ich habe soeben festgestellt, dass das Problem der nichtfunktionierenden
Beleuchtung vom Dynamo kommt (AXA Caluna). Denn wenn ich an den Drähten die
zu der Beleuchtung gehen einfach eine Batterie (4,5 V) anklemme, dann
brennen beide Lampen (vorne und hinten). Mit dem Dynamo nicht. Wenn ich mit
einem Multimeter (AV) die Spannung am Dynamo messe, und das Rad kräftig
drehe, kommen max. 1,2 V raus. Kann ein Dynamo schon nach 100km (max.)
defekt sein? Weiß jemand zuverlässige, langfunktionierende Dynamos?
Christian
Christian_M schrieb:
> Weiß jemand zuverlässige, langfunktionierende Dynamos?
Jau. Sehr gute Erfahrungen mit Union und mit den Dingern,
die auf die Achse geschraubt werden (heißen die jetzt
Speichendynamos?) von EFE. Beides m.E. unkaputtbar, wobei
ich die Speichendynamos deutlich bevorzuge wg. Nicht-Durch-
Rutschens und viel weniger Lärm.
Grüße aus Dortmund- Martin Rogge
Kannst den Axa aber auch zu AXA einschicken und nöhlen, kriegst dann ein
Ersatzexemplar, daß nach xyz-Kilometern ausfällt:)
Olaf
--
Olaf Schultz TU Hamburg Harburg, AB 5-03
Denickestraße 15 21073 Hamburg-Harburg
Tel.: 040/42878 2516 email: O.Sc...@tu-harburg.de
http://experte.kt2.tu-harburg.de http://www.tu-harburg.de/~kt2os
Ja, so auch bei mir. Aber in meinem Fall ist es zum Glueck auf die Garantie
gegangen.
/ralph
--
Radwege zu Parkplätzen!
Radwege erhöhen das Unfallrisiko von Radfahrern um den Faktor 2.6 bis 12.
Durch die rechtliche (oder faktische) Umwandlung von Radwegen in Parkplätze
könnten viele Gefahrensituationen entschärft werden.
> Beleuchtung vom Dynamo kommt (AXA Caluna). Denn wenn ich an den Drähten die
^^^^^^^^^^^
Bei dem ist mir vor kurzen das Gehäuse an der Nahtstelle
durchgebrochen. (Allerdings nach ca. 2 bis 3 TKM) Interessant wieviel
Rost sich in so einem Teil befinden kann.
Berny
C> drehe, kommen max. 1,2 V raus. Kann ein Dynamo schon nach 100km
(max.)
C> defekt sein? Weiss jemand zuverlaessige, langfunktionierende
Dynamos?
C>
ja, Nabendynamos. Siehe auch http://www.nabendynamo.de
73 Wolfram
Problemlos ;-). 8 km ist die mir widerfahrene Mindestleistung.
> Weiß jemand zuverlässige, langfunktionierende Dynamos?
Siehe Folgepostings
Heinz
Hi,
ich habe den Dynamo zerlegt, auch bei mir ist jede Menge Rost drin. Und der
Dynamo jetzt endgültig hinüber ;-)
Christian
>> Weiss jemand zuverlaessige, langfunktionierende Dynamos?
>ja, Nabendynamos. Siehe auch http://www.nabendynamo.de
>
Arghhhh... teuer die Teile. 320 DM ist eigentlich zu viel und die
Teile sind etwas unflexibel. Meine geliebte Unsitte einen zweiten
Satz Laufraeder fuers Rad zu halten wuerde teuer werden. Eher ein
Walzendynamo: der Union war aber auch zu teuer (um die 60 DM?), in
manchen Kaufhaeusern gab es vor einigen Jahren noch die recht
brauchbaren Soubitez-Nabendynamos fuer wenig Geld, damals um die
35 bis 40 DM. Die habe ich an zwei Raedern dran und bisher wenig
Probleme damit gehabt. Die billigen Union-Seitendynamos halten bei
guter Pflege (Andruckfeder gelegentlich schmieren) recht lange.
Was ist eigentlich mit dem Spektroluxdynamo? Wie wird der montiert?
Passt der auch auf normale Naben (Kassette und Schraubkranz)? Und
was ist mit dem GS2000 und Nachfolgern? Ich habe einen GS2000 an
einem Nacht- und Nebelrad, er funktioniert recht zuverlaessig.
