ein unschönes Erlebnis:
Also, ich fahr letzten Samstag Fahrrad, und auf einmal blockiert das
Hinterrad. Ich hab' dann gesehen, dass das Schaltwerk eine Speiche
'gefangen' hatte. Ein Schaltwerk dreht sich natürlich nicht mit,
sondern bleibt irgendwann stehen. Ich habe dann die Speiche wieder aus
dem Käfig gepopelt, und bin weitergefahren, da ich sonst nichts
Auffälliges bemerkt habe. Ich konnte mir keinen Reim drauf machen.
Kurz drauf nochmal dasselbe, und dann noch ein drittes Mal. Beim
dritten Mal fuhr ich im kleinen Gang berauf, weswegen der Zug auf der
Kette ziemlich stark war. Da hat es dann außerdem noch die Speiche aus
der Felge gerupft, sowie das Schaltwerk und das Ausfallende verbogen
:-(
Erst zuhause ist mir aufgefallen, dass an der Kette eine Lasche
gebrochen war und etwas abstand. Vermutlich hat sich sie sich im
Schaltwerk verfangen und das Schaltwerk nach innen gezogen...
Bisher kannte ich kaputte Ketten nur so, dass sie beim Fahren gekracht
haben wie verrückt oder dass sie das Fahrrad gleich komplett verlassen
haben. So ein Kollateralschaden ist für mich neu, und vielleicht für
den einen oder anderen Mitleser auch.
N.
P.S.: Eine einfache Busfahrkarte Oberwiesenthal - Chemnitz kostet 7,60
EUR, iirc. Der Bus fährt samstags alle zwei Stunden.
--
Also, weeßde!
> P.S.: Eine einfache Busfahrkarte Oberwiesenthal - Chemnitz kostet 7,60
> EUR, iirc. Der Bus fährt samstags alle zwei Stunden.
wie groß ist eigentlich die Bereitschaft von Busfahrern des
Linienverkehrs, in solchen Fällen unbürokratisch fahruntaugliche
Fahrräder mitzunehmen? Ich habe gottseidank in dieser Hinsicht noch keine
Erfahrungen, aber schon häufiger mal darüber nachgedacht.
>wie groß ist eigentlich die Bereitschaft von Busfahrern des
>Linienverkehrs, in solchen Fällen unbürokratisch fahruntaugliche
>Fahrräder mitzunehmen? Ich habe gottseidank in dieser Hinsicht noch
>keine Erfahrungen, aber schon häufiger mal darüber nachgedacht.
München, Franz Josef Strauß-Flughafen, Samstag gegen 06:00 (2008)
Ich steige mit bepacktem Fahrrad als Einziger in den bis dato leeren
Gelenkbus, der gerade vorfährt.
Irgendwas kommt durch die Lautsprecher geblubbert.
"Wie bitte?"
"DU FÄHRST HIER NICHT MIT!"
Ja mei, samma wieda in Deitschland, gell?
Die Türken waren gestern irgendwie aufgeschlossener und hilfsbereiter.
Aber was solls, Urlaub ist zu Ende.
mein bisher einziger Versuch
Thomas
Das war kein Problem. Der Bus hatte so ein Eckchen, wo sonst auch
Kinderwagen, Rollstühle, Skier, Gepäckstücke, etc abgestellt werden.
Außerdem ist Oberwiesenthal touristisch voll erschlossen. Im Sommer
dürfte sowas öfter mal vorkommen. Solange nicht 10 oder 20 Leute ihre
Fahrräder mitnehmen wollen, sehe ich da keine Schwierigkeiten.
N.
--
Also, weeßde!
> Im RMV-Gebiet, das das ganze Hessen etwa südlich von Marburg umfaßt,
> ist Fahrradmitnahme in allen Verkehrmitteln grundsätzlich möglich
> (Fahrtauglichkeit ist m.W. keine Voraussetzung)
>
> Auch die Privatunternehmen, die für den RMV fahren, machen das kaum
> noch mit abgehalfterten Reisebussen, sondern mit liniengeeigneten
> Bussen, in denen ausreichend Stellflächen vorhanden sind.
letztes Jahr wollte ich wegen einer Panne im Taunus (RMV-Gebiet) mein
Rad im Bus der Gesellschaft ORN mitnehmen. Der Fahrer hat mich nicht
mitgenommen, obwohl der Bus leer war und auch genug Stellfläche
vorhanden gewesen wäre. An der Fahrertür klebte ein Schild
"Fahrradmitnahme nicht möglich", das irgendwie selbst gemacht aussah.
Gruß,
Alexander
> On Sat, 29 Jan 2011 09:18:56 +0000, Nico Hoffmann wrote:
> wie gro� ist eigentlich die Bereitschaft von Busfahrern des
> Linienverkehrs, in solchen F�llen unb�rokratisch fahruntaugliche
> Fahrr�der mitzunehmen?
M�nchen, Trudering Bahnhof. Ich will mit meinem Kinesis-MTB in den 192er
Richtung Friedenspromenade einsteigen, weil der /&"�(/%$("$/!
Kevlarfaltreifen von Ritchey schon wieder platt ist. Und zwar vorne *UND*
hinten. Notlaufeigenschaften nicht vorhanden.
Der Busfahrer hat mich auch ausnahmsweise nicht mitfahren lassen, ich bin
auf der Felge heimgeeiert. Waren ja nur noch 5 Kilometer, das mu� eine
Alufelge schon aushalten.
> Ich habe gottseidank in dieser Hinsicht noch keine Erfahrungen, aber
> schon h�ufiger mal dar�ber nachgedacht.
Tip: Immer stabiles Schlo� und Flickzeug dabeihaben, ggfs. sp�ter vor Ort
reparieren oder K�figfahrzeug aktivieren. Busfahren mit dem Rad ist eine
Lotterie. Aber auch die U- und S-Bahnen haben es in sich: Wer kein Bargeld
oder die idiotische "Besser-als-Bargeld-Geldkarte" sondern nur eine
regul�re Streifenkarte dabei hat, wird leider schwarzfahren m�ssen - d. h.
ohne Fahrradtageskarte.
