http://www.stern.de/auto/service/631295.html
Schon mit dem Artikel kann man toll Bingo spielen. Allein die Zahlen,
mit denen da jongliert wird.
Das Video ist auch klasse. Radpolizist tüddelt über den Gehweg und
kassiert dann ab. ;-)
Die Forumsbeiträge sind einfach nur erschreckend. Voller Zynismus und
Gewalt.
Was sagen denn unsere Berliner dazu? Gibt es da eine Veränderung, was
das Verhalten der Radfahrer angeht? Vielleicht das schon mal postulierte
"wenn Autofahrer aufs Rad steigen"-Problem? ;-)
Gruß
Andy
Ist doch toll. 18% mehr Radfahrer, aber nur knapp 16% mehr Unfälle mit
Radfahrerbeteiligung. Haben die Autofahrer also doch was gemerkt. Nur
der Redakteur offensichtlich nicht.
MfG, Heiko
> ...jetzt fährt der Terror Rad.
> http://www.stern.de/auto/service/631295.html
"Der typische Radfahrer von heute will vor allem schnell zur Arbeit",
erklärt Polizeirat van Stegen: "Der guckt sich nicht bei acht Km/h die
Blumenrabatten an."
Die dokumentierte Erwartung, Radfahrer hätten "sich bei 8 km/h die
Blumenrabatten anzugucken", offenbart den gesamten Idiotismus, dem
Bullerei, Blechkübler und sog. "Verkehrsplaner" in trauter Einigkeit
verfallen sind.
Andi
--
Eine degenerierte Dumpfbacke der BayernLB will vermitteln, daß "Topmanager"
"naturgemäß" Dumpfbacken sind und daher eben Milliarden versenken _müssen_:
"..., daß wir einen relativ hohen Anteil an Trippeläjj- und Dabbeläjj-
Papieren haben. Eine Garantie ist das natürlich nicht..."
Ich kann dem Zitat diese Erwartung nicht entnehmen, eher im
Gegenteil.
--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei
... Stern ...
Die wollen doch nur ihr Blättchen verkaufen!
> Was sagen denn unsere Berliner dazu? Gibt es da eine Veränderung, was das Verhalten der Radfahrer angeht? Vielleicht das schon mal
> postulierte "wenn Autofahrer aufs Rad steigen"-Problem? ;-)
Es gibt tatsächlich mehr Radfahrer, muss wohl am Ölpreis liegen.
Oder sie sind seit dem BVG-Streik auf den Geschmack
gekommen. Wer von denen die StVO kennt, merkt man
nicht ... Ich glaube aber, dass man mit Führerschein eher
z.B. an einer roten Ampel hält, insgesamt konformer fährt.
Aggressive Radfahrer sehe ich nicht, eher solche, die nicht
rechts und links kucken und einfach fahren. Die sind sowieso
Hindernisse in den Augen solcher Autofahrer, die denken,
dass ihnen die Straße gehört. Bei denen wächst die Aggression
im Verhältnis zur Dicke des Autos. Je fetter der Mercedes umso
mehr hat er die Tendenz dich an den Straßenrand zu drängen.
Meine Erfahrung, besonders in Berlin Mitte.
Wenn ich mit 30 kmH in einer 30er Zone fahre, kann ich
sicher sein, trotzdem überholt zu werden ...
Andererseits ist es ja gar nicht gut für die Deutsche Wirtschaft
wenn zu wenig Auto verkauft werden. Die werden ja auch immer
größer und teurer und immer weniger Leute können sich das
leisten und denken über Alternativen nach - davon will "die
Autoindustrie" sie natürlich abbringen. Man könnte aber auch
so rechnen: teurere Autos - gleicher Umsatz über den Preis und
nicht über die Stückzahl - weniger Verkehr, mehr Spaß am
Fahren - vorher natürlich dafür sorgen, dass der Plebs (die Radler)
von der Straße weg ist, sonst ist es ja witzlos.
Ich denke mal die stecken alle unter einer Decke, der Stern,
die Autoindustrie ...
E.
Das passiert übrigens nicht nur Radfahrern.
> Andererseits ist es ja gar nicht gut für die Deutsche Wirtschaft
> wenn zu wenig Auto verkauft werden. Die werden ja auch immer
> größer und teurer und immer weniger Leute können sich das
> leisten und denken über Alternativen nach - davon will "die
> Autoindustrie" sie natürlich abbringen.
Die Chance hätte sie längst gehabt. Indes lassen sparsame Autos immer
noch auf sich warten, insbesondere von deutschen Herstellern!
--
CU Christoph Maercker.
RADWEGE sind TOD-SICHER!
>>> http://www.stern.de/auto/service/631295.html
Ich sehe die Aussage dieses "Polizeirats" im Zusammenhang mit dem auf den
Straßen täglich tausendfach praktizierten Irrsinn, und da halte ich jede
andere Deutung als meine obige einfach für absurd.
Andi
--
Prof. Harald Lesch, Astrophysiker, augenzwinkernd zum Thema "Expansion des
Weltalls": "Das gibt's doch nicht, kann doch gar nicht sein! Wieso krieg'
ich dann nie'n Parkplatz?"
Beim STERN ist offensichtlich Sommerloch, was die derzeit so alles
abliefern... SPIEGEL ist aber auch nicht viel besser.
*T�tschel*
Was sollen eigentlich die Anf�hrungszeichen da auf der ersten Zeile des
letzten Absatzes?
Ralph
--
Von Bismarck stammt der Satz, dass die Leute ruhiger schlafen k�nnten, wenn
sie nicht wissen, wie Gesetze und W�rste gemacht werden. Wer heute diesen Satz
zitiert, beleidigt W�rste. -- Heribert Prantl zum geplanten BKA-Gesetz
Nicht schreiben k�nnen: http://lestighaniker.de/
> > ...jetzt fährt der Terror Rad.
>
> "Der typische Radfahrer von heute will vor allem schnell zur Arbeit",
> erklärt Polizeirat van Stegen: "Der guckt sich nicht bei acht Km/h die
> Blumenrabatten an."
