Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Re: Nachgesteller Wahlnahme ("Vorname")

3 views
Skip to first unread message
Message has been deleted

Jens Müller

unread,
Nov 17, 2009, 12:24:49 AM11/17/09
to
Am 17.11.2009 02:07, schrieb Matthias Opatz:
> Diese Sitte wird interessanterweise bei koreanischen und chinesischen
> Personennamen auch im Deutschen und Englischen akzeptiert und �bernommen,
> also wenn Merkel und Glos mit Hu und Tang sprechen, dann sind es Michael
> Glos, Angela Merkel, Hu Jintao und Tang Jiaxuanmit (nur mal als Beispiel),
> Bei japanischen Namen wird das aber nicht so gehandhabt.
> Wie h�lt man es in Korea, Japan und China mit europ�ischen Personennamen?

Keine Ahnung,

aber in Hongkong und Taiwan f�hren viele einen westlichen Vornamen zu
einem chinesischen Nachnamen, und dann wird auch die westliche
Reihenfolge genutzt. Jedenfalls in englischen Texten.

Sind das eigentlich �berhaupt richtige Namen, oder sind das nur
Spitznamen, die in englischsprachigen Kontexten verwendet werden?

Wolfram Heinrich

unread,
Nov 17, 2009, 2:37:28 AM11/17/09
to
Am Tue, 17 Nov 2009 02:07:53 +0100 schrieb Matthias Opatz:

> Gibt es - Mundart (by, at) ausgenommen - außer Ungarn und noch andere
> europäische Sprachen/Kulturen mit nachgestelltem Wahlnamen?
>
In Süditalien ist das sehr verbreitet, wenn auch nicht ganz konsequent
durchgehalten, was die Sache gelegentlich verwirrend macht.

Ciao
Wolfram
--
Die Oper ist die italienische Kunstform überhaupt. Es gibt lediglich zwei
deutsche Opernkomponisten von Weltruf: Mozart und Wagner. Aber Mozart war
kein Deutscher und Wagner hat keine Opern geschrieben.
DIETER PAUL (PIANO-PAUL)
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>

Christina Kunze

unread,
Nov 17, 2009, 3:36:59 AM11/17/09
to
"Matthias Opatz" <m...@privacy.net> schrieb

> Ein anderer interessanter Fall ist Ungarisch. Auch in Ungarn werden
> die Regelnamen vorangestellt und die Wahlnamen nachgestellt. Hier war
> die oben f�r Asien gestellte frage leicht selbst �berpr�fbar: In Ungarn
> behalten Personennamen aus anderen europ�ischen L�ndern (oder aus China)
> die dort �blich Reihenfolge. So stehen als Eiskunstlauf-Europameisterin
> Sebesty�n J�lia und Katarina Witt in der ungarischsprachigen Ehrentafel.
> In der Deutschen steht allerdings Katarina Witt neben J�lia Sebesty�n
> (mit oder ohne Akzent).

Das ist in Ungarn noch nicht so alt, Marx K�roly zum Beispiel
gibt es tendenziell in dieser Reihenfolge. Zuerst hat man
aufgeh�rt, die Wahlnamen zu �bersetzen (wie es mit den ung.
Wahlnamen auf Deutsch ja auch geschah, Franz Moln�r, Emmerich
K�lm�n, Mauritz J�kai). Um die Frage des �bersetzens oder
nicht �bersetzens der Wahlnamen und wenn ja, dann wie (iden-
tifiziert sich die Person �ber die Buchstabenfolge oder �ber
die Lautgestalt, und ist Heine noch Heine, wenn man ihn franz�sisch
ausspricht etc.) tobte in den ungarischen sprachwissenschaftlichen
Publikationen WIMRE 1916ff. eine heftigere Diskussion.


> Ungarn und Japanern wird also nicht zugestanden, was Chinesen und Koreaner
> zusteht. Warum?

F�r die Ungarn liegt das an der langen gemeinsamen GEschichte
mit �sterreich und den dort entstandenen Gepflogenheiten.

<zitat>
Dezs� Kosztol�ny - eigentlich Kosztol�ny Dezs�, denn ungarisches
Brauchtum gebietet die Nachstellung des Vornamens. ICh habe bisher
diesem Gebot regelm��ig zuwidergehandelt, meinen Versto� jedoch nicht
so weit getrieben, die ungarischen Vornamen etwa einzudeutschen, was im
vorliegenden Dall einen Desider Kosztol�ny erg�be. Bleiben wir also beim
Kompromi�, den Vornamen zwar nicht zum Nachnamen zu machen, aber seine
ungarische Originalform beizugehalten.
</zitat FT Erben, dtv 2005, S. 68>

Das Problembewusstsein ist also da. Der Typ hei�t �brigens Kosztol�nyi.

chr

Frank Hucklenbroich

unread,
Nov 17, 2009, 5:25:49 AM11/17/09
to
Am Tue, 17 Nov 2009 06:24:49 +0100 schrieb Jens M�ller:

> aber in Hongkong und Taiwan f�hren viele einen westlichen Vornamen zu
> einem chinesischen Nachnamen, und dann wird auch die westliche
> Reihenfolge genutzt. Jedenfalls in englischen Texten.
>
> Sind das eigentlich �berhaupt richtige Namen, oder sind das nur
> Spitznamen, die in englischsprachigen Kontexten verwendet werden?

