Entstehung der Sprachen

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Thomas Hilgert

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Jul 17, 2011, 4:34:00 PM7/17/11
to
Hallo!

Wie und wann sind die komplexen Laut- und Schriftsprachen eigentlich
entstanden? Meiner Theorie zufolge entstanden die komplexen Lautsprachen
vor ungefähr 12.000 Jahren am Webstuhl (Unsicherheitsfaktor 2, also
25.000 bis 6.000 Jahre vor unserer Zeit). Die Kinder wirkten hierbei
maßgeblich mit, es war eine Art Webstuhl-Spiel um den Dingen Namen zu geben.

Merkwürdig ist, dass der Webstuhl vermutlich schon wesentlich länger
Verwendung fand. Warum kam es zu den komplexen Lautsprachen erst so spät
in der menschlichen Evolutionsgeschichte? Warum kamen die Kinder nicht
schon früher auf das Webstuhl-Spiel? Seit 100.000 Jahren hat sich das
menschliche Erscheinungsbild nicht mehr wesentlich verändert (von der
Klimaanpassung auf dem Globus mal abgesehen).

Die Schriftsprachen gibt es meiner Theorie zufolge seit 6.000 Jahren.
Aber warum brauchten die Menschen solange bis sie auf die Idee kamen,
das Gesprochene aufzuschreiben? Auch hier spiegelt sich die
Webstuhl-Technik wieder, geschrieben wird wie beim Webfaden von links
nach rechts oder rechts nach links, Zeile für Zeile von oben nach unten
bis der/das Text(til) fertig ist.

http://www.file-upload.net/download-3593342/komplexe_Sprachen.zip.html


Grüße,
Thomas

zenner

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Jul 18, 2011, 6:55:42 PM7/18/11
to
Sehr geehrter Herr Hilgert,

Ihre interessanten Thesen zur Sprachentstehung und Ursprache möchte ich gerne um mein Wissen ergänzen. Bitte lesen Sie eine erstmals hiermit vorgestellte Anleitung, die ich für eine große Excel Tabelle erstellt habe, die sich mit dem Sprachvergleich zahlreicher indoeuropäischer Sprachen beschäftig. Ebenso sind Wortlisten und Beispielsätze des Urindoeuropäisch enthalten. Die Tabelle stelle ich gerne Interessierten zur Verfügung.Hier der Artikel.
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Sprachvergleich, eine Methode zum gleichzeitigen Erlernen mehrerer Sprachen.
Die Verwandtschaft der Indoeuropäischen Sprachen, deren Ursprache erste Bauern in Anatolien nutzen

Inhalt
Vorwort
Sprachgeschichte indoeuropäischer Sprachen
-Aufruf zur Fertigstellung dieser umfangreichen Arbeit durch Mithilfe und Korrektur.
-Erlaubte Korrekturen durch den interessierten Leser
-24 indoeuropäische Sprachen im Vergleich, von Altsprachen bis zu den modernen Sprachen, mit über 200 000 Einzelwörtern und den zugehörigen Beispielsätzen, werden in dieser Operator Excel - Tabelle gezeigt.
-Neben der Haupttabelle gibt es eine Reihe Untertabellen, die über Lautverschiebungen den Wortschatz der Pronomen, Artikel, Fragewörter, Verb - Endungen erschließen. (Projekt noch nicht abgeschlossen)
-Die Verwandtschaft der Indoeuropäischen Sprachen in Wörtern und Grammatik
-Wie kann man eine Vielzahl von Sprachen leichter lernen?

Autorenverzeichnis und Links


Vorwort

Die Globalisierung erfordert heute von Geschäftsleuten und Touristen Verständnis für die Lebensweise verschiedenen Völker, deren Sitten, deren Nöte, und deren Sprache. Ganz oben steht Einfühlungsvermögen. Nur wer gegenüber fremden Kulturen Verständnis zeigt und sie versteht, wird größeren Erfolg dort haben. So habe ich aus meiner weltweiten Erfahrung im Vertrieb technischer Produkte einmal aus der Not, sich nicht verständigen zu können, eine Tugend gemacht und begonnen mich mit verschiedenen Sprachen zu beschäftigen. Ich wollte nicht immer auf Übersetzer angewiesen sein, um mich alleine in der Welt bewegen zu können. Überall, wo ich war, kaufte ich mir Sprachbücher, Grammatiken, Wörterbücher und recherchierte im Internet. Hierbei entstand eine umfangreiche Sammlung von Links von Online Sprachhilfen. Zudem habe ich zahlreiche elektronische Wörterbücher für Wort für Wort Übersetzungsprogramme selbst entwickelt, um die Aufgabe einer großen, vergleichenden Sprachtabelle bewältigen zu können. Ziel war es, mit dieser Tabelle sich leicht einige grammatikalische Grundregeln und Wörter in jeder dieser Sprachen zu merken.

Dabei wurden zwei Sprachgruppen betrachtet, erstens 24 Indoeuropäische, lebende oder ausgestorbene Sprachen, zweitens weitere nicht indoeuropäische, lebende Sprachen. (Ungarisch, Türkisch, Hebräisch, Arabisch, Chinesisch, Finnisch).