>
Watt denn nun? Will der typische Radfahrer von heute jetzt schnell zur
Arbeit, oder will er systematisch durch ausgeübte oder angedrohte
Gewalt Angst und Schrecken verbreiten, um Menschen gefügig zu machen?
Fragen über Fragen...
Christian
> ... Ich
> dachte der Stern w�re so ein Blatt mit Herz f�r die Menschen am Rande
> der Gesellschaft. ...
Da gratulier' ich aber! ;o||
Andi
--
"... Die Zeitschrift MacMagazin hatte auch mal ein ZIP-Laufwerk mit einem
Rasierapparat von Grundig vergleichen. Es zeigte sich, da� das ZIP-
Laufwerk die h�here Speicherkapazit�t bot, aber eine erb�rmlich schlechte
Rasur erm�glichte." - Mathias B�we zu Fahrradschuhen + Klick-Pedalen
> "Andreas Rosendahl" schrieb...
>> ...jetzt fährt der Terror Rad.
>> http://www.stern.de/auto/service/631295.html
>
> ... Stern ...
> Die wollen doch nur ihr Blättchen verkaufen!
> [...]
> Ich denke mal die stecken alle unter einer Decke, der Stern, die
> Autoindustrie ...
Nicht zuletzt steht dieser Artikel in der Rubrik "Auto/Service" ;-).
Uwe
Mein Liebling:
"Vor allem "Fehlverhalten beim Einf锟絛eln in den Fliessverkehr" f锟絟rt
laut Polizeirat van Stegen dabei zu Unf锟絣len. Denn trotz immer mehr
ausgewiesener Radspuren:..."
Ohne Spuerchen auch kein Einfaedeln. Faellt nur mir das auf?
> Die Forumsbeitr锟絞e sind einfach nur erschreckend. Voller Zynismus und
> Gewalt.
>
> Was sagen denn unsere Berliner dazu? Gibt es da eine Ver锟絥derung, was
> das Verhalten der Radfahrer angeht? Vielleicht das schon mal postulierte
> "wenn Autofahrer aufs Rad steigen"-Problem? ;-)
Erstmal sind es mehr (mein Eindruck). Aggressives Verhalten sehe ich
nicht, die meisten koennen bloss nicht fahrradfahren. Viele, viele,
viele Gehwegradler. Spurwechsel o.a. ohne zu kucken erlebe ich taeglich
ab 2x aufwaerts. Kurz gesagt, bei vielen habe ich wirklich den Eindruck,
dass die auf separaten Radlspielstrassen besser aufgehoben sind, als auf
der Fahrbahn. Die sind schlicht ueberfordert.
Was in den letzten Jahren definitv zugenommen hat, sind Markierungen,
Schilder, wasweissichnichtnoch. Gerade mit Radstreifen und "Schutzstreifen"
haben sie es hier im Moment ganz gross, das fuehrt dann zu den zitierten
Problemen. Viele Leute fahren dann wirklich so, als ob man auf nichts
weiter achten muesste, als ob man auf dem Radstreifen bleibt.
Ein paar richtig Bekloppte gibt es natuerlich auch, aber die haste
immer.
tilo
> [...]Ich glaube aber, dass man mit Fᅵhrerschein eher
> z.B. an einer roten Ampel hᅵlt,
Nachdem das ausgerechnet in Berlin mal ᅵberprᅵft wurde, sieht es wohl so
aus das gerade die Autofahrer ᅵfter bei Rot fahren.
Tolles Video. Jedesmal wenn die Polizisten mit einem Fahrrad zu sehen
sind reicht es fᅵr eine Anzeige.
Beobachte ich auch oefter, vor allem abends/nachts.
Ich frage mich dann immer, was macht der Gute, wenn er merkt, dass es
wirklich zu eng wird? Draufhalten? Oder nach rechts ziehen? Ich habe
bisher immer nur letzteres erlebt.
> Stellenweise scheint die Botschaft durchzudringen, da�ソス man Radfahrer
> besser nicht mit dem rechten Au�ソスenspiegel rasiert. Da�ソス es aber ebenfalls
> eine schlechte Idee ist, einen Frontalcrash mit Entgegenkommenden zu
> provozieren, scheint dabei in Vergessenheit zu geraten.
Das sind einfach schlechte Ueberholmanoever, die passieren unter Dosen
genauso. Die gute Nachricht dabei ist, dass zumindest der Radfahrer hier
als Verkehrsteilnehmer wahrgenommen wird: er wird im Ernstfalle (akute
Kollisionsgefahr mit Gegenverkehr) geschnitten und gefaehrdet wie jeder
andere auch.
tilo
U.a. VW hat das mehrmals probiert und ist damit immer wieder auf die Nase
gefallen. Die einzigen "sparsamen" Autos, die sich verkaufen wie
geschnitten Brot, sind Turbodiesel mit > 100 PS.
tilo
Ärgerlicherweise geben Neuwagenkäufer die Produktion vor - und
diejenigen, die Kosten etc. genau ausrechnen, kaufen idR keine Neuwagen...
MfG, Heiko
Oder am Wetter.
> Oder sie sind seit dem BVG-Streik auf den Geschmack
> gekommen. Wer von denen die StVO kennt, merkt man
Der BVG-Streik und das Wetter, das wirds sein ;).
Aber im Ernst, stimmt mit dem BVG-Streik ging das wohl dieses Jahr los.
Naja, dann ist ja Hoffnung fuer naechstes Jahr.
> nicht ... Ich glaube aber, dass man mit F�hrerschein eher
> z.B. an einer roten Ampel h�lt, insgesamt konformer f�hrt.
*Prust*
Ich kann fuer mich definitv ausschliessen, dass der Erwerb des
F�hrerscheins da irgendeinen Unterschied gemacht hat.
Ich sehe in meinem Umfeld auch nichts was darauf hindeutet.
Mein Fahrverhalten wird vor allem durch Perspektivwechsel beeinflusst.
