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Wie trainiert man fuer ein Rennen

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Ilka Borchers

unread,
Sep 1, 2005, 12:00:38 PM9/1/05
to
Moin zusammen,

naja, Rennen ist vielleicht nicht *ganz* der richtige Ausdruck... Ich
möchte im nächsten Jahr bei den HEW (Vattenfall?) Cyclassics teilnehmen
- ich habe mir dafür die 55 km-Strecke ausgesucht.

Abgesehen davon, dass ich seit dem Zeitpunkt meiner "freiwilligen
Selbstverpflichtung" am 1.8. erst mal dreieinhalb Wochen
krankheitshalber außer Gefecht war, habe ich nicht so richtig den
Durchblick, wie man für ein Radrennen überhaupt trainiert.

Mein Rad ist ein typisches Reiserad mit 3x7 Gängen, "Turnstangen"-Lenker
und superbequemen Ledersattel. Vielleicht sollte ich es mal wiegen, aber
eigentlich ist das nebensächlich, denn ich werde mit diesem Rad oder gar
nicht teilnehmen - einen Rennflitzer kann ich mir nicht leisten.

Ich bin bisher eigentlich der typische Gemütlichradler. Es können schon
mal 80 bis 100 km an einem Tag werden, aber dann hätte ich dann bitte
auch gerne mindestens 7 Stunden Zeit. Zur Zeit fahre ich mit dem Rad zur
Arbeit, das sind knapp 10 km. Da bin ich dann mit
Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 18 (morgens) und 21
(nachmittags) km/h dabei.

Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
halten? 25 km/h Schnitt sind bei den Cyclassics Pflicht - und ich will
nicht im Besenwagen enden, weil ich zu langsam bin...

Für Tipps und guten Rad bin ich sehr dankbar,

Ilka

Matthias Frank

unread,
Sep 1, 2005, 12:06:19 PM9/1/05
to
Ilka Borchers wrote:


> Für Tipps und guten Rad bin ich sehr dankbar,

Im Januar oder Februar ist im Tour-Magazin (gibts
an jedem Kiosk), ein Trainingsplan, wenn du dich
an den hälst (Hobbybereich) sind ie HEW kein Problem.

Was du bis dahin machen kannst ist in meinen Augen
besonders regelmäsig was zu machen. D.h. du fährst
zusätzlich zur Arbeit pro Woche min. 3mal ne
Tour von im Moment 40 km oder einfach von der Arbeit
nen Umweg nach Haus ;-)
Dann hast du Grundlagenausdauer getankt und es kann
im Trainingsplan an den Feinschliff und die
Tempohärte gehen ;-)

MfG
Matthias

Christian Volk

unread,
Sep 1, 2005, 12:13:58 PM9/1/05
to

Ich würde auch direkt den Reifendruck stark erhöhen
und möglichst profillose Reifen verwenden.
Das bringt mehr als alle sonstigen Umbauten
oder 300g-Gewichtseinsparungen am Rad.

Und wenn mans schon im Training gewohnt ist, dass
das Rad härter ist, schadet das auch nicht.

Falls der Sattel zu bequem oder zu stark federnd ist,
solltest du ihn Mal gegen einen harten schmalen
(ruhig billigen, geht ja nur um 55km im Rennen) austauschen.

Mit den beiden (bzw 3) Modifikationen bist du imho schon fast bei
25km/h.

Viele Grüße,

Christian

Richard Blume

unread,
Sep 1, 2005, 1:47:14 PM9/1/05
to
Moin,

Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de> schrub:

> naja, Rennen ist vielleicht nicht *ganz* der richtige Ausdruck...
> Ich möchte im nächsten Jahr bei den HEW (Vattenfall?) Cyclassics
> teilnehmen - ich habe mir dafür die 55 km-Strecke ausgesucht.

Das reicht noch nichtmal um richtig warm zu werden- dafür brauchst Du kein
Training...

> Mein Rad ist ein typisches Reiserad mit 3x7 Gängen,
> "Turnstangen"-Lenker und superbequemen Ledersattel. Vielleicht
> sollte ich es mal wiegen, aber eigentlich ist das nebensächlich,
> denn ich werde mit diesem Rad oder gar nicht teilnehmen - einen
> Rennflitzer kann ich mir nicht leisten.

Wie gross bist Du? Wenn Du ein bisschen drauf aufpasst, leihe ich Dir nen
Renner zu dem Zweck für ein, zwei Wochen davor. Abgesehen davon, kannst Du
die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen. Versuch nen
knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training, dann passt das...

cu,
Richard

--
Das Bewusstsein bestimmt das Sein. (Hegel)
Das Sein bestimmt das Bewusstsein. (Marx)
Das Design bestimmt das Bewusstsein. (Joop)


Christian Volk

unread,
Sep 1, 2005, 1:51:50 PM9/1/05
to
Richard Blume wrote:

> Wie gross bist Du? Wenn Du ein bisschen drauf aufpasst, leihe ich Dir
> nen Renner zu dem Zweck für ein, zwei Wochen davor.

Das würd ich aber auch n halbes Jahr Mal über ne längere
Strecke ausprobieren wollen...

> Abgesehen davon,
> kannst Du die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen.
> Versuch nen knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training,

?? Also das kann beileibe nicht jeder.

Gruß,

Christian

Marek Czernohous

unread,
Sep 1, 2005, 2:04:29 PM9/1/05
to
Richard Blume schrieb:

> Wie gross bist Du? Wenn Du ein bisschen drauf aufpasst, leihe ich Dir nen
> Renner zu dem Zweck für ein, zwei Wochen davor. Abgesehen davon, kannst Du
> die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen. Versuch nen
> knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training, dann passt das...

Der Vorteil bei den Cyclassics ist, das man bei dem Starterfeld
zwangsläufig (mit dem Rennrad) eigentlich immer in irgendjemandes
Windschatten fährt (ok, um den Publikumsjubel einzuheimsen und nicht als
irgendwann Schnorrer doof dazustehen vielleicht auch mal vorne :-).

Da läuft man IMHO auch als etwas weniger ambitionierter Sportler nicht
Gefahr langsamer als 25km/h zu sein.

Ich war sehr beeindruckt, wie schnell man von der Innenstadt aus die
Stadtgrenze erreicht, wenn man mal freie Bahn und keine roten Ampeln hat.

Mit einem (Leih-)Rennrad machts auf jeden Fall mehr Spaß, würde ich
vermuten...

Grüße,

Marek (nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei :-)

Richard Blume

unread,
Sep 1, 2005, 2:10:39 PM9/1/05
to
Moin,

Marek Czernohous <ma...@czernohous.de> schrub:

> Der Vorteil bei den Cyclassics ist, das man bei dem Starterfeld
> zwangsläufig (mit dem Rennrad) eigentlich immer in irgendjemandes
> Windschatten fährt (ok, um den Publikumsjubel einzuheimsen und
> nicht als irgendwann Schnorrer doof dazustehen vielleicht auch
> mal vorne :-).

Mitmachen ist alles :)

> Da läuft man IMHO auch als etwas weniger ambitionierter Sportler
> nicht Gefahr langsamer als 25km/h zu sein.

Ja.

> Ich war sehr beeindruckt, wie schnell man von der Innenstadt aus
> die Stadtgrenze erreicht, wenn man mal freie Bahn und keine roten
> Ampeln hat.

Es gibt Ampeln in Hamburg? Wo?

> Mit einem (Leih-)Rennrad machts auf jeden Fall mehr Spaß, würde
> ich vermuten...

Oh, es hat auch seinen Reiz, mit einem ungewöhnlichen Rad zu starten. Ist ja
auch immer ein Bonanzaradteam (Tritop) am Start...

Friedrich Volkmann

unread,
Sep 1, 2005, 2:44:23 PM9/1/05
to
Ilka Borchers wrote:

> [...] habe ich nicht so richtig den

> Durchblick, wie man für ein Radrennen überhaupt trainiert.

Das Schwierigste an einem Radrennen dürfte die Vermeidung von Kollisionen
mit anderen Teilnehmern sein. Das kann man nicht allein trainieren. Eine
weitere Gefahr liegt darin, ein falsches Tempo mitzugehen. Besonders bei
einer Abfahrt mit einem schwereren Fahrrad kann das fatal enden.

Als Training würde ich bis 2 Tage vorher Touren mit einigen zig km machen
und dabei bewusst Gas geben. Aber keinen Unfall bauen. :-) Die letzen 2 Tage
auf die richtige Nahrung achten (komplexe Kohlenhydrate) und mental auf o.g.
Probleme einstellen. Die letzte Nacht gut ausschlafen.

> Mein Rad ist ein typisches Reiserad mit 3x7 Gängen, "Turnstangen"-Lenker
> und superbequemen Ledersattel. Vielleicht sollte ich es mal wiegen, aber
> eigentlich ist das nebensächlich, denn ich werde mit diesem Rad oder gar
> nicht teilnehmen - einen Rennflitzer kann ich mir nicht leisten.

Erster wirst du damit nicht werden. Da kannst du trainieren, soviel du willst.

> Ich bin bisher eigentlich der typische Gemütlichradler. Es können schon
> mal 80 bis 100 km an einem Tag werden, aber dann hätte ich dann bitte
> auch gerne mindestens 7 Stunden Zeit. Zur Zeit fahre ich mit dem Rad zur
> Arbeit, das sind knapp 10 km. Da bin ich dann mit
> Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 18 (morgens) und 21
> (nachmittags) km/h dabei.
>
> Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
> halten? 25 km/h Schnitt sind bei den Cyclassics Pflicht - und ich will
> nicht im Besenwagen enden, weil ich zu langsam bin...

Naja, dann wirst du ein schnelleres Fahrrad brauchen. Oder zumindest Reifen
hart aufpumpen, unnötige Teile (Kotflügel, Gepäcksträger, Licht, Dynamo,
Klingel, Reflektoren) abnehmen und Sattel durch leichteren ersetzen. Wenn du
keine Systempedale hast, geben Schuhe mit profilierter Oberfläche (z.B.
Stoppeln) einen besseren Halt auf den Pedalen. Leichte Kleidung, leichte
Schuhe, kein Rucksack, kein Wasser!

Jürgen Schlottke

unread,
Sep 1, 2005, 2:53:30 PM9/1/05
to
Hallo Ilka!

> nicht so richtig den Durchblick, wie man für ein
> Radrennen überhaupt trainiert.

Radrennen ist eine Ausdauersportart. Die Ausdauer trainierst Du, wenn Du
dreimal pro Woche für eine halbe bis (was noch besser wäre) eine Stunde
den Puls auf 130 bringst. Falls Du Ausdauer fürs Radrennen trainieren
möchtest, machst Du das am besten mit Radfahren.

Im Rennen selbst ist dann "Windschattenfahren" eine beliebtes Methode
zur Steigerung der Durchschnittsgeschwindigkeit. Das ist ein Fahren mit
reduziertem Sicherheitsabstand: Nur wer ganz vorne fährt muß den vollen
Luftwiderstand überwinden und mit viel Kraft fahren, die anderen hängen
im Windschatten des Vorausfahrenden und können ohne größeren
Kraftaufwand zwei Gänge höherschalten und im Pulk schneller fahren als
sie es alleine könnten. Das Windschattenfahren mußt Du für eine gute
Wertungszeit natürlich ebenso wie die Ausdauer trainieren, damit Du Dein
Reaktionsvermögen kennenlernst, Erfahrung und Sicherheit bekommst, und
trotz verringerten Sicherheitsabstands kein übermäßiges Sturzrisiko
eingehst, wenn der Zug richtig abgeht. Aus Gründen der sportlichen
Fairness ist es natürlich geboten, daß die Schrittmacher sich vorne bei
der Führungsarbeit in der Gruppe regelmäßig ablösen.

Falls Du nicht extra einem Radsportverein beitreten möchtest, um
Mitfahrer zum Üben des Windschattenfahren zu finden, kannst Du
stattdessen an "RTF" (Radtourenfahrten) teilnehmen, die an praktisch
jedem Wochenende irgendwo in Deutschland stattfinden. Das sind
organisierte sportliche Fahrten unter Beachtung der
Straßenverkehrsordnung, ohne Sieger und ohne offizielle Zeitnahme, wo im
allgemeinen flott und mit Rennrädern gefahren wird. Voranmeldung ist zu
einer RTF im allgemeinen nicht erforderlich, einfach am Starttag eine
halbe bis dreiviertel Stunde vorher da sein und die Anmeldeformalitäten
erledigen, es gibt einen "Startzeitkorridor" von z.B. 9-11 Uhr während
der die Teilnehmer losfahren. Gruppen zum Windschattenfahren finden sich
dabei nach Leistungsvermögen und Zufall unterwegs zusammen, fallen
auseinander und bilden sich dann wieder neu.

Im Hamburger Raum ist die "Elbmarschentour" die nächste RTF, und die
findet bereits am nächsten Wochenende statt, Start ist in Wedel am
Jugendzentrum, Bekstraße:
http://www.radgemeinschaft-wedel.de

Und wie gesagt: Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer, dreimal pro Woche
trainieren. Die Ausdauer kannst Du aber im Gegensatz zum
Windschattenfahren auch alleine üben, und das mußt Du regelmäßig und
mehrmals pro Woche machen, sonst bringt es nichts (bzw. nicht viel).

BTW: Wenn Dich das Jedermann-Rennen bei den HEW-Cyclassics interessiert,
dann solltest Du Dich auch darüber informieren:
http://hew-cyclassics.de/jedermann/versicherung1.htm
http://hew-cyclassics.de/jedermann/versicherung.htm
Stürze gehören nicht nur bei der Tour de France zu den üblichen
Begleiterscheinungen, sondern auch bei den Jedermannrennen im Rahmen der
HEW-Cyclassics.

Jürgen

Martin Appel

unread,
Sep 1, 2005, 2:54:05 PM9/1/05
to
"Richard Blume" <ric...@richard-blume.com> wrote in
news:df7er1$nc4$00$1...@news.t-online.com:

> Moin,
>
> Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de> schrub:
>
>> naja, Rennen ist vielleicht nicht *ganz* der richtige Ausdruck...
>> Ich möchte im nächsten Jahr bei den HEW (Vattenfall?) Cyclassics
>> teilnehmen - ich habe mir dafür die 55 km-Strecke ausgesucht.
>

> Wie gross bist Du? Wenn Du ein bisschen drauf aufpasst, leihe ich Dir
> nen Renner zu dem Zweck für ein, zwei Wochen davor. Abgesehen davon,
> kannst Du die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen.
> Versuch nen knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training, dann passt
> das...

Mach der Armen nicht so Angst, ich denke, auf abgesperrter Strecke ohne
die typischen Stadtverkehrsstops werden aus den 18-21km/h locker fast
schon die verlangte 25km/h, dazu kommt noch der gruppendynamische Effekt
und der Sog von 20000 Gleichgesinnten. Du wirst sehen, dass es nahezu
unmöglich sein wird, langsamer zu fahren!
Wenn Du in den Wochen vorher auch nur annähernd regelmäßig 2-4x pro Woche
mit dem Rad zur Arbeit fährst oder sonst Wege im Bereich bis 10km damit
zurücklegst, sollte es auch von der Kondition her reichen. Die Anfuerung
durch die Zuschauer sollte das ihrige tun.
PS: Es bricht auch keine Welt zusammen, wenn es mal eine Woche Sauwetter
hat und man nicht fährt. Geht ja nichtt um die Tour de France hier,
sondern um den Spaß :-)
Es gibt übrigens auf der Cyclassic-Webseite auch ein Forum, wo man
Gleichgesinnte und -trainierte zu gemeinsamen Trainingsaktivitäten
antreffen kann. Zu mehreren macht's gleich mehr Spaß und das hilft auch
mal durch kleine Motivationslöcher!

Martin

Andreas Edler

unread,
Sep 1, 2005, 4:01:20 PM9/1/05
to
"Christian Volk" <chnospamremove...@gmx.de> schrieb:

>> Abgesehen davon,
>> kannst Du die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen.
>> Versuch nen knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training,
>
> ?? Also das kann beileibe nicht jeder.

Ächz, da muß ich aber auch schlucken. Ich dachte ja, ich könnte halbwegs
zügig fahren, aber 'n 30er Schnitt bekomme ich über 55 Km nicht hin.
Zumindest nicht mit meinem klobigen Mountainbike (und was anderes habe
ich nicht). Ich glaube nicht, dass ein "Reiserad" da deutlich besser
geeignet ist.


Andreas
--
and...@filmfacts.de ICQ:4133249 http://blog.andreas-edler.de
----------------------------------------------------------------------
Mein Blog - nicht nur Gemecker ;-)

Walter Janné

unread,
Sep 1, 2005, 4:21:52 PM9/1/05
to
Marek Czernohous schrieb:

>Der Vorteil bei den Cyclassics ist, das man bei dem Starterfeld
>zwangsläufig (mit dem Rennrad) eigentlich immer in irgendjemandes
>Windschatten fährt (ok, um den Publikumsjubel einzuheimsen und nicht als
>irgendwann Schnorrer doof dazustehen vielleicht auch mal vorne :-).

