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de.rec.fahrrad.fotografie: Die richtige Kamera für lange Radtouren

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Wulf Kruempelmann

unread,
May 23, 2013, 8:32:16 AM5/23/13
to
Hi
da ich demnᅵchst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
ich mit?
Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
Mᅵglichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
tiefenschᅵrfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
ist), die groᅵen Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu groᅵ und
unhandlich und zweitens zu empfindlich.
Was empfielt hier die die Gruppe?

Gruᅵ

Wulf

Thomas Krenzel

unread,
May 23, 2013, 8:59:16 AM5/23/13
to
Am 23.05.2013 14:32, schrieb Wulf Kruempelmann:
> Hi
> da ich demnᅵchst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
> ich mit?

Aus dem Bauchgefᅵhl heraus: eine GoPro Helmkamera ;)

*Muhahahaha*

> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
> Mᅵglichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
> tiefenschᅵrfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
> ist), die groᅵen Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu groᅵ und
> unhandlich und zweitens zu empfindlich.
> Was empfielt hier die die Gruppe?

5D... war das nicht so eine mᅵchtegern Profikamera? Also die ist doch um
Welten robuster als jede kompakte. Wenn Du ein Universalzoom hast, dann
kommt die in eine Lenkertasche und fertig ist die Laube. Da ist nichts
empfindliches dran. Und der Akku hᅵlt lange.


SCNR
T+

Jürgen Gerkens

unread,
May 23, 2013, 9:15:54 AM5/23/13
to
Am 23.05.2013 14:32, schrieb Wulf Kruempelmann:

Fᅵr Tageslicht scheint mir zum Beispiel die kleine Nikon 1 V1 recht
geeignet. Die habe ich fᅵr eigene Zwecke auch selbst gekauft, als
sie im Herbst plᅵtzlich von ~800 auf knapp 300 EUR fiel.

Ansonsten habe ich auf dem Rad auch schon ᅵfter eine dSLR dabei
gehabt, z.B. meine Nikon D200, nun die D300s. Die D200 hatte
ich auch schon auf Inlinertouren mit, wo mir meine Vollformat
dLSR zu kriminell war, weil man sich doch schon mal auf's
Maul packt, da die Wege nach den letzten Wintern in recht
schlechtem Zustand sind.

Bisher war bei den wenigen Stᅵrzen nur eine Kompakte dabei,
die aber gut in einer Kameratasche im Rucksack verpackt.

Auch eine dSLR lieᅵe sich mit einer kleinen Fototasche
im Rucksack mitfᅵhren, wᅵre so auch vor Vibrationen geschᅵtzt.

Ich wᅵrde dafᅵr dann wirklich klar die Nikon 1 V1 empfehlen.
Zwar ist deren Bedienkonzept wirklich nicht das, was ich von
der dSLR gewohnt bin, aber fᅵr Radtouren drauᅵen bei Tageslicht
drauᅵen scheint sie mir ideal.

--
Schᅵne Grᅵᅵe
Jᅵrgen Gerkens

Klaus Elmann

unread,
May 23, 2013, 9:25:54 AM5/23/13
to
Am 23.05.2013 14:32, schrieb Wulf Kruempelmann:


> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
> M�glichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
> tiefensch�rfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
> ist), die gro�en Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu gro� und
> unhandlich und zweitens zu empfindlich.

Ich! benutze f�r Touren gerne meine Powershot S95. Die passt in die
Hemdtasche, und erf�llt auch die von dir geforderten Einstellungen.
Sie kann auch Raw.
Eine 5DII nehme ich! mit, wenn geplant ist _nur_ zu fotografieren.
Auf einer Fahradtour w�re mir die Vollformat-SLR mit diversen Optiken
zuviel Ger�del.

gut Rad (und Rat?)
klaus

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 23, 2013, 9:40:24 AM5/23/13
to
Am 23.05.2013 15:15, schrieb Jᅵrgen Gerkens:
> Am 23.05.2013 14:32, schrieb Wulf Kruempelmann:
>
>> Hi
>> da ich demnᅵchst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
>> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
>> ich mit?
>> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
>> Mᅵglichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
>> tiefenschᅵrfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
>> ist), die groᅵen Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu groᅵ und
>> unhandlich und zweitens zu empfindlich.
>> Was empfielt hier die die Gruppe?
>
> Fᅵr Tageslicht scheint mir zum Beispiel die kleine Nikon 1 V1 recht
> geeignet. Die habe ich fᅵr eigene Zwecke auch selbst gekauft, als
> sie im Herbst plᅵtzlich von ~800 auf knapp 300 EUR fiel.
>

Einmal die , die passt perfekt.

Und dann aus unserem gemeinsamen Gerᅵtepark: Die Sony HDR AS15 Action
cam, mit einer Lenkradhalterung:

http://www.amazon.de/Kamerahalter-Kamera-Halter-Halterung-Fahrrad/dp/B009P0ELAG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1369316385&sr=8-1&keywords=lenkrad++kamera+halterung


fᅵr 4 Euro 20. Diese Stativschelle trᅵgt auch die V1 bei Bedarf.
4 Euro 20. Habsch.

Falk D?e��ert

unread,
May 23, 2013, 9:47:36 AM5/23/13
to
Wulf Kruempelmann:
> Was empfielt hier die die Gruppe?

Kommt auf die Tour an. Bei einer MTB-Tour habe ich eine ᅵ-Tough dabei
und manchmal bis zu drei Actioncams dabei (Helm, Lenker, Schwinge...).

Alle anderen kompakten Kameras hatten diesen Usecase nicht ᅵberlebt.
Bei Fahrten mit dem Reiserad setze ich auf eine P7000 oder eine D60 mit
35mm.

Bei Fahrten mit dem Rennrad lasse ich fotografieren. Die Bilder sind
dann aber schwarzweiᅵ.

Falk D.

Jochen Petry

unread,
May 23, 2013, 9:51:36 AM5/23/13
to
Am 23.05.2013 15:47, schrieb Falk D?eᅵᅵert:
> ...
> Bei Fahrten mit dem Rennrad lasse ich fotografieren. Die Bilder sind
> dann aber schwarzweiᅵ.

Wie werden dir diese Bilder dann zugestellt?
Und wird dieser Service auf Dauer nicht zu teuer?

Bis dᅵhmnᅵxt
jochen

Peter.Fronteddu

unread,
May 23, 2013, 10:00:07 AM5/23/13
to
Keine Ahnung, bin keine Gruppe.

Ohne Gruppe: Sony DSC-RX100 oder Canon S110.

Peter


Jürgen Gerkens

unread,
May 23, 2013, 10:04:44 AM5/23/13
to
Am 23.05.2013 15:40, schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Und dann aus unserem gemeinsamen Gerᅵtepark: Die Sony HDR AS15 Action
> cam, mit einer Lenkradhalterung:
>
> http://www.amazon.de/Kamerahalter-Kamera-Halter-Halterung-Fahrrad/dp/B009P0ELAG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1369316385&sr=8-1&keywords=lenkrad++kamera+halterung

Solche habe ich auch, zwei Stᅵck, allerdings von Kodak.

Gedacht habe ich die allerdings fᅵr Fotos, bei denen die
Kamera auf einem Boot am Bugkorb montiert wird.

Nicht so schᅵn finde ich, dass man die Kamera damit nur sehr begrenzt
ausrichten kann. Fᅵr ein aufrechtes Videobild etwa, montiert seitlich an
der Gabel, eignet sich diese Variante hier gar nicht.

Auf dem Lenker eines Rades montiert habe ich eine Helmkamera genau ein
Mal, am Fahrrad der Kurzen, die uns so auf Inlinern filmte. Beim
Betrachten der Aufnahme wird man seekrank.

Das Video landete vertitelt und mit "Misson Impossible" vertont dann
zusammen mit dem gefᅵlschten GPS Track einer 121 km Tour, die wir
angeblich am 1. April noch so mal eben nach Feierabend gefahren sind, in
unserem Tourplan auf der Webseite (geschlossener Bereich).

https://maps.google.com/maps?q=http://www.bsg-inline.de/download/Marschacht_Uelzen.kmz
... findet man noch :-)

Das Gewackel auf dem Kinderrad sah aus, als konnte der vermeintliche
Kollege, der mit der Kamera hinterher filmte, nach der langen Tour
kaum noch auf den Skates stehen. :-)

Dass eine der Personen an dem Tag Jubilᅵum gefeiert hatte, alle
schᅵn gratulierten, haben die vor Schreck wieder vergessen, als
sie sich nach und nach das Video anschauten.

=> Vergiss den Lenkerhalter mal ganz schnell wieder. ;-)

Falk D?e��ert

unread,
May 23, 2013, 10:51:02 AM5/23/13
to
Jochen Petry:
> > Bei Fahrten mit dem Rennrad lasse ich fotografieren. Die Bilder sind
> > dann aber schwarzweiᅵ.
>
> Wie werden dir diese Bilder dann zugestellt?

Auf Wunsch.

> Und wird dieser Service auf Dauer nicht zu teuer?

Nein, denn Tempo 50 innerorts und Tempo 100/80/60 auᅵerorts gelten nicht
fᅵr Radfahrer (ᅵ3 StVO). Tempo 50 ist als Sprintwertung kein Problem.
Fᅵr Tempo 100 muss ich noch "etwas" trainieren.

Falk D.


Gregor Frowein

unread,
May 23, 2013, 11:12:19 AM5/23/13
to
J�rgen Gerkens schrieb:

>Am 23.05.2013 14:32, schrieb Wulf Kruempelmann:
>
>> Hi
>> da ich demn�chst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
>> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
>> ich mit?
>> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
>> M�glichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
>> tiefensch�rfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
>> ist), die gro�en Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu gro� und
>> unhandlich und zweitens zu empfindlich.
>> Was empfielt hier die die Gruppe?
>
>F�r Tageslicht scheint mir zum Beispiel die kleine Nikon 1 V1 recht
>geeignet. Die habe ich f�r eigene Zwecke auch selbst gekauft, als
>sie im Herbst pl�tzlich von ~800 auf knapp 300 EUR fiel.

In Gebieten ohne Stromversorgung ist sie nicht geeignet, die h�lt
keine paar Tage durch und ein Ersatzakku kostet ein kleines Verm�gen.
Die Bildergebnisse allerdings sind �ber alle Zweifel erhaben, man
schaue sich die Hymnen bei den Amazon-Bewertungen an, oder meine
Bilder :-)

Gru�
Gregor

Jochen Petry

unread,
May 23, 2013, 11:13:37 AM5/23/13
to
Bergab hᅵtte ich wenigstens in einer 30er-Zone den Hauch einer Chance. :-)

Andreas Niggemann

unread,
May 23, 2013, 11:40:54 AM5/23/13
to
In article <knl28g$aod$3...@news.sap-ag.de>, wu...@wulfk.de says...

