ich bin Wenigfahrer, aber trotzdem nervt es total, dass hier im Schnitt
alle 100 km der Hinterreifen platt ist. Ich hab schon gedacht, dass ich
vom Pech verfolgt werde, aber ich habe dann von Leidensgenossen gelesen,
die ᅵhnlich oft von Platten heimgesucht werden.
Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt, die aber nicht ganz
billig sind, schwerer und trotzdem hin und wieder etwas durchlassen.
Dann habe ich von Pannenschutzmilch gelesen, die man in den Schlauch
fᅵllt, welche dann angeblich bei Kontakt mit Sauerstoff zᅵh wird und
Leckstellen verschlieᅵen soll. Das scheint mir auch nicht das Wahre zu
sein, zumal ich vermute, dass man dann mit Stickstoff oder CO2 fahren
muss, damit das Zeug nicht insgesamt zᅵh wird.
Dann habe ich von Pannenschutzbᅵndern gelesen, die man zwischen Schlauch
und Mantel legt. Die Dinger sollen viel abhalten und wᅵren auch bei
verschlissenem Mantel weiterverwendbar.
Hier in der Group wird von brᅵchigen Pannenschutzbᅵndern berichtet, aber
wenn ich das richtig sehe, dann passiert das erst nach einigen Mm,
sodass es mich nicht betreffen wᅵrde.
Gibt auch andere Pannenschutzbᅵnder, als die von Proline? Ich habe
bisher nur diese in Shops gefunden. Oder sind die Teile von Proline
ohnehin die besten ihrer Art?
--
Mark
Klar, z.B. Mr. Tuffy's. So einer hat mir voellig ohne Brechen den
Schlauch zerschnitten, nach weniger als zwei Wochen (IIRC ca. 1000km);
und ein Freund von mir hatte das gleiche Problem (Marke unbekannt).
Ob die von Proline oder Anti-Platt besser sind, weiss ich nicht.
- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
In article <hlevpm$5gb$1...@news.eternal-september.org>, mark...@arcor.de
says...
>
> Hallo,
>
> ich bin Wenigfahrer, aber trotzdem nervt es total, dass hier im Schnitt
> alle 100 km der Hinterreifen platt ist. Ich hab schon gedacht, dass ich
> vom Pech verfolgt werde, aber ich habe dann von Leidensgenossen gelesen,
> die ᅵhnlich oft von Platten heimgesucht werden.
Du hast bei den einzelnen Sachen schon eine Menge Grᅵnde angefᅵhrt, die
hier auch hᅵufig widersprᅵchlich diskutiert werden. Du wirst es
garantiert nicht hinbekommen, daᅵ Du hier die Aussage bekommst: Nimm
Mittel XYZ, alles andere taugt nichts. Es wird sich fᅵr jede Variante
wer finden, der nur auf diese eine Sache schwᅵrt und alles andere
verteufelt.
Probiere einfach mal durch, was deinen Mᅵglichkeiten und Ansprᅵchen am
nᅵchsten kommt und teste. Ich hatte vor einigen Jahren auch das Problem,
mindestens einmal pro Woche musste ich den Schlauch flicken. Ich war
viel am Mittellandkanal lᅵngs zur Arbits gefahren. Der Schotter hat
meinem Reifen zugestetzt und den Schlauch dann eben teilweise
zerlᅵchert. Ich war dann an dem Punkt, wo ich eh mal neue Decken mir
besorgen musste. Da habe ich dann einmal etwas mehr Geld investiert,
aber seit dem hatte ich auch keinen Plattfuss mehr. Doch einmal, aber da
hat mir das Ventil geklaut.
Gruᅵ, Karsten
>> ich bin Wenigfahrer, aber trotzdem nervt es total, dass hier im Schnitt
>> alle 100 km der Hinterreifen platt ist. Ich hab schon gedacht, dass ich
>> vom Pech verfolgt werde, aber ich habe dann von Leidensgenossen gelesen,
>> die ᅵhnlich oft von Platten heimgesucht werden.
> Probiere einfach mal durch, was deinen Mᅵglichkeiten und Ansprᅵchen am
> nᅵchsten kommt und teste. Ich hatte vor einigen Jahren auch das Problem,
Ich werd wohl nicht drum herum kommen. Ich habe gerade das blaue Proline
Antiplatt bestellt.
Ich werd ne Priese Babypuder auf den Sch Schlauch geben. Vielleicht
flutscht es dann besser.
Bei der letzten Flickerei war das Meiste schon weg.
> mindestens einmal pro Woche musste ich den Schlauch flicken. Ich war
> viel am Mittellandkanal lᅵngs zur Arbits gefahren. Der Schotter hat
> meinem Reifen zugestetzt und den Schlauch dann eben teilweise
Ich pule hier auch immer Zeug aus dem Mantel, was entweder Glas, oder
Rollsplitt ist. Beim ersten Mal bin ich kurz zuvor durch eine
Bierflasche gefahren. Da war die Ursache ziemlich klar. Danach habe ich
aber keine Scherbenhaufen wissentlich ᅵberrollt. Im Moment liegt aber
viel Rollsplitt herum und der setzt sich hier immer in die feinen
Profilnegativteile fest und wird dann langsam durch den Mantel getrieben.
Der hintere Mantel hat ᅵberall kleine Lᅵcher. Ich hoffe, dass dieses
Antiplattband stabiler ist.
--
Mark
> ich bin Wenigfahrer, aber trotzdem nervt es total, dass hier im Schnitt
> alle 100 km der Hinterreifen platt ist.
Mit vernuenftigen Reifen sollte sich das locker um Faktor 10 steigern
koennen.
> Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt, die aber nicht ganz
> billig sind, schwerer und trotzdem hin und wieder etwas durchlassen.
Reifen mit Antiplattbaendern sind aehnlich teuer wie
Hochsicherheitsreifen. Nur etwas leichter, dafuer aber nicht so sicher.
Such dirs aus :-)
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
> Ich werd wohl nicht drum herum kommen. Ich habe gerade das blaue Proline
> Antiplatt bestellt.
Da solltest du die Schnittkanten anschleifen, sonst schneidet es dir damit
den Schlauch auf.
> viel Rollsplitt herum und der setzt sich hier immer in die feinen
> Profilnegativteile fest und wird dann langsam durch den Mantel getrieben.
Falscher Rsifen mit falschem Profil. So Mini-Profil wird nur aus
Marketinggruenden produziert. Sinn macht es keinen. Entweder gar kein
Profil oder gleich richtiges. Da setzt sich dann auch kein Split fest.
> Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt[...]
> Dann habe ich von Pannenschutzmilch gelesen,[...]>
> Dann habe ich von Pannenschutzbändern gelesen[...]
Dann lies mal noch vom richtigen[TM] Druck und der Benutzung des
richtigen[TM] Straßenteils.
Vorbeugend gegen Reifenpannen wirkt hoher Luftdruck und nicht zu weit
rechts oder gar auf Radwegen fahren, wo sich Scherben und Split
sammeln.
>Mark Ise <mark...@arcor.de> wrote:
>
>> Ich werd wohl nicht drum herum kommen. Ich habe gerade das blaue Proline
>> Antiplatt bestellt.
>
>Da solltest du die Schnittkanten anschleifen, sonst schneidet es dir damit
>den Schlauch auf.
>
Ich bewundere die Leute, die vorher schon wissen, wie das aktuelle
Produkt aussieht, das jemand anderes gerade frisch bestellt hat. ;o)
Bei meinen Einlegern mu�te ich nix abschleifen, die Kanten waren
vom Hersteller schon fein abgerundet worden.
>
>> viel Rollsplitt herum und der setzt sich hier immer in die feinen
>> Profilnegativteile fest und wird dann langsam durch den Mantel getrieben.
>
>Falscher Rsifen mit falschem Profil. So Mini-Profil wird nur aus
>Marketinggruenden produziert. Sinn macht es keinen.
<http://www.schweikhardt.net/wider-die-sinnmacher.html>
>Entweder gar kein
>Profil oder gleich richtiges. Da setzt sich dann auch kein Split fest.
Das Schlimme an solchen Pauschalierungen ist, dass sie oft nicht
zutreffen. In diesem Fall sind weder Profiltiefe- u. Abstand, noch
Korngr��e des Splitts definiert. Geschweige denn, was ein "richtiges
Profil" ist. Auch dazu d�rften unterschiedliche Meinungen bestehen.
Beste Gr��e -Harald-
--
Dieser Beitrag kann Ironie und Sarkasmus in gesundheitssch�dlicher
Konzentration enthalten. Das Lesen geschieht auf eigene Gefahr. Bei
Verdauungsproblemen fragen Sie bitte ihren Arzt oder Apotheker.
> alle 100 km der Hinterreifen platt ist. Ich hab schon gedacht, dass ich
Das ist häufig. :-)
> Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt, die aber nicht ganz
> billig sind, schwerer und trotzdem hin und wieder etwas durchlassen.
Das Pannenschutzband gibts aber auch nicht ohne Gewicht und kostenlos.
Für mich sind die "Marathonreifen" ein brauchbarer Kompromiss.
> füllt, welche dann angeblich bei Kontakt mit Sauerstoff zäh wird und
> Leckstellen verschließen soll. Das scheint mir auch nicht das Wahre zu
Dreckszeug, kannste vergessen. Das Einzige was passiert ist, das Du bei
der nächsten Panne das schmierige Zeug aus dem Reifen popeln darfst.
Tschau, Jörg
--
Computers are like airconditioners:
they stop working properly if you open Windows.
Profis pudern die Rᅵckseite ihrer Babys auch mit Talkum ;-) .
Ich habe noch nicht ganz verstanden was in Deinem Fall gegen
ordentliche Reifen spricht, habe aber selber auch keine Erfahrung
mit Pannenschutzbᅵndern.
Gruᅵ,
Beni
> >Da solltest du die Schnittkanten anschleifen, sonst schneidet es dir damit
> >den Schlauch auf.
> >
> Ich bewundere die Leute, die vorher schon wissen, wie das aktuelle
> Produkt aussieht, das jemand anderes gerade frisch bestellt hat. ;o)
Ich gehe stillschweigend davon aus, dass alle Exemplare eines Produktes
gleich aussehen.
> Bei meinen Einlegern mu�te ich nix abschleifen, die Kanten waren
> vom Hersteller schon fein abgerundet worden.
Bei mir nicht.
> >Falscher Rsifen mit falschem Profil. So Mini-Profil wird nur aus
> >Marketinggruenden produziert. Sinn macht es keinen.
>
> <http://www.schweikhardt.net/wider-die-sinnmacher.html>
Ich richte mich nicht nach Jens, sondern nach dem Duden.
Jens ist ein prima Kollege mit ausserordentlichem Programmierwissen, nur
mit seiner Deutsch-Auslegung stimme ich nicht ueberein.
> ich bin Wenigfahrer, aber trotzdem nervt es total, dass hier im Schnitt
> alle 100 km der Hinterreifen platt ist. Ich hab schon gedacht, dass ich
> vom Pech verfolgt werde, aber ich habe dann von Leidensgenossen gelesen,
> die ᅵhnlich oft von Platten heimgesucht werden.
Dann scheint die Gegend aber ᅵbersᅵht von Nᅵgeln, spitzen Steinen oder
Glasscherben zu sein. Alle 100 km wᅵre bei mir fast mehrmals im Monat.
> Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt, die aber nicht ganz
> billig sind, schwerer und trotzdem hin und wieder etwas durchlassen.
Du meinst vermutlich die Modelle von Schwalbe oder Continental mit
zusᅵtzlicher Pannenschutzeinlage unter der Laufflᅵche.
ja - das hilft schon ganz gut. Ein halbwegs hochwertiger, "normaler"
Reifen, der *ausreichend* aufgepumpt ist, sollte aber auch schon einiges
bringen.
> Dann habe ich von Pannenschutzmilch gelesen, die man in den Schlauch
> fᅵllt, welche dann angeblich bei Kontakt mit Sauerstoff zᅵh wird und
> Leckstellen verschlieᅵen soll. Das scheint mir auch nicht das Wahre zu
> sein, zumal ich vermute, dass man dann mit Stickstoff oder CO2 fahren
> muss, damit das Zeug nicht insgesamt zᅵh wird.
Nein - das ist nicht das Problem. Pannenschutz-Pampe bleibt im Reifen
durchaus flᅵssig. Das eigentliche Problem ist viel mehr, daᅵ das Zeug
auch durch die Ventile rauskommt, wenn man doch mal Luft ablassen muss.