Und der Nachteil auf der kurzen Strecke ist, daß da jede Menge Torkler,
Hirnies und sonstige Dödel mitfahren.

Ich würde mir schon mal überlegen, welche Schrottgurke ich fahren würde,
damit das bessere Rad die Strecke überlebt, indem s zu hasue bleibt.
Außerdem den Erste-Hilfe-Kursus auffrischen und eine gute
Krankenversicherung abschließen. Oder die Strecke gleich ganz meiden und
was ordentliches fahren.

Walter
--
50 Wege wie man andere in den Wahnsinn treibt:
38. Gib beim McDrive an, dass du die Bestellung zum Mitnehmen willst.

Andreas Hollmann

unread,
Sep 1, 2005, 4:26:40 PM9/1/05
to
Das Gewicht Deines Rades wird sich bei dieser vorwiegend flachen Strecke
kaum negativ auswirken.

Billigste Tuning-Maßnahme sind gute Rennreifen (z.B. Continental Grand
Prix in 23 oder 25 mm) mit hohem Luftdruck (8 bar). Du wirst verblüfft
sein, was allein diese Maßnahme an Geschwindigkeit und auch verbessertem
Fahrgefühl bringt.

Für die 55 km brauchst Du beim geforderten 25er Schnitt etwas über 2
Stunden - dafür ist keine große Ausdauer notwendig.

Einfach Touren von 2-3 Stunden locker und mit hoher Trittfrequenz fahren
und zwischendurch ein paar Intervallblöcke (3 x 1 min) einbauen, wo Du
eingutes Stück schneller fährst. Das sollte eigentlich bis nächstes Jahr
an Training ausreichen.

Andreas

--
funktionsorientierte webseiten und druckvorlagen
*** www.andreas-hollmann.de ***
------------------------------------------------
E-Mail bitte an "post at Domainname" (s.o.)

Friedrich Volkmann

unread,
Sep 1, 2005, 4:34:45 PM9/1/05
to
Andreas Edler wrote:

>>>Abgesehen davon,
>>>kannst Du die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen.
>>>Versuch nen knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training,
>>
>>?? Also das kann beileibe nicht jeder.
>
> Ächz, da muß ich aber auch schlucken. Ich dachte ja, ich könnte halbwegs
> zügig fahren, aber 'n 30er Schnitt bekomme ich über 55 Km nicht hin.

Man kann den Schnitt sowieso nicht so pauschal angeben. Er hängt von so
vielen Dingen ab: Wind, Verkehr, Straßenbeschaffenheit, Gelände, Fahrrad,
Zuladung, Tagesverfassung, ...

Christian Volk

unread,
Sep 1, 2005, 4:30:58 PM9/1/05
to
Andreas Edler wrote:
> "Christian Volk" <chnospamremove...@gmx.de> schrieb:
>
>>> Abgesehen davon,
>>> kannst Du die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut
bewältigen.
>>> Versuch nen knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training,
>>
>> ?? Also das kann beileibe nicht jeder.
>
> Ächz, da muß ich aber auch schlucken. Ich dachte ja, ich könnte
halbwegs
> zügig fahren, aber 'n 30er Schnitt bekomme ich über 55 Km nicht hin.
> Zumindest nicht mit meinem klobigen Mountainbike (und was anderes habe
> ich nicht). Ich glaube nicht, dass ein "Reiserad" da deutlich besser
> geeignet ist.

Da soll Ilka ruhig Mal lieber ihr Rad hart aufpumpen und dann auf nen
23-25-Schnitt hinarbeiten... im WK wirds dann automatisch etwas flotter.

Weiß gar nicht, ob ich mit meinem Tourenrad so ne lange Strecke so
hinbekäme ohne Windschatten. Ganz knapp wohl, ja.
Aber es wurde ja eh geklaut..

Gruß,

Christian

Christian Volk

unread,
Sep 1, 2005, 4:32:40 PM9/1/05
to
Andreas Hollmann wrote:

> Für die 55 km brauchst Du beim geforderten 25er Schnitt etwas über 2
> Stunden - dafür ist keine große Ausdauer notwendig.

Doch. Gerade das. Grundlagenausdauer.

> Einfach Touren von 2-3 Stunden locker

Und genau damit trainiert man Grundlagenausdauer...

> und mit hoher Trittfrequenz fahren

Das ist nur sinnvoll, wenn sie sonst Knieberschwerden bekommt.
Ansonsten nach Gefühl.

> und zwischendurch ein paar Intervallblöcke (3 x 1 min) einbauen, wo Du
> eingutes Stück schneller fährst.

Die höchstens einbauen, wenn die Basis sitzt.
Dann machts ggf. schon Sinn, um im WK Tempospitzen
besser wegzustecken.

> Das sollte eigentlich bis nächstes Jahr an Training ausreichen.

Ansonsten: ACK

Richard Blume

unread,
Sep 1, 2005, 4:34:14 PM9/1/05
to
Moin,

Andreas Edler <and...@filmfacts.de> schrub:

> Km nicht hin. Zumindest nicht mit meinem klobigen Mountainbike

Ja, ein MTB hat nirgends Vorzüge ausser im Gelände.

Marcus Endberg

unread,
Sep 1, 2005, 5:07:32 PM9/1/05
to
Andreas Edler wrote:
> "Christian Volk" <chnospamremove...@gmx.de> schrieb:
[30er Schnitt]

>>?? Also das kann beileibe nicht jeder.
>
> Ächz, da muß ich aber auch schlucken. Ich dachte ja, ich könnte halbwegs
> zügig fahren, aber 'n 30er Schnitt bekomme ich über 55 Km nicht hin.
> Zumindest nicht mit meinem klobigen Mountainbike (und was anderes habe
> ich nicht). Ich glaube nicht, dass ein "Reiserad" da deutlich besser
> geeignet ist.

Das kommt ganz auf's Reiserad an: seit ich mein Bergrad auf
Reise-Bergrad umgebaut[1] habe, sind damit auf Asphalt ganz ordentliche
Geschwindigkeiten drin, welche ich mit den breiten Semi-Slicks nie zu
ertraeumen gewagt haette. Auf der die Tage beendeten RadReise hatte mein
Mitfahrer aber einen klaren aerodynamischen Vorteil, da er sein
Reiseread -gezielt- mit anderer Geometrie und Rennlenker aufgebaut hat;
er musste sich wg mir zeitwelig ordentlich bremsen, dafuer hatte ich
andernorts einen klaren Technik-Vorteil[2] ... ;)

Zum Vergleich: sein Rad rechts, meines links im Bild[3]


- Marcus

[1] Gebaecktraeger, Schutzblech hinten, 35-559 Marathon Plus, Lenker
tiefergelegt ...
[2] dank gescheiter Federgabel z. B. auf Waldwegen oder bei der Abfahrt
vom Brocken nach Schierke
[3] http://default.nueb.de/galleries/photos/etc/reiseraeder.jpg

--
http://www.radsport-bad-lippspringe.de/
http://rad-weg.nueb.de/

Marcus Endberg

unread,
Sep 1, 2005, 5:20:47 PM9/1/05
to
Richard Blume wrote:
> Ja, ein MTB hat nirgends Vorzüge ausser im Gelände.

Naja, was ich gerade in den "neuen Bundeslaendern"[1] mancherorts an
Strassen erfahren durfte, da war ich mitunter sehr froh auf dem Bergrad
zu sitzen ... da gibt's z. T. noch Landstrassen, deren Pflaster sich nur
auf halber Fahrbahnbreite ueberhaupt befahren laesst. Manche
Ortsdurchfahrt war auch nicht besser (Vmax unter 20 km/h). Aber die
schoene Landschaft und die netten Leute waren's allemal wert. :-)


- Marcus

[1] Thueringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen

Andreas Hollmann

unread,
Sep 2, 2005, 2:12:15 AM9/2/05
to
Christian Volk <chnospamremove...@gmx.de> wrote:

> > Für die 55 km brauchst Du beim geforderten 25er Schnitt etwas über 2
> > Stunden - dafür ist keine große Ausdauer notwendig.
>
> Doch. Gerade das. Grundlagenausdauer.

Die Entleerung der Glykogen-Speicher im Körper dauert so um die 2 h -
man merkt das, wenn relativ Untrainierte bei Radtouren mitfahren. Bis
dahin rollt die Gruppe immer gut - danach brechen die Untrainierte ein.

Auch wenn ich indirekt mit den 2-3 h Touren GA1 empfohlen habe, ist es
für die genannte Strecke nicht zwingend notwendig - angenehmer fährt es
sich aber dann schon...

Andreas

Rainer H. Rauschenberg

unread,
Sep 2, 2005, 4:19:45 AM9/2/05
to
On Thu, 1 Sep 2005, Richard Blume wrote:

> Oh, es hat auch seinen Reiz, mit einem ungewöhnlichen Rad zu starten. Ist ja
> auch immer ein Bonanzaradteam (Tritop) am Start...

Und ich frage mich immer noch, mit welcher Begruendung diese Raeder
erlaubt, Liegeraeder aber verboten sind.

Rainer H. Rauschenberg

unread,
Sep 2, 2005, 4:22:11 AM9/2/05
to
On Thu, 1 Sep 2005, Marcus Endberg wrote:

> Auf der die Tage beendeten RadReise hatte mein Mitfahrer aber einen
> klaren aerodynamischen Vorteil, da er sein Reiseread -gezielt- mit
> anderer Geometrie und Rennlenker aufgebaut hat; er musste sich wg mir
> zeitwelig ordentlich bremsen,

> Zum Vergleich: sein Rad rechts, meines links im Bild[3]

> [3] http://default.nueb.de/galleries/photos/etc/reiseraeder.jpg

Montiere einen Tria-Aufsatz.

Christian Volk

unread,
Sep 2, 2005, 4:16:08 AM9/2/05
to

Doch.

Du verwechselst da Grundlagenausdauer (speziell: GA1)
mit Fettstoffwechseltraining ;-)
Das brauchts für 2-3h Belastung in der Tat nicht so dringend.
Und dafür ist deine Erklärung mit Glykogenspeicher dann auch gut.

Aber es gibt ja auch noch Muskulatur, Kreislauf und solche Dinge ;-)

Ciao,

Christian

Martin Schmachtel

unread,
Sep 2, 2005, 4:22:32 AM9/2/05
to
Christian Volk schrob:

> Matthias Frank wrote:
>> Ilka Borchers wrote:
>>
>>
>>> Für Tipps und guten Rad bin ich sehr dankbar,
>>
>> Im Januar oder Februar ist im Tour-Magazin (gibts
>> an jedem Kiosk), ein Trainingsplan, wenn du dich
>> an den hälst (Hobbybereich) sind ie HEW kein Problem.

Ist ein Gute Tipp IMHO! Ansonsten mal im Tour-Forum (forum.tour-magazin.de)
unter "Fitness, Medizin & Training" rumstöbern. Bücher gibts natürlich
auch, ist aber eher was für ambitionierteres Training.

Die meisten fangen mit dem Training fürs nächste Jahr im Oktober an.
Ich würde jetzt noch nicht zielgerichtet trainieren, sondern vielleicht
einfach mal ne längere Strecke ohne Pause möglichst schnell fahren, damit
Du Dir was drunter vorstellen kannst, und auch nächstes Jahr siehst, wieviel
Erfolg Du mit dem Training hast

> Ich würde auch direkt den Reifendruck stark erhöhen
> und möglichst profillose Reifen verwenden.
> Das bringt mehr als alle sonstigen Umbauten
> oder 300g-Gewichtseinsparungen am Rad.

Daran würde ich frühestens ein paar Wochen vor dem Rennen optimieren.
Training bringt wesentlich mehr als das bisschen Reifendruck.

ciaole
schmadde

Martin Schmachtel

unread,
Sep 2, 2005, 4:26:41 AM9/2/05
to
Richard Blume schrob:

> Moin,
>
> Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de> schrub:
>
>> naja, Rennen ist vielleicht nicht *ganz* der richtige Ausdruck...
>> Ich möchte im nächsten Jahr bei den HEW (Vattenfall?) Cyclassics
>> teilnehmen - ich habe mir dafür die 55 km-Strecke ausgesucht.
>
> Das reicht noch nichtmal um richtig warm zu werden- dafür brauchst Du kein
> Training...

Das möchte ich aber mal sehen, wie man untrainiert 55km im Renntempo fährt.

> Wie gross bist Du? Wenn Du ein bisschen drauf aufpasst, leihe ich Dir nen
> Renner zu dem Zweck für ein, zwei Wochen davor. Abgesehen davon, kannst Du
> die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen. Versuch nen
> knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training, dann passt das...

Bist Du schon mal nen 30er Schnitt alleine über eine nichttriviale Strecke
gefahren? Du wirst erstaunt sein, wie anstrengend das ist. Mal ein paar
hundert Meter 30 km/h zu fahren schafft jede Oma, aber 50 km ist schon was
anderes. Ein untraininerter mit einem Reiserad müsste schon sehr viel
Talent haben, um das zu schaffen.

Mit Windschatten sieht das schon ein bisschen anders aus. Trotzdem ist das
immer noch anstrengend, vor allem wenn man auch selbst ab und zu vorne fährt,
was man der Fairness halber auch tun sollte.

ciaole
schmadde

Martin Schmachtel

unread,
Sep 2, 2005, 4:28:44 AM9/2/05
to
Friedrich Volkmann schrob:

> Andreas Edler wrote:
>
>> Ächz, da muß ich aber auch schlucken. Ich dachte ja, ich könnte halbwegs
>> zügig fahren, aber 'n 30er Schnitt bekomme ich über 55 Km nicht hin.
>
> Man kann den Schnitt sowieso nicht so pauschal angeben. Er hängt von so
> vielen Dingen ab: Wind, Verkehr, Straßenbeschaffenheit, Gelände, Fahrrad,
> Zuladung, Tagesverfassung, ...

Kann man zwar nicht, ein 30er Schnitt ist aber in jedem Gelände (ausser
nur bergab bei Rückenwind) nicht so einfach.

ciaole
schmadde

Martin Schmachtel

unread,
Sep 2, 2005, 4:35:19 AM9/2/05
to
Christian Volk schrob:

> Andreas Hollmann wrote:
>
>> Für die 55 km brauchst Du beim geforderten 25er Schnitt etwas über 2
>> Stunden - dafür ist keine große Ausdauer notwendig.
>
> Doch. Gerade das. Grundlagenausdauer.

Für ne 55km-Strecke braucht man das nicht unbedingt. Die Glykogenspeicher
halten ca. 1,5 Stunden und wenn man sich noch Maltodextrin in die
Trinkflasche füllt, reicht das für die letzte halbe Stunde auch noch.

Mit ordentlich Training ist im Windschatten auch locker ein 30er Schnitt
oder mehr drin.

>> und zwischendurch ein paar Intervallblöcke (3 x 1 min) einbauen, wo Du
>> eingutes Stück schneller fährst.
>
> Die höchstens einbauen, wenn die Basis sitzt.
> Dann machts ggf. schon Sinn, um im WK Tempospitzen
> besser wegzustecken.

Ist für so ein kurzes Radrennen mit Windschatten IMHO wichtiger als Ausdauer.
Wenn ne Tempoverschärfung kommt, muss Du mitgehen oder Du fällst hinten raus.
Beim Triathlon brauchst Du sowas nicht, da ist Ausdauer wichtiger. Hier gehts
aber um Radrennen.

ciaole
schmadde

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Jan Zoellner

unread,
Sep 2, 2005, 4:40:48 AM9/2/05
to
On Thu, 01 Sep 2005 23:20:47 +0200, Marcus Endberg <nu...@nueb.de>
wrote:

>Richard Blume wrote:
>> Ja, ein MTB hat nirgends Vorzüge ausser im Gelände.
>
>Naja, was ich gerade in den "neuen Bundeslaendern"[1] mancherorts an
>Strassen erfahren durfte,

... mag für Rennradler schon Gelände sein. :) Alles eine Sache des
Standpunkts.
Ich kann aus Dresden mit Rennrad, MTB und Citygurke (28") berichten -
wenns nicht so klauanfällig wäre, wäre das MTB die Maschine der Wahl.
Für die meisten Wege habe ich aber inzwischen Rennrad- bzw.
CItyrad-geeignete Strecken gefunden (wenn man es sich mal überlegt,
ist es schon erstaunlich, wie wenig unterschiedliche Strecken man im
Alltag so fährt).

Wobei mir als Motorradfahrer die Strecken in Ost und West inzwischen
eher gleich gut/schlecht erscheinen - vielleicht mit Abzug der
Innenstädte, die im Osten doch deutlich öfter deutlich holpriger sind.

Ciao
Jan, tief im Osten...

