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Mitnahme von Fahrraedern im Flieger

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Ulrike Bauer

unread,
Mar 28, 1998, 3:00:00 AM3/28/98
to

Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Mitnahme von sehr guten Raedern
im Flugzeug. Wir wollen von Muenchen nach Manchester fliegen. Die
billigsten Fluege sind jedoch welche mit Zwischenlandung in Amsterdam
oder Bruessel von KLM bzw. Sabena. Weiss jemand, wie gross die Chance
ist, dass ein Umstieg den Raedern schadet? Oder das die Raeder nicht
mitkommen, wenn die Umstiegszeit gerade 50 min betraegt.

Wie verpacken wir die Raeder am besten. Reicht es die Pedale nach innen
zu drehen, den Lenker zu verdrehen und die Luft herauszulassen oder
packt man die Raeder in einen Pappkarton und was macht man mit diesem
in Manchester, so dass man ihn auch noch fuer die Rueckreise 3 bzw.
4 Wochen spaeter hat?

Gleiches gilt fuer eine Radltasche, die ein Schweinegeld kostet und
deshalb sicherlich nicht entsorgt werden moechte. Koennte man solche
Taschen auch irgendwo ausleihen?

Fuer Tips waeren wir dankbar.

Viele Gruesse,

Ulrike Bauer (u...@mpg-gv.mpg.de)
Christoph Fuchs (christo...@ipp.mpg.de)

Ulrike Bauer

unread,
Mar 28, 1998, 3:00:00 AM3/28/98
to

Ulrike Bauer (u...@ipp-garching.mpg.de) wrote:
: Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Mitnahme von sehr guten Raedern

: im Flugzeug. Wir wollen von Muenchen nach Manchester fliegen. Die
: billigsten Fluege sind jedoch welche mit Zwischenlandung in Amsterdam
: oder Bruessel von KLM bzw. Sabena. Weiss jemand, wie gross die Chance
: ist, dass ein Umstieg den Raedern schadet? Oder das die Raeder nicht
: mitkommen, wenn die Umstiegszeit gerade 50 min betraegt.

: Wie verpacken wir die Raeder am besten. Reicht es die Pedale nach innen
: zu drehen, den Lenker zu verdrehen und die Luft herauszulassen oder
: packt man die Raeder in einen Pappkarton und was macht man mit diesem
: in Manchester, so dass man ihn auch noch fuer die Rueckreise 3 bzw.
: 4 Wochen spaeter hat?

ok, ich habe mittlerweile gelernt, die Pedale ganz abzumachen, mit einen
Sturzbuegel fuer mein Reiserad zuzulegen, falls er drauf passt, die Luft
nicht rauszulassen und wichtige Teile wie Bremsen, Schaltungsteile und
dergleichen etwas zu lockern.

Die restlichen Fragen nach der grundsaetzlichen Verpackung bleiben aber.
Fuer Tips und Diskussionen waere ich riesig dankbar.

: Gleiches gilt fuer eine Radltasche, die ein Schweinegeld kostet und

HGMTPTC

unread,
Mar 28, 1998, 3:00:00 AM3/28/98
to

Hallo zusammen,

Von der Firma "Rad Sport Arnold" in 56073 Koblenz, Koblenzer Str. 236, Tel.
0261-4040050 gibt es einen Fahrradkoffer fuer DM 599.00, was eigentlich ein
guenstiger Preis ist. Den leeren Koffer kann man sicherlich bei der
Gepaeckannahme am Flughafen deponieren. Das kostet natuerlich sein Geld, aber
was ist im Leben schon umsonst?

By the way: Ich fahre zur Zeit noch ein 11 Jahre altes Longus-MTB und moechte
mir in Kuerze ein neues Bike zulegen. Dabei dachte ich an des "TREK 8000",
welches mich dann auch regelmaessig auf Fernreisen begleiten soll. Hat
vielleicht jemand Erfahrung, ob das Ding sein Geld wert ist? Preis und
Qualitaet der Komponenten erscheinen mir jedenfalls recht guenstig.

Gruss, Hans-Georg

Frank Schormann

unread,
Mar 28, 1998, 3:00:00 AM3/28/98
to Ulrike Bauer

Hallo von der insel!
Ich weiss ehrlich nicht so genau warum man so ein stress mit raedern macht!
Britain ist das paradies fuer mountain biker und man kann die dinger (fast)
ueberall leihen!
Vielleicht muss man auf ein bike mit XTR verzichten, aber sonst bekommt man
alles.
Wenn man unbedingt sein eigenes bike mitnehmen muss, sollte man vielleicht ne
faehre nehmen!
Sonnige gruesse aus Britain.
Frank

Kai Fritzowsky

unread,
Mar 28, 1998, 3:00:00 AM3/28/98
to

Frank Schormann <fr...@alfa-romeo.demon.co.uk> wrote:
> Ich weiss ehrlich nicht so genau warum man so ein stress mit raedern macht!
> Britain ist das paradies fuer mountain biker und man kann die dinger (fast)
> ueberall leihen!

Nunja, wenn ich eine grosse Tour machen will, moechte ich mich ungern
bis gar nicht auf ein Rad setzen, dass ich nicht kenne. Ausserdem muss
man Leihraeder ja auch mal zurueckbringen, und wenn der Zielort nicht
der Startort ist, dann hat man damit wohl verloren.

Kai
--
Kai Fritzowsky | "For extra fun, pop eyeball out of eye socket!"
k...@hadiko.de | -packaging from Taco Bell Monster Eye Straws

S. Grimm

unread,
Mar 28, 1998, 3:00:00 AM3/28/98
to

Hallo ueb, hallo LeserInnen!

In Bezug auf die Nachricht von User u...@ipp-garching.mpg.de
vom 28.03.98, im Brett /FAHRRAD,
mit dem Betreff: Mitnahme von Fahrraedern im Flieger
moechte ich folgendes los werden:

> Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Mitnahme von sehr guten Raedern
> im Flugzeug. Wir wollen von Muenchen nach Manchester fliegen. Die
> billigsten Fluege sind jedoch welche mit Zwischenlandung in Amsterdam
> oder Bruessel von KLM bzw. Sabena. Weiss jemand, wie gross die Chance
> ist, dass ein Umstieg den Raedern schadet? Oder das die Raeder nicht
> mitkommen, wenn die Umstiegszeit gerade 50 min betraegt.

