>Eigentlich bin ich mit dem zentralen Akku, der zu Hause geladen wird ganz
>zufrieden. Nur das Design ist b=F6se: Schlecht in die Halterung
>einzusetzen, Kontaktfeder verbogen. Reparieren kann ich nicht, da die
>Schrauben "Dreizack-Schlitze" haben. Wer wei=DF Rar?
Ich weiß nicht, was sich die Fa. Friwo dabei gedacht hat - ärgerlich.
Die verwendeten Schrauben kommen aus dem Flugzeugbau, ich habe
entsprechende Bits in einem Werkzeugkatalog gefunden. Die Anschaffung
dürfte sich aber kaum lohnen.
Da mir mein vor ein paar Wochen neu gekaufter Akku prompt auf die
Straße gefallen ist, wobei das obere Gehäuseteil aus der Rastung
sprang, stand ich vor demselben Problem. Schließlich habe ich es
geschafft, indem ich das Teil auf den Tisch gelegt habe und mit einem
scharfen (!) Kreuzschlitzschraubenzieher (Pozi) und _viel_ Druck an
den Schrauben gedreht habe. Der hohe Druck ist wichtig, und das
Geradehalten des Schraubenziehers, sonst sind die Kanten schnell weg.
Vorsicht, daß der Schraubenzieher nicht in der Hand landet, die den
Akku hält.
Wäre das schiefgegangen, hätte ich mit dem Proxxon-Tool (das, mit der
man sich auch eine Fahrrad-Codierung selbermachen kann :} einen
Schlitz reingeschliffen. Zum Glück sind die Schrauben ja nicht
eingelassen.
--
o ( Wolfgan...@gmd.de (+49 2241) 14-2394
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> Eigentlich bin ich mit dem zentralen Akku, der zu Hause geladen wird ganz
> zufrieden. Nur das Design ist boese: Schlecht in die Halterung
> einzusetzen, Kontaktfeder verbogen. Reparieren kann ich nicht, da die
> Schrauben "Dreizack-Schlitze" haben. Wer weiss Rar?
Die Kontaktfedern konnte man zumindest vor zwei/drei Jahren telefonisch
bei FRIWO nachbestellen - kostete nichts.
Die Blei-Akkus verlieren innerhalb von Monaten erheblich an Kapazitaet.
Anfangs reicht die Ladung fuer 90 bis 110 Minuten; nach einem halben Jahr
nur noch etwa 30 Minuten und nach einem Jahr etwa 15 bis 20 Minuten.
Den Akku habe ich zweimal getauscht (Billigexemplar von Elektronikmesse
reingebaut) und beide Male dieselbe Erfahrung wieder gemacht. Obs am Akku
oder am Ladegeraet weiss ich nicht. Vielleicht sind Bleiakkus fuer diesen
Einsatz auch einfach nicht geeignet.
Peter
---} Peter Alteheld / Pe...@cloud.rhein.de / Aegidienberg / (02224) 81507
## CrossPoint v3.02 ##
> Eigentlich bin ich mit dem zentralen Akku, der zu Hause geladen wird ga=
nz
> zufrieden. Nur das Design ist b=F6se: Schlecht in die Halterung
> einzusetzen, Kontaktfeder verbogen. Reparieren kann ich nicht, da die
> Schrauben "Dreizack-Schlitze" haben. Wer wei=DF Rar?
Hallo Thomas
Das Problem hatte ich auch mal. Nimm eine Wasserpumpenzange,versuche die
Schrauben von der Seite zu packen. Du kannst sie dann Stueckchen fuer
Stueckchen loesen. Wenn sie alle draussen sind versuche eine Kerbe in
den Kopf zu saegen oder feielen, Du kannst dann beim naechsten Mal einen
Schraubendreher benutzen. =
-- =
Gruss Jochen
--
Jochen Eggemann Phone: +49 551 69401-64
e-Mail: jeg...@gwdg.de
_________________________________________NFV
Niedersaechsische Forstliche Versuchsanstalt
Graetzelstr. 2
D-37079 Goettingen Fax: +49 551 69401-60
> Die Blei-Akkus verlieren innerhalb von Monaten erheblich an Kapazitaet.
> Anfangs reicht die Ladung fuer 90 bis 110 Minuten; nach einem halben Jahr
> nur noch etwa 30 Minuten und nach einem Jahr etwa 15 bis 20 Minuten.