Sprachgeschichte indoeuropäischer Sprachen
Es stellt sich die Frage, warum überhaupt ein Sprachvergleich zwischen 24 Sprachen  funktioniert. Der Raum der indoeuropäischen Sprachen erstreckte sich im Altertum von Europa bis hin nach Persien, Indien und Nepal. Diese Sprachen haben eine gemeinsame Ursprache, auf deren Geschichte noch eingegangen wird. Lautverschiebungen, Buchstaben weglassen oder deren Vertauschen von Buchstaben charakterisieren häufig die Unterschiede der Sprachen, die wohl aus einer Mischung von Ereignissen wie die langsame Ausbreitung der Landwirtschaft (Anatolienthese), durch Völkerwanderungen, Eroberungen (Kurgan Hypothese von Marija Gimbutas) oder durch Handel unter den Völkern entstanden sind. Die indoeuropäisch sprechenden Völker haben sich öfter mit anderen indoeuropäisch sprechenden Völkern vermischt. Deshalb gibt es in einer Sprache Lautverschiebungen für eine Reihe von Buchstaben oder auch nicht. Teilweise wurden die gleichen Ursprungswörter in veränderter Form wieder übernommen und als Synonym oder Wort mit ähnlicher Bedeutung genutzt. Vor allem war das langsame Vordringen der Bauernkultur der ersten Bauern aus Anatolien für diese Sprachentwicklung verantwortlich. So glaubt man heute aus mitochondrialen Genanalysen, dass es vermutlich die nichterbenden Bauernsöhne waren, die ins nächste Dorf gezogen, eine nette "Jäger- und Sammlerin" heirateten, die offenbar beeindruckt war von der Kultursprache der anatolischen Agrikultur. Ob die Jäger und Sammler sich gleich mit den Bauern vermischten oder diese zunächst nebeneinander lebten und Handel trieben, spielt dabei keine entscheidende Rolle. Nur so versteht man, dass es 3000 Jahre gedauert hat, bis diese anatolische Sprache und Kultur in Westeuropa ankam. Warum aber diese gemeinsame Ursprache für die heutigen Sprachen so wichtig ist und warum sich unsere modernen Sprachen so entwickelt haben, wie sie heute sind, wird hier als das Wunder der indoeuropäischen Sprachen bezeichnet.

So gibt es heute mehrere Beispiele, unter anderem den kleinen Satz "es mi" = ist mich = ich bin, der heute noch von fast allen indoeuropäischen Völkern verstanden wird und in abgewandelter Form in den hier betrachteten 24 indoeuropäischen Sprachen vorhanden ist.
Entstehung der indoeuropäischen Sprachen aus der anatolischen Ursprache der ersten Farmer

Als ca. 2000 Homo Sapiens vor 50000 Jahren in Palästina mit dem in Europa lebenden Neandertaler zusammen traf,  wich er dieser kräftigeren Spezies zunächst  nach Asien aus. Als dieser heutige Mensch nochmals aus Afrika kommend, entlang der Donau nach Europa wanderte und vor ca. 25000 Jahren den dort in geringer Zahl lebenden Neandertaler vermutlich durch Vermischung verdrängte, vergingen noch 15000 Jahre bis zur Ende der Eiszeit. Mit Beginn der Landwirtschaft vor 12000 bis 10000 Jahren bildete sich mit ihr die ersten Städte in Anatolien mit dem Beginn des Handels. Gleichzeitig entwickelte sich aus dieser Keimzelle in der Region um den Kaukasus, des Schwarzen Meeres unter anderem in der näher des Berges Ararad und den Quellen des Euphrat und Tigris in Anatolien die erste indoeuropäische Bauern-Ursprache. Mit ihr breitete sich diese Sprache und Agrikultur nach Westen, Osten und Norden langsam aus (pro Jahr 1 km). Die wandernden Bauernsöhne vermischten sich später mit der Urbevölkerung der Jägern und Sammlern und ergänzten die karge Speisekarte durch Brot und andere anbaubare Pflanzen.
Später drangen die Nomaden im Norden der Erde mehrfach nach Süden, Westen oder Osten ein, vermischten sich ebenso, wurden sesshaft und übernahmen teilweise die Bauernkulturen. Noch heute gibt es sie in Russland, der Mongolei aber auch in der Türkei und Nomadenstämme. Oft beherrschten diese auf Pferde reitenden kämpferischen Habenichtse die bodenständigen Bauern oder raubten sie aus. (Skyten, Hunnen, Tschingiskan). Mit Ihren Aktionen waren mehrere dramatische Völkerwanderungen und Hungersnöte verbunden, die zu Änderungen der Ursprache und zu Lautverschiebungen führten.

Hethitisch war wohl die erste und älteste indoeuropäische Sprache, die sich vor ca. 8700 Jahren von der Anatolischen Glan - Gemeinschaft abspaltete, die ebenso fast 5000 Jahre später in zahlreichen Tontafeln festgehalten wurde und somit schriftlich überliefert wurde. Deren Volk wanderte vermutlich aus der südlichen Kaukasus Region nach Anatolien ein. Vor ca. 7300 Jahren spaltete sich das Urgriechische zusammen mit dem Armenischen ab. Möglicherweise ist das Ereignis mit der Flucht von hunderttausenden Menschen durch die Sintflut verbunden, die sich am südlichen Schwarzen Meer ereignete. Ein Teil von ihnen zog nach Nordosten in die Region der Kurden und Perser und um das Kaspische Meer, ein Teil aber wohl noch Europa (Bandkeramiker). Beginnend vor 6900 Jahren, zogen indoeuropäische Arier aus der Region um das Kaspische Meer nach Indien und begründeten eine der ältesten schriftlich niedergelegten indoeuropäischen Sprachen, das Sanskrit, das mit fast allen europäischen Sprachen verwandt ist. Gleichzeitig entstand Persisch. Dann trennte sich Slawisch möglicherweise aus der Region des Nordkaukasus und des Nordens des Schwarzen Meeres vor 6500 Jahren und auch Keltisch vor 6100 Jahren.
Die Kelten erschienen aber erst vor 3000 Jahren in Europa kurz nach dem Untergang des Hethiterreiches. Das Germanische, eher aus dem persischen Raum kommend und Romanische spaltete sich erst sehr spät und zwar gleichzeitig vor ca. 5500 Jahren von der Anatolischen Ursprache ab. Das Germanische und romanische dürfte der Ursprache daher am nächsten verwand sein, dennoch ist ihre Verwandtschaft nicht einfach zu erkennen zumal die Germanen über Jahrtausende isoliert im Norden Europas lebten und bis heute dort leben. Wichtige alte Sprachen, wie Latein, Altgriechisch, Gotisch, Hethitisch, Urkeltisch, Altpersisch und  Sanskrit sind die wichtigsten Zeugen und Basis für die modernen romanischen, keltischen, slawischen und germanischen Sprachen und daher für die Sprachforscher von unschätzbarem Wert. (Quelle Gray und Atkinson Nature 426, S 435-438,2003)

