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Dänisch oder schwedisch?

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Marcel Normann

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Dec 3, 2000, 3:00:00 AM12/3/00
to
Hallo!

Ich stehe z.Zt. vor der Wahl Dänisch oder Schwedisch zu lernen. Beruflich
komme ich mit beiden Sprachen in Kontakt. Vom Dänischen habe ich schon
öfters gehört, daß es das Bayrisch des Nordens sein soll. Welche der beiden
Sprachen ist Eurer Meinung nach einfacher zu erlernen?


Gruß, Marcel

--
m...@travelmarket.com

Michael Baumgartner

unread,
Dec 4, 2000, 3:00:00 AM12/4/00
to
On Sun, 3 Dec 2000, Marcel Normann wrote:
>
> Ich stehe z.Zt. vor der Wahl Dänisch oder Schwedisch zu lernen. Beruflich
> komme ich mit beiden Sprachen in Kontakt. Vom Dänischen habe ich schon
> öfters gehört, daß es das Bayrisch des Nordens sein soll. Welche der beiden
> Sprachen ist Eurer Meinung nach einfacher zu erlernen?
>
Grammatik und Wortschatz der beiden Sprachen weisen einen hohen Grad
an Ähnlichkeit oder sogar Übereinstimmung auf, von daher betrachtet
ist der Schwierigkeitsgrad m.E. gleich. Allerdings ist die Phonetik
des Dänischen, besonders wie es in Kopenhagen gesprochen wird, eine
Katastrophe, auch die Anzahl der Sprecher würde für Schwedisch
sprechen. Außerdem können in Dänemark mehr Leute Deutsch als in
Schweden; Englisch kann dort eh fast jeder.
Inwiefern soll Dänisch mit Bairisch vergleichbar sein? Vom Klang her
sicher nicht.
Muß es übrigens eine der beiden Sprachen sein? Eine gewisse
Mittelstellung zwischen den beiden nimmt das Norwegische ein, das sich
ja schon von deinem Nachnamen her anbietet ;-) ("Norweger/-in heißt
auf Dänisch Nordmand, auf Norwegisch Nordmann, auf Schwedisch
Norrmann).
Geschriebenes Norwegisch ähnelt aus historischen Gründen geschriebenem
Dänisch in hohem Maße, und als Norwegischsprecher kann man sich mit
etwas Übung auch mündlich gut mit Dänen verständigen, da Dänen
gesprochene norwegische Schriftsprache gut verstehen. Und mit Schweden
kann man sich auch ganz gut unterhalten, nachdem man eine Handvoll
schwedische Ausdrücke verstehen gelernt hat.

HTH,
Michael

--
Michael Baumgartner .~.
Balanstr. 34 /V\
D-81669 München // \\
(089) 4892487 /( )\
^^-^^

Marcel Normann

unread,
Dec 4, 2000, 3:00:00 AM12/4/00
to
Hallo!

Danke erst mal für die Antwort!

> Außerdem können in Dänemark mehr Leute Deutsch als in
> Schweden; Englisch kann dort eh fast jeder.

Das spricht meiner Meinung nach am meisten gegen Dänisch. Die Leute würden
einem ständig unter die Arme greifen, was das Erlernen der Sprache nicht
gerade einfach macht.

> Inwiefern soll Dänisch mit Bairisch vergleichbar sein? Vom Klang her
> sicher nicht.

Ich glaube, das ist einfach ein running gag unter Skandinavienfans.
Politisch stehen die Dänen eher rechts und die Aussprache des Dänischen soll
*angeblich* schwieriger sein.

> Muß es übrigens eine der beiden Sprachen sein? Eine gewisse
> Mittelstellung zwischen den beiden nimmt das Norwegische ein, das sich
> ja schon von deinem Nachnamen her anbietet ;-)

Das durfte ich schön ein paar mal erleben. Ein Norweger fragt mich auf
englisch nach meinem Namen und brabbelt mich danach auf norwegisch weiter
voll. Der Name scheint in Norwegen eine ähnliche Stellung wie hierzulande
"Müller" zu haben. Das Problem ist, daß eine Entscheidung für eine der
beiden Sprachen letzendlich auch eine für meinen mittelfristigen
Lebensmittelpunkt ist, insofern liegen mir Dänemark und Schweden (auch
physisch ;-) deutlich näher als Norwegen.

Aber vielen Dank erst mal für die Einschätzung.


Gruß, Marcel

Fredrik Roubert

unread,
Dec 4, 2000, 3:00:00 AM12/4/00
to
In article <Pine.GSO.4.03.100120...@sun5.lrz-muenchen.de>,
Michael Baumgartner <ucc...@mail.lrz-muenchen.de> wrote:

> Grammatik und Wortschatz der beiden Sprachen weisen einen hohen Grad an
> Ähnlichkeit oder sogar Übereinstimmung auf, von daher betrachtet ist der
> Schwierigkeitsgrad m.E. gleich. Allerdings ist die Phonetik des
> Dänischen, besonders wie es in Kopenhagen gesprochen wird, eine
> Katastrophe, auch die Anzahl der Sprecher würde für Schwedisch sprechen.