Lichtloses Radfahren habe ich mir beim Autofahren abgewoehnt,
Gehwegradeln als Fussgaenger.
> Aggressive Radfahrer sehe ich nicht, eher solche, die nicht
> rechts und links kucken und einfach fahren.
Yupp, und ich habe den Eindruck, davon gibt es wirklich mehr als
frueher.
> Die sind sowieso
> Hindernisse in den Augen solcher Autofahrer, die denken,
> dass ihnen die Stra�e geh�rt. Bei denen w�chst die Aggression
> im Verh�ltnis zur Dicke des Autos. Je fetter der Mercedes umso
> mehr hat er die Tendenz dich an den Stra�enrand zu dr�ngen.
> Meine Erfahrung, besonders in Berlin Mitte.
Kann ich nicht bestaetigen. Das verteilt sich eher gleichmaessig
ueber das gesamte Preisspektrum.
Eine meiner Standardantworten an Poebler ist "Mein Rad ist mehr wert
als dein Auto", und oft genug ist es nicht gelogen.
> Wenn ich mit 30 kmH in einer 30er Zone fahre, kann ich
> sicher sein, trotzdem �berholt zu werden ...
Fahr mal mit 'nem Auto oder Motorrad 30 in einer 30er Zone...
Aber stimmt schon, gegen Radfahrer ist der Ueberholreflex deutlich
staerker ausgepraegt. Das kann man aber auch gezielt nutzen: Oefter mal
selber ein Ueberholen andeuten, das bringt die Leute in Schwung.
> Andererseits ist es ja gar nicht gut f�r die Deutsche Wirtschaft
> wenn zu wenig Auto verkauft werden. Die werden ja auch immer
> gr��er und teurer und immer weniger Leute k�nnen sich das
> leisten und denken �ber Alternativen nach - davon will "die
> Autoindustrie" sie nat�rlich abbringen. Man k�nnte aber auch
> so rechnen: teurere Autos - gleicher Umsatz �ber den Preis und
> nicht �ber die St�ckzahl - weniger Verkehr, mehr Spa� am
> Fahren - vorher nat�rlich daf�r sorgen, dass der Plebs (die Radler)
> von der Stra�e weg ist, sonst ist es ja witzlos.
Der erste wesentliche Denkfehler beim Klodeckelargument "Aber die
Arbeitsplaetze!!!elf" ist, dass man annimmt, alle Leute wuerden ihr Geld
auf einen Haufen schuetten und anzuenden, wenn sie dafuer nicht mehr
$PRODUKT kaufen koennen. Und der Zweite ist, dass man annimmt, man
koenne eben nur $PRODUKT herstellen.
Man kann auch was ganz anderes herstellen. Und wenn man es richtig
macht, wirds auch gekauft. Erfordert aber Denkarbeit.
> Ich denke mal die stecken alle unter einer Decke, der Stern,
> die Autoindustrie ...
Autos sind auch immer noch einfach ein Verkehrsmittel. Wenn man jetzt
die Infrastruktur auf _dieses_ Verkehrsmittel ausrichtet, wird es
attraktiver als die anderen und auch staerker genutzt. Was zu mehr
Interesse an entsprechender Infrastruktur fuehrt. Diese Spirale
funktioniert auch ohne Verschwoerung ganz prima.
tilo
>Wenn ich mit 30 kmH in einer 30er Zone fahre, kann ich
>sicher sein, trotzdem �berholt zu werden ...
"�berholreflex". Das ist bei einer gro�en Azahl von Dosentreibern
krankhaft. Mu� eine schleichend ansteckende Seuche sein.
Walter
--
Ist es eigentlich nicht verflucht leicht,
sich f�r einen gro�en Menschen zu halten,
wenn man nicht mit der leisesten Ahnung belastet ist?
(Stefan Zweig, Schachnovelle)
>On 18 Jul., 12:40, "Elke Schwarz" <elkeschw...@online.de> wrote:
>> "Andreas Rosendahl" schrieb...
>>
>> > ...jetzt f�hrt der Terror Rad.
>>
>> >http://www.stern.de/auto/service/631295.html
>>
>> ... Stern ...
>> Die wollen doch nur ihr Bl�ttchen verkaufen!
>>
>Das kann man aber auch ohne auf Bildzeitungsniveau abzusteigen.
Geanau. Wenn ich da noch an das geniale Titelbild vor Jahren denke,
wegen dessen Inge Meysel den Stern des Sexismus bezeichnete.
Walter
--
Wer sind wir?
Was machen wir hier eigentlich?
(Amnesie International)
>> Das kann man aber auch ohne auf Bildzeitungsniveau abzusteigen. Ich
>> dachte der Stern w�re so ein Blatt mit Herz f�r die Menschen am Rande
>> der Gesellschaft. Die armen Menschen auf den Radwegen sind nicht nur
>> sprichw�rtlich an den Rand gedr�ngt.
>
>Beim STERN ist offensichtlich Sommerloch, was die derzeit so alles
>abliefern... SPIEGEL ist aber auch nicht viel besser.
Ist da eigentlich schon das "Radfahren-macht-ipotent"-M�rchen gelaufen?
Walter
--
Ich frage mich, ob die Kassiererin eigentlich in der Lage ist,
ein Erfurt-�hnliches Szenario zu veranstalten, wenn mal wieder
sowas wie "kann ich mit belgischen Euros zahlen?" ert�nt.
(T. R. Sareks in datu)
ich habe geh�rt, dass in geschlossenen Ortschaften das �berholen
verboten ist und man warten muss, bis der Schleicher vor einem
oder man selber abbiegt ...
Stimmt das? Ist Berlin eine geschlossene Ortschaft?
Elke, die bisher ohne F�hrerschein �berlebt hat ...
hm, dann vielleicht die Unterteilung nach Charakteren?
�ngstlich, angepasst, mutig, leichtsinnig ...
