Offenbarung 23: Die Krebsmacher & TCDD

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SEN...@argo.rhein-neckar.de

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Dec 4, 2005, 4:53:00 AM12/4/05
to

Eigentlich sollte dies nur eine Kritik der Hoerspiel CD
"Offenbarung 23 - Die Krebsmacher" werden. Ziel war zu zeigen, dass
der wirkliche Tron und besonders Tronland nichts mit dieser Produktion
zu tun haben. Wir haetten Jan Gaspard, dem Autor von O23, besseren
Stoff liefern koennen. Beim schreiben der Kritik kamen aber ein paar
Erinnerungen hoch. An Dinge, die ich schon immer mal Wert fand zu
schreiben, aber keinen Grund fand es auch zu tun.


Tja Jan, da du mich gebeten hast eine Kritik zu schreiben habe ich mir
die CD sogar ca. 1.7 mal anhoeren muessen um zu versuchen einen
logischen Zusammenhang zu erkennen. Du ahnst nicht wie schwer mir das
gefallen ist. Ich bin kein Freund von Satiren die auf echt machen.
Dabei ist die Story eigentlich recht simpel.

Eine Sonnenmilch Firma soll entdeckt haben, dass Sonnenmilch Hautkrebs
hervorrufen kann. Tron erfuhr davon und wollte es publik machen.
Komplizierter ist schon der Weg wie der Hautkrebs so entstehen soll.
In der Sonnenmilch sollen "bei hoeherer Temperatur" krebserregende
Chemikalien, PAKs, entstehen. PAK steht fuer Polycyclische Aromatische
Kohlenwasserstoffe.

Eigentlich haette man auf der Basis die Story chemisch einfach halten
koennen. Sonnenmilch auf der Haut kann nie die 50 Grad erreichen, bei
Lagerung (im Auto etwa) aber schon. Man haette also nur auf ueber 50
erhitzte Sonnenmilch, vielleicht mit etwas Schweiss versehen, auf PAKs
untersuchen sollen. Statt dessen liesest du unseren Tron geroestete
Kaffeebohnen aus Jamaika auf PAKs untersuchen. Waere er so bloed gewesen
haette er nicht mal den Abschluss an der TFH geschafft.

Ok, am Anfang der Story musste offenbar ein von Tron geklauter Sack
geroesteter Kaffeebohnen als "Chiffre" stehen. In deiner Verzweifelung,
die Bohnen mit der Story zu verknuepfen, musste die Sonnenmilch Firma
das PAK Geheimnis irgendwie mit Hilfe der Bohnen erforscht haben. Dein
Geistesblitz: Menschliche Haut soll sich unter UV Bestrahlung verhalten
wie Kaffeebohnen vom Typ Jamaika Blue Mountain.

Offenbar war dir nicht klar, dass menschliche Zellen und Pflanzenzellen
evolutionaer sehr weit auseinander liegen. Sonnenmilch an einer
Kaffeebohne zu testen ist etwa so sinnvoll wie der Check eines
Herzmedikamentes an der Balkonpflanze. Mit den Naturwissenschaften
haste offenbar noch so deine Schwierikeiten.

Gegen Ende kam dann die naechste Erklaerung, wonach an der Oberflaeche
von Kaffeebohnen sich PAKs unter UV wie auf menschlicher Haut veraendern.
Das bezweifle ich. UV kann in die oberen Hautschichten eindringen, in
die oberen Schichten einer geroesteten Bohne sicher nicht. Waehrend die
Milch vielleicht in die Bohne besser eindringen kann als in die Haut.
Das ganze macht aber ueberhaupt keinen Sinn, da geroestete Kaffeebohnen
von Natur her bereits PAKs enthalten koennen und damit jede Milch-UV-PAK
Messung verfaelschen. Jeder andere Traeger, ob Glas, Metall oder
Porzelan waere besser geeignet als deine Bohnen.

Schlieslich kommen wir zum logischen Hauptfehler. Warum soll Tron
geroestete Kaffeebohnen auf PAKs testen lassen ehe diese im Labor der
Sonnenmilch Firma in Deutschland behandelt wurden? Wenn die von dir
erfundenen naturwissenschaftlichen Zusammenhaenge gestimmt haetten,
dann haette Tron die Bohnen nach den Tests aus dem Labor klauen muessen,
nicht in Jamaika vor der Verschickung nach Deutschland.

