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Wie koennen Schutzbleche repariert werden ?

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Niels Groth

unread,
Mar 21, 2002, 1:17:45 PM3/21/02
to
Hallo NG,
an meinem Liegerad riss zum zweiten Mal das Schutzblech des gefederten
Hinterrades aus. Das Schutzblech sitzt auf der Schwinge, was ich auch
nicht ändern möchte.
Ist ein "Blech" aus Kunststoff, sonst eigentlich ganz gut. Vorne gibts
keine Probleme.
Verstärkungen mit Gertränkedosenblech und Popnieten nach dem ersten
Crash halfen auch nicht.

Macht es Sinn, das Schutzblech an der Bruchstelle (Ansatz direkte
Schraubenverbindung mit der Schwinge) mit GfK (ich pansche im Moment eh
damit rum)zu verstärken ?
Oder lieber Blech ?

Oder eine andere Lösung ?

Danke für Infos,

Niels

49°00'15" N
8°24'55" O
http://www.flevonaut.de

Florian Ladwig

unread,
Mar 21, 2002, 6:26:54 PM3/21/02
to
Niels Groth <Niels...@gmx.de> schrieb:

>an meinem Liegerad riss zum zweiten Mal das Schutzblech des gefederten
>Hinterrades aus.

[...]

>Oder eine andere Lösung ?

Bei riese+müller-Rädern ist im Schutzblech ein Streifen Niroblech vom
Befestigungspunkt an der Schwinge nach hinten eingenietet, so etwa 1cm
breit, 2mm dick und 25cm lang. Das hält in den allermeisten Fällen, eine
dritte Strebe zum Ende der Verstärkung sollte da endgültig Ruhe
schaffen.

--
Dieses Dokument wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und gilt ohne
Unterschrift und Siegel. Alle Angaben ohne Gewähr. Wir stellen die Normalität
augenblicklich wieder her, sobald wir wissen was eigentlich normal ist.
florian...@gmx.de http://www.floimnetz.de

Michael Hosemann

unread,
Mar 22, 2002, 4:00:04 AM3/22/02
to
hallo niels,

Niels Groth wrote:

> Hallo NG,
> an meinem Liegerad riss zum zweiten Mal das Schutzblech des gefederten
> Hinterrades aus. Das Schutzblech sitzt auf der Schwinge, was ich auch
> nicht ändern möchte.
> Ist ein "Blech" aus Kunststoff, sonst eigentlich ganz gut. Vorne gibts
> keine Probleme.
> Verstärkungen mit Gertränkedosenblech und Popnieten nach dem ersten
> Crash halfen auch nicht.

du schreibst nicht, wo genau das blech gerissen ist. habe das problem aber
auch an der streetmachine. bei mir ist das letzte stueck nach der strebe
samt dem plastikspritzschutz abgebrochen. fahre im moment ohne, wollte aber
eigentlich wenigsten das plastikteil mal wieder anbauen. bin also nicht
alleine mit dem problem...

> Macht es Sinn, das Schutzblech an der Bruchstelle (Ansatz direkte
> Schraubenverbindung mit der Schwinge) mit GfK (ich pansche im Moment eh
> damit rum)zu verstärken ?
> Oder lieber Blech ?

schade wuerde das bestimmt nicht, aber die kraefte da sind bestimt ganz
schone heftig. sind halt wechsellasten und das ist immer noch das gemeinste
in sachen beanspruchung. ich stelle mir im moment ein gut angepasstes,
biegesteifes blech als verstaerkung vor, habe aber noch keine ahnung, wie
ich das geschickt fertige. man muss schliesslich 2 radien da
reinbiegen...da faellt mir grade noch ein flaches kastenprofil ein.
bestimmt biegesteif und muesste nur noch den grossen schutzblechradius
kriegen.

gruss,
michael


--
Dipl.-Ing. Michael Hosemann
Research Associate
Mannesmann Mobilfunk Chair for Mobile Communication Systems
Dresden University of Technology

Niels Groth

unread,
Mar 22, 2002, 6:19:21 AM3/22/02
to
Michael Hosemann wrote:

>
> du schreibst nicht, wo genau das blech gerissen ist. habe das problem aber
> auch an der streetmachine. bei mir ist das letzte stueck nach der strebe
> samt dem plastikspritzschutz abgebrochen. fahre im moment ohne, wollte aber
> eigentlich wenigsten das plastikteil mal wieder anbauen. bin also nicht
> alleine mit dem problem...

