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Bruch einer Fahrradfelge(Mavic SUB)

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RUGE Projrkt

unread,
Nov 23, 1997, 3:00:00 AM11/23/97
to

Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge
schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark beanspruchten.
Nachdem wir die 4 Monate alten Felgen zum Händler brachten um sie zu
reklamieren, hörten wir nur, das der Händler sie einschicken kann. Nach ca.
4 Wochen kam die Antwort das diese Felgen angeblich durch einen Unfall
beschädigt wurden. Danach haben wir uns natürlich keine Mavic Felge gekauft,
sondern eine Regida Felge mit der ich seit über 6 Monaten problemlos fahre.
Wem ist so etwas auch passiert?

Mit freundlichen Grüßen
Jörg


Hans-Joachim Zierke

unread,
Nov 25, 1997, 3:00:00 AM11/25/97
to

RUGE Projrkt schrieb:


> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge
> schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
> Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
> während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark beanspruchten.


Ich glaube Dir kein Wort. Der Speichenzug hätte sie bei diesem Bruchbild
zusammengehalten.

Entweder Unfall oder besonders mies eingespeicht, mit viel zu geringer
Vorspannkraft.


hajo

--
"Fleiß ist wichtiger als Intelligenz"

Heinrich-Bauer-Verlag: 12 Thesen für erfolgreiches Arbeiten im Bauer-Verlag,
These 7

Olaf Schultz

unread,
Nov 25, 1997, 3:00:00 AM11/25/97
to

In article <slrn67k7h...@quijote.Huellhorst.Zierke.com>, ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com (Hans-Joachim Zierke) writes:
|>
|> RUGE Projrkt schrieb:
|>
|>
|> > Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge
|> > schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
|> > Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
|> > während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark beanspruchten.
|>
|>
|> Ich glaube Dir kein Wort. Der Speichenzug hätte sie bei diesem Bruchbild
|> zusammengehalten.
|>
|> Entweder Unfall oder besonders mies eingespeicht, mit viel zu geringer
|> Vorspannkraft.
Scheint aber eine MAVIC-spezifisches Problem zu sein. Einem Freund von mir ist
die SUP217 Ceramic auch ziemlich schnell gebrochen: Flanke am "Ubergang zwischen
Flanke und Hohlkammer. Der Ri"s war bis auf die Schwei"snahtzone am gesamten
Umfang. Was bei MAVIC daraus geworden ist mit der eingeschickten Felge wei"s ich
leider nicht.

Olaf, ich wei"s nicht, warum sie alle auf Weinmann-Felgen einpr"ugeln

--
Olaf Schultz, 21073 Hamburg-Harburg, http://www.tu-harburg.de/~kt2os
e-Mail: O.Sc...@tu-harburg.de
"Das Auto ist ein Artefakt, das unter ander'm auch der Fortbewegung dient!"


Bodo Meier

unread,
Nov 25, 1997, 3:00:00 AM11/25/97
to

in slrn67k7h...@quijote.Huellhorst.Zierke.com schrieb Hans-Joachim
Zierke <ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com>:
HJZ>RUGE Projrkt schrieb:
HJZ>
HJZ>

> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control
>Felge
> schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
> Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
> während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark
>beanspruchten.
HJZ>
HJZ>
HJZ>Ich glaube Dir kein Wort. Der Speichenzug hätte sie bei diesem
HJZ>Bruchbild
HJZ>zusammengehalten.
HJZ>
HJZ>Entweder Unfall oder besonders mies eingespeicht, mit viel zu geringer
HJZ>Vorspannkraft.
Hm, was verstehst Du unter "zusammenhalten"? Ein Riß kann sich doch durch das
Material gearbeitet haben und ein Auseinanderweichen durch den Speichenzug
verhindert worden sein. Mache ich einen Denkfehler?

Gruß und tschüß,
Bodo

Hans-Joachim Zierke

unread,
Nov 26, 1997, 3:00:00 AM11/26/97
to

Olaf Schultz schrieb:


> Scheint aber eine MAVIC-spezifisches Problem zu sein. Einem Freund von mir ist
> die SUP217 Ceramic auch ziemlich schnell gebrochen: Flanke am "Ubergang zwischen
> Flanke und Hohlkammer. Der Ri"s war bis auf die Schwei"snahtzone am gesamten
> Umfang.

Dieses Bruchbild ist glaubhaft, weil es in der Realität vorkommt, wenn auch
normalerweise erst nach kräftigem Reifenflanken-Verschleiß.

Hans-Joachim Zierke

unread,
Nov 26, 1997, 3:00:00 AM11/26/97
to

Bodo Meier schrieb:

> Hm, was verstehst Du unter "zusammenhalten"? Ein Riß kann sich doch durch das
> Material gearbeitet haben und ein Auseinanderweichen durch den Speichenzug
> verhindert worden sein. Mache ich einen Denkfehler?


Dann würde niemand von einem Bruch während der Fahrt reden, weil man ja
nicht weiß, seit wann er da ist.

Ich glaube nicht daran, weil die Felge mit Tonnenkraft zusammengepreßt
wird, und selbst die hohe Entlastung der Speichen nur Einfedern im
Hunderstelmillimeterbereich zuläßt.

Dieses Bruchbild ist hingegen völlig logisch dann, wenn die Felge nicht
durch Speichenkraft gestützt wird, also die einwirkende Kraft höher ist als
die Summe der Vorspannkraft in diesem Bereich. Ich könnte mir das
vorstellen, wenn ca. 10 Speichen völlig entlastet sind, also normalerweise
eine Kraft von um die 10.000 N einwirkt, eine Tonne.

So etwas kann vielleicht beim Sprung vom Garagendach passieren, oder bei
einem Unfall.
Je lascher eingespeicht wurde, desto leichter passiert es, weshalb eine
Schlabber-Einspeichung ebenfalls in Frage kommt.


Die Lebenserfahrung sagt, daß ich Radfahrer sah, die mit 15 völlig
losen Speichen im Hinterrad fuhren, und daß MTBiker schon Gabeln zu
reklamieren versuchten, die beim Sprung vom Garagendach draufgegangen waren
(ja, ernsthaft). Sie sagt auch, daß eine Felge am Horn, oder an der
Verbindungsstelle, oder von Nippelloch zu Nippelloch bricht.

Rainer Hess

unread,
Nov 26, 1997, 3:00:00 AM11/26/97
to

>> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge
>> schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
>> Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
>> während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark beanspruchten.
>
>
>Ich glaube Dir kein Wort. Der Speichenzug hätte sie bei diesem Bruchbild
>zusammengehalten.

>
>Entweder Unfall oder besonders mies eingespeicht, mit viel zu geringer
>Vorspannkraft.

Mit *brach* meinte er sicherlich Risse und nicht *zusammenbrechen*.

Rainer

Olaf Schultz

unread,
Nov 27, 1997, 3:00:00 AM11/27/97
to

In article <slrn67p8m...@quijote.Huellhorst.Zierke.com>, ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com (Hans-Joachim Zierke) writes:
|>
|> Olaf Schultz schrieb:
|>
|>
|> > Scheint aber eine MAVIC-spezifisches Problem zu sein. Einem Freund von mir ist
|> > die SUP217 Ceramic auch ziemlich schnell gebrochen: Flanke am "Ubergang zwischen
|> > Flanke und Hohlkammer. Der Ri"s war bis auf die Schwei"snahtzone am gesamten
|> > Umfang.
|>
|> Dieses Bruchbild ist glaubhaft, weil es in der Realität vorkommt, wenn auch
|> normalerweise erst nach kräftigem Reifenflanken-Verschleiß.
Ausnahmen best"atigen die Regel: Die Keramikschicht war bis auf vereinzelte
Abplatzungen noch fast in voller Dicke drauf!

Niels Koll

unread,
Nov 27, 1997, 3:00:00 AM11/27/97
to

RUGE Projrkt wrote:
>
> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control
> Felge schon nach ca. 2000 km.
> Nachdem wir die 4 Monate alten Felgen zum Händler brachten um sie zu
> reklamieren, hörten wir nur, das der Händler sie einschicken kann.

Ich fahre meine Mavic Felgen jetzt schon ca. 11000 km und sie waren noch
nicht mal ansatzweise krumm oder haben in anderer Weise Zicken gemacht.

Aber mal was anderes:
Ich denke bis zu 6 Monate nach dem Kauf muss der Haendler selber fuer
das Produkt geradestehen, welches er verkauft. Da die Felge erst 4
Monate alt war, verstehe ich nicht, weshalb Du zugelassen hast das er
sie erstmal an Mavic schickt. Ich haette sofort ersatz gefordert.
--

Niels Koll

RBR #2

E-Mail: ko...@tu-harburg.de
Homepage: http://www.tu-harburg.de/~senk1707/

Hans-Joachim Zierke

unread,
Nov 28, 1997, 3:00:00 AM11/28/97
to

Olaf Schultz schrieb:

> |> Dieses Bruchbild ist glaubhaft, weil es in der Realität vorkommt, wenn auch
> |> normalerweise erst nach kräftigem Reifenflanken-Verschleiß.

> Ausnahmen best"atigen die Regel: Die Keramikschicht war bis auf vereinzelte
> Abplatzungen noch fast in voller Dicke drauf!


Hmmh - hieße ich Mavic, würde ich als erstes nachsehen, ob das Material des
Felgenhorns stirnseitig minimale Abflachungen/Stauchungen aufweist. Rein
zufällig.

hajo


--
Wissmann sprach: "Es werde Licht!" Und es kamen Reflektoren.
Olaf Schultz (O.Sc...@tu-harburg.de)

Hans-Joachim Zierke

unread,
Nov 29, 1997, 3:00:00 AM11/29/97
to

Bernhard Graf schrieb:

> Hat der Freund V-Brakes an besagtem Rad? Was ich gehört (nicht nur gelesen)
> habe, ist das Bersten von Ceramic-Felgen durch V-Brakes nicht selten;
> das Problem sei Mavic bekannt, man arbeite daran...


??? Das ist nur dann logisch, wenn die Bremse im Stand voll gezogen wird.

Hans-Joachim Zierke

unread,
Nov 30, 1997, 3:00:00 AM11/30/97
to

Bernhard Graf schrieb:


> HJZ> ??? Das ist nur dann logisch, wenn die Bremse im Stand voll gezogen wird.
>
> Wieso?

Weil die V-Brake nur im Stand stärker auf die Felge einwirkt. Hingegen ist
die Wirkkraft an der Felge, bei der Du den Salto machst, bei allen Bremsen
die gleiche - gleicher Reibbeiwert des Belages vorausgesetzt.

Rainer H. Rauschenberg

unread,
Dec 1, 1997, 3:00:00 AM12/1/97
to

On Sat, 29 Nov 1997, Hans-Joachim Zierke wrote:

> Bernhard Graf schrieb:
>=20
> > Hat der Freund V-Brakes an besagtem Rad? Was ich geh=F6rt (nicht nur ge=
lesen)
> > habe, ist das Bersten von Ceramic-Felgen durch V-Brakes nicht selten;=
=20


> > das Problem sei Mavic bekannt, man arbeite daran...

>=20


> ??? Das ist nur dann logisch, wenn die Bremse im Stand voll gezogen wird.

Wo ist der Unterschied zu der beliebten Hinterrad-Blockierbremsung?

Rainer "naja, nicht gerade allseits beliebt" Rauschenberg

Sven Marcus

unread,
Dec 1, 1997, 3:00:00 AM12/1/97
to

Hans-Joachim Zierke wrote:
[...]

> Wissmann sprach: "Es werde Licht!" Und es kamen Reflektoren.
> Olaf Schultz (O.Sc...@tu-harburg.de)

Das kann man aber nicht Wissmann anlasten, die Reflektoren sind schon
laenger Pflicht. Aber vielleicht koennte er die Pflicht abschaffen.

--
Sven Marcus glu...@uni-paderborn.de
FB 17/Informatik Uni-GH Paderborn Germany

Olaf Schultz

unread,
Dec 1, 1997, 3:00:00 AM12/1/97
to

In article <3482939D...@uni-paderborn.de>, Sven Marcus <glu...@uni-paderborn.de> writes:
|> Hans-Joachim Zierke wrote:
|> [...]
|> > Wissmann sprach: "Es werde Licht!" Und es kamen Reflektoren.
|> > Olaf Schultz (O.Sc...@tu-harburg.de)
|>
|> Das kann man aber nicht Wissmann anlasten, die Reflektoren sind schon
|> laenger Pflicht. Aber vielleicht koennte er die Pflicht abschaffen.
Der Spruch stammt, wie HaJo schreibt, von mir. Ich habe ihn verwendet, weil ich
mich ein bi"schen ausf"uhrlicher mit der StVZO beschr"aftigt hatte und mir dabei
halt das nackte Grausen kam.

Wissmann h"atte aber durchsetzen k"onnen, da"s auch 6V-Dynamos nach TA24 50%
Wirkungsgrad bei 15km/h haben mu"ssen (wie 12~V-Typen) und nicht 30%!


Olaf, auch Autos haben erschreckend wenig sichbares Licht, wenn der Asphalt na"s
ist.

Aber jedes popelige Autoruecklicht hat mehr Leistung als die zugestandene
Fahrradbeleuchtung insgesamt, Schultz

Ulli Horlacher

unread,
Dec 1, 1997, 3:00:00 AM12/1/97
to

Hans-Joachim Zierke <ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com> wrote:


> > Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge

> > schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
> > Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
> > während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark beanspruchten.

> Ich glaube Dir kein Wort.

Hier irrt sogar ein Hajo :-)

Die Mavic SUB ist in Tandemkreisen beruehmt-beruechtigt. Ich kenne keine
Tandem-Fahrer (*), bei denen sie laenger als 2000 km gehalten hat. Meist
brach sie schon sehr viel frueher. Diese Felge ist eine komplette
Fehlkonstruktion und Mavic hat das auch schon offiziell zugegeben
(gegenueber dem Tandemhersteller Santana, Eurobike-Messe 1997, ich war
selbst mit dabei).