> Den Akku habe ich zweimal getauscht (Billigexemplar von Elektronikmesse
> reingebaut) und beide Male dieselbe Erfahrung wieder gemacht. Obs am Akku
> oder am Ladegeraet weiss ich nicht. Vielleicht sind Bleiakkus fuer diesen
> Einsatz auch einfach nicht geeignet.
Das kann ich so nicht bestätigen. Ich fahre im Winter mit einem 4 Ah
Blei-Gel-Akku in der Rahmentasche, statt des Dynamos an die
(Standard-)Lichtanlage angeschlossen. Eine Füllung reicht für etwas
mehr als 6 Stunden gutes Licht und eine Stunde Funzellicht. Ein
deutlicher Rückgang der Kapazität ist mir nach 2 Wintern (= Zeit
ausserhalb der Sommerzeit) mit täglicher Nutzung von etwa einer halben
bis einer Stunde noch nicht aufgefallen, das funzeln fängt jetzt
vielleicht eine halbe Stunde früher an. Ich lade mit konstanter
Spannung (6,9V) und Strombegrenzung.
Mit dem Gewicht von knapp 800 g kann ich leben. Gekostet hat er bei
C*nr*d etwa 35 Mark, wenn ich mich recht entsinne.
Lars
--
Lars Birlenbach gh...@appl2.hrz.uni-siegen.de
Die Freiheit des Einen hört da und genau da auf,
wo die des Anderen anfängt.
> In den Specs von Bleigelakkus steht oft: 300 Ladezyklen. Außerdem sind
> sie offenbar nicht ganz rüttelfest, und das Friwo-Ladegerät macht sie
> nicht ganz voll. Wenn man den 1,2Ah-Akku jeden Tag leermacht, und wenn
> er von abends bis morgens nicht voll wird, kann ich mir schon
> vorstellen, daß der Friwoakku nicht länger als ein Jahr durchhält.
Gut möglich, meiner hat wohl erst 100-150 Zyklen hinter sich. Aber
wenn so ein System kommerziell verkauft wird, sollte das Ladegerät
doch wenigstens dem Akku angepaßt sein. Bei 1,2 Ah würden 200 mA ja
schon für eine Füllung über Nacht ausreichen.
> Der
> größere Akku in der Rahmentasche profitiert von zwei Gegebenheiten: a)
> weniger Rüttelei als der festmontierte Friwo,
da er auch noch in Schaumstoff eingepackt ist.
> Für Peters Zwecke wäre wahrscheinlich besser, wenn man das
> Friwogehäuse mit Nicads füllte, und eine der inzwischen üblichen
> Prozessorladeschaltungen verwendete. Damit erreicht man Ladezeiten im
> Stundenbereich und mehrere tausend Ladezyklen, bevor die Zellen
> kaputtgehen.
Diese Lösung hat leider einen hohen Eingangswiderstand, da die
prozessorgesteuerten Ladegeräte erst jenseits von 100 DM anfangen.
Oder gibt es jetzt auch schon billigere? Außerdem brauchst Du mehr als
4 Zellen, und die mir bekannten Ladegeräte haben nur 4 Ladeschächte.
Du mußt also für eine Füllung mindestens einmal wechseln, was ich mir
über Nacht etwas lästig vorstelle. Wenn in Reihe geschaltet geladen
wird, verschenkst Du den Vorteil der intelligenten Ladeschaltung
zumindest teilweise, oder Du mußt regelmäßig die Kapazität der
einzelnen Zellen überprüfen.
Den Bleiakku hängst Du einfach an ein billiges Netzteil, das
unbelastet nicht mehr als 7 Volt macht (meistens bei Einstellung 6 V),
und am nächsten Morgen ist er wieder voll. Wenn es wirklich bei den
300 Zyklen bleiben sollte, wäre das allerdings etwas mager.
Was mir an meinem System auch noch sehr gut gefällt ist die
"Funzelfunktion", d.h. bevor das Licht ganz weg ist, brennt es noch
fast eine Stunde mit abnehmender Helligkeit. Bei Nicads müsste das
(Walkmanerfahrung) eher eine Sache von wenigen Minuten sein.
> Prozessorladeschaltungen verwendete. Damit erreicht man Ladezeiten im
> Stundenbereich und mehrere tausend Ladezyklen, bevor die Zellen
> kaputtgehen.
Hast Du diese mehrere tausend Ladezyklen eigentlich schon verifiziert?