MfG
Uwe Borchert
> Arghhhh... teuer die Teile. 320 DM ist eigentlich zu viel und die
> Teile sind etwas unflexibel. Meine geliebte Unsitte einen zweiten
> Satz Laufraeder fuers Rad zu halten wuerde teuer werden.
Ja, sie kosten viel, die Schmitt-Nabendynamo's. Aber teuer wuerde ich
es nicht nennen. Gute Qualitaet hat eben ihren Preis. Andere Leute
legen 500DM fuer 'ne Federgabel auf den Tisch. Da ich tag-taeglich zur
Arbeit fahre --- zu jeder Jahreszeit, im Dunkeln oder hellen --- ist
fuer mich eine gute Beleuchtung viel wichtiger als eine
Federgabel. Und unter einer guten Beleuchtung verstehe u.a. ich ein
Teil, welches ich einschalten kann, ohne mich ueber die zusaetzliche
Belastung aufzuregen.
Das habe ich mit meinem Nabendynamo! Es geht sogar so weit, dass ich
tagsueber bei verregnetem, nassen Strassenzustand das Licht anschalte,
weil ich dadurch besser zu sehen bin --- und ob ich mit oder ohne
Licht fahre, das spuere ich nicht mehr. Ein leichter Gegenwind bremst
mehr als der Dynamo.
Zu deiner Unsitte: Wenn der zweite Satz nur als Ersatzmaterial dient,
dann wuerde ich mir dabei den Nabendynamo sparen. Fuer diese seltenen
Faelle wuerde ich noch einen billigen Seitenlaeufer kaufen, den ich
bei Bedarf installieren kann.
Wenn du beide Laufradsaetze regelmaessig tauschst, dann wuerde mich
interessieren, was du dir davon erhoffst.
Ciao
Widi
--
Friedbert Widmann mailto:wi...@uni-koblenz.de
Ostallee 45 voice: +49-2621-50899
D-56112 Lahnstein fax: +49-2621-922356
..[Ultrateuere Nabendynamos]...
>Ja, sie kosten viel, die Schmitt-Nabendynamo's. Aber teuer wuerde ich
>es nicht nennen. Gute Qualitaet hat eben ihren Preis. Andere Leute
>legen 500DM fuer 'ne Federgabel auf den Tisch.
Vielleicht faehrt der damit downhill? Dann braucht der so was. Oder
er braucht es wirklich nicht, aber was gehen mich die anderen Deppen
an?
> Da ich tag-taeglich zur
>Arbeit fahre --- zu jeder Jahreszeit, im Dunkeln oder hellen --- ist
>fuer mich eine gute Beleuchtung viel wichtiger als eine
>Federgabel.
Eine Federgabel ist fuer ein Strassenrad entweder viel zu teuer oder
aber die billiegn Gabeln ein Sicherheitsrisiko.
> Und unter einer guten Beleuchtung verstehe u.a. ich ein
>Teil, welches ich einschalten kann, ohne mich ueber die zusaetzliche
>Belastung aufzuregen.
>
Das geht mit meinen 40 DM Soubitez auch seit 1993 ohne nennenswerte
Probleme, eines der Raeder hat seitdem um die 20 Tkm drauf und ist
auch viel bei Dunkelheit und im Winter gefahren worden. Ich hatte da
kurz den Union Seitendynamo drauf, aber der war nicht so das was ich
mir gewuenscht habe.
>Das habe ich mit meinem Nabendynamo! Es geht sogar so weit, dass ich
>tagsueber bei verregnetem, nassen Strassenzustand das Licht anschalte,
>weil ich dadurch besser zu sehen bin --- und ob ich mit oder ohne
>Licht fahre, das spuere ich nicht mehr. Ein leichter Gegenwind bremst
>mehr als der Dynamo.
>
>Zu deiner Unsitte: Wenn der zweite Satz nur als Ersatzmaterial dient,
>dann wuerde ich mir dabei den Nabendynamo sparen. Fuer diese seltenen
>Faelle wuerde ich noch einen billigen Seitenlaeufer kaufen, den ich
>bei Bedarf installieren kann.
