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penis schlaeft ein

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Matthias Prem

unread,
Aug 29, 1999, 3:00:00 AM8/29/99
to
Hallo!
Eine etwas komische Frage, aber ich versuche es:

Warum schlaeft mir bei laengerer Fahrt mit dem Rad, der penis ein?
Es ist zumindest ein aehnliches Gefuehl.
Wovon kommt das, was kann man(n) dagegen tun?
Kommt das vom Sattel, der zu hoch eingestellt ist? o.ae.?

Danke,
Matthias

Sebastian Koopmann

unread,
Aug 29, 1999, 3:00:00 AM8/29/99
to
Hallo Matthias,

Am 29.08.99 schrieb _mp_ (Matthias Prem) dies:

> Eine etwas komische Frage, aber ich versuche es:

Gar nicht komisch, weil da etliche Radler von geplagt sind.

> Warum schlaeft mir bei laengerer Fahrt mit dem Rad, der
> penis ein?

Durch den Druck des Sattels auf den Damm (unterhalb des
Hodensacks).

> Wovon kommt das, was kann man(n) dagegen tun?
> Kommt das vom Sattel, der zu hoch eingestellt ist? o.ae.?

Sollte dein Sattel tatsächlich nach hinten abfallen, ist der
zu hohe Druck auf den Damm schon vorprogrammiert. Stell den
Sattel zumindest waagerecht. Bei mir steht er sogar ein paar
wenige Grad nach vorn geneigt. Das ist natürlich stark von
den persönlichen Gegebenheiten *) abhängig, probier einfach
ein bisschen rum.

*) Sowohl die eigene Anatomie als auch die des Fahrrads, die
Form und das Material des Sattels etc ...


mfg

Wastl

--
Fon: +49 2203 87361 Mobil: +49 171 8632900 ICQ: 20025400

If that is God's will, then he should have the balls to meet
me at noon and look me in the eye. (Tori Amos)


Sebastian Koopmann

unread,
Aug 29, 1999, 3:00:00 AM8/29/99
to
Hallo Christian,

Am 29.08.99 schrieb _vdlinde_ (Christian van der Linde) dies:

> Vielleicht probierst Du mal einen Sattel, der in der
> Mitte eine Aussparung bzw. ein wicheres Material hat, das
> nachgeben kann. Dann wird der Druck dort reduziert.

Weiches Material hat bei mir nicht geholfen. Im Gegenteil,
ich hatte sogar das Gefühl, daß die Taubheit früher, nach
weniger Kilometern, auftrat.

> Sofern es der Lenker ermöglicht (z.B. Rennlenker) sollte
> ab und an der Körper in eine aufrecht Position gebracht
> werden; das reduziert nämlich auch den Druck.

... und ebenfalls den Druck auf die Handinnenfläche, was das
taubwerden der Finger reduziert.

> Alternativ könntest Du auch die Radform wechseln, und
> z.B. eine Liegerad probieren.

Da ist die preiswertere Methode, ein eventueller
Sattelwechsel, ja wohl vorzuziehen :)

Heinrich Schlack

unread,
Aug 30, 1999, 3:00:00 AM8/30/99
to
Matthias Prem schrieb:

> Warum schlaeft mir bei laengerer Fahrt mit dem Rad, der penis ein?
> Es ist zumindest ein aehnliches Gefuehl.
> Wovon kommt das, was kann man(n) dagegen tun?
Weil Du mit einem Penis-Abklemmer und mit keinem Liegerad fährst :-}

Matthias Prem

unread,
Aug 30, 1999, 3:00:00 AM8/30/99
to
Hallo wieder!
Erstmal vielen Dank fuer die Antworten.

>... und ebenfalls den Druck auf die Handinnenfläche, was das
>taubwerden der Finger reduziert.

hmm...
Ist es also ein Haltungsproblem? Denn meine Finger werden auch taub.

Ich bin heute zu einem Radgeschaeft gegangen und habe mir neue Griffe
besorgt, ausserdem hat mir der Verkaeufer empfohlen, die Bremsen
weiter nach unten zu stellen, was eine geradere Linie der Haende-Arme
bewirkt, und somit das Taub-werden verhindern sollte.
Ich werde es morgen testen.