Ulrich Schramme

unread,
Sep 2, 2005, 4:43:32 AM9/2/05
to
Ilka Borchers schrieb:
> Moin zusammen,

>
> naja, Rennen ist vielleicht nicht *ganz* der richtige Ausdruck... Ich
> möchte im nächsten Jahr bei den HEW (Vattenfall?) Cyclassics teilnehmen
> - ich habe mir dafür die 55 km-Strecke ausgesucht.
>
> Abgesehen davon, dass ich seit dem Zeitpunkt meiner "freiwilligen
> Selbstverpflichtung" am 1.8. erst mal dreieinhalb Wochen
> krankheitshalber außer Gefecht war, habe ich nicht so richtig den
> Durchblick, wie man für ein Radrennen überhaupt trainiert.
>
> Mein Rad ist ein typisches Reiserad mit 3x7 Gängen, "Turnstangen"-Lenker
> und superbequemen Ledersattel. Vielleicht sollte ich es mal wiegen, aber
> eigentlich ist das nebensächlich, denn ich werde mit diesem Rad oder gar
> nicht teilnehmen - einen Rennflitzer kann ich mir nicht leisten.
>
> Ich bin bisher eigentlich der typische Gemütlichradler. Es können schon
> mal 80 bis 100 km an einem Tag werden, aber dann hätte ich dann bitte
> auch gerne mindestens 7 Stunden Zeit. Zur Zeit fahre ich mit dem Rad zur
> Arbeit, das sind knapp 10 km. Da bin ich dann mit
> Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 18 (morgens) und 21
> (nachmittags) km/h dabei.
>
> Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
> halten? 25 km/h Schnitt sind bei den Cyclassics Pflicht - und ich will
> nicht im Besenwagen enden, weil ich zu langsam bin...
>
> Für Tipps und guten Rad bin ich sehr dankbar,
>
> Ilka


Hallo Ilka,

vielleicht findest Du hier ein paar brauchbare Ratschläge:
http://home.wtal.de/rwobst/faqs.html

Ich habe nicht alles gelesen, hatte aber einen guten Eindruck.

Ulli

--
Software & IT Service Schramme: www.sits-schramme.de
Privat: www.u-schramme.de

Christian Volk

unread,
Sep 2, 2005, 4:41:12 AM9/2/05
to
Martin Schmachtel wrote:
> Christian Volk schrob:
>> Andreas Hollmann wrote:
>>
>>> Für die 55 km brauchst Du beim geforderten 25er Schnitt etwas über 2
>>> Stunden - dafür ist keine große Ausdauer notwendig.
>>
>> Doch. Gerade das. Grundlagenausdauer.
>
> Für ne 55km-Strecke braucht man das nicht unbedingt. Die
> Glykogenspeicher halten ca. 1,5 Stunden und wenn man sich noch
> Maltodextrin in die Trinkflasche füllt, reicht das für die letzte
halbe
> Stunde auch noch.

Siehe meine Antwort an Andreas. Was sagst du dazu?

> Mit ordentlich Training ist im Windschatten auch locker ein 30er
Schnitt
> oder mehr drin.
>
>>> und zwischendurch ein paar Intervallblöcke (3 x 1 min) einbauen, wo
Du
>>> eingutes Stück schneller fährst.
>>
>> Die höchstens einbauen, wenn die Basis sitzt.
>> Dann machts ggf. schon Sinn, um im WK Tempospitzen
>> besser wegzustecken.
>
> Ist für so ein kurzes Radrennen mit Windschatten IMHO wichtiger als
> Ausdauer. Wenn ne Tempoverschärfung kommt, muss Du mitgehen oder Du
> fällst hinten raus. Beim Triathlon brauchst Du sowas nicht, da ist
> Ausdauer wichtiger. Hier gehts aber um Radrennen.

Ist ein Aspekt, an den ich nicht so gedacht habe.

Gruß,

Christian

Christian Volk

unread,
Sep 2, 2005, 4:45:07 AM9/2/05
to
Ilka Borchers wrote:
> Moin zusammen,
>
> naja, Rennen ist vielleicht nicht *ganz* der richtige Ausdruck... Ich
> möchte im nächsten Jahr bei den HEW (Vattenfall?) Cyclassics
teilnehmen
> - ich habe mir dafür die 55 km-Strecke ausgesucht.

Was kostet der STart bei den versch. Distanzen eigentlich?
Kann da nix finden...

Gruß,

Christian

Martin Schmachtel

unread,
Sep 2, 2005, 4:56:30 AM9/2/05
to
Klaus Straubinger schrob:
> Martin Schmachtel <schm...@syscall.de> schrieb:

>
>> ein 30er Schnitt ist aber in jedem Gelände (ausser nur bergab bei
>> Rückenwind) nicht so einfach.
>
> Ist das auch der Grund, warum für die 155-km-Strecke, für die ein
> Mindestschnitt von 31 km/h vorgesehen ist, ein relativ geringer Anteil
> der Startplätze eingeplant ist?

Ich glaube nicht, dass das der Grund ist. Im Peloton ist ein 31er Schnitt
ja dann auch nicht mehr so weltbewegend. Dennoch scheinen die unerfahrenen
Fahrer doch immer die kürzeren Strecken zu fahren, d.h. auf den längeren
Strecken ist man wohl sicherer unterwegs.

ciaole
schmadde

Martin Schmachtel

unread,
Sep 2, 2005, 4:59:10 AM9/2/05
to
Christian Volk schrob:

> Martin Schmachtel wrote:
>> Christian Volk schrob:
>>> Andreas Hollmann wrote:
>>>
>>>> Für die 55 km brauchst Du beim geforderten 25er Schnitt etwas über 2
>>>> Stunden - dafür ist keine große Ausdauer notwendig.
>>>
>>> Doch. Gerade das. Grundlagenausdauer.
>>
>> Für ne 55km-Strecke braucht man das nicht unbedingt. Die
>> Glykogenspeicher halten ca. 1,5 Stunden und wenn man sich noch
>> Maltodextrin in die Trinkflasche füllt, reicht das für die letzte
> halbe
>> Stunde auch noch.
>
> Siehe meine Antwort an Andreas. Was sagst du dazu?

Schaden wirds sicher nicht. GA sollte schon in gewissem Masse da sein.
Aber der Fokus muss nicht unbedingt so stark auf GA liegen. Bei nem
IM, den Du nur finishen willst, kommst Du mit nur GA gut klar, tatsächlich
ist das bei begrenztem Trainingspensum sogar die beste Idee. Bei so nem
kurzen Radrennen sieht das IMHO anders aus.

ciaole
schmadde

Markus Merkl

unread,
Sep 2, 2005, 5:13:54 AM9/2/05
to
Martin Schmachtel wrote:
[HEW-Cyclassics/55km]

> Hier gehts aber um Radrennen.

Na ja - eher Hobbyrennen oder Radrennimitation.
Es gibt nix schlimmeres als die Chaoten, die in ihrem ersten Rennen
rumeiern. BTDT

Markus

Gabriele Dirks

unread,
Sep 2, 2005, 5:25:48 AM9/2/05
to
Martin Schmachtel <schm...@syscall.de> wrote:

[Intervalltraining]


> Ist für so ein kurzes Radrennen mit Windschatten IMHO wichtiger als
> Ausdauer. Wenn ne Tempoverschärfung kommt, muss Du mitgehen oder Du fällst
> hinten raus.

Yepp.
Wer Kurven nicht durchfahren oder nicht die Kraft für einen gelegentlichen
schnellen Antritt nach einer Kurve hat, fliegt selbst aus den langsameren
Gruppen auf RTF raus.

Sind auf der kurzen Runden Steigungen? Wenn ja: Als mäßig trainierte Frau
auf einem schweren Rad ist man spätestens dort abgemeldet, die meisten
Männer ziehen da einfach durch und frau merkt, dass die Watt / kg fehlen.

@Ilka: Warum willst Du das überhaupt machen?

Gabriele

Gerhard Schroeter

unread,
Sep 2, 2005, 5:38:37 AM9/2/05
to
Am Fri, 2 Sep 2005 10:45:07 +0200 schrieb Christian Volk
<chnospamremove...@gmx.de>:


>
> Was kostet der STart bei den versch. Distanzen eigentlich?
> Kann da nix finden...
>
> Gruß,
>
> Christian
>

Guckst du hier:
http://www.hew-cyclassics.de/jedermann/anmeldung/HEW-Cyclassics_2005_Internetausschreibung.pdf
Gruß

--
Gerhard Schroeter
gerh...@nurfuerspam.de

Christian Volk

unread,
Sep 2, 2005, 6:01:42 AM9/2/05
to
Gerhard Schroeter wrote:
> Am Fri, 2 Sep 2005 10:45:07 +0200 schrieb Christian Volk

>> Was kostet der STart bei den versch. Distanzen eigentlich?
>> Kann da nix finden...

> Guckst du hier:

Danke.

>
http://www.hew-cyclassics.de/jedermann/anmeldung/HEW-Cyclassics_2005_Internetausschreibung.pdf
> Gruß

Bäh, wie teuer.
Davon laufe ich lieber 5 Marathons.. (Bertlicher Straßenläufe oder so
Veranstaltungen)
Und mein Ostseeman kostet auch weniger als das Doppelte...

Gruß,

Christian

Friedrich Volkmann

unread,
Sep 2, 2005, 6:49:38 AM9/2/05
to
Christian Volk wrote:

>>>Was kostet der STart bei den versch. Distanzen eigentlich?

> http://www.hew-cyclassics.de/jedermann/anmeldung/HEW-Cyclassics_2005_Internetausschreibung.pdf

> Bäh, wie teuer.
> Davon laufe ich lieber 5 Marathons.. (Bertlicher Straßenläufe oder so
> Veranstaltungen)
> Und mein Ostseeman kostet auch weniger als das Doppelte...

Aufs Geld kommt es den Teilnehmern wohl nicht an, sonst würde keiner
mitmachen, wenn man was zahlen muss, aber nichts gewinnen kann. (Worauf es
ihnen wirklich ankommt, ist mir allerdings ein Rätsel. In diesem Gedränge
möchte ich nicht einmal dann stecken, wenn ich dafür bezahlt werde.)

Peter Jutzies

unread,
Sep 2, 2005, 7:02:13 AM9/2/05
to
Friedrich Volkmann wrote:

> Erster wirst du damit nicht werden. Da kannst du trainieren, soviel du
> willst.

Das bekommt man als Anfaenger auch mit dem Rennrad nicht hin. Wenn man
das erste mal dort startet landet man im letzten Startblock. Da die
ersten 500 die ueber die Ziellinie kommen auch die ersten 500 Plaetze
belegen muss man da schon sehr schnell sein, um das gesammte Feld hinter
sich zu lassen :-)

Am Anfang sollte man lieber daruaf achten, seinen Spass zu haben, und
sicher ins Ziel zu kommen. Wenn man so eine grosse Gruppe mit so grossen
Geschwindigkeitsunterschieden nicht gewoehnt ist, kann da schnell etwas
passieren. Es ist besser nicht bis zur eigenen Leistungsgrenze zu
fahren, da man immer Augen und Ohren offen haben muss, um die
Gefahrenstellen zu umfahren, auf die Fehler der anderen zu achten, und
selber so wenig Fehler wie moeglich zu machen.

Was ich dabei gelernt habe ist:
- Es ist immer jemand hinter einem, man sieht ihn nur noch nicht.
Selbst wenn man sich gerade umgeschaut hat, niemanden gesehen hat
und versucht an einer Gruppe vorbei zu fahren, ist ploetzlich jemand
neben einen.
- Wenn man ein Loch schliesst hat man auf alle Faelle eine kleine
Gruppe hinter sich, egal wie langsam sie davor gefahren sind

Wenn man nicht an die Leistungsgrenze geht, kann man auch die
Atmosphaere viel besser geniessen. Es ist erstaunlich mit welcher
Ausdaur die Zuschauer die Fahrer bejubeln. Am besten fand ich das kleine
Maedchen, dass mit ihrem Megaphon kurz vor einer Kuppe bruellte "gleich
geht's bergab, gleich geht's bergab, ..."

Ein Tacho hilft einem das Rennen richtig einzuteilen. Das Rad sollte man
vorher schon oefters gefahren sein, damit man sich damit auskennt.
Gerade beim Start und am Schluss sollte man mit seinen Klickpedalen
umgehen koennen. Sich nur fuer das Rennen ein Rennrad zu leihen halte
ich fuer zu gefaehrlich.

Tsch"u"s
Peter

Stephan Gerlach

unread,
Sep 2, 2005, 7:22:58 AM9/2/05
to
Ilka Borchers schrieb:


> naja, Rennen ist vielleicht nicht *ganz* der richtige Ausdruck...

Warum nicht?
Ist halt ein Kurzstreckenrennen:

> Ich
> möchte im nächsten Jahr bei den HEW (Vattenfall?) Cyclassics teilnehmen
> - ich habe mir dafür die 55 km-Strecke ausgesucht.
>

> Abgesehen davon, dass ich seit dem Zeitpunkt meiner "freiwilligen
> Selbstverpflichtung" am 1.8. erst mal dreieinhalb Wochen
> krankheitshalber außer Gefecht war, habe ich nicht so richtig den
> Durchblick, wie man für ein Radrennen überhaupt trainiert.

Wieviel fährst/trainierst du denn bie jetzt bzw. hast trainiert?
Z.B. wieviel Kilometer im Jahr,...?

> Mein Rad ist ein typisches Reiserad mit 3x7 Gängen, "Turnstangen"-Lenker
> und superbequemen Ledersattel. Vielleicht sollte ich es mal wiegen, aber
> eigentlich ist das nebensächlich, denn ich werde mit diesem Rad oder gar
> nicht teilnehmen - einen Rennflitzer kann ich mir nicht leisten.

Vielleicht leiht dir Richard B. eines von seinen aus.
Mit ihm kannst du bei Gelegenheit gleich mal das mit dem "nicht
leisten" abklären. ;-)

> Zur Zeit fahre ich mit dem Rad zur
> Arbeit, das sind knapp 10 km. Da bin ich dann mit
> Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 18 (morgens) und 21
> (nachmittags) km/h dabei.

Das allein sagt noch nix viel aus.
Wie ist die Strecke (windig, hügelig, Stop-and-Go)?

> Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
> halten?

Mehr fahren. :-)
Standard-Tip: Als Anfänger lieber erstmal längere Strecken
(~100km) mit eher geringer Intensität fahren. Man sollte sich
noch unterhalten können dabei.
Puls sollte ungefähr bei 120-130 liegen, aber das ist nur ein
*sehr* grober Richtwert.
Wenn du das ein paar Monate regelmäßig gemacht hast, kannst du
auch mal anfangen, kleine "Einlagen" einzubauen (mal 1km richtig
Vollgas geben, oder 5km fast richtig Vollgas geben).
Oder eine Kurzstrecke (~30km) mal insgesamt etwas zügiger fahren.

> 25 km/h Schnitt sind bei den Cyclassics Pflicht - und ich will
> nicht im Besenwagen enden, weil ich zu langsam bin...

25er Schnitt auf nur 55km sollte eigentlich auch mit Treckingrad
machbar sein, v.a. da du Windschatten fahren kannst.
Schonmal in der Gruppe gefahren?


--
Stephan

"S'il vous plaît", oder: Seht her, ich bin so frankophil,
daß ich statt "bitte" einen Buchstaben mehr schreiben und
trotzdem in Kauf nehmen muß, daß mich viele nicht verstehen.
(Erik Meltzer in d.s.r.s. auf die Frage "was heißt s.v.p.?")

Stephan Gerlach

unread,
Sep 2, 2005, 7:27:48 AM9/2/05
to
Martin Schmachtel schrieb:

> ein 30er Schnitt ist aber in jedem Gelände (ausser
> nur bergab bei Rückenwind) nicht so einfach.

Es soll gar nicht einfach sein; er will ja Rennen fahren. :-)
Aber vielleicht nicht gleich *jetzt* damit anfangen, das im
Training auszuprobieren.

Stephan Gerlach

unread,
Sep 2, 2005, 7:32:00 AM9/2/05
to
Marcus Endberg schrieb:

> Naja, was ich gerade in den "neuen Bundeslaendern"[1] mancherorts an
> Strassen erfahren durfte, da war ich mitunter sehr froh auf dem Bergrad
> zu sitzen ... da gibt's z. T. noch Landstrassen, deren Pflaster sich nur
> auf halber Fahrbahnbreite ueberhaupt befahren laesst. Manche
> Ortsdurchfahrt war auch nicht besser (Vmax unter 20 km/h).

[...]


> [1] Thueringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen

Sachsen-Anhalt hat scheinbar in der Tat noch einen relativ großen
Anteil schlechter straßen, aber Sachsen?
Welche Strecke bist du wann gefahren?
Um Leipzig herum, im Muldental und vor allem im Erzgebirge
(speziell Südraum von Chsmnitz) - halt da, wo ich öfters mal lang
fahre - sind die Straßen eigentlich größtenteils tip-top, auch
die Nebenstraßen.
OK, ziemlich viele Baustellen gibt's.