Hab ich bei mir sogar in der Bastelkiste rumliegen incl Montage-
material und alles was dazu gehoert. Ich hoffe das aber nicht so
schnell zu brauchen, mir sind meine Soubitez lieber.
>Wenn du beide Laufradsaetze regelmaessig tauschst, dann wuerde mich
>interessieren, was du dir davon erhoffst.
>
Es ist einfach der Reifenwechsel und die teilweise nach Jahreszeit
verschiedene Bereifung. Also ein paar recht glatte aber guterhaltene
Reifen fliegen im Herbst nicht runter, stattdessen kommen general-
ueberholte Laufraeder mit komplett neuen Reifen drauf. In der Zeit
werden dann die anderen Laufraeder irgendwann mal neu abgeschmiert,
eingestellt, bei Bedarf nachzentiert und vielleicht sogar geputzt.
Besonders im Raum Muenchen ist ein gutes Profil ab November nicht
zu verachten. Wenn man in aller Ruhe die neuen Laufraeder vorbe-
reitet kann man dann das Rad mit wenigen Handgriffen umruesten, es
geht also im laufenden Betrieb viel schneller.
Vielleicht sollte ich als bekennender Schwabe noch was anmerken: meine
Raeder haben weit unter 1000 DM gekostet. Eher um die 600 bis 700 DM
(mit einem Satz Laufraeder, das zweite nicht extra gezaehlt). Daher
scheiden einigen Bauteile automatisch aus. Ein Satz Laufraeder darf
nicht viel mehr als 200 DM kosten, sonst wird das Rad zu teuer. VR-
Naben in brauchbarer bis guter Qualiatet findet man auf jedem Sperr-
muell in ausreichender Anzahl. Und wenn da nicht, gibt es die Naben
fuer 10 DM oder weniger beim Radltandler in der Kruschtlkiste. Mein
Lieblingsrad mit 25 Tkm hat vorne eine alte Shimanonabe vom Muell,
das seit Anfang an und ohne Probleme. Nur die HR-Naben sind etwas
teuerer, ausser die alte H3111, die gibts in Massen vom Schrott.
MfG
Uwe Borchert
> borc...@informatik.unibw-muenchen.de (Uwe Borchert) schrieb:
>
> > Eher ein
> > Walzendynamo: der Union war aber auch zu teuer (um die 60 DM?)
>
> Bei der Montage büßt du außerdem deine Sünden ab.
Wie praktisch. Dann hatte ich wohl keine, als ich die letzten zwei
montiert habe. Oder was meinst du genau?
Ingo.
--
Ingo...@stud.uni-regensburg.de funktioniert nicht mehr!
Mail an to...@ingokeck.de landet ungelesen im Papierkorb.
> In <1eh635u.gdtaotikx7o2N%NOSPA...@ingokeck.de>
> NOSPA...@ingokeck.de (Ingo Keck) writes:
>
> [Walzendynamo: Montage]
>
> Da hast Du wohl etwas falsch gemacht. Das Leiden beginnt normaler-
> weise mit der De-Montage des vollkommen festgerosteten
> Einbeinständers,
Hallo Werner,
du gehst von einer falschen Annahme aus. Man benutzt doch ein Fahrrad
nicht mehr, um damit zur Arbeit zu fahren und das Fahrrad vor dem
Buero (auf dem Staender) abzustellen. Ein Fahrrad bindet man auf's
Autodach, faehrt damit auf den Wanderparkplatz, radelt ueber die
Wanderwege oder Wildwechsel zum naechsten Biergarten und lehnt das Rad
am Biertisch an. Deshalb hat ein Fahrrad keinen festgerosteten
Einbeinstaender mehr.
Mein Fahrradhaendler hat auch geflucht, weil ich doch auf einen
Zweibeinstaender bestanden habe --- da verkauft er mir einen leichten
Alu-Rahmen und ich komme mit solch' einem Koloss daher.
..[...]...
>
>Da hast Du wohl etwas falsch gemacht. Das Leiden beginnt normaler-
>weise mit der De-Montage des vollkommen festgerosteten Einbeinständers,
>dessen Innensechskantloch nahezu unerreichbar ist, wenn es Dir gelungen
>ist, den ins Loch passenden, aber dann doch zu langen Schlüssel zu
>finden. Die innige Verbindung des Gewindes dieser Schraube mit
>dem Aluminium des Ständers ist unkaputtbar.