Um Sprachen vergleichen zu können, muss man nach Wörter alter Sprachen suchen, die das einfache, ursprüngliche Leben der ersten Bauernvölker beschreiben und die diese Völker genutzt haben. Hierzu wurden die Sprachen Sanskrit, Keltisch, Latein Hethitisch, Gotisch herangezogen und mit modernen indoeuropäischen Ursprachen verglichen. Ob die Anatolien - These (Colin Renfrews SdW 12/1989 die Sprachenvielfalt der Welt), oder die Kurgan These (Gimbuta) oder eine Mischung aus beiden letztlich für die heutigen indoeuropäischen Sprachen verantwortlich sind und ob der Ursprung der indoeuropäischen Sprachen in Anatolien zwischen den Orten Catal Höyük, Göpekli Tebe, Babylon und Jericho liegt, ist letztlich für den Sprachvergleich hier nicht so wichtig. Unklar ist noch die Bedeutung der Uralsprachen (Ungarisch und Finnisch), die offenbar in einigen Fällen schon zu frühen Zeiten von der indoeuropäischen Sprache beeinflusst wurde und auch von anderen Sprache (z.B. Turksprachen). Diese Sprachen zeigen Verwandtschaften zwischen dem Indoeuropäischen und den Turksprachen auf. Diese Völker lagen wohl gerade zwischen diesen anatolischen Bauernvölkern und nomadischen Turkvölkern.
Da die indoeuropäische Ursprache ähnlich wie das Sanskrit eine sehr großen Wortschatz an Synonymen hat, gehen wir davon aus, dass diese Vielfalt aus Zusammenschlüssen von ehemaligen Stämmen (Glans) zu größeren Volksgruppen entstanden ist, diese in anderen Ursprachen z.B. dem Hethitisch und modernen Sprachen nicht übernommen wurden. Typisch für die indoeuropäischen Sprachen ist, dass sich die Wurzeln weniger ändern als die Bedeutung. Immer wieder und auch noch Heute schaft man neue Wörter mit einem anderer ähnlichen Sinn. Insofern hat ein Wurzelstammes in den 24 betrachteten Sprachen nicht immer die gleiche Bedeutung. Dennoch blieb etwas übrig, die gemeinsame Grammatik, die über die Vielfalt der Urworte gestülpt wurden. Wer hat das gemacht? Was da damals geschah, sieht nach einer einzigen höher entwickelten Kultur aus, die das vollbrachte. Vermutlich war es in diesem Raum am Ende der Zeit der Jäger und Sammler die erste gut organisierte Bauerngesellschaft. Göpekli Tebe bei Sanliurfa in der Türkei entstand ein mit Steinen gebauter Tempel vor ca. 12000 Jahren, ein Heiligtum der Übergangszeit von den letzten Jägern zum Bauerntum.
Wörter mit mehr als einer Silbe und das Deklinieren von Substantiven und Adjektiven sowie das Konjugieren von Verben ist charakteristisch für die indoeuropäische Altsprachen, den "Mehrsilben - Brotsprachen". Im Gegensatz dazu gibt es das alles in der asiatischen "Einsilben - Reissprache" Chinesisch alles nicht. Milch der Nomaden und das Brot der anatolischen Bauern wird heute im modernen China immer noch wenig genutzt und jetzt erst langsam eingeführt.
Vermutlich waren die Steinhäuser dort in Göpekli Tebe oft Räucherkammern, da man das in großen Mengen vorhandene Fleisch vor Tieren schützen und konservieren wollte. Dann folgte eine Menge neuer Siedlungen wie Catal Höyük in Kapadokien in der Nähe von Konia, heute die älteste Bauernsiedlung oder Stadt der Welt, die vor ca. vor 9500 Jahren entstand. Die modernen Grammatiken sind auf diese Ursprache zurück zu führen. Natürlich unterlagen Sie Veränderungen. So sind zum Beispiel die Verbendungen in vielen Sprachen ähnlich und über Lautverschiebungen zu erklären. Hierzu wurde eine Tabelle entwickelt, die den Zusammenhang zeigen. Im Präsens bedeuten diese in allen diesen Sprachen nichts anderes als die Personalpronomen im Nominativ (Ich, du er, sie, sie es, wir, ihr, sie). Dies gilt ohne Ausnahme für alle Indoeuropäischen Sprachen und ebenso für auch die ungarische Sprache. Daher ist die Konjugation vieler Verben in unterschiedlichen Sprachen relativ einfach zu erlernen. Nur in Englisch (3. Pers. Sing. ein s, was mal ein t war) und den Skandinavischen Sprachen (+r) sind sie verkümmert. In den Einsilbensprachen (Chinesisch, Vietnamesisch) gibt es so etwas nicht, da es das Verb nur
im Infinitiv gibt. Erstaunlich ist die Komplexität der alten Grammatiken der ersten Sprachen. Das charakteristischste sind die Deklinationen von Substantiven, Adjektiven und Pronomen mit bis zu 10 Fällen (Casus). Bei den Altsprachen wird immer dekliniert, bei den modernen Sprachen gibt es nur noch komplexe Deklinationen bei dem Slawischen, Persischen, Hindi, Rumänisch und Deutsch. Im Gegensatz dazu wurden diesbezüglich die anderen Romanischen und Germanischen Sprachen enorm vereinfacht.

Die fernen Asiaten sind voraussichtlich etwa vor 70000 Jahren von Afrika nach Asien ausgewandert und hatten vermutlich ihre einsilbige Ursprache eher bewahrt, anders als die indoeuropäische Bevölkerung die zunächst auch aus einsilbigen Urlauten bestand, die aber später zu komplexen Wörtern zusammen gesetzt wurden.

