Am Thu, 13 Feb 2014 17:55:06 -0500 schrieb Oliver Cromm:
> * Jakob Achterndiek:
>
>> Am 13.02.2014, 21:51 Uhr, schrieb Manfred Hoß <
rostk...@arcor.de>:
>>
>>> Am Thu, 13 Feb 2014 20:04:12 +0100 schrieb Matthias Opatz:
>>>
>>>> Der Text der Schulhymne der Schule unserer Kinder stammt von
>>>> August von Kotzebue. Töchterchen hat sich seinerzeit aber
>>>> erstmal gewundert, wie ich den ausspreche
>>>
>>> Dem einen Aussprachewörterbuch zufolge wird Kotzebue auf der
>>> ersten Silbe betont("Duden. Das Aussprachwörterbuch"), dem
>>> anderen zufolge auf der zweiten (Paul Grunow, "Das kleine
>>> Aussprachewörterbuch"). Offensichtlich gibt es hier keine
>>> einhellige Meinung. Immerhin stimmen die Autoren darin überein,
>>> dass die letzte Silbe bu und nicht bü ist.
>>
>> Unter Literaturwissenschaftlern habe ich ihn NIE anders
>> als auf der ersten Silbe betont gehört, und mit ~bu am
>> Ende, keinesfalls ~bü.
>
> Ich weiß bei etlichen Ortsnamen nicht, ob es sich um ein Umlaut-
> oder Dehnungs-e handelt, aber "Kotzebue" mit "buu" hinten ist mir
> völlig selbstverständlich. Muß ich als Kind aufgeschnappt haben,
> vielleicht noch vor dem ersten Lesen.
>
> Betonung auf der zweiten Silbe finde ich sehr exotisch, auf der
> dritten und letzten Silbe hingegen halte ich für durchaus
> vorstellbar. Ich frage mich, ob sich Manfred nicht nur verzählt
> hat.
dort steht "*Kotzebue* (Dichter): ko'tßebuh". Er setzt den Akzent aber