On 11 Mai, 05:56, Michael Mendelsohn <
fernu...@news.mendelsohn.de>
wrote:
> Am 10.05.2013 18:20, schrieb mock:
>
> > Zu der Erg nzung von Zahlenfolgen: Es ist viel einfacher, jede Frage
> > mit 1 zu beantworten als sich "einfache" Bildungsgesetze zu berlegen.
> > Und f r die Einsen baut man sich als Beweis eine universelle
> > Polynomfunktion als Schema, in das man die vorgegebenen Werte als
> > Parameter eingibt.
>
> Wieder mal hast du dir das nicht gut berlegt. Unter den Bedingungen
> eines Tests, d.h. unter Zeitdruck und ohne Hilfmittel, ist es viel
> schwieriger, das Polynom zu 1 2 3 4 5 *1* zu ermitteln, als die 6
> anzugeben, selbst wenn du die Methode perfekt beherrscht.
Das ist nicht richtig, denn angegeben wird ja nur die Zahl. Wie
gesagt, eine universell einsetzbare Funktion kann man konstruieren,
aber die diente der späteren Rechtfertigung, und sowas ist im Test
nicht vorgesehen.
Ich merke schon, ich bin wohl im falschen Forum. Mglw. habe ich mich
auch unverständlich ausgedrückt.
Ich dachte, auch wenn es im Augenblick nichts besseres als die
standardisierten Intelligenztests gibt, könnte man sich damit kritisch
auseinandersetzen. Im Thread "Erblichkeit" gab es noch ein paar
unvoreingenommene Antworten, hier aber praktisch nicht mehr.
Tests, in denen nicht en Detail expressis verbis die Anforderungen
genannt sind, sind nicht eindeutig. Die Beschreibung "einfach" bei
Bildungsgesetzen von Zahlenfolgen disqualifiziert die Fragengruppe.
"Einfach" ist in diesem Zusammenhang als "leicht zu ermitteln" zu
verstehen, und das ist individuell (Testentwickler, Prüfling)
verschieden. Wenn hier nach einem Konsens vorgegangen werden soll,
müsste die Frage nicht lauten "welches ist die richtige folgende
Zahl?", sondern "auf welche folgende Zahl hat sich die Mehrheit
geeinigt, dass sie richtig sei?". Dass es diverse Möglichkeiten gibt,
Zahlenfolgen zu ergänzen, hatte ich zwar schon erwähnt, aber hier ist
es gut zu sehen:
oeis.org (wahrscheinlich bekannt)
Dass so mglw. die Folgenergänzungen ganz aus dem Test genommen werden
müssten, ist nicht ausgeschlossen.