>> Die sind sowieso
>> Hindernisse in den Augen solcher Autofahrer, die denken,
>> dass ihnen die Stra�e geh�rt. Bei denen w�chst die Aggression
>> im Verh�ltnis zur Dicke des Autos. Je fetter der Mercedes umso
>> mehr hat er die Tendenz dich an den Stra�enrand zu dr�ngen.
>> Meine Erfahrung, besonders in Berlin Mitte.
>
> Kann ich nicht bestaetigen. Das verteilt sich eher gleichmaessig
> ueber das gesamte Preisspektrum.
Ganz oft sinds "Leute im Dienst", also Handwerker im Transporter
u.�. die habens eilig, Zeit ist Geld.
> Eine meiner Standardantworten an Poebler ist "Mein Rad ist mehr wert
> als dein Auto", und oft genug ist es nicht gelogen.
Mir wird entgegnet, dass ich doch auf dem Fahrrad viel
gef�hrdeter sei, weil ich doch Null Knautschzone h�tte ...
Man erwartet daher wohl Zur�ckhaltung wenn nicht flucht.
>> Wenn ich mit 30 kmH in einer 30er Zone fahre, kann ich
>> sicher sein, trotzdem �berholt zu werden ...
>
> Fahr mal mit 'nem Auto oder Motorrad 30 in einer 30er Zone...
> Aber stimmt schon, gegen Radfahrer ist der Ueberholreflex deutlich
> staerker ausgepraegt. Das kann man aber auch gezielt nutzen: Oefter mal
> selber ein Ueberholen andeuten, das bringt die Leute in Schwung.
>
> Autos sind auch immer noch einfach ein Verkehrsmittel. Wenn man jetzt
> die Infrastruktur auf _dieses_ Verkehrsmittel ausrichtet, wird es
> attraktiver als die anderen und auch staerker genutzt. Was zu mehr
> Interesse an entsprechender Infrastruktur fuehrt. Diese Spirale
> funktioniert auch ohne Verschwoerung ganz prima.
Ich finds nur Sch***e, dass unser Ruf ruiniert wird, von solchen
Artikeln, das tr�gt nicht gerade zur Steigerung der attraktivit�t bei.
E.
> "Hans Altmeyer" schrieb ...
>> Rainer Mai schrieb:
>>>
>>> Natürlich gefährden diese überforderten Leute nicht nur Radfahrer.
>>
>> Allerdings. Ich beobachte in letzter Zeit immer häufiger, daß
>> Autofahrer nicht mich bedrängen, wenn sie mich überholen, sondern den
>> Gegenverkehr sträflich ignorieren.
>
> ich habe gehört, dass in geschlossenen Ortschaften das Überholen
> verboten ist und man warten muss, bis der Schleicher vor einem oder man
> selber abbiegt ...
>
> Stimmt das?
Nö.
> Ist Berlin eine geschlossene Ortschaft?
Der Großraum Berlin ist wohl eher eine Aneinanderreihung von
geschlossenen Ortschaften
> Elke, die bisher ohne Führerschein überlebt hat ...
Der Führerschein hilft zum Überleben nicht, aber die Kenntnis der StVO
kann helfen sich Regelkonform und verständig für andere
Verkehrsteilnehmer zu verhalten.
Die Lektüre sei Dir hiermit nahegelegt, z.B. auf bernds seiten in der
buchstäblichen form frei von Buntheit und grafischen gimmicks.
Ausserdem könnte Dir dann die ein oder andere Äusserung hier
verständlicher werden.
Grüße,
ervin
--
"...Get off my planet by sundown..." aus b-movie, Gill Scott Heron
"Das Maß der Wahrheit des produzierten Wissens hängt von der Qualität
der angewandten Interpretation ab." [Joe Weizenbaum +]
> > http://www.stern.de/auto/service/631295.html
>
> Tolles Video. Jedesmal wenn die Polizisten mit einem Fahrrad zu sehen
> sind reicht es f�r eine Anzeige.
Die Realitaet hier ist noch besser:
In Konstanz faehrt die Polizei mit dem Auto in der Fussgaengerzone und
kassiert Radfahrer ab. KFZ werden nicht reklamiert.
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
> In Konstanz faehrt die Polizei mit dem Auto in der Fussgaengerzone und
> kassiert Radfahrer ab. KFZ werden nicht reklamiert.
Ich vergass noch: Konstanz hat einen gruenen OB. Der findet das gut so.
> In Konstanz faehrt die Polizei mit dem Auto in der Fussgaengerzone und
> kassiert Radfahrer ab. KFZ werden nicht reklamiert.
Ich vergass noch: Konstanz hat einen gruenen OB. Der findet das gut so.
Die Nachbarstadt Singen hat einen CDU-OB, da darf man in der Fussgaengerzone
Fahrrad fahren. Und alle sind gluecklich.
ACK, der Gegenverkehr scheint sich
sogar darauf eingestellt zu haben.
<http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/card_1380986182.jpg>
Thorsten
Meine Eltern haben einen VW T5 mit 85PS ohne Turbo; Leermasse 1,8t. Man
muss halt wissen, wo Drehmoment- und Leistungsmaximum sind, dann reicht
das vollkommen aus.
Gruß
Alexander
> >In Konstanz
>
> Wie kommst du einklich regelmäßig da hin?
Es gibt Strassen, die fuehren da bis ganz runter in den Sueden! :-)
Stuttgart-Konstanz ist eine meiner Lieblings-Langstrecken. Naja, was halt
so Langstrecke fuer mich ist, andere sagen dazu: "Und was machst du am
Nachmittag?" :-)
Dauert wohl nicht mehr lang:
Message-ID: <3oq184tl3vt7kls5n...@4ax.com>
flo
--
Hier gibt es nichts mehr zu sehen.
Gehe zum nächsten Posting
Viel zu schmale Reifen für ein SUFF. Aber wenigstens ein
Schlammspringgetriebe ist drin.
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Gruß vom Nic
> Dein Mega-Flaschenhalter, offensichtlich der von Topeak, interessiert mich -
> funktioniert der ohne Probleme?
Ich habn denselben:
http://tandem-fahren.de/Mitglieder/Framstag/S600/gallery/picture-001.html
funktioniert prima, ohne Probleme.