Bericht wird folgen. :-)

Matthias

alex

unread,
Aug 30, 1999, 3:00:00 AM8/30/99
to
Matthias Prem wrote:

> Bericht wird folgen. :-)
>
> Matthias

viel glück. man sollte das problem durchaus ernst nehmen, denn bei häufigen und
längeren fahrten kann das permanente abklemmen der blutgefässe sogar zu
irreversibler impotenz führen, der penis liegt dann sozusagen permanent im koma.

alex

Tim Green

unread,
Aug 31, 1999, 3:00:00 AM8/31/99
to
On 29 Aug 99 22:37:00 +0100, WA...@picca.ndh.com (Sebastian Koopmann)
wrote:

>Sollte dein Sattel tatsächlich nach hinten abfallen, ist der
>zu hohe Druck auf den Damm schon vorprogrammiert. Stell den
>Sattel zumindest waagerecht. Bei mir steht er sogar ein paar
>wenige Grad nach vorn geneigt. Das ist natürlich stark von
>den persönlichen Gegebenheiten *) abhängig, probier einfach
>ein bisschen rum.
>
>*) Sowohl die eigene Anatomie als auch die des Fahrrads, die
>Form und das Material des Sattels etc ...

Ich hab' mir vor 2 Wochen den Body Geometry Sattel von Specialized
zugelegt (die "billigere" Version à ca. 70DM), der gerade dieses
Problem lösen soll. Obwohl ich beim blossen angucken ahnte, dass das
Ding eigentlich falsch herum gebaut sei hab' ich es trotzdem gekauft
weil ich mir dachte, vielleicht ist's wenigstens *etwas* besser.

Etwas besser ist es schon aber von einer echten Loesung noch
meilenweit entfernt. Das Problem ist tatsaechlich, dass der Sattel
flasch herum gebaut ist. Da wo es den problematischen Druck gibt,
naemlich am Horn vorne, gibt's gar keine Vertiefung, und da wo man gar
keine Vertiefung braucht, naemlich hinten, geht der ganze Sattel mit
einem riesigen Spalt auseinander. Ich zumindest habe keinen grossen
Knochen zwischen den Arschbacken herausschauend -- ich weiss nicht was
der gute Dr. Minkow genommen hat als er den Sattel entwarf, aber ich
hoffe sehr, er nimmt es nicht waehrend er Auto faehrt...

Um den Druck auf den Damm zu vermindern muss man deshalb staendig
daran denken, ganz nach hinten auf dem Sattel zu ruetschen. Das hat
nix mit Sattel nach vorne oder nach hinten einstellen und auch nix mit
Sattelwinkel zu tun (ich hab' ihn leicht nach vorne geneigt); der
"druckverminderte" Bereich ist einfach ein paar Centimeter *hinter*
dem Sitzpunkt. (Dieses Problem ist auch schon von fast allen Nutzern
in rec.bicycles.racing moniert worden.)

Bei laengeren Touren -- z.B. 160km gerade am Sonntag -- kann man damit
tatsaechlich Damm-Druck und Taubheitsgefuehle entgegenwirken, aber es
ist nervig und furchtbar unbequem. Als normale Sattel betrachtet
gehoert der Body Geometry eindeutig zu den schlechteren, unbequemeren.
Ausserdem ist diese Version des Sattels sehr billig gebaut und wirft
jetzt schon unschoene Falten im Kunstleder.

Fazit: Problem erkannt, Loesung aber sehr ungenuegend.

Tim

Heino Prinz

unread,
Aug 31, 1999, 3:00:00 AM8/31/99
to
Am Tue, 31 Aug 1999 06:31:06 GMT schrieb timg...@hotbot.com (Tim
Green)