Ich bin schon des oefteren mit dem Fahrrad geflogen. Die besten
Erfahrungen habe ich mit Lufthansa und SAS gemacht. In Schottland habe ich
Leute getroffen, die ebenfalls von Amsterdam geflogen sind. Die Fahrraeder
und das Gepaeck sind nicht mit dem selben Flugzeug geflogen, und kamen
stark beschaedigt an. Auch die Fluggesellschaft war wenig kulant.
Ich rate davon ab. Am besten, man fliegt mit LH. Das kostet zwar etwas
mehr, und das Fahrrad 50 DM, aber alles kommt unversehrt an.

> Wie verpacken wir die Raeder am besten. Reicht es die Pedale nach innen
> zu drehen, den Lenker zu verdrehen und die Luft herauszulassen oder
> packt man die Raeder in einen Pappkarton und was macht man mit diesem
> in Manchester, so dass man ihn auch noch fuer die Rueckreise 3 bzw.
> 4 Wochen spaeter hat?

Es ist schon sinnvoll, den Rahmen und andere Teile zu schuetzen. Dafuer
gibt es verschidene Moeglichkeiten. Ich habe eine starke grosse
Plastikfolie in passende Stuecke geschniten und alles gut eingewicke. Das
klebt man dan mit Paketband fest. Die Folien habe ich dan am Zielort
wieder abgemacht und eingepackt. Wiegt wenig und nimmt fast keinen Platz
weg. Bei den meissten Flughaefen wird das Fahrrad sowieso nochmal in eine
grosse Tuete gesteckt. Alles, was eventuell abfallen koennte, sollte
abgebaut werden. Flaschenhalter, Spiegel, Luftpumpen etc.

> Gleiches gilt fuer eine Radltasche, die ein Schweinegeld kostet und
> deshalb sicherlich nicht entsorgt werden moechte. Koennte man solche
> Taschen auch irgendwo ausleihen?

Was fuer Taschen meinst Du denn jetzt? Die Fahrradtaschen fuer das Gepaeck
doch sicher nicht.

Gruss, Biker
(Stephan Grimm)

-----------------------------------------------------------------------------
Lieber Sonne im Herzen, als Eis am Stiel.

## PebffCbvag i3.11 E ## (fuer Ralph Babel)


Udo Konstantin

unread,
Mar 29, 1998, 3:00:00 AM3/29/98
to

Hallo

>Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Mitnahme von sehr guten Raedern
>im Flugzeug. Wir wollen von Muenchen nach Manchester fliegen. Die

ich bin nun schon oefters mti dem Rennrad (Softride...nicht gerade
billig) nach Uebersee, u.a. nach Hawaii geflogen.

>billigsten Fluege sind jedoch welche mit Zwischenlandung in Amsterdam
>oder Bruessel von KLM bzw. Sabena. Weiss jemand, wie gross die Chance
>ist, dass ein Umstieg den Raedern schadet? Oder das die Raeder nicht
>mitkommen, wenn die Umstiegszeit gerade 50 min betraegt.

bisher ist es mir noch nie passiert, dass das Fahrrad vergessen wurde.
Da es sich ja um ein sehr grosses Gepaeckstueck handelt ist dies auch
relativ unwahrscheinlich.
Allerdings werden diese nicht immer sehr zaghaft behandelt. Bei meinem
ersten Flug nach Hawaii hatte ich mein Principia in einer
'Fahrradreisetasche' verpackt. Mit einem zusaetzlichen Schutz der
Schaltkomponenten. Einige Kratzer waren jedoch danach zu finden.
Ich habe auch schon beobachtet wie die Raeder auf die Rollbaender
geschmissen werden.


>
>Wie verpacken wir die Raeder am besten. Reicht es die Pedale nach innen
>zu drehen, den Lenker zu verdrehen und die Luft herauszulassen oder
>packt man die Raeder in einen Pappkarton und was macht man mit diesem
>in Manchester, so dass man ihn auch noch fuer die Rueckreise 3 bzw.
>4 Wochen spaeter hat?

Sollte es sich um aeltere nicht so teure Raeder handeln ist diese
Methode sicherlich o.k. Willst du allerdings oefters mit dem Rad
solche Trips machen wuerde ich dir auf alle Faelle Raten einmal das
Geld fuer einen Koffer investieren. In diesen kannst du auch noch jede
Menge anderes Material verstauen.
Aufbewahren kannst du ihn in jedem Flughafen fuer die Zeit deines
Urlaubes.
Die Kartons kannst du getrost entsorgen, denn jeder Haendler ist froh
wenn er seine alten losbekommt.


>
>Gleiches gilt fuer eine Radltasche, die ein Schweinegeld kostet und

Schweinegeld ??? 200.- ;-))))))))

>deshalb sicherlich nicht entsorgt werden moechte. Koennte man solche
>Taschen auch irgendwo ausleihen?

Meines erachtens leiht das Velodrom/Karlsruhe diese auch aus. Schaetze
so 150 .- DM ;-)))))))


>
>Fuer Tips waeren wir dankbar.

Wenn du noch Frage hast ...

Ciao Udo


Lars Birlenbach

unread,
Mar 29, 1998, 3:00:00 AM3/29/98
to

Ulrike Bauer <u...@ipp-garching.mpg.de> wrote:


> ok, ich habe mittlerweile gelernt, [...]
> [...] die Luft nicht rauszulassen [...]

Hier scheiden sich oft die Geister. Ich habe auch lange Zeit gedacht,
es wäre Unsinn, die Luft rauszulassen, bis ich folgende Erklärung
gehört habe:

Fahrradreifen können spontan platzen. Sie tun es zwar _sehr_ selten,
aber sie tun es, auch ohne verminderten Umgebungsdruck. Wenn sie es
tun, ist es laut, und der Knall kann auch als geplatzter
Hydraulikschlauch interpretiert werden. Da der Kapitän das während des
Fluges nicht nachprüfen kann, wird er den nächsten Flughafen für eine
Notlandung ansteuern.

Wenn sich dann rausstellt, daß Du der Verursacher warst, weil Du eine
Sicherheitsvorschrift bewußt mißachtet hast, wirds unangenehm teuer.


Klingt für mich glaubwürdig genug, um den Druck zumindest deutlich zu
reduzieren.

Cheers,
Lars

Biker

unread,
Mar 29, 1998, 3:00:00 AM3/29/98
to

Hallo frank, hallo LeserInnen!