Bei mir brach es am entgegengesetztem Ende, also am vordersten Teil,
dort wo das Schutzblech direkt mit dem Rahmen verbunden ist. Sonst gibt
es nur Streben.

>
> schade wuerde das bestimmt nicht, aber die kraefte da sind bestimt ganz
> schone heftig. sind halt wechsellasten und das ist immer noch das gemeinste
> in sachen beanspruchung. ich stelle mir im moment ein gut angepasstes,
> biegesteifes blech als verstaerkung vor, habe aber noch keine ahnung, wie
> ich das geschickt fertige. man muss schliesslich 2 radien da
> reinbiegen...


> da faellt mir grade noch ein flaches kastenprofil ein.
> bestimmt biegesteif und muesste nur noch den grossen schutzblechradius
> kriegen.

Ich werde jetzt versuchen, in die Mitte des Schutzbleches einen Streifen
einzukleben und einzunieten, danach dann dünnes GfK Gewebe aufzulegen
und einzulaminieren.
Damit muß ich das Blech nur in eine Richtung biegen.
Dummerweise ist aber GfK-Gewebe schlecht um ganz enge Radien, also um
das Schutzblech herum, schlecht zu legen...

Mal schauen.

Michael Schmittel

unread,
Mar 22, 2002, 11:59:18 AM3/22/02
to
Michael Hosemann <hose...@ifn.et.tu-dresden.de> schrieb:

>> an meinem Liegerad riss zum zweiten Mal das Schutzblech des gefederten
>> Hinterrades aus.

Ach, erst zum zweiten mal?

>bin also nicht
>alleine mit dem problem...

Wahrlich nicht - die Schutzbleche müssen, um funktionieren zu
können, nun mal an den ungefederten Teil und das halten sie wohl
nicht lange aus.

>> Macht es Sinn, das Schutzblech an der Bruchstelle (Ansatz direkte
>> Schraubenverbindung mit der Schwinge) mit GfK (ich pansche im Moment eh
>> damit rum)zu verstärken ?

Das würde ich bei Kunststoffblechen nicht machen, u.U. setzt du
damit eine neue Sollbruchstelle. Auch Sicherheitsgründen -
Schutzbleche können ganz eklig Räder blockieren - müßtest Du GFK
auch außen anbringen, das ist optisch nicht so schön und lohnt
IMO den Aufwand auch nicht.

>> Oder lieber Blech ?

Optimal wäre IMO ein neues BlechblechTM.

>biegesteifes blech als verstaerkung vor, habe aber noch keine ahnung, wie
>ich das geschickt fertige. man muss schliesslich 2 radien da
>reinbiegen...da faellt mir grade noch ein flaches kastenprofil ein.

Das wäre nur vernünftig mit einer Industriepresse + Form zu
machen?

Diese Dinger sind ein ständiges Ärgernis - am ungefederten
normalen Trekkingrad überstand ein SKS-Blech fast sieben Jahre
und an der Hinterschwinge des Liegers montierte ich vor zwei
Tagen das 3. binnen eines Jahres.

Sinner Liegeräder habe als einzige nahezu unzerstörbare Bleche -
die erscheinen mir aber insgesamt zu schmal und ich kann mir
auch nicht vorstellen, daß die ohne seitliche Ausformung trocken
halten.

Gruß
Michael Schmittel

Stefan Barnikow

unread,
Mar 21, 2002, 4:43:41 PM3/21/02
to
begin quoting Niels Groth <Niels...@gmx.de>:

>Hallo NG,
>an meinem Liegerad riss zum zweiten Mal das Schutzblech des gefederten
>Hinterrades aus. Das Schutzblech sitzt auf der Schwinge, was ich auch
>nicht ändern möchte.
>Ist ein "Blech" aus Kunststoff, sonst eigentlich ganz gut. Vorne gibts
>keine Probleme.
>Verstärkungen mit Gertränkedosenblech und Popnieten nach dem ersten
>Crash halfen auch nicht.

Stabile Scheiben zwischen Nieten und Blech/Schutzblech?

>Macht es Sinn, das Schutzblech an der Bruchstelle (Ansatz direkte
>Schraubenverbindung mit der Schwinge)

Kannst Du die Krafteinleitung ins Schutzblech flächig gestalten, z.B.
indem Du das in der Reihenfolge Schwinge - Stahlscheibe - Plastescheibe
- Schutzblech - Plastescheibe - Stahlscheibe - Schraube mit möglichst
großen und weichen Plastescheiben aufbaust?