Ciao,
Volker
--
@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net
Hier in Berlin gibt es alle Varianten (wobei ich nicht genau weiß, wie
die Vorschriften dazu aussehen). Letztlich hängt es wohl vom einzelnen
Fahrer ab, ob der gewillt ist, ein Rad mitzunehmen.
Vor etwa zehn Jahren hatte ich mal das Unglück, bei einer abendlich
Ausfahrt hintereinander drei Platten zu haben, womit mir dann das
Flickzeug ausging und ich (mit Systemschuhen selbstverständlich) zurück
schieben durfte. Irgendwann erbarmte sich ein freundlicher Autofahrer
und brachte mich zumindest bis zum berliner Stadtrand, das hat mir ca. 6
km Fußweg erspart. Dann sehe ich in kurzer Entfernung die Endhaltestelle
eines Busses mit dort stehendem Bus. Ich also flugs hingelaufen (so
schnell das mit den Schuhplatten und einem auf Felge rollenden Rennrad
eben geht) und dann schnaufend den Fahrer gefragt, wann er abfährt und
ob ich mitfahren kann. Seine kaltlächelnde Antwort: Abfahrt in ein paar
Minuten, aber das Fahrrad nehm ich nicht mit. :<
Es war inzwischen gegen 22 Uhr und ich wette, der hatte zumindest bis
zur nächsten U-Bahn Station eine ruhige Leerfahrt vor sich. Also durfte
ich dann doch noch 3 km bis zur U-Bahn schieben. Für ne Taxe hatte ich
kein Geld bei.
Anderer Fall: mitten in der Stadt, Platten an einem ehemaligen
Postfahrrad. Bus normal gefüllt aber Stellfläche am mittleren Einstieg
frei. Konnte mit dem wuchtigen Rad einsteigen und mich heimfahren
lassen. Kein Problem. Nicht mal die anderen Fahrgäste haben gemurrt,
obwohl das Rad den Ausstieg ein bissl behindert hat.
Gruß
Ben
> letztes Jahr wollte ich wegen einer Panne im Taunus (RMV-Gebiet) mein Rad
> im Bus der Gesellschaft ORN mitnehmen. Der Fahrer hat mich nicht
> mitgenommen, obwohl der Bus leer war und auch genug Stellfl�che vorhanden
> gewesen w�re. An der Fahrert�r klebte ein Schild "Fahrradmitnahme nicht
> m�glich", das irgendwie selbst gemacht aussah.
...sicher eine Verschw�rung.
Klaus
In Houston haben alle Busse vorne einen Fahrradgepᅵcktrᅵger vor der
Frontscheibe, auf den zwei Fahrrᅵder passen. Zusᅵtzliche Kosten scheinen
dadurch nicht zu entstehen. Fand ich gut, bei miesem Wetter wird das Rad
halt nass.
Ralph
--
If the future isn't bright, at least it's colourful.
Nicht schreiben kᅵnnen: http://lestighaniker.de/
>wie gross ist eigentlich die Bereitschaft von Busfahrern des
>Linienverkehrs, in solchen Faellen unuerokratisch fahruntaugliche
>Fahrraeder mitzunehmen? Ich habe gottseidank in dieser Hinsicht noch keine
>Erfahrungen, aber schon haeufiger mal darueber nachgedacht.
Freiburger Verkehrs AG: null.
Auch das fahrunfaehige Rad um 23:00 Uhr an der Endhaltestelle der Tram
Linie 1 wurde, obwohl es bis zur anderen Endhaltestelle drin geblieben waere,
und die Tram leer war, kategorisch abgelehnt. Natuerlich zurecht, die nehmen
auch offiziell keine Raeder mit :-(
Viele Gruesse
Christoph Gartmann
P.S.: mitterlweile gibt es hier die mobile Fahrradwerkstatt, aber was die
zu einem Anruf um 23:00 Uhr sagt, habe ich noch nicht probiert ;-)
--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -80464
Immunbiologie und Epigenetik
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html
> P.S.: mitterlweile gibt es hier die mobile Fahrradwerkstatt, aber was die
> zu einem Anruf um 23:00 Uhr sagt, habe ich noch nicht probiert ;-)
So ähnlich?:
http://www.yehudamoon.com/index.php?date=2010-10-15
SCNR
Wolfgang
> Tip: Immer stabiles Schloß und Flickzeug dabeihaben,
Ich hatte sogar eine komplette Werkzeugtasche mit, mit *richtigem*
Werkzeug drin. Ein Schloß ist ohnehin am Fahrrad.
Aber es gibt Situationen, da hilft alles nichts.
> ggfs. später vor Ort
> reparieren oder Käfigfahrzeug aktivieren.
Das wäre Plan B gewesen. Mit dem Bus ohne Fahrrad nach hause fahren
und das Auto aus der Garage holen.
N.
--
Also, weeßde!
In Muenchen muss fuer Fahrraeder extra bezahlt werden?
Da lobe ich den Hamburger VV,
http://www.hvv.de/wissenswertes/fahrradfahrer/fahrradmitnahme/
Wie ist es in anderen Staedten?
Eike
--
PGP/OpenPGP/GnuPG encrypted mail preferred in all private communication.
Key ID: 0x293C05FD - 997A 4C60 CE41 0149 0DB3 9E96 2F1A D073 293C 05FD
> wie groß ist eigentlich die Bereitschaft von Busfahrern des
> Linienverkehrs, in solchen Fällen unbürokratisch fahruntaugliche Fahrräder
> mitzunehmen? Ich habe gottseidank in dieser Hinsicht noch keine
> Erfahrungen, aber schon häufiger mal darüber nachgedacht.
Gehört in der Steiermark bei Überlandbussen kostenlos zum Service, wenn das
Gerät denn in den Kofferraum passt. Das recht sperrige vsf-Randonneur passt
jedenfalls.
