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Schneechaos in der BRD 2030

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Benno O. Besengt

unread,
Nov 18, 2019, 4:37:18 PM11/18/19
to
Elektrokalypse-Winter 2030, heftige Schneefälle und Kälte haben ganz
Deutschland erfasst. Photovoltaik eingeschneit, Windräder wegen Sturm
abgeschaltet, Kohlekraftwerke gibt es nicht, die Gasversorgung
schwächelt. Verbrennungsmotoren, Ofenheizungen, offenen Kamine, Motor
-Sägen, -Schneefräsen etc. sind verboten.

Auf den Autobahnen kilometerlange Staus von Elektrofahrzeugen, denen
über Nacht der Strom ausging. Die elektrifizierten Rettungsdienste sind
davon ebenfalls betroffen. Selbst bei besserem Wetter können sich die
KFz nicht mehr aus eigener Kraft weiterbewegen, sondern müssen einzeln
abgeschleppt werden, was aber selbst die Bundeswehr mangels
einsatzfähiger Fahrzeuge nicht bewältigen kann. Elektrische Bagger und
Radlader können nicht mehr ans Netz oder sind nur wenige Stunden
einsatzbereit. Mangels Nachfrage produzieren Raffinerien weder Benzin
noch Diesel, die es nur noch in Gefahrgutausgabestellen in geringen
Mengen gibt.

Die Bundesregierung requiriert alle noch einsatzfähigen Oldtimer mit
Verbrennungsmotor. Mit der alten Technik Vertraute sind Mangelware im
Ruhestand. Lediglich Russland und der Iran könnten noch solche Fahrzeuge
und Brennstoffe liefern, was aber wegen des wegen Strommangels und
Schneemassen zusammengebrochenen Schienenverkehrs und dem Einspruch der
USA unmöglich ist. Gesundheitsversorgung, Schulen,
Lebensmittelversorgung und Industrieproduktion funktionieren nicht mehr.
In sauberster Luft feiern frierende und hungernde Mitteleuropäer die
erfolgreiche Energiewende, natürlich ohne Feuerwerk, Alkohol oder gar
eine gegrillte Bratwurst, es sei denn diese ist vegan.

Soweit der Ausblick in die Zukunft Deutschlands.

Gruselig, nicht wahr? Noch gruseliger: Es ist darin kein Denkfehler zu
finden…

http://www.pi-news.net/2019/11/schneechaos/

F. W.

unread,
Nov 19, 2019, 1:39:19 AM11/19/19
to
Am 18.11.2019 um 22:37 schrieb Benno O. Besengt:

> Gruselig, nicht wahr? Noch gruseliger: Es ist darin kein Denkfehler
> zu finden…

Doch: wie würde man 275 Liter Diesel in einen Panzer tanken, der keine
Zapfsäule hat, weil kein Strom da ist? Durch Einfüllen von 55 Kanistern?
Viel Vergnügen!

Und: ließe man die Elektroautos einen Tag mit einer Solaranlage stehen,
kämen sie aus eigener Kraft von der Autobahn.

Notfahrzeuge wären, so sie denn elektrisch wären, mit Sicherheit ständig
"vollgetankt" auf der Wache. Ohne dass jemand tanken müsste.

Alternativ könnte man einige mit einem transportablen Akku laden, der an
der nächsten Autobahnlaterne aufgeladen würde. Diesel gäbe es aber
mangels Transportmöglichkeiten nicht.

In Extremgebieten wie z. B. Wüsten wäre ich lieber elektrisch unterwegs.
Die Möglichkeit, einfach Energie aus Licht zu gewinnen, ist unschlagbar.

Also keine Angst. Elektrisch geht es einfacher, schneller und
zuverlässiger weiter als mit fossilen Brennstoffen.

FW

Karl Müller

unread,
Nov 19, 2019, 4:00:41 AM11/19/19
to
Hier in de.rec.fahrrad ist das alles kein Problem - wir fahren einfach
weiter mit dem Fahrrad

Karl

Frank Müller

unread,
Nov 19, 2019, 4:02:28 AM11/19/19
to
"Benno O. Besengt" schrieb:
> Auf den Autobahnen kilometerlange Staus von Elektrofahrzeugen, denen
> über Nacht der Strom ausging.

> Die Bundesregierung requiriert alle noch einsatzfähigen Oldtimer mit
> Verbrennungsmotor.

Wozu? Wenn die Straßen mit liegengebliebenen Elektroautos
zugestopft sind kommt auch kein anderes Auto durch.

> Gesundheitsversorgung, Schulen,
> Lebensmittelversorgung und Industrieproduktion funktionieren nicht mehr.

Das ist dann wohl ein Problem, bei dem der Regierung nichts
weiter übrig bleiben würde als zurück zu treten um nicht für die
daraus entstehenden Schäden verantwortlich gemacht zu werden...

Frank

F. W.

unread,
Nov 19, 2019, 5:40:43 AM11/19/19
to
...durch den Schnee?

FW

Karl Müller

unread,
Nov 19, 2019, 5:52:16 AM11/19/19
to
Ja sicher!

Ole Jansen

unread,
Nov 19, 2019, 5:56:55 AM11/19/19
to
Am 19.11.2019 um 11:52 schrieb Karl Müller:
>>> Hier in de.rec.fahrrad ist das alles kein Problem - wir fahren
>>> einfach weiter mit dem Fahrrad
>>>
>>> Karl
>>>
>>
>> ...durch den Schnee?
>>
>> FW
>>
> Ja sicher!

Elektrisches Fatbike? Macht Laune ;-)

O.J.

Karl Müller

unread,
Nov 19, 2019, 6:01:11 AM11/19/19
to
Weichei - zwei Zylinder Muskelantrieb

Karl

Arno Welzel

unread,
Nov 19, 2019, 8:18:37 AM11/19/19
to
On 19.11.19 11:40, F. W. wrote:

> Am 19.11.2019 um 10:00 schrieb Karl Müller:
[...]
>> Hier in de.rec.fahrrad ist das alles kein Problem - wir fahren einfach
>> weiter mit dem Fahrrad
>>
>> Karl
>>
>
> ...durch den Schnee?

Ja. Warum denn nicht? Stollenreifen existieren, warme Kleidung ebenso.




--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Hans

unread,
Nov 19, 2019, 8:24:20 AM11/19/19
to
Aber nur mit Fahrrad-Schneeketten...

Hans

Klaus K

unread,
Nov 19, 2019, 9:52:18 AM11/19/19
to
Am 19.11.2019 um 07:39 schrieb F. W.:
> Und: ließe man die Elektroautos einen Tag mit einer Solaranlage stehen,
> kämen sie aus eigener Kraft von der Autobahn.

Da kämen 5-6 kWh zusammen, also genug, um 30 km zu fahren - reicht
nicht, schon gar nicht im Winter.
Außerdem liegt auf den Autodächern Schnee (wegen der heftige
Schneefälle), da kommt dann gar nichts zusammen.

K.
--

Gerd Schweizer

unread,
Nov 19, 2019, 9:55:49 AM11/19/19
to
F. W. schrieb:

>>
>> Hier in de.rec.fahrrad ist das alles kein Problem - wir fahren einfach
>> weiter mit dem Fahrrad
>>
>> Karl
>>
>
> ...durch den Schnee?
>
> FW
>

So wie früher halt. Allerdings waren die Räder im Vergleich zu heute
fürchterliche Kisten.

Paul

unread,
Nov 19, 2019, 10:04:11 AM11/19/19
to
Am 19.11.2019 um 07:39 schrieb F. W.:
> Am 18.11.2019 um 22:37 schrieb Benno O. Besengt:
>
>> Gruselig, nicht wahr? Noch gruseliger: Es ist darin kein Denkfehler zu
>> finden…
>
> Doch: wie würde man 275 Liter Diesel in einen Panzer tanken, der keine
> Zapfsäule hat, weil kein Strom da ist? Durch Einfüllen von 55 Kanistern?
> Viel Vergnügen!

Oh man, bist Du inzwischen vollkommen verblödet? Hast Du schon mal eine
handbetriebene Pumpe gesehen? Oder das Fass mit dem Flaschenzug weit
genug hochziehen, den Rest erledigt dann die Schwerkraft.
>
> Und: ließe man die Elektroautos einen Tag mit einer Solaranlage stehen,
> kämen sie aus eigener Kraft von der Autobahn.

Aber vorher muss erst mal jemand den halben Meter Schnee von den Modulen
schaufeln. Und dann die Kabel auf die Autobahn ziehen.
>
> Notfahrzeuge wären, so sie denn elektrisch wären, mit Sicherheit ständig
> "vollgetankt" auf der Wache. Ohne dass jemand tanken müsste.

Das ging eventuell noch vor 30 Jahren, heute wären die "Notfahrzeuge"
totes Kapital, das nur gewaltige Kosten verursacht, das kann sich der
Staat schon lange nicht mehr leisten.
>
> Alternativ könnte man einige mit einem transportablen Akku laden, der an
> der nächsten Autobahnlaterne aufgeladen würde. Diesel gäbe es aber
> mangels Transportmöglichkeiten nicht.

Autobahnlaterne? Bist Du Belgier oder Monegasse? Und woher soll die
Laterne denn den Strom bekommen wenn Du oben noch behauptest die
Zapfsäule hätte keinen Strom?
>
> In Extremgebieten wie z. B. Wüsten wäre ich lieber elektrisch unterwegs.
> Die Möglichkeit, einfach Energie aus Licht zu gewinnen, ist unschlagbar.

Vor allem Nachts bei dichtem Nebel im Winter. Kennst Du die Solarraces
in Australien? Hast Du Dir mal die Vehikel da angesehen? Wenn Du einen
wüstentauglichen Jeep alleine mit Solarzellen laden willst, die Du
zusätzlich zur ohnehin schon benötigten Ausrüstung mitnehmen willst,
kommst Du auf eventuell einen Tag Laden um eine Stunde zu fahren.
>
> Also keine Angst. Elektrisch geht es einfacher, schneller und
> zuverlässiger weiter als mit fossilen Brennstoffen.

Bestätige nur weiter Deine vollkommene Ahnungslosigkeit.

Mit logischem Denken stehst Du auf jeden Fall auf dem Kriegsfuß.
>
> FW

°

--
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Kai-Wolf Krause

unread,
Nov 19, 2019, 2:46:55 PM11/19/19
to
F. W. wrote:
> Am 18.11.2019 um 22:37 schrieb Benno O. Besengt:
>
>> Gruselig, nicht wahr? Noch gruseliger: Es ist darin kein Denkfehler
>> zu finden…
>
> Doch: wie würde man 275 Liter Diesel in einen Panzer tanken, der keine
> Zapfsäule hat, weil kein Strom da ist? Durch Einfüllen von 55 Kanistern?
> Viel Vergnügen!

Im Beispiel ging es wohl um Elektro-Panzer mit Tesla-Batterie.

> Und: ließe man die Elektroautos einen Tag mit einer Solaranlage stehen,
> kämen sie aus eigener Kraft von der Autobahn.

Nicht im Schneechaos. Lade mal im Winter Deine Autobatterie mit den
Solarzellen auf dem Autodach. Und dann kämpfe Dich mit der Karre durch
hohen Schnee. Vielleicht willste es drinnen ja auch noch warm haben?

> Notfahrzeuge wären, so sie denn elektrisch wären, mit Sicherheit ständig
> "vollgetankt" auf der Wache. Ohne dass jemand tanken müsste.

Im Schneechaos sind Notfahrzeuge im tagelangen Dauereinsatz. Mit
Batterie nicht machbar.

> Also keine Angst. Elektrisch geht es einfacher, schneller und
> zuverlässiger weiter als mit fossilen Brennstoffen.

