Re: Prozess gegen Amokfahrerin

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Lothar Klein

unread,
Jun 22, 2010, 11:38:06 AM6/22/10
to

"Markus Sander"
<sp...@ichmagwirklichkeinenspamneinbittenkeinenmuellsenden.sander.ms> schrieb
im Newsbeitrag news:hvqgrk$1gb$1...@online.de...
> Heute beginnt der Prozess gegen eine 'Amokfahrerin' aus Pforzheim,
> Tatort Dießen am Ammersee, siehe
>
> http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Amokfahrt-einer-Aertzin-am-Ammersee-_arid,2175638_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
>
Was ein *ixer bitte war das denn auch ? Der hätte mich auch "rasend" gemacht
;-P
> --
> nosig


Thomas Benziger

unread,
Jun 22, 2010, 2:09:12 PM6/22/10
to

Moooment! Schnell Popcorn und Cola holen ... uuund ACTION!

Max Sievers

unread,
Jun 22, 2010, 3:13:21 PM6/22/10
to
Lothar Klein schrieb:

Diese Irre aus Pforzheim sollte für immer weggesperrt werden. Vielleicht
darf jetzt der Erzeuger, den diese Irre aus Pforzheim bereits weggeekelt
hat, wieder Vater sein. Mein Beileid dem Opfer und den beiden Töchtern der
Täterin.

Der Typ, der die Irre aus Pforzheim aufgehetzt hat (»Fahren Sie dem nach,
den kriegen Sie noch«) sollte wegen Volksverhetzung verurteilt werden. Nur
die Polizei hat die Autorität Bürger anzuhalten. Wie, wenn nicht mit
Gewalt, sollte ein Autofahrer einen Radfahrer »stellen«? Zwei solcher
Deppen habe ich 2008 kennen gelernt:


| Dabei unterhalte ich mich mit demjenigen, der mich bedroht und gefährdet
| hat, unter Polizeischutz. Er fragt mich, was er denn in der Situation
| sonst hätte tun sollen. Also was anderes, als dicht aufzufahren, zu hupen
| und mich mit Motorgeheul und quitschenden Reifen davon zu jagen? Dass auch
| Autofahrer hinter Radfahrern fahren können, ist für ihn undenkbar und
| deswegen ist er charakterlich ungeeignet, ein Fahrzeug zu führen. Sowohl
| die Polizisten als auch der Täter meinten bis zu meiner überdeutlichen
| Klarstellung, ich müsse mich mit dem Täter auf einen Schadensersatz durch
| mich einigen. Dafür wollte der meine Telefonnummer. From my cold dead
| hands!
|
| Ich hätte ihn auch töten dürfen, schließlich gefährdete er mein Leben.
| Aber dieser kleinliche Psychopath will Schadensersatz für sein heiliges
| Blechle. Er schwadronierte sogar vor den Polizisten, dass ich im Falle des
| Falles mit gebrochenen Knochen daliegen würde und er in seinem Stahlpanzer
| unverletzt bleiben würde. Wieso ich mich bei den Machtverhältnissen denn
| so gefährden würde, fragte er. Darauf antwortete ich, dass *er* *mich*
| gefährdet hat und er der einzige Autofahrer sei, der ein Problem mit mir
| hat. Tausende andere fahren ohne Interaktion an mir vorbei. Also muss er
| das Problem sein. Die Polizisten drängten dann darauf, dass Gespräch zu
| beenden. Sie hatten wohl gemerkt, dass ich nicht am
| Radfahrerminderwertigkeitskomplex leide.

-- Max Sievers: Radfahrer "rastet aus" -- schon wieder. 19.05.2008.
http://www.hilpers.com/1151180-radfahrer-rastet-aus-schon-wieder


| Freyberg gab zu, mehrfach gehupt zu haben und ?Gas gegeben? zu haben,
| obwohl er nicht überholen konnte. Einmal sagte er aus, er hätte Sievers
| rechts überholt, ansonsten sagte er aus, er hätte ihn links überholt.
| Freyberg gab ebenfalls zu, Sievers verfolgt zu haben, nachdem dieser ihn
| im nachfolgenden Stau zurück überholt hatte. Freyberg wollte den Radfahrer
| ?stellen? ? wie sollen wir uns das vorstellen? Sievers schilderte den
| Vorgang in seiner Anzeige wie folgt:
|
| | Daraufhin nahm der Wagen die Verfolgung auf und fuhr dabei sehr dicht an
| | mich ran, ließ den Motor mehrfach aufheulen, hupte wieder und versuchte
| | wohl an mir vorbei zu kommen, was jedoch wegen des Gegenverkehrs nicht
| | gelang. Ich fand Schutz zwischen zwei Pkw auf der Geradeausspur und der
| | Täter bog wohl tatsächlich links ab in die Soderstraße.

-- Max Sievers: Radfahren auf der Fahrbahn ist keine Nötigung. 02.03.2009.
http://verein-gegen-radwege.de/2009/02/radfahren-auf-der-fahrbahn-ist-keine-noetigung/

Robert Bar

unread,
Jun 22, 2010, 3:19:19 PM6/22/10
to
Thomas Benziger <thomas....@freenet.de> wrote:

> Am 22.06.2010 17:38, schrieb Lothar Klein:

> > "Markus Sander" schrieb


> >
> >> Heute beginnt der Prozess gegen eine 'Amokfahrerin' aus Pforzheim,

> >> Tatort Dießen am Ammersee, siehe [URL]


> >>
> > Was ein *ixer bitte war das denn auch ? Der hätte mich auch "rasend" gemacht
> > ;-P
>
> Moooment! Schnell Popcorn und Cola holen ... uuund ACTION!

da: ^

fe lt ein Doppelpunkt ...

Sorry. Mußte sein.

(... bevor ich anfange, deine Postings zu canceln ...).
--
"Raucher sterben früher"
... oder später.
Nichtraucher auch.

Andreas Viehrig

unread,
Jun 22, 2010, 3:27:00 PM6/22/10
to
Markus Sander schrieb:

> Heute beginnt der Prozess gegen eine 'Amokfahrerin' aus Pforzheim,
> Tatort Dießen am Ammersee, siehe

> http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Amokfahrt-einer-Aertzin-am-Ammersee-_arid,2175638_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

Gibt's irgendwo Infos dazu, wie die Situation war, bevor bzw. als er ihr
den Spiegel abfuhr?

Im übrigen glaube ich nicht, daß dabei mehr als ein bißchen Bewährung für
diese Madame herauskommt. Sie: Frau, Mutter, alleinerziehend,
Paradebeispiel des "Opfers". Er: Mann, Mountainbiker, quasi Paradebeispiel
des "Täters", vermutlich ohne Helm, also einfach mal per se selbst schuld.
Das wird dann entsprechend "gewürdigt" und schimpft sich in diesem Land
dann "Justiz".

Andi

--
"Wahrheiten sind Illusionen, von denen wir aber vergessen haben,
daß sie welche sind."

Friedrich Nietzsche

Sabine Sauer

unread,
Jun 22, 2010, 4:11:12 PM6/22/10
to

"Markus Sander"
<sp...@ichmagwirklichkeinenspamneinbittenkeinenmuellsenden.sander.ms> schrieb
im Newsbeitrag news:hvqgrk$1gb$1...@online.de...
> Heute beginnt der Prozess gegen eine 'Amokfahrerin' aus Pforzheim,
> Tatort Dießen am Ammersee, siehe
>
> http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Amokfahrt-einer-Aertzin-am-Ammersee-_arid,2175638_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
>
> --
> nosig


Schön auch die Kommentare.......

Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu überfahren
ein wenig überzogen ist.
Nur wie sonst hätte man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer filmreifen
Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die Speichen?

mfg

SS


Georg Anton

unread,
Jun 22, 2010, 4:37:42 PM6/22/10
to
Sabine Sauer wrote:
> "Markus Sander" schrieb

> >http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-...

>
> Sch n auch die Kommentare.......
>
> Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu berfahren
> ein wenig berzogen ist.
> Nur wie sonst h tte man so einen Arsch stoppen sollen?

Die Polizei fragen vielleicht?

Komisch, dass soviele Mitgefühll mit der Frau haben. Die hat nicht nur
Selbstjustiz begangen sondern auch unbeteiligte gefährdet...

Gruß,
Georg

Thorsten Günther

unread,
Jun 22, 2010, 4:44:13 PM6/22/10
to

Das liegt daran, daß er nicht auf einer Bandit o.ä. gesessen hat. Wenn
ein Kradfahrer einer Autofahrerin "den linken Außenspiegel abgefahren
hätte" (wie geht das eigentlich - indem sie ihm als typische im SUV
Fahrende an einer Engstelle den Vorrang genommen nahm und er *nicht* in
die Gosse auswich?) und sie ihn auf diese Weise "erlegt" hätte, wäre das
schon eher ein grund zur Aufregugng - aber so war es ja "nur ein Radler".

Thorsten

Max Sievers

unread,
Jun 22, 2010, 4:52:56 PM6/22/10
to
Markus Sander schrieb:

> Heute beginnt der Prozess gegen eine 'Amokfahrerin' aus Pforzheim,
> Tatort Dießen am Ammersee, siehe
>
> http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-
Amokfahrt-einer-Aertzin-am-Ammersee-
_arid,2175638_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

| Unfallbild.

Wenn ich so was schon lese!!!

Andreas Viehrig

unread,
Jun 22, 2010, 4:52:00 PM6/22/10
to
* "Sabine Sauer" pöbelte:

> Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu überfahren
> ein wenig überzogen ist.
> Nur wie sonst hätte man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer filmreifen
> Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die Speichen?