> da ich demnächst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
> ich mit?

Wie bei mir üblich: Samsung NX1000.
Ziemlich gute Kitscherbe und zumindest mit einem Pancake auf jeden Fall
regenjackentauglich. Mit Kitscherbe für ca. 250 Euro zu haben. Da tut
es dann nicht so weh (im Geldbeutel) wenn die Kamera einen Sturz vom
Fahrrad nicht überleben sollte.......

--

Andreas (http://www.lichtbildner.net)
Die FAQ zu d.r.f: http://faq.d-r-f.de
Porty für Arme: http://faq.d-r-f.de/wiki/Porty_f%C3%BCr_Arme
Toshiba Flashair: http://faq.d-r-f.de/wiki/FlashAir_Autodownloader

Ewald Pfau

unread,
May 23, 2013, 12:24:18 PM5/23/13
to
In de.rec.fahrrad, Wulf Kruempelmann <wu...@wulfk.de> wrote:

> da ich demnächst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
> ich mit?

Kommt wohl auf die Gebäckablagemöglichkeit an Deinem Vehikel an ... wenn Du
ansonsten Wahlfreiheit hast? Manche investieren da den Gegenwert von einem
Haus.

Irgendwo im Schwäbischen tüftelt eine Firma über die Modifikation von
Taschen, besonders von Ortliebs, für solche Zwecke, etwa zur Mitnahme von
großen Stative, Spektiven usw. Für eben Die O.'sche Lenkertasche weiß ich,
dass es eine Innentasche zur Stoßdämpfung gibt - die passt nebenbei auch in
deren große Bürotasche.

Oder hattest Du etwas bestimmtes vor, was direkt an den Transport per Velo
geknüpft ist?

> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
> Möglichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
> tiefenschärfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
> ist),

Zu einem günstigen Einstieg in passabler Qualität (nun ja, je nachdem, was
man damit machen will) lassen sich z.B. Kleinbildoptiken mit den
Mikro-Vierdrittlern wiederverwerten, die Olympus-Gehäuse haben netterweise
einen Antiwackler drin (wenn man ihn denn immer schön brav einstellt).

Damit hat man die Kompaktsensoren erstmal mit freundlichem Gruß hinter sich
gelassen. Allerdings sollte man da vorsichtig sein, nicht zuviel Geld in
diese Richtung zu werfen, dieser Markt boomt ziemlich und es lauern da
verlockende Optiken, wo das System in Summe dann mit anderen Ausrüstungen
doch wieder nicht mithalten wird können.

> die großen Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu groß und
> unhandlich und zweitens zu empfindlich.

Wenn das eine reale Option ist, dann frag nicht lange herum sondern nimm
sie, als Arbeitsgerät für alle Lebenslagen. Es sei denn Du willst Dich
nicht auf das C festlegen, wenn da ein N kitzelt.

Meine Auffassungen sind wieder andere, die werden mit den Foveons einer
kleinen Sigma abgedeckt (wobei die neueren und etwas teureren Foveons nun
eine Klasse für sich sind, die lassen, in ihrem Anwendungsgebiet, dann auch
die C's und die N's im Regen stehen). Man sollte dazu aber fotografische
Abläufe in den Fingern haben und wissen, was man damit in etwa abzulichten
gedenkt - da gehören sonderlich auch Landschaften dazu - dann kann man davon
sehr schön profitieren, da lassen mich jene SLRs kalt, die M43 sowieso. So
eine letztere hab ich hier, nutze sie aber so gut wie nie (zuletzt vor ein
paar Monaten & auch nur kurz).

> Was empfielt hier die die Gruppe?

Ich nicht Gruppe.

Bei Fahrrädern ist eher Video ein Thema, z.B. als Dauermitschnitt vom
Verkehrsablauf, und da gibt es eigentlich zwei Schwellen, die erste: dass
man Kennzeichen von Fahrzeugen lesen kann, deren Piloten Mist bauen - das
lässt sich halbwegs günstig abdecken. Und die zweite Schwelle wäre, dass
die Schüttlerei etwas komfortabler abgefangen wird. Das kann dann ziemlich
ins Geld gehen. Und in Summe wird man doch wieder nicht gar so viel
Investitionskapital an einer verkehrstechnisch doch leidlich exponierten
Stelle spazierenführen wollen.

Hatte einmal die Sigma auf dem Stativ & dieses in den Lenkerklickadapter
geschoben, das funktionierte auf Anhieb, nur ist leider die Auflösung eher
bescheiden, dazu ohne Reserven bei höheren ISO-Werten. Dasselbe mit einer
Olympus-EP1 war gleich ein Trauerspiel, eine schwere Optik zerrte am
Bajonett-Adapter, sodass der hernach wieder adjustiert werden musste, zudem
sieht man sich ganz ungeniert als kleiner Konsumidiot behandelt, wenn die
Aufzeichnung stets je nach ein paar Minuten, ohne erkennbare Systematik
abschaltet, nach dem Motto: wir haben dir kein Videozeugs verkauft! also
halte dich gefälligst daran! Rein von der Aufzeichnung her spielt man mit
der 5D bei Video doch in einer ganz anderen Liga, wenn man die Befestigung
geregelt bekommt. Kann mich dunkel entsinnen, dass jene Falle der
Bevormundung zur Aufzeichnungslänge entweder kein Thema war, oder es dafür
einen Patch gab.

Die hypschen kleinen Knalleffektvideokisten haben den Nachteil eines für den
Zweck total überzogenen Weitwinkels, das sieht zwar imposant aus, gar mit
knackig gepushten Kontrasten, aber in etwas Entfernung ist gleich die
Auflösung beim Teufel.

Ein günstiger Brennweitenbereich für diesen Zweck wird so um die 24 mm bis
28 mm im KB-Äquivalent sein, sodass ab ein paar Metern nicht nachfokussiert
werden muss und immer noch die Auflösung ein Stück weiter trägt; bei
Teleoptiken muss man dauernd nachpeilen und der Fokussierung hinterher sein.

Jürgen Martens

unread,
May 23, 2013, 12:37:12 PM5/23/13
to
On 23.05.2013 17:13, Jochen Petry wrote:

>
> Bergab hᅵtte ich wenigstens in einer 30er-Zone den Hauch einer Chance. :-)
>


Sei mal nicht so sicher. Wenn ich richtig informiert bin, dann kann das
genau
dort im Gegensatz zu den generellen 100 auf Landstraᅵen bzw. 50 in
Ortschaften
recht teuer werden


Gruᅵ

Jᅵrgen










Olaf Schultz

unread,
May 23, 2013, 1:59:21 PM5/23/13
to
FT oder MFT:-) Vor allem das Dateinamensystem von Olympus find ich gut

PMDDabcd.extension

-P (kann bei den E auch auch als E konfiguriert werden, also ITough und
FT-Bilder kollidieren nicht in Verzeichnissen (solange nur je eine Kamera:-)
-M Monatskennung 0...9-ABC
-DD Tageskennung
-abcd fortlaufende Nummer.

Besser als die ersten vier Buchstaben mit DMIG o.ᅵ. zu verbraten und
dann weiᅵ man nie mehr, wann das Datum aufgenommen wurde (nach dem
Kopieren auf die Platte neues Datum der Datei...)

IIRC gibt es inzwischen auch spritzwasserdichte MFT-Bodys und -Objektive

Gut, die OM1 und OM4 war auf Radreise angenehmer als die E3:-) Aber die
Pro-/TopPro-Scherben von OM sind nicht "ubel:-)

btw. www.oly-e.de

Olaf

Jürgen Gerkens

unread,
May 23, 2013, 2:27:17 PM5/23/13
to
Am 23.05.2013 17:12, schrieb Gregor Frowein:

[Nikon 1 V1]

> In Gebieten ohne Stromversorgung ist sie nicht geeignet, die hᅵlt
> keine paar Tage durch und ein Ersatzakku kostet ein kleines Vermᅵgen.

Unsere Erfahrungen mit der Kamera unterscheiden sich ja ganz drastisch.

Spielst du den ganzen Tag mit dem Mᅵusekino oder filmst du jeden
Heimweg damit auf Video? Ich habe den Akku der V1, seitdem ich sie
Weihnachten gekauft habe, jetzt wohl 2-3 Mal vorsorglich vor neuen
Aufnahme nachgeladen, dabei jeweils nur einen kleinen Teil entleert gehabt.

Sobald man die Spielphase ᅵberwunden hat und anfᅵngt mit der
Kamera zu fotografieren, vorher auch mal hinschaut, ob sich das
lohnt, sollte man mit einer Akkuladung mindestens Tage auskommen,
vielleicht auch Wochen. ;-)

Bernd Laengerich

unread,
May 23, 2013, 2:47:05 PM5/23/13
to
Am 23.05.2013 17:12, schrieb Gregor Frowein:

> In Gebieten ohne Stromversorgung ist sie nicht geeignet, die h�lt
> keine paar Tage durch und ein Ersatzakku kostet ein kleines Verm�gen.

Ersteres kann ich �berhaupt nicht best�tigen, habe sie jetzt seit meinem
Erwerb genau 2mal geladen: Einmal nach dem Kauf und einmal vor dem
Wochenende "zur Sicherheit".
Zweiteres: Der Originalakku kostet 45,50 �re bei der Amazone, Nachbauten
deutlich weniger.

Bernd

Jürgen Gerkens

unread,
May 23, 2013, 3:02:26 PM5/23/13
to
Am 23.05.2013 20:47, schrieb Bernd Laengerich:

> Am 23.05.2013 17:12, schrieb Gregor Frowein:
>
>> In Gebieten ohne Stromversorgung ist sie nicht geeignet, die hᅵlt
>> keine paar Tage durch und ein Ersatzakku kostet ein kleines Vermᅵgen.
>
> Ersteres kann ich ᅵberhaupt nicht bestᅵtigen, habe sie jetzt seit meinem
> Erwerb genau 2mal geladen: Einmal nach dem Kauf und einmal vor dem
> Wochenende "zur Sicherheit".

Mich beschleicht auch das Gefᅵhl, dass Gregor die Kamera schon gar nicht
mehr absetzt, wenn er aus dem Hause geht und erst daheim am PC
feststellt, wo er im Laufe der Woche ᅵberall gewesen ist. :-)

> Zweiteres: Der Originalakku kostet 45,50 ᅵre bei der Amazone, Nachbauten
> deutlich weniger.

