On 2017-01-19 03:56, Chr. Maercker wrote:
> Joerg wrote:
>> Auch da bin ich waehlerisch. Andere offenbar ebenso, da z.B. Dell bei
>> den ernsthafteren Rechnern wieder dazu uebergegangen ist, Windows 7
>> anzubieten und nicht auf Windows 10 zu beharren (was bei mir nicht ueber die Schwelle kommt).
>
> Dann musst Du wohl irknwann auf Linux umsteigen. War ich auch schon
> einige Male am Überlegen.
Dazu muesste ich erstmal ganz in Rente sein, da selbststaendig und
kundenspezifische Software laueft fast immer nur mit Windows. Selbst
dann wird es schwierig, weil es fuer einige meiner Geraete keine Linux
Treiber gibt.
> ... Die M$-OSs der NT-Baureihe waren aber nach dem
> xten Servicepack ausreichend stabil, so dass sich der Aufwand dann doch
> nicht lohnte. Und W9x habe ich auf keinem meiner PCs geduldet bzw. es
> kam gar nicht erst drauf.
>
W9 weiss ich nicht, was es ist. XP war fuer mich "Last known good",
Windows 7 zaehneknirschend hinnehmbar. Vista, Window 8 and Windows 10
waren/sind IMHO nicht in der Praxis brauchbar. Jedenfalls nicht fuer mich.
Falls Du Windows 95 und 98 meinst, die habe ich wie 3.1 komplett
ausgesessen. Ich bin bis NT4 bei DOS geblieben, da das um Klassen
robuster ist. NT4 -> Win2k -> XP -> Win7 Pro. Letzteres nur unter
Grummeln und es wurde erst nach Abschaltung so gut wie saemtlicher
Automatismen (einigermassen) brauchbar.
>> Anwenderprogramme aus dem Hause lehne ich i.d.R. ab.
>
> Dito. Auf meinem Privat-PC läuft kein einziges.
>
>> Bis auf MS-Works fuer meine Buchfuehrung,
>
> M$-Örgs? Puhh ...
>
Ich benutze dabei nur die Database und die ist echt gut.
Rueckwaertskompatibel bis fast in die Zeit der Roemer. Leider haben sie
sich auf die Erstellung von immer mehr Fluff konzentriert, anstatt
Boecke wie eine jeweils nach kurzer Zeit ausfallende Zellkopierfunktion
zu reparieren. Ok, kann man mit leben. Meine komplette Buchfuehrung
laeuft damit. Selbst mein Hobbybrauerei-Log.
>> Meine Bodenbleche mussten bereits nach fuenf Jahren aufwendig
>> geschweisst werden :-(
>
> Etwa der gleiche Zeitraum war's WIMRE auch beim Rost-Quietsch.
>
Nur mussten die sich nicht sorgen, dass die Kunden zu japanischen
Herstellern abwandern, da Handelsraum per Staatsdekret und Devisenmangel
praktisch abgeschottet.
>> Bei den derzeitigen Autos nichts, null, kein Fitzen Rost.
>
> Für Bauj. 1998 trifft das wohl noch nicht zu. Da fand ich kürzlich bei
> einem Auto einen entsprechenden Hinweis im TÜV-Schein.
>
Mein Audi Avant Baujahr 1987 erfreut sich heute noch kerniger
Gesundheit. Er koennte den jetzigen Besitzer ueberleben. Er hat eine
vollverzinkte Karrosserie, einer der Hauptgruende fuer meinen Kauf
damals. Leider nicht mit in Kalifornien zulassungsfaehigem Motor, sonst
haette ich den Wagen mitgenommen.
>> Klar. Daher sollte man auch selbst mit nachsehen. Der Verkaeufer beim
>> Autohaendler war schon etwas verwundert, als ich mal kurz unter das Auto
>> gekrochen bin.
>
> Wir haben in einem Baumarkt mal sämtliche im Angebot befindlichen
> Mülleimer umgedreht: bei ausnahmeslos allen sah man der Murkel-Mechnik,
> die Schwachstellen an. Den Teilen, die normalerweise sichtbar sind
> hingegen nicht ... alles angeblich nicht geplant??
>
Bei Billigkram wie Treteimern koennen sie das machen. Da wissen Kunden
nach Jahren eh nicht mehr, was das fuer ein Fabrikat waren. Doch sie
werden es nicht schaffen, sie Leuten wie Dir und mir anzudrehen.
>>>> Tretlager habe ich mehr als ein halbes Dutzend durch und das waren
>>>> teilweise keine billigen.
>>>
>>> Patronen halten meiner Er-Fahrung nach nicht halb so lange wie die
>>> einstigen Lager in diskreter Bauweise.
>>
>> Heute bekommst Du in der Erstausstattung jedoch fast nur Patronenlager.
>
> Ja. Zum Glück verschiedene Qualitäten. :-\
>
Hier muss ich mal lobend erwaehnen, dass das einfache Shimano ES25 an
meinem MTB trotz einigen harten Pedalaufsetzern schon Jahre Dienst tut
und kein grosses Spiel zeigt.
>>>> Am schlimmsten fand ich jedoch die handfesten
>>>> Konstruktionsfehler wie die elenden Kurbelkeile damals.
>
>>> Die waren natürlich manchmal ätzend, aber da hatten wir nicht so die
>>> Auswahl. Viel ärgerlicher war das Linksgewinde von
>>> Einschraubschalen-Lagern, kettenblattseitig. Bei meinem alten Diamant
>>> hat sich das regelmäßig während der Fahrt aufgedreht, verlängerten
>>> Schraubenschlüsseln und Rohrzangen zum Trotz. Da half nur Zuschweißen!
>>
>> Ah, noch einer :-)
>
> Naja, nicht ganz:
>> Ich hatte frueher als Student beide Kurbeln festgeschweisst und bin
>> damit das Problem Kurbelkeil losgeworden. Abnehmen ging natuerlich nur
>> noch mit der grossen Flex.
>
> Kurbelkeile haben sich bei meinen Rädern kaum jemals von selbst gelöst.
> Das passierte wirklich nur mit diesen Einschraubschalen am Tretlager. Im
> Gegensatz zu Pedalkeilen war es bei Tretlagern egal, wenn eine Schale
> fest war, das Lager ließ sich auf der anderen Seite trotzdem komplett
> ausbauen.
> Einmal habe ich einen Keil so fest gezogen, dass das Gewinde abbrach,
> mit einem stinknormalen Schraubenschlüssel. Manche, ältere sind
> bedenklich tief in das ihnen zugedachte Loch reingerutscht, einzelne
> haben sich auch mal gelockert.
Bei meinen wurden immer die Abflachungen leicht rund, egal wie fest ich
die reingedrueckt habe. Zulange damit weitergefahren und die Achsen
gallerten an den Enden aus, und waren dann hin. Wenn ich mit dem Hammer
Mottek draufgepoelt hatte, hielten sie noch am laengsten, doch kamen sie
danach kaum wieder raus. Da konnte ich das ganze gleich festschweissen,
was ich auch tat.
> ... Die wurden wieder festgezogen und es war
> für längere Zeit Ruhe, meist bis zum näxten Kurbelbruch. Das kam leider
> auch mit DDR-Teilen vor, regelmäßig dort, wo die Pedale eingeschraubt sind.
>
Sowas hatte ich zum Glueck nie. Das kann ueble Verletzungen geben, wenn
mit Crash verbunden. Bei solche Teilen achte ich immer daraus, dass das
keinesfalls von dieser elenden Leichtbauweise ist.