Auf Solo-Fahrraedern haelt sie etwas laenger, aber je nach Beanspruchung
auch nicht besonders. Sehr gut dagegen ist die Mavic SUB 217-T, aber die
hat ausser dem Namen nix mit mit einer Mavic SUB (ohne T!) zu tun.


(*) und ich kenne eine MENGE Tandemler, siehe
http://www.uni-stuttgart.de/tandem/


--
\ Ulli Horlacher \ fram...@moep.bb.bawue.de \ SAFT://saft.belwue.de/framstag \
\ "Ich vertippe mich weit seltener als ich mich vermause" - Chris Blum \

Sven Marcus

unread,
Dec 2, 1997, 3:00:00 AM12/2/97
to O.Sc...@tu-harburg.de

Olaf Schultz wrote:
>
> In article <3482939D...@uni-paderborn.de>, Sven Marcus <glu...@uni-paderborn.de> writes:
> |> Hans-Joachim Zierke wrote:
> |> [...]
> |> > Wissmann sprach: "Es werde Licht!" Und es kamen Reflektoren.
> |> > Olaf Schultz (O.Sc...@tu-harburg.de)
> |>
> |> Das kann man aber nicht Wissmann anlasten, die Reflektoren sind schon
> |> laenger Pflicht. Aber vielleicht koennte er die Pflicht abschaffen.
> Der Spruch stammt, wie HaJo schreibt, von mir. Ich habe ihn verwendet, weil ich
> mich ein bi"schen ausf"uhrlicher mit der StVZO beschr"aftigt hatte und mir dabei
> halt das nackte Grausen kam.

Ich hatte ja Deinen Namen drunter gelassen. Aber ich hatte halt keine
Mitteilung von Dir gefunden, wo der Spruch auch drunter war, also hab
ich halt HaJo's Posting gequoted.

>
> Wissmann h"atte aber durchsetzen k"onnen, da"s auch 6V-Dynamos nach TA24 50%
> Wirkungsgrad bei 15km/h haben mu"ssen (wie 12~V-Typen) und nicht 30%!

Auch das hat er wohl versaeumt, wobei ich mit meinem AXA HR recht
zufrieden bin, den Wirkungsgrad hab ich allerdings nicht gemessen (liegt
aber wahrscheinlich unter 50%)


>
> Olaf, auch Autos haben erschreckend wenig sichbares Licht, wenn der Asphalt na"s
> ist.
>
> Aber jedes popelige Autoruecklicht hat mehr Leistung als die zugestandene
> Fahrradbeleuchtung insgesamt, Schultz

Und im Autolampenbereich wird wohl auch staerker entwickelt als fuer
Fahrraeder, so gibt es jetzt H4-Premium/Super-Lampen die wohl bei
gleicher nomineller Leistung durch eine Teilweise Krypton-Fuellung und
geaenderte Gluehwendel bis zu 30% mehr Licht bringen. Fuer den
Fahrradbereich muessen wir bestimmt ewig auf aehnliche Birnen warten.

>
> --
> Olaf Schultz, 21073 Hamburg-Harburg, http://www.tu-harburg.de/~kt2os
> e-Mail: O.Sc...@tu-harburg.de
> "Das Auto ist ein Artefakt, das unter ander'm auch der Fortbewegung dient!"

--

Thoralf Winkler

unread,
Dec 2, 1997, 3:00:00 AM12/2/97
to

Sven Marcus wrote:
> Und im Autolampenbereich wird wohl auch staerker entwickelt als fuer
> Fahrraeder, so gibt es jetzt H4-Premium/Super-Lampen die wohl bei
> gleicher nomineller Leistung durch eine Teilweise Krypton-Fuellung und
> geaenderte Gluehwendel bis zu 30% mehr Licht bringen. Fuer den
> Fahrradbereich muessen wir bestimmt ewig auf aehnliche Birnen warten.
Hallo,
Vielleicht hast Du ja auch 400$ übrig und schaust mal unter
http://www.cateye.com/litdetail.html
nach, da gibt es Metalldampflampen wie diese neuen hellen Autolampen
(mit 20 W el. Leistung, was 80 wohl 80 W Halogenlampe entsprechen soll)
Btw.: weiß jemand, wer und zu welchem Preis so etwas in D verkauft?

Viele Grüße
Thoralf
--
Thoralf Winkler mailto:Win...@ET.Uni-Magdeburg.de
Neue Straße 8
39218 Schönebeck
Tel. 03928/402196

Sven Marcus

unread,
Dec 2, 1997, 3:00:00 AM12/2/97
to

Thoralf Winkler wrote:
>
> Sven Marcus wrote:
> > Und im Autolampenbereich wird wohl auch staerker entwickelt als fuer
> > Fahrraeder, so gibt es jetzt H4-Premium/Super-Lampen die wohl bei
> > gleicher nomineller Leistung durch eine Teilweise Krypton-Fuellung und
> > geaenderte Gluehwendel bis zu 30% mehr Licht bringen. Fuer den
> > Fahrradbereich muessen wir bestimmt ewig auf aehnliche Birnen warten.
> Hallo,
> Vielleicht hast Du ja auch 400$ übrig und schaust mal unter
> http://www.cateye.com/litdetail.html
> nach, da gibt es Metalldampflampen wie diese neuen hellen Autolampen
> (mit 20 W el. Leistung, was 80 wohl 80 W Halogenlampe entsprechen soll)
> Btw.: weiß jemand, wer und zu welchem Preis so etwas in D verkauft?
[...]

Aber sind die dann auch in Kombination mit meinem Lumotec plus
zugelassen? Das ist ja gerader der entscheidende Punkt: Im Autobereich
werden staendig neue Lampen entwickelt und ohne groessere Probleme
zugelassen, waehrend im Fahrradbereich Zulassungen (und teilweise auch
Entwicklungen) ziemlich dauern. So habe ich so zwischen 1/2 und 1 Jahr
auf meinen Lumotec plus gewartet (ich habe einen der ersten direkt von
B&M gekriegt), nur weil die Zulassung immer und immer noch nicht erteilt
war.

Sven

Thoralf Winkler

unread,
Dec 3, 1997, 3:00:00 AM12/3/97
to

Sven Marcus wrote:
> Aber sind die dann auch in Kombination mit meinem Lumotec plus
> zugelassen? Das ist ja gerader der entscheidende Punkt: Im Autobereich
> werden staendig neue Lampen entwickelt und ohne groessere Probleme
> zugelassen, waehrend im Fahrradbereich Zulassungen (und teilweise auch
> Entwicklungen) ziemlich dauern. So habe ich so zwischen 1/2 und 1 Jahr
Hallo Sven,
ist denn die Zulassung so wichtig? Also an meinem Rad hat noch kein
Polizist nach der Zulassung der Lampen geschaut. Wichtiger ist denen
doch wohl, daß überhaupt Licht dran ist....
Im übrigen waren auf der Cateye-Seite 12 V als Versorgungsspannung
angegeben, wären also sowieso nicht mit Dynamo zu betreiben.

Andreas Oehler

unread,
Dec 3, 1997, 3:00:00 AM12/3/97
to

Thoralf Winkler <Win...@ET.uni-magdeburg.de> schrieb:

>Im übrigen waren auf der Cateye-Seite 12 V als Versorgungsspannung
>angegeben, wären also sowieso nicht mit Dynamo zu betreiben.

Blödsinn. 12V kann nahezu jeder Dynamo erzeugen (nur die jenigen mit
eingebauter Spannungsbegrenzung wie z.B. Axa HR, Renak Enparlite, FER
2002 müßten dazu manipuliert werden). Das Problem ist hingegen, die
nötige elektrische Leistung bereits bei niedriger Geschwindigkeit zur
Verfügung zu stellen. Einen 12V-Akku mit einem guten Nabendynamo
ständig zu laden und gelegentlich damit einen Scheinwerfer zu
betreiben, sollte keine nennenswerten Probleme aufwerfen.

Gruß
Andreas

Sven Marcus

unread,
Dec 4, 1997, 3:00:00 AM12/4/97
to

Thoralf Winkler wrote:
[...]

> Hallo Sven,
> ist denn die Zulassung so wichtig? Also an meinem Rad hat noch kein
> Polizist nach der Zulassung der Lampen geschaut. Wichtiger ist denen
> doch wohl, daß überhaupt Licht dran ist....
> Im übrigen waren auf der Cateye-Seite 12 V als Versorgungsspannung
> angegeben, wären also sowieso nicht mit Dynamo zu betreiben.
[...]

Naja, die Zulassung an sich nicht, aber passen sollte es schon. Und da
ich nicht so sehr auf Batterielicht stehe, sollte es halt schon mit 'nem
Dynamo betreibbar sein. Da gibt es dann schon das erste Problem.
Ausserdem wollte ich darauf aufmerksam machen, dass durch unnoetig lange
Zulassungsprozesse der moegliche Fortschritt im
Fahrradbeleuchtungsbereich erheblich verzoegert wird.

Wolfram Sauerteig

unread,
Dec 6, 1997, 3:00:00 AM12/6/97
to

Hallo Thoralf,

TW>[...] Im uebrigen waren auf der Cateye-Seite 12 V als Versorgungsspannung
TW> angegeben, waeren also sowieso nicht mit Dynamo zu betreiben.
TW>
inzwischen sind 12Volt-Anlagen zulassungsfaehig. Ich habe Infos darueber unter
folgender url gefunden:
http://www.adfc-aachen.de/technik/12-Volt.phtml

Ich denke, dass die dortigen Aussagen fundiert sein sollten.


tschoe wa
Wolfram

Guido Gabriel

unread,
Dec 7, 1997, 3:00:00 AM12/7/97
to

ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com (Hans-Joachim Zierke) wrote:

>> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge
>> schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
>> Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
>> während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark beanspruchten.
>
>

>Ich glaube Dir kein Wort. Der Speichenzug hätte sie bei diesem Bruchbild
>zusammengehalten.

Ich kenne dieses Problem. Ja, der Speichenzug hält sie mehr oder weniger
zusammen, aber die Flanken wölben sich nach außen und brechen, so daß die
Felge nicht mehr benutzbar ist.

>Entweder Unfall oder besonders mies eingespeicht, mit viel zu geringer
>Vorspannkraft.

Zu geringe Speichenspannung ist die richtige Lösung. Ein Unfall kann kaum die
Felge ringsrum und dazu auch noch an den Flanken brechen lassen.

Guido


Frank Milde

unread,
Dec 7, 1997, 3:00:00 AM12/7/97
to

>>> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge

Mal 'ne ganz dummme Frage:
Welche Felge meint ihr denn eigentlich genau? Im 97er Mavic Heftchen gibt's
keine Felge die NUR Mavic SUP heiszt und schon gar nicht SUB.
Die meisten Felgen haben irgendwelche Nummern 217 121 CXP30 etc.
oder Namen (Open, Reflex).

Meine Frage kommt daher, dasz ja jemand behauptet hatte, das diese Felge in
der Tandemgemeinde als schlecht bekannt sei.

Frank
--
------------------------------------------------------------------------
- Frank Milde : mi...@physik.tu-chemnitz.de -
- WWW: http://www.tu-chemnitz.de/~milde/frank_home.html -
------------------------------------------------------------------------

Jobst Brandt

unread,
Dec 8, 1997, 3:00:00 AM12/8/97
to

> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control
> Felge schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren

> mittendrin auf der Innenseite, und den Flankenseiten zu finden.
> Diese Felgen brachen beide während der Fahrt obwohl wir sie nie
> außergewöhnlich stark beanspruchten.

Das ist ein grober Herstellungsfehler. Die From der Felge wird duch
Presswerkzeug mit "schwimmendem" Kernstueck geformt un muss sich nach
dem tragenenden Fluegel vom Kernstueck verschweissen. Wenn das Metall
ungenuegend warm ist, gibt diese Stelle eine schwache und
unterbrochene Naht die durch wiederholte Belastung aufgeht. Bei jeder
Radumdrehung kommt die Ganze Radlast als Zugkraft auf diese Stelle da
der Reifenmantel sein Winkel zur felge aendert. Dadurch kommt die
Mantelspannung in eine mehr seitliche Lage, wodurch sie weniger nach
unten zieht (die Last traegt) waerend sie konstant bleibt und mehr zu
den Seiten zieht.

Jobst Brandt <jbr...@hpl.hp.com>

nuim5l1

unread,
Dec 8, 1997, 3:00:00 AM12/8/97
to

Das Problem kenne ich, bei mir war die Felge durchgeschliffen (nach ca 7'000km),
desshalb sollte man die Felge zwischendurch auf kleine Risse untersuchen, die
sich an den Flanken bemerkbar machen, um das Problem im Vornherein zu erkennen.

Guido Gabriel wrote:

> ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com (Hans-Joachim Zierke) wrote:
>
> >> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge
> >> schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
> >> Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
> >> während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark beanspruchten.
> >
> >

Andreas Stein

unread,
Dec 9, 1997, 3:00:00 AM12/9/97
to

Hi Frank,

FM>Die meisten Felgen haben irgendwelche Nummern 217 121 CXP30 etc.
FM>oder Namen (Open, Reflex).
FM>
FM>Meine Frage kommt daher, dasz ja jemand behauptet hatte, das diese
FM>Felge in der Tandemgemeinde als schlecht bekannt sei.
In Tandembereich ist das etwas anders. Schau doch einfach in deinem Heftchen
nach, welche Felgen mit 40 oder 48 Loch lieferbar sind. Das sollte die Auswahl
sehr einschränken. 217.

Tschoe Andreas,

_~o __o Schneller
_`\<_`\<_ Weiter
(_)/---/(_) Zusammen;-)
Andrea...@ac3.maus.de <16kB
Andrea...@post.rwth-aachen.de >16kB

Guido Gabriel

unread,
Dec 11, 1997, 3:00:00 AM12/11/97
to

mi...@physik.tu-chemnitz.de (Frank Milde) wrote:

>>>> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge
>

>Welche Felge meint ihr denn eigentlich genau? Im 97er Mavic Heftchen gibt's
>keine Felge die NUR Mavic SUP heiszt und schon gar nicht SUB.

