>"Dirk Schneider" <scd...@gmx.de> writes:
>> Wie wird denn nun das schottische Edinburgh eigentlich korrekt
>> ausgesprochen?
>In Edinburgh hab' ich nur ['Ed@mb@r@] gehört (und Dùn Eidean [du:n
>e:tS@n] auf Gälisch).
Spät aber hoffentlich nicht zu spät.
Hier ist die endgültige, idiotensichere Faustregel für die Aussprache von
Edinburgh und ähnliches.
Das ausschlaggebende hier ist has -h am Ende (-burgh und nicht -burg).
Wenn ein Name auf -b(o)urg endigt wird es mit [g] ausgesprochen: Strasbourg,
Louisbourg (Canada), Edinburg (Texas, USA); Pittsburg, Gettisburg,
Johannesburg
usw. Wenn er aber auf -burgh endigt, wird er ausgesprochen, als wäre er
mit -borough geschrieben: Edinburgh reimt mit Loughborough, Scarborough,
Edithburgh (Aussprache ohne Gewähr, in Australien). Dabei wird das o
in -bor- oder u in -bur-
entweder nicht ausgeprochen, also -br@, oder klingt wie @ (Schwa) oder u in
but, je nachdem, ob man den bur-Silbe gar nicht oder schwach betont.
Außerdem klingt ein auslautendes Schwa offener, palatales-a-ähnlicher,
wie deutsches -er (ohne hörbares r) als im In- oder Anlaut. So klingt das 1.
a in America wie "e" in Suche und das 2. a wie "er" in Sucher. Nicht das
o-ähnliche, tiefe "er", das bei manchen Deutschen auch vorkommt
mfG G. Leo Sahakian
Vorsicht: Das bekannteste aller Pittsburg(h)s, nämlich das in
Pennsylvania, schreibt sich mit "h" am Schluß. Daneben gibt es
noch mindestens zwei Pittsburgs ohne "h" (in Kalifornien und
Kansas). Meines Wissens ist aber auch bei Pittsburgh, PA die
Aussprache /b@rg/ oder /bV"rg/, nicht etwa /b(@)r@/.
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Uwe Waldmann, MPI fuer Informatik, Stuhlsatzenhausweg 85, D-66123 Saarbruecken
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