Du hast wohl Angst um Deine Tesla-Aktien? *LACH*

Kai

F. W.

unread,
Nov 20, 2019, 2:17:42 AM11/20/19
to
Und den Schnee, den fegte er weg. Und inneerhalb von 30 km waren sehr
viele Stromquellen zu erreichen.

Trotzdem: der Diesel stand immer noch auf der Autobahn.

FW

Franz Glaser

unread,
Nov 20, 2019, 2:20:14 AM11/20/19
to
Am 19.11.2019 um 15:52 schrieb Klaus K:
Da hast du aber viel zu kchonkchret gerechnet und nicht in MWh/Jahr,
wie es unter Journalisten üblich ist zum Volksverdummen.


GL
--
Parteien dienen dazu, das Volk gegeneinander zu hetzen und damit so zu
schwächen, dass es den Mächtigen nicht gefährlich werden kann. Parteien
sind nicht der Inbegriff der Demokratie und keine Interessenvertreter
der Wähler sondern nur der Parteifunktionäre. DIVIDE ET IMPERA

F. W.

unread,
Nov 20, 2019, 2:25:28 AM11/20/19
to
Am 19.11.2019 um 20:46 schrieb Kai-Wolf Krause:

>>> Gruselig, nicht wahr? Noch gruseliger: Es ist darin kein
>>> Denkfehler zu finden…

>> Doch: wie würde man 275 Liter Diesel in einen Panzer tanken, der
>> keine Zapfsäule hat, weil kein Strom da ist? Durch Einfüllen von 55
>> Kanistern? Viel Vergnügen!

> Im Beispiel ging es wohl um Elektro-Panzer mit Tesla-Batterie.

Ja, der Diesel-Panzer (eig. Vielstoff-Motor) war nur zum Vergleich.

>> Und: ließe man die Elektroautos einen Tag mit einer Solaranlage
>> stehen, kämen sie aus eigener Kraft von der Autobahn.

> Nicht im Schneechaos. Lade mal im Winter Deine Autobatterie mit den
> Solarzellen auf dem Autodach. Und dann kämpfe Dich mit der Karre
> durch hohen Schnee. Vielleicht willste es drinnen ja auch noch warm
> haben?

Das wäre im Notfall nicht so wichtig. Laden geht auch und im Winter.

>> Notfahrzeuge wären, so sie denn elektrisch wären, mit Sicherheit
>> ständig "vollgetankt" auf der Wache. Ohne dass jemand tanken
>> müsste.

> Im Schneechaos sind Notfahrzeuge im tagelangen Dauereinsatz. Mit
> Batterie nicht machbar.

Käme auf einen Versuch an.

>> Also keine Angst. Elektrisch geht es einfacher, schneller und
>> zuverlässiger weiter als mit fossilen Brennstoffen.

> Du hast wohl Angst um Deine Tesla-Aktien? *LACH*

Ich wusste gar nicht, dass man hier welche kaufen kann.

FW

pacifico

unread,
Nov 20, 2019, 3:09:48 AM11/20/19
to
Am 18.11.2019 um 22:37 schrieb Benno O. Besengt:
> Elektrokalypse-Winter 2030, heftige Schneefälle und Kälte haben ganz
> Deutschland erfasst.
> [...]

Falls es 2030 zu einem Katastrophen-Winter kommen sollte, dann nicht
wegen der erneuerbaren Energien, sondern eher wegen durch Staub und
Asche verringerter Sonneneinstrahlung, wie das Atombombenexplosionen im
3. Weltkrieg bewirken können. Dann werden wir nach leicht zugänglichen
fossilen Brennstoffen suchen. Die werden wird aber nur zu finden sein,
wenn wir heute auf erneuerbare Energien setzen statt auf Kohle und Öl.
Denn was wir heute unnötig verschüren, wird dann fehlen, wenn wir es
wirklich brauchen.

Gruß
pacifico

--
Konten können gehackt, Identitäten und Nachrichten gefälscht werden.
Doch Hass ist nicht Liebe und Lüge nicht Wahrheit.
An Liebe und Streben nach Wahrheit mögt ihr mich erkennen.

Hans CraueI

unread,
Nov 21, 2019, 3:39:16 AM11/21/19
to
F. W. schrieb

> Am 19.11.2019 um 10:00 schrieb Karl Müller:
>> Hier in de.rec.fahrrad ist das alles kein Problem - wir fahren einfach
>> weiter mit dem Fahrrad
>
> ...durch den Schnee?

Es gibt durchaus Witterungsverhältnisse, bei denen man mit
dem Fahrrad nicht mehr fahren kann. Autofahren konnte man
dann allerdings vorher schon nicht mehr.

Hans

Hans CraueI

unread,
Nov 21, 2019, 4:21:49 AM11/21/19
to
Hans-Juergen Lukaschik schrieb

> Hans CraueI schrieb
>> Es gibt durchaus Witterungsverhältnisse, bei denen man mit
>> dem Fahrrad nicht mehr fahren kann. Autofahren konnte man
>> dann allerdings vorher schon nicht mehr.
>
> Ehrlich? Wenn Schnee liegt, steige ich vom Fahrrad auf meinen E-Roller
> um. Mit dem darf ich nämlich auf der normalen Fahrbahn fahren, und die
> ist immer frei. Da reichen mir sogar die eingefahrenen Spuren.

Wo sonst als auf der normalen Fahrbahn soll man denn fahren?

Ich steige bei Schnee oder Glatteis auf das Winterrad um,
das hat Spikereifen.

Hans

Franz Conradi

unread,
Nov 21, 2019, 4:26:26 AM11/21/19
to
Am 21.11.2019 um 10:16 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:

[...]

> Ehrlich? Wenn Schnee liegt, steige ich vom Fahrrad auf meinen E-Roller
> um.

Mit Schneeketten?


--
Als linksextrem gilt man für Rechte, wenn man Anhänger der bekannten
linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" ist.

Sascha Lobo in
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/rechte-sprache-deutsch-rechts-rechts-deutsch-a-1221185.html

Ulf.K...@web.de

unread,
Nov 21, 2019, 7:33:52 AM11/21/19
to
Richtig mieser böiger Sturmwind in baumloser Gegend
könnte das Auto vorziehenswert erscheinen lassen.
Schnee muß man aber nicht noch dazuhaben.

Otti Schildkröt

unread,
Nov 21, 2019, 7:34:00 AM11/21/19
to
Ich möchte gerne in einer Sänfte getragen werden. Genügend Fachkräfte
dafür sind doch bereits eingetroffen. Sänften haben eine unübertroffene
Ökobilanz. Sie machen nicht mal Feinstaub durch Reifen- und Bremsabrieb
wie Fahrräder!

Otti

Jörg "Yadgar" Bleimann

unread,
Nov 21, 2019, 8:43:37 AM11/21/19
to
Hi(gh)!
Der PIdiot, der diesen Thread startete, hat ganz vergessen, die Wölfe zu
erwähnen, die in solchen Wintern bis in die Städte kommen und - je nach
persönlicher Angst-/Hasspräferenz - entweder die unschuldigen Kinder der
hart arbeitenden christlichen deutschen Familien reißen oder sich
hoffentlich viele Murats und Kevins von den Trabantenstadt-Spielplätzen
holen... an die linksgrünversiffte Hipsterbrut kommen sie ja nicht ran,
weil sicher im SUV verstaut. Oder so...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar

Alexander Ausserstorfer

unread,
Nov 24, 2019, 8:32:55 AM11/24/19
to
In message <qr02ml$v57$1...@dont-email.me>
"F. W." <m...@home.com> wrote:

> Also keine Angst. Elektrisch geht es einfacher, schneller und
> zuverlässiger weiter als mit fossilen Brennstoffen.

Hier in Kössen baute jemand einen Unfall mit einem Tesla. Das Löschen
des Fahrzeuges benötigte 11.000 l Löschwasser. Die Entsorgung des
Fahrzeuges und insbesondere der Batterie war anscheinend ein Problem.
Sie hat anderthalb Monate gedauert. War ein langer Bericht bei uns im
Münchner Merkur von gestern.

Irgendwie muss die Energie hergestellt werden. Wie man dann die Energie
zwischenspeichert, d. h. über Batterie oder z. B. synthetisch
hergestellte Kraftstoffe, sollte erst einmal gleich sein. Allerdings
scheint mir die Handhabung von Batterien etwas gefährlich, kompliziert
und auch nicht ganz umweltfreundlich zu sein, weshalb ich mich frage,
warum man ausgerechnet diesen, anscheinend doch recht aufwändigen Weg
gehen muss.

A.

--
ARM Cortex A15 (Titanium), RISC OS 5.24
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/

Emil Hundekiste

unread,
Nov 24, 2019, 2:31:44 PM11/24/19
to
Alexander Ausserstorfer wrote:

> Irgendwie muss die Energie hergestellt werden. Wie man dann die Energie
> zwischenspeichert, d. h. über Batterie oder z. B. synthetisch
> hergestellte Kraftstoffe, sollte erst einmal gleich sein. Allerdings
> scheint mir die Handhabung von Batterien etwas gefährlich, kompliziert
> und auch nicht ganz umweltfreundlich zu sein, weshalb ich mich frage,
> warum man ausgerechnet diesen, anscheinend doch recht aufwändigen Weg
> gehen muss.

E-Autos gibt es seit 100 Jahren, haben sich wegen der bekannten und bis
heute ungelösten Probleme nicht durchgesetzt. Auch heute will sie
niemand. Es ist eine reine politische Entscheidung. Und da kannst Du
spekulieren, wer dahintersteckt, denn unsere doofen Politiker sind es nicht.

Emil

Emil Hundekiste

unread,
Nov 24, 2019, 2:48:03 PM11/24/19
to
Hans wrote:
> Sondern die Puppenspieler, die die Fäden ziehen.
>
> Hans
>

Du bist ein schlauer Hans. Sicher hast auch Du die großen Kartoffeln.

Emil

Heinrich Pfeifer

unread,
Nov 25, 2019, 3:51:42 AM11/25/19
to
Am 24.11.2019 um 20:31 schrieb Emil Hundekiste:

> E-Autos gibt es seit 100 Jahren, haben sich wegen der bekannten und bis
> heute ungelösten Probleme nicht durchgesetzt. Auch heute will sie
> niemand.

Typische Fake-Behauptung. Nichts als Polemik.

Ich will sie. Bin ich etwa niemand?


--

Heinrich
mail: new<at>pfei.eu

Heinz Schmitz

unread,
Nov 25, 2019, 4:02:23 AM11/25/19
to
Heinrich Pfeifer wrote:

>> E-Autos gibt es seit 100 Jahren, haben sich wegen der bekannten und bis
>> heute ungelösten Probleme nicht durchgesetzt. Auch heute will sie
>> niemand.

>Typische Fake-Behauptung. Nichts als Polemik.

Nö. Siehe
https://www.duckipedia.de/Oma_Ducks_Elektromobil
"... Erst nach 1900 wurden die Fahrzeuge mit Elektromotor von
solchen mit Verbrennungsmotor schrittweise verdrängt.
Elektrowagen, die auf die schweren Akkus mit langer Ladezeit
angewiesen waren, konnten mit der Reichweite von Wagen mit
Kraftstoffmotoren nicht mithalten."

>Ich will sie. Bin ich etwa niemand?

Niemand hindert Dich daran, so ein Ding zu kaufen. Das Problem ist,
dass Andere mich hindern wollen, mein Ding zu kaufen. Das heisst,
dass ihr Ding, das ich dann kaufen muss, ein ziemlicher Mist ist.

Grüße,
H.


F. W.

unread,
Nov 25, 2019, 4:22:28 AM11/25/19
to
Am 24.11.2019 um 13:46 schrieb Alexander Ausserstorfer:

>> Also keine Angst. Elektrisch geht es einfacher, schneller und
>> zuverlässiger weiter als mit fossilen Brennstoffen.