>>Die Chance hätte sie längst gehabt. Indes lassen sparsame Autos immer
>>noch auf sich warten, insbesondere von deutschen Herstellern!
>
> Angeblich ist das mangels Nachfrage so. Was wohl auch stimmt. Denn wenn
> man mit der Herstellung von Sparautos wirklich Geld verdienen könnte, gäbe
> es sicher renommierte Firmen, die das täten.
Wenn man von deutschen Spritsparmodellen hörte, dann sind das solche, wo auch
noch das letzte bißchen Komfort zur Gewichtsreduktion herausgerissen wurde
und nicht einmal ein Radio drin ist. Und dann fragt man sich erstaunt:
"Wieso nur will das denn keiner?" Es mag sein, daß es auch normale PKW auf
Sparsamkeit getrimmt gab, aber in Erinnerung blieben sie mir nicht.
Vor einigen Jahren habe ich mich mal nach einem verbrauchsgünstigen PKW
umgesehen: Die Verbrauchsinformationen waren relativ mühsam herauszufinden,
wenn denn die Webseiten überhaupt ohne das neueste Flush funktionierten.
Bei einem(!) Hersteller konnte ich dann die Werte ablesen. Die zweitkleinste
Motorvariante bei einem Modell verbrauchte am wenigsten Sprit, war dafür
aber in der Versicherung teurer, so daß ich vermutlich eher die kleine,
spritfressende Variante genommen hätte.
An diesem Punkt war mir allerdings der Nutzen eines Autos nicht groß genug, um
weiterzugucken. Daher kann ich auch verstehen, daß die Leute erst mal nach der
Farbe gucken, wenn sie ein Auto auswählen.
--
Fun things to slip into your budget
TRUE: $3000 for light bulb rotation
Friß, Spammer: muj...@sxvla.7eggert.dyndns.org o...@o3.7eggert.dyndns.org
Das ist der von Minoura. Bei dem wird die Flasche oben komplett von
einer Klammer umschlossen und bleibt deshalb auch bei der stärksten
Schüttelei im Halter. Das an Bernds Rad müsste ein Topeak Modula Cage XL
sein, der hat oben so ein gelbes Rädchen. Bei älteren Versionen wird die
Flasche oben nur eingeklipst und kann sich schon mal lösen. Nach dem
Bild auf der Topeak-Website zu urteilen, scheint die Befestigung aber
geändert worden zu sein.
Markus
>Tilo Strack wrote:
>> Rainer Mai wrote:
>>> Christoph Maercker <nor...@spamtonne.invalid> schrieb:
>>>> Die Chance hätte sie längst gehabt. Indes lassen sparsame Autos immer
>>>> noch auf sich warten, insbesondere von deutschen Herstellern!
>>> Angeblich ist das mangels Nachfrage so. Was wohl auch stimmt. Denn wenn
>>> man mit der Herstellung von Sparautos wirklich Geld verdienen könnte, gäbe
>>> es sicher renommierte Firmen, die das täten.
>>
>> U.a. VW hat das mehrmals probiert und ist damit immer wieder auf die Nase
>> gefallen. Die einzigen "sparsamen" Autos, die sich verkaufen wie
>> geschnitten Brot, sind Turbodiesel mit > 100 PS.
>
>Ärgerlicherweise geben Neuwagenkäufer die Produktion vor - und
>diejenigen, die Kosten etc. genau ausrechnen, kaufen idR keine Neuwagen...
Ja, genau das ist im Moment mein Problem. Ich habe noch nie einen
Neuwagen gekauft - so eine Kutsche, die problemlos >150.000 km hält,
läßt sich kaum sinnvoll nutzen, wenn man damit keine 9.000 km im Jahr
fährt. Aber selbst das Vehikel, das der VCD für unsere Kragenweite im
Moment unter "besser-autokaufen.de" anpreist, ist zwar einige cm kürzer
(mit entsprechend weniger Stauraum), hat aber ca 1/4 mehr PS und
verbraucht im Norm-Mix genau so viel (6.1l), wie unsere Kiste in der
Realität, über die letzten zwei Jahre gemittelt. Und man muß schon
ziemlich lange herumlaufen, um so etwas dann gebraucht zu bekommen. Auf
der positiven Seite steht dann allerdings: man zahlt dann nicht
besonders viel dafür.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Unser Mitleid wegen der hohen Spritpreise sollte sich also in engen
Grenzen halten. Noch mehr aber das der Regierung(en). Statt Autofahrern
großzügige Steuergeschenke zu machen, sollten sie lieber etwas Geld für
Werbekampagnen pro Sparautos und natürlich pro Fahrrad ausgeben, wenn
schon die Industrie zu blöd dazu ist. Unterm Strich wird das billiger
für alle Beteiligten.
> Nein, es ist schon das Volk, das tonnenschwere Renommierpanzer fahren will.
Nun ja, die Amis sind auch so ein Volk. Aber es denkt momentan um, wird
berichtet. Wenn's um die Kohle geht, bewegen sich die USA bisweilen
etwas schneller als Deutschland.
> Deshalb halte ich die aktuelle Sozialdebatte für verlogen und bin der
> Meinung, dass die -zig Millionen Fahrer und Käufer dieser Schwermaschinen
> nun - wie aktuell als notwendige Sozialleistungen gefordert - nicht noch
> zusätzlich wg. des Spritpreises subventioniert werden dürfen.
FULL ACK. Die Regierungen müssen endlich Infrastrukturen fördern, die
Autos wenigstens teilweis überflüssig machen. Arbeitsplätze in > 50km
Entfernung anzubieten und das als "flexibel" anzupreisen, ist von
vorgestern. Viele Leute würden gar nicht so viel Geld brauchen, wenn sie
denn mit dem Rad zur Arbeit fahren könnten. Sie könnten dann sogar mit
den heute in einigen Branchen üblichen Hungerlöhnen einigermaßen leben.
Was nicht bedeutet, dass ich Letztere gut finde.