Das wären jedenfalls meine Ansätze, weil ich die Erfahrung gemacht
habe, daß die Schutzplastiken gegen Kerben und Anrisse empfindlich
sind.


Ciao,
Stefan

Rainer Zocholl

unread,
Mar 22, 2002, 4:22:00 PM3/22/02
to
(Michael Schmittel) 22.03.02 in /de/rec/fahrrad:

>Michael Hosemann <hose...@ifn.et.tu-dresden.de> schrieb:

>>> an meinem Liegerad riss zum zweiten Mal das Schutzblech des
>>> gefederten Hinterrades aus.

>Ach, erst zum zweiten mal?

>>bin also nicht
>>alleine mit dem problem...

>Wahrlich nicht - die Schutzbleche müssen, um funktionieren zu
>können, nun mal an den ungefederten Teil

Wieso "muessen" sie das?

Wenn ich mich bei allen anderen Fahrzeugen mit gefederten
Rädern umsehe, so sind dort die Schutz-Bleche am "gefederten"
Teil.


>und das halten sie wohl nicht lange aus.

Klar.

Michael Schmittel

unread,
Mar 22, 2002, 8:11:46 PM3/22/02
to
Usenet...@zocki.toppoint.de (Rainer Zocholl) schrieb:

>>Wahrlich nicht - die Schutzbleche müssen, um funktionieren zu
>>können, nun mal an den ungefederten Teil

>Wieso "muessen" sie das?

Um zu funktionieren. Fahrradschutzbleche üblicher Bauart halten
das Wasser nur dann ab, wenn sie den Reifen auch etwas seitlich
umschließen. Dies bedingt einen festen Abstand zum Reifen von
ca. 0,5 bis zu 1cm.

>Wenn ich mich bei allen anderen Fahrzeugen mit gefederten
>Rädern umsehe, so sind dort die Schutz-Bleche am "gefederten"
>Teil.

Würdest Du eine herkömmliches Schutzblech am gefederten Teil
montieren, so würde der Abstand zum Reifen variieren - entweder
es hat direkt Kontakt zum Rad oder es ist zu weit entfernt und
funktioniert nicht weil es daran vorbeispritzt.

Reifenteilverkleidungen / Kotflügel sind an Fahrrädern eher
unüblich - Gewicht, Aufwand beim Reifenwechsel, höherer Preis
usw. dürften die Gründe sein.

Der Eigenbau von Schutzblechen ist übrigens nicht ganz
unproblematisch, schließlich gab es auch bei industriell
gefertigten schon Unfälle weil das Ding sich plötzlich
verklemmte und den Reifen blockierte.

Gruß
Michael Schmittel

Arno Seitzinger

unread,
Mar 24, 2002, 1:58:50 AM3/24/02
to
Niels Groth <Niels...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
a7dbkp.3...@nigro.myfqdn.de...
> Hallo NG,
> [...]

> Macht es Sinn, das Schutzblech an der Bruchstelle (Ansatz direkte
> Schraubenverbindung mit der Schwinge) mit GfK (ich pansche im Moment eh
> damit rum)zu verstärken ?
> Oder lieber Blech ?
>
> Oder eine andere Lösung ?

Hi Niels,

ich hab vor zwei Jahren an meinem (auch hi. gefederten) Lieger das
gebrochene Schutzblech einfach mit Tesa-Gewebeband schwarz repariert. Das
hat bis jetzt gehalten, da brach das Teil dann wo anders. Vielleicht bei der
Erstmontage gleich die Stelle wo Du's anschraubst damit stützen?

Greets
Arno


Christian Ascheberg

unread,
Mar 22, 2002, 1:48:18 PM3/22/02
to
> Macht es Sinn, das Schutzblech an der Bruchstelle (Ansatz direkte
> Schraubenverbindung mit der Schwinge) mit GfK (ich pansche im Moment eh
> damit rum)zu verstärken ?
> Oder lieber Blech ?
>
> Oder eine andere Lösung ?

hi Nils,
am 20" Vorderrad hatte ich auch einen Schutzblechbruch. Dieser war
dort, wo es an der Gabel befestigt ist. Da das Blech speziell zugeschnitten
ist,
damit meine Kette vorbeiläuft und ich mit einer Lebensdauer von ca 4000 km
rechnen konnt hatte ich mich entschieden das Blech zu verstärken.