Sorry, natürlich die Mavic SUP 217 mit und ohne Ceramic. Das "SUB" hatte ich
einfach so abgeschrieben.

Guido

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 11, 1997, 3:00:00 AM12/11/97
to

Andreas Stein schrieb:


> In Tandembereich ist das etwas anders. Schau doch einfach in deinem Heftchen
> nach, welche Felgen mit 40 oder 48 Loch lieferbar sind.


Ich werde mich auch weiterhin hüten, 40 oder 48 Speichen für unser Tandem
zu verwenden. So etwas hatte ich mal im Reiserad, als ich noch jung und
unerfahren war.


hajo

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 11, 1997, 3:00:00 AM12/11/97
to

Jobst Brandt schrieb:


> Das ist ein grober Herstellungsfehler. Die From der Felge wird duch
> Presswerkzeug mit "schwimmendem" Kernstueck geformt un muss sich nach
> dem tragenenden Fluegel vom Kernstueck verschweissen. Wenn das Metall
> ungenuegend warm ist, gibt diese Stelle eine schwache und
> unterbrochene Naht die durch wiederholte Belastung aufgeht. Bei jeder
> Radumdrehung kommt die Ganze Radlast als Zugkraft auf diese Stelle da
> der Reifenmantel sein Winkel zur felge aendert. Dadurch kommt die
> Mantelspannung in eine mehr seitliche Lage, wodurch sie weniger nach
> unten zieht (die Last traegt) waerend sie konstant bleibt und mehr zu
> den Seiten zieht.


Kopfkratz. Ich habe nicht verstanden, was Du meinst.

hajo

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 11, 1997, 3:00:00 AM12/11/97
to

Guido Gabriel schrieb:


> Ich kenne dieses Problem. Ja, der Speichenzug hält sie mehr oder weniger
> zusammen, aber die Flanken wölben sich nach außen und brechen, so daß die
> Felge nicht mehr benutzbar ist.

Wieso passiert das nicht bei am Stoß gesteckten Felgen?

hajo


Thoralf Winkler

unread,
Dec 12, 1997, 3:00:00 AM12/12/97
to

Wolfram Sauerteig wrote:
> inzwischen sind 12Volt-Anlagen zulassungsfaehig. Ich habe Infos darueber unter
> folgender url gefunden:
> http://www.adfc-aachen.de/technik/12-Volt.phtml
Hallo Wolfram,
ich hab mir mal die Seite angesehen. Natürlich interessant zu
lesen, daß es die 12 V Anlagen schon gibt. Die angegebenen
400 DM für eine bis auf 12 V sonst konventionelle Beleuchtung
sind allerdings mehr als der größte Teil der Radfahrer fürs Licht
auszugeben bereit sein wird. Ich hoffe ja, daß sich das mal ändert...

H. Birthler

unread,
Dec 12, 1997, 3:00:00 AM12/12/97
to

Thoralf Winkler wrote:
>
> Die angegebenen
> 400 DM für eine bis auf 12 V sonst konventionelle Beleuchtung
> sind allerdings mehr als der größte Teil der Radfahrer fürs Licht
> auszugeben bereit sein wird.

Du Optimist!
400DM sind mehr, als der größte Teil der Radfahrer für ein ganzes
Fahrrad auszugeben bereit ist.

--
H1

H. Birthler * Braunschweig * nospam-address in header

Andreas Weickenmeier

unread,
Dec 12, 1997, 3:00:00 AM12/12/97
to

Thoralf Winkler wrote:
>
> ich hab mir mal die Seite angesehen. Natürlich interessant zu
> lesen, daß es die 12 V Anlagen schon gibt. Die angegebenen

> 400 DM für eine bis auf 12 V sonst konventionelle Beleuchtung
> sind allerdings mehr als der größte Teil der Radfahrer fürs Licht
> auszugeben bereit sein wird. Ich hoffe ja, daß sich das mal ändert...

Die konventionelle Fahrradbeleuchtung ist auch keine DM 400 wert. Mit
oder ohne 12 Volt.

Eine reine Positionsleuchte waere billiger zu haben.

Eine Beleuchtung, die einem den Weg zeigt, braucht mehr Leistung. Und
kann ebenfalls weniger als DM 400 kosten.

Gruss
Andreas

Andreas Oehler

unread,
Dec 13, 1997, 3:00:00 AM12/13/97
to

Thoralf Winkler <Win...@ET.uni-magdeburg.de> schrieb:

>Wolfram Sauerteig wrote:
>> inzwischen sind 12Volt-Anlagen zulassungsfaehig. Ich habe Infos darueber unter
>> folgender url gefunden:
>> http://www.adfc-aachen.de/technik/12-Volt.phtml

>ich hab mir mal die Seite angesehen. Natürlich interessant zu

>lesen, daß es die 12 V Anlagen schon gibt. Die angegebenen
>400 DM für eine bis auf 12 V sonst konventionelle Beleuchtung
>sind allerdings mehr als der größte Teil der Radfahrer fürs Licht
>auszugeben bereit sein wird. Ich hoffe ja, daß sich das mal ändert...

Eine 12V-5W HS4 Halogenbirne mit 80lm Nennlichtstrom ist keine
Verbesserung gegenüber einer 6V-2.4W HS3 mit 35lm? Was wollt Ihr denn?

Wenn Osram demnächst in die HS4-Produktion einsteigt und B&M
Scheinwerfer (und Dynamo) herstellt, werden die Preise schon sinken.

Andreas


Wolfram Sauerteig

unread,
Dec 13, 1997, 3:00:00 AM12/13/97
to

Hallo Thoralf,

TW>[...] ich hab mir mal die Seite angesehen. Natuerlich interessant zu
TW> lesen, dass es die 12 V Anlagen schon gibt. Die angegebenen
TW> 400 DM fuer eine bis auf 12 V sonst konventionelle Beleuchtung
TW> sind allerdings mehr als der groesste Teil der Radfahrer fuers Licht
TW> auszugeben bereit sein wird. Ich hoffe ja, dass sich das mal aendert...
TW>
ich habe mich mal in Aachen erkundigt: Binnen Wochenfrist beschaffbar, Kosten
380,- DM.
Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken; Argumente:
- der Scheinwerfer wird so gelobt
- Geregelter Dynamo mit gutem Wirkungsgrad
- Limitierte Serie, moeglicherweise keine Neuauflage, zuschnappen noetig
- Ich habe Spass an teuren technischen Spielzeugen, vor allem wenn sie wie im
konkreten Falle sinnvoll sind
- Es steht fuer die Dezember-Abrechnung eine Sonderauszahlung aus
Unternehmensbeteiligung an

Gegenargumente:
- Preis faellt moeglicherweise --> oder auch nicht
- Ruecklicht taugt nix
- Keine Standlichtfunktion --> selber bauen
- Ersatzteile sind NICHT in jedem Laden aus Bestaenden zu bekommen -->
Bevorratung noetig
- Klau- und Vandalismus-anziehend beim Parken in der Stadt, da wahrscheinlich
dick beschriftet

Wahrscheinlich werde ich mir die Anlage im Januar kaufen. Wenn sich der Markt
entwickelt, dann wird sich auch das Ruecklicht-Problem loesen.
Erfahrungsbericht folgt in diesem Falle.

tschoe wa
Wolfram

Lars Birlenbach

unread,
Dec 13, 1997, 3:00:00 AM12/13/97
to

Wolfram Sauerteig schrieb:


[FER SD 12V]


> ich habe mich mal in Aachen erkundigt: Binnen Wochenfrist beschaffbar, Kosten
> 380,- DM.

Der Preis ist _das_ Gegenargument. Der ist nicht aus
Entwicklungskosten begründbar, sondern nur aus der derzeitigen
Monopolstellung.


> Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken; Argumente:
> - der Scheinwerfer wird so gelobt

In der Theorie. Hast Du schon Praxisberichte gehört? Würde mich sehr
interessieren.


> - Geregelter Dynamo mit gutem Wirkungsgrad

Ja.


> - Limitierte Serie, moeglicherweise keine Neuauflage, zuschnappen noetig

Das denke ich nicht. Sobald die Zulassung nicht nur für FER gilt,
wird es Konkurenten geben und der Preis fallen. FER wird nicht
entwickeln und das Produkt dann aufgeben, sondern günstiger
verkaufen.


> - Ich habe Spass an teuren technischen Spielzeugen, vor allem wenn sie wie im
> konkreten Falle sinnvoll sind

Keine Einwände :-) Die Bastellösung ist in diesem Falle aber
verspielter und preisgünstiger, wenn vielleicht auch nicht ganz so
hoch im Wirkungsgrad.


> Gegenargumente:
> - Preis faellt moeglicherweise --> oder auch nicht

Er wird ziemlich sicher fallen.


> - Ruecklicht taugt nix
> - Keine Standlichtfunktion --> selber bauen

Eben. Der Vorteil des FER liegt allerdings in der Regelung auf 13.8V
- wie geschaffen für einen Bleiakku.


> - Ersatzteile sind NICHT in jedem Laden aus Bestaenden zu bekommen -->
> Bevorratung noetig

Wahrscheinlich nicht. Die allgemeine Meinung hier ist ja, daß
Glühbirnen, die mit einer konstanten Spannung (=Leistung) gefüttert
werden, sehr lange halten.


> - Klau- und Vandalismus-anziehend beim Parken in der Stadt, da wahrscheinlich
> dick beschriftet

Da hilft schwarze Farbe zuverlässig, die Bauform ist nicht
wesentlich anders als bei herkömmlichen Modellen.


> Wahrscheinlich werde ich mir die Anlage im Januar kaufen. Wenn sich der Markt
> entwickelt, dann wird sich auch das Ruecklicht-Problem loesen.

Das Rücklichtproblem ist wahrscheinlich keines. Ich meine hier in
drf schon gelesen zu haben, daß man ein normales B&M-Diodenrücklicht
durch Austausch eines elektronischen Bauteils auf 12V umrüsten kann.


> Erfahrungsbericht folgt in diesem Falle.

Das wäre sehr nett.


Mich hält eigentlich nur eins vom Kauf ab: Der Preis, der sich durch
kein Argument rechtfertigen läßt - außer dem der Marktwirtschaft,
die den Monopolisten den Preis selbst aussuchen läßt.


Cheers,
Lars

thorsten schaette

unread,
Dec 14, 1997, 3:00:00 AM12/14/97
to

On Sun, 30 Nov 1997 23:50:25 GMT, ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com
(Hans-Joachim Zierke) wrote:

>
>Bernhard Graf schrieb:
>
>
>> HJZ> ??? Das ist nur dann logisch, wenn die Bremse im Stand voll gezogen wird.
>>
>> Wieso?
>
>Weil die V-Brake nur im Stand stärker auf die Felge einwirkt. Hingegen ist
>die Wirkkraft an der Felge, bei der Du den Salto machst, bei allen Bremsen
>die gleiche - gleicher Reibbeiwert des Belages vorausgesetzt.
>
>hajo
>
>--
dem kann ich nur Zustimmen.
Bei Radmessen ( Austellungen) vor 7-8 Jahren, wo wir die Magura
Bremsen vorgestellt haben, haben sehr viele Leutchen versucht die
Magura "zum explodieren" zu bringen. Natuerlich ohne Erfolg, aber nach
drei Tagen waren meine Felgen ziemlich eingedellt. :-(
Aber da haben ueber 3 Tage lang 500 Menschen wie verrueckt, zum Teil
mit 2Haenden, am Hebel gezogen. Beim Fahren bricht die Felge nie .
Ausser sie hat tausende dreckige Kilometer hinter sich und ist
abgeschliefen.

dann aber wird es Zeit sich mal ein paar neue Laufraeder zu kaufen !
und jetzt nicht sofort wieder anfangen zu schreien, bitte........ auch
beim Rad muss man ab und wieder mal was ersetzen !

Tschuess Thorsten


Wolfgang Paul

unread,
Dec 14, 1997, 3:00:00 AM12/14/97
to

Thoralf Winkler wrote :

> [.. 12 V Licht-Anlagen ...]


> Die angegebenen
> 400 DM für eine bis auf 12 V sonst konventionelle Beleuchtung
> sind allerdings mehr als der größte Teil der Radfahrer fürs Licht
> auszugeben bereit sein wird. Ich hoffe ja, daß sich das mal ändert...


Das ändert sich, wenn erstmal genügend Leute DM 400,- bezahlt haben.


-- _
MfG_ // Wolfgang "S-C-N-R" Paul
\X/ (Only My Personal Opinions)


Rainer Mai

unread,
Dec 14, 1997, 3:00:00 AM12/14/97
to

Liebe Illuminaten (*),

der Preis ist echt überzogen.

Zawölf Volt? Boah eyh. Plus E-Lek-Tro-Ni-Sche Re-Ge-Lung- für
-Ak-Ku-La-Dung.
Bisher klingt das nach Hai-Teck der fünfziger Jahre, wäre dunnemals
jedenfalls schon mit Germanium-/ Selen- Bauelementen billig
realisierbar gewesen.

Weil es technisch um kalten Kaffe geht, der neuerdings eben gebaut
werden darf, dürfte die Halbwertszeit des 'Monopols' gegen Null gehen.

Das 380-Mark Spielzeug - Zitat siehe oben - wird in ein, zwei Jahren
für 38 Mark (wenn es funktioniert) oder für 3 Mark 80 (wenn es nicht
funktioniert, siehe Entwicklungsgeschichte der bisherigen FER-Dynamos)
auf dem Fohmarkt erhältlich sein.