> Außerdem können in Dänemark mehr Leute Deutsch als in Schweden; Englisch
> kann dort eh fast jeder.

Ich bin Schwede und will deshalb nicht sagen welche von der beiden
Sprachen einfacher zu lernen ist, aber viel mehr Leute verstehen
Schwedisch als Dänisch, und deshalb könnte es eine gute Idee sein,
Schwedisch statt Dänisch zu lehrnen.

Grüss // Fredrik Roubert

--
fredrik...@student.ethz.ch · +41 76 5051937
rou...@df.lth.se · Weststrasse 145
http://www.efd.lth.se/~d95fr/ · CH-8003 Zürich

Cornelia Lumpe

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Dec 4, 2000, 3:00:00 AM12/4/00
to
Marcel Normann schrieb in Nachricht <90eeig$s01$1...@riker.addcom.de>...
>Hallo!

>
>Ich stehe z.Zt. vor der Wahl Dänisch oder Schwedisch zu lernen. Beruflich
>komme ich mit beiden Sprachen in Kontakt. Vom Dänischen habe ich schon
>öfters gehört, daß es das Bayrisch des Nordens sein soll. Welche der beiden
>Sprachen ist Eurer Meinung nach einfacher zu erlernen?


Also ich denke, daß Dänisch leichter zu erlernen ist, aber würde doch
Schwedisch bevorzugen.
Das hat den einfachen Grund, daß Schwedisch von mehr Menschen gesprochen
wird als Dänisch. Außerdem kommst Du mit der Kombination Schwedisch,
Englisch und Deutsch auch in den anderen Skandinavischen Ländern zurecht
(z.B. wird in Finnland auch von vielen Menschen Schwedisch gesprochen - dort
gibt es sogar Universitäten an denen die Unterrichtssprache Schwedisch ist).
Wenn Du dann mal Schwedisch kannst, ist es sicher nicht mehr so wahnsinnig
schwierig auch noch Dänisch zu lernen.

Ich muß hier noch betonen, daß es sich hierbei um eine rein subjektive
Einschätzung handelt. Ich spreche keine der beiden Sprachen. Ich kenne nur
einige Skandinavier (Finnen, Schweden und Dänen) und für die ist Schwedisch
die gemeinamme Sprache in der sie sich unterhalten.


Stefan Zwischenbrugger

unread,
Dec 4, 2000, 3:00:00 AM12/4/00
to
Marcel Normann wrote:
> Ich stehe z.Zt. vor der Wahl Dänisch oder Schwedisch zu lernen. ..

Schwedisch, weil es ein Online-Wörterbuch und Vokabeltrainer dafür gibt:
http://pauker.at
...oder: Isländisch wäre auch möglich...

Hej da,
Stefan

Aran Kuntze

unread,
Dec 5, 2000, 3:00:00 AM12/5/00
to
On Mon, 4 Dec 2000, Cornelia Lumpe wrote:
> (z.B. wird in Finnland auch von vielen Menschen Schwedisch gesprochen - dort
> gibt es sogar Universitäten an denen die Unterrichtssprache Schwedisch ist).

Was sicherlich nicht unwesentlich daran liegt, dass Schwedisch hier in
Finnland zweite Landessprache ist ;)

> Ich kenne nur
> einige Skandinavier (Finnen, Schweden und Dänen) und für die ist Schwedisch
> die gemeinamme Sprache in der sie sich unterhalten.

Ich kenne einige Finnen, die mächten gar nicht gerne als Skandinavier
bezeichnet werden. IMHO gehoert Finnland nicht zu Skandinavien. Auch die
finnische Sprache ist den skandinavischen ueberhaupt nicht verwandt.

Nix fuer ungut,
Aran


Julia A M Simon

unread,
Dec 5, 2000, 3:00:00 AM12/5/00
to
Hallo!

Cornelia Lumpe <sb09...@wolmail.nl> wrote:

[schnippel]

:> Außerdem kommst Du mit der Kombination Schwedisch,


:> Englisch und Deutsch auch in den anderen Skandinavischen Ländern zurecht

:> (z.B. wird in Finnland auch von vielen Menschen Schwedisch gesprochen - dort


:> gibt es sogar Universitäten an denen die Unterrichtssprache Schwedisch ist).