Mein Blech war im angebrochen. Ich habe es abgebaut und außenrum
im Bereich der erhöhten Belastung GFK laminiert. Seither kein
Problem mehr.

viel Erfolg bei der Reparatur
Christian


Christian Ascheberg

unread,
Mar 22, 2002, 1:53:44 PM3/22/02
to

> Sinner Liegeräder habe als einzige nahezu unzerstörbare Bleche -
> die erscheinen mir aber insgesamt zu schmal und ich kann mir
> auch nicht vorstellen, daß die ohne seitliche Ausformung trocken
> halten.
>
> Gruß
> Michael Schmittel

hi, auch Niro-Schutzbleche halten nicht ewig. An meinem lange
pansionierten und inzwischen verstorbenen Peugeot Rad hatte
ich Niro-Bleche dran. Am vorderen Blech war ein Scheinwerfer
aufgeschraubt. Dieser hat irgendwann das Blech durchvibriert.
(nach 4 Jahren) Eine anschließende Hartlötung hat weitere
20 Jahre und ca 100.000 km gehalten.

Gruß Christian


Niels Groth

unread,
Mar 24, 2002, 2:11:58 PM3/24/02
to
Arno Seitzinger

>
> Hi Niels,
>
> ich hab vor zwei Jahren an meinem (auch hi. gefederten) Lieger das
> gebrochene Schutzblech einfach mit Tesa-Gewebeband schwarz repariert. Das
> hat bis jetzt gehalten, da brach das Teil dann wo anders. Vielleicht bei der
> Erstmontage gleich die Stelle wo Du's anschraubst damit stützen?

Gewebeband ????
Bei mir hat es dünnes Blech zerrissen !

Niels Groth

unread,
Mar 24, 2002, 2:12:38 PM3/24/02
to
Christian Ascheberg wrote:
>
> Mein Blech war im angebrochen. Ich habe es abgebaut und außenrum
> im Bereich der erhöhten Belastung GFK laminiert. Seither kein
> Problem mehr.

Ich werde es ausprobieren.

Danke !

Bo-En Lo

unread,
Mar 25, 2002, 9:35:09 AM3/25/02
to
Niels Groth <Niels...@gmx.de> wrote:

> an meinem Liegerad riss zum zweiten Mal das Schutzblech des gefederten
> Hinterrades aus. Das Schutzblech sitzt auf der Schwinge, was ich auch
> nicht ändern möchte.
> Ist ein "Blech" aus Kunststoff, sonst eigentlich ganz gut. Vorne gibts
> keine Probleme.
> Verstärkungen mit Gertränkedosenblech und Popnieten nach dem ersten
> Crash halfen auch nicht.

Schau Dir die Befestigung bei Ostrad an. Bei mir ist immer noch das
original Schutzblech von Anno 1996 dran, es hat bisher die irischen
Rüttelstraßen völlig unbeschadet(!) überstanden.

Dreipunktvernietung pro Seite plus Schellenbefestigung, befestigt an der
Schwinge. Hersteller des Bleches ist vermutlich SKS (sichtbare
Leiterbahnen).

Gruß,
Bo-En

--
Hardshell - Das Fahrradhelm Magazin:
<http://www.radhelm.org/>
Kiwis und Fahrradhelme, Fakten:
<http://www.ingokeck.de/publikationen/radhelm/>

Andreas Borutta

unread,
Mar 25, 2002, 11:48:10 AM3/25/02
to
Niels Groth schrieb:

>> Mein Blech war im angebrochen. Ich habe es abgebaut und außenrum
>> im Bereich der erhöhten Belastung GFK laminiert. Seither kein
>> Problem mehr.
>
> Ich werde es ausprobieren.

IMO lohnt es sich nicht dieses giftige Material für diesen Zweck zu
verwenden.

Ich kann Dir, falls es Dir gefällt, ein passendes stabiles Alu Blech
(stabiler als von Dosen) aus einem Rest schneiden und Dir das Ding mit
ein paar Poppnieten befestigen.

Bei mir hat diese Art der Reparatur bei Kunstoffschutzblechen, teilweise
waren diese vom Schrott, mehrmals sehr gut funktioniert.
An den Stellen ist nie wieder was gebrochen.

