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Re: Kulturraumnamen

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Heinz Lohmann

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Oct 16, 2012, 8:58:01 PM10/16/12
to
Am 17.10.2012 07:26, schrieb Matthias Opatz:
> Hal Guandu gab zur Kenntnis: [egal was]
> **********
>
> Heinz, ist das dein chinesischer Name, so wie sich viele Chinesen im
> englischensprachigen Ausland einen dort üblichen zulegen?

Nein. Nach einem PC-Schlaganfall war eine Win-Notoperation notwendig,
und da waren einige Einstellungen noch nicht in Ordnung.

Unsere Studis haben meist einen englischen Namen schon seit dem
Englischunterricht in der Schule und später auch oft einen deutschen.
Das ist ein Spiel mit Rollen, aber in den Handelsfirmen werden diese
Namen oft offiziell weitergeführt, damit es die Ausländer leichter
haben, es sei denn, es handelt sich um Japaner. Deutsche z.B. sprechen
chinesische meist Namen dermaßen schlecht aus, dass sich unsere Studis
in Deutschland erst schwer daran gewöhnen müssen, dass jemand sie meint.
Und damit meine ich noch nicht einmal die 4 Töne.

In Japan ist das im Fremdsprachenunterricht m.W. nicht üblich.

Als ich dann Chinesisch gelernt habe, wollte ich natürlich auch einen
chinesischen Namen. Mein Lehrer hat mir einen guten ausgesucht, und für
die meisten Taiwaner laufe ich unter diesem Namen. Der ist auch bei
Behörden und Firmen/Dienstleistern überwiegend in Gebrauch. Den können
die Leute sich leichter merken und passt besser für die Verwaltung.

BTW: Sorry für die Verwirrung, aber einer konnte noch auf den Beitrag
antworten, obwohl ich ihn innerhalb von Minuten zurückgezogen habe.

X-Post & F'up2: de.etc.sprache.misc

--
mfg
Heinz Lohmann
Danshui, Taiwan
25°07'58"N 121°27'56"E
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. W.B.

Frank Hucklenbroich

unread,
Oct 17, 2012, 3:32:57 AM10/17/12
to
Am Wed, 17 Oct 2012 08:57:26 +0800 schrieb Heinz Lohmann:

> Unsere Studis haben meist einen englischen Namen schon seit dem
> Englischunterricht in der Schule und später auch oft einen deutschen.
> Das ist ein Spiel mit Rollen, aber in den Handelsfirmen werden diese
> Namen oft offiziell weitergeführt, damit es die Ausländer leichter
> haben, es sei denn, es handelt sich um Japaner. Deutsche z.B. sprechen
> chinesische meist Namen dermaßen schlecht aus, dass sich unsere Studis
> in Deutschland erst schwer daran gewöhnen müssen, dass jemand sie meint.

Das ist mir auch schon in Singapur aufgefallen, da hatten die chinesischen
Kassiererinnen im Supermarkt Namensschildchen mit meist englischen,
teilweise auch deutschen Namen. Das wirkt dann auf den ausländischen
Besucher erst mal etwas befremdlich, wenn eine Chinesin sich dann z.B.
"Heidi" nennt.

Grüße,

Frank

Joachim Pense

unread,
Oct 17, 2012, 12:29:32 PM10/17/12
to
Am 17.10.2012 02:58, schrieb Heinz Lohmann:

>
> Unsere Studis haben meist einen englischen Namen schon seit dem
> Englischunterricht in der Schule und später auch oft einen deutschen.
> Das ist ein Spiel mit Rollen, aber in den Handelsfirmen werden diese
> Namen oft offiziell weitergeführt, damit es die Ausländer leichter
> haben, es sei denn, es handelt sich um Japaner. Deutsche z.B. sprechen
> chinesische meist Namen dermaßen schlecht aus, dass sich unsere Studis
> in Deutschland erst schwer daran gewöhnen müssen, dass jemand sie meint.
> Und damit meine ich noch nicht einmal die 4 Töne.
>

Die meisten chinesischen Mitarbeiter meiner Firma (so weit ich das
beurteilen kann) geben sich in den E-Mails meist einen englischen Namen
dazu, der dem Chinesischen oberflächlich ähnelt.

Die Inder wiederum benutzen gerne Abkürzungs-Spitznamen (Aus einem
Subramaniam wird dann etwa ein "Subbu").