Vorsicht! Versand durch Amazon, Anbieter sind Firmen mit US Adresse oder
einfach nur dummen Sprᅵchen im Impressum.

Gregor Frowein

unread,
May 23, 2013, 3:29:20 PM5/23/13
to
Bernd Laengerich schrieb:

>Am 23.05.2013 17:12, schrieb Gregor Frowein:
>
>> In Gebieten ohne Stromversorgung ist sie nicht geeignet, die h�lt
>> keine paar Tage durch und ein Ersatzakku kostet ein kleines Verm�gen.
>
>Ersteres kann ich �berhaupt nicht best�tigen, habe sie jetzt seit meinem
>Erwerb genau 2mal geladen: Einmal nach dem Kauf und einmal vor dem
>Wochenende "zur Sicherheit".

Das sagt nichts �ber die Nutzung.

>Zweiteres: Der Originalakku kostet 45,50 �re bei der Amazone, Nachbauten
>deutlich weniger.

Da gibt es also schon Nachbauten. Das ist an mir vorbei gegangen, als
ich die D7000 kaufte, gab es keine. Hab das auch nicht mehr
recherchiert.

Gru�
Gregor

Bernd Laengerich

unread,
May 23, 2013, 3:31:43 PM5/23/13
to
Am 23.05.2013 21:02, schrieb Jᅵrgen Gerkens:

> Vorsicht! Versand durch Amazon, Anbieter sind Firmen mit US Adresse oder
> einfach nur dummen Sprᅵchen im Impressum.

Es gibt auch deutsche Hᅵndler mit ordentlichem Impressum.

Bernd

Gregor Frowein

unread,
May 23, 2013, 3:31:32 PM5/23/13
to
J�rgen Gerkens schrieb:

>Am 23.05.2013 17:12, schrieb Gregor Frowein:
>
>[Nikon 1 V1]
>
>> In Gebieten ohne Stromversorgung ist sie nicht geeignet, die h�lt
>> keine paar Tage durch und ein Ersatzakku kostet ein kleines Verm�gen.
>
>Unsere Erfahrungen mit der Kamera unterscheiden sich ja ganz drastisch.
>
>Spielst du den ganzen Tag mit dem M�usekino oder filmst du jeden
>Heimweg damit auf Video? Ich habe den Akku der V1, seitdem ich sie
>Weihnachten gekauft habe, jetzt wohl 2-3 Mal vorsorglich vor neuen
>Aufnahme nachgeladen, dabei jeweils nur einen kleinen Teil entleert gehabt.
>
>Sobald man die Spielphase �berwunden hat und anf�ngt mit der
>Kamera zu fotografieren, vorher auch mal hinschaut, ob sich das
>lohnt, sollte man mit einer Akkuladung mindestens Tage auskommen,
>vielleicht auch Wochen. ;-)

es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Nutzungsweise f�r die Kamera,
und da� ich einen anderen Ansatz beim Fotografieren und Spielen habe,
das hoff ich doch :-=

Ich kann Dir sagen, da� ich mit der D7000 ein Mehrfaches an Bildern
mache mit einer Ladung.

Gru�
Gregor
--
und zur�ck nach Sinsheim

Jürgen Gerkens

unread,
May 23, 2013, 3:42:10 PM5/23/13
to
Am 23.05.2013 21:31, schrieb Gregor Frowein:

> es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Nutzungsweise fᅵr die Kamera,
> und daᅵ ich einen anderen Ansatz beim Fotografieren und Spielen habe,
> das hoff ich doch :-=

Aber hallo, sei dir ja gegᅵnnt.

Nur wundere dich dann nicht ᅵber die nᅵchste Stromrechnung. ;-)

> Ich kann Dir sagen, daᅵ ich mit der D7000 ein Mehrfaches an Bildern
> mache mit einer Ladung.

Wie ich schon schrieb: Da fummelt man auch entschieden weniger in
den Menᅵs herum, nutzt den optischen Sucher, die sich direkt anbietenden
Bedienelemente und zack.

Jürgen Gerkens

unread,
May 23, 2013, 3:51:43 PM5/23/13
to
Am 23.05.2013 21:29, schrieb Gregor Frowein:


> Bernd Laengerich schrieb:
>
>> Am 23.05.2013 17:12, schrieb Gregor Frowein:
>>
>>> In Gebieten ohne Stromversorgung ist sie nicht geeignet, die hᅵlt
>>> keine paar Tage durch und ein Ersatzakku kostet ein kleines Vermᅵgen.
>>
>> Ersteres kann ich ᅵberhaupt nicht bestᅵtigen, habe sie jetzt seit meinem
>> Erwerb genau 2mal geladen: Einmal nach dem Kauf und einmal vor dem
>> Wochenende "zur Sicherheit".
>
> Das sagt nichts ᅵber die Nutzung.

Stimmt schon, allerdings habe ich selbst die Kamera auch erst mal
grᅵndlich ausgetestet und den Winter ᅵber oft mit im Betrieb mit gehabt,
um auf unserer Baustelle Fotos zu machen.

Allerdings habe ich den Nikon SB N-7, der mit zwei AA Akkus
gespeist wird, Du vielleicht den SB N-5, der am Akku der V1 nuckelt.

Das kᅵnnte schon ein ganz entscheidender Unterschied sein.


>> Zweiteres: Der Originalakku kostet 45,50 ᅵre bei der Amazone, Nachbauten
>> deutlich weniger.
>
> Da gibt es also schon Nachbauten. Das ist an mir vorbei gegangen, als
> ich die D7000 kaufte, gab es keine. Hab das auch nicht mehr
> recherchiert.

Vorsicht. Es gibt einige EN EL 15 Nachbauten, die etwa in
Batteriegriffen Zicken machen sollen.

Bernd Laengerich

unread,
May 23, 2013, 3:53:01 PM5/23/13
to
Am 23.05.2013 21:29, schrieb Gregor Frowein:

> Das sagt nichts �ber die Nutzung.

N�. Halt so etwa 250 Bilder und Videos �ber etliche Wochen mit einer
unverbrauchten Ladung. Aktuell sind nach dem Laden 120 Bilder und
Videosequenzen aufgenommen worden und der Akkustand wird mit 85% angezeigt.
Ich habe �brigens einen "D"-Akku bekommen, der nicht vom R�ckruf
betroffen war.

> Da gibt es also schon Nachbauten. Das ist an mir vorbei gegangen, als

Ja, aber wenn in DE gekauft nicht wirklich soviel billiger, etwa �re 25,-

Bernd

Andreas Huennebeck

unread,
May 23, 2013, 7:11:17 PM5/23/13
to
Wulf Kruempelmann schrieb:

> da ich demnächst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
> ich mit?
> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
> Möglichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
> tiefenschärfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
> ist),

Es gibt ja aktuell schon taugliche Kompakte mit großem Sensor (Fuji X-E1,
Nikon Coolpix A, Ricoh GR, ...).

> die großen Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu groß und
> unhandlich und zweitens zu empfindlich.

Empfindlich sind die eher nicht.

> Was empfielt hier die die Gruppe?

MFT, von Panasonic oder Olympus. Wenn's etwas größer sein darf: eine
Einsteiger DSLR Deiner Wahl mit Kitlinse - klein, leicht, gut.

Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc

HC Ahlmann

unread,
May 24, 2013, 12:50:04 AM5/24/13
to
Olaf Schultz <o.sc...@enhydralutris.de> wrote:

> Besser als die ersten vier Buchstaben mit DMIG o.�. zu verbraten und
> dann wei� man nie mehr, wann das Datum aufgenommen wurde (nach dem
> Kopieren auf die Platte neues Datum der Datei...)

Nach Kopieren auf den Rechner benenne ich Bilddateien mit einem Batchjob
um, so dass sie eindeutige Namen nach dem Muster YYYY MM DD hh mm ss(
xx).jpg haben, wobei der geklammerte Teil nur bei Unterscheidung von
Serienbildern oder nach Bearbeitung gesetzt wird.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte

HC Ahlmann

unread,
May 24, 2013, 2:21:58 AM5/24/13
to
x-post: beide drf, f'up2 de.rec.fahrrad wg. Verkehr

Bernd Laengerich <bernd.la...@web.de> wrote:

> Am 23.05.2013 17:10, schrieb Markus Vierschilling:

[Ist kommunaler Schwarzwei�-Bilderdienst zu teuer?]

> > Das w�rde ich jetzt so nicht sagen.
>
> �3 zielt aber nur auf _Kraft_fahrzeuge. Problematisch wird es hingegen
> bei durch Zeichen 274 geregelter zul�ssiger H�chstgeschwindigkeit, die
> gilt f�r Fahrzeuge aller Art.

s/274/274 oder 274.1
Tempo-xx-Zonen gelten auch f�r Nicht-Kraftfahrzeuge.

In der Praxis wird man einem Radfahrer aber keinen Strick daraus drehen
k�nnen, weil es an einer Ausr�stungspflicht f�r Tachos fehlt und
freiwillig angebrachte Tachos nach dem Mond gehen k�nnen.

Christian Praetorius

unread,
May 24, 2013, 3:33:55 AM5/24/13
to
hc.ah...@gmx.de (HC Ahlmann) wrote:

>In der Praxis wird man einem Radfahrer aber keinen Strick daraus drehen
>k�nnen, weil es an einer Ausr�stungspflicht f�r Tachos fehlt und
>freiwillig angebrachte Tachos nach dem Mond gehen k�nnen.

Das ist unerheblich. Und es gibt auch Urteile dazu. Auch ohne Tacho
m�ssen sich Fahrradfahrer an die Limits halten (Schild 274 usw.).

Christian

--
X-no-Sig: yes

Wulf Kruempelmann

unread,
May 24, 2013, 3:44:42 AM5/24/13
to
Am 23.05.2013 14:32, schrieb Wulf Kruempelmann:
> Hi
> da ich demnᅵchst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
> ich mit?
> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
> Mᅵglichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
> tiefenschᅵrfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
> ist), die groᅵen Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu groᅵ und
> unhandlich und zweitens zu empfindlich.
> Was empfielt hier die die Gruppe?
>
> Gruᅵ
>
> Wulf

Danke fᅵr die Tips.
Da meine Tochte meine bisherige Immer-Dabei (eine Pana GF2) konfisziert
hatte, hab ich halt was neues gesucht. Es wird wohl wieder eine Pana
GF*. Kompakt genug, um in die Lenkertasche zu passen, Rubust genug, und
trotzdem gute Qualitᅵt der Bilder.
Die Canon 5d-s die ich hab, sind mir fᅵr die Lenkertasche zu groᅵ und
sie passen auch nicht in den Fotoeinsatz der Orlieb-Taschen.