Kompliment, Frau Sauer. Sie "wissen" also bereits, daß es sich um einen
"Ramboradler" und "so einen Arsch" handelt. Woher "wissen" Sie das
eigentlich?

Nach allg. Lebenserfahrung ist - solange man es nicht genauer weiß -
vielmehr davon auszugehen, daß der Radler einfach nur vorschriftsmäßig die
Fahrbahn benutzte, als die Rambo-Autistin ihm entgegenkam.

Vermutlich hat sie nach links ausweichen müssen, weil es wohl irgendwelche
Hindernisse (etwa parkende Dosen) in ihrer Fahrspur gab. Sie hätte also
warten müssen, bis der Radler vorbeigefahren wäre.

Statt dessen ist sie vorschriftwidrig weitergefahren, wobei sie seine
Fahrspur teilweise mitbenutzt hat. Das "Verbrechen" des Radlers bestand
dann vermutlich einfach nur darin, vor der Rambo-Dose nicht augenblicklich
einen Satz ins Gebüsch zu absolvieren, wie die Rambo-Autistin es erwartet
hat.

Vielmehr ist der Radler (sportlich und mit seinem Verkehrsmittel vertraut)
weitergefahren und hat erst *dabei* der vorschriftwidrig ihn gefährdenden
Rambo-Dose den Spiegel entfernt. Genauer gesagt: Die Rambo-Autistin hat
sich den Spiegel damit *selbst* entfernt, als sie den Radler
vorschriftwidrig gefährdete.

Daraufhin hat der Radler dann festgestellt, daß die Rambo-Autistin sich
jedoch nur selbst ihre Rambo-Dose demontiert hat, was er hinreichend
sachgerecht mit passendem Handzeichen kommentierte.

*So* und nicht anders schaut das nach allgemeiner Lebenserfahrung aus,
solange man zu diesem Vorgang keine näheren (Zeugen-)Aussagen oder Berichte
von der Örtlichkeit kennt, weil es nämlich regelmäßig das vorsätzlich
kriminelle Verhalten von Rambo-Autisten wie Ihnen ist.

> SS

Ja, das Kürzel paßt zur Gesinnung.

--
"Irrelevant. Meiner Ansich nach gehörst Du eingewiesen. Entweder liegen
die Voraussetzungen vor - oder die Rechtslage ist falsch."

Detlef Bosau in <hv5ppo$vhc$1...@tioat.net>

Gerald Eíscher

unread,
Jun 22, 2010, 5:04:04 PM6/22/10
to
Am 22.06.2010 22:11 Uhr schrieb Sabine Sauer:
>
> Nur wie sonst hätte man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer filmreifen
> Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die Speichen?

| Sie fuhr die schmale Uferstraße entlang, vorbei an anderen parkenden
| Autos. Plötzlich kam ihr ein Mountainbiker entgegen

Merkst du Schnalle eigentlich noch was? Radfahrer materialisieren sich
nicht in plötzlich in schmalen Uferstraßen. Die hat entweder nicht
geschaut oder mit Absicht auf ihn draufgehalten.

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |

Andreas Viehrig

unread,
Jun 22, 2010, 5:01:43 PM6/22/10
to
Thorsten Günther schrieb:

> Am 22.06.2010 22:37, schrieb Georg Anton:

>> Komisch, dass soviele Mitgefühll mit der Frau haben.

Nicht wirklich. In einer Gesellschaft, in der solche Personen z. B. dafür
belohnt und gehätschelt werden, daß sie millionenfach ihre Kinder
mißhandeln, indem sie ihnen vorsätzlich die Väter wegnehmen, ist das zu
erwarten und quasi "systemimmanent".

>> Die hat nicht nur
>> Selbstjustiz begangen sondern auch unbeteiligte gefährdet...

> Das liegt daran, daß er nicht auf einer Bandit o.ä. gesessen hat. Wenn
> ein Kradfahrer einer Autofahrerin "den linken Außenspiegel abgefahren

> hätte" (wie geht das eigentlich ...

Das dürfte gehen, wenn man mit seinem Verkehrsmittel vertraut und im Umgang
damit fit ist. Dann muß man IMO durch das Stoßen des Lenkers gegen ein
(nachgebendes) Hindernis den Lenker nicht zwangsläufig verreißen, sondern
kann das durchaus abfangen. BTDT, wenngleich noch nicht an einer
entgegenkommenden Dose.

> ... indem sie ihm als typische im SUV

> Fahrende an einer Engstelle den Vorrang genommen nahm und er *nicht* in

> die Gosse auswich?...

Genau das war's vermutlich, daß sie einfach seine Spur mitbenutzt hat, er
sich aber nicht abdrängen ließ und nicht augenblicklich einen Satz ins
Gebüsch machte.

Andi

--
"... und jetzt machen Sie einfach den Busen mal zu!"

Auch heute noch und sogar im Dumpfbackenvollpfosten-TV kann das ordinär
offene Dekolleté einer dortigen Dumpfbackenvollpfoste Unmut erregen

Georg Anton

unread,
Jun 22, 2010, 5:10:29 PM6/22/10
to
Thorsten Günther wrote:

> > Komisch, dass soviele Mitgef hll mit der Frau haben. Die hat nicht nur
> > Selbstjustiz begangen sondern auch unbeteiligte gef hrdet...
>
> Das liegt daran, da er nicht auf einer Bandit o. . gesessen hat.

Dass sie den Radfahrer noch erwischt hat, ist schon eine "Leistung".
Bei einem Krawallrad hätte sie wohl keine Chance gehabt.

Gruß,
Georg

Ralf Bader

unread,
Jun 22, 2010, 5:19:03 PM6/22/10
to
Sabine Sauer wrote:

Du bist für mich das Musterbeispiel einer Person, der man wegen
charakterlicher Nichteignung den Führerschein für immer entziehen sollte.

> mfg

nein danke

> SS

jo, das paßt zu dir

--
Neueste Forschungsergebnisse aus deutschen Spitzenhochschulen. Heute von
Prof. Dr. Wolfgang Mückenheim, Mathematikkoryphäe der FH
Augsburg: "Funktionen sind Beschreibungen. Verschieden [sic] Beschreibungen
können zu gleichen Funktionen führen."

Max Sievers

unread,
Jun 22, 2010, 5:44:13 PM6/22/10
to
Andreas Viehrig schrieb:

> * "Sabine Sauer" pöbelte:
>
>> Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu überfahren
>> ein wenig überzogen ist.
>> Nur wie sonst hätte man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer
>> filmreifen Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die
>> Speichen?
>
> Kompliment, Frau Sauer. Sie "wissen" also bereits, daß es sich um einen
> "Ramboradler" und "so einen Arsch" handelt. Woher "wissen" Sie das
> eigentlich?
>
> Nach allg. Lebenserfahrung ist - solange man es nicht genauer weiß -
> vielmehr davon auszugehen, daß der Radler einfach nur vorschriftsmäßig die
> Fahrbahn benutzte, als die Rambo-Autistin ihm entgegenkam.

Sehr richtig!

> *So* und nicht anders schaut das nach allgemeiner Lebenserfahrung aus,
> solange man zu diesem Vorgang keine näheren (Zeugen-)Aussagen oder
> Berichte von der Örtlichkeit kennt, weil es nämlich regelmäßig das
> vorsätzlich kriminelle Verhalten von Rambo-Autisten wie Ihnen ist.

Zeugen sind nichts wert. Ich zitiere:

| Fahren Sie dem nach, den kriegen Sie noch.

>> SS
>
> Ja, das Kürzel paßt zur Gesinnung.

Überhaupt nicht. Die wäre niemals genommen worden.


| Ich weiß schon längst, daß die Soldaten der Waffen-SS anständige Leute
| waren. Aber solange wir nicht die Souveränität besitzen, geben die Sieger
| in dieser Frage allein den Ausschlag, so dass wir keine Handhabe besitzen,
| eine Rehabilitierung zu verlangen... Machen Sie einmal den Leuten
| deutlich, dass die Waffen-SS keine Juden erschossen hat, sondern als
| hervorragende Soldaten von den Sowjets gefürchtet war.
-- Bundeskanzler Konrad Adenauer in einem Brief im Oktober 1955 an den FDP-
Abgeordneten General a.D. von Manteuffel, der sich, wie seine
Fraktionskollegen, für die Angehörigen der SS-Verbände einsetzte.


| Paul Hausser richtete zunächst die Junkerschule Braunschweig ein und wurde
| im Jahr 1936 zum Insepkteur der SS-Verfügungstruppe ernannt, deren Stärke
| bei Kriegsausbruch im September 1939 bei nur 18.000 Mann lag. Bei
| Kriegsende gehörten der Truppe rund 910.000 Soldaten an, darunter eine
| große Zahl Freiwillige aus ganz Europa und auch Asien.
|
| Die ersten Divisionen bildeten eine absolute Elite-Truppe während des
| Zweiten Weltkriegs. Ihre Kampfkraft und Tapferkeit war legendär, diese
| Teile der Waffen SS galten als unbesiegbar. Es wurden noch viele weitere
| Divisionen aufgestellt, an die natürlich nicht die gleichen extrem hohen
| Maßstäbe an die Soldatenauswahl und Ausstattung mit Kriegsmaterial
| angelegt werden konnten. Neben den Reichsdeutschen (ca. 400.000 Mann)
| wurden später auch Volksdeutsche (ca. 310.000 Mann) und weiters
| nichtdeutsche Freiwillige (ca. 300.000 Mann, wenn man Niederländer und
| Flamen als Nichtdeutsche ansieht) in die Waffen-SS aufgenommen.
http://de.metapedia.org/wiki/Waffen-SS


| Der »ewige Marschbefehl«, den Heinrich Himmler der SS gab, lautete:
|
| | So sind wir angetreten und marschieren nach unabänderlichen Gesetzen als
| | ein nationalsozialistischer, soldatischer Orden nordisch bestimmter
| | Männer und als eine geschworene Gemeinschaft ihrer Sippen, den Weg in
| | eine ferne Zukunft und wünschen und glauben, wir möchten nicht nur sein
| | die Enkel, die es besser ausfochten, sondern darüber hinaus die Ahnen
| | spätester, für das ewige Leben des deutschen germanischen Volkes
| | notwendiger Geschlechter.
http://de.metapedia.org/wiki/SS

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Mathias Böwe

unread,
Jun 22, 2010, 7:30:10 PM6/22/10
to
Andreas Viehrig <0x0x...@dagrantla.de> wrote:

> Kompliment, Frau Sauer. Sie "wissen" also bereits, da� es sich um einen


> "Ramboradler" und "so einen Arsch" handelt. Woher "wissen" Sie das
> eigentlich?