Wahrscheinlich bist du auf das Thema Krebs durch Sonnenmilch durch
Presseberichte im Sommer 2004 gekommen:

Krebs durch Sonnencreme?
(...)
Doch viele der speziell fłr Kinder entwickelten Sonnenschutzmittel k÷nnen
gefShrlich sein, berichtet das Magazin "+ko-Test" in seiner Juni-Ausgabe
[2004]. 16 der 25 getesteten Produkte enthalten chemische UV-Filter, die
wie Hormone wirken oder allergische Reaktionen hervorrufen k÷nnen
(Benzophenone-3 und Octyl-Methoxycinnamate). Neun verwenden eine
Chemikalie, die dem Schutzmantel der Haut schadet (Diethylphthalat).
Fłnf enthalten halogenorganische Verbindungen, die Allergien ausl÷sen
oder sogar Krebs erregen k÷nnten. Nur drei der getesteten Mittel
verdienen die Noten "sehr gut" oder "gut"...
http://focus.msn.de/G/GN/gn.htm?snr=130680&streamsnr=118

Daraus haette man sicher irgendwie eine brisante Verschwoerungsgeschichte
konstruieren koennen. Nahe genug an der Realitaet um Angst zu bekommen.
Vor den Kosmetikfirmen, ihren Produkten, der Sonne oder allen drei zusammen.
Statt dessen hast du das Kunststueck vollbracht dich sehr weit von der
realen Affaere zu entfernen. Die Fakten von 2004 werden in der Erinnerung
mit einer laecherlichen Verschwoerungsgeschichte ueberdeckt. So arbeiten
auch professionelle PR Firmen. Ich hoffe das ist nur ein Zufall.

PAK - Gefahr fuer die Erde?

Eines ist sicher Zufall. Nur einen Tag nach dem ich die CD erneut hoerte
bekam ich in den taeglichen News einen Link der ein aktuelles Bild von
gigantischen Bergen deiner PAKs zeigt:
http://www.spitzer.caltech.edu/Media/releases/ssc2005-23/ssc2005-23b.shtml
Die NASA ist schon laenger sehr scharf auf diesen Stoff:
http://www.astrochem.org/PANHS.html
Das im Bau befindliche Hubble Nachfolge Teleskop wird vor allem auf IR
spezialisiert sein. Was es besonders zum Aufspueren von PAK Staubwolcken
geeignet macht. In den 1980er Jahren wurden in der hoechst angesehenen
Zeitschrift "Nature" alte antike Aufzeichnungen diskutiert. Notizen von
Roemischen Schreibern aus der Epoche um Christi Geburt und von Bischof
Gregor von Tours aus dem 7. Jahrhundert.

In diesen antiken oder mittelalterlichen Aufzeichnungen wurde der heute
weiss/blaue und sehr helle Stern Sirius als Rot beschrieben. Heute geht
man davon aus, dass die Schreiber die Farbe beschrieben als er nahe am
Horizont war. Da sind alle Sterne rot. Damals, in den 1980ern, war eine
der Erklaerungen, es koennte sich eine Staubwolcke zwischen Sirius und
der Erde befunden haben. Eventuell koennte unser Sonnensystem mal in der
Zukunft durch eine solche Wolcke hindurchfliegen. Na, haettest du auf
dieser Basis nicht eine viel schoenere Geschichte mit PAKs erfinden
koennen? Wer an deine Kaffeebohnen glaubt haette daran sicher auch
geglaubt. Und ebenso wie bei deiner CD auch noch ohne die Gefahr
eine reale Firma zu stoeren!


Shampoo-Barschel-Maus

Nun, von Sonnenmilch auf eine Verschwoerung zu kommen, das mag manchem
schon als laecherliches Konstrukt erscheinen. Mir aber nicht. Wer weis
heute noch, dass das "Schauma" Haarshampoo der Firma Schwarzkopf am
Begin einer Affaere stand, die schliesslich mit dem Tod des
Ministerpraesidenten von Schleswig-Holstein, Uwe Barschel, am 11.10.1987
in einem Schweizer Hotelzimmer ihren Hohepunkt hatte? Der Tod von Uwe
Barschel ist wohl noch vor dem Fall Tron Deutschlands beruehmtester
Selbstmord vom Typ "Messer im Ruecken".


TAZ Nr. 2354 Seite 4 vom 05.11.1987 ueber den Barschel
Untersuchungsausschuss in Kiel:
...
Noch ein Jahr nach den Monitor-Sendungen łber krebsverdSchtiges Dioxan
im Shampoo spielt Schwarzkopf den Naiven, der heilfroh war, als Detektiv
Piel oder ein noch Unbekannter sich anboten, "Hintergrundinformationen"
łber die Monitor-Sendung und Redakteur Klaus Bednarz zu beschaffen. Zur
Erinnerung: Die Firma Schwarzkopf beziehungsweise ihr GeschSftsfłhrer
Ballhaus wurden beschuldigt, Detektive auf das Privatleben von SPD-
Oppositionsfłhrer Engholm angesetzt zu haben. Die finanzielle Seite
dieses Auftrages soll man an eine AusspShung von Bednarz gekoppelt
und verschleiert haben.
...