>Etwas besser ist es schon aber von einer echten Loesung noch
>meilenweit entfernt. Das Problem ist tatsaechlich, dass der Sattel
>flasch herum gebaut ist. Da wo es den problematischen Druck gibt,
>naemlich am Horn vorne, gibt's gar keine Vertiefung, und da wo man gar
>keine Vertiefung braucht, naemlich hinten, geht der ganze Sattel mit
>einem riesigen Spalt auseinander. Ich zumindest habe keinen grossen
>Knochen zwischen den Arschbacken herausschauend -- ich weiss nicht was
>der gute Dr. Minkow genommen hat als er den Sattel entwarf, aber ich
>hoffe sehr, er nimmt es nicht waehrend er Auto faehrt...
>
>Um den Druck auf den Damm zu vermindern muss man deshalb staendig
>daran denken, ganz nach hinten auf dem Sattel zu ruetschen. Das hat
>nix mit Sattel nach vorne oder nach hinten einstellen und auch nix mit
>Sattelwinkel zu tun (ich hab' ihn leicht nach vorne geneigt); der
>"druckverminderte" Bereich ist einfach ein paar Centimeter *hinter*
>dem Sitzpunkt. (Dieses Problem ist auch schon von fast allen Nutzern
>in rec.bicycles.racing moniert worden.)
>

o.k., ich kenne den Sattel nicht. Aber bei den alten Leder-
Satteln ("Haengemattensattel") ist das Horn vorne deshalb etwas
hochgestellt, damit man hinten auf der gespannten "Haengematte"
bequem sitzen kann. Wenn man solch einen Sattel geradestellt,
wird er extrem unbequem, denn dann sitzt man vorne auf dem Horn,
also der Aufhaengung der Hengematte. Vielleicht solltest Du
versuchen, auch bei Deinem Sattel das Horn hochzustellen, damit
Du nach hinten rutschst und bequem sitzen kannst.

Viele Gruesse Heino Prinz

Tel.:(++49)-231-133-2482 Fax: (++49)-231-133-1038

Rolf Mantel

unread,
Aug 31, 1999, 3:00:00 AM8/31/99
to
>>>>> "Matthias" == Matthias Prem <m...@forfree.at> writes:

Matthias> Hallo wieder! Erstmal vielen Dank fuer die Antworten.

[Penistaubheit]

>> ... und ebenfalls den Druck auf die Handinnenfläche, was das
>> taubwerden der Finger reduziert.

Matthias> hmm... Ist es also ein Haltungsproblem? Denn meine Finger
Matthias> werden auch taub.

Jein. Erstens gilt: je geneigter der Radfahrer sitzt, desto geringer
ist der Luftwiderstand, aber desto schwieriger ist es, eine bequeme
Stellung zu finden.

Zum Sattel: ein guter Sattel ist hinten breit genug, um am
Auflagepunkt der Sitzbeine flach zu sein und im Auflagebereich hart
genug, um mit den Sitzbeinen das Körpergewicht zu tragen. Gelpolster
an diesen Auflagepunkten können zu erhöhtem Druck auf die Weichteile
führen. Da Frauen i.A. breitere Hüften haben, brauchen sie auch
breitere Sättel.

Der Sattel sollte so geneigt sein, daß das Körpergewicht hauptsächlich
von den Sitzbeinen getragen wird. Bei aufrechter Haltung bedeutet
dies, daß der Sattel etwa waagerecht sein sollte, bei stark vornüber
geneigter Haltung (Tria-Aufsatz) muß der Sattel nach unten zeigen.

Je weiter der Sattel nach vorn geneigt ist, desto mehr Gewicht wird
vom Gesäß auf die Hände verlagert. Die Handgelenke sollten in den
üblichen Handpositionen gestreckt sein. Ein Einschlafen der Finger
kann durch gepolsterte Handschuhe und/oder regelmäßigem
Positionswechsel der Hände verringert werden. Einschlafen von
Körperteilen durch gequetschte Nerven kann bei regelmäßigem Vorkommen
zu Dauerschäden führen.

Bei hartem Training wird ein Großteil des Körpergewichtes direkt durch
die Beine getragen, und gequetschte Nerven kommen sletener vor, als
wenn man dieselbe Zeit gemütlich Fahrrad fährt.

Ein Liegerad kann solche Probleme komplett vermeiden; nach einer
160km- Tour kann ich problemlos zum Ausgleich Tischtennis spielen.

Rolf "sollte das/ist es in den FAQ?" Mantel

Sebastian Koopmann

unread,
Aug 31, 1999, 3:00:00 AM8/31/99
to
Hallo Matthias,

Am 30.08.99 schrieb _mp_ (Matthias Prem) dies:


> >... und ebenfalls den Druck auf die Handinnenfläche, was
> >das taubwerden der Finger reduziert.