Mir hat mal ein Sinologie-Professor (der Reiseleiter bei einer
China-Rundreise war) erkl�rt, da� diese Namen vom Englisch-Lehrer
ausgesucht werden - das gibt es in Deutschland ja auch mitunter, ich kann
mich noch daran erinnern, da� wir damals in der Schule in den ersten
Englischstunden Englische Namen bekamen, die zumindest in der Anfangszeit
auch untereinander verwendet werden sollten.

Jedenfalls sucht in China der Englisch-Lehrer einen (zuf�lligen) Namen f�r
die Sch�ler aus. Dieser Namen wird dann auch in Zukunft beibehalten und
benutzt, wenn man englisch spricht. Mitunter wirkt das dann etwas kurios,
wenn die kleine chinesische Kassiererin an der Supermarktkasse ein
Namensschild mit der Aufschrift "Heidi" tr�gt (vielleicht konnte die ja
etwas deutsch?).

In Korea scheint das mit den englischen Zusatznamen auch gebr�uchlich zu
sein - jedenfalls hatte eine damalige koreanische Mitsch�lerin von mir
ebenfalls einen englischen Zusatznamen, der aber "offiziell" nirgendwo
verzeichnet war (also nicht im Pa� stand).

Gr��e,

Frank

Jens Müller

unread,
Nov 17, 2009, 5:29:54 AM11/17/09
to
Am 17.11.2009 11:25, schrieb Frank Hucklenbroich:
> Am Tue, 17 Nov 2009 06:24:49 +0100 schrieb Jens M�ller:
>
>> aber in Hongkong und Taiwan f�hren viele einen westlichen Vornamen zu
>> einem chinesischen Nachnamen, und dann wird auch die westliche
>> Reihenfolge genutzt. Jedenfalls in englischen Texten.
>>
>> Sind das eigentlich �berhaupt richtige Namen, oder sind das nur
>> Spitznamen, die in englischsprachigen Kontexten verwendet werden?
>
> Mir hat mal ein Sinologie-Professor (der Reiseleiter bei einer
> China-Rundreise war) erkl�rt, da� diese Namen vom Englisch-Lehrer
> ausgesucht werden - das gibt es in Deutschland ja auch mitunter, ich kann
> mich noch daran erinnern, da� wir damals in der Schule in den ersten
> Englischstunden Englische Namen bekamen, die zumindest in der Anfangszeit
> auch untereinander verwendet werden sollten.

Hatten wir auch, ich war James^WJerry (ich durfte den etwas altmodischen
Namen dann doch noch �ndern).

> Jedenfalls sucht in China der Englisch-Lehrer einen (zuf�lligen) Namen f�r
> die Sch�ler aus. Dieser Namen wird dann auch in Zukunft beibehalten und
> benutzt, wenn man englisch spricht. Mitunter wirkt das dann etwas kurios,
> wenn die kleine chinesische Kassiererin an der Supermarktkasse ein
> Namensschild mit der Aufschrift "Heidi" tr�gt (vielleicht konnte die ja
> etwas deutsch?).
>
> In Korea scheint das mit den englischen Zusatznamen auch gebr�uchlich zu
> sein - jedenfalls hatte eine damalige koreanische Mitsch�lerin von mir
> ebenfalls einen englischen Zusatznamen, der aber "offiziell" nirgendwo
> verzeichnet war (also nicht im Pa� stand).

Also auch so Leute wie http://en.wikipedia.org/wiki/Frank_Hsieh haben
den Namen im Englischunterricht bekommen?

Volker Gringmuth

unread,
Nov 17, 2009, 5:57:40 AM11/17/09
to
Jens M�ller <usenet-...@tessarakt.de> wrote:

Wie spricht man das? "Hasie"?


vG

Jens Müller

unread,
Nov 17, 2009, 6:17:30 AM11/17/09
to

Genauso wie "Xie" (xie4, afaik), ist halt Wade-Giles.

Paul Ney

unread,
Nov 17, 2009, 8:23:44 AM11/17/09
to

"Matthias Opatz" <m...@privacy.net> schrieb am 17.11.2009 02:07 den
Newsbeitrag news:bejnxyw3jrgi.1otrg0vtz5aas$.d...@40tude.net

> Von ostasiatischen Sprachen bzw. Kulturen (Chinesisch, Koreanisch oder
> Japanisch) ist bekannt, dass sie den Famliennamen voranstellen und den
> Vornamen nachstellen.

> Diese Sitte wird interessanterweise bei koreanischen und chinesischen
> Personennamen auch im Deutschen und Englischen akzeptiert und
> �bernommen,

> Bei japanischen Namen wird das aber nicht so gehandhabt.

