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Hat jemand die EN 1078 zum liegen?

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Martin Wohlauer

unread,
Apr 23, 2012, 1:05:29 PM4/23/12
to
Hab gerade mal eben versucht mir ein Bild von den tatsächlichen
Anforderungen an Radhelme laut Prüfnorm zu machen (man muss ja wissen,
worüber man meckert ;-)), aber wie so oft bei Normen ist da wohl im Netz
nix frei verfügbar, außer Zusammenfassungen dritter. Hat hier jemand
evtl. die EN 1078 als PDF rum liegen oder weiß wie man da dran kommt
(ohne dafür zu latzen)?

Grüßle,

Martin.

Olaf Schultz

unread,
Apr 23, 2012, 4:40:04 PM4/23/12
to
Du suchst eine ,,Normenauslegestelle". Meistens die nächstbeste
TU-Bibliothek.

Viele Grüße,

Olaf

Martin Wohlauer

unread,
Apr 23, 2012, 6:30:06 PM4/23/12
to
Für Augsburg würde dann auch das gehen?

http://lga.de/lga/de/kontakt/kontakt_augsburg.shtml

Die FH hier hat anscheinend nur Normen zum Thema Elektronik und
Straßenbau da zu haben (zumindest wenn ich deren Website richtig
interpretiere):

http://www.hs-augsburg.de/einrichtung/bib/information/or-faecher/din_normen/index.html

Grüßle,

Martin.

Raphael Haugwitz

unread,
Apr 24, 2012, 3:20:13 AM4/24/12
to
Am 24.04.2012 00:30, schrieb Martin Wohlauer:

> Die FH hier hat anscheinend nur Normen zum Thema Elektronik und
> Straßenbau da zu haben (zumindest wenn ich deren Website richtig
> interpretiere):
>
> http://www.hs-augsburg.de/einrichtung/bib/information/or-faecher/din_normen/index.html
>

Kann ich mir jetzt eigentlich nicht vorstellen. Die Fachhochschulen
haben meist Komplettpackete.
Da macht sich nicht noch jemand die Mühe nur das Fachsbereichs-relevante
heraus zu sortieren.

"Die Datenbank Perinorm gibt Auskunft zu nationalen, europäischen und
vielen internationalen Normen (z.B. DIN, VDI, ISO, IEC, ITU) und
technischen Regelwerken.
Sie enthält gültige DIN-Normen und VDI-Richtlinien als gescannte
Bilddateien. Ausgenommen davon sind DIN-Normen mit VDE-Klassifikation. "

Jeder Student, der an einer FH oder TU studiert kann dir helfen.
Auch von zuhause, da er sich über VPN einloggen kann. (außer bei ganz
wenigen Datenbanken wie Beck online)



Martin Wohlauer

unread,
Apr 24, 2012, 10:25:08 AM4/24/12
to
Na ich werd glaub ich dann mal dort anfragen, wies mit nicht-FHlern
aussieht. Man ist ja quasi Kollege.

Grüßle,

Martin.

Martin Wohlauer

unread,
May 5, 2012, 8:12:11 AM5/5/12
to
Dank eines fleißigen Mitlesers hier liegt sie mir inzwischen vor, und
ich stelle fest, dass gar keine genaueren Angaben zum Gewicht des
Prüfkopfs gemacht werden. Da steht lediglich.

> Die zu verwendenden Prüfköpfe müssen EN 960 entsprechen.

Und in dort steht wiederum:

> Dreiviertel-Prüfköpfe werden ebenfalls fest montiert eingesetzt, aber
> auch häufig bei Stoßdämpfungsprüfungen in einer aus Prüfkopf/Helm
> bestehenden fallenden Einheit, bei der sie in der Regel über ein
> Kugelgelenk und Hebelarm gehalten werden. In solchen Fällen umfasst
> die fallende Masse diejenige des Prüfkopfes und des Haltesystems.