Stephan Gerlach

unread,
Sep 2, 2005, 7:39:18 AM9/2/05
to
Martin Schmachtel schrieb:

> Bist Du schon mal nen 30er Schnitt alleine über eine nichttriviale Strecke
> gefahren? Du wirst erstaunt sein, wie anstrengend das ist. Mal ein paar
> hundert Meter 30 km/h zu fahren schafft jede Oma, aber 50 km ist schon was
> anderes.

V.a. muß man für den 30er Schnitt meistens viel schneller fahren
als 30 (so um die 33 sollte man als "Default-Wert" schon auf dem
Tacho stehen haben)
Die langsamen Passagen (Stadtdurchfahrt, Vorfahrt beachten,
kleine Hügel) reißen einen ziemlich schnell runter.

Richard Blume

unread,
Sep 2, 2005, 7:39:44 AM9/2/05
to
Moin,

Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> schrub:

> Vielleicht leiht dir Richard B. eines von seinen aus.

Klar. Allerdings wusste ich nicht, das Ilka ein Frauenname ist, sonst hätte
ich vorsichtiger ein Rad angeboten <grins> =8)

> Mit ihm kannst du bei Gelegenheit gleich mal das mit dem "nicht
> leisten" abklären. ;-)

Etwas Glück und Sachwissen vorausgesetzt, kann man für 200 Euro recht gute
alte Renner bei Ebay und Co. kriegen. Ne Werkzeugsammlung und gute Kontakte
zu anderen Bastlern zwecks Teiletausch hilft natürlich. Ein bisserle
Erfahrung und gesundes Misstrauen schadet nicht.

Wer es einfach und unkompliziert braucht, kann bei von Hacht fündig werden,
*auf Anfrage* haben die immer ein paar alte Renner aus Kundenbestand im
Lager, beginnt bei 250 Euro und ist sehr empfehlenswert. Die Dinger zeigen
sie aber wirklich nur auf Anfrage, die wollen lieber neue verkaufen,. Und
sie zeigen Dir auch nicht alle die sie haben, sondern eines das halbwegs die
richtige Grösse hat. ;) Trotzdem ne gute Option.

Sehr stylish ist Suicycle in der Wohlwillstrasse, da kaufen die
Fahrradkuriere ihr Zeug. Kompletträder so um die 500 aufwärts, echt scharfe
Teile dabei, Individualaufbau natürlich möglich.

Die Hamburger Gebrauchtradläden würde ich eher meiden. Zu teuer und die
Räder überzeugen i.d.R. nicht.

cu,
Richard

--
Das Bewusstsein bestimmt das Sein. (Hegel)
Das Sein bestimmt das Bewusstsein. (Marx)
Das Design bestimmt das Bewusstsein. (Joop)

Stephan Gerlach

unread,
Sep 2, 2005, 7:43:08 AM9/2/05
to
Andreas Hollmann schrieb:

> Das Gewicht Deines Rades wird sich bei dieser vorwiegend flachen Strecke
> kaum negativ auswirken.

Beim Rennen wird aber nach engen Kurven o.ä. gerne mal abrupt
beschleunigt.

> Für die 55 km brauchst Du beim geforderten 25er Schnitt etwas über 2
> Stunden - dafür ist keine große Ausdauer notwendig.
>

> Einfach Touren von 2-3 Stunden locker und mit hoher Trittfrequenz fahren


> und zwischendurch ein paar Intervallblöcke (3 x 1 min) einbauen, wo Du

> eingutes Stück schneller fährst. Das sollte eigentlich bis nächstes Jahr
> an Training ausreichen.

Zumindest für den 25er Schnitt, ja.

Kristian Neitsch

unread,
Sep 2, 2005, 7:47:08 AM9/2/05
to

Wie gut bist du den bei deinem Ersten gewesen?

CNR
Kristian Neitsch

--
>ist das tragen eines Helmes sinnvoll
Koennt ihr noch einen Moment warten, ich hab gleich alles zusammen...
Bingoschein, Popkorn, Cola, Brecheimer, Taschentuch fuer die Traenen....
(Fred Winkler und Michael Buege in d.r.f.)

Martin Schmachtel

unread,
Sep 2, 2005, 7:54:42 AM9/2/05
to
Markus Merkl schrob:

Deswegen fahren die "erfahreneren" ja auch lieber die langen Strecken.
Ich würde bei sowas eh nicht mitfahren. Weder bei Hobby- noch bei
Amateurrennen. Sturzgefahr ist mir zu hoch.

ciaole
schmadde

Martin Schmachtel

unread,
Sep 2, 2005, 7:55:48 AM9/2/05
to
Stephan Gerlach schrob:

> Martin Schmachtel schrieb:
>
>> ein 30er Schnitt ist aber in jedem Gelände (ausser
>> nur bergab bei Rückenwind) nicht so einfach.
>
> Es soll gar nicht einfach sein; er will ja Rennen fahren. :-)
> Aber vielleicht nicht gleich *jetzt* damit anfangen, das im
> Training auszuprobieren.

Das war ja auch als Antwort auf Richard gemeint. Mir schien, als ob er
sich einen 30er Schnitt einfacher vorstellt, als er ist.

ciaole
schmadde

Daniel Roedding

unread,
Sep 2, 2005, 9:01:01 AM9/2/05
to
Stephan Gerlach schrieb:

> Sachsen-Anhalt hat scheinbar in der Tat noch einen relativ großen
> Anteil schlechter straßen, aber Sachsen?
> Welche Strecke bist du wann gefahren?

Wir sind jetzt vor einigen Tagen aus Richtung Dessau über Delitzsch,
Schkeuditz, Bad Dürrenberg und dann ins Saaletal gefahren.

Der Abschnitt mit den miesesten Straßen war wohl zwischen
Schkeuditz und Naumburg/Saale. Auch recht eindrucksvoll
in Sachen Straßenzustand war zuvor die Nordostseite des Harzvorlandes
auf der Nebenstrecke zwischen Aschersleben und Bernburg.

> Um Leipzig herum, im Muldental und vor allem im Erzgebirge
> (speziell Südraum von Chsmnitz) - halt da, wo ich öfters mal lang
> fahre - sind die Straßen eigentlich größtenteils tip-top, auch
> die Nebenstraßen.
> OK, ziemlich viele Baustellen gibt's.

Ahh, Du kennst Dich da aus. Dann würde mich mal konkret
interessieren, wie man legal von Freiroda (nördl. Schkeuditz)
nach Schkeuditz kommt. Aktuell ist die primäre Straße gesperrt,
es ist eine Umleitung über Flughafen ausgeschildert und mit
Z. 254 verbarrikadiert, ferner gibt es eine andere Umleitung,
die zwischen L und Schkeuditz auf die neue B6 führt - dort
dann nach kilometerlanger Fahrt ebenfalls auf Z. 254 aufläuft.

Wir sind letztere Route gefahren und haben uns dann trotz
Z. 254 auf die B6 gesetzt...

Daniel

Markus Merkl

unread,
Sep 2, 2005, 9:27:20 AM9/2/05
to
Kristian Neitsch wrote:
> Am 02.Sep.2005 schrieb Markus Merkl:
>
>>Martin Schmachtel wrote:
>>[HEW-Cyclassics/55km]
>>
>>>Hier gehts aber um Radrennen.
>>
>>Na ja - eher Hobbyrennen oder Radrennimitation.
>>Es gibt nix schlimmeres als die Chaoten, die in ihrem ersten Rennen
>>rumeiern. BTDT
>
> Wie gut bist du den bei deinem Ersten gewesen?

Darüber wollen wir doch lieber den Mantel des Schweigens hüllen.
Immerhin bin ich den anderen Amateuren nicht im Weg 'rum gefahren.

Markus

Markus Merkl

unread,
Sep 2, 2005, 9:27:26 AM9/2/05
to
Martin Schmachtel wrote:
> Markus Merkl schrob:
>
>>Martin Schmachtel wrote:
>>[HEW-Cyclassics/55km]
>>
>>>Hier gehts aber um Radrennen.
>>
>>Na ja - eher Hobbyrennen oder Radrennimitation.
>>Es gibt nix schlimmeres als die Chaoten, die in ihrem ersten Rennen
>>rumeiern. BTDT
>
> Deswegen fahren die "erfahreneren" ja auch lieber die langen Strecken.

Oder doch gleich wieder Lizenzrennen. Ist nicht so chaotisch bzw
kalkulierbarer.

Markus

Raimund Huemmer

unread,
Sep 2, 2005, 7:12:48 AM9/2/05
to
Peter Jutzies <jut...@zmml.uni-bremen.de> writes:

> Wenn man nicht an die Leistungsgrenze geht, kann man auch die
> Atmosphaere viel besser geniessen. Es ist erstaunlich mit welcher
> Ausdaur die Zuschauer die Fahrer bejubeln. Am besten fand ich das kleine
> Maedchen, dass mit ihrem Megaphon kurz vor einer Kuppe bruellte "gleich
> geht's bergab, gleich geht's bergab, ..."

In HH gibt's Berge?

Gruss
Raimund

--
Life's too short to read boring signatures

Walter Janné

unread,
Sep 2, 2005, 10:33:16 AM9/2/05
to
Peter Jutzies schrieb:

>Am besten fand ich das kleine
>Maedchen, dass mit ihrem Megaphon kurz vor einer Kuppe bruellte "gleich
>geht's bergab, gleich geht's bergab, ..."

Ja, lustig. Das war in Leversen etwa bei km 67. Die hatte ihren
Heidenspaß - endlich konnte sie mal nach herzenslust mit einem Megaphon
herumbrüllen.

Walter
--
Der Zweck heiligt die Mittel.
Dies muß sich der liebe Gott gedacht haben,
als er das Weib erschuf.
(Thomas Niederreuther)

Walter Janné

unread,
Sep 2, 2005, 10:35:50 AM9/2/05
to
Raimund Huemmer schrieb:

>Peter Jutzies <jut...@zmml.uni-bremen.de> writes:
>
>> Wenn man nicht an die Leistungsgrenze geht, kann man auch die
>> Atmosphaere viel besser geniessen. Es ist erstaunlich mit welcher
>> Ausdaur die Zuschauer die Fahrer bejubeln. Am besten fand ich das kleine
>> Maedchen, dass mit ihrem Megaphon kurz vor einer Kuppe bruellte "gleich
>> geht's bergab, gleich geht's bergab, ..."
>
>In HH gibt's Berge?

Nicht nur in Hamburg. Komm mal nach Schleswig-Holstein, da kannst Du
teilweise bis zu 100 km nur bergauf fahren.

Ok, das heißt dann zwar nicht Steigung sondern Gegenwind, dafür kannst
Du Dir die Entfernung aber auch aussuchen, nachdem es dann wieder bergab
geht. Und das geht dann jeden Tag woanders lang - wird nie langweilig.

Walter
--
Don't you go where the huskies go and
don't you eat that yellow snow.

Marcus Endberg

unread,
Sep 2, 2005, 12:11:09 PM9/2/05
to
Jan Zoellner wrote:
> On Thu, 01 Sep 2005 23:20:47 +0200, Marcus Endberg <nu...@nueb.de>
> wrote:
>>Richard Blume wrote:
>>>Ja, ein MTB hat nirgends Vorzüge ausser im Gelände.

>>
>>Naja, was ich gerade in den "neuen Bundeslaendern"[1] mancherorts an
>>Strassen erfahren durfte,
>
> ... mag für Rennradler schon Gelände sein. :) Alles eine Sache des
> Standpunkts.

Naja, zumindest einmal am Rand des Harzes fanden wir statt der in der
Karte (TK100 von 2002) abgebildeten Kreis- oder Landstrasse einen
ordinaeren Feldweg vor ...


> Wobei mir als Motorradfahrer die Strecken in Ost und West inzwischen
> eher gleich gut/schlecht erscheinen - vielleicht mit Abzug der
> Innenstädte, die im Osten doch deutlich öfter deutlich holpriger sind.

In ein paar Staedten (z. B. Dessau und Weissenfels) bin ich teilweise
sogar auf Gehwege ausgewichen, weil das marode Pflaster mit > 20 kg
Gepaeck schlicht nicht zu befahren war. Aber auch zwischen manchen
kleineren Doerfern ist das Rechteckpflaster mittlerweile so kaputt, dass
ich dort lieber auf dem unbefestigten Fahrbahnrand gefahren bin.

Will aber nicht meckern, Spass gemacht hat's trotzdem! :-)


- Marcus

--
http://www.radsport-bad-lippspringe.de/
http://rad-weg.nueb.de/

Daniel Roedding

unread,
Sep 2, 2005, 12:15:31 PM9/2/05
to
Marcus Endberg schrieb:

> Naja, zumindest einmal am Rand des Harzes fanden wir statt der in der
> Karte (TK100 von 2002) abgebildeten Kreis- oder Landstrasse einen
> ordinaeren Feldweg vor ...

Das war aber sogar noch in Niedersachsen.

Daniel

Marcus Endberg

unread,
Sep 2, 2005, 12:23:38 PM9/2/05
to
Stephan Gerlach wrote:
> Marcus Endberg schrieb:
>>Naja, was ich gerade in den "neuen Bundeslaendern"[1] mancherorts an
>>Strassen erfahren durfte, da war ich mitunter sehr froh auf dem Bergrad
>>zu sitzen ... da gibt's z. T. noch Landstrassen, deren Pflaster sich nur
>>auf halber Fahrbahnbreite ueberhaupt befahren laesst. Manche
>>Ortsdurchfahrt war auch nicht besser (Vmax unter 20 km/h).
>
> [...]
>
>>[1] Thueringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen
>
>
> Sachsen-Anhalt hat scheinbar in der Tat noch einen relativ großen
> Anteil schlechter straßen, aber Sachsen?

Hat IIRC auch ein paar schlechte Strassen ... vor allem aber von den
drei genannten Laendern die miserabelste (irrefuehrende und teils
unvollstaendige) Beschilderung und die schlechtesten Karten: auf der
aktuellsten TK100 (von 1993!) stehen z. B. noch Orte drin, die schon
1992 vom Braunkohlebagger gefressen wurden.


> Welche Strecke bist du wann gefahren?

Achtung, laenglich ...:

2005/08/17
Bad Lippspringe, Neuenbeken, Altenbeken, Langeland, Marienmuenster,
Hoexter, Beverungen, Bad Karlshafen
92 km, 638 HM

2005/08/18
(Bad Karlshafen), Wahmbeck, Uslar, Dinkelhausen, Volpriehausen,
Moringen, Northeim, Katlenburg, Hattorf, Scharzfeld, Bad Lauterberg,
Oderstausee
109 km, 827 HM

2005/08/19
(Oderstausee), Braunlage, Elend, Schierke, Brocken, Schierke, Drei Annen
Hohe
58 km, 990 HM

2005/08/20
(Drei Annen Hohe), Wernigerode, Oesig, Blankenburg, Helsungen,
Timmenrode, Thale, Rieder
64 km, 405 HM

2005/08/21
(Rieder), Ermsleben, Aschersleben, Giersleben, Guesten, Bernburg/Saale,
Nienburg, Zuchau, Lödderitz, Aken (mit Faehre übergesetzt)
91 km, 178 HM

2005/08/22
(Aken), Rosslau, Luko, Dueben, Coswig, Lutherstadt Wittenberg,
Seegrehna, Seblitz, Schleesen, (Ferropolis aus der Ferne), Oranienbaum,
Dessau
99 km, 182 HM

2005/08/23
Ruhetag auf Campingplatz "Adria" bei Dessau
34 km, ??? HM

2005/08/24
(Dessau), Jessnitz/Anhalt, Muldestausee, Pouch, Grosser Goitzsche-See,
Loebnitz, Delitzsch, Werbeliner See, Brodenaudorf, Lemsel, Hayna,
Freiroda, Schkeuditz
109 km, 220 HM

2005/08/25
(Schkeuditz), Delzig, Günthersdorf, Koetzschau, Pissen, Bad Duerrenberg,
Wengelsdorf, Grosskorbetha, Schkortleben, Weissenfels, Langendorf,
Schoenburg, Naumburg, Bad Koesen
73 km, 327 HM

2005/08/26
(Bad Koesen), Camburg, Jena
39 km, 256 HM

2005/08/27
(Jena), Magdala, Weimar, Gelmeroda, Holzdorf, Gutendorf
57 km, 587 HM

2005/08/28
(Gutendorf), Klettbach, Schellroda, Egstedt, Arnstadt, Muehlberg,
Guenthersleben, Gotha, Eisenach
98 km, 680 HM

2005/08/29
(Eisenach), Creuzburg, Netra, Hessisch Lichtenau, Fuerstenhagen, Helsa,
Oberkaufungen, Niederkaufungen, Niestetal, Spiekershausen,
Fuldatal-Schleuse, Wilhelmshausen, Immenhausen, Grebenstein,
Friedrichsthal, Warburg, Duessen, Borgentreich, Eissen, Peckelsheim,
Willebadessen, Buke, Altenbeken, Neuenbeken, Bad Lippspringe
200 km, 1661 HM


> Um Leipzig herum, im Muldental und vor allem im Erzgebirge
> (speziell Südraum von Chsmnitz) - halt da, wo ich öfters mal lang
> fahre - sind die Straßen eigentlich größtenteils tip-top, auch
> die Nebenstraßen.
> OK, ziemlich viele Baustellen gibt's.

