Diese Annahme ist schlicht falsch, weil die Russen bereits in den 50er
Jahren bis durch die gesamte Erdkruste gebohrt haben.
Man müßte wohl schon eine etwas dünnere Stelle suchen, wo die Kruste
nicht so dick ist. Das ist idR unter dem Meer der Fall.
Da aber auf dem Meer das bohren viel schwieriger und gefährlicher ist,
nimmt man besser Marschland wie Niedersachsen und bohrt dort.
Die Sibirische Taiga ginge natürlich auch und aus dem gleichen Grund,
welcher mit 'Growing Earth' zu tun hat.
Lt GE fällte der Meeresspiegel langsam, wodurch früherer Meeresboden zu
Land wird.
Dadurch ist die Erdkruste unterhalb solcher Marschlande besonders dünn,
weill es vor geologisch kurzer Zeit noch Meesgrund war.
Dort kann man dann durch die relativ dünne Erdkruste hindurch bohren und
gelangt dann an die Lagerstätten unterhalb der Kruste und muß nicht
warten, bis das Öl durch dicke Gesteinsschichten nach oben wandert.
Die Lagerstätten unterhalb der Kruste sind aber gigantisch und u.U.
untereinander verbunden, weswegen man die wohl überall mit dem gleichen
Erfolg anzapfen kann.
>>
>> Dort haben sie riesige Mengen an Ã-l und Gas entdeckt.
>
> Selbst wenn das stimmt bringt es nichts, weil das Gestein
> nicht poroes ist und daher das Zeug nicht herauszuholen ist.
Die Russen holen 'das Zeug' aber in risesigen Mengen dort raus, weswegen
deine Vermutung offensichtlich falsch ist.
>>
>> Aber ultra-tiefe Löcher sollten wir in Deutschland eigentlich auch
>> bohren können, wenn die Russen das bereits in den 50er Jahren gekonnt haben.
>
> Natuerlich, es lohnt sich nur nicht weil da keine Lagerstaetten sind.
Wo genau da Öl ist, das werden wohl Geophysiker und Geologen noch
ermitteln müssen.
Ich wollte ja nur anmerken, wo man danach suchen sollte.
>>
>> Die Frage der Wirtschaftlichkeit stellt sich erstmal nicht, weil es
>> primär um die Versorgungssicherheit für Deutschland geht und dabei
>> wirtschaftliche Ã?berlegungen nicht so eine groÃYe Rolle spielen.
>>
>> Man kann ja da bohren, wo bereits Ã-lquellen sind, also irgendwo in
>> Niedersachsen.
>
> Dort wird ja schon lange Oel gefoerdert.
>
>>
>> Die Ã-lquellen selber könnte man auch mal inspizieren, denn lt. abiogic
>> oil Theorie müÃYten sich Ã-lquellen nach einigen Jahren wieder füllen.
>
> "Einige Jahre" sind wenn sie mit Oel aus dem Erdinneren gefuellt werden sollen,
> mindestens einige Jahrtausende, wenn nicht Jahrmillionen, weil die Gesteinsschichten weiter
> unten kaum poroes sind.
Nein. Ich meinte schon Jahre.
Aber evtl. füllen sich Ölquellen auch schneller und sind schon nach
wenigen Wochen wieder gefüllt.
>
>>
>> (Sollte das tatsächlich der Fall sein, dann wäre das übrigens ein Beweis
>> für abiogenic oil.)
>
> Eher dafuer dass da ein bischen weiter unten noch eine Lagerstaette ist
> aus der das Oel leicht nach oben kommt.
Das kann man natürlich auch so formulieren.
Und noch 'ein bischen weiter unten ' beginnt der Erdmantel.
>>
>>>>
>>>> Die 'abiogene Ã-ltheorie' stammt übrigens aus Russland und wurde unter
>>>> Stalin in der Ukraine zur damals gültigen Doktrin in der Sovietunion
>>>> weiterentwickelt.
>>>>
>>>> Nach dieser haben die Soviets dann in Sibirien ultra-tiefe Löcher in die
>>>> Erdkruste gebohrt und reichlich Erdöl und -gas gefunden.
>>>>
>>>> Aber da auch kluge Politiker manchmal dumme Sachen machen, hat Putin die
>>>> Deutschen nun quasi gezwungen, die abiogne Ã-ltheorie mal praktisch
>>>> auszuprobieren, weil es sonst ja kein Ã-l mehr gibt.
>>>
>>> Letzlich ist es den Oelgesellschaften voellig egal wie das Oel
>>> in die Lagerstaetten gekommen ist, es interessiert nur ob die Ausbeutung
>>> wirtschaftlich ist.
>>
>> Falsch.