Ah, danke. Die Unsitte der Erhebung eines zusaetzlichen
Befoerderungsentgeltes ist recht weit verbreitet.
Aus kundigem Munde, genauer dem Omnibusverband wurde mir zugetragen das
es in Thüringen offen und unbürokratisch nach Möglichkeiten gehandhabt
wird. Bis auf 2 Unternehmen die sich gegen die Fahrradmitnahme sträuben.
Auf einigen Strecken, gerade im Hügeligen, wurden allerdings Tarife, also
Fahrkahrten für Räder eingeführt, weil es sich zeigte das Radfahrer gern
mit dem Bus den Hügel rauffuhren um dann den Downhill zu geniessen.
Radhalter nach Schweizer Vorbild w[u|e]rden AFAIR auch getestet.
Ansprechpartner mit Übersicht ist der regional zuständige Omnibusverband
hier z.B. http://www.omnibusverband.de/
Die freuen sich sicher auch über Feedback zur Fahrradmitnahme.
Hierzugegend wurde auch erkannt das Busse im Kombination mit dem Rad ein
Modell für die Mobilität der Zukunft gerade im ländlichen Raum sind, ob
nun Mitnahme oder aber Infrastrukturmaßnahmen wie zentrale Haltestellen
mit überdachten Abstellanlagen.
Um den verkehrspolitischen Werbeblock zu vollenden noch ein Hinweis auf
http://www.autofasten.de wo es auch um dieses Thema geht. Verzicht aufs
Auto, Nachdenken, Meditieren und Ausprobieren alternativer
Mobilitätswerkzeuge - auch in Kombination.
Grüße,
ervin
--
Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer
Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem
Dreirad unbeschwert überall hinkommt.
- Enrique Peñalosa (abgeschrieben bei Michael Wilch)
Z�hlt ein defektes Fahrrad �berhaupt als Fahrrad? Oder z�hlt das bereits
als Schrotthaufen? Oder noch anders: Wie kaputt mu� das Fahrrad sein, um
dort als Schrotthaufen anerkannt zu werden? ;-)
--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
> Kurz drauf nochmal dasselbe, und dann noch ein drittes Mal. Beim
> dritten Mal fuhr ich im kleinen Gang berauf, weswegen der Zug auf der
> Kette ziemlich stark war.
Das nenne ich mutig. Nachdem die Schaltung bereits zwei mal in die
Speichen geraten ist, auch noch das Zahnrad zu benutzen, das sich am
nᅵchsten an den Speichen befindet.
> Erst zuhause ist mir aufgefallen, dass an der Kette eine Lasche
> gebrochen war und etwas abstand. Vermutlich hat sich sie sich im
> Schaltwerk verfangen und das Schaltwerk nach innen gezogen...
Das ist ein interessanter Erklᅵrungsversuch. Es ist aber eher
wahrscheinlich, dass die Kette kaputt gegangen ist, als das Schaltwerk
das dritte mal in Speichen geraten ist und, wie du so schᅵn formuliert
hast, eine Speiche aus der Felge gerupft wurde.
Ab mehr als 20" Reifengröße, ja. Das Liegerad kommt also umsonst mit. In
Bussen und Trams werden nur gefaltete Klappräder transportiert. Auch
umsonst.
Ansonsten kostet die Tageskarte 2,50, die gilt aber für das ganze Gebiet
des MVV.
Ralph
--
If the future isn't bright, at least it's colourful.
Nicht schreiben können: http://lestighaniker.de/
> Am 29.01.2011 10:18, schrieb Nico Hoffmann
>
>> Kurz drauf nochmal dasselbe, und dann noch ein drittes Mal. Beim
>> dritten Mal fuhr ich im kleinen Gang berauf, weswegen der Zug auf der
>> Kette ziemlich stark war.
>
> Das nenne ich mutig. Nachdem die Schaltung bereits zwei mal in die
> Speichen geraten ist, auch noch das Zahnrad zu benutzen, das sich am
> nᅵchsten an den Speichen befindet.
Es gab, wie gesagt, vor Ort keinen Befund.
>> Erst zuhause ist mir aufgefallen, dass an der Kette eine Lasche
>> gebrochen war und etwas abstand. Vermutlich hat sich sie sich im
>> Schaltwerk verfangen und das Schaltwerk nach innen gezogen...
>
> Das ist ein interessanter Erklᅵrungsversuch. Es ist aber eher
> wahrscheinlich, dass die Kette kaputt gegangen ist, als das Schaltwerk
> das dritte mal in Speichen geraten ist und, wie du so schᅵn formuliert
> hast, eine Speiche aus der Felge gerupft wurde.
Aus welchem Grund soll denn dann das Schaltwerk in die Speichen
geraten sein?
N.
--
Also, weeᅵde!
>
> Aus welchem Grund soll denn dann das Schaltwerk in die Speichen
> geraten sein?
>
Die Schaltung war verbogen oder es lag an der berühmten Einstellschraube
"L".
http://www.sheldonbrown.com/german/derailer-adjustment.html#rear
Und das passiert mittendrin unterwegs einfach so, nachdem der ganze
Krempel mindestens 1000km völlig unauffällig gelaufen ist?
Das kann ich mir nicht vorstellen.
N.
--
Also, weeßde!
>Bernhard Kraft schreibt:
>
>> Am 29.01.2011 19:35, schrieb Nico Hoffmann:
>>
>>>
>>> Aus welchem Grund soll denn dann das Schaltwerk in die Speichen
>>> geraten sein?
>>>
>> Die Schaltung war verbogen oder es lag an der berühmten
>> Einstellschraube "L".
>
>Und das passiert mittendrin unterwegs einfach so, nachdem der ganze
>Krempel mindestens 1000km völlig unauffällig gelaufen ist?
Ganz ähnlich verhielt sich meine Schaltung diesen Sommer. Die letzte
Aktion "ich schleife mein Rad durch ungebahnten Wald" lag da bereits
~ 500 km zurück, etwas anderes hatte ich seitdem meinem Rad nicht
angetan. Keine Ahnung, was da passiert war.