> Hier in Kössen baute jemand einen Unfall mit einem Tesla. Das
> Löschen des Fahrzeuges benötigte 11.000 l Löschwasser. Die Entsorgung
> des Fahrzeuges und insbesondere der Batterie war anscheinend ein
> Problem. Sie hat anderthalb Monate gedauert. War ein langer Bericht
> bei uns im Münchner Merkur von gestern.

Ja, neue Technologien in der Masse bedeuten neue Probleme. Das wäre bei
Wasserstoff oder anderen Energieträgern oder anderer Technologie auch
nicht anders.

Außer bei Software: Sicherheitslücken bei Windows sind z. B. heute noch
Alltag, obwohl Windows schon 30 Jahre alt ist.

> Irgendwie muss die Energie hergestellt werden. Wie man dann die
> Energie zwischenspeichert, d. h. über Batterie oder z. B.
> synthetisch hergestellte Kraftstoffe, sollte erst einmal gleich sein.
> Allerdings scheint mir die Handhabung von Batterien etwas gefährlich,
> kompliziert und auch nicht ganz umweltfreundlich zu sein, weshalb ich
> mich frage, warum man ausgerechnet diesen, anscheinend doch recht
> aufwändigen Weg gehen muss.

Nun, dass wir vom Freisetzen Millionen von Jahre alten CO2 wegkommen
müssen, um die Atmosphäre nicht weiter aufzuheizen, scheint allgemeiner
Konsens zu sein. Damit sind wir schon ziemlich weit.

Elektroautos sind eine CO2-neutrale Alternative, sofern die Energie aus
erneuerbaren und nicht fossilen Rohstoffen gewonnen werden. Eine Welt
voller Elektroautos, die von Kohle oder gar Atomkraft gespeist werden,
würde keinen Sinn ergeben.

Daher muss eben das gesamte Energiesystem modernisiert werden: die
Energiewende.

FW

F. W.

unread,
Nov 25, 2019, 4:23:16 AM11/25/19
to
Am 24.11.2019 um 20:31 schrieb Emil Hundekiste:

> E-Autos gibt es seit 100 Jahren, haben sich wegen der bekannten und
> bis heute ungelösten Probleme nicht durchgesetzt. Auch heute will
> sie niemand. Es ist eine reine politische Entscheidung. Und da kannst
> Du spekulieren, wer dahintersteckt, denn unsere doofen Politiker sind
> es nicht.

Na und? E-Loks gibt es auch seit 100 Jahren. Niemand würde ernsthaft
verlangen, die alle auf Diesel umzurüsten.

FW

Peter

unread,
Nov 25, 2019, 6:37:24 AM11/25/19
to
Am 19.11.2019 um 11:52 schrieb Karl Müller:

>>
> Ja sicher!
>

Doch, ich glaub dir das!
Solche Verrückte gibt es hier im Erzgebirge auch ;-)
Peter

Heinz Schmitz

unread,
Nov 25, 2019, 6:47:24 AM11/25/19
to
F. W. wrote:

>> E-Autos gibt es seit 100 Jahren, haben sich wegen der bekannten und
>> bis heute ungelösten Probleme nicht durchgesetzt. Auch heute will
>> sie niemand. Es ist eine reine politische Entscheidung. Und da kannst
>> Du spekulieren, wer dahintersteckt, denn unsere doofen Politiker sind
>> es nicht.

>Na und? E-Loks gibt es auch seit 100 Jahren. Niemand würde ernsthaft
>verlangen, die alle auf Diesel umzurüsten.

Lies mal unter "Oberleitung" nach. Und wenn der Strom ausfällt, stellt
die Bahn Busse.

Grüße,
H.


Ulf.K...@web.de

unread,
Nov 25, 2019, 7:10:49 AM11/25/19
to
Das aber kann dauern, und Fahrräder dürfen im Busnotverkehr
meist nicht mit. Sie haben jedoch den Vorteil, daß mit
ihnen ggf. individueller Ersatzverkehr machbar ist.

Gruß, ULF

Klaus K

unread,
Nov 25, 2019, 9:22:07 AM11/25/19
to
Am 22.11.2019 um 18:24 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:
> Es gibt Radwege. Für manche Spinner aber nicht zumutbar.


Jeder biegt sich sein Wahrheit zurecht, bis sie ihm passt.

K.
--

Meinungsfreiheit beenden!

unread,
Nov 25, 2019, 11:42:14 AM11/25/19
to
F. W. wrote:

> Nun, dass wir vom Freisetzen Millionen von Jahre alten CO2 wegkommen
> müssen, um die Atmosphäre nicht weiter aufzuheizen, scheint allgemeiner
> Konsens zu sein. Damit sind wir schon ziemlich weit.

Das ist kein Konsens, sondern die Meinung einiger Verrückter, die unser
Wirtschaftssystem zerstören und Milliarden Menschen in Armut und Tod
treiben wollen.

> Elektroautos sind eine CO2-neutrale Alternative, sofern die Energie aus
> erneuerbaren und nicht fossilen Rohstoffen gewonnen werden. Eine Welt
> voller Elektroautos, die von Kohle oder gar Atomkraft gespeist werden,
> würde keinen Sinn ergeben.

Herstellung von E-Autos verbraucht die doppelte Menge an CO2. Für die
Batterieinhaltsstoffe werden weltweit die Regenwälder vernichtet.
Herstellung der Batterien ist extrem energieaufwendig. Verschrottung der
Batterien bis heute nicht gelöst.

Einen Verbrenner haust einfach in den Hochofen, da er nur aus Eisen besteht.

> Daher muss eben das gesamte Energiesystem modernisiert werden: die
> Energiewende.

Mutter Merkel wird Dir eine 1 in Dein Heftchen schreiben, Frankilein!

SSMM

Meinungsfreiheit beenden!

unread,
Nov 25, 2019, 11:44:04 AM11/25/19
to
E-Loks fahren auf Schienen unter Fahrdraht und NICHT mit Batterien!
Du verstehst schon, daß Du nicht zu Ende gedacht hast, gelle?

SSMM

Harald Meyer

unread,
Nov 25, 2019, 12:16:33 PM11/25/19
to
[4-fach X-Post beibehalten, Fup2 beliebig]

Am Mon, 25 Nov 2019 10:22:26 +0100, meinte "F. W." <m...@home.com>:
[...]
>
>Nun, dass wir vom Freisetzen Millionen von Jahre alten CO2 wegkommen
>müssen, um die Atmosphäre nicht weiter aufzuheizen, scheint allgemeiner
>Konsens zu sein. Damit sind wir schon ziemlich weit.
>
>Elektroautos sind eine CO2-neutrale Alternative, sofern die Energie aus
>erneuerbaren und nicht fossilen Rohstoffen gewonnen werden.

Hat dir die Industrie mit ihrer insinuierenden Werbung auch schon das
Hirn verbrannt? Das sind keine Alternativen! Das ist Reklame-Idiotie
von interessierten Kreisen! Weder die erforderlichen Batterien, noch
die E-Motoren sind derzeit CO2-neutral herzustellen. Von den üblichen
Dosen-Zutaten (Karosse, Klimaanlagen, Räder, Scheiben, Bremsen, etc.)
mal ganz abgesehen.

>Eine Welt
>voller Elektroautos, die von Kohle oder gar Atomkraft gespeist werden,
>würde keinen Sinn ergeben.
>
E-Kfz werden auch ohne diese zwei Einschränkungen keinen Sinn ergeben,
aber derzeit sind alle politisch Verantwortlichen dem E-Hype erlegen
und verschieben ihre Klimaziele dennoch möglichst auf St. Nimmerlein.
Sie verleugnen einfach das durchaus vorhandene Wissen um die fehlende
Infrastruktur für massenhafte E-Mobiität.

>Daher muss eben das gesamte Energiesystem modernisiert werden: die
>Energiewende.
>
Auf die können wir, nicht nur in .de, noch lange warten. Eher werden
ein paar tropische Atolle und Inseln verschwunden, sowie Holland und
die friesischen Halligen u. Inseln abgesoffen sein. Jm2c

Beste Grüße -Harald-

--
Sie haben sich auf der Grundlage harter Fakten eine feste Meinung gebildet?
Posten Sie sie doch einfach mal nach de.talk.bizarre.
Die kriegen dort beides wieder weich. [*Stefan Schneider in dtb*]

Lithium is in the Air

unread,
Nov 25, 2019, 12:25:31 PM11/25/19
to
Am 25.11.2019 um 17:42 schrieb Meinungsfreiheit beenden!:
> F. W. wrote:
>
>> Nun, dass wir vom Freisetzen Millionen von Jahre alten CO2 wegkommen
>> müssen, um die Atmosphäre nicht weiter aufzuheizen, scheint allgemeiner
>> Konsens zu sein. Damit sind wir schon ziemlich weit.
>
> Das ist kein Konsens, sondern die Meinung einiger Verrückter, die unser
> Wirtschaftssystem zerstören und Milliarden Menschen in Armut und Tod
> treiben wollen.
>
>> Elektroautos sind eine CO2-neutrale Alternative, sofern die Energie aus
>> erneuerbaren und nicht fossilen Rohstoffen gewonnen werden. Eine Welt
>> voller Elektroautos, die von Kohle oder gar Atomkraft gespeist werden,
>> würde keinen Sinn ergeben.
>
> Herstellung von E-Autos verbraucht die doppelte Menge an CO2. Für die
> Batterieinhaltsstoffe werden weltweit die Regenwälder vernichtet.
> Herstellung der Batterien ist extrem energieaufwendig. Verschrottung der
> Batterien bis heute nicht gelöst.

Was ist eigentlich mit dem Sondermüll plus Fahrgestell drumrum (E-Auto)
wenn sie mal Standard sind und bei Unfall jedesmal der
Katastrophenschutz anrücken muß? Man stelle sich mal eine
Massenkarambolage vor. Der Sondermüll brennt und hüpft fröhlich
durch die Gegend. Lithiumsalze versickern tonnenweise im Grundwasser.


L.



Volkmar Querbach

unread,
Nov 25, 2019, 12:39:49 PM11/25/19
to
Du meinst ernsthaft, das interessierte einen aus der Öko-Industrie? Auch
dort geht es nur um Geld, Geld und noch mehr Geld, bis man den nächsten
Hype erfindet.

Aus Windkraft und Photovoltaik sollte man bereits ausgestiegen sein, das
sind zwei totgerittene Pferde. Aber E-Auto-Wahnsinn wirft eventuell in
Zukunft eine Zeitlang nette Gewinne ab.

Volkmar

Karl Schippe

unread,
Nov 25, 2019, 1:11:24 PM11/25/19
to
On 25.11.2019 10:02, der braune Voll-Heinz Dünn-Shitz schmetterte und
debilierte:
Stimmt, wenn die Fahrzeughersteller die Produktion von Wamslern
einstellen, dann hindern sie dich, "dein Ding" zu kaufen.

Willste ein Gesetz haben zum Herstellungszwang, Dumbo? :-)

F. W.

unread,
Nov 26, 2019, 2:10:57 AM11/26/19
to
Am 25.11.2019 um 17:44 schrieb Meinungsfreiheit beenden!:

>> Na und? E-Loks gibt es auch seit 100 Jahren. Niemand würde ernsthaft
>> verlangen, die alle auf Diesel umzurüsten.

> E-Loks fahren auf Schienen unter Fahrdraht und NICHT mit Batterien!
> Du verstehst schon, daß Du nicht zu Ende gedacht hast, gelle?

Doch, das war schon zu Ende gedacht: anstelle der elektrischen Autos
sollte man die Akkutechnik kritisieren.

FW

F. W.

unread,
Nov 26, 2019, 2:13:43 AM11/26/19
to
Am 25.11.2019 um 17:42 schrieb Meinungsfreiheit beenden!:

> F. W. wrote:

>> Nun, dass wir vom Freisetzen Millionen von Jahre alten CO2
>> wegkommen müssen, um die Atmosphäre nicht weiter aufzuheizen,
>> scheint allgemeiner Konsens zu sein. Damit sind wir schon ziemlich
>> weit.

