Am 17.07.2021 um 10:39 schrieb Martin Gerdes:
>>> Ich besitze ein PROPHETE Navigator 6.7 aus 2016
>> Das war nicht sehr hilfreich.
> Vielleicht ja doch, vielleicht willst Du das nur nicht hören.
>
Es ist aber auch verständlich, dass man nicht lesen möchte, dass
das eigene damals recht teure Rad heute quasi Schrott ist, weil
es keine wirtschaftliche Möglichkeit der Ersatzteilbeschaffung
gibt.
Der Laden will nicht für 400EUR Ersatzteile auf Lager haben,
um probieren zu können, was jetzt wirklich kaputt ist.
Ich denke: In Werkstätten sollten sie mittlerweile eine frei
einstellbare Motorsteuereinheit haben, um Motoren prüfen zu können. Es
gibt genügend Pedelecs, dass sich dies lohnen sollte.
Das ist das Problem, wenn am Rad irgendwelche Spezialteile verbaut
werden. Was wird aus dem Pinion Drive, wenn es die Firma nicht mehr
gibt, oder einige andere teure Nabenschaltungen, wo man auch auf
spezielle Ersatzteile angewiesen ist.
Bei Flugzeugen hat sich ein Hersteller aus der Verpflichtung der
Ersatzteilversorgung rauskaufen müssen. Heute wird aber eher eine
extra GmbH oder LTD gegründet, die man pleite gehen lässt. Daher wurde
auch die komplette erste Serie von Elektroautos in den USA aus den 90ern
in die Schrottpresse (teilweise sogar niegelnagelneu) verfrachtet.
Bei den Allsprittmotoren-PKW's (Tequila, Diesel, Benzin, Pflanzenöl)
war es ähnlich.
Ich suche gerade eine Feststellnippel aus Plastik von einer
Shimano Nabenschaltung, damit der Schaltzug nicht aus der Nabe fällt.
Ohne dieses kleine Bauteil, ist das Rad kaum benutzbar.
Ist es normal, dass der mitgelieferte Reifen schon nach 1000km kein
Profil mehr hat? Nicht mal ein halbes Jahr und der Sommer hat gerade
angefangen. 10x mit dem Rad gefahren und schon ist das Profil runter.