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Finnen nur in der
Theorie Schwedisch koennen (so aehnlich wie wir Saarlaender Franzoesisch:
man braucht's fuer den Schulabschluss, und danach wird's dann so schnell
wie moeglich verdraengt, um Speicherplatz fuer "wirklich Wichtiges"
freizumachen). Und selbst hier im offiziell zweisprachigen Helsinki hat ein
schwedischsprachiger Kollege von mir grosse Probleme, seine
Telefongesellschaft, seine Bank, seinen Vermieter usw. dazu zu bringen, ihm
ihre Formulare usw. doch bitte auf schwedisch statt auf finnisch zu
schicken... was eigentlich kein Problem sein sollte, da normalerweise fuer
allen mehr oder weniger offiziellen Papierkram zwei Fassungen (eine
finnische und eine schwedische halt) existieren...

mfg,
Julia 8-)
(die zum Glueck mit beiden Sprachen hinreichend gut
zurechtkommt)

--
Julia Simon --- Hyppääjätär --- Sprachen-Freak vom Dienst
si...@cc.helsinki.fi, http://www.lingsoft.fi/~simon/

Don't you just love the way everything I say sounds important?
--- Mustafa, "You Wish"

Julia A M Simon

unread,
Dec 5, 2000, 3:00:00 AM12/5/00
to
Hallo!

Aran Kuntze <can...@creatures.org> wrote:

[schnipp]

:> Ich kenne einige Finnen, die mächten gar nicht gerne als Skandinavier


:> bezeichnet werden. IMHO gehoert Finnland nicht zu Skandinavien.

Bevor ich nach Finnland gezogen bin, war mir die Unterscheidung zwischen
zwei Sorten Skandinavien (sozusagen), die hier getroffen wird, noch nie
untergekommen... Ausserhalb Skandinaviens (im weiteren Sinne) haelt man es
offenbar nicht fuer notwendig, zwischen den "Nordlaendern"
(fi. pohjoismaat: Finnland, Schweden, Daenemark, Norwegen und womoeglich
noch ein paar mehr) und dem germanischsprachigen "Skandinavien"
(fi. Skandinavia: Schweden, Daenemark, Norwegen) zu unterscheiden.

:> Auch die


:> finnische Sprache ist den skandinavischen ueberhaupt nicht verwandt.

Kommt drauf an, ob Du die skandinavischen Sprachen geographisch oder
genetisch definierst. ;-) Ein Arealtypologe wuerde das Finnische (und
vermutlich auch das Sámi) wohl durchaus mit den nordgermanischen Sprachen
Skandinaviens in einen Topf werfen; genetisch hingegen ist das Finnische
mit den nordgermanischen Sprachen allenfalls verschwaegert. (Es sei denn,
man glaubt an das Nostratische. Aber *die* Pandorabuechse lasse ich lieber
zu.)

mfg,
Julia 8-)

Aran Kuntze

unread,
Dec 5, 2000, 3:00:00 AM12/5/00
to
On 5 Dec 2000, Julia A M Simon wrote:
> Bevor ich nach Finnland gezogen bin, war mir die Unterscheidung zwischen
> zwei Sorten Skandinavien (sozusagen), die hier getroffen wird, noch nie
> untergekommen... Ausserhalb Skandinaviens (im weiteren Sinne) haelt man es
> offenbar nicht fuer notwendig, zwischen den "Nordlaendern"
> (fi. pohjoismaat: Finnland, Schweden, Daenemark, Norwegen und womoeglich
> noch ein paar mehr) und dem germanischsprachigen "Skandinavien"
> (fi. Skandinavia: Schweden, Daenemark, Norwegen) zu unterscheiden.

Ich hatte schon, als ich noch in Deutschland gelebt habe, zwischen
Skandinavien (DK,NO,SE) und Fennoskandien (+FI) unterschieden ;)
Unterscheiden nicht auch die Geographen so? Sprich, gehoert Finnland nicht
zu einer anderen "Bodenplatte" oder wie immer das heisst?

> :> Auch die
> :> finnische Sprache ist den skandinavischen ueberhaupt nicht verwandt.
>
> Kommt drauf an, ob Du die skandinavischen Sprachen geographisch oder
> genetisch definierst. ;-) Ein Arealtypologe wuerde das Finnische (und
> vermutlich auch das Sámi) wohl durchaus mit den nordgermanischen Sprachen
> Skandinaviens in einen Topf werfen;

Ernsthaft? :) Gut, Finnisch ist reichlich "lehnwortverseucht" ;), aber
die ganze Struktur ist doch völlig unterschiedlich.

> genetisch hingegen ist das Finnische
> mit den nordgermanischen Sprachen allenfalls verschwaegert.

Ja, eben, das meinte ich. Bin halt nur ein "normaler" Linguist und kein
Arealtypologe ;)

> (Es sei denn,
> man glaubt an das Nostratische. Aber *die* Pandorabuechse lasse ich lieber
> zu.)

Oh ja, bitte bitte zulassen (und abschliessen und im Nordmeer versenken
;)).