> Analog Heizkosten: Wer meint, seine Bude unbedingt überall auf 23 Grad
> heizen zu müssen, soll den Wahnsinn gefälligst selbst bezahlen und notfalls
> betteln gehen. Wenn Steuermittel dazu missbraucht werden, bescheuertes
> Verhalten zu subventionieren, ändert sich an diesem nix.
Wobei der Spielraum beim Wohnen erheblich enger ist. Heizung zudrehen
reicht schon längst nicht mehr. Manchmal geht es sogar nach hinten los,
weil die Wände durchfeuchten. Der ohnehin schon schlechte Isolationswert
von Altbauten geht damit gegen Null, von Schimmel etc. ganz zu schweigen.
--
CU Christoph Maercker.
Transport + Sport = Radfahren
Profitieren einklich französische Hersteller von der Nachfrage nach
sparsamen Autos? Modelle von Citroen und Renault belegen doch regelmäßig
vordere Plätze, nicht zuletzt in der Sparliste vom VCD. Werbung für die
Sparsamkeit ihrer Autos habe ich von den Franzosen aber auch noch nicht
gesichtet. Und andererseits haben sie einen schlechten Ruf, was die
Qualität betrifft.
Da ist was dran, habe ich noch gar nicht so gesehen. Erklaert auch die
Neigung zu technischen Gimmicks, finde ich jedenfalls bei Autos sehr drastisch.
Bei anderen Produkten gibt es immer auch (nach der Einfuerhrungsphase)
ein Niedrigpreissegment, das ist bei Autos ja effektiv der
Gebrauchtmarkt.
tilo
Das, und vor allem nach Alter. Man wird einfach ruhiger :-)
>>> Die sind sowieso
>>> Hindernisse in den Augen solcher Autofahrer, die denken,
>>> dass ihnen die Straße gehört. Bei denen wächst die Aggression
>>> im Verhältnis zur Dicke des Autos. Je fetter der Mercedes umso
>>> mehr hat er die Tendenz dich an den Straßenrand zu drängen.
>>> Meine Erfahrung, besonders in Berlin Mitte.
>>
>> Kann ich nicht bestaetigen. Das verteilt sich eher gleichmaessig
>> ueber das gesamte Preisspektrum.
>
> Ganz oft sinds "Leute im Dienst", also Handwerker im Transporter
> u.ä. die habens eilig, Zeit ist Geld.
Also was nu, Mercedes oder Handwerker? ;-)
M.E. eine Frage der Warnehmung, Handwerker sind nun mal tagsueber viele
unterwegs (Und in Mitte mehr Mercedes?).
Die gleichen Leute, die werktags den Hundefaenger fahren, sind abends und
am Wochenende im Privatwagen unterwegs. Das gibt sich nichts.
Ich kann auch nach Tageszeit und Stadtbezirk gewisse Alters- und
Nationalitaetsschwerpunkte ausmachen, das gibt einklich immer nur
den Durchschnitt der Fahrzeuglenker wieder.
> Mir wird entgegnet, dass ich doch auf dem Fahrrad viel
> gefährdeter sei, weil ich doch Null Knautschzone hätte ...
> Man erwartet daher wohl Zurückhaltung wenn nicht flucht.
Das Erstere resultiert IMHO aus purer Ahnungslosigkeit. Wer nie gelernt hat,
sich mit dem Rad im fliessenden Verkehr zu bewegen, weiss eben nicht
wie gut und sicher das gehen kann. Genauso wie jedem Fahrschueler waehrend
der ersten paar Fahrstunden der Angstschweiss in Stroemen laeuft.
Interessant finde ich, dass diese Fehleinschaetzung auch von Leuten
geteilt wird, die einklich (relativ) oft Fahrradfarhren, aber ebend
nicht im Stadtverkehr.
Das Zweite ist die Revierabgrenzung: Strasse [1] == Auto. Rad == Radweg.
Deswegen kann ich mich ja stundenlang ueber diese Streifenmarkiererei
aufregen, das gleiche Denkmuster.
> Ich finds nur Sch***e, dass unser Ruf ruiniert wird, von solchen
> Artikeln, das trägt nicht gerade zur Steigerung der attraktivität bei.
> E.
*Schulterzuck*
Ein Grund, diverse Magazine nicht zu lesen.
Mir passen solche Jacken nicht. Da muesste ich mich auch ueber jeden
Artikel ueber Motorradfahrer oder Teetrinker aufregen.
tilo
[1] Ja, ich weiss.
85 PS, 1,8 t, "reicht aus".
Au Backe!
tilo
-v, bitte
Gruß
Alexander
Klar, ohne Auto würden wir alle mit 200,- .. 400,- EUR pro Monat weniger
auskommen ohne jeglichen weiteren Verlust an Wohlstand.
> Der ist bei Fachwerkhäusern AFAIR besser als bei dem Mist, der in der
> Nachkriegszeit verzapft wurde (von Platte nicht erst zu reden).
ACK, wobei solcher Mist schon seit ca. 1900 gebaut wird.
> Darum ging es mir nicht. Zur Schimmelverhütung muss man nicht mit 23 Grad
> heizen - es reicht zu lüften und Baupfusch zu vermeiden.
20°C genügen, das stimmt. Schlaf- und Abstellräume müsste man einklich
gar nicht heizen. Muss man aber dennoch, weil sich die Feuchte dank gut
gedämmter Fenster sonst in irgendwelchen Ecken sammelt und die Pilze
sprießen lässt. Selbst durch Stoßlüften sind derart "isolierte"
Altbauten nicht schimmelfrei zu halten. Von dieser Sorte gibt es leider
etliche.
>Andreas Rosendahl wrote:
>> ....jetzt fährt der Terror Rad.
>> http://www.stern.de/auto/service/631295.html
>
>Es gibt btw mittlerweile einen Folgeartikel ...:
><http://www.stern.de/auto/service/631650.html>
Ich lese diesen Mist ja nicht mal mehr beim Zahnarzt. Ohne mir jetzt
also die Mühe gemacht zu haben, die Internetpräsenz dieses
bundesdeutschen Fachblatts für Nazidevotionalien zu studieren:
<http://0x1a.de/rec/schuldzuweiser>
Vielleicht kann ja mal jemand den Link dort an passender Stelle
unterbringen?