Selbst wenn Du deine Zellen täglich neu lädst, brauchst Du ja
mindestens 4 bis 5 Jahre, um in diese Größenordnung zu kommen. Wie
lange gibt es diese Ladegeräte denn schon? Ich habe hier noch einen
Artikel aus einem CHIP (5/93) rumliegen, in dem eine PC-gesteuerte
Schaltung zum Laden von Nicads nach dem "Reflexladeprinzip"
beschrieben und als neuester Stand der Ladeforschung angepriesen wird.
Viel länger kann es diese Geräte ja noch nicht geben.
Lars
> Peter Alteheld schrieb:
>
> > Das verstaerkt meine Vermutung, dass etwas am Ladegeraet faul ist. Aber
> > nicht nur an meinem. Ich kenne mindestens drei weitere Nutzer, denen es so
> > wie mir ergangen ist. Ob das Problem bei den neuen FRIWOs noch auftritt,
> > weiss ich aber nicht.
>
> Wie Wolfgang schon schrieb, es spielen noch andere Faktoren rein, die
> ich nicht beruecksichtigt hatte.
>
> Wenn Du ein Strom- und Spannungsmessgeraet (Digitalmultimeter gibts in
> Baumaerkten ab 30,-, Sonderangebote beachten) hast oder Dir eines
> leihen kannst, kannst Du das Ladegeraet relativ leicht selbst
> ueberpruefen.
Das habe ich bereits vor zwei Jahren getan. Die Ladeendspannung war
recht niedrig. Die Ergebnisse hatte ich hier auch mal gepostet - ist halt
etwas laenger her.
Ich habe mit meinen Bleiakkus von Panasonic eigentlich sehr gute
Erfahrungen.
Folgende Punkte sollte man beim Einsatz von Bleiakkus beachten:
1. Die Nennkapazität ist immer auf Entladung mit einem Strom bezogen,
der bei 20 h eben die Nennkapazität ergibt, kurz I20 (bei einem
1 Ah Akku also 50 mA) und für die zugeordnete Kapazität schreibt
man C20. Die Nennkapazität ist auf 20 Grad Celsisus bezogen.
Bei höheren Strömen und bei tiefen Temperaturen sinkt die nutzbare
Kapazität deutlich. Ich hab die Kurven von Sonnenschein nicht hier,
aber bei I6 hat man (ohne Gewähr) noch 85 %, bei -10 Grad und C6
noch 60 %.
2. Bleiakkus gehen bei Leerwerden allmählich in die Knie. Anders als
bei Nikads, wo man relativ plötzlich im relativ Dunkeln steht,
wird die Funzel nur langsam trüber, auch wenn man schon längst im
Tiefentladebereich ist. Durch Tiefentladung leidet aber der Akku
und verliert Kapazität. Man muß also entweder geistig genau Buch
führen über die entnommene Energie, oder man muß mit einem Volt-
meter die Spannung überwachen. Bei 20 Grad muß man glaube ich bei
1,7 Volt pro Zelle aufhören. Auch das ist temperaturabhängig.
3. Das Laden ist unkritisch. Bei 20 Grad kann man 2,3 Volt pro Zelle
dauernd anklemmen. (Die Lichtmaschine im Auto liefert deshalb
13,8 Volt.) Überladung durch höhere Zellenspannung führt auch zu
Kapazitätsverlust.
vb
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <b...@teknon.de> <b...@elch.swb.de>
Wenn Du ein Multimeter für 30 DM aus dem Baumarkt benutzt, solltest
Du sicherheitshalber erst einmal das Multimeter verifizieren.
: 1) Leerlaufspannung messen
: [ ... ]
: Spannung unter 7 V liegt, kannst Du schon aufhören, dann bringts das
: Ladegerät nicht.
Grober Unsinn! Ein taugliches Bleiladegerät lädt an stabilisierter
Spannung von 2,25 - 2,30 Volt pro Zelle, also 6,75 - 6,90 Volt
Klemmenspannung für einen 6 Volt Akku.
: 2) Ladestrom messen
: [ ... ]
: Die Spannung des Akkus sollte im Verlauf des Ladevorgangs von etwa 5 V
: (ganz leer) auf etwa 6,4 V (ganz voll) ansteigen. Die Spannung eines
: unbelasteten Bleiakkus hängt fast linear von seinem Ladezustand ab.
: Vor einer Messung immer einige Minuten warten, bis sich ein
: Gleichgewicht eingestellt hat.
Die Arbeit kannst Du Dir auch sparen. Lade mit 2,3 V/Z stabilisiert,
und den Ladezustand kannst Du aus der Kühlkörpertemperatur des
Ladereglers erfühlen. (Ich gehe hier von den üblichen Kleinnetzteilen
aus, in denen ein LM [1-3]17 auf einem kleinen Kühlprofil sitzt.)