Ich freue mich, da� auch dieses Thema zur Sprache kommt. Wichtig w�re m.E.
auch die Unterrichtung der �ffentlichkeit, bei seri�sen Zeitschriften
sollte z.B. im Impressum stehen, wie diese Namen geschrieben werden. Z.B.:
F�r die Sprachen [...] als [Nachname Vorname]. N�tzlich w�re auch der
Nachname in Kapit�lchen, damit man sicher Bescheid wei�. �brigens, im
angel-s�chsischen Sprachgebrauch spielt auch der "middle name" eine Rolle,
den gibt "John R. Smith" als "R." oder "Richard" (je nach dem) an.

> Ein anderer interessanter Fall ist Ungarisch. Auch in Ungarn werden
> die Regelnamen vorangestellt und die Wahlnamen nachgestellt. Hier war
> die oben f�r Asien gestellte frage leicht selbst �berpr�fbar: In Ungarn
> behalten Personennamen aus anderen europ�ischen L�ndern (oder aus China)
> die dort �blich Reihenfolge.

Hm ;-) Manchmal schreibt man in Ungarn "Nicholas Sarkozy" auch als
"S�rk�zy Mikl�s", manchmal mit "Nagyb�csay".

> Ungarn und Japanern wird also nicht zugestanden, was Chinesen und
> Koreaner zusteht. Warum?

Ich frage mich, ob es irgendwelche Medienstudie gibt, wo das den diversen
V�lkern Gew�hrte analysiert wird.

> Gibt es - Mundart (by, at) ausgenommen - au�er Ungarn und noch andere
> europ�ische Sprachen/Kulturen mit nachgestelltem Wahlnamen?

Zum Thema m�chte ich auch die russische Variante anf�hren: "Juri
Pawlowitsch B." versteht sich als "Juri Sohn_des_Pawel B.".

MfG, PY

Message has been deleted

Philipp Reichmuth

unread,
Nov 17, 2009, 9:50:06 AM11/17/09
to
Am Tue, 17 Nov 2009 02:07:53 +0100 schrieb Matthias Opatz:
> Ungarn und Japanern wird also nicht zugestanden, was Chinesen und Koreaner
> zusteht. Warum?

Vermutlich in ersterem Fall wegen der langen Geschichte der politischen
Bindung an Europa. Im Fall von Japan k�nnte es auch mit der stark nach
Westen ausgerichteten Radikalmodernisierung Anfang des 20. Jahrhunderts zu
tun haben - Familiennamen sind im Japanischen ja auch etwas relativ Neues.

Das gleiche wie f�r chinesische und koreanische Familiennamen gilt
ansonsten auch f�r vietnamesische.

> Gibt es - Mundart (by, at) ausgenommen - au�er Ungarn und noch andere
> europ�ische Sprachen/Kulturen mit nachgestelltem Wahlnamen?

Im Russischen ist man da relativ frei; man liest (bzw. las) man ziemlich
h�ufig Namen neben der "westlichen" Reihenfolge Vorname Vatersname Nachname
auch in der Reihenfolge Nachname Vorname Vatersname (im Ukrainischen auch,
f�r Wei�russisch d�rfte das dann auch gelten). Ich habe den Eindruck, da�
letzteres ein bi�chen auf dem R�ckzug ist.

Jens Müller

unread,
Nov 17, 2009, 10:21:21 AM11/17/09
to
Am 17.11.2009 15:53, schrieb Matthias Opatz:
> Paul Ney schrieb:

>
>> > N�tzlich w�re auch der
>> > Nachname in Kapit�lchen, damit man sicher Bescheid wei�.
> Nein, das w�re gar nicht n�tzlich.
>
> Wenn schon markiert, dann anders (kursiv, gesperrt, farbig, fett ...)
>
> Matthias

Und warum w�ren Kapit�lchen nicht n�tzlich? Die sind daf�r �blich, und
jeder wei�, was gemeint ist.

Christina Kunze

unread,
Nov 17, 2009, 10:23:36 AM11/17/09
to
"Paul Ney" <Paul...@t-online.de> schrieb

> Hm ;-) Manchmal schreibt man in Ungarn "Nicholas Sarkozy" auch als
> "S�rk�zy Mikl�s", manchmal mit "Nagyb�csay".

S�rk�zi kann man zu "der im Dreck" volksetymologisieren,
und er h�rt sich nach Zigeunern an.

Aber das sind Ausnahmen, Kohl hat auch K�poszta gehei�en.

chr

Gunnar Lindenblatt

unread,
Nov 17, 2009, 12:07:25 PM11/17/09
to
Hallo Matthias!

> Wie h�lt man es in Korea, Japan und China mit europ�ischen Personennamen?

Die Reihenfolge wird beibehalten, und zwar sowohl in der lateinischen
Schreibweise als auch in der Schriftzeichen-Transskription.