Das ist doch offensichtlich, alle erforderlichen Angaben stehen im
verlinkten Text: Der Mann(!) war mit dem Fahrrad(!) unterwegs und hat
sich nicht maximal dem�tig verhalten. Was willst Du noch als Beweis?

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur

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Frank Wuest

unread,
Jun 23, 2010, 2:32:43 AM6/23/10
to
Gerald Eíscher <Dein-H...@liebt-dich.info> schrub:

>
> Merkst du Schnalle eigentlich noch was? Radfahrer materialisieren sich
> nicht in plötzlich in schmalen Uferstraßen. Die hat entweder nicht
> geschaut oder mit Absicht auf ihn draufgehalten.

Oder der war zu schnell unterwegs und hat auch nicht geguckt, wo er hinfährt.

Oder beides. Haste ne Glaskugel?
--
wir sind wieder zuhause.
es ist voll langweilig, und üben müssen wir auch wieder.
musik ist doof.
(aus dem Tagebuch von Mnozil Brass)

Holger

unread,
Jun 23, 2010, 3:36:06 AM6/23/10
to
Sabine Sauer schrieb:

> Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu überfahren
> ein wenig überzogen ist.
> Nur wie sonst hätte man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer filmreifen
> Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die Speichen?

Nennt sich War Driving, ist aber mit Auto viel schöner als mit dem
Fahrrad. Und am geilsten als Computerspiel.

Holger

--

Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.

Andreas Viehrig

unread,
Jun 23, 2010, 4:14:04 AM6/23/10
to
Markus Sander schrieb:

> Heute beginnt der Prozess gegen eine 'Amokfahrerin' aus Pforzheim,
> Tatort Dießen am Ammersee, siehe

> http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Amokfahrt-einer-Aertzin-am-Ammersee-_arid,2175638_regid,2_puid,2_pageid,4289.html


Eine etwas detailliertere Schilderung des Vorgangs:

<http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/diessen-rabiate-autofahrerin-verfolgt-rammt-mountainbiker-lby-814114.html>


Ortsbereich des Geschehens (der Radler fuhr nach Norden):

<http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=seeweg+s%C3%BCd,+die%C3%9Fen&sll=47.985441,11.097221&sspn=0.098811,0.153122&ie=UTF8&hq=&hnear=Seeweg-S%C3%BCd,+86911+Die%C3%9Fen+am+Ammersee,+Landsberg+am+Lech,+Bayern&ll=47.972312,11.101642&spn=0.024709,0.03828&z=15>


Andi

--
"Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer
Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem Dreirad
unbeschwert überall hinkommt."
Enrique Peñalosa

Andreas Viehrig

unread,
Jun 23, 2010, 4:20:55 AM6/23/10
to
Frank Wuest schrieb:
> Gerald Eíscher <Dein-H...@liebt-dich.info> schrub:

>> Merkst du Schnalle eigentlich noch was? Radfahrer materialisieren sich
>> nicht in plötzlich in schmalen Uferstraßen. Die hat entweder nicht
>> geschaut oder mit Absicht auf ihn draufgehalten.

> Oder der war zu schnell unterwegs und hat auch nicht geguckt, wo er hinfährt.

> Oder beides. Haste ne Glaskugel?

Du hast in der Tat eine höchst /einschmeichelnde/ Art, /was auffe Fresse/
zu erbitten.

Ich kenne diese Gegend. Und nach dem Link im OP sowie vor allem nach
<http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/diessen-rabiate-autofahrerin-verfolgt-rammt-mountainbiker-lby-814114.html>
zu urteilen, ist es mehr als offensichtlich, daß es genauso war, wie
bereits in news:220610.225200.74.737.drf@0x++.dagrantla.de geschildert.

Ulrich Bock

unread,
Jun 23, 2010, 4:35:21 AM6/23/10
to
Am 23/06/2010 10:20, schrieb Andreas Viehrig:

> Ich kenne diese Gegend. Und nach dem Link im OP sowie vor allem nach
> <http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/diessen-rabiate-autofahrerin-verfolgt-rammt-mountainbiker-lby-814114.html>
> zu urteilen, ist es mehr als offensichtlich, daß es genauso war, wie
> bereits in news:220610.225200.74.737.drf@0x++.dagrantla.de geschildert.

Höchstwahrscheinlich. Aber lies mal die Kommentare. Unterirdischer gehts
gar nicht. Ekelerregend. Unfassbar.

--
..und am 8. Tage sprach er zu Gott:
"Herr, das kann doch nicht alles gewesen sein. Du musst unbedingt noch
etwas für die Frauen tun."
Und siehe da, Gott hörte auf ihn und schuf den Weltfrauentag und den
Führerschein.

Frank Müller

unread,
Jun 23, 2010, 4:48:22 AM6/23/10
to
Markus Sander schrieb:

> Heute beginnt der Prozess gegen eine 'Amokfahrerin' aus Pforzheim,
> Tatort Dießen am Ammersee, siehe

> http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Amokfahrt-einer-Aertzin-am-Ammersee-_arid,2175638_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
>

Wenn ich dass lese, und besonders die Komentare zu diesem Artikel,
fällt mir ein Lied ein, das ich mal etwas geändert habe:

Das Irrenhaus (Frei nach Claus Martin)
Überall landauf, landab
Machen täglich Radler schlapp,
Denn sie halten’s einfach nicht mehr aus!
Wer kurz nachdenkt und kapiert
Was auf unserm Weg passiert,
Sehnt sich dringend nach ’nem Irrenhaus!

Auf allen Straßen tobt der Wahnsinn!
Wer dabei nicht durchdreht, hat ’nen Knall!
Aber hier bei uns ist das alles ganz weit weg:
Bei uns ist alles scheißegal:

Hurra, wir sind bescheuert!
Wir ha’m nich alle Tassen mehr im Schrank!
Jeden mit Verstand macht das Autofahren krank,
Aber wir fahr'n ja Fahrrad - Gott sei Dank!

Überall herrscht Größenwahn,
gerade auch beim Autofahr’n!
Ganz besonders im Berufsverkehr!
Alle wollen nur von Dir:
Mensch Du Arsch, verschwinde hier!
Hau doch ab, weg aus dem Verkehr!

Fährst Du dann weiter kommt der Radweg
Kaputt, pervers und unerträglich schlecht!
Doch es gibt ein Mittel, diesem Schwachsinn zu entflieh’n:
Wir wissen, wie das geht:

Hurra, wir sind bescheuert!
Wir ha’m nich alle Tassen mehr im Schrank!
Jeden mit Verstand macht das Autofahren krank,
Aber wir fahr'n ja Fahrrad - Gott sei Dank!

Frank

--
o
_ /-_
( )+( )

Andreas Viehrig

unread,
Jun 23, 2010, 5:19:01 AM6/23/10
to
Ulrich Bock schrieb:

> Am 23/06/2010 10:20, schrieb Andreas Viehrig:

>> Ich kenne diese Gegend. Und nach dem Link im OP sowie vor allem nach
>> <http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/diessen-rabiate-autofahrerin-verfolgt-rammt-mountainbiker-lby-814114.html>
>> zu urteilen, ist es mehr als offensichtlich, daß es genauso war, wie
>> bereits in news:220610.225200.74.737.drf@0x++.dagrantla.de geschildert.

> Höchstwahrscheinlich. Aber lies mal die Kommentare. Unterirdischer gehts
> gar nicht. Ekelerregend. Unfassbar.

Das ist praktisch zwangsläufig in einer Gesellschaft, die einerseits die
Separation von Radlern massiv vorantreibt, aber andererseits das Umnieten,
Töten und Zum-Krüppel-Rammeln bei den zwangsläufig folgenden
Abbiege-Unfällen etc. nur als /Kavaliersdelikt/ behandelt.

Auf "den hab ich nicht gesehen" folgt ein geradezu verinnerlichtes "kann
ich eben nix dafür". Exekutive und Judikative unterstützen das durch laxe
und/oder falsche Behandlungen. Bei breiten Schichten führt das dann zu
"selbst schuld, soll sich ein Auto kaufen".

Richtig wäre es, wenn "den hab ich nicht gesehen" auf der Stelle und
unabänderbar wegen erwiesener Fahruntauglichkeit einen lebenslangen
Führerscheinentzug nach sich zöge und die Mindeststrafe für eine Verletzung
von Radlern bei 10 Jahren läge.

Andi

--
"Wenn Sie in Simbabwe investieren, müssen Sie auch gute Nerven haben, um
es mal so zu formulieren..."