Die Detektive waren bei der Observierung Engholms aufgefallen. Dies
fuehrte zum ersten Bericht des Spiegels ueber schmutzige Tricks im
Wahlkampf zwischen Engholm (SPD) und Barschel (CDU). Von dem Bericht
angeregt kam es dann zum Treffen zwischen Spiegel Journalisten und
Barschels "Medienreferenten" Reiner Pfeiffer. Er war Barschels Mann
fuer schmutzige Tricks und packte aus. Der Spiegel berichtete darueber
am Montag nach der Landtagswahl. Die CDU hatte die Wahl gewonnen.

Die FDP wollte aber keine Koalition eingehen ehe die Vorwuerfe nicht
geklaert waren. Barschel verwickelte sich in Wiedersprueche,
Verbindungsdaten seines Autotelefons sprachen gegen ihn. Er floh in
den Urlaub und wurde offenbar von jemandem nach Zuerich zu einem Treff
gelockt. An Barschels Ermordung kann fuer die informierte Oeffentlichkeit
kein Zweifel bestehen.

Aber wer war es und warum? Auch einer von Deutschlands Top Agenten,
der "Privatdetektiv" Werner Maus, war zu der Zeit im Hotel. Und zufaellig
wurde er dort von einem Journalisten eines bedeutenden Magazins erkannt
und angesprochen. Wer da an Zufall glaubt hat die Welt nicht verstanden.
Es war nicht das letzte mal, dass ein deutscher Agent in die Falle eines
befreundeten Geheimdienstes tappte. Zumindest weis man so wer Barschel
nicht ermordet hat.

Maus-Fass-Tod

Maus spielte eine Rolle in einer anderen, groesseren und viel weniger
bekannten Verschwoerung. Eine, die auch nie so genannt wurde. 1976
ereignete sich im italienischen Seveso die groesste Chemiekatstrophe
Europas. Es wurden bei der Explosion eines chemischen Reaktors der Firma
Icmesa groessere Mengen des Ultragifts "2,3,7,8-T" oder "TCDD" freigesetzt.

TCDD ist das bekannteste Mitglied aus der Gruppe der Dioxine und ist
die giftigste bekannte chemische Verbindung ueberhaupt. Im Gegensatz
zu Nervengasen, die sofort toeten, werden TCDD Opfer ueber Jahre hinweg
langsam unter Schmerzen verkrueppelt. In allen Organen koennen immer
mehr Schaeden, Tumore oder Vereiterungen entstehen bis schliesslich der
Kreislauf versagt. Es gibt Bilder von TCDD Opfern die zum grauenvollsten
gehoeren was die Medizin kennt.

Da TCDD das Erbgut schaedigt sind auch kommende Generationen davon
betroffen. Mit TCDD wurden bis heute mehrere Millionen Menschen verseucht,
besonders in Vietnam. Aber auch 200000 US Soldaten. Wieviele Menschen in
Europa durch Unfaelle (etwa 1953 Ludwigshafen) oder ungewollte Emissionen
vergiftet wurden ist voellig unklar. Die Aufraeumarbeiten in Seveso
dauerten noch bis in die 80er Jahre. Hier die quasi offizielle Geschichte
der giftigsten Fracht die dann je auf Europas Strassen fuhr:

...
Der hochgiftige Inhalt wurde in 41 Stahlfasser gefullt. Diese
Stahlfasser erhielten zusatzlich eine Umverpackung. Die Entleerung
[des Reaktors] geschah unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und
Videouberwachung. Die raumanzugahnlichen Monturen der Arbeiter wurden
extern mit Frischluft versorgt und die Arbeitszeiten am Reaktor waren
genau reglementiert. Zur Dekontamination der Arbeiter wurden spezielle
Duschen eingerichtet. Am 10. September 1982 wurden die Fasser mit dem
Reaktorinhalt mit Lastkraftwagen abtransportiert. Die Lkw fuhren
Richtung Frankreich. Ab St.Quentin verlor sich ihre Spur.

Als die franzosische Presse vom 'Verlust' der Fasser erfuhr, kam es
zum offentlichen Skandal. Es begann eine verzweifelte Suche nach den
Giftfassern. Die Fasser wurden an allen moglichen und unmoglichen
Orten vermutet. Die Roche-Gruppe geriet erneut in die Schlagzeilen.
Schliesslich wandte sich das franzosische Umweltministerium an das
deutsche Innenministerium, da dieses den Giftmull in der Bundesrepublik
Deutschland vermutete. [Warum?!] Danach wurde in allen Deponien
Westdeutschlands nach den Fassern gefahndet. Einige vermuteten die
Fasser in der DDR. Die deutsche Bundesregierung beauftragte nach
erfolgloser Suche den Top-Agenten Werner Maus mit der Recherche nach
dem Verbleib der Fasser. Am 19. Mai 1983 wurden die Fasser schliesslich
in einem ehemaligen Schlachthof im nordfranzosischen Dorf
Anquilcourt-le-Sart gefunden und in die franzosische Kaserne Sissone
gebracht. ...
http://www.ihrenachrichten.de/nachrichten/Wikipedia.org/2005/04/05/Icmesa.html