Ein Beispiel f�r Chinesisch kannst Du hier finden:
http://dehanci.com/abfrage.php
Deutsch: Angela Merkel
Schlagwort: Personenname

> Ungarn und Japanern wird also nicht zugestanden, was Chinesen und Koreaner
> zusteht. Warum?

Ich denke, f�r ungarische Namen hat das historische Gr�nde: Zur Zeit der
Habsburger Monarchie wird man auf eine Vereinheitlichung gedr�ngt haben.

F�r chinesische Handhabung kann ich noch erg�nzen: Wenn sich ein Chinese
einen englischen (oder deutschen) Namen w�hlt, so kann er diesen im Pa�
eintragen lassen, dieser gilt dann als weiterer amtlicher Name. Die
Reihenfolge ist auch dann "westlich". Also:
Li3 Bi3de2 = Peter LEE (Hongkong) oder Peter LI (VRC)

Im Chinesischen sagt also 007: "Wo3 shi4 Zhan1mu3si1, Zhan1mu3si1 �
Bang1de2!"

Gr��e,

Gunnar Lindenblatt


--
E-Mail: gunnar.li...@pobox.com
Online-W�rterbuch Chinesisch: www.dehanci.com
Buchtausch: www.bookcrossing.com
Anschriftenkonverter: www.eMail2address.com


Waldemar Krzok

unread,
Nov 17, 2009, 12:16:52 PM11/17/09
to
Philipp Reichmuth schrieb:

Wird immer noch in offiziellen Listen so gehandhabt. Untereinander wird
der Vorname (bei Freunden, n�heren Arbeitskollegen) oder Vorname -
Vatersname (offiziell, an den Vorgesetzten, �ltere Kollegen). Anrede mit
dem Nachnamen ist ziemlich unh�flich und wird, nach meinem Eindruck,
eher bei Beh�rden, Milit�r an den Untergebenen (dann mit Rang) und in
�hnlichen Situationen benutzt.

Wenn es um Sortierung geht, soll man noch Island erw�hnen. Dort gibt es
nur Vornamen und, zur Unterscheidung, noch den Vaters- oder auch
Muttersnamen. Das isl�ndische Telefonbuch ist nur nach Vornamen
sortiert, auch bei Leuten die Nachnamen haben. Also Sven Zimmermann
steht dort hinter Svein Sveinsson aber vor Zaharias Kohl.

Waldemar

Message has been deleted

Walter P. Zaehl

unread,
Nov 17, 2009, 5:43:12 PM11/17/09
to
Matthias Opatz schrieb:
> Jens M�ller schrieb:

>
>> Und warum w�ren Kapit�lchen nicht n�tzlich? Die sind daf�r �blich
>
> ... und versagen trotzdem bei Franz Wei� vs. Franz Weiss. Darum.
>

Franzosen wenden diese Darstellungsform jedenfalls problemlos an.
Und k�mmern sich nicht drum, ob da vielleicht ein Beta im Namen steht.

/Walter

Jens Müller

unread,
Nov 17, 2009, 6:31:06 PM11/17/09
to
Am 17.11.2009 21:41, schrieb Matthias Opatz:
> Jens M�ller schrieb:
>
>> > Und warum w�ren Kapit�lchen nicht n�tzlich? Die sind daf�r �blich
> ... und versagen trotzdem bei Franz Wei� vs. Franz Weiss

Bei Frau Wei� kommt dann da ein Gro�buchstabe SZ hin, bei Frau Weiss
zwei S ...

Paul Ney

unread,
Nov 17, 2009, 6:35:27 PM11/17/09
to

"Matthias Opatz" <m...@privacy.net> schrieb am 17.11.2009 21:41 den
Newsbeitrag news:s4n62g1mw932.1m...@40tude.net

> Jens M�ller schrieb:
>
>> Und warum w�ren Kapit�lchen nicht n�tzlich? Die sind daf�r �blich
>

> ... und versagen trotzdem bei Franz Wei� vs. Franz Weiss. Darum.

Das Argument ist richtig. Man k�nnte das Problem mit einer
Ausnahme-Konvention auch so l�sen: WEI�.

PY

Lars Bräsicke

unread,
Nov 17, 2009, 7:20:46 PM11/17/09
to
Matthias Opatz schrieb:

> Gibt es - Mundart (by, at) ausgenommen - au�er Ungarn und noch andere
> europ�ische Sprachen/Kulturen mit nachgestelltem Wahlnamen?

Im Nordkaukasus ist es wohl auch �blich (mir aufgefallen bei Osseten und
Tschetschenen), sowohl bei sprachl. einheim. als auch russifizierten
Namen (solche mit -ow/-ew). Dschochar Dudajew ist z.B. Dudi(jn)
Dschochar auf tschetschenisch.