3) Spannungskonstanz messen
Belaste das Ladegerät parallel zum Voltmeter mit ca. 22 Ohm / 4 Watt
und beobachte die Ausgangsspannung. Sie darf auch bei Erwärmung des
Reglers nicht über 2,3 V/Z steigen.
Wenn als Spannungsregler ein hochgelegter 78\w?05 verwendet wird,
kann ich Dir das Ergebnis vorhersagen: er wird bei Erwärmung
signifikant driften, in der Regel wir die Spannung steigen. Ich
habe an einem 7805 eine stationäre Spannung von 7,2 Volt an 20 Ohm
gemessen.
: verliert, hat er einen internen Kurzschluß. Bei dieser Messung würde
: ich den Baumarktmultimetern (normalerweise dreieinhalbstellig) aber
: nicht mehr ohne weiteres trauen, ist zu nah an der Fehlergrenze.
Ich auch nicht, s.o.
vb
PS: Seltsame Sonderzeichen versuchsweise als PERL-regexp lesen!
c) besseres Kapazität/Entladestromverhältnis, wodurch der Prozentsatz
an Nutzkapazität steigt.
vb
> Lars Birlenbach (gh...@appl2.hrz.uni-siegen.de) wrote:
> : Wenn Du ein Strom- und Spannungsmeßgerät (Digitalmultimeter gibts in
> : Baumärkten ab 30,-, Sonderangebote beachten) hast oder Dir eines
> : leihen kannst, kannst Du das Ladegerät relativ leicht selbst
> : überprüfen.
>
> Wenn Du ein Multimeter für 30 DM aus dem Baumarkt benutzt, solltest
> Du sicherheitshalber erst einmal das Multimeter verifizieren.
>
Eben dies habe ich bei bisher 3 Baumarkt-DMMs getan. Die gemessenen
Abweichungen zu einem 6,5stelligen von Prema lagen jeweils unter 1%,
nur einmal knapp drueber. Aus einer Stichprobe von 3 will ich
natuerlich noch keine Allgemeingueltigkeit herleiten, aber grobe
Ausreisser sind wohl doch selten. Die Dinger sind heutzutage schon
recht brauchbar.
> : 1) Leerlaufspannung messen
> : [ ... ]
> : Spannung unter 7 V liegt, kannst Du schon aufhören, dann bringts das
> : Ladegerät nicht.
>
> Grober Unsinn! Ein taugliches Bleiladegerät lädt an stabilisierter
> Spannung von 2,25 - 2,30 Volt pro Zelle, also 6,75 - 6,90 Volt
> Klemmenspannung für einen 6 Volt Akku.
Bei unendlichem Widerstand? Wenn die weniger als 0,5V steigen soll,
musst du wohl mehr als ein nur taugliches Geraet haben.
>
> : 2) Ladestrom messen
> : [ ... ]
> : Die Spannung des Akkus sollte im Verlauf des Ladevorgangs von etwa 5 V
> : (ganz leer) auf etwa 6,4 V (ganz voll) ansteigen. Die Spannung eines
> : unbelasteten Bleiakkus hängt fast linear von seinem Ladezustand ab.
> : Vor einer Messung immer einige Minuten warten, bis sich ein
> : Gleichgewicht eingestellt hat.
>
> Die Arbeit kannst Du Dir auch sparen. Lade mit 2,3 V/Z stabilisiert,
> und den Ladezustand kannst Du aus der Kühlkörpertemperatur des
> Ladereglers erfühlen. (Ich gehe hier von den üblichen Kleinnetzteilen
> aus, in denen ein LM [1-3]17 auf einem kleinen Kühlprofil sitzt.)
Ich ging von einem Plastikklotz aus, in ein dickes und ein duennes
Kabel hineinfuehren. :-) Billigkrams eben. So und nicht anders habe
ich mir das beschriebene Ladegeraet vorgestellt. (Die Originalpostings
nicht mehr)
Meine Vorschlaege sollten helfen, leicht erkennbare Fehler zu finden.
Das das bei meinem Gegenueber nicht noetig war, habe ich dann auch
gemerkt. :-) Von Elektronik habe ich weniger Ahnung als von der Chemie
im Akku.
> PS: Seltsame Sonderzeichen versuchsweise als PERL-regexp lesen!
Hier kam alles klar an.
Lars