> Dann habe ich von Pannenschutzbᅵndern gelesen, die man zwischen Schlauch
> und Mantel legt. Die Dinger sollen viel abhalten und wᅵren auch bei
> verschlissenem Mantel weiterverwendbar.
Ja - aber... wenn sie nicht sauber sitzen kᅵnnen sie den Schlauch
beschᅵdigen. Auch werden sie mitunter nach einigen Jahren hart - mit dem
selben Effekt, daᅵ dabei der Schlauch beschᅵdigt werden kann.
Mark Ise wrote:
> ich bin Wenigfahrer, aber trotzdem nervt es total, dass hier im Schnitt
> alle 100 km der Hinterreifen platt ist. Ich hab schon gedacht, dass ich
> vom Pech verfolgt werde, aber ich habe dann von Leidensgenossen gelesen,
> die ᅵhnlich oft von Platten heimgesucht werden.
...
Also, da kann ich auch ein Liedchen singen... Im Endeffekt ist es so,
dass ich auf dem Weg zur Arbeit durch den Park fahre - und dass offenbar
eine ganze Menge vom Affen abstammender Geschᅵpfe meint, Bierflaschen
auf den Wegen des Parks zu zerschmeiᅵen sei eine lustige Beschᅵftigung.
Daher fordere ich, dass Bierflaschen ausschlieᅵlich aus Plastik
hergestellt werden sollen.
Bis dass der Fall ist, muss ich mit Scherben leben. Meine Strategie
funktioniert recht gut, ich habe etwa ein bis zwei Platte im Jahr.
Kᅵrzlich war die Zahl stark erhᅵht, aber das lag lediglich am
abgefahrenen Hinterreifen.
Frᅵher hatte ich erheblich mehr Platte - aber damals habe ich mir
Billigreifen im Baumarkt gekauft (selbst schuld).
Seit etwa fᅵnf Jahren fahre ich Conti Contact Reifen (vergleichbar
Schwalbe Marathon, nicht die "plus" Variante), in 32-622. Die vertragen
laut Aufdruck etwa 6 bar, also fahre ich mit knapp ᅵber 6 bar. Das ist
derart pannensicher, dass ich trotz tᅵglicher Fahrten durch
Scherbenhaufen (bis ca. 1km pro Strecke) fast keine Pannen habe.
Um das mit dem max. erlaubten Druck mal ins Verhᅵltnis zu setzen - ich
hatte mir den hinteren Reifen an einem abgebrochenen Verkehrsschild bis
auf die unterste Schicht der Karkasse aufgeschlitzt, ohne das zu merken.
Weil der Reifen "unrund" lief, hab ich ihn auf ᅵber 8 bar aufgepumpt.
ᅵberhaupt kein Problem. Nach etwa 200 km hab ich die schadhafte Stelle
gefunden, mir einen neuen Reifen besorgt (inzwischen wieder ᅵber 50km)
und gewechselt. An der schadhaften Stelle konnte ich mit einem
Fingernagel ein Loch in den Reifen drᅵcken - aber 8 bar hat er gehalten.
Ach ja, die "guten" Reifen kosten knapp ᅵber 20 Euro. Der Hinterreifen
war bei mir nach ᅵber 10.000 km abgefahren, der Vorderreifen sieht immer
noch aus "wie neu". Zum Vergleich: die Baumarkt-Reifen fᅵr 10 Euro
hielten vielleicht 1.000 km, dann waren sie "verbraucht". Soviel zum
Thema "sparen".
Pannenschutz-Bᅵnder verlangen eine sehr sorgfᅵltige Montage, damit sie
nicht selbst zur Ursache von Pannen werden, das ist mir persᅵnlich zu
viel Aufwand.
Ciao...
PS: <http://de-rec-fahrrad.de/technik/reifen>
Wo fᅵhrst Du am hᅵufigsten?
> Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt, die aber nicht ganz
> billig sind, schwerer und trotzdem hin und wieder etwas durchlassen.
Meiner Erfahrung nach werden die ganz billigen Reifen (um die 10 EUR)
nach ca. einem Jahr durch Risse in den Flanken unbrauchbar. Die nᅵchste
Klasse (um die 20 EUR) hᅵlt allein schon deswegen weit mehr als doppelt
so lange.
> Dann habe ich von Pannenschutzmilch gelesen, die man in den Schlauch
> fᅵllt, welche dann angeblich bei Kontakt mit Sauerstoff zᅵh wird und
> Leckstellen verschlieᅵen soll. Das scheint mir auch nicht das Wahre zu
> sein, zumal ich vermute, dass man dann mit Stickstoff oder CO2 fahren
> muss, damit das Zeug nicht insgesamt zᅵh wird.
Fᅵr Schnellrepararuren sehr kleiner Lᅵcher hat Pannenpampe mir schon
jede Menge Dreckarbeit erspart. Mehr kann sie prinzipbedingt nicht.
> Dann habe ich von Pannenschutzbᅵndern gelesen, die man zwischen Schlauch
> und Mantel legt. Die Dinger sollen viel abhalten und wᅵren auch bei
> verschlissenem Mantel weiterverwendbar.
Letzteres ist ihr (Preis)vorteil gegenᅵber hochpreisigen Reifen.
Deswegen setze ich die Dinger noch ein, wohl wissend um ihre Nachteile.
> Hier in der Group wird von brᅵchigen Pannenschutzbᅵndern berichtet, aber
> wenn ich das richtig sehe, dann passiert das erst nach einigen Mm,
> sodass es mich nicht betreffen wᅵrde.
Eher habe ich Berichte von Pannen(schutz?)bᅵndern gelesen, die so
scharfkantig waren, dass sie die Schlᅵuche zerschnitten haben. Ein- oder
zweimal kᅵnnte das bei mir auch passiert sein, lieᅵ sich aber nie
eindeutig klᅵren.
> Gibt auch andere Pannenschutzbᅵnder, als die von Proline? Ich habe
> bisher nur diese in Shops gefunden. Oder sind die Teile von Proline
> ohnehin die besten ihrer Art?
Meine sind von einem kanadischen Hersteller, keine Ahnung, wie der
seinerzeit hieᅵ, die Teile haben schon gut zehn Jahre gehalten. :-)
Allerdings hatte ich trotzdem 3..4 Pannen/Jahr, das macht etwa eine
Panne auf 1.000km. Hᅵufig waren es winzkleine Lᅵcher, die sich mit
Pannengel stopfen oder wenigstens minimieren lieᅵen.
--
CU Christoph Maercker.
RADWEGE sind TOD-SICHER!
Viele Antworten hast Du ja jetzt schon gekriegt, mein Senf:
- ordentlicher Reifen (möglichst dichte, sprich feinfädige Gewebelage
- Marathon, Big Apple etc.) mit ordentlichem Druck (5 bar ist mein
Standard - ich mag eher breite Reifen ab 40 mm, eher 50 mm, mehr Druck
ist da aus verscheidenen Gründen nicht drin)
- Pannenschutzpampe im Reifen hilft nicht viel, die Löcher, die durch
Split/Scherben kommen, werden, wenn Du den Fremdkörper nicht
rechtzeitig entfernst, groß genug, daß die Pampe nix mehr nutzt. Dafür
handelst Du Dir aber extrem verschlechterte Notlaufeigenschaften ein:
wenn Dir z.B. auf einer Gefällestrecke die Luft flöten geht, hast Du
ohne die Pampe noch eine Chance, das Rad halbwegs in der Spur zu
halten (BTDT), mit Pampe will ich's lieber nicht probieren
- Pannenschutzband oder -reifen hab' ich noch nicht probiert.
- Extrem: MTB-Reifen mit Traktorprofil, da ist dann der Reifenkörper
durch die Stollen so weit weg von der Oberfläche, daß nicht mehr viel
durchkommt.
Feuchtigkeit erhöht die Durchdringungsfähigkeit von Scherben oder
Split erheblich, die meisten Platten hab' ich bei oder unmittelbar
nach Regentagen - oder eben bei Scherben/Split, die groß genug sind,
um 'in einem Rutsch' durchzukommen.
Zu guter letzt: Flickzeug, Reifenheber und ordentliche Minipumpe in's
Gepäck packen und vielleicht mal vorher in der geheizten Wohnung/
Garage Flicken üben.
Gruß
Markus
Da ich diese ᅵbung bereits unbeschadet durchgefᅵhrt habe, weshalb willst
du nicht mit eingefᅵllter Pannenschutzflᅵssigkeit Luft verlieren, was
soll den Notlauf verschlechtern?
Wenn ich eine Pumpe dabei gehabt hᅵtte, hᅵtte ich normal weiterfahren
kᅵnnen, nur war in meinem Fall mit Schlauchreifen (ca. 9 bar) die Luft
zu schnell drauᅵen, als dass das Zeug hᅵtte dichten kᅵnnen.
> Zu guter letzt: Flickzeug, Reifenheber und ordentliche Minipumpe in's
> Gepᅵck packen und vielleicht mal vorher in der geheizten Wohnung/
> Garage Flicken ᅵben.
Ein Dose Pannenspray tut es auch, mit den 4 oder 5 bar kommt man noch
gut nach Hause oder bis zur nᅵchsten Tankstelle. Gute Erfahrung habe ich
auch mit Tufo Extrem Pannengel (Nicht vorbeugend einfᅵllen!) und
Gaspatrone gemacht.
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
> Seit etwa fᅵnf Jahren fahre ich Conti Contact Reifen (vergleichbar
> Schwalbe Marathon, nicht die "plus" Variante), in 32-622. Die vertragen
> laut Aufdruck etwa 6 bar, also fahre ich mit knapp ᅵber 6 bar. Das ist
> derart pannensicher, dass ich trotz tᅵglicher Fahrten durch
> Scherbenhaufen (bis ca. 1km pro Strecke) fast keine Pannen habe.
Als Alltagsradfahrer habe ich mit genau diesen Reifen (allerdings eine
Nummer breiter - 38 oder so) fᅵr meinen Geschmack viel zu hᅵufig Pannen
erlitten, so daᅵ ich sie sukzessiv durch Marathon Plus ersetze und so
lange mit Anti-Platt-Band fahre. Auch in meinen Snow Stud kommt das
Anti-Platt-Band zur Anwendung - aufgeschlitzte Schlᅵuche hatte ich damit
noch nie.
Mit den Gels habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gesammelt - ein
weiᅵes Gel in Flasche mit rotem Aufdruck hat sehr gut funktioniert und
ermᅵglichte mir sogar bei einem mutwillig aufgeschnittenen (Mantelprofil
bis aufs Gewebe runtergeschnitten, ca. 1 cm breites Querloch) nach
einfachem Aufpumpen die Heimfahrt, das Loch ᅵffnete sich jedoch nach
ᅵberfahren von Bordsteinkanten wieder. Pannenschutzspray in einer
rot-gelb-grᅵnen Flasche und ein blaues Zeug aus einer Plastikflasche
hatten beide nicht diese Qualitᅵt. Sorry, ich weiᅵ die Produktnamen
leider nicht mehr, da ich seit Erscheinen des Marathon Plus v.a. dieses
Produkt evrwende, dessen einziger Nachteil neben dem Gewicht die IMHO
schlechte Bodenhaftung bei nasser Straᅵe ist.
Thorsten
Wenn ich nicht gerade mit Maso-Reifen experimentiere, habe ich rund alle
10000 km eine Reifenpanne.
> ja - das hilft schon ganz gut. Ein halbwegs hochwertiger, "normaler"
> Reifen, der *ausreichend* aufgepumpt ist, sollte aber auch schon einiges
> bringen.
Tut es. Siehe oben.
>> Dann habe ich von Pannenschutzmilch gelesen, die man in den Schlauch
>> fᅵllt, welche dann angeblich bei Kontakt mit Sauerstoff zᅵh wird und
>> Leckstellen verschlieᅵen soll. Das scheint mir auch nicht das Wahre zu
>> sein, zumal ich vermute, dass man dann mit Stickstoff oder CO2 fahren
>> muss, damit das Zeug nicht insgesamt zᅵh wird.
Nein, auch mit einfᅵllter Pannenflᅵssigkeit kann man normal Luft
einpumpen. Man sollte aber wissen was man tut, sonst hat man ziemlichen
ᅵrger mit verklebten Ventilen.