Gruᅵ

Wulf


Gregor Kofler

unread,
May 24, 2013, 7:16:16 AM5/24/13
to
Am 23.05.2013 14:32, Wulf Kruempelmann meinte:
> Hi
> da ich demnᅵchst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
> ich mit?
> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
> Mᅵglichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
> tiefenschᅵrfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
> ist), die groᅵen Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu groᅵ und
> unhandlich und zweitens zu empfindlich.
> Was empfielt hier die die Gruppe?

Die optimale Kamera fᅵr mich war meine FM3a: leicht (leichter als eine
D40), kompakt (sobald das Objektiv herunten ist), und praktisch
unkaputtbar - aber die braucht ja Filme. Was die Robustheit angeht: Ich
habe FM2, FM3a, F100, F5 und auch eine D40 auf wochenlangen
Regenradtouren mitgehabt (die D40 hat auch schon ein paar derbe MTB
Runden in der ungepolsterten Satteltasche hinter sich) - die haben das
problemlos ᅵberstanden.

Was die Handlichkeit angeht:
Die Einsteiger SLRs sind alle recht leicht und kompakt - das
Ausschlaggebende ist/sind die Optik(en).


Gregor

Wolfgang Strobl

unread,
May 25, 2013, 3:18:09 AM5/25/13
to
Falk D?e��ert <kok...@bio-signal.de>:

>Markus Vierschilling:
>> > Nein, denn Tempo 50 innerorts und Tempo 100/80/60 au�erorts gelten nicht
>> > f�r Radfahrer (�3 StVO).
>>
>> Das w�rde ich jetzt so nicht sagen.

Es ist offenbar �blich und eine Masche, Fehlinformationen zu verbreiten
und sich dann dar�ber zu beschweren, da� eine Diskussion dar�ber
off-topic sei. Nachdem Markus das angefangen hat, macht Falk hier bei
einem anderen Thema nahtlos weiter. Siehe weiter unten.

Einige der so verbreiteten M�rchen, die das Radfahren betreffen, habe
ich vor vielen Jahren mal in de.rec.fahrrad gesammelt und sp�ter dann
f�r das Web aufbereitet.

<http://www.mystrobl.de/ws/fahrrad/maerchen.htm>

Der Irrtung bzgl. der 50 innerorts f�r Radfahrer steht da nicht, weil
der Zusammenhang etwas komplizierter ist und die Sache f�r sich genommen
zu unbedeutend. Im Zusammenhang mit der Unkenntnis �ber die
Funktionsweise von Fahrradbremsen, die Falk hier verr�t, w�re es aber
doch ein Kandidat. Wenn man das diskutieren will, sollte man das aber
in der anderen drf tun, ich habe deswegen ein followup-to gesetzt. Hier
deshalb nur kurz:

- das Limit fehlt in der StVO, weil die Autoren irrt�mlich vermuteten,
da� niemand mit dem Fahrrad so schnell fahren k�nne oder wolle. Man
k�nnte zu ihren Gunsten aber auch annehmen, da� sie die F�lle f�r zu
selten genug hielten, um sie regeln zu wollen. Wer so schnell fahren
kann, wei� i.d.R. was er oder sie tut.

- die Wirksamkeit einer Bremse hat, vor allem bei Zweir�dern, fast
�berhaupt nichts mit der Reifenaufstandsfl�che zu tun und ist auch nicht
nennenswert durch das Gewicht des Bremsk�rpers bestimmt. Tats�chlich
sind auf Asphalt die Bremswege mit stark profilierten MTB-Reifen
(Knobbies) deutlich l�nger als die mit Slicks erzielbaren.

>
>Das ist nat�rlich on-Topic in d.r.f!
>
>Ich meinte jetzt die durch Zeichen 310 angezeigte zul�ssige
>H�chstgeschwindigkeit. Alle runden Schilder gelten wieder.

Wie in der anderen drf quasi zur Allgemeinbildung geh�rt. Dort wird viel
�ber Recht f�r Radfahrer diskutiert und die bizarren Fallstricke, die es
bereith�lt. Die Geschichte mit Tempo 50 innerorts wird da allerdings
eher als Sonderbarkeit kolportiert, mit der man Leute aufziehen kann,
nennenswerten Nutzen kann man daraus nicht ziehen. Denn ...

>
>Meine h�chste gemessene V ohne Windschatten, Berg oder Wind auf dem
>Triathlonrad betr�gt 64 km/h. Allerdings werde ich dann nach wenigen
>hundert Metern schon sauer.

... selbst mit dem Renn- oder Triathlonrad brauchts daf�r schon eine
Tretleistung in der N�he eines Kilowatts. Das h�lt man als
Nichtsportler nicht lange durch. Mit einem voll verkleideten Liegerad
ist es eine andere Geschichte, aber das wiederum lohnt sich aufgrund der
kurzen Wegstrecken in der Stadt kaum. M.a.W. das Ganze ist eine eher
akademische Fragestellung.


>Bei einer Kontaktfl�che der Reifen, die drei nebeneinanderliegenden 10
>cent St�cken entspricht, und den an Rennr�dern verbauten
>Spielzeugbremsen sind schon 40km/h innerorts schlicht und einfach
>Wahnsinn.

Eine �hnliche Diskussion lief vor knapp 20 Jahren in der anderen drf.
Ich habe mich seinerzeit auf mein Rennrad und mein Hollandrad gesetzt,
ein paar St�tzwerte ausgemessen und dann die sich ergebenden Kurven f�r
verschiedene Fahrzeugtypen in einem Diagramm dargestellt.

Tats�chlich kann man bis zu einem Tempo von etwa 30 km/h mit einem
Rennrad sogar einen k�rzeren effektiven Gesamtbremsweg erzielen als mit
einem Auto und bei 40 km/h ist der Unterschied immer noch
vernachl�ssigbar.

Bei der Betrachtung ist noch nicht ber�cksichtigt, da� auf der Fahrbahn
(!) die f�r ein Fahrrad verf�gbare freie Wegstrecke i.d.R gr��er ist als
f�r einen Pkw. Nicht ohne Grund sind Auffahrunf�lle mit Fahrr�dern
ziemlich selten, w�hrend sie bei Pkw den typischen Fall darstellen.

An das Bremsverm�gen von Motorr�dern kommt man mit einem Fahrrad zwar
kaum heran, das ist aber auch nicht n�tig, weil die meisten
tats�chlichen Unf�lle, bei denen das Bremsen eine Rolle spielt, nicht
von fehlender theoretischer Maximalwirkung des Bremssystems abh�ngen,
sondern durch Fahr- und Bremsfehler (mit-)verursacht werden, z.T. auch
einfach von defekten Bremsen. Wenn man etwas dagegen tun will, was ich
f�r eine gute Idee hielte, sollte man aufh�ren, Radfahrern solche
M�rchen zu erz�hlen.

--
Wir danken f�r die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen

Wolfgang Strobl

unread,
May 25, 2013, 12:06:12 PM5/25/13
to
Falk D�e��ert <kok...@bio-signal.de>:

>f'up ignoriert. Das hat weder mit Radwegbenutzungspflicht noch mit der
>Antihelmkirche zu tun.

Dann gestatte, da� ich Deinen Artikel ebenfalls ignoriere, zumal er nach
�berfliegen lediglich den Bullshit wiederholt, den ich kritisierte.

fup repariert, da kein Bezug zum Fotografieren mehr vorhanden.

Etwas schmunzeln mu�te ich allerdings bei "... und konnte nur bei der
reinen Vorderrad-Bremsung Vorteile f�r glattere Reifen auf sauberer und
trockener Fahrbahn messen."


--
Radhelme sind die Bachbl�ten des Stra�enverkehrs

Wolfgang Strobl

unread,
May 25, 2013, 5:17:43 PM5/25/13
to
Falk Dµeßßert <kok...@bio-signal.de>:

>Wolfgang Strobl:
>> : a) die an Rennrädern verbauten Bremsen seien
>> "Spielzeugbremsen" und b) u.a. wegen der Reifenaufstandsfläche sei
>> "40km/h innerorts schlicht und einfach Wahnsinn". Das ist kompletter
>> Bullshit und dem habe ich widersprochen.
>
>...ohne eine Quelle oder eine Messung/Herleitung zu nennen. Mit Verlaub:
>die Religion des anderen drf kann auch da bleiben.

Man muss nicht für jeden Blödsinn bzw. dessen Widerlegung eine
"Herleitung" haben. 40 km/h ist mit dem Rennrad ein eher gemächliches
Tempo, wie jedes Radrennen, jede Trainingsfahrt irgend eines
Radsportvereinsmitgliedes, jede etwas eiligere Fahrt zur Arbeit zeigt.

Daß man mit einem intakten Fahrrad aus 40 km/h heraus problemlos
abbremsen kann. braucht man nicht "herzuleiten", das kann man selber
ausprobieren und reproduzierbar vorführen. Auch und gerade mit einem
Rennrad.

Du machst Dich mehr und mehr lächerlich, Falk. Mich würde eigentlich nur
interessieren, was einen wohl dazu motiviert, derart üblen FUD zu
verbreiten. Zu viel Testosteron eingeworfen? Die letzte Abfahrt mit dem
MTB nicht verkraftet? Von einem schnelleren Rennradfahrer überholt
worden? Oder einfach nur streitsüchtig? Man wird ja noch fragen dürfen
...
Erneut nach de.rec.fahrrad umgeleitet.