Gruesse aus dem fast sommerlich warmen Jyväskylä (= juchhuh, es regnet!),
- Aran

Michael Baumgartner

unread,
Dec 5, 2000, 3:00:00 AM12/5/00
to
On Mon, 4 Dec 2000, Cornelia Lumpe wrote:

> Also ich denke, daß Dänisch leichter zu erlernen ist, aber würde doch
> Schwedisch bevorzugen.
>

[snip]

> Einschätzung handelt. Ich spreche keine der beiden Sprachen. Ich kenne nur

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Und wie kommst Du dann zu der Behauptung, Dänisch sei leichter? Daß
die Aussprache des Dänischen schwieriger ist, ist ziemlich klar, und
ich sehe nicht, wo die Grammatik des Schwedischen viel schwieriger
sein soll als die des Dänischen. Was den Wortschatz betrifft, kann man
für beide Sprachen Beispiele anführen, wo sie näher am Deutschen sind
als die jeweils andere.

cu,

Michael Baumgartner

unread,
Dec 5, 2000, 3:00:00 AM12/5/00
to
On Mon, 4 Dec 2000, Marcel Normann wrote:

> > Inwiefern soll Dänisch mit Bairisch vergleichbar sein? Vom Klang her
> > sicher nicht.
>
> Ich glaube, das ist einfach ein running gag unter Skandinavienfans.
> Politisch stehen die Dänen eher rechts und die Aussprache des Dänischen soll
> *angeblich* schwieriger sein.

Das mit der Aussprache stimmt schon, aber sonst... Momentan hat
Dänemark eine Regierungskoalition, bestehend aus den Sozialdemokraten
und "Det Radikale Venstre" (Die radikale Linke), wo ist die Parallele
zu Bayern??

> Das durfte ich schön ein paar mal erleben. Ein Norweger fragt mich auf
> englisch nach meinem Namen und brabbelt mich danach auf norwegisch weiter

> voll. Der Name [Normann] scheint in Norwegen eine ähnliche Stellung


> wie hierzulande "Müller" zu haben.

Na, das ist ein bißchen übertrieben, es gibt genau 1433 Personen
dieses Nachnamens in Norwegen, aber dreimal so viele namens Nguyen,
und fast 70.00 Hansens. (Und nur sechs Baumgartner, ein Grund, dorthin
zu ziehen...)
Gelobt sei Statistisk Sentralbyrå!
Aber in Deutschland gibt's auch nicht so viele, die "Deutsch" heißen.

Grüße,

Cornelia Lumpe

unread,
Dec 5, 2000, 3:00:00 AM12/5/00
to
Michael Baumgartner schrieb in Nachricht ...

On Mon, 4 Dec 2000, Cornelia Lumpe wrote:

> Also ich denke, daß Dänisch leichter zu erlernen ist, aber würde doch
> Schwedisch bevorzugen.
>
[snip]

> Einschätzung handelt. Ich spreche keine der beiden Sprachen. Ich kenne nur
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Und wie kommst Du dann zu der Behauptung, Dänisch sei leichter?

Ich habe nicht gesagt Dänisch ist leichter, sondern ich *glaube/denke* daß
Dänisch leichter ist.
Ich finde außerdem, daß die Diskussion was leichter oder schwerer zu lernen
ist zu nichts führt, da das von Person zu Person verschieden ist. Ich z.B.
habe ziemlich schnell Niederländisch gelernt (obwohl ich meinen Deutschen
Akzent wohl nicht so schnell los bekomme), kenne aber auch andere Deutsche,
für die Niederländisch total schwierig ist (obwohl sie schon länger hier
leben als ich). Also werde ich mich hüten zu behaupten, daß irgendeine
Sprache leichter als eine andere ist.

Marcel Normann

unread,
Dec 5, 2000, 3:00:00 AM12/5/00
to
"Michael Baumgartner" schrieb:


> Das mit der Aussprache stimmt schon, aber sonst... Momentan hat
> Dänemark eine Regierungskoalition, bestehend aus den Sozialdemokraten
> und "Det Radikale Venstre" (Die radikale Linke),

Auch Sozialdemokraten können sehr weit rechts stehen, zumal inder heutigen
Zeit die Unterschiede zwischen den großen Volksparteien wohl mehr
folkloritischer Art sind. Das man sich in Dänemark noch als "links"
bezeichnet wundert mich allerdings, eigentlich wollen doch heute alle
beisammen in der (neuen) Mitte stehen. Aber dieses Thema passt wohl eher
nicht in diese NG (leider muß ich sagen, bisher bin ich vom Diskussionsklima
hier angenehm überrascht - kein Vergleich zu de.soc.politik.misc oder
ähnlich schlimmen NGs). Meine Bemerkung zum Bayrischen bezog sich im Übrigen
auf Aufgeschnapptes - insofern kannst Du durchaus recht haben.

> Na, das ist ein bißchen übertrieben, es gibt genau 1433 Personen
> dieses Nachnamens in Norwegen

Ich glaubs Dir ja. Andererseits hat Norwegen auch nur fünfhundert Einwohner.
Naja, vielleicht auch ein paar mehr.