Die Faesser wurden dann unter grossem Presserummel in einem Spezialofen
des Chemiekonzerns Ciba Geigy in Basel verbrannt. Hoffmann-La Roche, der
Konzern dem die Firma Icmesa in Seveso gehoerte, hatte keine geeignete
Verbrennungsanlage. Aber warum ging die Fracht fuer 8 Monate "verloren"?
Konnte ein so grosser bewachter Hochsicherheitstransport ueberhaupt
verloren gehen? Warum brauchte es einen deutschen Agenten um ihn wieder
zu finden? Die Antwort kam 10 Jahre spaeter und schlug wie eine Bombe
ein: Die Faesser waren in der DDR Giftmuelldeponie Schoenberg gelandet
und ihr Dioxin Inhalt war als NATO Kampfstoff hergestellt worden:


TAZ-HAMBURG Nr. 4138 Seite 21 vom 15.10.1993 von Marco Carini

Seveso-Dioxin doch in Sch÷nberg?

Neue Geheim-Unterlagen belegen: In der Sch÷nberg-Deponie schlummert
das Ultragift / Schlie ung droht / Młllnotstand fłr Hamburg?

Auf der Giftmłlldeponie Sch÷nberg lagern nach Informationen des
Westdeutschen Rundfunks (WDR) 41 FSsser, randvoll mit dem Seveso-Gift
"Dioxin". Der Fernseh-Journalist Ekkehard Sieker verfłgt nach eigenen
Angaben łber Geheim-Unterlagen, aus denen hervorgeht, da es sich bei
den Dioxin-FSssern, die 1983 in einem Spezialofen des Chemiekonzerns
Ciba Geigy in Basel verbrannt wurden, um Doubletten der echten Seveso-
FSsser handelt. Spekulationen in diese Richtung konnten bislang nie
bewiesen werden.

Die FSsser mit dem Giftmłll aus Seveso hingegen wanderten nach
Dokumenten, die dem WDR und der taz vorliegen, nach Sch÷nberg. Der
Etikettenschwindel war nach WDR- Informationen erforderlich, um zu
vertuschen, da in der Chemie-Firma Icmesa, deren Explosion 1976 die
norditalienische Kleinstadt Seveso mit Dioxin verseuchte und vielen
Menschen das Leben kostete, eine mit Dioxin stark angereicherte Substanz
fłr militSrische Zwecke hergestellt worden war. Diese Produktion wird
nun laut WDR durch Unterlagen der Seveso-Untersuchungskommission und
Aussagen von Wissenschaftlern und ehemaligen Icmesa-MitarbeiterInnen
zweifelsfrei bestStigt. ...


TAZ Nr. 4143 Seite 6 vom 21.10.1993

Hat Hoffmann-La Roche gelogen?

Neue Dokumente zur Dioxin-Katastrophe von Seveso

Berlin (taz) - Das letzte Kapitel des Dioxin-Krimis von Seveso ist
noch nicht geschrieben. Gestern hat der Journalist Eckhard Siekker
in der Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehens ein Gutachten fłr
das Kommunalgericht Monza vorgelegt: Sechs SachverstSndige kamen zum
Schlu , da der 1976 explodierte Reaktor in den Jahren davor fast immer
eine Temperatur zwischen 191 und 300 Grad Celsius aufwies - hei genug,
um Dioxin fłr Chemiewaffen herzustellen. Hoffmann-La Roche, Stammfirma
der Seveso-Fabrik, bestreitet, da in der Anlage Temperaturen łber 180
Grad Celsius erreichbar waren. ...

TAZ-HAMBURG Nr. 4168 Seite 33 vom 20.11.1993
Seveso in Sch÷nberg: Neue Indizien

Auf der Sondermłlldeponie Sch÷nberg bei Lłbeck lagern wohl doch 41
FSsser mit dem Ultra-Gift Dioxin. Das ARD-Politmagazin "Monitor"
berichtete gestern abend, au er den FSssern aus Seveso seien weitere
150 Tonnen dioxinhaltigen Młlls in Sch÷nberg vergraben worden. Das
Fernsehmagazin prSsentierte dazu neue Dokumente sowie einen
italienischen Zeugen, der 1983 fłr den geheimen Transport der
Dioxin-FSsser quer durch halb Europa mitverantwortlich gewesen
sein soll. (...)

Gefunden wurden die Faesser nie, vielleicht weil man sie nicht finden
wollte. Aber warum sollte man sie nicht verbrannt haben? Selbst
eine Spezialverbrennungsanlage waere mit den Faessern an ihre Grenze
gelangt. Solche Anlagen koennen bei Tonnen von Material die Abluft
nur fast zu 100% sauber halten. Sehr geringe Mengen koennten
trotzdem noch entweichen. Und bei TCDD sind schon geringste Mengen
relevant.