> Nein - das ist nicht das Problem. Pannenschutz-Pampe bleibt im Reifen
> durchaus flᅵssig.
Das Zeug wird nach ein paar Monaten fest und muss dann nachgefᅵllt
werden. Wie lange es dauert, bis ein dᅵnner Schlauchreifen damit
vollstᅵndig aufgefᅵllt ist, habe ich aber nicht mehr erforscht.
Die zusätzliche Schmierung im Schlauch. Bei Deinen Dackelschneidern
macht das wahrscheinlich keinen Unterschied, bei meiner LKW-Bereifung
sind da aber auch schon mal +-40..50 mm seitlicher Weg drin, die will
ich nicht noch zusätzlich schmieren.
...
> Ein Dose Pannenspray tut es auch, mit den 4 oder 5 bar kommt man noch
> gut nach Hause oder bis zur nächsten Tankstelle. Gute Erfahrung habe ich
> auch mit Tufo Extrem Pannengel (Nicht vorbeugend einfüllen!) und
> Gaspatrone gemacht.
Auch wieder der Unterschied zwischen Dackelschneidern und LKW-Reifen.
Ich brauch halt ein paar mal so viel Volumen wie Du. Gaspatrone könnte
gehen (statt Pumpe), aber so oft brauche ich das Zeug nicht (holzklopf
- heute wäre wieder passendes Wetter dafür, feucht und Split), daß ich
es mir zutrauen würde, auch immer zwei volle Patronen dabei zu haben.
Gruß
Markus
JSA 1.0.
Schlauch wechseln kann schneller gehen. Am Lieger hänge ich aber jedes
Mal mindestens 5..10 Minuten dran, wenn ich das Hinterrad wieder
einbauen will (Rohloff + Weber - es gibt nur genau eine Position von
Nabe, Drehmomentaufnehmer, Schaltwerk und Achsmutter, in der das Ding
wieder rein geht) - und auf den Kopf stellen kann ich das Rad auch
nicht. Da versuche ich vorher alles andere, bevor ich das Hinterrad
ausbaue.
Gruß
Markus
> andere Erfahrungen machen müssen. Hoher Druck erhöhte bei mir die
> Pannenwahrscheinlichkeit. Ich bin meist relativ knapp am Maximaldruck
> gefahren und hatte mehr Pannen als bei ca. 1-2 bar unter dem p_max.
Das ist völlig normal und logisch, ist hier auch so. Bei niedrigerem
Druck legt sich der Reifen um das Steinchen, bei hohem Druck drückt das
Steinchen in den Reifen.
> Ich pule hier auch immer Zeug aus dem Mantel, was entweder Glas, oder
> Rollsplitt ist.
1. Pumpe,
2. mit Manometer!
3. Maximaldruck ablesen ("inflate to ...").
4. Ventil befummmeln.
5. Kraft applizieren,
6. gemessenen mit abgelesenem Druck abgleichen.
Dann sollte der eingeschlossene Schlauch soweit dicht gegen die Einflüsse
vom Straßenschmutz abgeschirmt sein, dass von dieser Seite her ein Schaden
eher unwahrscheinlich wird.
Als ich zuletzt den Druck bis unter 2 Bar absinken ließ, hatte ich hinterher
gleich einen schleichenden Platten. Nachdem ich den Zustand sonst vermeide,
ist mir das Phänomen ansonsten eigentlich fremd. Das muss in Relation zum
eigenen Gewicht gesehen werden - bei um die 100 kg sehe ich 3 Bar als die
kritische Grenze (bei Reifen 35 bis 42 mm), also besser deutlich jenseits 4
Bar. Leider machen das die billigeren Mäntel wiederum nicht mit. Die 42er,
die 6 Bar aushalten (mit eingearbeitetem Pannenschutz, o.ä., plus
Reflexstreifen), kenne ich erst jenseits von 20 FRZ.
Ein Pannenschutzband hingegen dient ganz anderen Zwecken:
> Beim ersten Mal bin ich kurz zuvor durch eine Bierflasche gefahren. Da war
> die Ursache ziemlich klar.
vom Ansatz her richtig, aber von der Wirkung her nur ein Fall von
vielleicht. Bei einem Schwalbe Hurrikan habe ich das auch einmal wissen
wollen, ist schon länger her. Er hat gehalten. Das kann aber auch Zufall
gewesen sein. Das will man dann garnicht mehr wissen.
> Der hintere Mantel hat überall kleine Löcher.
Die sollte man denn wohl dringend verschließen. Das finde ich irgendwie eine
goldige Erwartung: Der empfindliche Schlauch ist offen zugänglich in freier
schmuddeliger Wildbahn, und dann soll er auch noch dichthalten.
Manche Leute nehmen Geldscheine zum Abdichten. Es können aber auch Reste von
einem alten Mantel sein.
Es könnte beim geschilderten Versuchsaufbau naheliegender sein, ein wenig
mit dem realen Zustand der Dinge zu experimentieren. Warenhauskataloge haben
ganz gewiss nicht die Antworten auf alle peripheren Fragen der Menschheit
bereit (Pannenschutzband, Schmodderkleber usw.)
Oder andersrum: Mit solider Grundausstattung und ein wenig Pflege entpuppt
sich viel Ärger auch gern als irgendwie redundant. (In dem Fall vor allem:
Passende Pumpe, robuste Reifen, nicht allzu alte Schläuche.)
Was heisst hier "nur"?
> Was drin steht, kann trotzdem Quark sein,
Vielleicht sind nat�rliche Sprachen eh nur Quark, aber man hat sich
halt dran gew�hnt. Ausserdem kann man auch in normgerechter Syntax
Quark reden.
> wird aber angef�hrt, weil es genug Leute verwenden.
Und weil es drin steht kann man es bedenkenlos verwenden. Ein
Zirkelschluss der Sinn macht ;) .
Thomas.
--
Aber warum mit der Zwille auf Spatzen schiessen, wenn du die Haubitze
hast, mit ihr umgehen kannst und damit auch besser triffst?
[H. Holbein in de.rec.fahrrad]
Darf ich da eine höher aufgelöste Version unter CC-irgendwas Lizenz [1]
haben? Wäre ein hypsches banner.
Tho"vornameÄtNachnamePönktCom"mas.
[1] <http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/> nc und sa ist okay,
Bearbeiten würde ich es aber gern.
Vᅵllig wurscht, ob da noch geschmiert wird oder nicht. Nennenswerte
Seitenfᅵhrung kann ein auf der Felge abwᅵlzender Mantel ohnehin nicht
aufbauen.
>> Ein Dose Pannenspray tut es auch, mit den 4 oder 5 bar kommt man noch
>> gut nach Hause oder bis zur nᅵchsten Tankstelle. Gute Erfahrung habe ich
>> auch mit Tufo Extrem Pannengel (Nicht vorbeugend einfᅵllen!) und
>> Gaspatrone gemacht.
>
> Auch wieder der Unterschied zwischen Dackelschneidern und LKW-Reifen.
> Ich brauch halt ein paar mal so viel Volumen wie Du.
Der Unterschied zu Vollfettpuschn ist nur, dass man bei denen das ganze
Flᅵschchen Pannengel hineinschᅵttet und die grᅵᅵere Gaspatrone nimmt.
Die Pannensprays sind im Gegenteil gerade fᅵr groᅵvolumige Reifen, die
mit niedrigem Druck gefahren werden.
/Das/ ist in der Form falsch. Denn f�r \mu ist einklich nur die
Gummimischung verantwortlich.
--
Markus
�Perl is the only language that looks the same before and after RSA
encryption.�
(Keith Bostic)
Und was genau ist der Unterschied zwischen Fahrrad(reifen) und
Auto(reifen)? Oder genauer: wann f�ngt beim Auto Aquaplaning an und wann
beim Rad?
> F�r normale Stra�ennutzung halte ich kleinteilige Profile nicht f�r
> verkehrt. Mit ganz glatten Reifen ger�t man, wenns feucht ist oder
> rutschig, ruckzuck ins Rutschen
Profil hat bei festem Untergrund keinerlei Einfluss auf die Haftung.
"kleinteilige Profile" helfen fast nirgends. Wenn, dann richtige Stollen.
Vielleicht �berlegst du dir mal, welchen Einflu� da ein Profil haben soll?
Thorsten Gᅵnther wrote:
(Conti Contact)
> Als Alltagsradfahrer habe ich mit genau diesen Reifen (allerdings eine
> Nummer breiter - 38 oder so) fᅵr meinen Geschmack viel zu hᅵufig Pannen
So unterschiedlich sind die Erfahrungen... Bei mir stieg die Hᅵufigkeit
der Pannen ᅵberproportional an, nachdem ich den Reifen fast bis auf die
Karkasse runter gefahren hatte. Da konnte ich Daumennagel-groᅵe Stᅵcke
Gummi hochklappen... Neuer Mantel, gleicher Scherbenhaufen, keine Panne ;-)
> erlitten, so daᅵ ich sie sukzessiv durch Marathon Plus ersetze und so
> lange mit Anti-Platt-Band fahre. Auch in meinen Snow Stud kommt das
> Anti-Platt-Band zur Anwendung - aufgeschlitzte Schlᅵuche hatte ich damit
> noch nie.
Zu Marathon Plus kann ich nichts sagen, auch von Conti gibt's so einen
Reifen mit "eingebautem" Anti-Platt-Band.
Was diese Plastik-Bᅵnder betrifft, so ist es wahrscheinlich eine Frage
des sorgfᅵltigen Einbaus. Bei meinen 32-622 Reifen ist es jedes Mal eine
wilde Viecherei, die sauber auf die Felge zu bekommen, so dass ich nicht
noch eine Extra-Schicht haben mᅵchte ;-) Schmale Reifen gehen scheinbar
schlechter drauf als breite (soll mir nur recht sein ;-)
> Mit den Gels habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gesammelt - ein
...
Weiᅵ nicht, der Leidensdruck ist nicht hoch genug, als dass ich sowas
probieren wollte... Irgendwann hatte ich mal einen Schlauch mit Gel
fertig eingefᅵllt gekauft. Das war eher kontra-produktiv, weil das Gel
immer die Ventile zugesetzt hat (da ging nix mehr mit Aufpumpen), aber
den Reifen offenbar nicht so abgedichtet hat, dass er die Luft lᅵnger
als eine Woche gehalten hᅵtte... Das war (bisher) mein letzter Schlauch
mit Gel und mein letzter Schlauch mit Blitz-Ventil. Vielleicht
funktioniert das bei besserem Gel und besserem Schlauch, aber ich bin
auch ohne glᅵcklich ;-)
Ciao..
FULL ACK, vor allem deswegen, weil die Flanken nach ca. einem Jahr
t�glichem Gebrauch einrei�en.
> Ich hatte in Frankreich auch mal einen Reifen aus Vietnam
> gekauft, der war auch ziemlicher Schrott.
Etwa solche mausgrauen Schlappen? In der DDR hie�en die "Bananenschalen"
und waren auch so. Die landeseigene Produktion der Marke Pneumant hielt
hingegen etwa doppelt so lange wie heutiger Billigmist. Pannensicher
waren die aber auch nicht.
> Es mu� aber auch nicht gerade Schwalbe sein. Reifen von Kenda werden auch mit Profex-
> Etiketten verkauft und sind ausreichend UV-stabil (Billigstreifen
> zerbr�seln nach sp�testens 2 Jahren von alleine). Ich habe vor einiger
> Zeit einen Conti-Reifen am Rad meiner Mitbewohnerin
> (Gelegenheitsradlerin) gewechselt, der noch zu DM-Zeiten draufgekommen
> ist.
Contis habe ich zuletzt bei Carstadt gekauft. Mit um die 20,- EUR etwa
doppelt so teuer wie Billigmist, halten daf�r wenigstens die dreifache Zeit.
> Pannenschutzband: ich dachte auch mal, das w�r ne tolle Sache. Bis ich
> dann so ca. alle 50km ne Reifenpanne hatte - und bemerkte, da� die
> L�cher alle auf den beiden feinen Linien lagen,die das Pannenband
> (hier wars eins von Contec,ist aber wohl das gleiche, das von anderen
> Billigmarken vertrieben wird) hinterlassen hatte. Da erspar ich mir
> lieber das Kantenabschleifen und fahre auch ohne Pannenband weitgehend
> pannenfrei (s.o.).
Waren das mikrofeine L�cher, bei denen sich der Luftverlust erst nach
Minuten bis Stunden bemerkbar macht? Oder haarfeine Risse/Schnitte?