In Bezug auf die Nachricht von User fr...@alfa-romeo.demon.co.uk
vom 28.03.98, im Brett /Meine Mails,
mit dem Betreff: Re: Mitnahme von Fahrraedern im Flieger


moechte ich folgendes los werden:

> Ich weiss ehrlich nicht so genau warum man so ein stress mit raedern macht!


> Britain ist das paradies fuer mountain biker und man kann die dinger (fast)
> ueberall leihen!

Zwischen einem eigenem Fahrrad und einem geliehenem ist aber ein
himmelweiter Unterschied!!!
Wenn ich mir vorstelle, auf einem geliehenem Mauntenbaik taaeglich ueber
100 km fahren soll, dann kommen alte Erinnerungnen hoch.
Ein Stress ist das sowieso nicht, wenn man mit dem Flugzeug fliegt.

> Vielleicht muss man auf ein bike mit XTR verzichten, aber sonst bekommt man
> alles.
> Wenn man unbedingt sein eigenes bike mitnehmen muss, sollte man vielleicht ne
> faehre nehmen!

Und dann ist man ewig unterwegs, bis man endlich mal am Startpunkt der
Radtour ist, und wertvolle Urlaubstage gehen mit An- und Abreise drauf.
Billiger ist es auch nicht.

...und tschuess, Biker
(Stephan Grimm)

-----------------------------------------------------------------------------
Weg mit dem Watzmann! Freie Sicht auf Suedtirol!

Kai Fritzowsky

unread,
Mar 29, 1998, 3:00:00 AM3/29/98
to

S. Grimm <s.g...@DISTEL.ORG> wrote:
> Am besten, man fliegt mit LH. Das kostet zwar etwas
> mehr, und das Fahrrad 50 DM, aber alles kommt unversehrt an.

Sicher? Ich habe einen LH-Flug gebucht, und die Mitnahme ist kostenlos
versicherte man mir im Reisebuero. Ist das streckenabhaengig oder so?
Ich fliege Frankfurt-New York und LA-Frankfurt zurueck. Einzige Ein-
schraenkung: Das Rad darf nicht laenger als 158 cm sein, sonst kostet
es nach NY 200,- DM und von LA 260,- DM mehr, und welches Rad ist schon
so kurz? :-/


Kai
--
Kai Fritzowsky | English for runaways, babelfish edition,
k...@hadiko.de | chapter one: sponsored by - vorbei gefoerdert

Wolfgang Kieckbusch

unread,
Mar 29, 1998, 3:00:00 AM3/29/98
to

Ulrike Bauer schrieb in Nachricht <6fj6rv$17h2$1...@kiosk.rzg.mpg.de>...


>Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Mitnahme von sehr guten Raedern
>im Flugzeug. Wir wollen von Muenchen nach Manchester fliegen.

Ich bin mehrfach geflogen - außer einigen Kratzern wurde niemals etwas
beschädigt. Ich htte nie etwas abgeschraubt, auch die Pedalen nicht nach
innen, und auch nie die Luft herausgelassen - der Gepäckraum ist mit ganz
normalem Kabinendruck!
Viel Spaß, Wolfgang

Ulrich Mertin

unread,
Mar 29, 1998, 3:00:00 AM3/29/98
to

Hallo Ulrike,

> Die restlichen Fragen nach der grundsaetzlichen Verpackung bleiben aber.
> Fuer Tips und Diskussionen waere ich riesig dankbar.

letztes Jahr habe ich mein Rad mit in die Staaten genommen, auf dem
Hinweg unverpackt, nur Lenker quergestellt, Pedale abmontiert und
Schaltung und Bremsen mit "Bläschenfolie" und Plastiktüten umwickelt.
=> Keine Probleme.

Auf dem Rückweg mußte ich das Rad in einen Karton verpacken. Vom
Flieger aus konnte ich dann beobachten, wie das Rad auf das Förder-
band zum Laderaum gewuchtet wurde und aus ca. 2m Höhe wieder herunter-
knallte. Da mein Rad gottseidank ziemlich stabil ist, ist nichts
passiert, aber in so einen sperrigen Karton kommt es nicht mehr!
Der Karton war übrigens am Zielflughafen völlig kaputt, da erledigt
sich die Frage mit der Aufbewahrung.

Mein Tip: Das Rad muß rollen, dann wird es schonend geschoben, sonst
wird es geschleift, geworfen, fällt um, ...

Tschüss

Ulrich

Udo Konstantin

unread,
Mar 29, 1998, 3:00:00 AM3/29/98
to

Hi


>
>Von der Firma "Rad Sport Arnold" in 56073 Koblenz, Koblenzer Str. 236, Tel.
>0261-4040050 gibt es einen Fahrradkoffer fuer DM 599.00, was eigentlich ein

dieses Teil kann man nur empfehlen. Hat mein bike auch schon durch die
Luefte unversehrt getragen. Nebenbei laesst sich noch wunderbar
allerlei Zeug verstauen.


>guenstiger Preis ist. Den leeren Koffer kann man sicherlich bei der
>Gepaeckannahme am Flughafen deponieren. Das kostet natuerlich sein Geld, aber

siehe mein letztes posting....

>was ist im Leben schon umsonst?

so isses

>
>By the way: Ich fahre zur Zeit noch ein 11 Jahre altes Longus-MTB und moechte
>mir in Kuerze ein neues Bike zulegen. Dabei dachte ich an des "TREK 8000",
>welches mich dann auch regelmaessig auf Fernreisen begleiten soll. Hat
>vielleicht jemand Erfahrung, ob das Ding sein Geld wert ist? Preis und
>Qualitaet der Komponenten erscheinen mir jedenfalls recht guenstig.

asahh, absolut geiles Teil. Mich hat es schwer beladen durch
Neuseeland geschleppt. In Deutschlan habe ich alles damit gemacht. NIE
hatte ich damit Probs.
Nur zu. Ich finde das Teil ist sein Geld Wert

Ciao Udo

Ulrike Bauer

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

HI,

ich denke, die Diskussion geht irgendwo in die falsche Richtung. Ich
hatte nicht nach dem Vorteil meines auf mich angepassten Reiserades
mit Rahmen von Schubert & Schefzyk bzw. eines Mountainbikes, ueber das
ich auch verfuege, aber auf dem mir immer die Finger wegen der ollen
Handhaltung einschlafen, sondern nach der Verpackung im Flieger.

Danke aber bisher fuer Eure Antworten zum Verpacken.