Johannes J. Reich, Bankhaus Metzler, zur (deutschen) Finanzkrise

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 5:31:21 AM6/23/10
to
Es fehlen einfach Möglichkeiten Fahrerflucht bei Radfahrern zu ahnden.
Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen wie bei Mofas
und Mopeds?
Da ja angeblich viele hier eh Haftpflichtversichert sind (lese ich aus
den Postings heraus, kann mich aber auch irren) wird sich vom
Geldeinsatz für Versicherungen nicht viel ändern, das Kennzeichen kommt
halt dazu.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 5:33:41 AM6/23/10
to
Ralf Bader wrote:


>> Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu �hren
>> ein wenig �gen ist.
>> Nur wie sonst h�e man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer


>> filmreifen Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die
>> Speichen?
>
> Du bist für mich das Musterbeispiel einer Person, der man wegen
> charakterlicher Nichteignung den Führerschein für immer entziehen sollte.

Warum, die Frage war wie man solche Radler stoppt?
Die Frage wurde bisher nicht wirklich beantwortet.
Sie einfach gewähren zu lassen ist der derzeitige Zustand der
offensichtlich nicht tragbar ist.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 5:41:06 AM6/23/10
to

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 5:41:08 AM6/23/10
to
Ralf Bader wrote:


>> Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu �hren
>> ein wenig �gen ist.

>> Nur wie sonst h�e man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer


>> filmreifen Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die
>> Speichen?
>
> Du bist für mich das Musterbeispiel einer Person, der man wegen
> charakterlicher Nichteignung den Führerschein für immer entziehen sollte.

Markus Sonnenberg

unread,
Jun 23, 2010, 5:47:10 AM6/23/10
to
Max Sievers wrote:
> ... Nur
> die Polizei hat die Autorität Bürger anzuhalten.

macht dich erst mal schlau. jeder buerger hat das recht, meiner meinung
nach auch die pflicht, straftaeter zu stellen und bis zum eintreffen der
polizei festzuhalten.

ct,
--
Das Abspringen einer Begrenzungsmauer dient nicht dem direkten
Zurücklegen des Arbeitsweges.
http://rz-amper.homeunix.net

Holger

unread,
Jun 23, 2010, 5:48:49 AM6/23/10
to
Alfred Weidlich schrieb:

> Da ja angeblich viele hier eh Haftpflichtversichert sind (lese ich aus
> den Postings heraus, kann mich aber auch irren) wird sich vom
> Geldeinsatz für Versicherungen nicht viel ändern, das Kennzeichen kommt
> halt dazu.

Es spricht überhaupt nichts gegen eine Haftpflichtversicherung für
Radfaher. Nur halte ich die derzeitige Praxis, diese freiwillig
abgeschlossen zu haben, für den richtigen Weg. Der Radler hätte, wenn er
vernünftig gehandelt hätte, sich bei der Autofahrerin entschuldigt und
angeboten, den Sachschaden zu begleichen.

Das die Autofahrerin dann in massiver Weise den Radfahrer bedrängte und
verletzte, ist nicht hinzunehmen. Wahlweise hätte sie auch ein
Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstatten können, vielleicht hat die
Polizei den Mann ja schon erkennungsdienstlich erfaßt. Dann hätte sie im
Zivilverfahren ihren Ersatzanspruch durchsetzen können. Das macht
Arbeit, ist klar, aber es ist immer noch besser, als unkontrolliert rot
zu sehen.

Andreas Viehrig

unread,
Jun 23, 2010, 5:49:09 AM6/23/10
to
Rambo-Dosist * Alfred Weidlich gebar:
> Ralf Bader wrote:

>>> Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu �hren
>>> ein wenig �gen ist.
>>> Nur wie sonst h�e man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer
>>> filmreifen Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die
>>> Speichen?

>> Du bist für mich das Musterbeispiel einer Person, der man wegen
>> charakterlicher Nichteignung den Führerschein für immer entziehen sollte.

> Warum, die Frage war wie man solche Radler stoppt?
> Die Frage wurde bisher nicht wirklich beantwortet.

Falsch. Die Frage ist, wie man solche Rambo-Dosen daran hindert, sich trotz
fehlenden Platzes in den Verkehr zu drängen, wo ihnen *offensichtlich* der
verbleibende Platz für ihre Dose nicht ausreicht, sie es aber dennoch tun.

Auffällig ist nämlich, daß diese Rambo-Autisten _nie_ unerlaubt nach links
in den Verkehr "stechen", wenn ihnen eine andere Dose oder ein Motorrad
entgegenkommt. Die werden nicht mit großkotziger Selbstverständlichkeit
abgedrängt.

Bei einem Radler hingegen "darf" man ja einfach 3/4 von dessen Fahrspur
okkupieren, soll er sich halt in den Straßengraben verpissen.

> Sie einfach gewähren zu lassen ist der derzeitige Zustand der
> offensichtlich nicht tragbar ist.

Man sollte Dich wegen erwiesener Gemeingefährlichkeit einliefern.

Message has been deleted

Andreas Viehrig

unread,
Jun 23, 2010, 6:04:20 AM6/23/10
to
Holger schrieb:
> Alfred Weidlich schrieb:

>> Da ja angeblich viele hier eh Haftpflichtversichert sind (lese ich aus
>> den Postings heraus, kann mich aber auch irren) wird sich vom
>> Geldeinsatz für Versicherungen nicht viel ändern, das Kennzeichen kommt
>> halt dazu.

> Es spricht überhaupt nichts gegen eine Haftpflichtversicherung für
> Radfaher. Nur halte ich die derzeitige Praxis, diese freiwillig
> abgeschlossen zu haben, für den richtigen Weg. Der Radler hätte, wenn er
> vernünftig gehandelt hätte, sich bei der Autofahrerin entschuldigt und
> angeboten, den Sachschaden zu begleichen.

Bitte, was ist los? _Er_ soll sich dafür entschuldigen, daß _sie_
rücksichtslos und vorschriftswidrig nach links in seine Fahrspur ausscherte
und ihn abdrängen wollte?

Sie hätte schlicht warten _müssen_, bevor sie hinter parkenden Dosen heraus
trotz Gegenverkehrs vorschriftswidrig auf seine Seite rübergestochen ist.

Ich kenne die Gegend. Wenn dort - und genauso schreiben es alle verfügbaren
Quellen - rechts Dosen parken, kommt eine weitere Dose an denen nicht
vorbei, wenn Gegenverkehr ist, weil man auf die Seite des Gegenverkehrs
_muß_.

Diese Rambo-Autistin ist aber trotz Gegenverkehrs rausgestochen und wollte
den Radler in den Graben abdrängen. Nur hat der sich halt nicht abdrängen
lassen.

Andi

[Unangekündigtes, asoziales Crosskot beendet]

--
"Wer keine Kompetenz hat, wird auch bald keine Wähler mehr haben - und
dafür kämpfen wir!"
Ein wahrhaft genialer Freud'scher Versprecher des CSU-Vorsitzenden
Horst Seehofer beim "Politischen Aschermittwoch der CSU" in Passau

Christoph Strauch

unread,
Jun 23, 2010, 6:10:10 AM6/23/10
to
On 23 Jun., 11:48, Holger wrote:
> Alfred Weidlich schrieb:
>
> > Da ja angeblich viele hier eh Haftpflichtversichert sind (lese ich aus
> > den Postings heraus, kann mich aber auch irren) wird sich vom
> > Geldeinsatz f r Versicherungen nicht viel ndern, das Kennzeichen kommt
> > halt dazu.
>
> Es spricht berhaupt nichts gegen eine Haftpflichtversicherung f r

> Radfaher. Nur halte ich die derzeitige Praxis, diese freiwillig
> abgeschlossen zu haben, f r den richtigen Weg. Der Radler h tte, wenn er
> vern nftig gehandelt h tte, sich bei der Autofahrerin entschuldigt und

> angeboten, den Sachschaden zu begleichen.

Aus den referenzierten Presseberichten geht der Unfallhergang nicht
hervor. Ob ein Anlaß zur Entschuldigung oder Übernahme des Schadens
bestand ist spekulativ. Genauso möglich, daß die Autofahrerin sich
falsch verhalten hat.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 6:47:11 AM6/23/10
to
Markus Sander wrote:

>> Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen wie bei Mofas
>> und Mopeds?
>

> Warum etwas einführen, was schon bei Kfz wenig Nutzen hat?

Woraus schließt du dass es bei KfZ wenig Nutzen hat?
Dann können wir das ja bei KfZ abschaffen wenn es keinen Einfluss hat?

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 6:50:27 AM6/23/10
to
Holger wrote:

> Alfred Weidlich schrieb:
>
>> Da ja angeblich viele hier eh Haftpflichtversichert sind (lese ich aus
>> den Postings heraus, kann mich aber auch irren) wird sich vom

>> Geldeinsatz fï¿œr Versicherungen nicht viel ï¿œndern, das Kennzeichen kommt
>> halt dazu.
>
> Es spricht ï¿œberhaupt nichts gegen eine Haftpflichtversicherung fï¿œr

> Radfaher. Nur halte ich die derzeitige Praxis, diese freiwillig

> abgeschlossen zu haben, fï¿œr den richtigen Weg. Der Radler hï¿œtte, wenn er
> vernï¿œnftig gehandelt hï¿œtte, sich bei der Autofahrerin entschuldigt und

> angeboten, den Sachschaden zu begleichen.

Lol, der Tatbeschreibung nach zu urteilen wï¿œre es nicht dazu gekommen.

>
> Das die Autofahrerin dann in massiver Weise den Radfahrer bedrï¿œngte und
> verletzte, ist nicht hinzunehmen. Wahlweise hï¿œtte sie auch ein
> Strafanzeige wegen Sachbeschï¿œdigung erstatten kï¿œnnen, vielleicht hat die
> Polizei den Mann ja schon erkennungsdienstlich erfaï¿œt. Dann hï¿œtte sie im
> Zivilverfahren ihren Ersatzanspruch durchsetzen kï¿œnnen. Das macht

> Arbeit, ist klar, aber es ist immer noch besser, als unkontrolliert rot
> zu sehen.