Aufruf zur Fertigstellung dieser immensen Tabelle von mehr als 200000 Wörtern durch Korrektur interessierter Sprachwissenschaftler alter Sprachen und Muttersprachler
Kaum ein Mensch beherrscht 25 Sprachen, auch nicht ich. Dennoch nahm ich mir vor, diese umfangreiche Aufgabe zu übernehmen und arbeitete über 20 Jahre an dieser datenbankförmigen Exceltabelle. Die Haupttabelle namens Operator besteht aus verschiedenen Teilen und enthält mehrere Arbeitsblätter. Schon früh kam die Erkenntnis, das eine fehlerfreie Tabelle nicht alleine zu bewältigen ist, diese aber zumindest in ihrer Grundstruktur soweit fertig sein muss, dass sie nur noch von Sprachwissenschaftlern einiger Altsprachen (Sanskrit, Keltisch, Hethitisch, Latein, Indoeuropäisch, Griechisch) beziehungsweise von Muttersprachlern moderner indoeuropäischer Sprachen verbessert werden kann. Dabei ist zu beachten, dass diese Korrigierer aber die Grundstruktur nicht ändern dürften. Neue Zeilen dürfen nur in Abstimmung mit dem Autor eingefügt werden. Es handelt sich also um ein Wikipedia ähnliches Projekt. Mit Google Texte und Tabellen wurden verschiedene Tabellen zunächst für einen engeren Kreis zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, diese Tabelle kostenlos für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.
Es bleibt also die Bitte an kompetente Muttersprachler und Altsprachenwissenschaftern, die Tabellen zu korrigieren
Ich bittet also Mutter- und Altsprachler, Verbesserungen an drzennerATaol.com zuzuschicken. Hier bedeutet AT = @. 
Die Tabellen sind zudem in Google Text und Tabellen abgespeichert zu denen ich Ihnen gerne Zutritt verschaffe. Auch hier kann verbessert werden. Leider ist die Datenmenge zurzeit auf 2 MB beschränkt, so dass die Tabelle in mehrere Tabellen aufgespaltet wurde.Zudem ist die Tabelle in der Gougle Groups "Indoeurosprachen" in einer älterern und neusten Version verfügbar


24 indoeuropäische Sprachen im Vergleich, von Altsprachen bis zu den modernen Sprachen mit Einzelwörtern oder den Wörtern in den Beispielsätzensätzen, gezeigt in der Operator Excel Tabelle.

Erklärung der Haupttabelle Operator mit den indoeuropäischen Sprachen
Die Wörter und Grammatikinhalte der Spalten wurden teils mit Hilfe von Büchern, aber auch mit eigenen und fremden Übersetzungsprogrammen und eigenen elektronischen Wörterbüchern ergänzt. Dabei wurden manchmal nicht alle Wörter übersetzt. Dann bleibt das deutsche Wort stehen. Die nicht in Lateinischer Schrift vorhandenen Texte oder Wörter (Griechisch, Hindi, Sanskrit, Russisch, Persisch) wurden über Transliterationsprogramme umgewandelt. Die Spalten 1 zeigt die wichtigsten Grammatikparameter. Ca. 460 Zeilen beschäftigen sich nur mit Grammatik. Dazu gehören auch die Lautverschiebungen. Bei den zugehörigen Zeilen (abwechselnd rosa weiße Felder) werden bereits Beispiele gezeigt, auch wenn wir noch nicht im rechten Beispiele - Teil sind. Dies war notwendig, da die zahlreichen Buchstaben der Verschiebungen ohne Beispiele unverständlich bleiben. Die Beispiele wiederholen sich auf der rechten Seite im Beispielteil. Die Lautverschiebungen erkennt man nur im Vergleich mit den benachbarten Sprachen. Im Anschluss folgt eine Wortliste, die ausgewählt wurde, um Wortwurzeln miteinander zu vergleichen.
Wird zu einer Sprache z.B. im Spanischen nicht die gleiche Wortwurzel in einer anderen Sprache, z.B. Englisch, gefunden, ist dann eine andere Wortwurzel angegeben. Gibt es keine gleiche Wortwurzel in einer Sprache, wird die Übersetzung aus dem Deutschen ergänzt mit der Ergänzung "andere Wurzel". Rechts neben den Wortlisten ab Spalte "AG" gibt es die Satzbeispiele zu dem Wort der zugehörigen Sprache.
Hierbei handelt es sich um eine noch große Baustelle. Zu den Wörtern im linken Teil konnten noch nicht immer die gleichen Wörter im Beispielsatz gefunden werden, da bei den modernen Sprachen teilweise Sprachprogramme verwendet wurden, die andere Synonyme verwenden, wobei die Texte aber zum Großteil korrigiert wurden. Die immer besser werdenden Übersetzungsprogramme, insbesondere Google Translate, sind aber immer noch sehr schlecht. Ohne diese Hilfe wäre aber eine solche Datenmenge von einer Person in seinem Leben kaum möglich gewesen. Wichtig wäre, die gleiche Wortwurzel zusätzlich noch hinzu zu- fügen. Pro Wortfeld stehen dann neben den gemeinsamen Wortwurzeln auch weitere Synonyme oder ähnliche Wörter. Hier bitte ich Muttersprachler und Sprachforscher um Mitarbeit. Die Arbeiten begannen 1989 und sollen 2015 abgeschlossen sein. Ziel ist es, eine Sprache auf diese ungewöhnliche Methode zu lernen, indem man gleiche Wortwurzen in verschieden Sprachen erkennt, was man sich leichter merken kann und dann über feststehende "Tranformationsoperatoren" mittels Lautverschiebung, wie in der Mathematik oder Physik diese auf eine andere Sprache anwendet. 
Mit der Zeit erkennt man und merkt man sich bei Intensiver Beschäftigung eines Sprachpaares z.B. Spanisch mit Französisch diese Transformationsregeln und kann dann sehr leicht die andere Sprache lesen oder sprechen, ohne diese richtig gelernt zu haben. Das funktioniert ausgezeichnet zwischen den romanischen Sprachen oder germanischen Sprachen aber mit einem Sprachpaar romanisch-germanisch wie z.B. Spanisch - Deutsch.