Gruesse, und auf viele weitere Wortmeldungen wartend

Ulrike

Biker (BI...@SPAM.DISTEL.ORG) wrote:

: Hallo frank, hallo LeserInnen!

Joerg Raddatz

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

Ulrike Bauer <u...@ipp-garching.mpg.de> schrieb...

Hallo Ulrike,

> Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Mitnahme von sehr guten Raedern
> im Flugzeug.

reichen 5 kDM ?

> Wie verpacken wir die Raeder am besten. Reicht es die Pedale nach innen
> zu drehen, den Lenker zu verdrehen und die Luft herauszulassen oder
> packt man die Raeder in einen Pappkarton und was macht man mit diesem
> in Manchester, so dass man ihn auch noch fuer die Rueckreise 3 bzw.
> 4 Wochen spaeter hat?

Die Pedalen nach innen zu stellen, kann Dir den Rahmen ruinieren -
lieber ganz abnehmen. Die Luft lasse ich immer etwa zu 1/3 bis 1/2 raus.
Lenker quer stellen war schon richtig.

Einen (neuen) Fahrradkarton bekommst Du mit ziemlicher Sicherheit nicht
am Flughafen. Umgekehrt ist ein Fahrradladen direkt am Flughafen auch
sehr unwahrscheinlich. Da die Kartons sehr sperrig sind, stelle ich es
mir auch recht spassig vor, mit dem Ding unterm Arm von der Stadt hinaus
zum Flughafen zu fahren. 4 Wochen einlagern in der Gepaeckaufbewahrung
kommt aus Kostengruenden kaum in Frage. Evtl. kannst Du ihn bei den
netten Gastgebern Deines ersten B&B unterstellen.

Ich habe mit folgender Verpackungsmethode in verschiedenen Laendern sehr
gute Erfahrungen gemacht:

Besorge Dir im Baumarkt einige Rohrverkleidungen aus Schaumstoff (zur
Isolation). Die gibt es mit verschiedenen Innen- und Aussendurchmessern,
also passend für alle Rahmenrohre. Diese kannst Du dann mit einem Messer
genau Deinem Rahmen anpassen.
Vorteil: billig, leicht, platzsparend (knickbar) und wiederverwendbar.

Die einzelnen Stuecke werden mit Kabelbindern am Rahmen befestigt.
So ist das Rad gut gepolstert aber trotzdem noch als Rad erkennbar,
d.h. man geht - hoffentlich - entsprechend vorsichtig damit um.
Ausserdem ist es so auch noch rollbar und lenkbar (im Flughafen) und
ersetzt sogar den Gepaeckwagen.

Am Zielflughafen kannst Du die Verpackung wieder entfernen und in
einem Postpaket (ggf. Faltpaket aus D mitnehmen) _postlagernd_ (!) an
Dich selbst adressiert zum Hauptpostamt Deiner Endstation schicken. Als
Absender gibst Du Deine Heimatadresse an. Dies funktioniert sogar ueber
verschiedene Laender hinweg.
Wenn Du auch von Manchester wieder abfliegst, dann schickst Du das Paket
also vom Flughafenpostamt zur Hauptpost nach Manchester.
Vorteil: Du musst den Kram auf der Tour nicht mitschleppen und hast am
Zielort das Verpackungsmaterial wieder zur Verfuegung, selbst wenn Du
keine Rundtour machst. Als "Aufbewahrungskosten" faellt nur das Inlands-
Paketporto an.

Sollte sich aus irgendeinem Grund der Zielort aendern (ist mir schon
passiert), hast Du zwar fuer den Rueckflug keine Verpackung (war aber
auch kein Problem), aber der "Massanzug" Deines Rades kommt nach der
Postlagerzeit von 2-3 Monaten _gratis_ wieder zu Dir nach Hause -
bereit für die naechste Tour.

Die "Postlager-Nummer" ist uebrigens auch eine gute Moeglichkeit,
leichte und nicht zu wertvolle Souvenirs, Kleidung, Reisefuehrer o.ae.,
vorzeitig nach Hause zu schicken. Man holt den Kram einfach nicht ab.
Nach 2-3 Monaten (aus Indonesien allerdings mal 6 Monate) werden die
Sachen nach Hause geschickt - und Du hast dafuer nur das _Inlands_porto
des jeweiligen Landes gezahlt!

HTH
Gruss,
Joerg
--
>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=
Joerg Raddatz [ j.ra...@ndh.net ]
Bornheim / Germany
>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=

Biker

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

Hallo kai, hallo LeserInnen!

In Bezug auf die Nachricht von User k...@ka.linux.de
vom 29.03.98, im Brett /FAHRRAD,


mit dem Betreff: Re: Mitnahme von Fahrraedern im Flieger
moechte ich folgendes los werden:

> Sicher? Ich habe einen LH-Flug gebucht, und die Mitnahme ist kostenlos


> versicherte man mir im Reisebuero. Ist das streckenabhaengig oder so?
> Ich fliege Frankfurt-New York und LA-Frankfurt zurueck. Einzige Ein-
> schraenkung: Das Rad darf nicht laenger als 158 cm sein, sonst kostet
> es nach NY 200,- DM und von LA 260,- DM mehr, und welches Rad ist schon
> so kurz? :-/

Es war ein Flug von Frankfurt nach Glasgow. Die Auskunft im Reisebuero ist
manchmal nicht ganz korrekt. Das Reisebuero muss nur das Fahrrad fuer den
Flug anmelden. Das its kostenfrei. Die Transportkosten musste ich am
Schalter beim Einchecken bezahlen. Die 50 DM betrafen die Mitnahme eines
Sportgeraetes. Bei anderen Flugstrecken ist das aber durchaus auch anders.
Ich habe in Europa das Fahrrad auch schon mehrmals kostenlos transportiert
bekommen.
Wenn der Flieger allerdings nicht ausgebucht ist, wuerde ich weder fuer
Uebergepaeck noch fuer das Fahhrrad etwas bezahlen. Da sollte die
Fluggesellschaft Kulanz zeigen.

...und tschuess, Biker
(Stephan Grimm)

-----------------------------------------------------------------------------
Wenn man ein Auge zudrueckt, ist das andere ganz Ohr.

Biker

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

Hallo Ulrich.Mertin, hallo LeserInnen!

