes
macht, sollte man sich auch entsprechend Verhalten. Und erhobenen Hauptes
seine Strafe zahlen, wenn man erwischt wird :-)
--
+ Ulli Horlacher + fram...@moep.bb.bawue.de +
+ "We don't brake for SPAMmers - BO-FH 666" +
> Auf Gehwegen wird ja nur gefahren, weil wir nur einmal leben. Irgendwohin
> muss man sich ja retten, wenn es auf den Strassen keinen Platz mehr hat.
Radfahrer werden ja nur umgefahren, weil wir nur einmal leben. Irgendwie
muss man sich ja retten, wenn es auf den Strassen keinen Platz mehr hat.
--
> Um 20 m an einer Einbahnstrasse entlang zu einer Querstrasse zu
> komm, fahr auch ich schon mal auf einem Gehweg. Gaaaaanz
> vorsichtig und mit schlechtem Gewissen.
Warum schiebst du denn nicht das kurze Stückchen?
Tom
Du würdest das allen unterstellen, die auf dem Gehweg
fahren?
> Die beiden geschilderten Vorfälle betrafen Fahren mit der Fahrtrichtung
> der zweispurigen. Einbahnstraße - auf der im Moment dank Ferien kaum
> Verkehr ist.
<Schauder/> Das hatte ich nicht verstanden.
> Ich vermute die wurden pampig, weil es jemand auf einer niedrigeren
> Evolutionsstufe (in doppelter Hinsicht: Mann und Fußgänger) gewagt hat,
> sie zum Anhalten zu zwingen.
Nett und freundlich um einen Namen und eine ladungsfaehige Anschrift
bitten? Der letzte Autofahrer, bei dem ich das ansatzweise geschafft habe,
ist mit hohem Tempo auf nimmerwiedersehen verschwunden, als die Ampel
gruen wurde -- ich habe den Eindruck, dass er demnaechst zurueckhaltender
sein wird.
>>Wenn mich schon jemand auf verbotenes/gefährliches Verhalten wie
>>Gehwegradeln anspricht, dann verhalte ich mich schuldbewußt
>>("Entschuldigung", "Sie haben ja eigentlich recht", etc.) und
>>werde nicht auch noch pampig...
>
> Wie wäre es denn damit, einfach nicht auf dem Gehweg zu
> fahren?
Das ist natürlich das beste... Ich schrieb nicht, daß ich
sonderlich viel auf dem Gehweg fahre. :-)
Die einzigen Situationen, wo ich das regelmäßig tue, sind folgende:
_______________________________________________
__ _________ ____________________ ____
| A| | | B | C|
Um von C nach B bzw B nach A zu kommen.
B ist meine Hofeinfahrt; die Strecke AB beträgt ca. 100 Meter und
BC ca. 60 Meter. Somit erspare ich mir 2 Querungen der großen
Hauptstraße. Selbstverständlich haben für mich Fußgänger dort
Vorrang.
Weil auf dem Fahrrad sitzen bleiben bequemer ist und - gaaanz
vorsichtige Fahrweise vorausgesetzt - auch niemanden mehr
gefährdet/behindert als absteigen, schieben und wieder aufsteigen.
> Auf Gehwegen wird ja nur gefahren, weil wir nur einmal leben. Irgendwohin
> muss man sich ja retten, wenn es auf den Strassen keinen Platz mehr hat
Das hören die Autofahrer gerne, die Radfahrer machen freiwillig Platz
und gefährden lieber Fußgänger, in vorliegendem Beispiel gar Kinder,
anstatt auf der Fahrbahn die freie Fahrt für freie Bürger.
Wenn wir, lieber Jürg, den nur einmal leben, sollen wir es bewusst tun
und ab und zu mal nachdenken.
hs
> Um von C nach B bzw B nach A zu kommen.
> B ist meine Hofeinfahrt; die Strecke AB beträgt ca. 100 Meter und
> BC ca. 60 Meter. Somit erspare ich mir 2 Querungen der großen
> Hauptstraße.
Strecken, die die Abmessungen eines Fahrrades nicht wesentlich
überschreiten, kann man getrost zu Fuß zurücklegen, wenn man dann noch
das Rad dabei hat, schiebt man es halt. Aufsteigen lohnt da echt nicht.
> Selbstverständlich haben für mich Fußgänger dort
> Vorrang.