Leipzig haben wir nord-westlich umfahren, im grossen und ganzen waren
die Strassen auch gut bis sehr gut ... nur gab's auch einige recht
heftige Holperpisten zwischendurch und sowas bleibt nunmal laenger in
Erinnerung.

Marcus Endberg

unread,
Sep 2, 2005, 12:33:19 PM9/2/05
to
Rainer H. Rauschenberg wrote:
> On Thu, 1 Sep 2005, Marcus Endberg wrote:
>>Auf der die Tage beendeten RadReise hatte mein Mitfahrer aber einen
>
> Montiere einen Tria-Aufsatz.

Entweder das, oder wie ich schon ueberlegt habe einen
Aero-"Zeitfahr"-Lenker ... Als Sofortmassnahme hatte ich erstmal den
Vorbau gedreht, so dass der Lenker etwas tiefer sitzt; hat zwar nicht
viel aber immmerhin ein bisschen was gebracht.

Andreas Edler

unread,
Sep 2, 2005, 3:12:33 PM9/2/05
to
Marcus Endberg <nu...@nueb.de> schrieb:

> Das kommt ganz auf's Reiserad an: seit ich mein Bergrad auf
> Reise-Bergrad umgebaut[1] habe,

Die Klamotten baue ich mal dran und wieder ab, je nach Bedarf. Da ich
von Zeit zu Zeit auch mal oben auf dem Wiehengebirge entlang fahre,
nehme ich die Schwalbe LandCruiser mit einem durchgehenden Steg in der
Mitte. Damit komme ich auf 'nen 26er Schnitt über 2 Stunden ...
natürlich auf der Straße und nicht im Wald.

> Reiseread -gezielt- mit anderer Geometrie und Rennlenker aufgebaut hat;
> er musste sich wg mir zeitwelig ordentlich bremsen, dafuer hatte ich
> andernorts einen klaren Technik-Vorteil[2] ... ;)

Aber nur, wenn ihr beide gleich gut drauf seid, oder?

Mein Rad [1] hat noch ein klobigeres Profil. Würden die Slicks sich
gegenüber einem durchgehenden Steg nochmal deutlich bemerkbar
machen?

Andreas

Fußnoten:
=========
[1] http://www.andreas-edler.de/grafik/weserradweg_200505/28_im_bahnhof.jpg
links im Bild
--
and...@filmfacts.de ICQ:4133249 http://blog.andreas-edler.de
----------------------------------------------------------------------
Mein Blog - nicht nur Gemecker ;-)

Andreas Edler

unread,
Sep 2, 2005, 3:03:12 PM9/2/05
to
"Richard Blume" <ric...@richard-blume.com> schrieb:

>> Km nicht hin. Zumindest nicht mit meinem klobigen Mountainbike


> Ja, ein MTB hat nirgends Vorzüge ausser im Gelände.

Deswegen habe ich es ja.

Ich leiste mir aber nur ein Rad, also nehme ich das für alles was ich
fahre. Und so lange ich damit noch ein paar Kilometer hinter 'nem
Mofaroller herfahren kann, bin ich zufrieden :-)

Andreas

Thomas Wedekind

unread,
Sep 2, 2005, 4:42:04 PM9/2/05
to
Marcus Endberg schrieb:

> Naja, was ich gerade in den "neuen Bundeslaendern"[1] mancherorts an
> Strassen erfahren durfte, da war ich mitunter sehr froh auf dem Bergrad
> zu sitzen ... da gibt's z. T. noch Landstrassen, deren Pflaster sich nur
> auf halber Fahrbahnbreite ueberhaupt befahren laesst.

Das kann z.B. so aussehen (mehrere km am Stück):

http://www.tom-wedekind.de/pub/strassen/obertrebra-pfuhlsborn.jpg

Bin gerade bei der Recherche für den Nachfolger der
ADFC-Regionalkarte Jena/Mittleres Saaletal, habe leider im Moment
keine Zeit, solche Dinge systematisch zu dokumentieren. (Wollte
mal 'ne kleine Seite drüber machen, vielleicht im Winter. Auf der
Festplatte sind die Bilder erstmal.)

Das ist übrigens eine öffentliche Straße mit Ortsschildern und
Wegweisern. (Wer sie suchen will: nordwestlich von Pfuhlsborn bei
Apolda, Kreis Weimarer Land.) Die BDR-Karte meint: rote Signatur,
für Radfahrer sehr gut geeignet... wasserfest ist die Piste, hält
jeden Tsunami aus (den letzten gab's da im Eiszeitalter).

Mir kam ein Quadfahrer mit 50 km/h entgegengehopst, das einzig
Vernünftige für diese Art Weg.


--
Grüße, Thomas

Marcus Endberg

unread,
Sep 2, 2005, 4:31:56 PM9/2/05
to
Andreas Edler wrote:
> Marcus Endberg <nu...@nueb.de> schrieb:
>>Das kommt ganz auf's Reiserad an: seit ich mein Bergrad auf
>>Reise-Bergrad umgebaut[1] habe,
>
> Die Klamotten baue ich mal dran und wieder ab, je nach Bedarf. Da ich

Das werde ich mir wohl erstmal sparen, dieses Jahr war ich noch keinen
Meter mit dem Bergrad als solchem (also "offroad" im Wald) unterwegs,
sehe auch gute Chancen, dass es primaer Reiserad bleiben wird.

Alleine die Arbeit um die Marathon Plus wieder von/auf die Felgen zu
bekommen spricht gegen einen haeufigen Umbau ... ohne Spueli war da
nichts zu machen. Der Tubus Fly kann auch dranbleiben, der ist ja chic,
meine HR-Schutzblechkonstruktion eher eigenwillig und
(de-)montagefeindlich. Der tiefergelegte Lenker macht sich hoechstens
bei laengeren steilen Waldwege-Abfahrten negativ bemerkbar, bei denen
man permanent bremsen muss (BTDTNT) -- aber das ist eh die Ausnahme.


> von Zeit zu Zeit auch mal oben auf dem Wiehengebirge entlang fahre,
> nehme ich die Schwalbe LandCruiser mit einem durchgehenden Steg in der
> Mitte. Damit komme ich auf 'nen 26er Schnitt über 2 Stunden ...
> natürlich auf der Straße und nicht im Wald.

Was dennoch ein ordentlicher Schnitt ist, da kommt so mancher auf einem
RR nicht mehr mit. (was mich btw daran erinnert, dass ich mein
Hollandrad noch aufmoebeln muss <dg>)


>>Reiseread -gezielt- mit anderer Geometrie und Rennlenker aufgebaut hat;
>>er musste sich wg mir zeitwelig ordentlich bremsen, dafuer hatte ich
>>andernorts einen klaren Technik-Vorteil[2] ... ;)
>
> Aber nur, wenn ihr beide gleich gut drauf seid, oder?

Ja, laut Beschluss war unsere Kondition durchaus vergleichbar. ;)


> Mein Rad [1] hat noch ein klobigeres Profil. Würden die Slicks sich
> gegenüber einem durchgehenden Steg nochmal deutlich bemerkbar
> machen?

Wahrscheinlich, da dann kein Profil mehr "gewalkt" werden muss, echte
Slicks auch leichter sein duerften. Ich hatte vor der Reise den
Eindruck, dass die Marathon Plus (35-559) (nun wirklich alles andere als
ein Slick) einen Tacken besser rollen als die Mythos Semislicks (ca.
50-559) ... kann das aber nicht wirklich objektiv vergleichen, hatte die
Reifen erst einen Tag vor Abreise gewechselt. Jetzt nach der Reise
klappt das mit dem Vergleich schon gar nicht mehr, da knapp zwei Wochen
Gepaeckkutschiererei doch einen gewissen Trainingseffekt verzeichnen
lassen. :)

Ein Bekannter war dieses Jahr an seinem Trekker von Schwalbe Marathon
(sub-Modell mir unbekannt) auf Conti Sport Contact gewechselt und
meinte, das haette ihm den Schnitt um 1 km/h gesteigert.

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 3:08:21 AM9/3/05
to
Martin Schmachtel schrieb:
> Christian Volk schrob:
>>Matthias Frank wrote:
>>>Ilka Borchers wrote:
>>>>Für Tipps und guten Rad bin ich sehr dankbar,
>>>Im Januar oder Februar ist im Tour-Magazin (gibts
>>>an jedem Kiosk), ein Trainingsplan, wenn du dich
>>>an den hälst (Hobbybereich) sind ie HEW kein Problem.

Ist schon mal notiert auf dem Einkaufszettel.

> Ist ein Gute Tipp IMHO! Ansonsten mal im Tour-Forum (forum.tour-magazin.de)
> unter "Fitness, Medizin & Training" rumstöbern. Bücher gibts natürlich
> auch, ist aber eher was für ambitionierteres Training.

Das Forum werde ich dann auch "heimsuchen"...

> Die meisten fangen mit dem Training fürs nächste Jahr im Oktober an.
> Ich würde jetzt noch nicht zielgerichtet trainieren, sondern vielleicht
> einfach mal ne längere Strecke ohne Pause möglichst schnell fahren, damit
> Du Dir was drunter vorstellen kannst, und auch nächstes Jahr siehst, wieviel
> Erfolg Du mit dem Training hast

Allzu eifrig werde ich dieses Jahr nicht trainieren, eher mäßig, aber
regelmäßig, um zu einer gewissen Grundlage zu kommen.

>>Ich würde auch direkt den Reifendruck stark erhöhen
>>und möglichst profillose Reifen verwenden.
>>Das bringt mehr als alle sonstigen Umbauten
>>oder 300g-Gewichtseinsparungen am Rad.
> Daran würde ich frühestens ein paar Wochen vor dem Rennen optimieren.
> Training bringt wesentlich mehr als das bisschen Reifendruck.

Schmale Reifen (auf die Felge passen 28x 1 1/4") sind für nächstes
Frühjahr geplant. Eine Pumpe, die für den nötigen Luftdruck sorgen kann,
habe ich. Derzeit fahre ich Schwalbe Marathon in erheblich größerer
Breite, aber auch die sind nach der Angabe auf dem Mantel aufgepumt - so
hart es eben ratsam erscheint. Es fährt sich halt angenehmer mit harten
Reifen...

Grüße,

Ilka

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 3:41:16 AM9/3/05
to
Walter Janné schrieb:
> Marek Czernohous schrieb:
>>Der Vorteil bei den Cyclassics ist, das man bei dem Starterfeld
>>zwangsläufig (mit dem Rennrad) eigentlich immer in irgendjemandes
>>Windschatten fährt (ok, um den Publikumsjubel einzuheimsen und nicht als
>>irgendwann Schnorrer doof dazustehen vielleicht auch mal vorne :-).
> Und der Nachteil auf der kurzen Strecke ist, daß da jede Menge Torkler,
> Hirnies und sonstige Dödel mitfahren.

Das ist leider so, dass es keine Voraussetzung ist, sein Rad im Griff zu
haben, um da mitzumachen.

> Ich würde mir schon mal überlegen, welche Schrottgurke ich fahren würde,
> damit das bessere Rad die Strecke überlebt, indem s zu hasue bleibt.
> Außerdem den Erste-Hilfe-Kursus auffrischen und eine gute
> Krankenversicherung abschließen. Oder die Strecke gleich ganz meiden und
> was ordentliches fahren.

Eine zusätzliche Unfallversicherung für mich ist ohnehin in
Vorbereitung, denn auch wenn ich bei einer Trainingsfahrt einen Unfall
habe und längerfristige Probleme davon habe, bezahlt das die normale
Krankenversicherung nicht.

Mit dem Fahrrad... ich weiß nocht nicht, ob ich da was extra mache. Das
Radl stand Jahre im Keller, letztes Jahr wurde es dann wieder
reaktiviert. Es war zum Kaufzeitpunkt technisch up-to-date und *sehr*
teuer, heute wendet sich manch einer mit müdem Lächeln... Persönlich
liebäugele ich ohnehin langfristig mit einem Neukauf, aber dafür muss
ich *sparen*. Richtig sparen.

Grüße,

Ilka

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 3:44:38 AM9/3/05
to
Richard Blume schrieb:
[...]
> Wie gross bist Du? Wenn Du ein bisschen drauf aufpasst, leihe ich Dir nen
> Renner zu dem Zweck für ein, zwei Wochen davor. Abgesehen davon, kannst Du
> die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen. Versuch nen
> knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training, dann passt das...

Richard, danke für dein Angebot, aber ich werde mit meinem Fahrrad
fahren oder gar nicht. Hat was mit persönlicher Sturheit zu tun...
Außerdem wachsen Rennräder mit 60-cm-Rahmen nicht gerade auf den Bäumen ;->

Liebe Grüße,

Ilka

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 3:47:06 AM9/3/05
to
Stephan Gerlach schrieb:

> V.a. muß man für den 30er Schnitt meistens viel schneller fahren
> als 30 (so um die 33 sollte man als "Default-Wert" schon auf dem
> Tacho stehen haben)

In der Regel ist das so, ja, aber...

> Die langsamen Passagen (Stadtdurchfahrt, Vorfahrt beachten,
> kleine Hügel) reißen einen ziemlich schnell runter.

zumindest der Punkt "Vorfahrt achten" fällt bei den Cyclassics flach.
Alles abgesperrt, Vorfahrt überall für die Radler...

Aber um einen Schnitt von 25 hinzulegen, sollte in der Tat ein wenig
mehr angepeilt werden, damit das mit den Hügelchen auch paßt.

Gruß,

Ilka

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 3:56:07 AM9/3/05
to
Friedrich Volkmann schrieb:
> Ilka Borchers wrote:
>> [...] habe ich nicht so richtig den Durchblick, wie man für ein
>> Radrennen überhaupt trainiert.
> Das Schwierigste an einem Radrennen dürfte die Vermeidung von
> Kollisionen mit anderen Teilnehmern sein. Das kann man nicht allein
> trainieren. Eine weitere Gefahr liegt darin, ein falsches Tempo
> mitzugehen. Besonders bei einer Abfahrt mit einem schwereren Fahrrad
> kann das fatal enden.

Tja, woher Gruppe nehmen, wenn nicht stehlen. Ein Vereinsmeier bin ich
nicht, und meine Kollegen konnte ich zu "Mit dem Rad zur Arbeit" auch
nur motivieren, weil die "Teams" dort *nicht* zusammen fahren mußten...

> Als Training würde ich bis 2 Tage vorher Touren mit einigen zig km
> machen und dabei bewusst Gas geben. Aber keinen Unfall bauen. :-) Die
> letzen 2 Tage auf die richtige Nahrung achten (komplexe Kohlenhydrate)
> und mental auf o.g. Probleme einstellen. Die letzte Nacht gut ausschlafen.

Ich werde einige Tage meines Jahresurlaubs in die letzte Vorbereitung
investieren...

>> Mein Rad ist ein typisches Reiserad mit 3x7 Gängen,
>> "Turnstangen"-Lenker und superbequemen Ledersattel. Vielleicht sollte
>> ich es mal wiegen, aber eigentlich ist das nebensächlich, denn ich
>> werde mit diesem Rad oder gar nicht teilnehmen - einen Rennflitzer
>> kann ich mir nicht leisten.
> Erster wirst du damit nicht werden. Da kannst du trainieren, soviel du
> willst.

Will ich auch nicht. Nur ankommen.

> Naja, dann wirst du ein schnelleres Fahrrad brauchen. Oder zumindest
> Reifen hart aufpumpen, unnötige Teile (Kotflügel, Gepäcksträger, Licht,
> Dynamo, Klingel, Reflektoren) abnehmen und Sattel durch leichteren
> ersetzen. Wenn du keine Systempedale hast, geben Schuhe mit profilierter
> Oberfläche (z.B. Stoppeln) einen besseren Halt auf den Pedalen. Leichte
> Kleidung, leichte Schuhe, kein Rucksack, kein Wasser!

Schmale Reifen sind ohnehin geplant, die passen auf die Felge.
Gebäckträger und Lichtanlage werden weitestgehend demontiert werden (die
Kabel sind im Rahmen verlegt, außerdem machen *die* paar Gramm dann auch
nichts mehr). Das vordere Schutzblech wird auch abgebaut, das hintere
(ist eh Plastik und damit sehr leicht) nur wenn die Wetterprognose
"trocken" behauptet. Der Sattel bleibt, eventuell investiere ich in
Klickpedale mit passenden Schuhen.