PS: wie schnell fährst Du eigentlich Auto? So viel besser ist die
Verzögerung da auch nicht, und bedenke: T=1/2 m * v². Die
Aufnahmefähigkeit der Bremse für noch mehr Energie nützt Dir gar nichts,
wenn Du immer noch 120 km/h fährst, wenn Du Dich bis zum Pfeiler der
Autobahnbrücke herangebremst hast oder im Nebel auf das zu spät erkannte
Stauende auffährst. _Das_ ist Wahnsinn. :-}

--
Thank you for observing all safety precautions

Markus Luft

unread,
May 25, 2013, 7:20:57 PM5/25/13
to
On Sat, 25 May 2013 23:17:43 +0200, Wolfgang Strobl wrote:

> Falk Dµeßßert <kok...@bio-signal.de>:
>
>>Wolfgang Strobl:
>>> : a) die an Rennrädern verbauten Bremsen seien
>>> "Spielzeugbremsen" und b) u.a. wegen der Reifenaufstandsfläche sei
>>> "40km/h innerorts schlicht und einfach Wahnsinn". Das ist kompletter
>>> Bullshit und dem habe ich widersprochen.
>>
>>...ohne eine Quelle oder eine Messung/Herleitung zu nennen. Mit Verlaub:
>>die Religion des anderen drf kann auch da bleiben.
>
> Man muss nicht für jeden Blödsinn bzw. dessen Widerlegung eine
> "Herleitung" haben. 40 km/h ist mit dem Rennrad ein eher gemächliches
> Tempo, wie jedes Radrennen, jede Trainingsfahrt irgend eines
> Radsportvereinsmitgliedes, jede etwas eiligere Fahrt zur Arbeit zeigt.
>
> Daß man mit einem intakten Fahrrad aus 40 km/h heraus problemlos
> abbremsen kann. braucht man nicht "herzuleiten", das kann man selber
> ausprobieren und reproduzierbar vorführen. Auch und gerade mit einem
> Rennrad.
>
Da stellt man dann empirisch fest, daß Rennradbremsen schon fast zu
gut bremsen und man das üben sollte. Das Hinterrad steigt, kann aus
der Spur kommen und muß dann wieder "eingefangen" werden. Wie beim
Motorrad muß man die richtige Dosierung üben. Der berühmte Überschlag
droht jedenfalls beim Rennrad kaum. Gute Rennradreifen haften im
Gegensatz zu Autoreifen auch verdammt gut, wenn die Fahrbahn nicht
besonders rutschig ist, rutscht das Vorderrad auch nicht weg.

- Ein paar Rennradbremsen im Test
http://www.eecycleworks.com/VNJune%20BrakeTest.pdf

- Geschwindigkeiten, Verzögerungen und Beschleunigungen nicht
motorisierter, ungeschützter Verkehrsteilnehmer am Beispiel
Fahrrad und Inlineskates
Diplomarbeit
Studiengang Fahrzeugtechnik der Fachhochschule München
2004
Manfred Bulla
http://www.gutax.de/Diplomarbeit_Manfred_Bulla.pdf

Die Aktualisierung
http://www.colliseum.net/wiki/Bremsverzögerungen_von_modernen_Fahrrädern
finde ich leider nicht als kostenlosen Download.

Von "Spielzeugbremsen" oder gar "Wahnsinn" kann keine Rede sein.
Das Vorurteil entstammt wohl noch aus Zeiten von "Weichmann" Bremsen
auf Stahlfelgen. Ich habe ja in Physik nicht aufgepasst, aber die
Haftreibungskräfte sollen von der Fläche der Oberflächen abhängen?
Das wäre mir neu.

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Thomas Bliesener

unread,
May 25, 2013, 11:33:17 PM5/25/13
to
Olaf Schultz schrieb:
> Besser als die ersten vier Buchstaben mit DMIG o.�. zu verbraten und
> dann wei� man nie mehr, wann das Datum aufgenommen wurde (nach dem
> Kopieren auf die Platte neues Datum der Datei...)

Zumindest im JPEG-Format sollte das Aufnahmedatum im Header stehen.
--
bli

Thomas Bliesener

unread,
May 26, 2013, 12:28:29 AM5/26/13
to
Ka� ?eransk� schrieb:
> Oder eben aus h�herem v schnell auf Null runterbremsen kann, indem ich
> w�hrend des Bremsvorgangs erst den Bremshebel voll durchziehe und dann
> noch *nachlassen* kann, damit ich nicht �ber den Lenker gehe.

Bleibt �berhaupt Zeit zu reagieren. Wenn bei h�herer Geschwindigkeit das
Hinterrad erst einmal steigt, ist es doch eigentlich schon zu sp�t?

Ich bin letztes Jahr zweimal auf einem fremden Rad �ber den Lenker
gegangen. Bei nur 10 - 12 km/h ging das so schnell, da� ich gar nicht
wu�te, wie mir geschah. Beim zweiten Mal habe ich zwar auch nicht die
Bremse losgelassen, aber immerhin noch den Lenker herumgerissen und bin
dann "nur" auf die Seite gefallen.
--
bli

Johann Mayerwieser

unread,
May 26, 2013, 3:52:43 AM5/26/13
to
Am Sat, 25 May 2013 23:28:29 -0500 schrieb Thomas Bliesener:

> Bleibt überhaupt Zeit zu reagieren. Wenn bei höherer Geschwindigkeit das
> Hinterrad erst einmal steigt, ist es doch eigentlich schon zu spät?
>
> Ich bin letztes Jahr zweimal auf einem fremden Rad über den Lenker
> gegangen. Bei nur 10 - 12 km/h ging das so schnell, daß ich gar nicht
> wußte, wie mir geschah. Beim zweiten Mal habe ich zwar auch nicht die
> Bremse losgelassen, aber immerhin noch den Lenker herumgerissen und bin
> dann "nur" auf die Seite gefallen.

Bei einer der ersten Ausfahrten mit neuem Rad mit Cantilever (bislang
alte Verlangsamungs-Dinger gefahren) hat sich bergab beim Bremsen das
Hinterrad gehoben, war kein Problem, die Vorderradbremse loszulassen. Vor
Kurzem beim Motorradführereschein - Ergänzung zum B-Schein, eingeschränkt
auf 125 cm³ und 15 kW oder so, 5 Stunden auf dem Übungsplatz herumfahren,
keine Prüfung - hält mich der Fahrlehrer und sagt: Du hast in der Kurve
gebremst, Gott sei Dank hast losgelassen - ich hab weder bemerkt, dass
ich gebremst hätte, noch dass ich losgelassen hätte.

Hannes


--
Rechtschreibfehler unterliegen der Creative Commons Lizenz, sie dürfen
weiterverwendet und verändert werden, bei Weiterverwendung muss der
Urheber genannt werden und sie dürfen jeweils nur unter dieser oder einer
vergleichbaren Lizenz weitergegeben werden.

Helmut Springer

unread,
May 26, 2013, 5:16:53 AM5/26/13
to
Thomas Bliesener <nos...@melix.com.mx> wrote:
>> Oder eben aus hᅵherem v schnell auf Null runterbremsen kann,
>> indem ich wᅵhrend des Bremsvorgangs erst den Bremshebel voll
>> durchziehe und dann noch *nachlassen* kann, damit ich nicht ᅵber
>> den Lenker gehe.
>
> Bleibt ᅵberhaupt Zeit zu reagieren.

MEn ja.

> Wenn bei hᅵherer Geschwindigkeit das Hinterrad erst einmal steigt,
> ist es doch eigentlich schon zu spᅵt?

So hoch beschleunigt das nicht.


> Ich bin letztes Jahr zweimal auf einem fremden Rad ᅵber den Lenker
> gegangen. Bei nur 10 - 12 km/h ging das so schnell, daᅵ ich gar
> nicht wuᅵte, wie mir geschah.

Das passiert mE, wenn man sich nicht hinreichend abstuetzt und sich
dann mehr oder weniger frei nach vorne weiterbewegt. Bei ᅵg hat man
schon fast das halbe Koerpergewicht auf den Armen.

Das sollte man ueben: bei starkem Bremsen aktiv mit den Armen nach
hinten schieben, Gewicht nach hinten-unten verlagern.

--
Best regards
helmut springer panta rhei

Helmut Springer

unread,
May 26, 2013, 8:43:28 AM5/26/13
to
Markus Luft <02-...@news.marquee-moon.de> wrote:
> Der berᅵhmte ᅵberschlag droht jedenfalls beim Rennrad kaum.

Jain: er droht schon, denn die Bremsverzoegerung auf Asphalt ist
mehr als gut genug dafuer. Aber er realisiert sich eher selten,
denn das Hochkommen des Hinterrades ist gut beherrschbar.


> Gute Rennradreifen haften im Gegensatz zu Autoreifen auch verdammt
> gut,

Autoreifen sind schon ziemlich gut, nur Autos eben viel schwerer bei
niedrigerem Schwerpunkt.


> Von "Spielzeugbremsen" oder gar "Wahnsinn" kann keine Rede sein.

D'accord. Wer im huegeligen faehrt, bremst auch mal aus 70km/h
runter...
Message has been deleted

Markus Luft

unread,
May 26, 2013, 12:44:38 PM5/26/13
to
On Sun, 26 May 2013 12:43:28 +0000, Helmut Springer wrote:

> Markus Luft <02-...@news.marquee-moon.de> wrote:
>> Der berühmte Überschlag droht jedenfalls beim Rennrad kaum.
>
> Jain: er droht schon, denn die Bremsverzoegerung auf Asphalt ist
> mehr als gut genug dafuer. Aber er realisiert sich eher selten,
> denn das Hochkommen des Hinterrades ist gut beherrschbar.
>
Ok, einmal mußte ich bergab eine Notbremsung einleiten und da stand
das Hinterrad schon bedrohlich weit oben, ich war noch nicht dazu
gekommen den Schwerpunkt nach hinten zu verlagern.
Das Problem des "Überschlags" haben sehr aufrecht fahrende Radfahrer.
Die können sich nämlich nicht vernünftig abstützen, rutschen nach
vorn und fallen über den Lenker.

>> Gute Rennradreifen haften im Gegensatz zu Autoreifen auch verdammt
>> gut,
>
> Autoreifen sind schon ziemlich gut, nur Autos eben viel schwerer bei
> niedrigerem Schwerpunkt.
>
Bei Autoreifen kann man sich aber höchstens im Rennsport die
Radiergummimischung von Rennradreifen erlauben.
Schon die üblichen Treckingradreifen sind spürbar schlechter
bezüglich des Grips, die sind eben auf Haltbarkeit ausgelegt.

>> Von "Spielzeugbremsen" oder gar "Wahnsinn" kann keine Rede sein.
>
> D'accord. Wer im huegeligen faehrt, bremst auch mal aus 70km/h
> runter...

Hier lohnt sich das meist gar nicht, dazu sind die Hügel meist
viel zu kurz. Im Stadtverkehr hab ich sogar Schiß, da kratze
ich die 50 Km/h höchstens mal an.

Nico Hoffmann

unread,
May 26, 2013, 12:56:17 PM5/26/13
to
["Followup-To:" nach de.rec.fahrrad gesetzt.]
Wulf Kruempelmann schreibt:

> da ich demnᅵchst mal wieder ein paar Tage im Sattel sitzen werde und
> touristisch unterwegs bin, stellt sich die Frage: Welche Kamera nehme
> ich mit?

Komisch. Bei mir stellt sich die Frage "Wie transportiere ich die
Kamera, die ich mitnehmen mᅵchte?".