Ein wenig richtete ich den Kettenspanner mit roher Gewalt, aber das
größte Ritzel zu benutzen blieb trotzdem heikel.
?
Thomas
Meistens verbiegt nicht die Schaltung sondern das Schaltauge.
>> http://www.sheldonbrown.com/german/derailer-adjustment.html#rear
>
> Und das passiert mittendrin unterwegs einfach so, nachdem der ganze
> Krempel mindestens 1000km völlig unauffällig gelaufen ist?
>
> Das kann ich mir nicht vorstellen.
Das Schaltauge kann schon vor Antritt deiner Fahrt verbogen gewesen sein.
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Das haben sie in San Jose auch. Zudem gibt es in der Mitte beim Einsteig noch
ein Art Halterung, in die man zwei Raeder einhaengen kann. Die bleiben dann
trocken. Der Transport kostet nichts.
Viele Gruesse
Christoph Gartmann
Konnte ich mir damals auch nicht. Rad war etliche tausend km
gelaufen. Als ich mal eben kurz einen Stopp beim Geldautomaten
der Bank machte, schwungvoll runterschaltete, an den
Fahrbahnrand fuhr und bremste, machte es KNURPS. Schaltwerk
in die Speichen, eine mitgenommen, Käfig vom Schaltwerk so
richtig putt, Schaltauge schräg.
Was war passiert? Genau in dem Moment, als ich in einem Rutsch
über mehrere Gänge runterschaltete, bin ich über 'nen Gulli
gefahren. Und wegen einer vermutlich damals auch nicht exakt
eingestellten inneren Anschlagsbegrenzung hat das Schaltwerk
dann ein wenig rumgeschlackert und ist eben in die Speichen
gekommen. Das war's dann.
Daniel
>Übrinx ist im Stadtgebiet Frankfurt während der Hauptverkehrszeiten
>die Fahrradmitnahme NICHT erlaubt. Vor längerer Zeit standen an
>einigen U-Bahnhöfen RMV-Mitarbeiter, die fahrradmitnahmeheischende
>Fahrgäste darauf hinwiesen und am Entern des Zuges hinderten, aber das
>wurde wohl schnell wieder aufgegeben.
Das wird leider nicht (mehr) praktiziert. Es kommen Radfahrer an die
Straßenbahnhaltestelle geradelt, fahren drei bis vier Haltestellen mit
und radeln dann weiter. Das spart Kraft, auch im Berufsverkehr.
Außerdem wundere ich mich immer wieder, wieviele Fahrräder bei wenig
Regen sofort kaputtgehen und in der Straßenbahn transportiert werden
müssen.
Grüße
-JJ
> Aus welchem Grund soll denn dann das Schaltwerk in die Speichen
> geraten sein?
>
Das ist eben die Kombination unglᅵcklicher Umstᅵnde. Manchmal hat man
eine Erklᅵrung dafᅵr wie Daniel Roedding, manchmal nicht. An meinem
ersten Rennrad hatte ich noch eine Schutzscheibe. Die fand ich natᅵrlich
"uncool" und habe sie entfernt und das spᅵter bereuen dᅵrfen.
Da ich schon etwas lᅵnger dabei bin, habe ich mir nie angewᅵhnt unter
voller Last zu schalten und damit zwar nicht immer das Einfᅵdeln der
Schaltung in die Kette verhindern kᅵnnen, aber immerhin bisher noch kein
Schaltauge zerstᅵrt.
Ob ich es noch erlebe, dass die idiotensichere Kettenschaltung erfunden
wird?
Nun ja, in Bahnen werktags nicht 6-9 und 16-18 Uhr und nicht in allen
Bussen und erst nach 19 Uhr. In der Großstadt kann man sich aber relativ
schnell Mechanikerhilfe besorgen. Problematisch wird es erst in der Pampa.
> Vor etwa zehn Jahren hatte ich mal das Unglück, bei einer abendlich
> Ausfahrt hintereinander drei Platten zu haben, womit mir dann das
> Flickzeug ausging und ich (mit Systemschuhen selbstverständlich) zurück
> schieben durfte. Irgendwann erbarmte sich ein freundlicher Autofahrer
> und brachte mich zumindest bis zum berliner Stadtrand, das hat mir ca. 6
> km Fußweg erspart. Dann sehe ich in kurzer Entfernung die Endhaltestelle
> eines Busses mit dort stehendem Bus. Ich also flugs hingelaufen (so
> schnell das mit den Schuhplatten und einem auf Felge rollenden Rennrad
> eben geht) und dann schnaufend den Fahrer gefragt, wann er abfährt und
> ob ich mitfahren kann. Seine kaltlächelnde Antwort: Abfahrt in ein paar
> Minuten, aber das Fahrrad nehm ich nicht mit. :< Es war inzwischen gegen
> 22 Uhr und ich wette, der hatte zumindest bis zur nächsten U-Bahn
> Station eine ruhige Leerfahrt vor sich. Also durfte ich dann doch noch 3
> km bis zur U-Bahn schieben. Für ne Taxe hatte ich kein Geld bei.
Kann sein, als Busfahrer geht das Mitgefühl für Notfälle allmählich
verloren, wenn bei der Mehrzahl der Stadtradler bereits das
Notfallprogramm einsetzt, nachdem der erste Regentropfen auf die teure
Frisur gefallen ist.
> Nun ja, in Bahnen werktags nicht 6-9 und 16-18 Uhr
Verstaendlich, zu den Zeiten ist meistens kein Platz fuer Fahrraeder.
> und nicht in allen Bussen
Wenn du die nicht aufgefuehrten Buslinien kennst weisst du warum. Aber
selbst in denen ist bei Platz und kulantem Fahrer manchmal eine Mitnahme
moeglich.
> und erst nach 19 Uhr.
Steht dort nicht, ist auch nicht der Fall, ausser bei viel
frequentierten Buslinien wo eine Mitnahme immer fallabhaengig sein kann
und vor dieser Uhrzeit eh kein Platz ist.