In Bezug auf die Nachricht von User Ulrich...@hamburg.netsurf.de


vom 29.03.98, im Brett /FAHRRAD,
mit dem Betreff: Re: Mitnahme von Fahrraedern im Flieger
moechte ich folgendes los werden:

> Flieger aus konnte ich dann beobachten, wie das Rad auf das Foerder-
> band zum Laderaum gewuchtet wurde und aus ca. 2m Hoehe wieder herunter-


> knallte. Da mein Rad gottseidank ziemlich stabil ist, ist nichts

Das musste ich bei meinem Fahrrad mit Aer Lingues in Dublin auch mal
ansehen. Allerdings ohne Karton.
Mit denen fliege ich nie wieder. Abgeschmiert waehren wir bei der Landung
in Dublin auch beinahe. Die fliegen mit 18 Jahre alten Maschinen und
wissen nicht genau wie der Autopilot funktioniert. Darum fliegen sie die
ganze Strecke von Hand. Das hatte mir der Copilot selbt erzaehlt!!!

> Mein Tip: Das Rad muss rollen, dann wird es schonend geschoben, sonst
> wird es geschleift, geworfen, faellt um, ...

Nun, so ganz stimmt das nicht. Mein Fahrrad ist auch immer gerollt.
Dennoch wurde es recht wackelig auf eine mit Koffern hoch beladenen
Gepaeckwagen gelegt, zusammen mit dem Rad meines Freundes. Ich moechte
nicht wissen, in wievielen Kurven die runtergefallen sind.


...ciao, Biker
(Stephan Grimm)

-----------------------------------------------------------------------------
Unser Verstand ist ein Beweis fuer den Humor des lieben Gottes.

Biker

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

Hallo kieckbusch-germany, hallo LeserInnen!

In Bezug auf die Nachricht von User kieckbusc...@t-online.de


vom 29.03.98, im Brett /FAHRRAD,
mit dem Betreff: Re: Mitnahme von Fahrraedern im Flieger
moechte ich folgendes los werden:

> >Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Mitnahme von sehr guten Raedern


> >im Flugzeug. Wir wollen von Muenchen nach Manchester fliegen.

> Ich bin mehrfach geflogen - ausser einigen Kratzern wurde niemals etwas
> beschaedigt. Ich htte nie etwas abgeschraubt, auch die Pedalen nicht nach
> innen, und auch nie die Luft herausgelassen - der Gepaeckraum ist mit ganz
> normalem Kabinendruck!

Normalerweise schon. Aber die Vorschriften der Fluggesellschaften sind nun
mal so. Normalerweise wird das vom Bodenpersonal auch beim Einchecken
ueberprueft. Sonst nehmen die das Bike garnicht mit. Aussnahmen und
Nachlaessigkeiten gibt es immer, aber ich wuerde mit sowas nicht
spekulieren. Kratzer am Rahmen kann man natuerlich verhindern, indem man
den Rahmen mit einer Folie einwickelt. Das laesst sich sogar so machen,
dass man noch fahren kann. Haeufig habe ich von der Fluggesellschaft auch
eine gruesse Fahhradtuete bekommen, wo es einfach reingesteckt wurde. In
einem Fall wurde das sogar vom Personal uebernommen.

...ciao, Biker
(Stephan Grimm)

-----------------------------------------------------------------------------
Berufsverbot fuer alle!!! Bei vollem Lohnausgleich.

Biker

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

Hallo ueb, hallo LeserInnen!

In Bezug auf die Nachricht von User u...@ipp-garching.mpg.de
vom 30.03.98, im Brett /Meine Post,
mit dem Betreff: Mitnahme von Fahrraedern im Flieger = Ausleihen


moechte ich folgendes los werden:

> ich denke, die Diskussion geht irgendwo in die falsche Richtung. Ich


> hatte nicht nach dem Vorteil meines auf mich angepassten Reiserades
> mit Rahmen von Schubert & Schefzyk bzw. eines Mountainbikes, ueber das
> ich auch verfuege, aber auf dem mir immer die Finger wegen der ollen
> Handhaltung einschlafen, sondern nach der Verpackung im Flieger.

darauf bin ich ja in einer anderen Nachricht, mit der Message-ID:
6qjZy...@biker.distel.org eingenangen.

> Danke aber bisher fuer Eure Antworten zum Verpacken.

Bitte, kein Problem.

...und tschuess, Biker
(Stephan Grimm)

-----------------------------------------------------------------------------
Nimm die Schaufel nicht so voll, wenn die Arbeit reichen soll!

Jens Arne Maennig

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

Ulrich Mertin schrieb in Nachricht <351E9D1F...@hamburg.netsurf.de>...

>letztes Jahr habe ich mein Rad mit in die Staaten genommen, auf dem
>Hinweg unverpackt, nur Lenker quergestellt, Pedale abmontiert und
>Schaltung und Bremsen mit "Bläschenfolie" und Plastiktüten umwickelt.
>=> Keine Probleme.


"Bubble plastic" ist in der Tat ein probates Verpackungsmittel. Vor allem
kann man es am Ziel problemlos wegschmeißen (jaja, Umweltsünder, ich weiß),
weil man am Flughafen oder in Flughafennähe (Frachtbüros/Speditionen) leicht
wieder welches bekommen kann

>Auf dem Rückweg mußte ich das Rad in einen Karton verpacken. Vom

>Flieger aus konnte ich dann beobachten, wie das Rad auf das Förder-
>band zum Laderaum gewuchtet wurde und aus ca. 2m Höhe wieder herunter-


>knallte. Da mein Rad gottseidank ziemlich stabil ist, ist nichts

>passiert, aber in so einen sperrigen Karton kommt es nicht mehr!
>Der Karton war übrigens am Zielflughafen völlig kaputt, da erledigt
>sich die Frage mit der Aufbewahrung.
>

>Mein Tip: Das Rad muß rollen, dann wird es schonend geschoben, sonst
>wird es geschleift, geworfen, fällt um, ...

Einschränkung: Aber es muß soweit verpackt sein, daß man nicht damit fahren
kann. Ich erinnere mich an meine helle Freude, als ich mal vom Warteraum des
Flughafens in Sao Paulo einen Gepäckfritzen auf dem Vorfeld mit meinem Rad
rumfahren sah.

Jens

Jens Arne Maennig

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

Lars Birlenbach schrieb in Nachricht ...