Der BASF ist es nach einem Unfall nicht gelungen TCDD aus dem
Mauerwerk zu entfernen oder darin zu vernichten. "Der zehnte
Saeuberungsversuch war so erfolgreich wie der erste." Es gab keinen
anderen Weg als das ganze Gebaeude abzureisen und auf eine Sondermuell
Halde zu verbringen. Das haette auch das Schicksal der Verbrennungsanlage
von Ciba werden koennen. Einer teuren und fuer die Schweiz sehr wichtigen
Anlage die auch noch nahe einer Stadt stand. Kein Platz fuer TCDD.
Das meiste Material von Seveso befindet sich heute noch vor Ort, in
einer extra dafuer gebauten Spezialdeponie mit einem begehbaren
Hohlboden.

Wie glaubhaft ist die Aussage, TCDD sei gezielt als Kampfstoff hergestellt
worden? Ekkehard Sieker ist Physiker und gehoert zu den renomiertesten
Journaliten Deutschlands. Er arbeitete 16 Jahre beim WDR sowie als freier
Autor und ist seit 2002 am Max Planck Institut fuer Wissenschaftsgeschichte.
Die Geschichte von Dioxin, speziell TCDD, als Kampfstoff beginnt aber
bereits mit seiner Entdeckung Mitte der 50er in Deutschland. Wie einer
der Entdecker berichtete, durften sie ihre Entdeckung von TCDD zunaechst
nicht veroeffentlichen.

Begruendung war, man koenne damit billig einen sehr starken Kampfstoff
herstellen. Das Patent wurde unter NATO Auflage geheim gehalten. So
berichtet in dem TV Doku Drama "Hamburger Gift" von 1992. Alle Texte
darin beziehen sich auf authentische Quellen, nur die Filmaufnahmen
sind teilweise nachgestellt. TCDD hatte aber grosse Bedeutung fuer weite
Bereiche der Chemieindustrie. Dort entstand es unerwuenscht bei der
Herstellung von T-Saeure.

Erst durch die Entdeckung von TCDD konnte man auch erkennen, dass es nur
die Prozesstemperatur ist, die zu seiner Entstehung fuehrt. Hielt man die
Temperatur bei der T-Saeure Produktion unter 180 Grad entstand kaum TCDD,
ueber 200 Grad und mehr konnte man TCDD als Kampfstoff ernten. Gegenueber
den Soviets TCDD geheimhalten zu wollen machte wenig Sinn. Sie hatten
exzellente Chemiker, eigene T-Saeure Produktion und haetten im Kriegsfalle
leicht mit TCDD zurueckschlagen koennen. Also erlaubte man die Publikation,
aber nur in Fachkreisen:

W. Sandermann ueber "Dioxin. Die Entdeckungsgeschichte des
2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-dioxins (TCDD, Dioxin, Sevesogift)" in
der "Naturwissenschaftliche Rundschau" 1984, v. 37(5) p. 173-178:
...
Ab 1957 lag unsere etwas versteckte Publikation łber die Konstitution
und die Synthese des TCDD und die ausfłhrliche Beschreibung der
ungew÷hnlichen Giftwirkung der Verbindung durch K.-H. Schulz vor.
Diese Arbeiten wurden ab 1958 auch in deutschen und amerikanischen
ReferatenblSttern zitiert, zum Beispiel im Chemischen Zentralblatt
und in den amerikanischen Chemical Abstracts. Mit Recht wundert sich
daher B. Holmstedt, warum angesichts der Katastrophen in vielen
LSndern, besonders jener von Vietnam und Seveso, diese Publikationen
nahezu unbekannt blieben. ...

Worauf Sandermann mit "der Katastrophe von Vietnam" anspielte war
der Einsatz von "Agent Orange". Agent Orange galt als Entlaubungsmittel
und bestand zur Haelfte aus T-Saeure. Diese enthielt eben, je nach
Produktionstechnik, einen verschieden grossen Anteil an TCDD. So
lange man behaupten konnte von TCDD und seiner Wirkung nichts
zu wissen, so lange konnte man es auch unter dem Deckmantel
"Entlaubungsmittel" a÷s Bestandteil der T-Saeure einsetzen.
Zumindest gegen einen Gegner aus der 3. Welt, der nicht
zurueckschlagen konnte: Vietnam.

Agent Orange wurde nicht nur ueber Dschungel, sondern auch gezielt
ueber "feindlichen" Doerfern und Feldern versprueht. Am 26.1.62
beschrieb die New York Times diese Operation definitiv als
"Erntevernichtungsprogramm" gegen Manioc und Reisfelder in Suedvietnam
[34,25]. Beim Einsatz gegen Doerfer starben fast alle Tiere und viele
Kinder. Die unmittelbar Ueberlebenden blieben dauerhaft geschaedigt,
verseuchtes Trinkwasser und Nahrung verurteilten sie zum Siechtum
[34,61 + 141-146].