> Das ist kein Konsens, sondern die Meinung einiger Verrückter, die
> unser Wirtschaftssystem zerstören und Milliarden Menschen in Armut
> und Tod treiben wollen.

Es ist längst wissenschaftlicher Konsens, der schon lange nicht mehr
diskutiert wird. Außer von ein paar Verstrahlten, die nichts ändern wollen.

>> Elektroautos sind eine CO2-neutrale Alternative, sofern die
>> Energie aus erneuerbaren und nicht fossilen Rohstoffen gewonnen
>> werden. Eine Welt voller Elektroautos, die von Kohle oder gar
>> Atomkraft gespeist werden, würde keinen Sinn ergeben.

> Herstellung von E-Autos verbraucht die doppelte Menge an CO2.

Ganz sicher nicht.

> Für die Batterieinhaltsstoffe werden weltweit die Regenwälder
> vernichtet.

Was findet man im Regenwald, was ein eAuto benötigt?

> Herstellung der Batterien ist extrem energieaufwendig.

Ja, und sie halten drei mal so lange wie jeder Mercedes. Und dann werden
sie in Zweit- oder Drittverwendung genutzt und anschließend recycelt.

> Verschrottung der Batterien bis heute nicht gelöst.

Es werden täglich Akkus verschrottet.

> Einen Verbrenner haust einfach in den Hochofen, da er nur aus Eisen
> besteht.

Ich lese, Du bist vom Fach. :-D

>> Daher muss eben das gesamte Energiesystem modernisiert werden: die
>> Energiewende.

> Mutter Merkel wird Dir eine 1 in Dein Heftchen schreiben,
> Frankilein!

Beschäftige Dich mal mit Physik und Technik.

FW

F. W.

unread,
Nov 26, 2019, 2:17:52 AM11/26/19
to
Am 25.11.2019 um 18:16 schrieb Harald Meyer:

>> Nun, dass wir vom Freisetzen Millionen von Jahre alten CO2
>> wegkommen müssen, um die Atmosphäre nicht weiter aufzuheizen,
>> scheint allgemeiner Konsens zu sein. Damit sind wir schon ziemlich
>> weit.
>>
>> Elektroautos sind eine CO2-neutrale Alternative, sofern die Energie
>> aus erneuerbaren und nicht fossilen Rohstoffen gewonnen werden.

> Hat dir die Industrie mit ihrer insinuierenden Werbung auch schon
> das Hirn verbrannt? Das sind keine Alternativen! Das ist
> Reklame-Idiotie von interessierten Kreisen! Weder die erforderlichen
> Batterien, noch die E-Motoren sind derzeit CO2-neutral herzustellen.

Da würde ein Festhalten an Verbrennern auch nichts bewirken. Es geht
auch nicht darum, dass man Autos generell (noch) nicht CO2-neutral, also
ohne den Einsatz fossiler Energieträger herstellen kann. Es geht darum,
dass man - sofern man Ökostrom benutzt - CO2-neutral fahren kann.

> Von den üblichen Dosen-Zutaten (Karosse, Klimaanlagen, Räder,
> Scheiben, Bremsen, etc.) mal ganz abgesehen.

Nun warte doch mal die Zeit ab. Es tut sich eine ganze Menge.

>> Eine Welt voller Elektroautos, die von Kohle oder gar Atomkraft
>> gespeist werden, würde keinen Sinn ergeben.

> E-Kfz werden auch ohne diese zwei Einschränkungen keinen Sinn
> ergeben, aber derzeit sind alle politisch Verantwortlichen dem E-Hype
> erlegen und verschieben ihre Klimaziele dennoch möglichst auf St.
> Nimmerlein. Sie verleugnen einfach das durchaus vorhandene Wissen um
> die fehlende Infrastruktur für massenhafte E-Mobiität.

Wer die Klimaziele auf St. Nimmerlein verschieben will, der möge
Verbrenner fahren. Ich fahre elektrisch, sobald es passt. Vielleicht
schon 2022.

>> Daher muss eben das gesamte Energiesystem modernisiert werden: die
>> Energiewende.

> Auf die können wir, nicht nur in .de, noch lange warten. Eher werden
> ein paar tropische Atolle und Inseln verschwunden, sowie Holland und
> die friesischen Halligen u. Inseln abgesoffen sein. Jm2c

Ich glaube an dieses Land.

FW

Karl Müller

unread,
Nov 26, 2019, 5:05:03 AM11/26/19
to
On 26.11.19 08:17, F. W. wrote:
>
> Wer die Klimaziele auf St. Nimmerlein verschieben will, der möge
> Verbrenner fahren. Ich fahre elektrisch, sobald es passt. Vielleicht
> schon 2022.
>

Und ich fahre Fahrrad - schon heute

Karl


Ralph Angenendt

unread,
Nov 26, 2019, 8:57:51 AM11/26/19
to
Well, Lithium is in the Air <l...@sogetthis.com> wrote:
> Was ist eigentlich mit dem Sondermüll plus Fahrgestell drumrum (E-Auto)
> wenn sie mal Standard sind und bei Unfall jedesmal der
> Katastrophenschutz anrücken muß? Man stelle sich mal eine
> Massenkarambolage vor. Der Sondermüll brennt und hüpft fröhlich
> durch die Gegend. Lithiumsalze versickern tonnenweise im Grundwasser.

Geschwätz.
https://www.dekra.de/de/serien-elektrofahrzeuge-bestaetigen-hohes-sicherheitsniveau-in-dekra-crashtests/

Ralph
--
He'll rekindle all the dreams it took you a lifetime to destroy

Karsten Hilsen

unread,
Nov 26, 2019, 9:39:21 AM11/26/19
to
Am Sonntag, 24. November 2019 14:32:55 UTC+1 schrieb Alexander Ausserstorfer:

>
> Hier in Kössen baute jemand einen Unfall mit einem Tesla. Das Löschen
> des Fahrzeuges benötigte 11.000 l Löschwasser.

Oha, da hat die Ortwehr mit einer Standard-Löschwasserpumpe
("Tragkraftspitze" TS8) eine knappe viertel Stuhnde! lang
z.b. mit zwei C-Rohren auf das Fahrzeug halten müssen.
Als alter FW-Maschinist wäre ich sehr froh, wenn wir
jeden Outo-Brand mit so wenig Auffwand löschen könnten.
Gruß Karsten
Fahrrad->Fahrbahn

Karsten Hilsen

unread,
Nov 26, 2019, 9:55:12 AM11/26/19
to
Am Montag, 18. November 2019 22:37:18 UTC+1 müllte Benno O. Besengt:
(...)
>
> Gruselig, nicht wahr? Noch gruseliger: Es ist darin kein Denkfehler zu
> finden…
>
> http://www.pi-news....
Alles in allem absolut typische neurechte (also Nazi-affine)
Dummen-Propaganda)
Nach der eigentlichen Falsch- bzw grob irreführenden Meldung
kommt noch die Eigenerklarung, wiee seriös und glaubwürdig
doch die zuvor erbrochene Falschbehauptung ist.
(Die AFD z.b. betitelt ihre Propaganda-Videos auch immer mit
Überschriften wie: "Brilliante Rede von Abgeordeneten... (Braundödel)"
Richtig ist: "PI" ist ein reines Denkfehler-Portal.

Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn

Karsten Hilsen

unread,
Nov 26, 2019, 9:59:56 AM11/26/19
to
Am Montag, 25. November 2019 13:10:49 UTC+1 schrieb Ulf.K...@web.de:

> (...) Fahrräder dürfen im Busnotverkehr
> meist nicht mit. Sie haben jedoch den Vorteil, daß mit
> ihnen ggf. individueller Ersatzverkehr machbar ist.

Gilt nur für ungeeignete Fahrräder.
Meine Falträder können, und passen in jeden Bus.
Haben ansonste alle Vorteile von nicht faltbaren
Fahrrädern.

Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn

Eichhörnchenweitwurf

unread,
Nov 26, 2019, 1:20:51 PM11/26/19
to
E-Auto und Akkutechnik sind nicht voneinander zu trennen.

Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert hat
sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt wird.

E.

Eichhörnchenweitwurf

unread,
Nov 26, 2019, 1:21:35 PM11/26/19
to
F. W. wrote:

> Ich glaube an dieses Land.

Dann wirst Du mit der BRD zusammen untergehen.

E.

Ralph Aichinger

unread,
Nov 26, 2019, 1:53:33 PM11/26/19
to
In de.rec.fahrrad Eichhörnchenweitwurf <den-bundesirrsi...@eichhoernchenweitwurf.de> wrote:
> Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert hat
> sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt wird.

Vor 100 Jahren hat es Bleiakkus oder sowas gegeben, heute gibt es Lithium, das ist
ein deutlicher unterschied in der Energiedichte.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund

Karl Meisenkaiser

unread,
Nov 26, 2019, 2:07:48 PM11/26/19
to
Am 26.11.2019 um 19:53 schrieb Ralph Aichinger:
> In de.rec.fahrrad Eichhörnchenweitwurf <den-bundesirrsi...@eichhoernchenweitwurf.de> wrote:
>> Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert hat
>> sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt wird.
>
> Vor 100 Jahren hat es Bleiakkus oder sowas gegeben, heute gibt es Lithium, das ist
> ein deutlicher unterschied in der Energiedichte.

Energiedichte Bleiakku 0,11 MJ/kg
Energiedichte Li-Akku 0,6 MJ/kg
Energiedichte Benzin 40 MJ/kg


Also dann so in etwa nur 1200 Jahren is es dann soweit!


Karl

Kord Kordes

unread,
Nov 26, 2019, 2:09:17 PM11/26/19
to
Ralph Aichinger wrote:
> In de.rec.fahrrad Eichhörnchenweitwurf <den-bundesirrsi...@eichhoernchenweitwurf.de> wrote:
>> Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert hat
>> sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt wird.
>
> Vor 100 Jahren hat es Bleiakkus oder sowas gegeben, heute gibt es Lithium, das ist
> ein deutlicher unterschied in der Energiedichte.
Musste heut googeln, warum mein Telefon ständig abschaltet und der volle
Li-Akku ständig leer ist:

https://www.shz.de/deutschland-welt/wissenschaft-netzwelt/warum-smartphones-bei-kaelte-ausgehen-und-was-dagegen-hilft-id19083866.html

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article151293985/Gegen-den-Kaeltetod-des-iPhones-gibt-es-nur-ein-Mittel.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article160992479/Was-Smartphone-Nutzer-bei-Kaelte-nie-machen-sollten.html

Was für ein Mist!

KK

Kord Kordes

unread,
Nov 26, 2019, 2:10:50 PM11/26/19
to
Das E-Auto werden wir also alle nicht mehr erleben.

KK

F. W.

unread,
Nov 27, 2019, 1:06:49 AM11/27/19
to
Am 26.11.2019 um 19:20 schrieb Eichhörnchenweitwurf:

>>> E-Loks fahren auf Schienen unter Fahrdraht und NICHT mit
>>> Batterien! Du verstehst schon, daß Du nicht zu Ende gedacht hast,
>>> gelle?
>>
>> Doch, das war schon zu Ende gedacht: anstelle der elektrischen
>> Autos sollte man die Akkutechnik kritisieren.
>
> E-Auto und Akkutechnik sind nicht voneinander zu trennen.

Hattest Du nicht eben richtig erkannt, dass Loks nicht mit Akkus fahren?

> Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert hat
> sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt wird.

Ja, das hättest Du wohl gern. :-D

Wer nicht mit der Zeit geht,
der geht - mit der Zeit.