Lars

Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted

Jens Müller

unread,
Nov 18, 2009, 3:30:26 AM11/18/09
to
Am 18.11.2009 08:34, schrieb Matthias Opatz:
> Jens Müller schrieb:

>
>> > Am 17.11.2009 21:41, schrieb Matthias Opatz:
>>> >> Jens Müller schrieb:
>>> >>
>>>>> >>> > Und warum wären Kapitälchen nicht nützlich? Die sind dafür üblich
>>> >> ... und versagen trotzdem bei Franz Weiß vs. Franz Weiss
>> >
>> > Bei Frau Weiß kommt dann da ein Großbuchstabe SZ hin
> Siehste. Dann nehmen wir eben Herrn Grosz und Herrn Groß.

Dann kommt bei Herrn Groß ein Großbuchstabe SZ (GROẞ), und Herr Grosz
ein großes S und ein großes Z (GROSZ).

Message has been deleted

Jens Müller

unread,
Nov 18, 2009, 4:42:15 AM11/18/09
to
Am 18.11.2009 10:08, schrieb Matthias Opatz:
>> Dann kommt bei Herrn Groß ein Großbuchstabe SZ (GROẞ), und Herr Grosz
>> > ein großes S und ein großes Z (GROSZ).
> Siehste. jetzt hört's auf praktikabel zu sein.
>

Warum?

Message has been deleted

Volker Gringmuth

unread,
Nov 18, 2009, 12:11:54 PM11/18/09
to
Paul Ney wrote:

>>> Und warum wären Kapitälchen nicht nützlich? Die sind dafür üblich
>>

>> ... und versagen trotzdem bei Franz Weiß vs. Franz Weiss. Darum.
>
> Das Argument ist richtig. Man könnte das Problem mit einer
> Ausnahme-Konvention auch so lösen: WEIß.

Sieht für mich grafo-ästhethisch etwa so schön aus wie
Frau Weiβ.


v"je nach Schriftart"G

--
"Sollen wir ein Volk von Kleinwagenfahrern werden? Natürlich nicht! Wenn der
Deutsche die Wahl hat, mit einem kleinen Auto über einen intakten Planeten
zu zockeln oder mit einem großen Geländewagen über einen verwüsteten
Planeten zu brettern - da weiß der Deutsche doch, was er will!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")

Message has been deleted

Oliver Cromm

unread,
Nov 18, 2009, 1:00:00 PM11/18/09
to

Weil die Existenz eines Großbuchstabens Eszett außerhalb der
Unicode-Spezifikation fragwürdig ist, die aber für die deutsche
Rechtschreibung unmaßgeblich ist. Und selbst wenn ich die Existenz
akzeptieren würde - ich finde unter Dutzenden Schriften auf diesem
Computer keine, die dafür eine Glyphe enthält.

--
nun schmeckt, wer ich sei, ihr gugelnarren! PARACELSUS
GRIMM, Deutsches Wörterbuch

Oliver Cromm

unread,
Nov 18, 2009, 12:59:59 PM11/18/09
to
* Philipp Reichmuth <phil.ipp....@gmail.com> wrote:

> Am Tue, 17 Nov 2009 02:07:53 +0100 schrieb Matthias Opatz:
>> Ungarn und Japanern wird also nicht zugestanden, was Chinesen und Koreaner
>> zusteht. Warum?
>
> Vermutlich in ersterem Fall wegen der langen Geschichte der politischen
> Bindung an Europa. Im Fall von Japan k�nnte es auch mit der stark nach
> Westen ausgerichteten Radikalmodernisierung Anfang des 20. Jahrhunderts zu
> tun haben - Familiennamen sind im Japanischen ja auch etwas relativ Neues.

Das denke ich mir auch; es ist vielleicht weniger eine Frage des
Zugestehens, sondern des Forderns. Einige Japaner setzen sich daf�r ein,
da� die Reihenfolge auch in westlichen Sprachen so wie im Japanischen
bleiben soll, aber jetzt, da etwas anderes bereits �blich ist, ger�t man
mit einer solchen Forderung leicht in den Ruch des Nationalismus.

Nebenbei: In wissenschaftlichen Schriften, etwa zur Japanologie, ist es
bereits �blich, japanische Familiennamen voranzustellen, und auch bei
Sachb�chern sehe ich das immer �fter.

Ein anderer Grund, der mir noch einf�llt, ist, da� japanische Namen den
europ�ischen �hnlicher sind, die Element klar zugeordnet werden k�nnen,
was bei Namen nach chinesischem Muster (und das sind die koreanischen
und vietnamesischen) nicht gilt. Es herrscht zum Beispiel Uneinigkeit,
wie man mit den zwei letzten Elementen umgehen soll: einzeln schreiben,
mit Bindestrich, oder zusammen? Von Koreanern wei� ich, da� der zweite
Teil kein reiner Wahlname ist, sondern oft streng nach Familientradition
vergeben wird - man bekommt immer den des Gro�vaters (also zwei Namen im
Wechsel, Geschwister haben den gleichen). In Vietnam haben die meisten
Frauen "Thi" oder "Thu" als zweiten Teil, der signalisiert also
haupts�chlich das Geschlecht. Auch f�r M�nner ist die konventionelle
Auswahl da recht begrenzt. F�r sowas haben wir kein westliches
�quivalent.