Es fehlen eindeutig Mï¿œglichkeiten Radfahrer die sich fehlverhalten
(generell) zur Verantwortung zu ziehen, nicht nur dann wenn er da immer
zur gleichen Zeit macht und einmal abgefangen wird sondern es muss hier
Waffengleicheit herrschen.
Auch Radfahrer mï¿œssen sich an die Straï¿œenverkehrsordnung halten wo wie
man es von den KfZ auch verlangt.

Klar gehï¿œrt die Autofahrerin gestraft, wie hoch wird sich zeigen aber
auch sie ist nur ein Mensch und Menschen verhalten sich eben nicht immer
rational berechnend.
Gilt ï¿œbrigens auch fï¿œr Radfahrer.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 6:51:25 AM6/23/10
to
Andreas Viehrig wrote:


> Bitte, was ist los? _Er_ soll sich dafür entschuldigen, daß _sie_
> rücksichtslos und vorschriftswidrig nach links in seine Fahrspur ausscherte
> und ihn abdrängen wollte?

Nein, dass er den Spiegel abgebrochen hat und ihr den STinkefinger
gezeigt hat.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 6:56:46 AM6/23/10
to
Andreas Viehrig wrote:


> Falsch. Die Frage ist, wie man solche Rambo-Dosen daran hindert, sich trotz
> fehlenden Platzes in den Verkehr zu drängen, wo ihnen *offensichtlich* der
> verbleibende Platz für ihre Dose nicht ausreicht, sie es aber dennoch tun.

Kennt jemand die Stelle wo das passiert sein soll?


>
> Auffällig ist nämlich, daß diese Rambo-Autisten _nie_ unerlaubt nach links
> in den Verkehr "stechen", wenn ihnen eine andere Dose oder ein Motorrad
> entgegenkommt. Die werden nicht mit großkotziger Selbstverständlichkeit
> abgedrängt.

Obwohl auch Kräder gerne übersehen werden werden die doch als etwas
massiveres wahrgenommen.
Ind sie fahren mit Abblendlicht, das fällt halt viel mehr auf, egal ob
entgegenkommen oder im Rückspiegel.

>
> Bei einem Radler hingegen "darf" man ja einfach 3/4 von dessen Fahrspur
> okkupieren, soll er sich halt in den Straßengraben verpissen.
>

Sind straßen so ausgelegt dass auf einer Fahrspur neben einem
mehrspurigen KfZ auch noch ein Fahrrad und der von den RAdfahrern
verlangte Sicherheitsabstand Platz hat?
Vieleicht gab es an der Stelle ja einen Radweg und der Radler hätte den
benutzen können?

>> Sie einfach gewähren zu lassen ist der derzeitige Zustand der
>> offensichtlich nicht tragbar ist.
>
> Man sollte Dich wegen erwiesener Gemeingefährlichkeit einliefern.
>

Wieso?
Dass sich Radler öfters schwer danebenbenehmen sieht man öfters.
Und diese Rade wäre niedriger wenn sie hinten ein amtliches Kennzeichen
hätten anhand dem man den Halter ausfindig machen könnte.
Genau das ist der Grund warum KfZ ein Kennzeichen haben müssen wenn sie
im StvO Bereich herumfahren, ausgenommen Fuhrwerke oder langsame
Gehhilfen.

Holger

unread,
Jun 23, 2010, 6:59:35 AM6/23/10
to
Alfred Weidlich schrieb:

> Gilt übrigens auch für Radfahrer.

Ja. Ein Verkehrsmittel ist kein Freibrief für Fehlverhalten. Ich für
meinen Teil verhalte mich im Verkehr grundsätzlich defensiv und halte
meine Hände schon an der Bremse, wenn ich eine Einfahrt oder eine
Straßenmündung sehe. Damit habe ich mir schon mehrfach die Gesundheit
erhalten.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 6:58:52 AM6/23/10
to
Markus Sonnenberg wrote:

> Max Sievers wrote:
>> ... Nur
>> die Polizei hat die Autorität Bürger anzuhalten.
>
> macht dich erst mal schlau. jeder buerger hat das recht, meiner meinung
> nach auch die pflicht, straftaeter zu stellen und bis zum eintreffen der
> polizei festzuhalten.

Stimmt, ist auch in anderen Ländern so.
Wie sieht es aber aus wenn diese Person erst angehalten werden muss, der
Normalbürger ist genau darin aber nicht gschult, das ist teilweise
selbst für geschulte Polizisten eine heikle und gefährliche Sache vor
allem wenn der ertapte Fahrer weiss was ihm blüht und zum Beispiel im
Suff sich Chancen auf eine erfolgreiche Flucht ausrechnet.

Frank Müller

unread,
Jun 23, 2010, 7:03:26 AM6/23/10
to
Alfred Weidlich schrieb:

> Markus Sander wrote:

Ich weiß nicht, woraus Markus den Schluß zieht, Ich ziehe ihn daraus,
dass in unsrem Landkreis 2009 1312 Verkehrsunfallfluchten von KfZ
gemeldet wurden; davon wurden lediglich 45% aufgeklärt. Trotz
Nummernschild!

Frank Studt

unread,
Jun 23, 2010, 7:05:07 AM6/23/10
to
Am 23.06.2010 11:41, schrieb Alfred Weidlich:

> Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen

Ein geringes Betriebsrisiko bei vergleichsweise hohem bürokratischen
Aufwand. Außerdem dürften die Kosten eines Versicherungskennzeichens
viele Leute davon abhalten ihr Fahrrad überhaupt in Betrieb zu nehmen.
Insgesamt dürfte die ökonomische, soziale und ökologische Bilanz einer
Kennzeichenpflicht negativ sein.
BTW. Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen für
Fußgänger?

Frank

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 7:12:11 AM6/23/10
to
Frank Müller wrote:


Ich bin mir sicher wenn es keine Nummernschilder auf KfZ gäbe wären
weniger aufgeklärt.
Ausserdem würden sich die Fahrer anders verhalten wenn sie wüssten dass
man sie nicht so leicht erkennen könnte.
Alleine Radarfallen würden ohne eine sichere Identifikationsmöglichkeit
nichts bewirken.
Der Kennzeichengebrauch ist natürlich gesetzlich genau reguliert, das
Kennzeichen selber ein Dokument.
Wer es also weglässt muss mit massivem Ärger rechnen, sonst hätte es
wiederum keinen Sinn.
Noch schlimmer wer mit einem gefälschten Kennzeichen rumfährt.

Georg Anton

unread,
Jun 23, 2010, 7:16:36 AM6/23/10
to
Holger wrote:
> Alfred Weidlich schrieb:
>
> > Gilt brigens auch f r Radfahrer.
>
> Ja. Ein Verkehrsmittel ist kein Freibrief f r Fehlverhalten. Ich f r
> meinen Teil verhalte mich im Verkehr grunds tzlich defensiv und halte
> meine H nde schon an der Bremse, wenn ich eine Einfahrt oder eine
> Stra enm ndung sehe. Damit habe ich mir schon mehrfach die Gesundheit
> erhalten.

Deine Besechreibung deutet darauf hin, dass du Fahrrad auf einem
Radweg fährst. Das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer ist ja
recht grob verkehrswidrig und ich gehe davon aus, die meisten haben
ein Kennzeichen. Darf ich mal fragen, wie oft Du eine Anzeige
geschrieben hast?

Gruß,
Georg

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 7:16:09 AM6/23/10
to
Frank Studt wrote:


> Ein geringes Betriebsrisiko bei vergleichsweise hohem bürokratischen
> Aufwand.

Es dient dazu Verstöße und Vergehen zu ahnden.
Genau dazu ist es gut geeignet.


> Außerdem dürften die Kosten eines Versicherungskennzeichens
> viele Leute davon abhalten ihr Fahrrad überhaupt in Betrieb zu nehmen.

Den meisten wäre es nicht mehr Wert radzufahren wenn sie ein paar € pro
Jahr zahlen müssten und dafür haftpflichtversichert wären?


> Insgesamt dürfte die ökonomische, soziale und ökologische Bilanz einer
> Kennzeichenpflicht negativ sein.

Auf das Verhalten der Radfahrer im Straßenverkehr würde es sich aber gut
auswirken.

> BTW. Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen für
> Fußgänger?

Wozu?
Wo bringt man das an?
Ausweispflicht exisitert in DE.
Sind Fußgänger Fahrzeuge?
Wozu diese Vergleiche, wir sprechen über Auto vs. Fahrrad, ein Fußgänger
war in den Vorfall nicht verwickelt.

Helmut Springer

unread,
Jun 23, 2010, 7:22:01 AM6/23/10
to
In de.rec.fahrrad Georg Anton <espres...@googlemail.com> wrote:
>> Ich f r meinen Teil verhalte mich im Verkehr grunds tzlich
>> defensiv und halte meine H nde schon an der Bremse, wenn ich eine
>> Einfahrt oder eine Stra enm ndung sehe. Damit habe ich mir schon
>> mehrfach die Gesundheit erhalten.
>
> Deine Besechreibung deutet darauf hin, dass du Fahrrad auf einem
> Radweg fährst.

Das obige koennte ich auch geschrieben haben. Defensiv fahren und
die Haende an der Bremse haben heisst erstmal nicht, auf Vorfahrt zu
verzichten oder jedesmal zu bremsen.