Der Grammatikteil
Der Grammatikteil ist begrenzt auf wichtigste Merkmale. Grammatikalische Hinweise stehen als Überschrift oder neben den Worten oder Sätzen. Auch hier hat der Vergleich Vorrang vor komplexen Grammatikalischen Regeln. Dabei war die Vorgabe, dass oft nur mit wenigen Worten ein komplizierter grammatikalischer Sachverhalt darzustellen ist. Dabei entwickelte sich eine Abkürzungssprache. Die Regeln sind möglichst vergleichend dargestellt mit dem Versuch möglichst hohe Vereinfachungen b.z.w. vergleichende Normierungen zum besseren Verständnis und zum leichteren Erlernen anderer Sprachen festzulegen. Viele Sprachen lassen sich dennoch nicht in ein enges grammatikalisches vergleichendes Korsett zwängen, da es bei jeder Sprache jede Menge Ausnahmen gibt. Das hat zur Folge, dass bei einem Sprachpaar nicht unbedingt die entsprechende gleiche Grammatik steht. Daher ist die Grammatik auch nur in Grundzügen dargstellt, da andernfalls der Rahmen gesprengt würde. Unregelmäßige oder seltenere Grammatikalische Sachverhalte werden weitgehend nicht behandelt.
Bezüglich Groß- und Kleinschreibung sollte wegen des Sprachvergleichs grundsätzlich am Satzanfang in allen Sprachen der erste Buchstabe klein geschrieben werden. Da besteht noch Korrrekturbedarf. Nur im Deutschen werden die Substantive groß geschrieben. Auch das ist grammatikalisch nicht korrekt.
Deklinationen
Pronomen (Demonstrativpronomen, Relativpronomen, Fragepronomen); Substantive und Adjektive werden nur in den Fällen Nominativ, Genetiv, Dativ, Akkusativ betrachtet, ausgehend von der Deutschen Deklination. Da in anderen Sprachen die Fälle unterschiedlich angewendet werden, besteht eine Fehlerquelle. Andere Fälle, wie z. B. Ablativ, Lokativ, Vokativ, Ergativ, Allativ und Instrumental werden vorerst nicht dargestellt. In den Beispielsätzen werden oder sollen diese noch ohne Erklärung realisiert werden, sofern dese insbesondere bei den Altsprachen bekannt sind. Altsprachler haben hier ein interessantes Betätigungsfeld. Diese sind somit für einen späterer Zeitpunkt vorgesehen. Immerhin hat die Mehrzahl der Sprachen (15) mehr als diese vier Standardfälle Nom., Gen., Dat. und Akk.. Eine gewisse Gemeinsamkeit hat sich bei der Deklination der Substantive ergeben, wobei in fast allen Sprachen es die weiblichen Endung -a oder -e im Nom. gibt, die männlichen häufig aber nicht zwingend mit einem Konsonant oder z.B. mit -o endet.
Das weibliche -a Deklination wird in den Germanischen Sprachen oder von diesen beeinflussten Sprachen z.B. Französisch zu -e. Typisch sind -a, -e, -i, -o, -u Deklinationen, die in den meisten Sprachen vorkommen aber häufig nicht zwischen den Sprachpaaren gleich sind. Das bedeutet, dass z.B. eine -o Deklination in Latein keine o- Deklination in einer anderen Sprache sein muss.
Bei den indoeuropäischen Sprachen haben sich diese Formen mit der Zeit verschoben z.B. eine a-Deklination wird zu einer e-Deklination oder konsonantischen Deklination. Zudem hat sich oft das Geschlecht geändert. Deklinationen sind aber häufig vom Geschlecht abhängig. Eine enorme Vereinfachung der Deklination haben die meisten romanischen Sprachen und einige Germanische Sprachen (Englisch, Schwedisch) vollzogen, in denen der Genitiv mit "von" und der Dativ mit "zu" dekliniert wird und der Akkusativ dem Nominativ entspricht. Im Prinzip gibt es dann nur einen Kasus. Im Gegensatz dazu haben alle älteren Sprachen, das Rumänische, Deutsch, die Slawischen und östliche Sprachen (Persisch, Hindi) ein komplexes Deklinationssystem, die das perfekte Erlernen dieser Sprachen sehr erschwert. Wer mehrer Sprache schnell lernen will, sollte sich also am Anfang nicht allzu intensiv mit Deklinationen beschäftigen. Er wird meist auch mit falscher Deklination verstanden.
Zahlreiche Sprachen haben drei Geschlechter bei Substantiven und Adjektiven mit dem Genus, männlich (m), weiblich (f) und sächlich (n). Die meisten romanischen Sprachen und ein Teil der Germanischen Sprachen haben nur zwei (männlich und weiblich) oder nur ein Genus (geschlechtslos
Numerus. Einige Altsprachen haben noch drei Numeri Singulars, Plural und Dual (wir beide). Das Dual wird nicht behandelt.
"Konjugationen von Verben:
Es gibt [a,e,i,o,u] - Konjugationen, wobei die [a,e,i] - Konjugation (Latein -are, -ere, -ire = [a,e,i]) bei romanischen Sprachen typisch sind wohingegen bei den germanischen teilweise das e vorherrscht, dh. [a,e,i] wird zu [e,e,e]. Immer wird bei allen Grammatikparametern die größtmöglichen Gemeinsamkeiten gesucht. Auch bei der Konjugation zeigt sich, dass bei allen Sprachen ohne Ausnahme die Endungen im Präsens aktiv die Bedeutung der Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir ihr sie) haben. Sie sind alle miteinander verwand. Bei einigen nordischen Sprachen unter anderem in Dänisch und Schwedisch ist davon aber nicht mehr viel zu sehen. Ähnliche Verwandtschaften gibt es bei den anderen Zeiten.

