Hallo,
das hier ist eine öffentliche Usenet-Gruppe, keinesfalls ein Forum des
CCC.
Anyways:
Was konkret möchtest Du denn gerne lernen? Ich darf Dir in jedem Falle
empfehlen, Dich an eine LUG zu wenden, falls es um Installationsfragen
geht, oder Dich einfach im deutschen IRCNet auf #linuxger zu versuchen.
Viele Grüsse,
VB.
--
Bitte beachten Sie auch die Rückseite dieses Schreibens!
Da hat Linus aber >10j Vorsprung. Oder meinst Du, daᅵ Du Linux mal
benutzen willst?
> sozusagen Mal etwas neues zu lernen.
Installiere Dir eines nach Geschmack und spiele damit herum. Bᅵcher
brauchst Du die Gleichen, wie die Windows-User benutzen: Keine.
Falk
--
Ich habe nicht gegen Windows.
Aber wenn ich etwas hᅵtte,
wᅵrde ich nicht zᅵgern,
es einzusetzen. (Sehr frei nach W. Schmickler)
Ich würde heute nur ein Notebook kaufen. Allerdings sind mir Spiele auch
nicht so wichtig - und Du willst ja Leenoox machen.
Als Desktop-Leenoox wirst Du Dich grundsätzlich erstmal zwischen Debian-
und RPM-Distributionen entscheiden, im speziellen zwischen Ubuntu und
Fedora oder OpenSuSE. Das sind allesamt Distris, mit denen man auch als
Anfänger zunächst mal zurecht kommt.
In Sachen Bücher kann ich Dir leider nur einen generischen Tipp geben:
Geh zu einem Online-Buchhändler und lies die Rezessionen.
Immernoch zu empfehlen:
Der Kofler.
"Linux. Installation, Konfiguration, Anwendung" Micheal Kofler
habe den in der 7. Auflage für n paar Euro bekommen, hat mir beim Einstieg
sehr geholfen und tut es auch jetzt noch. Damit machst Du überhaupt nichts
falsch.
> lg, Lukas
Gruß
Sven
Geht es denen auch schon so schlecht?
Ralph
--
E.E. CUMMINGS BELIEVES IN CAPSLOCK
-- @amandapalmer
Nicht schreiben kᅵnnen: http://lestighaniker.de/
>Hi,
>
>Ich habe mich nun endlich entschlossen das Projekt Linux in Angriff zu
>nehmen, sozusagen Mal etwas neues zu lernen.
Selbst habe ich �hnliches Denken, dazu kommt noch, da� ich diese
Preistreiberei von Microsoft nicht mehr mitmache.
So entschlo� ich mich zum KAUFEN einer Linux-Variante namens
"OpenSuse"
http://de.opensuse.org/Willkommen_auf_openSUSE.org
aus dem Grund, da� es f�r 90 Tage telephonische und Mail-Unterst�tzung
bei der Einrichtung und Verwendung von OpenSuse gibt.
http://de.opensuse.org/OpenSUSE_kaufen
("F�r alle Linux-Benutzer, die Hilfe bei der Installation sch�tzen.
Die Version beinhaltet ein vollst�ndiges Handbuch sowie alle
Installationsmedien f�r intel-kompatible Rechner (x86 und x86_64). Mit
kostenlosem Installationssupport f�r 90 Tage, per Telefon und
E-Mail.")
Freilich g�be es dieses Linux nebst weiteren "Distributionen" gratis
zum Herunterladen und auch viele Seiten mit Diskussionsforen und
einige Newsgroups dazu.
Ich m�chte jedoch am Anfang eine funktionierendes Linux, das in gro�en
Teilen sehr rasch Windows ersetzt und mir zun�chst einmal keine
zus�tzliche Arbeit beschafft. Und welches ich in der Hauptsache in
kurzer Zeit kapiere sowie eine Sicherung anlegen kann (komplett und
auch teilweise).
Danach werde ich freilich gern und ausgiebig "herumprobieren".
Zun�chst aber eine funktionierende Grundlage - und da ist es mir schon
recht lieb, wenn ich bei (bestimmt aufkommenden) Anf�nger-Problemen
oder Schwierigkeiten durch noch zu sehr "Windows-Denk" rasch
verf�gbaren und (hoffentlich) fachkundigen Support per Telephon
und/oder Mail erhalte.
Linux-Gruppen im WWW oder im Usenet sind sehr, sehr oft mit
Besserwissern durchsetzt, die ihr echtes oder angelesenes Wissen mit
einem Fachchinesisch anreichern, da� man schlie�lich reum�tig zu
Windows zur�ckkehrt.
Ob das wohl Absicht ist? Oder verstehen viele dieser "Ratgeber" nicht,
da� wirkliches Wissen & K�nnen sich eben dadurch auszeichnet,
weitergegeben zu werden, da� es der "Sch�ler" ebenfalls versteht und
anwenden kann um es dann wieder selbst anderen gut zu vermitteln.