--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Christoph Strauch

unread,
Jun 23, 2010, 7:35:43 AM6/23/10
to
On 23 Jun., 13:16, Alfred Weidlich wrote:
> Frank Studt wrote:
> > Ein geringes Betriebsrisiko bei vergleichsweise hohem b rokratischen
> > Aufwand.
>
> Es dient dazu Verst e und Vergehen zu ahnden.

> Genau dazu ist es gut geeignet.
>
> > Au erdem d rften die Kosten eines Versicherungskennzeichens
> > viele Leute davon abhalten ihr Fahrrad berhaupt in Betrieb zu nehmen.
>
> Den meisten w re es nicht mehr Wert radzufahren wenn sie ein paar pro
> Jahr zahlen m ssten und daf r haftpflichtversichert w ren?

Haftpflichtversichert sind doch die meisten bereits.

>
> > Insgesamt d rfte die konomische, soziale und kologische Bilanz einer
> > Kennzeichenpflicht negativ sein.
>
> Auf das Verhalten der Radfahrer im Stra enverkehr w rde es sich aber gut
> auswirken.

Möglich ist das. Bei Autos ist das Ergebnis ja leider nicht so
überzeugend.

>
> > BTW. Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen f r
> > Fu g nger?
>
> Wozu?

Es dient dazu Vergehen zu ahnden.


Genau dazu ist es gut geeignet.

> Wo bringt man das an?

Barcode auf der Jacke, Tätowieren, Chip implantieren...such dir was
aus.

> Ausweispflicht exisitert in DE.

bei Radfahrern reicht dir das nicht?

> Sind Fu g nger Fahrzeuge?

Nein, Verkehrsteilnehmer sind sie allerdings. Und potentielle
Schwerverbrecher schon sowieso.

> Wozu diese Vergleiche, wir sprechen ber Auto vs. Fahrrad, ein Fu g nger

Nein wir sprechen über einen Verkehrsunfall mit möglicherweise
geringem Sachschaden (die referenzierten Quellen sind in diesem Punkt
widersprüchlich)

> war in den Vorfall nicht verwickelt.

Fußgänger können wie alle anderen auch an Verkehrsunfällen beteiligt
sein.

Christoph Müller

unread,
Jun 23, 2010, 7:40:05 AM6/23/10
to
Am 23.06.2010 11:41, schrieb Alfred Weidlich:

> Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen wie bei Mofas
> und Mopeds?

Kï¿œnnte man die nicht auch gleich fï¿œr Fuï¿œgï¿œnger auch mit einfordern?
ï¿œberlege mal, wie oft die bei Rot einfach ï¿œber die Ampel gehen und wie
viele Unfï¿œlle sie damit verursachen!

--
Servus
Christoph Mï¿œller
http://www.astrail.de

Georg Anton

unread,
Jun 23, 2010, 7:40:21 AM6/23/10
to
Alfred Weidlich wrote:
> Ralf Bader wrote:
> >> Ramboradler haben nicht nur Freunde... Wenn auch ihn gleich zu hren
> >> ein wenig gen ist.
> >> Nur wie sonst h e man so einen Arsch stoppen sollen? Bei einer
> >> filmreifen Verfolgungsjagd den Regenschirm durchs Beifahrerfenster in die
> >> Speichen?
>
> > Du bist für mich das Musterbeispiel einer Person, der man wegen
> > charakterlicher Nichteignung den Führerschein für immer entziehen sollte.
>
> Warum, die Frage war wie man solche Radler stoppt?
> Die Frage wurde bisher nicht wirklich beantwortet.

Und was gefällt Dir an der Antwort "der Polizei überlassen" nicht?

> Sie einfach gewähren zu lassen ist der derzeitige Zustand der
> offensichtlich nicht tragbar ist.

Anzeige und gut ist. Wenn es wichtig ist kümmert sich die Polizei
drum. Ein Aussenspiegel schnappt weg, den kann man wieder einrasten.
Und wenn ein kleiner Kratzer im Lack ist, meine Güte, warum wagen sich
Leute mit etwas in den Verkehr, das nicht mal eine langsame Kollision
mit einem Fahrrad aushält. Meiner Ansicht nach sollte man für solche
kleinschäden festbeträge analog dem Schmerzensgeld einfügen.

Gruß,
Georg

Message has been deleted

Thomas Humburg

unread,
Jun 23, 2010, 7:44:43 AM6/23/10
to
Am 23.06.2010 11:41, schrieb Alfred Weidlich:
> Es fehlen einfach Möglichkeiten Fahrerflucht bei Radfahrern zu ahnden.
> Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen wie bei Mofas
> und Mopeds?
Der enorme Aufwand und der geringe Nutzen.
Ein Kennzeichen verhindert Fahrerflucht nicht wie man bei Autos und
Mofas sehen kann. Die wenigsten Opfer (und auch die Zeugen) von
Fahrerflüchtigen sind in der Lage sich ein großes KFZ Kennzeichen
korrekt zu merken. Bei den umso kleineren Mofakennzeichen und dann
Fahradkennzeichen ist das noch deutlich schwieriger.

Schon mal überlegt wie groß der Aufwand für eine Halterdatenbank wäre?
Es muss ja jeder Fahrradverkauf und Besitzerwechsel angezeigt werden und
in der Halterdatenbank gespeichert sein.

Die Fälle bei denen ein Radfahrer, nach einem Unfall, noch in der Lage
ist Fahrerflucht zu begehen sind sehr selten.

Die Schweiz will die Velovignette
(http://de.wikipedia.org/wiki/Velovignette) wieder abschaffen, da die
Kosten dort den Nutzen deutlich übersteigen.

Wenn Kennzeichen die Verkehrsmoral und die Einhaltung von Regeln
deutlich verbessern würden, müsste sich dies ja im Verhalten der
Bekennzeichneten ablesen lassen. Nur da finde ich nichts.


Frank Wuest

unread,
Jun 23, 2010, 7:44:57 AM6/23/10
to
Frank Müller <fmuel...@gmail.com> schrub in de.rec.fahrrad:

> dass in unsrem Landkreis 2009 1312 Verkehrsunfallfluchten von KfZ
> gemeldet wurden; davon wurden lediglich 45% aufgeklärt. Trotz
> Nummernschild!

Schön, immerhin. Wie wäre das wohl jetzt ohne Nummernschild?

--
wir sind wieder zuhause.
es ist voll langweilig, und üben müssen wir auch wieder.
musik ist doof.
(aus dem Tagebuch von Mnozil Brass)

Frank Wuest

unread,
Jun 23, 2010, 7:47:24 AM6/23/10
to
Frank Studt <frank...@gmx.net> schrub in de.rec.fahrrad:

> Ein geringes Betriebsrisiko bei vergleichsweise hohem bürokratischen
> Aufwand. Außerdem dürften die Kosten eines Versicherungskennzeichens
> viele Leute davon abhalten ihr Fahrrad überhaupt in Betrieb zu nehmen.
>

Wieviel kostet das in der Schweiz, 5 Franken oder so?


> Kennzeichenpflicht negativ sein.
> BTW. Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen für
> Fußgänger?

Die Tatsache, daß diese nicht allzu schnell sind?

Thomas Humburg

unread,
Jun 23, 2010, 7:50:33 AM6/23/10
to
Am 23.06.2010 13:16, schrieb Alfred Weidlich:
> Frank Studt wrote:
>
>
>> Ein geringes Betriebsrisiko bei vergleichsweise hohem bürokratischen
>> Aufwand.
>
> Es dient dazu Verstöße und Vergehen zu ahnden.
> Genau dazu ist es gut geeignet.
Welche Verstöße denn genau? Geschwindigkeitsüberschreitungen?
Parkvergehen? Wohin schickt man den Brief über das Bußgeld ohne eine
Fahrradhalterdatenbank? Ein Kennzeichen kann maximal das Fahrrad
identifizierbar machen, den eigentlichen Fahrer und damit den haftbar zu
machenden Verursacher hat man damit noch lange nicht. Eine Halterhaftung
gibt es beim KFZ auch nur in wenigen Fällen.

>
>> Insgesamt dürfte die ökonomische, soziale und ökologische Bilanz einer
>> Kennzeichenpflicht negativ sein.
>
> Auf das Verhalten der Radfahrer im Straßenverkehr würde es sich aber gut
> auswirken.

Wenn ich mir die Bekennzeichneten Verkehrsteilnehmer so ansehe, habe ich
da doch meine Zweifel.

>
>> BTW. Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen für
>> Fußgänger?
>
> Wozu?

Um sie im Fall der Fälle leichter identifizieren zu können.

> Wo bringt man das an?

Stirn, Jacke, zwangsweise zu tragender Hut. Möglichkeiten gibt es da genug
> Ausweispflicht exisitert in DE.
Auch für Radfahrer.

> Sind Fußgänger Fahrzeuge?
Nein, aber Verkehrsteilnehmer die genau so viele oder so wenige Verstöße
im Verkehr begehen wie andere Verkehrsteilnehmer auch (nur halt jeweils
andere)


Frank Müller

unread,
Jun 23, 2010, 7:52:03 AM6/23/10
to
Frank Wuest schrieb:

> Frank Müller <fmuel...@gmail.com> schrub in de.rec.fahrrad:
>> dass in unsrem Landkreis 2009 1312 Verkehrsunfallfluchten von KfZ
>> gemeldet wurden; davon wurden lediglich 45% aufgeklärt. Trotz
>> Nummernschild!

> Schön, immerhin. Wie wäre das wohl jetzt ohne Nummernschild?