Der Einsatz begann unter Leitung der CIA 1962. Nach Presseberichten
im Mai 1963 ueber die Wirkung wurde der Einsatz von Praesident Kennedy
gestoppt, ausserdem liess er eine formelle Untersuchung dazu anordnen.
Sein wissenschaftlicher Chefberater, Jerome Weisner, bezeichnete den
Einsatz dieser Mittel als "noch gefaehrlicher als radioaktiver Fallout"
[34,51]. Quelle 34 (die Zahlen dahinter sind Seitenangaben) ist das Buch
von Bertrand Russell: "War Crimes in Vietnam", New York 1967. Russell
war der bedeutenste britische Philosoph und Intellektuelle des 20.
Jahrhunderts.

Russell bezog seine Informationen nur aus oeffentlichen Quellen,
meist aus der angesehenen New York Times. Der informierten
Oeffentlichkeit war daher das Geheimnis von Agent Orange sehr
frueh bekannt. Die breite Mehrheit der westlichen Bevoelckerung
blieb aber uninformiert. Und was von aussen doch herein kam wurde
als kommunistische Propagande abgetan:

Im Dezember desselben Jahres [1969] bekrSftigt die Vollversammlung
der Vereinten Nationen, aufgeschreckt durch alarmierende Berichte
łber Totgeburten in Vietnam, da Herbizide zu den durch die Genfer
Konvention geSchteten chemischen Waffen zShlten. Amerikanische
Regierungsvertreter erklSren, da dieser Beschlu nicht die
internationale Meinung widerspiegele und die Vollversammlung sowieso
Fragen des internationalen Rechts nicht per Mehrheit entscheiden
k÷nne.

Vietnamesische Zeitungen ver÷ffentlichen Bilder von totgeborenen und
grS lich mi gebildeten Babys, von Kindern ohne Augen, ohne Nase, von
Kindern mit Wasserk÷pfen und Gesichtsspalte. In den besprłhten
Gebieten war die Zahl der Mi geburten um mehr als das Zehnfache
gestiegen.

Der hier zitierte Text stammt aus einem sehr interessanten zweiteiligen
Artikel des Spiegels von 1991. Darin wird auch erklaert wie speziell
die US Oeffentlichkeit durch gefaelschte Studien ueber Agent Orange
getaeuscht wurde. Aus Angst vor Schadenersatzforderungen aus Vietnam
und von den 200000 mit Dioxin vergifteten Vietnam Veteranen. Das TCDD
schon bei seiner Entdeckung als Kampfstoff galt wird in dem Artikel
nur angedeutet. Das Praesident Kennedy den Einsatz von Agent Orange
stoppen lies, und warum er das tat, wurde glatt unterschlagen. Dennoch
gibt er ein eindringliches Bild der Geschichte von TCDD. Cordt Schnibben
war auch Mitautor des Films "Hamburger Gift". Aus Copyright Gruenden wage
ich aber nur das zitieren einiger Absaetze zur wissenschaftlichen
Diskussion:

D E R S P I E G E L 31/1991
"Das war der Tod pers÷nlich"
SPIEGEL-Reporter Cordt Schnibben łber den gr÷ ten Chemie-Versuch an
Menschen und seine Folgen (I)
Zu erzShlen ist eine hS liche, verschlungene, lange Geschichte. Sie
beginnt im Jahr 1956. Wann sie enden wird, wei niemand.

...
Wie giftig die geheimnisvolle Substanz ist, wird klar, als bei einem
Treffen von WerksSrzten ein Mediziner der BASF die Ergebnisse seiner
Kaninchenversuche vortrSgt. 1953 hatte es in der T-SSure-Produktion
dieser Firma ein Unglłck gegeben, das bei 42 Arbeitern schwere
Hauterkrankungen verursachte.

Die eitrigen Furunkel seien aber nur die Anfangssymptome, berichtet der
Werksarzt, die Kaninchen seien spSter an Lebernekrose verendet, selbst
solche, "die nur im KSfig neben den Untersuchungstieren gesessen
hatten".
...

Zusammen mit dem Boehringer-Chemiker Georg Sorge prłft Schulz die Stufen
der SSureproduktion durch und entdeckt, da bei der Verwandlung von
1,2,4,5-Tetrachlorbenzol zu 2,4,5-Trichlorphenol [T-Saeure] das
hochgiftige 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) als Verunreinigung
entsteht.

Eine Dosis von 0,00000005 Gramm reicht, um die Tiere in kurzer Zeit zu
t÷ten. Wenn Schulz ihnen das Dioxin stark verdłnnt auf das Ohr streicht,
bildet sich innerhalb von vier Tagen eitrige Chlorakne.
...