Gruß, Marcel

--
m...@travelmarket.com

Michael Kauffmann

unread,
Dec 6, 2000, 3:00:00 AM12/6/00
to
Cornelia Lumpe wrote:
> Michael Baumgartner schrieb in Nachricht ...
> On Mon, 4 Dec 2000, Cornelia Lumpe wrote:
>
> > Also ich denke, daß Dänisch leichter zu erlernen ist,
>
> > Ich spreche keine der beiden Sprachen.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Und wie kommst Du dann zu der Behauptung, Dänisch sei leichter?
>
> Ich habe nicht gesagt Dänisch ist leichter, sondern ich *glaube/denke* daß
> Dänisch leichter ist.

Ich glaube/denke, Fidschijanisch ist leichter als Tuvaluisch.

Hast Du einen faßbaren Grund für Dein Glauben und Denken?

> Ich finde außerdem, daß die Diskussion was leichter oder schwerer zu lernen
> ist zu nichts führt, da das von Person zu Person verschieden ist.

Genau. Und auch von der Lernmethode abhängig, aber die Art der
Abhängigkeit ist auch wieder von der Person abhängig.

Michael Kauffmann

Thomas Martin Widmann

unread,
Dec 6, 2000, 3:00:00 AM12/6/00
to
"Marcel Normann" <marcel_...@gmx.net> writes:

> "Michael Baumgartner" schrieb:
>
> > Das mit der Aussprache stimmt schon, aber sonst... Momentan hat
> > Dänemark eine Regierungskoalition, bestehend aus den Sozialdemokraten
> > und "Det Radikale Venstre" (Die radikale Linke),
>
> Auch Sozialdemokraten können sehr weit rechts stehen, zumal inder heutigen
> Zeit die Unterschiede zwischen den großen Volksparteien wohl mehr
> folkloritischer Art sind. Das man sich in Dänemark noch als "links"
> bezeichnet wundert mich allerdings, eigentlich wollen doch heute alle

> beisammen in der (neuen) Mitte stehen. [...]

Eine kurze Erklärung:

Ursprünglich (im 19. Jahrhundert) gab es zwei Parteien: Højre
(Rechts) und Venstre (Links). Venstre war die neue Partei, die
gegen die aristokratische Partei, Højre, kämpfte.

Dazu kamen dann die Sozialisten. In 1905 schuf eine pazifistiche und
intellektuelle Fraktion von Venstre eine neue Partei: Det radikale
Venstre. Zur derselben Zeit nahm Højre einen neuen Namen: Det
konservative Folkeparti (Die konservative Volkspartei), und die
Sozialisten bekamen die Sozialdemokraten. Diese vier Parteien werden
oft "die vier alten Parteien" benannt.

Aber zurück zur Frage, ob es besser ist, Dänisch oder Schwedisch zu
lernen. Ich bin Däne, und ich finde es deshalb schwer zu sagen,
welche Sprache am leichtesten ist. Ich habe oft Deutsche getroffen,
die sehr schnell Dänisch gelernt haben, aber das bedeutet ja nicht,
dass es auch manche gibt, die ebenso schnell Schwedisch gelernt haben.

Ganz leicht geht man wohl nicht, die andere Sprache später zu lernen.
Zum Beispiel ist die Zusammenhang zwischen die dänischen
Pluralmorpheme (-0, -e, -r, -er) und die schwedischen (-0, -r, -er,
-ar, -or) gar nicht triviell.

/Thomas
--
Thomas M Widmann | Master's Student | Programmer | Uni-parken 8, 2. v.333
vira...@daimi.au.dk|Ling. & Comp. Sci.| Stibo DS | DK-8000 Århus C, Danio
+45 21 67 61 27 |Aarhus Universitet|t...@ccieurope.com | President/DK-TUG
<URL:http://www.daimi.au.dk/~viralbus> | +45 87 33 44 65 / T4ONF/TÅGEKAMMERET

Stefan Soher

unread,
Dec 6, 2000, 3:00:00 AM12/6/00
to
On 5 Dec 2000 09:39:40 GMT, Julia A M Simon <si...@cc.helsinki.fi>
wrote:

>Ausserhalb Skandinaviens (im weiteren Sinne) haelt man es
>offenbar nicht fuer notwendig, zwischen den "Nordlaendern"
>(fi. pohjoismaat: Finnland, Schweden, Daenemark, Norwegen und womoeglich
>noch ein paar mehr)

IdR Island.

>und dem germanischsprachigen "Skandinavien"
>(fi. Skandinavia: Schweden, Daenemark, Norwegen) zu unterscheiden.