--
CU Christoph Maercker.
Transport + Sport = Radfahren
Wieso zufᅵllig? Waren das Reifen vom selben Hersteller, der fᅵr diese
Reifen das selbe Gummirezept verwendet?
> Daᅵ ein Wasserfilm durch ein
> kleinteiliges Profil durchbrochen und abgeleitet wird, ist wohl nur
> eine Erfindung der Reifenindustrie, mit der sie auch Millionen von
> Autofahrern hinters Licht fᅵhrt.
Nein. Aber dir ist der Unterschied in der Reifenform von ein- und
mehrspurigen Fahrzeugen entgangen. Bei einspurigen Fahrzeugen wird ein
Wasserfilm durch die gewᅵlbte Kontur des Reifens verdrᅵngt.
Ist dir noch nicht aufgefallen, dass auch manche Motorradreifen nur ein
Zierprofil haben, weil es der Gesetzgeber fordert?
>> Ich werd ne Priese Babypuder auf den Schlauch geben. Vielleicht
>> flutscht es dann besser.
> Ich habe noch nicht ganz verstanden was in Deinem Fall gegen
> ordentliche Reifen spricht, habe aber selber auch keine Erfahrung
> mit Pannenschutzbᅵndern.
Ich habe dazu ein bisschen gegoogelt und war deswegen der Meinung, dass
Pannenschutzbᅵnder den besseren Schutz bieten und fᅵr mehrere Reifen
verwendbar sind.
Der Nachteil der Pannenschutzbᅵnder soll sein, dass sie etwas mehr
Widerstand bieten und bei manchen sprᅵde geworden sind und selbst den
Schlauch zerstᅵrt haben.
Wie sehr sich der hᅵhere Tretwiderstand bemerkbar macht, weiᅵ ich nicht.
Vielleicht bemerke ich es gar nicht.
Ich merke zwar einen deutlichen Unterschied zwischen meinem Rennrad mit
kompletter Ultegrabestᅵckung und meinem Tourenrad mit dem Billigsten,
was es von Shimano gibt, aber ich weiᅵ nicht, ob das hauptsᅵchlich an
den breiteren Reifen mit weniger Luftdruck, der Qualitᅵt der
Antriebskomponenten, dem Nabendynamo, der angeblich auch ohne Last einen
nennenswerten Widerstand liefert, oder ob es hauptsᅵchlich an der
anderen Kᅵrperhaltung liegt.
Da ich das alles nicht weiᅵ, erschienen mir die Antiplatt-Einlagen als
der beste Kompromiss.
BTW: Verstᅵrkte Mᅵntel mᅵssten doch auch einen hᅵheren Rollwiderstand
bieten, oder nicht?
--
Mark
> Der Nachteil der Pannenschutzb�nder soll sein, dass sie etwas mehr
> Widerstand bieten und bei manchen spr�de geworden sind und selbst den
> Schlauch zerst�rt haben.
>
> Wie sehr sich der h�here Tretwiderstand bemerkbar macht, wei� ich nicht.
Ich merke keinen Unterschied.
Da sind Unterschiede bei den Reifen viel gravierender.
> BTW: Verst�rkte M�ntel m�ssten doch auch einen h�heren Rollwiderstand
> bieten, oder nicht?
DEUTLICH.
>> Ich pule hier auch immer Zeug aus dem Mantel, was entweder Glas, oder
>> Rollsplitt ist.
>
> 1. Pumpe,
> 2. mit Manometer!
> 3. Maximaldruck ablesen ("inflate to ...").
> 4. Ventil befummmeln.
> 5. Kraft applizieren,
> 6. gemessenen mit abgelesenem Druck abgleichen.
>
> Dann sollte der eingeschlossene Schlauch soweit dicht gegen die Einflüsse
> vom Straßenschmutz abgeschirmt sein, dass von dieser Seite her ein Schaden
> eher unwahrscheinlich wird.
So mache ich das meistens.
Da am Ventil ein Druckabfall auftritt, pumpe ich bis 4,5 bar rein,
obwohl der Reifen laut Aufschrift nur bis 4,0 bar verträgt.
> Als ich zuletzt den Druck bis unter 2 Bar absinken ließ, hatte ich hinterher
> gleich einen schleichenden Platten. Nachdem ich den Zustand sonst vermeide,
> ist mir das Phänomen ansonsten eigentlich fremd. Das muss in Relation zum
> eigenen Gewicht gesehen werden - bei um die 100 kg sehe ich 3 Bar als die
> kritische Grenze (bei Reifen 35 bis 42 mm), also besser deutlich jenseits 4
> Bar. Leider machen das die billigeren Mäntel wiederum nicht mit. Die 42er,
> die 6 Bar aushalten (mit eingearbeitetem Pannenschutz, o.ä., plus
> Reflexstreifen), kenne ich erst jenseits von 20 FRZ.
Ob das hier billige Mäntel sind, weiß ich nicht. Die waren beim Kauf des
Fahrrads drauf. Die Beschriftung ist schlecht zu erkennen und ich weiß
auch nicht, was davon die Hersteller- oder Tapbezeichnung sein soll.
Bei einem Bekannten ist mal kurze Zeit nach dem Aufpumpen auf 5 bar die
Felge nach innen geplatzt, bzw. gebrochen. Wieviel die Felgen hier
aushalten, weiß ich nicht.
Gibt es Erfahrungswerte, wie viel Druck einfache Hohlkammerfelgen mit
19mm Breite aushalten?
>> Der hintere Mantel hat überall kleine Löcher.
>
> Die sollte man denn wohl dringend verschließen. Das finde ich irgendwie eine
> goldige Erwartung: Der empfindliche Schlauch ist offen zugänglich in freier
> schmuddeliger Wildbahn, und dann soll er auch noch dichthalten.
>
> Manche Leute nehmen Geldscheine zum Abdichten. Es können aber auch Reste von
> einem alten Mantel sein.
Ich habe mich schon gefragt, ob und wenn ja, wie ich die Löcher im
Mantel verschließen könnte, aber mir ist nichts eingefallen.
Der Mantel ist praktisch in jeder Profilsenke wenigsten ein bisschen
angeritzt. Welche Schäden komplett durch gehen, kann ich nicht erkennen.
Ich habe auch per Google keine Tipps dazu gefunden und in Shops kein
Reparaturmaterial dafür.
--
Mark
>> ich bin Wenigfahrer, aber trotzdem nervt es total, dass hier im Schnitt
>> alle 100 km der Hinterreifen platt ist.
>
>> Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt[...]
>> Dann habe ich von Pannenschutzmilch gelesen,[...]>
>> Dann habe ich von Pannenschutzb�ndern gelesen[...]
>
> Dann lies mal noch vom richtigen[TM] Druck und der Benutzung des
> richtigen[TM] Stra�enteils.
> Vorbeugend gegen Reifenpannen wirkt hoher Luftdruck und nicht zu weit
> rechts oder gar auf Radwegen fahren, wo sich Scherben und Split
> sammeln.
Den Druck halte ich alleine schon wegen des Rollwiderstands meistens
sehr hoch.
Meistens fahre ich mit dem Rad �ber asphaltierte Waldwege. Dazu gibt es
auch keine Alternative.
Wenn ich mit dem Anh�nger mit Kindern unterwegs bin, w�re es hier im
Dorf sehr ungeil, statt der Radwege, die Stra�e zu benutzen. Die
Hauptstra�e haben die hier zugunsten der Radwege soweit verengt, dass
zwei Busse nur noch gerade eben aneinander vorbei kommen. Wenn ich mit
dem H�nger entsprechend langsam unterwegs bin, w�re ich ein extremes
Verkehrshindernis und das w�re mir dann auch zu gef�hrlich, weil manche
Leute dann zu riskanten �berholman�vern neigen.
Ich meine auch, dass man einen Radweg benutzen muss, wenn er vorhanden ist.
--
Mark
> Gibt es Erfahrungswerte, wie viel Druck einfache Hohlkammerfelgen mit
> 19mm Breite aushalten?
Auf jeden Fall mehr als der Reifen (ausser sie sind bereits durchgebremst).
> Ich habe mich schon gefragt, ob und wenn ja, wie ich die L�cher im
> Mantel verschlie�en k�nnte
Schlauchflicken von innen drauf.
Also ich hatte da einmal Mavic-Felgen (IIRC auch mit 19mm Maulbreite),
da standen Druckgrenzen drauf, die unter den Nominalwerten von manchen
Reifen lagen.
>> Ich habe mich schon gefragt, ob und wenn ja, wie ich die L�cher im
>> Mantel verschlie�en k�nnte
>
>Schlauchflicken von innen drauf.
Was soll das bringen?
Wenn die Karkasse einen ernsthaften Schaden hat, bringt's nichts, weil
so ein Flicken zu elastisch ist.
Wenn die Karkasse keinen ernsthaften Schaden hat, bringt's erst recht
nichts.
- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
> >> Gibt es Erfahrungswerte, wie viel Druck einfache Hohlkammerfelgen mit
> >> 19mm Breite aushalten?
> >
> >Auf jeden Fall mehr als der Reifen (ausser sie sind bereits durchgebremst).
>
> Also ich hatte da einmal Mavic-Felgen (IIRC auch mit 19mm Maulbreite),
> da standen Druckgrenzen drauf, die unter den Nominalwerten von manchen
> Reifen lagen.
Stimmt, die untauglichen Leichtbaufgelgen hatte ich vergessen.
> >> Ich habe mich schon gefragt, ob und wenn ja, wie ich die L�cher im
> >> Mantel verschlie�en k�nnte
> >
> >Schlauchflicken von innen drauf.
>
> Was soll das bringen?
Dass Sand eindringt und den Schlauch aufschmirgelt. Hatte ich schon ein
paar mal.
Profile wirken makroskopisch, die Reibungsminderung der
Oberflaechenbenetzung ist mikroskopisch.
Anders gesagt: Profile helfen beim Durchdringen/Ableiten dicker
Wasserschichten, aka Aufschwimmen, was bei Fahrradreifen kein
Problem ist. Die duenne Benetzung, die die Reibung herabsetzt,
durchdringt Profilnicht besser als Slick.
--
Best Regards
helmut springer panta rhei
> On 19 Feb., 12:13, Ulli Horlacher <frams...@tandem-fahren.de> wrote:
Verhunze bitte nicht meine E-Mail Adresse!
> > Vielleicht �berlegst du dir mal, welchen Einflu� da ein Profil haben soll?
>
> Vielleicht den der partiellen Wasserverdr�ngung (durch vorstehende
> Profilteile) und -ableitung (durch Profilrillen)?
Tritt bei der typischen Fahrradreifenbreite ab ca 200 km/h ein.
Ich fahre jedenfalls nicht so schnell. Du?
>> alle 100 km der Hinterreifen platt ist. Ich hab schon gedacht, dass ich
>
> Das ist häufig. :-)
Und vor allem total nervig.
Son Plattfuß richtet sich ja auch nicht nach der Tagesplanung, sondern
kommt unangemeldet. Es ist sehr schön, wenn man sich und die Blagen
gerade schön eingemummelt hat, und dann vor der platten Karre steht. Ein
Auto ist zwar um ein Vielfaches teurer, aber auch wesentlich
zuverlässiger und flexibler.
>> Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt, die aber nicht ganz
>> billig sind, schwerer und trotzdem hin und wieder etwas durchlassen.
>
> Das Pannenschutzband gibts aber auch nicht ohne Gewicht und kostenlos.
> Für mich sind die "Marathonreifen" ein brauchbarer Kompromiss.
Wenn das mit dem Pannenschutzband nix ist, gucke ich mich nach einem
anderen Reifen um.
Ich nehme an, dass du "Marathon" von Schwalbe meinst, richtig?
Dazu habe ich einen Slick-Reifen ergoogelt, was ich sehr interessant
finde, weil der vermutlich den geringsten Rollwiderstand bietet und
zugleich das Risiko verringert, dass sich Glas und Splitt in
Profilrillen festsetzt und dann nach innen getrieben wird.
Leider finde ich den Slickreifen nicht bei Schwalbe auf der Homepage und
auch in Shops scheint der selten aufzutauchen.
--
Mark
> Am 17.02.10 12:09, schrieb Ulli Horlacher:
> >
> >
> > Ich richte mich nicht nach Jens, sondern nach dem Duden.