Bleiben wir auf dem Teppich. This is capitalism.
Der Konkurrenzkampf im Zulieferbereich ist knallhart. Nur Wenige -
die stärksten eben - werden in einigen Jahren noch existieren.
Abgesehen von einigen richtig teuren (US-) Nischenherstellern, deren
Kunden umso mehr kaufen, je unverdient-teurer- das Produkt ist, zählt
vor allem der Preis.
Monopol ausschlachten is nich - sofern ein solches jemals
(5-Tage/10-Tage-oder-so) existierte.
Natürlich werden 12-Volt-Lichtanlagen 1998 Standard sein.
Wahrscheinlich werden auch Baumarktketten ihre
Billo-Pseudo-500-Mark-MTB's mit 12-Zavolt anbieten ('cause
six-Zawolt- doesn't sell any more in Gerryland, the funzel-illumated
country').

Rainer
"Positionslämpchen bleibt Positionslämpchen, ob 6-Volt (convential)
oder 12-Zavolt (très chique). Wer mit solchen Funzeln modernen Autos
(Mercedes E mit korrekt eingestelltem Abblendlicht) begegnet, sieht so
oder so NICHTS mehr.
Wer im dunklen Wald sehen will, ist mit einer Vorkriegs-Lichtanlage
gut bedient. Wer im Verkehr des ausgehenden 20. Jahrhunderts gegen
Autos und Lichtsmog die Schlagschatten durchdringen will, dem nützen
die paar Symbol-Wättlis kaum."
Mai
"würde sich nicht wundern, wenn 'X-No-Archive'-Stefan, <Outing
Konsumprofil> erfahrener FER-User </Outing Konsumprofil>, auch noch
was dazu sacht"


Andreas Stein

unread,
Dec 14, 1997, 3:00:00 AM12/14/97
to

Hi Hans-Joachim,

HJZ>Ich werde mich auch weiterhin hüten, 40 oder 48 Speichen für unser
HJZ>Tandem zu verwenden. So etwas hatte ich mal im Reiserad, als ich noch
HJZ>jung und unerfahren war.
Diese Diskussion wollte ich eigentlich nicht starten. Wenn Jobst sich dann auch
noch einklinkt dann wird das dann doch zu technisch.
Die Frage welche Mavic Felgen im Tandem in der Praxis verwendet werden, ist
jedenfalls so in 90% der Fälle beantwortet.

Norbert Perk

unread,
Dec 14, 1997, 3:00:00 AM12/14/97
to

Hallo Wolfram,

WS>Kosten 380,- DM.
Aus genau dem Grund habe ich's mir nicht zugelegt. Statt dessen habe ich mir
einen 20 Watt Spot-Halogenscheinwerfer vom Baumarkt zur Stirnlampe umgebaut.
Am Rand meiner Baseballkappe (idealer Augenschutz bei Regen und blendenem
Gegenverkehr) habe ich mit Hosenträgerclipsen eine Halterung befestigt, in
der der Halogenstrahler angeschraubt ist. Ein Kabel läuft vom Akku in der
Packtasche via Schalter in der Hand zum Scheinwerfersockel. Als
Energiequelle habe ich einen 12 V 7,2 Ah Bleigelakku, der immerhin für etwa
4 Stunden Dauerlicht gut ist.
Kosten ohne Akku und Lader: unter 40 DM
60 DM kostet der dicke Bleigel-Akku und 40 DM das Ladegerät.

WS>- der Scheinwerfer wird so gelobt
Den könnte ich noch einzeln gebrauchen, er darf aber nicht mehr als 50 DM
kosten.

WS>- Geregelter Dynamo mit gutem Wirkungsgrad
Mal schauen, wieviel mein alter Dynamo bei 12 Volt so bringt.
Mein Diodenrücklicht braucht nur 50 mA, bleiben 450 mA oder 5,4 W bei 12 V,
wenn der Dynamo eine ideale Stromquelle ist.
Neuanschaffung ist mir zu teuer, weil ich fast nie mit Dynamo fahre.
WS>- Keine Standlichtfunktion --> selber bauen
Hab' ich schon.

Meine Erfahrung:
Die Spot-Variante zeigt etwas folgende Leuchtcharakteristik:
sehr heller Fleck von 10 cm Durchmesser auf 1 m Entfernung (Öffnungswinkel
etwa 6 Grad), darum ein noch heller Kreis mit 60 cm Durchmesser (ca. 30
Grad) und eine weniger helle Fläche mit etwa 2,5 m Durchmesser (ca. 100
Grad), alles auf 1 m Entfernung gemessen.
Weiterhin tritt so viel Licht hinter dem Spiegelreflektor aus, daß es sogar
durch den dunkelblauen Mützenschirm leicht durchschimmert. Es stört zwar
nicht beim Fahren, ich würde das Licht aber lieber vor dem Rad nutzen.

Vorteile:
+ Ich habe jetzt bei trockener Fahrbahn keine Geschwindigkeitsbeschränkung
mehr aufgrund mangelnder Fahrbahnausleuchtung.
Bei Nässe bin ich gestern mit über 40 km/h auf einer Landstraße ins
Schussental gefahren und es kam mir nicht riskant vor. Allerdings trifft
bei dem Tempo der Regen unter die Kappe hindurch in die Augen.
+ Ich kann jetzt meinen Tacho ablesen (ungeheuer wichtig! ;-))
+ Der relativ kleine helle Lichtfleck ist für Fahrradzwecke sehr gut.
+ Reflektoren und Schilder sind deutlich besser erkennbar, weil der
Scheinwerfer in Augennähe ist.
+ Für Kurvenfahrten ist die Stirnlampe optimal, weil das Licht genau da ist,
wo ich hinschaue.
+ Abblenden möglich durch leichtes Kopfsenken, schützt gleichzeitig vor
blendenden Scheinwerfern.
+ Der Scheinwerfer ist nicht nur bei nächtlichen Pannen brauchbar, sondern
auch wenn man sonst mal helles Licht braucht
+ Aufrüstung auf 35 oder 50 Watt schnell und preiswert möglich.
+ Lampe fällt nicht unter õ67 StVZO weil nicht am Rad befestigt :-)))

Nachteile:
- Die notwendige Verkabelung ist nicht jedermanns Sache.
- "Normales" Abblendlicht und Rücklicht erforderlich
- Schwerer Akku für brauchbare Leuchtdauer erforderlich.

O Gruß aus Ravensburg
.^// _,----,
()---() `-()-' Norbert

Jobst Brandt

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Hajo schreibt:

Was ist da unklar? Bitte naeheres darueber. Ich erklaere hier wie
eine Holfelgenform extrudiert wird. Nahtlos sind diese Fromen nur
dem Namen nach. In der Vakuumtechnik sind solche Formstuecke nicht
als nahtlos betrachtet, weil sie immer an der Schlussnaht undicht sind.

Jobst Brandt <jbr...@hpl.hp.com>

Patrick Schelauske

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

In article <349257d4.739674@n>, AOe...@t-online.de (Andreas Oehler) writes:
>Thoralf Winkler <Win...@ET.uni-magdeburg.de> schrieb:

>
>Eine 12V-5W HS4 Halogenbirne mit 80lm Nennlichtstrom ist keine
>Verbesserung gegenüber einer 6V-2.4W HS3 mit 35lm? Was wollt Ihr denn?

Ist die Verbesserung eigentlich die 12 V oder nicht doch
die 5W. Ich verstehe die ganze 12 Volt Hysterie nicht ganz, es
sei denn man wollte Autoradios, Laptops oder Kuehltruhen ans Rad
schrauben.

6V 5W sind lichttechnisch besser als 12V 5W (dickerer Faden -> laengere
Lebensdauer). Uebrigens leuchten Gluehfadenlampen an Wechselspannung
genausogut wie an Gleichspannung.


Patrick "denn sie wissen nicht was sie tun ... koste es was es wolle" Schelauske

Andreas Weickenmeier

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Wolfgang Strobl wrote:
>
> Also einen Faktor vier würde ich aber nicht einfach so in den Wind schlagen.

Noch ein Wort der Erklaerung dazu?

Neugierig
Andreas

Andreas Weickenmeier

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Wolfgang Strobl wrote:

>
> Andreas Weickenmeier <wei...@cbed1.mpi-stuttgart.mpg.de> wrote:
>
> >Wolfgang Strobl wrote:
> >>
> >> Also einen Faktor vier wrde ich aber nicht einfach so in den Wind schlagen.

> >
> >Noch ein Wort der Erklaerung dazu?
>
> Reicht p=u/r ?

Noe.
Die Frage von Patrick war: spielt bei gegebener Leistung (hier waren 5
Watt genannt) die Spannung eine Rolle?
Oder: was ist der Vorteil von 12V/5W gegenueber 6V/5W?

Deine Ueberlegung zielt dahin, gegeben sei der Innenwiderstand "r" der
Lampe, um wieviel erhoeht sich die Leistung, wenn ich die Spannung
verdoppele (so nicht die Birne durchbrennt)? Das beantwortet nicht die
Frage. Ich denke, der Widerstand des Kabel ist vernachlaessigbar. Somit
sollte die Spannung erstmal nebensaechlich sein.

Im uebrigen werde ich Deiner hier des oefteren vorgeschlagenen Loesung
folgen und auf Bleiakku umstellen. Das erscheint mir sinnvoller und
preiswerter als ein 12Volt Dynamo.

Gruss
Andreas

Andreas Weickenmeier

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Wolfgang Strobl wrote:
>
>
> Noe, noe, noe. :-}
>
> p=u^2/r habe ich geschrieben.

Hab ich gesehen und gequoted. In der ng allerdings war auf einmal das
Quadrat verschwunden :-(.
Darauf bezog ich mich auch nicht.

In Deinem weiteren posting rechnest Du mir die Sache schoen vor, vielen
Dank. Mir war nicht klar, dass die Leitung doch soviel Verlust erzeugt.


> >Die Frage von Patrick war: spielt bei gegebener Leistung (hier waren 5
> >Watt genannt) die Spannung eine Rolle?
>

> Exakt das war die Frage, und exakt die habe ich beantwortet.

Stimmt. Danke.

>
> >Das beantwortet nicht die
> >Frage. Ich denke, der Widerstand des Kabel ist vernachlaessigbar. Somit
> >sollte die Spannung erstmal nebensaechlich sein.
>

> Miß' doch mal!

<grusel> Messen? </grusel> Ich bin Tee-oretiker. Und mit Strom hab ich
schon garnix am Hut.


> >Im uebrigen werde ich Deiner hier des oefteren vorgeschlagenen Loesung
> >folgen und auf Bleiakku umstellen. Das erscheint mir sinnvoller und
> >preiswerter als ein 12Volt Dynamo.
>

> Das Problem ist: durch den Akku kommen weitere Kontaktstellen und damit
> Übergangswiderstände hinzu. _Dieses_ Problem löst der Akku nicht.

Stimmt wohl. Aber ich kann ein Birnchen mit einer etwas niedrigeren
Nennspannung verwenden und mit hoeherem Strom ausgleichen. Der bestellte
Akku hat 3.5 Ah (knapp 600 Gramm). Wenn Conrad ihn mir doch endlich
liefern wuerde...

Danke
Andreas

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Jobst Brandt schrieb:

> >> Das ist ein grober Herstellungsfehler. Die From der Felge wird
> >> duch Presswerkzeug mit "schwimmendem" Kernstueck geformt un muss
> >> sich nach dem tragenenden Fluegel vom Kernstueck verschweissen.
> >> Wenn das Metall ungenuegend warm ist, gibt diese Stelle eine
> >> schwache und unterbrochene Naht die durch wiederholte Belastung
> >> aufgeht. Bei jeder Radumdrehung kommt die Ganze Radlast als
> >> Zugkraft auf diese Stelle da der Reifenmantel sein Winkel zur felge
> >> aendert. Dadurch kommt die Mantelspannung in eine mehr seitliche
> >> Lage, wodurch sie weniger nach unten zieht (die Last traegt)
> >> waerend sie konstant bleibt und mehr zu den Seiten zieht.
>
> > Kopfkratz. Ich habe nicht verstanden, was Du meinst.
>
> Was ist da unklar? Bitte naeheres darueber.


Es beginnt damit, daß ich nicht verstehe, was der "tragende Flügel vom
Kernstück" sein soll.


hajo


Alexander Buske

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Patrick Schelauske wrote:

> Ist die Verbesserung eigentlich die 12 V oder nicht doch
> die 5W. Ich verstehe die ganze 12 Volt Hysterie nicht ganz, es
> sei denn man wollte Autoradios, Laptops oder Kuehltruhen ans Rad
> schrauben.

> Patrick "denn sie wissen nicht was sie tun ... koste es was es wolle" Schelauske

Es gibt auch Kaffemaschinen für 12 V.
Und Zigarettenanzünder.

Alexander Buske

Mathias Boelckow

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) schrieb uns:

>Andreas Weickenmeier <wei...@cbed1.mpi-stuttgart.mpg.de> wrote:
>
>>Wolfgang Strobl wrote:
>>>

>>> Also einen Faktor vier würde ich aber nicht einfach so in den Wind schlagen.


>>
>>Noch ein Wort der Erklaerung dazu?
>

>Reicht p=u²/r ?

Dafür würde genügen, die Verkabelung, wie von mir schonmal emfohlen,
mit 2x 0,75mm^2 Litze vorzunehmen. Mit dem noch viel größeren Vorteil,
dass auch eine hinreichende mechanische Stabilität erreicht wird.
Vorteil der 12V sind dann eher der bessere Durchschlagfähigkeit durch
Oxidschichten, vor allem wenn keine Rückleiterverkabelung vorgenommen
wird und die Komptatibilität zur 6V Technik. Solange man keinen Akku
im System hat, kann man einfach entweder Dynamo oder _beide_
Glühbirnen wieder gegen 6V Typen austauschen und verliert nur die
Z-Dioden Begrenzung.

Gruß, Mathias Bölckow

Lars Birlenbach

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

Rainer Mai schrieb:

> Bisher klingt das nach Hai-Teck der fünfziger Jahre, wäre dunnemals
> jedenfalls schon mit Germanium-/ Selen- Bauelementen billig
> realisierbar gewesen.