Stimmt. Mir sind sogar schon Leute untergekommen, die begonnen haben,
Skandinavistik und Finno-Ugristik in Kombination zu studieren und dann
im ersten Semester ganz überrascht waren, daß sie Ungarisch lernen
mußten. ;-)

Stefan

Christian Weisgerber

unread,
Dec 6, 2000, 3:00:00 AM12/6/00
to
Thomas Martin Widmann <vira...@humulus.daimi.au.dk> wrote:

> Aber zurück zur Frage, ob es besser ist, Dänisch oder Schwedisch zu
> lernen. Ich bin Däne, und ich finde es deshalb schwer zu sagen,
> welche Sprache am leichtesten ist.

Herrje, das sind zwei eng verwandte nordgermanische Sprachen mit
massivem niederdeutschen Einfluss. Aus deutscher Perspektive sind
die gleich schwer zu erlernen und sind sicherlich mit die am
leichtesten zu erlernenden Fremdsprachen.

--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de

Cornelia Lumpe

unread,
Dec 6, 2000, 3:00:00 AM12/6/00
to
Michael Kauffmann schrieb in Nachricht
<3A2DFE7A...@ipf.uni-karlsruhe.de>...

>Hast Du einen faßbaren Grund für Dein Glauben und Denken?


Der Glaube wäre kein Glaube wenn es einen faßbaren Grund gäbe. Denn dann
könnte man von Wissen sprechen. ;-)

(aber das ist wohl eine Diskussion für de.soc.weltanschaung)


Giovanni Pontoglio

unread,
Dec 9, 2000, 7:52:37 PM12/9/00
to

Michael Baumgartner ha scritto nel messaggio ...

On Sun, 3 Dec 2000, Marcel Normann wrote:
>
> Eine gewisse
Mittelstellung zwischen den beiden nimmt das Norwegische ein,

Ich bin kein Skandinavist und mag deshalb auch nicht ganz im Recht sein
(dann bitte um Verzeihung für diese Einmischung), aber ich vermute, dass Sie
nicht das Nynorsk, Landsmål meinten, sondern das Riksmål oder Bokmål, das
tatsächlich als Mischsprache eine vermittelnde Stellung zwischen den
nordischen Sprachen einnimmt.
Die Bezeichnung,,Norwegisch" möchte ich aber im Bezug auf das Riksmäl
vermeiden, da es ein norwegisiertes Dänisch ist: die würde eher dem Landsmål
zukommen. Es wäre ungefähr so, als ob man unter ,,Niederdeutsch" das
Berlinische oder das Ruhrdeutsch verstehen würde.

MfG
G.Pontoglio


Giovanni Pontoglio

unread,
Dec 9, 2000, 7:56:33 PM12/9/00
to

Aran Kuntze ha scritto nel messaggio ...

On Mon, 4 Dec 2000, Cornelia Lumpe wrote:
> (z.B. wird in Finnland auch von vielen Menschen Schwedisch gesprochen -
dort
> gibt es sogar Universitäten an denen die Unterrichtssprache Schwedisch
ist).

Was sicherlich nicht unwesentlich daran liegt, dass Schwedisch hier in


Finnland zweite Landessprache ist ;)


Obwohl nur 7-8% es sprechen! Schönes wie leider seltenes Beispiel
sprachlicher Demokratie. Wie viele Länder hätten daran zu lernen!

G.Pontoglio

Michael Baumgartner

unread,
Dec 13, 2000, 12:42:14 PM12/13/00
to
On Sun, 10 Dec 2000, Giovanni Pontoglio wrote:

> > Eine gewisse
> Mittelstellung zwischen den beiden nimmt das Norwegische ein,
>
> Ich bin kein Skandinavist und mag deshalb auch nicht ganz im Recht sein
> (dann bitte um Verzeihung für diese Einmischung), aber ich vermute, dass Sie
> nicht das Nynorsk, Landsmål meinten, sondern das Riksmål oder Bokmål, das
> tatsächlich als Mischsprache eine vermittelnde Stellung zwischen den
> nordischen Sprachen einnimmt.

Diese Annahme ist korrekt. Ich habe das aber nicht extra erwähnt, da
der ursprüngliche Poster ja eine skandinavische Sprache lernen möchte,
und weil praktisch immer Bokmål gemeint ist, wenn man "Norwegisch
lernt.
Die Bezeichnungen "Landsmål" und "Riksmål" würde ich übrigens nicht
synonym für Nynorsk bzw. Bokmål verwenden, weil sie gewisermaßen
historische Vorformen der beiden modernen norwegischen Schriftsprachen
darstellen.

> Die Bezeichnung,,Norwegisch" möchte ich aber im Bezug auf das Riksmäl
> vermeiden, da es ein norwegisiertes Dänisch ist: die würde eher dem Landsmål
> zukommen.

Dem würde ich aber vehement widersprechen. Es stimmt zwar, daß Riksmål
norwegisiertes Dänisch ist, aber es wurde eben norwegisiert. Knut
Hamsun, der ja in Riksmål schrieb, war sicher nicht der Ansicht, er
schriebe Dänisch.