>
> Der Duden konstatiert und systematisiert nur den tats�chlichen
> Sprachgebrauch.
Man gew�hnt sich an allem, sogar am Dativ. ;-)
> Was drin steht, kann trotzdem Quark sein, wird aber
> angef�hrt, weil es genug Leute verwenden.
Da sei doch (bitte!) - zumindest was das oben angef�hrte Beispiel
betrifft - $IRGENDEINER davor ... .
Ich f�rchte aber, du beh�ltst recht ...
--
Dennoch ist es besser (...), wenn nur ab-und-an Mal ein Radfahrer im
Kreuzungsbereich plattgemacht wird (...), als wenn sie �berall, also
auch auf freier Strecke, umgefahren werden k�nnen. 'Chris'
> [...]
>
> Da ich das alles nicht wei�, erschienen mir die Antiplatt-Einlagen als
> der beste Kompromiss.
Du wei�t aber, was das Wesen des Kompromisses ist?
> BTW: Verst�rkte M�ntel m�ssten doch auch einen h�heren Rollwiderstand
> bieten, oder nicht?
Was hei�t 'verst�rkte M�ntel'? So 'was wie (z.B.) Schwalbes 'Marathon
Plus'?
Solange ich den gefahren habe, ist mir das nicht aufgefallen; das kann
aber auch am Druck (knapp �ber dem 'maximal empfohlenen') liegen.
Dessen Nachteile liegen zum einen klar im (hohen) Gewicht, zum anderen
im kaum vorhandenen (Kurven-)Grenzbereich.
Beides hat mich bewogen, am Alltagsrad (559) auf 50er 'Supremo'-s
umzusteigen (f�r die ziemlich garantiert eisfreie Periode ...).
Leider kann ich aus der letzten Saison - der ersten mit dem 'Supremo' -
heraus keine tollen Zahlen pr�sentieren, davor lagen aber knapp 40Mn mit
dem 'Marathon Plus' mit nur 1 Platten: ich hatte einen f�rchterlich
verbogenen 100er-Nagel aufgesammelt ...
Das AntiPlatt-'A&O' scheint mir in erster Linie passender Druck im
Reifen zu sein - eher ein bi�chen mehr als angegeben als deutlich
weniger.
Gut, da mag der 'Komfort' f�r die Sitzfl�che etwas leiden, aber der h�rt
eh' sp�testens dann auf, wenn man unterwegs den Schlauch wechseln m�chte
oder gar flicken mu� (plus in jedem Fall: die Decke nach der
'Platten'-ursache absuchen), besonders im Regen, vor allem nachts und
speziell mit klammen Fingern ...
Ich bin schon mit dem Randonneur (23er Slicks - aber voll-bedr�ckt)
schadlos durch eine frisch ges�te Scherbenstrecke gefahren ...
BTW.: Pannenschutzband oder -spray sind nicht 'mein Ding' ...
> Hi,
>
> Thorsten G�nther wrote:
> (Conti Contact)
>> Als Alltagsradfahrer habe ich mit genau diesen Reifen (allerdings eine
>> Nummer breiter - 38 oder so) f�r meinen Geschmack viel zu h�ufig Pannen
>
> So unterschiedlich sind die Erfahrungen... Bei mir stieg die H�ufigkeit
> der Pannen �berproportional an, nachdem ich den Reifen fast bis auf die
> Karkasse runter gefahren hatte. Da konnte ich Daumennagel-gro�e St�cke
> Gummi hochklappen... Neuer Mantel, gleicher Scherbenhaufen, keine Panne ;-)
>
Wie schaffst Du das?
Bei mir schaut der Reifen auch nach 3 bis 4 Mm fast wie neu aus, aber
ich d�rfte nahezu t�glich flicken. Speziell beim Conti Contact habe ich
i.d.R. nach 1 bis 1,5 Mm einen Platten, sp�testens nach dem 4. Platten
reduzieren sich die Abst�nde auf gef�hlte 300 km.
Cu,
Robert
> Und vor allem total nervig.
Und es ist _immer_ hinten. Damit man sich die Hände auch ja ordentlich
einsaut. *g*
> Auto ist zwar um ein Vielfaches teurer, aber auch wesentlich
> zuverlässiger und flexibler.
Jap.
> Ich nehme an, dass du "Marathon" von Schwalbe meinst, richtig?
Ich wollte das mit der Werbung nicht übertreiben, aber ja, die waren
gemeint.
> Dazu habe ich einen Slick-Reifen ergoogelt, was ich sehr interessant
> finde, weil der vermutlich den geringsten Rollwiderstand bietet und
> zugleich das Risiko verringert, dass sich Glas und Splitt in
> Profilrillen festsetzt und dann nach innen getrieben wird.
Könnte sein, mich würde daran stören das man auf nichtasphaltiertem
Untergrund keinen Halt hat.
Tschau, Jörg
--
Computers are like airconditioners:
they stop working properly if you open Windows.
> ich bin Wenigfahrer, aber trotzdem nervt es total, dass hier im Schnitt
> alle 100 km der Hinterreifen platt ist. Ich hab schon gedacht, dass ich
> vom Pech verfolgt werde, aber ich habe dann von Leidensgenossen gelesen,
> die �hnlich oft von Platten heimgesucht werden.
>
> Ich habe nun gelesen, dass es stabilere Reifen gibt, die aber nicht ganz
> billig sind, schwerer und trotzdem hin und wieder etwas durchlassen.
Kauf einfach ordentliche Reifen, der Unterschied zum Billigkram ist IMO
extrem. Es mu� keiner mit fetter Pannenschutzschicht sein, sie sollten nur
�berhaupt Pannenschutz haben. Als Wenigfahrer solltest du dir aber auch
noch etwas M�he beim Erhalt der Reifen machen.
UV-Licht schadet, das Rad nach Nutzung gleich in den Keller stellen.
Jeder Schlauch l��t mit der Zeit Luft, entweder auch bei Nichtgebrauch
regelm��ig nachpumpen, oder das Rad aufh�ngen. Vor Gebrauch *immer* den
Luftdruck pr�fen (falls die letzte Ausfahrt nicht zuf�llig gerade gestern
war).
>> Seit etwa f�nf Jahren fahre ich Conti Contact Reifen (vergleichbar
>> Schwalbe Marathon, nicht die "plus" Variante), in 32-622. Die vertragen
>> laut Aufdruck etwa 6 bar, also fahre ich mit knapp �ber 6 bar. Das ist
>> derart pannensicher, dass ich trotz t�glicher Fahrten durch
>> Scherbenhaufen (bis ca. 1km pro Strecke) fast keine Pannen habe.
>
>Als Alltagsradfahrer habe ich mit genau diesen Reifen (allerdings eine
>Nummer breiter - 38 oder so) f�r meinen Geschmack viel zu h�ufig Pannen
Ist auch meine Erfahrung, allerdings mit dem Conti Contacht in 42x622.
Mit dem hatte ich mehr Plattf�sse als zum Schlu� mit den abgefahrenen,
por�sen Marathons (noch die mit dem alten Blockprofil).
Und nein, das kam mE nicht durch das feine Zierprofil, in dem sich
Steinchen und Split(ter) halten. Alles, was ich aus dem Reifen
rausgeporkelt hatte, steckte in der Lauffl�che.
Im �brigen bin ich mit dem Reifen sowas von unzufrieden. �beraus
unkomfortables Abrollverhalten, ich find den kn�ppelhart im Vergleich
zu den alten Marathons in 32mm. Bei 5,5 bar schon totgepumpt, unter 5
bar wird der schon relativ schwerg�ngig.
>erlitten, so da� ich sie sukzessiv durch Marathon Plus ersetze und so
>lange mit Anti-Platt-Band fahre.
Marathon plus muss ich mir nicht antun. Ich fjetzt mit Anti-Platt-band
(von Proline) und hoffe, da� die Contis runter sind bevor das Band
spr�de und scharfkantig wird - wenn �berhaupt. Dazu gibt es
gegens�tzliche Meiningen und Erfahrungen; vielleicht sind auch nur
einige Chargen eines ansonsten guten Produktes betroffen.
--
Bei Antwort per email: bitte den Absender in @gmx.de �ndern
Antworten an gmx.net behandle ich wie automatisierten spam.
>Mark Ise <mark...@arcor.de> wrote:
>
>
>> Der Nachteil der Pannenschutzb�nder soll sein, dass sie etwas mehr
>> Widerstand bieten und bei manchen spr�de geworden sind und selbst den
>> Schlauch zerst�rt haben.
>>
>> Wie sehr sich der h�here Tretwiderstand bemerkbar macht, wei� ich nicht.
>
>Ich merke keinen Unterschied.
Kann ich best�tigen f�r den Conti Contact in 42x622.
Den ich allerdings als sehr schwerg�ngig empfinde f�r einen Reifen
dieser Klasse.
>Da sind Unterschiede bei den Reifen viel gravierender.
>
>
>> BTW: Verst�rkte M�ntel m�ssten doch auch einen h�heren Rollwiderstand
>> bieten, oder nicht?
>
>DEUTLICH.
Preisfrage: wie wirkt sich Anti-Platt-Band aus bei Reifen mit nicht so
hohem Rollwiderstand?
Wer hat Dir denn diesen Unsinn eingeredet?
Ich habe noch keinen Unterschied im Grip auf nichtasphaltiertem
Untergrund zwischen Reifen mit Zierprofil und Slicks festgestellt.
> BTW: Verst�rkte M�ntel m�ssten doch auch einen h�heren Rollwiderstand
> bieten, oder nicht?
Jein. Kommt auch auf Materialst�rke der Flanken an. Verst�rkte
Lauffl�che mit d�nnen Flanken w�re da ein Kormpromiss.
Pannenschutzband nehme ich gar nicht mehr. Zu den hier schon genannten
Nachteilen fiel mir deutlich die verschlechterte D�mpfung auf, gepaart
mir erh�htem Rollwiederstand auf. Ausserdem hat auch mir den Reifen
einmal duch das Band aufgeschlitzt, obwohl alle Kanten angeschliffen
oder abgerundet wurden (in Eigenarbeit).
Reifen mit niedrigem Rollwiderstand und hoher Pannensicherheit sind
mᅵglich. Die bestehen aus einer dicht gewebten Karkasse aus dᅵnnen Fᅵden
und haben unter der Laufflᅵche noch ein oder zwei zusᅵtzliche
Gewebelagen oder eine Lage aus zᅵhem Gummi.
Einen solchen Reifen wird Mark aber nicht zahlen wollen.
> Preisfrage: wie wirkt sich Anti-Platt-Band aus bei Reifen mit nicht so
> hohem Rollwiderstand?
Marathon Racer: ich bemerke keinen Unterschied.
OK, wenn er vorhanden und entsprechend beschildert ist.
Das sind die Radwege hier aber.
> Mit dem Hᅵnger musst Du nicht mal die meisten beschilderten Radwege
> nutzen und viele darfst Du mit dem Hᅵnger gar nicht befahren.
Hast du dazu mehr Infos oder einen guten Link?
Ich dachte bisher, dass ein Fahrrad und ein Fahrrad mit Anhᅵnger die
gleichen Rechte und Pflichten haben.
--
Mark
>> Dazu habe ich einen Slick-Reifen ergoogelt, was ich sehr interessant
>> finde, weil der vermutlich den geringsten Rollwiderstand bietet und
>> zugleich das Risiko verringert, dass sich Glas und Splitt in
>> Profilrillen festsetzt und dann nach innen getrieben wird.
>
> Könnte sein, mich würde daran stören das man auf nichtasphaltiertem
> Untergrund keinen Halt hat.
Sowas befahre ich fast nie. Die paar Meter, die hin und wieder dabei
sind, fahre ich ohnehin langsam. Den Slick könnte ich auch nur hinten
montieren und vorne das leicht profilierte Teil drauf lassen, was ich
jetzt fahre. Vorne funktioniert das ja bisher.
--
Mark
Naja, zweimal hat es mich jetzt erwischt, als Schnee und damit auch
Rollsplitt gelegen hat und einmal bin ich kurz zuvor durch eine von Asis
hinterlassene Bierflasche gefahren.
Lediglich die anderen beiden Male weiᅵ ich nicht, so genau, woher die
Splitter gekommen sind.
--
Mark
> Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
>
>> Preisfrage: wie wirkt sich Anti-Platt-Band aus bei Reifen mit nicht so
>> hohem Rollwiderstand?
>
> Marathon Racer: ich bemerke keinen Unterschied.