Ein Vorstandsgesandter aus Ingelheim kehrt nach einem Tagesbesuch aus
Hamburg so łbelriechend zurłck, da er "noch drei Tage nach der
Besichtigung . . . auf diesen seltsamen Geruch von mehreren Kollegen
beim Brot-Kongre angesprochen" wird.
...

Die hohe Zahlungsmoral und die gro e Eile haben denselben Grund: Es
wartet das schnellste und dickste GeschSft in der Geschichte des
Dioxins. Millionen Tonnen T-SSure liegen (buchstSblich) in der Luft: Sie
sollen im Auftrag der amerikanischen Armee produziert und auf der
anderen Seite der Erde von Flugzeugen versprłht werden, łber dem dichten
Dschungel Vietnams.

Wer meint, da auf diese Weise ein friedlicher Unkrautkiller militSrisch
zweckentfremdet wird, irrt. Endlich gelangt das 2,4,5-T im Sinne seiner
Erfinder zum Einsatz: als chemische Waffe.

Denn 2,4,5-T ist in den Labors der MilitSrs zur Welt gekommen, 1944, als
die Amerikaner nach kriegsentscheidenden Waffen gegen die Japaner
suchten. Die Chemiker in Fort Detrick (USA) kSmpften gegen die
Atomphysiker in Los Alamos (USA) - der Touch-down von Hiroschima
entschied die Schlacht. Der Frachter mit der SSure, die den Gro teil der
Reisernte vernichten sollte, drehte kurz vor dem Ziel ab.
...
Mit der Entdeckung des Dioxins in der T-SSure und dem neuen,
dioxinSrmeren Verfahren hatte Boehringer von 1957 an weltweit
einen Konkurrenzvorsprung.

...
Irgendwie erreichte die Nachricht vom t÷dlichen Fund auch das Chemical
Corps der U. S. Army. Der Leiter der Abteilung Wirkstoff-Forschung
reiste 1959 nach Europa, um die Kriegstauglichkeit des neuen Hamburger
Giftes zu prłfen. Sein Fazit: "Dioxin darf nicht fłr die chemische
Kriegfłhrung eingesetzt werden, weil es zu t÷dlich ist." Der Report
verschwand im Archiv, wie dem Buch "Supergift Dioxin" von Hans-Dieter
Degler und Dieter Uentzelmann zu entnehmen ist.
...

Aus Teil II:

...
1967, auf dem H÷hepunkt des chemischen Bombardements, wurden die
Verantwortlichen vor den Folgen des giftigen Regens erneut gewarnt - von
den Verfassern einer Studie, die die Forschungsabteilung des Pentagon in
Auftrag gegeben hatte. Der Herbizid-Einsatz wurde darin als
"kontraproduktiv" bezeichnet, weil die Reisvernichtung den Vietcong
nicht wirklich treffe, die Bauern gegen die Amerikaner aufbringe und das
Gift in dem Pflanzenkiller eine fłr Kinder und Greise "t÷dliche
Schwelle" erreiche.

Auf Pressekonferenzen lie die Army die chemischen Waffen weiterhin als
vollkommen harmlos verkaufen. "Sie sind nicht giftiger als Aspirin." Es
sei allerdings m÷glich, da einige Tiere "wegen des Mangels an
Vegetation" in andere Gebiete flłchteten.
...

Fłr Reagans Administration sind die Dioxin-Soldaten "eine der
sensibelsten Angelegenheiten der achtziger Jahre", da eine Anerkennung
ihrer Ansprłche auch zivile Dioxin-Opfer in die Lage versetze,
EntschSdigungen zu bekommen. "Enorme finanzielle Folgen, bis zu
Hunderten von Milliarden Dollar", prophezeit das Office of Management
and Budget (OMB) 1983 in einem Memorandum an den PrSsidenten. Deshalb
sei es enorm wichtig, "da wir unsere Haltung und Reaktion
organisieren".
...


Im Jahr nach diesem Spiegel Artikel veroeffentlichte die New York
Times einen Bericht in dem sie Dioxin praktisch "entgiftete":
http://www.ejnet.org/rachel/rhwn310.htm
Er wurde USA weit von anderen Medien nachgedruckt und mit der
Sclagzeile versehen: "Das Ende der Dioxin Hysterie?" Schlussfolgerung
war: "Aber das Faktum, das Dioxin sich bezueglich Menschen als nicht
relevant herausstellte, zeigt, dass der religioese Eifer mit dem
einige Umweltaktivisten versuchen die chemische Industrie zu schliessen,
mit extremer Skepsis zu begegnen ist."


Die meisten wirklichen Verschwoerungen werden nie Verschwoerungen
genannt. Es sind Affaeren, Skandale oder Fehler Einzelner die aus
"den sozial-kulturellen Stroemungen ihrer Zeit" resultieren. Und
wie ein Fachmann es vor ueber 60 Jahren bereits ausdrueckte: Nicht
die Menge an Information ist entscheidend sondern zu wissen welche
Information relevant ist. Ob das Internet dazu beitrug dieses
Problem zu loesen mag jeder selbst entscheiden. Es waere eine
der Hauptaufgaben von Trons Cryptron gewesen ein kryptographisch
gesichertes Bewertungsnetz fuer Informationen aufzubauen.