Grüße,

Michael Baumgartner

Julia A M Simon

unread,
Dec 14, 2000, 7:04:37 AM12/14/00
to
Hallo!

Aran Kuntze <can...@creatures.org> wrote:


:> On 5 Dec 2000, Julia A M Simon wrote:
:>> Bevor ich nach Finnland gezogen bin, war mir die Unterscheidung zwischen
:>> zwei Sorten Skandinavien (sozusagen), die hier getroffen wird, noch nie

:>> untergekommen... Ausserhalb Skandinaviens (im weiteren Sinne) haelt man es


:>> offenbar nicht fuer notwendig, zwischen den "Nordlaendern"
:>> (fi. pohjoismaat: Finnland, Schweden, Daenemark, Norwegen und womoeglich

:>> noch ein paar mehr) und dem germanischsprachigen "Skandinavien"


:>> (fi. Skandinavia: Schweden, Daenemark, Norwegen) zu unterscheiden.

:> Ich hatte schon, als ich noch in Deutschland gelebt habe, zwischen


:> Skandinavien (DK,NO,SE) und Fennoskandien (+FI) unterschieden ;)
:> Unterscheiden nicht auch die Geographen so? Sprich, gehoert Finnland nicht
:> zu einer anderen "Bodenplatte" oder wie immer das heisst?

Muesste ich nachschlagen; aber soweit ich mich erinnere, eigentlich nicht.

:>> :> Auch die


:>> :> finnische Sprache ist den skandinavischen ueberhaupt nicht verwandt.
:>>
:>> Kommt drauf an, ob Du die skandinavischen Sprachen geographisch oder
:>> genetisch definierst. ;-) Ein Arealtypologe wuerde das Finnische (und
:>> vermutlich auch das Sámi) wohl durchaus mit den nordgermanischen Sprachen
:>> Skandinaviens in einen Topf werfen;

:> Ernsthaft? :) Gut, Finnisch ist reichlich "lehnwortverseucht" ;), aber
:> die ganze Struktur ist doch völlig unterschiedlich.

Mir fallen immer wieder auch anscheinend wortwoertlich aus dem Schwedischen
uebersetzte Redewendungen auf... leider vergesse ich immer, mir endlich
eine Liste anzulegen, aber hoffentlich denke ich beim naechsten Mal
daran. :-}

:>> genetisch hingegen ist das Finnische


:>> mit den nordgermanischen Sprachen allenfalls verschwaegert.

:> Ja, eben, das meinte ich. Bin halt nur ein "normaler" Linguist und kein
:> Arealtypologe ;)

OK. :-)

:>> (Es sei denn,


:>> man glaubt an das Nostratische. Aber *die* Pandorabuechse lasse ich lieber
:>> zu.)

:> Oh ja, bitte bitte zulassen (und abschliessen und im Nordmeer versenken
:> ;)).

Ich dachte eher an "im Salzbergwerk einmauern und vergessen". ;-)

:> Gruesse aus dem fast sommerlich warmen Jyväskylä (= juchhuh, es regnet!),

Hier in Helsinki auch. :-P Eine Kollegin von mir faehrt bald heim; die
Glueckliche stammt direkt vom Polarkreis, und da oben hat's wenigstens
Schnee...

Michael Kauffmann

unread,
Dec 14, 2000, 8:32:08 AM12/14/00
to
Aran Kuntze wrote:

> Ich hatte schon, als ich noch in Deutschland gelebt habe, zwischen
> Skandinavien (DK,NO,SE) und Fennoskandien (+FI) unterschieden ;)
> Unterscheiden nicht auch die Geographen so? Sprich, gehoert Finnland nicht
> zu einer anderen "Bodenplatte" oder wie immer das heisst?

Sozial- und Kultur-Geographen richten sich bestimmt nicht nach den
tektonischen Platten, und auch physische Geographen werden die welt
meistens nach anderen Merkmalen einteilen, wenn sie sich nicht speziell
mit der Plattentektonik befassen.

Michael Kauffmann

Aran Kuntze

unread,
Dec 14, 2000, 9:31:47 AM12/14/00
to

Naja, meiner Meinung nach gehoert Finnland von sozialen/kulturellen
Gesichtspunkten her erst recht nicht zu Skandinavien ;) Aber ich bin ja
auch kein Geograph, und mit Geographie sind wir hier off-topic. EOT oder
f'up nach de.sci.misc?

Gruesse aus dem immer noch schneefreien Jyväskylä,
Aran

Michael Kauffmann

unread,
Dec 14, 2000, 9:20:36 AM12/14/00
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Aran Kuntze wrote:
> On Thu, 14 Dec 2000, Michael Kauffmann wrote:
> > Aran Kuntze wrote:

> > > Ich hatte schon, als ich noch in Deutschland gelebt habe, zwischen
> > > Skandinavien (DK,NO,SE) und Fennoskandien (+FI) unterschieden ;)
> > > Unterscheiden nicht auch die Geographen so? Sprich, gehoert Finnland nicht
> > > zu einer anderen "Bodenplatte" oder wie immer das heisst?