> Vor einigen Jahren habe ich mich mal nach einem verbrauchsgünstigen PKW
> umgesehen: Die Verbrauchsinformationen waren relativ mühsam herauszufinden,
> wenn denn die Webseiten überhaupt ohne das neueste Flush funktionierten.
> Bei einem(!) Hersteller konnte ich dann die Werte ablesen.
Wenn ich nicht grad bei Bugatti nachschau, hatte ich noch nie
Probleme, unter den "Technischen Daten" die Verbrauchs- und
Emissionswerte zu finden.
--
Mathematical objects are not part of the universe. They are part of
our imagination. For some reason that we don't understand, our
imagination helps us to imagine that we understand something about the
universe
Allen Adler <ad...@pulsar.wku.edu> in sci.math, 28 Mar 1996
>Andreas Viehrig <0x01+...@dagrantla.de> wrote:
>>> http://www.stern.de/auto/service/631295.html
>>
>> "Der typische Radfahrer von heute will vor allem schnell zur
>> Arbeit", erklärt Polizeirat van Stegen: "Der guckt sich nicht bei
>> acht Km/h die Blumenrabatten an."
>>
>> Die dokumentierte Erwartung, Radfahrer hätten "sich bei 8 km/h die
>> Blumenrabatten anzugucken",
>
>Ich kann dem Zitat diese Erwartung nicht entnehmen, eher im
>Gegenteil.
Nun, zumindest kann man davon ausgehen, der Schreiber setzt die
verneinte Erwartung bei einem relevanten Teil der Leserschaft voraus.
Ansonsten hat es ja keinerlei Sinn, zu schreiben, daß dem nicht so
sei.
Und auf so eine (reichlich schräge) Annahme muß man doch erst mal
kommen (Also mir wäre das wirklich nicht im Traum eingefallen.) Die
einfachste Erklärung dafür ist, daß der Schreiber selber diese
Erwartungshaltung hat(te). Es könnte allerdings auch von anderen
herangetragen worden sein.
mfg, elke
Noe, Verneinung eines offensichtlich nicht zutreffenden Zustands ist
ein oft benutztes Stilmittel zur Betonung der Offensichtlichkeit.
Das Zitat koennte so von mir stammen,
--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei
>Elke Bock <e.b...@gmx.de> schrieb:
>
>>Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> schrieb:
>>
>>>Andreas Viehrig <0x01+...@dagrantla.de> wrote:
>>>>> http://www.stern.de/auto/service/631295.html
>>>>
>>>> "Der typische Radfahrer von heute will vor allem schnell zur
>>>> Arbeit", erklärt Polizeirat van Stegen: "Der guckt sich nicht bei
>>>> acht Km/h die Blumenrabatten an."
>>>>
>>>> Die dokumentierte Erwartung, Radfahrer hätten "sich bei 8 km/h die
>>>> Blumenrabatten anzugucken",
>>>
>>>Ich kann dem Zitat diese Erwartung nicht entnehmen, eher im
>>>Gegenteil.
>>
>>Nun, zumindest kann man davon ausgehen, der Schreiber setzt die
>>verneinte Erwartung bei einem relevanten Teil der Leserschaft voraus.
>>Ansonsten hat es ja keinerlei Sinn, zu schreiben, daß dem nicht so
>>sei.
>>
>>Und auf so eine (reichlich schräge) Annahme muß man doch erst mal
>>kommen (Also mir wäre das wirklich nicht im Traum eingefallen.)
>
>Mir schon. Dass die völkische Mehrheit (ungedopte) Radfahrer für Fußgänger
>auf Rädern hält, die möglichst nur auf Gehwegen und mit maximal erhöhter
>Schrittgeschwindigkeit fahren sollten, ist doch allgemein bekannt.
Du redest von kleinen Kindern auf Fahrrädern?
>Lassen sich die Blumenrabatte nicht auch aus der Radwegunfall-Rechtsbrechung
>ableiten?
Du redest von Unfällen im Park? Straßenbäume gibts hier ja so einige,
aber Blumenrabatten sind dann doch eher so weit von den Straßen
entfernt, daß es schwer wird, vom Radweg aus hineinzufallen. ;-)
mfg, elke
> Du redest von Unfällen im Park? Straßenbäume gibts hier ja so einige,
> aber Blumenrabatten sind dann doch eher so weit von den Straßen
> entfernt, daß es schwer wird, vom Radweg aus hineinzufallen. ;-)
Das mag in Gegenden, wo es halbwegs vernünftig zugeht, so sein. In der
Fahrradmusterstadt Erlangen kann man es selbstverständlich besser: Kreuzung
einer Straße mit einem Rad/Fußweg, auf dem Weg geht es kurz vor der
Kreuzung bergab, und die Straße ist vom Weg aus schwer einsehbar. Also baut
man am Fahrbahnrand eine Blumenrabatte ein, so daß der Verkehr auf der
Straße an der Kreuzung etwas nach links versetzt ist. Unter Verkehr ist
selbstverständlich der Autoverkehr zu verstehen. Der Radverkehr auf der
Straße (30-Zone, übrigens) soll auf einem Handtuchstreifen zwischen
Gehsteigkante und eben dieser Blumenrabatte durchfahren. Damit die
Radfahrer sicher zusammenknallen können, wenn aus dem Seitenweg
einer 'rauskachelt. (Bayernstraße/Neumühlsteg)
Ralf
Mehrmals? Mir fällt da nur der Spar-Lupo ein, der so teuer war, dass er
sich bei den damaligen Spritkosten nicht amortisieren konnte.
> Die einzigen "sparsamen" Autos, die sich verkaufen wie
> geschnitten Brot, sind Turbodiesel mit > 100 PS.
Leider wahr. Aber mal sehen wie lange noch.