Aus anderen Ländern kenne ich sowas nicht (obwohl das wohl bei so
manchen konsonantenreichen Slawen durchaus gerechtfertigt wäre).

Als ich für meine alte Firma für längere Zeit in Kalifornien war, haben
die kurzerhand beschlossen, mich "Joe" zu nennen.

Joachim

Frank Hucklenbroich

unread,
Oct 18, 2012, 5:19:37 AM10/18/12
to
Am Wed, 17 Oct 2012 18:29:32 +0200 schrieb Joachim Pense:

> Aus anderen Ländern kenne ich sowas nicht (obwohl das wohl bei so
> manchen konsonantenreichen Slawen durchaus gerechtfertigt wäre).

Von Russen kenne ich das auch. Ich hatte da mal einen Kollegen, der hieß
irgendwas in Richtung "Seriosch" (ich kann kein Kyrillisch). Weil das
keiner so richtig aussprechen konnte nannte er sich (auf Visitenkarten)
"Sergej", was er aber als "Sersch" ausgesprochen haben wollte.

> Als ich für meine alte Firma für längere Zeit in Kalifornien war, haben
> die kurzerhand beschlossen, mich "Joe" zu nennen.

Das liegt ja auch nahe.

Das Problem habe ich mit meinem Vornamen zum Glück nicht - obwohl es sich
bei den Franzosen schon gewöhnungsbedürftig anhört, die machen da ein
"Froonck" draus.

Grüße,

Frank
Message has been deleted

Diedrich Ehlerding

unread,
Oct 18, 2012, 1:36:45 PM10/18/12
to
Frank Hucklenbroich meinte:

> Von Russen kenne ich das auch. Ich hatte da mal einen Kollegen, der hieß
> irgendwas in Richtung "Seriosch" (ich kann kein Kyrillisch). Weil das
> keiner so richtig aussprechen konnte nannte er sich (auf Visitenkarten)
> "Sergej", was er aber als "Sersch" ausgesprochen haben wollte.

"Serjozha" (mit scharfem s am Anfang und (zh) weichem französischen sch,
wie in Journal zu sprechen) ist eine Koseform von Sergej, sowas wie "Tom"
von "Thomas". Erkennen kan man die meist daran, dass sie, obwohl
Männernamen, meist auf -a enden und formal eigentlich grammatisch weiblich
sein müssten.

Im Russischen gibt es für fast alle Vornamen so eine Koseform, und wer
nicht Russisch spricht, hat in russischen Romanen manschmal
Schwierigkeiten, diese namen miteinander in Einklang zu bringen, zumal sie
nicht immer ganz leicht als zusammengehörig zu erkennen sind. Wenn ein
Leonid Iljitsch Brezhnev mal als "Leonid Iljitsch", mal als "Herr
Brezhnev" und mal mit "Ljonka" erwähnt wird, kann es schon dauern, bis der
unbedarfte Wessi merkt, dass sie alle denselben bezeichnen.

Weitere Beispiele:

Iwan -> Wanja, Wladimir -> Wolodja, Pjotr -> Petja, Fjodor -> Fedja,
Jewgenij -> Zhenja, Aleksej -> Aljoscha, Grigorij -> Grischa
usw.

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

Christian Weisgerber

unread,
Oct 18, 2012, 5:53:37 PM10/18/12
to
Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> wrote:

> Im Russischen gibt es für fast alle Vornamen so eine Koseform, und wer
> nicht Russisch spricht, hat in russischen Romanen manschmal
> Schwierigkeiten, diese namen miteinander in Einklang zu bringen, zumal sie
> nicht immer ganz leicht als zusammengehörig zu erkennen sind.

Das Problem gibt es, zugegebenermaßen weniger ausgeprägt, auch im
Englischen: Richard > Dick, William > Bill, Edward > Ted,
Robert > Bob, ...

--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de

Joachim Pense

unread,
Oct 19, 2012, 12:54:03 AM10/19/12
to
Das wollte ich immer schon mal wissen (habe aber nie zu fragen gewagt):
Wie sind eigentlich diese englischen Namenskurzformen mit den
unerwarteten Anfangsbuchstaben entstanden?