FW

F. W.

unread,
Nov 27, 2019, 1:07:37 AM11/27/19
to
Am 26.11.2019 um 19:21 schrieb Eichhörnchenweitwurf:

>> Ich glaube an dieses Land.
>
> Dann wirst Du mit der BRD zusammen untergehen.

Ich weiß, das lese ich hier schon seit 22 Jahren. Von Leuten genau
erklärt, die seit Jahren nicht mehr online sind.

FW

Karsten Hilsen

unread,
Nov 27, 2019, 1:46:22 AM11/27/19
to
Am Dienstag, 26. November 2019 20:07:48 UTC+1 schrieb Karl Meisenkaiser:
> Am 26.11.2019 um 19:53 schrieb Ralph Aichinger:
> > In de.rec.fahrrad Eichhörnchenweitwurf <den-bundesirrsi...@eichhoernchenweitwurf.de> wrote:
> >> Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert hat
> >> sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt wird.
> >
> > Vor 100 Jahren hat es Bleiakkus oder sowas gegeben, heute gibt es Lithium, das ist
> > ein deutlicher unterschied in der Energiedichte.
>
> Energiedichte Bleiakku 0,11 MJ/kg
> Energiedichte Li-Akku 0,6 MJ/kg
> Energiedichte Benzin 40 MJ/kg
>
Irreführende Zahlen.
Zunächst mal: Wenn der eine Liter Benzin einmal vernutzt wurde,
dann ist dessen gepeichterte fosssile Energie nach menschlichen
Maßstäben für alle Zeiten verloren.
Der Akku kann mehrere tausen Mal wieder mit z.b. frisch aus
der Sonne geernteter Energie aufgefüllt werden.
Merksatz: "Jede Kilowattstunde an fossiler Ernergie,
die wir jetzt nutzen, ist für alle Zeiten verloren.
Jede Kilowattstunde an Solarer Energie, die wir
jetzt /NICHT/ nutzen, ist für alle Zeiten verloren"
(Hermann Scheer)
Dann ist für das Vorankommen nicht die Spezifizische, hier
gravimetrische Energie entscheidend, sondern der Wirkuns-
grad des gesamten Systems "Outo mit Knalltreibling"
Und auch in den modernsten Knalltreiblingen können von
den schönen einweg- 40MJ= 11kwh nur 25 bis
30% genutzt werden.
Die Zahlen für aktuelle Akkus auf LI-Basis sind dagegen schon
jezt zu niedrig angegeben.
Bei den Akkus gibt es immer noch eine sehr dynamische Entwicklung.
So hat sich die Energiedichte bei marktgängigen Akkuzellen
in den letzten ca 8 Jahren auf das 2,5 fachge erhöht, die
erwartbare "Lebensdauer" hat sich etwa verdreifacht.
Gleichzeitig ist der Preis der Zellen /auf/ ca 20% gefallen.

Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn

Karl Müller

unread,
Nov 27, 2019, 2:23:52 AM11/27/19
to
On 27.11.19 07:46, Karsten Hilsen wrote:

> Irreführende Zahlen.
> Zunächst mal: Wenn der eine Liter Benzin einmal vernutzt wurde,
> dann ist dessen gepeichterte fosssile Energie nach menschlichen
> Maßstäben für alle Zeiten verloren.

Wäre das nicht ein Verstoß gegen den ersten Hauptsatz der Thermodynamik?

> Der Akku kann mehrere tausen Mal wieder mit z.b. frisch aus
> der Sonne geernteter Energie aufgefüllt werden.
> Merksatz: "Jede Kilowattstunde an fossiler Ernergie,
> die wir jetzt nutzen, ist für alle Zeiten verloren.
> Jede Kilowattstunde an Solarer Energie, die wir
> jetzt /NICHT/ nutzen, ist für alle Zeiten verloren"
> (Hermann Scheer)

Diese Aussage dann wohl auch...

Karl

Karsten Hilsen

unread,
Nov 27, 2019, 2:28:20 AM11/27/19
to
Gähn!
Natürlich kann physikalisch keine Energie "verloren" gehen.
Es geht um die technisch praktische Nutzbarkeit.

Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn

Karl Müller

unread,
Nov 27, 2019, 3:05:52 AM11/27/19
to
Ach Karsten,
das liebe ich so an den Diskutanten: was interessieren mich
Naturgesetze, ich bau mir meine eigene Welt.

Siehe Fahrrad->Fahrbahn - da klappt das auch mit der eigenen Welt der
gefühlten Sicherheit

mfg
Karl



Karsten Hilsen

unread,
Nov 27, 2019, 3:53:43 AM11/27/19
to
Am Mittwoch, 27. November 2019 09:05:52 UTC+1 schrieb Karl Müller:
(...)
> Ach Karsten,
> das liebe ich so an den Diskutanten: was interessieren mich
> Naturgesetze, ich bau mir meine eigene Welt.
>
> Siehe Fahrrad->Fahrbahn - da klappt das auch mit der eigenen Welt der
> gefühlten Sicherheit
Nö, der statistisch eindeutig belegten Sicherheit.
Zudem fahre ich auf den Fahrbahnen wesentlich komfortabler
und komme etwa doppelt so schnell voran, wie auf
den Todesstreifen.
Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn (und zwar im Zweifel /MITTE/ Fahrspur)

Karl Müller

unread,
Nov 27, 2019, 4:23:46 AM11/27/19
to
Tja, da hast Du wohl etwas falsch verstanden - statistisch (d.h.
mathematisch bzw. basierend auf nachvollziehbaren Aussagen) ist das
Fahrbahn fahren sicherer - im Ergebnis auf Grund der "gefühlten"
Sicherheit bekommst Du aber "sichere" Radwege.
Ich stimme Dir bei der Sicherheit der Fahrbahnnutzung voll zu!

Und bei der Energie-Diskussion ist es auch so, Fakten werden ignoriert,
aber wir fühlen uns gut mit der Weltrettung. Das Energie nur durch
Verbrauch von Materie erzeugt werden kann, das wird einfach ignoriert.
Und dafür bekommen wir Klima-Rettungspakete und das gute Gefühl, die
Welt mit Elektroautos besser zu machen.

Beim Radweg hast Du es verstanden, bei der Lösung der Energiekrise
solltest Du noch einmal nachdenken. Da bin ich mit der Zustimmung von
Deinen Ansichten aus oben genannten Gründen eher zurückhaltend

mfg
Karl

Karsten Hilsen

unread,
Nov 27, 2019, 5:29:48 AM11/27/19
to
Da hatte ich deine Intention tatsächlich flasch verstanden.
Was den Sonnenstrom angeht, bin ich da seit Jahren hochzufriedener
Praktiker. Ich ernte den allergrößten Teil meines Strombedafs
mit eigenen Modulen kostenlos von der Sonne. Reststrom aus dem
Netz (natürlich nur argerecht erzeugten) is' meiste Zeit des
Jahres eine reine Kostenfrage. (Billiger, als überdimensionierte
E-Speicher). Meiste Zeit heißt konkret: ca drei Wochen vor- bis
nach der Wintersonnenwende sind meine Module derzeit nicht ausreichend.
Ach ja, noch mal zu dem einleitenden Dummdüdel- Geschwätz:
Für die allermeisten Anwendungen, wären z.b. Elektrische FW-Fahrzeuge
günstiger,als die derzeitigen Knall-Treiber.

Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn

Johann Mayerwieser

unread,
Nov 27, 2019, 5:55:41 AM11/27/19
to
Am Wed, 27 Nov 2019 08:23:50 +0100 schrieb Karl Müller:

> On 27.11.19 07:46, Karsten Hilsen wrote:
>
> > Irreführende Zahlen.
> > Zunächst mal: Wenn der eine Liter Benzin einmal vernutzt wurde,
> > dann ist dessen gepeichterte fosssile Energie nach menschlichen
> > Maßstäben für alle Zeiten verloren.
>
> Wäre das nicht ein Verstoß gegen den ersten Hauptsatz der Thermodynamik?

Dann schreib ich den Satz für dich um, bin mir aber sicher, dass du ihn
dann auch nicht verstehen *willst*

Zunächst mal: Wenn der eine Liter Benzin einmal vernutzt wurde, dann ist
dessen gepeichterte fosssile Energie für die technische Nutzung nach
menschlichen Maßstäben für alle Zeiten verloren.

--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht

Ralph Aichinger

unread,
Nov 27, 2019, 7:30:32 AM11/27/19
to
In de.rec.fahrrad Kord Kordes <k...@mail.com> wrote:
> Was für ein Mist!

Ja, alles Mist. Im Winter sieht man ja niemanden ein Smartphone
nutzen. In Skandinavien ist aufgrund der Kälte das Smartphone
so gut wie unbekannt.

Natürlich darfst du dir deine Welt so zusammenlügen wie du
willst, aber erwarte nicht, daß andere sie teilen.

Wolfgang Strobl

unread,
Nov 27, 2019, 8:08:38 AM11/27/19
to
Am Tue, 26 Nov 2019 22:46:20 -0800 (PST) schrieb Karsten Hilsen
<mrhi...@gmx.de>:

>Am Dienstag, 26. November 2019 20:07:48 UTC+1 schrieb Karl Meisenkaiser:
>> Am 26.11.2019 um 19:53 schrieb Ralph Aichinger:
>> > In de.rec.fahrrad Eichhörnchenweitwurf <den-bundesirrsi...@eichhoernchenweitwurf.de> wrote:
>> >> Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert hat
>> >> sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt wird.
>> >
>> > Vor 100 Jahren hat es Bleiakkus oder sowas gegeben, heute gibt es Lithium, das ist
>> > ein deutlicher unterschied in der Energiedichte.
>>
>> Energiedichte Bleiakku 0,11 MJ/kg
>> Energiedichte Li-Akku 0,6 MJ/kg
>> Energiedichte Benzin 40 MJ/kg
>>
>Irreführende Zahlen.

Usw.

Ich möchte Dir bei Deiner Trollfütterung nicht in die Parade fahren,
aber auch darauf hinweisen, daß wir hier in de.rec.fahrrad sind.

Auch hier schlagen diese Desinformationspostings neuerdings in der Form
von weit gestreuten Crosspostings häufiger auf. Ihre Konstruktion ist so
offensichtlich wie - leider - wirksam. Das Schema ist weitgehend
ähnlich, eine vage zutreffende Beobachtung wird mit ein paar
Fehlschlüssen und einem dicken argumentativem Loch am Ende garniert und
verpackt. Erstere fischt nach Zustimmung, der Rest soll als Aufhänger
für verbale Schlammschlachten dienen und genügend Raum für beliebig
abwegige Thesen und Ziele dienen.

Konkret: das E-Auto ist in der Form, wie es derzeit gehyped wird (E-SUV
als Repräsentant), in der Tat ein Fehlschlag. Der gegenwärtige Trend -
immer schwerere, leistungsfähige Fahrzeuge - beschleunigt durch den
Wechsel des Energieträgers den Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen,
darunter auch den Verbrauch an fossilen Energieträgern, statt ihn zu
reduzieren oder sogar zu vermeiden.

Jedoch könnte genau dieser Umstand einen Hinweis auf die nicht erst seit
heute offensichtliche Lösung - Entschleunigung und Optimierung des
Transportwesens - geben. Ob man hier synthetische Kraftstoffe,
elektrische Akkumulatoren oder überhaupt einen mitgeführten
Energieträger braucht oder bevorzugt, ist zweitrangig. Primär ginge es
darum, die auf Güterverkehr weg von der Eisenbahn und immer mehr auf
Abhängigkeit nicht mehr darstellbaren Energieträgern und -dichten (nebst
dem inhärenten Verschleiß bei ihrem exzessiven Gebrauch) zielende
Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte zu beenden. M.E. gäbe es
nachhaltige Alternativen, die auch denen, die nicht radfahren wollen
oder können, einen Komfort böten, der besser ist, als der tägliche
Kfzirrsinn auf den Straßen tatsächlich (und nicht bloß in den Träumen
seiner Proponenten, die irgendwann in den 50ern stecken geblieben zu
sein scheinen) bieten kann.