> Radhalter nach Schweizer Vorbild w[u|e]rden AFAIR auch getestet.
Dazu folgender neuer Beitrag:
http://www.jenapolis.de/100336/ovs-pvg-und-ovo-erweitern-fahrradmitnahme/
(abgebildet ist aber der Bus mit Fahrrad-Großraum drinnen).
--
Viele Grüße, Thomas
Manchen Busfahrern traue ich durchaus zu, den Unterschied zwischen
Bequemlichkeit und tatsächlichem Schaden erkennen zu können. Aber die
Fähigkeit mitdenken zu können ist (zumindest damals) offenbar keine
Voraussetzung gewesen für die Anstellung als Fahrer. Inzwischen gibt
(oder gab?) es ja das Freundlichkeitserhöhungsprogramm für berliner
Busfahrer, da deren schnoddrige und bisweilen kundenfeindliche Art schon
weltweiten Ruf genoß.
Gruß
Ben
> Am 29.01.2011 19:35, schrieb Nico Hoffmann:
>
>> Aus welchem Grund soll denn dann das Schaltwerk in die Speichen
>> geraten sein?
>>
>
> Das ist eben die Kombination unglücklicher Umstände. Manchmal hat man
> eine Erklärung dafür wie Daniel Roedding, manchmal nicht.
Hm. Dreimal hintereinander auf vielleicht 5 oder 8 Kilometer und dann
die ver***** Lasche, und das soll dann "die Kombination unglücklicher
Umstände" sein?
> Da ich schon etwas länger dabei bin, habe ich mir nie angewöhnt unter
> voller Last zu schalten und damit zwar nicht immer das Einfädeln der
> Schaltung in die Kette verhindern können, aber immerhin bisher noch kein
> Schaltauge zerstört.
Ich hab' in dem Moment gar nicht geschaltet.
> Ob ich es noch erlebe, dass die idiotensichere Kettenschaltung erfunden
> wird?
Es könnte sein, dass ich an einem alltagstauglichen Rad eine
Rohloff(?)-Nabenschaltung will, und dazu eine vollständig gekapselte
Kette. Müßte ich halt ausprobieren. Wenns nur nicht so sauteuer wäre :-(
N.
--
Also, weeßde!
F�r ein paar Idioten lohnt sich keine Sonderentwicklung.
Das rechnet sich f�r die Hersteller nun wirklich nicht. ;o}
Beste Gr��e -HaSCNRald-
--
Die Dinger in gelb habe ich letztens bei der Demontage eines
Marathon Plus abgebrochen. Beide.
>Dann hast du etwas flacsh gemacht. Die sind unzerbrechlich.
[M. Wilch und Chr. Strauch in drf �ber taugliche Reifenheber]
> Voraussetzung gewesen f�r die Anstellung als Fahrer. Inzwischen gibt
> (oder gab?) es ja das Freundlichkeitserh�hungsprogramm f�r berliner
> Busfahrer, da deren schnoddrige und bisweilen kundenfeindliche Art schon
> weltweiten Ruf geno�.
Du verwechselst das nicht mit den Wiener Verkehrsbetrieben ;)
Oder kann es sein, dass dies ein Eigenschaft der Mitarbeiter des
�ffentlichen Verkehrs in Bundeshauptst�dten ist?
SCNR
Christian
OK Kette am unteren Pulley blockiert und ausprobiert, mit Beinkraft
vorstellbar, das Schaltwerk so rumzuwᅵrgen daᅵ es in die Speichen kommt
(Erklᅵrt dann einige Schaltwerksabrisse) Bedeutet aber (zumindest hier)
Auge verbogen ᅵber eingerissen bis gebrochen.
Stutzig macht mich, daᅵ das Hinterrad blockiert und eine Weiterfahrt
mᅵglich ist.
Daᅵ eine Speiche ausreisst ist auch sehr ungewᅵhnlich.
Schlechte Felge?
Fᅵr gewᅵhnlich bedeutet sowas eine verbogene Speiche und ein stark
verbogenes oder abgerissenes Schaltauge.
Auch unverbogene Speichen und ein tordierter Schaltkᅵfig sind mir bekannt.
Kommerziell waren die Weiterentwicklungen der Kettenschaltung sehr
erfolgreich, Die Rasterschaltung und Hyperglide haben den Marktanteil
der Kettenschaltung enorm erweitert. Die Nabenschaltung hat aber mit
mehr Gängen dagegen gehalten und ist momentan im wieder im Aufwind.
Wenn jetzt eine Kettenschaltung auf den Markt kommen würde, die man
nicht mehr einstellen muss, rechne ich mit einem kommerziellen Erfolg
dieser Sonderentwicklung.
Die Kettenschaltung wird natürlich nur die Nabenschaltung verdrängen
können, wenn sie genauso wartungsarm laufen würde.
Ich sehe keine Notwendigkeit der Verdrängung.
Jedes der Systeme hat eine gewichtige Berechtigung und noch ein
bescheidenes Entwicklungspotential im Rahmen seine Vor- und Nachteile.
Die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von Schaltungsketten kann
eventuell noch gegenüber dem Jetztstand gesteigert werden, auch die
Anfälligkeit des Schaltwerkes gegen starken Seitbeschleunigungen wird
wohl im Bereich des möglichen liegen. Seine Resistenz gegen starke
Verwindungen auch, nicht aber seine Exponiertheit. Die Kette vor
abrasivem Dreck zu schützen wird man auch kaum besser in den Griff
bekommen als zur Zeit. Damit ist das weitgehend erschöpft.
Es wird aber immer leichter bleiben als Schaltnaben mit auch nur
annäherndem Übersetzungsumfang, denn beides ist abhängig von dem
Verhälntis von Festigkeit zu Gewicht des verwendeten Materials.