> Kleine Kompakte haben mir etwas zu schlechte optische Eigenschaften und
> Mᅵglichkeiten (Blendenvoreinstellung, Auswirkung der Blende auf
> tiefenschᅵrfe, da de Sensor, und somit die Brennweite doch sehr gering
> ist), die groᅵen Vollformat-SLR (5D, 5DII) sind mir ersten zu groᅵ und
> unhandlich und zweitens zu empfindlich.

Gut. Dann kann ich deine Frage dahingehend beantworten, dass du weder
eine kleine Kompakte noch eine groᅵe Vollformat-DSLR mitnehmen solltest.


> Was empfielt hier die die Gruppe?

Weiᅵ ich nicht. Vermutlich Maoam.


N., heute einen Clown gefᅵhstᅵckt habend.
--
[de] DE steht fuer Delirium Expressis. Ausgedrueckter Wahnsinn.
(o'h in <7Lq8m...@p0000013.willy-s.de>)

Markus Luft

unread,
May 26, 2013, 1:13:18 PM5/26/13
to
On Sat, 25 May 2013 23:28:29 -0500, Thomas Bliesener wrote:

> Kaí ?eranskí schrieb:
>> Oder eben aus höherem v schnell auf Null runterbremsen kann, indem ich
>> während des Bremsvorgangs erst den Bremshebel voll durchziehe und dann
>> noch *nachlassen* kann, damit ich nicht über den Lenker gehe.
>
> Bleibt überhaupt Zeit zu reagieren. Wenn bei höherer Geschwindigkeit das
> Hinterrad erst einmal steigt, ist es doch eigentlich schon zu spät?
>
Beim Fixie merke ich das sofort und zwar eher als meine Gleichgewichts-
Sensoren. Es kurbelt sich so leicht. :)
Ich weiß nicht, ob das so allgemeingültig ist, aber ich habe bemerkt,
daß das Hinterrad beim Bremsen in noch hohen Geschwindigkeitsbereichen
nur minimal ansteigt. Das was ich da als Rückmeldung über die Kurbel
beim Fixie bekomme kann auch lediglich die Entlastung des Hinterrads
sein. Erst beim Bremsen im niedrigen Geschwindigkeitsbereich hebt das
Hinterrad merklich ab. Vermutlich erreicht da die Bremsverzögerung
erst ihr Maximum.
Ich habe es mir daher angewöhnt bei Notbremsungen zunächst die Bremse
voll durchzuziehen. Dann lasse ich etwas nach, bis dahin hat sich die
akute Gefahr auch meist in Luft aufgelöst oder man kann ausweichen.

> Ich bin letztes Jahr zweimal auf einem fremden Rad über den Lenker
> gegangen. Bei nur 10 - 12 km/h ging das so schnell, daß ich gar nicht
> wußte, wie mir geschah. Beim zweiten Mal habe ich zwar auch nicht die
> Bremse losgelassen, aber immerhin noch den Lenker herumgerissen und bin
> dann "nur" auf die Seite gefallen.

Als ich nach umzich Jahren wieder mit einem rennrad-ähnlichem Gefährt
und der entsprechenden Wendigkeit unterwegs war, habe ich in einer
Kurve den Lenker zu stark eingeschlagen, das Hinterrad hob augenblicklich
ab, ich hab es so gerade eben noch gerade stellen können. Da stand ich
aber schon fast. :) Ich finde, das sprach für die Qualität der
Laufräder.






Wolfgang Strobl

unread,
May 26, 2013, 6:06:44 PM5/26/13
to
Markus Luft <02-...@news.marquee-moon.de>:

>On Sat, 25 May 2013 23:17:43 +0200, Wolfgang Strobl wrote:
[...]
>> Da� man mit einem intakten Fahrrad aus 40 km/h heraus problemlos
>> abbremsen kann. braucht man nicht "herzuleiten", das kann man selber
>> ausprobieren und reproduzierbar vorf�hren. Auch und gerade mit einem
>> Rennrad.
>>
>Da stellt man dann empirisch fest, da� Rennradbremsen schon fast zu
>gut bremsen und man das �ben sollte.

�ben ist hier ganz bestimmt nicht schlecht. "Zu gut" sehe ich aber
nicht. Auch Handkraft kann man zwar antrainieren, jedoch l�sst sich mit
weniger Krafteinsatz i.d.R. doch etwas feinf�hliger bremsen. Wichtig
ist, da� die Bremse m�glichst keinen Servoeffekt produziert und keine
Hysterese hat. An den 105er bzw. inzwischen der Ultegra meiner
Rennr�der ist diesbez�glich nichts auszusetzen, an der Magura am
Dreckrad auch nicht. Und selbst die vergleichsweise billige V-Brake, die
ich irgenwann mal am Dreckrad verbaut hatte, weil die Magura auf einer
Seite klemmte (ein Konstruktionsfehler durch die Klemmung, meine ich)
ist nicht wirklich schlechter, sondern nur ein wenig weicher. Ein
Riesenunterschied aber zur Trommelbremse am alten Sparta oder den Mafac
am alten Reiserad.

>Das Hinterrad steigt, kann aus
>der Spur kommen und mu� dann wieder "eingefangen" werden.

Ja richtig. Andererseits kann man so kinetische Energie in potentielle
umwandeln und so den Bremsweg weiter verk�rzen.

1999 hatte hier jemand mal gefragt, ob bzw. unter welchen Bedingungen
man sich mit dem Rennrad �berschlagen k�nne. Ich habe das dann - excuse
the pun - �berschlagen und f�r den konkreten Fall (mich, mein Rennrad)
ausgerechnet, da� bis ca. 12 km/h ein �berschlagen gar nicht m�glich
ist, weil bei entsprechend kr�ftiger Verz�gerung das Hinterrad zwar
hochkommt, die insgesamt verf�gbare Energie aber nicht ausreicht, es
samt Rad und Fahrer gen�gend hoch anzuheben. Damals schrieb ich

| Ich hab' das mal ausgerechnet und dann ausprobiert: bei meinem Rennrad
| liegt die Grenze bei etwa 12 km/h, unterhalb der Geschwindigkeit kann
| man sich �berhaupt nicht �berschlagen.
|
| Du sprachst von 20 km/h. Meiner Erfahrung nach kommt das Hinterrad bei
| der Geschwindigkeit so sanft hoch, da� man sich (jedenfalls bei
| Geradeausfahrt auf trockenem Asphalt) ohne gro�es Risiko an die
| Maximalverz�gerung herantasten kann - in dem Moment, wo's hochkommt,
| gibt man halt wieder etwas nach. Ohne diese Warnung ist das
| gef�hrlich: wenn Dir das Vorderrad wegrutscht, liegst Du auf der Nase,
| bzw. rutschst in ein Hindernis hinein, vor dem Du sonst noch h�ttest
| bremsen k�nnen. Also mu�t Du eine nicht unbetr�chtliche
| Sicherheitsspanne einkalkulieren, wenn Du bremst.

Tats�chlich besteht bei Notbremsungen, bei denen das Hinterrad in
nennenswertem Umfang hochkommt, das Hauptrisiko darin, durch eine
Querkomponente beim Wiederaufsetzen des Hinterrades dieses zu ruinieren
oder zumindest kr�ftig zu dezentrieren (ist mir ein oder zwei mal
passiert), der Vorteil aber eben auch darin, da� sich so der restliche
Bremsweg von 12 km/h runter auf Null auf fast nichts reduzieren l��t.
Eine weitere, damals nicht diskutierte M�glichkeit besteht darin, beim
Bremsen durch eine K�rperdrehung eine Drehung um die senkrechte Achse
einzuleiten. Ich habe da einmal intuitiv praktiziert, um einen
Zusammenprall zu vermeiden bzw. zu einem leichten Bodycheck abzumildern
und sp�ter in einem Buch von Forester gelesen, da� der ein �hnliches
Verfahren beschrieb. Es entspricht einem halbierten U-Turn-Bremsman�ver
beim Auto: Gegenlenken, Kupplung treten, Vollbremsung, bis dass das Auto
schlie�lich Heck voran zum Stehen kommt. (Das habe ich allerdings noch
nie gebraucht oder praktiziert).

F�r die Praxis reichte es m.E., sich zu merken, da� bei einer
Vollbremsung mit einem Rad mit Rennradgeometrie nur die Vorderradbremse
z�hlt, da� man ein Gef�hl daf�r entwickeln sollte, bei welcher maximalen
Verz�gerung das Hinterrad hochkommt (das h�ngt von der Radgeometrie und
dem K�rpergewicht ab, nicht aber von der Fahrgeschwindigkeit, l��t sich
also gefahrlos bei niedrigem Tempo ausprobieren), und da� man bei einer
Notbremsung so schnell wie m�glich diese Verz�gerung erreichen, aber
nicht �berschreiten sollte, so ab 12 km/h aber ganz zumachen sollte,
wenn es pressiert. Faktisch geht es auch andersherum, also wieder
nachzulassen, wenn das Hinterrad hochkommt, aber das kostet dann i.d.R.
das Hinterrad.

Bei einem Rad mit l�ngerem Radstand nebst Gep�ck ist es m.E.
schwieriger, wel man sich das Wegrutschen des Vorderrades nicht leisten
kann. Wenn man sich einfach daran orientiert, ab welcher Verz�gerung
beim Rennrad das Hinterrad hochkommt, liefert das einen
Orientierungspunkt, wo man noch weit im sicheren Bereich ist.

All dies gilt f�r den typischen Fall: Geradeausfahrt, trockener sauberer
Asphalt. In allen anderen F�llen geht es eh nur darum, ob man es schaft,
den Reibbeiwert gen�gend genau zu erraten. Wenn nicht, liegt man auf der
Schnauze, wenn man man zu vorsichtig r�t, z.B. im Stra�engraben. Die
Leistung der Bremse ist hier v�llig irrelevant, wenn �berhaupt, kommt es
auf die Dosierbarkeit (der Bremse) und die F�higkeit zum Bremsen (des
Fahrers) an, wie beim Motorrad, wie Du richtig anmerkst.

[...]

>Von "Spielzeugbremsen" oder gar "Wahnsinn" kann keine Rede sein.
>Das Vorurteil entstammt wohl noch aus Zeiten von "Weichmann" Bremsen
>auf Stahlfelgen. Ich habe ja in Physik nicht aufgepasst, aber die
>Haftreibungskr�fte sollen von der Fl�che der Oberfl�chen abh�ngen?