Da das Tronland Raetsel mit der Glocke so viel Anklang fand, hier
eine weiteres. Es geht um eine reale Verschwoerung, die wie alle
realen natuerlich nie so genannt wurde. Dafuer ist sie aber bizarrer
als jeder James Bond Film. Ich erinnerte mich daran als ich Tupacs
andere Schreibweise sah: 2PAC.

Angenommen Tron brachte 2 Proben, zu untersuchen nicht auf PAK
sondern auf PAC. Zwei Proben von 2 Orten in Deutschland, beide
wirklich "Am Rande der Finsternis". Wofuer steht PAC?

Bitte CCCler, lasst unserem Jan Gaspard 3 Tage Vorsprung ;)


SENECA

www.tronland.net

## CrossPoint v3.12d R ##

in...@jan-gaspard.net

unread,
Dec 4, 2005, 12:49:03 PM12/4/05
to
Puh, Seneca, was geht da nur in deinem Kopf vor?

Schon ziemlich seltsam, wie man von den Krebsmachern über Kiel, Genf
nach Seveso kommen kann. Mit finalem Ziel Finsterwalde oder
Schwarzwald. Willst du mir vielleicht beweisen, dass du der bessere
Verschwörungstheoretiker von uns beiden bist?

Dann bitte an den Fakten orientieren (und keine Zeitungsartikel
zitieren, das sind nur Quellen aus zweiter oder dritter Hand).

Was Hautkrebs angeht, bin ich Betroffener. Das Thema geht mir also im
wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Was deine Kritik angeht -
zwei Fehler: Erstens - hör noch einmal genau hin, wann von gerösteten
Kaffeebohnen die Rede ist und wann von roh-getrockneten und was wann
mit Sonnenschutzcreme eingeschmiert wird und was wie erwärmt wird.

Zweitens: Was die Wissenschaft zur Vergleichbarkeit von menschenlichen
und pflanzlichen Zellen sagt, dazu solltest du mal an der
Julius-Maximilians-Universität zu Würzburg vorsprechen (nix lesen;
Quellen immer aus erster Hand nutzen!). Die haben zu diesem Thema
bahnbrechendes in den letzten Jahren herausgefunden.

Über das Thema Hautkrebs und die Zusammenhänge bin ich übrigens
mitnichten 2004 gestolpert; die Geschichte entstand bereits ab 2002,
als ich wegen meines eigenen Schicksals in diesen Dingen zu
recherchieren begann. Die folgende Berichterstattung wurde zumindest
zum Teil von mir angestoßen.

Darf ich jetzt eigentlich veröffentlichen, was du mir über boris und
die beziehung zu seinen eltern gemailt hast? Scheint mir derzeit
interessanter als der Seveso-Müll.

JG

hanna

unread,
Dec 4, 2005, 4:19:20 PM12/4/05
to
Jan Gaspard schribbelte:

> Darf ich jetzt eigentlich veröffentlichen, was du mir über boris und
> die beziehung zu seinen eltern gemailt hast? Scheint mir derzeit
> interessanter als der Seveso-Müll.

Tja, wenn man die Diskussion hier so verfolgt, kommt man zu der
Erkenntnis, das Boris wirklich nicht in diese Welt gepasst hat.
Eine Welt voll Ignoranz und Dekadenz, eine Welt, die durch
Geld.- und Kamerageilheit, Besserwisserei und Machtgeilheit
um jeden Preis geprägt ist.
Wo der Profit zum Götzen erhoben ist und der Humanismus
zu einer hohlen Phrase verkommen ist.

Schade, Boris, dass Du für diesen Erkenntnisgewinn sterben
musstest. Ein verdammt hoher Preis.
Ein zu hoher Preis.

Respekt!
hanna :-((

SEN...@argo.rhein-neckar.de

unread,
Dec 4, 2005, 3:15:00 PM12/4/05
to

> zwei Fehler: Erstens - hör noch einmal genau hin, wann von gerösteten
> Kaffeebohnen die Rede ist und wann von roh-getrockneten und was wann
> mit Sonnenschutzcreme eingeschmiert wird und was wie erwärmt wird.

Sollte ich was falsch gehoert haben werde ich abbitte leisten. Aber
in Teil 2 der CD sagt man ueber den Sack Kaffeebohnen den dein Tron
aus Jamaika mitbrachte: "So riecht guter kaffee nun mal wenn er noch
nicht gemahlen und aufgebrueht ist". Daraus schloss ich, dass er zumindest
bereits geroestet war. Und das Tron ihn selbst geroestet haette wird
nirgends gesagt, oder?

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