> >> >Am 18.08.13 14:29 schrieb Rainer Ma�:
> >> >
> >> >> YMMV. Beispiele f�r von mir bisher benutzte, *notwendige* Utensilien
> >> >> f�r Arbeiten an Gewinde-Tretlagern: Autogenbrenner, Dremel (x
> >> >> Aufs�tze), elektrische L�tpistole, E-Schwei�ger�t, bis zu 2m lange
> >> >> Hebel, diverse "Engl�nder" und Brutalzangen, u.a. Eckschwede, gro�er
> >> >> Hammer, div. Holzst�cke zur Rahmenabst�tzung, Mei�el, 2K-Kleber,
> >> >> Schraubenkleber hochfest ...
> >> >
> >> >Man merkt, du hast LKW-Mechaniker und nicht Uhrmacher gelernt...
> >>
> >> �bertreib man nich. LKW-Mechaniker arbeiten mit weniger minimalinvasiven
> >> Mitteln als die oben genannten: Einzoll-Luftschlagschrauber, Zweihandflex,
> >> Sechzehnpf�nder, Schneidbrenner (z�giger Abbau von Komponenten durch
> >> Schraubenkopfverdampfung).
> >
> >Den Schlagschrauber, die Flex und den Schneidbrenner verstehe ich ja.
> >
> >Aber wozu in aller Welt braucht der LKW-Mechaniker den Sechzehnpf�nder?
> >Artilleristische Herangehensweise habe ich aus meiner
> >LKW-mechanisierenden Verwandtschaft noch nicht vernommen
>
> Nix Artillerie.
Die war aber gerade so passend, ich war in einer Ausstellung auf ein
altenglisches Exemplar gesto�en :-)
> Hammerwurf ist eine Spochtart, also mir wesensfremd ;o)
> Sowas macht man aber in Werkst�tten nicht (abgesehen von fortgeschrittenen
> Meinungsverschiedenheiten). Vielmehr verwendet man dort H�mmer als
> Rotations-Impulsgeber, zwecks Aufbringung gro�er Momentankr�fte.
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Den Begriff muss ich mir merken, der macht sich garantiert gut in einer
Arbeitsanweisung oder Bedienungsanleitung, speziell wenn sie einer
Lieferung an eine Beh�rde oder beh�rden�hnlich arbeitende Organisation
beigepackt wird.
> Den Vorschlaghammer benutzt man u.a. zum Austreiben von Bolzen, z.B. an
> Federgeh�ngen, oder Achsschenkelbolzen ("Lenkbolzen"). Beides waren
> seinerzeit bei D******-B***-LKWs allt�gliche Verschlei�reparaturen.
>
> Auspressen des Achsschenkelbolzens wie folgt: Man schraubt den kompletten
> Achsk�rper ab und legt ihn auf eine stabile Unterlage, z.B. Werkbank. Ein
> Chaot "stellt" einen Metalldorn mit geeigneten Abmessungen mit einer
> Wasserpumpenzange (die nicht zu klein sein sollte, man k�nnte ja mal
> danebenhauen) auf den eingebauten Bolzen. Ein weiterer steht auf der
> Werkbank, rotiert und haut ein paar Dutzend Mal drauf. Splintentreiberm��ig,
> nur etwas gr��er. Und lauter. Und gef�hrlicher.
So �hnlich kenn ich das vom Landmaschinenschrauber, allerdings nicht mit
Wasserpumpenzange: Dickes Rundmaterial, ca 40cm lang als
"Splintentreiber", seitlich ein ca 1m langes St�ck 16mm Betonstahl als
Haltegriff mit Sicherheitsabstand angeschwei�t. Auf meine Bemerkung hin,
dass das trotzdem noch elendig die H�nde des Haltenden prellen k�nnte,
wurde das Ende als Handgriff dick mit Putzwolle und Gewebeklebeband
umwickelt. Also schon fast professionell.
> H�chstvermutlich gab es f�r solche Tasks Spezialwerkzeuge. Aber die h�tten
> den alten Knauser, dem seinerzeit vier D******-B***-LKW-Vertragswerkst�tten
> geh�rten, ja Geld gekostet.
Der Verwandte hat ein hydraulisches Auspressger�t in der Werkstatt zur
Verf�gung.
> Aber wir hatten's ja noch gut. Die Jungs von der M**-Vertragswerkstatt um
> die Ecke mussten das ganze Jahr �ber, bei jedem Sauwetter und bei
> Minusgraden, drau�en schrauben. In die winzige Halle passten n�mlich nur
> wenige Fahrzeuge, und die gr��eren sowieso nicht.
>
> Soviel dazu. �tzende Details erspare ich mir. Definitiv Wallraff-taugliches
> Setting jedenfalls.
Bei meinigem Verwandten wars fr�her auch so. Siebeneinhalbtonner passten
in die Halle, maximal zwei St�ck. Gr��ere wurden drau�en repariert.
> >- wobei er sie
> >sich bei der Reparatur der Karre des regionalen Tierk�rper- und
> >Schlachtabfallentsorgers wohl w�nschen w�rde.
>
> Siehe oben: Drau�en schrauben ist die L�sung. Nicht nur f�r
> Sp�tkapitalisten, sondern auch f�r empfindliche Nasen!!!!dreizehn
> Nicht unter Windst�rke 3, nat�rlich.
Die Karre stinkt derart erb�rmlich, dass es bei Drau�enreparatur wohl
massive Proteste der Nachbarn g�be. Der Betreiber hat wohl l�ngst keine
Geruchsnerven mehr und merkt daher auch nicht, dass vor der Fahrt in die
Werkstatt die Anwendung eines Hochdruckreinigers empfehlenswert w�re.
> >Kl"repariere selber nur ab und zu Fahrr�der oder Landmaschinen"aus
>
> Bei Landmaschinen d�rfte es �hnliche Anwendungsf�lle geben.
Siehe oben
Klaus
--
Rad weg! - der wahre Sinn der Radwege
http://www.radwegweg.info