--
GOGEL, adj., ausgelassen, lustig, �berm�tig; lascivus.
GRIMM, Deutsches W�rterbuch

Andreas Höfeld

unread,
Nov 18, 2009, 2:44:06 PM11/18/09
to
Volker Gringmuth schrieb:

> Paul Ney wrote:
>
>>>> Und warum wären Kapitälchen nicht nützlich? Die sind dafür üblich
>>> ... und versagen trotzdem bei Franz Weiß vs. Franz Weiss. Darum.
>> Das Argument ist richtig. Man könnte das Problem mit einer
>> Ausnahme-Konvention auch so lösen: WEIß.
>
> Sieht für mich grafo-ästhethisch etwa so schön aus wie
> Frau Weiβ.

Ist Frau Weib ein weißer Schimmel?

Volker Gringmuth

unread,
Nov 18, 2009, 3:09:32 PM11/18/09
to
Andreas H�feld wrote:

>> Sieht f�r mich grafo-�sthethisch etwa so sch�n aus wie
>> Frau Wei?.
>
> Ist Frau Weib ein wei�er Schimmel?

Einer unserer m�nnlichen Kunden hei�t mit Nachnamen "Herr".
Hat schon zu lustigen Szenen gef�hrt.


vG

--
"Die Merkel steht dann da, so wie sie dann immer da so steht, und dann guckt
sie so, nicht wahr, versucht der Krise ein Gesicht zu geben, und ich denke
immer: Die ist genauso gespannt, was sie gleich sagen wird, wie ich!"

Wolfram Heinrich

unread,
Nov 18, 2009, 3:16:22 PM11/18/09
to
Am Wed, 18 Nov 2009 20:44:06 +0100 schrieb Andreas Höfeld:

> Ist Frau Weib ein weißer Schimmel?

Der Italiener assoziiert bei "Frau" sofort ein Sofa oder einen
Polstersessel. Das hat mit Sexismus wenig zu tun, in Italien gibt es einen
Polstermöbelhersteller namens "Frau".
Poltrona Frau kennt jeder Italiener.

Ciao
Wolfram
--
Alles, was einer Erklärung bedarf, ist die Erklärung nicht wert.
VOLTAIRE
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>

Volker Gringmuth

unread,
Nov 18, 2009, 3:36:07 PM11/18/09
to
Wolfram Heinrich wrote:

>> Ist Frau Weib ein wei�er Schimmel?


>
> Der Italiener assoziiert bei "Frau" sofort ein Sofa oder einen
> Polstersessel.

Ich mu�te als Kind �brigens sofort an Polsterm�bel denken,
als ich den Namen der Hauptstadt von Bulgarien erfuhr.


vG, hiermit einen ebenso wertvollen Beitrag abliefernd

--
"Zum Beispiel das Konzept einer Haftpflichtversicherung �berfordert den
Deutschen intellektuell v�llig. Ein Leben lang jedes Jahr 50 Euro
einzahlen - und dann passiert nie was! Da wird der Deutsche nerv�s!"

Christina Kunze

unread,
Nov 18, 2009, 5:13:21 PM11/18/09
to
"Oliver Cromm" <lispa...@yahoo.de> schrieb

>
> Weil die Existenz eines Großbuchstabens Eszett außerhalb der
> Unicode-Spezifikation fragwürdig ist, die aber für die deutsche
> Rechtschreibung unmaßgeblich ist. Und selbst wenn ich die Existenz
> akzeptieren würde - ich finde unter Dutzenden Schriften auf diesem
> Computer keine, die dafür eine Glyphe enthält.

Und wenn es eine gibt, sieht sie grässlich aus. JEdenfalls
habe ich noch kein schönes großes ß gesehen.

chr

Heinz Lohmann

unread,
Nov 18, 2009, 8:34:45 PM11/18/09
to
Christina Kunze schrieb:

Ich fand Sie in dem Vorschlag, den ich mal irgendwann runtergeladen
habe, auch nicht so fürchterlich ästhetisch.

Mit der kleinen Ungenauigkeit, das man in Kapitälchen nicht zwischen den
Namen Weiss und Weiß unterscheiden kann, dürfte man in der Regel gut
leben können. Das heißt, wenn's auf den Unterschied wirklich ankommt,
sind Kapitälchen eben nicht praktikabel.

Das große Eszett ist überflüssig wie ein Kropf.

mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan
25°07'58"N 121°27'56"E
--
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.

Message has been deleted

Wolfram Heinrich

unread,
Nov 19, 2009, 1:23:17 AM11/19/09
to
Am Wed, 18 Nov 2009 21:36:07 +0100 schrieb Volker Gringmuth:

> Wolfram Heinrich wrote:
>
>>> Ist Frau Weib ein weißer Schimmel?