Gezeigt werden Verb - Endungen und Beispielkonjugationen für verschiedene Zeiten, Partizipien. Unregelmäßige Verben sind weniger vertreten."
"weitere grammatikalische Parameter

Sie finden zudem die Pluralbildung von Substantiven, Adjektiven, Artikel und Pronomen
Ein Abschnitt beschäftigt sich Präfixen und Suffixen von Substantiven, Adjektiven und Verben. Erläuterungen zu diesem Abschnitt müssen noch erarbeitet werden.
"

Weitere Sprachen in der Haupttabelle Operator
Der Vollständigkeit sind andere nicht indoeuropäische Sprachen, wie Arabisch, Hebräisch, Chinesisch, Ungarisch und Finnisch aufgeführt. Sie werden aber über den Gruppierungssymbol weggeblendet. Die aufgeführten Wörter und Sätze bedürfen einer gründlichen Überarbeitung.
Wortwurzeln
Die hier in der Operator - Wortliste aufgeführten Wörter können für korrekte Übersetzungen nur bedingt eingesetzt werden, da jeweils möglichst nur die gleichen Wortwurzen zuerst genannt werden, welche aber mit der Zeit ähnliche aber andere Bedeutungen bekommen haben. Beispiel: englisch drive (fahren) > deutsch treiben. In der deutschen Spalte stehen zahlreiche Synonyme, die die Wörter der anderen Sprachen  besser verdeutlichen. Ziel der Tabelle ist es, mit möglichst wenig Aufwand zahlreiche andere indoeuropäische Sprachen schnell zu erlernen, indem man diese Fremdwörter aus der eigenen Muttersprache erkennt oder Ähnlichkeiten erahnt. Wenn man sich lange mit der Tabelle beschäftig, versteht man nach einer gewissen Zeit sehr schnell Teile andere Sprache, ohne Wörter im übliche Sinne gepaukt zu haben.

Lautverschiebung
Wichtig ist dabei, sich die Regeln der Lautverschiebungen einzuprägen, um möglichst wenige Wörter lernen zu müssen. Erlaubt sind hierbei fünf Varianten:
a) Lautverschiebung z.B. v>b have zu haben
b) Buchstaben vertauschen z.B. through > durch (Hier gelten folgende Regeln th>d; rou > ur, also r vertauscht und ght>cht)
c) Buchstaben weglassen z. B. ego> e-u (port.)
d) fehlender Buchstabe hinzufügen
e) Bei einem wurzelfremden Wort funktioniert natürlich die Lautverschiebung nicht. Oft werden in anderen Sprachen andere Synonyme oder verwandte Wörter genutzt, die einen Wortwurzelvergleich nicht zulassen.
Mit diesen wenigen Regeln lassen sich eine Vielzahl von Wörtern von einer indoeuropäischen Sprache in einen andere umwandeln.

Die Methode könnte auch von Ihnen für eine Analyse von zu übersetzenden Texten mittels Lautverschiebungsanalyse angewandt werden. Probieren Sie es doch einmal. Nehmen Sie sich einen holländischen Text, schreiben sich die Lautverschiebungen vom Holländischen ins Deutsche auf und merken sich die wichtigsten Schlüsselwörter und grammatikalischen Regeln. Nach kurzer Zeit werden Sie den Text verstehen, obwohl sie sich kaum Wörter eingeprägt haben.
Sie werden zwar sehen, dass Sie die Sprache noch nicht sprechen können aber die geschriebene Texte leicht entschlüsseln können. Natürlich ist holländisch ein einfacher Fall für einen Deutschen. Sie werden aber sehen, dass es auch z.B. von einer romanischen oder slawischen Sprache in eine germanische Sprache oft funktioniert.

Transliteration
In den Wortlisten werden insbesondere bei Sprachen mit nichtlateinischem Alphabet Worte aus deutscher und englischer Transliteration übernommen, so dass es zu verschiedenen Schreibweisen kommt.
Da es zahlreiche verschiedene Normierungen der Schreibweisen gibt, ausgehend von verschiedenen Sprachen kann es vorkommen, dass bei einer Sprache verschiedene Schreibweisen vorkommen, je nachdem welches Transliterationsprogramm vorlag und ob die Englische oder Deutsche Aussprache genutzt wurde. Auch hier ist eine Revision notwendig, wenn das Kapitel Phonetik abgeschlossen ist. Dann sollten für alle Sprachen ein einheitliches Alphabet und eine Phonetik erstellt werden, die sich auf das Lateinische bezieht. Sonderzeichen werden weitgehend vermieden, bzw. sich auf die deutsche Tastatur beschränkt
Phonetik und Alphabet. Diese Kapitel ist in der Tabelle noch zu ergänzen.

Neben der Haupttabelle gibt es eine Reihe Untertabellen, die über Lautverschiebungen den Wortschatz der Pronomen, Artikel, Fragewörter, Verb - Endungen erschließen. (Projekt noch nicht abgeschlossen).

Erklärung der Tabelle Verbkonjugation
Erklärung der Tabelle indoeuropäische Verbendungen im Präsens
Erklärung der Tabelle indoeuropäische Pronomen
Erklärung der Tabelle indoeuropäische Fragewörter
Erklärung der Tabelle indoeuropäische Artikel
Vater Unser in 24 Sprachen wird leicht verstanden, wenn man die Lautverschiebungen berücksichtig. Es werden fast alle Vater Unser Versionen jeweils auf die deutsche Sprache transferiert. Die wichtigsten Lautverschiebungen sind in mehreren Schritten angegeben.
Der Satz, ich liebe Dich in vielen Sprachen, in der Satzstellung dieser drei Wörter und das Verbende immer an der gleiche Stelle steht um diese Wörter miteinander zu vergleichen.
Deutsch fast mathematisch hergeleitet durch Lautverschiebung aus dem Englischen für tausende Wörter.
Es-me  = "ist mich", diese zwei Wörter, die "ich bin"  bedeuten, wird von mir als Sprachwunder der indoeuropäischen Sprachen bezeichnet, da Sie sicher verwundert sind, dass es in fast allen Sprachen in ähnlichen Varianten vorkommt. In den Altsprachen z. B. Indoeuropäischen, Hethitisch Keltisch, Griechisch, Altpersisch. Gerade diese Altsprachen sind untereinander in vielen Bereichen, verwandter als moderne Sprachen. Das deutet auf den gemeinsamen Ursprung hin.