Ähnlich. Von den 31 angezeigten unfallflüchtigen Radfahrern sind
immerhin 17 Fälle aufgeklärt worden. Ohne Nummernschild.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 7:59:59 AM6/23/10
to
Georg Anton wrote:


>> Warum, die Frage war wie man solche Radler stoppt?
>> Die Frage wurde bisher nicht wirklich beantwortet.
>
> Und was gefällt Dir an der Antwort "der Polizei überlassen" nicht?
>

Und wie findet die denn, meist ist nämlich keine Polizei da wenn man
eine braucht.
Das Rad verfolgen bis die Polizei aufgeschlossen hat?


>> Sie einfach gewähren zu lassen ist der derzeitige Zustand der
>> offensichtlich nicht tragbar ist.
>
> Anzeige und gut ist. Wenn es wichtig ist kümmert sich die Polizei
> drum. Ein Aussenspiegel schnappt weg, den kann man wieder einrasten.
> Und wenn ein kleiner Kratzer im Lack ist, meine Güte, warum wagen sich
> Leute mit etwas in den Verkehr, das nicht mal eine langsame Kollision
> mit einem Fahrrad aushält. Meiner Ansicht nach sollte man für solche
> kleinschäden festbeträge analog dem Schmerzensgeld einfügen.

Und wie findet die Polizei den Radfahrer der da den Spiegel abgebrochen
hat?

Hans Holbein

unread,
Jun 23, 2010, 8:06:15 AM6/23/10
to
Alfred Weidlich schrieb:

> Frank Studt wrote:
>
>
>> Ein geringes Betriebsrisiko bei vergleichsweise hohem bürokratischen
>> Aufwand.
>
> Es dient dazu Verstöße und Vergehen zu ahnden.
> Genau dazu ist es gut geeignet.

Mach dich nicht lächerlich.
Das wär so klein, daß man individuelle Merkmale nicht ohne Anhaltung
feststellen könnte.
Denk mal nach, wie viele Fahrzeuge das beträfe und wie viele Stellen das
haben müsste.
Ist ja oft schon nicht möglich, ein recht großes Kfz Kennzeichen schnell
genug zweifelsfrei zu identifizieren.


>
>
>> Außerdem dürften die Kosten eines Versicherungskennzeichens
>> viele Leute davon abhalten ihr Fahrrad überhaupt in Betrieb zu nehmen.
>
> Den meisten wäre es nicht mehr Wert radzufahren wenn sie ein paar € pro
> Jahr zahlen müssten und dafür haftpflichtversichert wären?
>

Ja.
Das machen dann nur noch Leute die es wirklich müssen oder einfach
wirklich gerne tun.


>
>> Insgesamt dürfte die ökonomische, soziale und ökologische Bilanz einer
>> Kennzeichenpflicht negativ sein.
>
> Auf das Verhalten der Radfahrer im Straßenverkehr würde es sich aber gut
> auswirken.

Laber keinen Scheiss.
Führerschein und Kennzeichenpflicht halten auch Kfz Lenker in keiner
Weise davon ab sich zivilisiert zu benehmen. Mich eingeschlossen.
Am ehestesten benehmen sich Leute am Volant einigermaßen Regelkonform,
wenn der Entzug der Fahrerlaubnis rasch und nachhaltig erfolgen kann,
also Probeführerscheinlinge, mäßig Betrunkene und sehr Alte.


>
>> BTW. Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen für
>> Fußgänger?
>
> Wozu?
> Wo bringt man das an?

Die Frage stellt sich bei vielen Fahrrädern ebenso.

> Ausweispflicht exisitert in DE.

Und was ist dann der Unterschied zum Radfahrer?

> Sind Fußgänger Fahrzeuge?

Verkehsteilnehmer ohne besondere Ausbildung zur Teilnahme am Verkehr und
idR sehr undiszipliniert. (Alkoholisierung, Jaywalking, unangekündigte
Richtungswechsel, unvermitteltes Stehenbleiben, chaotische Wahl der
Bewegungsrichtung am zugewiesenen Verkehrsweg....)

> Wozu diese Vergleiche, wir sprechen über Auto vs. Fahrrad, ein Fußgänger
> war in den Vorfall nicht verwickelt.
>

So wie ich den Artikel las, waren Fußgänger beteiligt.
Einerseits als beinahe Opfer, anderseits als Tatbeteiligte.
"...den erwischen sie noch!"

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 8:05:03 AM6/23/10
to
Thomas Schlueter wrote:

> Am Wed, 23 Jun 2010 hat Alfred Weidlich geschrieben:


>>
>> Warum, die Frage war wie man solche Radler stoppt?
>> Die Frage wurde bisher nicht wirklich beantwortet.
>

> Man macht entsprechende Handzeichen oder ruft z.B. "Bitte
> anhalten!". Man macht also das gleiche, was man auch tun
> würde, um einen anonymen KFZ-Führer zu stoppen. Wenn das
> nicht hilft, kann man bei der Polizei eine Anzeige
> erstatten.

Das ist fast Papierverschwendung.
Was will die Polizei machen, in Zukunft alle Fahrer mit sagen wir einer
roten Jacke kontrollieren.
Reicht nicht für eine Verhaftung und wie will man den Täter wieder
herausfinden?
Radfahrer sind weitgehend anonym.
Sie müssen sich zwar in De ausweisen, aber dazu braucht es einen
Polizisten direkt vor Ort, ein normaler Bürger darf ein Fahrzeug
anhalten und den Ausweis kontrollieren?

>
>> Sie einfach gewähren zu lassen ist der derzeitige Zustand
>> der offensichtlich nicht tragbar ist.
>

> Unfallflüchtlinge kann man wie gesagt jederzeit anzeigen.

Und jetzt nochmal, wie findet man den?
Mangels Kennzeichen bleibt nur eine Beschreibung und die führt fast nie
zu einer konkreten Anzeige.

> Die Erfolgsaussichten sind bei Radfahrern dank
> Personenbeschreibung und Zeugen (mindestens du selbst...)
> zumindest deutlich höher, als wenn der Wagen von einem gut
> gekapselten anonymen Doseninsassen oder gar beim Parken in
> deiner Abwesenheit von einem anderen KFZ beschädigt wurde.

Das sehe ich nicht so.
Wenn ein solcher Radler angezeigt wird landet das mit extrem hoher
Wahrscheinlichkeit im Schredder (Akten landen meist nicht im Altpapier
wegen Datenschutz).
Man findet den Täter einfach nicht und die Beschreibung reicht fast nie
aus um ihn fürs Gericht eindeutig zu identifizieren.
>
> Letzterer Fall ist gewiss um Größenordnungen häufiger, als
> ein Sachschaden durch einen unfallflüchtigen Radfahrer. Und
> trotzdem ist er gesellschaftlich "offensichtlich tragbar".

Ich bin mir sicher dass bei Sachschäden durch fahrerflüchtige Radfahrer
wegen der Aussichtslosigkeit viele erst garnicht Anzeige machen, wer
vergeudet schon gerne Zeit wenn er eh weiss dass es nix bringt.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 8:09:56 AM6/23/10
to
Thomas Humburg wrote:


> Welche Verstöße denn genau? Geschwindigkeitsüberschreitungen?
> Parkvergehen? Wohin schickt man den Brief über das Bußgeld ohne eine
> Fahrradhalterdatenbank? Ein Kennzeichen kann maximal das Fahrrad
> identifizierbar machen, den eigentlichen Fahrer und damit den haftbar zu
> machenden Verursacher hat man damit noch lange nicht. Eine Halterhaftung
> gibt es beim KFZ auch nur in wenigen Fällen.

wie findet man bei Mopeds den Halter raus?

>> Auf das Verhalten der Radfahrer im Straßenverkehr würde es sich aber gut
>> auswirken.
> Wenn ich mir die Bekennzeichneten Verkehrsteilnehmer so ansehe, habe ich
> da doch meine Zweifel.
>


Doch, da bin ich mir ganz sicher.
Wenn man weiss dass man von hinten rechtlich eindeutig erkannt werden
kann verhält man sich anders.

>> Ausweispflicht exisitert in DE.
> Auch für Radfahrer.

Aber nicht für jeden Sichtbar.
Ausserdem wäre das aussen anbringen der Persos nicht privat genug.
Die Nummernschilder kann eigentlich nur die Behörde einer Person
zuweisen, Normalbürger haben meines Wissens keinen Zugriff auf die
Kennzeichendatenbank.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 8:16:27 AM6/23/10
to
Christoph Strauch wrote:


>> Den meisten w re es nicht mehr Wert radzufahren wenn sie ein paar pro
>> Jahr zahlen m ssten und daf r haftpflichtversichert w ren?
>
> Haftpflichtversichert sind doch die meisten bereits.

Dann ist es eh wenig Mehraufwand da noch eine Tafel von der Vesicherung
zu bekommen.

>
>>
>> > Insgesamt d rfte die konomische, soziale und kologische Bilanz einer
>> > Kennzeichenpflicht negativ sein.
>>
>> Auf das Verhalten der Radfahrer im Stra enverkehr w rde es sich aber gut
>> auswirken.
>
> Möglich ist das. Bei Autos ist das Ergebnis ja leider nicht so
> überzeugend.

Doch, nur weil es nicht 100% wirkt heisst nicht dass es nicht wirkt.
Sonst könnte man die Kennzeichen abschaffen wenn sie KEINEN Zweck
hätten, kosten ja Geld und wieviel Tonnen Alu wird jährlich als
Kennzeichen verpresst?


>> Wozu?
>
> Es dient dazu Vergehen zu ahnden.
> Genau dazu ist es gut geeignet.

Finde ich nicht.
Sind keine Fahrzeuge im Gegensatz zu Fahrräder.

>
>> Wo bringt man das an?
>
> Barcode auf der Jacke, Tätowieren, Chip implantieren...such dir was
> aus.

Ich lege das mal ab als Trollversuch, genauwo wie der Autohelm der immer
dann rausgekramt wird wenn einem gegen den Radhelm die ARgumente
ausgehen.