Was Kleidung angeht, habe ich gute Radkleidung, kurze Hose, Trikot, Arm-
und Beinlinge je nach Wetter. Wasser muss mit, aber nur eine Flasche.

Noch irgendwelche Ideen, alle zusammen?

Liebe Grüße,

Ilka

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 3:59:02 AM9/3/05
to
Jürgen Schlottke schrieb:

Hallo Jürgen,

> Falls Du nicht extra einem Radsportverein beitreten möchtest, um
> Mitfahrer zum Üben des Windschattenfahren zu finden, kannst Du
> stattdessen an "RTF" (Radtourenfahrten) teilnehmen, die an praktisch
> jedem Wochenende irgendwo in Deutschland stattfinden.

Stimmt, die Einrichtung "RTF" hatte ich gar nicht mehr auf der Rechnung.
Das ist eine Super Idee! In grauer Vorzeit habe ich sowas sowohl
mitgefahren als auch mitorganisiert...

Wie kann man sich darüber informieren, wann was wo stattfindet? Gibt's
da eine Website oder eine Zeitschrift oder einen Kalender?

Fragende Grüße,

Ilka

Christian Volk

unread,
Sep 3, 2005, 4:08:24 AM9/3/05
to
Ilka Borchers wrote:
> Walter Janné schrieb:
>> Marek Czernohous schrieb:
>>> Der Vorteil bei den Cyclassics ist, das man bei dem Starterfeld
>>> zwangsläufig (mit dem Rennrad) eigentlich immer in irgendjemandes
>>> Windschatten fährt (ok, um den Publikumsjubel einzuheimsen und nicht
>>> als irgendwann Schnorrer doof dazustehen vielleicht auch mal vorne
>>> :-).
>> Und der Nachteil auf der kurzen Strecke ist, daß da jede Menge
Torkler,
>> Hirnies und sonstige Dödel mitfahren.
>
> Das ist leider so, dass es keine Voraussetzung ist, sein Rad im Griff
zu
> haben, um da mitzumachen.
>
>> Ich würde mir schon mal überlegen, welche Schrottgurke ich fahren
>> würde, damit das bessere Rad die Strecke überlebt, indem s zu hasue
>> bleibt. Außerdem den Erste-Hilfe-Kursus auffrischen und eine gute
>> Krankenversicherung abschließen. Oder die Strecke gleich ganz meiden
>> und was ordentliches fahren.
>
> Eine zusätzliche Unfallversicherung für mich ist ohnehin in
> Vorbereitung, denn auch wenn ich bei einer Trainingsfahrt einen Unfall
> habe und längerfristige Probleme davon habe, bezahlt das die normale
> Krankenversicherung nicht.

Bitte?

Was hast du für eine Versicherung?

Gruß,

Christian

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 4:32:33 AM9/3/05
to
Gabriele Dirks schrieb:

> @Ilka: Warum willst Du das überhaupt machen?

Hallo Gabriele,

die Frage aller Fragen, nicht wahr?

Also. Anfang April dieses Jahres habe ich festgestellt, dass es
Gewichtstechnisch nicht mehr so weitergehen kann wie bisher. Ich habe
meine Ernährung umgestellt, habe mich im Fitnessstudio (Krafttraining
und Cardio) angemeldet, und habe sowohl mein Rad als auch meine
Schwimmsachen wieder rausgeholt. Seitdem habe ich 12,5 kg abgenommen und
fühle mich als könnte ich Bäume ausreißen.

Ich wollte mir einfach ein langfristiges Ziel setzen, auf das ich
hinarbeiten kann, als Selbstmotivation. Zeitlich fiel das nun gerade auf
die diesjährigen Cyclassics. Ich grinste meinen Mann an und meinte :
Wenn ich ein bisschen trainiere, kann ich das auch. Männe sagte: Na dann
mach mal. Und schon wurde das sozusagen festgetackert als Ziel.

Nun, mit ein wenig Training allein wird das nix, das ist mir schon klar.
Aber trotzdem bin ich überzeugt, dass ich es schaffen kann, wenn ich
mir kompetenten Rat hole (bin ich ja gerade dabei) und mich
zusammenreiße. Davon abgesehen macht mir das Radfahren einfach richtig
viel Spaß. Ich habe es früher schon auf höherem Niveau betrieben,
allerdings ohne mich für Rennen zu interessieren. Und jetzt, wo ich
wieder "richtig" trainiere, merke ich, dass der Körper/die Muskeln sich
zu "erinnern" scheinen, denn meine Leistung steigt ziemlich schnell an.
Ich habe nur etwas Sorge, dass es vielleicht zu schnell wird...

Das Ganze muss ich aber auf Low-Budget-Level durchziehen, das hindert
mich ein wenig. Sinnvoll wäre eine Begleitung durch einen Sportarzt,
aber das kann ich nicht bezahlen, ebenso wie mir mal eben ein Rennrad
kaufen. Selbst das Fitnessstudio könnte man die Sparvariante nennen,
aber ich brauche keinen Pool und keine Sauna, wenn ich in fünf Minuten
zu Hause bin von dort.

Eigentlich in Kürze: Ich habe Spaß am Radfahren, brauchte ein
langfristiges Trainingsziel und möchte einfach mal ein Radrennen aus
Teilnehmersicht erleben.

Liebe Grüße,

Ilka

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 4:35:06 AM9/3/05
to
Christian Volk schrieb:

Die Pflicht-Krankenversicherung bezahlt sicherlich die "Heilung der
Wunden", aber wenn ich z.B. langfristig Arbeitsunfähig sein sollte, sehe
ich alt aus.

Ilka

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 4:36:37 AM9/3/05
to
Ulrich Schramme schrieb:
> Ilka Borchers schrieb:
>
>> Moin zusammen,
>>
>> naja, Rennen ist vielleicht nicht *ganz* der richtige Ausdruck... Ich
>> möchte im nächsten Jahr bei den HEW (Vattenfall?) Cyclassics
>> teilnehmen - ich habe mir dafür die 55 km-Strecke ausgesucht.
>>
>> Abgesehen davon, dass ich seit dem Zeitpunkt meiner "freiwilligen
>> Selbstverpflichtung" am 1.8. erst mal dreieinhalb Wochen
>> krankheitshalber außer Gefecht war, habe ich nicht so richtig den
>> Durchblick, wie man für ein Radrennen überhaupt trainiert.
>>
>> Mein Rad ist ein typisches Reiserad mit 3x7 Gängen,
>> "Turnstangen"-Lenker und superbequemen Ledersattel. Vielleicht sollte
>> ich es mal wiegen, aber eigentlich ist das nebensächlich, denn ich
>> werde mit diesem Rad oder gar nicht teilnehmen - einen Rennflitzer
>> kann ich mir nicht leisten.
>>
>> Ich bin bisher eigentlich der typische Gemütlichradler. Es können
>> schon mal 80 bis 100 km an einem Tag werden, aber dann hätte ich dann
>> bitte auch gerne mindestens 7 Stunden Zeit. Zur Zeit fahre ich mit dem
>> Rad zur Arbeit, das sind knapp 10 km. Da bin ich dann mit
>> Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 18 (morgens) und 21
>> (nachmittags) km/h dabei.
>>
>> Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
>> halten? 25 km/h Schnitt sind bei den Cyclassics Pflicht - und ich will
>> nicht im Besenwagen enden, weil ich zu langsam bin...

>>
>> Für Tipps und guten Rad bin ich sehr dankbar,
>>
>> Ilka
>
>
>
> Hallo Ilka,
>
> vielleicht findest Du hier ein paar brauchbare Ratschläge:
> http://home.wtal.de/rwobst/faqs.html

Gebookmarkt, wird studiert. Danke!

Gruß,
Ilka

Richard Blume

unread,
Sep 3, 2005, 4:54:27 AM9/3/05
to
Moin,

Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de> schrub:

> Schmale Reifen (auf die Felge passen 28x 1 1/4") sind für nächstes
> Frühjahr geplant.

Guck Dir mal die Conti Sportcontact an. Gibs bei von Hacht für 16 Euro das
Stück. Sehr guter Pannenschutz, schmal und glatt. 6 Bar.

cu,
Richard

--
Das Bewusstsein bestimmt das Sein. (Hegel)
Das Sein bestimmt das Bewusstsein. (Marx)
Das Design bestimmt das Bewusstsein. (Joop)

Richard Blume

unread,
Sep 3, 2005, 5:00:03 AM9/3/05
to
Moin,

Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de> schrub:

> Richard, danke für dein Angebot, aber ich werde mit meinem Fahrrad


> fahren oder gar nicht. Hat was mit persönlicher Sturheit zu tun...
> Außerdem wachsen Rennräder mit 60-cm-Rahmen nicht gerade auf den
> Bäumen ;->

Oh, aber 58er habe ich mehrere. :)

Falls Du Lust zum Basteln hast: ein brauchbarer 60er Stahlrahmen steht hier
rum und nimmt Platz weg. Gegen Selbstabholung ist er Dein. Steuersatz und
Innenlager (Shimano 105) sind dabei.

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 5:02:20 AM9/3/05
to
Stephan Gerlach schrieb:
> Ilka Borchers schrieb:
> Wieviel fährst/trainierst du denn bie jetzt bzw. hast trainiert?
> Z.B. wieviel Kilometer im Jahr,...?

Früher bin ich sehr viel gefahren... Dann mehrere Jahre gar nicht mehr.
Seit April diesen Jahres wieder mehr...

>>Mein Rad ist ein typisches Reiserad mit 3x7 Gängen, "Turnstangen"-Lenker
>>und superbequemen Ledersattel. Vielleicht sollte ich es mal wiegen, aber
>>eigentlich ist das nebensächlich, denn ich werde mit diesem Rad oder gar
>>nicht teilnehmen - einen Rennflitzer kann ich mir nicht leisten.

> Vielleicht leiht dir Richard B. eines von seinen aus.
> Mit ihm kannst du bei Gelegenheit gleich mal das mit dem "nicht
> leisten" abklären. ;-)

Richard hatte mir schon eines angeboten... :-)

>>Zur Zeit fahre ich mit dem Rad zur
>>Arbeit, das sind knapp 10 km. Da bin ich dann mit
>>Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 18 (morgens) und 21
>>(nachmittags) km/h dabei.

> Das allein sagt noch nix viel aus.
> Wie ist die Strecke (windig, hügelig, Stop-and-Go)?

Morgens meistens windstill, wenn nicht, dann schiebend. 41 Höhenmeter an
Steigungen, gut verteilt über die ganze Strecke. Ein relativ kurzes,
starkes Gefälle. Seit einer Woche ist Licht morgens Pflichübung, das
sorgt für zusätzlichen Kraftaufwand.

Nachmittags mehr bergab als bergauf, aber dafür üblicherweise Gegenwind.
Das Gefälle vom Morgen wird dann zu einer knackigen Steigung.

Stop-an-go erfreulich wenig, eigentlich nur beim Queren des Berner
Heerwegs. Ich habe die Route zur Arbeit der Luftlinie angenähert und
fahre überwiegend durch Wohnstraßen, sehr wenig Pflicht-Radweg auf der
ganzen Strecke.

>>Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
>>halten?

> Mehr fahren. :-)

Ach nee :-)

> Standard-Tip: Als Anfänger lieber erstmal längere Strecken
> (~100km) mit eher geringer Intensität fahren. Man sollte sich
> noch unterhalten können dabei.
> Puls sollte ungefähr bei 120-130 liegen, aber das ist nur ein
> *sehr* grober Richtwert.
> Wenn du das ein paar Monate regelmäßig gemacht hast, kannst du
> auch mal anfangen, kleine "Einlagen" einzubauen (mal 1km richtig
> Vollgas geben, oder 5km fast richtig Vollgas geben).
> Oder eine Kurzstrecke (~30km) mal insgesamt etwas zügiger fahren.

Ist alles schon im Plan. Wenn das zur-Arbeit-Radeln schon für ein Rennen
qualifizieren würde, würden noch mehr mitmachen :-/

>>25 km/h Schnitt sind bei den Cyclassics Pflicht - und ich will
>>nicht im Besenwagen enden, weil ich zu langsam bin...

> 25er Schnitt auf nur 55km sollte eigentlich auch mit Treckingrad
> machbar sein, v.a. da du Windschatten fahren kannst.
> Schonmal in der Gruppe gefahren?

Ja, aber lange her, und mit Fahrern, bei denen ich lieber *etwas* mehr
Abstand haben mag...

Ich *weiß* ja, dass es nicht einfach wird, aber wenn mein Ziel zu leicht
ist, wo bleibt dann die Herausforderung?

Liebe Grüße,

Ilka

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 5:14:42 AM9/3/05
to
Richard Blume schrieb:
> Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> schrub:

>>Vielleicht leiht dir Richard B. eines von seinen aus.
> Klar. Allerdings wusste ich nicht, das Ilka ein Frauenname ist, sonst hätte
> ich vorsichtiger ein Rad angeboten <grins> =8)

Ich kenne außer anderen Frauen nur noch einen Hund, der so heißt. Und
selbst das ist 'ne Sie... ;-)

Sag mal, wie viele Räder bunkerst du so? *staun*

>>Mit ihm kannst du bei Gelegenheit gleich mal das mit dem "nicht
>>leisten" abklären. ;-)

> Etwas Glück und Sachwissen vorausgesetzt, kann man für 200 Euro recht gute
> alte Renner bei Ebay und Co. kriegen. Ne Werkzeugsammlung und gute Kontakte
> zu anderen Bastlern zwecks Teiletausch hilft natürlich. Ein bisserle
> Erfahrung und gesundes Misstrauen schadet nicht.
>
> Wer es einfach und unkompliziert braucht, kann bei von Hacht fündig werden,
> *auf Anfrage* haben die immer ein paar alte Renner aus Kundenbestand im
> Lager, beginnt bei 250 Euro und ist sehr empfehlenswert. Die Dinger zeigen
> sie aber wirklich nur auf Anfrage, die wollen lieber neue verkaufen,. Und
> sie zeigen Dir auch nicht alle die sie haben, sondern eines das halbwegs die
> richtige Grösse hat. ;) Trotzdem ne gute Option.
>
> Sehr stylish ist Suicycle in der Wohlwillstrasse, da kaufen die
> Fahrradkuriere ihr Zeug. Kompletträder so um die 500 aufwärts, echt scharfe
> Teile dabei, Individualaufbau natürlich möglich.
>
> Die Hamburger Gebrauchtradläden würde ich eher meiden. Zu teuer und die
> Räder überzeugen i.d.R. nicht.

Danke für all die guten Ratschäge, aber derzeit ist da definitiv gar
nichts zu machen. Vielleicht sieht das in einem halben Jahr besser aus,
dann gehe ich vielleicht doch auf die Pirsch, aber derzeit sieht es
nicht nach genügend Geld für ein Rennrad aus, auch nicht für ein
gebrauchtes.

Aber vielleicht geschieht ja ein Wunder :-)

Liebe Grüße,

Ilka

Christian Volk

unread,
Sep 3, 2005, 5:09:35 AM9/3/05
to

Ok.

Gruß,

Christian

Christian Volk

unread,
Sep 3, 2005, 5:17:42 AM9/3/05
to
Ilka Borchers wrote:

> Ich habe
> meine Ernährung umgestellt, habe mich im Fitnessstudio (Krafttraining
> und Cardio) angemeldet, und habe sowohl mein Rad als auch meine
> Schwimmsachen wieder rausgeholt. Seitdem habe ich 12,5 kg abgenommen
und
> fühle mich als könnte ich Bäume ausreißen.

So fing das bei mir auch an... Fitnessstudio 14 Tage für umsonst
fast jeden Tag dagegewesen, dann Vertrag von meinem Vater übernommen...
Und da auf jeden Müll vom Trainer gehört.

Irgendwann mit Laufen angefangen, zu Beginn des Studiums auch
Radfahren im Alltag und gelegentliche Radt(o)ürchen...
jede Menge Rückschläge (verletzungstechnisch und gewichtstechnisch),
Aquafitness beim Hochschulsport gemacht...

Noch ein Jahr später Marathon gelaufen und dieses Jahr stand ich bei
einem Ironman am Start .... als langfristiges Ziel zur
Selbstmotivation...

> Ich wollte mir einfach ein langfristiges Ziel setzen, auf das ich
> hinarbeiten kann, als Selbstmotivation.

.... ;-) Fitnessmäßig hats das bei mir auch echt voll gebracht.

(Ok, WK lief nicht. 2h bei 16° Schwimmen war Pech,
danach war ich unterkühlt und durfte
nicht mehr weitermachen. Aber nächstes Jahr schaff ich's,
auch wenn das Wetter wieder so xxx wird ;-) )


> Das Ganze muss ich aber auf Low-Budget-Level durchziehen, das hindert
> mich ein wenig.