>>
>> Der Italiener assoziiert bei "Frau" sofort ein Sofa oder einen
>> Polstersessel.
>

> Ich mußte als Kind übrigens sofort an Polstermöbel denken,

> als ich den Namen der Hauptstadt von Bulgarien erfuhr.
>
> vG, hiermit einen ebenso wertvollen Beitrag abliefernd

Du sollst nicht spotten, Poltrona Frau gibt’s wirklich. Nö.
http://www.poltronafrau.it/

Ciao
Wolfram
--
Der Fortschritt ist absolut humorlos, weil er den Optimisten ausgeliefert
ist.
HEINRICH BÖLL

Volker Gringmuth

unread,
Nov 19, 2009, 1:29:17 AM11/19/09
to
Wolfram Heinrich wrote:

> Du sollst nicht spotten, Poltrona Frau gibt?s wirklich. N�.

Ja oder n�?

> http://www.poltronafrau.it/

http://www.sofia.bg/


vG

--
"Und dann sitz ich wieder da und versuch das zu begreifen (das ist ja immer
mein Schicksal): Wieso gehen Arbeitspl�tze in der Autoindustrie verloren,
wenn die Autos weniger Dreck hinten rausblasen? Wer immer so was in die
Zeitungen kackt, sollte Aspirin dazukleben m�ssen ..."

Wolfram Heinrich

unread,
Nov 19, 2009, 1:53:36 AM11/19/09
to
Am Thu, 19 Nov 2009 07:29:17 +0100 schrieb Volker Gringmuth:

> Wolfram Heinrich wrote:
>
>> Du sollst nicht spotten, Poltrona Frau gibt?s wirklich. Nö.
>
> Ja oder nö?
>
>> http://www.poltronafrau.it/
>
> http://www.sofia.bg/
>
Ich tu dir ja glauben, daß es Sofia gibt. Aber "Sofia" ist halt nicht
gleich "Sofa", während "Frau" doch gleich "Frau" ist. Nö.
Ob man "Philosoph" mit "Freund des Sitzmöbels" übersetzen könnte? Oder
legerer: "Sesselfurzer"?

Ciao
Wolfram
--
Ich mag keine Philosophen, die das Haar auf fremden Köpfen spalten. Noch
dazu mit einem Beil.
STANISLAW JERZY LEC

Yvonne Steiner

unread,
Nov 19, 2009, 2:23:58 AM11/19/09
to
Jens M�ller <usenet-...@tessarakt.de> wrote:

> Am 18.11.2009 08:34, schrieb Matthias Opatz:

> > Jens M�ller schrieb:


> >
> >> > Am 17.11.2009 21:41, schrieb Matthias Opatz:

> >>> >> Jens M�ller schrieb:
> >>> >>
> >>>>> >>> > Und warum w�ren Kapit�lchen nicht n�tzlich? Die sind daf�r �blich
> >>> >> ... und versagen trotzdem bei Franz Wei� vs. Franz Weiss
> >> >

> >> > Bei Frau Wei� kommt dann da ein Gro�buchstabe SZ hin
> > Siehste. Dann nehmen wir eben Herrn Grosz und Herrn Gro�.
>
> Dann kommt bei Herrn Gro� ein Gro�buchstabe SZ (GRO?), und Herr Grosz
> ein gro�es S und ein gro�es Z (GROSZ).

Und wenn man nicht von Anfang an schon weiss wie sie sich schreiben,
dann muss man ihre alphabetisch angeordneten Namen stets an zwei Orten
suchen.

--
Yvonne Steiner

Helmut P. Einfalt

unread,
Nov 19, 2009, 2:40:24 AM11/19/09
to
Volker Gringmuth beliebte zu schreiben :

> Wolfram Heinrich wrote:
>
>>> Ist Frau Weib ein wei�er Schimmel?
>>
>> Der Italiener assoziiert bei "Frau" sofort ein Sofa oder einen
>> Polstersessel.
>
> Ich mu�te als Kind �brigens sofort an Polsterm�bel denken,
> als ich den Namen der Hauptstadt von Bulgarien erfuhr.

Wie hie�t die Hauptstadt von Bulgarien?
Sch�slohng!

Helmut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr

Helmut P. Einfalt

unread,
Nov 19, 2009, 2:41:08 AM11/19/09
to
Wolfram Heinrich beliebte zu schreiben :
> "Sesselfurzer"?

Fauteuilschoassla!

Wolfram Heinrich

unread,
Nov 19, 2009, 2:54:29 AM11/19/09
to
Am Thu, 19 Nov 2009 08:40:24 +0100 schrieb Helmut P. Einfalt:

> Volker Gringmuth beliebte zu schreiben :
>> Wolfram Heinrich wrote:
>>

>>>> Ist Frau Weib ein weißer Schimmel?