>
Fehler bei der Montage: Man nehme jedes Rad wenn man es in die Haende
bekomme und schraube sofort diese Schraube raus, fette sie und baue sie
wieder ein. Gleiches sollte man zB auch mit der Sattelstrebe und dem
Lenkervorbau machen. Halt ueberall wo Alu und Stahl ueber groessere
Flaechen eine Verbindung miteinader eingehen.
MfG
Uwe Borchert
Ah, erwischt. Beide Räder hatten einen Hinterradständer.
Sonstige Probleme?
>> Weiß jemand zuverlässige, langfunktionierende Dynamos?
> Wenn es denn ein Seitendynamo sein soll, kann ich den AXA HR empfehlen.
Ich benutze seit vielen Jahren den Nordlicht. Er hat zwei Axa HR
überlebt und läuft immer noch tadellos. Er läuft nicht so leicht
wie die Axas und macht auch nicht so viel Licht wie sie, scheint
aber sehr zuverlässig zu sein.
Das Hauptproblem des Nordlicht: Er rutscht bei Nässe leicht durch,
seit ich ihn auf der Nabe laufen lasse, ist es etwas besser geworden,
außerdem soll es neue Reibrollen geben, die besser haften.
> Noch besser sind formschlüssige Dynamos. Von der Lebensdauer her kann
> man alle Nabendynamos empfehlen. Was sonstige Eigenschaften wie zB
> Wirkungsgrad angeht, vor allem den SON.
Mit so einem SON liebäugle ich auch schon eine Weile, aber da der
Nordlicht so gut hält, verschiebe ich das immer wieder...
Martin
> Nordlicht war bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt zu
> vergessen. Hat nur noch fürchterlichen Lärm gemacht.
An so was kann ich mich nicht erinnern. Werde ich mal drauf achten.
> Wie sind Deine AXA HRs verstorben? Das Rad, wo ich meinen drauf hatte,
> habe ich verkauft, daher keine Erfahrung mit der Lebensdauer.
Der erste drehte sich irgendwann einfach nicht mehr, bzw. nur noch so
schwer, daß die Reibung mit dem Reifen nicht mehr ausreichte ihn zu
drehen. Der zweite funktionierte nur noch, wenn man langsam fuhr. Je
schneller man wurde, umso dunkler wurde das Licht. Keine Ahnung woran
das lag, vielleicht ein Kurzschluss einer der eingebauten Z-Dioden?
Beide hielten knapp über ein halbes Jahr. Zwischen beiden lag ein
Zeitraum von etwa einem Jahr. Nachdem der erste kaputt war, wollte
ich eigentlich keinen mehr kaufen, da er aber relativ leicht läuft,
viel Licht macht und man immer wieder Positives über ihn hört, hatte
ich es nochmal versucht. Jetzt lasse ich es aber bleiben.
Den ersten hatte ich noch versucht zu öffnen, als mir das zu fummelig
wurde, versuchte ich ihn von außen zu ölen, was ihm aber nur den Rest
gab ;-) Den zweiten hatte ich erst gar nicht mehr angefasst.
>> seit ich ihn auf der Nabe laufen lasse, ist es etwas besser geworden,
^^^^
> Felge meinst Du, nehme ich an.
Ja, klar. Vielleicht steckt hinter meinem (Freud'schen?) Verwechsler
aber doch der Wunsch nach einem Nabendynamo? ;-)
Martin
Obwohl's fast 10 Jahre her ist, kann ich mich gut daran erinnern.
Infernalisches Dauerkreischen, ähnlich kreischenden Bremsen. Den
anderen, den ich letztes Jahr noch benutzte, hatte das aber nicht.
Heinz
Hast Du denn rausgekriegt, woran es lag, daß der erste so kreischte?
Hat er trotzdem noch Strom erzeugt?
Martin
>>
UB> Arghhhh... teuer die Teile. 320 DM ist eigentlich zu viel und die
UB> Teile sind etwas unflexibel. Meine geliebte Unsitte einen zweiten
UB> Satz Laufraeder fuers Rad zu halten wuerde teuer werden. Eher ein
Unsitte ablegen - Geld sparen - Nabendynamo finanziert - nie wieder
Dynamo- oder Nabenwartung - Geld gespart - Unsitte wieder zulegen
UB> Walzendynamo: der Union war aber auch zu teuer (um die 60 DM?), in
UB>[...]