Ich weiß nicht, nach welchem Prinzip der Dynamo arbeitet. Im
Datenblatt steht was von Drehstromtechnik mit anschließender
Gleichrichtung - das wäre ein Fortschritt. Nicht im Vergleich zur
Technik der 50er Jahre, aber zu heute verkauften Dynamos.

> Weil es technisch um kalten Kaffe geht, der neuerdings eben gebaut
> werden darf, dürfte die Halbwertszeit des 'Monopols' gegen Null gehen.

Das ist nicht der Punkt. FER sind die einzigen, die zZt was anderes
als 6V-3W mit Wellenlinie verkaufen dürfen (=! könn(t)en).

> Das 380-Mark Spielzeug - Zitat siehe oben - wird in ein, zwei Jahren
> für 38 Mark (wenn es funktioniert) oder für 3 Mark 80 (wenn es nicht
> funktioniert, siehe Entwicklungsgeschichte der bisherigen FER-Dynamos)
> auf dem Fohmarkt erhältlich sein.

Sowas in der Art sagte ich.


> Der Konkurrenzkampf im Zulieferbereich ist knallhart. Nur Wenige -
> die stärksten eben - werden in einigen Jahren noch existieren.
> Abgesehen von einigen richtig teuren (US-) Nischenherstellern, deren
> Kunden umso mehr kaufen, je unverdient-teurer- das Produkt ist, zählt
> vor allem der Preis.

Was mich stutzig macht ist eher der Gedanke, daß die Zahl der
potentiellen Käufer so groß nicht ist - Gewinnmaximierung ist über
eine größere Gewinnspanne dann leichter.


> Monopol ausschlachten is nich - sofern ein solches jemals
> (5-Tage/10-Tage-oder-so) existierte.

Es existiert. Sogar schon einige Wochen.


> Natürlich werden 12-Volt-Lichtanlagen 1998 Standard sein.

Setz eine andere Jahreszahl ein und ich glaube Dir. Wann kommt die
Novelle zur StVZO?


> Wahrscheinlich werden auch Baumarktketten ihre
> Billo-Pseudo-500-Mark-MTB's mit 12-Zavolt anbieten ('cause
> six-Zawolt- doesn't sell any more in Gerryland, the funzel-illumated
> country').

Wen -- abgesehen von der drf-Klientel und einem kleinen Anteil am
Rest der Radfahrer -- interessiert sein Licht am Rad?


> "Positionslämpchen bleibt Positionslämpchen, ob 6-Volt (convential)
> oder 12-Zavolt (très chique). Wer mit solchen Funzeln modernen Autos
> (Mercedes E mit korrekt eingestelltem Abblendlicht) begegnet, sieht so
> oder so NICHTS mehr.


Wenn das Abblendlicht richtig eingestellt ist, sehe ich sogar mehr.
Augenhöhe ist aber auch 2m über Grund.

> Wer im dunklen Wald sehen will, ist mit einer Vorkriegs-Lichtanlage
> gut bedient. Wer im Verkehr des ausgehenden 20. Jahrhunderts gegen
> Autos und Lichtsmog die Schlagschatten durchdringen will, dem nützen
> die paar Symbol-Wättlis kaum."

Ich bilde mir ein, den Unterschied zwischen der normalen 2,8W Birne
und meiner 4,5W Birne deutlich zu merken.


La"AXA HR mit verschmorten Zenern lädt Akku, Akku macht Licht"rs

Andreas Oehler

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

ste...@any-home.com (Stefan) schrieb:
> Ne danke-da warte ich lieber auf einen 12V Nabendynamo, getriebelos
>und ohne "große Laufradchirurgie" zu öffnen (Wie lange eigentlich
>noch, Andreas Oehler?)!

Immer mit der Ruhe. Ob die StVZO-Änderung im nachsten Jahr kommt, kann
niemand versprechen. Osram und B&M zieren sich auch noch, bei Birnchen
und Scheinwerfern entschieden einzusteigen. (Ob der einzige derzeit am
Markt befindliche 12V-Dynamo-Scheinwerfer wirklich eine _bessere_
Vorfeldausleuchtung erzielt , als ein Lumotec, Union TopLux oder
Bisy(!) an einem starken 6V-Dynamo, müßt Ihr schon selber beurteilen.)


Außerdem wird ein 6.2W-Dynamo zwangsläufig deutlich mehr
Antriebsleistung benötigen, als ein guter 3W-Dynamo, und wer will
schon ständig heftiger pedalieren müssen, wenn er die Vorteile nur
selten (außerorts) nutzt. Da lob ich mir doch mein zuschaltbares
Schnellfahr-Fernlicht, das den alten SON nur dann zum 12V-Dynamo
macht.

Gruß
Andreas
--
Wilfried Schmidt Maschinenbau Schmidt.Ma...@gmx.de
Aixer Straße 27 Tel. 07071 / 38870
72072 Tübingen Fax. 07071 / 38876


Guido Gabriel

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com (Hans-Joachim Zierke) wrote:

Wieso am Stoß? Was hat der Stoß damit zu tun? Der ist völlig in Ordnung.

Guido

Olaf Schultz

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

In article <34993d41....@news.gmd.de>, Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) writes:
|> Andreas Weickenmeier <wei...@cbed1.mpi-stuttgart.mpg.de> wrote:
|>
|> >Wolfgang Strobl wrote:
|> >>
|> >> Also einen Faktor vier würde ich aber nicht einfach so in den Wind schlagen.
|> >
|> >Noch ein Wort der Erklaerung dazu?
|>
|> Reicht p=u²/r ?
Nein, R ist nicht bei 6 gleich dem R von 12~V-Anlagen. Wenn, dann ist bei einer
6~V-Birne R(U=12V)=\infty, also P=0!

Andersrum: Du kannst auch aus 6~V-Anlagen die vierfache Leistung rausholen, wenn
die Dynamos nicht schon bei 0,6-0.67 A dichtmachen w"urden. Und dem SON kann man
heute schon 12~V entlocken. Mir ist bisher nur (h"orensagen) der AXA HR
untergekommen, der aufgrund der internen Supressordiode nicht mehr als 6,Keks
Volt liefern kann.


Olaf, Wullkopf ist ein sch"one N"aherung, bleibt aber eine N"aherung.
--
Olaf Schultz, 21073 Hamburg-Harburg, http://www.tu-harburg.de/~kt2os
e-Mail: O.Sc...@tu-harburg.de
"Das Auto ist ein Artefakt, das unter ander'm auch der Fortbewegung dient!"


Olaf Schultz

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

In article <349a43b5....@news.gmd.de>, Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) writes:

|> Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) wrote:
|>
|> >Andreas Weickenmeier <wei...@cbed1.mpi-stuttgart.mpg.de> wrote:
|> >
|> >>Wolfgang Strobl wrote:
|> >>>
|> >>> Also einen Faktor vier würde ich aber nicht einfach so in den Wind schlagen.
|> >>
|> >>Noch ein Wort der Erklaerung dazu?
|> >
|> >Reicht p=u²/r ?
|>
|> Reicht wahrscheinlich nicht. Also mal ausführlich. Rechnen wir mal eine
|> 2,4W-Lampe durch (es ging ja um den Einfluß von 12 V vs 6 V, nicht um den von
|> verschieden starken Lampen), und einen Gesamt-Übergangswiderstand von 3 Ohm.
|> Damit komme ich auf den folgenden Zahlenfriedhof:
Zahlen gel"oscht

Dann mach eine Doppelverkabelung und schmei"s den Steuersatz (Der Primax soll
wirklich 3 Ohm aufweisen) und die Schingenlager aus dem Stromkreis raus und die
einzigen "Ubergangswiderst"ande sind dann Dyamostecker-Kabel-Birne und zur"uck,
also 4 "Uberg"anger, der Rest geh"ort verl"otet/verschwei"st (z.B. in der Birne)
und ist damit vernachl"assigbar. Wer anders Baut darf sich nicht beklagen.

Olaf, L"otkolben gibt es bei Obi

Nein, ich habe ERSA, die halten ewig, wenn sie nicht unter'n Lkw kommen.

Olaf Schultz

unread,
Dec 15, 1997, 3:00:00 AM12/15/97
to

In article <slrn690su...@quijote.Huellhorst.Zierke.com>, ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com (Hans-Joachim Zierke) writes:
|>
|> Jobst Brandt schrieb:
|>
|>
|> > Das ist ein grober Herstellungsfehler. Die From der Felge wird duch
|> > Presswerkzeug mit "schwimmendem" Kernstueck geformt un muss sich nach
|> > dem tragenenden Fluegel vom Kernstueck verschweissen. Wenn das Metall
|> > ungenuegend warm ist, gibt diese Stelle eine schwache und
|> > unterbrochene Naht die durch wiederholte Belastung aufgeht. Bei jeder
|> > Radumdrehung kommt die Ganze Radlast als Zugkraft auf diese Stelle da
|> > der Reifenmantel sein Winkel zur felge aendert. Dadurch kommt die
|> > Mantelspannung in eine mehr seitliche Lage, wodurch sie weniger nach
|> > unten zieht (die Last traegt) waerend sie konstant bleibt und mehr zu
|> > den Seiten zieht.
|>
|>
|> Kopfkratz. Ich habe nicht verstanden, was Du meinst.
http://experte.kt2.tu-harburg.de:8015/felgenkippen/node19.html

Olaf, wenn ich Jobst richtig verstanden habe.

Und wenn dann noch, wie bei der Araya RM400Pro der Radius klein ist, dann ist die
Kerbwirkung gro"s und das Unheil nicht viele Radumdrehungen fern.

Mathias Boelckow

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) schrieb uns:

>3 3 Ohm Übergangswiderstand

Soviel habe ich soweit ich erinnere nichtmal im Kreis Kontakt -
Leitung - Dynamo - Rahmen - Kontakt. Sprich beide Birnen raus und
zwischen beiden Kontakten den Widerstand gemessen, anschließend den
Widerstand bei Kurzschließen der beiden Meßstrippen abgezogen. Das
waren m.Erinnerung nach gut 2 Ohm.

Gruß, Mathias Bölckow

gir...@giovanni.rhein-neckar.de

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Hans-Joachim Zierke <ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com> wrote:

: Jobst Brandt schrieb:

[Erklärung des Extrudierens einer Hohlkammerfelge gelöscht]
:>
:> > Kopfkratz. Ich habe nicht verstanden, was Du meinst.
:>
:> Was ist da unklar? Bitte naeheres darueber.

: Es beginnt damit, daß ich nicht verstehe, was der "tragende Flügel vom
: Kernstück" sein soll.

Eine Hohlkammerfelge ist *HOHL* ;-)

Man muss also beim Extrudieren ein fürchterlich langes, möglichst
endloses Loch in der Längsachse erzeugen. Da es aber keine unendlich
langen Ziehkerne gibt, muss man zu einem Trick greifen.

Man befestigt den Ziehkern an einem dünnen Flügel. Das gezogene Material
umfliesst den Flügel (und den Ziehkern natürlich) und verbindet sich hinter
dem Flügel zu einem "nahtlosen" hohlen Gebilde. Nahtlos ist das Gebilde aber
nur dann wenn das umfliesende Material so warm (zähflüssig) ist, das es auch
wirklich nach dem umfließen des Ziehkernflügels verschmelzen kann.


- Norbert

--
SSSSSS SQUAREDANCE is FRIENDSHIP set to MUSIC.
S QQSQQQ Norbert J. Girardi < gir...@giovanni.rhein-neckar.de >
SSSQSS Q Voice: +49 621 493417 (h) +49 621 381-3260 (w)
QQQQQQ If you know how to REPAIR YOUR SQUARE :-) drop me a line

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Andreas Stein schrieb:

> Die Frage welche Mavic Felgen im Tandem in der Praxis verwendet werden, ist
> jedenfalls so in 90% der Fälle beantwortet.

Wenn von Fahrrad die Rede ist, solltest Du immer "Mountainbike" verstehen,
erstens wurden die besonders häufig verkauft, zweitens ist das sowieso
besser als alle anderen.


hajo


Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Guido Gabriel schrieb:

> >Wieso passiert das nicht bei am Stoß gesteckten Felgen?
>
> Wieso am Stoß? Was hat der Stoß damit zu tun? Der ist völlig in Ordnung.

Es ging um einen Bruch, der nicht wie üblich entlang der Felge läuft,
sondern wie der Felgenstoß verläuft.


hajo

Mathias Boelckow

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) schrieb uns:

[geringere Leitungsverluste bei 12V Anlagen, 3 Ohm Widerstand?]
>Tu ein bißchen Wackelkontakt, ein bißchen Feuchtigkeit und Korrosion
>hinzu, und schon hast Du wesentlich mehr. Was glaubst Du, warum viele
>Fahrradlampen so funzeln?

Ein Wackelkontakt wechselt eher zwischen ein und aus. Die
Oxidschichten durch Korrosion haben m.W. auch weniger Ohmsches
Verhalten sondern brechen ab einer bestimmten Spannung durch, während
darunter kein Strom fließt. Natürlich ist dann eine hohe Spannung von
Vorteil.

Gruß, Mathias Bölckow

Mathias Boelckow

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

b...@mail.pc.chemie.uni-siegen.de (Lars Birlenbach) schrieb uns:

>Ich weiß nicht, nach welchem Prinzip der Dynamo arbeitet. Im
>Datenblatt steht was von Drehstromtechnik mit anschließender
>Gleichrichtung - das wäre ein Fortschritt. Nicht im Vergleich zur
>Technik der 50er Jahre, aber zu heute verkauften Dynamos.