Andreas

Andreas Borutta

unread,
Mar 25, 2002, 11:43:28 AM3/25/02
to
Niels Groth schrieb:

>> ich hab vor zwei Jahren an meinem (auch hi. gefederten) Lieger das
>> gebrochene Schutzblech einfach mit Tesa-Gewebeband schwarz repariert. Das
>> hat bis jetzt gehalten, da brach das Teil dann wo anders. Vielleicht bei der
>> Erstmontage gleich die Stelle wo Du's anschraubst damit stützen?
>
> Gewebeband ????
> Bei mir hat es dünnes Blech zerrissen !

Falsches Material.

Eine dicke Farbschicht und organische Faserwerkstoffe helfen.
www.borumat.de/ueberfederung.htm

Auch der schrille Sound von Blech reicht nicht an das leise Rauschen der
obigen Werkstoffwahl heran. ;-)

An *So schön weiß wie auf dem Bild ist es nach dem Winter nicht mehr.
Schlecht zum Balzen.* dreas

Michael Schmittel

unread,
Mar 25, 2002, 2:40:03 PM3/25/02
to
Andreas Borutta <bor...@gmx.de> schrieb:

>Eine dicke Farbschicht und organische Faserwerkstoffe helfen.
>www.borumat.de/ueberfederung.htm

Oh Grausen - riecht das denn an schwülen Sommertagenricht so wie
es aussieht?

>An *So schön weiß wie auf dem Bild ist es nach dem Winter nicht mehr.
>Schlecht zum Balzen.* dreas

Möglicherweise könnte es rollige Geier-, Kojoten- oder
Dingoweibchen anlocken.

& zu
http://www.borumat.de/transport.htm
Belieferst Du einen Zoo oder trainierst du auf einen Triathlon?


Gruß
Michael *ihr Berliner seid allgemein etwas seltsam, nicht?*
Schmittel

Andreas Borutta

unread,
Mar 25, 2002, 3:44:08 PM3/25/02
to
Michael Schmittel schrieb:

>> Eine dicke Farbschicht und organische Faserwerkstoffe helfen.
>> www.borumat.de/ueberfederung.htm
>
> Oh Grausen - riecht das denn an schwülen Sommertagenricht so wie
> es aussieht?

Du meinst, ob auch das Schutzblech berauschende Pheromone aussenden
kann?

Nein, das hintere Schutzblech liebt es auch ohne Duftstoffe.

>> An *So schön weiß wie auf dem Bild ist es nach dem Winter nicht mehr.
>> Schlecht zum Balzen.* dreas
>
> Möglicherweise könnte es rollige Geier-, Kojoten- oder
> Dingoweibchen anlocken.

Die Radkuriere haben jedenfalls regelmäßig irrationale Ängste, daß die
Federung ansteckend sei und legen meist extra zu, wenn ich mich in ihren
Windschatten klemme :o)

> & zu
> http://www.borumat.de/transport.htm
> Belieferst Du einen Zoo oder trainierst du auf einen Triathlon?

Das war eine ganz reale Transportaufgabe. Ich benötigte ~60 leere
Bananenkartons für einen Umzug. Da ich ungern unnötige Wege fahre, habe
ich es mal versucht auszureizen.
Der Transport fuhr sich recht ordentlich, nur bei dem Queren von
Kreuzungen musste ich mich an einigen Stellen wegen Seitenwind in Acht
nehmen.
Aber auch das ging sehr gut.

> Michael *ihr Berliner seid allgemein etwas seltsam, nicht?*
> Schmittel

Was tut man nicht alles um legal auf der Strasse fahren zu dürfen :-)
Mit dem Ladegut wäre ich auf Radwegen überall hängengeblieben - das
sieht jeder Gesetzeshüter ein - dachte ich mir.

Andreas, der nur in Berlin lebt, aber aus einer Stadt wech ist, die ich
im Usenet nicht nennen kann

Stefan Barnikow

unread,
Mar 22, 2002, 3:19:32 PM3/22/02
to
begin quoting Florian Ladwig <florian...@gmx.de>:

>Bei riese+müller-Rädern ist im Schutzblech ein Streifen Niroblech vom
>Befestigungspunkt an der Schwinge nach hinten eingenietet, so etwa 1cm
>breit, 2mm dick und 25cm lang. Das hält in den allermeisten Fällen,

Soweit klingt das ziemlich sinnvoll.