Ein Walzendynamo ist IMHO grosser Unfug, weil er genau an der Stelle
laeuft, wo am meisten Dreck zu erwarten ist: Zum Einen vom Vorderrad
abgeschleuderter Schmutz, zum anderen auf der Laufflaeche befindlicher
Schmutz.
tschoe wa
Wolfram
..[320DM fuer Nabwendynamo]...
>Unsitte ablegen - Geld sparen - Nabendynamo finanziert - nie wieder
>Dynamo- oder Nabenwartung - Geld gespart - Unsitte wieder zulegen
>
Lohnt sich aber nur fuer extrem teuere Raeder ueber 1000 DM. ;-)
Im Ernst: ich habe Raeder die idR unter 1000 DM kosten und beschraenke
mich bei der Ausstattung aufs allerwesentlichste, keinen Schnickschnack
und das wenige in angepasster Qualitaet (VR-Naben aus den Schrott, HR-
Nabe aus MTBs oder guten Rennraedern).
...[Walzendynamo]....
Er funktioniert (fast *) einwandfrei. Aber eine Korrektur bzgl Deiner
Argumente:
>Ein Walzendynamo ist IMHO grosser Unfug, weil er genau an der Stelle
>laeuft, wo am meisten Dreck zu erwarten ist: Zum Einen vom Vorderrad
>abgeschleuderter Schmutz,
Dies ist richtig, ich hatte deshalb meinen Soubitez vor einiger Zeit
einen Schritzschutz verpasst. Der ist aber gerade nicht montiert und
er laeuft trotzdem noch halbwegs.
> zum anderen auf der Laufflaeche befindlicher Schmutz.
>
Nee, der hat fast 3/4 Umdrehung um mittels Fliehkraft sich zu verab-
schieden. Normalerweise hast Du an den Flanken mehr Dreck als auf der
Laufflaeche.
*) Es gibt Feinkiesbelaege in denen wohl ein sehr klebriger Sand oder
was Gipsaehnliches eingebaut ist. Dieser Belage setzt sich gerne bei
trockenem Wetter als klebriger Ring um die Walze. Vermutlich hilft
Einoelen oder Fetten weiter. Ich probiere gerade die Sache mit dem
Oel aus.
MfG
Uwe Borchert
> Martin Klaiber wrote:
> >
> > Andreas Stiasny <use...@stiasny.priv.at> schrieb:
> >
> > > Nordlicht war bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt
> > > zu vergessen. Hat nur noch fürchterlichen Lärm gemacht.
> >
> > An so was kann ich mich nicht erinnern. Werde ich mal drauf achten.
>
> Obwohl's fast 10 Jahre her ist, kann ich mich gut daran erinnern.
> Infernalisches Dauerkreischen, ähnlich kreischenden Bremsen.
Ganz dumme Frage mal: Was macht man, wenn es kreischt oder
quietscht?
Gruß Flo
..[320DM fuer Nabwendynamo]...
>
>Verstehe ich nicht. Was hat der Preis des Dynamos mit dem Presi des
>"Rest-Rades" zu tun? Ich habe meinen ersten SON 2 Jahre lang an einem
>Rad aus dem Sperrmüll (mehrmals nachgeschweist, handlackiert, Wert ohne
>Dynamo <200DM) gefahren. Etwas gleichwertig funktionierendes gab es
>leider nicht vom Sperrmüll. Wenn ich die 270DM auf 10 Jahre Nutzungszeit
>umlege, scheint das verglichen mit den Preisen für Verschleißteile
>(Kette, Ritzel, Bremsklötze, Felgen) nicht abwegig teuer. Wenn ich jedes
>2. Jahr einen Axa HR oder eine 8601 Union Walze (die samt Fernbedienung
>und VR-Nabe sogar einiges schwerer ist als der SON) brauche und
>möglicherweise sogar noch mehr Mäntel damit verschleiße, lebe ich teurer
>- Billigfahrrad hin oder her.
>
>"Sparen" an Licht und Bremsen lohnt sich nur für Leute, die Ihr Fahrrad
>nicht oder nur am sonnigen Sonntag nachmittag fahren. Gehörst Du zu
>dieser Gruppe?