Oder sollen wir weiterhin "WinDoofe" sein, da� die "Linux-Gemeinde"
weiterhin an Zahl klein bleibt und somt auch in Zukunft ein wenig
lohnenswertes Ziel f�r Viren, Trojaner und W�rmer?
Nein, das ist genau die richtige. Du solltest Dir aber im Klaren darüber
sein, dass Du -- zumindest im Bereich proprietärer Software -- evtl.
Probleme bekommen kannst, wenn sie nur für i386 verfügbar ist.
Ich benutze das aber auch. Flash gibt es ja inzwischen auch für
AMD64-Systeme.
> Bin etwas irritiert vom "amd64", oder ist das nur eine Bezeichnung die
> seit den Tagen, in denen intel noch 32-bit cpus baute, nicht geändert
> wurde?
AMD hat die Architektur entwickelt, Intel lizensiert die nur. Daher der
manchmal verwirrende Name. Siehe auch den AMD64-Artikel in der
Wikipedia.
J.
--
The houses of parliament make me think of school bullies.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
Jein.
Ein für AMD64 kompilierter Kernel kann (wenn man es nicht abschaltet)
problemlos 32-bittige Binaries ausführen. Das Problem ist aber, dass
diese Binaries in aller Regel auch ihre Bibliotheken in der
entsprechenden Variante benötigen. Das heißt, Du würdest im gleichen
System sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Libraries installieren müssen.
Das Fernziel heißt "MultiArch", ist aber AFAIK noch nirgendwo
einsatzfähig.
Im allerschlimmsten Fall müsstest Du mit einem "chroot" leben (einem
Verzeichnis mit einer minimalen separaten Installation ohne eigenen
Kernel usw.).
J.
--
It is not in my power to change anything.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
> Das Fernziel heißt "MultiArch", ist aber AFAIK noch nirgendwo
> einsatzfähig.
Diese verflixte Bibliothekerei. Wenn man den Mist einlinken würde wären
die Programme größer aber der ganze Bibliotheks- und
Installationsschwindel wäre kleiner. Ist das flasch oder irre ich da?
Sowohl auf der Platte, als auch im Speicher, ja. Ich glaube nicht, dass
man mit einem Gnome oder KDE aus ausschliesslich statisch gelinkten
Binaries viel Freude hat (read: noch weniger als sonst).
> aber der ganze Bibliotheks- und Installationsschwindel wäre kleiner.
> Ist das flasch oder irre ich da?
Die Frage verstehe ich nicht. Welchen "Schwindel" meinst Du?
J.
--
If you do not move for long enough, you might see a rat.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
Intelligente Linker würden bloß das übernehmen, was gebraucht wird.
> Die Frage verstehe ich nicht. Welchen "Schwindel" meinst Du?
Die Größe der Installation und die ganze Versionsverwaltung der
Bibliotheken. Konkurrierende Bibliothenen, Verwaiste Dateien, ...
Schlanke smarte Systeme sind nicht in Sicht in den nächsten Jahren. Auch
Linuxinstallationen brauchen jetzt Gigabyte -- Waaaaahnsinn.
Grundsätzlivh würde ich das mit gut abgehangener, aber nicht völlig
veralteter Hardware versuchen. Eine serielle Schnittstelle ist von
Vorteil.
>Habe ein Thinkpad x61 ins Auge gefasst, da das bei mir grade günstig
>hereingeflattert ist.
Das sollte gehen. Neu genug, und alt genug.
Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Ein Rächtschreibflame - wie nett ;-) Aber ich gebe zu, dieser Tippfehler
ist auch eine verlockende Steilvorlage.
WARNUNG: Diese Bᅵcherliste ist seit bestimmt 6 Jahren nicht mehr
angepackt worden. Die Pflege der selben habe ich vor ᅵonen mal abgegeben
(was daraus geworden ist, weiᅵ ich momentan auch nicht).
Grundlagenbᅵcher, die in der Liste vermerkt sind, dᅵrften aber jeweils
neue Ausgaben erfahren haben.
Der Kopfler wurde ja schon genannt.
Ich habe mir bei Galileo das Werk von Wendzel und Plötzner als
Openbook heruntergeladen. Macht auf mich einen soliden Eindruck.
--
flori
Vim-Hilfe auf Deutsch http://www.florianrehnisch.de/vimhelp/
Mein Zigarettenkonsum der letzten sieben Tage:
Do:37 Fr:35 Sa:39 So:36 Mo:38 Di:40 Mi:37
Es gibt ᅵbrigens Linux-Gruppen unter de.comp.os.unix unter denen weitere
Fragen eventuell besser aufgehoben wᅵren.
Cheers,
www.ubuntuusers.de hat ein großes Wiki und ein lebhaftes Forum. Dort
findest du für den Einstieg alles, was du brauchst. Viel Erfolg!