>eine dritte Strebe zum Ende der Verstärkung sollte da endgültig Ruhe
>schaffen.

Aber hier bin ich mir nicht mehr sicher, die Streben führen ja auch ein
gewisses Eigenleben. Wäre es nicht einen Versuch wert, das dritte
Strebenpaar anzubringen und den Befestigungspunkt an der Schwinge ganz
aufzugeben? Dann kann sich nichts mehr zwischen Strebe und Schwinge
verspannen. Problematisch könnten Kette(nführung) oder die Schwinge
selbst sein, weil das Schutzblech durch die Streben ja nicht mehr so
exakt seitlich fixiert wird. Notfalls muß man das Blech kürzen, falls
dann schmutzempfindliche Teile (Kette o.ä.) eingesaut werden, könnte
man am Steg in der Schwinge einen separaten Spritzschutz befestigen.


Ciao,
Stefan

Michael Schmittel

unread,
Mar 25, 2002, 4:54:09 PM3/25/02
to
Andreas Borutta <bor...@gmx.de> deutete an:

>Andreas, der nur in Berlin lebt, aber aus einer Stadt wech ist, die ich
>im Usenet nicht nennen kann

Gar eine vorgebliche, vermeintlich nördlich von Paderborn
gelegene?

Gruß
Michael *ist mal mit der Angst im Nacken durch stadtvorgebene,
bewohnungheuchelnde Kulissen am östlichen Ausläufer des
Teutoburger Waldes gefahren* Schmittel

Andreas Borutta

unread,
Mar 25, 2002, 5:24:59 PM3/25/02
to
Michael Schmittel schrieb:

>> Andreas, der nur in Berlin lebt, aber aus einer Stadt wech ist, die ich
>> im Usenet nicht nennen kann
>
> Gar eine vorgebliche, vermeintlich nördlich von Paderborn
> gelegene?

Ach, weißt Du, so ins Detail gehen wollte ich gar nicht ;-)
Lass uns lieber wieder über Ontopic-Dinge reden wie Geruchsempfinden des
Radfahrers oder organische nachwachsende Faserwerkstoffe in und an
Fahrradbauteilen.

Oder über perfekte Selbstölung einer Kette durch eine angebaute
Bürzeldrüse.
Über nicht resonierende Kettenkästen aus dachziegelartig überlappenden
wunderschönem farbig schimmerden Federn.
...

Andreas

Michael Schmittel

unread,
Mar 25, 2002, 5:22:22 PM3/25/02
to
Andreas Borutta <bor...@gmx.de> schrieb:

>Lass uns lieber wieder über Ontopic-Dinge reden wie Geruchsempfinden des
>Radfahrers oder organische nachwachsende Faserwerkstoffe in und an
>Fahrradbauteilen.

>Oder über perfekte Selbstölung einer Kette durch eine angebaute
>Bürzeldrüse.
>Über nicht resonierende Kettenkästen aus dachziegelartig überlappenden
>wunderschönem farbig schimmerden Federn.
>...

Au ja, laß uns das tun!

Gruß
Michael Schmittel

Florian Ladwig

unread,
Mar 25, 2002, 6:39:51 PM3/25/02
to
ci...@gmx.de (Stefan Barnikow) schrieb:

>begin quoting Florian Ladwig <florian...@gmx.de>:
>>Bei riese+müller-Rädern ist im Schutzblech ein Streifen Niroblech vom
>>Befestigungspunkt an der Schwinge nach hinten eingenietet, so etwa 1cm
>>breit, 2mm dick und 25cm lang. Das hält in den allermeisten Fällen,
>
>Soweit klingt das ziemlich sinnvoll.

Evolution made by r+m. ;-)

>>eine dritte Strebe zum Ende der Verstärkung sollte da endgültig Ruhe
>>schaffen.
>
>Aber hier bin ich mir nicht mehr sicher, die Streben führen ja auch ein
>gewisses Eigenleben.

Das eigentliche Eigenleben führt das Schutzblech, die fehlende
Befestigung am Bremssteg läßt es Schwabbeln, das führt dann zum Bruch.
Ganz wichtig: Das Blech sollte möglichst ohne Verspannung montiert
werden.

Rainer H. Rauschenberg

unread,
Mar 26, 2002, 9:40:44 AM3/26/02
to
On Thu, 21 Mar 2002, Niels Groth wrote:

> an meinem Liegerad riss zum zweiten Mal das Schutzblech des gefederten
> Hinterrades aus. Das Schutzblech sitzt auf der Schwinge, was ich auch
> nicht ändern möchte.