Habe die Marathon Racer 28" hier auf Lager und wollte den Reifen bald
aufziehen. Ist der so empfindlich, dass man ein Pannenschutzband
braucht?
Nein.
> einspurige Fahrr�der eingerichtet. Auf engen Radwegen muss man mit
> zweispurigen Fahrr�dern mit H�ngern nicht fahren.
Zweispurige Fahrr�der? Ach so, Quads. Trikes sind in der Regel
3-spurig.
flo, mit Anh�nger bin ich dann 5-spurig unterwgs ;-)
--
Bei McD gibts die zusammen mit nem Men�, ich wunderte mich doch ziemlich,
was dieses St�ck Presspappe alles k�nnen soll (nein, nicht der BigM�c,
sondern der Dotwin). [Michael Winklhofer in daff]
>> >> Ich meine auch, dass man einen Radweg benutzen muss, wenn er vorhanden ist.
>> >
>> > Damit meinst Du etwas anderes als die Rechtsprechung und die
>> > Straᅵenverkehrs-Ordnung.
>>
>> OK, wenn er vorhanden und entsprechend beschildert ist.
>> Das sind die Radwege hier aber.
>
> Dann wird es Zeit, das zu ᅵndern.
Wie das? Anarchie? Petition? Wahl zum Bᅵrgermeister? :-)
>> > Mit dem Hᅵnger musst Du nicht mal die meisten beschilderten Radwege
>> > nutzen und viele darfst Du mit dem Hᅵnger gar nicht befahren.
>>
>> Hast du dazu mehr Infos oder einen guten Link?
>
> Die Benutzungspflicht und die ᅵblichen Breiten von Radwegen sind fᅵr
> einspurige Fahrrᅵder eingerichtet. Auf engen Radwegen muss man mit
> zweispurigen Fahrrᅵdern mit Hᅵngern nicht fahren. Auf vielen Radwegen
> darf man es nicht, weil dadurch andere behindert werden, u.a. Fuᅵgᅵnger,
> und andere Radfahrer, die nicht ᅵberholen oder nicht begegnen kᅵnnen. In
> diesem Fall ist die Fahrbahn zu benutzen, weil sie mehr Platz bietet und
> damit Behinderungen unterbleiben.
Bei uns sind die Radwege so schmal, dass man dort nie ᅵberholen kann,
ohne den Gehweg mitzubenutzen. Das ist hier ein ziemlich altes Dorf, bei
dem alles sehr eng zugeht und trotzdem beidseitige Gehwege, beidseitige
Radwege, Parkstreifen und eine komplette Fahrbahn fᅵr Autos vorhanden sind.
Logisch finde ich es aber nicht, dass man wegen Behinderung vom Radweg
auf die Fahrbahn wechseln soll. Auf der Straᅵe behindert man in der
gleichen Zeit viel mehr Autos, als auf dem Radweg Radfahrer und Fuᅵgᅵnger.
Sind obige Thesen nur deine Wᅵnsche, oder gibt es entsprechende Gesetze
und Beispielurteile? Ich habe ᅵber Google nichts dazu gefunden.
--
Mark
Also illegal schmal.
> ohne den Gehweg mitzubenutzen.
Was illegal ist.
> Das ist hier ein ziemlich altes Dorf, bei
> dem alles sehr eng zugeht und trotzdem beidseitige Gehwege, beidseitige
> Radwege, Parkstreifen und eine komplette Fahrbahn fᅵr Autos vorhanden sind.
>
> Logisch finde ich es aber nicht, dass man wegen Behinderung vom Radweg
> auf die Fahrbahn wechseln soll.
Und wo sonst hin?
> Auf der Straᅵe behindert man in der
> gleichen Zeit viel mehr Autos, als auf dem Radweg Radfahrer und Fuᅵgᅵnger.
Bitte etwas mehr Selbstbewusstsein. Wer vᅵllig unnᅵtig ein 2 m breites
Fahrzeug benutzt, in dem er in den allermeisten Fᅵllen einen leeren
Beifahrersitz neben sich her transportiert, ist selbst schuld, wenn er
an einem langsameren Verkehrsteilnehmer nicht vorbeikommt.
Es ist jedenfalls kein Grund, wie von dir oben angedeutet, Fuᅵgᅵnger zu
belᅵstigen und gefᅵhrden.
> >> Preisfrage: wie wirkt sich Anti-Platt-Band aus bei Reifen mit nicht so
> >> hohem Rollwiderstand?
> >
> > Marathon Racer: ich bemerke keinen Unterschied.
>
>
> Habe die Marathon Racer 28" hier auf Lager und wollte den Reifen bald
> aufziehen. Ist der so empfindlich, dass man ein Pannenschutzband
> braucht?
Ich fuehl mich damit sicherer.
> Habe die Marathon Racer 28" hier auf Lager und wollte den Reifen bald
> aufziehen. Ist der so empfindlich, dass man ein Pannenschutzband
> braucht?
Habe dem zwar noch keine Extremfälle zugemutet (die mir aufgefallen wären),
aber bis dahin rollt der auch ohne ganz gut, über Stock und Stein (Waldwege
usw.) und normal gepflegte Verkehrswege, fast nur Mischverkehr.
Alle drei, am sinnvollsten in umgekehrter Reihenfolge: Es gibt
Regeln wann die blauen Radwegschilder aufgestellt werden dᅵrfen.
Allerdings wurden/werden die des ᅵfteren nicht eingehalten, wogegen
man sich dann beschweren kann. Das hat sogar Aussichten auf Erfolg
(Abmontieren der Schilder).
> Bei uns sind die Radwege so schmal, dass man dort nie ᅵberholen kann,
> ohne den Gehweg mitzubenutzen.
Dann dᅵrften da soweit ich weiᅵ keine Radwegschilder stehen.
> Logisch finde ich es aber nicht, dass man wegen Behinderung vom Radweg
> auf die Fahrbahn wechseln soll. Auf der Straᅵe behindert man in der
> gleichen Zeit viel mehr Autos, als auf dem Radweg Radfahrer und Fuᅵgᅵnger.
Als vollwertiger Verkehrsteilnehmer der sich den Regeln entsprechend
und vernᅵnftig verhᅵlt behindert man grundsᅵtzlich niemanden. Es
gibt je keine Regel dass im Zweifelsfall der Stᅵrkere, Schnellere
oder besser verpackte Verkehrsteilnehmer Vorrang hat. An Traktoren
mᅵssen sich Autos auch anpassen.
> Sind obige Thesen nur deine Wᅵnsche, oder gibt es entsprechende Gesetze
> und Beispielurteile? Ich habe ᅵber Google nichts dazu gefunden.
Willkommen in d.r.f.! In dieser Gruppe geht es (gefᅵhlt) um kaum
etwas anderes (naja, Helme...). Passende Suchbegriffe:
- blaue Lollies
- Dosentreiber
- Zeichen 237
- Rad-weg!
Gruᅵ,
Beni
Robert Eckl wrote:
> Wie schaffst Du das?
> Bei mir schaut der Reifen auch nach 3 bis 4 Mm fast wie neu aus, aber
> ich d�rfte nahezu t�glich flicken. Speziell beim Conti Contact habe ich
> i.d.R. nach 1 bis 1,5 Mm einen Platten, sp�testens nach dem 4. Platten
> reduzieren sich die Abst�nde auf gef�hlte 300 km.
Also, solange der Reifen in gutem Zustand ist (also nicht "bis auf die
Karkasse abgefahren"), sind die bei mir ziemlich pannensicher,
Einerseits pumpe ich ca. alle zwei Wochen auf knapp �ber Maximaldruck
auf, andererseits k�mmere ich mich auch nicht um Scherbenhaufen (au�er
um die ganz gro�en Scherben).
Interressant finde ich, dass der hintere Reifen nach ca. 10.000 km
abgefahren ist, w�hrend der vordere noch wie neu ist - das h�here
Gewicht am Hinterrad und die zus�tzliche Belastung durch den Antrieb
scheint mir h�her als urspr�nglich erwartet...
Das abgefahrene Hinterrad habe ich durch einen Conti Cantact Sport
ersetzt. Mein Radl-H�ndler meinte zu mir "was'n das f�r'n Reifen, der
hat ja gar kein Profil" ;-) Wenn die Winterreifen runter kommen, werde
ich allerdings den neuen Reifen nach vorne packen und den �lteren nach
hinten ;-)
Ciao...
Welche Einlage verwendest Du? Carefree, Always oder Camelia?-)
Vermutlich die neue iPad
http://www.heute.de/ZDFheute/s_img/73/0,6994,7145033-render-Y2-,00.jpg
Conti Top Touring 2000 (28-622) bemerke keinen Unterschied (rot)
Conti Top Touring 2000 (37-622) bemerke keinen Unterschied (grᅵn)
Conti Top Contact (42-622) bemerke keinen Unterschied (grᅵn)
Schwalbe Marathon (37-635) bemerke keinen Unterschied (grᅵn)
Conti GP 2000s (23-622) lᅵuft (wenig)schwerer (gelb)
Vittoria Diamante Pro (23-622) bemerke keinen Unterschied (gelb)
Nokia Speed Hakkapeliitta (40-635)....
.... lᅵuft auch mit 8 Antiplatt-Einlagen nicht noch schwerer...
> Bei uns sind die Radwege so schmal, dass man dort nie überholen kann,
> ohne den Gehweg mitzubenutzen.
Lies §2 StVO, um zu wissen wo Fahrräder auf Straßen zu fahren haben:
• auf der Fahrbahn als Regelfall, es sei denn, ausnahmsweise ist
Benutzungspflicht für einen Radweg angeordnet;
• auf Gehwegen nie, es sei denn, ausnahmsweise ist der Gehweg
freigegeben.
> Das ist hier ein ziemlich altes Dorf, bei dem alles sehr eng zugeht und
> trotzdem beidseitige Gehwege, beidseitige Radwege, Parkstreifen und eine
> komplette Fahrbahn für Autos vorhanden sind.
Das klingt nach zu schmalen Verkehrsflächen für alle.
> Logisch finde ich es aber nicht, dass man wegen Behinderung vom Radweg
> auf die Fahrbahn wechseln soll.
Bedenke, welche Verkehrsflächen für welche Verkehrsteilnehmer gedacht
sind: Fahrbahnen für Fahrzeuge, Gehwege für Fußgänger. Ist ein Fahrrad
eine Gehhilfe?
> Auf der Straße behindert man in der gleichen Zeit viel mehr Autos, als auf
> dem Radweg Radfahrer und Fußgänger.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch einer Straße wie Radfahren auf der Fahrbahn
ist keine Behinderung, auch wenn eine Benutzungspflicht für einen Radweg
besteht.
> Sind obige Thesen nur deine Wünsche, oder gibt es entsprechende Gesetze
> und Beispielurteile? Ich habe über Google nichts dazu gefunden.
Passende Suchbegriffe sind StVO, Benutzungspflicht, VwV-StVO, Rad_weg!,
Zeichen 237...
--
Munterbleiben
HC
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
>> Bei uns sind die Radwege so schmal, dass man dort nie ᅵberholen kann,
>
> Also illegal schmal.
Bisher hat hier niemand eine konkrete Angabe der Breite gemacht, die
einzuhalten ist.
Ich habe jetzt ausgegraben, dass es 1,5m sein mᅵssen.
http://home.allgaeu.org/sleinfel/Rad-Seiten/rad_recht.html
Ich tippe darauf, dass die Radwege hier an vielen Stellen maximal 1m
breit sind. Ich werde demnᅵchst mal einen Gliedermaᅵstab auflegen.
Der Hammer war bis vor rund einem Jahr die Situation an einem neuen
Kreisverkehr.
Die Radwege sind hier mit Zeichen 241 beschildert und durch rote
Pflastersteine, ohne weiᅵe Linie vom Gehweg mit grauen Pflastersteinen
abgesetzt.
Kurz vor dem Kreisverkehr hatte man das Zeichen 215 fᅵr "Kreisverkehr"
aufgestellt. Blᅵderweise war es mitten in den Radweg gebaut worden.
Das war ein echter SCHILDbᅵrgerstreich. :-)
Inzwischen hat man das Schild abmontiert, aber es ist noch das Rohrende
im Boden zu sehen.
>> Das ist hier ein ziemlich altes Dorf, bei
>> dem alles sehr eng zugeht und trotzdem beidseitige Gehwege, beidseitige
>> Radwege, Parkstreifen und eine komplette Fahrbahn fᅵr Autos vorhanden sind.