>>>
>>> Der Italiener assoziiert bei "Frau" sofort ein Sofa oder einen
>>> Polstersessel.
>>

>> Ich mußte als Kind übrigens sofort an Polstermöbel denken,


>> als ich den Namen der Hauptstadt von Bulgarien erfuhr.
>

> Wie hießt die Hauptstadt von Bulgarien?
> Schäslohng!
>
Was hab ich mich nicht schon geärgert, daß die Hauptstadt von *Bu*lgarien
nicht *Bu*karest heißt, das wäre viel leichter zu merken. Aber der Bulgare
spinnt ja und der Rumäne sowieso.

Ciao
Wolfram
--
In mir streiten sich / Die Begeisterung über den blühenden Apfelbaum / Und
das Entsetzen über die Reden des Anstreichers / Aber nur das zweite /
Drängt mich zum Schreibtisch.
BERTOLT BRECHT

Helmut P. Einfalt

unread,
Nov 19, 2009, 4:16:19 AM11/19/09
to
Wolfram Heinrich beliebte zu schreiben :
> Am Thu, 19 Nov 2009 08:40:24 +0100 schrieb Helmut P. Einfalt:
>
>> Volker Gringmuth beliebte zu schreiben :
>>> Wolfram Heinrich wrote:
>>>
>>>>> Ist Frau Weib ein weißer Schimmel?
>>>>
>>>> Der Italiener assoziiert bei "Frau" sofort ein Sofa oder einen
>>>> Polstersessel.
>>>
>>> Ich mußte als Kind übrigens sofort an Polstermöbel denken,
>>> als ich den Namen der Hauptstadt von Bulgarien erfuhr.
>>
>> Wie hießt die Hauptstadt von Bulgarien?
>> Schäslohng!
>>
> Was hab ich mich nicht schon geärgert, daß die Hauptstadt von
> *Bu*lgarien nicht *Bu*karest heißt, das wäre viel leichter zu merken.
> Aber der Bulgare spinnt ja und der Rumäne sowieso.

Wenn der Rumäne sei Hauptstadt wenigstens Romadur oder so genannt hätt',
aft wissert man glei, wie man dran is.

Philipp Reichmuth

unread,
Nov 19, 2009, 4:17:26 AM11/19/09
to
Am Wed, 18 Nov 2009 13:00:00 -0500 schrieb Oliver Cromm:
>>>> Dann kommt bei Herrn Groß ein Großbuchstabe SZ (GROẞ), und Herr Grosz
>>>> > ein großes S und ein großes Z (GROSZ).
>>>
>>> Siehste. jetzt hört's auf praktikabel zu sein.
>>
>> Warum?
>
> Weil die Existenz eines Großbuchstabens Eszett außerhalb der
> Unicode-Spezifikation fragwürdig ist

Seit Unicode 5.1 ist es nicht mehr außerhalb der Unicode-Spezifikation,
fragwürdig allerdings nach wie vor.

Und praktikabel ist es wohl in der Tat nicht, wenn ich erst BabelMap
bemühen muß, um überhaupt erst einmal rauszufinden, was für ein Zeichen
sich hinter dem Quadrat verbirgt und ob ich vielleicht irgendeine Schrift
auf dem System habe, die es enthält (Everson Mono hat es, ich bin schwer
beeindruckt).

Philipp

Message has been deleted
Message has been deleted

Philipp Reichmuth

unread,
Nov 19, 2009, 1:43:47 PM11/19/09
to
Am Thu, 19 Nov 2009 13:05:17 -0500 schrieb Oliver Cromm:
>> Seit Unicode 5.1 ist es nicht mehr au�erhalb der Unicode-Spezifikation,
>> fragw�rdig allerdings nach wie vor.
>
> Genau das sagte ich, schau noch mal hin.

Ich seh's ja ein :)

Die Argumentation im entsprechenden Proposal des DIN ans Unicode-Konsortium
(<http://std.dkuug.dk/jtc1/sc2/wg2/docs/n3227.pdf>) �berzeugt mich
pers�nlich ebensowenig von der Notwendigkeit, das Ding nun in Unicode
aufzunehmen, wie der gr��te Teil der Beispiele, aber das steht auf einem
anderen Blatt.

Philipp

Message has been deleted

Wolfram Heinrich

unread,
Nov 20, 2009, 1:43:47 AM11/20/09
to
Am Thu, 19 Nov 2009 10:16:19 +0100 schrieb Helmut P. Einfalt:

> Wolfram Heinrich beliebte zu schreiben :

>> Was hab ich mich nicht schon geärgert, daß die Hauptstadt von


>> *Bu*lgarien nicht *Bu*karest heißt, das wäre viel leichter zu merken.
>> Aber der Bulgare spinnt ja und der Rumäne sowieso.
>
> Wenn der Rumäne sei Hauptstadt wenigstens Romadur oder so genannt hätt',
> aft wissert man glei, wie man dran is.
>

Genau. Aber der Rumäne ist verstockt. Und spinnt, wie schon bemerkt.

Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, das Indische ist so schwer, daß es nicht mal der
Inder richtig hinbringt. Deswegen, sagt er, meditiert der Inder auch so
gern, damit mans nicht merkt.

0 new messages