>Hier scheiden sich oft die Geister. Ich habe auch lange Zeit gedacht,
>es wäre Unsinn, die Luft rauszulassen, bis ich folgende Erklärung
>gehört habe:


Hi Folks,

habe normalerweise auch immer die Luft rausgelassen (was u. U. zu Schäden am
Schlauch wegen mechanischer Belastung (=Felge) führte), bis ich's mal
irgendwann vergessen habe. Große Panik, als es mir im Flieger auffiel, aber
keinerlei Schäden nach Ankunft: Das Ding war immer noch heil und voll.
Seither lasse ich nur noch soviel Luft raus, daß die Felge auch bei leichtem
Auftreffen auf ein Hinderniß nicht durchschlägt.

Jens

Jens Arne Maennig

unread,
Mar 30, 1998, 3:00:00 AM3/30/98
to

S. Grimm schrieb in Nachricht <6qjZy...@biker.distel.ORG>...

>Ich bin schon des oefteren mit dem Fahrrad geflogen. Die besten
>Erfahrungen habe ich mit Lufthansa und SAS gemacht. In Schottland habe ich
>Leute getroffen, die ebenfalls von Amsterdam geflogen sind. Die Fahrraeder
>und das Gepaeck sind nicht mit dem selben Flugzeug geflogen, und kamen
>stark beschaedigt an. Auch die Fluggesellschaft war wenig kulant.

>Ich rate davon ab. Am besten, man fliegt mit LH. Das kostet zwar etwas


>mehr, und das Fahrrad 50 DM, aber alles kommt unversehrt an.


Was die LH betriftt kann ich nicht zustimmen. Bei mir hat sich der Haufen
stets als pingelichste Airline gezeigt. An die Pauschale von DM 50 mußte ich
erst erinnern, weil man's vorher mit Berechnung per Übergepäck (pro Kilo 1%
vom Erste-Klasse-einfach-Preis) versucht hat. Andere (United, American,
Varig, Austrian) haben garnix berechnet bei telefonischer Voranmeldung des
Rads.

Jens

Olaf Stoeppel

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Mar 31, 1998, 3:00:00 AM3/31/98
to

Hallo,

auch ich bin mit einem (hochwertigem) Fahrrad geflogen.

Wie bei vielen Dingen muß man sich bei der Verpackung einen Fahrrades für
Flüge fragen, was die "Gegenseite" macht. Ich meine den Angestellten des
Flughafens, der das Fahrrad transportiert. Er sitzt den ganzen Tag herum und
sorgt dafür, daß Sachen von A nach B (und rechtzeitig) kommen. Dabei ist ihm
am liebsten, wenn er sich wenig anstrengt. Wenig anstrengend ist für ihn,
wenn die Dinge laufen, wie sie laufen sollen: auf dem Gepäckband.
Unverpackte Fahrräder stören den Ablauf. Dem Gepäckvorarbeiter wird der
Transport lästig sein. Er deligiert. Kurz: Es ist immer der Azubi der ein
sperriges Einzelstück transportieren wird. Also der, dem es am ehesten egal
bzw. nicht bewußt ist, was er da bewegt und wie teuer es ist.

Aus diesem Grund kann man meiner Ansicht nach ein Fahrrad nur auf eine
"gute" Art und Weise verpacken: Narrensicher.

Narrensicher im Sinne dieser Definition ist nach meiner Auffassung:

1.) Pedale abnehmen.

2.) Das Vorderrad herausnehmen und in den Rahmen legen.

3.) Die Pedale kommen in eine Tüte und werden am Oberrohr befestigt
(Mitnahme im normalen Gepäck kostet Gewicht und damit im Zweifel Dein Geld).

4.) Die Sattelstütze wird nach Markierung der Höhe ganz in das Sitzrohr
eingeschoben (nur bei Bedarf).

5.) Das Schaltwerk wird mit Luftpolster (LuPo)-Folie geschützt.

6.) Zwischen dieTeile, die aufeinander scheuern könnten muß etwas (z.B.
LuPO-Folie) zwischengelegt werden.

7.) Als nächstes wird alles mit einem nicht stark klebenden (man will es ja
wieder lösen können) Klebeband - z.B. Tesa Krepp fixiert.

8.) Dann kommt alles in einen großen Fahrradkarton, den zwar jeder
Fahrradhändler gerne los wird, den man aber am besten (um Streß und Lauferei
zu vermeiden) schon einige Wochen vor dem Abflug organisiert und kurz vorher
abholt. Beim Karton ist zu beachten, daß man einen für europäische Fahrräder
oder für 28" Räder bekommt, sonst muß man auch noch das Hinterrad
herausnehmen und alles wird unnötig fummelig. Beim Rückflug aus den USA ist
man aber schon froh, wenn man letzteres ergattert.

9.) Nun kommt der wichtigste Punkt: das Fahrrad wird so mit LuPo-Folie
abgepolstert, daß es sich nicht mehr im Karton bewegen kann. Gefährdet sind
vor allem die Schnellspanner, hier kann man beim Radhändler nach einem
entsprechenden Transportschutz (aus Kunststoff) fragen. Alternativ kann man
sie auch einem derjenigen abschwatzen, die das Fahrrad im Karton gekauft
haben und sie ab da (vielleicht im Glauben es sei ein aerodynamisches
Hilfsmittel) auf ihren Naben gelassen haben...

10.) Der Karton wird mit einem stabilen Klebeband geschlossen.

11.) Nun kommen wieder die Vorüberlegungen (s.o.) ins Spiel. Ein solch
großes
Gepäckstück ist nervig für alle Beteiligten. Nach dieser Verpackungsorgie
kann man das Fahrrad als solches nicht mehr erkennen und der Karton ist
schlecht als durch eine Person zu bewegen. Daher ist ganz besonders wichtig,
daß der Karton mit sehr stabilen Schnüren wie ein Postpaket eng
zusammengeschnürt wird. Nur dann kann man vernünftig zugreifen.

12.) Um dem Transportmitarbeiter zu zeigen, daß Sorgfalt wichtig ist, sollte
man außerdem noch Schilder aufkleben (und gegen Feuchtigkeit mit
selbstklebender, durchsichtiger Umschlagfolie schützen) auf denen all das
angegeben wird, was
auch auf Computern steht: Handle with care , Keep dry etc. Entsprechende
Sonderzeichen
stellen die Schriftarten zum aktuellen Word bereit... Ich würde auch
wirklich den Computer verwenden, es wirkt offizieller und mehr nach
jemandem, der Ärger machen wird wenn der Inhalt beschädigt wird als wenn die
gleichen Sätze krikelig mit
einem Stift auf die Pappe gemalt werden.