> > Sozial- und Kultur-Geographen richten sich bestimmt nicht nach den
> > tektonischen Platten, und auch physische Geographen werden die welt
> > meistens nach anderen Merkmalen einteilen,

> Naja, meiner Meinung nach gehoert Finnland von sozialen/kulturellen
> Gesichtspunkten her erst recht nicht zu Skandinavien ;)

Das kannst Du natürlich besser beurteilen.

> Aber ich bin ja auch kein Geograph,
> und mit Geographie sind wir hier off-topic.

Es gibt auch Sprachgeographie...

> EOT

Is mir recht.

Michael kauffmann

Giovanni Pontoglio

unread,
Dec 15, 2000, 5:20:51 PM12/15/00
to

Michael Baumgartner ha scritto nel messaggio ...
On Sun, 10 Dec 2000, Giovanni Pontoglio wrote:
lernt.

<Es stimmt zwar, daß Riksmål norwegisiertes Dänisch ist, aber es wurde eben
norwegisiert.


Wie tiefgreifend ist diese Norwegisierung? Lässt es sich wirklich behaupten,
das das Ergebnis wirklich mehr Norwegisches als Dänisches — nicht nur im
Wortschatz, sondern auch
im Formenbestand und Phonetik, also in den Bereichen, die normalerweise
solid bleiben — — an sich hat? Und wenn ja, seit wann?


Grüße,
G. Pontoglio

--


Thomas Martin Widmann

unread,
Dec 15, 2000, 6:07:51 PM12/15/00
to
"Giovanni Pontoglio" <giop...@libero.it> writes:

Man unterscheidet in Norwegen jetzt drei Sprachen: Riksmål, bokmål
und nynorsk.

Riksmål ist nicht eine offfizielle Sprache, aber viele gebrauchen es
(siehe z.B. <http://www.riksmalsforbundet.no>). Kennzeichen sind
z.B. _sprog_ "Sprache" und _syv_ "sieben". Es ist aber nicht dänisch,
z.B. heißt "Reich" _rike_ und nicht _rige_ wie auf dänisch.

Bokmål ist die eine offizielle Sprache, die eng mit der dänischen
Sprache verwandt ist.

Nynorsk ist die andere offizielle Sprache, die vom Landsmål stammt.

Bokmål und Nynorsk findet man hier:
<http://www.dokpro.uio.no/ordboksoek.html>.

Einige Beispiele:

"die Sprachen"

dänisch: sprogene
riksmål: sprogene
bokmål: språkene oder språka
nynorsk: språka oder språki
schwedisch: språken

"sieben"

dänisch: syv
riksmål: syv
bokmål: sju
nynorsk: sju
schwedisch: sju (glaube ich)

"das Buch"

dänisch: bogen
riksmål: bogen (glaube ich - vielleicht auch boken)
bokmål: boken oder boka
nynorsk: boka oder boki
schwedisch: boken

Ich bin kein Norweger, so weitere Beispiele und Problematisierung
sucht man wohl am Besten in (/auf?/an?) no.fag.spraak.diverse.

Giovanni Pontoglio

unread,
Dec 16, 2000, 1:58:43 PM12/16/00
to

Thomas Martin Widmann ha scritto nel messaggio ...

>
>Man unterscheidet in Norwegen jetzt drei Sprachen: Riksmål, bokmål
>und nynorsk.
>
>Riksmål .......eich" _rike_ und nicht _rige_ wie auf dänisch.
>Bokmål .........
>Nynorsk ...... >
>
>Einige Beispiele: .....
>
>"die Sprachen"
>
Danke schön für die Auskünfte, selbstverständlich gehen meine wenigen
Kenntnisse auf dem Gebiet der Skandinavistik auf ein bisschen veraltete
Quellen ....
Grüße und frohe Weihnachten!
G.Pontoglio

Ulf Kutzner

unread,
Dec 16, 2000, 5:00:40 PM12/16/00
to
On Thu, 14 Dec 2000, Aran Kuntze wrote:

> Naja, meiner Meinung nach gehoert Finnland von sozialen/kulturellen
> Gesichtspunkten her erst recht nicht zu Skandinavien ;) Aber ich bin ja
> auch kein Geograph, und mit Geographie sind wir hier off-topic.

Sprachgeographisch sind mir etwa ab der Gegend von Kiruna etliche
Ortsnamen aufgefallen, deren Ursprung mir durchaus finnisch zu sein
scheint.

Gehört sprachgeographisch abseits der Amtsstuben bereits Nordschweden
nicht mehr zu Skandinavien? Dafür aber Gegenden in Südfinnland?

Gruß, ULF
--
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Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
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