>>
>> Die Fördergesellschaften verdienen an Bodenschätzen nur, wenn Mineral
>> xyz von Ort A nach Ort B geschafft wird und dabei möglichst noch
>> umgeformt wird zu einem höherwertigen Produkt.
>
> Also von unter der Erde auf die Erde.
>
>>
>> Das liegt daran, dass die Bodenschätze nicht dem Besitzer des Bodens
>> gehören, sondern dem Staat.
>
> Die Oelgesellschaft kauft eine Konzession vom Staat
> fuer ein bestimmtes Gebiet und darf das dann fuer eine
> festgelegte Zeit ausbeuten.
Das ist natürlich von Staat zu Staat unterschiedlich.
In Deutschland gehören die Bodenschätze ausnahmslos dem Staat. Da der
Deutsche Staat selber kein Öl fördert, bedient er sich solcher
Fördergesellschaften zur Vermarktung der Bodenschätze.
Die bezahlen einen bestimmten Preis für das Öl, welcher natürlich auch
in so einer Konzessionsabgabe pauschalisiert werden kann.
>>
>> Damit eine privatrechtliche Unternehmung daran verdienen kann, muÃY diese
>> sich in den Besitz der Bodenschätze bringen und diese wenn möglich
>> woanders hin verkaufen.
>>
>> Sollte in einem Staat dieser die dort befindlichen Bodenschätze selber
>> ausbeuten und selber an dortige Verbraucher verkaufen, dann würde es
>> wenig zu verdienen geben für nicht-staatliche Organisationen.
>
> Ja, es gibt Staaten die lassen nur ihre eigenen Oelgesellschaften Oel foerdern.
> Es gibt auch welche bei denen das mal anders war und die dann die auslaendischen
> Gesellschaften verstaatlicht haben, z.B. Iran oder Saudi Arabien.
> In Saudi Arabien hat der Staat die Anteile gekauft als sie noch billig waren,
> weil damals das Oel billig war.
>
Es gibt auch andere Systeme, wie das in den USA oder Kanada.
Da gibt es 'claims', die man kaufen kann und mit denen man das Eigentum
an den Bodenschätzen erwirbt.
In Deutschland geht das aber prinzipiell nicht, da Bodenschätze nicht
Teil des Grundstücks darüber sind.
>
>>
>>>>
>>>> Sollten die Deutschen aber tatsächlich fündig werden, dann betrifft das
>>>> keinesfalls nur Russland und wird auch nicht wieder vergessen, wenn der
>>>> Krieg in der Ukraine mal vorbei sein sollte.
>>>>
>>>> Ã?hnlich verhält es sich mit Gerätschaften, die irgendwie 'Raumenergie'
>>>> anzapfen oder nukleare Reaktionen im Einweckglas nutzen wollen.
>>>
>>> Kernfusion mit magnetischem Einschluss unter Verwendung von
>>> Hochtemperatursupraleitern (weil die staerkere Mangnetfelder erzeugen koennen)
>>> ist die Zukunft.
>>> Leider hat die Staatliche Forschung das vor 20 Jahren verschlafen,
>>> jetzt versuchen es Privatunternehmen.
>>
>> Es gibt alle möglichen Ansätze. Das fing an mit 'kalter Fusion' und
>
> Kalte Fusion hat den Nachteil dass sie bisher nicht nachgewiesen ist,
> ausser z.B. die Myonenfusion, bei der man aber leicht ausrechnen kann dass
> ihr Betrieb mehr Energie verbraucht als erzeugt.
Meiner Ansicht nach ist 'kalte Fusion' bereits spektakulär nachgewiesen
worden und zwar mit der Zerstörung des WTC am 11.9.2001.
Auf diese Idee hatte mich ein gewisser Steven Johnes gebracht.
Von dem stammte die These, die twin-towers wären durch Nano-Thermit
gesprengt worden.
Das halte ich aber für falsch, weil es keine entsprechende Explosion gab.
Tatsächlich haben sich die Türme im Fallen in feinen Staub verwandelt,
wovon der meiste verschwunden ist.
Die Idee vom Nano-Thermit ist demnach 'Desinformation', weswegen Stephan
Jones als 'Insider' gelten könnte, wovon auch immer.
Desinformation dient definitionsgemäß dazu, die Öffentlichkeit auf eine
falsche Spur zu locken.
Dafür muß man aber eine Idee davon haben, was die richtige Spur wäre
(von welcher man ablenken möchte).
Und Stephan Jones ist nun Experte für 'kalte Fusion'.
Deswegen wäre 'kalte Fusion' eine a priori sinnvolle Arbeitshypothese
für die nach wie vor offene Frage, wodurch die Zwillingtürme eigentlich
zerstört wurden (wenn man mal die offizielle Theorie mit den Arabischen
Terroristen als offensichtlich absurd ausschließen möchte).
...
TH