Geht so.

> Sinnvoll wäre eine Begleitung durch einen Sportarzt,

Finde ich nicht. Wozu? Wenn du halbwegs gesund bist, brauchts so was
nicht.
Gelegentlich kannste ja bei einem vorbeischauen, wenns Weh-Wehchen gibt,
ist ja umsonst.

> aber das kann ich nicht bezahlen, ebenso wie mir mal eben ein Rennrad
> kaufen. Selbst das Fitnessstudio könnte man die Sparvariante nennen,

Fitnessstudio brauchts auch nicht. Wozu?
Gymnastik macht Sinn, ja. Aber das geht auch im Laufverein,
im Triathlonverein, im Radclub oder zu Hause (am schwierigsten)

> Eigentlich in Kürze: Ich habe Spaß am Radfahren, brauchte ein
> langfristiges Trainingsziel und möchte einfach mal ein Radrennen aus
> Teilnehmersicht erleben.

Dann viel Glück und lass uns hören, was draus wird ;-)

Christian

Jürgen Schlottke

unread,
Sep 3, 2005, 5:23:58 AM9/3/05
to
Hallo Ilka!

> Stimmt, die Einrichtung "RTF" hatte ich gar nicht
> mehr auf der Rechnung. Das ist eine Super Idee!
> In grauer Vorzeit habe ich sowas sowohl mitgefahren
> als auch mitorganisiert...
>
> Wie kann man sich darüber informieren, wann was wo
> stattfindet? Gibt's da eine Website oder eine Zeitschrift
> oder einen Kalender?

RTF-Termine siehe:
http://www.radsport-aktiv.de/kalender/kalender.php?Art=RTF

Die RTF-Saison geht von Mitte März bis Mitte Oktober.

Jürgen

Richard Blume

unread,
Sep 3, 2005, 5:32:41 AM9/3/05
to
Moin,

Christian Volk <chnospamremove...@gmx.de> schrub:

> Ok.

Und dafür ein Fullquote? ;)

Richard Blume

unread,
Sep 3, 2005, 5:45:51 AM9/3/05
to
Moin,

Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de> schrub:

> Ich kenne außer anderen Frauen nur noch einen Hund, der so heißt.


> Und selbst das ist 'ne Sie... ;-)

Einen Illka mit zwei l kenne ich in Berlin. Ingenieur, ich glaube für
Gebäudetechnik.

> Sag mal, wie viele Räder bunkerst du so? *staun*

Zu viele für die Grösse meinerWohnung. Zu wenige um alle haben zu können,
die ich will. Im Moment 7. Aus den Teilen die ich rumliegen habe könnte man
drei oder vier weitere bauen. Einige meiner Räder kannst Du unter
http://www.radbasteln.de gucken (zwei Vitus, ein Kuwahara, ein Kettler). Nen
Rennrahmen in 60 habe ich rumliegen, kanst Du gerne haben.

> Danke für all die guten Ratschäge, aber derzeit ist da definitiv
> gar nichts zu machen. Vielleicht sieht das in einem halben Jahr
> besser aus, dann gehe ich vielleicht doch auf die Pirsch, aber
> derzeit sieht es nicht nach genügend Geld für ein Rennrad aus,
> auch nicht für ein gebrauchtes.

Mein ultimativer Tipp wenns günstig sein soll: Ostern bei Ebay. Das ist der
Zeitpunkt wo die Leute Urlaub haben, ihre Räder im Keller verstaubt stehen
sehen, sich neue zulegen um endlich mal wirklich zu fahren und die alten
loswerden wollen weil gute Vorsätze sich leichter durchhalten lassen, wenn
sie teuer waren. Definitiv die beste Zeit für den Kauf. Falls das dann noch
aktuell ist: ich helfe gerne und gucke über ne Auktion mal drüber...

Bis dahin sparen? :)

Ich habe schon komplette Räder für das Geld gekauft, was ein neuer
Rennreifensatz kostet.

Christian Volk

unread,
Sep 3, 2005, 5:50:51 AM9/3/05
to
Richard Blume wrote:
> Moin,
>
> Christian Volk <chnospamremove...@gmx.de> schrub:
>
>> Ok.
>
> Und dafür ein Fullquote? ;)
>
> cu,
> Richard

Jo.

SCNR

Wolfgang Strobl

unread,
Sep 3, 2005, 6:01:36 AM9/3/05
to
Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de>:

>Stephan Gerlach schrieb:
>> Ilka Borchers schrieb:
>> Wieviel fährst/trainierst du denn bie jetzt bzw. hast trainiert?
>> Z.B. wieviel Kilometer im Jahr,...?
>
>Früher bin ich sehr viel gefahren... Dann mehrere Jahre gar nicht mehr.
>Seit April diesen Jahres wieder mehr...

Meine Erfahrung mit einem Arbeitsweg von gut 12 km und 120 Höhenmeter
ist, daß es mindestens ein Jahr täglicher Fahrt braucht, bis man
genügend Muskelmasse und Kreislaufkapazität aufgebaut hat, um das von
einer anstrengenden zu einer eher beiläufig stattfindenden Aktivität
werden zu lassen.


[...]

>>>Zur Zeit fahre ich mit dem Rad zur
>>>Arbeit, das sind knapp 10 km. Da bin ich dann mit
>>>Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 18 (morgens) und 21
>>>(nachmittags) km/h dabei.
>> Das allein sagt noch nix viel aus.
>> Wie ist die Strecke (windig, hügelig, Stop-and-Go)?
>
>Morgens meistens windstill, wenn nicht, dann schiebend. 41 Höhenmeter an
>Steigungen, gut verteilt über die ganze Strecke. Ein relativ kurzes,
>starkes Gefälle. Seit einer Woche ist Licht morgens Pflichübung, das
>sorgt für zusätzlichen Kraftaufwand.

Meine Strecke (s.o.) schaffe ich mit dem Rennrad hin- und zurück in
einer Stunde, also mit einem Schnitt von 25 km/h, sofern ich nicht
gerade erkältet bin oder zur Stoßzeit fahre. Anfangs, mit dem
Hollandrad, habe ich fast zwei Stunden dafür gebraucht. Wenn ich mit dem
Dreckrad und gemütlich fahre, sind es auch eher 20 km/h.

Was das Licht anbetrifft, kostet mich das keine Kraft, da ich eine
Akkubeleuchtung benutze. Wenn man jeden Tag fährt, ist die Pflege der
Akkus kein Problem. Der - alte, längst nicht mehr erhältliche - Friwo
vom Dreckrad kommt abends auf den Sockel, die Akkus von der
Sigma-Leuchte am Wochenende ins Ansmann. Beim nächsten Wechsel des
Dreckrads wird's aber wohl ein SON werden.

Aber "schiebend"? Wozu das denn? Mir scheint, Du hast da noch eine
Menge Potential zur Leistungsverbesserung.

>
>Nachmittags mehr bergab als bergauf, aber dafür üblicherweise Gegenwind.
>Das Gefälle vom Morgen wird dann zu einer knackigen Steigung.

Das sollte mit einer 3x7 kein Problem sein.

>
>Stop-an-go erfreulich wenig, eigentlich nur beim Queren des Berner
>Heerwegs. Ich habe die Route zur Arbeit der Luftlinie angenähert und
>fahre überwiegend durch Wohnstraßen, sehr wenig Pflicht-Radweg auf der
>ganzen Strecke.

Wenig Radwege ist günstig, sowohl was den Schnitt angeht, als auch
bezüglich der Sicherheit. Was die Fahrt durch Wohnstraßen angeht, so
bin ich bei der Optimierung meiner Route zur Arbeit auch davon
weitgehend abgekommen. Auf Hauptstraßen fährt man, so lange sie nicht
radwegeverseucht sind, auch mit dem Fahrrad i.A. sicherer und schneller
als auf Nebenstrecken. Wenn man so will, räumt einem der motorisierte
Verkehr in gleicher Richtung eine Menge an Hindernissen aus dem Weg, auf
die man auf den Nebenstrecken wie ein Schießhund aufpassen muß.

>
>>>Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
>>>halten?
>> Mehr fahren. :-)
>
>Ach nee :-)

Und vor allem regelmäßig. Oder schneller fahren. Eigentlich ist so ein
Arbeitsweg mit Stadtverkehr ein optimales Trainingsumfeld -
Ampelsprints, grüne Wellen, Abbiegespuren stellen allerhand
Anforderungen an die Spurtfähigkeit. Lediglich die Grundausdauer wird
man so kaum verbessern können. Mir persönlich ist das ziemlich egal, so
lange es dafür reicht, eine Strecke wie
http://www.mystrobl.de/ws/fahrrad/touren/sw.html gemütlich und ohne viel
Vorbereitung zwischen Mittagessen und Tee fahren zu können.


--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 6:28:52 AM9/3/05
to
Wolfgang Strobl schrieb:
> Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de>:

>>Morgens meistens windstill, wenn nicht, dann schiebend. 41 Höhenmeter an
>>Steigungen, gut verteilt über die ganze Strecke. Ein relativ kurzes,
>>starkes Gefälle. Seit einer Woche ist Licht morgens Pflichübung, das
>>sorgt für zusätzlichen Kraftaufwand.
> [...]

> Was das Licht anbetrifft, kostet mich das keine Kraft, da ich eine
> Akkubeleuchtung benutze. [...]

Ich betrachte dies eigentlich als zusätzlichen Trainingsreiz. Wenn es in
Hamburg schon keine wirklichen Hügel gibt, muss ich nehmen was ich
kriegen kann...

> Aber "schiebend"? Wozu das denn? Mir scheint, Du hast da noch eine
> Menge Potential zur Leistungsverbesserung.

Ähem, Missverständnis. Der Wind schiebt mich, nicht ich das Rad...

>>Nachmittags mehr bergab als bergauf, aber dafür üblicherweise Gegenwind.
>>Das Gefälle vom Morgen wird dann zu einer knackigen Steigung.
> Das sollte mit einer 3x7 kein Problem sein.

Ist es auch nicht wirklich, inzwischen fahre ich mit ca. 18 km/h da
rauf, aber ich bin noch ziemlich aus der Puste, wenn ich oben bin. Nur
die Erholung geht immer schneller.

>>Stop-an-go erfreulich wenig, eigentlich nur beim Queren des Berner
>>Heerwegs. Ich habe die Route zur Arbeit der Luftlinie angenähert und
>>fahre überwiegend durch Wohnstraßen, sehr wenig Pflicht-Radweg auf der
>>ganzen Strecke.
> Wenig Radwege ist günstig, sowohl was den Schnitt angeht, als auch
> bezüglich der Sicherheit. Was die Fahrt durch Wohnstraßen angeht, so
> bin ich bei der Optimierung meiner Route zur Arbeit auch davon
> weitgehend abgekommen. Auf Hauptstraßen fährt man, so lange sie nicht
> radwegeverseucht sind, auch mit dem Fahrrad i.A. sicherer und schneller
> als auf Nebenstrecken. Wenn man so will, räumt einem der motorisierte
> Verkehr in gleicher Richtung eine Menge an Hindernissen aus dem Weg, auf
> die man auf den Nebenstrecken wie ein Schießhund aufpassen muß.

Das mit den Hindernissen geht so. Es gibt zwei Ecken, eine davon mit
Radweg, an denen ich regelrecht darauf warte, dass da ein Autofahrer
Mist baut. Eines ist eine enge, unübersichtliche Kurve, in der auch auf
den Zackenlinien am Außenrand geparkt wird und die 30 km/h-Zone
missachtet wird. Das andere Eck (das mit Radweg) ist mit übermannshohen
Thujahecken so zugemauert, dass Radler und Autler sich erst sehen, wenn
der Autofahrer schon auf dem Radweg ist. Meistens *hört* Radler was
kommen, nur kam da neulich einer mit Hybridantrieb, da war nichts zu
hören. Ich stand einen halben Zentimeter vor seiner Beifahrertür, das
ging gerade noch mal gut, aber nur weil ich da die Hände an der Stelle
dirket an den Bremsen habe.

>>>>Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
>>>>halten?
>>>Mehr fahren. :-)
>>Ach nee :-)
> Und vor allem regelmäßig. Oder schneller fahren. Eigentlich ist so ein
> Arbeitsweg mit Stadtverkehr ein optimales Trainingsumfeld -
> Ampelsprints, grüne Wellen, Abbiegespuren stellen allerhand
> Anforderungen an die Spurtfähigkeit. Lediglich die Grundausdauer wird

> man so kaum verbessern können. [...]

Tja, das mit dem idealen Trainingsumfeld stimmt wohl, wenn nur die Autos
nicht wären :-)

Ich habe mir jetzt erstmal für nächste Woche Mo-Do zur Arbeit radeln
aufgegeben und habe gerade festgestellt, dass am Sonntag (11.9.) in
Hamburg-Rahlstedt eine RTF stattfindet. Ich werde mich wohl mit der 50
km-Strecke amüsieren und mal sehen, wie lange ich dafür brauche.

Liebe Grüße,

Ilka

Elke Bock

unread,
Sep 3, 2005, 7:18:13 AM9/3/05
to
Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de> schrieb:

>Wolfgang Strobl schrieb:
>> Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de>:

>>>Nachmittags mehr bergab als bergauf, aber dafür üblicherweise Gegenwind.
>>>Das Gefälle vom Morgen wird dann zu einer knackigen Steigung.
>> Das sollte mit einer 3x7 kein Problem sein.
>
>Ist es auch nicht wirklich, inzwischen fahre ich mit ca. 18 km/h da
>rauf, aber ich bin noch ziemlich aus der Puste, wenn ich oben bin.

Genau sowas mußt du (auch) trainieren, wenn du beim Rennen
nicht bei jeder Tempoeinlage aus der Gruppe fallen willst.
Also ich meine, gelegentlich so schnell fahren, daß du
richtig außer Puste kommst.

>Nur die Erholung geht immer schneller.

Das ist der Trainingseffekt (außer dem schneller werden).


>missachtet wird. Das andere Eck (das mit Radweg) ist mit übermannshohen
>Thujahecken so zugemauert, dass Radler und Autler sich erst sehen, wenn
>der Autofahrer schon auf dem Radweg ist. Meistens *hört* Radler was
>kommen, nur kam da neulich einer mit Hybridantrieb, da war nichts zu
>hören. Ich stand einen halben Zentimeter vor seiner Beifahrertür, das
>ging gerade noch mal gut, aber nur weil ich da die Hände an der Stelle
>dirket an den Bremsen habe.

Würde ich als unzumutbar ansehen, und die Fahrbahn benutzen.


>> Und vor allem regelmäßig. Oder schneller fahren. Eigentlich ist so ein
>> Arbeitsweg mit Stadtverkehr ein optimales Trainingsumfeld -
>> Ampelsprints, grüne Wellen, Abbiegespuren stellen allerhand
>> Anforderungen an die Spurtfähigkeit. Lediglich die Grundausdauer wird
>> man so kaum verbessern können. [...]
>
>Tja, das mit dem idealen Trainingsumfeld stimmt wohl, wenn nur die Autos
>nicht wären :-)

Ach was. Kann man doch prima um die Wette fahren mit denen.
;-)


>Ich habe mir jetzt erstmal für nächste Woche Mo-Do zur Arbeit radeln
>aufgegeben und habe gerade festgestellt, dass am Sonntag (11.9.) in
>Hamburg-Rahlstedt eine RTF stattfindet. Ich werde mich wohl mit der 50
>km-Strecke amüsieren und mal sehen, wie lange ich dafür brauche.

Viel Spaß.


mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.

Wolfgang Strobl

unread,
Sep 3, 2005, 7:46:25 AM9/3/05
to
Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de>:

>Wolfgang Strobl schrieb:
>> Ilka Borchers <Ilka-B...@gmx.de>:
>>>Morgens meistens windstill, wenn nicht, dann schiebend. 41 Höhenmeter an
>>>Steigungen, gut verteilt über die ganze Strecke. Ein relativ kurzes,
>>>starkes Gefälle. Seit einer Woche ist Licht morgens Pflichübung, das
>>>sorgt für zusätzlichen Kraftaufwand.
>> [...]
>> Was das Licht anbetrifft, kostet mich das keine Kraft, da ich eine
>> Akkubeleuchtung benutze. [...]
>
>Ich betrachte dies eigentlich als zusätzlichen Trainingsreiz. Wenn es in
>Hamburg schon keine wirklichen Hügel gibt, muss ich nehmen was ich
>kriegen kann...

Warum nicht. Was mich betrifft, ich fahre zu dem Zweck dann lieber etwas
schneller.

>
>> Aber "schiebend"? Wozu das denn? Mir scheint, Du hast da noch eine
>> Menge Potential zur Leistungsverbesserung.
>
>Ähem, Missverständnis. Der Wind schiebt mich, nicht ich das Rad...

Ach so, ja.