Aber das gehört nicht hierher.

Hier könnte man aber durchaus darüber reflektieren, daß der Gebrauch von
Fahrrädern in den meisten Fällen mit einem negativen Verbrauch an
fossilen Ressourcen und anderen verbrauchbaren Rohstoffen verbunden ist,
dies jedenfalls dann, wenn man ähnlich rechnet, wie es beim Schönrechnen
des Kfz-Gebrauchs Usus ist.

Ich mutmaße, daß der typische, vmtl. etwas verfettete Trollposter, der
sich ausgerechnet hier über seine Präferenz für Benzin und Diesel
unterhalten möchte, wenig Interesse oder Verständnis für die Überlegung
hat, daß, wenn ein Fahrzeug für den Transport von 70 kg Wasser, Fett und
Muskelfleisch sowie 10 kg Kleidung und Aktentäschchen über eine Distanz
von fünf bis zehn Kilometern geeignet sein soll, weder Geschwindigkeiten
von 180 km/h noch ein Tankinhalt von 65 l Superbenzin erforderlich oder
überhaupt zweckmäßig und zielführend sind, daß man dafür nicht mal einen
Antrieb braucht. Und daß man selbst dann, wenn man dies, des Arguments
wegen, auf 20 km Strecke und 150 km Lebendgewicht ausdehnt, die
Energiedichte eines Lithium-Ionenakkus locker ausreicht, ein dafür
geeignetes Fahrzeug auszustatten. Womit wir dann schon oberhalb dessen
sind, was bei der Mehrzahl aller Individualfahrten zur Arbeit
tatsächlich anfällt.

N.B. in einer utopischen, alternativen Welt wären solche Fahrzeuge
übrigens weder S-Pedelec noch Lastenfahrräder, sondern das, was
herauskommt, wenn man sich verkleidete Liegefahrräder vorstellt, die auf
dafür optimierten Fahrbahnen rollen.

In der realen Welt haben wir Straßen, deren Fahrbahnen von Kfz
beherrscht werden und auf denen Radfahrer zu ihren Schaden an die
Dreckränder und auf Radwege verdrängt werden, also unnötige, aber
unvermeidlich ungünstige Bedingunen.

Trotzdem läßt sich eine Vergleichsrechnung anstellen, indem wir zwei
verschiedene Entwicklungspfade einer Person gegenüberstellen, nennen wir
sie Florian, die von den Bedingungen hier und jetzt ausgehen.

Variante 1

Florians Normalgewicht ist 75 kg, da er gerne ißt und trinkt, frisst er
sich in der ersten Lebensphase nach und nach 30 kg Fett an, die er dann
mit regelmäßigen Fahrten zum Gym einigermaßen im Zaum halten kann.
Obwohl ursprünglich recht sportlich, gibt er das Radfahren nach ein paar
Versuchen, damit zur Arbeit zu kommen auf und fährt die 10 km mit dem
Auto. Um dem Stau zu entkommen, wegen billigeren Baulandes und für die
Familie baut er in einer günstigen Lage weiter draußen ein Haus, fährt
nun doppelt so weit und braucht dafür meist sogar weniger Zeit als
vorher - für eine Weile. Denn nach ein paar Jahren sind viel andere
Familienväter nachgezogen und stehen nun gemeinsam mit ihm im Stau,
tauschen sich beim Fahren per Handy über "Blitzer" aus und wählen
rechtsradikal, um es "denen da oben" mal so richtig zu zeigen. Auch die
Fahrt zum Gym - und zur Kneipe in der Innenstadt, wo man die alten
Bekannten trifft - braucht mehr Strecke und somit mehr Zeit. Der Neubau
von einigen Umgehungsstraßen bietet zeitweilig Abhilfe, auf Kosten von
noch höheren notwendigen Geschwindigkeiten auf längeren Strecken.
Florian kauft sich zur Abhilfe ein besser motorisiertes SUV, das im Stau
als rollendes Wohnzimmer dient und auf freien Autobahnen, für die man
halt ein Stück fahren muß, das Gefühl von Freiheit und Abenteuer bietet.
Mit 54 hat er einen Herzinfarkt, schleppt sich dann mit einem Stent und
dann zwei Beipässen bis zur Rente, wobei er einen nicht unerheblichen
Teil seiner Zeit in Krankenhäusern und Wartezimmern verbringt.

Unter dem Strich kommen so alleine für diese Fahrten etwa 17.000 km im
Jahr zusammen, bei einem Durchschnittsverbrauch von 8 l Super pro 100
km, einem neues Fahrzeug alle sechs Jahre, dessen Produktion, genau so
wie der anteilige Verschleiß an Straßen (und dem Transport des dafür
nötigen Materials) jeweils noch einmal fossile und anderer Ressourcen in
diesem Umfang verschlingt. Über das, was seine medizinische Versorgung
verschlingt, kann man nur spekulieren. Wenn die entsprechenden Kosten,
für die wir alle zahlen, betrachtet ...

Variante 2

Florians Normalgewicht ist 75 kg, das er, obwohl er gerne ißt und
trinkt, sein Leben lang beibehält. Er fährt gerne Auto, jedenfalls für
eine Weile, bis es ihm zu öde wird, die immer gleiche Strecke
anzustarren, ohne dabei irgend etwas sinnvolles tun zu können. Obwohl
schon etwas verweichlicht, fährt er an ein paar Tagen mal die zehn
Kilometer mit dem Rad zur Arbeit und findet schließlich Spaß daran. So
viel Spaß, daß er schließlich das Auto fast immer stehen läßt und rund
ums Jahr fährt. Nachdem ein Wechsel des Arbeitsplatzes seinen Arbeitsweg
auf 15 km verlängert, gibt Florian das zunächst wieder auf und schwankt
zwischen Bus (so lala), Fahrrad (anstrengend und zeitraubend) und Auto
(nicht anstrengend, aber nun auch mehr Zeit kostend). Aus Gründen, die
hier keine Rolle spielen, entscheidet er sich dafür, sich nicht von
einem Auto abhängig zu machen und zieht in die Nähe seines
Arbeitsplatzes. Geld spart das nicht, Wohnraum ist dort, wo die
Transportwege kurz sind, teuer. Aber es spart Zeit.

Für die an sich nun acht Kilometer zur Arbeit findet er eine
Alternativroute, die zwar genau so weit ist wie seine anfänglichen
Strecke - zehn Kilometer -, ihm aber erlaubt, auf einer nicht all zu
(kfz-)verkehrsbelasteten Fahrbahn richtig schnell zu fahren - so, daß
die Fahrt quasi das Kreislauftraining ersetzt, für das andere (und
Florian I in der Variante 1) eine Extrastunde pro Tag für Anfahrt und
Hüppekurs/Pumpen veranschlagen müssen.

Wesentlich an dieser gesamtheitlichen Betrachtung ist es, nicht
lediglich auf die in der Gesamtbilanz unerheblichen direkten Vor- und
Nachteile der gegenübergestellten Verkehrsmittel zu starren, sondern
auch die mittelbaren Wirkungen und Rückkopplungen - von denen ich nur
einen Teil angesprochen habe - zu berücksichtigen. Wie viel Tonnen
Bitumen, Sprit, Blech, Aluminium, wie viel Energie/CO2-Produktion
Florian II gegenüber Florian II eingespart hat, bei unter dem Strich
mehr Lebensqualität für sich und für andere, mag sich selber anhand
eigener Konkretisierungen ausrechnen bzw. abschätzen.

Hier möchte ich nur darauf hinweisen, daß beim Vergleich Fahrrad/E-Bike
von den Proponenten der E-Bikes bzw. Pedelecs gerne unterschlagen wird,
daß eine Elektrifizierung von leistungsmäßig massiv abgespeckten Autos
(und eine Renaissance von modernen, leichten elektrischen Straßenbahnen)
zwar eine denkbare, bei der derzeitigen Verkehrspolitik aber utopische
Abrüstung wäre, daß die Elektrifizierung beim Fahrrad aber eine massive
_Aufrüstung_ darstellt, die beim potentiellen Übergang von Florian I zu
Florian II jede Menge Fallstricke produziert und diesen erschwert und
sehr unwahrscheinlich macht. Wer sich schon für die ersten drei von drei
Kilometern überhaupt nicht anstrengen muß, wird kaum in den Genuß der
erfreulichen Erfahrung kommen, sich für die letzten drei Kilometer einer
hügeligen 30km-Strecke nicht merklich anstrengen zu müssen - und seine
weitere Lebensplanung darauf abstellen. Usw.


--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen

Dieter Intas

unread,
Nov 27, 2019, 8:26:43 AM11/27/19
to
Am Tue, 26 Nov 2019 21:09:15 +0200
schrieb Kord Kordes <k...@mail.com>:
Genau das hatte ich auch - nach ein paar Jahren ist der Akku nicht mehr
brauchbar ... neu Akkus und die Gurke läuft wieder.

Wolfgang Strobl

unread,
Nov 27, 2019, 8:28:14 AM11/27/19
to
Am Wed, 27 Nov 2019 02:29:46 -0800 (PST) schrieb Karsten Hilsen
<mrhi...@gmx.de>:

>Was den Sonnenstrom angeht, bin ich da seit Jahren hochzufriedener
>Praktiker. Ich ernte den allergrößten Teil meines Strombedafs
>mit eigenen Modulen kostenlos von der Sonne. [...]

Das ist schön für Dich, bietet aber keine Perspektive. Allen
derzeitigen Stadtbewohnern diese Möglichkeit zu bieten, hätte eine
derartige Zersiedelung zur Folge, daß schon alleine dies alle Vorteile
auffressen würde. Damit möchte ich keine Stellung zur
Einspeisungsvergütung beziehen, sondern nur darauf hinweisen, daß
Großtechnik manchmal auch Vorzüge hat. Die seit einiger Zeit zu
beobachtende Demontage der hiesigen Windkrafttechnik ist ein Desaster.

Es ist erstaunlich, wie und von wem das medial begleitet und betrieben
wird. So las ich in einem Artikel bei Golem, daß verschlissene Rotoren
von Windkraftanlagen nicht als Baumaterial taugten ("Ausgemusterte
Windräder enden auf der Müllhalde"). Als ob man die mehr oder weniger
radioaktiven Reste von abgewrackten Kernkraftwerken zum Straßenbau oder
als Baumaterial für Wohnhäuser verwenden könnte - oder wollte. Oder das,
was von Kohlekraftwerken oder von Photovoltaikzellen übrigbleibt.

Verbundmaterialien sind generell ein Problem, dem man sich stellen
sollte.

Uwe Sägebart

unread,
Nov 27, 2019, 10:34:33 AM11/27/19
to
Dann glaubst Du ans 1000jährige BRD-Reich?

Die BRD ist ein Überbleibsel des letzten Jahrhunderts und wird bald
verschwinden. Wie Kaiser, Weimar, 3. Reich, DDR ... BRD.

Nichts währt ewig, nur das ewige Leben, das jeder hat, ob nun im Himmel
oder in der Hölle.

Uwe

Uwe Sägebart

unread,
Nov 27, 2019, 10:38:21 AM11/27/19
to
F. W. wrote:
> Am 26.11.2019 um 19:20 schrieb Eichhörnchenweitwurf:
>
>>>> E-Loks fahren auf Schienen unter Fahrdraht und NICHT mit
>>>> Batterien! Du verstehst schon, daß Du nicht zu Ende gedacht hast,
>>>> gelle?
>>>
>>> Doch, das war schon zu Ende gedacht: anstelle der elektrischen
>>> Autos sollte man die Akkutechnik kritisieren.
>>
>> E-Auto und Akkutechnik sind nicht voneinander zu trennen.
>
> Hattest Du nicht eben richtig erkannt, dass Loks nicht mit Akkus fahren?