Für "vollständige" Prüfköpfe wird keine Angabe gemacht. Schön auch. Weiß
jemand hier näheres zu den tatsächlichen Umständen? Man liest ja gerne
mal irgendwas von bis zu 6 kg Gewicht, aber wie das in der Realität so
aussieht scheint ja gar nicht geregelt zu sein. Oder übersehe ich da was?

Grüßle,

Martin.

Martin Wohlauer

unread,
May 5, 2012, 1:30:26 PM5/5/12
to
Am 05.05.2012 14:12, schrieb Martin Wohlauer:
> Dank eines fleißigen Mitlesers hier liegt sie mir inzwischen vor, und
> ich stelle fest, dass gar keine genaueren Angaben zum Gewicht des
> Prüfkopfs gemacht werden. Da steht lediglich.
>
>> Die zu verwendenden Prüfköpfe müssen EN 960 entsprechen.
>
> Und in dort steht wiederum:
>
>> Dreiviertel-Prüfköpfe werden ebenfalls fest montiert eingesetzt, aber
>> auch häufig bei Stoßdämpfungsprüfungen in einer aus Prüfkopf/Helm
>> bestehenden fallenden Einheit, bei der sie in der Regel über ein
>> Kugelgelenk und Hebelarm gehalten werden. In solchen Fällen umfasst
>> die fallende Masse diejenige des Prüfkopfes und des Haltesystems.
>
> Für "vollständige" Prüfköpfe wird keine Angabe gemacht. Schön auch. Weiß
> jemand hier näheres zu den tatsächlichen Umständen? Man liest ja gerne
> mal irgendwas von bis zu 6 kg Gewicht, aber wie das in der Realität so
> aussieht scheint ja gar nicht geregelt zu sein. Oder übersehe ich da was?

(Ultra-Ingrid:) OK, anscheinend doch, aber auch nicht sonderlich gut
gewählt: 2-6 kg, anscheinend je nach Umfang. Auch wenn eine genauere
Zuordnung wohl Rechnerei bedeutet, weil in der EN 1078 von Umfängen
gesprochen wird, in der EN 960 aber andere Angaben zur Prüfkopfgeometrie
gemacht werden. Schöne Sache das. Aber alles in allem ists ein Witz.
Max. 250 g, ca. 20 km/h Aufschlaggeschwindigkeit maximal, bei 6 Kilo
höchstens. Ich weiß nicht wie genau ich mit meinen doch deutlich über 6
kg (selbst wenns nur 20% sind die abgebremst würden) bei 30 km/h ich +
50 km/h Dose mit Helm aussehe, aber ich schätze mal im Vergleich zu ohne
nicht ausreichend besser.

Grüßle,

Martin.

Olaf Schultz

unread,
May 5, 2012, 3:12:32 PM5/5/12
to
Martin Wohlauer wrote:
> Am 05.05.2012 14:12, schrieb Martin Wohlauer:
>> Dank eines fleißigen Mitlesers hier liegt sie mir inzwischen vor, und
>> ich stelle fest, dass gar keine genaueren Angaben zum Gewicht des
>> Prüfkopfs gemacht werden. Da steht lediglich.
>>
>>> Die zu verwendenden Prüfköpfe müssen EN 960 entsprechen.
>> Und in dort steht wiederum:
>>
>>> Dreiviertel-Prüfköpfe werden ebenfalls fest montiert eingesetzt, aber
>>> auch häufig bei Stoßdämpfungsprüfungen in einer aus Prüfkopf/Helm
>>> bestehenden fallenden Einheit, bei der sie in der Regel über ein
>>> Kugelgelenk und Hebelarm gehalten werden. In solchen Fällen umfasst
>>> die fallende Masse diejenige des Prüfkopfes und des Haltesystems.
>> Für "vollständige" Prüfköpfe wird keine Angabe gemacht. Schön auch. Weiß
>> jemand hier näheres zu den tatsächlichen Umständen? Man liest ja gerne
>> mal irgendwas von bis zu 6 kg Gewicht, aber wie das in der Realität so
>> aussieht scheint ja gar nicht geregelt zu sein. Oder übersehe ich da was?