Wenn du eine Rohloff leichter machen wirst können, wird das Material,
das das ermöglicht auch eine Record, eine XX oder XTR leichter oder
Widerstandsfähiger machen. Rohloff, Nu Vincis, Hammerschmidt, Gearbox
oder Schlumpf musst du immer über ein Mehrgewicht und in der Regel eine
Entfaltungseinbusse erkaufen.
Gibt es �berhaupt noch normale Ritzel, die nicht schon ab Werk so
aussehen, als h�tten sie schon 20000 km hinter sich, und Schaltungen
ohne Rasterung?
> Wenn jetzt eine Kettenschaltung auf den Markt kommen w�rde, die man
> nicht mehr einstellen muss,
Alles schon mal dagewesen: Einfach nicht rastern. Das Einstellen
beschr�nkt sich auf die Endanschlagschrauben und ist erstens nicht
allzu kritisch und zweitens mit dem Taschenmesser jederzeit zu
berichtigen.
> rechne ich mit einem kommerziellen Erfolg dieser Sonderentwicklung.
Ich nicht, ist nicht "hipp", "in", "cool", was auch immer, genug.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>
> Am 29.01.2011 10:18, schrieb Nico Hoffmann:
>> Kurz drauf nochmal dasselbe, und dann noch ein drittes Mal. Beim
>> dritten Mal fuhr ich im kleinen Gang berauf, weswegen der Zug auf der
>> Kette ziemlich stark war. Da hat es dann außerdem noch die Speiche aus
>> der Felge gerupft, sowie das Schaltwerk und das Ausfallende verbogen
>> :-(
>>
>> Erst zuhause ist mir aufgefallen, dass an der Kette eine Lasche
>> gebrochen war und etwas abstand. Vermutlich hat sich sie sich im
>> Schaltwerk verfangen und das Schaltwerk nach innen gezogen...
> Daß die Lasche zwar einerseits durch den Käfig läuft, andererseits aber
> in der Lage ist eine Speiche zu fangen wollte sich mir nicht sofort
> aufdrängen.
Natürlich nicht. Die Speiche hing ja im Käfig, nicht in der Kette.
> OK Kette am unteren Pulley blockiert und ausprobiert, mit Beinkraft
> vorstellbar, das Schaltwerk so rumzuwürgen daß es in die Speichen kommt
> (Erklärt dann einige Schaltwerksabrisse) Bedeutet aber (zumindest hier)
> Auge verbogen über eingerissen bis gebrochen.
Eben :-)
> Stutzig macht mich, daß das Hinterrad blockiert und eine Weiterfahrt
> möglich ist.
Das Zeug hält schon eine Menge aus. Aber beim Schaltwerk wunderts mich
auch ein bischen. Das hat erst der dritte Vorfall dahingerafft.
> Daß eine Speiche ausreisst ist auch sehr ungewöhnlich.
> Schlechte Felge?
Nein, der Nippel ist abgerissen. Felge und Speiche haben es
überstanden, die Felge war natürlich krumm, weil dann der Zug einer
Speiche fehlte. Am Laufrad habe ich wirklich nur einen neuen Nippel
einbauen müssen.
N.
--
Also, weeßde!
>> Wenn jetzt eine Kettenschaltung auf den Markt kommen würde, die man
>> nicht mehr einstellen muss,
>
> Alles schon mal dagewesen: Einfach nicht rastern. Das Einstellen
> beschränkt sich auf die Endanschlagschrauben und ist erstens nicht
> allzu kritisch und zweitens mit dem Taschenmesser jederzeit zu
> berichtigen.
auf so einer Schaltung von Sachs bin ich von 1984 bis etwa 2000 über
30000km gefahren. Es war das billigste Modell am Markt und hat nie
Probleme gemacht. Schalten nach Gehör :-)
Bei meiner jetzigen Shimano Tigra drehe ich häufiger an der
Einstellschraube herum, weil mir das Gerassel auf den Nerv geht.
Gruß,
Alexander
> Inzwischen gibt
> (oder gab?) es ja das Freundlichkeitserhöhungsprogramm für berliner
> Busfahrer, da deren schnoddrige und bisweilen kundenfeindliche Art schon
> weltweiten Ruf genoß.
Kann ja nicht jeder so freundlich sein, wie der Kölner Busfahrer, den ich
während der Fahrt irgendwas zum Fahrkartenautomaten fragen mußte und der
mir dann riet, mit dem Kauf noch bis zur nächsten Haltestelle zu warten,
da dann nur noch eine Kurzstrecke zu lösen war. So was bleibt in
Erinnerung (genauso wie der Berliner Umgangston im Bus - besser nicht
versuchen, hinten einzusteigen wie in HH!)
> Kann ja nicht jeder so freundlich sein, wie der Kölner Busfahrer, den ich
> während der Fahrt irgendwas zum Fahrkartenautomaten fragen mußte und der
> mir dann riet, mit dem Kauf noch bis zur nächsten Haltestelle zu warten,
> da dann nur noch eine Kurzstrecke zu lösen war.
Du bist offenbar an einen der netten geraten. Das kann aber auch ganz
anders laufen.
> So was bleibt in
> Erinnerung (genauso wie der Berliner Umgangston im Bus - besser nicht
> versuchen, hinten einzusteigen wie in HH!)
Als ich seinerzeit das erste Mal in Belin war:
Ich sitze im Bus, der hält an der Haltestelle, Tür vorne öffnet sich.
Ein altes Mütterchen zum Busfahrer: "Können Sie mir bitte sagen, ob der
Bus nach $STADTTEIL-DEN-ICH-VERGESSEN-HAB fährt?" Busfahrer: "Wo der Bus
hinfährt, steht vorne drauf. Unnu gehmse die Tür frei, ick hab noch was
vor heute."
Ja, das bleibt in Erinnerung...
Gruß,
Michael
Die Unterrohr- und Lenkerendhebel von Shimano lassen sich noch immer
auch ohne Rasterung betreiben. Aktuell nur noch DuraAce, aber
durchaus bezahlbar.
--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei
[...]