Joachim

Christian Weisgerber

unread,
Oct 19, 2012, 9:03:16 AM10/19/12
to
Joachim Pense <sn...@pense-mainz.eu> wrote:

> > Richard > Dick, William > Bill, Edward > Ted, Robert > Bob, ...
>
> Wie sind eigentlich diese englischen Namenskurzformen mit den
> unerwarteten Anfangsbuchstaben entstanden?

IIRC schiebt man die Schuld auf Kleinkinder, die noch am Anfang des
Spracherwerbs stehen und z.B. keine Approximanten aussprechen können.
Das klingt ganz plausibel, ich kann aber keine seriöse Quelle nennen.

Oliver Cromm

unread,
Oct 19, 2012, 12:59:59 PM10/19/12
to
* Christian Weisgerber:
Und John > Jack, was ich erst ganz spät gelernt habe.

--
Manche Dinge sind vorgeschrieben, weil man sie braucht, andere
braucht man nur, weil sie vorgeschrieben sind.
-- Helmut Richter in de.etc.sprache.deutsch

Oliver Schwickert

unread,
Oct 19, 2012, 1:35:41 PM10/19/12
to
Oliver Cromm wrote:
> Und John > Jack, was ich erst ganz spät gelernt habe.

Robin Scherbatsky?

Oliver Cromm

unread,
Oct 19, 2012, 5:58:16 PM10/19/12
to
* Oliver Schwickert:

> Oliver Cromm wrote:
>> Und John > Jack, was ich erst ganz spät gelernt habe.
>
> Robin Scherbatsky?

Nein - vermutlich alt.usage.english.

Zwei oder drei Beispiele für "John, genannt Jack" waren mir vorher
sogar schon begegnet - kein Kennedy darunter -, aber daraus konnte
ich noch nicht folgern, daß das ein allgemeiner Gebrauch ist.
Während Robin die allgemeine Regel kennen sollte, aber trotzdem
hätte annehmen können, daß es einen anderen John Kennedy, genannt
Jack gibt, denn Kennedys gibt es viele und als Nicht-USAner blickt
man da eh nicht durch.

--
Democracy means government by the uneducated,
while aristocracy means government by the badly educated.
-- G. K. Chesterton

Frank Hucklenbroich

unread,
Oct 22, 2012, 8:27:48 AM10/22/12
to
Am Fri, 19 Oct 2012 12:59:59 -0400 schrieb Oliver Cromm:

> * Christian Weisgerber:
>
>> Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> wrote:
>>
>>> Im Russischen gibt es f�r fast alle Vornamen so eine Koseform, und wer
>>> nicht Russisch spricht, hat in russischen Romanen manschmal
>>> Schwierigkeiten, diese namen miteinander in Einklang zu bringen, zumal sie
>>> nicht immer ganz leicht als zusammengeh�rig zu erkennen sind.
>>
>> Das Problem gibt es, zugegebenerma�en weniger ausgepr�gt, auch im
>> Englischen: Richard > Dick, William > Bill, Edward > Ted,
>> Robert > Bob, ...
>
> Und John > Jack, was ich erst ganz sp�t gelernt habe.

Bei "Jack" h�tte ich auch eher an "Jacob" gedacht.

Gr��e,

Frank

Christian Weisgerber

unread,
Oct 22, 2012, 10:28:33 AM10/22/12
to
Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com> wrote:

> > Und John > Jack, was ich erst ganz spᅵt gelernt habe.
>
> Bei "Jack" hᅵtte ich auch eher an "Jacob" gedacht.

Nee, das ist "Jake".

Christina Kunze

unread,
Oct 23, 2012, 2:44:32 AM10/23/12
to
Am 18.10.2012 23:53, schrieb Christian Weisgerber:
> Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> wrote:
>
>> Im Russischen gibt es fᅵr fast alle Vornamen so eine Koseform, und wer
>> nicht Russisch spricht, hat in russischen Romanen manschmal
>> Schwierigkeiten, diese namen miteinander in Einklang zu bringen, zumal sie
>> nicht immer ganz leicht als zusammengehᅵrig zu erkennen sind.
>
> Das Problem gibt es, zugegebenermaᅵen weniger ausgeprᅵgt, auch im
> Englischen: Richard > Dick, William > Bill, Edward > Ted,
> Robert > Bob, ...
>
Besonders schwierig sind ja die, wo die Kurzformen ᅵberhaupt nicht wie
die Langform aussehen.
Wenn also ein Jonathan einmal John und einmal Jack heiᅵt (und das
offenbar wg. zweier ᅵbersetzer mit scharfem Wechsel mitten im Buch),
dann ist das schon ziemlich verwirrend.