Gleichrichtung ist natürlich nett. Damit ist es nicht mehr so
aufwendig, einen Akku anzuschließen. Sonst mußte man ja Dynamo oder
Lampen irgendwie von der Fahrradmasse trennen. Obwohl ich immer noch
befürchte, das Gleichstrom mehr Probleme bei korrodierenden Kontakten
macht.
Drehstromtechnik mir Gleichrichtung ist auch fein. Da hat man fast
keine Oberwellen mehr, das ist sicher unerläßlich, wenn man einen High
End HiFi-Verstärker dahinter betreiben möchte. ;-)
Ansonsten ist wohl der einzige Nutzen von Drehstrom an dieser Stelle,
dass sich der Dynamo besser verkauft.

Gruß, Mathias Bölckow

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

gir...@giovanni.rhein-neckar.de schrieb:

> Eine Hohlkammerfelge ist *HOHL* ;-)

Boah ey... :-)


> Man befestigt den Ziehkern an einem dünnen Flügel. Das gezogene Material
> umfliesst den Flügel (und den Ziehkern natürlich) und verbindet sich hinter
> dem Flügel zu einem "nahtlosen" hohlen Gebilde. Nahtlos ist das Gebilde aber
> nur dann wenn das umfliesende Material so warm (zähflüssig) ist, das es auch
> wirklich nach dem umfließen des Ziehkernflügels verschmelzen kann.


DEshalb verstehe ich immer noch nicht, wie auf diese Weise Brüche quer zur
Ziehrichtung entstehen.

hajo


Lars Birlenbach

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Mathias Boelckow schrieb:

> Ansonsten ist wohl der einzige Nutzen von Drehstrom an dieser Stelle,
> dass sich der Dynamo besser verkauft.

Wie gesagt, ich weiß nicht, wie der Dynamo aufgebaut ist. Das Feine
an aktiv erregten und geregelten Drehstromlichtmaschinen ist, daß
sie über einen grossen Drehzahlbereich eine konstante Spannung bei
gutem Wirkungsgrad abgeben können. Siehe Lichtmaschinen an
Kraftfahrzeugen. Ob der neue FER nach diesem Prinzip arbeitet - ich
weiß es nicht.

Aber vielleicht erwarte ich zu viel von einem Fahrraddynamo.

Lars

Patrick Schelauske

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

In article <34959...@rainbow.hrz.uni-siegen.de>, b...@mail.pc.chemie.uni-siegen.de (Lars Birlenbach) writes:
>Rainer Mai schrieb:
>
>
>
>> Monopol ausschlachten is nich - sofern ein solches jemals
>> (5-Tage/10-Tage-oder-so) existierte.
>
>Es existiert. Sogar schon einige Wochen.

wer innerhalb der Betatestphase einsteigt ist selbst schuld.
Gerade bei FER soll ja diese Testphase ausgesprochen lang sein :(
Die Erlangung des Pruefzeichens verbraucht ja auch viel Energie
und Geld und fehlt demnach dem Produkt.
Das Problem des Pruefzeichens ist IMHO das es nicht Masstaebe setzt
sonder Beschraenkungen kontolliert, teilweise voellig unsinnige
Anforderungen stellt und den Hersteller viel Geld und Zeit kostet.

>
>> Wahrscheinlich werden auch Baumarktketten ihre
>> Billo-Pseudo-500-Mark-MTB's mit 12-Zavolt anbieten ('cause
>> six-Zawolt- doesn't sell any more in Gerryland, the funzel-illumated
>> country').

IMHO werden alle MTBs _GANZ_OHNE_ Lichtanlage ausgeliefert. Demnach
wird sich gerade dort die 12 V (besser 6W) Technik als letztes
durchsetzen.

>
>Wen -- abgesehen von der drf-Klientel und einem kleinen Anteil am
>Rest der Radfahrer -- interessiert sein Licht am Rad?

seh ich auch so. Ich selbst wuerde mich als Beleuchtungsspinner
bezeichnen, aber selbst NUR >150 DM fuer eine Radlichtanlage ist mir
zuviel.


Patrick Schelauske

Hermann Rochholz

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Hans-Joachim Zierke wrote:
>
> Ich werde mich auch weiterhin hüten, 40 oder 48 Speichen für unser Tandem
> zu verwenden. So etwas hatte ich mal im Reiserad, als ich noch jung und
> unerfahren war.

Das muessen damals aber sehr stabile Speichen gewesen sein.
Hast Du 20/20 oder 20/28 gefahren?
So wenig Speichen pro Laufrad haette ich mich nie getraut.
Nicht mal bei einem Monodem.

--
Hermann
mailto:Hermann....@inr.fzk.de

Martin Trautmann

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Wolfgang Strobl wrote:

> Das habe ich schon anders erlebt, etwa zwischen ein bißchen mehr oder
> weniger an. Oder, je nach Sichtweise, aus. Ein winziges Loch durch eine
> Oxidschicht leitet - aber eben nur ein bißchen.


>
> >Die
> >Oxidschichten durch Korrosion haben m.W. auch weniger Ohmsches
> >Verhalten sondern brechen ab einer bestimmten Spannung durch, während
> >darunter kein Strom fließt. Natürlich ist dann eine hohe Spannung von
> >Vorteil.
>

> Bei 6 V vs. 12 V? Kannst Du das vorführen?

Klar doch, das ist ja schon 100 % mehr - da springen schon echte
Hochspannungsfunken, die alles freibrennen. Man muss nur aufpassen, dass
bei den hohen Stroemen nicht die Kontakte im Schalter verschweissen.

Zumindest waeren 100 % bei einer Spannungsverminderung deutlich
erkennbar ;-)

SCNR
Martin

Andreas Oehler

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

b...@mail.pc.chemie.uni-siegen.de (Lars Birlenbach) schrieb:

>Wie gesagt, ich weiß nicht, wie der Dynamo aufgebaut ist. Das Feine
>an aktiv erregten und geregelten Drehstromlichtmaschinen ist, daß
>sie über einen grossen Drehzahlbereich eine konstante Spannung bei
>gutem Wirkungsgrad abgeben können. Siehe Lichtmaschinen an
>Kraftfahrzeugen. Ob der neue FER nach diesem Prinzip arbeitet - ich
>weiß es nicht.

Daß durch "aktiv erregt" und "geregelt" ein über einen großen
Drehzahlbereich fast gleich hohen Wirkungsgrad erzielt werden kann,
glaube ich schon. Allerdings braucht man dazu einiges an schwerem Kupfer
und Eisen, sowie Schleifringe und irgendwo muß auch noch die
Erregerspannung herkommen. Das alles wiegt, braucht Platz, kostet in
Kleinserie und funktioniert meist nur bei recht hohen Drehzahlen (=>
verlustbehaftetes Übersetzung ins Schnelle). Und ob eine Autolima incl.
Keilreimenantrieb über 50% Wirkungsgrad erreicht, wage ich auch erstmal
zu bezweifeln.

Gruß
Andreas - der immer noch jemanden sucht, der ihm eine MPPT-Schaltung für

einen Nabendynamo entwirft

Mathias Boelckow

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) schrieb uns:

>>Die


>>Oxidschichten durch Korrosion haben m.W. auch weniger Ohmsches
>>Verhalten sondern brechen ab einer bestimmten Spannung durch, während
>>darunter kein Strom fließt. Natürlich ist dann eine hohe Spannung von
>>Vorteil.
>
>Bei 6 V vs. 12 V? Kannst Du das vorführen?

Weiß nicht, ich hab das so noch nicht ausprobiert. Frei nach Murphy
gehe ich davon aus, dass die Oxidschichten sich eher zu einem
Taschenrechner formieren als dieses Verhalten vorzuführen, wenn man es
sehen möchte. Aber im Prinzip ist das Verhalten von Oxidschichten m.W.
so. Auch die Größenordung sollte etwa stimmen. Schließlich sind viele
MOS-ICs bis zu dieser Größenordnung belastbar, ich gehe nicht davon
aus, dass der Hersteller Umax mit 20V angibt, wenn 100V vertragen
werden.

Gruß, Mathias Bölckow

Mathias Boelckow

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

b...@mail.pc.chemie.uni-siegen.de (Lars Birlenbach) schrieb uns:

>Wie gesagt, ich weiß nicht, wie der Dynamo aufgebaut ist. Das Feine


>an aktiv erregten und geregelten Drehstromlichtmaschinen ist, daß
>sie über einen grossen Drehzahlbereich eine konstante Spannung bei
>gutem Wirkungsgrad abgeben können.

Das ist sicher fein. Aber aktive Erregung ist erstmal unabhängig vom
Drehstrom, sondern hat eher etwas mit der Frage ob eine oder mind. 3
Spulen zu tun. Allerdings kann es sein, dass so auf den
Glättungskondensator bei der Gleichrichtung für die Erregung
verzichtet werden konnte.

>Siehe Lichtmaschinen an Kraftfahrzeugen.

Arbeiten die mit veränderbarer Erregung?


Gruß, Mathias Bölckow

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 16, 1997, 3:00:00 AM12/16/97
to

Hermann Rochholz schrieb:


> Hast Du 20/20 oder 20/28 gefahren?
> So wenig Speichen pro Laufrad haette ich mich nie getraut.


Feigling.
Wetten, daß 16 Speichen vorn und 28 hinten im Tandem dauerhaltbar sind.
falls ich Alesa zu einer Discovery 406 mit 16 und einer Discovery 559 mit
28 Löchern überreden kann?

hajo


Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Bernhard Kielbasa schrieb:

> <Traum>
> - eine reiskorngroße Gasentladungslampe, die aus 8 bis 12W elektrisch so
> richtig Licht macht zum Beispiel.

Da wirst Du sicher die Cateye Stadium Gasentladungslampe importieren aus
Schweden oder USA. Na ja, sind immer noch ca. 20 W. Aber sonst?

hajo


Mathias Boelckow

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

AOe...@t-online.de (Andreas Oehler) schrieb uns:

>Daß durch "aktiv erregt" und "geregelt" ein über einen großen
>Drehzahlbereich fast gleich hohen Wirkungsgrad erzielt werden kann,
>glaube ich schon. Allerdings braucht man dazu einiges an schwerem Kupfer
>und Eisen, sowie Schleifringe und irgendwo muß auch noch die
>Erregerspannung herkommen. Das alles wiegt, braucht Platz, kostet in
>Kleinserie und funktioniert meist nur bei recht hohen Drehzahlen (=>
>verlustbehaftetes Übersetzung ins Schnelle).

Warum soll das nur bei hohen Drehzahlen gehen? Stell Dir einen
einfachen Dynamo mit permanter Erregung und Si-Gleichrichter am
Ausgang vor. Nun bringe in den magnetischen Kreis noch eine Spule ein,
die über einen Transistor angesteuert wird und so gepolt ist, dass sie
das Erregerfeld _schwächt_ . Der Transistor wird dann mit einer
geeigneten Zenerdiode vom Gleichspannungsausgang gesteuert.

>Und ob eine Autolima incl.
>Keilreimenantrieb über 50% Wirkungsgrad erreicht, wage ich auch erstmal
>zu bezweifeln.

Wenn die keine Erregerfeldschwächung haben, dann wird der bei hohen
Geschwindigkeiten warscheinlich katastrophal.

>Gruß
>Andreas - der immer noch jemanden sucht, der ihm eine MPPT-Schaltung für
> einen Nabendynamo entwirft

Was für eine Schaltung????

Gruß, Mathias Bölckow

Dr. Gunter Abend

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Wolfgang Strobl wrote:
>
> 3 Ohm Übergangswiderstand 20,0% Verlust
>
Widerstaende dieser Groessenordnung sind nicht-ohmsche Kontaktverluste!
Der Draht - egal wie duenn - bringt nur einige Milli-Ohm zusammen!

Es gibt einen Bereich, wo Kontaktverluste extrem stoeren und daher mit
betraechtlichem Aufwand bekaempft werden, wo auch die Kabel extrem dick
gewaehlt werden: bei Lautsprechern. Die dort uebliche Technik der
Kontaktgestaltung mit vergoldeten Oberflaechen hilft auf jeden Fall.

An meinem Fahrrad habe ich NiCd-Akkus eingebaut, mit Gold-Steckern und
ansonsten festverschraubten und mit Polfett geschuetzten Kontakten.
Einen Spannungsabfall von einigen Milli-Volt kann ich garade so eben
messen. Mehr ist es noch nicht geworden.

Gruss, Gunter

Mathias Boelckow

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) schrieb uns:

[Verhalten von Oxidschichten Ohmsch?]


>>>Bei 6 V vs. 12 V? Kannst Du das vorführen?
>
>>Weiß nicht, ich hab das so noch nicht ausprobiert.
>

>Mit anderen Worten, Du hast uns ein Märchen erzählt.

Nein. Ich habe euch erzählt, was Allgemeinwissen aus der Elektronik
zum Thema Oxidschichten ist. Und der Spannungsdurchbruch wird
sicherlich nicht mehr daneben liegen als Ohmsches Verhalten
anzunehmen.

Gruß, Mathias Bölckow

Dr. Gunter Abend

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Wolfgan...@GMD.de wrote:
>
> > WS> 3 Ohm Übergangswiderstand 20,0% Verlust
>
> GA> Widerstaende dieser Groessenordnung sind nicht-ohmsche Kontaktverluste!
>
> Da gibt es also eine Phasenverschiebung, oder die Funktion R=f(U) ist im
> Bereich von 6 bis 12 V wenigstens kräftig nichtlinear? Erzähl mir mehr, das
> habe ich immer schon genauer wissen wollen. Gibt es da konkrete Zahlen, kann
> man das nachlesen?

Das Raster-Tunnel-Mikroskop (Nobelpreis 1986) stellt eine
reproduzierbare und somit untersuchbare, durch Formeln beschreibbare Art
des Kontakts dar. In allen "realen" Faellen von Kontaktproblemen sind es
eher Dreckeffekte, die im Vordergrund stehen, insbesondere die durch
Waermeentwicklung an dem ungenuegenden Kontakt auftretenden
Instabilitaeten ("Wackelkontakt", "Schmoren"). Sicher kann man dafuer
Formeln aufstellen, aber das sind doch Kanonen, mit denen auf Spatzen -
Fahrradlicht - geschossen wird. Interessant sind solche Berechnungen für
Motorenbauer (Schleifkontakte), vielleicht auch noch fuer die Telekom.
Sonst versucht man, Kontakte zu vermeiden (Halbleiterschalter) oder zu
schuetzen (vergolden: Computerstecker, kapseln: Reed-Relais).