Waere aber eine etwas grundlegendere Loesung.

> Ist ein "Blech" aus Kunststoff, sonst eigentlich ganz gut. Vorne gibts
> keine Probleme.
> Verstärkungen mit Gertränkedosenblech und Popnieten nach dem ersten
> Crash halfen auch nicht.

An meinem Flevo habe ich mit Lochband verstaerkt. Das heilt dann, bis das
Flevo wg losem Tretlager zum Standzeug wurde.

Rainer "am bestaendigsten sind wohl Schutzbleche aus Iso-Matte"
Rauschenberg

Stefan Barnikow

unread,
Mar 26, 2002, 3:53:58 PM3/26/02
to
begin quoting Florian Ladwig <florian...@gmx.de>:
>ci...@gmx.de (Stefan Barnikow) schrieb:
>> [...]

>>>eine dritte Strebe zum Ende der Verstärkung sollte da endgültig Ruhe
>>>schaffen.
>>
>>Aber hier bin ich mir nicht mehr sicher, die Streben führen ja auch ein
>>gewisses Eigenleben.
>
>Das eigentliche Eigenleben führt das Schutzblech, die fehlende
>Befestigung am Bremssteg läßt es Schwabbeln, das führt dann zum Bruch.

Das Schwabbeln an sich oder das Schwabbeln am unteren Quersteg? Ein
vorderes Schutzblech hat ja auch nur eine rahmenfeste Aufhängung und
ist bei mir trotzdem noch nie gebrochen. Zwei hintere Schutzbleche
sind mir dagegen schon an der Bremsstegaufhängung (Blechklammer)
gebrochen, beide mit nur einem Strebenpaar und beide mit einem
Rücklicht hintendrauf.


Ciao,
Stefan

Florian Ladwig

unread,
Apr 1, 2002, 5:24:55 PM4/1/02
to
ci...@gmx.de (Stefan Barnikow) schrieb:

>begin quoting Florian Ladwig <florian...@gmx.de>:
>

>>Das eigentliche Eigenleben führt das Schutzblech, die fehlende
>>Befestigung am Bremssteg läßt es Schwabbeln, das führt dann zum Bruch.
>
>Das Schwabbeln an sich oder das Schwabbeln am unteren Quersteg?

Das Eine hängt mit dem Anderen zusammen.

>Ein
>vorderes Schutzblech hat ja auch nur eine rahmenfeste Aufhängung und
>ist bei mir trotzdem noch nie gebrochen.

Der entscheidende Faktor ist die nichteingespannte Länge.

>Zwei hintere Schutzbleche
>sind mir dagegen schon an der Bremsstegaufhängung (Blechklammer)
>gebrochen, beide mit nur einem Strebenpaar und beide mit einem
>Rücklicht hintendrauf.

Eben, ein fehlendes Strebenpaar => große freie Länge.

Christian Lang

unread,
Apr 9, 2002, 7:31:19 AM4/9/02
to
Habe das gleiche Problem an meinem vollgefederten 28" Fahrrad von MAXX
(Eingelenker): Alle 4 Monate bricht das ungefederte Blech


Fakt ist:
Das Problem ist SKS bekannt. Es treten tangentiale Belastungen auf, die zum Bruch
führen.


Das Problem läßt sich durch folgende Aktionen lösen:


- Metallstreifen unter dem Blech (wie Riese und Müller)
- zusätzliches Verstrebungs-Paar


Langzeiterfahrungen liegen nach meinem Wissen nicht vor.


Mich würde interessieren, wer mit diesen Lösungen schon Erfahrungen hat.


Übrigens ist das juristisch ein "Konstruktionsfehler" falls das Blech mit dem
Fahrrad ausgeliefert wurde. Hier glit die 3 Jährige Produkthaftung.


Christian
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Patrick Schelauske

unread,
Apr 9, 2002, 8:02:14 AM4/9/02
to
In article <3cb2d107$1...@netnews.web.de>, Christian Lang <christi...@web.de> writes:

>Übrigens ist das juristisch ein "Konstruktionsfehler" falls das Blech mit dem
>Fahrrad ausgeliefert wurde. Hier glit die 3 Jährige Produkthaftung.

muss das nicht "zweijaehrige Gewaehrleistung" heissen?

Patrick Schelauske

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