>
>> Ausweispflicht exisitert in DE.
>
> bei Radfahrern reicht dir das nicht?

Wie hätte die in dem Fall mit dem Spiegel geholfen?

>
>> Sind Fu g nger Fahrzeuge?
>
> Nein, Verkehrsteilnehmer sind sie allerdings. Und potentielle
> Schwerverbrecher schon sowieso.

Genau wie Radfahrer?

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 8:18:12 AM6/23/10
to
Frank Wuest wrote:


> Wieviel kostet das in der Schweiz, 5 Franken oder so?

Das wären auch die Größenordnung in der das in DE möglich wäre?
Wie groß ist das Kennzeichen in der Schweiz und wie wird es angebracht?

>
>
>> Kennzeichenpflicht negativ sein.
>> BTW. Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen für
>> Fußgänger?
>
> Die Tatsache, daß diese nicht allzu schnell sind?

Und jeder ist in erster Linie Fußgänger, einige nehmen zusätzlich dann
Fahrzeuge in Betrieb.

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 8:21:52 AM6/23/10
to
Christoph Müller wrote:

> Am 23.06.2010 11:41, schrieb Alfred Weidlich:
>
>> Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen wie bei Mofas
>> und Mopeds?
>

> Könnte man die nicht auch gleich für Fußgänger auch mit einfordern?
> Überlege mal, wie oft die bei Rot einfach über die Ampel gehen und wie
> viele Unfälle sie damit verursachen!

Immer wieder diese Schwachsinnigen Forderungen.
Jeder sieht dass das nur Rumgetrolle ist.
Kennzeichen für Fußgänger sind nicht realistisch, Kennzeichen für
Fahrräder sind es sehr wohl.
Wenn der gemeine Bürger in der Arguemntation gegen Kennzeichen für
Fahrräder mit der Kennzeichenforderung für Fußgänger konfrontiert wird,
soll er die Diskutanten noch ernst nehmen.
Genauso wie die Forderung einer Klinge auf dem Lenkrad um das Risiko für
Autofahrer zu heben.
Radfahrer wollen als vollwertige Straßenbenützer ernstgenommen werden,
so wird das aber eher nichts werden, der Bürger der nicht zu diesem
militanten RAdlerkreis gehört schüttelt darüber einfach nur den Kopf.
Und dem Rest der Radler tun diese Spinner auch nichts gutes da man immer
das Verhalten einer Minderheit synonym für die ganze Gruppe nimmt.

Message has been deleted

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 8:29:40 AM6/23/10
to
Thomas Humburg wrote:

> Am 23.06.2010 11:41, schrieb Alfred Weidlich:
>> Es fehlen einfach Möglichkeiten Fahrerflucht bei Radfahrern zu ahnden.
>> Was spricht eigentlich gegen ein Versicherungskennzeichen wie bei Mofas
>> und Mopeds?
> Der enorme Aufwand und der geringe Nutzen.
> Ein Kennzeichen verhindert Fahrerflucht nicht wie man bei Autos und
> Mofas sehen kann. Die wenigsten Opfer (und auch die Zeugen) von
> Fahrerflüchtigen sind in der Lage sich ein großes KFZ Kennzeichen
> korrekt zu merken. Bei den umso kleineren Mofakennzeichen und dann
> Fahradkennzeichen ist das noch deutlich schwieriger.

Und nochmal, ohne Kennzeichen gäbe es sehr viel mehr Fahrerfluchten und
auch Geschwindigkeitsübertretungen wären kaum verfolgbar.
Genau deshalb wurden Kennzeichen erst bei PFerdefuhrwerken, dann auch
bei KfZ eingeführt.
WEnn ein Fahrer nicht einfach identifizierbar ist, wieso wollte er sich
an die Regeln halten in denen er sich eingeengt sieht (Tempolimits,
Überholverbot.....)

>
> Schon mal überlegt wie groß der Aufwand für eine Halterdatenbank wäre?
> Es muss ja jeder Fahrradverkauf und Besitzerwechsel angezeigt werden und
> in der Halterdatenbank gespeichert sein.

Wie wird das bei Versicherungskennzeichen gemacht.
Genauso kann man es bei den Fahradschildern auch machen.
Vieleicht auch gleich diese Tafeln nehmen, eventuell anderes Farbschema
und drauf damit.

>
> Die Fälle bei denen ein Radfahrer, nach einem Unfall, noch in der Lage
> ist Fahrerflucht zu begehen sind sehr selten.

Bei Verstössen ist es aber die Regel.
Eignen sich auch gut um das Verbot auf dem Gehweg zu fahren besser
durchsetzen zu können.

>
> Die Schweiz will die Velovignette
> (http://de.wikipedia.org/wiki/Velovignette) wieder abschaffen, da die
> Kosten dort den Nutzen deutlich übersteigen.

Ist die gut geeignet bei einem vorbeifahrenden Fahrrad von hinten
abgelesen zu werden oder ist das nur so eine Versicherungsplakette wie
das zum Beispiel die Schweden mit der Steuer machen oder die Deutschen
mit der HU.
Da sieht man anhand der Farbe auch schnell ob es abgelaufen ist, wenn
man sehr nahe rankommt auch wann und wo und wer womit aber mehr Infos
sind da nicht drauf.
Auf der Velovignette steht nur eine große Zahl gut lesbar, wenn auch
nicht wirklich groß, der Rest ist nur ganz nah bei stehendem RAd gut
lesbar.
Ich habe mir da eher ein echtes Versicherungskennzeichen virgestellt wie
man es an Mofas und bei uns in AT an Mopeds hat.

>
> Wenn Kennzeichen die Verkehrsmoral und die Einhaltung von Regeln
> deutlich verbessern würden, müsste sich dies ja im Verhalten der
> Bekennzeichneten ablesen lassen. Nur da finde ich nichts.
>

Woraus liest du das?
Wann gab es eine Zeit ohne diesen Kennzeichen?
Ich meine in direkter zeitlicher Nähe zum direkt vergleichen.
Das letzte was noch ohne Kennzeichen rumfahren durfte waren in Italien
kleine Mopeds.
Auch das wurde abgeschafft und die haben heute Kennzeichen.

Message has been deleted

Georg Anton

unread,
Jun 23, 2010, 8:40:42 AM6/23/10
to
Alfred Weidlich wrote:
> Georg Anton wrote:
> >> Warum, die Frage war wie man solche Radler stoppt?
> >> Die Frage wurde bisher nicht wirklich beantwortet.
>
> > Und was gef llt Dir an der Antwort "der Polizei berlassen" nicht?

>
> Und wie findet die denn,
Dort: Hofmark 4 in Dießen, oder dort anrufen: 08807 9211-0

> meist ist n mlich keine Polizei da wenn man eine braucht.

Kann ich nicht bestätigen. Wenn ich sie gebraucht habe sind sie
zumindest rasch gekommen, oder ich hab sie gefunden. Und das obwohl
ich bisher nur Kleinkram hatte.

> Das Rad verfolgen bis die Polizei aufgeschlossen hat?

Auch das würde ich der Polizei überlassen. Selbst wenn man dann auf
seinem Schaden sitzen bleibt, ist man hinterher glücklicher, als wenn
man Rache zu üben versucht.
>
> >> Sie einfach gew hren zu lassen ist der derzeitige Zustand der
> >> offensichtlich nicht tragbar ist.
>
> > Anzeige und gut ist. Wenn es wichtig ist k mmert sich die Polizei


> > drum. Ein Aussenspiegel schnappt weg, den kann man wieder einrasten.

> > Und wenn ein kleiner Kratzer im Lack ist, meine G te, warum wagen sich


> > Leute mit etwas in den Verkehr, das nicht mal eine langsame Kollision

> > mit einem Fahrrad aush lt. Meiner Ansicht nach sollte man f r solche
> > kleinsch den festbetr ge analog dem Schmerzensgeld einf gen.


>
> Und wie findet die Polizei den Radfahrer der da den Spiegel abgebrochen
> hat?

Ich glaub nicht, dass man als Radfahrer einen Spiegel wirklich
abbrechen kann. Und wenn der Schaden ausreichend ist, findet die
Polizei den Radfahrer schon Zeugen gab es ja genug, vermutlich sogar
jemanden, der den Radfahrer kannte.

Trotzdem, wenn die Leute ihr Auto nicht so als Fetisch betrachten
würden und Unfallfolgen leichter abzusehen wären, gäbe es weniger
Fahrerflucht.

Gruß,
Georg

Ulrich Nehls

unread,
Jun 23, 2010, 8:40:49 AM6/23/10
to
Am 23.06.2010 14:21, schrieb Alfred Weidlich:

> Immer wieder diese Schwachsinnigen Forderungen. Jeder sieht dass das
> nur Rumgetrolle ist. Kennzeichen für Fußgänger sind nicht
> realistisch, Kennzeichen für Fahrräder sind es sehr wohl.

Es ist leicht zu sehen, von wem das schwachsinnige Rumgetrolle ist.

Ab wieviel Jahren, beispielsweise, willst du denn z.B. Kennzeichen an
Kinderfahhräder pappen? Und was ist, wenn das Fahrrad dann von der
großen Schwester ausgeliehen wurde und die von der Polizei angehalten
wird? Punkte in Flensburg, oder was?

--
Wir entsetzten die Fußgänger wie mit einem Gasangriff, ihre
Gesichter verzerrten sich, und wir ließen sie zurück in einer
formlos gewordenen Welt. (Rudolf Diesel über eine
Autofahrt im Piavetal/Italien, 1905)

Alfred Weidlich

unread,
Jun 23, 2010, 8:41:50 AM6/23/10