> hmm...
> Ist es also ein Haltungsproblem? Denn meine Finger werden
> auch taub.

Und eventuell eins der Geschwindigkeit. Höhere
Geschwindigkeit trägt den geneigten Oberkörper nun mal
besser.

> Ich bin heute zu einem Radgeschaeft gegangen und habe mir
> neue Griffe besorgt, ausserdem hat mir der Verkaeufer
> empfohlen, die Bremsen weiter nach unten zu stellen, was
> eine geradere Linie der Haende-Arme bewirkt, und somit
> das Taub-werden verhindern sollte.

Hast du die deine Hände die ganze Zeit auf den Bremshebeln
liegen? Nein? Na also, das kann des Problems Lösung auch
nicht sein. Es zwar richtig, daß die Stellung der Bremsen in
bezug auf die Arme so sein sollte, daß sie leicht unter der
gedachten verlängerung der Arme liegen, damit man die
Bremsen entspannt greifen kann und die -- manchmal und je
nach Bremse -- nötigen Kräfte aufbauen kann. Das hat aber
mit der Dauerbelastung durch den nach vorn geneigten
Oberkörper wenig zu tun.

Mathias Böwe

unread,
Sep 1, 1999, 3:00:00 AM9/1/99
to
Sebastian Koopmann <WA...@picca.ndh.com> wrote:

> Sollte dein Sattel tatsächlich nach hinten abfallen, ist der
> zu hohe Druck auf den Damm schon vorprogrammiert.

Bei einem meiner Räder wurde es dann richtig bequem, als ich die
Sattelnase knapp 5cm *höher*gestellt habe. Dann rutsche ich nämlich auf
dem Sattel nach hinten, so daß das Gewicht auf den Beckenknochen und
nicht mehr auf dem Damm liegt.

> Stell den Sattel zumindest waagerecht. Bei mir steht er sogar ein paar
> wenige Grad nach vorn geneigt. Das ist natürlich stark von den
> persönlichen Gegebenheiten *) abhängig, probier einfach ein bisschen rum.

Dem kann ich mich nur anschließen. Manchmal machen nur wenige Grad
Änderung in der Sattelneigung viel aus, und wenn Du in der einen
Richtung keinen Erfolg verspürst, probier ruhig einmal den nach hinten
geneigten Sattel aus. Für alle Fälle solltest Du aber dann das passende
Werkzeug dabeihaben, wenn Du damit überhaupt nicht zurechtkommst...

Mathias
--
inzwischen auch ohne signature

Rolf Mantel

unread,
Sep 1, 1999, 3:00:00 AM9/1/99
to
>>>>> "Mathias" == Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> writes:

Mathias> Sebastian Koopmann <WA...@picca.ndh.com> wrote:
>> Sollte dein Sattel tatsächlich nach hinten abfallen, ist der zu
>> hohe Druck auf den Damm schon vorprogrammiert.

Mathias> Bei einem meiner Räder wurde es dann richtig bequem, als ich
Mathias> die Sattelnase knapp 5cm *höher*gestellt habe. Dann rutsche
Mathias> ich nämlich auf dem Sattel nach hinten, so daß das Gewicht
Mathias> auf den Beckenknochen und nicht mehr auf dem Damm liegt.

In diesem Fall ist es mittelfristig meist besser, bei gerade
ausgerichteter Sattelnase sich auf den hinteren Teil des Sattels zu
setzen, z.B. durch Verschieben des Sattels nach vorne.

Rolf Mantel

Torsten Spindler

unread,
Sep 2, 1999, 3:00:00 AM9/2/99
to
On Sun, 29 Aug 1999 14:22:30 GMT, Matthias Prem <m...@forfree.at> wrote:
>Warum schlaeft mir bei laengerer Fahrt mit dem Rad, der penis ein?
>Es ist zumindest ein aehnliches Gefuehl.
>Wovon kommt das, was kann man(n) dagegen tun?
>Kommt das vom Sattel, der zu hoch eingestellt ist? o.ae.?

Ich hatte das Problem auch nachdem ich meinen gestohlenen Sattel durch
einen anderen ersetzen musste. Seit ich den neuen Sattel ein paar Grad
nach vorne geneigt habe gibt es keine Probleme mehr.