> Aus welchem Grund soll denn dann das Schaltwerk in die Speichen
> geraten sein?
Schaltauge durch einen Rempler o.ᅵ. verbogen oder Begrenzung des
Schaltwerks in Richtung Speichen nicht (mehr) richtig eingestellt.
[...]
> Die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von Schaltungsketten kann
> eventuell noch gegenüber dem Jetztstand gesteigert werden, auch die
> Anfälligkeit des Schaltwerkes gegen starken Seitbeschleunigungen wird
> wohl im Bereich des möglichen liegen. Seine Resistenz gegen starke
> Verwindungen auch, nicht aber seine Exponiertheit. Die Kette vor
Nun ja - Shimano hat mit den "Shadow"-Schaltwerken ja gezeigt, dass man
die Exponiertheit zumindest verbessern kann.
> Gibt es überhaupt noch normale Ritzel, die nicht schon ab Werk so
> aussehen, als hätten sie schon 20000 km hinter sich,
Wenn du mit 5-fach Schraubkränzen zufrieden ist, ja.
Haben die bei denen nicht wie SRAM auf die Feder im oberen
Schaltwerkgelenk verzichtet?
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Wenn das Ausfallende durch einen "Rempler" so verbogen ist, daß das
Schaltwerk in die Speichen ragt, wie bekommt man dann das Hinterrad
noch da hinein?
Fᅵr den Straᅵengebrauch ist die Exponiertheit ein untergeorndetes Kriterium.
> Am 01.02.11 13:57 schrieb Arno Welzel:
>>
>> Nun ja - Shimano hat mit den "Shadow"-Schaltwerken ja gezeigt, dass man
>> die Exponiertheit zumindest verbessern kann.
>
> Haben die bei denen nicht wie SRAM auf die Feder im oberen
> Schaltwerkgelenk verzichtet?
Ja. Siehe auch:
<http://www.gravity-slaves.co.uk/?a=408>
Fahrrad Richter hat die zumindest im Angebot - ob sie lieferbar sind,
weiß ich aber nicht (vermutlich nicht):
<http://www.fahrrad-richter.de/product_info.php?products_id=1544>
Wieso "hinein bekommen"? Das Hinterrad ist doch schon eingebaut.
Danke, das sieht nach dem normalen Shimano-Kranz aus. Der ist
tatsächlich einigermaßen haltbar.
Danke. Damit wie SRAM mangels Selbsteinstellung auf den passenden
Abstand zum jeweiligen Ritzel nur für MTB-Zahnkränze geeignet.
Eigentlich ein Rückschritt, Shimono waren die ersten die zwei
Spannfedern (Patent Huret) mit Schrägparallelogramm (Patent Suntour)
kombiniert hatten.
> >>> Nun ja - Shimano hat mit den "Shadow"-Schaltwerken ja gezeigt, dass man
> >>> die Exponiertheit zumindest verbessern kann.
> >>
> >> Haben die bei denen nicht wie SRAM auf die Feder im oberen
> >> Schaltwerkgelenk verzichtet?
> >
> > Ja. Siehe auch:
> > <http://www.gravity-slaves.co.uk/?a=408>
>
> Danke. Damit wie SRAM mangels Selbsteinstellung auf den passenden
> Abstand zum jeweiligen Ritzel nur für MTB-Zahnkränze geeignet.
Gut, dass davon meine Ultegra-Kassette nichts weiss :-)
Die harmoniert hervorragend mit einem XT Shadow Schaltwerk.
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
11-23 oder 11-28?
> >> Danke. Damit wie SRAM mangels Selbsteinstellung auf den passenden
> >> Abstand zum jeweiligen Ritzel nur für MTB-Zahnkränze geeignet.
> >
> > Gut, dass davon meine Ultegra-Kassette nichts weiss :-)
>
> 11-23 oder 11-28?
11-27
> Am 02.02.11 12:09 schrieb Arno Welzel:
>> Am 2011-02-01 19:35, schrieb Gerald Eíscher:
>>
>>> Am 01.02.11 13:57 schrieb Arno Welzel:
>>>>
>>>> Nun ja - Shimano hat mit den "Shadow"-Schaltwerken ja gezeigt, dass man
>>>> die Exponiertheit zumindest verbessern kann.
>>>
>>> Haben die bei denen nicht wie SRAM auf die Feder im oberen
>>> Schaltwerkgelenk verzichtet?
>>
>> Ja. Siehe auch:
>> <http://www.gravity-slaves.co.uk/?a=408>
>
> Danke. Damit wie SRAM mangels Selbsteinstellung auf den passenden
> Abstand zum jeweiligen Ritzel nur für MTB-Zahnkränze geeignet.
> Eigentlich ein Rückschritt, Shimono waren die ersten die zwei
> Spannfedern (Patent Huret) mit Schrägparallelogramm (Patent Suntour)
> kombiniert hatten.
Nun ja - an einem Fahrrad ändert man die Ritzelabstufung ja eher selten
bis nie. Und wenn dann das Schaltwerk genau zu der Abstufung passt, die
man ohnehin benutzen will, finde ich diese Ausführung eher von Vorteil -
der Schaltzug muss keinen zusätzlichen Bogen machen und es muss nicht
oberhalb des Schaltwerks Platz für die sich rauf/runter bewegende
Schaltzughülle freigehalten werden.
Es könnte evtl. noch eine zweite Variante für engere Ritzelabstufungen
geben - aber die Zielgruppe für die Shadow-Schaltwerke sind ja auch
MTB-Nutzer.
Das ist eine verkappte MTB-Kassette. Montiere 11-21 oder 11-23 und du
wirst spätestens bei angeschlissener Kette den Unterschied zu einem
Schaltwerk mit Feder im oberen Gelenk merken. Bei den für das Schaltwerk
nun zu kleinen größeren Ritzel wird der Abstand zwischen oberer
Schaltrolle und Ritzel zu groß.
Es soll Leute geben, die zu ihren Schlammspringer eine zweite
Laufradgarnitur mit RR-Kassette fürs Training auf der Straße besitzen.