Die Haftreibung ist von der Aufstandsfl�che unabh�ngig. Das gilt zwar
f�r Gummi nur begrenzt, wie manche ohne Nachdenken gerne einwenden,
jedoch sind die Korrekturwerte jedenfalls bei den f�r Fahrr�der
geltenden Bedingungen so klein, da� das praktisch keine Rolle spielt.
W�re es anders, m�ssten wir uns gro�e Sorgen machen, wenn wir unsere
Reifen aufpumpen, denn die Aufstandsfl�che ist i.W. proportional zum
Reifendruck.
Message has been deleted

Johannes Knelangen

unread,
May 27, 2013, 2:37:58 PM5/27/13
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> writes:

> Falk Dµeßßert <kok...@bio-signal.de>:
>
>>Wolfgang Strobl:
>>> : a) die an Rennrädern verbauten Bremsen seien
>>> "Spielzeugbremsen" und b) u.a. wegen der Reifenaufstandsfläche sei
>>> "40km/h innerorts schlicht und einfach Wahnsinn". Das ist kompletter
>>> Bullshit und dem habe ich widersprochen.
>>
>>...ohne eine Quelle oder eine Messung/Herleitung zu nennen. Mit Verlaub:
>>die Religion des anderen drf kann auch da bleiben.
>
> Man muss nicht für jeden Blödsinn bzw. dessen Widerlegung eine
> "Herleitung" haben. 40 km/h ist mit dem Rennrad ein eher gemächliches

40 km/h als gemächliches Tempo zu bezeichnen ist gelinde gesagt
dümmliche Angeberei.


> Tempo, wie jedes Radrennen, jede Trainingsfahrt irgend eines
> Radsportvereinsmitgliedes, jede etwas eiligere Fahrt zur Arbeit zeigt.
>
> Daß man mit einem intakten Fahrrad aus 40 km/h heraus problemlos
> abbremsen kann. braucht man nicht "herzuleiten", das kann man selber
> ausprobieren und reproduzierbar vorführen. Auch und gerade mit einem
> Rennrad.
>
> Du machst Dich mehr und mehr lächerlich, Falk. Mich würde eigentlich nur
> interessieren, was einen wohl dazu motiviert, derart üblen FUD zu
> verbreiten. Zu viel Testosteron eingeworfen? Die letzte Abfahrt mit dem
> MTB nicht verkraftet? Von einem schnelleren Rennradfahrer überholt
> worden? Oder einfach nur streitsüchtig? Man wird ja noch fragen dürfen
> ...
> Erneut nach de.rec.fahrrad umgeleitet.
>
> PS: wie schnell fährst Du eigentlich Auto? So viel besser ist die
> Verzögerung da auch nicht, und bedenke: T=1/2 m * v². Die
> Aufnahmefähigkeit der Bremse für noch mehr Energie nützt Dir gar nichts,
> wenn Du immer noch 120 km/h fährst, wenn Du Dich bis zum Pfeiler der
> Autobahnbrücke herangebremst hast oder im Nebel auf das zu spät erkannte
> Stauende auffährst. _Das_ ist Wahnsinn. :-}

--
Johannes
"... ohne irgend weiter ein bitteres Gefühl, als das der allgemeinen Not der Welt ..."
(Heinrich v. Kleist)

Ewald Pfau

unread,
May 27, 2013, 4:40:40 PM5/27/13
to
Johannes Knelangen <j.kne...@gmx.de>:

> 40 km/h als gemächliches Tempo zu bezeichnen ist gelinde gesagt dümmliche
> Angeberei.

Fragma konkret nach Randbedingungen, dann hat das eher ein Gesicht.

Mit dem Wasser oder gegen das Wasser?
Im Luftstrom oder dagegen?
Alleine in der eigenen Luftglocke?

Ersteres macht auf einer Hausstrecke leicht den Unterschied von knapp 20
km/h zu gut 30 km/h, auf einer anderen Hausstrecke noch etwas krasser.
Alleine vom oberflächlichen Hinschauen sieht man das nicht, mit
Lenkradperspektive schon garnicht, wenn auf 3 km z.B. etwa 50 Höhenmeter
zusammenkommen, aber der Unterschied für das selbst pedalierte Tempo ist
recht erklecklich.

Zweiteres spielt sich hier eher gemütlich ab, aber gerade so der leichte
Gegenwind, den man kaum spürt, kostet einige km/h, für die sich dann eher
nur Messtechniker interessieren, weil das ansonsten kaum die Wahrnehmung
stört, wenn einen die diversen Profilierungsgelüste nur peripher tangieren.

Dritteres macht viel aus. Wenn der Zustand 'alleine die eigene Luftglocke in
der Landschaft herumschieben' z.B. für 25 km/h gut ist (auf einer Strecke,
wo ich das als Normalzustand kenne), steigt das Tempo gleich mal leicht auf
35 km/h und mehr, wenn das eine Luftglocke für zweie ist, wo beide antreiben
(an der Stelle trifft man immer wieder Zeitgenossen, mit denen das gut
einrastet, Abwechseln der Führung inklusive - vielleicht liest hier sonst
noch jemand mit, der gelegentlich in der Weizklamm herumfährt?).

Im Duo zu fahren, dezent mit dem Wasser, ist leicht auch für über 40 km/h
gut, das ist keine Überraschung. Dann aber gegen das Wasser und alleine, da
strengen mich schon 20 km/h merklich an.

Mathias Böwe

unread,
May 27, 2013, 11:50:45 PM5/27/13
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:

> Die Haftreibung ist von der Aufstandsfl�che unabh�ngig. Das gilt zwar
> f�r Gummi nur begrenzt, wie manche ohne Nachdenken gerne einwenden,
> jedoch sind die Korrekturwerte jedenfalls bei den f�r Fahrr�der
> geltenden Bedingungen so klein, da� das praktisch keine Rolle spielt.
> W�re es anders, m�ssten wir uns gro�e Sorgen machen, wenn wir unsere
> Reifen aufpumpen, denn die Aufstandsfl�che ist i.W. proportional zum
> Reifendruck.

Du meintest sicher "umgekehrt proportional". Aber in der Tat verl�ngern
sich die Bremswege bei ordentlich aufgepumpten Reifen - schlicht
deshalb, weil man dann auch etwas schneller als mit z�giger
Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein kann und auch sein wird...

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur

Mathias Böwe

unread,
May 27, 2013, 11:50:45 PM5/27/13
to
Johannes Knelangen <j.kne...@gmx.de> wrote:

> Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> writes:
>
> > Man muss nicht f�r jeden Bl�dsinn bzw. dessen Widerlegung eine
> > "Herleitung" haben. 40 km/h ist mit dem Rennrad ein eher gem�chliches
>
> 40 km/h als gem�chliches Tempo zu bezeichnen ist gelinde gesagt
> d�mmliche Angeberei.
>
> > Tempo, wie jedes Radrennen, jede Trainingsfahrt irgend eines
> > Radsportvereinsmitgliedes, jede etwas eiligere Fahrt zur Arbeit zeigt.

D�mmlich ist vor allem Deine Vollquottelei, und unmittelbar unter Deinem
Geschreibsel steht sogar noch expressis verbis, unter welchen
Voraussetzungen das regelm��ig vorkommt.

Daneben machen sich �u�ere Einfl�sse, hier vor allem die Topographie und
in geringerem Ma�e die Windverh�ltnisse deutlich bemerkbar. F�r mich
gilt als oberste Maxime: No sports! Dennoch erreiche ich auf meinem
Arbeitsweg regelm��ig Geschwindigkeiten oberhalb von 50 km/h, bei einem
fr�heren Arbeitsweg waren auch 70 km/h nichts ungew�hnliches. Nicht
dauerhaft, nat�rlich, aber eben auch bestimmten Abschnitten
reproduzierbar. Bist Du denn schonmal mit dem Fahrrad gefahren? Ich
meine damit regelm��ig und nicht nur die Vatertagstour.

Wolfgang Strobl

unread,
May 28, 2013, 3:57:06 PM5/28/13
to
Mathia...@gmx.de (Mathias Böwe):

>Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:
>
>> Die Haftreibung ist von der Aufstandsfläche unabhängig. Das gilt zwar
>> für Gummi nur begrenzt, wie manche ohne Nachdenken gerne einwenden,
>> jedoch sind die Korrekturwerte jedenfalls bei den für Fahrräder
>> geltenden Bedingungen so klein, daß das praktisch keine Rolle spielt.
>> Wäre es anders, müssten wir uns große Sorgen machen, wenn wir unsere
>> Reifen aufpumpen, denn die Aufstandsfläche ist i.W. proportional zum
>> Reifendruck.
>
>Du meintest sicher "umgekehrt proportional".

Oops, ja sicher. Man soll so spät am Abend nicht mehr posten und vor
allem die richtige Lesebrille aufsetzen, damit man auch lesen kann, was
man schreibt. Ich rede mich aber auf einen simplen Vorzeichenfehler
heraus, beim Exponenten. :-)

>Aber in der Tat verlängern
>sich die Bremswege bei ordentlich aufgepumpten Reifen - schlicht
>deshalb, weil man dann auch etwas schneller als mit zügiger
>Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein kann und auch sein wird...

Das ist was dran. Man wird i.d.R. nicht davon ausgehen können, daß
merkliche Veränderungen an Fahrzeugwerten grundlos vorgenommen werden
und ohne Auswirkungen auf den Gebrauch sind. Das Quantum an beim
Abrollen durchgewalkten Gummis verändert jedenfalls den Rollwiderstand.

Viel belustigender finde ich aber, daß jemand, der bei anderen Themen
techninsch beschlagen wirkt, zu glauben scheint, daß die erzielbare
Verzögerung proportional zur Reifenaufstandsfläche sei und Rennradreifen
deswegen minder wirksam.

Was, wenn das so wäre? Ich pumpe meine Reifen zwar i.d.R. nur auf 8-9
bar auf, aber das sind ja auch nicht die ganz schmalen und es geht ja
nicht um Zeitfahren. Schlauchreifen werden durchaus mit 12 bar
aufgepumpt. Am anderen Ende des Spektrums wundere ich mich immer wieder
darüber, wenn Leute auf Rädern herumfahren, deren breite Schlappen
hinten so schlapp (nomen est omen) aufgepumpt sind, daß sie schon durch
das Gewippe der Fahrer durchzuschlagen scheinen. Schätzen wir mal 1,2
bar, weil das so einen schönen Faktor 10 ergibt.