Gruss,
Torsten

Peter Kage

unread,
Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
spin...@rhrk.uni-kl.de (Torsten Spindler) wrote:

>Ich hatte das Problem auch nachdem ich meinen gestohlenen Sattel durch
>einen anderen ersetzen musste.

Hast du den auch wieder gestohlen? ;-)


Peter Kage

unread,
Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
alex <alexand...@stud.tu-muenchen.de> wrote:


>viel glück. man sollte das problem durchaus ernst nehmen, denn bei häufigen und
>längeren fahrten kann das permanente abklemmen der blutgefässe sogar zu
>irreversibler impotenz führen, der penis liegt dann sozusagen permanent im koma.

Soviel ich weiß, ist in der spärlichen Fachliteratur zu dieser
Problematik kein Fall von irreversibler Impotenz beschrieben worden.
Ich bin aber bereit, mich durch Quellenangabe von Gegenteil überzeugen
zu lassen.


Peter Kage

unread,
Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
m...@forfree.at (Matthias Prem) wrote:

>Wovon kommt das, was kann man(n) dagegen tun?

Bei mir haben Sättel mit harter, flacher Schalenkonstruktion geholfen,
die sich unter meinem Gewicht nicht in der Mitte durchbiegen. Dann
steht bei waagerechter Einstellung auch nicht die Sattelnasse nach
oben und quetscht Nerven und Gefäße ab. Ein empfehlenswerter solcher
Sattel ist der Rolls. Der ist nicht bequem, aber dafür funzt auch nach
langen Touren noch alles so wie es soll.


Rolf Mantel

unread,
Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
>>>>> "Peter" == Peter Kage <pka...@yahoo.com> writes:

Peter> alex <alexand...@stud.tu-muenchen.de> wrote:
>> viel glück. man sollte das problem durchaus ernst nehmen, denn bei
>> häufigen und längeren fahrten kann das permanente abklemmen der
>> blutgefässe sogar zu irreversibler impotenz führen, der penis
>> liegt dann sozusagen permanent im koma.

Peter> Soviel ich weiß, ist in der spärlichen Fachliteratur zu dieser
Peter> Problematik kein Fall von irreversibler Impotenz beschrieben
Peter> worden. Ich bin aber bereit, mich durch Quellenangabe von
Peter> Gegenteil überzeugen zu lassen.

Ich dachte, Prof Goldstein habe bei seinen Arbeiten im Zusammenhang
mit der Einführung von Viagra dokumentiert, daß ca 10% der
Extremradfahrer hierdurch Impotenz entwickelt habe. Die Medien
vergaßen dabei zu erwähnen daß in einer Vergleichsgruppe der
generellen Bevölkerung die Impotenz eher bei 15% lag.

Ich habe jedoch diese Arbeiten nicht gelesen, sondern nur
Sekundärliteratur.

Rolf "immer skeptisch" Mantel

Mathias Böwe

unread,
Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
Rolf Mantel <man...@mathematik.uni-marburg.de> wrote:

> In diesem Fall ist es mittelfristig meist besser, bei gerade
> ausgerichteter Sattelnase sich auf den hinteren Teil des Sattels zu
> setzen, z.B. durch Verschieben des Sattels nach vorne.

Dazu bräuchte ich eine Spezialsattelstütze - der Sattel (Brooks
Conquest) steht schon vorn am Anschlag. Außerdem - ich kann mit der
derzeitigen Konstellation auch 200km am Stück (naja, mit gelegentlicher
Pinkelpause...) beschwerdefrei fahren, also sehe ich die Notwendigkeit
einer solchen Operation nicht. Und zudem ist das entsprechende Rad
mittlerweile eh degradiert zum Stadt-Spaßrad, für weitere Touren habe
ich inzwischen ein anderes Rad, bei dem der Sattel (Brooks Team
Professional) tatsächlich waagerecht steht.

Stefan Sehnbruch

unread,
Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
Rolf Mantel schrieb:

[Impotenz durch Radfahren]

> Ich dachte, Prof Goldstein habe bei seinen Arbeiten im Zusammenhang
> mit der Einführung von Viagra dokumentiert, daß ca 10% der

^^^^^^^^^^^^
Ach du meine Güte! Ich hab das _geschluckt_!
Kein Wunder dass das nicht gewirkt hat. ;->

SCNR

--
Stefan Sehnbruch
Gelsenkirchen, Germany

--- Experience is a quite useful thing,
--- normally you have it a short time after you needed it.