Dass duenne Dreckschichten, z.B. Oxide oder Ablagerungen, den Kontakt
unterbrechen und bei hoeherer Spannung - entsprechend ihrer Dicke auch
zwischen 6V und 12V - durchschlagen und somit leitend werden koennen,
ist nichts Neues. Es ist aber nur ein ganz bestimmter Wert dieser Dicke,
der gerade in dem betrachteten Spannungsbereich durchbricht.

Sobald ueberhaupt Strom fliesst, ist der Strompfad natuerlich sehr eng
und hat entsprechend viel (ohmschen) Widerstand. Nichtlinear wird es
dann durch Waermeentwicklung, evtl. auch durch chemische Einfluesse,
d.h. Elektrolyse, wenn Feuchtigkeit mitspielt. Dann kommt es auf das
Materialpaar an, ein bisschen auch auf Gleich- bzw. Wechselstrom.

Fuer das Fahrrad aber gilt einfach: Sauberhalten, festschrauben, gegen
Wasser abdichten, z.B. mit Polfett (d.h. dem Mittel, mit dem man es im
Auto schafft). Unangenehm sind vor allem die Federkontakte am Dynamo
oder an den Lampen. Sie sollten die Sache eigentlich vereinfachen -
machen aber besonders viel Aerger. Und Korrosion am Massekontakt, weil
der aus Eisen ist, dem man den Lack schliesslich rauben muss.

Wie stabil Kontakte gegen eindringende chemische Angriffe sind, wissen
die Computerleute, die sich das wire-wrapping inzwischen wieder
abgewoehnt haben, weil die Luft (-feuchtigkeit) den Kontakt allmaehlich
korrodieren laesst, so wie bei der Hausklingel.

Beschaeftigt sich eigentlich das "GMD Forschungszentrum
Informationstechnik" mit dieser Frage? Waere doch der richtige Ort
dafuer!

Gruss, Gunter

Andreas Hein

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Hallo Hajo,

Hans-Joachim Zierke <ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com> schrieb im Beitrag
<slrn69e54...@quijote.Huellhorst.Zierke.com>...


>
> Wetten, daß 16 Speichen vorn und 28 hinten im Tandem dauerhaltbar sind.
> falls ich Alesa zu einer Discovery 406 mit 16 und einer Discovery 559 mit

> 28 Löchern überreden kann?


Sollten sich alle Tandemfahrer geirrt haben, die sich 559er 40-Loch Felgen
mit
Naben-Klemmweiten bis zu 160mm aufschwatzen ließen? Alles nur Abzockerei
der Tandemhersteller?

Was ist an der Discovery so hervorragend, das gerade diese Felge so stabil
ist?
Womöglich funktioniert das auch mit 135mm Klemmweite und den neuen
Sachsnaben
die angeblich 500 Nm Drehmoment am Freilauf ertragen sollen.

Endllich würden Tandems preiswerter sein!
Endlich fast nur Standardteile am Tandem und kein bis zum
Anschlag aufgerissener ParkTool Zentrierständer beim Einspeichen.
Fehlt nur noch eine Vorderradbremse für Rennlenker, die unter allen realen
Bedingungen das Vorderrad fein dosierbar an die Schlupfgrenze bringen kann.

Fragende Grüße,
Andreas

Hermann Rochholz

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Hans-Joachim Zierke wrote:
>
> Bernhard Kielbasa schrieb:

>
> > - eine reiskorngroße Gasentladungslampe, die aus 8 bis 12W elektrisch so
> > richtig Licht macht zum Beispiel.
>
> Da wirst Du sicher die Cateye Stadium Gasentladungslampe importieren aus
> Schweden oder USA. Na ja, sind immer noch ca. 20 W. Aber sonst?

Aber angeblich soviel Licht beschert wie 80W Halogen.
That would be nice!
Auf das Lichtleistungspreisgewicht (Lumen/(kg*DM))
ist das Stadium Light ein
richtiger Preisknaller!

--
Dr.-Ing. Hermann Rochholz
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH / Postfach 3640
Institut fuer Neutronenphysik und Reaktortechnik (INR)
76344 Eggenstein/Leopoldshafen
Tel.: 07247/82 6105
mailto:Hermann....@inr.fzk.de

Patrick Schelauske

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

In article <3497F4...@inr.fzk.de>, Hermann Rochholz <Hermann....@inr.fzk.de> writes:

>Auf das Lichtleistungspreisgewicht (Lumen/(kg*DM))
>ist das Stadium Light ein
>richtiger Preisknaller!

Atomkraftwerk mit echtem Stadiumlicht (Array mit 100 Megawatt)
gewinnt auch immer :)


wer braucht das Aequivalent zu 80 Watt Halogen am Rad ???


Ich wuerd in die Beurteilungsformel noch Zuverlaessigkeit und
eventuell Sicherheit mit reinbringen (von wegen Li-Ionen-Akkus
und Blei-Saeure-Akkus).


Hat jemand so ein Stadium Licht? oder hat wenigstens eines im
Einsatz gesehen oder Kennt jemand jemanden der eines benutzt hat?


Patrick Schelauske

Hermann Rochholz

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Patrick Schelauske wrote:
>
> In article <3497F4...@inr.fzk.de>, Hermann Rochholz
>
> >Auf das Lichtleistungspreisgewicht (Lumen/(kg*DM))
> >ist das Stadium Light ein
> >richtiger Preisknaller!
>
> Atomkraftwerk mit echtem Stadiumlicht (Array mit 100 Megawatt)
> gewinnt auch immer :)

Hier ist kg*DM zu hoch---glaube ich nicht.



> wer braucht das Aequivalent zu 80 Watt Halogen am Rad ???

Im Gelaende sind 20 W manchmal etwas funzelig. :-{

Und nachdem Hella wieder mal Lampen "mit besserer Ausleuchtung des
Fahrbahnrandes" anbietet (ADAC-Zeitung; was sonst!),
waere dies doch das geeignete
Mittel, um sich auf linksseitig gefuehrten Radwegen "zu verteidigen"
und zu zeigen, dass es auf Gottes Erdboden nicht NUR Autos gibt :-)

--
Hermann

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Andreas Hein schrieb:

> Hallo Hajo,

Wer sich nicht entscheiden kann, ob er News oder Mail verwenden will, möge
den Gruß besser unterlassen. :-((

> Sollten sich alle Tandemfahrer geirrt haben, die sich 559er 40-Loch Felgen
> mit
> Naben-Klemmweiten bis zu 160mm aufschwatzen ließen? Alles nur Abzockerei
> der Tandemhersteller?

Nicht nur. Andere Lösungen setzen voraus, daß der Mechaniker richtig
einspeichen kann. Genau dies kann in der Praxis ein großes Problem sein.
Die Hersteller von 18-Loch Aerofelgen speichen deshalb lieber im Werk ein,
obwohl das handwerklich durchaus ebenfalls ginge.


> Was ist an der Discovery so hervorragend, das gerade diese Felge so stabil
> ist?


Du brauchst eine Felge, die radial sehr steif ist, eine Hochprofilfelge
also. Außerdem brauchst Du eine Felge, die extrem hohe Speichenzugkräfte
von 1800 oder 1900 N aushält (außerdem brauchst Du DT Sechskantnippel und
Steckschlüssel statt normalem Speichenwerkzeug, weil ein Nippelspanner die
1900 N ohne Unterstützung nicht draufkriegt). Bei meiner Delfi im Lastenrad
vorn zieht man schon mit 1200 N die Ösen raus. Drittens brauchst Du eine
Felge, die für dicke Reifen taugt, weil nur wenige mit dem Tandem springen
können, besonders mein Tandem hier mit vorderem Sessel macht solche
Aktionen extrem schwierig.

Derzeit kenne ich nur eine Felge, die alle drei Anforderungen in Gänze
erfüllt.


> Endlich fast nur Standardteile am Tandem

Vergiß es. Der Freilauf muß tandemfest sein, und insbesondere die Reifen,
mit denen ich bisher ungelöste Probleme habe. Ich weiß bisher nicht, wo ich
einen tandemtauglichen Reifen in 406 wegkriegen soll.


> und kein bis zum
> Anschlag aufgerissener ParkTool Zentrierständer beim Einspeichen.

Mal halblang - das Einspeichen wird deutlich schwieriger. Rechne die
dreifache Arbeitszeit, um ein Tandem mit wenig Speichen zu bauen. Ein
Speichenkraftmesser, der auch 2000 N noch anzeigen kann, ist _sehr_
nützlich.


> Fehlt nur noch eine Vorderradbremse für Rennlenker, die unter allen realen
> Bedingungen das Vorderrad fein dosierbar an die Schlupfgrenze bringen kann.

Ein Magura Rennbremshebel mit zwei Sachs Neos vorn. Gibt's bei Technobull.

hajo

--
Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg
zu den höchsten Ehrenämtern sichert. So wie gewisse Naturvölker Schwachsinnigen
gewisse Ehren entgegenbringen, so verehren die Deutschen den politischen
Schwachsinn und holen sich von dorther ihre Führer. Carl v. Ossietsky

Mathias Boelckow

unread,
Dec 17, 1997, 3:00:00 AM12/17/97
to

Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) schrieb uns:
>mathias_...@compuserve.com (Mathias Boelckow) wrote:
>>AOe...@t-online.de (Andreas Oehler) schrieb uns:
>
>>>Andreas - der immer noch jemanden sucht, der ihm eine MPPT-Schaltung für
>>> einen Nabendynamo entwirft
>>
>>Was für eine Schaltung????
>
>Ich kannte die Abkürzung auch nicht, und habe dazu nur zwei Referenzen im Web
>gefunden, siehe weiter unten.

Ah, danke, dass Du Dir die Arbeit gemacht hast.

>Microprocessor-controlled step-down maximum-power-point tracker
>for photovoltaic systems

Ja, bei Photovoltaik ist natürlich das Ziel, möglichst viel Leistung
aus den Zellen zu ziehen. Aber ich dachte Andreas baut Fahrraddynamos?
Da ist doch eher die Frage, wie ziehe ich die benötigte elektrische
Leistung aus minimaler mechanischer Leistung. Das ist zwar ein
ähnliches Problem, aber doch ein anderes.

Gruß, Mathias Bölckow

Hans-Joachim Zierke

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Patrick Schelauske schrieb:


> wer braucht das Aequivalent zu 80 Watt Halogen am Rad ???

Wer sich nachts im Wald verirrt hat?

> Ich wuerd in die Beurteilungsformel noch Zuverlaessigkeit und
> eventuell Sicherheit mit reinbringen (von wegen Li-Ionen-Akkus
> und Blei-Saeure-Akkus).
>
>
> Hat jemand so ein Stadium Licht? oder hat wenigstens eines im
> Einsatz gesehen oder Kennt jemand jemanden der eines benutzt hat?


Problem 1 ist die ewiglange Hochlaufzeit. Ein starkes Zusatzlicht brauche
ich nur kurzzeitig, dann aber subito. Beim Stadium kannst Du erst noch
einen Kaffee trinken.
Problem 2 ist die Funktion bei extremen Minustemperaturen.

hajo


Thomas Meißner

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Moin Olaf (kt...@experte.tu-harburg.de)

k> Und dem SON kann man heute schon 12~V entlocken.

Wenn ich als blutiger Elektro-Laie mal fragen darf: Wie?


... man liest von einander! ______
/homas


o __o o _ HPV
鳿___o /0 -\<, \()_/-%
oo~___/\ /\______/ \_____O/ O_______O--o_________
""
http://www.home.pages.de/~caspar (z.Z. noch ohne radelrelevante Seiten:)

Andreas Oehler

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) schrieb:

>mathias_...@compuserve.com (Mathias Boelckow) wrote:
>>AOe...@t-online.de (Andreas Oehler) schrieb uns:
>
>>>Andreas - der immer noch jemanden sucht, der ihm eine MPPT-Schaltung für
>>> einen Nabendynamo entwirft
>>
>>Was für eine Schaltung????
>
>Ich kannte die Abkürzung auch nicht, und habe dazu nur zwei Referenzen im Web
>gefunden, siehe weiter unten. Immerhin gibt es eine Vorstellung. Dann habe ich
>noch mal im Inspec gesucht, und vier weitere gefunden, siehe eine davon noch
>weiter unten. Muss wohl was mit dem "maximum-power-trasnfer theorem" aus der
>Elektronik zu tun haben: Impedanzanpassung. Ich schätze, es läuft auf einen
>FET-Array raus, der ähnlich wie eine Phasenanschnittssteuerung auf und
>zugemacht wird. Damit wissen wir aber immer noch nicht, was "die"
>MPPT-Schaltung ist. Vielleicht kann Andreas uns das ja erklären.

Nunja - ansatzweise ;-)

Ich kenne Maximum-Power-Point-Tracker auch nur aus dem Photopholtaik-
Bereich (habe mal versucht so etwas für Mikrometeorologie- Meßstationen
mit solarer Energieversorgung zu realisieren). Wolfgang hat es doch
schon recht gut beschrieben: Es geht um einen Impedanzwandler der aus
einem Generator an jedem Betriebspunkt die maximale Leistung entnimmt
und in geeigneter Form für den Verbraucher bereitstellt. Inwieweit aber
eine direkte Übertragung des MPPT-Konzepts vom Solar-Gleichstrom- auf
den Klauenpol-Wechselstrom-Generator zulässig ist, kann ich bisher nicht
beurteilen.

Konkret würde ich damit aus einem Klauenpolgenerator bei niedrigen
Drehzahlen möglichst viel Leistung entnehmen wollen, um so z.B. bei
Betrieb von 12V6.2W-Verbrauchern an einem vorhandenen "6V3W"-Dynamo
möglichst früh Nennleistung zu erreichen.