Runter in die Bibliothek...finde meine Biomechanikaufzeichnungen nicht,
aber da aber noch was vom studentischen Dreikampf:

Weight, Volume and Center of Mass of Segments of the human bodz, Charles
E.Clauser, August 1969, NASA

Seite 2, Table 1, Head/Entiry Body (g)
[Harles]: 4555/63970, 3747/47087
[Braune and Fisher]: 5350/75100, 4040/60750, 3930/55700
[Fischer]: 44057/3880
[Dempster]: 3797/58409, 5227/58409, 4348/49886, 5337/72500, 4850/71364,
4371/60455, 4340/4340

Da sind auch für einige Cadavar Schwerpunktdaten aufgeführt.

Quellen davon:

Braune, W. and O. Fischer: 1892, Bestimmung der Trägheiutsmomente des
menschlichen Körpers und seiner Glieder. Abhandlung der Math. Phys. Cl.
d. K. Sächs. Gesellschaft d. Wiss. 18(8) 409-492, Leipzig... Da sollte
also auch an Rohdaten rankommbar sein.

Fisher, B.G. Teubner, 1906, Berlin. Theoretical Fundamental for a
mechanisch of living bodies with special application to man as well as
to some processes of motion in machines.

Dempster war 1955, Wright Patterson Airbus/Base, Ohio.

Harless von 1860. Royal Bavarian Acad. of Sci

Nur mal ebenso ohne Korrektur einghackert.

Olaf

Hans Holbein

unread,
May 6, 2012, 11:59:57 AM5/6/12
to
Am 23.04.2012 22:40, schrieb Olaf Schultz:
Muss man da nicht immatrikuliert sein?

Patrick Kibies

unread,
May 8, 2012, 1:33:58 AM5/8/12
to
Ja, man muss da nicht immatrikuliert sein, um in der hiesigen
TU-Bibliothek schmökern zu können.

Olaf Schultz

unread,
May 8, 2012, 4:03:35 PM5/8/12
to
Genau...

aber mal wieder zum Thema zurück:
Fragezeichen, die mir beim lesen der Ausgabe April 2012 aufgefallen sind>

5.4.2.3 Schnellalterung mit der UV-Lampe (125W-Xenonbogenlampe im
Abstand von 250 mm). In 5.3.2.3 wird dadrauf nicht hinreichend präzise
eingegangen (Bogenlänge, Bogenausrichtung,
Betriebsdruck/Spektralverteilung, Filterung... So päzise wie ,,blaue
LED'') und Anhang A ist nur Informativ und alternativ...

5.4.3.1 ,,...(triaxial) messenden Beschleunigungsmeßgerät''... sacht
mal, sollte schon hinreichend lange bekannt sein, daß Boxer durch
Rotationen plemplem werden und nicht durch Translationen. Oh mann..

5.4.3.3. Der Kantstein aus Stahl mit R-15+-0.5 mm.... Muß mir mal eine
Radienlehre schnappen und _Kant_steine vermessen.

4.4. Stoßdämpfung auf flachen Sockel bei 5.42^+0.1_-0 m/s und Bordstein
4.57+0.1_-0 m/s. Max. 250 g (Fallhöhe 1497 bz. 1064 mm). Moment,
Bordsteinhöhen vin 1497-1064=433 mm Mannohmann, echte Riesen
(Bordsteinhöhe) auf Liegerädern (absolut geringe Fallhöhe) müssen das ja
sein. Die Differenz ist ja auch schon der StiWa aufgefallen:-)

Also, Frank B. aus bei HH... Helm ab, sind für Dich eh nicht getestet:-)

Olaf



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