Rainer

unread,
Sep 4, 1999, 3:00:00 AM9/4/99
to
Matthias Prem schrieb:

> >... und ebenfalls den Druck auf die Handinnenfläche, was das
> >taubwerden der Finger reduziert.

Griffe und Sattel: mein Eindruck ist, daß allzuviel Polsterung
kontraproduktiv ist.

Griffe im speziellen: ich habe an einem sog. Cityrad (Pseudo-MTB aus'm
Kaufhaus mit StVO-Ausstattung) weiche Handgriffe (so 'ne Art Schaum),
fahre mit Handschuhen und habe regelmäßig das Gefühl, daß mir die Finger
einschlafen. Das hatte ich mit härteren Griffen nie. Die Schaumgriffe
fliegen wohl demnächst wieder runter.

Sattel: dito.! Auf dem Gel-Sattel von Velo-Plush sinken die Beckenknochen
ein, mit dem Ergebnis, daß bei waagerechter Einstellung auch die
Damm-Gegend Druck abbekommt. Hat sich bisher zwar noch nicht in Taubheit
oder schlimmeren Folgen bemerkbar gemacht, aber "Mann" ist ja
sensibilisiert. Inwzischen habe ich den Sattel deutlich nach vorne
geneigt, um sicherzustellen, daß ich auch auf diesem Teil möglichst auf
den Beckenknochen sitze.

Der Leder-Sattel von Cibor (hatte ich wg. der ewig langen Spiralfedern
gekauft) war erstmal die schiere Folter, nur mit einer Gel-Decke von
Eduscho (erspart Euch die Kommentare!) erträglich. Nach ca. 300 km mit
dieser Combo haben meine Beckenknochen leichte Vertiefungen und einge
gewisse Weichheit in das Leder geritten. Jetzt ertrage ich den Sattel
auch ohne Gel-Decke. Bei waagerechter Einstellung wird das Gewicht von
den Beckenknochen auf das Leder übertragen und die Dammgegend ist relativ
unbelastet. Diesen Sattel habe ich von dem oben erwähnten City-Rad jetzt
auf mein neues Trekkingrad montiert, an das City-Rad derweil wieder den
Velo-Plush, aber eben deutlich nach vorn geneigt, gebaut. Was den
Ledersattel, nun auf meinem neuen Rad, betrifft: ich denke, das ist der
Beginn einer langen Freundschaft.

Gruß

Rainer


Jörg Winkel

unread,
Sep 4, 1999, 3:00:00 AM9/4/99
to
On Fri, 03 Sep 1999 19:35:20 +0200, Stefan Sehnbruch
<Stefan.S...@t-online.de> wrote:

>Rolf Mantel schrieb:
>
>[Impotenz durch Radfahren]
>
>> Ich dachte, Prof Goldstein habe bei seinen Arbeiten im Zusammenhang
>> mit der Einführung von Viagra dokumentiert, daß ca 10% der
> ^^^^^^^^^^^^
>Ach du meine Güte! Ich hab das _geschluckt_!
>Kein Wunder dass das nicht gewirkt hat. ;->
>

ROTFL

Das erinnert mich an den Sauerlaender, der auf dem Wochenmarkt die
Marktfrau fragt, was denn diese Kiwis dort seien. Die Marktfrau
antwortet: "Das sind exotische Fruechte, die werden jetzt
eingefuehrt." Und die Frau des Sauerlaenders: "Siehste, und du
haettest die Dinger glatt gegessen!"


Matthias Prem

unread,
Sep 14, 1999, 3:00:00 AM9/14/99
to
hallo!

>Ich werde es morgen testen.
>Bericht wird folgen. :-)
hat etwas laenger gedauert.....
er schlaeft immer noch ein, trotz neuer sattelstellung.
ich werde weiterhin probieren, und sobald ich es mir leisten kann (bin
naemlich ein armer schueler), einen neuen sattel mit gelpolster
versuchen.

Danke, fuer alle tipps.

matthias

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