--
> Mir ist das zu wenig Material, ich trage Helm.
Mir ist das zu dämlich. Ich trage Verstand.
(Wolfgang Strobl zu einem Helmmissionar in de.rec.fahrrad)
Meine Freundin hat einen 2005er Daihatsu Cuore mit 58PS und 725kg. Fährt
160km/h, und reicht völlig. Auch für längere Fahrten. Verbrauch: ca.
5l/100km.
Davor gab es mindestens einen Eco-Golf.
Deine Freundin hat keine fünf Kinder im Gegensatz zu meinen Eltern.
Kennt jemand einen aktuell produzierten PKW mit mehr als 30kg pro KW?
Mit 8 Sitzen?
Gruß
Alexander
> Meine Freundin hat einen 2005er Daihatsu Cuore mit 58PS und 725kg. Fährt
> 160km/h, und reicht völlig.
Als rollende Handtasche.
Ansonsten ist das Ding doch voellig unbrauchbar. Da passt ja nicht mal EIN
Tandem unzerlegt rein.
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Wozu auch? Santanas mit S&S-Kupplungen existieren :->
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Vorsicht, Californien ist die siebtgroesste Industriemacht, und
deren diesbzgl. Gesetzgebung ist erfrischend wenig an der Autolobby
orientiert. Die Idee dort ist, dass die Regeln fuer alle Hersteller
gleich sind und ein Hersteller Loesungen zu finden hat, wenn er
mitspielen will...sonst ist er halt raus, wer nicht will, der hat.
Das kann ziemlich schnell gehen, und ob sich ein Daimler oder GM
Chef darueber aufregt, interessiert niemanden wirklich...
Ach, darf man auf die Freeways jetzt doch mit dem Fahrrad?
Ralph Angenendt schrieb:
> · Well, Andreas Viehrig <0x01+...@dagrantla.de> wrote:
>> Ich sehe die Aussage dieses "Polizeirats" im Zusammenhang mit dem auf den
>> Straßen täglich tausendfach praktizierten Irrsinn, und da halte ich jede
>> andere Deutung als meine obige einfach für absurd.
>
> *Tätschel*
>
> Was sollen eigentlich die Anführungszeichen da auf der ersten Zeile des
> letzten Absatzes?
Ganz einfach: Polizei*räte* gibt es nur in Ösistan, mitnichten aber in .de!
Bis bald im Khyberspace!
Yadgar
Elke Schwarz schrieb:
> Aggressive Radfahrer sehe ich nicht, eher solche, die nicht
> rechts und links kucken und einfach fahren. Die sind sowieso
> Hindernisse in den Augen solcher Autofahrer, die denken,
> dass ihnen die Straße gehört. Bei denen wächst die Aggression
> im Verhältnis zur Dicke des Autos. Je fetter der Mercedes umso
> mehr hat er die Tendenz dich an den Straßenrand zu drängen.
> Meine Erfahrung, besonders in Berlin Mitte.
Von BMWs (vor allem 3ern) gar nicht zu reden... die einzigen Autos, mit
denen man nicht fahren, sondern nur rasen kann! Die Beliebtheit dieser
Möchtegern-Ludenhobel im Lanlar-Milieu (...ummmz-ummmz-ummmz, isch
schwör ey!) tut ihr Übriges...
Rainer Mai schrieb:
> Ja, vorbei die Zeit, als man noch mit überladenen 15-PS-Autos Kontinente
> überquerte und durch die Sahara gurkte.
Jaaaaa! Mit der Ente nach Afghanistan!!! Geil!!!
>Elke Bock wrote:
>
>
>> Du redest von Unfällen im Park? Straßenbäume gibts hier ja so einige,
>> aber Blumenrabatten sind dann doch eher so weit von den Straßen
>> entfernt, daß es schwer wird, vom Radweg aus hineinzufallen. ;-)
>
>Das mag in Gegenden, wo es halbwegs vernünftig zugeht, so sein. In der
>Fahrradmusterstadt Erlangen kann man es selbstverständlich besser: Kreuzung
>einer Straße mit einem Rad/Fußweg, auf dem Weg geht es kurz vor der
>Kreuzung bergab, und die Straße ist vom Weg aus schwer einsehbar. Also baut
>man am Fahrbahnrand eine Blumenrabatte ein, so daß der Verkehr auf der
>Straße an der Kreuzung etwas nach links versetzt ist.
Nun ja, Grünflächen gibt es schon mal direkt am Radweg. Aber Blumen
stehen da nicht, sondern Bäume und (meist niedriges) Strauchwerk.
mfg, elke
> > Ansonsten ist das Ding doch voellig unbrauchbar. Da passt ja nicht mal EIN
> > Tandem unzerlegt rein.
>
> Wozu auch? Santanas mit S&S-Kupplungen existieren :->
Ich waehl doch meine Fahrraeder nicht nach meinem Auto aus! Das Unwichtige
hat sich dem Wichtigen unterzuordnen. Immer diese autozentrierte
Weltsicht, selbst hier, tststststs.
>Elke Bock <e.b...@gmx.de> schrieb:
>>Nun ja, Grünflächen gibt es schon mal direkt am Radweg. Aber Blumen
>>stehen da nicht,
>
>in Leipzig?
Genau. Mir fällt zumindest spontan gerade keine Straße mit
Blumenrabatten ein. Parkwege dagegen schon, und da darf man mit dem
Rad fahren.
>>sondern Bäume und (meist niedriges) Strauchwerk.
>
>In meiner Stadt gips das alles ... Unkraut aller Art, z.T. in scharfkantigen
>Betonkübeln. Natürlich nur auf/an Radwegen, die Fahrbahnen sind okay.
Betonkübel stellt man hier auf größeren Flächen auf, da kommen sie
viel besser zur Geltung. Aktuell ist z.B. die Bepflanzung vor der
sportwissenschaftlichen Fakultät recht hübsch. Scharfkantig könnte das
eine oder andere "Schutzgitter" für noch junge Bäume sein.
mfg, elke