Eine Lok ist ein E-Auto?

>> Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert hat
>> sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt wird.
>
> Ja, das hättest Du wohl gern. :-D

Habe heute morgen in der Stadt einen schwarzen Tesla mit auswärtiger
Nummer stehen sehen. Der stand eben bei der Heimfahrt immer noch.
Hoffentlich nicht die Batterie alle....

> Wer nicht mit der Zeit geht,
> der geht - mit der Zeit.

Dann bist Du sicher schon die Homoehe mit einem Mann eingegangen, denn
nichts ist so altmodisch und von gestern, wie eine Frau zu heiraten!

Uwe

Uwe Sägebart

unread,
Nov 27, 2019, 10:39:45 AM11/27/19
to
Ralph Aichinger wrote:
> In de.rec.fahrrad Kord Kordes <k...@mail.com> wrote:
>> Was für ein Mist!
>
> Ja, alles Mist. Im Winter sieht man ja niemanden ein Smartphone
> nutzen. In Skandinavien ist aufgrund der Kälte das Smartphone
> so gut wie unbekannt.
>
> Natürlich darfst du dir deine Welt so zusammenlügen wie du
> willst, aber erwarte nicht, daß andere sie teilen.

Ich hoffe, Dein Smartphone schaltet sich bei Frost ab und Du liest die
drei Artikel dann mal. Auch Du kannst die Gesetze der Physik nicht beugen.

Uwe

Karl Müller

unread,
Nov 27, 2019, 10:48:45 AM11/27/19
to
On 27.11.19 11:55, Johann Mayerwieser wrote:
> Am Wed, 27 Nov 2019 08:23:50 +0100 schrieb Karl Müller:
>
>> On 27.11.19 07:46, Karsten Hilsen wrote:
>>
>> > Irreführende Zahlen.
>> > Zunächst mal: Wenn der eine Liter Benzin einmal vernutzt wurde,
>> > dann ist dessen gepeichterte fosssile Energie nach menschlichen
>> > Maßstäben für alle Zeiten verloren.
>>
>> Wäre das nicht ein Verstoß gegen den ersten Hauptsatz der Thermodynamik?
>
> Dann schreib ich den Satz für dich um, bin mir aber sicher, dass du ihn
> dann auch nicht verstehen *willst*
>
> Zunächst mal: Wenn der eine Liter Benzin einmal vernutzt wurde, dann ist
> dessen gepeichterte fosssile Energie für die technische Nutzung nach
> menschlichen Maßstäben für alle Zeiten verloren.
>

Ich stimme überein das nach Umwandlung das Benzin nicht mehr da ist -
aber an Energie ist nichts verloren gegangen. Was der Mensch dann aus
der umgewandelten Energieform macht ist eine technische Frage.

Hinweis: auch Wärmeenergie kann nützlich für den Menschen sein.

mfg

Karl

Johann Mayerwieser

unread,
Nov 27, 2019, 12:54:22 PM11/27/19
to
Am Wed, 27 Nov 2019 16:48:43 +0100 schrieb Karl Müller:

> Hinweis: auch Wärmeenergie kann nützlich für den Menschen sein.


Ja, ja. Die in die Luft geblasene Wärme brauchen wir dringend. Wir haben
hier bei uns bislang keine Frostnacht, kaum einen Tag, wo die
Tageshöchsttemperatur unter 10 Grad lag.

Karl Müller

unread,
Nov 27, 2019, 1:08:57 PM11/27/19
to
On 27.11.19 18:54, Johann Mayerwieser wrote:
> Am Wed, 27 Nov 2019 16:48:43 +0100 schrieb Karl Müller:
>
>> Hinweis: auch Wärmeenergie kann nützlich für den Menschen sein.
>
>
> Ja, ja. Die in die Luft geblasene Wärme brauchen wir dringend. Wir haben
> hier bei uns bislang keine Frostnacht, kaum einen Tag, wo die
> Tageshöchsttemperatur unter 10 Grad lag.
>
>


Richtig - gut erkannt, ich sehe Du bist lernfähig!

Wir Radfahrer können doch froh sein, wenn es über 10°C warm ist. Dann
brauchen wir keine Handschuhe. Und diese Wärme verdanken wir der
einzigen Möglichkeit die es gibt, Energie zu erzeugen -> Umwandlung von
Masse in Energie. Wäre das nicht so dann könnten wir uns solche Gedanken
nicht machen

mfg

Karl

Olaf Schultz

unread,
Nov 27, 2019, 1:11:38 PM11/27/19
to
On 11/27/19 6:54 PM, Johann Mayerwieser wrote:
> Am Wed, 27 Nov 2019 16:48:43 +0100 schrieb Karl Müller:
>
>> Hinweis: auch Wärmeenergie kann nützlich für den Menschen sein.
>
>
> Ja, ja. Die in die Luft geblasene Wärme brauchen wir dringend. Wir haben
> hier bei uns bislang keine Frostnacht, kaum einen Tag, wo die
> Tageshöchsttemperatur unter 10 Grad lag.
>
>
>

Falsch... die brauchen wir erst so im März-April zur beginnenden
Obstblüte... siehe die massiv aufgestellten Megateelichter in den
Plantagen die letzten Jahre... derzeit brauchen wir eher Minusgrade:

1. Um die Schadinsekten abzutöten.

2. Warum sonst habe ich Spikereifen montiert und Dosen dürfen das in .de
nicht...


Olaf

Karl Müller

unread,
Nov 27, 2019, 1:19:53 PM11/27/19
to
Olaf,

Du hättest die Spikereifen nicht montieren dürfen - jetzt fällt
natürlich der Winter aus und die Insekten werden uns überrennen

mfg
Karl


Olaf Schultz

unread,
Nov 27, 2019, 1:40:05 PM11/27/19
to
Ja, ich weiß, die spikefahrenden Radfahrer sind Schuld an der
Klimaerwärmung, nicht die Autofahrer auf Sommerreifen...

Olaf

Karsten Hilsen

unread,
Nov 27, 2019, 2:32:44 PM11/27/19
to
Jo, das liegt am mystischen Wesen der Radler, die gleichzeitig
als "Kampfradler" in den Orten rasen wie die Irren und dabei doch
schleichend langsam den "richtigen" Verkehr ständig behindern.

Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn (mitte Fahrspur)

Joerg Fischer

unread,
Nov 28, 2019, 4:08:04 AM11/28/19
to
Kord Kordes <k...@mail.com> wrote:

(Was hat der Quatsch eigentlich in de.soc.weltanschauung.christentum zu
suchen? Reines Getrolle? Fup gesetzt.)

> Musste heut googeln, warum mein Telefon ständig abschaltet und der volle
> Li-Akku ständig leer ist:

Da hab ich die voll innovative Idee, eine grandiose Marklücke geradezu:
Smartphone mit Benzinmotor! Und schon ist das Kälte- und
Reichweitenproblem gelöst! (Mglw. geht Dir dann das Getuckere in der
Hosentasche buchstäblich auf die Eier, aber was tut man nicht alles für
den technischen Fortschritt.)

Tschau, Jörg

--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...

Heini Schall

unread,
Nov 28, 2019, 5:01:33 AM11/28/19
to
Joerg Fischer wrote:
> Kord Kordes <k...@mail.com> wrote:
>
> (Was hat der Quatsch eigentlich in de.soc.weltanschauung.christentum zu
> suchen? Reines Getrolle? Fup gesetzt.)
>
>> Musste heut googeln, warum mein Telefon ständig abschaltet und der volle
>> Li-Akku ständig leer ist:
>
> Da hab ich die voll innovative Idee, eine grandiose Marklücke geradezu:
> Smartphone mit Benzinmotor! Und schon ist das Kälte- und
> Reichweitenproblem gelöst! (Mglw. geht Dir dann das Getuckere in der
> Hosentasche buchstäblich auf die Eier, aber was tut man nicht alles für
> den technischen Fortschritt.)


Zu kompliziert. Einfach die Handys mit kälteunempfindlichen
Blei-Säure-Akkus wie im Auto ausstatten. Ab und zu mal destilliertes
Wasser nachzufüllen dürfte auch für Weibsbilder nicht zu schwer sein.

Heini

Karsten Hilsen

unread,
Nov 28, 2019, 5:07:47 AM11/28/19
to
Am Sonntag, 24. November 2019 14:32:55 UTC+1 schrieb Alexander Ausserstorfer:

>
> Hier in Kössen baute jemand einen Unfall mit einem Tesla. Das Löschen
> des Fahrzeuges benötigte 11.000 l Löschwasser. Die Entsorgung des
> Fahrzeuges und insbesondere der Batterie war anscheinend ein Problem.
> Sie hat anderthalb Monate gedauert. War ein langer Bericht bei uns im
> Münchner Merkur von gestern.
>
(...)
Weil ich auf einem ganz anderen Weg auf jenen Unfall hingewiesen
wurde, hab' ich da mal eine Kurz-Recherche betrieben:
Der Wagen ist eine Tesla Oberklssen-Limusine.
1. Der Unfall hat sich ereignet, weil der Fahrer auf einer Landstraße
den Autopilot einschaltete. (Es gab da mal vor Jahren, einen
Witz, nach dem sowas in US vorgekommmen sei).
Es war eine Frontal-Kollison gegen einen Straßenbaum.
Dabei wurde möglicherweise die Isolierung von Kabeln so
beschädigt, dass sich ein Kurzschluss ereignete.
Der Akku des Fahrzeugs, der sich im Boden unter der Fahrgast-
Zelle befindet, ist /nicht/ in Brand geraten und hat sich
auch in keiner Weise auffallend verhalten.
Die örtliche Feuerwehr hat das Fahrzeugwrack aus Unsicherheit
rein vorsorglich in einem großen Wasserbad-Behälter gelagert.
Interessant für mich als alter Feuerwehr-Mann: Der Wagen ist
/nicht/ komplett ausgebrannt. Inwiefern der Akku(Satz), der
bei dem Wagen aus tausenden rundzellen besteht, beschädigt
ist, konnte ich (noch) nicht in Erfahrung bringen.
Fazit: Vergleichbar mit den meisten Fahrrad-Helm-Storys, scheint
mir der Unfall etwas ganz anderes zu belegen, als die
Ele-Fahrzeug-Gegner zunächst vermuten.
(Sorry für's OT9
Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn

The Crank

unread,
Nov 28, 2019, 5:08:11 AM11/28/19
to
Bullshit!

Einfach das Handy mit einer Klappkurbel und einem Dynamo ausstatten.

Kurbel it yourself!

Die Kids kommen schon noch dahinter, wie elegant das aussieht,
wenn man cool und lässig auf der Straße kurbelt.


The Crank

Karsten Hilsen

unread,
Nov 28, 2019, 5:18:35 AM11/28/19
to
Am Donnerstag, 28. November 2019 11:01:33 UTC+1 schrieb Heini Schall:
(...)
>
> kälteunempfindlichen Blei-Säure-Akkus (...)
schlechter Witz.
Li-basierte Akkus sind /wesentlich/ weniger "kälteempfindlich"
als Bleiklötze.
U.a. darum habe ich für eine Freundin einen Elekro-Rollstuhl
von Bleiklötzen auf Lithium-Eisen-Phosphat umgerüstet.
(Wobei der -deutsche Marken- Hersteller, dreist behauptete,
dass das nicht möglich sei.
Der Rolli hat jetzt, bei ca einem viertel des Akku-Gewichts,
die ca /dreifache/ Reichweite, und vor allem auch bei Kälte
eine bessere Performance. Dabei ist eine min. /fünffache/
Betriebsdauer des Akkus zu erwarten.
Mit zeitgemäßen Lithium Ionen Zellen hätte sich das Akkugewicht
noch weiter reduzieren lassen.
Ach ja, und ausserdem ist der LiFePo-Akku schnelllade-Fähig.
Gruss Karsten
Fahrrad->Fahrbahn

F. W.

unread,
Nov 28, 2019, 5:23:27 AM11/28/19
to
Am 27.11.2019 um 16:38 schrieb Uwe Sägebart:

>>>>> E-Loks fahren auf Schienen unter Fahrdraht und NICHT mit
>>>>> Batterien! Du verstehst schon, daß Du nicht zu Ende gedacht
>>>>> hast, gelle?