Solch verpackte Räder sind relativ immun gegen Stöße. Ihre Größe verhindert,
daß sie geworfen werden. Ich habe uneingeschränkt positive Erfahrungen mit
dieser Methode des Einpackens gemacht.

Sondertip: wenn Ihr Probleme mit Volumen oder Gewicht Eures normalen Gepäcks
habt, könnt ihr im Karton gut das ein oder andere unterbringen. Ein
Schlafsack in einer Plastiktüte z.B. ist als Stoßschutz ideal. Schwere
Werkzeuge, Kocher o.ä. kann man ebenfalls gut unterbringen. Auch aus diesem
Grunde lohnt sich die Aktion.

Wenn man sich vorher gut überlegt, was man benötigt, kommt man für die
Prozedur auf maximal eine Stunde (für zwei Personen). Für hochwertige
Fahrräder nicht zuviel, außerdem steigert es die Vorfreude auf die Tour...

Mit der überschäumenden Hoffnung geholfen zu haben...

Olaf Stöppel


Joerg Raddatz

unread,
Mar 31, 1998, 3:00:00 AM3/31/98
to

Jens Arne Maennig <je...@maennig.com> schrieb...

> Ulrich Mertin schrieb in Nachricht <351E9D1F...@hamburg.netsurf.de>...

> >Mein Tip: Das Rad muß rollen, dann wird es schonend geschoben, sonst


> >wird es geschleift, geworfen, fällt um, ...
>
> Einschränkung: Aber es muß soweit verpackt sein, daß man nicht damit fahren
> kann. Ich erinnere mich an meine helle Freude, als ich mal vom Warteraum des
> Flughafens in Sao Paulo einen Gepäckfritzen auf dem Vorfeld mit meinem Rad
> rumfahren sah.

Da man sowieso die Pedale abnehmen und den Lenker quer stellen sollte,
duerfte das Fahren mit dem Rad ziemlich schwierig werden ;-)

Gruss,
Joerg

Joerg Raddatz

unread,
Mar 31, 1998, 3:00:00 AM3/31/98
to

Jens Arne Maennig <je...@maennig.com> schrieb...

> Was die LH betriftt kann ich nicht zustimmen. Bei mir hat sich der Haufen


> stets als pingelichste Airline gezeigt. An die Pauschale von DM 50 mußte ich
> erst erinnern, weil man's vorher mit Berechnung per Übergepäck (pro Kilo 1%
> vom Erste-Klasse-einfach-Preis) versucht hat. Andere (United, American,
> Varig, Austrian) haben garnix berechnet bei telefonischer Voranmeldung des
> Rads.

Mit der LH hatte ich noch keine Probleme. Zuletzt 1993 habe ich auf
einem Interkontinentalflug (Asien) pauschal DM 100,-/Strecke gezahlt.
Die Laenge des Rades hat dabei ueberhaupt keine Rolle gespielt.

Joerg

Axel Stegner

unread,
Mar 31, 1998, 3:00:00 AM3/31/98
to

BI...@SPAM.DISTEL.ORG (Biker) writes:

>
> > Flieger aus konnte ich dann beobachten, wie das Rad auf das Foerder-
> > band zum Laderaum gewuchtet wurde und aus ca. 2m Hoehe wieder herunter-


> > knallte. Da mein Rad gottseidank ziemlich stabil ist, ist nichts

Der Radkoffer, mit der ich geflogen bin, wurde beim Vorbesitzer von
der Lufthansa so runtergeworfen, dass die beiden runtergeschraubten
Transportrollen samt Befestigungsplatte in den Koffer durchgebrochen
sind.

Einige Leute empfehlen hier, den Karton mit anderen Sachen noch
vollzupacken. Seid vorsichtig, vor allem bei Koffern, die auch schon
ein gewisses Eigengewicht haben. Ich hatte das voll ausgeruestete
Reiserad drin, vier leere Packtaschen, ein dickes Buch und einen
Beutel mit reichlich Werkzeug. In FRA war das kein Problem, der
Radkoffer (und damit auch Radkartons) passen naemlich nicht unter den
Tresen zur Gebaeckwaage durch. In L.A. ging das dann und die haetten
mich fast gelyncht, als da eine 40.3 auf der Anzeige erschien. War
dann ziemlicher Stress, den Koffer von schweren Sachen zu befreien und
die in meinen uebervollen Seesack zu stopfen.



> Nun, so ganz stimmt das nicht. Mein Fahrrad ist auch immer gerollt.
> Dennoch wurde es recht wackelig auf eine mit Koffern hoch beladenen
> Gepaeckwagen gelegt, zusammen mit dem Rad meines Freundes. Ich moechte
> nicht wissen, in wievielen Kurven die runtergefallen sind.

Durfte ich neulich beobachten. Drei Surfbretter, die auf einem vollen
Wagen noch oben drauflagen. In der ersten Kurve fiel das linke runter,
wurde wieder aufgeladen und mehr in die Mitte geschoben. Woraufhin
in der naechsten Kurve das rechte runterfiel. Also immer vom
schlimmsten Fall ausgehen.

Cheers
Axel

--
Axel Stegner Uni: +64-9-373 7599 x6808
Computer Science Department Fax: +64-9-308 2377
Division of Science & Technology
University of Auckland - Tamaki Campus, Auckland, New Zealand

Andreas Hentze

unread,
Mar 31, 1998, 3:00:00 AM3/31/98
to

Biker wrote:
>
> > Flieger aus konnte ich dann beobachten, wie das Rad auf das Foerder-
> > band zum Laderaum gewuchtet wurde und aus ca. 2m Hoehe wieder herunter-
> > knallte. Da mein Rad gottseidank ziemlich stabil ist, ist nichts
>
> Das musste ich bei meinem Fahrrad mit Aer Lingues in Dublin auch mal
> ansehen. Allerdings ohne Karton.
Wenn Du gesagt haettest es waere die BA in Shannon gewesen, haette
es mein Rad sein koennen. Der Karton kam kurze Zeit spaeter uebers Band.
Du haettest noch etwas laenger hinsehen sollen... :-{
1Std hab ich (nach der Schadensaufnahme am Flughafen!!) gebraucht,
um das Rad wieder benutzbar zu machen. Dabei merkt man, warum es
sich lohnt selbst einen Speichenschluessel mitzunehmen.