>>
>> Logisch finde ich es aber nicht, dass man wegen Behinderung vom Radweg
>> auf die Fahrbahn wechseln soll.
>
> Und wo sonst hin?
Da man auf dem Gehweg wesentlich weniger Leute behindert, fᅵnde ich es
sinnvoller, wenn man diesen mitbenutzt. Das erscheint mir auch
ungefᅵhrlicher zu sein, als auf einer engen und zeitweise stark
frequentierten Straᅵe zu fahren.
>> Auf der Straᅵe behindert man in der
>> gleichen Zeit viel mehr Autos, als auf dem Radweg Radfahrer und Fuᅵgᅵnger.
>
> Bitte etwas mehr Selbstbewusstsein. Wer vᅵllig unnᅵtig ein 2 m breites
> Fahrzeug benutzt, in dem er in den allermeisten Fᅵllen einen leeren
> Beifahrersitz neben sich her transportiert, ist selbst schuld, wenn er
> an einem langsameren Verkehrsteilnehmer nicht vorbeikommt.
Als ich noch keine Kinder hatte, habe ich so etwas ᅵhnlich gesehen.
Wenn man aber Kinder hat und berufstᅵtig ist, dann kommt man ohne Auto
oft nicht aus. Zumindest ist es ohne Auto oft sehr schwer, bis unmᅵglich
viele Dinge zu machen, die erforderlich sind, ohne extreme Abstriche
machen zu mᅵssen.
> Es ist jedenfalls kein Grund, wie von dir oben angedeutet, Fuᅵgᅵnger zu
> belᅵstigen und gefᅵhrden.
Wenn die Behᅵrden statt des Zeichens 241 das Zeichen 240 aufstellen
wᅵrden, dann wᅵre es juristisch keine Belᅵstigung oder Gefᅵhrdung mehr.
An der Enge kann man hier nichts ᅵndern. Die Straᅵe hat man schon
zugunsten von Rad- und Fuᅵwegen auf ein Minimum verschmᅵlert. Wenn sich
hier zwei Linienbusse entgegen kommen, dann flieᅵt schon ein Tunnelstrom :-)
--
Mark
> Gerald E�scher schrieb am 21.02.2010 22:47:
>> Es ist jedenfalls kein Grund, wie von dir oben angedeutet, Fu�g�nger zu
>> bel�stigen und gef�hrden.
>
> Wenn die Beh�rden statt des Zeichens 241 das Zeichen 240 aufstellen
> w�rden, dann w�re es juristisch keine Bel�stigung oder Gef�hrdung mehr.
Nein. Es bleibt nat�rlich eine Bel�stigung, die allerdings so oder so nicht
strafbar ist. Und ob jemand gef�hrdet wird, h�ngt grunds�tzlich nicht von
den dort stehenden Verkehrszeichen ab.
> An der Enge kann man hier nichts �ndern. Die Stra�e hat man schon
> zugunsten von Rad- und Fu�wegen auf ein Minimum verschm�lert. Wenn sich
> hier zwei Linienbusse entgegen kommen, dann flie�t schon ein Tunnelstrom
> :-)
Eine Stra�e, in der sich 2 Busse begegnen k�nnen, ist nicht schmal. Und f�r
ein Rad mit H�nger reicht der Platzbedarf eines Busses sowieso locker aus.
>>> Es ist jedenfalls kein Grund, wie von dir oben angedeutet, Fu�g�nger zu
>>> bel�stigen und gef�hrden.
>>
>> Wenn die Beh�rden statt des Zeichens 241 das Zeichen 240 aufstellen
>> w�rden, dann w�re es juristisch keine Bel�stigung oder Gef�hrdung mehr.
>
> Nein. Es bleibt nat�rlich eine Bel�stigung, die allerdings so oder so nicht
> strafbar ist. Und ob jemand gef�hrdet wird, h�ngt grunds�tzlich nicht von
> den dort stehenden Verkehrszeichen ab.
Ich meinte das jetzt im juristischen Sinne.
Jemand anders schrieb hier, dass ich niemanden behindern w�rde, wenn ich
mich bestimmungsgem�� mit dem Rad und Anh�nger auf die Stra�e begeben w�rde.
Man muss vermutlich immer unterscheiden, ob man es juristisch korrekt,
oder logisch meint.
>> An der Enge kann man hier nichts �ndern. Die Stra�e hat man schon
>> zugunsten von Rad- und Fu�wegen auf ein Minimum verschm�lert. Wenn sich
>> hier zwei Linienbusse entgegen kommen, dann flie�t schon ein Tunnelstrom
>> :-)
>
> Eine Stra�e, in der sich 2 Busse begegnen k�nnen, ist nicht schmal. Und f�r
> ein Rad mit H�nger reicht der Platzbedarf eines Busses sowieso locker aus.
Ein Bus k�nnte dann aber nicht mehr �berholen, weil morgens Gegenverkehr
herrscht und alle paar Meter eine Verkehrsinsel, oder eine Einm�ndung im
Weg w�re. Dazu gibt es Parkbuchten, aus denen Fahrzeuge teilweise sehr
weit auf die Fahrbahn ragen. Selbst mit einem Auto d�rfte es schon bei
mittlerer Verkehrsdichte schwer sein, ein Fahrrad zu �berholen.
--
Mark
> Ein Bus k�nnte dann aber nicht mehr �berholen, weil morgens Gegenverkehr
> herrscht und alle paar Meter eine Verkehrsinsel, oder eine Einm�ndung im
> Weg w�re.
Ein Bus (im Linienverkehr?) gewinnt nichts durch �berholen, weil er an
der n�chsten Haltestelle den geringen Zeitgewinn durch schnelleres
Fahren vollst�ndig aufzehrt. Verk�rzung der Halte bringt dem Linienbus
geringere Fahrzeiten, ist vom Busfahrer aber weniger als die
Gaspedalstellung zu beeinflussen.
--
Munterbleiben
HC
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte
Ja, und?
> Dazu gibt es Parkbuchten, aus denen Fahrzeuge teilweise sehr
>weit auf die Fahrbahn ragen.
Also ist die Strasse gar nicht schmal. Der viele Raum wird nur
grosszuegig fuer Parkplaetze und offenbar weniger grosszuegig fuer
Rad-wege verschwendet. Und offenbar ist dann immer noch genuegend
Platz auf der Fahrbahn uebrig, dass die Autofahrer sich trauen, sehr
weit auf die Fahrbahn zu ragen.
In Wien wird dagegen gerne sehr weit auf den Gehsteig und/oder Rad-weg
geragt, um nur ja nicht auf die Fahrbahn zu ragen. Es wird schon einen
Grund haben, dass sich die Autofahrer so vor den Fahrbahnbenutzern
fuerchten und sowenig vor den Benutzern von Gehsteigen und Radwegen;
fuerchten Sie sich vielleicht vor den Radl-Rambos auf der Fahrbahn?
>Selbst mit einem Auto d锟絩fte es schon bei
>mittlerer Verkehrsdichte schwer sein, ein Fahrrad zu 锟絙erholen.
Ja, und? Ich hab hier auch Strassen, auf der es schwierig ist,
mit dem Fahrrad ein Auto zu ueberholen. Trotzdem verlange weder ich
noch sonstwer die Anlage von Autowegen in dieser Strassen.
> Elke Bock schrieb am 23.02.2010 13:30:
>
>>>> Es ist jedenfalls kein Grund, wie von dir oben angedeutet, Fu�g�nger zu
>>>> bel�stigen und gef�hrden.
>>>
>>> Wenn die Beh�rden statt des Zeichens 241 das Zeichen 240 aufstellen
>>> w�rden, dann w�re es juristisch keine Bel�stigung oder Gef�hrdung mehr.
>>
>> Nein. Es bleibt nat�rlich eine Bel�stigung, die allerdings so oder so
>> nicht strafbar ist. Und ob jemand gef�hrdet wird, h�ngt grunds�tzlich
>> nicht von den dort stehenden Verkehrszeichen ab.
>
> Ich meinte das jetzt im juristischen Sinne.
Ich doch auch.
> Jemand anders schrieb hier, dass ich niemanden behindern w�rde, wenn ich
> mich bestimmungsgem�� mit dem Rad und Anh�nger auf die Stra�e begeben
> w�rde. Man muss vermutlich immer unterscheiden, ob man es juristisch
> korrekt, oder logisch meint.
Was w�re denn, in obigem Fall, der Unterschied?
>>> An der Enge kann man hier nichts �ndern. Die Stra�e hat man schon
>>> zugunsten von Rad- und Fu�wegen auf ein Minimum verschm�lert. Wenn sich
>>> hier zwei Linienbusse entgegen kommen, dann flie�t schon ein Tunnelstrom
>>> :-)
>>
>> Eine Stra�e, in der sich 2 Busse begegnen k�nnen, ist nicht schmal. Und
>> f�r ein Rad mit H�nger reicht der Platzbedarf eines Busses sowieso locker
>> aus.
>
> Ein Bus k�nnte dann aber nicht mehr �berholen, weil morgens Gegenverkehr
> herrscht ...
Dass man einen Radfahrer nicht bei Gegenverkehr �berholen kann, ist nun
wirklich kein Kriterium f�r eine schmale Stra�e. Das ist der Normalfall.
[..]
> Gibt auch andere Pannenschutzbᅵnder, als die von Proline? Ich habe
> bisher nur diese in Shops gefunden. Oder sind die Teile von Proline
> ohnehin die besten ihrer Art?
So, Leute, ich hab die Pappe langsam auf.
Ich hatte heute wieder einen Platten. :-(
Das ist jetzt der Dritte innerhalb der letzten rund 50km.
Heute habe ich mir zur Abwechslung mal nichts Kleines eingefangen,
sondern ein relativ groᅵes Stᅵck braunes Glas, welches 6 wirklich
sauspitze Ecken hatte.
Zum Glᅵck ist inzwischen das bestellte Antiplatt-Band von Proline in
blau da.
Auᅵerdem hatte ich mir noch ein neues Felgenband von Schwalbe bestellt,
weil das alte extrem schmal war und ᅵberhaupt keine Spannung auf der
Felge hatte, sodass es bei der Montage leicht zur Seite gerutscht ist
und die Bohrungen fᅵr die Speichennippel freigegeben hat.
Das neue Band von Schwalbe mit 22-622 passt dagegen super.
Das alte war extrem dᅵnn und quietsch gelb.
Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass sich die Montage des
Antiplatt-Bands schwierig gestalten kᅵnnte, aber zumindest mit
gesᅵuberten Komponenten und ein bisschen Ruhe war das ᅵberhaupt kein
Problem. Das Ding hat sich von selbst mittig ausgerichtet.
Jetzt muss es nur noch bᅵse zu Glas und Splitt sein. Dann hat es sich
gelohnt.
Da ich den Reifen nun zum ersten Mal bei Tageslicht begriffeln konnte
und bisher nicht sagen konnte, was das fᅵr ein Typ ist, will ich das
hier nachholen.
Es steht drauf:
"IMPAC RUNWAY / 40-622 (28x1.5-700x38C) IS 168 /
INFLATE Min 2.5 bar Max 4.0 bar"
Frage an die Experten:
Ist das billiger Schrott, oder halbwegs brauchbar?
Hat jemand Erfahrung mit so einem Ding?
Vertrᅵgt der vielleicht auch mehr, als die 4 bar? Ich fᅵnd's angenehmer,
weil ich zwar nicht allzu fett, aber schwer bin. :)
Hier wird der gezeigt:
http://www.fahrrad.de/fahrradteile/reifen-schlaeuche/reifen-impac-runway-is-168/6782.html
Laut der Seite hat Schwalbe damit zu tun.
--
Mark
>> Ein Bus k�nnte dann aber nicht mehr �berholen, weil morgens Gegenverkehr
>> herrscht und alle paar Meter eine Verkehrsinsel, oder eine Einm�ndung im
>> Weg w�re.
>
> Ein Bus (im Linienverkehr?) gewinnt nichts durch �berholen, weil er an
> der n�chsten Haltestelle den geringen Zeitgewinn durch schnelleres
> Fahren vollst�ndig aufzehrt. Verk�rzung der Halte bringt dem Linienbus
Der Bus muss doch an der Haltestelle unabh�ngig von einem langsamen
Verkehrsteilnehmer immer gleich lange warten. Ohne mich als
Verkehrsbremse kommt er in der Summe schneller durch.