> Und wenn dann das Schaltwerk genau zu der Abstufung passt, die
> man ohnehin benutzen will, finde ich diese Ausführung eher von Vorteil -
> der Schaltzug muss keinen zusätzlichen Bogen machen
Bogen oder nicht hat nichts mit der Feder im oberen Gelenk zu tun,
sondern die Feder braucht Platz, den man bei der Shadow-Bauweise
offenbar nicht hat.
> Es könnte evtl. noch eine zweite Variante für engere Ritzelabstufungen
> geben - aber die Zielgruppe für die Shadow-Schaltwerke sind ja auch
> MTB-Nutzer.
Die herkömmlichen Schaltwerke haben sie zum Glück nicht aus dem Programm
genommen.
> Am 04.02.11 11:44 schrieb Arno Welzel:
>> Am 2011-02-02 13:56, schrieb Gerald Eᅵscher:
>>
>>> Danke. Damit wie SRAM mangels Selbsteinstellung auf den passenden
>>> Abstand zum jeweiligen Ritzel nur fᅵr MTB-Zahnkrᅵnze geeignet.
>>> Eigentlich ein Rᅵckschritt, Shimono waren die ersten die zwei
>>> Spannfedern (Patent Huret) mit Schrᅵgparallelogramm (Patent Suntour)
>>> kombiniert hatten.
>>
>> Nun ja - an einem Fahrrad ᅵndert man die Ritzelabstufung ja eher selten
>> bis nie.
>
> Es soll Leute geben, die zu ihren Schlammspringer eine zweite
> Laufradgarnitur mit RR-Kassette fᅵrs Training auf der Straᅵe besitzen.
Die kᅵnnen ja weiterhin auf andere Schaltwerksvarianten zurᅵckgreifen.
>> Und wenn dann das Schaltwerk genau zu der Abstufung passt, die
>> man ohnehin benutzen will, finde ich diese Ausfᅵhrung eher von Vorteil -
>> der Schaltzug muss keinen zusᅵtzlichen Bogen machen
>
> Bogen oder nicht hat nichts mit der Feder im oberen Gelenk zu tun,
> sondern die Feder braucht Platz, den man bei der Shadow-Bauweise
> offenbar nicht hat.
Bei mir kommt der Schaltzug vom Tretlagergehᅵuse her ᅵber die
Kettenstrebe und die Zughᅵlle verlᅵuft direkt an der Strebe des
Gepᅵcktrᅵgers entlang und kollidiert da entweder mit der Schraube des
Gepᅵcktrᅵgers oder der Schraube der Hinterradachse, weil sie je nach
Gangeinstellung weiter oben oder weiter unten zu stehen kommt oder man
muss sie so lang machen, dass sie mehr Reibung erzeugt, als erwᅵnscht.
Ja - funktionieren tut das XT-Schaltwerk "alter Bauweise" trotzdem.
Eleganter ist aber eine Konstruktion, wo der Zuganschlag fix ist
trotzdem, wenn man nicht auf Variable Ritzelabstufungen Wert legt.
>> Es kᅵnnte evtl. noch eine zweite Variante fᅵr engere Ritzelabstufungen
>> geben - aber die Zielgruppe fᅵr die Shadow-Schaltwerke sind ja auch
>> MTB-Nutzer.
>
> Die herkᅵmmlichen Schaltwerke haben sie zum Glᅵck nicht aus dem Programm
> genommen.
Erfreulicherweise gibt es auch noch Schaltwerke, die eine "normale"
Ruheposition *auᅵen* haben. Mit diesem "Invers"-Geraffel bin ich auch
nicht wirklich glᅵcklich geworden.
Surly Kassettenritzel 13 bis 22 Zähne
<http://surlybikes.com/parts/cassette_cog/> Shimano DX BMX
Kassettenritzel 14, 15, 16, 18 Zähne und diverse andere Singlespeed
Kassettenritzel, siehe z.B. im Singlespeedshop
<http://www.singlespeedshop.com/start.htm?singlespeed___fixed-gear_ritzel___zubehoer_kassettenritzel.htm>
... kann man auch zu einer Schaltkassette zusammenstecken.
Bei Shimano-RR Schaltern lässt sich die Rasterung soweit ich weiss immer
noch abschalten und für deren Lenkerendschalter gibts von Paul
Components ne Lenkermontage <http://www.paulcomp.com/thumbies.html>
--
Gruss, Martin
Ja, sowohl Lenkernend- als auch Unterrohrhebel. Duerfte qualitativ
das beste auf dem Markt sein.
> Am 31.01.2011 04:29, schrieb Volker Borchert:
> > Gibt es überhaupt noch normale Ritzel, die nicht schon ab Werk so
> > aussehen, als hätten sie schon 20000 km hinter sich,
> <http://surlybikes.com/parts/cassette_cog/>
> <http://www.singlespeedshop.com/start.htm?singlespeed___fixed-gear_ritzel___zubehoer_kassettenritzel.htm>
Wenn ich das auf die Schnelle richtig sehe, ist da bei spätestens
26 Zähnen Schluß. OK bei den größeren ist es weniger kritisch, also
werde ich mir das im Bedarfsfall wohl noch einmal näher ansehen.
Danke jedenfalls für die Hinweise.
vb
eher bei 22 (Surly, Stahl) die grösseren 24 und 25 von Rennen sind Alu :/
> OK bei den größeren ist es weniger kritisch, also
ebent. Ich hätte auch notfalls noch ein paar grosse (und deshalb fast
unzerstörbare) Uniglide ...
Wenn ich mich richtig erinnere kann man auch ein kleines Blatt von ner
4-Arm MTB Kurbel mit Hilfe von kurzen Kettenblattschrauben auf einem
16er Ritzel befestigen. Untere Hälfte der Schraubenlöcher am Blatt
entfernen und die Spitzen des Ritzels ggf etwas runterfeilen dann passt
das Blatt genau auf das Ritzel
--
Gruss, Martin