Insofern haben sich die 80DM/Rad, die ich fuer den Transport gezahlt habe
gelohnt. Unsere beiden Raeder wurden nach dem Urlaub mit neuen Felgen,
Schutzblech, Bremsen,... fuer 500DM ausgestattet.

Deswegen wird jetzt nur noch moeglichst wenig verpackt: Lupo
um den Rahmen, Lenker quer, Pedale ab, Luft halb raus. basta.

Andy
--
o __o o HPV
___o /I -\<, --\)/\ 2fast4u
___/\ /\_____./ \_____...O/ O_____.......O--o-/_____________
mailto:Andreas...@bk.sel.de

Patrick Schelauske

unread,
Mar 31, 1998, 3:00:00 AM3/31/98
to

In article <3520D953...@bk.sel.de>, Andreas Hentze <Andreas...@bk.sel.de> writes:
>Biker wrote:
>>
>> > Flieger aus konnte ich dann beobachten, wie das Rad auf das Foerder-
>> > band zum Laderaum gewuchtet wurde und aus ca. 2m Hoehe wieder herunter-
>> > knallte. Da mein Rad gottseidank ziemlich stabil ist, ist nichts
>>
>> Das musste ich bei meinem Fahrrad mit Aer Lingues in Dublin auch mal
>> ansehen. Allerdings ohne Karton.
>Wenn Du gesagt haettest es waere die BA in Shannon gewesen, haette
>es mein Rad sein koennen.

Man muss dazu sagen, das nicht die Luftfahrtgesellschaften schuld
sind, sonder die Contracter auf den Flughaefen.
Aber Auftraggeber sind und bleiben die Luftlinien.

Patrick "Ich schau schon gar nicht mehr runter,
wenn ich die Treppe zum Flieger rauf muss" Schelauske


Andreas Hentze

unread,
Mar 31, 1998, 3:00:00 AM3/31/98
to

Patrick Schelauske wrote:
>
> Man muss dazu sagen, das nicht die Luftfahrtgesellschaften schuld
> sind, sonder die Contracter auf den Flughaefen.
> Aber Auftraggeber sind und bleiben die Luftlinien.
Richtig. Ich wollte damit meine Erfahrungen mit _dieser_ Gesellschaft
mitteilen. Der Transport kostet, aber die Reparatur war hinterher
auch voellig problemlos. (Die haben sogar direkt die Rechnung an
die Radwerkstatt bezahlt.)

Harald Kirsch

unread,
Apr 1, 1998, 3:00:00 AM4/1/98
to

In article <6fj6rv$17h2$1...@kiosk.rzg.mpg.de> u...@ipp-garching.mpg.de (Ulrike Bauer) writes:

[Fahrrad im Flugzeug nach Manchester mit Umsteigen 50min in Amsterdam,
wie? ]

Wenn Ihr in Amsterdam durchchecken könnt, ist es wohl eher ein Problem
der Fluggesellschaft, ob denen die 50min reichen :-)

Nach NZ hatte ich lediglich einen Karton als Überwurf über mein
Fahrrad. Darunter war natürlich der Lenker verdreht und die Pedale
waren ab. In Auckland mußte ich sogar noch mal umsteigen nach
Christchurch. Alles kein Problem. Aber das war auch Air New
Zealand. Die kennen sich wohl mit sowas aus.

Den Karton habe ich am Flughafen in die nächste Mülltonne
geschmissen. Vor dem Rückflug habe ich mir in einem Fahrradladen einen
neuen besorgt. Problem: Es gab nur Kartons für MTBs, d.h. die waren
alle etwas zu klein ==> Cut&Paste

Faustregel: Je leichter das Gepäckstück zu hantieren ist,
desto wahrscheinlicher kommt's ohne Blessuren durch --- ist doch klar,
oder.


Hat schon mal jemand drüber nachgedacht, sein Fahrrad per UPS an den
Zielort zu schicken? Kosten, notwendige Verpackung?


Harald Kirsch
--
---------------------+------------------+--------------------------
Harald Kirsch (@home)| | Now I rebooted.
k...@iitb.fhg.de | | --- Jerry Pournelle, BYTE
gegen Punktfilitis hilft nur `chmod u-w ~'

Kai Fritzowsky

unread,
Apr 1, 1998, 3:00:00 AM4/1/98
to

Harald Kirsch <k...@iitb.fhg.de> wrote:
> Hat schon mal jemand drüber nachgedacht, sein Fahrrad per UPS an den
> Zielort zu schicken? Kosten, notwendige Verpackung?

Siehe auch rec.bicycles.rides.

Gruss,
Kai
--
Kai Fritzowsky | Wenn das Universum ein helles Zentrum hat,
k...@hadiko.de | bist Du auf diesem Planeten am weitesten davon entfernt.

Ralf Mimoun

unread,
Apr 2, 1998, 3:00:00 AM4/2/98
to

Danke Leute, jetzt ist mir _richtig_ schlecht...

Am 13. Mai gehts mit Canada 3000 mach Toronto, mit Zwischenstop in Halifax
(hoffentlich ohne Umsteigen). Naja, und mit solen 2 MTBs, eines davon
nagelneu und recht teuer (Maguras, Judy XL, XT undsoweiter...). An gute
Fahrradkartons komme ich ran.

Was nu: Pdale ab, Lenker quer, Rohrisolation und was Folie um Bremsschläuche
und Schaltung? Oder richtig fett verpackt, Karton, Folie ohne Ende usw.?

OK, alles klar. Die Fahrräder werden nämlich für lau mirgenommen, und
angemeldet sind sie bei Canada 3000 auch schon (grad mit Reisebüro
telefoniert. Kann ich nur empfehlen: CANUSA, 02233-974590). Keine Garantie,
weil umsonst, und so gut wie nur möglich verpacken. Vielleicht doch
Koffer... macht aber zusammen 1.200 Märker, naja...

Bye, Ralf


Axel Stegner

unread,
Apr 2, 1998, 3:00:00 AM4/2/98
to

"Ralf Mimoun" <r.mi...@netcologne.de> writes:

> Was nu: Pdale ab, Lenker quer, Rohrisolation und was Folie um Bremsschläuche
> und Schaltung? Oder richtig fett verpackt, Karton, Folie ohne Ende usw.?

Vor allem das Schaltwerk abschrauben und am einfachsten an die
Kettenstrebe kleben. Ansonsten ist das Ausfallende krumm, wenn der Karton mit
der Seite auf was Spitzes faellt oder ein anderer Radkoffer raufgeworden
wird.

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