Die Verwandtschaft der Indoeuropäischen Sprachen in den Wörtern und der Grammatik
Es gibt drei Varianten von Sprachgruppen die ausgestorbenen Altsprachen (LAT, SAN, KELT, HET, GOT, IND), die lebenden Sprachen (RUM, ITA, SPA, POR, FRAN, ENG, HOL, DEU, DAE, SHW, GRI, POL, TSCH, SLO, RUS, HIN, PER) und nahezu ausgestorbenen Sprachen (BRET), die hier behandelt werden. Es gibt klare Unterschiede zwischen den Altsprachen und den lebenden Sprachen. Bei den Altsprachen ist die Satzstellung fast immer Subjekt, Objekt, Verb (SOV), bei den lebenden Subjekt, Verb, Objekt. Bei den Altsprachen gibt es fast immer drei Geschlechter , männlich (m), weiblich (f) und sächlich (n) wohingegen bei vielen modernen Sprachen oft nur zwei Geschlechter übrig geblieben sind. Eine Ausnahme gibt es im Hethitischen, bei der (m) und (f) die gleiche Form haben, die man als common = (c) bezeichnet und es daneben auch Neutrum = (n) gibt. Bei den Altsprachen wird mit 5 bis 10 Fällen (Casus) bei Substantiven, Pronomen und Adjektiven dekliniert, wohingegen bei den modernen Sprachen es zwischen einem bis 4 Fälle gibt. Eine Ausnahme sind die Slawischen Sprachen mit 6 bis 7 Fällen. Die meisten Altsprachen sind Centumsprachen bis auf das Sanskrit als Satemsprachen, abgeleitet von dem Wort hundert.
Viele Sprachen haben noch altsprachlichen Charakter wie z.B. die Slawischen Sprachen oder Deutsch. Schwierig sind Sprachen zu erlernen, die mehr Anteile aus den Altsprachen erhalten haben, wie z. B. viele Fälle, drei Geschlechter und von den Geschlechtern und Fällen abhängige Artikel aufweisen. Im Englischen ist die größte Vereinfachung geschehen wie z.B. keine Konjugationsendungen vorhanden bis auf die dritte Pers. Sing. Präsens mit dem s. Es gibt nur noch einen Artikel in Einzahl und Mehrzahl, bei Substantiven und Adjektiven sind die Präfixe und Suffixe gekappt worden, wobei sich die Adjektive oft nur durch den Zusatz -ly unterscheiden.
Wie kann man eine Vielzahl von Sprachen leichter lernen?
Um eine Sprache leicht zu lernen, muss man erst einmal wissen, zu welcher Sprachuntergruppe diese gehört. Hier gibt es vier Untergruppen moderner indoeuropäischer Sprachen, die Romanischen, Germanischen, Slawischen Sprachen sowie Griechisch, Persisch und Hindi. Beherrscht man z. B eine Romanische Sprache, so ist mit Hilfe der Tabelle es möglich, sich sehr schnell in eine andere romanische zu erlernen. Hierbei sind teils mathematische Transformationen über Lautverschiebungen oder über andere grammatikalische Parametern möglich. Das gleiche gilt zwischen den Germanischen beziehungsweise. Slawischen Sprachen. Das Griechische erschließt sich aus dem schier riesigen Wortschatz, den die Germanischen, Slawischen und Romanischen Sprachen als Fremdwörter übernommen haben. Die Tabelle ist hierbei eine gute Hilfe. Kennt man einige Regeln der Lautverschiebungen, kann man sich schnell einen Wortschatz erarbeiten. Das Gleiche gilt für die Grammatik, die wiederum in den jeweiligen Sprachgruppen ähnlich sind. Bei den Romanischen Sprachen ist das Deklinieren von Substantiven und Adjektiven viel leichter als bei dem Deutschen. So gibt es bei den Substantiven nur einen Fall mit den
Hilfswörtern von und zu (de und a), was auch bei einigen Germanische Sprachen der Fall ist (DAE, ENG, SHW, HOL). Genau das macht das Deutsche so schwer (Drei Geschlechter, drei Artikel im Singular, Deklinationen von Substantiven und Adjektiven, Wortbildung eines Wortes durch Zusammensetzen verschiedener Wörter und die Verbbildung mit verschieden Vorsilben. Hier das Beispiel an dem Wort gehen: vergehen, umgehen, zugehen, beigehen, abgehen, angehen, übergehen, untergehen, aufgehen, hingehen, vorgehen, hintergehen. Dazu kommt das Chaos in der Satzstellung (SPO, PSO, OPS) sowie die zahlreichen unregelmäßigen Verben. Letztendlich bleibt dem Lernenden nicht anderes übrig, als einen Teil der Sprache wie bisher zu erlernen, zu pauken und Praxis im fremden Lande zu erleben. Wer z.B. Deutsch und Französisch gelernt hat, für den ist es leicht, jede andere Romanische und Germanische Sprache insbesondere English zu lernen. Englisch besteht zu fast 50 % aus Französisch und Deutsch und aus Überresten des Altdeutschen- sowie Gotischen- und Nordgermanischen Sprachen), wobei sich der Deutsche Anteil auf eine fehlende Lautverschiebung herleiten lässt.


Autorenverzeichnis und Links.

Über 300 Sprachbücher sowie zahlreiche Transliterationssoftware, Übersetzungssoftware, elektronische Internet Wörterbücher, eigene geschaffene elektronische Wörterbücher und Internetartikel wurden herangezogen.
Das Verzeichnis der Autoren, Hilfmittel und Internetlinks ist hier noch nicht gezeigt und steht auf Wunsch zur Verfügung.

Grüße
Peter Zenner

Alle Urheberrechte dieses Testes liegen bei dem Autor Herrn Dr. Peter Zenner, Brunnenweg 2, D-66129 Saarbrücken. Die Nutzung für kommerzielle Zwecke erfordert der Zustimmung.
Version 24.6.2011

Joachim Pense

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Jul 23, 2011, 5:00:12 PM7/23/11
to
Am 17.07.2011 22:34, schrieb Thomas Hilgert:
> Hallo!
>
> Wie und wann sind die komplexen Laut- und Schriftsprachen eigentlich
> entstanden? Meiner Theorie zufolge entstanden die komplexen Lautsprachen
> vor ungefähr 12.000 Jahren am Webstuhl (Unsicherheitsfaktor 2, also
> 25.000 bis 6.000 Jahre vor unserer Zeit). Die Kinder wirkten hierbei
> maßgeblich mit, es war eine Art Webstuhl-Spiel um den Dingen Namen zu
> geben.

Die Schrift ist etwas um 3000 vuZ entstanden. Zur Entstehung der
Lautsprachen gibt es fast nur Spekulationen, aus der Betrachtung der
Komplexität der ältesten Sprachdokumente ist dein Zeitpunkt von 10000
vuZ wohl sehr spät angesetzt.