Müsste, wenn wir von messbaren ca 6 m/s² beim Rennrad ausgehen, so eine
Hollandrad mit Trommelbremse vorne und Rücktritt hinten dann nicht ein
derart massives Bremsvermögen*) haben, daß sich der Fahrer bei einer
Vollbremsung unweigerlich beim Abstützen am Lenker beide Arme brechen
würde, einfach aufgrund der gewaltigen Verzögerung? Die Überlegung
zeigt, daß irgendwo bei den Annahmen ein Fehler vorliegen muß, hier eben
in der Annahme einer umgekehrten Proportionalität.


(* 60 m/s², also rund 6 g, sechsfache Erdbeschleunigung. da macht
niemand mehr einen Handstand)
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen

Wolfgang Strobl

unread,
May 29, 2013, 2:24:48 AM5/29/13
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de>:

> .. daß irgendwo bei den Annahmen ein Fehler vorliegen muß, hier eben
>in der Annahme einer umgekehrten Proportionalität.

Gr. Bei der Annahme einer Proportionalität zwischen Aufstandsfläche und
Verzögerungsvermögen.
Message has been deleted

Wolfgang Strobl

unread,
May 29, 2013, 5:04:14 PM5/29/13
to
Ewald Pfau <ande...@gmx.net>:

>Johannes Knelangen <j.kne...@gmx.de>:
>
>> 40 km/h als gem�chliches Tempo zu bezeichnen ist gelinde gesagt d�mmliche
>> Angeberei.
>
>Fragma konkret nach Randbedingungen, dann hat das eher ein Gesicht.

Die von mir konkret benannte und von Johannes in seiner d�mmlichen
Replik unterschlagene Randbedingung war "Rennrad" und dann spezifisch
die Erg�nzung, "wie jedes Radrennen, jede Trainingsfahrt irgend eines
Radsportvereinsmitgliedes, jede etwas eiligere Fahrt zur Arbeit zeigt."

Reden wir also mal von Randbedingungen.

Wenn ich hier aus dem Haus schaue, fahren erstaunlich viele Radfahrer in
der Tempo-30-Zone tats�chlich mit Geschwindigeiten von um die 30 km/h,
darunter gelegentlich auch Fahrer von schweren Hollandr�dern. 40 km/h
wird da mit dem Rad eher selten gefahren, auch mit Rennr�dern, da
aufgrund von Kreuzungen, Parkverkehr, Bussen usw. eh das n�chste
Hindernis aufh�lt und auch und gerade schnelle Radfahrer mit ihren
Kr�ften eher haushalten m�ssen.

Nehmen wir einfach mal einen Hollandradfahrer, der mit seinen breiten,
weich aufgepumpten Reifen und hoch aufgerichtet trotzdem seine 25 km/h
f�hrt. Der braucht daf�r etwa 200 W. Nun setzen wir den auf ein
Rennrad, lassen ihn Unterrohrhaltung einnehmen und spendieren ihm
zus�tzliche 20 W. Schon f�hrt er 35 km/h. Dann noch leichten
R�ckenwind, 7 km/h, eine leichte Brise, schon f�hrt er 40 km/h. Oder
alternativ leichtes Gef�lle, 1%, Schon wieder f�hrt er 40 km//h. Oder
beides zusammen, schon f�hrt er 45 km/h. Jetzt ist das Gef�lle zuende
und der Wind hat auch aufgeh�rt. Da mu� er dann mit 300 W treten, um
seine 40 km/h zu halten, puh. Zum Gl�ck geht's bald bergab, 6% (wie
reichlich 500 m auf meinem Arbeitsweg). Wow, da rollt er gleich ganz
ohne zu treten mit dem Tempo weiter und wird sogar noch schneller, ohne
zu treten!

Und nun reden wir mal nicht von Randbedingungen, sondern von Kontext.
Der Kontext war die Frage, ob 40 km/h mit einem Rennrad ein m�rderisches
Tempo sei. konkret war die Formulierung 40km/h sei " innerorts schlicht
und einfach Wahnsinn", und zwar wegen der Bremsen.

Da ist doch offensichtlich, da� es nicht darum geht, ob man dieses Tempo
�ber l�ngere Zeitr�ume f�hrt (nicht, da� das nicht auch ginge, wenn man
jung genug und fit genug ist), sondern ob das oft genug vorkommt, um aus
eigener regelm��iger ErFAHRung sagen zu k�nnen, da� die Behauptung
Unsinn ist. Ich jedenfalls kann berichten, da� selbst f�r mich alten
Sack 40 km/h auf dem Rennrad gem�chlich genug ist, um oft genug
Gelegenheit gehabt zu haben, aus diesem Tempo (oder mehr) heraus
abbremsen zu m�ssen. Sicherlich erfordert das K�nnen und Technik, vor
allem Erfahrung, aber auch nicht mehr. Jedenfalls bremse ich lieber
zehn mal hintereinander aus Tempo 50 heraus das Rennrad auf dem
Vorderrad, als einmal ein Mofa oder oder Moped mit ausgeschlagener
Federgabel aus Tempo 30.

Mathias Böwe

unread,
May 29, 2013, 8:12:27 PM5/29/13
to
Wolfgang Strobl <ne...@mystrobl.de> wrote:

> Mathia...@gmx.de (Mathias Böwe):
>
> >Du meintest sicher "umgekehrt proportional".
>
> Oops, ja sicher. Man soll so spät am Abend nicht mehr posten und vor
> allem die richtige Lesebrille aufsetzen, damit man auch lesen kann, was
> man schreibt. Ich rede mich aber auf einen simplen Vorzeichenfehler
> heraus, beim Exponenten. :-)

Na gut, als Ausrede wollen wir das nochmal akzeptieren... ;-)

> >Aber in der Tat verlängern
> >sich die Bremswege bei ordentlich aufgepumpten Reifen - schlicht
> >deshalb, weil man dann auch etwas schneller als mit zügiger
> >Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein kann und auch sein wird...
>
> Das ist was dran. Man wird i.d.R. nicht davon ausgehen können, daß
> merkliche Veränderungen an Fahrzeugwerten grundlos vorgenommen werden
> und ohne Auswirkungen auf den Gebrauch sind. Das Quantum an beim
> Abrollen durchgewalkten Gummis verändert jedenfalls den Rollwiderstand.

Und zwar erheblich! Ich tendiere dazu, den angegebenen Maximaldruck plus
ca. 10% in die Reifen zu pumpen und bin bislang damit recht gut
gefahren. Das hat bei allen Reifen mehr oder weniger gut geklappt,
jedoch sind meine Schwalbe Marathon selbst damit nie auch nur in die
Nähe des Abrollkomforts wie auch des Widerstands gekommen wie
*irgendein* anderer Reifen, den ich je gefahren habe. Nichtsdestotrotz
ist natürlich auch bei diesen der Unterschied zwischen mäßigem und hohem
Druck spürbar: Der gefühlte Rollwiderstand sinkt von "Gigantisch" auf
"riesig" :-/

> Viel belustigender finde ich aber, daß jemand, der bei anderen Themen
> techninsch beschlagen wirkt, zu glauben scheint, daß die erzielbare
> Verzögerung proportional zur Reifenaufstandsfläche sei und Rennradreifen
> deswegen minder wirksam.

Das ist natürlich Tinnef, allerdings ist bei der Reibpaarung
Gummi-Asphlat die Haftreibung tatsächlich in (geringem!) Maße vom
Anpreßdruck abhängig. Viel stärker ist aber der Einfluß der
Gummimischung, und anzunehmen, daß bei Rennradreifen, womöglich gar
renntauglichen, das gleiche Gummi verwendet wird wie z. B. bei o. a.
Marathons ist grenzenlos naiv.

Allerdings denke ich, daß kaum jemand von einem proportionalen
Zusammenhang ausgeht, der noch alle Latten am Zaun hat. Damit ist auch
die von Dir weiter unten aufgeführte Überschlagsrechnung (pun intended)
gegenstandslos und deshalb nicht mehr zitiert.

> [...] Am anderen Ende des Spektrums wundere ich mich immer wieder
> darüber, wenn Leute auf Rädern herumfahren, deren breite Schlappen
> hinten so schlapp (nomen est omen) aufgepumpt sind, daß sie schon durch
> das Gewippe der Fahrer durchzuschlagen scheinen. Schätzen wir mal 1,2
> bar, weil das so einen schönen Faktor 10 ergibt.

Ich wundere mich eh, daß die sich nicht von der Felge runterarbeiten.

Thomas Bliesener

unread,
Jun 2, 2013, 11:34:54 PM6/2/13
to
Helmut Springer schrieb:
>> Ich bin letztes Jahr zweimal auf einem fremden Rad �ber den Lenker
>> gegangen. Bei nur 10 - 12 km/h ging das so schnell, da� ich gar
>> nicht wu�te, wie mir geschah.
>
> Das passiert mE, wenn man sich nicht hinreichend abstuetzt und sich
> dann mehr oder weniger frei nach vorne weiterbewegt.

Treffer. Das Rad war ein sogenannter "Cruiser" mit unangenehm breitem
Lenker, der das Abst�tzen erschwert.

> Das sollte man ueben: bei starkem Bremsen aktiv mit den Armen nach
> hinten schieben, Gewicht nach hinten-unten verlagern.

Das tue ich seitdem, ebenso wie das Hinterrad bei zunehmend h�herer
Geschwindigkeit absichtlich steigen zu lassen, um ein Gef�hl daf�r zu
bekommen.
--
bli

Andreas Huennebeck

unread,
Jun 7, 2013, 8:32:11 PM6/7/13
to
Wulf Kruempelmann schrieb:

> Da meine Tochte meine bisherige Immer-Dabei (eine Pana GF2) konfisziert
> hatte, hab ich halt was neues gesucht. Es wird wohl wieder eine Pana
> GF*. Kompakt genug, um in die Lenkertasche zu passen, Rubust genug, und
> trotzdem gute Qualität der Bilder.
> Die Canon 5d-s die ich hab, sind mir für die Lenkertasche zu groß und
> sie passen auch nicht in den Fotoeinsatz der Orlieb-Taschen.

Ich habe eine Fotoschultertasche mit dünnem Hüftgurt von Tatonka, da passt
eine Nikon D200 mit 18-200 und Tokina 12-24 rein, nebst Krimskrams wie
Ladegerät, mehrere Akkus und ein Metz CS28 digital. Alternativ passen auch
eine D800 mit 24-120 und ein Ais 2.8/20 oder AF-D 1,8/85 hinein. Diese
Tasche wiederum passt exakt in eine Ortlieb Ultimate 3 Lenkertasche.

Zugegebenermassen passt dann nichts anderes mehr in die Lenkertasche.

Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
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