Die Ungarn haben auch was Nettes: wenn die Frauen heiraten, nehmen sie
nach alter Tradition (die immer mehr aus der Mode kommt) den kompletten
Namen des Mannes an, wenn eine vorher Nᅵmet Erzsᅵbet hieᅵ (das erste ist
der Familienname) und einen Magyar Lᅵszlᅵ geheiratet hat, heiᅵt sie
jetzt Magyar Lᅵszlᅵnᅵ, so steht es auch auf Behᅵrdenbriefen, im
Privatleben sprechen sie manche Leute (die sie nicht so gut kennen) mit
Nᅵmet Erzsᅵbet an, andere vielleicht mit Bᅵzsi.
Ein ungarischer Leser kann dem folgen, in der ᅵbersetzung muss natᅵrlich
irgendwie klar werden, dass es sich um dieselbe Person handelt.

Auch auf Ungarisch gibt es fᅵr alle Vornamen Abkᅵrzungen/Privatnamen
(sie sind oft gar nicht kᅵrzer), und viele davon sind nicht als zu dem
betreffenden Namen gehᅵrig erkennbar:

Istvᅵn - Pista
Gyᅵrgy - Gyuri
Andrᅵs - Bandi

Erzsᅵbet - Bᅵske
ᅵva - Vica
Ilona - Cilka

chr




Diedrich Ehlerding

unread,
Oct 23, 2012, 12:10:03 PM10/23/12
to
Christina Kunze meinte:

> Die Ungarn haben auch was Nettes: wenn die Frauen heiraten, nehmen sie
> nach alter Tradition (die immer mehr aus der Mode kommt) den kompletten
> Namen des Mannes an, wenn eine vorher Német Erzsébet hieß (das erste ist
> der Familienname) und einen Magyar László geheiratet hat, heißt sie
> jetzt Magyar Lászlóné,

So etwas Ähnliches gab es hier zu Lande Ende des vorletzten Jahrhunderts
in gutbürgerlichen Kreise auch. Ich habe hier ein antiquarisch erworbenes
Benimmbuch (ca. 1885), das vorschlägt, dass Else Meier nach ihrer Hochzeit
mit Ludwig Müller auf ihre Visitenkarte nicht "Frau Else Müller, geb.
Meier", sondern "Frau Ludwig Müller" drucken lässt. Und wenn ich diesem
Buch Glauben schenken kann, dann gab es diese Sitte nicht nur hier zu
Lande; das Buch behauptet, sie sei aus England un Frankreich übernommen
worden.

Oliver Cromm

unread,
Oct 23, 2012, 1:11:17 PM10/23/12
to
* Diedrich Ehlerding:

> So etwas Ähnliches gab es hier zu Lande Ende des vorletzten Jahrhunderts
> in gutbürgerlichen Kreise auch.

Daß es eher auf See und in der Luft üblich gewesen wäre, hatte
auch keiner angenommen.

--
It gets hot in Raleigh, but Texas! I don't know why anybody
lives here, honestly.
-- Robert C. Wilson, Vortex, p.220

Christina Kunze

unread,
Oct 24, 2012, 3:50:36 PM10/24/12
to
Am 23.10.2012 18:10, schrieb Diedrich Ehlerding:
>
> So etwas Ähnliches gab es hier zu Lande Ende des vorletzten Jahrhunderts
> in gutbürgerlichen Kreise auch. Ich habe hier ein antiquarisch erworbenes
> Benimmbuch (ca. 1885), das vorschlägt, dass Else Meier nach ihrer Hochzeit
> mit Ludwig Müller auf ihre Visitenkarte nicht "Frau Else Müller, geb.
> Meier", sondern "Frau Ludwig Müller" drucken lässt. Und wenn ich diesem
> Buch Glauben schenken kann, dann gab es diese Sitte nicht nur hier zu
> Lande; das Buch behauptet, sie sei aus England un Frankreich übernommen
> worden.