Joachim

Helmut Richter

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Jul 23, 2011, 5:25:17 PM7/23/11
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On Sat, 23 Jul 2011, Joachim Pense wrote:

> Die Schrift ist etwas um 3000 vuZ entstanden. Zur Entstehung der Lautsprachen

> gibt es fast nur Spekulationen, aus der Betrachtung der Komplexitï¿œt der
> ï¿œltesten Sprachdokumente ist dein Zeitpunkt von 10000 vuZ wohl sehr spï¿œt
> angesetzt.

Vor allem gibt es ï¿œberhaupt keinen Beleg dafï¿œr, dass es jemals nur
Sprachen geringerer Komplexitï¿œt gegeben hat. Dabei ist Komplexitï¿œt sehr
schwer definierbar, aber intuitiv wï¿œrde man etwa Pidgin-Sprachen, deren
Grammatik so beschaffen ist, dass sich Muttersprachler sehr
unterschiedlicher Herkunft problemlos hineinfinden, wobei sie
umstï¿œndlichere Formulierungen in Kauf nehmen, als "weniger komplex"
einstufen. Das Radebrechen ï¿œber Sprachgrenzen hinweg ist aber ein
Sonderfall; hingegen sind alle Sprachen, die innerhalb einer
Sprachgemeinschaft gesprochen werden, vergleichbar komplex.

Die Vorstellung, das mï¿œsse sich aus "Urlauten" entwickelt haben, kommt
eher daher, dass wir es uns nicht anders vorstellen kï¿œnnen. Aber ein Beleg
ist das nicht.

Von prï¿œhistorischen Menschen gibt es Hï¿œhlenzeichnungen, die sie als
feinsinnige Kï¿œnstler ausweisen, sowie Witzzeichnungen, die sie, in einer
Hand die Keule und mit der anderen die Ehefrau an den Haaren hinter sich
herschleifend, "Uga! Uga!" ausrufen lassen. Letzteres sollte aber unser
Bild von ihnen nicht prï¿œgen. Es wï¿œrde mich sehr wundern, wenn man in
dieser Zeit nicht bereits voll ausgebaute komplexe Sprachen gesprochen hat
wie es heute in Steinzeitkulturen auch der Fall ist. Freilich gibts auch
dafï¿œr keinen Beleg.

--
Helmut Richter

Thomas Hilgert

unread,
Jul 27, 2011, 4:27:41 PM7/27/11
to
Helmut Richter schrieb:

> Die Vorstellung, das mï¿œsse sich aus "Urlauten" entwickelt haben, kommt
> eher daher, dass wir es uns nicht anders vorstellen kï¿œnnen. Aber ein Beleg
> ist das nicht.

Mï¿œglicherweise wurden die Sprachen von den Engeln eingegeben, wobei der
frï¿œhe Webstuhl als Eingabeinstrument diente. Nur so war es mï¿œglich, eine
kritische Masse hinsichtlich Sprachverwendung und -verbreitung zu erreichen.

Thomas Hilgert

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Jul 27, 2011, 4:29:20 PM7/27/11
to
Joachim Pense schrieb:

> Die Schrift ist etwas um 3000 vuZ entstanden. Zur Entstehung der
> Lautsprachen gibt es fast nur Spekulationen, aus der Betrachtung der
> Komplexitï¿œt der ï¿œltesten Sprachdokumente ist dein Zeitpunkt von 10000
> vuZ wohl sehr spï¿œt angesetzt.

Dem jï¿œdischen Kalender zufolge leben wir im Jahr 5771. Da ich davon
ausgehe, dass es zum Anfang des jï¿œdischen Kalenders schon schriftliche
Aufzeichnungen hab, ist die Schrift bzw. das hebrï¿œische Zeichensystem
ca. 6000 Jahre alt.

Christian Weisgerber

unread,
Jul 28, 2011, 11:43:27 AM7/28/11
to
Thomas Hilgert <thomas...@gmx.de> wrote:

> Dem jï¿œdischen Kalender zufolge leben wir im Jahr 5771. Da ich davon
> ausgehe, dass es zum Anfang des jï¿œdischen Kalenders schon schriftliche
> Aufzeichnungen hab, ist die Schrift bzw. das hebrï¿œische Zeichensystem
> ca. 6000 Jahre alt.

Tatsï¿œchlich hat sich die moderne hebrï¿œische Schrift etwa Mitte des
dritten Jahrhunderts v.d.Z. allmï¿œhlich aus der aramï¿œischen entwickelt.
(Siehe: _The World's Writing Systems_, "The Jewish Scripts", S. 487ff.)

Die ï¿œlteste ï¿œberlieferte Schrift ist die mesopotamische Keilschrift
von etwa 3200 v.d.Z.

--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de

Thomas Hilgert

unread,
Aug 15, 2011, 10:24:58 AM8/15/11
to
Hallo!

Wie und wann sind die komplexen Laut- und Schriftsprachen eigentlich
entstanden? Meiner Theorie zufolge entstanden die komplexen Lautsprachen

vor über 15.000 Jahren am Webstuhl. Die Kinder wirkten hierbei

maßgeblich mit, es war eine Art Webstuhl-Spiel um den Dingen Namen zu geben.

Warum kam es zu den komplexen Lautsprachen erst so spät in der
menschlichen Evolutionsgeschichte?

Die Schriftsprachen gibt es meiner Theorie zufolge seit knapp 6.000

Walter P. Zähl

unread,
Aug 15, 2011, 2:44:29 PM8/15/11
to

Die wichtigste Frage fehlt:
Wie oft willst Du diese Theorien hier eigentlich noch posten?

/Walter

Thomas Hilgert

unread,
Aug 16, 2011, 8:32:53 AM8/16/11
to
Walter P. Zähl schrieb:

>
> Die wichtigste Frage fehlt:
> Wie oft willst Du diese Theorien hier eigentlich noch posten?
>

Solange, bis ich die Lust daran verliere. So lange müsst ihr darunter
leiden, tut mir leid...

Grüße,
Thomas (der seinen Spaß dabei hat)

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