Dazu kommt, dass Busse gerade zu den Hauptverkehrszeiten, in denen er
auf keinen Fall �berholen k�nnen wird, ohnehin knapp mit der Zeit ist,
weil er an durchschnittlich mehr Haltestellen anhalten muss.
--
Mark
Scheint wohl ein Billigmodell zu sein.
Hochwertige Modelle verkraften bei ᅵhnlichen Dimensionen 6 statt 4 Bar
und kosten in der Regel auch ungefᅵhr das doppelte.
> Hat jemand Erfahrung mit so einem Ding?
> Vertrᅵgt der vielleicht auch mehr, als die 4 bar? Ich fᅵnd's angenehmer,
> weil ich zwar nicht allzu fett, aber schwer bin. :)
In der Regel sind die Grenzen eher mit Sicherheitsabstand angegeben. Das
Teil soll ja auch nicht bei 0,5 Bar ᅵberdruck gleich von der Felge
springen. Aber gerade bei solchen Billigprodukten wᅵre ich da eher
vorsichtig.
> Hier wird der gezeigt:
> http://www.fahrrad.de/fahrradteile/reifen-schlaeuche/reifen-impac-runway-is-168/6782.html
>
> Laut der Seite hat Schwalbe damit zu tun.
Na ja - von Schwalbe gibt es halt auch Billigmodelle. Marathons kosten
locker das Doppelte und sind bei 42-622 fᅵr 6 Bar Maximaldruck
ausgelegt. In einer etwas schmaleren Ausfᅵhrung (37-622), die ich auch
mit 5-6 Bar fahre, hatte ich bisher wenig Probleme mit Lᅵchern durch
spitze Steine o.ᅵ..
Es ist hier irgendwo das Argument angef�hrt worden, dass ich mit dem
H�nger die Stra�e benutzen muss, weil man mich auf dem Radweg nicht
�berholen kann.
Das finde ich unlogisch, weil man mich auf der Stra�e ebenfalls nicht
�berholen kann, und ich dort wesentlich mehr und deutlich schnellere
Verkehrsteilnehmer behindern w�rde.
>> Dazu gibt es Parkbuchten, aus denen Fahrzeuge teilweise sehr
>>weit auf die Fahrbahn ragen.
>
> Also ist die Strasse gar nicht schmal. Der viele Raum wird nur
> grosszuegig fuer Parkplaetze und offenbar weniger grosszuegig fuer
> Rad-wege verschwendet. Und offenbar ist dann immer noch genuegend
> Platz auf der Fahrbahn uebrig, dass die Autofahrer sich trauen, sehr
> weit auf die Fahrbahn zu ragen.
Dort, wo die Autos auf die Fahrbahn ragen, m�ssen die Autos oft
anhalten, wenn Gegenverkehr vorhanden ist.
Teilweise gibt es hier auch nur halbe Parkbuchten, die von der Breite
her nur ein halbes Auto abdecken. Der Rest ragt in die Fahrbahn.
Da die Hauptstra�e hier auch eine vielbesuchter Schulweg ist, finde ich
es recht vern�nftig, dass dort beidseitige Radwege vorhanden sind.
Die Gesch�fte haben es ebenfalls schon schwer. Wenn man denen die
Parkbuchten nehmen w�rde, w�rden noch mehr dicht machen.
> In Wien wird dagegen gerne sehr weit auf den Gehsteig und/oder Rad-weg
> geragt, um nur ja nicht auf die Fahrbahn zu ragen. Es wird schon einen
> Grund haben, dass sich die Autofahrer so vor den Fahrbahnbenutzern
> fuerchten und sowenig vor den Benutzern von Gehsteigen und Radwegen;
> fuerchten Sie sich vielleicht vor den Radl-Rambos auf der Fahrbahn?
Idioten gibt es wohl �berall.
Manche parken wie die ersten Menschen, und andere treten selbst bei
ordnungsgem�� geparkten Autos die Spiegel ab.
Auf den Rad-/Gehwegen parkt hier aber kaum jemand. Das Ordnungsamt
kontrolliert und ahndet das ziemlich h�ufig.
>>Selbst mit einem Auto d�rfte es schon bei
>>mittlerer Verkehrsdichte schwer sein, ein Fahrrad zu �berholen.
>
> Ja, und? Ich hab hier auch Strassen, auf der es schwierig ist,
> mit dem Fahrrad ein Auto zu ueberholen. Trotzdem verlange weder ich
> noch sonstwer die Anlage von Autowegen in dieser Strassen.
Mich nervt es auch, dass die Bedingungen f�r Radfahrer teilweise unn�tig
mies sind, aber Sarkasmus bringt nix.
Hier fahren vielleicht 20 Fahrr�der am Morgen und 500 Autos, Busse und
LKW. Der Nutzwert der Kraffahrzeuge ist wesentlich gr��er, als der der
paar Fahrr�der. W�rde man den Radweg in die Mitte bauen und die Autos
auf schmalen Streifen an der Seite fahren lassen, w�re damit niemandem
geholfen, weil dann kaum noch etwas funktionieren w�rde.
--
Mark
> Hier fahren vielleicht 20 Fahrr�der am Morgen und 500 Autos, Busse und
> LKW.
Bist du schon mal auf die Idee gekommen, dass sich das Verh�ltnis �ndern
k�nnte, wenn die Gegebenheiten nicht so offensichtlich f�r Autofahrer
besser w�ren als f�r Radfahrer?
> Der Nutzwert der Kraffahrzeuge ist wesentlich gr��er, als der der
> paar Fahrr�der. W�rde man den Radweg in die Mitte bauen und die Autos
> auf schmalen Streifen an der Seite fahren lassen, w�re damit niemandem
> geholfen, weil dann kaum noch etwas funktionieren w�rde.
Wenn der Status Quo eben dieser w�re, dann w�rden dort vielleicht mehr
als 20 Fahrr�der und weniger als 500 Autos fahren. Und dann k�nnte man
ihn - deiner Logik folgend - genau so beibehalten.
Die "normative Kraft des Faktischen" taugt nicht, wenn man sinnvoll
Zukunft gestalten will.
Gru�,
Michael
> "IMPAC RUNWAY / 40-622 (28x1.5-700x38C) IS 168 /
> INFLATE Min 2.5 bar Max 4.0 bar"
>
> Frage an die Experten:
> Ist das billiger Schrott
Ist es.
Ein Reifen dieser Dimension sollte mindestens 6 bar vertragen.
> Vertr�gt der vielleicht auch mehr, als die 4 bar?
Unwahrscheinlich.
> http://www.fahrrad.de/fahrradteile/reifen-schlaeuche/reifen-impac-runway-is-168/6782.html
>
> Laut der Seite hat Schwalbe damit zu tun.
Schwalbe produziert auch Billigmuell.
Ordentliche Reifen kosten mindestens das doppelte.
Zum 5-fachen Preis gibts aber auch (von Schwalbe):
http://schwalbe.de/ger/de/produkte/tour_city/produkt/?ID_Produktgruppe=36&ID_Produkt=234
http://schwalbe.de/ger/de/produkte/tour_city/produkt/?ID_Einsatzbereich=9&ID_Produktgruppe=36&ID_Produkt=130&ID_Artikel=30&info=1
>> Hier fahren vielleicht 20 Fahrr�der am Morgen und 500 Autos, Busse und
>> LKW.
>
> Bist du schon mal auf die Idee gekommen, dass sich das Verh�ltnis �ndern
> k�nnte, wenn die Gegebenheiten nicht so offensichtlich f�r Autofahrer
> besser w�ren als f�r Radfahrer?
Ja. Ich habe mich selbst auch schon �ber die Bedingungen ge�rgert, aber
mit einem Auto ist einfach sehr viel flexibler und es ist deutlich
bequemer.
Wenn ich meine Kleinen in den Kindergarten bringe, dann kann ich von der
Garage aus 2km �ber einen asphaltierten Waldweg fahren. Lediglich die
letzten 100 m f�hren an der Hauptstra�e entlang und dort gibt es einen
sehr breiten Rad- und Gehweg. Ich habe hier absolut keine
Einschr�nkungen durch Ampeln, schmale Gehwege, gef�hrliche
Verkehrsteilnehmer, oder sonstwas.
Trotzdem ist die Fahrt mit dem Auto, die mich mitten durch das Dorf
f�hrt, wesentlich einfacher.
Es geht in der halben Zeit.
Ich muss die Kinder nicht besonders anziehen.
Ich muss nicht nach dem Wetter gucken.
Ich kann auf der R�ckfahrt eben beliebig viel einkaufen gehen.
Ich kann andere Kinder auf dem R�ckweg mitnehmen.
Beim Einkaufen ist es das Gleiche. Ich muss mir weitestgehend keinen
Kopf machen, was und wieviel ich einkaufe, sondern ich pack mir einfach
den Wagen voll. Das reicht fast immer. Mit dem Rad muss man vorher
planen und mal eben in den Supermarkt auf die gr�ne Wiese zu fahren,
geht auch nicht.
Ich bin viele Jahre Moped gefahren, aber es hat nachher nur noch
herumgestanden. Wenn ich damit in den Betrieb gefahren bin, konnte ich
kein Werkzeug mitnehmen, und auch nicht mal eben etwas besorgen fahren.
An Flexibilit�t ist ein Auto kaum zu �berbieten und deswegen w�rde sich
auch kaum etwas �ndern, wenn man soviel Geld f�r Radwege ausgeben w�rde,
wie man es jetzt f�r Stra�en macht.
>> Der Nutzwert der Kraffahrzeuge ist wesentlich gr��er, als der der
>> paar Fahrr�der. W�rde man den Radweg in die Mitte bauen und die Autos
>> auf schmalen Streifen an der Seite fahren lassen, w�re damit niemandem
>> geholfen, weil dann kaum noch etwas funktionieren w�rde.
>
> Wenn der Status Quo eben dieser w�re, dann w�rden dort vielleicht mehr
> als 20 Fahrr�der und weniger als 500 Autos fahren. Und dann k�nnte man
> ihn - deiner Logik folgend - genau so beibehalten.
Nat�rlich w�rden dann ein paar Leute mehr mit dem Fahrrad fahren. Das
Verh�ltnis lie�e sich aber nicht umdrehen. Es werden erst dann weniger
Leute mit dem Auto fahren, wenn das nicht mehr geht, oder wenn die
Vorteile anderer Verkehrsmittel gr��er w�ren.
Letzteres wird meiner Meinung nach nicht passieren. Ich habe schon
Fahrrad, Moped, Auto und �PNV ausprobiert.
> Die "normative Kraft des Faktischen" taugt nicht, wenn man sinnvoll
> Zukunft gestalten will.
Ich habe mir auch schon dar�ber hinaus Gedanken gemacht (s.o.).
--
Mark
> An Flexibilit�t ist ein Auto kaum zu �berbieten und deswegen w�rde sich
> auch kaum etwas �ndern, wenn man soviel Geld f�r Radwege ausgeben w�rde,
> wie man es jetzt f�r Stra�en macht.
Das ist auch das Letzte, was ich wollen w�rde. Wen es nach mir ginge,
w�rde *�berhaupt kein* Geld f�r Radwege ausgegeben, von irgendwelchen
touristisch orientierten Fernwegen abseits der Stra�en und einigen
wenigen kreuzungsarmen Radwegen an Landstra�en mal abgesehen.
> Nat�rlich w�rden dann ein paar Leute mehr mit dem Fahrrad fahren. Das
> Verh�ltnis lie�e sich aber nicht umdrehen. Es werden erst dann weniger
> Leute mit dem Auto fahren, wenn das nicht mehr geht, oder wenn die
> Vorteile anderer Verkehrsmittel gr��er w�ren.
Ja. Eben. Wenn man z.B. aufh�ren w�rde, den Lebensraum von 80 Millionen
Menschen (nur hierzulande) prim�r nach den Bed�rfnissen des
motorisierten Individualverkehrs zu gestalten.
> Letzteres wird meiner Meinung nach nicht passieren. Ich habe schon
> Fahrrad, Moped, Auto und �PNV ausprobiert.
Ich auch. Mir stehen alle vier zur Verf�gung. Und ich fahre meistens mit
dem Rad. Und jetzt?
> Ich habe mir auch schon dar�ber hinaus Gedanken gemacht (s.o.).
Naja.
Gru�,
Michael