Ach, England auch? In Amerika gab es das bestimmt, da kommt es in
Büchern vor.

chr

David Haller

unread,
Oct 27, 2012, 4:11:51 PM10/27/12
to
On Thu, 18 Oct 2012 23:53:12, Christian Weisgerber <na...@mips.inka.de> wrote:
> Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> wrote:
>
>> Im Russischen gibt es fᅵr fast alle Vornamen so eine Koseform, und wer
>> nicht Russisch spricht, hat in russischen Romanen manschmal
>> Schwierigkeiten, diese namen miteinander in Einklang zu bringen, zumal sie
>> nicht immer ganz leicht als zusammengehᅵrig zu erkennen sind.
>
> Das Problem gibt es, zugegebenermaᅵen weniger ausgeprᅵgt, auch im
> Englischen: Richard > Dick, William > Bill, Edward > Ted,
^^^^^^^^^^^^
*mᅵᅵp* Den mᅵssen wir abziehen.

Edward > Ed, Theodore > Ted/Teddy (vgl. Theodore "Teddy" Roosevelt).

Ezekiel > Zeke, Jeremiah > Jerry, Jedediah > Jed, Gregory > Greg,
James > Jim, Nathaniel (/Jonathan?) > Nate, ... Wobei fast alle
Kurzformen auch als "volle" Namen vorkommen.

Krank wird's, wenn die Eltern die Gᅵren auf Initialen taufen.

-dnh

--
OpenSource: Fᅵr die einen ist es Kreativitᅵt, fᅵr die anderen der
lᅵngste Flamewar der Welt. -- Volker Birk

Stephen Hust

unread,
Oct 27, 2012, 6:14:32 PM10/27/12
to
David Haller <dha...@spamgourmet.com> wrote:

> [...] Christian Weisgerber <na...@mips.inka.de> wrote:

>> [...]
>> Das Problem gibt es, zugegebenermaßen weniger ausgeprägt, auch
>> im Englischen: Richard > Dick, William > Bill, Edward > Ted,
^^^^^^^^^^^^
> *mööp* Den müssen wir abziehen.

Nein, müssen wir nicht.

> Edward > Ed, Theodore > Ted/Teddy (vgl. Theodore "Teddy"
> Roosevelt).

Edward > Ted, Teddy (vgl. Edward "Ted" Kennedy), Ed, Ned.

| *Ted* [...] /nickname for/ *1* EDWARD¹ *2* THEODORE also *Teddy*

| *Edward¹* [...] a masculine name: dim. /Ed/, /Eddie/, /Ned/,
| /Ted/, /Teddy/ [...]
|
(Webster's New World College Dictionary, 2002.)

| *Teddy boy* [...] *ETYMOLOGY:* 1950s: from Teddy, a familiar
| form of the name Edward, because of their Edwardian style of
| dress.
|
(Chambers 21st Century Dictionary.)

<http://www.chambers.co.uk/search.php?query=teddy+boy&title=21st>

| *teddy boy* [...]
|
| *Word Origin*
|
| C20: from /Teddy/, from /Edward/, referring to the Edwardian
| dress
|
(Collins English Dictionary.)

<http://www.collinsdictionary.com/dictionary/english/teddy-boy#teddy-boy_1>

| *Teddy boy* [...]
|
| *Origin:*
|
| from /Teddy/, pet form of the given name /Edward/ (with
| reference to Edward VII's reign)
|
(Oxford Dictionary.)

<http://oxforddictionaries.com/definition/english/Teddy%2Bboy?q=teddy+boy>

--
Steve

My e-mail address works as is.

Christian Weisgerber

unread,
Oct 27, 2012, 7:19:53 PM10/27/12
to
David Haller <dha...@spamgourmet.com> wrote:

> > Das Problem gibt es, zugegebenermaßen weniger ausgeprägt, auch im
> > Englischen: Richard > Dick, William > Bill, Edward > Ted,
> ^^^^^^^^^^^^
> *mööp* Den müssen wir abziehen.

Ted Kennedy, Ted Turner, Ted Danson, ...

> Ezekiel > Zeke, Jeremiah > Jerry, Jedediah > Jed, Gregory > Greg,
> James > Jim, Nathaniel (/Jonathan?) > Nate, ... Wobei fast alle
> Kurzformen auch als "volle" Namen vorkommen.

Es ging um Kurzformen, bei denen die Verbindung zur Vollform besonders
obskur ist, und ich hatte gezielt solche mit anderem Anlaut gewählt.
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