>
Nein, absolut nicht. Aber ich habe seit 8 Jahren eine Soubite Walzen-
dynamo, der tut ebenfalls stoerungsfrei arbeiten und der hat damals
unter 40 DM gekostet (Im Moment regulaer 46 DM bei Bruegelmann und im
Angebot 36 DM). Der Union ist uebrigens bekannt fuer seine Anfaellig-
keit, deshalb habe ich gleich den billigeren Soubitez genommen und
hatte damit (bis auf den ersten den ich dann innerhalb weniger Tage
umgetauscht habe) erstaunlich wenig Probleme.
..[...]...
>
>Quark. Es geht hier nicht um fetten Lehm aus dem Gelände sondern um
>feinen Schmirgel von der Nassen Straße - wie kommt der an die
>Reifenflanke?
>
Gar nicht, aber der macht auch keine Probleme bei Seitendynamos. Der
feine Schmirgel (das feine Schmiergel?) fuehrt bestenfalls zu hoeherem
Verschleiss an der Walze. Und das haelt sich bei meinem Rad noch in
Grenzen.
>Auch bei Rädern mit bodenlangem Spritzlamppen am Vorderrad ist der
>Walzendynamo nach der ersten Regenfahrt heftigst eingedreckt - auch an
>den Lagern. Ein üblich am Vorderrad angebrachter Axa HR sieht dagegen
>deutlich sauberer aus.
>
>>*) Es gibt Feinkiesbelaege in denen wohl ein sehr klebriger Sand oder
>>was Gipsaehnliches eingebaut ist. Dieser Belage setzt sich gerne bei
>>trockenem Wetter als klebriger Ring um die Walze. Vermutlich hilft
>>Einoelen oder Fetten weiter. Ich probiere gerade die Sache mit dem
>>Oel aus.
>
>Trockenes Wetter ist hier nahezu uninteressant.
>
Okay, aber dann faellt dieses Argument gegen die Walzendynamos aus.
Das Hauptproblem ist IMHO die schlechte Bauform der Union 8601 die
echte Probleme machen. Der Soubitez ist wesentlich primitiver und
zuverlaessiger bei geringerem Preis. In wie weit sich dann der Auf-
preis von 46 DM fuer den Soubitze auf 320 DM fuer den SON lohnen soll
ist da echt fraglich.
MfG
Uwe Borchert
Er drehte irgendwie nicht rund, sondern kam tierisch in's Vibrieren.
Vielleicht lag's an ausgeschlagenen Lagern, oder zu schlecht gefetteten
Lagern, keine Ahnung. Trat AFAIR das erste Mal nach wenigen tausend km
auf (nicht Betriebs-km). Als ich ihn dann häufiger benutzen musste, und
der Nordlicht auch seine 400 Betriebs-km/Wintermonat machen musste,
hatte ich bald auf anderes umgestellt.
> Hat er trotzdem noch Strom erzeugt?
Ja. Aber durch die Vibriererei lief er schwerer und rutschte dann bei
Feuchtigkeit nur noch durch, wo er bei Wärme ggf. noch lief. Besonders
entnervend, wenn man noch einige km bei 2°C und Nieselregen vor sich
hat, und das Ding entweder tierisch kreischt oder gar nicht arbeitet.
Heinz
So auch bei mir.
>Regelmäßiges Ölen der Rolle erhöht die Lebensdauer auch enorm.
Wo und wie ölen ?
Ich nehme an es soll sich um die "Reibrolle" - Walze handeln oder?
Habe unlängst eine Union-Walze aus einer der ersten Serien ( nur Handhebel,
keine Fernbedienung) wieder zusammengebaut. Den hatte ich mal am
"Alltagsrennrad"; bevor ichs verkauft habe - ohne den teuren Dynamo :-)
und auch öfter benutzt. Er war demzufolge innendrin sehr verschmutzt. Beim
Zerlegen war mir einer der 2 Drähte abgerissen. Erst jetzt fand ich die Zeit
den wieder anzulöten. Beim Wiederzusammenbauen hab ich dann die
"Labyrinthdichtung" der Walze mit Fett gefüllt, weil sie ohne offensichtlich
recht wirkungsschwach war.
Wäre das dann die Stelle die es zu Ölen gilt??
MfG
Bruno Hingott