>>>> Doch, das war schon zu Ende gedacht: anstelle der elektrischen
>>>> Autos sollte man die Akkutechnik kritisieren.

>>> E-Auto und Akkutechnik sind nicht voneinander zu trennen.

>> Hattest Du nicht eben richtig erkannt, dass Loks nicht mit Akkus
>> fahren?

> Eine Lok ist ein E-Auto?

Doch daneben? Beide sind elektrisch betriebene Fahrzeuge. Dem
elektrischen Auto wird keine große Zukunft prophezeit von Leuten, die
seit Jahren mit der elektrischen Bahn fahren.

>>> Die Akkutechnik wird schon seit 100 Jahren kritisiert. Verändert
>>> hat sich nix, außer daß der Fehlschlag E-Auto schicker verpackt
>>> wird.

>> Ja, das hättest Du wohl gern. :-D

> Habe heute morgen in der Stadt einen schwarzen Tesla mit auswärtiger
> Nummer stehen sehen. Der stand eben bei der Heimfahrt immer noch.
> Hoffentlich nicht die Batterie alle....

Hier steht der Audi meines Nachbarn seit einer Woche. Hoffentlich nicht
der Sprit alle.

>> Wer nicht mit der Zeit geht, der geht - mit der Zeit.

> Dann bist Du sicher schon die Homoehe mit einem Mann eingegangen,
> denn nichts ist so altmodisch und von gestern, wie eine Frau zu
> heiraten!

Du brauchst kein Angst-Pippi zu machen. Das wird keine Pflicht.

FW

F. W.

unread,
Nov 28, 2019, 5:25:50 AM11/28/19
to
Am 27.11.2019 um 23:43 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:
> Hallo Frank,
>
> am Montag, 25 November 2019 10:22:26
> schrieb "F. W." <m...@home.com>:
>
>> Außer bei Software: Sicherheitslücken bei Windows sind z. B. heute
>> noch Alltag, obwohl Windows schon 30 Jahre alt ist.
>
> Wie schaffst du es, dass sich dein Windows 2.0 mit (Windows NT 10.0;
> WOW64; rv:68.0) meldet?
>
> MfG Hans-Jürgen
>

Willkommen in meiner virtuellen Maschine.

FW

F. W.

unread,
Nov 28, 2019, 5:27:21 AM11/28/19
to
Am 27.11.2019 um 16:34 schrieb Uwe Sägebart:

>> Ich weiß, das lese ich hier schon seit 22 Jahren. Von Leuten genau
>> erklärt, die seit Jahren nicht mehr online sind.

> Dann glaubst Du ans 1000jährige BRD-Reich?

Nein, die letzten, die das verkündeten, vergammelten etwas später auf
selbst gebastelten Schlachtfeldern.

> Die BRD ist ein Überbleibsel des letzten Jahrhunderts und wird bald
> verschwinden. Wie Kaiser, Weimar, 3. Reich, DDR ... BRD.

Ich schätze, eher werden Leute mit dieser Meinung verschwinden.

> Nichts währt ewig, nur das ewige Leben, das jeder hat, ob nun im Himmel
> oder in der Hölle.

Ah, ein Religionsfanatiker.

FW

Guntram Brausebad

unread,
Nov 28, 2019, 5:54:29 AM11/28/19
to
F. W. wrote:
> Am 27.11.2019 um 16:38 schrieb Uwe Sägebart:
>
>>>>>> E-Loks fahren auf Schienen unter Fahrdraht und NICHT mit
>>>>>> Batterien! Du verstehst schon, daß Du nicht zu Ende gedacht
>>>>>> hast, gelle?
>
>>>>> Doch, das war schon zu Ende gedacht: anstelle der elektrischen
>>>>> Autos sollte man die Akkutechnik kritisieren.
>
>>>> E-Auto und Akkutechnik sind nicht voneinander zu trennen.
>
>>> Hattest Du nicht eben richtig erkannt, dass Loks nicht mit Akkus
>>> fahren?
>
>> Eine Lok ist ein E-Auto?
>
> Doch daneben? Beide sind elektrisch betriebene Fahrzeuge. Dem
> elektrischen Auto wird keine große Zukunft prophezeit von Leuten, die
> seit Jahren mit der elektrischen Bahn fahren.

Die Bahn fährt mit O B E R L E I T U N G ! ! !

>> Dann bist Du sicher schon die Homoehe mit einem Mann eingegangen,
>> denn nichts ist so altmodisch und von gestern, wie eine Frau zu
>> heiraten!
>
> Du brauchst kein Angst-Pippi zu machen. Das wird keine Pflicht.

Angstpipi machen nur E-Autoimmobilisten wegen der Reichweitenangst ihrer
immer leeren Batterie, besonders im Winter, wenn sie vor Kälte an der
Ampel einpullern.

Guntram

Guntram Brausebad

unread,
Nov 28, 2019, 5:58:12 AM11/28/19
to
F. W. wrote:
> Am 27.11.2019 um 16:34 schrieb Uwe Sägebart:
>
>>> Ich weiß, das lese ich hier schon seit 22 Jahren. Von Leuten genau
>>> erklärt, die seit Jahren nicht mehr online sind.
>
>> Dann glaubst Du ans 1000jährige BRD-Reich?
>
> Nein, die letzten, die das verkündeten, vergammelten etwas später auf
> selbst gebastelten Schlachtfeldern.

Ja, als die BRD Serbien und Afghanistan überfiel, gab es auch tote
BRD-Soldaten.

>> Die BRD ist ein Überbleibsel des letzten Jahrhunderts und wird bald
>> verschwinden. Wie Kaiser, Weimar, 3. Reich, DDR ... BRD.
>
> Ich schätze, eher werden Leute mit dieser Meinung verschwinden.

Du bist echt so verblendet, an eine ewige BRD zu glauben?

Und die Leute, die die BRD untergehen sehen, sind schon Millionen.

Wohnst Du im Wald?

Guntram

Alexander Ausserstorfer

unread,
Nov 29, 2019, 2:03:24 PM11/29/19
to
Am 27.11.19 19:08, schrieb Karl Müller:
>
>Wir Radfahrer können doch froh sein, wenn es über 10°C warm ist. Dann
>brauchen wir keine Handschuhe.

Ich bin immer froh, wenn es unter Null Grad Celsius hat. Weil man dann nicht
mehr so schwitzen und unter der Regenkleidung nass werden muss...
eigentlich ist es hier immer zu warm.

A.

Ralph Aichinger

unread,
Nov 29, 2019, 2:40:16 PM11/29/19
to
Alexander Ausserstorfer <alexander.a...@eclipso.at> wrote:
> Ich bin immer froh, wenn es unter Null Grad Celsius hat. Weil man dann nicht
> mehr so schwitzen und unter der Regenkleidung nass werden muss...
> eigentlich ist es hier immer zu warm.

Von der Fahrbahn abgesehen: Eingefrorene Gang- und Bremsseile finde
ich scheiße.

Alexander Ausserstorfer

unread,
Nov 30, 2019, 6:10:42 AM11/30/19
to
Am 29.11.19 20:40, schrieb Ralph Aichinger:
>Alexander Ausserstorfer <alexander.a...@eclipso.at> wrote:
>> Ich bin immer froh, wenn es unter Null Grad Celsius hat. Weil man dann nicht
>> mehr so schwitzen und unter der Regenkleidung nass werden muss...
>> eigentlich ist es hier immer zu warm.
>
>Von der Fahrbahn abgesehen: Eingefrorene Gang- und Bremsseile finde
>ich scheiße.

Ich freilich auch. Aber was kann denn die Kälte dafür, was die
Fahrradgeschäfte einem da an Mist verkaufen??

Wolfgang Strobl

unread,
Dec 1, 2019, 11:48:18 AM12/1/19
to
Am 29 Nov 2019 19:03:22 GMT schrieb Alexander Ausserstorfer
<alexander.a...@eclipso.at>:

>Am 27.11.19 19:08, schrieb Karl Müller:
>>
>>Wir Radfahrer können doch froh sein, wenn es über 10°C warm ist. Dann
>>brauchen wir keine Handschuhe.
>
>Ich bin immer froh, wenn es unter Null Grad Celsius hat. Weil man dann nicht
> mehr so schwitzen und unter der Regenkleidung nass werden muss...

Regenkleidung habe ich auf dem Weg zur Arbeit nur in der Zeit benutzt,
als ich noch jung und unerfahren war. Später sah sie da so aus:
<https://www.mystrobl.de/Plone/radfahren/technik/komponenten/winterausruestung/IMG_1272.jpg/view.html>
(Nein, ich meine nicht die Schuhe und Akkus, sondern den Hind-Kombi, von
dem man hier nur die Hose sieht).

Wenn es deutlich unter Null und nicht regnet oder schneit, ist die Luft
so trocken, daß man mit geeigneter Kleidung auch dann nicht nass wird,
wenn man schnell fährt, weil der Schweiß verdampfen kann. Daß man auch
weniger schwitzt, ist klar. Wenn es regnet oder schneit, wird man so
oder so nass, da empfand ich es als erheblich angenehmer, nicht auch
noch in einer Plasikfolie gargekocht zu werden. Wichtig ist, nach vorne
einigermaßen windgeschützt zu sein. Bessere Jacken und Hosen sind so
aufgebaut, daß vorne ein dichteres Material oder eine Windstopper-Folie
Wind und Schlagregen abhält, während hinten mit Fleezematerial und
weniger dichtem Material dafür gesorgt wird, daß in gewissem Umfang die
feuchte Luft entweichen kann.

Problematisch wird es, wenn man nicht schnell fahren kann, etwa bei
Glätte. Am schlimmsten ist es bei Temperaturen um Null Grad, bei
Schneeregen oder schmelzendem Schnee, wenn man den Berg runter muß.
Dann wird man nass, friert und kommt nicht von der Stelle. Für diese
Fälle habe ich dann immer noch einen dünnen Plastikgewebeponcho in der
Packtasche gehabt und habe dann im Extremfall das Rad sogar geschoben.

Da mein Arbeitsplatz oben auf einem Hügel lag, kam das gelegentlich vor.
Nicht häufig genug, um Spikes lohnenswert zu machen, aber häufig genug,
um zumindest Winterreifen zu montieren.


> eigentlich ist es hier immer zu warm.

Das war damals auch meine Rede. Inzwischen ziehe ich altersbedingt aber
die höheren Temperaturen vor und habe mich sogar an recht hohe gewöhnt.
Eklig fand ich die Hitze bei Fahrten im Sommer damals hauptsächlich im
Verkehrsgewühl. Vom Ampelsprint zusätzlich erhitzt empfand ich die
aufgeheizte, viel Wärme abstrahlende Kühlerhaube eines Pkw als sehr
unangenehm. Auch hier wirken sich Streifen, bei denen sich Kfz auf
Tuchfühlung neben einen stellen, negativ aus.

Jörg "Yadgar" Bleimann

unread,
Dec 4, 2019, 10:17:51 PM12/4/19
to
Hi(gh)!

On 19.11.19 15:55, Gerd Schweizer wrote:

> So wie früher halt. Allerdings waren die Räder im Vergleich zu heute
> fürchterliche Kisten.

Sowas wie Rosinante "Hercules 1962" XXXII? Ich muss zu meiner Schande
gestehen, dass ich 2017 verweichlichterweise das olle Thompson-Tretlager
durch ein modernes gekapseltes habe austauschen lassen...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
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