Arno Welzel schrieb:
> Eine Quelle dazu wäre auch nett, siehe z.B.:
>
> <
https://www.zeit.de/news/2020-07/21/bericht-bka-liest-whatsapp-ueber-browser-verknuepfung-mit>
>
> Das selbe Problem haben übrigens *alle* Programme, die unter Windows,
> macOS oder einem Linux-Desktop laufen. Sobald die Inhalte auf dem
> Desktop sichtbar sind, können sie von einer anderen Software dort auch
> abgelesen werden.
>
>> Nicht dumm, die kriminellen Verschlüsselungsbrecher!
>
> So umwerfend schlau aber auch nicht.
>
> Die Daten werden aus einem Fenster auf dem Desktop ausgelesen. Die
> auslesende Software muss erstmal auf dem System des Opfers existieren.
> Dann muss ein auslesbares Fenster existieren, d.h. jemand muss sein
> WhatsApp-Konto mit der Browser- oder Deskop-Version verknüpfen *und*
> diese auch benutzen, damit die Inhalte sichtbar sind.
So wie ich den Zeitungsartikel interpretiere, gibt es auch eine andere
Möglichkeit:
- Ermittler verschafft sich Zugang zum entsperrten Smartphone
- Ermittler koppelt WhatsApp mit seinem eigenen Computer
- Überwachter benutzt WhatsApp auf seinem Smartphon, und durch die
Verknüpfung bekommt der Ermittler zeitgleich alles auf seinem Computer
angezeigt
Wobei ich nicht weiß (ich habe keim Smartphone), wie deutlich WhatsApp
anzeigt, daß eine Verknüpfung besteht. Falls das ausschließlich irgendwo
in den Tiefen der Einstellungen sichtbar ist, kann es sein, daß der
Überwachte das nur zufällig sieht. Und dann ist es auch noch nicht
sicher, ob er es als Überwachung erkennt oder als irgendeinen Fehler im
Programm einstuft.
Gruß Heiko
--
Faule Engel taugen weniger als fleißige Teufel.
Emil Gött