>
>>>Nachmittags mehr bergab als bergauf, aber dafür üblicherweise Gegenwind.
>>>Das Gefälle vom Morgen wird dann zu einer knackigen Steigung.
>> Das sollte mit einer 3x7 kein Problem sein.
>
>Ist es auch nicht wirklich, inzwischen fahre ich mit ca. 18 km/h da
>rauf, aber ich bin noch ziemlich aus der Puste, wenn ich oben bin. Nur
>die Erholung geht immer schneller.

Ich habe anfangs den Fehler gemacht, die Steigungen zu schnell anzugehen
und dafür sonst zu langsam zu fahren. Programme wie bikepwr
http://drffaq.freezope.org/drf/bikepwr oder (etwas overengineered)
http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm helfen, wenn man wissen will,
wie schnell man bei gleichem Leistungbedarf eine Steigung hochfahren
kann. Wenn Du eine 4%-Steigung mit 18 km/h hochfährst, sind das ca. 220
Watt. Damit fährst Du in der Ebene >30 km/h.

>
>>>Stop-an-go erfreulich wenig, eigentlich nur beim Queren des Berner
>>>Heerwegs. Ich habe die Route zur Arbeit der Luftlinie angenähert und
>>>fahre überwiegend durch Wohnstraßen, sehr wenig Pflicht-Radweg auf der
>>>ganzen Strecke.
>> Wenig Radwege ist günstig, sowohl was den Schnitt angeht, als auch
>> bezüglich der Sicherheit. Was die Fahrt durch Wohnstraßen angeht, so
>> bin ich bei der Optimierung meiner Route zur Arbeit auch davon
>> weitgehend abgekommen. Auf Hauptstraßen fährt man, so lange sie nicht
>> radwegeverseucht sind, auch mit dem Fahrrad i.A. sicherer und schneller
>> als auf Nebenstrecken. Wenn man so will, räumt einem der motorisierte
>> Verkehr in gleicher Richtung eine Menge an Hindernissen aus dem Weg, auf
>> die man auf den Nebenstrecken wie ein Schießhund aufpassen muß.
>
>Das mit den Hindernissen geht so. Es gibt zwei Ecken, eine davon mit
>Radweg, an denen ich regelrecht darauf warte, dass da ein Autofahrer
>Mist baut. Eines ist eine enge, unübersichtliche Kurve, in der auch auf
>den Zackenlinien am Außenrand geparkt wird und die 30 km/h-Zone
>missachtet wird. Das andere Eck (das mit Radweg) ist mit übermannshohen
>Thujahecken so zugemauert, dass Radler und Autler sich erst sehen, wenn
>der Autofahrer schon auf dem Radweg ist. Meistens *hört* Radler was
>kommen, nur kam da neulich einer mit Hybridantrieb, da war nichts zu
>hören. Ich stand einen halben Zentimeter vor seiner Beifahrertür, das
>ging gerade noch mal gut, aber nur weil ich da die Hände an der Stelle

>dirket an den Bremsen habe.^

Es sind nicht nur die Autos, die auf Nebenstrecken zur Gefahren werden.
Fußgänger, die ohne zu schauen auf die Straße latschen ("ist ja kein
Verkehr"), Teile von Sperrmüll, die dort tagelang auf der Fahrbahn
herumliegen, Baustellen, die nicht gesichert werden, Sandhaufen von
Hausumbauten, Glasscherben, die lange brauchen, bis sie von den
Autoreifen zur Seite geräumt werden, Lehm von einem Baustellenfahrzeug,
liegengebliebene Blätter von Bäumen, die beim nächsten Regen eine
schmierseifenähnliche Schmiere produzieren ... all das findet man auf
Hauptstraßen nicht oder höchstens für eine halbe Stunde, bis die
Fahrspur von den vielen Autoreifen wieder trocken und saubergefahren
ist.

Ich habe hier auf dem Weg zur Arbeit eine Straße, die beidseitig von
alten Linden gesäumt ist, die offenbar von einer Krankheit befallen
sind. An manchen Tagen sind Bürgersteig UND Fahrbahn derart glatt, daß
man dort trotz des Rauhasphalts kaum gehen kann, wenn man Schuhe mit
harten Sohlen hat. Mit dem Fahrrad und den richtigen Reifen (noch nicht
verhärtete Slicks, weiche Gummimischung) geht es einigermaßen, aber eine
Vollbremsung möchte ich dort nicht machen müssen.

>
>>>>>Wie kann ich meine Leistung verbessern und das auch für längere Zeit
>>>>>halten?
>>>>Mehr fahren. :-)
>>>Ach nee :-)
>> Und vor allem regelmäßig. Oder schneller fahren. Eigentlich ist so ein
>> Arbeitsweg mit Stadtverkehr ein optimales Trainingsumfeld -
>> Ampelsprints, grüne Wellen, Abbiegespuren stellen allerhand
>> Anforderungen an die Spurtfähigkeit. Lediglich die Grundausdauer wird
>> man so kaum verbessern können. [...]

>Tja, das mit dem idealen Trainingsumfeld stimmt wohl, wenn nur die Autos
>nicht wären :-)

Wieso? Die liefern doch erst den richtigen Ansporn. Ich stehe z.B. jeden
Tag an einer großen Kreuzung (Bertha-von-Suttner-Platz in Bonn) und
freue mich jedesmal, wenn ich dort schneller auf der gegenüberliegenden
Seite des Platzes bin (ca. 30 m) als das Auto neben mir.

Markus Merkl

unread,
Sep 3, 2005, 7:53:05 AM9/3/05
to
Ilka Borchers wrote:
> Außerdem wachsen Rennräder mit 60-cm-Rahmen nicht gerade auf den Bäumen ;->

=:-)
91er Schrittlänge? Send pix.

Markus

Markus Merkl

unread,
Sep 3, 2005, 7:53:15 AM9/3/05
to
Ilka Borchers wrote:
> Richard Blume schrieb:
>
>> Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> schrub:
>>
>>> Vielleicht leiht dir Richard B. eines von seinen aus.
>>
>> Klar. Allerdings wusste ich nicht, das Ilka ein Frauenname ist, sonst
>> hätte
>> ich vorsichtiger ein Rad angeboten <grins> =8)
>
> Sag mal, wie viele Räder bunkerst du so? *staun*

Es ist hier durchaus nicht unüblich, daß sich in einem Haushalt pro
Person einige Fahrräder befinden. Wenn man sich auf das allernötigste
beschränkt sollte man mit ca. 3 hinkommen.

Markus

Ilka Borchers

unread,
Sep 3, 2005, 8:04:01 AM9/3/05
to
Markus Merkl schrieb:

> Ilka Borchers wrote:
>
>> Außerdem wachsen Rennräder mit 60-cm-Rahmen nicht gerade auf den
>> Bäumen ;->
> =:-)
> 91er Schrittlänge?

88 cm.

Send pix.

Nö.

Die gesamte Körpergröße verteilt sich individuell sehr unterschiedlich.
Manche haben einen längeren Oberkörper und verhältnismäßig kurze Beine.
Bei mir ist es eben umgekehrt.

Ich habe damals beim Reiseradkauf lange suchen müssen, das Vorgängerrad
hatte 52 cm und es war ein einziger Krampf, darauf eine vernünftige
Sitzhaltung hinzukriegen.

Viele Grüße,

Ilka

Martin Schmachtel

unread,
Sep 3, 2005, 12:09:03 PM9/3/05
to
Ilka Borchers schrob:

> Stephan Gerlach schrieb:
>
>> V.a. muß man für den 30er Schnitt meistens viel schneller fahren
>> als 30 (so um die 33 sollte man als "Default-Wert" schon auf dem
>> Tacho stehen haben)
>
> In der Regel ist das so, ja, aber...
>
>> Die langsamen Passagen (Stadtdurchfahrt, Vorfahrt beachten,
>> kleine Hügel) reißen einen ziemlich schnell runter.
>
> zumindest der Punkt "Vorfahrt achten" fällt bei den Cyclassics flach.
> Alles abgesperrt, Vorfahrt überall für die Radler...

Der Ausgangspunkt war ja der Einwurf von Richard, mal einen 30er Schnitt
im Training zu fahren. Das ist fuer nen Anfaenger ganz schoen ambitioniert
und sicher nicht notwendig, um an der 55km Cyclassics-Strecke teilzunehmen.

Man kann das aber schon mal machen, wenn man Lust drauf hat und es nicht
zu oft macht. Im Training faehrt man aber eigentlich nie so schnell wie
im Rennen, jedenfalls nicht dauerhaft. Die "Trainingsweltmeister" sind
meistens eher nicht die schnellen Fahrer.

> Aber um einen Schnitt von 25 hinzulegen, sollte in der Tat ein wenig
> mehr angepeilt werden, damit das mit den Hügelchen auch paßt.

Wenn Du ein bisschen trainierst, sollte bin zum naechsten Jahr auch ein
30er Schnitt *im Rennen* kein Problem sein. Ist ja ein Lutscherrennen <eg>

ciaole
schmadde

Martin Schmachtel

unread,
Sep 3, 2005, 12:15:45 PM9/3/05
to
Christian Volk schrob:
> Ilka Borchers wrote:

> Noch ein Jahr später Marathon gelaufen und dieses Jahr stand ich bei
> einem Ironman am Start .... als langfristiges Ziel zur
> Selbstmotivation...
>
>> Ich wollte mir einfach ein langfristiges Ziel setzen, auf das ich
>> hinarbeiten kann, als Selbstmotivation.
>
> .... ;-) Fitnessmäßig hats das bei mir auch echt voll gebracht.
>
> (Ok, WK lief nicht. 2h bei 16° Schwimmen war Pech,
> danach war ich unterkühlt und durfte
> nicht mehr weitermachen. Aber nächstes Jahr schaff ich's,
> auch wenn das Wetter wieder so xxx wird ;-) )

Also ohne Training bei ner Tria-LD machen ja viele mit. Sag ich ja auch nix
gegen - mit ganz viel Glueck kann das ja sogar grade noch so klappen (ich
kenne da auch so einen, ist noch kurz vor Zielschluss eingetrudelt. Aber
wenn das Wunder dann doch nicht eintritt und man erwartungsgemaess aufgeben
muss, das dann noch als Pech zu verkaufen, das bekommst wohl nur Du hin.

Ich glaub, ich guck naechstes Jahr beim Ostseeman zu ;)

ciaole
schmadde

Martin Schmachtel

unread,
Sep 3, 2005, 12:22:38 PM9/3/05
to
Ilka Borchers schrob:
> Richard Blume schrieb:
> [...]
>> Wie gross bist Du? Wenn Du ein bisschen drauf aufpasst, leihe ich Dir nen
>> Renner zu dem Zweck für ein, zwei Wochen davor. Abgesehen davon, kannst Du
>> die 55 km Jedermannstrecke mit dem Reiserad gut bewältigen. Versuch nen
>> knappen 30er Schnitt hinzukriegen im Training, dann passt das...

>
> Richard, danke für dein Angebot, aber ich werde mit meinem Fahrrad
> fahren oder gar nicht. Hat was mit persönlicher Sturheit zu tun...
> Außerdem wachsen Rennräder mit 60-cm-Rahmen nicht gerade auf den Bäumen ;->

Ich haette da noch eins in Rahmenhoehe 60. Bin ich die letzten 13 Jahre mit
gefahren. Ist optisch eher runtergekommen, aber technisch noch o.k.
(Verschleissteile fast neu). Im Moment benutze ich das noch, aber irgendann
kommt ein neues her. Kannst Dich ja mal melden.

ciaole
schmadde

Martin Schmachtel

unread,
Sep 3, 2005, 12:30:09 PM9/3/05
to
Markus Merkl schrob:

> Es ist hier durchaus nicht unüblich, daß sich in einem Haushalt pro
> Person einige Fahrräder befinden. Wenn man sich auf das allernötigste
> beschränkt sollte man mit ca. 3 hinkommen.

Wie kommt man denn mit 3 Raedern aus? Da muss man doch entweder aufs
Alltagsrad, das Ausgehrad, das Waldautobahnrad, das Trainingsrennrad
oder die Zeitfahrmaschine verzichten ;)

ciaole
schmadde

Richard Blume

unread,
Sep 3, 2005, 12:39:52 PM9/3/05
to
Moin,

Martin Schmachtel <schm...@syscall.de> schrub:

> Ich haette da noch eins in Rahmenhoehe 60. Bin ich die letzten 13
> Jahre mit gefahren. Ist optisch eher runtergekommen, aber
> technisch noch o.k. (Verschleissteile fast neu).

Mein 60er Rahmen ist auch optisch annehmbar- Spendenaktion und dann aus zwei
mach eins?

Aber nur wenn Ilka bei den Cyclassics in einem drf- Hamster-t-shirt fährt :)
Man könnte dort dann ja ein DRF Treffen mit Jubelzwang abhalten...

Christian Volk

unread,
Sep 3, 2005, 12:55:30 PM9/3/05
to

Und ich hab zZ nur 1 :-(

Naja ok, mit Rennrad 2. Aber eigentlich bräuchte ich 2 mehr, mindestens
1.
Warum nur wurde mir mein Tourenrad geklaut :(

In ner 15m²-Bude ist einfach nciht mehr Platz als für ein Rennrad
(Steht in ner Ecke und zwar _hochkant_ hinter PC und Anlage,
neben Besen und hinter Monitor gequetscht. An Wänden oder ähnlichem
wäre kein Platz, um es unterzubringen.
Und die Decke ist nicht hoch genug, außerdem weiß ich nicht, wie
ich das Fahrrad quer an die Decke kleben könnte ;-) )

Gruß,

Christian

Daniel Roedding

unread,
Sep 3, 2005, 1:25:03 PM9/3/05
to
Christian Volk schrieb:

> In ner 15m²-Bude ist einfach nciht mehr Platz als für ein Rennrad
> (Steht in ner Ecke und zwar _hochkant_ hinter PC und Anlage,
> neben Besen und hinter Monitor gequetscht. An Wänden oder ähnlichem
> wäre kein Platz, um es unterzubringen.
> Und die Decke ist nicht hoch genug, außerdem weiß ich nicht, wie
> ich das Fahrrad quer an die Decke kleben könnte ;-) )

Du setzt die Prioritäten völlig falsch. Als erstes ersetzt Du mal
Deinen Pissi durch ein Notbuch. Das kannst Du auch auf dem Bett
nutzen, also ist der Schreibtisch dann auch überflüssig.

Die Anlage reduzierst Du auf einen tragbaren CD- und MP3-Player.
Die Brüllwürfel werden dann unter die Decke getackert.

Einen Besen brauchst Du eh nicht, wenn da kein Platz mehr frei
ist, den Du fegen könntest. Denn der eingesparte Raum wird ja
dann von den Rädern okkupiert.

Daniel

Sören Reiche

unread,
Sep 3, 2005, 2:07:54 PM9/3/05
to

Richard Blume schrieb:

>
> Aber nur wenn Ilka bei den Cyclassics in einem drf- Hamster-t-shirt fährt :)
> Man könnte dort dann ja ein DRF Treffen mit Jubelzwang abhalten...
>

Sowas gibt es wirklich? Als Trikot? Auch haben wollen! :-)

Bis die Tage,
Sören

Richard Blume

unread,
Sep 3, 2005, 2:27:23 PM9/3/05
to
Moin,

Sören Reiche <sore...@yahoo.de> schrub:

>> Hamster-t-shirt

> Sowas gibt es wirklich? Als Trikot? Auch haben wollen! :-)

Wenn wir welche beflocken lassen, dann gibts die? Mehr Interessenten? Jemand
der die Abwicklung in die Hand nimmt?

Mathias Böwe

unread,
Sep 3, 2005, 3:51:02 PM9/3/05
to
Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:

> Ilka Borchers schrieb:


>
> > 25 km/h Schnitt sind bei den Cyclassics Pflicht - und ich will
> > nicht im Besenwagen enden, weil ich zu langsam bin...
>
> 25er Schnitt auf nur 55km sollte eigentlich auch mit Treckingrad
> machbar sein, v.a. da du Windschatten fahren kannst.
> Schonmal in der Gruppe gefahren?

Zu diesem Thema fällt mir ein, daß vor wenigen Jahren ein Teilnehmer der
Cyclassics einen schönen Bericht abgeliefert hat. Wenn ich nur wüßte,
wer das war... Ah, hier ist er ja:
<http://groups.google.de/group/de.rec.fahrrad/browse_frm/thread/e4bee20b
ba02e0e5/6517a1020c3a51fc?lnk=st&q=cyclassics+group:de.rec.fahrrad&rnum=
16&hl=de#6517a1020c3a51fc>

Vielleicht ergeben sich aus diesem Thread auch einige Hinweise für die
OP, wobei sie sich nicht durch die Miesepetra abschrecken lassen sollte,
die dort rumgestänkert hat.

Mathias
--
inzwischen auch ohne signature

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