Ganz toll.
hs
> Thomas Schlueter schrieb:
>
> > Am Thu, 25 Aug 2005 hat Ulli Horlacher geschrieben:
> >
> >> Um 20 m an einer Einbahnstrasse entlang zu einer Querstrasse zu
> >> komm, fahr auch ich schon mal auf einem Gehweg. Gaaaaanz
> >> vorsichtig und mit schlechtem Gewissen.
> >
> > Warum schiebst du denn nicht das kurze Stückchen?
>
> Weil auf dem Fahrrad sitzen bleiben bequemer ist
Bingo - vielleicht solltest du lieber auf dein Gewissen hören als auf
deine Bequemlichkeit. Bequemlichkeit und verwandte egoistische Motive
sind es auch die Kraftfahrer dazu bringen, mal eben auf einem Geh- oder
Radweg zu parken und ähnlichen Scheiß zu verzapfen.
> vorsichtige Fahrweise vorausgesetzt - auch niemanden mehr
> gefährdet/behindert als absteigen, schieben und wieder aufsteigen.
Selbst wenn du tatsächlich niemanden gefährdest, heißt das noch lange
nicht, dass es einem Fußgänger nicht unangenehm ist, wenn ihm ein Radler
entgegenrollt.
Das Radeln auf Gehwegen ist per se unvorsichtig, nachgeordnete Vorsicht
wird das nicht immer rausreißen.
hs
> Den,der nie etwas "verbotenes" tut, möchte ich sehn.
Und wofür soll das ein Argument sein? Sollen die Fehler andere deine
eigenen relativieren? So gesehen könnte sich jeder einzelne von uns eine
Menge erlauben angesichts des Unrechts, dass so begangen wird.
> Der Links-Radweg-Raser im Dunkeln ohne Licht ist genau so arrogant wie
> der Möchtegern-Polizist, der Radfahrer in der Fußgägnerzone vom Rad kippt.
> Alles schon gesehen.
Ja, das habe ich auch alles schon gesehen. Deswegen fahre ich trotzdem
nicht auf Fußwegen.
hs
> Du würdest das allen unterstellen, die auf dem Gehweg
> fahren?
Denen, denen ich hier begegene: JA.
Welchen Grund sollte man sonst haben, 500m auf weniger als einem Meter
lichter Breite zu fahren?
ciao
dirk
> usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) schrieb:
>
> >Auf der Straße? Da wo die bösen Autos fahren? Ihhh - nur das nicht!
>
> Ich frug einklich Stefan. Aber wenn du selber lieber auf dem
> Gehweg fährst, was regst du dich bei anderen darüber auf?
So wie ich Dirk verstanden habe benutzt er den Gehweg zusammen mit
seinem Kurzen als Fußgänger (Man beachte vor allem den letzten Satz um
OP!). Ich wüßte nicht, was daran a priori flachs sein sollte.
Mathias
Weil ich mit Rad schieben mehr die Fussgaenger behindere, als wenn ich im
Schritttempo fahre. Ausserdem steig ich nicht gern ab :-)
> Wenn wir, lieber Jürg, den nur einmal leben, sollen wir es bewusst tun
> und ab und zu mal nachdenken.
Na, dann bis bald im Himmel, ich hoffentlich nach Dir:-)
--
Gruss Jürg
>> Weil auf dem Fahrrad sitzen bleiben bequemer ist
>
> Bingo - vielleicht solltest du lieber auf dein Gewissen hören
Das sagt mir, daß nix dabei ist, wenn ich vorsichtig auf dem
Gehweg Schrittempo fahre, anstatt das kurze Stück zu schieben.
> als auf
> deine Bequemlichkeit.
Ich höre auf beides. :-)
> Bequemlichkeit und verwandte egoistische Motive
> sind es auch die Kraftfahrer dazu bringen, mal eben auf einem Geh- oder
> Radweg zu parken und ähnlichen Scheiß zu verzapfen.
Manche egoistische Motive schaden anderen, andere wiederum nicht.
Mit Auto auf (schmalem) Gehweg parken gehört IMHO zu ersteren,
mit dem Fahrrad ein paar Meter auf dem Gehweg zu fahren statt zu
schieben IMHO zu zweiteren.
>> vorsichtige Fahrweise vorausgesetzt - auch niemanden mehr
>> gefährdet/behindert als absteigen, schieben und wieder aufsteigen.
>
> Selbst wenn du tatsächlich niemanden gefährdest, heißt das noch lange
> nicht, dass es einem Fußgänger nicht unangenehm ist, wenn ihm ein Radler
> entgegenrollt.
Mich als Fußgänger stört ein im großen Bogen um mich
herumfahrender Radfahrer nicht mehr als ein schiebender.