Gruß
Andreas - der nach erfolglosen Anfragen in de.sci.electronics zu
diesem Thema hier nicht mit solcher Resonanz gerechnet hat

Markus Imhof

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Hermann Rochholz wrote:
>
.....


> Aber angeblich soviel Licht beschert wie 80W Halogen.
> That would be nice!
> Auf das Lichtleistungspreisgewicht (Lumen/(kg*DM))
> ist das Stadium Light ein
> richtiger Preisknaller!
.....

Im Prinzip schon. In letzter Zeit habe allerdings nicht mehr viel davon
gehört. Und ein (langer) Blick auf die Webseiten des _Herstellers_ der
Birne (frag' mich nicht mehr, wer :-( hat mich dann doch - speziell im
Bezug auf die Schlechtwettertauglichkeit des Systems - etwas stutzig
gemacht. Dort wird IIRC (mit großem IF !) ein recht enger
Betriebstemperaturbereich vorgeschrieben, neben dem üblichen Problem der
Gasentladungslampen (lange Wartezeit zwischen aus- und
wiedereinschalten).

Gruß
Markus

Hermann Rochholz

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Olaf Schultz wrote:

>
> Dann mach eine Doppelverkabelung und schmei"s den Steuersatz (Der Primax soll
> wirklich 3 Ohm aufweisen) und die Schingenlager aus dem Stromkreis raus und die
> einzigen "Ubergangswiderst"ande sind dann Dyamostecker-Kabel-Birne und zur"uck,
> also 4 "Uberg"anger, der Rest geh"ort verl"otet/verschwei"st (z.B. in der Birne)
> und ist damit vernachl"assigbar. Wer anders Baut darf sich nicht beklagen.

Ich wuerde dann auch mal Graphitfett probieren.
Das sollte den Strom leiten.
Und nicht nur Primax hat einen Widerstand.
Ich hab auch mal bei einem Freund seinem Velo
1V Spannungsabfall ueber den Steuersatz gemessen(Bei 6V Ausgang).


--
Hermann

mailto:Hermann....@inr.fzk.de

Markus Imhof

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Hermann Rochholz wrote:
>
....

> Und nachdem Hella wieder mal Lampen "mit besserer Ausleuchtung des
> Fahrbahnrandes" anbietet (ADAC-Zeitung; was sonst!),
> waere dies doch das geeignete
> Mittel, um sich auf linksseitig gefuehrten Radwegen "zu verteidigen"
> und zu zeigen, dass es auf Gottes Erdboden nicht NUR Autos gibt :-)
....

Dazu reicht (wenn ich die Reaktion der Autofahrer richtig beurteile :-)
auch ein 'korrekt' eingestellter 10W-Cateye-Spot. Genau zwischen die
Augen...

Gruß
Markus

Rainer H. Rauschenberg

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

On Wed, 17 Dec 1997, Dr. Gunter Abend wrote:

> Wolfgan...@GMD.de wrote:
> >
> > > WS> 3 Ohm Übergangswiderstand 20,0% Verlust
> >
> > GA> Widerstaende dieser Groessenordnung sind nicht-ohmsche Kontaktverluste!
> >
> > Da gibt es also eine Phasenverschiebung, oder die Funktion R=f(U) ist im
> > Bereich von 6 bis 12 V wenigstens kräftig nichtlinear? Erzähl mir mehr, das
> > habe ich immer schon genauer wissen wollen. Gibt es da konkrete Zahlen, kann
> > man das nachlesen?
>
> Das Raster-Tunnel-Mikroskop (Nobelpreis 1986) stellt eine
> reproduzierbare und somit untersuchbare, durch Formeln beschreibbare Art
> des Kontakts dar. In allen "realen" Faellen von Kontaktproblemen sind es
> eher Dreckeffekte, die im Vordergrund stehen, insbesondere die durch

[...]

Sorry, aber mir ist zum einen voellig unklar, was das
Raster-Tunnel-Mikroskop damit zu tun hat und zum anderen was an
"Dreckeffekten" "nicht-ohmsch" ist. Allerdings bin ich elektrischer Laie.
:-)

Rainer "warum ist 'Licht' in drf eigentlich OT?" Rauschenberg

Rainer H. Rauschenberg

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

On Wed, 17 Dec 1997, Andreas Hein wrote:

> Fehlt nur noch eine Vorderradbremse für Rennlenker, die unter allen realen
> Bedingungen das Vorderrad fein dosierbar an die Schlupfgrenze bringen kann.

Sorry fuer die bloede Frage (lange kein Tandem mehr gefahren): Warum kann
die Magura mit Rennbremsgriff das nicht?

Rainer "raetselnd" Rauschenberg

Andreas Hein

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Hallo Rainer,

Rainer H. Rauschenberg <rai...@dax-atm.rz.uni-frankfurt.de> schrieb im
Beitrag

>> Fehlt nur noch eine Vorderradbremse für Rennlenker, die unter allen
realen
>> Bedingungen das Vorderrad fein dosierbar an die Schlupfgrenze bringen
kann.

>Sorry fuer die bloede Frage (lange kein Tandem mehr gefahren): Warum kann
>die Magura mit Rennbremsgriff das nicht?

Ich habe vor einiger Zeit in der deutschen Tandem-Mailingliste die Frage
nach
guten Bremsen gestellt. Die Magura soll angeblich die beste sein. Das
stimmt
für die Hinterradbremse. Auf die Frage, wer denn nun wirklich ausprobiert
hat,
ob das Vorderrad unter typischen Bedingungen an die Schlupfgrenze zu
bringen ist war Schweigen im Walde. Es ist davon auszugehen, daß die
meißten
Tandems lächerliche Bremsen haben.

Wofür baut Magura in die Race-Line einen 14mm Geberkolben ein, wenn bei
der Rennbremse ein 16mm Kolben (= 30 % weniger Bremskraft) einem Tandem
maximale Verzögerung geben soll?

Gruß,
Andreas


Andreas Hein

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Hallo Wolfgang,

Wolfgang Strobl <Wolfgan...@gmd.de

> Es ging um ein ganz anderes Thema. Angezweifelt wurde, daß 12 V statt 6 V
bei
> der Fahrradbeleuchtung etwas bringt. Ich fragte, ob man einen Faktor vier
> (nämlich beim Leistungsverlust in unvermeidlichen Serienwiderständen in
den
> Versorgungsleitungen bzw. Kontaktstellen) einfach so in den Wind schlagen
> könne.

Eindeutig: NEIN bei standard Fahrradverkabelung.
Ja, bei sehr guter Verkabelung mit Masseleitung, dicken Kabeln usw.

Bei gleichem Strom (ca. 500mA) und gleichen Serien-Widerstand:
wo kommt da der Faktor 4 zustande?

Die 12V-Technik wird erst richtig interessant wenn 5W Gasentladungslampen
verfügbar sind. Das ganze als System mit Akku-Pufferung und guter
Lichtverteilung ist mir etwa 400 DM wert.

Bis dahin ist 12V-Technik besser als jetziges aber viel zu teuer.

Gruß,
Andreas

Carsten Kaemmerer

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

patrick.s...@hl.siemens.de (Patrick Schelauske) writes:
> wer braucht das Aequivalent zu 80 Watt Halogen am Rad ???

Ich.

Carsten

Patrick Schelauske

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

was haelts du dich denn dann mit 12 Volt auf wenn dich die ach so grossen
und unvermeidbaren Uebergangswiderstaende so stoeren. 42 Volt Gleichspannung
sollte dann die erste Wahl sein.


Patrick "man kanns wirklich uebertreiben" Schelauske

statt >70 DM fuer einen tollen neuen 12 V Dynamo rauszuhauen kann man
auch 5 DM und etwas Muehe in die Verkabelung investieren.
Auch bei der 12V Anlagen wirst du mit Bindfadenleitungen und
laecherlichen Litze-Klemmen keine Freude haben.
Meine 6V Lichanlage hat jedenfalls keine 2 Ohm Uebergangs/Leitungs-
Widerstaende.

Andreas Hein

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Hallo Wolfgang,

Wolfgang Strobl <Wolfgan...@gmd.de

> Der Verlust über einem nicht existierenden Serienwiderstand ist
selbstredend
> Null, 4 * 0 = 0. Für diesen Wert wird die Formel allerdings unbestimmt,
Du
> darfst also auch Faktor 3,1415927 annehmen, oder 1/e. In allen anderen
Fällen
> bleibt es bei vier.

Danke für diese interessante, mit leichten Hang zum akademischen,
Erläuterung.

6V, 0,5A, 3W, 2 Ohm Serienwiderstand --> Verlustleistung: 0,5Watt
12V, 0,25A, 3W, 2 Ohm Serienwiderstand --> Verlustleistung: 0,125Watt

Da ist ja der Faktor 4. Jetzt ist wieder alles OK.
Ich bin von 12V und 6W ausgegangen.

Viele Grüße,
Andreas

Andreas Oehler

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Thomas_...@os4.maus.de (Thomas Meißner) schrieb:

>k> Und dem SON kann man heute schon 12~V entlocken.
>
>Wenn ich als blutiger Elektro-Laie mal fragen darf: Wie?

Momentan sind keine einzelnen Scheinwerfer und Rücklichter für 12V am
Markt erhältlich. Wer nun dennoch mehr Licht am Fahrrad will und den
derzeitigen SON besser ausnutzen will, kann zu einem „Trick“ greifen:
Ein zweiter 6V2.4W-Scheinwerfer in Reihe geschaltet zur vorhandenen
Lichtanlage. Bei Geschwindigkeiten ab 20...25km/h leuchten nun beide
Scheinwerfer voll auf - man mißt 12V!!! Bei langsamer Fahrt sollte das
neue „Fernlicht“ abgeschaltet(d.h. mit einem Schalter kurzgeschlossen)
werden.Bei Verwendung kleiner Laufräder wie z.B. an Liegerädern,
erreicht ein 28“-SON bereits heute nahezu die 12V-StVZO-Werte und man
erhält mit „Doppelscheinwerfer“ in allen Geschwindigkeitsbereichen mehr
Licht.

Hier mal ein paar Effektiv-Spannungsmesswerte (28"-SON an 12.0 Ohm oder
29.4 Ohm Leistungswiderstand):

v [km/h] U(12.0 Ohm) [V] U(29.4 Ohm) [V]
----------------------------------------------
10 5.1 7.4
20 6.7 11.9
30 7.1 14.6
40 7.3 16.2

Grund für dieses Verhalten ist der Klauenpolgenerator, der sich bei
höheren Drehzahlen nahezu wie eine Konstantstromquelle verhält.

Gruß
Andreas

P.S. Viel Interessantes zu diesem Thema findet man auf den WWW-Seiten
von Olaf Schultz.

Ulli Horlacher

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

ha...@quijote.Huellhorst.Zierke.com (Hans-Joachim Zierke) wrote:

>> Bei mir und einem anderen Freund brach eine Mavic SUB mit UB Control Felge
>> schon nach ca. 2000 km. Die Brüche an der Felge waren mittendrin auf der
>> Innenseite, und den Flankenseiten zu finden. Diese Felgen brachen beide
>> während der Fahrt obwohl wir sie nie außergewöhnlich stark beanspruchten.
>
>Ich glaube Dir kein Wort. Der Speichenzug hätte sie bei diesem Bruchbild
>zusammengehalten.

Ich meinte auch nicht "auseinanderbrechen". Es war genauso, wie du es
beschrieben hast: Der Speichenzug hatte die Felge noch soweit
zusammengehalten, dass ein kontrolliertes Anhalt noch moeglich war. An ein
Wiederanfahren war allerdings nicht zu denken. Die kaputte Felge
blockierte an den Felgenbremsen weil total verzogen.

Die "Titan Matrix" Felgen an unserem Trek T100 zeigten uebrigens 2 mal
dieselbe Symptome: Risse in der Felgenseitenwand bis zu 30 cm Laenge.

--
\ Ulli Horlacher \ fram...@moep.bb.bawue.de \ SAFT://saft.to/framstag \
\ "Ich vertippe mich weit seltener als ich mich vermause" - Chris Blum \

Olaf Schultz

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

In article <199712180...@os4.maus.de>, Thomas_...@os4.maus.de (=?ISO-8859-1?Q?Thomas_Mei=DFner?=) writes:
|> Moin Olaf (kt...@experte.tu-harburg.de)

|>
|> k> Und dem SON kann man heute schon 12~V entlocken.
|>
|> Wenn ich als blutiger Elektro-Laie mal fragen darf: Wie?
Lastwiderstand gr"oser als der einer 6~V-Fahrradbirne:
Daten und Theorie unter
http://experte.kt2.tu-harburg.de:8015/Beleuchtung/

Zum Bleistift zwei in Serie geschaltete 6-V-Schweinewerfer ab 25-30~km/h.
Leider gibt es nur eine unzufriedenstellende Auswahl an Halogenbirnen in
entsprechenden Bereich.

Olaf
--
Olaf Schultz, 21073 Hamburg-Harburg, http://www.tu-harburg.de/~kt2os
e-Mail: O.Sc...@tu-harburg.de
"Das Auto ist ein Artefakt, das unter ander'm auch der Fortbewegung dient!"


Niels Koll

unread,
Dec 18, 1997, 3:00:00 AM12/18/97
to

Hans-Joachim Zierke wrote:

> > Fehlt nur noch eine Vorderradbremse für Rennlenker, die unter allen realen
> > Bedingungen das Vorderrad fein dosierbar an die Schlupfgrenze bringen kann.
>
> Ein Magura Rennbremshebel mit zwei Sachs Neos vorn. Gibt's bei Technobull.

Versteh ich nicht: "...mit zwei Sachs Neos vorn."
Kann mir das einer erklaeren?

--

Niels Koll

RBR #2

E-Mail: ko...@tu-harburg.de
Homepage: http://www.tu-harburg.de/~senk1707/

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